35 KiB
Entwicklungstagebuch
Neuester Eintrag oben. Die Dauer je Sitzung stammt aus devlog/zeiten.csv,
die Übersicht aus scripts/zeit.sh summe.
Zeit je Meilenstein
| Meilenstein | Art | Minuten | Stunden |
|---|---|---|---|
| M1 | claude | 161 | 2,68 |
| M2 | claude | 44 | 0,73 |
| M3 | claude | 41 | 0,68 |
| M4 | claude | 167 | 2,78 |
| M5 | claude | 420 | 7,00 |
| M6 | claude | 733 | 12,22 |
| Gesamt | 1566 | 26,10 |
2026-09-12 – M6: Integrationen
Dauer: 733 Minuten (20:47–09:00), Art claude.
Die Zahl täuscht. Ein großer Teil davon war Warten auf Docker-Bauten, die in der Nacht dreimal hängen blieben — einmal 39 Minuten ohne eine Zeile Ausgabe. Die eigentliche Arbeit war knapper.
Ziel der Sitzung: Aufgaben dort abholen, wo sie entstehen — ohne dass die Planung darunter leidet, die hier passiert.
Erledigt
- Gemeinsame Aufnahmestelle für alle Integrationen (21 Tests)
- Zammad, lesend, mit Suchausdruck aus der Konfiguration
- Telegram: erfassen, melden, abhaken — mit Kopplung über Einmalcode
- Spiegel zwischen den Instanzen: Belegung ohne Titel, Aufgaben nur markiert
- Seite „Integrationen" mit Zustand, Fehler und Knopf für den Sofortlauf
- Gespiegelte Belegung in der Wochenansicht
- 4 neue E2E-Tests, 9 neue Integrationsprüfungen, Handbuchseite
Entscheidungen mit Begründung
Das Ursprungssystem führt Titel, Notiz, Verweis und Fälligkeit — mehr nicht. Bereich, Projekt, Priorität und geschätzter Aufwand gehören der Planung. Wer ein Ticket einsortiert und schätzt, muss sich darauf verlassen können, dass der nächste Abgleich das nicht wegräumt. Ohne diese Trennung wäre die Wochenplanung nach jedem Lauf kaputt.
Zammad wird nur gelesen. Ein Ticket schließt man im Ticketsystem, sonst weiß die Kollegin nicht, warum es plötzlich zu ist. Umgekehrt darf Zammad hier abhaken — dort ist die Wahrheit über den Zustand des Tickets.
Telegram holt ab, statt einen Webhook zu bekommen. Ein Webhook verlangt eine von außen erreichbare Adresse mit gültigem Zertifikat. Der Planer soll auch hinter einem Anschluss ohne feste Adresse laufen, und der Preis dafür sind zwei Minuten Verzögerung.
Unbekannte Chats bekommen keine Antwort — auch keine Fehlermeldung. Wer die Kennung des Bots kennt, könnte ihm sonst schreiben und daran erkennen, dass es diesen Planer gibt. Die einzige Ausnahme ist ein gültiger Kopplungscode.
Der Kopplungscode entstand aus einem Widerspruch. Erst sollte die Chatkennung von Hand eingetragen werden. Nur: Um sie zu erfahren, müsste der Bot Unbekannten antworten — genau das, was er nicht darf. Der Code dreht die Richtung um: Er kommt aus der Anwendung, in die man sich anmelden muss.
Der Spiegel schickt Belegung ohne Titel. Daheim soll zu sehen sein, dass die Zeit weg ist, nicht woran gearbeitet wird. Aufgaben gehen nur einzeln markiert mit — ein Schalter für einen ganzen Bereich würde zu leicht Kundennamen nach Hause schicken.
Was der Sender nicht mehr schickt, verschwindet beim Empfänger. Sonst stünde daheim für immer eine Sperre, die es längst nicht mehr gibt. Für Aufgaben gilt das nicht: Sie sind Planung, keine Sperre.
Jede Sendung ist fünf Minuten gültig. Ohne Frist ließe sich ein abgefangenes Paket beliebig oft erneut einspielen. Der Empfänger antwortet auf jeden Fehlschlag gleich — falsches Geheimnis, verstellte Uhr und Unsinn im Inhalt sind von außen nicht zu unterscheiden.
