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qrcode-generator/docs/roadmap.md
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Florian Wilde 0ec532296d Sicherheitsbericht: warum es keine E-Mail-Verifizierung gibt
Die Frage kam auf und die Antwort gehoert festgehalten, sonst stellt sie sich
in einem halben Jahr wieder — dann ohne die Begruendung.

Kurz: Es gibt keine Selbstregistrierung. Konten legt ein Administrator an, der
die Adresse selbst eintraegt; eine Bestaetigungsmail wuerde also niemanden
hereinlassen und niemanden fernhalten. Und weil es keinen Reset per E-Mail
gibt, ist die unbestaetigte Adresse auch kein Uebernahmeweg. Noetig wuerde sie
in dem Moment, in dem sich Leute selbst registrieren duerfen.

Dazu das Zeitfenster der Ersteinrichtung ausdruecklich benannt: Das erste
Konto entsteht ohne Legitimation und ist gleich Administrator. Dagegen hilft
keine Verifizierung, sondern nur die Reihenfolge beim Aufsetzen — oder ein
einmaliges Token, das jetzt auf der Roadmap steht.
2026-08-15 11:06:08 +02:00

8.4 KiB

Roadmap

Was gebaut ist, was als Nächstes kommt und was danach denkbar wäre. Die Aufwände sind grobe Einschätzungen, keine Zusagen.


Gebaut

Version 1 — Grundgerüst (13.08.2026)

  • Next.js-Anwendung und PostgreSQL als Docker-Compose-Stack, ohne Reverse Proxy, Migrationen beim Start
  • QR-Typ-Registry als Dispatch-Tabelle — ein neuer Typ ist ein Modul plus ein Formular, ohne Eingriff in den übrigen Code
  • Typ Website, statisch und dynamisch, mit Kurz-URL, 302-Weiterleitung und Scan-Zähler
  • Gestaltung: Farben mit Kontrastwarnung, Größe, Fehlerkorrektur, Rand
  • Download als PNG und SVG, serverseitig gerendert
  • „Meine Codes“ mit Ziel ändern und Löschen
  • Deutsche Oberfläche, deutsche Fehlermeldungen, Validierung mit Zod
  • Update-Skript für Linux/macOS und Windows

Typen einzeln freigeben (14.08.2026)

Ausblenden nicht gebrauchter Typen in der Verwaltung. Bereits erstellte Codes eines abgeschalteten Typs funktionieren weiter.

Phase A — acht weitere Typen (14.08.2026)

vCard, App-Link, WhatsApp, E-Mail, SMS, Standort, Zahlung (GiroCode und Zahlungslink), WLAN.

Phase B1 — Anmeldung, Gruppen, Rollen (14.08.2026)

Abschaltbare Anmeldung, Benutzerverwaltung, Gruppen mit den Rollen Administrator, Bearbeiter und Betrachter, Sitzungen in der Datenbank, scrypt-Passwörter, Sperre nach Fehlversuchen.

Phase B2 — mehrere Domains (14.08.2026)

Domains für Kurz-URLs, den Gruppen zugeteilt. Slug je Domain eindeutig, Host-Header gegen die registrierten Domains geprüft.

Listenansicht (14.08.2026)

„Meine Codes“ als Liste mit Suche, Sortierung und Gruppenfilter — gedacht für viele Projekte nebeneinander. Karten bleiben als zweite Ansicht.

Phase C — die letzten sechs Typen (14.08.2026)

Mehrere Links, Social Media, Video, PDF, Bild, Feedback. Dazu:

  • Landingpages als eigene Gattung (/s/{slug}), ohne App-Navigation
  • Datei-Upload mit Inhaltsprüfung, Größengrenze und Aufräumen
  • Feedback mit anonymer Erhebung und Auswertung

Damit sind alle 15 vorgesehenen Typen gebaut.

Single Sign-on (15.08.2026)

Anmeldung über Authentik und andere OIDC-Anbieter, mit PKCE und geprüftem ID-Token.

Dokumentation (15.08.2026)

Bedienungsanleitung mit Bildern, Authentik-Anleitung, Funktionsübersicht. Die Bilder erzeugt ein Skript, damit sie nicht veralten.


Als Nächstes

In dieser Reihenfolge. Die Einschätzungen sind grobe Hausnummern für eine Person, die den Code kennt.

1. QR-Typen je Gruppe freigeben · mittel

Heute gilt die Freigabe eines Typs für die ganze Installation: Was abgeschaltet ist, ist für alle weg. Bei mehreren Gruppen ist das zu grob — die Marketingabteilung braucht Social Media, die Werkstatt nur Website und PDF.

Geplant: Die Freigabe bekommt eine zweite Dimension. Es bleibt eine globale Einstellung als Grundlage, und je Gruppe lässt sich davon abweichen. Wer in mehreren Gruppen ist, sieht auf der Startseite die Vereinigung; beim Anlegen entscheidet die gewählte Gruppe.

Zu klären ist der Fall, in dem ein Typ global aus, in einer Gruppe aber an ist — entweder die Gruppe darf das überstimmen, oder die globale Abschaltung gewinnt immer. Die zweite Lesart ist die weniger überraschende und wahrscheinlich die richtige.

Berührt: QrTypeSetting (zusammengesetzter Schlüssel aus Typ und Gruppe), src/lib/qr/availability.ts, die Startseite und die Typ-Verwaltung, die dann eine Gruppenauswahl bekommt.

2. Statistik über die Zeit · mittel

Der Zähler weiß heute nur, wie oft und wann zuletzt. Gebraucht wird der Verlauf: Wie lief die Kampagne in den ersten Tagen, wann ist Ruhe eingekehrt?

