Ein Server, mehrere Wehren. Ein Konto, mehrere Zugehoerigkeiten. Eine Kreisebene, die zusieht. Datenmodell und RLS trugen seit Phase 0 mehrere Wehren. Was fehlte, war alles darueber: bis hierher war die Personenakte zugleich das Anmeldekonto, und die gehoert genau einer Wehr. Wer in zweien gefuehrt wurde, brauchte zwei Passwoerter, und die Anmeldung per E-Mail war mehrdeutig. Neu sind `Benutzer` (das Konto) und `Mitgliedschaft` (die Zugehoerigkeit). Das Konto traegt bewusst keine Mandantenkennung und kann keine tragen - es ist der Angelpunkt, an dem ein Mensch zu mehreren Wehren gehoert. Geschuetzt wird es deshalb ueber Rechte statt ueber RLS, wie `Berechtigung` seit Phase 0. Was es in einer Wehr darf, entscheidet seine Mitgliedschaft. Die Sitzung behaelt ihre Form und entsteht nur anders - aus der aktiven Mitgliedschaft statt aus der Person. Von 414 Fundstellen in 61 Dateien musste dadurch keine angefasst werden. Die eine Ausnahme ist Absicht: `personId` ist nullbar geworden, weil eine Aufsichtssitzung keine Akte hat, und der Typechecker hat daraus genau die fuenf Stellen gemacht, an denen die Kreisaufsicht nichts verloren hat. Ihre Rechte werden gefiltert statt aufgezaehlt: alles, was `.lesen` heisst, minus Kasse, Audit-Log, KI-Protokoll und Personenexport. So bekommt sie neue Leserechte automatisch und neue Schreibrechte nie. Die Migration ist datenerhaltend und bricht ab, statt einen halben Zustand zu hinterlassen. Nebenbei behoben: `db:test-reset` liess die Nachbarwehr stehen, der Fehlversuch-Test sperrte das gemeinsame Testkonto, ein Testaufbau war nicht wiederholbar, und die Wartelogik der Bildschirmfotos konnte ausloesen, bevor eine Seite ueberhaupt geladen war. 581 Unit-Tests und 266 E2E-Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# Changelog
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Alle nennenswerten Änderungen an FLORIAN. Format nach
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[Keep a Changelog](https://keepachangelog.com/de/1.1.0/), Versionierung nach
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[Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
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Die Regeln dazu stehen in [docs/VERSIONIERUNG.md](docs/VERSIONIERUNG.md).
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## [0.11.0] — 2026-09-05
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Phase 10: Mandantenfähigkeit. Ein Konto, mehrere Wehren, eine Kreisebene, die
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zusieht — und eine Verwaltung für den, der die Installation betreibt.
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**Das Anmeldekonto ist von der Personenakte gelöst.** Bis hierher war die Akte
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zugleich das Konto: Passwort-Hash und OIDC-Subject hingen an `person`, und
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`person` gehört genau einer Wehr. Ein Mensch konnte damit nicht zu zwei Wehren
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gehören, ohne zwei Passwörter zu haben — und die Anmeldung per E-Mail war
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mehrdeutig, sobald dieselbe Adresse in zwei Wehren stand, weil die
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Eindeutigkeit nur je Organisation galt.
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**Das Konto trägt keine Mandantenkennung — und kann keine tragen.** Es ist der
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Angelpunkt, an dem ein Mensch zu mehreren Wehren gehört. Geschützt wird es
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deshalb wie `Berechtigung` aus Phase 0: über Rechte statt über Row Level
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Security. Was ein Konto in einer Wehr darf, entscheidet nicht es selbst,
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sondern seine `Mitgliedschaft` — und die trägt `organisationId` wie jede
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andere Tabelle.
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**Die Kreisebene sieht und ändert nichts.** Ihre Rechte werden nicht
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aufgezählt, sondern gefiltert: alles, was `.lesen` heißt, und sonst nichts.
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Eine Liste von Hand wäre bei der nächsten Phase veraltet, und zwar unbemerkt.
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### Hinzugefügt
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**Datenmodell**
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- `Benutzer` — das Anmeldekonto. Global eindeutige E-Mail, ein Passwort, ein
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OIDC-Subject. Ohne `organisationId`, mit Begründung im Schema.
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- `Mitgliedschaft` — die Zugehörigkeit eines Kontos zu einer Wehr, als
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`MITGLIED` (mit Personenakte) oder `AUFSICHT` (ohne).
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- `Person` verliert die Anmeldefelder. Der Passwort-Hash kann damit aus einer
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Personenabfrage gar nicht mehr herausfallen — die drei Stellen, die ihn
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bisher vorsichtshalber abgeschnitten haben, sind entfallen.
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**Was die Datenbank durchsetzt** (Migrationen `20260905090000` und
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`20260905091500`)
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- RLS für `mitgliedschaft` wie für jede andere Tabelle. Eine Wehr sieht damit
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auch nicht, in welchen anderen ein Konto noch geführt wird.
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- Trigger `mitgliedschaft_akte_gleiche_wehr` — eine Zuordnung, deren
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Personenakte in einer anderen Wehr liegt, wird abgelehnt. Ein Fremdschlüssel
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prüft nur, *dass* es die Akte gibt, nicht *wo* sie liegt; ohne den Trigger
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ließe sich ein Konto über eine fremde Akte in eine Wehr hängen.
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- Trigger `benutzer_kennung_unveraenderlich` — E-Mail, OIDC-Subject und das
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Verwaltermerkmal lassen sich nicht aus einer Wehr heraus ändern.
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- `REVOKE INSERT, DELETE ON benutzer` für die Anwendungsrolle.
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- CHECKs: `MITGLIED` braucht eine Akte, `AUFSICHT` darf keine haben; ein Konto
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braucht einen Anmeldeweg; eine E-Mail ohne @ ist keine.
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**Die Umstellung ist datenerhaltend.** Jede Person mit Anmeldedaten bekommt
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ein Konto und eine Mitgliedschaft, bevor die alten Spalten fallen. Wer schon
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mit derselben Adresse in zwei Wehren stand, bekommt **ein** Konto mit **zwei**
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Mitgliedschaften — genau das, was vorher nicht möglich war. Eine Prüfung am
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Ende bricht die Migration ab, statt einen halben Zustand zu hinterlassen.
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**Oberfläche**
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- **Wehrwähler** in der Seitenleiste. Er erscheint nur bei mehr als einer Wehr
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— ein Auswahlfeld mit genau einem Eintrag ist eine Frage ohne
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Antwortmöglichkeit.
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- Nach der Anmeldung öffnet die **eigene** Wehr, nicht die betreute.
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- Ein dauerhafter Hinweis, wenn man eine Wehr als Kreisaufsicht sieht — nicht
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als kurz aufblitzende Meldung.
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- **`/wehren`** für den Verwalter: Wehren anlegen (samt Systemrollen), Konten
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führen, Zuordnungen vergeben und beenden. Jede Zuordnung wird in der
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betroffenen Wehr protokolliert, nicht beim Verwalter — sonst hätte der
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Betreiber einen Weg, sich still in fremde Daten zu setzen.
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**Rechte**
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- Neue Rolle `AUFSICHT` — bewusst **nicht** im Prisma-Enum: sie wird nicht
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vergeben, sondern ergibt sich aus der Mitgliedschaftsart.
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- Ausdrücklich ausgenommen, obwohl sie auf `.lesen` enden: `kasse.lesen` (die
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Kasse gehört dem Verein oder der Kommune, nicht der Kreisaufsicht),
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`person.export`, `system.auditlog`, `ki.protokoll`.