Die Demo-Instanz redet mit niemandem. Sie ist mit erfundenen Daten
gefüllt und steht nur für Bilder. Solange DEMO_MODUS gilt, starten die
Jobs für Zammad, Telegram und den Spiegel gar nicht erst.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Die Kopfleiste verschluckte mit dem elften Eintrag „Einstellungen" und „Protokoll" | Sie ist jetzt breiter als die Inhaltsspalte. Eine Leiste, die Punkte stillschweigend abschneidet, ist schlimmer als eine, die nicht bündig mit dem Text steht. Gefunden im aufgenommenen Bild. |
| Der Kartentext erklärte noch den Weg von vor dem Kopplungscode | Ersetzt. Ebenfalls erst im Bild aufgefallen — im Code war beides für sich stimmig. |
| Ein Kürzungstest schlug an der Grenze fehl | Nicht der Test war falsch, sondern der Vergleich: Eine Worttrennung bei genau der halben Titellänge wurde abgelehnt. Jetzt >=. |
| Ein regulärer Ausdruck ging beim Schreiben über die Shell kaputt | Das Muster steht jetzt als benannte Konstante im Code, geschrieben mit dem Edit-Werkzeug statt über ein Skript. |
| Ein unsichtbares Zeichen (U+200B) landete mitten in einem Funktionsnamen | Entfernt und die Datei danach abgesucht. |
| Das Aufräumen im Integrationstest hätte fremde Telegram-Chats treffen können | Es trifft jetzt genau die Kennung, die der Lauf selbst angelegt hat. |
| Docker-Bauten blieben dreimal hängen, einmal 39 Minuten ohne Ausgabe | Kein Codeproblem: Nach Abbruch und Neustart lief derselbe Bau in Minuten durch. Die Bilder mussten deshalb viermal angestoßen werden. |
Offene Punkte
- Der Wartungsplaner ist nicht angebunden. Die Aufnahmestelle steht bereit und die Seite führt ihn als sichtbare Lücke; es fehlt allein das Abholen. Dafür muss erst feststehen, was das Produkt an Schnittstelle hergibt.
- Zammad und Telegram sind gegen die Logik geprüft, nicht gegen die echten Dienste — dafür fehlen Zugangsdaten. Der Spiegel dagegen ist end-to-end geprüft, weil beide Enden dieselbe Anwendung sind.
- Ein Telegram-Chat lässt sich nicht umbenennen. Fällt das im Alltag auf, ist es ein Einzeiler.
Commits
7f8f505feat: Datenmodell und Umgebung für Integrationene4d3547feat: Aufnahmeregeln für Integrationen als reine Logik6dad333feat: Zammad, Telegram und den Spiegel anbindenbc60e5ffeat: Integrationen takten und Telegram als dritten Meldeweg1281c3efeat: Integrationen sichtbar und bedienbar machen0d0f850feat: Gespiegelte Belegung in der Wochenansicht zeigen4da2f3dtest: Spiegel-Eingang und Integrationstabellen absichern3befcc1feat: Aufgaben einzeln zum Spiegeln freigebenf5eadeffeat: Lauf von Hand anstoßen und Spiegelschalter in der Liste3c7cdbbchore: Demo-Daten, Bildaufnahme und Platz in der Kopfleiste475b1d5docs: Handbuchseite, README und Fahrplan für M698d170bdocs: Handbuchbilder für M6 neu aufnehmen
2026-09-11 – M5: Benachrichtigungen
Dauer: 420 Minuten (06:35–13:35), Art claude.
Ziel der Sitzung: Sagen, was ansteht — und dabei so selten stören, dass niemand auf die Idee kommt, alles abzuschalten.
Erledigt
- Regeln als reine Logik: Anlässe, Ruhezeit, Wiederholungssperre (30 Tests)
- Web-Push über VAPID samt Service Worker, An- und Abmeldung je Browser
- Mailversand über nodemailer, als Text und als HTML
- Vier Anlässe: Tagesüberblick, Fälligkeit, Vorlauf vor einem Zeitblock, Abgleichfehler
- Bedienung in den Einstellungen mit Probemeldung und Geräteliste
- Ein Lauf alle zehn Minuten, Nachweise räumt die Nachtrunde weg
- 2 neue E2E-Tests, 7 neue Integrationsprüfungen, Handbuchseite
Entscheidungen mit Begründung
Ab Werk meldet der Planer gar nichts. Kein Weg ist eingeschaltet. Wer beim ersten Start mit Meldungen überschüttet wird, schaltet alles ab — und dann auch das Nützliche. Die Einrichtung ist ein bewusster Handgriff, und das ist der Preis dafür, dass die Meldungen später ernst genommen werden.
Der Tagesüberblick ist von der Ruhezeit ausgenommen. Sonst bekäme ihn nie, wer ihn auf 06:00 stellt — die voreingestellte Ruhezeit läuft bis 07:00. Die Ruhezeit schützt vor Störungen, nicht vor der Nachricht, um die ausdrücklich gebeten wurde.