Geplant: eine Tabelle mit einer Zeile je Code und Tag, dazu ein Diagramm in der Codeansicht und die Zahlen der letzten 7, 30 und 365 Tage.

Bewusst ohne Herkunft, Gerät oder Verweisseite. Ein reiner Tageszähler sagt nichts über einzelne Menschen aus und braucht deshalb weder Einwilligung noch Löschfristen. Wer mehr will, muss sich mit beidem befassen — das ist eine andere Entscheidung als „ein Diagramm wäre schön“.

3. Papierkorb statt Löschen · klein

Heute ist ein gedruckter Code nach einem Fehlklick unwiederbringlich tot, samt seiner Dateien und Rückmeldungen.

Geplant: Gelöschte Codes 30 Tage aufheben und dann endgültig entfernen. In „Meine Codes“ ein Reiter „Papierkorb“ mit Wiederherstellen. Solange ein Code im Papierkorb liegt, bleibt sein Slug belegt — sonst könnte ihn ein neuer Code bekommen und die gedruckten Codes zeigten plötzlich woandershin.

4. Logo im QR-Code · mittel

Ein kleines Bild in die Mitte setzen, wie man es von Firmen-Codes kennt.

Geplant: Upload eines Logos je Code, mittig eingesetzt, mit erzwungener Fehlerkorrektur H und einer Warnung, sobald zu viel Fläche verdeckt wird.

Das ist der Punkt mit dem größten Risiko, etwas Kaputtes auszuliefern: Ein Code, der auf dem eigenen Handy noch funktioniert, kann bei anderen Scanner-Apps durchfallen. Gehört deshalb nicht ohne eine ehrliche Prüfung mit mehreren Geräten und Apps ausgeliefert — und mit einer klaren Obergrenze für die verdeckte Fläche.

5. Ablaufdatum und Zeitsteuerung · mittel

Ein Code, der ab einem Datum woandershin führt oder abläuft — für Veranstaltungen, Aktionen und Aushänge mit Verfallsdatum.

Geplant, in zwei Stufen:

  • Ablauf: ab einem Zeitpunkt zeigt der Code eine erklärende Seite statt des Ziels. Wichtig ist der Text — wer davorsteht, soll erfahren, dass die Aktion vorbei ist, nicht dass „etwas nicht gefunden“ wurde.
  • Zeitplan: mehrere Ziele mit Gültigkeitsfenstern, damit derselbe Aufsteller montags auf die Mittagskarte und samstags auf die Veranstaltung zeigt.

Zu bedenken: Zeitzonen und die Frage, was beim Bearbeiten mit vergangenen Fenstern geschieht.


Später denkbar

Das Fenster der Ersteinrichtung schließen · klein Heute wird das erste Konto ohne jede Legitimation angelegt und ist gleich Administrator. Wer die Anwendung öffentlich stellt, bevor er sein Konto angelegt hat, kann sie an einen Fremden verlieren. Vorschlag: ein einmaliges Token, das beim ersten Start ins Protokoll geschrieben wird und für die Ersteinrichtung nötig ist. Klein im Aufwand — und das Erste, was zu tun ist, falls die Anwendung je aus dem eigenen Netz herausgeht. Siehe sicherheit.md.

Codes exportieren · klein Eine CSV aller Codes einer Gruppe mit Name, Kurz-URL, Ziel und Scans — für die Übergabe an eine Druckerei oder die Ablage.

Codes duplizieren · klein „Wie dieser, aber mit anderem Ziel“ — bei vielen ähnlichen Projekten spart das jedes Mal ein paar Minuten.

Stapelverarbeitung · mittel Eine CSV hochladen und daraus 200 Codes erzeugen, als ZIP zurück. Sinnvoll, sobald jedes Produkt oder jeder Tisch einen eigenen Code bekommt.

Gruppen aus dem Verzeichnis übernehmen · mittel Die OIDC-Anbindung übernimmt heute bewusst nur die Identität. Eine Zuordnung von Verzeichnisgruppen zu Gruppen dieser Anwendung ist möglich, braucht aber eine klare Regel dafür, was mit von Hand vergebenen Rollen geschieht — sonst verliert jemand beim nächsten Anmelden stillschweigend seine Rechte.

Passwortgeschützte Landingpages · mittel Für Unterlagen, die nicht jeder sehen soll, der den Aushang fotografiert. Heute ist die Empfehlung klar: Vertrauliches gehört nicht hinter einen offenen QR-Code.

Dateien außerhalb der Datenbank · mittel Heute liegen Uploads in PostgreSQL, damit es bei einem Volumen bleibt. Wer sehr viele oder sehr große Dateien ablegt, will sie irgendwann auf einem Objektspeicher (S3) haben. Der Wechsel betrifft nur src/lib/uploads.ts und die Auslieferungsroute — aber auch die Sicherungsstrategie.

Eigene Gestaltung der Landingpages · groß Logo, Farben und Schrift je Gruppe, damit die Seite nach der eigenen Firma aussieht. Technisch überschaubar, gestalterisch eine eigene Aufgabe — und es braucht Grenzen, damit nichts Unlesbares entsteht.

Mehrsprachige Oberfläche · groß Die Anwendung ist durchgehend deutsch, auch in den Fehlermeldungen und den Landingpages. Eine zweite Sprache berührt jede Datei.


Wie ein neuer Typ dazukommt

Falls doch noch einer fehlt: Er besteht aus einem Modul in src/lib/qr/types/, einer Formular-Komponente, je einem Registry-Eintrag und — wenn er eine eigene Seite braucht — einer Landingpage. Am übrigen Code ändert sich nichts. Näheres im README, Abschnitt „Einen weiteren Typ ergänzen“.