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||
- `istVerwalter` als Merkmal des Kontos, nicht als Recht.
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**Tests**
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- 19 neue Unit-Tests, davon 11 gegen eine echte Datenbank: Doppelmitgliedschaft,
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der Trigger gegen wehrfremde Akten, die CHECKs und die Trennung der
|
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Zuordnungen über RLS.
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- 13 E2E-Tests: kein Wähler bei einer Wehr, Wechsel in die betreute und
|
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zurück, die Mitglieder der anderen Wehr, die verschlossene Kasse, und dass
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der Administrator die Umstellung überlebt hat.
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**Seed**
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- Eine zweite, kleine Wehr je Mandant und ein Konto, das in der einen Mitglied
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und in der anderen Kreisaufsicht ist. Ohne sie ließe sich die Phase nicht
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ausprobieren — und eine Mandantentrennung, die nie zwei Mandanten hatte, ist
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keine geprüfte.
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### Geändert
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- Eine Sitzung ohne Personenakte ist gültig. Bis hierher galt genau das als
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„nicht angemeldet"; für die Kreisaufsicht, die in der betreuten Wehr keine
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Akte hat, hätte jeder Aufruf auf der Anmeldeseite geendet.
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- `Sitzung.personId` ist nullbar. Der Typechecker hat damit die fünf Stellen
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gezeigt, an denen eine Aufsichtssitzung nichts verloren hat — Anmeldemarke,
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Dienstausweis, Prüfungswizard, Dateiupload, Atemschutz.
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- Die Mitgliederansicht zeigt statt eines ungenutzten Zeitstempels, ob jemand
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überhaupt ein Konto hat. Das ist die nützlichere Auskunft: ohne Konto kommt
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er nicht in FLORIAN hinein.
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### Behoben
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- **Ein Testaufbau war nicht wiederholbar.** `ki-datenbank.test.ts` legte Wehr
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und Person idempotent an, die Wiki-Seite aber nicht — blieb aus einem
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abgebrochenen Lauf etwas stehen, scheiterte der ganze Datei-Lauf an einer
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Eindeutigkeit, die mit dem Geprüften nichts zu tun hat.
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- **`db:test-reset` ließ die Nachbarwehr stehen** und der Seed hielt daraufhin
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alles für erledigt — die Mitgliedschaft in der neu angelegten Testwehr
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entstand nie wieder. Der Reset nimmt sie jetzt mit, und der Seed prüft
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Nachbarwehr und Kreiskonto getrennt statt mit einem gemeinsamen Ausstieg.
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- **Der Fehlversuch-Test sperrte das gemeinsame Testkonto.** Fünf Fehlversuche
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sperren ein Konto für fünf Minuten; bei zwei Projekten und Wiederholungen
|
||
kam das im vollen Lauf zusammen, und fremde Testdateien fielen mit
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„Anmeldung fehlgeschlagen“ aus. Er nimmt jetzt eine Adresse, die es nicht
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||
gibt — die Meldung muss ohnehin dieselbe sein.
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---
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## [0.10.0] — 2026-09-04
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Phase 9: Kassenverwaltung. Kassenbuch, Mitgliedsbeiträge, Rechnungen an
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Dritte, Kassenprüfung und die Auswertungen für die Jahreshauptversammlung.
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||
|
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**Eine festgeschriebene Buchung ist unveränderbar.** Nicht, weil ein Zweig im
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Router es so vorsieht, sondern weil die Datenbank es ablehnt. Korrigiert wird
|
||
über eine Gegenbuchung mit Verweis; beide Buchungen bleiben stehen, und im
|
||
Kassenbuch ist zu sehen, dass etwas berichtigt wurde. Genau das will ein
|
||
Kassenprüfer sehen — eine verschwundene Buchung dagegen kann er nicht prüfen.
|
||
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||
**Der Kassenabschluss schließt seinen Zeitraum.** Danach wird keine Buchung
|
||
mit einem Datum darin mehr angenommen, auch keine nachträglich hineindatierte.
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||
Ohne diese zweite Hälfte stimmte der geprüfte Bestand nach einem
|
||
Datumswechsel nicht mehr — und niemand hätte es bemerkt.
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||
**Gerechnet wird mit `Prisma.Decimal`, nirgends mit Fließkomma.** `0.1 + 0.2`
|
||
ergibt in JavaScript 0.30000000000000004. In einer Kasse ist das kein
|
||
Rundungsfehler, sondern eine Differenz in der Prüfung, die niemand erklären
|
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kann.
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### Hinzugefügt
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**Datenmodell**
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- `Kassenkonto` (bar, Bank, Rücklage) mit Anfangsbestand. Der laufende Bestand
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||
wird **gerechnet und nie gespeichert**: ein gespeicherter Bestand neben
|
||
einer nachgetragenen Buchung wäre falsch, ohne falsch auszusehen.
|
||
- `Buchungskategorie` als zweistufiger Baum, mit Kontonummer für den Export an
|
||
die Kämmerei.
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- `Buchung` mit Datum, Richtung, immer positivem Betrag, Verwendungszweck,
|
||
Belegnummer, Beleg-Datei und dem Verweis auf die Gegenbuchung.
|
||
- `Beitragssatz` und `Beitrag` (offen, bezahlt, erlassen, gemahnt) mit
|
||
Mahnstufe und Erlassbegründung.
|
||
- `Rechnung` und `Rechnungsposition` mit Nummernkreis je Jahr. Die Menge hat
|
||
drei Nachkommastellen — Einsatzstunden werden viertelstündlich abgerechnet.
|
||
- `Kassenabschluss` und `Abschlussposten` mit Bestand laut Buch, gezähltem
|
||
Bestand, Differenz, zwei Prüfern und dem Bericht als PDF.
|
||
|
||
**Was die Datenbank durchsetzt** (Migration `20260904140000`)
|
||
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||
- RLS für alle neun Tabellen, wie in jeder Phase zuvor.
|
||
- Trigger `buchung_unveraenderlich` — festgeschriebene Buchungen lassen sich
|
||
weder ändern noch löschen. Änderbar bleibt genau eines: der Verweis auf die
|
||
Gegenbuchung. Eine Stornierung entsteht später; sie einzutragen ist keine
|
||
Änderung des Vorgangs, sondern seine Fortschreibung.
|
||
- Trigger `buchung_zeitraum_offen` — ein geprüfter Zeitraum nimmt weder eine
|
||
neue Buchung an noch das Hineindatieren einer vorhandenen.
|
||
- Trigger `abschluss_unveraenderlich` — ein festgeschriebener Abschluss bleibt,
|
||
wie er ist. Nachtragen lässt sich nur der Prüfbericht, denn das PDF entsteht
|
||
im Hintergrund und damit nach dem Festschreiben.
|
||
- `REVOKE DELETE ON kassenabschluss` für die Anwendung.
|
||
- CHECKs, die verhindern, was sich hinterher nicht mehr erkennen ließe: ein
|
||
Betrag von null oder darunter, eine Buchung an eine Person **und** einen
|
||
Dritten zugleich, ein erlassener Beitrag ohne Begründung, ein Abschluss mit
|
||
einer Differenz, die nicht zu seinen eigenen Zahlen passt, eine Rechnung,
|
||
die fällig wird, bevor sie geschrieben wurde.
