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FLORIAN — Feuerwehr-Verwaltungsplattform

Selbstgehostete Verwaltungssoftware für Freiwillige Feuerwehren. Läuft im Gerätehaus, nicht in der Cloud. Keine Telemetrie, keine externen CDNs.

Schnellstart

git clone https://git.wilde-server.de/florian.wilde/FireAdministration.git && cd FireAdministration
cp .env.example .env                      # Passwörter und AUTH_SECRET ersetzen
npm ci                                    # Abhängigkeiten
docker compose up -d                      # Postgres, Redis, MinIO, Gotenberg
npm run db:migrate && npm run db:seed     # Schema und Beispielwehr
npm run dev                               # http://localhost:3100

Anmelden mit SEED_ADMIN_EMAIL und SEED_ADMIN_PASSWORT aus der .env (Vorgabe: admin@beispielwehr.de / Feuerwehr2026). Passwort danach ändern.


Was drin ist

Bereich Stand
Phase 0 — Fundament fertig
Phase 1 — Stammdaten fertig
Phase 2 — Wartung und Prüfung fertig
Phase 3 — Einsätze und Übungen fertig
Phase 4 — Kiosk-PWA im Gerätehaus fertig
Phase 5 — Atemschutz (FwDV 7) fertig
Phase 6 — Kartenmodule fertig
Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine offen
Phase 8 — Lokale KI offen
Phase 9 — Kassenverwaltung offen

Vollständige Planung mit Aufwänden: docs/ROADMAP.md und docs/AUFWANDSSCHAETZUNG.md.

Weiterführende Dokumentation

Datei Inhalt
docs/ANLEITUNG.md Bedienung mit Bildschirmfotos
docs/ROADMAP.md Phasenplan und was jeweils entsteht
docs/AUFWANDSSCHAETZUNG.md Aufwand je Phase, Schätzung gegen Ist
docs/DEVLOG.md Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung
docs/VERSIONIERUNG.md Versions- und Branch-Regeln
CHANGELOG.md Was sich wann geändert hat

Phase 0 — Fundament

Aufbau

FireAdministration/
├─ docker/              Dockerfile, Entrypoint, Postgres-Initialisierung
├─ prisma/              Schema, Migrationen, Seed
├─ scripts/             Hilfsskripte (Bildschirmfotos)
├─ src/
│  ├─ app/              Next.js App Router
│  │  ├─ (app)/         alles, was Anmeldung verlangt
│  │  ├─ anmelden/      Anmeldeseite
│  │  └─ api/           Auth.js, tRPC, Health
│  ├─ components/       shadcn/ui-Bausteine und Layout
│  ├─ lib/              authz, db, storage, audit, env, auth, warteschlange
│  ├─ server/           tRPC-Router und Kontext
│  └─ worker/           BullMQ-Hintergrundprozess
├─ tests/               Vitest (unit) und Playwright (e2e)
└─ docs/                Anleitung, Roadmap, Devlog, Aufwände

Mandantentrennung

Jede Tabelle trägt organisationId, und Postgres setzt die Trennung mit Row Level Security durch. Es gibt zwei Datenbankverbindungen:

  • florian_app (DATABASE_URL) — RLS aktiv, NOBYPASSRLS. Über diese Verbindung arbeitet die Anwendung. Ohne gesetztes app.current_organisation liefert jede Abfrage null Zeilen.
  • Eigentümer (DIRECT_DATABASE_URL) — umgeht RLS. Nur für Migrationen, Seed, Anmeldung (die E-Mail-Suche muss über alle Wehren gehen) und Wartungsjobs.

Fachdaten laufen ausschließlich über fuerOrganisation() aus src/lib/db.ts:

const personen = await fuerOrganisation(orgId, (db) =>
  db.person.findMany({ where: { aktiv: true } }),
);

Ein vergessener Mandantenfilter kostet damit im schlimmsten Fall ein leeres Ergebnis — nicht die Daten einer fremden Wehr. tests/unit/mandantentrennung.test.ts prüft das gegen eine echte Datenbank.

Audit-Log

Jede schreibende Operation erzeugt einen Eintrag mit Akteur, Zeitpunkt, Entität und Vorher/Nachher als JSONB. Die Tabelle ist append-only:

  • UPDATE ist per Trigger immer gesperrt.
  • DELETE nur im gekennzeichneten Aufbewahrungslauf (SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an'), den ausschließlich der Worker ausführt — nachdem er exportiert hat. Ohne diese Ausnahme ließe sich das Löschkonzept nach DSGVO nicht umsetzen.

Geheimnisse (Passwort-Hashes, PINs, Token) werden vor dem Schreiben entfernt.

