Files
FireAdministration/CHANGELOG.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 26b62a3477 Phase 1: Stammdatenverwaltung
Ab hier fuehrt die Wehr ihren Bestand in FLORIAN.

Datenmodell:
- Standort, Geraeteraum, Geraetetyp, Qualifikationstyp und Qualifikation
- Fahrzeug um Fahrgestellnummer, DIN-Typ, Erstzulassung, Sitzplaetze,
  Tankinhalt und UVV-Frist erweitert
- Geraet um Geraetetyp, Lebensdauerkategorie, errechnetes Lebensdauerende,
  Anschaffungspreis und die Lagerung erweitert
- Ein Geraet steht entweder an einem Standort oder ist auf einem Fahrzeug
  verlastet. Eine Pruefbedingung setzt das durch, ein Trigger stellt zusaetzlich
  sicher, dass ein angegebener Geraeteraum zum angegebenen Fahrzeug gehoert.
- RLS auf allen neuen Tabellen, Trigram-Indizes fuer die Volltextsuche

Fachlogik:
- lib/stammdaten/fristen.ts rechnet Prueftermine, Lebensdauer und den
  abgeleiteten Geraetestatus. Der Geraetetyp gibt vor, das Geraet darf
  abweichen.
- lib/stammdaten/qr.ts und qr-parser.ts erzeugen und lesen die Codes
- lib/stammdaten/etiketten.ts baut den A4-Bogen mit 65 Etiketten
- lib/stammdaten/import.ts liest CSV und Excel, erkennt deutsche Datums- und
  Zahlenformate, Windows-1252 und Dubletten innerhalb der Datei
- lib/pdf.ts spricht Gotenberg an

Oberflaeche:
- Geraeteliste mit Volltextsuche, Statusfilter, serverseitiger Sortierung,
  Blaettern, Spaltenauswahl und Massenbearbeitung
- Geraetedetail mit QR-Code, Pruefvorgabe aus dem Geraetetyp und Verlauf
- Fahrzeugliste und -detail mit Beladung nach Beladeordnung
- Mitgliederliste nach Abteilung, Mitgliedsdetail mit Qualifikationen
- Qualifikationen mit Ablaufwarnung je Vorwarnzeit des Typs
- Import-Assistent mit Zuordnung und Vorschau vor dem Uebernehmen
- QR-Scanner ueber die Kamera, mit Eingabefeld als Rueckfallweg

Behoben:
- Fristenrechnung lief ueber startOfDay aus date-fns und damit in der Zeitzone
  des Servers. Ein DATE aus der Datenbank kommt als UTC-Mitternacht und wurde
  dadurch auf den Vortag geschoben — Fristen waeren einen Tag zu frueh faellig
  geworden. Jetzt eigene Kalenderarithmetik auf UTC-Bestandteilen.
- ctx.sitzung blieb in tRPC-Prozeduren nullbar, weil t.middleware() die
  Verengung der vorigen Middleware verwirft. Middleware jetzt direkt an .use().
- CardTitle war ein div und damit keine Ueberschrift. Wer mit einer
  Sprachausgabe arbeitet, springt von Ueberschrift zu Ueberschrift; Karten
  tauchten in dieser Navigation nicht auf.

Daten und Tests:
- Seed um 3 Standorte, 20 Geraeteraeume, 14 Geraetetypen mit echten
  Pruefvorgaben, 49 Geraete und 107 Qualifikationen erweitert
- 104 Vitest-Tests (vorher 32), 44 Playwright-Tests (vorher 10)
- Anleitung um sieben bebilderte Abschnitte erweitert, Changelog, Devlog,
  Aufwandsschaetzung und Roadmap fortgeschrieben

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 08:31:08 +02:00

7.7 KiB
Raw Blame History

Changelog

Alle nennenswerten Änderungen an FLORIAN. Format nach Keep a Changelog, Versionierung nach Semantic Versioning.

Die Regeln dazu stehen in docs/VERSIONIERUNG.md.

[Unveröffentlicht]

Noch nichts. Nächster Schritt ist Phase 2 (Wartungs- und Prüfmanagement).

[0.2.0] — 2026-09-03

Phase 1: Stammdaten. Ab hier führt die Wehr ihren Bestand in FLORIAN — mit Standorten, Fahrzeugen samt Beladeordnung, Gerätetypen als Vorgabe und Geräten, die per QR-Code am Regal auffindbar sind.