|
||
|
||
**Kassenbuch**
|
||
|
||
- Buchungsmaske mit **Kategorievorschlag**: zuerst aus den eigenen früheren
|
||
Buchungen der Wehr, erst danach aus einer kurzen Stichwortliste. Unter der
|
||
Hälfte gemeinsamer Wörter schweigt der Vorschlag — ein falscher wird
|
||
übernommen, ohne gelesen zu werden.
|
||
- Summen über **alle** Treffer, nicht nur über die angezeigte Seite.
|
||
- Festschreiben als Sammelaktion bis zu einem Stichtag.
|
||
- Gegenbuchen mit Pflichtbegründung; das Buchungsdatum ist immer heute, damit
|
||
ein geprüfter Zeitraum zubleibt.
|
||
- **Aus einem gegengezeichneten Beleg wird eine Buchung.** Die Brücke zu
|
||
Phase 8: fotografiert und ausgefüllt wird am Terminal oder am Handy,
|
||
gebucht wird in der Kasse — mit Konto und Kategorie, die keine Maschine
|
||
entscheiden kann. Das Foto hängt danach an der Buchung, und genau das
|
||
verlangt eine Kassenprüfung: zu jeder Ausgabe ein Beleg, an der Buchung
|
||
und nicht in einem Ordner daneben. Ein Entwurf lässt sich nicht buchen.
|
||
|
||
**Kontoauszug einlesen**
|
||
|
||
- CAMT.053 und MT940, beides ohne zusätzliche Abhängigkeit. Erkannt wird am
|
||
Inhalt, nicht an der Dateiendung.
|
||
- Es entstehen **Entwürfe, keine fertigen Buchungen**.
|
||
- Jeder Umsatz trägt eine Kennung — die der Bank, sonst eine aus Datum, Betrag
|
||
und Zweck gebildete. Ein zweimal eingelesener Auszug wird dadurch als solcher
|
||
erkannt, statt einen Monat doppelt zu buchen.
|
||
- Was nicht gelesen werden konnte, steht mit Grund daneben, statt still zu
|
||
verschwinden.
|
||
|
||
**Beiträge**
|
||
|
||
- Sätze je Abteilung, gültig ab einem Jahr und nicht rückwirkend änderbar.
|
||
- Beitragslauf mit **Vorschau**: wie viele Beiträge entstehen, welche Summe —
|
||
und wer keinen passenden Satz hat. Der Lauf ist wiederholbar, ohne dass
|
||
etwas doppelt entsteht.
|
||
- Zahlungseingang erzeugt zugleich die Buchung. Ein Häkchen ohne Geld in der
|
||
Kasse wäre eine Behauptung.
|
||
- Mahnen als Sammelaktion, Erlassen nur mit Begründung.
|
||
- Rückstandsliste über alle Jahre — die Ansicht, in der auffällt, wer seit
|
||
drei Jahren offen steht.
|
||
|
||
**Rechnungen**
|
||
|
||
- Fortlaufende Nummer je Jahr, lückenlos: eine fehlende Nummer muss in der
|
||
Kassenprüfung erklärt werden.
|
||
- Der Betrag ist die Summe der Positionen, gerechnet und nicht eingegeben.
|
||
- Bis zum Versenden ein Entwurf, danach unveränderbar. Korrigiert wird über
|
||
Storno und eine neue Rechnung — die stornierte bleibt mit Grund stehen.
|
||
- PDF über Gotenberg, im Hintergrund erzeugt.
|
||
|
||
**Kassenprüfung und Auswertung**
|
||
|
||
- Prüfmaske: links der Bestand laut Buch, rechts der gezählte. In dieser
|
||
Reihenfolge — wer erst das Buch sieht und dann zählt, zählt, bis es passt.
|
||
- Ohne Prüfer und Prüfdatum lässt sich nichts festschreiben; eine Differenz
|
||
ohne Erläuterung ebenso wenig.
|
||
- Kassenprüfbericht als PDF mit vier Unterschriftsfeldern.
|
||
- Jahresauswertung nach Kategorie und Monat, mit Vorjahresvergleich.
|
||
- CSV-Export mit Semikolon und BOM — was Excel in Deutschland ohne Rückfrage
|
||
richtig öffnet.
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||
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**Tests**
|
||
|
||
- 67 neue Unit-Tests: Geldrechnen, beide Auszugsformate, Kategorievorschlag,
|
||
und dreizehn gegen eine echte Datenbank, die die Trigger und CHECKs prüfen.
|
||
Sie laufen über den Systemzugang: kommt nicht einmal der Eigentümer der
|
||
Datenbank daran vorbei, kommt niemand vorbei.
|
||
- 13 E2E-Tests über Desktop und Tablet.
|
||
|
||
**Seed**
|
||
|
||
- Ein vollständiges Kassenjahr: drei Konten, der Standardkontenrahmen,
|
||
24 Buchungen über zwei Jahre, die Mitgliedsbeiträge mit Rückständen, zwei
|
||
Rechnungen und die festgeschriebene Kassenprüfung des Vorjahres. Die Zahlen
|
||
des Abschlusses sind die Summe der Buchungen und nicht erfunden.
|
||
|
||
### Geändert
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||
- Ein E2E-Test aus Phase 0 sicherte zu, dass die Kasse in der Navigation
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**kein** Verweis ist — sie war ja noch nicht da. Die Zusicherung ist mit
|
||
dieser Phase abgelaufen und prüft jetzt das Gegenteil. Ein künftiges Modul
|
||
zum Ausgrauen gibt es nicht mehr; kommt später eines dazu, gehört sie
|
||
zurück.
|
||
|
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### Behoben
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||
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||
- **Die Rechnungsnummer war ein Wettlauf.** Höchste lesen und dann schreiben:
|
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schreiben zwei Leute gleichzeitig eine Rechnung, lesen beide dieselbe
|
||
höchste Nummer, und die zweite läuft in den Eindeutigkeitsfehler. Gefunden
|
||
hat das der parallele E2E-Lauf. Der seltene Zusammenstoß wird jetzt erkannt
|
||
und die nächste Nummer genommen — lückenlos bleibt sie dabei.
|
||
- **Eine Organisation ließ sich nicht mehr löschen**, sobald sie eine
|
||
festgeschriebene Buchung hatte: der Trigger lehnte auch das Löschen im
|
||
Aufbewahrungslauf ab. Er kennt jetzt denselben Schalter wie das Audit-Log
|
||
und das Prüfprotokoll (`app.audit_bereinigung`). Ohne ihn wäre die
|
||
DSGVO-Löschung einer ausscheidenden Wehr nicht durchführbar gewesen.
|
||
|
||
---
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||
|
||
## [0.9.1] — 2026-09-04
|
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|
||
Aufräumarbeiten vor Phase 9. Drei Punkte, die sich über mehrere Phasen
|
||
angesammelt hatten und in jeder Phase Zeit gekostet haben.
