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nebula/.env.example
T
florian.wildeandClaude Opus 5 a122187feb
CI / pruefen (push) Canceled after 0s
feat(auth): Durchgang durch Anmeldung und Sitzungen nach OWASP, v1.8.0
Geprueft gegen ASVS und die Cheat Sheets zu Authentication, Session
Management und Password Storage. Das meiste stand schon gut da – Token mit
256 Bit und nur als Hash in der Datenbank, serverseitige Pruefung bei jeder
Anfrage, Sitzungen weg beim Passwortwechsel, TOTP mit Replay-Schutz. Fuenf
Punkte blieben.

**Aufwand beim Hashen.** N war 2^15 bei p=1. Das Password Storage Cheat
Sheet nennt 2^17/p=1 als Minimum und listet als gleichwertig unter anderem
2^16/p=2 und 2^15/p=3 – mit p=1 lag 2^15 unter *allen* zulaessigen
Kombinationen und war rund dreimal billiger zu knacken als vorgesehen. Jetzt
2^17/p=1, gemessen 0,5 s und 128 MiB je Pruefung. Der Speicher ist gedeckelt:
Node rechnet scrypt im libuv-Threadpool, also hoechstens vier parallel.

**Neuhashen bei der Anmeldung.** Ohne das blieben bestehende Passwoerter fuer
immer auf den alten Parametern – anheben laesst er sich nur dort, wo das
Klartextpasswort vorliegt. needsRehash vergleicht den Gesamtaufwand N*r*p,
nicht Feld fuer Feld, damit gleichwertige Kombinationen nicht grundlos neu
gehasht werden.

**Aufzaehlbarkeit.** Drei Zweige beantworteten sich *vor* der Passwort-
pruefung und verrieten damit die Existenz eines Kontos: gesperrt (423),
deaktiviert (403) und "kein Passwort hinterlegt, nimm einen Passkey" (401).
Der einheitliche Text GENERIC war damit wirkungslos. Jetzt wird zuerst das
Passwort geprueft; Klartext gibt es erst danach. Reine Passkey-Konten
verbrennen dieselbe Rechenzeit, damit sich der Fall auch nicht an der Dauer
zeigt. Der Preis ist der verlorene Hinweis "nimm den Passkey" – bewusst
hingenommen.

**Leerlauffrist.** lastSeenAt wurde gefuehrt, aber nie ausgewertet: ein
abgegriffener Cookie galt bis zu 30 Tage, egal ob das Konto benutzt wurde.
ASVS 3.3.2 will beide Grenzen. Acht Stunden, ueber SESSION_IDLE_HOURS
einstellbar. Das Schreibintervall fuer lastSeenAt haengt jetzt an der Frist –
bei fester Stunde haette eine kuerzere Frist sich selbst ausgehebelt.

**Cookies.** SameSite Strict statt Lax, und bei https der Praefix "__Host-".
Der laesst den Browser erzwingen, dass kein Domain-Attribut gesetzt ist –
eine andere Subdomain kann den Cookie dann nicht ueberschreiben. Beides
kostet einmalig eine neue Anmeldung.

Dazu die Passwortpruefung: Wiederholungen, durchlaufende Zeichenfolgen und
Passwoerter, die den Benutzernamen enthalten, werden abgelehnt.
Zusammensetzungsregeln bleiben bewusst aus – ASVS 2.1.9 raet davon ab.

Geprueft: 232 Unit-Tests (davon 12 neue zu Aufwand, Neuhashen und Mustern)
und 30 E2E-Tests, darunter einer, der die Antwort auf ein stillgelegtes
Konto gegen die auf ein erfundenes haelt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-15 15:38:05 +02:00

