Die sechs noch offenen Typen haben kein fremdes Ziel, auf das man
weiterleiten koennte — sie brauchen eine Seite. Dafuer bekommt der
Typ-Vertrag `hasLandingPage`: /r/[slug] schickt solche Codes auf /s/[slug],
statt `redirectTarget` zu befragen.
Die oeffentlichen Seiten duerfen die Navigation der Anwendung nicht zeigen —
wer einen Code scannt, hat mit „Verwaltung" nichts zu tun. Deshalb liegt das
App-Chrome jetzt in der Routengruppe (app); das Wurzel-Layout traegt nur noch
html und body. Die URLs aendern sich dadurch nicht.
Eine Domain kann mehreren Gruppen dienen (n:m ueber DomainGrant), und der
Slug eines Codes ist nur noch je Domain eindeutig - derselbe sprechende
Slug darf also auf zwei Domains liegen.
Sicherheitsrelevanter Kern: die Weiterleitung liest den Hostnamen aus
X-Forwarded-Host bzw. Host und prueft ihn gegen die Domain-Tabelle. Ein
unbekannter Hostname endet mit 404, faellt also auf die Standard-Domain
zurueck und findet dort nichts. Ueber einen gefaelschten Header laesst sich
damit keine fremde Domain ansprechen. Auch der Hostname fuer die Vorschau
kommt aus der Datenbank, nicht aus der Anfrage.
- Migration legt die Spalte erst nullable an, fuellt sie mit der
Standard-Domain und macht sie danach verpflichtend; der globale
Slug-Index weicht dem zusammengesetzten aus (domainId, slug).
- Verwaltung -> Domains: registrieren, Gruppen zuteilen, Voreinstellung je
Gruppe, abschalten. Domains mit Codes lassen sich weder loeschen noch
einer Gruppe entziehen, die noch Codes darunter hat - beides wuerde
gedruckte Codes ins Leere laufen lassen.
Ein Fehler dabei gefunden und behoben: die Migration kennt BASE_URL nicht
und legt die Standard-Domain mit einem Platzhalter-Hostnamen an. Korrigiert
wurde er bisher nur beim Oeffnen der Domain-Verwaltung - auf einer frischen
Installation waeren also Kurz-URLs auf 'standard.invalid' entstanden.
ensureDefaultDomain() laeuft jetzt vor jeder Verwendung.
Geprueft: 34 neue Pruefungen fuer Host-Aufloesung, Spoofing, Slug je Domain
und Zuteilung; dazu 280 bestehende bei ausgeschalteter Anmeldung.
E-Mail, SMS, WhatsApp, WLAN, Standort, vCard, Zahlung und App-Link sind
umgesetzt. Damit sind 9 der 15 Typen nutzbar.
Erweiterungen am Typ-Vertrag, die dafuer noetig waren:
- supportsStatic: nicht jeder Typ kann statisch. Beim App-Link steht das
Ziel erst beim Scannen fest, also gibt es ihn nur dynamisch.
- RedirectContext: die Weiterleitung reicht den User-Agent durch, damit der
App-Link iOS, Android und alles Uebrige unterscheiden kann.
- assertDynamicPossible(): supportsDynamic ist eine Eigenschaft des Typs,
aber nicht jede Eingabe taugt dafuer. Ein GiroCode ist kein Web-Ziel,
obwohl der Typ 'Zahlung' als Zahlungslink sehr wohl dynamisch sein kann.
Ohne diese Probe liess sich ein Code speichern, der erst beim Scannen
aufgefallen waere - also nach dem Drucken. Greift beim Anlegen und beim
Bearbeiten.
Sorgfalt bei den Formaten, gesammelt in src/lib/qr/encoding.ts:
- WLAN maskiert ; , : \\ und setzt rein hexadezimale Werte in
Anfuehrungszeichen, sonst deuten Geraete sie als Hexzahl.
- vCard 3.0 mit CRLF, Maskierung und Faltung nach 75 Oktetten, oktettweise
gezaehlt, damit kein mehrbytiges Zeichen zerrissen wird.
- GiroCode nach EPC069-12 mit fester Feldreihenfolge, IBAN-Pruefsumme nach
Modulo 97 und der 331-Byte-Grenze.
- Rufnummern werden nach E.164 normalisiert, '(0)' faellt weg.
- Standort nimmt Koordinaten auch aus einem Google-Maps- oder Apple-Link an.
Formular-Bausteine (Select, Textarea, Checkbox, FieldRow, FieldSet) fuer die
mehrfeldrigen Typen ergaenzt.
Geprueft: 225 Pruefungen, davon 80 neu - Dekodierung je Typ aus dem fertigen
PNG, Validierung, Betriebsarten, geraeteabhaengige Weiterleitung und die
Formulare im Browser.
- Dockerfile (4 Stufen) und docker-compose.yml mit Postgres-Healthcheck,
Volume und direktem Port-Mapping 3000:3000, ohne Reverse Proxy.
- Entrypoint wendet beim Start "prisma migrate deploy" an; die Prisma-CLI
bekommt eine eigene Build-Stufe, weil sie mehr als nur @prisma/* braucht.
- prisma.config.ts durch prisma.config.js ersetzt: laedt ohne TypeScript und
ohne dotenv, damit sie im Laufzeit-Image funktioniert.
- Prisma-Client wird erst beim ersten Zugriff erzeugt. Vorher scheiterte
"next build" beim Einsammeln der Routen-Konfiguration ohne DATABASE_URL.
- Postgres-18-Volume auf /var/lib/postgresql gemountet (neues Datenlayout).
- npm 11 blockiert Installationsskripte: erlaubte Pakete stehen jetzt im
Feld "allowScripts" der package.json.
- Lokale Variable "module" ueberall in "qrType" umbenannt (verdeckte sonst
die CommonJS-Variable) und Vorschau-Effekt ohne synchrones setState.
- README.md auf Deutsch: Setup, Konfiguration, Bedienung, Aufbau, API und
Ausblick auf Version 2.
- Erweiterbare Registry aller 15 QR-Typen; nur "Website" ist aktiv, die
uebrigen erscheinen als Platzhalter mit Badge "Bald verfuegbar".
- defineQrType() kapselt Zod-Schema, Kodierung und Redirect-Ziel je Typ,
sodass ein V2-Typ nur aus einem Registry-Eintrag plus Formular besteht.
- Serverseitige QR-Erzeugung (PNG/SVG) mit Farben, Groesse, Fehlerkorrektur
und Rand; Live-Vorschau ueber /api/qr/preview.
- Dynamische Codes: Kurz-URL {BASE_URL}/r/{slug}, 302-Redirect mit
Scan-Zaehler, CRUD unter /api/codes.
- Prisma 7 mit pg-Driver-Adapter und Initial-Migration fuer PostgreSQL.
- Deutsche Oberflaeche mit Tailwind CSS, helles Theme, responsiv.