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||
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||
### Hinzugefügt
|
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||
- **ESLint** hat endlich eine Konfiguration (`eslint.config.mjs`, Flat Config).
|
||
Bis dahin gab es das Skript `npm run lint`, aber nichts, was es hätte prüfen
|
||
können — ein Werkzeug, das aussieht, als prüfe es etwas, und nichts prüft,
|
||
ist schlechter als gar keines. Bewusst **ohne** Formatierungsregeln: die
|
||
macht Prettier. Dazu `npm run lint:fix`.
|
||
- **Eine eigene Wehr für die E2E-Tests.** `npm run db:test-reset` legt
|
||
`ff-teststelle` neu an — vollständig, mit denselben Beispieldaten, aber unter
|
||
eigener Kennung. Ein Riegel im Skript bricht ab, wenn die Testkennung mit der
|
||
der Beispielwehr übereinstimmt.
|
||
- `tests/e2e/wehr.ts` — Zugangsdaten und Anmeldung an einer Stelle statt
|
||
achtmal wortgleich in acht Dateien. Schlägt die Anmeldung fehl, sagt die
|
||
Meldung, dass die Testwehr fehlt, statt zweihundertmal „Timeout".
|
||
|
||
### Behoben
|
||
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||
- **Die E2E-Tests schrieben in die Beispielwehr.** Nach fünf Phasen standen
|
||
dort 120 Atemschutz-Überwachungen statt einer, 115 Geräte statt 45 und
|
||
39 Einsätze statt 8. Zweimal fielen Tests aus, weil ein gesuchter Eintrag von
|
||
Seite 1 gerutscht war; bei jedem Lauf unterschieden sich alle 72
|
||
Bildschirmfotos. Der Bestand ist einmal zurückgesetzt, die Tests laufen
|
||
jetzt gegen die eigene Wehr.
|
||
- **`<div>` in einem `<p>` auf der Einsatzseite** — die Meldung stand seit
|
||
Phase 3 in der Konsole und ist der klassische Auslöser für einen
|
||
Hydration-Fehler. Die Wurzel war das `Badge`: es rendert jetzt ein `<span>`
|
||
statt eines `<div>`. Ein Abzeichen ist Fließtext-Inhalt, und die Darstellung
|
||
ändert sich dadurch nicht.
|
||
- **Die Fehlerfläche der Karte konnte nie etwas anzeigen** — der Zustand
|
||
dahinter wurde nirgends gesetzt. Eine gescheiterte Abfrage sah damit aus wie
|
||
„keine Hydranten vorhanden". Gefunden hat das der neue Linter.
|
||
- **Die Lagekarte rechnete bei jedem Rendern neu.** Ein `?? []` erzeugte jedes
|
||
Mal ein neues leeres Feld und machte damit zwei `useMemo` wirkungslos — bei
|
||
einer Karte mit dreißig Elementen und einem Ereignisstrom im Zwei-Sekunden-
|
||
Takt kein akademischer Punkt.
|
||
- Deutsche Anführungszeichen in vier Ansichten schlossen mit einem geraden
|
||
Zoll-Zeichen statt mit dem typografischen.
|
||
- Unbenutzte Importe in fünf Dateien.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- `npm run lint` ruft jetzt `eslint .` statt des in Next 15.5 abgekündigten
|
||
`next lint`.
|
||
- **`tests/e2e` ist nicht mehr vom Typecheck ausgenommen.** Die Ausnahme hat
|
||
beim Umbau einen doppelt deklarierten Bezeichner durchgelassen, den erst der
|
||
Testlauf gemeldet hat — `npx tsc --noEmit` hatte geschwiegen.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.9.0] — 2026-09-04
|
||
|
||
Phase 8: Lokale KI. Ein Wiki mit semantischer Suche, Diktat, Berichtsassistent
|
||
und Belegerfassung — alles gegen selbst betriebene Modelle.
|
||
|
||
**Nichts, was ein Modell erzeugt, gelangt ungeprüft in einen Nachweis.** Jede
|
||
KI-Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz und nicht ein Feld im
|
||
Zieldokument. Sie ist gekennzeichnet, sie steht daneben statt mittendrin, und
|
||
sie braucht zwei gleich große Knöpfe, bevor etwas mit ihr geschieht.
|
||
|
||
**Es läuft alles im Haus.** Ollama und faster-whisper als Container daneben,
|
||
kein Anbieter, kein Schlüssel. Es gibt keinen Rückfall auf einen Cloud-Dienst:
|
||
fehlen die Container, fehlt die Funktion.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `KiVorgang` — jede Befragung eines Modells mit Eingabe, Ausgabe, Modell,
|
||
Dauer und der Entscheidung darüber. Auch Fehlschläge: ein Modell, das
|
||
dreimal am Tag in eine Zeitüberschreitung läuft, ist eine Information.
|
||
- `Wikiseite`, `Wikiabschnitt` (mit `vector(768)`) und `Wikiversion`.
|
||
- `Diktat` mit Aufnahme in MinIO, `Belegentwurf` mit allen Feldern optional —
|
||
ein Modell, das den Betrag nicht findet, soll nichts erfinden.
|
||
|
||
**Postgres mit pgvector**
|
||
|
||
- Eigenes Image (`docker/postgres/Dockerfile`), weil FLORIAN PostGIS **und**
|
||
pgvector braucht und es kein offizielles Image mit beidem gibt.
|
||
- HNSW-Index statt IVFFlat: IVFFlat muss auf gefülltem Bestand trainiert
|
||
werden, HNSW ist ab der ersten Zeile brauchbar. Ein Wiki wächst Seite für
|
||
Seite — es gibt nie den Moment, an dem man den Index einmal aufbaut.
|
||
|
||
**Wiki**
|
||
|
||
- Markdown, selbst gerendert **ohne HTML**: der Text kommt von Anwendern, und
|
||
jeder Weg über `dangerouslySetInnerHTML` wäre ein Weg für ein `<script>` in
|
||
einer Dienstvorschrift.
|
||
- Zwei Suchen: Wortsuche (immer, mit Textstelle) und Frage ans Modell
|
||
(semantisch, mit Fundstellen). Steht die Antwort nicht in den Unterlagen,
|
||
sagt FLORIAN das — ohne passende Auszüge wird gar nicht erst gefragt.
|
||
- Zerlegt wird an den Überschriften, mit der Überschriftenkette im
|
||
Einbettungstext: ein Abschnitt über „Rückzugsdruck" ohne das Wort
|
||
„Atemschutz" darüber findet sich sonst nicht.
|
||
- Jede Änderung schreibt die vorherige Fassung weg.
|
||
|
||
**Diktat, Bericht, Beleg**
|
||
|
||
- Aufnahme im Browser, Erkennung über faster-whisper im Hintergrund. Die
|
||
Aufnahme bleibt, solange nicht entschieden ist — sie ist das einzige
|
||
Original.
|
||
- Berichtsentwurf aus Stichpunkten. Zeitstempel und Einsatznummer bekommt das
|
||
Modell **nicht**: sie stehen schon als Felder im Bericht.
|
||
- Belegerfassung mit Vision-Modell. Nicht erkannte Felder bleiben leer und
|
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gelb hinterlegt statt geraten zu werden.
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**Zwei Protokolle**
|
||
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- `/ki-protokoll` — was die Maschine getan hat, mit Kennzahlen und
|
||
aufklappbarer Eingabe/Ausgabe.
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||
- `/protokoll` — das Audit-Log. Wird seit Phase 0 geschrieben; die Ansicht
|
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dazu kam jetzt, weil beides nebeneinander gehört: was hat ein Mensch getan,
|
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was die Maschine.