Berechtigungen

Alles in src/lib/authz.ts — keine Rollenprüfung in Komponenten. 9 Rollen, 38 Einzelrechte. Der Seed spiegelt den Katalog in die Datenbank, damit eine Wehr Rechte nachträglich zuschneiden kann, ohne dass jemand Code ändert.

export const geraetSpeichern = mitRecht("geraet.bearbeiten").mutation(/* … */);

Anmeldung

Drei Wege, eine Sitzung:

  1. OIDC gegen authentik — der Regelweg. authentik wird separat betrieben und ist nicht Teil dieses Stacks. Im Provider einzutragen: Redirect-URI ${APP_URL}/api/auth/callback/authentik, Scopes openid profile email.
  2. E-Mail und Passwort — Rückfalloption für den Erststart und für den Fall, dass authentik nicht erreichbar ist. Über AUTH_LOCAL_ENABLED abschaltbar.
  3. Terminal (PIN oder RFID) — für das Kiosk-Gerät im Gerätehaus. Zwei Schranken: erst weist sich das Gerät mit KIOSK_DEVICE_SECRET aus, dann die Person mit PIN oder Karte. Die vollständige Oberfläche dazu kommt in Phase 4.

Rollen aus authentik-Gruppen wirken als Vorbelegung beim ersten Login (AUTH_OIDC_GROUP_MAPPING). Sobald jemand die Rolle in FLORIAN ändert, ist FLORIAN führend und OIDC überschreibt nicht mehr.

Dateien

Alles liegt in MinIO, nie im Dateisystem und nie in der Datenbank. Zugriff ausschließlich über src/lib/storage.ts. Objektschlüssel:

<wehr-slug>/<entitaet>/<entitaetId>/<uuid>-<dateiname>

Downloads laufen über presignte Links mit begrenzter Gültigkeit (S3_URL_TTL, Vorgabe 15 Minuten).


Phase 2 — Wartung und Prüfung

Das Modul, wegen dem eine Wehr so ein Programm überhaupt einführt: Prüffristen im Blick behalten und im Streitfall nachweisen können, dass geprüft wurde.

Der Weg durch das Modul

Wartungsvorlage          was an einem Gerätetyp in welchem Takt geprüft wird
  └─ Checklistenpunkt    die einzelne Frage: ja/nein, Messwert, Text, Foto
       ↓  nächtlicher Lauf
Wartungstermin           ein fälliger Termin an einem konkreten Gerät
       ↓  Prüfwizard
Pruefung                 durchgeführte Prüfung, unterschrieben, festgeschrieben
  ├─ Pruefergebnis       je Checklistenpunkt eine Antwort
  ├─ Signatur            Unterschrift aus dem Zeichenfeld, PNG in MinIO
  └─ Mangel              was aufgefallen ist und behoben werden muss

Ohne Vorlage gibt es keine Termine, ohne Termine kein Fristen-Dashboard. Die erste Seite, die eine Wehr in Phase 2 ausfüllt, ist deshalb /pruefungen/vorlagen.

Das Protokoll ist unveränderbar

Ein abgeschlossenes Prüfprotokoll ist der Nachweis gegenüber der Unfallkasse. Wäre es nachträglich änderbar, wäre es als Nachweis wertlos. Die Sperre sitzt deshalb in der Datenbank (Trigger pruefung_unveraenderlich, Migration 20260903000300_wartung_rls) und nicht nur im Anwendungscode — ein vergessener Zustandscheck in einem Router würde sonst reichen, um sie auszuhebeln.

Nach dem Abschluss sind genau drei Änderungen zulässig, und alle drei ergänzen das Protokoll, statt es zu verfälschen:

Änderung Warum
ABGESCHLOSSEN → ERSETZT eine Korrekturprüfung ist nachgefolgt
protokollDateiId, solange leer das PDF entsteht im Hintergrund und wird nachgetragen
geaendertAm setzt Prisma bei jedem Schreibvorgang mit

Dasselbe gilt für die Bestandteile: an einem abgeschlossenen Protokoll lassen sich weder Einzelergebnisse ändern noch Unterschriften nachtragen. Korrekturen erzeugen eine neue Prüfung mit Verweis auf die alte; beide bleiben lesbar.

Gelöscht wird ein Protokoll nie — außer im ausdrücklich gekennzeichneten Aufbewahrungslauf, demselben Schalter wie beim Audit-Log (SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an').

Der nächtliche Lauf

Der Worker trägt sich beim Start je Wehr zwei wiederkehrende Aufträge ein:

Auftrag Vorgabe Was er tut
fristen.pruefen 03:15 Uhr Termine aus den Vorlagen planen, Frist und Status an jedem Gerät nachziehen
erinnerung.senden 03:45 Uhr Vorwarnungen zu offenen Terminen verschicken

Beide sind wiederholbar: doppelte Termine verhindert die Eindeutigkeit über Gerät, Vorlage und Fälligkeitstag, doppelte Mails ein Erinnerungseintrag je Termin und Stufe. Erinnert wird bei T-30 (bzw. der Vorwarnzeit der Vorlage), T-7, T-0 und einmal bei Überfälligkeit — als eine Sammelnachricht je Empfänger, nicht als eine Mail je Gerät.

„Überfällig" ist bewusst kein gespeicherter Zustand, sondern wird aus dem Fälligkeitsdatum und dem heutigen Tag gerechnet. Gespeicherte Zustände laufen der Uhr hinterher; berechnete nicht.

Prüfwizard

Zugeschnitten auf das Tablet im Gerätehaus: ein Prüfpunkt je Bildschirm, große Schaltflächen, Foto direkt aus der Kamera, Unterschrift auf einem Zeichenfeld, das Finger, Stift und Maus gleichermaßen versteht.