Der Nachweis wird vor dem Senden geschrieben, nicht danach. Bricht der Versand mittendrin ab, gilt die Meldung als zugestellt und kommt nicht wieder. Andersherum würde ein hängender Mailserver dieselbe Nachricht alle zehn Minuten erneut versuchen. Lieber eine verpasste Nachricht als eine, die im Minutentakt klopft.
Was in die Ruhezeit fällt, wird nicht nachgeholt. Eine Erinnerung an einen Zeitblock, der längst begonnen hat, ist nur der Beweis, dass die Anwendung zu spät kommt.
Abgleichfehler erst ab dem dritten Versuch in Folge. Ein Netz hustet, ein Anbieter hat Wartung. Beim ersten Fehlschlag zu melden hieße, für Dinge zu wecken, die sich von selbst erledigen. Nach dem dritten Mal ist es dagegen dringend — solange steht die Wochenansicht auf altem Stand.
Der Tagesüberblick entfällt, wenn es nichts zu sagen gibt. „Heute steht nichts an" ist keine Information, sondern Lärm.
Tote Abos putzen sich selbst weg. 404 und 410 heißen endgültig, das Gerät verschwindet sofort; andere Fehler zählen hoch und führen nach fünf Versuchen zum selben Ergebnis. Eine Liste, die von Hand gepflegt werden muss, wird nicht gepflegt.
Push-Schlüssel liegen verschlüsselt, Endpunkte nie im Protokoll. Ein Endpunkt genügt, um jemandem Nachrichten zu schicken — er gehört damit in dieselbe Klasse wie ein Token.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
pushManager.subscribe lehnte den VAPID-Schlüssel als Uint8Array<ArrayBufferLike> ab |
Der Puffer wird jetzt ausdrücklich als ArrayBuffer angelegt; ein geteilter Puffer ist dort nicht erlaubt. |
| Der Integrationstest brach mit einem Fremdschlüsselfehler ab | Die neuen Prüfungen standen hinter dem Löschen des Testbenutzers. Jetzt davor — und danach wird geprüft, dass Geräte und Nachweise mit ihm verschwinden. |
| E2E-Läufe scheiterten unter Last immer wieder beim Anmelden | Ein Klick, der vor der Hydratation ankommt, verpufft folgenlos. Der Anmeldehelfer liegt jetzt einmal in e2e/hilfe.ts und fasst nach, bis die Startseite da ist. |
| Die Karte meldete gleichzeitig „Browser blockiert" und „Server nicht eingerichtet" | Zwei Aussagen, von denen nur eine zählt. Der Serverzustand geht jetzt vor. Gefunden nur durch das Ansehen des aufgenommenen Bildes. |
| Das erfundene Push-Gerät in den Demo-Daten wäre beim ersten Versandlauf gelöscht worden | Seine Schlüssel lagen als Klartext-Platzhalter, und unlesbare Schlüssel führen zum Entfernen. Die Demo-Daten enthalten jetzt kein Gerät mehr — die Bilder zeigen den Zustand davor. |
| Im Bild meldet der Browser „blockiert", obwohl die Erlaubnis erteilt wurde | Chromium im Kopflosbetrieb antwortet auf Notification.permission immer mit denied; grantPermissions ändert daran nichts. Das Handbuch schreibt es jetzt unter das Bild. |
| Ein Docker-Bau brauchte 14 Minuten, ein E2E-Lauf 18 | Systemlast, kein Codeproblem: dieselben Läufe danach in 1,5 beziehungsweise 0,4 Minuten. Ein vergessener Testserver auf Port 3100 hat kräftig mitgeholfen. |
Offene Punkte
- Der Versandweg ist gegen die Logik geprüft, nicht gegen echte Dienste: ohne VAPID-Schlüssel und SMTP-Zugang geht lokal nichts hinaus. Das braucht einen Lauf auf dem Server.
- Mehrere Anlässe erscheinen als mehrere Nachrichten. Ob eine Sammelmeldung fehlt, zeigt erst der Alltag.
Commits
24f613dfeat: Datenmodell und Umgebung für Benachrichtigungenddb13d7feat: Regeln für Benachrichtigungen als reine Logike0e11c8feat: Versand per Web-Push und E-Mailb622c1bfeat: Benachrichtigungen in den Einstellungen bedienen047a4a1feat: Meldungen alle zehn Minuten prüfen und verschicken5bbbdd5chore: Demo-Daten und Bildaufnahme für Benachrichtigungenf03ea73docs: Handbuchseite und README-Abschnitt zu Benachrichtigungen6e1f279test: Benachrichtigungen end-to-end und in der Datenbank absichern7bef435fix: Serverzustand geht der Browsermeldung vor35ecb2fchore: Screenshot-Instanz mit eingerichteten Meldewegenbb7b189docs: Handbuchbilder für M5 neu aufnehmen
2026-09-10 – M4: Wochenplanung und Zeitblöcke
Dauer: 167 Minuten (20:42–23:29), Art claude.
