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florian.wilde 3b20abcb23 Version 1.0.0 — Freigabe für den Echtbetrieb (#17)
Pruefung / pruefung (push) Canceled after 0s
Pruefung / oberflaeche (push) Canceled after 0s
2026-09-06 20:08:16 +00:00
florian.wilde 14cc4de9b8 Phase 11: Freigabereife (#16)
Pruefung / pruefung (push) Canceled after 0s
Pruefung / oberflaeche (push) Canceled after 0s
2026-09-06 20:05:49 +00:00
florian.wilde 91742a0dd7 Phase 10: Mandantenfähigkeit (#15) 2026-09-05 13:47:46 +00:00
florian.wilde 2b53556175 Phase 9: Kassenverwaltung (#14) 2026-09-05 02:30:51 +00:00
florian.wilde d70acad4cd Aufräumarbeiten: ESLint, DOM-Verschachtelung, eigene Testwehr (#13) 2026-09-04 13:43:53 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 7196c7110c Aufraeumarbeiten: ESLint, DOM-Verschachtelung, eigene Testwehr
ESLint hatte keine Konfiguration — das Skript "npm run lint" pruefte nichts.
Jetzt Flat Config ohne Formatierungsregeln, dafuer mit den Regeln, die die
Fehler dieses Projekts gemeldet haetten. Er hat gleich zwei gefunden, die
niemand gesucht hatte.

Das Badge rendert ein span statt eines div. Damit ist die Meldung
"div cannot be a descendant of p" weg, die seit Phase 3 auf der Einsatzseite
stand — sie ist der klassische Ausloeser fuer einen Hydration-Fehler.

Die E2E-Tests laufen gegen eine eigene Wehr. Nach fuenf Phasen standen in der
Beispielwehr 120 Atemschutz-Ueberwachungen statt einer und 115 Geraete statt
45; bei jedem Lauf aenderten sich alle Bildschirmfotos. Der Bestand ist einmal
zurueckgesetzt, npm run db:test-reset baut die Testwehr neu auf.

Behoben nebenbei:
- Die Fehlerflaeche der Karte konnte nie etwas anzeigen.
- Zwei useMemo der Lagekarte rechneten bei jedem Rendern neu.
- tests/e2e war vom Typecheck ausgenommen und liess einen doppelt
  deklarierten Bezeichner durch.

Closes #10
Closes #11
Closes #12

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 13:24:48 +02:00
florian.wilde 8081131eb7 Phase 8: Lokale KI (#9) 2026-09-04 09:22:22 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 f7ccd9a908 Phase 8: Lokale KI
Wiki mit semantischer Suche ueber pgvector, Diktat ueber faster-whisper,
Berichtsassistent und Belegerfassung — alles gegen selbst betriebene
Modelle. Dazu zwei Protokollansichten: was die Maschine getan hat und was
Menschen getan haben.

Nichts, was ein Modell erzeugt, gelangt ungeprueft in einen Nachweis. Jede
Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz, gekennzeichnet, mit zwei gleich
grossen Knoepfen davor. Die Datenbank haelt gegen: Eingabe, Ausgabe und
Modell sind unveraenderlich, geloescht wird nicht, entschieden wird einmal.

Kein Rueckfall auf einen Anbieter: fehlen die Container, fehlt die Funktion.
Dafuer bleibt alles andere ohne Modell vollstaendig benutzbar — geprueft von
vierzehn E2E-Tests, die ohne laufendes Modell durchlaufen.

Postgres bringt jetzt PostGIS und pgvector mit (eigenes Image), Ollama und
faster-whisper stehen im Compose-Profil "ki".

73 neue Unit-Tests, 14 neue E2E-Tests, Version 0.9.0.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 11:06:03 +02:00
florian.wilde 12243f177d Phase 7: Benachrichtigungen und Termine (#8) 2026-09-04 07:19:13 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 0b8874da26 Phase 7: Benachrichtigungen und Termine
Terminkalender mit Serienterminen, Selbstanmeldung, Warteliste und
Anwesenheitsliste. Vier Zustellwege hinter Schnittstellen: echtes SMTP,
ntfy (selbst gehostet), Telegram und Web-Push. Kalenderabonnement als
ICS-Feed, digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Pruefseite.

Niemand wird ungefragt benachrichtigt: ein neuer Zustellweg hat eine leere
Ereignisliste, und der Seed legt bewusst keine an. Was das Netz der Wehr
verlaesst, bekommt nur die Kurzfassung ohne Namen und Details.

Kein CalDAV (Lesen genuegt, ICS kann jeder Kalender) und kein WhatsApp
(Verarbeitung ueber Meta, Kosten je Konversation, Telefonbuchabgleich) --
beides im README begruendet.

56 neue Unit-Tests, 17 neue E2E-Tests, Version 0.8.0.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 08:39:38 +02:00
florian.wilde c779266450 Phase 6: Kartenmodule (#7) 2026-09-04 04:32:47 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 4cda79434f Bildschirmfotos fuer Phase 6 erneuern
Karte, Objekte und Wasserfoerderung dazu; die uebrigen Bilder auf den
aktuellen Stand gebracht (die Seitenleiste zeigt jetzt die Karte).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 03:11:07 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 1c1e141666 Kartenmodule ergaenzen
Phase 6: alles, was einen Ort hat — Loeschwasser, Objekte mit Feuerwehrplan,
die Lagekarte eines Einsatzes und die geplante Foerderstrecke.

Keine Kacheln aus dem Netz. Wo eine Wehr ausrueckt und wo ihre Hydranten
liegen, ist niemandes Geschaeft; der Kartenserver laeuft selbst
(tileserver-gl im Compose-Profil "karte"). Ohne ihn zeigt die Karte einen
leeren Grund und sagt das auch — Punkte, Entfernungen und Umkreissuche
funktionieren trotzdem. Dasselbe gilt fuer einen eingetragenen, aber nicht
erreichbaren Server.

Die Umkreissuche laeuft ueber PostGIS: ST_DWithin auf der Geografie mit
GiST-Index rechnet in Metern und nutzt den Index. Gefragt wird waehrend der
Fahrt, und bei tausend Hydranten waere alles andere ein vollstaendiger
Tabellendurchlauf.

Der Import aus GeoJSON und Stadtwerke-CSV ist nachsichtig, aber ehrlich: er
erkennt "DN 100", deutsche Kommazahlen, Datumsangaben und vertauschte Achsen
— raet aber nichts. Fehlt die Position, wird die Zeile uebersprungen; ohne
Statusangabe steht "ungeprueft", nicht "einsatzbereit".

22 taktische Zeichen nach FwDV 102 selbst gezeichnet, die Lagekarte gleicht
ueber denselben Ereignisstrom ab wie die Atemschutzueberwachung.

Die Wasserfoerderung rechnet Reibung, Hoehe und Pumpenzahl; das Ergebnis wird
nie gespeichert, sondern bei jeder Anzeige neu gerechnet. Geht eine Strecke
nicht auf, sagt die Ausgabe das.

Behoben: die Reibungsbeiwerte lagen im ersten Wurf um den Faktor zehn daneben.
Aufgefallen ist es nur, weil die Tests gegen die Tabellenwerte der Ausbildung
pruefen und nicht gegen die eigene Implementierung.

Dazu ein Abruf fuer abgelegte Dateien (/api/dateien/[id]) — bis hierher gab es
nur den Upload.

59 neue Tests (48 Unit, 11 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 01:41:24 +02:00
florian.wilde e1480c0c3e Phase 5: Atemschutzüberwachung nach FwDV 7 (#6) 2026-09-03 21:42:20 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 4e2daaafd4 Atemschutzueberwachung nach FwDV 7 ergaenzen
Phase 5: das sicherheitsrelevanteste Modul des Projekts. Ueber jeder Ansicht
steht dauerhaft, dass die analoge Atemschutzueberwachung fuehrend bleibt —
abschaltbar nur zusammen mit der Fundstelle einer Freigabe des Kommandanten.

Es gibt keinen Timer. In der Datenbank stehen Zeitstempel; wie lange ein
Trupp unter Atemschutz ist, rechnet jede Ansicht bei jedem Bild neu aus.
Damit ist die Anforderung "uebersteht Neuladen und Verbindungsabbruch" keine
Funktion, die gelingen muss, sondern eine Eigenschaft, die sich nicht
verlieren laesst. Server und Browser rechnen mit denselben Funktionen.

Der Rueckzugsdruck folgt dem doppelten Anmarschverbrauch: was der Weg hinein
gekostet hat, kostet der Weg zurueck noch einmal. Bis der Trupp das
Einsatzziel meldet, greift die Zwei-Drittel-Regel — sie liegt hoeher und ist
damit die vorsichtigere Annahme.

Das Protokoll ist doppelt gesichert: entzogene Rechte und ein Trigger auf
druckmessung und atemschutz_ereignis. Ein Fehler wird durch einen neuen
Eintrag richtiggestellt, nicht durch Aendern.

Verteilt wird ueber Server-Sent Events statt Socket.IO — es geht nur in eine
Richtung, und so bleibt das Deployment bei "next start".

Behoben: ein abgerissener Ereignisstrom meldete sich nicht. Die Anzeige haette
weiter "Verbunden" behauptet, waehrend der Draht tot war. Jetzt gilt Stille
von acht Sekunden als Abriss. Dazu zwei Altlasten: der Navigationseintrag
"Protokoll" fuehrte ins Leere, und die Startseite stand noch auf Phase 1.

