Name, Zusatz in der Fusszeile, Akzentfarbe, Logo und Favicon lassen sich unter Verwaltung -> Erscheinungsbild einstellen. Sie gelten fuer die ganze Installation und liegen in einer eigenen Tabelle mit genau einer Zeile. Zur Farbe: Tailwind 4 uebersetzt bg-indigo-600 zu background-color: var(--color-indigo-600). Die Anwendung schreibt diese Variablen zur Laufzeit neu — damit folgen alle rund 60 eingefaerbten Stellen der gewaehlten Farbe, ohne dass eine einzige Klasse angefasst werden muss. Uebernommen werden nur Farbton und Saettigung, nicht die Helligkeit. Die Helligkeitskurve stammt aus der Tailwind-Vorlage. Sonst wuerde ein helles Gelb die Kopfzeile unlesbar machen, denn auf Stufe 600 steht weisse Schrift. Die Umrechnung laeuft ueber OKLCH und trifft Tailwinds eigenes Indigo exakt. Logo und Favicon sind Uploads mit eigener Groessengrenze (2 MB bzw. 512 KB) und eigener Rechtepruefung: instance:manage statt codes:create. Uploads haben jetzt ein Feld "purpose" — sonst haette die Aufraeumroutine fuer herrenlose Dateien Logo und Favicon nach einem Tag geloescht. Ein ersetztes Bild wird gelaescht, und eine Datei aus einem QR-Code laesst sich nicht als Logo einhaengen. Auf den Landingpages gelten Farbe und Favicon, aber weder Logo noch Navigation — wer scannt, soll die Seite des Inhalts sehen. Ein erster Entwurf hielt das Erscheinungsbild 15 Sekunden im Speicher, um die Abfrage je Seitenaufruf zu sparen. Das ging schief: API-Route und Layout laufen in getrennten Modulinstanzen, das Verwerfen beim Speichern erreichte die andere Instanz nicht — nach dem Speichern blieb die Oberflaeche unveraendert. Jetzt ohne Puffer.
8.8 KiB
Roadmap
Was gebaut ist, was als Nächstes kommt und was danach denkbar wäre. Die Aufwände sind grobe Einschätzungen, keine Zusagen.
Gebaut
Version 1 — Grundgerüst (13.08.2026)
- Next.js-Anwendung und PostgreSQL als Docker-Compose-Stack, ohne Reverse Proxy, Migrationen beim Start
- QR-Typ-Registry als Dispatch-Tabelle — ein neuer Typ ist ein Modul plus ein Formular, ohne Eingriff in den übrigen Code
- Typ Website, statisch und dynamisch, mit Kurz-URL, 302-Weiterleitung und Scan-Zähler
- Gestaltung: Farben mit Kontrastwarnung, Größe, Fehlerkorrektur, Rand
- Download als PNG und SVG, serverseitig gerendert
- „Meine Codes“ mit Ziel ändern und Löschen
- Deutsche Oberfläche, deutsche Fehlermeldungen, Validierung mit Zod
- Update-Skript für Linux/macOS und Windows
Typen einzeln freigeben (14.08.2026)
Ausblenden nicht gebrauchter Typen in der Verwaltung. Bereits erstellte Codes eines abgeschalteten Typs funktionieren weiter.
Phase A — acht weitere Typen (14.08.2026)
vCard, App-Link, WhatsApp, E-Mail, SMS, Standort, Zahlung (GiroCode und Zahlungslink), WLAN.
Phase B1 — Anmeldung, Gruppen, Rollen (14.08.2026)
Abschaltbare Anmeldung, Benutzerverwaltung, Gruppen mit den Rollen Administrator, Bearbeiter und Betrachter, Sitzungen in der Datenbank, scrypt-Passwörter, Sperre nach Fehlversuchen.
Phase B2 — mehrere Domains (14.08.2026)
Domains für Kurz-URLs, den Gruppen zugeteilt. Slug je Domain eindeutig, Host-Header gegen die registrierten Domains geprüft.
Listenansicht (14.08.2026)
„Meine Codes“ als Liste mit Suche, Sortierung und Gruppenfilter — gedacht für viele Projekte nebeneinander. Karten bleiben als zweite Ansicht.