Ziel der Sitzung: Die Kernidee des Projekts — Aufgaben per Ziehen und Ablegen in echte Kalendertermine verwandeln, mit Rückweg.
Erledigt
Zeitblocksamt Migration und Schleifenschutz (30 Tests)- Schreibweg zu Graph und Google mit
If-Match, Rückweg im Abgleich - Rasterlogik für die Wochenansicht (21 Tests)
- Wochenansicht mit
@dnd-kit/core: einplanen, verschieben, ausplanen - Kapazität und Belegung je Wochentag
- 3 neue E2E-Tests, Handbuchseite
Entscheidungen mit Begründung
Der Fingerabdruck geht nur über Beginn und Ende. Titel und Beschreibung ändern sich auch aus harmlosen Gründen — etwa weil der Aufgabentitel bearbeitet wurde. Für die Planung zählt allein, wann der Block liegt; alles andere in den Fingerabdruck zu nehmen hieße, den Anbieter grundlos zu behelligen.
Der Kalender gewinnt, ausnahmslos. Wer im Kalender etwas verschiebt, meint es so. Säße der Planer am längeren Hebel, zöge er dem Benutzer den Termin wieder weg — und der wüsste nicht, warum. Bei HTTP 412 verwirft der Planer sogar seinen eigenen Fingerabdruck, damit der nächste Abgleich die fremde Änderung sicher als solche erkennt.
Scheitert das Schreiben, überlebt die Planung. Der Zeitblock bleibt mit vermerktem Fehler stehen. Ihn zu verwerfen hieße, die Planung des Benutzers wegen eines Netzproblems zu vergessen; das nächste Verschieben trägt ihn nach. Beim Löschen ist es umgekehrt: Da verschwindet der Zeitblock auch bei unerreichbarem Kalender, sonst wäre die Planung blockiert.
Die Dauer kommt aus dem geschätzten Aufwand. Wer schätzt, bekommt die passende Blockgröße geschenkt. Das belohnt genau die Gewohnheit, die die Planung überhaupt erst tragfähig macht.
Ziehen beginnt erst nach acht Pixeln. Ohne diese Schwelle löst jeder Klick einen Zug aus und die Knöpfe im Block wären nicht mehr bedienbar.
Überbuchte Tage werden rot, aber nicht gesperrt. Der Planer ist ein Werkzeug, kein Aufpasser. Manchmal muss ein Tag überbucht sein.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Ein Zeitblock steht auch im Terminspiegel und erschien doppelt — einmal als eigene Planung, einmal als fremder Termin | Die Wochenabfrage filtert Termine heraus, deren extId zu einem Zeitblock gehört. |
| Ein Build lief 32 Minuten statt Sekunden | Systemlast durch einen gleichzeitigen Docker-Bau. Ein sauberer Neubau danach: 46 Sekunden. Kein Codeproblem. |
| Sich überschneidende Termine lagen unsichtbar übereinander | spurenVerteilen legt sie nebeneinander und gibt eine Spur wieder frei, sobald sie zu Ende ist. |
Offene Punkte
- Der Schreibweg ist nicht gegen die echten APIs geprüft. Wie in M3 fehlen die Zugangsdaten. Die Logik ist getestet, der erste echte Schreib- und Rückweg ist Florians.
- Die Dauer lässt sich nicht am Balken ziehen; wer eine andere will, ändert den Aufwand der Aufgabe.
- Ein Zeitblock landet immer im ersten verbundenen Kalender. Das Standard-Kalenderkonto je Bereich ist im Datenmodell vorbereitet, aber noch nicht in der Oberfläche.
Commits
5791047feat(zeitbloecke): Datenmodell und Schleifenschutz9c1c916feat(zeitbloecke): Schreibweg in den Kalender und Rückweg zurückbcb4b8efeat(woche): Rasterlogik für die Wochenansichtfada445feat(woche): Wochenansicht mit Ziehen und Ablegen5b1e998test: Wochenansicht und Ausplanen absichern0974695docs: Handbuchseite zur Wochenplanung
2026-09-10 – M3: Kalender lesen
Dauer: 41 Minuten (17:48–18:29), Art claude.
Ziel der Sitzung: Termine aus Microsoft 365 und Google lesen, damit der Planer weiß, wann überhaupt Platz ist.