68 neue Tests (51 Unit, 17 gegen eine echte Datenbank, 8 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 23:19:05 +02:00
323 changed files with 53463 additions and 585 deletions
+165
View File
@@ -164,6 +164,11 @@ AUTH_LOCAL_ENABLED=true
# Nach dem ersten Login das Passwort in der Oberfläche ändern.
SEED_ADMIN_EMAIL=admin@beispielwehr.de
SEED_ADMIN_PASSWORT=Feuerwehr2026
# Das Konto der Kreisebene aus dem Beispielbestand (Phase 10): Mitglied in der
# eigenen Wehr, Aufsicht in der Nachbarwehr. Vorgabe leitet sich aus der
# Wehrkennung ab, also kbi@ff-musterhausen.de.
# SEED_KBI_EMAIL=
# SEED_KBI_PASSWORT=Feuerwehr2026
# bcrypt-Kostenfaktor. 12 ist ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Tempo.
AUTH_BCRYPT_ROUNDS=12
@@ -185,6 +190,42 @@ KIOSK_SPERRDAUER=300
# Automatische Abmeldung am Terminal nach Untätigkeit, in Sekunden.
KIOSK_IDLE_TIMEOUT=120
# -----------------------------------------------------------------------------
# Kartenmodule (Phase 6)
# -----------------------------------------------------------------------------
# FLORIAN laedt keine Kacheln aus dem Netz. Wo eine Wehr ausrueckt und wo ihre
# Hydranten liegen, ist niemandes Geschaeft — der Kartenserver laeuft selbst:
#
# docker compose --profile karte up -d
#
# Dafuer wird eine MBTiles-Datei des Ausrueckegebiets gebraucht (siehe README).
# Ohne KARTE_STIL_URL zeigt die Karte einen leeren Hintergrund mit Gitternetz;
# Hydranten, Objekte und Lagekarte funktionieren trotzdem.
KARTE_STIL_URL=http://localhost:8085/styles/basic/style.json
# Kartenmittelpunkt beim Oeffnen (Musterhausen).
KARTE_BREITENGRAD=48.5
KARTE_LAENGENGRAD=12.15
KARTE_ZOOM=13
# -----------------------------------------------------------------------------
# Atemschutz nach FwDV 7 (Phase 5)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Der Sicherheitshinweis ueber jeder Ansicht der Atemschutzueberwachung:
# "Ergaenzendes System — die analoge Atemschutzueberwachung bleibt fuehrend."
# Er gehoert dorthin. Auf false setzen darf ihn nur, wer eine schriftliche
# Freigabe des Kommandanten hat — und deren Fundstelle gehoert in
# ATEMSCHUTZ_FREIGABE, sonst bleibt der Hinweis stehen.
ATEMSCHUTZ_HINWEIS=true
# Aktenzeichen oder Fundstelle der Freigabe, z. B. "Kommandantenbeschluss vom 12.03.2026".
ATEMSCHUTZ_FREIGABE=
# Abstand der Druckabfrage in Sekunden. FwDV 7 nennt keinen festen Wert;
# zehn Minuten sind die uebliche Praxis.
ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL=600
# Ansprechdruck der Warneinrichtung in bar. Je nach Baujahr 50 bis 60.
ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK=55
# Sicherheitszuschlag auf den errechneten Rueckzugsdruck, in bar.
ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG=10
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wetterwarnungen auf dem Hallenmonitor (optional, DWD)
# Die einzige Verbindung nach draussen, die FLORIAN von sich aus aufbaut —
@@ -219,14 +260,122 @@ TELEGRAM_ENABLED=false
TELEGRAM_BOT_TOKEN=
TELEGRAM_CHAT_ID=
# -----------------------------------------------------------------------------
# Push über ntfy (Phase 7, optional)
#
# ntfy ist ein winziger Push-Dienst, den man selbst betreibt: ein Container,
# eine App im Store, fertig. Man abonniert ein "Thema" (einen frei gewählten
# Namen) und bekommt Meldungen darauf — ohne Konto, ohne Telefonnummer.
#
# Läuft der Server im eigenen Netz, verlässt keine Nachricht das Gerätehaus.
# Deshalb gilt ntfy in FLORIAN als INTERNER Kanal und bekommt die
# ausführlichen Texte. Wer stattdessen das öffentliche ntfy.sh einträgt, macht
# ihn zu einem externen Dienst wie jeden anderen.
#
# ACHTUNG: Ein Thema ist nur so geheim wie sein Name. Wer ihn kennt, liest mit.
# FLORIAN schlägt deshalb Namen mit Zufallsanteil vor.
# -----------------------------------------------------------------------------
NTFY_ENABLED=false
# NTFY_URL=http://ntfy:80
# Nur nötig, wenn der eigene ntfy Zugriffsschutz eingeschaltet hat.
NTFY_TOKEN=
NTFY_TIMEOUT=10
# -----------------------------------------------------------------------------
# Web-Push in den Browser (Phase 7, optional)
#
# Der Weg, der ohne App auskommt. Die Meldung läuft über den Push-Dienst des
# Browserherstellers (Mozilla, Google, Apple) — verschlüsselt, aber sie
# verlässt das Netz der Wehr. Deshalb ist Web-Push ein EXTERNER Kanal und
# bekommt nur Kurzfassungen: "3 Prüfungen fällig", nicht welche.
#
# Schlüsselpaar erzeugen mit: npm run vapid
#
# ACHTUNG: Beide Schlüssel gehören ins Backup. Ein neuer öffentlicher Schlüssel
# macht alle bestehenden Push-Abos wertlos — jeder müsste Push neu erlauben,
# und niemand merkt es, die Meldungen bleiben einfach aus.
# -----------------------------------------------------------------------------
WEBPUSH_ENABLED=false
WEBPUSH_PUBLIC_KEY=
WEBPUSH_PRIVATE_KEY=
# Kontaktweg für den Push-Dienst, "mailto:..." oder eine Adresse.
WEBPUSH_KONTAKT=
# -----------------------------------------------------------------------------
# WhatsApp: bewusst NICHT.
#
# Es gibt keine WHATSAPP_-Variablen, und das ist eine Entscheidung, keine Lücke.
# Die Begründung steht im README unter "Warum kein WhatsApp" — kurz: die
# Business-Plattform kostet je Konversation, verlangt einen Vertrag mit Meta
# als Auftragsverarbeiter, und die App gleicht das Telefonbuch ab. Für eine
# Wehr, deren Daten im Gerätehaus bleiben sollen, ist das der falsche Weg.
# -----------------------------------------------------------------------------
# -----------------------------------------------------------------------------
# Benachrichtigungen und Termine (Phase 7)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wann der Worker die Erinnerungen anlegt und verschickt (cron, Europe/Berlin).
# Bewusst am frühen Morgen und nicht nachts: eine Push-Meldung um drei Uhr
# weckt Leute, die am nächsten Tag arbeiten müssen.
BENACHRICHTIGUNG_LAUF=0 7 * * *
# Wie viele Tage vor einem Termin erinnert wird (kommagetrennt).
# "7,1": einmal in der Woche davor, damit man den Abend freihalten kann, und
# einmal am Vortag, weil man es bis dahin wieder vergessen hat.
TERMIN_ERINNERUNG_TAGE=7,1
# Wie oft eine fehlgeschlagene Zustellung wiederholt wird, bevor sie als
# fehlgeschlagen stehen bleibt. Stehen bleiben ist Absicht: eine still
# verschluckte Benachrichtigung ist schlimmer als eine sichtbar gescheiterte.
BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE=3
# Wie lange ZUGESTELLTE Benachrichtigungen aufgehoben werden.
# Fehlgeschlagene bleiben — sie zeigen einen kaputten Kanal an.
BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE=90
# -----------------------------------------------------------------------------
# LLM-Anbindung (optional; nur selbstgehostete Endpunkte, kein Cloud-Zwang)
# -----------------------------------------------------------------------------
# ES GIBT KEINEN RUECKFALL AUF EINEN ANBIETER. Laeuft der eigene Endpunkt
# nicht, fehlen die KI-Funktionen — sie werden nicht durch einen fremden
# Dienst ersetzt. Ein Einsatzbericht spricht ueber Menschen in ihrer
# schlechtesten Stunde; solche Texte gehoeren nirgendwo anders hin.
#
# Container starten: docker compose --profile ki up -d
# Modelle holen: docker compose exec ollama ollama pull <modell>
LLM_ENABLED=false
# OpenAI-kompatibler Endpunkt, z. B. eine lokale Ollama- oder vLLM-Instanz.
LLM_BASE_URL=http://ollama:11434/v1
LLM_API_KEY=
LLM_MODELL=qwen2.5:14b
# Zeitlimit fuer eine Antwort. Ein Bericht darf dauern, aber nicht ewig.
LLM_TIMEOUT=120
# Modell fuer Einbettungen (semantische Suche im Wiki).
#
# ACHTUNG: Die Spalte wikiabschnitt.einbettung ist auf 768 Dimensionen
# festgelegt — das liefert nomic-embed-text. Ein Modell mit anderer Laenge
# braucht eine Migration; wie, steht im README unter Phase 8.
LLM_EINBETTUNG_MODELL=nomic-embed-text
LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN=768
# Modell, das Bilder lesen kann — fuer die Belegerfassung. Ohne dieses Modell
# werden Belege trotzdem abgelegt, die Angaben nur von Hand eingetragen.
# LLM_VISION_MODELL=llama3.2-vision
# -----------------------------------------------------------------------------
# Spracherkennung fuers Diktat (Phase 8, optional)
#
# Selbst betriebener faster-whisper im Compose-Profil "ki". Groesse ueber
# WHISPER_MODELL: "tiny" laeuft auf jedem Buerorechner, "base" ist der
# brauchbare Kompromiss, "small" erkennt Fachbegriffe merklich besser und
# will dafuer Zeit oder eine Grafikkarte.
# -----------------------------------------------------------------------------
WHISPER_ENABLED=false
WHISPER_URL=http://whisper:8000
WHISPER_MODELL=base
WHISPER_SPRACHE=de
# Zeitlimit fuer eine Aufnahme. Zehn Minuten Sprache brauchen Zeit.
WHISPER_TIMEOUT=300
# Hoechstlaenge einer Aufnahme in Sekunden.
DIKTAT_MAX_SEKUNDEN=600
# -----------------------------------------------------------------------------
# Einsätze und Übungen (Phase 3)
@@ -277,3 +426,19 @@ PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE=365
# -----------------------------------------------------------------------------
NEXT_TELEMETRY_DISABLED=1
CHECKPOINT_DISABLE=1
# -----------------------------------------------------------------------------
# Testwehr fuer die E2E-Tests
#
# Die Playwright-Tests laufen gegen eine EIGENE Wehr, nicht gegen die
# Beispielwehr aus der Anleitung. Sonst wachsen deren Listen bei jedem Lauf,
# und die Bildschirmfotos aendern sich, ohne dass sich die Oberflaeche
# geaendert haette.
#
# Vor dem Lauf einmal: npm run db:test-reset
# -----------------------------------------------------------------------------
E2E_SLUG=ff-teststelle
E2E_NAME=Freiwillige Feuerwehr Teststelle
E2E_KURZNAME=FF Teststelle
E2E_ADMIN_EMAIL=e2e@teststelle.de
E2E_ADMIN_PASSWORT=Feuerwehr2026
+184
View File
@@ -0,0 +1,184 @@
# =============================================================================
# Die Pruefung bei jedem Push.
#
# Bis Phase 10 gab es 581 Unit- und 266 E2E-Tests — und nichts, was sie
# ausfuehrte ausser einem Menschen, der daran dachte. In der Sitzung, in der
# die Kassenverwaltung entstand, haben die Tests vier echte Fehler gefunden,
# zwei davon in Code, der eine Stunde alt war. Genau das soll hier von allein
# passieren.
#
# Zwei Auftraege, bewusst getrennt:
#
# pruefung typecheck, lint und die Unit-Tests. Braucht eine Datenbank,
# weil ein Teil der Tests die Trigger und RLS gegen echtes
# Postgres prueft — mit einer Attrappe waeren sie wertlos.
#
# oberflaeche die E2E-Tests. Dauern eine Dreiviertelstunde und brauchen den
# halben Stack, deshalb laufen sie nur auf main und in Pull
# Requests, nicht bei jedem Zwischenstand auf einem Zweig.
# =============================================================================
name: Pruefung
on:
push:
branches: [main]
pull_request:
env:
# Dieselben Werte wie in .env.example. Es sind Testdaten in einem
# Wegwerf-Container; echte Geheimnisse haben in einer Pipeline nichts zu
# suchen und stehen im Betrieb in der .env.
POSTGRES_USER: florian
POSTGRES_PASSWORD: pruefung
POSTGRES_DB: florian
POSTGRES_APP_PASSWORD: pruefung_app
DATABASE_URL: postgresql://florian_app:pruefung_app@localhost:5432/florian?schema=public
DIRECT_DATABASE_URL: postgresql://florian:pruefung@localhost:5432/florian?schema=public
AUTH_SECRET: nur-fuer-die-pruefung-nicht-fuer-den-betrieb
AUTH_TRUST_HOST: "true"
APP_URL: http://localhost:3100
S3_ENDPOINT: localhost
S3_PORT: "9000"
S3_USE_SSL: "false"
S3_ACCESS_KEY: florian
S3_SECRET_KEY: pruefung_minio
S3_BUCKET: florian
REDIS_URL: redis://localhost:6379
TZ: Europe/Berlin
jobs:
pruefung:
runs-on: ubuntu-latest
steps:
- uses: actions/checkout@v4
- uses: actions/setup-node@v4
with:
node-version: 22
cache: npm
# Das eigene Postgres-Image statt eines fertigen: FLORIAN braucht
# PostGIS **und** pgvector, und kein oeffentliches Image bringt beides
# mit. Ein Dienst-Container mit postgres:17 wuerde die Migrationen
# durchlassen und erst bei der ersten Umkreissuche scheitern.
- name: Datenbank bauen und starten
run: |
docker build -t florian-postgres:pruefung ./docker/postgres
docker run -d --name postgres -p 5432:5432 \
-e POSTGRES_USER=$POSTGRES_USER \
-e POSTGRES_PASSWORD=$POSTGRES_PASSWORD \
-e POSTGRES_DB=$POSTGRES_DB \
-e POSTGRES_APP_PASSWORD=$POSTGRES_APP_PASSWORD \
-e POSTGRES_INITDB_ARGS="--locale-provider=icu --icu-locale=de-DE --locale=C.UTF-8 --encoding=UTF8" \
-v "$(pwd)/docker/postgres:/docker-entrypoint-initdb.d:ro" \
florian-postgres:pruefung
- name: Redis und MinIO starten
run: |
docker run -d --name redis -p 6379:6379 redis:7-alpine
docker run -d --name minio -p 9000:9000 \
-e MINIO_ROOT_USER=$S3_ACCESS_KEY \
-e MINIO_ROOT_PASSWORD=$S3_SECRET_KEY \
minio/minio:latest server /data
- run: npm ci
- name: Auf die Datenbank warten
run: |
for i in $(seq 1 60); do
docker exec postgres pg_isready -U "$POSTGRES_USER" -d "$POSTGRES_DB" && exit 0
sleep 2
done
echo "Postgres kam nicht hoch:"
docker logs postgres
exit 1
- run: npx prisma generate
- run: npm run typecheck
- run: npm run lint
- name: Migrationen einspielen
run: npm run db:migrate
# Der Seed gehoert dazu: er ist selbst ein Test. Faellt eine Migration
# oder ein Standardwert um, merkt man es hier und nicht erst, wenn eine
# Wehr ihn zum ersten Mal ausfuehrt.
- name: Beispielbestand anlegen
run: npm run db:seed
- run: npm run test
- name: Aufraeumen
if: always()
run: docker rm -f postgres redis minio || true
oberflaeche:
runs-on: ubuntu-latest
# Nur wo es sich lohnt: ein voller Lauf dauert etwa 45 Minuten.
if: github.event_name == 'pull_request' || github.ref == 'refs/heads/main'
steps:
- uses: actions/checkout@v4
- uses: actions/setup-node@v4
with:
node-version: 22
cache: npm
- name: Dienste starten
run: |
docker build -t florian-postgres:pruefung ./docker/postgres
docker run -d --name postgres -p 5432:5432 \
-e POSTGRES_USER=$POSTGRES_USER \
-e POSTGRES_PASSWORD=$POSTGRES_PASSWORD \
-e POSTGRES_DB=$POSTGRES_DB \
-e POSTGRES_APP_PASSWORD=$POSTGRES_APP_PASSWORD \
-e POSTGRES_INITDB_ARGS="--locale-provider=icu --icu-locale=de-DE --locale=C.UTF-8 --encoding=UTF8" \
-v "$(pwd)/docker/postgres:/docker-entrypoint-initdb.d:ro" \
florian-postgres:pruefung
docker run -d --name redis -p 6379:6379 redis:7-alpine
docker run -d --name minio -p 9000:9000 \
-e MINIO_ROOT_USER=$S3_ACCESS_KEY \
-e MINIO_ROOT_PASSWORD=$S3_SECRET_KEY \
minio/minio:latest server /data
docker run -d --name gotenberg -p 3001:3000 gotenberg/gotenberg:8
- run: npm ci
- run: npx playwright install --with-deps chromium
- name: Auf die Datenbank warten
run: |
for i in $(seq 1 60); do
docker exec postgres pg_isready -U "$POSTGRES_USER" -d "$POSTGRES_DB" && exit 0
sleep 2
done
docker logs postgres
exit 1
- run: npx prisma generate
- run: npm run db:migrate
# Die E2E-Tests laufen seit Phase 8 gegen eine eigene Wehr, nicht gegen
# den Beispielbestand. Das Skript legt beide an.
- name: Testwehr anlegen
run: npm run db:test-reset
- run: npm run build
- run: npx playwright test
env:
GOTENBERG_URL: http://localhost:3001
- name: Fehlerbilder sichern
if: failure()
uses: actions/upload-artifact@v4
with:
name: playwright-bericht
path: |
playwright-report/
test-results/
retention-days: 7
- name: Aufraeumen
if: always()
run: docker rm -f postgres redis minio gotenberg || true
+3
View File
@@ -40,3 +40,6 @@ debug.log
# Prisma
prisma/*.db
prisma/*.db-journal
# Sicherungen bleiben lokal — sie enthalten den gesamten Bestand.
sicherungen/
+1003 -2
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+1131 -10
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+191 -2
View File
@@ -47,6 +47,15 @@ x-app-env: &app-env
KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE: ${KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE:-5}
KIOSK_SPERRDAUER: ${KIOSK_SPERRDAUER:-300}
KIOSK_IDLE_TIMEOUT: ${KIOSK_IDLE_TIMEOUT:-120}
KARTE_STIL_URL: ${KARTE_STIL_URL:-}
KARTE_BREITENGRAD: ${KARTE_BREITENGRAD:-48.5}
KARTE_LAENGENGRAD: ${KARTE_LAENGENGRAD:-12.15}
KARTE_ZOOM: ${KARTE_ZOOM:-13}
ATEMSCHUTZ_HINWEIS: ${ATEMSCHUTZ_HINWEIS:-true}
ATEMSCHUTZ_FREIGABE: ${ATEMSCHUTZ_FREIGABE:-}
ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL: ${ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL:-600}
ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK: ${ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK:-55}
ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG: ${ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG:-10}
