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Raw Blame History

Changelog

Alle nennenswerten Änderungen an NetMover stehen hier.

Format nach Keep a Changelog, Versionierung nach Semantic Versioning. Die Version steht an genau einer Stelle: src/netmover/__init__.py.

Unreleased

Geändert

  • SFTP-Anbindungen gelten nach erfolgreichem Test als „erreichbar“ (vorher bis zum ersten Regellauf „nicht geprüft“).
  • Klartext-Hinweis bei mount error(95) (keine gemeinsame SMB-Version) mit Synology-Einstellung; aufgefallen bei der Anbindung des echten NAS.

0.1.1 – 2026-10-10

Korrekturen aus dem ersten Praxistest auf einer Debian-13-VM mit echten SMB-, NFS- und SFTP-Servern.

Behoben

  • systemd-Unit: ProtectSystem, PrivateTmp und ProtectControlGroups gaben dem Dienst einen eigenen Mount-Namespace. Die Mounts waren für das System und andere Programme unsichtbar und verschwanden bei jedem Neustart des Dienstes (MountFlags=shared half nicht). Jetzt nur noch Härtungen ohne Namespace.
  • Stabilitätsprüfung: CIFS lieferte per stat() sekundenlang eine veraltete Größe einer noch wachsenden Datei. Gemessen wird jetzt per open() + fstat(), das erzwingt frische Attribute. Gesperrte Dateien gelten als „in Benutzung“. (Die zweite Sicherung, die Byte-Zählung beim Kopieren, hatte den Fall bereits abgefangen; es kam keine unvollständige Datei an.)
  • Ausfall länger als die Wiederherstellung (z. B. NAS-Neustart, Stromausfall): Von NetMover selbst ausgehängte Anbindungen mit „automatisch einhängen“ werden jetzt jede Minute erneut eingehängt, auch wenn das Einhängen schon beim Dienststart scheiterte. Entwarnung per Webhook. Von außen ausgehängte Anbindungen bleiben weiterhin unangetastet.
  • Bei einer Zeitüberschreitung von mount wird die ganze Prozessgruppe beendet, damit mount.nfs nicht später doch noch einhängt.
  • Hinweistexte zu mount-Fehlern werden nicht mehr mitgeschwärzt.
  • install.sh ohne debconf-Warnungen, wenn kein Terminal angeschlossen ist.

Dokumentation

  • Fehlersuche: verzögert sichtbare Dateien auf CIFS → nohandlecache.
  • README erklärt, warum die Unit keine Namespace-Härtung nutzt.

0.1.0 – 2026-10-10

Erste Version.