Jede Antwort geht sofort zum Server. Bricht das WLAN weg, ist höchstens die letzte Antwort verloren, nicht die ganze Prüfung — beim erneuten Öffnen wird der Entwurf fortgesetzt.

Die Bewertung rechnet der Server, nicht der Browser (src/lib/wartung/bewertung.ts):

  • ein Messwert außerhalb des zulässigen Bereichs gilt als beanstandet,
  • ein beanstandeter Pflichtpunkt bedeutet „nicht bestanden" und sperrt das Gerät,
  • ein beanstandeter Kann-Punkt bedeutet „bestanden mit Mängeln".

Das Ergebnis ist ein Vorschlag; die Entscheidung trifft der Prüfer, denn er trägt die Verantwortung.

Prüfprotokoll als PDF

Erzeugt der Worker über Gotenberg (src/lib/wartung/protokoll.ts) und legt es in MinIO ab. Kopf mit Wehr, Gerät und Prüfer-Kennung, die Checkliste mit Soll, Ist und Befund, eingebettete Fotos und Unterschriften, Fußzeile mit Prüfvorschrift, Prüfdatum und Seitenzahl.

Alles ist eingebettet — keine externen Schriften, keine nachgeladenen Bilder. Ein Protokoll muss in zehn Jahren noch genauso aussehen wie heute.

Die laufende Protokollnummer (JJJJ-NNNN) wird je Wehr und Jahr unter einer Transaktionssperre vergeben; zwei gleichzeitig abschließende Prüfer bekommen verschiedene Nummern.

Mängel und Rückrufe

Der Mängelweg ist immer derselbe: melden → zugewiesen → in Arbeit → behoben. Melden darf jedes Mitglied — der Mangel fällt dem auf, der das Gerät benutzt, nicht dem Gerätewart am Schreibtisch. Ein kritischer Mangel sperrt das Gerät sofort; beim Beheben wird die Sperre wieder aufgehoben, aber nur, wenn kein anderer offener Mangel dasselbe Gerät sperrt.

Bei einem Rückruf sucht FLORIAN anhand von Bauart, Modell, Seriennummernbereich und Herstellungszeitraum nach betroffenen Geräten. Das Ergebnis ist ein Vorschlag, keine automatische Sperre: eine Chargenangabe des Herstellers passt selten eins zu eins auf die Seriennummern im eigenen Bestand.

Zusätzliche Umgebungsvariablen

Variable Vorgabe Bedeutung
WARTUNG_NACHTLAUF 15 3 * * * wann Termine geplant werden (cron, Europe/Berlin)
WARTUNG_ERINNERUNG_LAUF 45 3 * * * wann Erinnerungen verschickt werden
WARTUNG_PLANUNGSHORIZONT_TAGE 180 wie weit im Voraus Termine angelegt werden

Phase 3 — Einsätze und Übungen

Was die Wehr tut, wird hier dokumentiert — für die Gemeinde, für die Versicherung und für die eigene Mannschaft.

Der Weg durch das Modul

Schnellerfassung     Stichwort, Ort, Fahrzeuge — im Alarmfall in 20 Sekunden
   ↓  während des Einsatzes
Zeitstempel          alarmiert, ausgerückt, eingetroffen, Ende, eingerückt,
                     einsatzbereit — je ein Knopf
Lagemeldungen        aus der Wehr und über das Portal einer Fremdwehr
   ↓  danach, in Ruhe
Kräfte und Material  wer war dabei, was wurde verbraucht
Bericht              der Text des Einsatzleiters
   ↓  Freigabe
Einsatzbericht       als PDF, festgeschrieben, an die Gemeinde

Die sechs Zeitstempel

Sie sind der Kern jeder Einsatzauswertung. Aus ihnen ergeben sich drei Zahlen:

Kennzahl Rechnung sagt etwas aus über
Ausrückzeit Alarm bis Ausrücken die Wehr selbst
Anfahrtszeit Ausrücken bis Eintreffen Lage und Wegstrecke
Hilfsfrist Alarm bis Eintreffen das, wonach die Gemeinde fragt

In Bayern gilt als Ziel: in 80 Prozent der Fälle innerhalb von zehn Minuten. Genau dieser Wert steht in der Statistik — nicht der Durchschnitt, denn der verdeckt die Ausreißer, um die es geht.

Stärke nach FwDV 3

Aus den Funktionen der erfassten Kräfte errechnet FLORIAN die Stärke in der üblichen Schreibweise Führer/Unterführer/Mannschaft/Gesamt:

Einheit Stärke Besetzung
Trupp 0/1/1/2 Truppführer, Truppmann
Staffel 1/1/4/6 Gruppenführer, Maschinist, zwei Trupps
Gruppe 1/3/5/9 Gruppenführer, Maschinist, Melder, drei Trupps
Zug 1/5/12/18 Zugführer, Melder, Gruppe und Staffel

Regional unterschiedlich. Manche Wehren zählen den Maschinisten zu den Unterführern, andere schreiben dreistellig ohne Unterführer (Gruppe = 1/8/9). Die Zuordnung steht an einer Stelle — src/lib/einsatz/staerke.ts — und ist bewusst leicht zu ändern.