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### Geändert
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- `lib/integrations/llm.ts` kann jetzt drei Dinge statt einem: Text,
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||
Einbettungen und Bilder — mit je eigenem Modell, weil ein Rechner ohne
|
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Grafikkarte das Einbettungsmodell noch schafft und das Vision-Modell nicht.
|
||
- Der Datei-Upload nimmt Tonaufnahmen an (webm, ogg, mp4, wav).
|
||
- Neue Rechte: `wiki.lesen` als Grundrecht (eine Wehr, in der nur die Führung
|
||
nachschlagen darf, hat kein Wiki, sondern einen Aktenschrank),
|
||
`wiki.bearbeiten`, `ki.nutzen`, `ki.protokoll`, `beleg.erfassen`.
|
||
- Der Aufbewahrungslauf zieht nebenbei Wiki-Seiten nach, deren Suchstand
|
||
veraltet ist.
|
||
|
||
### Behoben
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||
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||
- Beim Zerlegen einer Wiki-Seite wurde ein kurzer Abschnitt an den vorherigen
|
||
gehängt, auch wenn er unter einer anderen Überschrift stand. Unter einer
|
||
Antwort hätte dann eine Fundstelle gestanden, in der der zitierte Satz gar
|
||
nicht vorkommt. Gefunden hat es der Test, nicht das Ausprobieren.
|
||
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||
### Sicherheit
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||
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||
- Row Level Security für die sechs neuen Tabellen — auch für die Vektorsuche:
|
||
ein perfekt passender Abschnitt einer fremden Wehr taucht nicht auf.
|
||
- Eingabe, Ausgabe, Modell und Art eines KI-Vorgangs sind nach dem Anlegen
|
||
unveränderlich (Trigger). Über einen Vorschlag wird genau einmal
|
||
entschieden. `REVOKE DELETE ON "ki_vorgang"`.
|
||
- `REVOKE UPDATE, DELETE ON "wikiversion"`: eine Dienstvorschrift, deren
|
||
Vorgeschichte sich bereinigen lässt, ist als Nachweis wertlos.
|
||
- Prüfbedingungen: keine Entscheidung ohne Zeitpunkt, kein Fehlschlag ohne
|
||
Grund, kein negativer Betrag auf einer Quittung.
|
||
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### Tests
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- 73 neue Unit-Tests: Zerlegen einer Seite (Überschriftenketten, Codeblöcke,
|
||
Teilung an Absatzgrenzen), Auswerten einer Modellantwort auf ein Belegfoto
|
||
(deutsche Zahlen, Tausenderpunkt, unmögliche Daten), die Anweisungen an das
|
||
Modell und die Datenbankregeln samt Vektorsuche über Mandanten hinweg.
|
||
- 14 neue E2E-Tests, die **ohne laufendes Modell** prüfen, dass alles andere
|
||
vollständig benutzbar bleibt und ehrlich sagt, was fehlt.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.8.0] — 2026-09-04
|
||
|
||
Phase 7: Benachrichtigungen und Termine. Ab hier weiß die Mannschaft, wann der
|
||
nächste Dienst ist — ohne dass jemand eine Rundmail tippt.
|
||
|
||
**Niemand wird ungefragt benachrichtigt.** Wer nichts einträgt, bekommt nichts.
|
||
Es gibt keine Voreinstellung, die stillschweigend alle anmeldet: ein neu
|
||
eingerichteter Zustellweg hat eine leere Ereignisliste, und erst wer ankreuzt,
|
||
wofür er ihn will, bekommt etwas.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Termin` mit Art, Ort, Beginn und Ende, Leitung, Platzbegrenzung,
|
||
Anmeldeschluss und Serienkennung. Abgesagt wird mit Grund und Zeitpunkt —
|
||
**gelöscht wird nicht**, wer zugesagt hat, soll den Grund sehen.
|
||
- `Terminanmeldung` mit Zu-, Absage oder Warteliste, dem Grund einer Absage und
|
||
der Anwesenheit als eigenem Feld. Zusage und Anwesenheit sind bewusst
|
||
getrennt: wer zugesagt hat und nicht kam, steht genau so in der Liste.
|
||
- `Zustellkanal` — ein Datensatz je Person und Weg, mit der Adresse dieses Wegs
|
||
und der Liste der Ereignisse, für die er benutzt wird. Leer bedeutet: für
|
||
nichts.
|
||
- `Benachrichtigung` — steht **vor** dem Versand in der Tabelle, nicht danach.
|
||
Damit ist nachvollziehbar, wer wann worüber informiert wurde und wer nicht,
|
||
weil sein Kanal nicht erreichbar war.
|
||
- `Benachrichtigungsvorlage` je Ereignis und Kanal, `Kalenderzugang` mit
|
||
SHA-256 des Tokens.
|
||
|
||
**Terminkalender**
|
||
|
||
- Liste mit Filter nach Art und „nur meine", Rückmeldung direkt aus der Zeile.
|
||
- Serientermine werden **ausgeschrieben**, nicht als Regel gespeichert: jeder
|
||
Abend ist ein eigener Datensatz. Sonst wäre jeder ausgefallene Übungsabend
|
||
ein Sonderfall. Vor dem Anlegen steht in der Maske, wie viele Termine daraus
|
||
werden.
|
||
- Kalenderrechnung statt Millisekunden: „monatlich" heißt derselbe Tag im
|
||
nächsten Monat, und der 31. Januar landet im Februar auf dem 28. — nicht im
|
||
März, wie es passiert, wenn man stur Monate addiert.
|
||
- **Warteliste, die von selbst nachrückt.** Wer bei belegten Plätzen zusagt,
|
||
landet auf ihr; sagt jemand ab, rückt der Erste nach und erfährt es.
|
||
- Absage mit Grund, wahlweise für alle folgenden Termine einer Serie.
|
||
Vergangene bleiben unberührt. Benachrichtigt werden die Angemeldeten, nicht
|
||
die ganze Wehr.
|
||
- Anwesenheitsliste über **alle aktiven Mitglieder**, nicht nur die
|
||
Angemeldeten — auf einem Blatt zum Abhaken muss jeder stehen. Zum Abhaken am
|
||
Tablet oder zum Ausdrucken.
|
||
|
||
**Kalenderabonnement**
|
||
|
||
- ICS-Feed nach RFC 5545 unter `/api/kalender/<token>.ics`. Die Termine der
|
||
Wehr stehen damit im Handy neben allem anderen.
|
||
- **Bewusst kein CalDAV**: das ist ein Schreib-Lese-Protokoll mit
|
||
Rechteverwaltung und Konfliktauflösung. Gebraucht wird nur Lesen.
|
||
- Die Adresse steht genau einmal auf dem Bildschirm; gespeichert wird nur ihr
|
||
Hash. Jeder Zugang lässt sich einzeln widerrufen, und wer austritt, verliert
|
||
ihn.
|
||
- Ausgeliefert werden nur Termine — keine Anmeldelisten, keine Personen außer
|
||
der Leitung.
|
||
|
||
**Vier Zustellwege, hinter Schnittstellen**
|
||
|
||
- **SMTP** löst den Platzhalter aus Phase 0 ab: nodemailer mit
|
||
Verbindungspool, damit ein Sammellauf mit vierzig Nachrichten Sekunden statt
|
||
Minuten braucht.
|
||
- **ntfy** (neu, selbst gehostet, Compose-Profil `push`): Push aufs Handy ohne
|
||
Konto, ohne Telefonnummer, ohne Telefonbuchabgleich. Läuft der Server im
|
||
Gerätehaus, verlässt keine Nachricht das Haus.
|
||
- **Web-Push** (neu, VAPID): Push in den Browser ohne App. Schlüsselpaar über
|
||
`npm run vapid`.
|
||
- **Telegram** aus Phase 0 wird jetzt tatsächlich benutzt.
|
||
- Was das Netz der Wehr verlässt (Telegram, Web-Push), bekommt **nur die
|
||
Kurzfassung** — „3 Prüfungen fällig", nicht welche. In der Oberfläche steht
|
||
das neben jedem externen Kanal.
