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planer/devlog/DEVLOG.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 6d04bc2c1c fix(oberflaeche): Kopfleiste einzeilig halten, Demo-Uhr feststellen
Zwei Mängel, die erst in den aufgenommenen Bildern auffielen.

Auf Handybreite brach die Kopfleiste um und drängte den Namen der
Anwendung in die zweite Zeile, mitten zwischen die Menüpunkte. Sie bleibt
jetzt auf allen Breiten einzeilig; wird es eng, scrollt die Navigation
waagerecht.

Das Tagesdatum auf der Startseite wird serverseitig gerendert, weshalb
Playwrights Uhr nicht griff — die Bilder hätten sich täglich geändert. In
der Screenshot-Instanz (DEMO_MODUS=true) steht die Uhr jetzt fest. Reine
Funktionen bekommen den Zeitpunkt weiterhin als Parameter; src/server/
zeitgeber.ts ist die eine Stelle, an der er entsteht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 14:36:35 +02:00

6.9 KiB
Raw Blame History

Entwicklungstagebuch

Neuester Eintrag oben. Die Dauer je Sitzung stammt aus devlog/zeiten.csv, die Übersicht aus scripts/zeit.sh summe.

Zeit je Meilenstein

Meilenstein Art Minuten Stunden
M1 claude (wird beim Abschluss eingetragen)

2026-09-10 – M1: Fundament

Ziel der Sitzung: Das Projekt von Grund auf aufsetzen: Gerüst, Datenbank, Anmeldung, Rollen, Audit, Instanzsteuerung, Betrieb und Dokumentation.

Erledigt

  • Projektgerüst mit Next 16, React 19, TypeScript strict, Tailwind 4, alle Versionen exakt gepinnt
  • npm run pruefen als Sammelprüfung: Prettier, ESLint, tsc, Vitest, ShellCheck
  • Datenmodell und erste Migration: Benutzer mit Rolle, OIDC-Konten, Passkeys, WebAuthn-Herausforderungen, Bereiche, Audit
  • Anmeldung über OIDC, Passkey und Passwort, je Instanz zuschaltbar
  • Rollenprüfung in Seite und Server Action, Audit je Schreibaktion
  • Instanzsteuerung mit 404 statt Hinweis
  • Bereiche verwalten, Protokollseite, Startseite, Einstellungen
  • /api/health, Dockerfile, Compose-Stapel mit Migrationsdienst
  • backup.sh, update.sh, scripts/release.sh, scripts/zeit.sh
  • Unit-, Integrations-, Migrations- und E2E-Tests
  • Screenshot-Kette mit eigener Wegwerf-Instanz
  • README, Schnellstart, Handbuch, ROADMAP, CHANGELOG

Entscheidungen mit Begründung

Prisma 7.10.0 statt der notierten Fassung 6. Fassung 6 ist überholt, Fassung 8 liegt nur als RC auf latest. Prisma 7 nimmt die Verbindung nicht mehr im Schema entgegen — sie steht in prisma.config.ts, der Client bekommt den pg-Treiberadapter.

TypeScript 6.0.3 statt 7.0.2. TS 7 ist zwar latest, aber typescript-eslint@8.70 verlangt typescript >=4.8.4 <6.1.0. Mit TS 7 wäre die Lint-Kette kaputt gewesen.

ESLint 9.39.5 statt 10. Das in eslint-config-next@16 gebündelte eslint-plugin-react ruft noch context.getFilename(), das ESLint 10 entfernt hat. Der Lint-Lauf brach reproduzierbar ab.

Eigener Auth.js-Adapter. Der mitgelieferte @auth/prisma-adapter greift fest auf prisma.user und prisma.account zu; unsere Modelle heißen Benutzer und Konto. Der Adapter ist schmal und ersparte es, die Fachbegriffe der Konvention zu opfern.

Passkeys direkt über SimpleWebAuthn 14. Der WebAuthn-Provider von Auth.js ist als experimentell markiert und auf SimpleWebAuthn 9 festgelegt. Direkt angebunden bleibt die Fassung aktuell und der Ablauf nachvollziehbar. Für die npm-Auflösung brauchte es overrides, weil next-auth die älteren Fassungen als optionale Peers deklariert.