Erledigt
KalenderkontoundTerminsamt Migration; Bereich bekommt sein Standard-Kalenderkonto für M4- Tokenverschlüsselung mit AES-256-GCM
- Antworten beider Anbieter mit zod geprüft und in eine gemeinsame Form gebracht, geprüft gegen anonymisierte Beispielantworten
- Belegungsrechnung: Kapazität gegen Termine, freie Fenster für M4
- OAuth-Verbinden, Tokenerneuerung, seitenweiser Abgleich mit Rückfall auf einen vollständigen Durchlauf
- Seite für die Kalenderkonten, Belegung des Tages auf der Startseite
- Hintergrundjobs für Abgleich und nächtliches Aufräumen
- 68 neue Unit-Tests, 10 neue Integrationsprüfungen
- Handbuchseite und Einrichtungsanleitung für Entra ID und Google
Entscheidungen mit Begründung
Tokens verschlüsselt, Schlüssel aus AUTH_SECRET abgeleitet. Wer die Datenbank oder eine Sicherung bekommt, hätte sonst direkten Zugriff auf fremde Kalender — das wiegt schwerer als bei den OIDC-Tokens aus M1, die nur die Anmeldung betreffen. Eine eigene Pflichtvariable wäre eine weitere Stelle, an der die Einrichtung scheitert; die Ableitung über HKDF kostet nichts und hat die richtige Nebenwirkung: wer AUTH_SECRET wechselt, muss die Konten neu verbinden — dann sind ohnehin alle Sitzungen ungültig.
Bei fremder Zeitzone abbrechen statt raten. Graph liefert Datum und Zeitzone getrennt, ohne Versatz im Text. Wir fragen ausdrücklich UTC an; kommt etwas anderes zurück, wäre jede Umrechnung geraten und würde Termine um Stunden verschieben. Ein Abbruch mit klarer Meldung ist besser als ein Kalender, der leise falsch liegt.
Unbekanntes showAs zählt als belegt. Lieber eine Stunde zu viel blockiert als eine Doppelbuchung.
Schreibrechte schon jetzt anfragen. M3 liest nur, aber M4 schreibt. Später erneut zuzustimmen ist genau der Schritt, an dem Einrichtung scheitert — einmal breiter fragen ist das kleinere Übel.
Ganztägige Termine zählen nicht zur Belegung. Ein Urlaubstag oder Geburtstag blockiert sonst den ganzen Tag, obwohl er keine Arbeitszeit kostet.
Alle Kalender zählen gegen jeden Bereich. Ein Termin blockiert die Zeit ohnehin, gleich zu welchem Lebensbereich er gehört.
Kein SDK für Graph und Google. Es geht um drei Aufrufe je Anbieter, und die Antworten werden ohnehin mit zod geprüft. Ein SDK brächte vor allem Abhängigkeiten und blinde Flecken.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Prisma lässt in einem zusammengesetzten Unique-Schlüssel kein null zu | kalenderId ist nicht optional, sondern trägt den sprechenden Wert "standard" für den Standardkalender. |
Googles syncToken verträgt sich nicht mit timeMin/timeMax |
Folgeabgleiche liefern auch Änderungen außerhalb des Fensters. Was daneben liegt, wird beim Spiegeln verworfen — sonst wüchse der Spiegel unbegrenzt. |
| Der Verweis für die nächste Runde kann ablaufen (HTTP 410) | Verweis verwerfen, Spiegel leeren, von vorn lesen. Der Ablauf ist so gebaut, dass ein vollständiger Durchlauf jederzeit möglich ist. |
| Die Shell zerlegte in mehreren Anläufen Template-Literale und Backticks | Auf node - <<'SKRIPT' umgestellt; damit geht der Text unverändert durch. |
Offene Punkte
- Nicht gegen die echten APIs getestet. Ich habe keine Zugangsdaten für Entra ID oder Google. Provider und Abgleich sind gegen anonymisierte Beispielantworten geprüft; den ersten echten Verbindungsversuch muss Florian machen. Die Anleitung dafür steht in der README.
- Nur der Standardkalender je Konto. Mehrere Kalender desselben Kontos sind im Datenmodell vorgesehen, es fehlt die Auswahl in der Oberfläche.
- Der Abgleich läuft in einer Schleife über alle Konten. Bei vielen Konten wäre das nacheinander zu langsam; bei der erwarteten Zahl ist es das einfachere Verhalten.
Commits
79e6c0dfeat(kalender): Datenmodell für Kalenderkonten und Termine6fda2a5feat(kalender): Antworten von Graph und Google lesen, Belegung rechnen9946e7cfeat(kalender): OAuth und Abgleich für Graph und Google0c67b73feat(kalender): Seite für die Kalenderkonten42c98c8feat(kalender): Hintergrundjobs für Abgleich und Aufräumend8d3227feat(kalender): Belegung des Tages auf der Startseitedf50627test: Verschlüsselung und Kalendermodelle absicherna8b2ff0docs: Handbuchseite und Einrichtung der Kalenderanbieter
2026-09-10 – M2: Aufgaben und Projekte
Dauer: 44 Minuten (15:57–16:41), Art claude.
