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florian.wildeandClaude Opus 5.5 5d03681f3c feat(deploymentkey): Rotation vor dem Umstellen abbrechen (#036)
Eine begonnene Rotation ließ sich nicht zurücknehmen; nahm ein Host den
neuen Key dauerhaft nicht an, blieb nur das Übergehen. Abbrechen
verwirft jetzt den neuen Key samt Private Key, ein Dry-Run nimmt ihn
wieder von den Hosts, und eine neue Rotation kann sofort starten.

Nebenbei: Aktionen der Benutzerverwaltung (#035) bekommen im Audit-Log
eine eigene Gruppe, statt den Filter „Anmeldung“ zu verwässern; der
E2E-Test für lokale Konten hängt nicht mehr von der Reihenfolge ab.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 22:52:32 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 c06c051637 feat(rotation): nach Abbruch erneut rotieren (#033)
Bisher war vorgaengerId eindeutig: nach einer abgebrochenen Rotation
passte kein zweiter Nachfolger in die Kette, und der Schlüssel ließ sich
nur über Neuanlage, Zuweisen und Widerruf ersetzen.

Jetzt ist die Relation 1:n. Ein partieller Index erlaubt je Vorgänger
nur einen Nachfolger, der weder widerrufen ist noch gerade widerrufen
wird. Maßgeblich ist der jüngste. Erst wenn der Abbruch abgeschlossen
ist, beginnt die Rotation wieder bei Schritt 1.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 20:09:42 +02:00
florian.wilde 844161dc1b Merge branch 'phase/032-nacharbeiten' 2026-10-12 17:56:33 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 f18fd4ec06 feat(rotation): laufende Rotation abbrechen (#032)
Bisher liess sich eine angefangene Rotation nur zu Ende fuehren. Wer
merkt, dass der neue Schluessel nicht passt, braucht einen Weg zurueck,
ohne den alten anzufassen.

"Rotation abbrechen" (Rotationsseite und Seite des Nachfolgers) merkt
den neuen Schluessel ueber den bestehenden Widerruf aus #024 vor; er
kann schon ausgerollt sein, deshalb folgen Dry-Run und Anwenden wie
sonst. Der alte bleibt aktiv und unveraendert. Wo beide denselben
Alias tragen, zeigt die config danach wieder auf die alte Datei, weil
privat.ts nur die verbleibenden Zuweisungen in den Block schreibt.

Zustandsmodell: kein neues Feld. Ein Nachfolger im Widerruf (oder
widerrufen) ist eine abgebrochene Rotation; vorgaengerId bleibt fuer
die Historie, der Abbruch steht als schluessel.rotation.abgebrochen im
Protokoll (in derselben Transaktion wie das Vormerken, dafuer nimmt
widerrufEinleiten optional einen Zusatzschritt an). Abbrechen geht nur,
solange der alte Schluessel noch nicht entfernt wird. widerrufAbschliessen
macht aus dem Widerruf des alten Schluessels kein ROTIERT mehr, wenn
der Nachfolger selbst im Widerruf ist. Weil vorgaengerId eindeutig
ist, gibt es nach einem Abbruch keinen zweiten Nachfolger; Seite und
Fehlermeldung sagen das.

Tests: DB-Tests fuer Abbruch, Idempotenz, Sperren und Status;
Integrationstest gegen echte Ziele (neuer Key ausgerollt, abbrechen,
neuer weg, alter in authorized_keys, ssh zu-b von A geht); E2E fuer
den Ablauf im Browser.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 17:45:11 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 cab6f45510 feat(deploymentkey): geführte Rotation des Deployment-Keys (#031)
Bisher ließ sich der Instanz-Key nur von Hand auf jedem Host tauschen.
Die Rotation läuft jetzt in fünf Schritten: Nachfolger erzeugen, per
Dry-Run neben den alten verteilen, Anmeldung je Host prüfen, umstellen,
alten Key aus allen Blöcken entfernen und seinen Private Key verwerfen.