|
||
|
||
**Textvorlagen**
|
||
|
||
- Je Ereignis und Kanal, mit eingebautem Standardtext für alles. Eine Wehr, die
|
||
nichts einstellt, bekommt trotzdem brauchbare Nachrichten.
|
||
- Platzhalter zum Anklicken, Vorschau mit erfundenen Beispielwerten. Ein
|
||
Platzhalter, den es für das Ereignis nicht gibt, wird beim Speichern
|
||
abgewiesen — mit der Liste der erlaubten daneben.
|
||
- Ein unbekannter Platzhalter bleibt im Text **sichtbar stehen**, statt still
|
||
zu verschwinden. Eine Lücke, die niemand bemerkt, ist schlimmer als ein
|
||
seltsam aussehender Text, den jemand korrigiert.
|
||
|
||
**Digitaler Dienstausweis**
|
||
|
||
- QR-Code auf dem Handy, Prüfseite ohne Anmeldung unter `/ausweis/<code>`.
|
||
Sie zeigt Name, Wehr, Funktion, Foto und die gültigen Qualifikationen.
|
||
- Signiert statt gespeichert (HMAC über Person, Wehr und Zeitstempel), **fünf
|
||
Minuten gültig**. Die Prüfseite nennt den Zeitpunkt der Ausstellung — ein
|
||
Ausweis, der „gültig" sagt, ohne zu sagen seit wann, ist wertlos.
|
||
- Der Zweck steht im signierten Teil, damit ein Ausweis nicht als Anmeldemarke
|
||
aus Phase 4 durchgeht und umgekehrt.
|
||
- Ein gültig signierter Code für jemanden, der ausgetreten ist, wird
|
||
abgewiesen. Das Passbild ist über denselben Code erreichbar und damit genauso
|
||
lange gültig.
|
||
|
||
**Was von selbst benachrichtigt**
|
||
|
||
- Prüfung fällig, Mangel gemeldet, Qualifikation läuft ab (90/30/7 Tage
|
||
vorher), neuer Termin, Terminerinnerung (7 und 1 Tag vorher), Einsatzbericht
|
||
freigegeben.
|
||
- **Anlegen und Zustellen sind getrennt.** Wo ein Ereignis entsteht, wird nur
|
||
eine Zeile geschrieben; der Worker schickt sie weg. Sonst hinge das Speichern
|
||
eines Termins am Antwortverhalten von Telegram.
|
||
- Erinnert wird um sieben Uhr morgens, zugestellt jede Minute: eine
|
||
Push-Meldung um drei Uhr weckt Leute, die am nächsten Tag arbeiten müssen —
|
||
eine Absage am Dienstagabend muss dagegen ankommen, solange sie noch etwas
|
||
nützt.
|
||
- Die Sammelmail an den zuständigen Gerätewart bleibt, wie sie war. Wer sie
|
||
ohnehin bekommt, wird von der zusätzlichen Benachrichtigung ausgenommen und
|
||
hat sie damit nicht doppelt.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- `lib/integrations/mail.ts` verschickt tatsächlich, statt eine Meldung ins Log
|
||
zu schreiben. Ohne `MAIL_ENABLED` bleibt es beim Log.
|
||
- Neue Rechte: `termin.lesen` und `benachrichtigung.eigene` als Grundrechte
|
||
(jeder sieht den Kalender und richtet seine eigenen Wege ein — das ist keine
|
||
Sache des Kommandanten), `termin.bearbeiten`, `termin.anwesenheit` und
|
||
`benachrichtigung.vorlagen` bei Kommandant, Schriftführer und Ausbilder.
|
||
- `DIENSTGRAD_TEXT` liegt jetzt in `lib/stammdaten/texte.ts` statt zweimal fast
|
||
gleich in zwei Seiten.
|
||
- Der Service Worker nimmt Push-Meldungen an und öffnet beim Antippen ein schon
|
||
offenes FLORIAN, statt einen zwölften Tab aufzumachen.
|
||
- Der Aufbewahrungslauf räumt zugestellte Benachrichtigungen nach Frist ab.
|
||
**Fehlgeschlagene bleiben** — sie zeigen einen kaputten Kanal an, und das
|
||
verliert seinen Wert nicht durch Zeitablauf.
|
||
|
||
### Behoben
|
||
|
||
- Die Vorlagenmaske überschrieb den gerade getippten Text, sobald die Liste im
|
||
Hintergrund nachgeladen wurde (nach dem Speichern, beim Zurückkommen ins
|
||
Fenster). Gefunden hat es der E2E-Test, nicht das Ausprobieren.
|
||
|
||
### Sicherheit
|
||
|
||
- Row Level Security und Mandantenfilter für alle sechs neuen Tabellen.
|
||
- `REVOKE DELETE ON "benachrichtigung"` für die Anwendungsrolle: wer wann
|
||
worüber informiert wurde, lässt sich nicht über die Oberfläche wegräumen.
|
||
Die Aufbewahrungsfrist läuft über den Systemzugang.
|
||
- Prüfbedingungen in der Datenbank: kein Ende vor dem Beginn, kein
|
||
Anmeldeschluss nach dem Termin, kein Kontingent von null Plätzen, keine
|
||
negative Versuchszahl.
|
||
- Kalendertoken nur als SHA-256; ein Push-Abo, das der Dienst als tot meldet,
|
||
wird stillgelegt statt gelöscht, damit die Person es in ihren Einstellungen
|
||
sieht und neu erlauben kann.
|
||
- **Kein WhatsApp** — Begründung im README unter „Warum kein WhatsApp":
|
||
Verarbeitung über Meta-Server, Kosten je Konversation, Telefonbuchabgleich.
|
||
|
||
### Tests
|
||
|
||
- 56 neue Unit-Tests: Serienrechnung (Monatsenden, Schaltjahr, Kappung),
|
||
ICS-Erzeugung (Maskierung, Zeilenumbruch nach 75 Oktetten, CRLF, Absage),
|
||
Textbausteine (Kurzfassung für externe Kanäle, unbekannte Platzhalter),
|
||
Dienstausweis (Frist, Fälschung, Verwechslung mit der Anmeldemarke) und die
|
||
Datenbankregeln der neuen Tabellen.
|
||
- 17 neue E2E-Tests für Kalender, Rückmeldung, Warteliste, Absage,
|
||
Anwesenheitsliste, Kalenderabonnement, Vorlagen und Prüfseite.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.7.0] — 2026-09-04
|
||
|
||
Phase 6: Kartenmodule. Ab hier weiß die Wehr auf der Anfahrt, wo der nächste
|
||
Hydrant liegt und was er hergibt.
|
||
|
||
**Keine Kacheln aus dem Netz.** Wo eine Wehr ausrückt, wo ihre Hydranten liegen
|
||
und welche Objekte sie im Blick hat, ist niemandes Geschäft. Der Kartenserver
|
||
läuft selbst (tileserver-gl im Compose-Profil `karte`); ohne ihn zeigt die
|
||
Karte einen leeren Grund und sagt das auch — Punkte, Entfernungen und
|
||
Umkreissuche funktionieren trotzdem.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Hydrant` mit Typ (Unterflur, Überflur, Saugstelle, Zisterne, offenes
|
||
Gewässer), Nennweite, Durchfluss, Zustand, letzter Prüfung und Hinweis für
|
||
das, was man vor Ort wissen muss.