Ziel der Sitzung: Erfassen und Wiederfinden — Aufgaben, Inbox, Ideen und Projekte. Noch ohne Kalender.
Erledigt
- Datenmodell
AufgabeundProjektsamt Migration - Schnellerfassung, Inbox mit Einsortieren, Aufgabenliste mit Filtern
- Ideen als eigene Ansicht, mit Übernahme in eine Aufgabe
- Projekte mit Arbeitspaketen, Meilensteinen und Fortschritt
- Startseite zeigt jetzt, was überfällig oder demnächst fällig ist
- 53 neue Unit-Tests, 11 neue Integrationsprüfungen, 4 neue E2E-Tests
- Handbuchseiten zu Aufgaben, Ideen und Projekten; Bilder neu aufgenommen
Entscheidungen mit Begründung
Die Inbox ist kein eigener Zustand. Eine Aufgabe liegt genau dann in der Inbox, wenn sie keinen Bereich hat. Ein zusätzliches Feld „einsortiert" hätte mit der Zuordnung auseinanderlaufen können; so ist der Zustand nicht darstellbar.
Projekt als eigenes Modell, nicht als Aufgabentyp. Ein Projekt hat
selbst weder Aufwand noch Fälligkeit — beides ergibt sich aus dem Inhalt.
ARBEITSPAKET und MEILENSTEIN bleiben Typen der Aufgaben innerhalb
eines Projekts.
Verworfene Aufgaben zählen gar nicht in den Fortschritt. Weder als erledigt noch als offen. Sonst sähe ein Projekt fertig aus, weil die Hälfte gestrichen wurde — eine Zahl, die lügt, ist schlechter als keine.
Sortiert wird in der Anwendung, nicht in SQL. Die Reihenfolge ist mehrstufig (offen vor abgeschlossen, dann Termin, dann Priorität, dann Titel mit deutscher Sortierung). Als geprüfte reine Funktion steht sie an einer Stelle; eine zweite Fassung in SQL wäre eine Fehlerquelle. Bei den erwarteten Mengen ist das unkritisch — sollte es einmal eng werden, ist der Ort für die Änderung klar.
Filter stehen in der Adresse. Eine gefilterte Liste lässt sich als Lesezeichen ablegen, und der Zurück-Knopf tut, was er soll.
Statuswechsel folgen festen Übergängen. Aus ERLEDIGT und VERWORFEN
geht es nur zurück nach OFFEN. Wer per Formular etwas anderes einreicht,
bekommt eine Meldung — nicht einen stillen Zustandssprung.
Fälligkeit in Kalendertagen, nicht in Stunden. Was heute um 23:00 fällig ist, ist heute fällig. Alles andere fühlt sich beim Benutzen falsch an.
Natives <select> statt einer eigenen Auswahlkomponente. Es bedient
sich auf dem Handy mit dem Systemdialog, ist ohne Zusatzcode
tastaturbedienbar und braucht kein JavaScript zum Absenden.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
ESLint beanstandete String(antwort.meldung) |
Ich hatte die Rückmeldung als Record<string, unknown> typisiert, statt den vorhandenen Rueckmeldung-Typ zu nehmen. Mit dem richtigen Typ entfällt die Umwandlung ganz. |
Zwei Stellen rechneten die Tagesgrenze mit einem toLocaleString-Trick |
src/lib/zeit.ts konnte das längst sauber. Beide Stellen nutzen jetzt tagesBeginn() beziehungsweise alsTagesschluessel(); die Tests belegen gleiche Ergebnisse bei weniger Code. |
| Typfehler nach der Migration | Der Prisma-Client muss nach jeder Schemaänderung neu erzeugt werden. npm run pruefen tut das inzwischen selbst, wenn er fehlt — hier war er nur veraltet. |
Eigene Fehler, die ich korrigiert habe
- Im Demo-Seed stand versehentlich ein kyrillisches Wort als Titel eines Meilensteins. Ersetzt durch „Seite ist online".
- Ein Test erwartete, dass 481 Minuten Aufwand erlaubt sind; die Grenze liegt bei 480. Der Test war falsch, nicht der Code — jetzt prüft er die Grenze selbst und den ersten Wert darüber.
