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proxdeploy/docs/issues/020-feldtest.md
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2026-10-23 16:21:10 +02:00

3.6 KiB
Raw Blame History

#020 Feldtest und Version 1.0.0

Status: erledigt Meilenstein: v1.0.0 Labels: test Geschätzt: 6 h Tatsächlich: 2 h 15 min (Sitzung 5)

Ziel

Vollständiger Durchlauf gegen echte Proxmox-Hosts.

Umfang angepasst (Florian, 2026-10-23): im Einsatz ist nur Proxmox VE 9.x – kein Feldtest auf 8.x, kein zweiter 9.x-Host; OIDC vorerst nicht gegen einen echten Identity Provider (lokale Benutzer reichen).

Aufgaben

  • Matrix auf pve-demo (PVE 9.2.2): VM/LXC × Debian/Ubuntu × mit/ohne SSH zum Node
  • Gefundene Fehler behoben (siehe unten), jeweils mit Test
  • Abhängigkeiten auf bekannte Lücken geprüft (pnpm audit --prod)
  • Gitea-Release v1.0.0 mit CLI für 6 Plattformen, Paket, Installer und SHA256SUMS; danach auf pve-demo genau nach README aus dem Release installiert (CT 117 pd-release, Prüfsummen OK, Version 1.0.0 läuft)

Matrix (PVE 9.2.2)

Gast mit SSH zum Node ohne SSH zum Node
VM Debian 13 ✓ pd-test01…04, pd-cli01 – (Weg wie Debian 12)
VM Debian 12 – ✓ pd-deb12 (Template über Bau-Adresse, #021)
VM Ubuntu 22.04 – ✓ pd-ft-u2204
VM Ubuntu 24.04 ✓ pd-ubu01 –
VM Ubuntu 26.04 – ✓ pd-ft-u2604
LXC Debian 13 ✓ pd-ct01 (pct exec) ✓ pd-abnahme (SSH in den Container)
LXC Debian 12 – ✓ pd-ft-ct-d12
LXC Ubuntu 22.04 – ✓ pd-ft-ct-u2204
LXC Ubuntu 24.04 ✓ pd-cli02 ✓ pd-ct02
LXC Ubuntu 26.04 + docker – ✓ pd-ft-ct-u2604 (Docker 29.9 im unprivilegierten CT)

Templates: Debian 12/13, Ubuntu 22.04/24.04/26.04, Debian 13 mit eingebackenem docker. „Ohne SSH“ heißt hier: über die installierte Instanz (LXC-Installer, CT 109), die keinen SSH-Zugang zum Node hat. Die Wege „mit/ohne SSH“ unterscheiden sich nur beim Template-Bau (Snippet vs. Bau-Adresse) und bei der LXC-Provisionierung (pct exec vs. SSH in den Container); beide sind je Familie mindestens einmal gelaufen.

Gefunden und behoben

  • Next.js 16.4.0 hatte zwei kritische und eine hohe Lücke → 16.4.2; Prisma 7.10.1 hebt mysql2/deepmerge-ts.
  • Ausgelasteter Node (76 % I/O-Druck, Storage-Abfragen 15 s): Aufträge brachen beim ersten Verbindungswackler ab. Jetzt: GET bis zu dreimal wiederholt, Statusabfragen laufender Tasks bis zum Task-Zeitlimit, Schreibendes nur bei sicher nicht angekommener Anfrage, Verbindungsaufbau 30 s, Schreibaufrufe 120 s.
  • Angelegte ID zu spät gemerkt: brach das Warten ab, legte Proxmox den Gast trotzdem fertig an und „Aufräumen“ kannte ihn nicht (CT 114). Jetzt gemerkt, sobald Proxmox den Auftrag angenommen hat.
  • Benutzer wie eine vorhandene Gruppe („admin“ auf Ubuntu 22.04) → useradd Code 9. Gruppe wird Primärgruppe.
  • nesting jetzt standardmäßig an wie in der Proxmox-Oberfläche (Warnung bei systemd 249/252).
  • pnpm test:container lief seit pnpm 12 nicht (pnpm -s); deckt jetzt auch den Gruppenfall ab.

Notizen / Entscheidungen

  • Paralleles Ausrollen wurde auf dem Testhost bewusst nur mit zwei Gästen geprüft (Batch in Etappe 4): fünf Gäste plus zwei Template-Builds überfordern dessen Storage.
  • Randfall: eine VMID-Reservierung wird bei Auftragsende frei, auch wenn Proxmox den Gast noch anlegt; ein zweiter Auftrag kann dieselbe ID bekommen. Mit dem längeren Schreib-Zeitlimit selten; „Aufräumen“ löscht wegen der Prüfung der Beschreibung trotzdem nie das Falsche (im Feldtest so beobachtet).
  • Die Entwicklungs-App wurde zweimal von außen beendet (Neustart eines anderen Projekts per pkill -f "next start"); der Feldtest lief deshalb über die installierte Instanz.