|
||
- `Objekt` mit Kategorie, **Zufahrt, Gefahren und Schlüsseldepot als eigene
|
||
Felder** — im Einsatz sucht niemand in einem Absatz. Dazu `Objektkontakt`
|
||
(mit „jederzeit erreichbar") und `Objektplan` (DIN 14095).
|
||
- `Lagekarte` und `Lageelement` — eine Karte je Einsatz, jedes Element mit
|
||
Geometrie, Zeichen und Urheber.
|
||
- `Wasserfoerderung` und `Foerderpunkt` — die Eingaben einer Förderstrecke.
|
||
Das Ergebnis wird **nicht** gespeichert, sondern bei jeder Anzeige neu
|
||
gerechnet.
|
||
- Standorte haben jetzt Dezimalgrade neben dem PostGIS-Punkt und liegen damit
|
||
auf der Karte.
|
||
|
||
**Karte**
|
||
|
||
- MapLibre GL aus dem eigenen Paketstand, Kacheln aus dem eigenen
|
||
tileserver-gl. Kein Skript, kein Stylesheet, kein Bild von einem fremden
|
||
Server.
|
||
- Hydranten und Objekte als getrennt schaltbare Ebenen, Filter nach Art und
|
||
Zustand, Suche über Straße, Nummer, Objektname und Gefahrenstichwort.
|
||
- **Umkreissuche über PostGIS**: `ST_DWithin` auf der Geografie mit
|
||
GiST-Index — in die Karte tippen, und es steht da, was in 500 Metern
|
||
erreichbar ist, nach Entfernung sortiert.
|
||
|
||
**Import**
|
||
|
||
- GeoJSON und Tabellen der Stadtwerke. Spaltennamen werden erkannt („DN",
|
||
„Lage", „Latitude", „Pruefdatum"), deutsche Kommazahlen und Datumsangaben
|
||
ebenso, vertauschte Achsen werden erkannt und zurückgedreht.
|
||
- Zwei Schritte wie beim Geräteimport aus Phase 1: erst zeigen, was
|
||
herauskäme, dann übernehmen. Übersprungene Zeilen stehen mit Zeilennummer
|
||
und Grund da.
|
||
- Wiederholbar: Hydranten mit einer Nummer des Versorgers werden aktualisiert
|
||
statt doppelt angelegt.
|
||
|
||
**Objekte und Feuerwehrpläne**
|
||
|
||
- Zufahrt, Gefahren, Schlüsseldepot und Löschwasser am Objekt stehen ganz
|
||
oben — in dieser Reihenfolge werden sie auf der Anfahrt gelesen.
|
||
- Ansprechpartner mit Telefonnummern zum Antippen und der Angabe, wer nachts
|
||
ans Telefon geht.
|
||
- Planblätter nach DIN 14095 mit Art und Stand. Ein Plan von 2009 ist eine
|
||
Vermutung, und das steht dran.
|
||
|
||
**Lagekarte**
|
||
|
||
- 22 taktische Zeichen nach FwDV 102, **selbst gezeichnet** als SVG in
|
||
`lib/karte/taktische-zeichen.ts`: Fahrzeuge, Einheiten, Führung, Stellen,
|
||
Gefahren, Maßnahmen.
|
||
- Zeichen setzen, Linien ziehen, Flächen aufziehen, beschriften — ein
|
||
Werkzeug, ein Klick.
|
||
- Abgleich zwischen Geräten über denselben Ereignisstrom wie die
|
||
Atemschutzüberwachung aus Phase 5; der Zustand der Verbindung steht sichtbar
|
||
da.
|
||
- Zurücknehmen statt löschen: was um 14:12 eingezeichnet wurde, gehört zur
|
||
Mitschrift.
|
||
|
||
**Wasserförderung**
|
||
|
||
- Strecke in die Karte tippen, Durchmesser und Fördermenge einstellen — die
|
||
Rechnung läuft mit: Reibungsverlust, Höhenunterschied, Zahl der
|
||
Verstärkerpumpen, Schlauchlängen je Abschnitt.
|
||
- Gerechnet wird im Browser **und** auf dem Server mit demselben Code.
|
||
- Reicht ein Abschnitt selbst mit voller Pumpe nicht, sagt die Ausgabe das,
|
||
statt eine Zahl auszuwerfen, die niemand halten kann.
|
||
- Unter jeder Rechnung steht, dass sie eine Planungshilfe ist — was zählt, ist
|
||
der Druck am Verteiler.
|
||
|
||
**Dateien abrufen**
|
||
|
||
- `/api/dateien/[id]` liefert eine abgelegte Datei aus, mandantengebunden und
|
||
mit Eintrag im Protokoll. Bis Phase 6 gab es nur den Upload und eigene
|
||
Endpunkte je Dokumentart.
|
||
|
||
**Sonstiges**
|
||
|
||
- Der Seed legt 24 Löschwasserstellen an — mit Weiher, Zisterne und
|
||
Saugstelle im Außenbereich, zwei defekten und zwei ungeprüften — sowie drei
|
||
Objekte mit Ansprechpartnern: Schule, Pflegeheim, Aussiedlerhof.
|
||
- 59 neue Tests: 48 Unit-Tests zu Druckverlust, Förderplan und Import,
|
||
11 Playwright-Durchläufe je Browser.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- Der Koordinaten-Trigger aus Phase 3 ist jetzt allgemein: eine Funktion für
|
||
jede Tabelle mit Breiten- und Längengrad. Sie hängt an Standort, Hydrant und
|
||
Objekt.
|
||
- Der Ereignisstrom-Hook aus Phase 5 nimmt jetzt eine Adresse entgegen und
|
||
wird von Lagekarte und Atemschutzüberwachung gemeinsam benutzt. Zwei Ströme
|
||
mit unterschiedlichem Verhalten wären ein Ort mehr, an dem sich ein Fehler
|
||
verstecken kann.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.6.0] — 2026-09-03
|
||
|
||
Phase 5: Atemschutzüberwachung nach FwDV 7. Das sicherheitsrelevanteste Modul
|
||
des Projekts — und deshalb das mit dem höchsten Testanteil.
|
||
|
||
Über jeder Ansicht steht: **Ergänzendes System — die analoge
|
||
Atemschutzüberwachung bleibt führend.** Der Hinweis lässt sich nur abschalten,
|
||
wenn zusätzlich die Fundstelle einer Freigabe des Kommandanten hinterlegt ist;
|
||
ohne sie bleibt er stehen.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Atemschutzeinsatz` — eine Überwachung mit Überwacher, Abfrageintervall,
|
||
Warndruck und Sicherheitszuschlag. Hängt an einem Einsatz oder einer Übung,
|
||
kann aber auch für sich stehen: im Ernstfall wird zuerst überwacht und
|
||
später zugeordnet.
|
||
- `Atemschutztrupp` mit Status (bereit, im Einsatz, Rückweg, draußen), den
|
||
Zeitstempeln dazu, dem errechneten Rückzugsdruck und dem Notfallzeitpunkt.
|
||
- `Truppmitglied` — zwei oder drei Personen je Trupp, genau eine davon
|
||
Truppführer, optional mit dem verwendeten Pressluftatmer.
|
||
- `Druckmessung` mit Art (Eingang, Einsatzziel, Zwischenmeldung, Ausgang).
|
||
- `AtemschutzEreignis` — jede Zeile des Protokolls mit Zeitpunkt.
|
||
- `G26Untersuchung` und `Belastungsuebung` als eigene Nachweise.