Der Nachfolger steht während der Rotation in Block und Pflichtliste,
damit kein Host ohne funktionierenden Key dasteht. Umgestellt wird nur
nach erfolgreicher Prüfung oder bewusstem Übergehen eines Hosts.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 17:27:09 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 8f5b31c0cb feat(benachrichtigung): E-Mail und Webhook bei Drift und Ablauf (#028)
Drift, ablaufende und abgelaufene Schluessel, unerreichbare Hosts und
geaenderte Host-Keys sollen auffallen, ohne dass jemand taeglich in die
Oberflaeche schaut. Versand per SMTP (Microsoft 365, STARTTLS) und per
Webhook mit HMAC-Signatur, eingestellt unter /einstellungen.

Die Anlaesse liest der Worker aus der Datenbank, statt sie im Abgleich
auszuloesen: der Abgleich-Ablauf bleibt unberuehrt, und ein verpasster
Lauf holt sich der naechste. Ein Versandprotokoll (Zustellung) mit
Anlass-Fingerabdruck verhindert Doppelmeldungen und haelt Fehlschlaege
fuer begrenzte Wiederholungen fest. Taeglich eine Zusammenfassung,
geaenderte Host-Keys im Fuenf-Minuten-Takt sofort.

Versand und Testnachricht laufen im Worker, damit der Webprozess keinen
Weg zu Mailserver oder Webhook-Ziel braucht. Passwort und Geheimnis
liegen nur verschluesselt in der Datenbank; die Seite zeigt "gesetzt".

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 16:54:43 +02:00
florian.wilde 6407a2815d Merge branch 'phase/023-024' (Rotation, Widerruf) 2026-10-12 13:31:47 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 f6ed66fc7e feat(rotation): gefuehrte Rotation mit Test vor dem Widerruf (#023)
Einen Schlüssel zu tauschen soll keinen Ausfall riskieren: Der Nachfolger
übernimmt alle aktiven Zuweisungen, wird ausgerollt und per
Verbindungstest geprüft – erst wenn alle Tests seit dem letzten Ausrollen
grün sind, entfernt der Widerruf aus #024 den alten Schlüssel, der dann
als ROTIERT endet.

Private Keys bekommen einen neuen Pfad (-rJJJJMMTT) bei gleichem Alias.
Damit ssh den neuen nimmt, schreibt privat.ts je Alias nur noch einen
config-Eintrag; die jüngste Zuweisung gewinnt. Der Worker setzt
vorgaengerId schon beim Erzeugen, so ist die Kette auch nach einem
Abbruch vollständig und die Schrittfolge wiederaufnehmbar.

Personen-Keys ohne Private Key in sshkv bekommen nur einen Hinweis:
dafür braucht es einen neuen Public Key von der Person.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 13:30:39 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 c6361ff3c6 feat(widerruf): Widerruf und Massenwiderruf mit Dry-Run (#024)
Ein Schlüssel soll nach Projektende mit einem Klick von allen Hosts
verschwinden – aber nie als „widerrufen“ gelten, solange er irgendwo noch
liegt. Deshalb ein Zwischenzustand (widerrufEingeleitetAm): Verwendungen
werden zum Entfernen vorgemerkt, der bestehende Dry-Run mit Hash-Sperre
zeigt und schreibt die Änderungen, und erst wenn keine Verwendung mehr
offen ist, setzt der Abschluss WIDERRUFEN (bzw. ROTIERT für #023).
Scheitert ein Host, bleibt der Schlüssel im Zwischenzustand und die Seite
nennt die offenen Ziele.

Zielkonten lassen sich optional mit entfernen, aber erst nach den
Schlüsseln und nie, wenn ein anderer aktiver Schlüssel sie noch nutzt.
Massenwiderruf (Admin, frische Bestätigung) nutzt einen gemeinsamen
Dry-Run und protokolliert je Schlüssel. Abgelaufene Schlüssel erscheinen
im Filter „abgelaufen“ und bieten den Widerruf an – entfernt wird nie
automatisch.