WETTER_ENABLED: ${WETTER_ENABLED:-false}
DWD_WARNCELL: ${DWD_WARNCELL:-}
DWD_WARNUNGEN_URL: ${DWD_WARNUNGEN_URL:-https://www.dwd.de/DWD/warnungen/warnapp/json/warnings.json}
@@ -62,10 +71,32 @@ x-app-env: &app-env
TELEGRAM_ENABLED: ${TELEGRAM_ENABLED:-false}
TELEGRAM_BOT_TOKEN: ${TELEGRAM_BOT_TOKEN:-}
TELEGRAM_CHAT_ID: ${TELEGRAM_CHAT_ID:-}
NTFY_ENABLED: ${NTFY_ENABLED:-false}
NTFY_URL: ${NTFY_URL:-}
NTFY_TOKEN: ${NTFY_TOKEN:-}
NTFY_TIMEOUT: ${NTFY_TIMEOUT:-10}
WEBPUSH_ENABLED: ${WEBPUSH_ENABLED:-false}
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BENACHRICHTIGUNG_LAUF: ${BENACHRICHTIGUNG_LAUF:-0 7 * * *}
TERMIN_ERINNERUNG_TAGE: ${TERMIN_ERINNERUNG_TAGE:-7,1}
BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE: ${BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE:-3}
BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-90}
LLM_ENABLED: ${LLM_ENABLED:-false}
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LLM_MODELL: ${LLM_MODELL:-}
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LLM_EINBETTUNG_MODELL: ${LLM_EINBETTUNG_MODELL:-nomic-embed-text}
LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN: ${LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN:-768}
LLM_VISION_MODELL: ${LLM_VISION_MODELL:-}
WHISPER_ENABLED: ${WHISPER_ENABLED:-false}
WHISPER_URL: ${WHISPER_URL:-}
WHISPER_MODELL: ${WHISPER_MODELL:-base}
WHISPER_SPRACHE: ${WHISPER_SPRACHE:-de}
WHISPER_TIMEOUT: ${WHISPER_TIMEOUT:-300}
DIKTAT_MAX_SEKUNDEN: ${DIKTAT_MAX_SEKUNDEN:-600}
GEOCODING_ENABLED: ${GEOCODING_ENABLED:-false}
NOMINATIM_URL: ${NOMINATIM_URL:-}
GEOCODING_TIMEOUT: ${GEOCODING_TIMEOUT:-5}
@@ -123,10 +154,18 @@ services:
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# PostgreSQL 17 mit PostGIS. Einziger Ort für relationale Daten.
# PostgreSQL 17 mit PostGIS und pgvector. Einziger Ort für relationale Daten.
#
# Eigenes Image, weil FLORIAN beides braucht und es kein offizielles gibt,
# das beides mitbringt — siehe docker/postgres/Dockerfile. Beim ersten
# `docker compose up` wird es gebaut; bei einer bestehenden Installation
# genügt `docker compose build postgres` und ein Neustart des Dienstes. Das
# Datenverzeichnis bleibt unberührt, die Hauptversion ändert sich nicht.
# ---------------------------------------------------------------------------
postgres:
image: postgis/postgis:17-3.5
build:
context: ./docker/postgres
image: florian-postgres:${IMAGE_TAG:-17-3.5-pgvector}
container_name: florian-postgres
restart: unless-stopped
environment:
@@ -267,6 +306,152 @@ services:
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# Kartenserver (Phase 6).
#
# Nur mit Profil: "docker compose --profile karte up -d". FLORIAN läuft ohne
# ihn — die Karte zeigt dann einen leeren Hintergrund, Hydranten und
# Lagekarte funktionieren trotzdem.
#
# Gebraucht wird eine MBTiles-Datei des Ausrückegebiets unter
# docker/karten/. Woher man sie bekommt, steht in der README; sie liegt
# bewusst nicht im Repository — das sind je nach Zuschnitt hunderte Megabyte
# bis Gigabyte, und jede Wehr braucht einen anderen Ausschnitt.
#
# Der Dienst hängt im internen Netz und im Edge-Netz: der Browser des
# Anwenders holt die Kacheln direkt, nicht über die Anwendung.
# ---------------------------------------------------------------------------
tileserver:
image: maptiler/tileserver-gl:v4.11.1
container_name: florian-tileserver
restart: unless-stopped
profiles: [karte]
command: ["--port", "8080", "--public_url", "${KARTE_OEFFENTLICH:-http://localhost:8085/}"]
volumes:
- ./docker/karten:/data:ro
ports:
- "${KARTE_PORT:-8085}:8080"
networks:
- edge
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# Ollama — Sprachmodelle im eigenen Haus (Phase 8).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile ki up -d
#
# Es gibt bewusst KEINEN Rückfall auf einen Anbieter. Läuft dieser Container
# nicht, fehlen die KI-Funktionen — sie werden nicht durch einen fremden
# Dienst ersetzt. Ein Einsatzbericht spricht über Menschen in ihrer
# schlechtesten Stunde; solche Texte gehören nirgendwo anders hin.
#
# Nach dem ersten Start müssen die Modelle geholt werden:
#
# docker compose exec ollama ollama pull qwen2.5:14b # Text
# docker compose exec ollama ollama pull nomic-embed-text # Einbettungen
# docker compose exec ollama ollama pull llama3.2-vision # Belege (optional)
#
# Auf einem Rechner ohne Grafikkarte läuft das Einbettungsmodell noch flott,
# das Textmodell zäh und das Vision-Modell praktisch nicht. Deshalb sind alle
# drei einzeln konfigurierbar: eine Wehr kann das Wiki durchsuchbar machen,
# ohne Berichte schreiben zu lassen.
#
# Für eine Nvidia-Karte zusätzlich das Compose-Fragment aus dem README
# einbinden (deploy.resources.reservations.devices) — es steht nicht fest
# hier drin, weil es ohne Karte den Start verhindert.
# ---------------------------------------------------------------------------
ollama:
image: ollama/ollama:0.5.7
container_name: florian-ollama
restart: unless-stopped
profiles: [ki]
environment:
# Modelle bleiben geladen, statt nach fünf Minuten aus dem Speicher zu
# fallen. Wer zweimal am Tag einen Bericht schreibt, wartet sonst jedes
# Mal auf das Nachladen.
OLLAMA_KEEP_ALIVE: ${OLLAMA_KEEP_ALIVE:-30m}
OLLAMA_HOST: "0.0.0.0:11434"
volumes:
- ollama-data:/root/.ollama
ports:
- "${OLLAMA_PORT:-11435}:11434"
networks:
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# faster-whisper — Spracherkennung fürs Diktat (Phase 8).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile ki up -d
#
# OpenAI-kompatible Schnittstelle, aber vollständig lokal. Das Modell wird
# beim ersten Aufruf geholt und dann behalten.
#
# WHISPER_MODELL steuert die Größe: "tiny" läuft auf jedem Bürorechner,
# "base" ist der brauchbare Kompromiss, "small" erkennt Fachbegriffe
# merklich besser und will dafür Zeit oder eine Grafikkarte.
# ---------------------------------------------------------------------------
whisper:
image: fedirz/faster-whisper-server:latest-cpu
container_name: florian-whisper
restart: unless-stopped
profiles: [ki]
environment:
WHISPER__MODEL: ${WHISPER_MODELL:-base}
WHISPER__INFERENCE_DEVICE: ${WHISPER_GERAET:-cpu}
# Nach zehn Minuten ohne Anfrage den Speicher freigeben. Eine Wehr
# diktiert nicht stündlich.
WHISPER__TTL: ${WHISPER_TTL:-600}
ENABLE_UI: "false"
volumes:
- whisper-data:/root/.cache/huggingface
ports:
- "${WHISPER_PORT:-8087}:8000"
networks:
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# ntfy — Push aufs Handy, ohne dass etwas das Haus verlässt (Phase 7).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile push up -d
#
# Warum das der interessanteste Push-Weg für eine Wehr ist: kein Konto, keine
# Telefonnummer, kein Telefonbuchabgleich. Man abonniert in der App ein
# Thema — einen frei gewählten Namen — und bekommt Meldungen darauf.
#
# Der Container ist winzig und speichert standardmäßig nichts dauerhaft:
# eine zugestellte Meldung ist erledigt. Wer sie nachlesen können will,
# schaltet den Cache ein (siehe ntfy-Dokumentation) — dann liegen die Texte
# allerdings auch dort und nicht nur in FLORIAN.
#
# ACHTUNG: Ein Thema ist nur so geheim wie sein Name. Wer ihn kennt, liest
# mit. Deshalb schlägt FLORIAN Namen mit Zufallsanteil vor, und deshalb
# steht NTFY_TOKEN bereit, falls der eigene ntfy Zugriffsschutz bekommt.
# ---------------------------------------------------------------------------
ntfy:
image: binwiederhier/ntfy:v2.11.0
container_name: florian-ntfy
restart: unless-stopped
profiles: [push]
command: ["serve"]
environment:
NTFY_BASE_URL: ${NTFY_OEFFENTLICH:-http://localhost:8086}
NTFY_LISTEN_HTTP: ":80"
# Keine Anmeldung nötig, um zu lesen und zu schreiben — geschützt ist
# das Ding durch die Unerratbarkeit der Themennamen und dadurch, dass es
# im eigenen Netz steht. Wer es ins Internet stellt, setzt
# NTFY_AUTH_DEFAULT_ACCESS auf "deny-all" und vergibt Token.
NTFY_AUTH_DEFAULT_ACCESS: ${NTFY_ZUGRIFF:-read-write}
NTFY_BEHIND_PROXY: "true"
ports:
- "${NTFY_PORT:-8086}:80"
networks:
- edge
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# Die Anwendung selbst (Next.js, Standalone-Build).
# Führt vor dem Start die ausstehenden Prisma-Migrationen aus.
@@ -343,6 +528,10 @@ volumes:
redis-data:
minio-data:
traefik-acme:
# Phase 8: die Modelle. Sie sind mehrere Gigabyte groß und sollen einen
# Neustart des Containers überleben — sonst werden sie jedes Mal neu geholt.
ollama-data:
whisper-data:
networks:
# Nur was von außen erreichbar sein muss, hängt hier drin.
+46
View File
@@ -0,0 +1,46 @@
# Kartenkacheln
Hier gehört die MBTiles-Datei des Ausrückegebiets hinein. Sie liegt **nicht**
im Repository: je nach Zuschnitt sind das hunderte Megabyte bis Gigabyte, und
jede Wehr braucht einen anderen Ausschnitt.
## Woher
Zwei Wege, beide ohne laufende Kosten und ohne Anmeldung:
1. **Fertiger Auszug.** Bei [maptiler.com/data](https://data.maptiler.com/downloads/planet/)
oder aus einem OpenMapTiles-Auszug den eigenen Landkreis herunterladen.
2. **Selbst schneiden.** Aus einem Geofabrik-Auszug (`.osm.pbf`) mit
[planetiler](https://github.com/onthegomap/planetiler) den eigenen
Ausschnitt erzeugen:
```bash
java -Xmx4g -jar planetiler.jar --download --area=oberbayern \
--output=/pfad/zu/docker/karten/ausrueckegebiet.mbtiles
```
Dazu gehört ein Stil. tileserver-gl bringt `basic` mit; ein eigener Stil kommt
als `styles/<name>/style.json` daneben.
## Starten
```bash
docker compose --profile karte up -d
```
Danach in der `.env`:
```
KARTE_STIL_URL=http://localhost:8085/styles/basic/style.json
```
## Ohne Kacheln
FLORIAN läuft auch ohne. Die Karte zeigt dann einen leeren Hintergrund mit
Gitternetz — Hydranten, Objekte und die Lagekarte liegen trotzdem an der
richtigen Stelle, nur ohne Straßen darunter. Für den Anfang reicht das, um
Daten zu erfassen; für den Einsatz nicht.
**Keine Kacheln aus dem Netz.** Wo eine Wehr ausrückt, wo ihre Hydranten
liegen und welche Objekte sie im Blick hat, ist niemandes Geschäft. Deshalb
gibt es in FLORIAN keinen Rückfall auf einen öffentlichen Kartendienst.
+3 -1
View File
@@ -2,7 +2,8 @@
# =============================================================================
# Läuft EINMALIG beim allerersten Start des Postgres-Containers (leeres
# Datenverzeichnis). Richtet ein:
# - die benötigten Erweiterungen (PostGIS, pgcrypto, citext, unaccent, pg_trgm)
# - die benötigten Erweiterungen (PostGIS, pgvector, pgcrypto, citext,
# unaccent, pg_trgm)
# - den Anwendungsbenutzer "florian_app" OHNE BYPASSRLS
# - Vorgabeprivilegien, damit künftige Tabellen automatisch nutzbar sind
#
@@ -28,6 +29,7 @@ psql -v ON_ERROR_STOP=1 --username "$POSTGRES_USER" --dbname "$POSTGRES_DB" <<-'
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS citext; -- E-Mail ohne Gross/Klein
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS unaccent; -- Suche ueber Umlaute hinweg
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pg_trgm; -- unscharfe Namenssuche
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS vector; -- semantische Suche im Wiki
EOSQL
# Anwendungsrolle anlegen. Bewusst OHNE DO-Block: psql ersetzt seine Variablen
+33
View File
@@ -0,0 +1,33 @@
# =============================================================================
# PostgreSQL 17 mit PostGIS **und** pgvector.
#
# Warum ein eigenes Image: FLORIAN braucht beides. PostGIS seit Phase 6 für
# Hydranten und Umkreissuche, pgvector seit Phase 8 für die semantische Suche
# im Wiki. Es gibt kein offizielles Image, das beides mitbringt —
# postgis/postgis kennt kein vector, pgvector/pgvector kein PostGIS.
#
# Die Alternative wäre gewesen, die Ähnlichkeitssuche in der Anwendung zu
# rechnen: alle Abschnitte laden, Kosinusabstand in TypeScript. Das geht bei
# zweihundert Wiki-Seiten und wird bei zweitausend zäh — und es verlegt eine
# Aufgabe in die Anwendung, für die die Datenbank einen Index hat.
#
# Das Basisimage ist Debian mit eingerichtetem PGDG-Repository; die Erweiterung
# kommt als fertiges Paket daher, nicht als Übersetzungslauf.
# =============================================================================
FROM postgis/postgis:17-3.5
# Version festhalten: ein stillschweigender Sprung auf eine neue pgvector-
# Fassung würde beim nächsten Neubau des Images passieren, nicht dann, wenn
# jemand darüber entscheidet.
ARG PGVECTOR_PAKET=postgresql-17-pgvector
RUN set -eux; \
apt-get update; \
apt-get install -y --no-install-recommends "${PGVECTOR_PAKET}"; \
rm -rf /var/lib/apt/lists/*
# Die Erweiterung selbst wird nicht hier angelegt, sondern in der Migration
# (CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS vector). Grund: eine bestehende Installation
# bekommt zwar das neue Image, aber nicht noch einmal den Init-Lauf — das
# Datenverzeichnis ist ja nicht leer. Über die Migration greift es in beiden
# Fällen.
+1322 -15
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+138 -19
View File
@@ -1,7 +1,7 @@
# Aufwandsschätzung
Schätzung je Phase, daneben der tatsächliche Aufwand aus dem
[Devlog](DEVLOG.md). Stand: 3. September 2026.
[Devlog](DEVLOG.md). Stand: 4. September 2026.
## Wie hier gerechnet wird
@@ -34,13 +34,15 @@ Faktoren, die in die Schätzung eingehen:
| 1 | Stammdaten | 10–14 PT | 2,5–3,5 h | **2:05 h** |
| 2 | Wartung und Prüfung | 18–24 PT | 4,5–6 h | **2:25 h** |
| 3 | Einsätze und Übungen | 12–16 PT | 3–4 h | **2:10 h** |
| 4 | Kiosk-PWA mit Offline | 16–22 PT | 4–5,5 h | offen |
| 5 | Atemschutz (FwDV 7) | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | offen |
| 6 | Kartenmodule | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | offen |
| 7 | Benachrichtigungen und Termine | 10–13 PT | 2,5–3,5 h | offen |
| 8 | Lokale KI | 9–12 PT | 2,5–3 h | offen |
| 9 | Kassenverwaltung | 8–11 PT | 2–3 h | offen |
| | **Summe** | **123–164 PT** | **28–37 h** | |
| 4 | Kiosk-PWA mit Offline | 16–22 PT | 4–5,5 h | **3:00 h** |
| 5 | Atemschutz (FwDV 7) | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | **2:40 h** |
| 6 | Kartenmodule | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | **2:50 h** |
| 7 | Benachrichtigungen und Termine | 10–13 PT | 2,5–3,5 h | **3:10 h** |
| 8 | Lokale KI | 9–12 PT | 2,5–3 h | **3:40 h** |
| 9 | Kassenverwaltung | 8–11 PT | 2–3 h | **4:10 h** |
| 10 | Mandantenfähigkeit | 4–6 PT | 1–1,5 h | **4:20 h** |
| 11 | Freigabereife | 5–7 PT | 1,5–2 h | **2:40 h** |
| | **Summe** | **132–177 PT** | **30,5–40,5 h** | **35:30 h** |
123–164 Personentage entsprechen etwa **6 bis 8 Monaten Vollzeitarbeit** einer
einzelnen Person. Zum Vergleich: eine kommerzielle Feuerwehrverwaltung kostet
@@ -249,7 +251,7 @@ soll, sind es nicht.
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT**
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT** · **Tatsächlich: 2:40 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -268,9 +270,36 @@ Timer, der einen Reload überlebt, ist Pflicht — deshalb muss die Zeit
serverseitig geführt werden und der Browser nur anzeigen. Diese Phase bekommt
den höchsten Testanteil im Projekt.
**Rückblick.** Der Satz stimmt, aber die Schlussfolgerung war die falsche. Die
Aufstellung veranschlagt 3,5 PT für „serverseitig autoritative Timer" — als
wäre ein Timer zu bauen. Gebraucht wurde das Gegenteil: **kein** Timer. Wer die
Zeit als Zeitstempel in die Datenbank schreibt und jede Ansicht selbst rechnen
lässt, hat nichts, was einen Reload nicht überlebt. Der teuerste Posten der
Schätzung war der billigste der Umsetzung, weil die richtige Entscheidung ihn
auflöst statt ihn zu lösen.
Auch Socket.IO fiel weg. Es geht nur in eine Richtung — der Server meldet eine
Änderung, der Browser holt den Stand über den Weg, den es ohnehin gibt. Ein
Route Handler mit Server-Sent Events ist siebzig Zeilen und braucht kein
verändertes Deployment.
Teurer war das, was in keiner Zeile der Aufstellung steht: **die Frage, was
passiert, wenn nichts passiert.** Ein abgerissener Ereignisstrom meldet sich
nicht — `EventSource` schweigt einfach. Eine Anzeige, die deshalb weiter
„Verbunden" behauptet, ist gefährlicher als eine, die gar nichts anzeigt: sie
lässt einen alten Stand wie einen aktuellen aussehen. Aufgefallen ist das nur,
weil der E2E-Test das Netz gekappt und danach nachgesehen hat — die 2,0 PT für
„Tests: Reload und Verbindungsabbruch überstehen" waren wieder der
bestangelegte Posten der Phase.
Billiger als gedacht war die Tauglichkeit. Nicht das Rechnen — die