Der freigegebene Bericht ist unveränderbar

Dieselbe Logik wie beim Prüfprotokoll aus Phase 2, denn der Bericht geht an die Gemeinde und im Schadensfall an die Versicherung. Bis zur Freigabe ist alles änderbar — ein Einsatz wird tagelang ergänzt, und genau dafür ist der Entwurfsstand da. Mit der Freigabe ist Schluss; der Trigger einsatz_freigabe_schuetzen setzt das durch.

Zwei Ausnahmen bleiben, beide nachtragend: das PDF, solange keines hinterlegt ist, und geaendertAm.

Lagemeldungen sind ausdrücklich ausgenommen. Sie sind das Protokoll des Verlaufs, kein Bestandteil des Berichts — und eine Meldung aus dem Portal kann eintreffen, wenn der Bericht längst geschrieben ist.

Einsatzportal für Fremdwehren

Bei einer größeren Sache sind Nachbarwehren, THW oder Rettungsdienst mit vor Ort. Die haben kein Konto in FLORIAN und sollen auch keines bekommen. Der Einsatzleiter erzeugt stattdessen einen Link, den er als QR-Code zeigt oder weiterschickt.

Vier Schranken sichern ihn ab:

  1. Zufall — 32 zufällige Bytes im Link.
  2. Nur ein Hash in der Datenbank — wer sie liest, bekommt keinen gültigen Link.
  3. Zeitlich begrenzt — Vorgabe 24 Stunden, jederzeit widerrufbar, jeder Aufruf wird mitgezählt.
  4. Zugriffsbegrenzung — 120 Aufrufe je Link und Stunde, 30 Meldungen, 10 Fotos.

Und eine fünfte, die keine technische ist: das Portal zeigt Stichwort, Ort, Zeitstempel und Lagemeldungen. Keine Namen von Einsatzkräften, keine Berichte, kein Weg in den Rest der Anwendung.

Adressen zu Koordinaten

Über einen selbst betriebenen Nominatim (NOMINATIM_URL). Einsatzadressen sagen, wo es gebrannt hat und wer betroffen war; solche Anfragen gehören nicht an einen fremden Dienst, und die Nutzungsbedingungen des öffentlichen Nominatim erlauben es ohnehin nicht.

Ohne Konfiguration bleibt das Feld leer und die Koordinaten werden von Hand eingetragen — kein Fehler, sondern der Normalfall in einer frischen Installation. Die Karte dazu kommt in Phase 6.

Gespeichert wird doppelt: als Dezimalgrad, die Prisma lesen kann, und als PostGIS-Punkt für die Karte. Ein Trigger hält beides zusammen.

Statistik und Jahresexport

/einsaetze/statistik beantwortet beide Fragen: die der Gemeinde (Anzahl nach Kategorie der Landesstatistik, Hilfsfristen) und die der Wehr (Beteiligung je Person, Auslastung je Fahrzeug). Der Jahresexport als PDF liegt unter /api/einsaetze/jahresexport?jahr=… und wird bewusst nicht abgelegt — er ist eine Auswertung, keine Urkunde, und ändert sich, solange noch Einsätze nachgetragen werden.

Zusätzliche Umgebungsvariablen

Variable Vorgabe Bedeutung
GEOCODING_ENABLED false Adresssuche einschalten
NOMINATIM_URL — Adresse des eigenen Nominatim
GEOCODING_LAENDER de,at,ch Eingrenzung der Suche
PORTAL_ENABLED true Einsatzportal für Fremdwehren
PORTAL_GUELTIGKEIT_STUNDEN 24 Lebensdauer eines Links
PORTAL_MAX_ZUGRIFFE 120 Aufrufe je Link und Stunde

Phase 4 — Das Terminal im Gerätehaus

Ein Wandtablet neben der Fahrzeughalle. Es muss zwei Dinge können, die eine Verwaltungsoberfläche am Schreibtisch nicht können muss: mit Handschuhen bedienbar sein und weiterarbeiten, wenn das Netz weg ist. Stahlbeton, Metalltore und ein Repeater, der irgendwann ausfällt — das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Die Oberfläche liegt unter /kiosk und ist eine eigene: große Kacheln statt Navigationsleiste, Schaltflächen ab 64 Pixel Höhe, Symbol und Text.

Der Weg durch das Modul

  1. Einmal einrichten — /kiosk/einrichten verlangt den Kurznamen der Wehr und das Gerätegeheimnis aus der .env (KIOSK_DEVICE_SECRET). Beides nimmt die Seite auch aus der Adresse an, damit am Tablet nichts abgetippt werden muss:

    /kiosk/einrichten?wehr=ff-musterhausen&schluessel=…
    
  2. Anmelden — Ausweis auflegen, QR-Code vom Handy oder Mitgliedsnummer und PIN. Ohne eingerichtetes Gerät kommt niemand hinein, auch nicht mit richtiger PIN: das Gerätegeheimnis ist die erste Schranke.

  3. Erfassen — Mangel melden, Kommen/Gehen, Fahrt beginnen und beenden, Wäsche abgeben, Inventurgang.

  4. Von selbst abmelden — nach KIOSK_IDLE_TIMEOUT Sekunden Untätigkeit, mit sichtbarer Warnung vorher. Ein Terminal, an dem die letzte Anmeldung stehen bleibt, erfasst irgendwann alles auf den Falschen.