Phase C — die letzten sechs Typen (14.08.2026)
Mehrere Links, Social Media, Video, PDF, Bild, Feedback. Dazu:
- Landingpages als eigene Gattung (
/s/{slug}), ohne App-Navigation - Datei-Upload mit Inhaltsprüfung, Größengrenze und Aufräumen
- Feedback mit anonymer Erhebung und Auswertung
Damit sind alle 15 vorgesehenen Typen gebaut.
Single Sign-on (15.08.2026)
Anmeldung über Authentik und andere OIDC-Anbieter, mit PKCE und geprüftem ID-Token.
Erscheinungsbild (16.08.2026)
Name, Logo, Favicon und Akzentfarbe im Admin-Bereich einstellbar. Die Farbe wirkt über die Farbvariablen, die Tailwind ohnehin benutzt — deshalb ohne Umbau der rund 60 eingefärbten Stellen.
Dokumentation (15.08.2026)
Bedienungsanleitung mit Bildern, Authentik-Anleitung, Funktionsübersicht. Die Bilder erzeugt ein Skript, damit sie nicht veralten.
Als Nächstes
In dieser Reihenfolge. Die Einschätzungen sind grobe Hausnummern für eine Person, die den Code kennt.
1. QR-Typen je Gruppe freigeben · mittel
Heute gilt die Freigabe eines Typs für die ganze Installation: Was abgeschaltet ist, ist für alle weg. Bei mehreren Gruppen ist das zu grob — die Marketingabteilung braucht Social Media, die Werkstatt nur Website und PDF.
Geplant: Die Freigabe bekommt eine zweite Dimension. Es bleibt eine globale Einstellung als Grundlage, und je Gruppe lässt sich davon abweichen. Wer in mehreren Gruppen ist, sieht auf der Startseite die Vereinigung; beim Anlegen entscheidet die gewählte Gruppe.
Zu klären ist der Fall, in dem ein Typ global aus, in einer Gruppe aber an ist — entweder die Gruppe darf das überstimmen, oder die globale Abschaltung gewinnt immer. Die zweite Lesart ist die weniger überraschende und wahrscheinlich die richtige.
Berührt: QrTypeSetting (zusammengesetzter Schlüssel aus Typ und Gruppe),
src/lib/qr/availability.ts, die Startseite und die Typ-Verwaltung, die dann
eine Gruppenauswahl bekommt.
2. Statistik über die Zeit · mittel
Der Zähler weiß heute nur, wie oft und wann zuletzt. Gebraucht wird der Verlauf: Wie lief die Kampagne in den ersten Tagen, wann ist Ruhe eingekehrt?
Geplant: eine Tabelle mit einer Zeile je Code und Tag, dazu ein Diagramm in der Codeansicht und die Zahlen der letzten 7, 30 und 365 Tage.
Bewusst ohne Herkunft, Gerät oder Verweisseite. Ein reiner Tageszähler sagt nichts über einzelne Menschen aus und braucht deshalb weder Einwilligung noch Löschfristen. Wer mehr will, muss sich mit beidem befassen — das ist eine andere Entscheidung als „ein Diagramm wäre schön“.
3. Papierkorb statt Löschen · klein
Heute ist ein gedruckter Code nach einem Fehlklick unwiederbringlich tot, samt seiner Dateien und Rückmeldungen.
Geplant: Gelöschte Codes 30 Tage aufheben und dann endgültig entfernen. In „Meine Codes“ ein Reiter „Papierkorb“ mit Wiederherstellen. Solange ein Code im Papierkorb liegt, bleibt sein Slug belegt — sonst könnte ihn ein neuer Code bekommen und die gedruckten Codes zeigten plötzlich woandershin.
4. Logo im QR-Code · mittel
Ein kleines Bild in die Mitte setzen, wie man es von Firmen-Codes kennt.
Geplant: Upload eines Logos je Code, mittig eingesetzt, mit erzwungener Fehlerkorrektur H und einer Warnung, sobald zu viel Fläche verdeckt wird.
Das ist der Punkt mit dem größten Risiko, etwas Kaputtes auszuliefern: Ein Code, der auf dem eigenen Handy noch funktioniert, kann bei anderen Scanner-Apps durchfallen. Gehört deshalb nicht ohne eine ehrliche Prüfung mit mehreren Geräten und Apps ausgeliefert — und mit einer klaren Obergrenze für die verdeckte Fläche.