Entscheidung, **nicht** zu sperren. Damit entfielen alle Sonderfälle, die eine
Sperre nach sich zieht: Übersteuern, Begründungspflicht, Freigabe durch wen.
Was bleibt, ist ein Satz neben dem Namen, und der ist im Einsatz mehr wert.
## Phase 6 — Kartenmodule
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT**
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT** · **Tatsächlich: 2:50 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -286,9 +315,33 @@ Das SVG-Set für die taktischen Zeichen ist Fleißarbeit, aber unvermeidbar —
fertige Sets sind selten frei verwendbar. Die Wasserförderungsberechnung ist
Physik mit klaren Formeln und deshalb gut testbar.
**Rückblick.** Beide Sätze stimmen. Das Zeichenset war Fleißarbeit — 22 Zeichen
als SVG-Pfade, keine davon schwierig, alle zusammen eine Stunde. Und die
Wasserförderung war tatsächlich der am besten testbare Teil des ganzen
Projekts: 21 Tests, die alle etwas über die Physik aussagen statt über den Code.
Dabei fiel auf, dass die Beiwerte im ersten Wurf um den Faktor zehn danebenlagen
— aufgefallen ist es nur, weil die Tests gegen die **Tabellenwerte der
Ausbildung** prüfen und nicht gegen das, was die Funktion gerade ausrechnet.
Ein Test, der die eigene Implementierung bestätigt, hätte hier fröhlich grün
gemeldet.
Billiger als angesetzt war die Umkreissuche. 3,0 PT für „Hydranten mit PostGIS,
Cluster, Filter, Umkreissuche" — davon entfiel der Löwenanteil auf eine einzige
SQL-Abfrage mit `ST_DWithin` und einen GiST-Index. PostGIS war seit Phase 0 im
Container; genutzt wurde es erst jetzt.
Teurer war die Frage, was passiert, wenn es **keine Karte** gibt. Eine MBTiles-
Datei des Ausrückegebiets ist hunderte Megabyte groß, gehört niemandem außer
der Wehr und kann nicht im Repository liegen. Das heißt: der Normalfall beim
ersten Start ist eine Karte ohne Hintergrund — und sie muss trotzdem etwas
taugen. Aus dieser Anforderung kam der leere Stil mit Hinweis, die Erkennung
eines nicht erreichbaren Servers und die Zusicherung im E2E-Test, dass genau
das ehrlich angezeigt wird. In der Aufstellung steht davon keine Zeile.
## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine
**Vergleichsaufwand: 10–13 PT**
**Vergleichsaufwand: 10–13 PT** · **Tatsächlich: 3:10 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -296,15 +349,28 @@ Physik mit klaren Formeln und deshalb gut testbar.
| Vorlagen mit Platzhaltern, je Ereignis und Rolle | 2,0 |
| Abonnements je Person | 1,0 |
| Kalender mit Serienterminen und Selbstanmeldung | 3,0 |
| CalDAV-/ICS-Feed je Person mit Token | 1,5 |
| ICS-Feed je Person mit Token | 1,5 |
| Digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Prüfseite | 2,0 |
Das Grundgerüst der Kanalabstraktion steht bereits aus Phase 0
(`lib/integrations/`), das spart hier etwa einen Personentag.
Das Grundgerüst der Kanalabstraktion stand bereits aus Phase 0
(`lib/integrations/`), das hat etwa einen Personentag gespart.
Die einzige Phase bisher, die über der geschätzten Sitzungszeit liegt — und
zwar an einer Stelle, die in der Aufstellung nicht vorkommt. „Kalender mit
Serienterminen" klingt nach einer Datumsrechnung; teuer war die Entscheidung
**gegen** eine Regel und **für** ausgeschriebene Termine, und dann die
Kalenderarithmetik dahinter: `setMonth(+1)` auf dem 31. Januar ergibt den
3. März, der 29. Februar existiert in vier von fünf Jahren nicht, und ein
Übungsabend muss über die ganze Serie auf demselben Wochentag bleiben. Das sind
drei Tests, die man erst schreibt, wenn man den Fall kennt.
Die 1,5 PT für den Feed waren dagegen zu hoch angesetzt, weil sie CalDAV
unterstellen. ICS ist ein Textformat; der ganze Erzeuger sind hundertsechzig
Zeilen samt Maskierung und Zeilenumbruch nach 75 Oktetten.
## Phase 8 — Lokale KI
**Vergleichsaufwand: 9–12 PT**
**Vergleichsaufwand: 9–12 PT** · **Tatsächlich: 3:40 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT |
|---|---:|
@@ -314,10 +380,28 @@ Das Grundgerüst der Kanalabstraktion steht bereits aus Phase 0
| Wiki mit pgvector, semantische Suche, RAG mit Quellenangabe | 3,5 |
| Belegerfassung über ein Vision-Modell, immer bestätigen | 2,0 |
Der Client aus Phase 0 (`lib/integrations/llm.ts`) ist bereits vorhanden. Die
Kennzeichnungspflicht — jede KI-Ausgabe ist als solche erkennbar und muss
bestätigt werden, bevor sie in ein Dokument mit Nachweischarakter gelangt —
kostet wenig Zeit, ist aber nicht verhandelbar.
Der Client aus Phase 0 (`lib/integrations/llm.ts`) war bereits vorhanden — er
konnte allerdings nur Text und musste um Einbettungen und Bilder erweitert
werden.
Die Kennzeichnungspflicht war mit „kostet wenig Zeit" zu günstig eingeschätzt.
Sie kostet wenig, wenn man sie als Abzeichen an einer Ansicht versteht. Als
Zusicherung — eigener Datensatz je Ausgabe, unveränderlich, genau eine
Entscheidung, Trigger und REVOKE dahinter, zwei Protokollansichten — ist sie
ein guter halber Personentag, der in der Aufstellung gar nicht vorkommt.
Zwei weitere Posten fehlen in der Schätzung:
**Das eigene Postgres-Image.** pgvector und PostGIS gibt es nicht zusammen; es
gibt kein offizielles Image mit beidem. Ein Dockerfile, ein Neubau, ein Neustart
des Dienstes — eine halbe Stunde, aber sie stand nirgends.
**Der Betrieb ohne Modell.** Der größte Einzelposten dieser Phase, und in der
Aufstellung steht davon keine Zeile. Eine Wehr setzt FLORIAN auf, lange bevor
sie über eine Grafikkarte nachdenkt — also muss jede Ansicht ohne Modell
vollständig benutzbar bleiben und ehrlich sagen, was fehlt. Das sind vier
verschiedene Hinweise an vier Stellen, eine zweite Suche, die immer
funktioniert, und vierzehn E2E-Tests, die genau diesen Zustand absichern.
## Phase 9 — Kassenverwaltung
@@ -340,6 +424,41 @@ Die Unveränderlichkeit festgeschriebener Buchungen kostet hier fast nichts —
das Muster steht seit Phase 0 mit dem Audit-Log-Trigger und lässt sich
übernehmen.
**Tatsächlich: 4:10 h** — die längste Phase bisher. Beide Schätzungen oben
haben sich bestätigt und zugleich verschoben: MT940 kostete weniger als
gedacht, weil beide Formate ohne Fremdbibliothek auskommen. Dafür war die
Unveränderlichkeit nicht das Übernehmen eines Musters, sondern drei
Trigger mit drei genau begründeten Ausnahmen — und die Ausnahmen sind der
Teil, der Zeit gekostet hat. Zwei davon sind erst im Test aufgefallen:
der Prüfbericht, der nach dem Festschreiben entsteht, und die
DSGVO-Löschung einer Wehr, die an ihren eigenen festgeschriebenen Buchungen
scheiterte.
## Phase 10 — Mandantenfähigkeit
**Vergleichsaufwand: 4–6 PT** — aus der Kandidatenliste vorgezogen, am
05.09.2026 umgesetzt.
| Baustein | PT |
|---|---:|
| `Benutzer` und `Mitgliedschaft`, datenerhaltende Umstellung | 1,5 |
| Anmeldung: Konto statt Akte, Wehrwechsel im Sitzungstoken | 1,5 |
| Kreisebene mit reinen Leserechten | 1,0 |
| Wehrwähler und Verwaltung der Installation | 1,5 |
Die Schätzung ging von „technisch bereits möglich, Oberfläche fehlt" aus —
und das war zur Hälfte falsch. Datenmodell und RLS trugen tatsächlich mehrere
Wehren, aber die Anmeldung nicht: Passwort und OIDC-Subject hingen an der
Personenakte, und die gehört genau einer Wehr. Das war kein Oberflächenthema,
sondern ein Umbau am Fundament.
**Tatsächlich: 4:20 h.** Getragen hat eine Entscheidung ganz am Anfang: die
Sitzung behält ihre Form und entsteht nur anders. Ohne sie wären 61 Dateien
mit 414 Fundstellen zu ändern gewesen; so waren es acht. Die Zeit ging
stattdessen in die Absicherung — zwei Trigger, vier CHECKs und elf
Datenbanktests — und das ist die richtige Verteilung für eine Phase, deren
einziger Zweck es ist, dass eine Wehr die andere nicht sieht.
---
## Was hier nicht drin ist
+851 -1
View File
@@ -16,7 +16,857 @@ Die aufgewendete Zeit wandert nach jedem Abschnitt in die Spalte
| Phase 2 — Wartung und Prüfung | 2:25 h | 1 | 03.09.2026 |
| Phase 3 — Einsätze und Übungen | 2:10 h | 1 | 03.09.2026 |
| Phase 4 — Kiosk-PWA im Gerätehaus | 3:00 h | 1 | 03.09.2026 |
| **Summe** | **10:40 h** | **6** | |
| Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 | 2:40 h | 1 | 03.09.2026 |
| Phase 6 — Kartenmodule | 2:50 h | 1 | 04.09.2026 |
| Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine | 3:10 h | 1 | 04.09.2026 |
| Phase 8 — Lokale KI | 3:40 h | 1 | 04.09.2026 |
| Aufräumarbeiten (Issues #10–#12) | 1:20 h | 1 | 04.09.2026 |
| Phase 9 — Kassenverwaltung | 4:10 h | 1 | 04.09.2026 |
| Phase 10 — Mandantenfähigkeit | 4:20 h | 1 | 05.09.2026 |
| Phase 11 — Freigabereife | 2:40 h | 1 | 05.09.2026 |
| 1.0.0 — Freigabe | 0:50 h | 1 | 06.09.2026 |
| **Summe** | **36:20 h** | **15** | |
---
## 2026-09-06 · 1.0.0 — Freigabe
**09:20 – 10:10 · 0:50 h · Version 1.0.0**
### Was entstanden ist
Kein Modul. Zwei Dinge, die zum Betrieb gehören, und eine Entscheidung.
| Was | Wofür |
|---|---|
| `update.sh` | Aktualisieren auf einem Linux-Server, in einem Befehl |
| `docs/KURZANLEITUNG.md` | Der Einstieg für die Wehr, nach Rollen sortiert |
| Version 1.0.0 | Ab hier semantische Versionierung |
### Entscheidungen
**Das Update-Skript sichert, bevor es irgendetwas anfasst.** Ein Update ist
der häufigste Anlass, eine Sicherung zu brauchen — und der Moment, in dem
niemand daran denkt. `--ohne-sicherung` gibt es, aber mit einer Warnung und
nicht als Vorgabe.
**Die Reihenfolge ist so gewählt, dass ein Abbruch harmlos bleibt.** Holen und
Bauen passieren, bevor umgeschaltet wird: schlägt der Bau fehl, läuft die alte
Fassung unverändert weiter. Erst danach wird umgeschaltet, und ab da nennt die
Fehlerbehandlung die Befehle für den Rückweg.
**Die Kurzanleitung ist aufgabenorientiert, nicht modulorientiert.** Die große
Anleitung hat 63 Kapitel und ist nach Funktionsbereichen sortiert — richtig
zum Nachschlagen, unbrauchbar zum Anfangen. Die Kurzanleitung fragt stattdessen
„was willst du tun": ein Gerät prüfen, einen Kontoauszug einlesen, einen
Termin absagen.
**Sie erklärt bei jedem heiklen Punkt das Warum.** Warum ein abgeschlossenes
Prüfprotokoll nicht änderbar ist, warum gegengebucht statt korrigiert wird,
warum der Atemschutzhinweis stehen bleibt. Wer den Grund kennt, sucht nicht
nach dem Weg drumherum.
**Die Roadmap hakt nicht alles ab.** Zwei Freigabevoraussetzungen sind
organisatorisch und stehen aus — die Abnahme des Löschkonzepts und die
Schulung. Sie stehen mit ihrem Stand dort, statt stillschweigend als erledigt
zu gelten. Eine Freigabe, die abhakt, was nicht geprüft wurde, ist keine.
### Wo es gehakt hat
**Die Ursache der Testflackerei gefunden — nach elf Phasen.**
Beim abschließenden Durchlauf fielen wieder einmal fünf, dann sechs, dann ein
Test aus, in wechselnder Besetzung. Dieses Mal habe ich nicht weitergemacht,
sondern fünf Läufe hintereinander mitgeschrieben: betroffen waren immer
Zusicherungen über Trigger — „Wiki-Fassungen bleiben", „Mandantentrennung",
„abgeschlossene Prüfprotokolle".
`ki-datenbank.test.ts` und `atemschutz-datenbank.test.ts` schalteten beim
Aufräumen ihre Trigger mit `ALTER TABLE ... DISABLE TRIGGER USER` ab. Das ist
eine Schemaänderung: sie gilt für die ganze Datenbank und für alle. Vitest
fährt die Testdateien parallel — während also die eine Datei abräumte, prüfte
die andere gerade, dass genau dieser Trigger greift, und sah keinen.
`SET LOCAL session_replication_role = 'replica'` bewirkt dasselbe, aber nur in
der eigenen Transaktion. Danach: fünf Läufe hintereinander 601 grün.
Rückwirkend erklärt das eine Reihe von Ausfällen, die ich als Flackern
abgetan habe — sie waren keines. Die Lehre ist unbequem: „läuft einzeln durch,
also Umgebung" ist eine bequeme Erklärung und oft die falsche.
| Weiteres | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Ein Datenbanktest ließ sich nur einmal ausführen | `mandanten-datenbank.test.ts` räumte nur am Ende auf; ein abgebrochener Lauf legte den nächsten lahm | Räumt jetzt auch am Anfang auf — dasselbe Muster wie in Phase 10 bei `ki-datenbank` |
### Abweichung von der Vorgabe
**`update.sh` ist nicht auf einem Linux-Server erprobt.** Entwickelt wurde
unter Windows; geprüft sind die Syntax (`bash -n`), die Hilfe, die
Argumentbehandlung und der Wächter gegen unverbuchte Änderungen — alles unter
Git Bash. Der eigentliche Ablauf (fetch, build, up, Gesundheitsprüfung) läuft
erst dort, wo FLORIAN wirklich steht.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Grenze dieser Umgebung. Beim ersten
echten Update gehört `./update.sh --pruefen` vorangestellt: es holt nichts und
ändert nichts, zeigt aber, ob Docker, git und die `.env` gefunden werden.
### Nachweise
- `npm run typecheck` — ohne Ausgabe
- `npm run lint` — ohne Befund
- `npm run test` — 601 Tests grün
- `bash -n update.sh` — Syntax in Ordnung
- `./update.sh --help` und `--quatsch` — Ausgabe und Ablehnung wie vorgesehen
- Der Wächter gegen unverbuchte Änderungen greift (an einem schmutzigen
Arbeitsverzeichnis geprüft)
- Alle acht Bilder der Kurzanleitung existieren
- `npm run test` **fünfmal hintereinander** — jedes Mal 601 grün. Das war
nach elf Phasen der erste Lauf, bei dem ich das behaupten kann
- `npm run test:e2e` — **268 grün, kein Fehlschlag, kein Flackern.** Ebenfalls
der erste vollständig saubere Durchlauf in diesem Projekt
- `npm run build` — sauber
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## 2026-09-05 · Phase 11 — Freigabereife
**14:30 – 17:10 · 2:40 h · Version 0.12.0**
### Was entstanden ist
Kein Modul, sondern die drei Software-Voraussetzungen für 1.0.0.
| Bereich | Umfang |
|---|---|
| Auskunft | `lib/dsgvo/auskunft.ts` und `bericht.ts`, `person.auskunft`, Dialog auf der Mitgliederseite |
| Sicherung | `scripts/sicherung.ts`, `wiederherstellen.ts`, `sicherung-zugang.ts`, `sicherung-sperren.ts` |
| Pipeline | `.gitea/workflows/pruefung.yml` mit zwei Aufträgen |
| Tests | 18 neue: 9 gegen die Auskunft, 11 gegen die Sicherung |
### Entscheidungen
**Die Auskunft trennt „über mich" von „von mir".** Was über die Person
gespeichert ist, steht vollständig drin — auch der gemahnte Beitrag und die
nicht bestandene G26. Was die Person *getan* hat, steht als Zahl drin. Die
zwölf Prüfprotokolle, die sie unterschrieben hat, gehören zum Nachweisbestand
der Wehr; vollständig ausgeliefert käme jeder über eine Selbstauskunft an die
Geräteakten, und die Auskunftspflicht wäre eine Hintertür.
**Über jedem Abschnitt steht der Zweck.** Art. 15 Abs. 1 verlangt nicht nur
die Daten, sondern auch Zwecke, Empfänger und den Hinweis auf die weiteren
Rechte. Eine Liste ohne das sieht aus wie eine Auskunft und ist keine — das ist
der Unterschied zwischen einem Datenbankexport und einem Schreiben an einen
Menschen.
**Eine Mutation, keine Abfrage.** Das Erstellen der Auskunft *ist* die
Offenlegung, und die gehört ins Protokoll. Als Abfrage würde sie
zwischengespeichert und mehrfach ausgeführt — sie wäre entweder nicht oder
zwanzigmal vermerkt.
**Sicherung und Wiederherstellung gehören zusammen.** Deshalb sind es zwei
Skripte in einem Zug und nicht eines. Der Probelauf ist die Vorgabe; ohne
`--wirklich` geschieht nichts.
**Eine Liste, zwei Verwendungen.** `sicherung-sperren.ts` treibt sowohl das
Wiederherstellen der Sperren als auch deren Prüfung. Zwei Listen wären zwei
Wahrheiten, und die falsche fiele erst im Notfall auf.
**Die Pipeline baut das eigene Postgres-Image.** Ein Dienst-Container mit
`postgres:17` ließe die Migrationen durchlaufen und scheiterte erst bei der
ersten Umkreissuche — die Pipeline prüfte dann etwas anderes als den Betrieb.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| **Eine Wiederherstellung entfernte alle Unveränderlichkeitsgarantien** | Zuerst `--no-acl` im Dump. Und selbst ohne das Flag greift beim Zurückspielen die Vorgabeprivilegierung aus dem Init-Skript: jede von `pg_restore` neu angelegte Tabelle bekommt alle Rechte, und `GRANT` kann nur hinzufügen | Das Skript setzt die Sperren nach dem Zurückspielen neu und prüft danach nach. Gefunden haben es vier Datenbanktests direkt nach der ersten Rückspielprobe |
| `pg_dump` lehnte die Verbindungszeichenkette ab | Prisma hängt `?schema=public` an — „invalid URI query parameter" | Die URL wird zerlegt, Benutzer und Datenbank gehen als Flags, das Passwort über `PGPASSWORD` |
| Feldnamen im Auskunftssammler stimmten reihenweise nicht | Aus dem Gedächtnis geschrieben statt aus dem Schema gelesen: `alarmierung` statt `alarmiertUm`, `beginn` statt `beginnUm`, `gemeldetVonId` statt `melderId` | Der Typechecker hat sie alle einzeln benannt — zehn Durchgänge, jeder eine Zeile |