Was dabei zusammenkommt, steht in der Verwaltung unter /terminal.

Mangel melden in unter dreißig Sekunden

Der Vorgang, an dem sich das Terminal misst. Drei Schritte, kein Formular:

  1. QR-Code am Gerät scannen — oder die Inventarnummer eintippen.
  2. Foto aufnehmen und einen Satz dazu.
  3. Dringlichkeit antippen. Damit ist es abgeschickt.

„Kritisch" sperrt das Gerät sofort. Eine unbekannte Inventarnummer hält die Meldung nicht auf: sie geht raus und landet notfalls in der Konfliktliste — lieber ein Zettel zu viel als ein Riss im Schlauch, den niemand gemeldet hat.

Offline: wie nichts verloren geht

Drei Bausteine, und keiner davon ist optional:

Service Worker (public/sw.js, von Hand geschrieben, keine Bibliothek): App-Shell und Symbole liegen im Zwischenspeicher, Seitenaufrufe gehen network-first mit Ausweichseite /kiosk/offline, lesende tRPC-Aufrufe stale-while-revalidate. Schreibende Anfragen und alles unter /api/auth fasst er nicht an — eine zwischengespeicherte Anmeldung wäre eine Lücke, kein Komfort.

Warteschlange in der IndexedDB (src/lib/kiosk/outbox.ts, Dexie): jede schreibende Aktion geht zuerst dorthin — auch online. Sonst gäbe es zwei Wege durch den Code, und der seltenere wäre der ungetestete. Fotos liegen als Blob daneben und werden beim Übertragen zuerst hochgeladen.

Idempotenzschlüssel: die Kennung erzeugt der Browser beim Einreihen (crypto.randomUUID()), nicht der Server beim Empfangen. Bricht die Übertragung ab und wird wiederholt, erkennt der Server denselben Vorgang an derselben Kennung wieder und antwortet mit dem Ergebnis von damals. Die Tabelle kiosk_vorgang hat diese Kennung als Primärschlüssel, und die Datenbank verweigert dem Anwendungszugang UPDATE und DELETE darauf.

Ein Vorgang verschwindet aus der Warteschlange, wenn der Server ihn angenommen oder als bereits verarbeitet erkannt oder in die Konfliktliste gelegt hat. In allen drei Fällen ist er angekommen. Liegen bleibt nur, was technisch nicht durchging.

Der Zustand steht als Leiste über allem — verbunden, wie viele Änderungen warten, kein Netz — in Klartext und nicht nur als Farbe.

Wem ein Vorgang zugeschrieben wird. Der Server nimmt dafür die Person, die beim Empfang angemeldet ist. Im Regelfall ist das dieselbe, die erfasst hat — wer offline erfasst, bleibt angemeldet, weil auch das Abmelden Netz braucht. Damit dazwischen kein Fenster bleibt, überträgt das Terminal vor jedem Abmelden — von Hand wie durch die Abmeldeuhr — noch einmal.

Konflikte

Ein Vorgang, der sich nicht anwenden lässt (Gerät zwischenzeitlich ausgesondert, Prüfung inzwischen festgeschrieben), wird nicht verworfen und nicht erzwungen, sondern in sync_konflikt gelegt. Der Gerätewart sieht ihn unter /terminal und entscheidet. Das ist der ehrliche Umgang mit einem Tablet, das drei Tage offline war.

Anmeldemarke fürs Handy

Wer den Ausweis vergessen hat, öffnet /anmeldemarke und hält den QR-Code vor die Kamera des Terminals. Die Marke ist mit AUTH_SECRET signiert, nicht gespeichert, und gilt 60 Sekunden — ein abfotografierter Code aus der Umkleide nützt danach nichts mehr. Die Seite erneuert ihn von selbst.

Hallenmonitor

/kiosk/monitor läuft im Vollbild ohne Bedienung: Uhrzeit, laufender Einsatz, wer im Haus ist, Fahrzeuge samt laufenden Fahrten, fällige Prüfungen und die nächsten Termine. Optional Wetterwarnungen des DWD — die einzige Verbindung, die FLORIAN von sich aus nach außen aufbaut, und deshalb standardmäßig aus.

Als App installieren

Das Manifest liegt unter /manifest.webmanifest, die Symbole entstehen mit npm run icons und liegen unter public/icons/. Startseite ist /kiosk. Im Kiosk-Browser des Tablets wird daraus eine Vollbildanwendung ohne Adresszeile.

Zusätzliche Umgebungsvariablen

Variable Vorgabe Bedeutung
KIOSK_ENABLED true Terminalanmeldung freischalten
KIOSK_DEVICE_SECRET — Geheimnis, mit dem sich ein Tablet ausweist
KIOSK_IDLE_TIMEOUT 120 Abmeldung nach Untätigkeit, in Sekunden
WETTER_ENABLED false Wetterwarnungen auf dem Monitor
DWD_WARNCELL — Warnzellen-Nummer der eigenen Gemeinde
DWD_WARNUNGEN_URL DWD-Warnapp Quelle der Warnungen
WETTER_TIMEOUT 5 Zeitlimit des Abrufs, in Sekunden
WETTER_ZWISCHENSPEICHER 300 Gültigkeit einer Antwort, in Sekunden

Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7

Das sicherheitsrelevanteste Modul des Projekts. Über jeder Ansicht steht deshalb dauerhaft:

Ergänzendes System — die analoge Atemschutzüberwachung bleibt führend.