5. Ablaufdatum und Zeitsteuerung · mittel
Ein Code, der ab einem Datum woandershin führt oder abläuft — für Veranstaltungen, Aktionen und Aushänge mit Verfallsdatum.
Geplant, in zwei Stufen:
- Ablauf: ab einem Zeitpunkt zeigt der Code eine erklärende Seite statt des Ziels. Wichtig ist der Text — wer davorsteht, soll erfahren, dass die Aktion vorbei ist, nicht dass „etwas nicht gefunden“ wurde.
- Zeitplan: mehrere Ziele mit Gültigkeitsfenstern, damit derselbe Aufsteller montags auf die Mittagskarte und samstags auf die Veranstaltung zeigt.
Zu bedenken: Zeitzonen und die Frage, was beim Bearbeiten mit vergangenen Fenstern geschieht.
Später denkbar
Das Fenster der Ersteinrichtung schließen · klein Heute wird das erste Konto ohne jede Legitimation angelegt und ist gleich Administrator. Wer die Anwendung öffentlich stellt, bevor er sein Konto angelegt hat, kann sie an einen Fremden verlieren. Vorschlag: ein einmaliges Token, das beim ersten Start ins Protokoll geschrieben wird und für die Ersteinrichtung nötig ist. Klein im Aufwand — und das Erste, was zu tun ist, falls die Anwendung je aus dem eigenen Netz herausgeht. Siehe sicherheit.md.
Codes exportieren · klein Eine CSV aller Codes einer Gruppe mit Name, Kurz-URL, Ziel und Scans — für die Übergabe an eine Druckerei oder die Ablage.
Codes duplizieren · klein „Wie dieser, aber mit anderem Ziel“ — bei vielen ähnlichen Projekten spart das jedes Mal ein paar Minuten.
Stapelverarbeitung · mittel Eine CSV hochladen und daraus 200 Codes erzeugen, als ZIP zurück. Sinnvoll, sobald jedes Produkt oder jeder Tisch einen eigenen Code bekommt.
Gruppen aus dem Verzeichnis übernehmen · mittel Die OIDC-Anbindung übernimmt heute bewusst nur die Identität. Eine Zuordnung von Verzeichnisgruppen zu Gruppen dieser Anwendung ist möglich, braucht aber eine klare Regel dafür, was mit von Hand vergebenen Rollen geschieht — sonst verliert jemand beim nächsten Anmelden stillschweigend seine Rechte.
Passwortgeschützte Landingpages · mittel Für Unterlagen, die nicht jeder sehen soll, der den Aushang fotografiert. Heute ist die Empfehlung klar: Vertrauliches gehört nicht hinter einen offenen QR-Code.
Dateien außerhalb der Datenbank · mittel
Heute liegen Uploads in PostgreSQL, damit es bei einem Volumen bleibt. Wer
sehr viele oder sehr große Dateien ablegt, will sie irgendwann auf einem
Objektspeicher (S3) haben. Der Wechsel betrifft nur src/lib/uploads.ts und
die Auslieferungsroute — aber auch die Sicherungsstrategie.
Erscheinungsbild je Gruppe · groß Seit dem 16.08. lassen sich Name, Logo, Favicon und Farbe für die ganze Installation einstellen. Der nächste Schritt wäre, das je Gruppe zu erlauben und die Landingpages mit dem Logo der jeweiligen Gruppe zu versehen — damit eine gescannte Seite nach der Firma aussieht, der sie gehört. Technisch überschaubar, gestalterisch eine eigene Aufgabe; es braucht Grenzen, damit nichts Unlesbares entsteht.
Mehrsprachige Oberfläche · groß Die Anwendung ist durchgehend deutsch, auch in den Fehlermeldungen und den Landingpages. Eine zweite Sprache berührt jede Datei.
Wie ein neuer Typ dazukommt
Falls doch noch einer fehlt: Er besteht aus einem Modul in
src/lib/qr/types/, einer Formular-Komponente, je einem Registry-Eintrag und
— wenn er eine eigene Seite braucht — einer Landingpage. Am übrigen Code
ändert sich nichts. Näheres im README, Abschnitt „Einen
weiteren Typ ergänzen“.