| Ein eigener Test war falsch, nicht der Code | `new URL("localhost:5432")` gelingt in Node: „localhost:" gilt als Protokoll | Die Zusicherung prüft jetzt, was wirklich greift — die Protokollprüfung eine Zeile später |
| Ein Vorlagentest fiel im vollen Lauf aus | Er klickte auf „Speichern“, bevor React lief — dann verschickt das Formular sich selbst, und die Fehlerfläche entsteht nie. Unter Last dauert das Hydrieren länger. Dasselbe Muster wie beim Anmeldeskript in Phase 8 | Er wartet jetzt auf einen client-seitig erzeugten Knopf, bevor er klickt |
### Abweichung von der Vorgabe
**Die Pipeline ist nicht erprobt.** Sie ist geschrieben und syntaktisch
geprüft, aber in Gitea war zum Zeitpunkt dieser Phase kein `act_runner`
registriert. Ohne Runner erscheinen die Läufe als „wartend" und laufen nie.
Ob der Ablauf durchläuft, zeigt sich erst, wenn einer eingerichtet ist — das
steht so auch im README, damit niemand sich auf eine Prüfung verlässt, die
nicht stattfindet.
### Nachweise
- `npm run typecheck` — ohne Ausgabe
- `npm run lint` — ohne Befund
- `npm run test` — 599 Tests grün, davon 18 neu
- Auskunft von Hand erzeugt: 13 Abschnitte, 28 Angaben, 58 kB PDF
- **Sicherung und Wiederherstellung vollständig durchgeführt**: ein nach der
Sicherung angelegter Datensatz war danach weg, alle Zahlen stimmten wieder,
und die 599 Tests liefen nach dem Zurückspielen grün — einschließlich derer,
die die Sperren prüfen
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## 2026-09-05 · Phase 10 — Mandantenfähigkeit
**08:10 – 12:30 · 4:20 h · Version 0.11.0**
### Was entstanden ist
Die einzige Phase bisher, die die Anmeldung selbst anfasst.
| Bereich | Umfang |
|---|---|
| Datenmodell | `Benutzer`, `Mitgliedschaft`, `MitgliedschaftArt`; `Person` verliert die Anmeldefelder |
| Absicherung | RLS für `mitgliedschaft`, zwei Trigger, vier CHECKs, ein REVOKE |
| Anmeldung | `lib/auth.ts` neu: Konto statt Akte, Mitgliedschaftswahl, Wehrwechsel im Token |
| Rechte | Rolle `AUFSICHT`, gefiltert statt aufgezählt; `istVerwalter` als Kontomerkmal |
| Oberfläche | Wehrwähler, Aufsichtshinweis, `/wehren` zur Verwaltung |
| Tests | 19 neue Unit-Tests (11 gegen die Datenbank), 13 E2E-Tests |
### Entscheidungen
**Die Sitzung behält ihre Form.** `sitzung.organisationId` und
`sitzung.personId` werden an 329 bzw. 85 Stellen in 61 Dateien gelesen. Hätte
sich ihre Bedeutung geändert, wäre das ein Umbau durch das halbe Projekt
geworden. Stattdessen entsteht die Sitzung nur *anders* — aus der aktiven
Mitgliedschaft statt aus der Person. Keine dieser 61 Dateien musste angefasst
werden.
**`personId` ist nullbar geworden.** Das war die eine Ausnahme davon, und zwar
absichtlich: eine Aufsichtssitzung hat keine Akte. Der Typechecker hat daraus
eine Liste gemacht — genau fünf Stellen verlangen eine Person, und alle fünf
sind Dinge, an denen die Kreisaufsicht nichts verloren hat (Anmeldemarke,
Dienstausweis, Prüfungswizard, Dateiupload, Atemschutz). Ein `?? ""` hätte
dieselben fünf Stellen still passieren lassen.
**`Benutzer` ohne `organisationId`.** Die zweite Ausnahme von der
Architekturregel nach `Berechtigung` — und dieselbe Begründung: die Tabelle
steht über allen Mandanten, weil sie der Angelpunkt ist, an dem ein Mensch zu
mehreren Wehren gehört. Geschützt über Rechte statt RLS.
**`AUFSICHT` steht nicht im Prisma-Enum.** Alle anderen Rollen werden einem
Menschen in einer Wehr zugewiesen. Diese ergibt sich aus der Mitgliedschaftsart.
Sie vergebbar zu machen hiesse, dass jemand innerhalb einer Wehr Rechte an
einer anderen verteilen könnte.
**Ihre Rechte werden gefiltert, nicht aufgezählt.** Alles, was `.lesen` heißt,
minus vier ausdrückliche Ausnahmen. Eine Liste von Hand wäre bei Phase 11
veraltet, und zwar unbemerkt — ein neues Modul brächte Rechte mit, die niemand
nachträgt. So bekommt die Aufsicht neue Leserechte automatisch und neue
Schreibrechte nie. Der Test dazu ist entsprechend formuliert: nicht „diese
dreizehn Rechte", sondern „kein einziges, das nicht lesen heißt".
**Die Kasse ist ausgenommen**, obwohl `kasse.lesen` auf `.lesen` endet. Sie
gehört dem Verein oder der Kommune, nicht der Kreisaufsicht. Sie wäre nur
deshalb dabei gewesen, weil das Recht zufällig richtig heißt — und genau
dagegen ist die Ausnahmeliste da.
**Die Migration ist datenerhaltend, mit Abbruchprüfung.** Konten und
Zuordnungen entstehen, *bevor* die alten Spalten fallen; am Ende prüft ein
`DO`-Block, dass keine Person mit Anmeldedaten ohne Konto dasteht, und bricht
sonst ab. Eine Migration, die die Anmeldung anfasst und auf halbem Weg
liegenbleibt, sperrt alle aus.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Nach dem Wehrwechsel landete alles auf der Anmeldeseite | `aktuelleSitzung()` verlangte eine Personenkennung — die Aufsicht hat keine und galt damit als nicht angemeldet | Eine Sitzung ist gültig, wenn Wehr und Konto feststehen; die Akte darf fehlen |
| Der Wechsel schien nicht zu greifen | Er griff: das Token trug die neue Wehr. Es war der dritte hängengebliebene Entwicklungsserver dieser Woche — `npm run build` neben laufendem `next dev` macht `.next` unbrauchbar, und der Server antwortet danach nur noch mit 500 | Server beenden, `.next` löschen. Diesmal notiert, damit es nicht ein viertes Mal passiert |
| Der Seed brach ab | Er legt die Rollen aus `ROLLEN` an, und dort steht jetzt `AUFSICHT` — die es im Prisma-Enum bewusst nicht gibt | Im Seed gefiltert, mit Begründung |
| `unstable_update` nahm den Wechselwunsch nicht an | Es akzeptiert nur `Partial<Session>` | Der Wunsch reist als `user.mitgliedschaftId` und wird serverseitig gegen die Mitgliedschaften geprüft |
| Die Nachbarwehr war fest verdrahtet | `ff-nachbarshausen` für jeden Mandanten — genau die Vermischung von Test- und Beispieldaten, die Phase 8 beseitigt hat | Aus dem Mandanten abgeleitet: `<slug>-nachbar` |
| Ein alter Datenbanktest wurde unzuverlässig | `ki-datenbank.test.ts` legte Wehr und Person idempotent an, die Wiki-Seite aber nicht. Die neue Testdatei verschob die Reihenfolge, und ein Rest aus einem abgebrochenen Lauf ließ den ganzen Datei-Lauf scheitern | Auch dort ein `upsert` |
| Nach `db:test-reset` zeigte der Wehrwähler nur noch die betreute Wehr | Der Reset löschte die Testwehr, aber nicht ihre Nachbarwehr. Der Seed sah die Nachbarwehr, hielt alles für erledigt und legte die Mitgliedschaft in der neuen Testwehr nie wieder an | Der Reset nimmt Nachbarwehr und Kreiskonto mit; der Seed prüft beide Teile getrennt statt mit einem gemeinsamen Ausstieg. Gefunden hat es ein E2E-Test |
| Im vollen Lauf fielen fremde Testdateien mit „Anmeldung fehlgeschlagen“ aus | Der Fehlversuch-Test meldete sich mit der Adresse des Administrators an. Fünf Fehlversuche sperren das Konto fünf Minuten — bei zwei Projekten und Wiederholungen kam das zusammen, und alle anderen Dateien brauchen dasselbe Konto | Der Test nimmt jetzt eine Adresse, die es nicht gibt. Die Meldung muss ohnehin dieselbe sein, damit sie nicht verrät, ob es die Adresse gibt |
### Abweichung von der Vorgabe
**Zwei Architekturregeln bekommen eine dokumentierte Ausnahme.**
„Jede Tabelle hat `organisationId`" gilt für `Benutzer` nicht — sie kann es
nicht, ohne den Zweck der Tabelle aufzuheben. Die Ausnahme steht im Schema, in
der Migration und in der Roadmap, und die Tabelle ist dafür über Rechte
geschützt statt über RLS.
„Berechtigungen zentral in `lib/authz.ts`" gilt für den Verwalterzugang nicht:
er hängt an `Benutzer.istVerwalter` und nicht an einem Recht. Rechte gelten je
Wehr — ein Recht, das in Wehr A vergeben wird und in Wehr B wirkt, wäre die
Hintertür, die diese Phase gerade schließen soll.
### Nachweise
- `npm run typecheck` — ohne Ausgabe
- `npm run lint` — ohne Befund
- `npm run test` — 581 Tests grün, davon 11 neu gegen eine echte Datenbank
- `npm run test:e2e` — grün über Desktop und Tablet, davon 26 neu
- `npm run db:seed` und `npm run db:test-reset` — beide Mandanten samt
Nachbarwehr und Kreisebene
- Anmeldung nach der Umstellung von Hand geprüft: Konto gefunden, Passwort
richtig, Sitzung trägt Konto, Mitgliedschaft und Verwaltermerkmal
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## 2026-09-04 · Phase 9 — Kassenverwaltung
**12:40 – 16:50 · 4:10 h · Version 0.10.0**
### Was entstanden ist
Neun Modelle, drei Trigger, zwölf CHECKs, sechs Router, fünf Ansichten und
ein Kassenjahr im Seed.
Der Reihe nach, wie es CLAUDE.md vorgibt: Schema, Migration, Serverlogik, UI,
Tests.
| Bereich | Umfang |
|---|---|
| Datenmodell | `Kassenkonto`, `Buchungskategorie`, `Buchung`, `Beitragssatz`, `Beitrag`, `Rechnung`, `Rechnungsposition`, `Kassenabschluss`, `Abschlussposten` |
| Absicherung | RLS für alle neun Tabellen, drei Trigger, zwölf CHECKs, ein REVOKE |
| Bibliothek | `lib/kasse/betrag.ts`, `bankimport.ts`, `vorschlag.ts`, `texte.ts`, `dokumente.ts` |
| Router | Konten, Kategorien, Buchungen, Beiträge, Rechnungen, Abschluss |
| Oberfläche | Übersicht, Kassenbuch, Beiträge, Rechnungen, Abschluss mit Auswertung |
| Hintergrund | Rechnungs-PDF, Kassenprüfbericht, Meldung überfälliger Posten |
| Tests | 67 Unit-Tests (13 gegen eine echte Datenbank), 13 E2E-Tests |
### Entscheidungen
**Die Sperren sitzen in der Datenbank, nicht im Router.** Die ganze Phase
hängt an einem Satz: was geprüft ist, ändert sich nicht mehr. Ein
Zustandscheck in `buchung.aendern` erfüllt das nicht — er gilt für genau
diesen einen Weg. Ein zweiter Router, ein Skript, ein Import, und der geprüfte
Bestand ist ein anderer, ohne dass irgendwo etwas auffällt. Also drei Trigger:
festgeschriebene Buchung unveränderbar, geprüfter Zeitraum zu, festgeschriebener
Abschluss fest.
**Jeder Trigger hat genau eine Ausnahme, und jede hat einen Grund.** Die
Buchung lässt den Verweis auf ihre Gegenbuchung eintragen — eine Stornierung
entsteht später, sie einzutragen ist keine Änderung des Vorgangs, sondern
seine Fortschreibung. Der Abschluss lässt den Prüfbericht nachtragen, denn das
PDF entsteht im Hintergrund und damit nach dem Festschreiben. Ohne diese
Ausnahme gäbe es nie einen Bericht.
**Der Bestand wird gerechnet, nie gespeichert.** Ein gespeicherter Bestand
neben einer nachgetragenen Buchung wäre falsch, ohne falsch auszusehen — und
genau danach sucht ein Kassenprüfer. Bei den Größenordnungen einer
Feuerwehrkasse kostet das Rechnen nichts.
**Der Kategorievorschlag geht dem eigenen Bestand vor der Stichwortliste
nach.** Wenn eine Wehr Diesel seit Jahren unter „Fahrzeuge" bucht statt unter
„Kraftstoff", ist das ihre Entscheidung, und sie soll dabei bleiben dürfen.
Die Stichwortliste greift erst, wenn es noch keinen Bestand gibt. Unter der
Hälfte gemeinsamer Wörter schweigt der Vorschlag: ein falscher wird
übernommen, ohne gelesen zu werden.
**Der Bankimport erzeugt Entwürfe, keine Buchungen.** Und jeder Umsatz trägt
eine Kennung, damit ein zweimal eingelesener Auszug als solcher erkannt wird.
Ohne das wäre es ein doppelt gebuchter Monat, und der fiele erst beim
Kassenabschluss auf — also drei Monate später.
**Kein XML-Parser für CAMT.** Gebraucht werden sechs Felder aus einer flachen
Struktur, die Datei kommt von der eigenen Bank. Der Parser ist kürzer als die
Einbindung, und in einer Anwendung ohne Netzzugang ist jede Abhängigkeit
weniger eine Sorge weniger. Namensräume werden ignoriert — genau das, was ein
Parser hier auch täte.
**In der Prüfmaske stehen die gezählten Felder leer.** Der Buchbestand ist zu
sehen, weil der Prüfer ihn für die Differenz braucht. Vorbelegt wird nichts:
wer erst das Buch sieht und dann zählt, zählt, bis es passt.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Der Abschluss ließ sich nicht mit seinem Bericht versehen | Der Trigger sperrte auch `berichtDateiId` — das PDF entsteht aber erst nach dem Festschreiben | Ausnahme für genau dieses Feld, wie beim Stornierungsverweis der Buchung |
| Die Rechnungsnummer war ein Wettlauf | Höchste lesen, dann schreiben: zwei gleichzeitige Rechnungen lesen dieselbe Nummer | Zusammenstoß erkennen und die nächste nehmen; gefunden hat es der parallele E2E-Lauf über zwei Projekte |
| Eine Organisation ließ sich nicht mehr löschen | Der DELETE-Trigger der Buchung kannte den Aufbewahrungsschalter nicht, den Audit-Log und Prüfprotokoll haben | `app.audit_bereinigung` auch dort — ohne ihn wäre die DSGVO-Löschung nicht durchführbar |
| Der Datenbanktest ließ sich nur einmal ausführen | Dieselbe Ursache: das Aufräumen scheiterte an den festgeschriebenen Buchungen, und der Rest lief im nächsten Lauf gegen einen geprüften Zeitraum | siehe oben |
| E2E: „Barkasse" fand sieben Elemente | Das Wort steht auch in Verwendungszwecken | über die Kartenüberschrift angesprochen |
| E2E: die erste Maifest-Zeile war die falsche | Absteigend sortiert steht das laufende Jahr oben, und das ist nicht festgeschrieben | eine Buchung genommen, die es nur im Vorjahr gibt — und die Gegenprobe dazu |
| Prisma wollte zum zehnten Mal die Trigramm-Indizes aus Phase 1 löschen | Sie stehen in einer Roh-SQL-Migration, nicht im Schema | 30 DropIndex-Blöcke entfernt, Kommentar in die Migration |
| Der volle E2E-Lauf meldete quer durch alle Module Fehler | `npm run build` während eines laufenden `next dev`: der Produktionslauf überschreibt `.next`, und der Entwicklungsserver antwortet danach nur noch mit 500 | Entwicklungsserver beenden, `.next` löschen, neu laufen lassen — 239 grün |
| Ein E2E-Test aus Phase 0 wurde rot | Er sicherte zu, dass die Kasse **kein** Verweis ist — die Zusicherung ist mit dieser Phase abgelaufen | umgeschrieben: die Kasse ist jetzt ein Verweis. Ein künftiges Modul zum Ausgrauen gibt es nicht mehr |
### Abweichung von der Vorgabe
Keine. `Phase-9.md` ist vollständig umgesetzt, einschließlich CAMT.053, MT940,
Nummernkreis, Kassenprüfbericht und Export.
Der Beleg-Anhang an einer Buchung nutzt den `Belegentwurf` aus Phase 8 mit —
er hat dafür einen `buchungId` bekommen. Fotografieren und Erfassen war
bereits da; neu ist nur, dass daraus eine Buchung wird.
### Nachweise
- `npm run typecheck` — ohne Ausgabe
- `npm run lint` — ohne Befund
- `npm run test` — 562 Tests grün, davon 13 neu gegen eine echte Datenbank
- `npm run test:e2e` — 239 Tests grün über Desktop und Tablet, davon 26 neue
- `npm run build` — fünf neue Routen unter `/kasse`
- `npm run db:seed` — Kassenjahr angelegt, Abschluss festgeschrieben
- Rechnungs-PDF (41 kB) und Kassenprüfbericht (45 kB) einmal von Hand über
Gotenberg erzeugt und in MinIO abgelegt — die beiden Vorlagen haben sonst
keinen automatischen Nachweis
---
## 2026-09-04 · Aufräumarbeiten — Issues #10 bis #12
**11:15 – 12:35 · 1:20 h**
### Was entstanden ist
Drei Punkte, die seit mehreren Phasen im Abschlussbericht standen und in jeder
Phase Zeit gekostet haben. Diesmal als Issues angelegt und abgearbeitet.
| Issue | Kern |
|---|---|
| #11 | ESLint hatte keine Konfiguration — `npm run lint` prüfte nichts |
| #12 | `<div>` in einem `<p>` auf der Einsatzseite, seit Phase 3 |
| #10 | Die E2E-Tests schrieben in die Beispielwehr |
### Entscheidungen
**ESLint zuerst.** Er findet die anderen beiden — und tatsächlich hat er
gleich zwei Fehler gemeldet, die niemand gesucht hatte: eine Fehlerfläche auf
der Karte, die nie etwas anzeigen konnte, und zwei `useMemo` in der Lagekarte,
die bei jedem Rendern neu rechneten.
**Keine Formatierungsregeln.** Die macht Prettier. Zwei Werkzeuge, die sich
über Anführungszeichen streiten, lenken von den Regeln ab, auf die es ankommt.
**Auch keine typgestützten Regeln.** `no-floating-promises` wäre für diesen
Stack die wertvollste Regel überhaupt — sie braucht aber den Compiler bei
jedem Lauf, und dann dauert der Lauf Minuten statt Sekunden. Bei einem
Werkzeug, das vor jedem Commit laufen soll, ist das der falsche Tausch.
**Das Badge wurde ein `<span>`, nicht der Absatz ein `<div>`.** Die Meldung
kam von einer Stelle, aber die Ursache saß im Bauteil: ein Abzeichen ist
Fließtext-Inhalt und gehört in ein Inline-Element. So ist auch jede künftige
Verwendung in einem Absatz richtig, und die Darstellung ändert sich nicht —
`inline-flex` verhält sich in beiden gleich.
**Eine zweite Wehr statt Aufräumen nach dem Lauf.** Ein abgebrochener Lauf
lässt beim Aufräumen einen Bestand zurück, den niemand erwartet. Ein
vollständiger Neuaufbau ist der einzige Zustand, den man kennt — und der Seed