Der Hinweis lässt sich abschalten, aber nur zusammen mit einer Fundstelle: ATEMSCHUTZ_HINWEIS=false wirkt erst, wenn unter ATEMSCHUTZ_FREIGABE steht, worauf sich die Freigabe stützt — etwa „Kommandantenbeschluss vom 12.03.2026". Fehlt sie, bleibt der Hinweis stehen. Eine Freigabe ohne Beschluss ist keine.

Die Zeit gehört dem Server

Das ist die eine Entscheidung, aus der alles Weitere folgt. Nirgends wird eine Restzeit heruntergezählt. In der Datenbank stehen Zeitstempel; wie lange ein Trupp drin ist, rechnet jede Ansicht bei jedem Bild neu aus dem Einstiegszeitpunkt und der aktuellen Uhr.

Daraus ergibt sich von selbst, was Phase-5.md als wichtigste Anforderung nennt:

Was passiert Was die Anzeige macht
Browser neu laden Zeigt dieselbe Zeit weiter — es gab nichts zu verlieren
Zweiter Bildschirm daneben Zeigt dieselbe Zeit, ohne Abgleich
Verbindung bricht ab Die Uhr läuft weiter, und der Abriss steht sichtbar da
Server neu gestartet Nach der ersten Antwort ist alles wieder da

Server und Browser rechnen mit denselben Funktionen (src/lib/atemschutz/berechnung.ts). Was das Tablet anzeigt, weist das Protokoll später genauso aus.

Rückzugsdruck

Gerechnet wird nach dem doppelten Anmarschverbrauch: was der Weg hinein an Luft gekostet hat, kostet der Weg zurück noch einmal.

Rückzug = 2 × (Eingangsdruck − Druck am Einsatzziel) + Warndruck + Zuschlag

Dafür meldet der Trupp beim Erreichen des Einsatzziels einmal seinen Druck. Solange das nicht geschehen ist, greift die Zwei-Drittel-Regel — sie liegt in aller Regel höher und ist damit die vorsichtigere Annahme; die Karte sagt dann „vorläufig" dazu.

Maßgeblich ist immer der ungünstigste Wert im Trupp: der Trupp geht gemeinsam zurück, also zählt, wer am wenigsten Luft hat.

Die Ampel steht schon zehn Prozent über der Grenze auf Gelb — der Trupp soll losgehen, bevor der Wert erreicht ist, nicht wenn er erreicht ist. Farbe und Text, wie überall in FLORIAN.

Der Weg durch eine Überwachung

  1. Eröffnen — Bezeichnung genügt. Die Zuordnung zu einem Einsatz lässt sich nachtragen; im Ernstfall wird zuerst überwacht.
  2. Trupp anlegen — zwei oder drei Personen, für jede der Eingangsdruck, eine davon Truppführer. Daneben steht, ob die Person nach FwDV 7 einsetzbar ist. Gesperrt wird nichts: im Einsatz entscheidet der Einheitsführer, und ein Programm, das ihm im entscheidenden Moment eine Person verweigert, wird umgangen — dann steht am Ende gar nichts im Protokoll.
  3. Einstieg — ab hier läuft die Uhr.
  4. Druckabfrage — für den ganzen Trupp in einer Zeile. Nach ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL Sekunden ohne Meldung wird erinnert; gerechnet ab der letzten Meldung, nicht ab dem Einstieg.
  5. Rückweg und heraus — beim Herauskommen die Ausgangsdrücke.
  6. Beenden — geht erst, wenn alle Trupps als draußen gemeldet sind. Eine beendete Überwachung mit einem Trupp, der noch drin steht, wäre die gefährlichste Zeile im ganzen Protokoll.

Dazu jederzeit: Rückzug anordnen, Mayday (aufzuheben, nicht wegzuklicken) und Notizen ins Protokoll.

Der Ereignisstrom

Änderungen kommen über Server-Sent Events unter /api/atemschutz/strom — kein WebSocket, kein eigener Node-Server, next start bleibt wie es ist. Der Strom meldet nur „es hat sich etwas geändert"; die Ansicht holt daraufhin den Stand. Geschrieben wird wie überall über tRPC.

Zwei Dinge machen ihn belastbar:

  • Er verbindet sich selbst neu. EventSource bringt das mit.
  • Stille gilt als Abriss. Der Server schickt alle zwei Sekunden ein Lebenszeichen; bleibt es acht Sekunden aus, steht die Verbindung sichtbar auf „unterbrochen" — auch wenn der Browser keinen Fehler meldet. Dieser Fall ist real: wird das Netz gekappt, während der Strom offen ist, schweigt EventSource einfach.

Fällt der Strom ganz aus, bleibt die Ansicht bedienbar — sie fragt zusätzlich im festen Takt nach. Der Strom macht sie schneller, nicht erst funktionsfähig.