Hinzugefügt

  • Projektgerüst (Python ≥ 3.12, FastAPI-Stack, src-Layout, ruff, mypy strict, pytest).
  • Datenmodell mit SQLAlchemy 2.x: credentials, mounts, rules, runs, run_items, copied_files, file_failures, settings.
  • Alembic-Migration 0001 (initiales Schema); NetMover migriert beim Start selbst.
  • Zeitzonenbewusste Zeitstempel (UTC) auch auf SQLite.
  • Strukturierte Logs (logfmt oder JSON, ein Ereignis pro Zeile).
  • CLI netmover migrate / netmover version.
  • SFTP als Zieltyp (sftp) für Ziele, die nur per SSH erreichbar sind; Anmeldung per selbst erzeugtem Ed25519-Schlüssel oder Passwort, Hostschlüssel wird beim ersten Test festgehalten und danach erzwungen.
  • Eingabeprüfung für Server, Freigaben, Pfade und Mount-Optionen (Allowlist pro Typ; credentials, username, password, pass, domain gesperrt).
  • Fernet-Verschlüsselung der Zugangsdaten (secret.key, 0600, beim ersten Start erzeugt) und Schwärzung bekannter Geheimnisse in mount-Ausgaben.
  • Mount-Schicht hinter MountBackend mit LinuxMountBackend (mount/umount nur mit Argumentliste, CIFS-Zugangsdaten über kurzlebige Datei unter /run/netmover) und FakeMountBackend für Tests ohne root.
  • Mount-Test in drei Schritten (einhängen, lesen, schreiben) mit Rollen („nur Quelle, kopieren“ / „Quelle mit Löschen“ / „Ziel“) und Root-Squash-Erkennung inklusive Synology-Hinweis.
  • Lebenszeichen mit Zeitlimit vor jedem Lauf; gestörte Mounts (ESTALE, EIO, ENOTCONN, Zeitüberschreitung) werden per umount -l bis zu dreimal mit wachsendem Abstand neu eingehängt.
  • Mountpoints ausschließlich unter /mnt/netmover/<slug>, müssen vor dem Einhängen leer sein und werden nach dem Aushängen entfernt.
  • Mover-Engine: Stabilitätsprüfung (Größe und mtime nach dem Stabilitätsfenster), unfertige/versteckte Dateien und Synology-Ordner (@eaDir, #recycle) werden ignoriert, Glob (mehrere Muster mit ;) oder Regex.
  • Atomares Schreiben: .netmover-<uuid>.part → fsync → Größenprüfung → Metadaten → Quellprüfung → Umbenennen ohne Überschreiben (link, Rückfall auf rename) → erst dann Quelle löschen; gleiches Gerät ohne Kopie per link.
  • Namenskollisionen: umbenennen (scan-1.pdf, scan-2.pdf, …, jedes Mal gegen das Dateisystem geprüft), überspringen oder überschreiben.
  • Buchführung im Kopiermodus (copied_files); verhindert auch Duplikate, wenn im Verschiebemodus die Quelle nicht gelöscht werden kann.
  • Platzprüfung vor jeder Kopie (Größe + 5 %), Übernahme von mtime und Modus, optional Eigentümer; Metadaten-Fehler sind Hinweise, keine Fehler; chown auf CIFS und auf NFS mit Root-Squash wird übersprungen und einmalig gemeldet.
  • Quarantäneordner für Dateien, die wiederholt scheitern.
  • SFTP-Ziel mit demselben atomaren Ablauf (rename ohne Überschreiben, posix-rename beim Überschreiben, fsync/statvfs über OpenSSH-Erweiterungen).
  • Regellauf mit Lock pro Regel, Lebenszeichen der Anbindungen und Worker mit Inaktivitäts-Zeitlimit; ein hängender Worker blockiert nur seine eigene Regel.
  • Lokale Ziele unter dem Mount-Basisverzeichnis werden abgelehnt (dort muss die Anbindung als Ziel gewählt werden, damit „eingehängt?“ geprüft wird).
  • Scheduler (APScheduler): ein Job pro aktiver Regel mit zufälligem Startversatz und Jitter; Läufe in eigenem Thread-Pool; Abgleich nach Änderungen.
  • Protokoll: pro Lauf eine Zeile (auch übersprungene Termine), Einzeldateien in run_items (max. 2000 pro Lauf); Regelzähler letzter Lauf, letzter Erfolg, Fehler in Folge.
  • Aufräumen der Protokolle nach konfigurierbarer Frist (Standard 30 Tage).
  • Gesundheitsprüfung: Scheduler-Herzschlag, Anbindungen im Fehlerzustand, Regeln ohne Erfolg seit mehr als dem Dreifachen ihres Intervalls.
  • Webhook-Benachrichtigung mit frei wählbarer Vorlage (JSON-sicher), Modus „bei jedem Fehler“ oder „nach N Fehlern in Folge“, optional Entwarnung; auch für Anbindungen, deren Wiederherstellung scheitert.
  • Dienststart: Migration → Schlüssel → Anbindungen wiederherstellen → Scheduler; beim Beenden werden Mounts nicht ausgehängt.
  • Endname lokal per renameat2(RENAME_NOREPLACE): echtes rename (Watcher sehen IN_MOVED_TO), trotzdem nie überschreibend; Rückfall auf link + unlink.
  • Deployment: systemd-Unit (ProtectSystem=full, MountFlags=shared), Installationsskript für Debian 13, Dockerfile und compose.yml mit rshared-Propagation.
  • README mit Installation, Synology→Paperless-Beispiel (SMB-Quelle, SFTP-Ziel), Docker, Reverse Proxy, Konfiguration, Fehlersuche und Sicherheitshinweisen.
  • Weboberfläche (FastAPI, Jinja2, HTMX ohne Build-Schritt, handyfähig, Hell/Dunkel): Status, Anbindungen, Regeln, Protokoll, Einstellungen.
  • Ersteinrichtung mit Pflicht-Passwort (≥ 10 Zeichen) und einmaligem Einrichtungscode aus dem Log; Anmeldung mit Argon2, Sperre nach 5 Fehlversuchen.
  • Session-Cookie HttpOnly, SameSite=Lax (optional Secure), CSRF-Token bei jedem POST, strikte Content-Security-Policy ohne Inline-Skripte/-Styles.
  • Mount-Formular mit „Testen“ vor dem Speichern; Passwörter werden nie angezeigt (leer = unverändert); SFTP-Schlüsselpaar wird erzeugt und der öffentliche Schlüssel zum Kopieren angezeigt.
  • Probelauf zeigt in einer Tabelle, welche Datei wohin ginge.
  • Protokoll filterbar nach Regel und Status, Einzeldateien aufklappbar.
  • Export/Import der Konfiguration als JSON (ohne Zugangsdaten und Webhook-URL).
  • GET /healthz, netmover serve, netmover reset-password.

Behoben

  • Import-Upload wurde nie erkannt (falsche UploadFile-Klasse geprüft).
  • Hinweise nach Aktionen gingen verloren, wenn schon ein Hinweis in der Session stand (Session erkennt nur Neuzuweisungen als Änderung).
  • Löschen von Zugangsdaten, die noch von einem Mount benutzt werden, trennt den Mount nicht mehr stillschweigend ab, sondern wird von der Datenbank abgelehnt.