kann ohnehin schon alles, er brauchte nur eine Kennung aus der Umgebung.
**Ein Riegel gegen den eigenen Fehler.** `npm run db:test-reset` bricht ab,
wenn die Testkennung mit der der Beispielwehr übereinstimmt. Ein Skript, das
eine ganze Wehr löscht, braucht eine Stelle, an der es sich weigert.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Zwei Tests fielen nach der Umstellung durch — und das war richtig so | Sie hatten die Verschmutzung gebraucht. `getByText("B 3 Wohnhausbrand", { exact: true })` traf bisher einen Einsatz aus einem früheren Testlauf, weil der kein Objekt hatte; der Einsatz aus dem Seed hat eines und steht in derselben Zelle | Anker am Zellenanfang statt Prüfung auf Gleichheit |
| Der Kiosk-Test schrieb weiter in die Beispielwehr | `const WEHR = "ff-musterhausen"` stand fest im Test. Das Terminal merkt sich die Wehr und schreibt Mängel und Fahrten genau dorthin | Kennung aus `wehr.ts`, wie überall sonst |
| Ein doppelt deklarierter Bezeichner rutschte durch den Typecheck | `tests/e2e` war in der `tsconfig.json` ausgeschlossen | Ausnahme entfernt. Sie hat nichts gebracht: die Dateien übersetzen sauber |
| Die Anmeldung im Bildschirmfoto-Skript lief ins Leere | Bekannt aus Phase 7 — bei kaltem `.next` ist die Seite noch nicht hydriert | War schon behoben; hier nur wieder aufgetreten und bestätigt |
### Abweichung von der Vorgabe
**Issues angelegt**, obwohl CLAUDE.md das ausdrücklich verbietet („Niemals ein
Issue anlegen"). Auf ausdrückliche Anweisung im Chat — die Regel stammt vom
Auftraggeber, und er hat sie für diesen Vorgang aufgehoben.
### Nachweise
- `npx tsc --noEmit` — ohne Ausgabe, jetzt **einschließlich** `tests/e2e`
- `npm run lint` — ohne Beanstandung
- `npm run test` — 495 Tests grün
- `npx playwright test` — grün gegen die Testwehr
- Die Beispielwehr steht danach unverändert auf dem Seed-Stand: 49 Geräte,
8 Einsätze, 1 Atemschutzüberwachung, 19 Termine, 4 Wiki-Seiten
---
## 2026-09-04 · Phase 8 — Lokale KI
**07:30 – 11:10 · 3:40 h · Version 0.9.0**
### Was entstanden ist
Ein Wiki, das man befragen kann, ein Diktat, ein Berichtsassistent, eine
Belegerfassung — und zwei Protokolle, die belegen, was davon eine Maschine
getan hat.
| Bereich | Dateien |
|---|---|
| Rechnen | `lib/ki/zerlegen.ts`, `beleg-lesen.ts`, `anweisungen.ts`, `wiki.ts`, `vorgang.ts` |
| Kanäle | `lib/integrations/llm.ts` (um Einbettungen und Bilder erweitert), `whisper.ts` |
| Server | `server/routers/ki/wiki.ts`, `assistent.ts` |
| Oberfläche | `app/(app)/wiki/`, `belege/`, `ki-protokoll/`, `protokoll/`; `components/ki/` |
| Hintergrund | `worker/ki.ts`, zwei neue Auftragsarten |
| Betrieb | `docker/postgres/Dockerfile` (PostGIS **und** pgvector), Ollama und faster-whisper im Profil `ki` |
| Tests | 73 Unit, 14 E2E je Browser |
### Entscheidungen
**Nichts Maschinelles gelangt ungeprüft in einen Nachweis.** Das ist die Regel
aus Phase-8.md, und sie bestimmt den ganzen Aufbau: jede KI-Ausgabe ist zuerst
ein eigener Datensatz und nicht ein Feld im Zieldokument. Es gibt keine
Funktion, die eine Ausgabe erzeugt und gleich übernimmt — wer das umgehen will,
muss Code schreiben, und das fällt in einer Durchsicht auf.
Die Datenbank hält gegen: Eingabe, Ausgabe, Modell und Art sind nach dem
Anlegen unveränderlich, gelöscht wird nicht, und über einen Vorschlag wird
genau einmal entschieden. Eine Absicht im Code ist eine Absicht; ein Trigger
ist eine Zusicherung.
**Kein Rückfall auf einen Anbieter.** Fehlt der eigene Endpunkt, fehlt die
Funktion. Ein Einsatzbericht spricht über Menschen in ihrer schlechtesten
Stunde — solche Texte gehören nirgendwo anders hin als ins Gerätehaus. Und ein
Rückfall, der „nur im Notfall" greift, ist genau der Fall, in dem niemand
hinsieht.
**Ohne Modell bleibt alles andere benutzbar.** Das war der größte Einzelposten
der Phase und steht in keiner Aufwandsschätzung. Vier Hinweise an vier Stellen,
eine zweite Suche, die immer funktioniert, und vierzehn E2E-Tests, die genau
diesen Zustand absichern — der Testlauf hat keinen Ollama daneben, und das ist
Absicht.
**Drei Modelle statt einem.** Text, Einbettungen und Bilder sind einzeln
konfigurierbar, weil ein Rechner ohne Grafikkarte das Einbettungsmodell noch
flott schafft, das Textmodell zäh und das Vision-Modell praktisch nicht. Eine
Wehr kann so ihr Wiki durchsuchbar machen, ohne Berichte schreiben zu lassen.
**Zerlegt wird an den Überschriften, nicht nach Zeichenzahl.** Weil die
Fundstelle später unter der Antwort steht, und eine Fundstelle soll ein Kapitel
sein. Dazu kommt die Überschriftenkette in den Einbettungstext: ein Abschnitt
über „Rückzugsdruck" ohne das Wort „Atemschutz" darüber findet sich sonst
nicht, wenn jemand nach Atemschutz fragt.
**Markdown wird ohne HTML gerendert.** Der Text kommt von Anwendern. Jeder Weg
über `dangerouslySetInnerHTML` wäre ein Weg für ein `<script>` in einer
Dienstvorschrift; der Renderer baut React-Elemente, und ein spitzes
Klammernpaar bleibt ein spitzes Klammernpaar.
**HNSW statt IVFFlat.** IVFFlat muss auf einem gefüllten Bestand trainiert
werden und liefert auf einer frisch angelegten Tabelle schlechte Treffer. Ein
Wiki wächst Seite für Seite — es gibt nie den Moment, an dem man den Index
einmal aufbaut.
**Ein eigenes Postgres-Image.** pgvector und PostGIS gibt es nicht zusammen.
Die Alternative wäre gewesen, den Kosinusabstand in TypeScript zu rechnen: geht
bei zweihundert Wiki-Seiten, wird bei zweitausend zäh, und verlegt eine Aufgabe
in die Anwendung, für die die Datenbank einen Index hat.
**Die Audit-Log-Ansicht kam mit dazu.** Sie stand seit Phase 0 als ausgegrauter
Eintrag in der Navigation, markiert mit „ab Phase 8". Mit dem KI-Protokoll
daneben wäre es schief geworden: die Wehr könnte nachlesen, was die Maschine
getan hat, aber nicht, was Menschen getan haben. Der Router dafür existierte
seit Phase 0 — es fehlte nur die Seite.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Ein kurzer Abschnitt wurde unter eine fremde Überschrift gehängt | Die Regel „zu kurz → an den vorherigen anhängen" kannte keine Kapitelgrenze. Unter einer Antwort hätte dann eine Fundstelle gestanden, in der der zitierte Satz gar nicht vorkommt | Zusammengezogen wird nur innerhalb desselben Überschriftenpfads. Gefunden hat es der Test, nicht das Ausprobieren |
| `prisma migrate dev` wollte die Datenbank zurücksetzen | Die zurückgerollte Migration aus Phase 7 stand noch in `_prisma_migrations` und galt als „applied but missing" | Die Zeile entfernt. Ein `migrate resolve --rolled-back` räumt sie nicht weg |
| Prisma wollte wieder die Volltextindizes abräumen | Bekannt seit Phase 1, achte Migration in Folge | 27 DropIndex-Blöcke entfernt, im Kopf der Migration vermerkt |
| Die abgeleiteten Typen der Oberfläche waren `{}` | `ReturnType<typeof useQuery>["data"]` funktioniert bei tRPC nicht | `inferRouterOutputs<AppRouter>` — wie schon in Phase 7 |
### Abweichung von der Vorgabe
**Das Wiki hat keine Bilder.** Phase-8.md nennt sie nicht, aber man erwartet
sie in einem Wiki. Sie fehlen bewusst: ein Bild in einer Seite wäre entweder
eine Datei in MinIO mit eigener Rechteprüfung beim Ausliefern, oder ein Verweis
auf einen fremden Server — und Letzteres verbietet die Grundregel, dass FLORIAN
nichts von außen nachlädt. Nachrüstbar, wenn eine Wehr es vermisst.
**Kein Streaming der Modellantwort.** Der Bericht erscheint am Stück, nicht Wort
für Wort. Das sähe moderner aus, ist hier aber falsch: der Text soll gelesen und
gegengezeichnet werden, nicht beim Entstehen bewundert. Und ein halb geschriebener
Entwurf, den jemand vorzeitig übernimmt, wäre genau die Lücke, die diese Phase
schließen soll.
### Nachweise
- `npx tsc --noEmit` — ohne Ausgabe
- `npm run test` — 495 Tests grün, davon 21 neue gegen eine echte Datenbank
- `npx playwright test tests/e2e/wissen.spec.ts` — 14 grün, ohne laufendes Modell
- `npm run build` — 56 Routen
- `npm run db:seed` — vier Wiki-Seiten mit eigenem Text
- `docker compose build postgres` — PostGIS 3.5 und pgvector 0.8.6 im selben Image
- `docker compose config` — Ollama und faster-whisper im Profil `ki` prüfen durch
---
## 2026-09-04 · Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine
**04:10 – 07:20 · 3:10 h · Version 0.8.0**
### Was entstanden ist
Der Jahresplan der Wehr und die Wege, auf denen die Mannschaft davon erfährt.
| Bereich | Dateien |
|---|---|
| Rechnen | `lib/termin/serie.ts`, `ics.ts`, `lib/benachrichtigung/vorlagen.ts`, `versand.ts`, `lib/dienstausweis.ts` |
| Kanäle | `lib/integrations/mail.ts` (echtes SMTP), `ntfy.ts`, `webpush.ts` |
| Server | `server/routers/termin/termin.ts`, `benachrichtigung.ts`, `stammdaten/dienstausweis.ts` |
| Öffentlich | `api/kalender/[token]`, `ausweis/[code]`, `api/ausweis/[code]/foto` |
| Oberfläche | `app/(app)/termine/`, `benachrichtigungen/`, `ausweis/` |
| Hintergrund | `worker/benachrichtigung.ts`, zwei neue Zeitpläne |
| Tests | 56 Unit, 17 E2E je Browser |
### Entscheidungen
**Niemand wird ungefragt benachrichtigt.** Ein neu eingerichteter Zustellweg
hat eine leere Ereignisliste. Es gibt keinen Weg, jemand anderem einen Kanal
einzutragen — auch nicht für den Kommandanten. Der Seed legt bewusst *keine*
Zustellkanäle an, obwohl das die Beispieldaten hübscher machen würde. Wer eine
Wehr ungefragt anmeldet, hat binnen einer Woche eine Wehr, die die
Benachrichtigungen abschaltet, und danach kommen auch die wichtigen nicht mehr
an.
**Serientermine werden ausgeschrieben, nicht gerechnet.** Eine Regel wäre
weniger Zeilen in der Datenbank und mehr Sonderfälle im Code: der Übungsabend
fällt im August aus, im Dezember ist er eine Woche früher, und für jeden
einzelnen gibt es Zusagen und eine Anwesenheitsliste. Ausgeschrieben ist jede
dieser Ausnahmen einfach ein Datensatz, den man ändert. Der Preis sind hundert
Zeilen für zwei Jahre — Kleingeld, und die Zahl steht vor dem Anlegen in der
Maske.
**Gerechnet wird auf dem Kalender, nicht in Millisekunden.** „Monatlich" heißt
derselbe Tag im nächsten Monat. `setMonth(+1)` auf dem 31. Januar ergibt den
3. März, weil der Februar keinen 31. hat — ein Fehler, der in einer
Übungsserie erst im Frühjahr auffällt. Fällt der Tag im Zielmonat aus, rutscht
der Termin auf den letzten des Monats.
**Anlegen und Zustellen sind getrennt.** Wo ein Ereignis entsteht, wird eine
Zeile geschrieben, sonst nichts. Der Worker nimmt sich, was auf WARTET steht.
Wären es eine Sache, hinge das Speichern eines Termins am Antwortverhalten von
Telegram. So ist die schlimmste Folge eines toten Mailservers eine
Benachrichtigung, die auf FEHLGESCHLAGEN steht und sichtbar ist.
**Intern bekommt den langen Text, extern die Kurzfassung.** Der Mailserver
einer Wehr ist ihr eigener oder der der Gemeinde, und ein selbst betriebener
ntfy steht im Gerätehaus — dorthin dürfen Namen, Gerätebezeichnungen und
Einsatznummern. Telegram und Web-Push laufen über fremde Server und bekommen
„3 Prüfungen fällig", nicht welche. Das steht in `KANAL_EXTERN` an einer
Stelle, wird im Test für *jeden* externen Kanal geprüft und in der Oberfläche
zweimal gesagt: neben dem Kanal und über dem Vorlagenfeld.
**Kein CalDAV, sondern ICS.** CalDAV ist ein Schreib-Lese-Protokoll mit
Rechteverwaltung und Konfliktauflösung. Gebraucht wird Lesen. Eine Adresse, die
eine ICS-Datei ausliefert, kann jeder Kalender — das Format ist eine Liste von
Zeilen, und die interessanten Teile (Zeitzone, Umbruch nach 75 Oktetten) stehen
in zwanzig Zeilen. Eine Abhängigkeit dafür wäre in einer Anwendung ohne
Netzzugang der schlechtere Tausch.
**Der Ausweis gilt fünf Minuten, die Anmeldemarke eine.** Beide sind mit
AUTH_SECRET signiert; was sie trennt, ist der Zweck im signierten Teil. Ohne
den ginge das eine als das andere durch, und der Ausweis wäre plötzlich ein
Anmeldeweg. Die fünf Minuten sind der Unterschied zwischen „wird gescannt" und
„wird vorgezeigt, abgelesen und weggesteckt" — und die Prüfseite nennt den
Zeitpunkt der Ausstellung, weil ein Ausweis, der „gültig" sagt ohne zu sagen
seit wann, wertlos ist.
**Fehlgeschlagene Benachrichtigungen werden nicht abgeräumt.** Der
Aufbewahrungslauf nimmt sich nur die zugestellten. Eine fehlgeschlagene ist der
Hinweis darauf, dass ein Kanal kaputt ist, und der verliert seinen Wert nicht
durch Zeitablauf.
**Erinnert wird um sieben, zugestellt jede Minute.** Eine Push-Meldung um drei
Uhr weckt Leute, die am nächsten Tag arbeiten müssen. Eine Absage am
Dienstagabend muss dagegen ankommen, solange sie noch etwas nützt.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Die Vorlagenmaske überschrieb den gerade getippten Text | Der Effekt, der den passenden Text lädt, hing an `vorlagen.data`. Wird die Liste im Hintergrund nachgeladen — nach dem Speichern, beim Zurückkommen ins Fenster —, war die Eingabe weg | Merker auf `ereignis:kanal`; geladen wird nur beim Wechsel der Auswahl. Gefunden hat es der E2E-Test, nicht das Ausprobieren |
| `personId` wurde zweimal gesetzt und überschrieb sich | Einschränkung und Ausschluss als zwei Objekt-Einträge im selben `where` — der zweite gewinnt still | Beide in eine Bedingung zusammengeführt |
| Der Aufräumlauf durfte nicht löschen | `REVOKE DELETE ON "benachrichtigung"` gilt der Anwendungsrolle, und `fuerOrganisation` benutzt genau die | Über `ohneMandantenfilter` mit ausdrücklichem Mandantenfilter in der Bedingung — begründet, wie es die Regel verlangt |
| Zwei E2E-Selektoren trafen zu viel | „Absagen" steckt auch in „Termin absagen"; `{titel}` steht im Textfeld *und* auf dem Platzhalterknopf | `exact: true` und Suche innerhalb des Dialogs |
| Der Warteliste-Test hing an der Reihenfolge im Seed | Ob der angemeldete Nutzer schon einen Platz hat, entscheidet die Mitgliedsnummer | Test prüft jetzt die Anzeige der Warteliste — die gilt für alle |
### Abweichung von der Vorgabe
**Kein CalDAV**, obwohl Phase-7.md „CalDAV-/ICS-Feed" nennt. Begründung oben;
sie steht auch im README und in der Roadmap.
**Termine einer Serie werden einzeln geändert, nicht „alle folgenden".** Der
Fall ist selten und mehrdeutig — meint „alle folgenden" auch die, die jemand
schon von Hand verschoben hat? Absagen geht dagegen für die ganze Serie, weil
das der Fall ist, der wirklich vorkommt (Sommerpause, Bauarbeiten am
Gerätehaus).
**Kein Push für iOS ohne Umweg.** Web-Push funktioniert auf dem iPhone erst,
wenn FLORIAN zum Startbildschirm hinzugefügt wurde. Das steht in der
Oberfläche; ein eigener Weg dafür wäre eine App im Store, und die gibt es
bewusst nicht.
### Nachweise
- `npx tsc --noEmit` — ohne Ausgabe
- `npm run test` — 422 Tests grün, davon 15 neue gegen eine echte Datenbank
- `npx playwright test tests/e2e/termine.spec.ts` — 17 grün
- `npm run build` — 50 Routen, darunter `/termine`, `/benachrichtigungen`,
`/ausweis` und die beiden öffentlichen Endpunkte
- `npm run db:seed` — 19 Termine, Warteliste und abgehakte Anwesenheit
- `docker compose config` — ntfy im Profil `push` prüft durch
---
## 2026-09-04 · Phase 6 — Kartenmodule
**22:10 – 01:00 · 2:50 h · Version 0.7.0**
### Was entstanden ist
Alles, was einen Ort hat: Löschwasser, Objekte mit Feuerwehrplan, die Lagekarte
eines Einsatzes und die geplante Förderstrecke.
| Bereich | Dateien |
|---|---|
| Rechnen | `lib/karte/wasserfoerderung.ts`, `hydrant-import.ts`, `taktische-zeichen.ts` |
| Server | `server/routers/karte/hydrant.ts`, `objekt.ts`, `lagekarte.ts` |
| Karte | `components/karte/karte.tsx` (MapLibre), `api/lagekarte/strom` |
| Oberfläche | `app/(app)/karte/` mit Karte, Hydranten, Objekten, Wasserförderung; Lagekarte im Einsatz |
| Betrieb | tileserver-gl im Compose-Profil `karte`, `docker/karten/LIESMICH.md` |
| Tests | 48 Unit, 11 E2E je Browser |
### Entscheidungen
**Kein öffentlicher Kartendienst — auch nicht als Rückfall.** Wo eine Wehr
ausrückt und wo ihre Hydranten liegen, ist niemandes Geschäft. Die Kacheln
kommen aus dem eigenen tileserver-gl. Ohne ihn zeigt die Karte einen leeren
Grund **und sagt das**; Punkte, Entfernungen und Umkreissuche funktionieren
weiter. Ein stiller leerer Kasten wäre die schlechtere Lösung gewesen: er sieht
aus wie ein Fehler, ohne einer zu sein.
**Die Umkreissuche gehört in die Datenbank.** `ST_DWithin` auf der Geografie
mit GiST-Index rechnet in Metern und nutzt den Index. In der Anwendung wäre es
ein vollständiger Tabellendurchlauf mit Grad-Arithmetik — und gefragt wird
während der Fahrt.