Hinzugefügt

Datenmodell

  • Standort (Gerätehaus, Lager, Außenstelle, Werkstatt) mit PostGIS-Punkt für die Karte ab Phase 6.
  • Geraeteraum — die Fächer am Fahrzeug (G1 bis G6, Heck, Dach, Mannschaftsraum), in Beladereihenfolge sortierbar.
  • Geraetetyp als Vorgabe für Prüfintervall, Prüfvorschrift und Lebensdauer. Ein einzelnes Gerät darf davon abweichen; sonst gilt der Typ.
  • Qualifikationstyp und Qualifikation mit Gültigkeitsdauer und eigener Vorwarnzeit je Typ.
  • Fahrzeug erweitert um Fahrgestellnummer, DIN-Typkurzzeichen, Erstzulassung, Sitzplätze, Tankinhalt, Gesamtmasse und die UVV-Frist.
  • Geraet erweitert um Gerätetyp, Lebensdauerkategorie, errechnetes Lebensdauerende, Anschaffungspreis und die Lagerung.

Regeln in der Datenbank

  • Ein Gerät steht entweder an einem Standort oder ist auf einem Fahrzeug verlastet — eine Prüfbedingung setzt das durch, ein Trigger stellt zusätzlich sicher, dass ein angegebener Geräteraum auch zum angegebenen Fahrzeug gehört.
  • Row Level Security auf allen neuen Tabellen.
  • Trigram-Indizes für die Volltextsuche über Geräte, Fahrzeuge und Personen.

Funktionen

  • Geräteliste mit Volltextsuche, Statusfilter, serverseitiger Sortierung, Blättern und Spaltenauswahl. Die Spaltenauswahl bleibt je Browser gespeichert.
  • Massenbearbeitung: Status mehrerer Geräte auf einmal setzen, Geräte umlagern. Jede Änderung erzeugt einen eigenen Protokolleintrag am jeweiligen Gerät.
  • QR-Code je Gerät. Der Code zeigt auf /g/<inventarnummer> und führt nach der Anmeldung direkt zur Gerätedetailseite.
  • Etikettenbogen als PDF über Gotenberg: DIN A4 mit 65 Etiketten (38,1 × 21,2 mm). Der Druck kann an einer beliebigen Position beginnen, damit angebrochene Bögen weiterverwendet werden können.
  • QR-Scan über die Kamera im Browser, mit Eingabefeld als Rückfallweg.
  • Import aus CSV und Excel: Spalten werden nach den Überschriften automatisch zugeordnet, die Vorschau zeigt Zeile für Zeile, was übernommen würde und was daran nicht stimmt. Geschrieben wird erst nach Bestätigung.
  • Gerätehistorie und Fahrzeughistorie, gerendert aus dem Audit-Log.
  • Qualifikationen mit Ablaufwarnung, gerechnet mit der Vorwarnzeit des jeweiligen Typs.
  • Fahrzeugdetail zeigt die Beladung nach Geräteräumen statt alphabetisch.

Daten und Tests

  • Der Seed legt jetzt zusätzlich 3 Standorte, 20 Geräteräume, 14 Gerätetypen mit echten Prüfvorgaben (DGUV, DIN, vfdb), 49 Geräte und 107 Qualifikationen an. Fristen sind bewusst gestreut, damit die Ampeln etwas zeigen.
  • 104 Vitest-Tests (vorher 32), davon 40 zum Import und 32 zu QR und Fristen.
  • 44 Playwright-Tests (vorher 10) über Desktop und Tablet.

Geändert

  • Fristenrechnung auf UTC-Kalenderarithmetik umgestellt. Vorher wurde über startOfDay aus date-fns gerechnet, das die Zeitzone des Servers verwendet. Ein Prüfdatum kommt aus der Datenbank als UTC-Mitternacht und wurde dabei auf den Vortag zurückgeschoben — Fristen wären einen Tag zu früh fällig geworden.
  • CardTitle rendert eine echte Überschrift statt eines div. Wer mit einer Sprachausgabe arbeitet, springt von Überschrift zu Überschrift; Karten tauchten in dieser Navigation vorher gar nicht auf.
  • Die Entwicklungsanzeige von Next.js ist abgeschaltet, damit sie nicht in den Bildern der Anleitung mitläuft.

Sicherheit

  • Der Etikettendruck wird protokolliert (EXPORTIERT) — damit ist nachvollziehbar, wann welche Aufkleber erzeugt wurden.
  • Der Import übernimmt keine Werte, die der Browser geschickt hat: die Datei wird beim Übernehmen erneut serverseitig eingelesen und geprüft. Sonst ließe sich die Vorschau umgehen.