Das Protokoll

Ein PDF mit Rahmen, Trupps und dem Verlauf — Ereignisse und Druckmessungen in einer Zeitachse, damit niemand zwei Spalten gleichzeitig lesen muss. Es entsteht beim Beenden im Hintergrundprozess und, falls das nicht geklappt hat, beim Abruf unter /api/atemschutz/protokoll?id=….

Im Kopf steht, ob die digitale Überwachung freigegeben war. Wer das Blatt später in der Hand hält, soll wissen, was er da hat.

Verändern lässt sich nichts: druckmessung und atemschutz_ereignis sind für den Anwendungszugang gegen UPDATE und DELETE gesperrt, und zusätzlich sitzt auf beiden ein Trigger. Ein Fehler wird durch einen neuen Eintrag richtiggestellt.

Wer darf unter Atemschutz?

Drei Nachweise, die gleichzeitig gelten müssen:

Nachweis Frist
G26.3 nach Alter: bis 50 Jahre drei Jahre, danach eines
Belastungsübung jährlich (Übungsstrecke)
Einsatzübung unter Atemschutz jährlich — ein echter Einsatz zählt

Dazu die Qualifikation als Atemschutzgeräteträger aus Phase 1. Die Übersicht zeigt eine Ampel mit Klartext, was fehlt: eine rote Ampel ohne Begründung hilft am Fahrzeug niemandem. Auf der Startseite steht die Zahl, nach der im Einsatz als Erstes gefragt wird — wie viele Träger heute einsetzbar sind.

Zusätzliche Umgebungsvariablen

Variable Vorgabe Bedeutung
ATEMSCHUTZ_HINWEIS true Sicherheitshinweis über jeder Ansicht
ATEMSCHUTZ_FREIGABE — Fundstelle der Freigabe; ohne sie bleibt der Hinweis
ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL 600 Abstand der Druckabfrage in Sekunden
ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK 55 Ansprechdruck der Warneinrichtung in bar
ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG 10 Sicherheitszuschlag auf den Rückzugsdruck

Phase 6 — Kartenmodule

Die Frage, wegen der es das Modul gibt, wird auf der Anfahrt gestellt: Was liegt in der Nähe, und was gibt es her?

Keine Kacheln aus dem Netz

Wo eine Wehr ausrückt, wo ihre Hydranten liegen und welche Objekte sie im Blick hat, ist niemandes Geschäft. FLORIAN lädt deshalb keine Kartenkacheln von einem öffentlichen Dienst — auch nicht „nur zum Ausprobieren". Der Kartenserver läuft selbst:

docker compose --profile karte up -d

Dafür wird eine MBTiles-Datei des eigenen Ausrückegebiets gebraucht; woher man sie bekommt, steht in docker/karten/LIESMICH.md. Danach in der .env:

KARTE_STIL_URL=http://localhost:8085/styles/basic/style.json

Ohne Kartenserver läuft alles trotzdem — die Karte zeigt einen leeren Grund mit einem Hinweis darauf. Punkte liegen an der richtigen Stelle, Entfernungen stimmen, die Umkreissuche rechnet; es fehlen nur die Straßen darunter. Ist ein Server eingetragen, aber nicht erreichbar, sieht es genauso aus — mit entsprechendem Hinweis.

Löschwasser

Hydranten, Saugstellen, Zisternen und offene Gewässer mit Typ, Nennweite, Durchfluss, Zustand und dem, was man vor Ort wissen muss („im Winter oft zugeschoben").

Die Umkreissuche ist der eigentliche Zweck: in die Karte tippen, und es steht da, was in 500 Metern erreichbar ist — nach Entfernung sortiert, mit Nennweite und Durchfluss. Sie läuft über PostGIS (ST_DWithin auf der Geografie, GiST-Index), nicht über die Dezimalgrade: bei tausend Hydranten wäre alles andere ein vollständiger Tabellendurchlauf, und gefragt wird während der Fahrt.

Import

Zwei Quellen, die eine Wehr tatsächlich bekommt:

Quelle Was erkannt wird
GeoJSON FeatureCollection mit Punkten, Eigenschaften wie in der CSV
CSV der Stadtwerke Spaltennamen wie DN, Lage, Latitude, Pruefdatum, Bauart

Der Import ist nachsichtig, aber ehrlich: „DN 100" wird zu 100, „48,5031" zu 48.5031, „24.05.2026" zu einem Datum, und vertauschte Achsen werden erkannt und zurückgedreht. Was nicht lesbar ist, wird mit Zeilennummer und Grund gemeldet — und der Rest läuft durch. Eine Liste, die zu 90 Prozent stimmt, ist im Einsatz mehr wert als keine.

Geraten wird nichts. Fehlt die Position, wird die Zeile übersprungen: ein Hydrant ohne Ort ist kein Hydrant. Und ohne Statusangabe steht „ungeprüft", nicht „einsatzbereit".

Objekte und Feuerwehrpläne

Was hier gepflegt wird, wird auf der Anfahrt gelesen — oft vom Beifahrersitz, oft in zwanzig Sekunden. Deshalb sind Zufahrt, Gefahren und Schlüsseldepot eigene Felder und stehen ganz oben, nicht in einer Fließtextnotiz.

Dazu Ansprechpartner mit der einzigen Angabe, die im Einsatz zählt — wer nachts ans Telefon geht — und die Planblätter nach DIN 14095 mit ihrem Stand.

