Version 1.7.0: Doku durchgesehen und Roadmap angeglichen

Sechs Erweiterungen sind zusammengekommen — Logo im Code, Freigabe je
Gruppe, Domain-Check, Dublettenpruefung, Filter nach Art und die
Kurzhilfe zu den Domains. Dafuer eine neue Minor-Version.

Zwei Stellen waren schlicht falsch und wiegen schwerer als jede Luecke:
Anleitung und Funktionsuebersicht behaupteten beide noch, statische Codes
wuerden "nicht gespeichert" — ueberholt seit 1.5.0. Ebenso die Aussage,
nur "Website" sei ausprogrammiert; das gilt seit 1.1.0 fuer alle fuenfzehn.

Danach die Luecken: Jedes der sechs Features steht jetzt in allen drei
Dokumenten, die es betrifft. Die Bedienungsanleitung hatte keines davon.

Die Roadmap verliert die zwei gebauten Punkte und bekommt einen neuen aus
der Umsetzung: Die Gestaltung eines gespeicherten Codes laesst sich
ueberhaupt nicht aendern, ein Logo also nur ueber die Schnittstelle
nachruesten.

Die Kurzhilfe verwies unter "Nachpruefen" noch auf curl, obwohl seit #7
der Pruefen-Knopf danebensteht.
This commit is contained in:
Florian Wilde
2026-08-21 11:27:15 +02:00
parent c6891f66ff
commit cdda7df17a
9 changed files with 228 additions and 61 deletions
+92 -3
View File
@@ -112,12 +112,40 @@ gescannt zu werden.
das Scannen erschweren, weil der Scanner den Code nicht mehr vom Hintergrund
trennen kann.
### Ein Logo in die Mitte setzen
Ganz unten in der Gestaltung steht **Logo in der Mitte**. Ein Haken genügt,
dann fragt die Anwendung, woher das Bild kommen soll:
- **Logo dieser Installation** — das, was unter Verwaltung → Erscheinungsbild
hinterlegt ist. Kein Upload je Code nötig. Die Wahl erscheint nur, wenn dort
überhaupt eines liegt.
- **Eigenes Logo** — je Code hochgeladen, für Kundenprojekte mit fremdem
Zeichen. PNG, JPEG, WebP oder AVIF, bis 2 MB.
Die **Größe** liegt zwischen 10 und 25 % der Kantenlänge; voreingestellt sind
20 %, das verdeckt rund 4 % der Fläche. Hinter dem Bild liegt eine Fläche in
der Hintergrundfarbe, damit es sich absetzt.
**Die Fehlerkorrektur springt dabei auf H** und lässt sich nicht mehr ändern —
was das Bild verdeckt, muss sie ausgleichen. Das steht auch so unter der
Auswahl; heimlich geschieht es nicht.
Ab 22 % erscheint eine Warnung. Die Fehlerkorrektur trägt das zwar, aber
manche Scanner-Apps suchen in der Mitte nach Ausrichtungsmustern.
> **Einmal selbst scannen, bevor etwas in den Druck geht.** Ein Code mit Logo
> ist die einzige Stelle, an der die Anwendung etwas ausliefern kann, das auf
> dem einen Gerät geht und auf dem anderen nicht. Zwei verschiedene Apps
> kosten eine halbe Minute und ersparen eine Neuauflage.
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## Meine Codes
Hier stehen alle **dynamischen** Codes. Statische erscheinen nicht — sie
werden nicht gespeichert.
Hier stehen die **dynamischen** Codes und die statischen, die du abgelegt
hast. Beide Arten stehen nebeneinander in derselben Liste — ein statischer
trägt statt einer Kurz-URL das Abzeichen „statisch“ und zählt keine Scans.
![Meine Codes als Liste](bilder/04-meine-codes-liste.png)
@@ -128,6 +156,10 @@ Projekte nebeneinander.
- Die **Sortierung** kennt neueste, älteste, Name und Scan-Anzahl.
- Ein **Gruppenfilter** erscheint, sobald Codes in mehr als einer Gruppe
liegen.
- Ein **Filter nach Art** erscheint, sobald dynamische und statische Codes
nebeneinander liegen: *Alle Arten*, *Nur dynamische*, *Nur statische*.
Steht er auf „Nur statische“, fällt die Scan-Spalte weg und die Sortierung
nach Scans mit ihr — bei einer Liste aus lauter Strichen sagt sie nichts.
- Das Symbol neben der Kurz-URL kopiert sie in die Zwischenablage.