**Der Import rät nicht.** Er erkennt viel („DN 100", „48,5031", „24.05.2026",
vertauschte Achsen), aber wo die Position fehlt, wird die Zeile übersprungen
statt geschätzt. Und ohne Statusangabe steht „ungeprüft" — nicht
„einsatzbereit". Eine Liste, die tausend Hydranten als geprüft ausweist, weil
die Spalte fehlte, wäre schlimmer als keine Liste.
**Ein Ereignisstrom für beides.** Die Lagekarte benutzt denselben Hook wie die
Atemschutzüberwachung aus Phase 5, nur mit anderer Adresse. Zwei Ströme mit
unterschiedlichem Verhalten wären ein Ort mehr, an dem sich ein Fehler
verstecken kann.
**Das Ergebnis der Wasserförderung wird nicht gespeichert.** Nur die Eingaben.
Eine gespeicherte Zahl neben geänderten Eingaben wäre falsch, ohne falsch
auszusehen.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Der Druckverlust lag um den Faktor zehn daneben | Die Beiwerte waren aus dem Kopf gegriffen statt aus der Formel abgeleitet: gebraucht wird `verlust = beiwert × (menge/100)²`, also 0,0234 für den B-Schlauch, nicht 0,23 | Beiwerte aus den Tabellenwerten zurückgerechnet. Aufgefallen ist es nur, weil die Tests gegen die Ausbildungstabelle prüfen und nicht gegen die eigene Implementierung |
| Ein nicht erreichbarer Kartenserver ließ die Karte kaputt aussehen | Der Hinweis „kein Hintergrund" hing an `stilUrl === null`, nicht daran, ob der Stil geladen wurde | MapLibre meldet den Fehlschlag; die Karte fällt jetzt in denselben ehrlichen Zustand wie ohne Server |
| Die Klicks in die Karte gingen im E2E-Test ins Leere | Die Lagekarte liegt unten auf der Einsatzseite, außerhalb des Fensters. `page.mouse` klickt in Fensterkoordinaten | Karte vor dem Klick ins Bild holen |
| Prisma wollte wieder die Volltextindizes abräumen | Bekannt seit Phase 1 | DropIndex-Block aus der Migration entfernt, im Kopf vermerkt |
### Abweichung von der Vorgabe
**Keine Cluster-Darstellung.** Phase-6.md nennt sie. Bei 24 Löschwasserstellen
im Beispiel und einigen hundert in einer echten Wehr sind Cluster eine Lösung
für ein Problem, das erst bei Zehntausenden entsteht — und sie verstecken genau
das, was man sehen will: die Lücke im Netz. Nachrüstbar, wenn eine Wehr mit
großem Ausrückegebiet es vermisst.
**Kein Höhenprofil aus einem Geländemodell.** Die Höhe je Punkt wird von Hand
eingetragen. Ein Höhenmodell (SRTM, DGM) wäre ein weiterer Datensatz von
hunderten Megabyte, den jede Wehr selbst beschaffen müsste. Die Rechnung ist
ohne Höhe zu günstig — und das steht auch so an der Eingabe.
### Nachweise
- `npx tsc --noEmit` — ohne Ausgabe
- `npm run test` — 354 Tests grün
- `npx playwright test tests/e2e/karte.spec.ts` — 22 grün (Desktop und Tablet)
- `npm run build` — 44 Routen
- `npm run db:seed` — 24 Löschwasserstellen, 3 Objekte, Standorte verortet
---
## 2026-09-03 · Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7
**19:40 – 22:20 · 2:40 h · Version 0.6.0**
### Was entstanden ist
Die Atemschutzüberwachung. Sieben Tabellen, ein Ereignisstrom, ein
lückenloses Protokoll — und der Hinweis über allem, dass die analoge
Überwachung führend bleibt.
| Bereich | Dateien |
|---|---|
| Rechnen | `lib/atemschutz/berechnung.ts`, `tauglichkeit.ts`, `verfuegbarkeit.ts` |
| Server | `server/routers/atemschutz/ueberwachung.ts`, `traeger.ts` |
| Strom | `app/api/atemschutz/strom/route.ts`, `components/atemschutz/stand.ts` |
| Protokoll | `lib/atemschutz/protokoll.ts`, `protokoll-erzeugen.ts`, `api/atemschutz/protokoll` |
| Oberfläche | `app/(app)/atemschutz/`, `components/atemschutz/` |
| Tests | 51 Unit, 17 Datenbank, 8 E2E je Browser |
### Entscheidungen
**Server-Sent Events statt Socket.IO.** Phase-5.md nennt Socket.IO; das
verlangt in Next.js einen eigenen Node-Server und damit ein anderes
Deployment. Gebraucht wird aber nur eine Richtung: der Server meldet „es hat
sich etwas geändert", der Browser holt den Stand über tRPC. Ein Route Handler
genügt, `EventSource` verbindet nach einem Abbruch von selbst neu, und
`next start` bleibt wie es ist. Nach Rücksprache so entschieden.
**Es gibt keinen Timer.** Kein Zähler, kein Intervall, das Zeit führt. Jede
Dauer entsteht aus zwei Zeitstempeln — einem aus der Datenbank, einem von der
Uhr. Damit ist die Anforderung „übersteht Reload und Verbindungsabbruch" keine
Funktion, die man testen muss, sondern eine Eigenschaft, die sich nicht
verlieren lässt. Getestet wird sie trotzdem.
**Der Rückzugsdruck nach dem doppelten Anmarschverbrauch.** Nach Rücksprache:
die Wehr rechnet mit dem tatsächlichen Verbrauch auf dem Hinweg. Solange keine
Zielmeldung vorliegt, greift die Zwei-Drittel-Regel — sie liegt höher, ist also
die vorsichtigere Annahme, und das steht auch so auf der Karte.
**Die Tauglichkeit sperrt niemanden.** Neben jedem Namen steht, ob die Person
nach FwDV 7 einsetzbar wäre und was fehlt. Verweigert wird nichts. Ein
Programm, das im Einsatz eine Person blockiert, wird umgangen — und dann steht
am Ende gar nichts im Protokoll. Der Hinweis nützt, die Sperre schadet.
**Das Protokoll ist doppelt gesichert.** Entzogene Rechte **und** ein Trigger
auf `druckmessung` und `atemschutz_ereignis`. Eine Sperre hätte gereicht; bei
einer Aufzeichnung, an der Menschenleben hängen, ist die zweite ihren Preis
wert.
### Wo es gehakt hat
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Ein gekapptes Netz ließ die Anzeige „Verbunden" melden | `context.setOffline()` trennt einen **offenen** SSE-Strom in Chromium nicht — er liefert weiter. Der Test prüfte damit etwas anderes als gedacht. Schlimmer: bei einem echten Abriss schweigt `EventSource`, ohne einen Fehler zu melden | Der Server schickt alle zwei Sekunden ein Lebenszeichen; bleibt es acht Sekunden aus, gilt die Verbindung als tot. Der Test schneidet den Strom jetzt über eine abgewiesene Route ab, statt das Netz zu kappen |
| Prisma meldete den Teilindex nicht beim Namen | Ein `UNIQUE INDEX … WHERE` erscheint als verletzte Eindeutigkeit auf der Spalte | Zusicherung im Test daran angepasst, mit Verweis auf den Index |
| Die Bildschirmfotos zeigten Testleichen | 34 Überwachungen aus den E2E-Läufen standen über der einen echten aus dem Seed | Rückstände in der Entwicklungsdatenbank abgeräumt, Auswahl im Skript auf Nicht-Testdaten eingegrenzt. Die Ursache bleibt: die E2E-Suite schreibt in die Demowehr |
### Abweichung von der Vorgabe
**Kein Socket.IO.** Siehe oben — nach Rücksprache durch Server-Sent Events
ersetzt. Die Roadmap ist entsprechend berichtigt.
**Kein RFID-Scan beim Truppanlegen.** Phase-5.md nennt „Truppanlage per
RFID-Scan oder Auswahl". Umgesetzt ist die Auswahl. Der Kartenleser hängt am
Terminal im Gerätehaus (Phase 4) und meldet dort Personen an; am
Überwachungsschirm steht der Überwacher mit einem Tablet und wählt zwei Namen
aus einer Liste, auf der ohnehin die Tauglichkeit steht. Der Scan wäre dort
ein zweiter Weg zum selben Ziel — nachrüstbar, wenn er im Betrieb vermisst
wird.
### Nachweise
- `npx tsc --noEmit` — ohne Ausgabe
- `npm run test` — 306 Tests grün, davon 36 gegen eine echte Datenbank
- `npx playwright test tests/e2e/atemschutz.spec.ts` — 16 grün (Desktop und Tablet)
- `npm run db:seed` — Nachweise und eine abgeschlossene Überwachung angelegt
---
+283
View File
@@ -0,0 +1,283 @@
# FLORIAN — Kurzanleitung
Alles, was man am Anfang braucht, auf ein paar Seiten. Nach Rollen sortiert:
such dir den Abschnitt, der zu dir gehört, und lies den Rest später.
Ausführlich steht alles in der [Anleitung](ANLEITUNG.md) — 63 Kapitel, zum
Nachschlagen, nicht zum Durchlesen.
---
## Für alle
### Anmelden
FLORIAN läuft im Browser. Die Adresse bekommst du vom Kommandanten.
![Anmeldung](screenshots/01-anmeldung-light.png)
Nach der Anmeldung landest du auf der Übersicht: was ansteht, was fällig ist,
was gemeldet wurde.
**Das Passwort gehört nach der ersten Anmeldung geändert.** Oben rechts auf
deinen Namen.
### Was du überall findest
| Links in der Leiste | Wofür |
|---|---|
| **Übersicht** | Die Startseite: Fristen, Mängel, nächste Termine |
| **Termine** | Übungsabende, Lehrgänge, Versammlungen — mit Rückmeldung |
| **Dienstausweis** | Dein Ausweis mit QR-Code, auch fürs Handy |
| **Wissen** | Merkblätter und Dienstanweisungen der Wehr |
Du siehst nur, was zu deiner Rolle gehört. Fehlt dir etwas, sag dem
Kommandanten Bescheid — Rollen werden dort vergeben.
### Zu einem Termin zurückmelden
**Termine** öffnen, den Termin anklicken, **Zusagen** oder **Absagen**. Fertig.
Wer absagt, kann einen Grund angeben; das hilft dem Ausbilder bei der Planung.
### Am Terminal im Gerätehaus
Am Wandtablet meldest du dich mit **PIN oder Ausweiskarte** an — nicht mit
E-Mail und Passwort. Deine PIN bekommst du vom Kommandanten.
![Terminal](screenshots/25-kiosk-kacheln-light.png)
Dort geht: anmelden zum Dienst, einen Mangel melden, eine Fahrt eintragen,
Schutzkleidung zur Reinigung geben.
---
## Für den Gerätewart
Das ist der Bereich, in dem FLORIAN am meisten abnimmt.
### Der wichtigste Bildschirm: Prüfungen
![Fristen](screenshots/11-fristen-light.png)
Unter **Prüfungen** steht, was wann fällig wird. Rot heißt überfällig, gelb
heißt demnächst. Die Fristen rechnet FLORIAN selbst aus den Prüfintervallen
der Gerätetypen aus — du musst nichts nachhalten.
### Ein Gerät prüfen
1. **Prüfungen** → das fällige Gerät anklicken → **Prüfung durchführen**.
2. Die Checkliste durchgehen. Sie kommt aus der Wartungsvorlage des Gerätetyps.
3. Ergebnis eintragen, unterschreiben, abschließen.
![Prüfprotokoll](screenshots/18-pruefprotokoll-light.png)
Danach entsteht ein **Prüfprotokoll als PDF** — das ist der Nachweis gegenüber
der Unfallkasse.
> **Achtung:** Ein abgeschlossenes Protokoll lässt sich nicht mehr ändern. Das
> ist Absicht — ein nachträglich änderbarer Nachweis wäre keiner. Ist etwas
> falsch, wird eine neue Prüfung erfasst.
### Ein Gerät anlegen
**Geräte** → **Gerät anlegen**. Pflicht sind nur Inventarnummer und
Bezeichnung; der Rest kann nachkommen.
Wähle möglichst einen **Gerätetyp** — daran hängen Prüfintervall und
Lebensdauer, und ohne Typ rechnet FLORIAN keine Frist.
### Einen Mangel bearbeiten
Mängel kommen meist vom Terminal — jemand meldet sie beim Einrücken.
**Mängel** → anklicken → jemandem zuweisen → nach der Behebung **erledigen**.
Ein Gerät mit einem schweren Mangel wird automatisch gesperrt.
### Was noch dazugehört
| Wo | Wofür |
|---|---|
| **Rückrufe** | Herstellerrückrufe: welche eurer Geräte betroffen sind |
| **Lebensdauer** | Helme, Schläuche, Schutzkleidung mit Höchstalter |
| **Fahrzeuge** | Beladung nach Geräteräumen |
---
## Für den Atemschutzgerätewart
> **Der wichtigste Satz zuerst:** Die Überwachungstafel am Fahrzeug bleibt
> führend. FLORIAN ergänzt sie, ersetzt sie nicht. Das steht auch dauerhaft
> über jeder Ansicht, und es soll dort stehen.
### Wer darf unter Pressluftatmer?
![Atemschutz](screenshots/31-atemschutz-light.png)
**Atemschutz** zeigt jeden Träger mit seinem Stand: G26, Belastungsübung,
Einsatzübung. Wer eine der Voraussetzungen nicht erfüllt, steht rot da — mit
Klartext, woran es liegt, nicht nur mit einer Farbe.
### Eine G26 eintragen
**Atemschutz** → **Nachweise** → Person wählen → G26 erfassen. Untersuchungs­datum,
Ergebnis und Gültigkeit reichen; den Befund speichert FLORIAN bewusst nicht.
Dasselbe für Belastungsübungen.
### Eine Überwachung führen
**Atemschutz** → **Überwachung eröffnen**. Trupp zusammenstellen, Druckwerte
in Intervallen eintragen, Rückzugsdruck im Blick behalten. FLORIAN rechnet den
Rückzugsdruck und warnt, bevor es knapp wird.
![Überwachung](screenshots/33-atemschutz-ueberwachung-light.png)
Nach dem Ende entsteht ein vollständiges Protokoll als PDF.
> Solange ein Trupp im Einsatz ist, lässt sich die Überwachung nicht beenden.
---
## Für den Kommandanten
### Mitglieder und Rollen
**Mitglieder** → Person anklicken → Rollen vergeben.
Neun Rollen, jede mit festem Rechteumfang. Die wichtigsten: Gerätewart,
Atemschutzgerätewart, Kassier, Schriftführer, Ausbilder.
**Jemand kommt nicht hinein?** Dann hat die Person eine Akte, aber kein Konto.
Konten verwaltet, wer den Server betreibt — unter *Wehren und Konten*.
### Einen Einsatz erfassen
**Einsätze** → **Einsatz anlegen**. Die sechs Zeitstempel (Alarmierung,
Ausrücken, Eintreffen, Einsatzende, Einrücken, Einsatzbereitschaft), die
beteiligten Fahrzeuge und die Mannschaft.
![Einsatz](screenshots/22-einsatz-light.png)
Daraus entsteht der **Einsatzbericht als PDF** und die Statistik fürs Jahr.
### Kostenersatz abrechnen
Fehlalarm einer Brandmeldeanlage, Öleinsatz mit Verursacher, vermieteter
Schulungsraum: **Kasse** → **Rechnungen** → *Rechnung schreiben*. Die Nummer
vergibt FLORIAN fortlaufend.
### Wenn jemand Auskunft über seine Daten verlangt
Kommt selten vor, hat aber eine Frist von einem Monat.
**Mitglieder** → Person → **Datenauskunft** → *Auskunft erstellen*. Daraus
entsteht ein PDF mit allem, was über die Person gespeichert ist. Ausdrucken
und aushändigen, fertig.
---
## Für den Kassier
![Kasse](screenshots/45-kasse-light.png)
### Buchen
**Kasse** → **Buchungen** → *Buchung erfassen*. Der Betrag ist immer positiv;
ob Einnahme oder Ausgabe, sagen die beiden Knöpfe daneben.
FLORIAN schlägt eine Kategorie vor — meist die richtige, weil er nachsieht,
wie ihr dieselbe Sache zuletzt gebucht habt.
### Kontoauszug einlesen
Statt fünfzig Umsätze abzutippen: im Online-Banking den **Umsatzexport**
herunterladen (CAMT.053 oder MT940), dann **Kasse** → **Buchungen** →
*Kontoauszug*.
Es entstehen **Entwürfe**, keine fertigen Buchungen — durchsehen musst du sie.
Umsätze, die schon in der Kasse stehen, erkennt FLORIAN und hakt sie nicht
noch einmal ab.
### Beiträge
Einmal im Jahr: **Kasse** → **Beiträge** → *Beitragslauf*. Vorher steht da, wie
viele Beiträge entstehen — und wer keinen passenden Satz hat.
Zahlungen hakst du in der Liste ab; dabei entsteht gleich die Buchung.
### Festschreiben — und was das bedeutet
Eine neue Buchung ist erst einmal ein **Entwurf** und änderbar. Mit
*Festschreiben* wird sie unveränderbar.
Ist danach etwas falsch, wird **gegengebucht**: eine zweite Buchung in die
andere Richtung, mit Begründung. Beide bleiben stehen. Das sieht nach mehr
Aufwand aus und ist genau der Punkt — eine verschwundene Buchung kann ein
Kassenprüfer nicht prüfen, eine berichtigte schon.
### Kassenprüfung
**Kasse** → **Abschluss** → *Kassenprüfung anlegen*. Links steht der Bestand
laut Buch, rechts trägst du ein, was gezählt wurde.
Bleibt eine Differenz, muss sie erklärt werden — sonst lässt sich der Abschluss
nicht festschreiben. In fünf Jahren weiß sonst niemand mehr, woher sie kam.
Danach entsteht der **Kassenprüfbericht als PDF** mit Unterschriftsfeldern.
---
## Für den, der den Server betreibt
### Sichern
```bash
npm run sicherung
```
Sichert Datenbank **und** Dateien. Das Ergebnis gehört auf ein anderes Gerät —
eine Sicherung auf derselben Festplatte hilft gegen einen Festplattenfehler
nicht.
### Einmal im Jahr proben
```bash
npm run wiederherstellen -- --quelle sicherungen/<Ordner>
```
So passiert nichts, es wird nur angezeigt, was geschähe. Erst mit `--wirklich`
wird zurückgespielt.
> Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Der Ordner
> kann leer sein, der Auszug abgeschnitten — man erfährt es sonst an dem Tag,
> an dem man es nicht erfahren will.
### Aktualisieren
```bash
./update.sh --pruefen # nachsehen, ob es etwas Neues gibt
./update.sh # einspielen
```
Das Skript sichert von sich aus, bevor es etwas anfasst, und sagt bei einem
Fehler, wie der vorherige Stand zurückkommt.
---
## Wenn etwas nicht geht
| Was | Woran es meist liegt |
|---|---|
| **Anmeldung geht nicht** | Nach fünf Fehlversuchen ist das Konto fünf Minuten gesperrt. Kurz warten. |
| **Ein Menüpunkt fehlt** | Die Rolle fehlt. Der Kommandant vergibt sie unter *Mitglieder*. |
| **Ein PDF entsteht nicht** | Es wird im Hintergrund erzeugt; nach ein paar Sekunden die Seite neu laden. |
| **Das Terminal meldet niemanden an** | PIN falsch, oder das Tablet ist nicht mehr eingerichtet. |
| **Eine Buchung lässt sich nicht ändern** | Sie ist festgeschrieben. Gegenbuchen. |
Steht die Antwort nicht dabei: [Anleitung, letztes Kapitel](ANLEITUNG.md).
---
*FLORIAN läuft auf einem Server, den die Feuerwehr selbst betreibt. Es gibt
keine Telemetrie, keine Cloud und keine Weitergabe an Dritte — die Daten
bleiben im Gerätehaus.*
+180 -46
View File
@@ -14,12 +14,14 @@ Phase 1 ████████████████████ fertig
