Drei Zustaende in der Kopfzeile — System, Hell, Dunkel. Drei statt zwei, weil
ein reiner Ein/Aus-Schalter nach dem ersten Klick fuer immer eine feste Wahl
bedeutet; wer "System" waehlt, bekommt abends dunkel und morgens hell.
Umgesetzt ueber `light-dark()` im CSS, nicht ueber `dark:`-Klassen. Die
Oberflaeche benutzt an rund 440 Stellen feste Farbklassen; jede davon zu
verdoppeln waere eine riesige Fleissarbeit, und jede kuenftige Zeile muesste
daran denken. Stattdessen entscheiden die Farbvariablen selbst, welchen Wert
sie tragen — gesteuert ueber `color-scheme`. Deshalb genuegt fuer den
Umschalter ein Attribut am html-Element, und die Systemwahl funktioniert
sogar ohne JavaScript. Das Skript im Kopf setzt nur eine ausdrueckliche Wahl,
damit die helle Fassung nicht kurz aufblitzt.
Zwei Faelle liessen sich nicht ueber Variablen loesen: `bg-white` muss im
Dunkeln eine dunkle Flaeche sein, `text-white` dagegen weiss bleiben — beide
teilen sich aber dieselbe Variable. Fuer Flaechen gibt es deshalb jetzt
`bg-surface`. Ebenso brauchen Akzent-Links im Dunkeln eine hellere Stufe als
Akzent-Knoepfe: dafuer `text-accent-text` und `bg-accent-soft`.
Bewusst unveraendert bleiben die QR-Codes selbst — deren Farben legt die
Gestaltung fest.
Die dunklen Werte sind keine Spiegelung: Reines Schwarz unter weisser Schrift
flimmert. Alle Textkontraste sind gemessen und liegen ueber 4,5:1, der
niedrigste bei 5,9:1.
Das Abzeichen stammte aus Version 1, als genau ein Typ nutzbar war. Seit alle
15 gebaut sind, stand es an jeder Kachel und sagte damit nichts.
An seiner Stelle steht jetzt nur noch dort etwas, wo es die Wahl beeinflusst:
sechs Typen brauchen zwingend eine Kurz-URL und funktionieren deshalb nicht
ohne diesen Server. Die uebrigen neun Kacheln bleiben unbeschriftet.
Die Badge-Variante hiess "popular" und wird an drei weiteren Stellen als
Hervorhebung benutzt — sie heisst jetzt "accent", weil sie mit Beliebtheit
nichts zu tun hat.
Dazu die Roadmap neu geordnet: Typen je Gruppe, Statistik, Papierkorb, Logo
im Code, Ablaufdatum — in dieser Reihenfolge, jeweils mit dem, was dabei zu
entscheiden ist.
Anmeldefluss mit PKCE (S256), State und Nonce. Das ID-Token wird gegen den
JWKS des Anbieters geprueft — Signatur, Aussteller, Empfaenger, Ablauf und
Nonce; alles Noetige kommt aus dem Discovery-Dokument, damit die Anbindung
nicht auf Authentik festgelegt ist.
Wiedererkannt wird jemand an der Kennung des Anbieters (sub), nicht an der
E-Mail-Adresse — Adressen aendern sich. Ein bestehendes Konto mit derselben
Adresse wird verknuepft statt verdoppelt, aber nur bei bestaetigter Adresse:
sonst koennte sich beim Anbieter jemand eine fremde Adresse eintragen und
damit ein hiesiges Konto uebernehmen.
Uebernommen wird bewusst nur, wer jemand ist — plus die Instanz-Administration,
wenn OIDC_ADMIN_GROUP gesetzt ist. Gruppen und Rollen bleiben Sache dieser
Anwendung: die Gruppen im Verzeichnis bedeuten etwas anderes als die hier.
Konten aus dem Verzeichnis haben kein Passwort mehr (passwordHash ist jetzt
optional); Konto-Bereich und Passwort-Anmeldung sagen das statt an einer
leeren Pruefung zu scheitern.
Anleitung mit allen Feldern in Authentik: docs/authentik.md
Die sechs noch offenen Typen haben kein fremdes Ziel, auf das man
weiterleiten koennte — sie brauchen eine Seite. Dafuer bekommt der
Typ-Vertrag `hasLandingPage`: /r/[slug] schickt solche Codes auf /s/[slug],
statt `redirectTarget` zu befragen.
Die oeffentlichen Seiten duerfen die Navigation der Anwendung nicht zeigen —
wer einen Code scannt, hat mit „Verwaltung" nichts zu tun. Deshalb liegt das
App-Chrome jetzt in der Routengruppe (app); das Wurzel-Layout traegt nur noch
html und body. Die URLs aendern sich dadurch nicht.