Gesucht wird über alles: Name, Straße, Gefahrenstichwort, Ansprechpartner. Wer im Einsatz sucht, weiß selten, wie das Objekt im System heißt.

Lagekarte

Eine je Einsatz, unterhalb der Einsatzdaten. 22 taktische Zeichen nach FwDV 102, selbst gezeichnet als SVG — fertige Sätze sind selten frei verwendbar, und nachgeladen wird ohnehin nichts.

Ein Werkzeug, ein Klick: Zeichen wählen, in die Karte tippen. Dazu Linienzüge (Schlauchleitung, Absperrung), Flächen (Bereitstellungsraum) und Beschriftungen.

Der Abgleich zwischen Geräten läuft über denselben Ereignisstrom wie die Atemschutzüberwachung, und wie dort steht der Zustand der Verbindung sichtbar da. Zurückgenommene Elemente verschwinden von der Karte, nicht aus dem Datenbestand: eine Lagekarte ist die Mitschrift einer Entscheidung.

Wasserförderung

Die Rechnung, die sonst mit Tabelle und Bleistift auf der Motorhaube entsteht. Strecke in die Karte tippen, Durchmesser und Fördermenge einstellen:

Reibungsverlust je 100 m = Beiwert × (Fördermenge / 100)²
Höhenverlust             = Höhenmeter × 0,1 bar

Daraus: Zahl der Verstärkerpumpen, Schlauchlängen je Abschnitt, Restdruck und der Druck, der an der Einsatzstelle ankommt. Die Beiwerte treffen die Tabellenwerte der Ausbildung — 1,5 bar je 100 m im B-Schlauch bei 800 l/min.

Reicht ein Abschnitt selbst mit voller Pumpe nicht, sagt die Ausgabe das, statt eine Zahl auszuwerfen, die niemand halten kann. Und unter jeder Rechnung steht, was sie ist: eine Planungshilfe. Was zählt, ist der Druck am Verteiler.

Zusätzliche Umgebungsvariablen

Variable Vorgabe Bedeutung
KARTE_STIL_URL — Stil des eigenen Kartenservers; leer = leerer Grund
KARTE_BREITENGRAD 48.5 Mittelpunkt, falls kein Standort verortet ist
KARTE_LAENGENGRAD 12.15 dito
KARTE_ZOOM 13 Zoomstufe beim Öffnen
KARTE_PORT 8085 Port des tileserver-gl (Profil karte)

Befehle

npm run dev              # Entwicklungsserver auf Port 3100
npm run build            # Produktionsbuild
npm run worker:dev       # Hintergrundprozess mit Neuladen
npm run test             # Vitest
npm run test:e2e         # Playwright
npm run typecheck        # TypeScript ohne Ausgabe
npm run db:migrate       # ausstehende Migrationen anwenden
npm run db:seed          # Beispielwehr einspielen
npm run db:studio        # Prisma Studio
npm run screenshots      # Bilder für docs/ANLEITUNG.md erzeugen

Dienste und Ports (Entwicklung)

Bewusst nicht die Standardports, damit FLORIAN neben anderen lokalen Stacks laufen kann. Alle Werte stehen in der .env.

Dienst Adresse
Anwendung http://localhost:3100
PostgreSQL 17 + PostGIS localhost:5442
Redis localhost:6389
MinIO API http://localhost:9010
MinIO Weboberfläche http://localhost:9011
Gotenberg http://localhost:3101
Mailpit (nur Entwicklung) http://localhost:8125
Adminer (nur Entwicklung) http://localhost:8081

Produktionsbetrieb

docker compose -f docker-compose.yml up -d

Die Angabe von -f ist wichtig: ohne sie legt Docker Compose automatisch docker-compose.override.yml darüber, und das ist die Entwicklungsvariante ohne Traefik. In Produktion terminiert Traefik TLS und verteilt auf APP_DOMAIN und MINIO_DOMAIN.

Der App-Container wendet beim Start ausstehende Migrationen an; der Worker tut das bewusst nicht, damit nicht zwei Prozesse gleichzeitig migrieren.

Datenschutz

  • Keine Telemetrie, keine externen CDNs, keine Google Fonts. Es werden nur Schriften verwendet, die auf dem Gerät vorhanden sind.
  • Aufbewahrungsfristen konfigurierbar (AUFBEWAHRUNG_JAHRE, AUDIT_AUFBEWAHRUNG_TAGE, PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE).
  • Externe Dienste (Mail, Telegram, LLM) sitzen hinter Schnittstellen in src/lib/integrations/ und sind einzeln abschaltbar. Ohne Freischaltung wird nur ins Log geschrieben.

Sicherheitshinweis

Atemschutzüberwachung und Alarmmonitor sind sicherheitsrelevant. Solange die Wehr das System nicht ausdrücklich freigegeben hat, bleibt die analoge Überwachung führend. Jede entsprechende Ansicht zeigt diesen Hinweis dauerhaft an.

S
Description
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Readme
181 MiB
Languages
TypeScript 87.5%
PLpgSQL 4.6%
CSS 2.7%
Shell 2.5%
Dockerfile 2.4%
Other 0.3%