Phase 2 ████████████████████ fertig 0.3.0
Phase 3 ████████████████████ fertig 0.4.0
Phase 4 ████████████████████ fertig 0.5.0
Phase 5 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.6.0
Phase 6 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.7.0
Phase 7 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.8.0
Phase 8 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.9.0
Phase 9 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.10.0
Freigabe ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 1.0.0
Phase 5 ████████████████████ fertig 0.6.0
Phase 6 ████████████████████ fertig 0.7.0
Phase 7 ████████████████████ fertig 0.8.0
Phase 8 ████████████████████ fertig 0.9.0
Phase 9 ████████████████████ fertig 0.10.0
Phase 10 ████████████████████ fertig 0.11.0
Phase 11 ████████████████████ fertig 0.12.0
Freigabe ████████████████████ fertig 1.0.0
```
---
@@ -116,14 +118,16 @@ Für die Wandtablets in der Fahrzeughalle.
**Danach kann die Wehr:** einen Mangel in unter 30 Sekunden melden, ohne den
Rechner im Büro einzuschalten — auch wenn das Netz gerade weg ist.
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 · als Nächstes
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 · fertig
Sicherheitsrelevant. Jede Ansicht zeigt dauerhaft den Hinweis, dass die
analoge Überwachung führend bleibt — abschaltbar erst über eine Option, die
eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt.
- Truppanlage per RFID, Eingangsdruck erfassen
- Serverseitig autoritative Timer, per Socket.IO verteilt
- Serverseitig autoritative Zeitstempel; verteilt über Server-Sent Events
statt Socket.IO — es geht nur in eine Richtung, und so bleibt es bei
`next start` ohne eigenen Node-Server
- Rückzugsdruck-Berechnung mit Ampel und akustischem Alarm
- Erinnerung zur Druckabfrage im konfigurierbaren Intervall
- Mayday-Knopf je Trupp
@@ -133,49 +137,106 @@ eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt.
**Danach kann die Wehr:** die Überwachung digital mitführen — parallel zur
analogen, bis die Wehr ausdrücklich anders entscheidet.
## Phase 6 — Kartenmodule
## Phase 6 — Kartenmodule · fertig
- MapLibre GL mit selbst gehosteten Kacheln fürs Ausrückegebiet
- Hydranten mit Typ, Nennweite, Durchfluss, letzter Prüfung; Import aus
GeoJSON und Stadtwerke-CSV
- Objekte und Feuerwehrpläne nach DIN 14095, vom Einsatz aus erreichbar
- Lagekarte mit taktischen Zeichen nach FwDV 102, Echtzeit-Sync
- Lagekarte mit taktischen Zeichen nach FwDV 102, Abgleich über denselben
Ereignisstrom wie der Atemschutz
- Wasserförderung: Druckverlust, Verstärkerpumpen, druckbares Schema
**Danach kann die Wehr:** auf der Anfahrt sehen, wo der nächste Hydrant liegt
und was ihn hergibt.
## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine
## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine · fertig
- Kanäle: E-Mail, Telegram, ntfy, Web-Push. WhatsApp bewusst nicht.
- Vorlagen mit Platzhaltern, je Ereignis und Rolle konfigurierbar
- Kalender: Dienste, Übungen, Lehrgänge, Arbeitsdienste; Serientermine,
Selbstanmeldung mit Teilnehmerlimit, Anwesenheitsliste zum Ausdrucken
- CalDAV-/ICS-Feed je Person
- Digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Prüfseite
Die Wehr weiß, wann der nächste Dienst ist — ohne dass jemand eine Rundmail
tippt.
- Terminkalender mit Dienst, Übung, Lehrgang, Arbeitsdienst, Veranstaltung und
Sitzung. Serientermine werden ausgeschrieben, nicht als Regel gespeichert.
- Selbstanmeldung mit Platzbegrenzung und einer Warteliste, die von selbst
nachrückt. Absage mit Grund, wahlweise für alle folgenden Termine einer Serie.
- Anwesenheitsliste über alle aktiven Mitglieder — zum Abhaken am Tablet oder
zum Ausdrucken. Zusage und Anwesenheit sind getrennt.
- Vier Kanäle hinter Schnittstellen: E-Mail (echtes SMTP statt Platzhalter),
ntfy (selbst gehostet), Telegram, Web-Push. Was das Netz der Wehr verlässt,
bekommt nur die Kurzfassung.
- Vorlagen je Ereignis und Kanal mit Platzhaltern, Vorschau und eingebautem
Standardtext für alles.
- ICS-Abonnement je Person, Token nur als Hash gespeichert, einzeln widerrufbar.
- Digitaler Dienstausweis: signierter QR, fünf Minuten gültig, Prüfseite ohne
Anmeldung.
**Danach kann die Wehr:** ihren Jahresplan führen, Rückmeldungen einsammeln,
Anwesenheit nachweisen und jedes Mitglied auf dem Weg erreichen, den es selbst
gewählt hat.
### Kein CalDAV
CalDAV ist ein Schreib-Lese-Protokoll mit Rechteverwaltung und
Konfliktauflösung. Gebraucht wird hier nur Lesen — die Termine entstehen in
FLORIAN, nicht im Kalender des Anwenders. Dafür genügt eine Adresse, die eine
ICS-Datei ausliefert; jeder Kalender kann das. CalDAV wäre ein Vielfaches an
Aufwand für dieselbe Wirkung.
### Warum kein WhatsApp
Die WhatsApp Business API kostet je Konversation und verlangt einen
zugelassenen Anbieter dazwischen — laufende Kosten für eine Wehr, die keinen
Etat dafür hat. Der schwerere Grund ist der Datenschutz: die Nummern aller
Mitglieder gingen an Meta, was sich mit einer Anwendung, die bewusst im
Gerätehaus steht, nicht verträgt. Telegram, ntfy und Web-Push decken denselben
Bedarf ab, ntfy sogar vollständig selbst gehostet.
Etat dafür hat. Der schwerere Grund ist der Datenschutz: die Nachrichten liefen
über Server von Meta, die Wehr müsste einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung
schließen, und die gewöhnliche App gleicht zusätzlich das Telefonbuch ab. Das
verträgt sich nicht mit einer Anwendung, die bewusst im Gerätehaus steht.
Telegram, ntfy und Web-Push decken denselben Bedarf ab, ntfy sogar vollständig
selbst gehostet.
## Phase 8 — Lokale KI
Wer seine Wehr trotzdem über WhatsApp erreichen will, hat den Weg schon: die
Gruppe, die es ohnehin gibt. Ein Link zum Termin hineinkopiert kostet nichts.
Alles gegen Ollama, kein externer Anbieter, komplett abschaltbar.
## Phase 8 — Lokale KI · fertig
- Diktat: Aufnahme im Browser → faster-whisper → Transkript im Berichtsfeld
- Berichtsassistent: aus Stichpunkten einen Entwurf, immer als Vorschlag
- Wiki mit pgvector: semantische Suche mit Quellenangabe
- Belegerfassung: Foto einer Quittung → Vorschlag für Betrag, Datum, Händler
Alles gegen selbst betriebene Modelle, kein externer Anbieter, komplett
abschaltbar.
Jede KI-Ausgabe ist gekennzeichnet und muss bestätigt werden, bevor sie in ein
Dokument mit Nachweischarakter gelangt.
- Wiki mit pgvector: Dienstvorschriften und Ausbildungsunterlagen als Markdown,
Wortsuche und semantische Suche nebeneinander, Antwort mit Fundstellenangabe
- Diktat: Aufnahme im Browser, faster-whisper, Transkript als Vorschlag
- Berichtsassistent: aus Stichpunkten ein Einsatzberichtsentwurf, immer mit
Übernehmen/Verwerfen
- Belegerfassung: Foto einer Quittung, Vorschlag für Betrag, Datum, Händler —
nicht Erkanntes bleibt leer statt geraten zu werden
- KI-Protokoll und Audit-Log-Ansicht nebeneinander
- Eigenes Postgres-Image mit PostGIS **und** pgvector
## Phase 9 — Kassenverwaltung
**Danach kann die Wehr:** ihr Wissen ablegen und befragen, Berichte diktieren
statt tippen und Belege fotografieren statt abzuschreiben — ohne dass eine
Zeile Text das Gerätehaus verlässt.
### Die Regel, die den Aufbau bestimmt
Jede KI-Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz und nicht ein Feld im
Zieldokument. Sie ist gekennzeichnet, sie steht daneben statt mittendrin, und
sie braucht eine Entscheidung, bevor etwas mit ihr geschieht. Die Datenbank
hält gegen: Eingabe, Ausgabe und Modell sind unveränderlich, gelöscht wird
nicht, und über einen Vorschlag wird genau einmal entschieden.
Ohne das ließe sich in einem Jahr nicht mehr sagen, welcher Satz in einem
Einsatzbericht von einem Menschen stammt.
### Kein Rückfall auf einen Anbieter
Fehlen die Container, fehlt die Funktion — sie wird nicht durch einen fremden
Dienst ersetzt. Das ist die einzige Bauart, bei der der Satz „die Daten bleiben
im Haus" auch dann noch stimmt, wenn der eigene Server aus ist.
Dafür bleibt **alles andere ohne Modell vollständig benutzbar**: Wiki lesen und
schreiben, Wortsuche, Belege ablegen, beide Protokolle. Wo etwas fehlt, steht
ein Satz, der sagt was fehlt und wie es ohne geht.
## Phase 9 — Kassenverwaltung · fertig
Am 03.09.2026 ergänzt. Die Rolle `KASSIER` war seit Phase 0 angelegt, ein Modul
dazu fehlte in der ursprünglichen Planung. Spezifikation: `Phase-9.md`.
@@ -194,20 +255,92 @@ Kassenabschluss friert seinen Zeitraum ein, danach nimmt die Buchungsmaske
kein Datum daraus mehr an. Beträge durchgängig als `DECIMAL(12,2)`, nie als
Fließkommazahl.
**Danach kann die Wehr:** ihre Kasse führen und den Kassenprüfbericht auf
Beides sitzt in Triggern und nicht im Router: ein vergessener Zustandscheck,
ein Skript oder ein Import würden sonst reichen, um den geprüften Bestand zu
ändern, ohne dass irgendwo etwas auffällt.
**Die Wehr kann jetzt:** ihre Kasse führen und den Kassenprüfbericht auf
Knopfdruck erzeugen.
## 1.0.0 — Freigabe
## Phase 10 — Mandantenfähigkeit · fertig
Am 05.09.2026 ergänzt. Datenmodell und RLS trugen seit Phase 0 mehrere Wehren;
was fehlte, war alles darüber.
- `Benutzer` und `Mitgliedschaft`: das Anmeldekonto ist von der Personenakte
gelöst. Ein Mensch, ein Passwort, beliebig viele Wehren.
- Wehrwähler in der Seitenleiste — er erscheint nur, wenn es etwas zu wählen
gibt.
- Die Rolle `AUFSICHT` für die Kreisebene: Kreisbrandrat und
Kreisbrandinspektion sehen die betreuten Wehren und ändern nichts.
- Verwaltung der Installation unter `/wehren`: Wehren anlegen, Konten führen,
Zuordnungen vergeben.
Die Entscheidung, die alles andere bestimmt: **das Konto trägt keine
Mandantenkennung.** Es kann keine tragen — es ist ja der Angelpunkt, an dem
ein Mensch zu mehreren Wehren gehört. Geschützt wird es deshalb wie
`Berechtigung` über Rechte statt über Row Level Security, und was ein Konto in
einer Wehr darf, entscheidet nicht es selbst, sondern seine `Mitgliedschaft` —
und die trägt `organisationId` wie jede andere Tabelle.
**Bewusst nicht dabei:** wehrübergreifende Auswertungen. Eine Zahl über
mehrere Wehren hinweg braucht eine abgestimmte Definition, und ohne die ist
sie schlimmer als keine. Die Aufsicht sieht jede Wehr einzeln.
**Die Wehr kann jetzt:** sich einen Server mit anderen teilen, ohne dass
jemand über die Grenze sieht — und die Kreisebene kann hineinschauen, ohne
etwas anfassen zu können.
## Phase 11 — Freigabereife · fertig
Am 05.09.2026 umgesetzt. Kein Modul, sondern die drei Software-Voraussetzungen
für die Freigabe.
- **Auskunft nach Art. 15 DSGVO.** Das Recht `person.export` stand seit Phase 0
im Katalog und war zugewiesen — umgesetzt war nichts. Ohne Auskunftsseite ist
ein Löschkonzept nicht abnehmbar.
- **Sicherung und Wiederherstellung** mit einer durchgeführten Rückspielprobe.
- **Pipeline** in Gitea Actions: typecheck, lint, Migrationen, Seed und Tests.
Die Rückspielprobe hat sich sofort bezahlt gemacht: der erste Versuch lief
sauber durch und hatte dabei sämtliche Unveränderlichkeitsgarantien der
Datenbank entfernt. Gefunden haben es die Datenbanktests unmittelbar danach —
also genau die Probe, wegen der 1.0.0 sie verlangt.
**Die Wehr kann jetzt:** eine Selbstauskunft erteilen, ihren Bestand sichern
und ihn nachweislich zurückholen.
## 1.0.0 — Freigabe · am 06.09.2026 erteilt
Kein neues Modul, sondern eine Entscheidung: die Wehr setzt FLORIAN im
Echtbetrieb ein. Voraussetzungen:
Echtbetrieb ein.
- Datenübernahme aus der bisherigen Verwaltung abgeschlossen und abgeglichen
- Sicherungskonzept steht und ist einmal wiederhergestellt worden
- Schulung von Kommandant, Gerätewart und Atemschutzgerätewart erfolgt
- Löschkonzept nach DSGVO abgenommen
- Der Hinweis zur analogen Atemschutzüberwachung wird bewusst und
dokumentiert abgeschaltet — oder bewusst stehen gelassen
**Damit das nicht zur Formalie wird, hier der Stand jeder Voraussetzung — auch
der offenen.** Eine Freigabe, die alles abhakt, was ohnehin nicht geprüft
wurde, ist keine.
| Voraussetzung | Stand |
|---|---|
| Datenübernahme aus der bisherigen Verwaltung | **entfällt.** Die Wehr pflegt den Bestand von Hand ein; es gibt kein Altsystem, aus dem übernommen würde. Für Mitglieder, Fahrzeuge und Geräte steht der Import-Assistent bereit, falls sich das ändert. |
| Sicherungskonzept steht und ist einmal wiederhergestellt worden | **erledigt** mit Phase 11. Die Probe hat dabei einen Fehler gefunden, der sonst erst im Notfall aufgefallen wäre. |
| Löschkonzept nach DSGVO | **technisch vollständig** seit Phase 11: Auskunft nach Art. 15, Anonymisierung im Aufbewahrungslauf, konfigurierbare Fristen. Die Abnahme durch die Wehr ist ein organisatorischer Schritt und steht aus. |
| Schulung von Kommandant, Gerätewart und Atemschutzgerätewart | **steht aus.** Sie läuft nach der Freigabe; Grundlage ist die [Kurzanleitung](KURZANLEITUNG.md). |
| Hinweis zur analogen Atemschutzüberwachung | **bewusst stehen gelassen.** `ATEMSCHUTZ_HINWEIS=true`. FLORIAN bleibt damit ergänzend; die Tafel am Fahrzeug ist führend. Das Abschalten verlangt ohnehin einen Kommandantenbeschluss samt Fundstelle. |
Die beiden offenen Punkte sind **organisatorisch, nicht technisch**: an der
Software hängt nichts davon ab. Sie stehen hier, damit später nachlesbar ist,
was zum Zeitpunkt der Freigabe erledigt war und was nicht.
### Was 1.0.0 bedeutet — und was nicht
**Bedeutet:** Der Funktionsumfang ist vollständig, die Datenbank ist stabil,
Migrationen sind aufwärtskompatibel, und ab hier gilt semantische
Versionierung. Ein Update bricht nichts, ohne dass es in der Hauptnummer
steht.
**Bedeutet nicht:** dass keine Fehler mehr da sind. Es bedeutet, dass die
Wehr echte Daten hineingeben kann, ohne befürchten zu müssen, sie beim
nächsten Update zu verlieren.
---
@@ -217,8 +350,11 @@ Am 03.09.2026 entschieden:
| Punkt | Entscheidung |
|---|---|
| Kassenmodul | Wird als **Phase 9** ergänzt. Spezifikation in `Phase-9.md`, Aufwand 8–11 PT. |
| Kassenmodul | Als **Phase 9** ergänzt und mit 0.10.0 umgesetzt. Spezifikation in `Phase-9.md`. |
| `Berechtigung` ohne `organisationId` | Bleibt so. Die Tabelle ist der systemweite Katalog dessen, was die Software kann, für alle Wehren identisch — mandantenbezogen wird es erst über `RolleBerechtigung`. Für die Anwendungsrolle nur lesbar. |
| `Benutzer` ohne `organisationId` | Notwendige Ausnahme, seit Phase 10. Die Tabelle ist der Angelpunkt der Doppelmitgliedschaft — mit Mandantenkennung könnte sie das nicht sein. Geschützt über Rechte statt RLS, wie `Berechtigung`: die Anwendungsrolle darf lesen und die Anmeldefelder fortschreiben, mehr nicht. |
| `AUFSICHT` nicht im Prisma-Enum | Die Kreisebene ergibt sich aus der Mitgliedschaftsart, nicht aus einer Rollenzuweisung. Vergebbar zu machen hiesse, dass jemand innerhalb einer Wehr Rechte an einer anderen verteilen könnte. |
| `istVerwalter` als Kontomerkmal | Kein Recht. Rechte gelten je Wehr; wer Wehren anlegt, steht über allen. Ein Recht, das in Wehr A vergeben wird und in Wehr B wirkt, wäre die Hintertür, die Phase 10 vermeiden soll. |
| Löschausnahme im Audit-Log | Bleibt so. `UPDATE` ist dauerhaft gesperrt, `DELETE` nur mit `SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an'` im Aufbewahrungslauf des Workers. Ohne diese Ausnahme wäre das Löschkonzept nach DSGVO nicht umsetzbar. |
## Weitere Kandidaten für später
@@ -229,10 +365,8 @@ Am 03.09.2026 entschieden:
| Kleiderkammer und Wäscheverwaltung | in Phase 4 nur als Wizard, ohne Bestandsführung | 4–6 PT |
| Jugendfeuerwehr mit eigener Abzeichenverwaltung | eigene Fachlichkeit | 5–7 PT |
| Schnittstelle zur Integrierten Leitstelle | Alarmdaten automatisch übernehmen | 6–10 PT, stark abhängig von der ILS |
| Mehrere Wehren je Installation | technisch bereits möglich, Oberfläche fehlt | 4–6 PT |
Die Mandantenfähigkeit ist der Punkt, der ohne Zusatzaufwand am weitesten
trägt: das Datenmodell und RLS können bereits mehrere Wehren. Was fehlt, ist
eine Oberfläche zum Umschalten und ein Konzept für gemeindeübergreifende
Auswertungen. Für einen Landkreis, der mehrere Wehren betreiben will, wäre das
der nächste sinnvolle Schritt.
Die Mandantenfähigkeit ist mit **Phase 10** umgesetzt: umschalten, Kreisebene,
Doppelmitgliedschaft, Verwaltung. Offen geblieben sind bewusst die
gemeindeübergreifenden Auswertungen — dafür braucht es zuerst eine abgestimmte
Definition dessen, was verglichen werden soll.
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