Migration 20261012130000_widerruf_eingeleitet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 13:14:01 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 e518e75022 feat(abgleich): Drift-Erkennung, Zeitplan und Uebernahme (#021, #022)
Ein Abgleich liest je Host alle authorized_keys in einem SSH-Aufruf,
als jeweiliger Benutzer, und vergleicht sie mit dem Soll: fehlende,
von Hand geaenderte und unbekannte Keys, falsche Rechte, beschaedigte
Bloecke und veraenderte Private Keys. Befunde werden geoeffnet und
wieder geschlossen, Zustaende von Verwendungen und Host nachgezogen.
Auf dem Host aendert der Abgleich nichts.

Der Zeitplan liegt in pg-boss und feuert auch bei mehreren Workern
nur einmal. Auf der Hostseite stehen Abweichungen und der Ist-Zustand
je Benutzer; unbekannte Keys lassen sich uebernehmen - nur bekannt
machen oder mit Dry-Run in den verwalteten Block holen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 13:02:11 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 b80f14c5d7 feat(assistent): Host-zu-Host-Assistent mit Vorlagen (#018, #020)
Ein Durchgang fuer den Kern-Anwendungsfall: Vorlage und Zweck, Host A,
Host B mit Zielbenutzer, Zusammenfassung, dann Schluessel erzeugen,
Benutzer anlegen, zuweisen, Dry-Run, ausrollen und Verbindung testen.
Die Vorlage Deployment-Zugang fuellt deploy, Ablaufdatum, from= und
Alias vor; bei root als Ziel warnt der Assistent ausdruecklich.

Die Ausfuehrung ist wiederaufnehmbar: wird mittendrin eine frische
Bestaetigung fuer das Zielkonto noetig, geschieht sie in einem neuen
Tab, und nichts wird doppelt angelegt. Zielkonten laufen als eigene
Vorgaenge (neue Migration) und merken sich, ob sshkv den Benutzer
angelegt hat - nur dann loescht ein Widerruf ihn spaeter.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 11:19:28 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 61a52d4538 feat(ausrollen): Verbindungstest von Host A nach Host B (#020)
Auf A als Zielbenutzer ssh mit BatchMode und StrictHostKeyChecking:
keine Rueckfrage, keine stille Annahme eines Host-Keys. Der Test
beweist damit genau das, was ein Cronjob auf A spaeter braucht. Die
letzte Meldung von ssh landet in Vorgang und Protokoll; ein Erfolg
setzt die letzte Verwendung des Schluessels.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 10:50:43 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 edc38d0c27 feat(ausrollen): Private Key mit ssh-config und known_hosts (#017)
Der Kern-Anwendungsfall im Worker: Private Key auf Host A, Public Key
auf Host B, dazu ein Block in ~/.ssh/config von A und der vertraute
Host-Key von B in known_hosts - danach meldet sich A per Alias bei B
an, ohne Rueckfrage zum Host-Key (Integrationstest gegen zwei echte
sshd).

Gleiches Muster wie bei Public Keys: Plan je Datei mit Hashes, dann
genau dieser Plan. Der Inhalt eines Private Keys steht nie im Plan
oder Protokoll, eine fremde Datei am Zielpfad wird nie ueberschrieben,
und von einem alten Private Key bleibt keine Sicherungskopie liegen.
Der config-Block steht am Anfang, weil ssh den ersten Treffer nimmt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 10:49:28 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 7b6323a6a4 feat(zielkonten): Benutzer anlegen und sudoers pflegen (#018)
Zielbenutzer wie deploy legt sshkv bei Bedarf an, mit ~/.ssh und
optional einer sudoers-Datei: keine Rechte, bestimmte Befehle oder
voll. Die Datei entsteht unter einem Namen, den sudo ignoriert, und
wird erst nach visudo -c aktiv. Eine fremde Datei gleichen Namens
ueberschreibt sshkv nie, Systemkonten wie root oder sshkv fasst es
nicht an.

Befehle muessen absolute Pfade sein; Zeichen mit Sonderbedeutung in
sudoers sind ausgeschlossen, damit die Liste so wirkt, wie sie aussieht.