Offene Punkte
- Kein Wiederholungsrhythmus für Aufgaben und keine Verknüpfung von Aufgaben untereinander. Beides steht bewusst unter „Ideen für später" und wartet darauf, ob es im Alltag wirklich fehlt.
- Die Aufgabenliste lädt bis zu 500 Einträge auf einmal. Für den erwarteten Bestand reicht das; eine Blätterfunktion kommt, wenn es eng wird.
Commits
63c3c15feat(aufgaben): Datenmodell und Regeln für Aufgaben und Projekteb3ca1c9feat(aufgaben): Server Actions und Abfrageschichta4a889ffeat(aufgaben): Inbox, Aufgabenliste, Ideen und Projekte7c8fe10test: Erfassungsweg und Eindeutigkeit der Quellen absichern144457bfix(aufgaben): Ideen aus Aufgabenliste und Inbox heraushalten4d0f83fchore: Demo-Daten für die neuen Seiten erweiternd01c49bdocs: Handbuchseiten zu Aufgaben, Ideen und Projekten
2026-09-10 – M1: Fundament
Dauer: 161 Minuten (12:06–14:47), Art claude.
Ziel der Sitzung: Das Projekt von Grund auf aufsetzen: Gerüst, Datenbank, Anmeldung, Rollen, Audit, Instanzsteuerung, Betrieb und Dokumentation.
Erledigt
- Projektgerüst mit Next 16, React 19, TypeScript strict, Tailwind 4, alle Versionen exakt gepinnt
npm run pruefenals Sammelprüfung: Prettier, ESLint,tsc, Vitest, ShellCheck- Datenmodell und erste Migration: Benutzer mit Rolle, OIDC-Konten, Passkeys, WebAuthn-Herausforderungen, Bereiche, Audit
- Anmeldung über OIDC, Passkey und Passwort, je Instanz zuschaltbar
- Rollenprüfung in Seite und Server Action, Audit je Schreibaktion
- Instanzsteuerung mit 404 statt Hinweis
- Bereiche verwalten, Protokollseite, Startseite, Einstellungen
/api/health, Dockerfile, Compose-Stapel mit Migrationsdienstbackup.sh,update.sh,scripts/release.sh,scripts/zeit.sh- Unit-, Integrations-, Migrations- und E2E-Tests
- Screenshot-Kette mit eigener Wegwerf-Instanz
- README, Schnellstart, Handbuch, ROADMAP, CHANGELOG
Entscheidungen mit Begründung
Prisma 7.10.0 statt der notierten Fassung 6. Fassung 6 ist überholt,
Fassung 8 liegt nur als RC auf latest. Prisma 7 nimmt die Verbindung
nicht mehr im Schema entgegen — sie steht in prisma.config.ts, der
Client bekommt den pg-Treiberadapter.
TypeScript 6.0.3 statt 7.0.2. TS 7 ist zwar latest, aber
typescript-eslint@8.70 verlangt typescript >=4.8.4 <6.1.0. Mit TS 7
wäre die Lint-Kette kaputt gewesen.
ESLint 9.39.5 statt 10. Das in eslint-config-next@16 gebündelte
eslint-plugin-react ruft noch context.getFilename(), das ESLint 10
entfernt hat. Der Lint-Lauf brach reproduzierbar ab.
Eigener Auth.js-Adapter. Der mitgelieferte @auth/prisma-adapter
greift fest auf prisma.user und prisma.account zu; unsere Modelle
heißen Benutzer und Konto. Der Adapter ist schmal und ersparte es,
die Fachbegriffe der Konvention zu opfern.
Passkeys direkt über SimpleWebAuthn 14. Der WebAuthn-Provider von
Auth.js ist als experimentell markiert und auf SimpleWebAuthn 9
festgelegt. Direkt angebunden bleibt die Fassung aktuell und der Ablauf
nachvollziehbar. Für die npm-Auflösung brauchte es overrides, weil
next-auth die älteren Fassungen als optionale Peers deklariert.
Sitzungen als JWT, Rolle trotzdem aus der Datenbank. Credentials-
Provider verlangen JWT. Damit eine Sperre nicht bis zum Ablauf des Tokens
wirkungslos bleibt, liest der session-Callback Rolle und Status bei
jeder Anfrage frisch. Die Tabellen sitzung und verifizierungs_token
wären damit tot und wurden wieder entfernt, solange es nur eine einzige
Migration gab.
Migrationen als eigener Compose-Dienst. Der Versuch, nur die
Prisma-CLI ins schlanke Laufzeitabbild zu kopieren, scheiterte an ihren
transitiven Modulen (effect über @prisma/config). Alle mitzunehmen
hätte das Abbild aufgebläht. Ein Einmaldienst aus der Bau-Stufe läuft vor
der App und muss sauber durchlaufen.