[0.1.0] — 2026-09-03

Phase 0: das Fundament. Ab hier steht ein lauffähiger Stack mit Mandantentrennung, Anmeldung, Dateiablage und lückenloser Protokollierung.

Hinzugefügt

Betrieb

  • docker-compose.yml mit Traefik, App, Worker, PostgreSQL 17 + PostGIS, Redis, MinIO und Gotenberg.
  • docker-compose.override.yml für die Entwicklung: ohne Traefik, mit Mailpit als SMTP-Auffangkorb und Adminer für den Blick in die Datenbank. Host-Ports bewusst abseits der Standardwerte (3100, 5442, 6389, 9010/9011), damit FLORIAN neben anderen lokalen Stacks laufen kann.
  • Mehrstufiges docker/Dockerfile: eigener Benutzer florian (UID 1001, kein root), tini als PID 1, Healthcheck gegen /api/health, Standalone-Build von Next.js.
  • docker/entrypoint.sh wendet ausstehende Migrationen an — nur im App-Container, nicht im Worker.
  • docker/postgres/10-init-app-role.sh legt beim ersten Start die Rolle florian_app (NOBYPASSRLS) samt Vorgabeprivilegien an.
  • .env.example mit einem Kommentar zu jeder einzelnen Variable.

Datenmodell

  • Prisma-Schema mit Organisation, Person, Rolle, Berechtigung, RolleBerechtigung, PersonRolle, AusweisToken, AuditLog, Datei.
  • Fahrzeug und Geraet bereits schmal angelegt, damit der Seed eine realistische Wehr aufbauen kann. Phase 1 erweitert beide.
  • Migration 20260902000100_rls_policies: Row Level Security auf allen mandantenpflichtigen Tabellen, Funktion aktuelle_organisation(), Append-only-Trigger auf audit_log.
  • Migration 20260902000200_audit_bereinigung: UPDATE auf audit_log bleibt dauerhaft gesperrt, DELETE ist nur im gekennzeichneten Aufbewahrungslauf möglich.

Anwendungskern

  • lib/env.ts — Zod-Validierung der gesamten Umgebung beim Start.
  • lib/db.ts — getrennte Verbindungen für Anwendung (RLS aktiv) und System (RLS-frei), fuerOrganisation() als einziger Weg zu Fachdaten.
  • lib/authz.ts — 9 Rollen, 38 Einzelrechte, zentrale Prüffunktionen.
  • lib/storage.ts — MinIO, presignte Up- und Downloads, SHA-256-Prüfsumme.
  • lib/audit.ts — Protokolleinträge mit Vorher/Nachher-Vergleich, entfernt Geheimnisse vor dem Schreiben.
  • lib/auth.ts — Auth.js mit OIDC gegen authentik, lokalem Passwort-Login und Terminal-Anmeldung über PIN oder RFID.
  • lib/warteschlange.ts und src/worker/ — BullMQ-Gerüst mit den Auftragsarten für Fristen, Erinnerungen, PDF und Aufbewahrung.
  • lib/integrations/ — Mail, Telegram und LLM hinter abschaltbaren Schnittstellen.
  • tRPC v11 mit den Prozedurarten oeffentlich, angemeldet und mitRecht(...).

Oberfläche

  • Basis-Layout mit Seitenleiste, heller und dunkler Darstellung (Systemvorgabe als Standard) und durchgängig deutschen Texten.
  • Anmeldeseite, die genau die eingerichteten Anmeldewege zeigt.
  • Übersicht mit Kennzahlen und dem Sicherheitshinweis zur analogen Atemschutzüberwachung.
  • Farbwelt in OKLCH mit festen Statusfarben für Gerätezustände.

Daten und Tests

  • Seed mit einer vollständigen Beispielwehr: 15 Personen mit Rollen und Terminal-Ausweisen, 3 Fahrzeuge, 40 Geräte mit gemischten Prüffristen.
  • Vitest: 32 Tests, darunter acht, die die Mandantentrennung gegen eine echte Datenbank prüfen.
  • Playwright: 10 Tests über Desktop und Tablet.
  • npm run screenshots erzeugt die Bilder für die Anleitung.

Dokumentation

  • README mit Schnellstart in sechs Zeilen.
  • Anleitung, Roadmap, Aufwandsschätzung, Devlog und Versionierungsregeln.