Vorgang und Oberflaeche folgen mit #019/#020.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 10:38:22 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 f66d87ad11 feat(ausrollen): Public Keys mit Trockenlauf und Backup ausrollen (#016)
Zuweisungen von Public Keys an Hosts oder Hostgruppen, ein Trockenlauf
mit Diff je Ziel und das Ausrollen genau dieses Plans. Hat sich die
Datei oder das Soll seit dem Trockenlauf geaendert, bricht das Ziel
ab: es wird nie etwas anderes geschrieben, als jemand gesehen hat.

Auf dem Host geschieht alles als Zielbenutzer, mit Sicherung, Temp-
Datei, mv und 0700/0600; der Hash wird dort erneut geprueft. Der
Deployment-Key gehoert immer zum Soll des Anmeldebenutzers.

Integrationstests gegen echtes sshd, die Oberflaechenbausteine folgen
mit der Schluesselseite aus #012.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 10:17:35 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 17879f4c80 feat(bootstrap): Deployment-Key per Einmal-Passwort oder Befehl (#010)
Ein einziges POSIX-Skript fuer beide Wege: der Worker fuehrt es nach
einer einmaligen Passwortanmeldung aus, und genau dasselbe Skript
steht als Befehl zum Kopieren bereit. So gibt es keine zwei Wahrheiten
darueber, was ein Bootstrap auf dem Host aendert.

Das Passwort reist nur verschluesselt im Job und steht nie in Vorgang,
Protokoll oder Log. Dateien im Home des Zielbenutzers liest und
schreibt das Skript als dieser Benutzer: ein Symlink auf /etc/shadow
fuehrt zum Abbruch statt zur Kopie (Integrationstest). sudoers wird
erst nach visudo -c aktiv. Am Ende beweist eine Anmeldung per
Deployment-Key, dass sshkv ohne Passwort weiterarbeiten kann.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 09:42:45 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 353b751df2 feat(ssh): strikte Host-Key-Pruefung und TOFU im Worker (#009)
Jede Verbindung prueft den Host-Key gegen die vertrauten Keys des
Hosts und bietet nur deren Algorithmen an - sonst koennte der Server
einen Key eines anderen Typs zeigen, den nie jemand gesehen hat. Ein
abweichender Key bricht vor dem Senden von Zugangsdaten ab, wird als
ausstehend festgehalten und oeffnet eine Abweichung.

Abrufen bricht die Verbindung im hostVerifier ab: der Mensch
entscheidet, nie der Code. Einen vertrauten Key zu ersetzen verlangt
ein ausdrueckliches ersetzen und eine frische Bestaetigung.

Integrationstest gegen ein echtes sshd inklusive Host-Key-Wechsel.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 09:37:09 +02:00
florian.wildeandClaude Opus 5.5 e89112a761 test: SSH-Testziele und Mock-OIDC fuer Integrationstests (#011)
Bootstrap, Host-Key-Pruefung und spaeteres Ausrollen brauchen echte
sshd-Gegenstellen. Zwei Debian-13-Container (ziel-a, ziel-b) in einem
gemeinsamen Netz bilden frische Hosts vor dem Bootstrap nach: root- und
Passwort-Login sind absichtlich offen, Host-Keys entstehen erst beim
Start, und `hostkeys-tauschen` erlaubt den Test "geaenderter Host-Key
wird abgelehnt" ohne Neuerstellen des Containers.

Die Testhilfen lesen dieselben Adress-Variablen wie die Compose-Datei
und lassen Tests mit Hinweis auf den Startbefehl fehlschlagen, statt
sie still zu ueberspringen - ein uebersprungener Integrationstest sieht
sonst wie ein bestandener aus.

Der Mock-OIDC-Anbieter ersetzt authentik in der Entwicklung (PLAN.md,
Entscheidung 7). Bei interaktivem Login uebernimmt er nur Claims aus dem
Formular, daher belegt eine eigene Login-Seite email, name und groups
vor und laesst die Gruppen frei waehlen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 09:13:56 +02:00