115 lines
5.8 KiB
Bash
Raw Permalink Blame History

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# ─────────────────────────────────────────────────────────────
# Nebula – Beispielkonfiguration
# Kopieren nach ".env" und Werte anpassen.
# (Die .env wird sowohl von Next.js als auch von docker compose gelesen.)
# ─────────────────────────────────────────────────────────────
# ── Anwendung ────────────────────────────────────────────────
# Anzeigename: Seitentitel, Kopfzeile und Name im Passkey-Dialog.
APP_NAME="Nebula"
# Kleine Zeile unter dem Namen in der Kopfzeile.
APP_TAGLINE="Vibe Coding"
# Oeffentliche Adresse der Instanz – genau so, wie du sie im Browser aufrufst.
#
# WICHTIG fuer Passkeys: Daraus werden die WebAuthn-Relying-Party-ID (der
# Hostname) und der erwartete Origin abgeleitet. Passt der Wert nicht zur
# aufgerufenen Adresse, lehnt der Browser die Anmeldung ab. Passkeys brauchen
# ausserdem einen sicheren Kontext: https:// – oder http://localhost.
#
# Wird die rpID spaeter geaendert (anderer Hostname), sind bestehende Passkeys
# ungueltig und muessen neu angelegt werden. Passwoerter bleiben davon unberuehrt.
APP_URL="http://localhost:3000"
# Port innerhalb des Containers bzw. im Standalone-Betrieb
PORT="3000"
# Host-Port-Mapping fuer den App-Container (--profile full). Nur auf dem
# Loopback – nach draussen geht es ueber einen Reverse Proxy. Soll die
# Instanz im LAN erreichbar sein, hier "3000" eintragen.
APP_PORT="127.0.0.1:3000"
# ── Datenbank ────────────────────────────────────────────────
# Standalone-Betrieb: App laeuft lokal, Postgres via "npm run docker:db"
# oder als nativ installierter Dienst.
DATABASE_URL="postgresql://nebula:nebula@localhost:5432/nebula?schema=public"
# Im Docker-Vollbetrieb (--profile full) setzt compose DATABASE_URL selbst
# auf den Service-Hostnamen "db" – der Wert oben wird dann nicht verwendet.
# Zugangsdaten des Postgres-Containers aus docker-compose.yml
POSTGRES_USER="nebula"
POSTGRES_PASSWORD="nebula"
POSTGRES_DB="nebula"
# Host-Port der Datenbank. Wirkt NUR zusammen mit docker-compose.dev.yml
# (npm run docker:db) – die Basisdatei veroeffentlicht keinen DB-Port, weil
# die Anwendung im Container "db:5432" anspricht und nichts davon nach
# aussen muss. Auf einem Server bleibt dieser Wert also folgenlos.
POSTGRES_PORT="127.0.0.1:5432"
# Host-Port fuer Adminer (--profile tools)
ADMINER_PORT="127.0.0.1:8080"
# ── Betrieb ohne veroeffentlichte Ports ──────────────────────
# Liegen mehrere Stacks auf demselben Docker-Host und regelt ein gemeinsamer
# Reverse Proxy den Zugang, veroeffentlicht Nebula gar keinen Port. Dann diese
# beiden Zeilen aktivieren – danach genuegt ueberall "docker compose up -d":
# COMPOSE_FILE="docker-compose.yml:docker-compose.server.yml"
# COMPOSE_PROFILES="full"
#
# Name des geteilten Netzes und der Alias, unter dem der Proxy Nebula findet.
# PROXY_NETWORK="proxy"
# PROXY_ALIAS="nebula"
# ── Sicherheit ───────────────────────────────────────────────
# Schluessel zur Verschluesselung der Git-Access-Tokens (AES-256-GCM).
# Erzeugen mit: openssl rand -base64 32
# oder: node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))"
# oder: npm run setup (legt die .env inkl. Schluessel an)
# WICHTIG: Wird der Wert nachtraeglich geaendert, sind gespeicherte Git-Tokens
# nicht mehr entschluesselbar und muessen neu hinterlegt werden. Anmeldungen
# und Passkeys sind davon nicht betroffen.
APP_SECRET="bitte-aendern-mindestens-32-zeichen-langer-zufallswert"
# Absolute Lebensdauer einer Anmeldung in Tagen – ab dem Anmelden gerechnet
# und nicht verlaengerbar.
SESSION_TTL_DAYS="30"
# Leerlauffrist in Stunden: so lange darf eine Sitzung unbenutzt bleiben.
# Wird bei jeder Nutzung neu angestossen. 0 schaltet die Pruefung ab.
SESSION_IDLE_HOURS="8"
# ── Benachrichtigungen ───────────────────────────────────────
# ntfy und Webhook brauchen nichts weiter – die Ziele werden in der
# Anwendung unter "Mein Konto" eingerichtet.
#
# E-Mail steht erst zur Verfuegung, wenn SMTP_HOST gesetzt ist:
# SMTP_HOST="smtp.example.com"
# SMTP_PORT="587"
# SMTP_SECURE="false" # true bei Port 465, sonst STARTTLS
# SMTP_USER="nebula@example.com"
# SMTP_PASSWORD="geheim"
# SMTP_FROM="Nebula <nebula@example.com>"
# Timeout fuer das Zustellen in Millisekunden
NOTIFY_TIMEOUT_MS="10000"
# ── Ausgehende Git-Zugriffe ──────────────────────────────────
# Timeout fuer Git-API-Aufrufe in Millisekunden
GIT_API_TIMEOUT_MS="15000"
# Schutz vor Server Side Request Forgery: die Basis-URL einer Git-Verbindung
# ist eine Benutzereingabe und wird vom Server abgerufen.
#
# Voreinstellung: Loopback, Link-Local (169.254.x, Cloud-Metadaten), Multicast
# und CGNAT sind gesperrt; das private LAN ist erlaubt, weil dort ueblicherweise
# die eigene Gitea-Instanz steht.
# Gitea laeuft auf demselben Rechner wie Nebula? Dann auf true setzen.
# GIT_ALLOW_LOOPBACK="false"
# Kein Zugriff ins private Netz (10/8, 172.16/12, 192.168/16, fc00::/7)?
# GIT_BLOCK_PRIVATE="false"
# Strengster Modus: nur diese Hosts sind erlaubt, alles andere wird geblockt.
# Eine Angabe hier hebt die beiden Schalter darueber auf.
# GIT_ALLOWED_HOSTS="github.com,gitlab.com,git.meine-firma.de"