Aufgabe, Zeitblock und Kalenderkonto bewusst nicht modelliert. Sie kommen mit M2, M4 und M3 — dann mit den Feldern, die der jeweilige Provider wirklich braucht, statt heute geraten.
Probleme und Lösungen
| Problem | Lösung |
|---|---|
prisma validate lehnte url im Schema ab |
Prisma 7 erwartet die Verbindung in prisma.config.ts und einen Treiberadapter im Client. |
| Integrationstest brach nach der ersten erwarteten Verletzung ab | In PostgreSQL bricht ein fehlgeschlagener Befehl die ganze Transaktion ab. Der Test läuft jetzt ohne Sammeltransaktion; alle Testdaten tragen eine Kennung und werden am Ende entfernt. |
prisma migrate diff kannte --from-url nicht |
In Prisma 7 heißen die Flaggen anders. Der Test vergleicht jetzt die eingespielte Wegwerf-Datenbank über --from-config-datasource gegen das Schema — und braucht damit keine Schattendatenbank. |
| Nach der Anmeldung ging es nicht zum ursprünglichen Ziel zurück | Das Layout leitet um, bevor die Seite drankommt, und kennt seinen Pfad nicht. Ein schlanker Proxy reicht ihn als Kopfzeile durch — ohne Anmeldelogik, weil er im Edge-Umfeld läuft. |
| Der Docker-Bau brach beim Sammeln der Seitendaten ab | Prisma-Client und Auth.js-Konfiguration wurden beim Laden des Moduls ausgewertet und brauchten Umgebungsvariablen, die es zur Bauzeit nicht gibt. Beide entstehen jetzt faul. |
Ein Typfehler in scripts/screenshots.ts blockierte den Abbild-Bau |
Entwicklungsskripte gehören nicht in den Docker-Kontext. .dockerignore schließt sie aus; geprüft werden sie von npm run pruefen. |
ESLint beanstandete setState im Effekt |
Der Hydratations-Trick im Farbschema-Knopf war unnötig: next-themes setzt die dark-Klasse vor der Hydratation, das erledigt CSS ohne Zustand. |
Eigene Fehler, die ich korrigiert habe
- Die ersten vier Commits lagen direkt auf
mainstatt auf einem Meilenstein-Zweig und ohne Attributionszeile. Historie umgebaut:mainträgt nur noch einen leeren Wurzel-Commit, die Arbeit liegt aufm1-fundament. - Ein
git add -Azog die Proxy-Umbenennung in den Doku-Commit. Wieder getrennt. scripts/screenshots.tswurde geschrieben, ohne danachnpm run pruefenlaufen zu lassen; der Typfehler fiel erst im Docker-Bau auf.
Offene Punkte
- Die
origin-URL fehlt noch. Push und Merge stehen ohnehin erst nach der Freigabe an. - Der Schnellstart endet beim Passkey statt beim ersten Kalenderkonto und der ersten Aufgabe — beides gibt es erst mit M3 und M2.
- Der Demo-Seed enthält noch keine erfundenen Termine; einen Demo-Kalenderprovider gibt es erst mit M3.
- Lokal weichen die Ports ab (Datenbank 5435, App 3001), weil 5432 und
3000 auf diesem Rechner belegt sind. In
.env.examplestehen die üblichen Werte.
Commits
de1f923chore: Projektgerüst und Werkzeugkette einrichten748d032feat(datenbank): Datenmodell für Anmeldung, Bereiche und Audite2b00f4feat(instanz): Instanzsteuerung mit serverseitigem Riegel19ca082feat(zeit): Zeitrechnung und Anzeigeformate in Europe/Berlin4ff67c1feat(oberflaeche): Grundlayout, Navigation und Farbschemacc013fdfeat(anmeldung): OIDC, Passkeys und Passwort mit Auth.js v5e9a2b4bfeat(bereiche): Bereiche verwalten mit Rollenprüfung und Audit1876ae4feat(betrieb): Health-Endpunkt und Seed für eine frische Datenbank24a799dchore: tsconfig-Anpassungen von Next 16 übernehmen126ad93test: Integrations-, Migrations- und E2E-Tests ergänzenf91d015feat(betrieb): Abbild, Compose-Stapel und Betriebsskripte56b5356docs: README, Schnellstart, Handbuch, Fahrplan und CHANGELOGe3390c8refactor: middleware in proxy umbenennena882731chore: Screenshot-Kette und Demo-Seedcf28ec1test: Rollentrennung end-to-end absichern6d04bc2fix(oberflaeche): Kopfleiste einzeilig halten, Demo-Uhr feststellen688d9f5docs: Handbuchbilder aufnehmen