Sitzungen als JWT, Rolle trotzdem aus der Datenbank. Credentials- Provider verlangen JWT. Damit eine Sperre nicht bis zum Ablauf des Tokens wirkungslos bleibt, liest der session-Callback Rolle und Status bei jeder Anfrage frisch. Die Tabellen sitzung und verifizierungs_token wären damit tot und wurden wieder entfernt, solange es nur eine einzige Migration gab.

Migrationen als eigener Compose-Dienst. Der Versuch, nur die Prisma-CLI ins schlanke Laufzeitabbild zu kopieren, scheiterte an ihren transitiven Modulen (effect über @prisma/config). Alle mitzunehmen hätte das Abbild aufgebläht. Ein Einmaldienst aus der Bau-Stufe läuft vor der App und muss sauber durchlaufen.

Aufgabe, Zeitblock und Kalenderkonto bewusst nicht modelliert. Sie kommen mit M2, M4 und M3 — dann mit den Feldern, die der jeweilige Provider wirklich braucht, statt heute geraten.

Probleme und Lösungen

Problem Lösung
prisma validate lehnte url im Schema ab Prisma 7 erwartet die Verbindung in prisma.config.ts und einen Treiberadapter im Client.
Integrationstest brach nach der ersten erwarteten Verletzung ab In PostgreSQL bricht ein fehlgeschlagener Befehl die ganze Transaktion ab. Der Test läuft jetzt ohne Sammeltransaktion; alle Testdaten tragen eine Kennung und werden am Ende entfernt.
prisma migrate diff kannte --from-url nicht In Prisma 7 heißen die Flaggen anders. Der Test vergleicht jetzt die eingespielte Wegwerf-Datenbank über --from-config-datasource gegen das Schema — und braucht damit keine Schattendatenbank.
Nach der Anmeldung ging es nicht zum ursprünglichen Ziel zurück Das Layout leitet um, bevor die Seite drankommt, und kennt seinen Pfad nicht. Ein schlanker Proxy reicht ihn als Kopfzeile durch — ohne Anmeldelogik, weil er im Edge-Umfeld läuft.
Der Docker-Bau brach beim Sammeln der Seitendaten ab Prisma-Client und Auth.js-Konfiguration wurden beim Laden des Moduls ausgewertet und brauchten Umgebungsvariablen, die es zur Bauzeit nicht gibt. Beide entstehen jetzt faul.
Ein Typfehler in scripts/screenshots.ts blockierte den Abbild-Bau Entwicklungsskripte gehören nicht in den Docker-Kontext. .dockerignore schließt sie aus; geprüft werden sie von npm run pruefen.
ESLint beanstandete setState im Effekt Der Hydratations-Trick im Farbschema-Knopf war unnötig: next-themes setzt die dark-Klasse vor der Hydratation, das erledigt CSS ohne Zustand.

Eigene Fehler, die ich korrigiert habe

  • Die ersten vier Commits lagen direkt auf main statt auf einem Meilenstein-Zweig und ohne Attributionszeile. Historie umgebaut: main trägt nur noch einen leeren Wurzel-Commit, die Arbeit liegt auf m1-fundament.
  • Ein git add -A zog die Proxy-Umbenennung in den Doku-Commit. Wieder getrennt.
  • scripts/screenshots.ts wurde geschrieben, ohne danach npm run pruefen laufen zu lassen; der Typfehler fiel erst im Docker-Bau auf.

Offene Punkte

  • Die origin-URL fehlt noch. Push und Merge stehen ohnehin erst nach der Freigabe an.
  • Der Schnellstart endet beim Passkey statt beim ersten Kalenderkonto und der ersten Aufgabe — beides gibt es erst mit M3 und M2.
  • Der Demo-Seed enthält noch keine erfundenen Termine; einen Demo-Kalenderprovider gibt es erst mit M3.
  • Lokal weichen die Ports ab (Datenbank 5435, App 3001), weil 5432 und 3000 auf diesem Rechner belegt sind. In .env.example stehen die üblichen Werte.

Commits

Siehe git log --oneline main..m1-fundament.