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qrcode-generator/src/app/api/uploads/[id]/route.ts
T
Florian Wilde 75252b32b4 Anmeldung und Sitzungen nach OWASP durchgesehen und gehaertet
Zehn Befunde, alle behoben. Die wichtigsten:

scrypt lief mit N=2^15; das OWASP Password Storage Cheat Sheet nennt 2^17.
Jetzt 2^17, alte Hashes bleiben gueltig und werden beim naechsten Anmelden
still erneuert — das ist der einzige Moment, in dem das Klartextpasswort
vorliegt.

Passwoerter hatten keine Obergrenze. Ein Passwort von mehreren Megabyte haette
scrypt beschaeftigt, und zwar an einem Endpunkt ohne Anmeldung. Jetzt 128
Zeichen, geprueft vor dem Hashen.

Als CSRF-Schutz gab es nur SameSite=Lax. Das Merkblatt sagt ausdruecklich,
dass das allein nicht genuegt — besonders beim Upload, der multipart
entgegennimmt und damit von einem fremden Formular erreichbar waere. Jetzt
wird bei jedem schreibenden Zugriff der Origin gegen den Host der Anfrage
geprueft (nicht gegen BASE_URL, die Anwendung laeuft unter mehreren Domains).

Es gab keinen einzigen Schutzheader — die Verwaltung liess sich einbetten und
per Clickjacking fernsteuern. Jetzt frame-ancestors none, X-Frame-Options,
nosniff, Referrer-Policy und Permissions-Policy; X-Powered-By ist weg.

Sitzungen hatten keine absolute Obergrenze: eine gestohlene Sitzung haette
durch regelmaessige Nutzung unbegrenzt weitergelebt. Jetzt SESSION_MAX_DAYS
neben SESSION_IDLE_DAYS, beide einstellbar.

Dazu: Secure auch hinter einem TLS-Proxy, weniger Auskunft ueber fremde
Konten bei der Anmeldung, eine Bremse je Absender gegen breites
Durchprobieren, Ersteinrichtung ohne Wettlauf, und abgelaufene Sitzungen
werden aufgeraeumt.

Die Datei heisst proxy.ts statt middleware.ts — Next 16 hat die Konvention
umbenannt. /api/uploads bleibt davon ausgenommen: Der Proxy puffert
Anfragekoerper nur bis 10 MB, eine Datei an der Groessengrenze kaeme sonst
unvollstaendig an. Die Herkunftspruefung macht die Route dort selbst.

Befund, Begruendungen und was bewusst offen bleibt: docs/sicherheit.md
2026-08-15 08:31:29 +02:00

51 lines
1.8 KiB
TypeScript

import type { NextRequest } from "next/server";
import { prisma } from "@/lib/db";
export const dynamic = "force-dynamic";
type Context = { params: Promise<{ id: string }> };
/**
* Liefert eine hochgeladene Datei aus.
*
* Bewusst ohne Anmeldung: Die Landingpages sind öffentlich, und wer einen
* Code scannt, soll das hinterlegte PDF sehen können. Der Schutz liegt in der
* nicht erratbaren Id — dieselbe Überlegung wie beim Slug einer Kurz-URL.
*/
export async function GET(
request: NextRequest,
context: Context,
): Promise<Response> {
const { id } = await context.params;
const upload = await prisma.upload.findUnique({ where: { id } });
if (!upload) {
return new Response("Datei nicht gefunden", {
status: 404,
headers: { "Content-Type": "text/plain; charset=utf-8" },
});
}
// `?download` erzwingt das Speichern statt der Anzeige.
const alsDownload = request.nextUrl.searchParams.has("download");
return new Response(new Uint8Array(upload.data), {
headers: {
"Content-Type": upload.mimeType,
"Content-Length": String(upload.size),
// Der Typ steht fest — der Browser soll nicht raten und daraus
// womöglich etwas Ausführbares machen.
"X-Content-Type-Options": "nosniff",
// Ein PDF darf Skripte enthalten. Ausgeliefert von derselben Adresse
// wie die Anwendung könnte es damit auf angemeldete Sitzungen
// zugreifen; die Sandbox nimmt ihm diese Möglichkeit.
"Content-Security-Policy": "sandbox; default-src 'none'; frame-ancestors 'none'",
"X-Frame-Options": "DENY",
"Content-Disposition": `${alsDownload ? "attachment" : "inline"}; filename*=UTF-8''${encodeURIComponent(upload.filename)}`,
// Der Inhalt einer Id ändert sich nie — die Id wechselt mit der Datei.
"Cache-Control": "public, max-age=31536000, immutable",
},
});
}