Über die beiden Schalter rechts geht es zur **Kartenansicht** mit großer
@@ -135,6 +167,21 @@ Vorschau. Die Wahl merkt sich der Browser.
![Meine Codes als Karten](bilder/05-meine-codes-karten.png)
### Statische Codes ablegen
Ein statischer Code ist mit dem Download eigentlich fertig — sein Inhalt
steckt in ihm. Der Knopf **In „Meine Codes“ ablegen** legt ihn trotzdem in die
Liste, damit du ihn wiederfindest und erneut herunterladen kannst.
Liegt dort schon ein statischer Code mit **identischem Inhalt**, hält das
Ablegen an und zeigt, welcher das ist und wann er entstand. Der Knopf heißt
dann **Trotzdem ablegen** — es ist eine Warnung, keine Sperre. Verglichen wird
nur der Inhalt, nicht die Gestaltung: Derselbe Code in Schwarz-Weiß und in
Hausfarben gilt hier als Dublette.
Bei **dynamischen** Codes fragt niemand nach. Zwei Kurz-Links auf dasselbe
Ziel sind der Normalfall, sobald zwei Kampagnen getrennt gezählt werden.
### Ziel ändern
![Dialog zum Ändern des Ziels](bilder/06-ziel-bearbeiten.png)
@@ -247,6 +294,25 @@ sich Typen abschalten; sie verschwinden dann aus der Auswahl.
unverändert weiter** — sie leiten weiter, zählen Scans und lassen sich
bearbeiten. Nur neue lassen sich nicht mehr anlegen.
**Freigabe je Gruppe.** Über der Liste steht die Auswahl **Freigabe für**:
| Auswahl | Wirkung |
| --- | --- |
| Alle Gruppen (Grundeinstellung) | gilt für die ganze Installation |
| Nur: *eine Gruppe* | weicht für diese eine Gruppe ab |
So bekommt die Marketingabteilung Social Media und die Werkstatt nur Website
und PDF. Fehlt eine Abweichung, folgt die Gruppe der Grundeinstellung.
**Die Grundeinstellung gewinnt immer.** Ein Typ, der dort abgeschaltet ist,
lässt sich in keiner Gruppe einschalten — der Schalter steht dann ausgegraut
und nennt den Grund. Andersherum wäre „hier abgeschaltet“ keine verlässliche
Aussage mehr.
Wer in mehreren Gruppen ist, sieht auf der Startseite die **Vereinigung**.
Welche Freigabe zählt, entscheidet sich beim Anlegen anhand der gewählten
Gruppe.
### Gruppen
![Gruppen verwalten](bilder/13-verwaltung-gruppen.png)
@@ -275,7 +341,30 @@ mehreren Gruppen dienen; die Codes bleiben trotzdem strikt nach Gruppe
getrennt.
Damit das funktioniert, muss der Reverse Proxy jede dieser Domains auf diese
Anwendung leiten — siehe README, Abschnitt „Mehrere Domains“.
Anwendung leiten. Was dafür einzurichten ist, steht nicht nur im README: Der
Knopf **Kurzhilfe** über der Liste führt es in sechs Schritten auf — DNS,
Weiterleitung im Proxy samt der drei nötigen Kopfzeilen, Zertifikat,
Registrieren, Gruppenzuteilung, Nachprüfen.
**Prüfen, ob eine Domain wirklich hierher führt.** Bei jedem Eintrag steht ein
Knopf **Prüfen**. Er geht den Weg der Scanner nach und meldet vier Dinge:
| Schritt | Was er sagt |
| --- | --- |
| DNS | ob der Name auflöst, und auf welche Adressen |
| Zertifikat | gültig bis wann, von wem ausgestellt |
| Erreichbar | ob dort ein Webserver antwortet, und wie schnell |
| Ziel | ob dahinter **diese** Installation steht |
Der letzte Schritt ist der eigentliche Wert. Dass irgendwo etwas antwortet,
sagt wenig; die Prüfung lässt sich beweisen, dass es diese Anwendung ist.
Scheitert schon DNS, fallen die drei Folgeschritte aus — dreimal dieselbe
Meldung würde die eine wichtige verdecken.
> **Der Aufruf startet dort, wo der Container läuft.** Bei internem DNS oder
> Hairpin-NAT kann er scheitern, obwohl von außen alles stimmt. Und
> umgekehrt: Ein Erfolg von innen beweist noch nicht, dass die Domain von
> außen erreichbar ist. Dafür bleibt der Blick von einem fremden Netz aus.
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