|
||
|
||
**Die Zeit gehört dem Server**
|
||
|
||
- Nirgends wird eine Restzeit heruntergezählt. Jede Dauer entsteht aus zwei
|
||
Zeitstempeln — einem aus der Datenbank und der aktuellen Uhr. Deshalb
|
||
übersteht die Anzeige ein Neuladen, einen zweiten Bildschirm und einen
|
||
Verbindungsabbruch: es gibt nichts, das dabei verloren gehen könnte.
|
||
- Server und Browser rechnen mit **denselben** Funktionen aus
|
||
`lib/atemschutz/berechnung.ts`. Was das Tablet anzeigt, weist das Protokoll
|
||
später genauso aus.
|
||
|
||
**Rückzugsdruck nach dem doppelten Anmarschverbrauch**
|
||
|
||
- Der Trupp meldet beim Erreichen des Einsatzziels einmal seinen Druck. Daraus:
|
||
`2 × Anmarschverbrauch + Ansprechdruck der Warneinrichtung + Zuschlag`.
|
||
- Solange keine Zielmeldung vorliegt, greift die Zwei-Drittel-Regel — sie liegt
|
||
höher und ist damit die vorsichtigere Annahme.
|
||
- Maßgeblich ist immer der ungünstigste Wert im Trupp: der Trupp geht
|
||
gemeinsam zurück.
|
||
- Ampel in drei Stufen mit Klartext daneben, Gelb schon zehn Prozent über der
|
||
Grenze. Bei Notfall zusätzlich ein erzeugter Ton — ausdrücklich eine Zugabe.
|
||
|
||
**Überwachungsschirm**
|
||
|
||
- Trupp anlegen mit Eingangsdruck je Person; daneben steht, ob die Person nach
|
||
FwDV 7 überhaupt einsetzbar ist. **Gesperrt wird nichts** — im Einsatz
|
||
entscheidet der Einheitsführer, und ein Programm, das ihm im entscheidenden
|
||
Moment eine Person verweigert, wird umgangen.
|
||
- Druckabfrage für den ganzen Trupp in einer Zeile, Erinnerung im
|
||
konfigurierbaren Intervall (Vorgabe zehn Minuten).
|
||
- Mayday je Trupp, ausdrücklich aufzuheben statt wegzuklicken.
|
||
- Rückzug anordnen, Statuswechsel, Notizen ins Protokoll.
|
||
- Die Überwachung lässt sich erst beenden, wenn alle Trupps als draußen
|
||
gemeldet sind.
|
||
|
||
**Ereignisstrom über Server-Sent Events**
|
||
|
||
- Ein Route Handler unter `/api/atemschutz/strom` meldet Änderungen; der
|
||
Browser holt daraufhin den Stand. Kein eigener Server nötig, `EventSource`
|
||
verbindet nach einem Abbruch von selbst neu.
|
||
- Der Zustand der Verbindung steht sichtbar auf dem Schirm. Bleibt das
|
||
Lebenszeichen des Servers aus, gilt die Verbindung nach acht Sekunden als
|
||
tot — auch wenn der Browser keinen Fehler meldet.
|
||
- Fällt der Strom ganz aus, bleibt die Ansicht bedienbar: sie fragt zusätzlich
|
||
im festen Takt nach.
|
||
|
||
**Protokoll**
|
||
|
||
- Lückenloses PDF mit Rahmen, Trupps und dem Verlauf aus Ereignissen und
|
||
Druckmessungen in einer gemeinsamen Zeitachse.
|
||
- Entsteht beim Beenden im Hintergrundprozess und bei Bedarf beim Abruf — ein
|
||
Nachweis, den man nicht bekommt, weil ein Dienst einen schlechten Tag hatte,
|
||
wäre keiner.
|
||
- Im Kopf steht, ob die digitale Überwachung freigegeben war. Wer das Blatt
|
||
später liest, soll wissen, was er in der Hand hält.
|
||
|
||
**Tauglichkeit nach FwDV 7**
|
||
|
||
- Drei Nachweise, die gleichzeitig gelten müssen: gültige G26.3,
|
||
Belastungsübung im laufenden Jahr, Einsatzübung im laufenden Jahr. Ein
|
||
Einsatz unter Atemschutz ersetzt die Einsatzübung.
|
||
- Ampel mit **Klartext**, was fehlt — eine rote Ampel ohne Begründung hilft am
|
||
Fahrzeug niemandem.
|
||
- Fristvorschlag für die G26 nach Alter: drei Jahre, ab fünfzig eines.
|
||
- Nachweise pflegen: G26 je Person, Belastungsübung für die ganze Gruppe auf
|
||
einmal.
|
||
- Kachel auf der Startseite: wie viele Träger heute einsetzbar sind und wie
|
||
viele davon knapp davor stehen, es nicht mehr zu sein.
|
||
|
||
**Sonstiges**
|
||
|
||
- Der Seed legt acht G26-Untersuchungen an — darunter eine abgelaufene und
|
||
eine bald ablaufende —, zwölf Übungsnachweise und eine vollständig
|
||
durchgespielte Überwachung mit zwei Trupps.
|
||
- 68 neue Tests: 51 Unit-Tests zu Rückzugsdruck, Ampel, Restzeit, Statusfolge
|
||
und Tauglichkeit, 17 gegen eine echte Datenbank und 8 Playwright-Durchläufe
|
||
je Browser — darunter die beiden, um die es in dieser Phase geht: die Uhr
|
||
nach einem Neuladen und bei abgerissenem Ereignisstrom.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- Die Datenbank verweigert dem Anwendungszugang `UPDATE` und `DELETE` auf
|
||
`druckmessung` und `atemschutz_ereignis`; zusätzlich sitzt auf beiden ein
|
||
Trigger. Ein Fehler wird durch einen neuen Eintrag richtiggestellt, nicht
|
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durch Ändern — sonst wäre jede Aufzeichnung nachträglich glättbar.
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||
- Neue Bedingungen: Druck zwischen 0 und 400 bar, kein Rückzug vor dem
|
||
Einstieg, kein Ende vor dem Beginn, genau ein Truppführer je Trupp.
|
||
- Die Startseite stand noch auf dem Stand von Phase 1 („Als Nächstes kommt das
|
||
Prüfmanagement"). Sie nennt jetzt den tatsächlichen Ausbaustand.
|
||
- Der Navigationseintrag „Protokoll" führte auf eine Seite, die es nicht gibt.
|
||
Die Ansicht des Audit-Logs gehört zum Löschkonzept in Phase 8; bis dahin
|
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steht der Eintrag ausgegraut da statt ins Leere zu führen.
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||
---
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## [0.5.0] — 2026-09-03
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||
Phase 4: das Terminal im Gerätehaus. Ein Wandtablet, das mit Handschuhen
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bedienbar ist und weiterarbeitet, wenn das Netz weg ist.
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### Hinzugefügt
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**Datenmodell**
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- `Fahrt` — Fahrtenbuch je Fahrzeug: Fahrer, Zweck, Ziel, Kilometerstand bei
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Abfahrt und Rückkehr, getankte Menge. Eine Fahrt ohne Rückkehr ist die
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laufende Fahrt.
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- `Anwesenheit` — wer im Gerätehaus ist, mit Anlass (Dienst, Übung, Einsatz,
|
||
Arbeitsdienst) und offener Abmeldung, solange jemand da ist.
|
||
- `Waescheabgabe` — Schutzkleidung in der Reinigung, mit Grund und Stand von
|
||
„abgegeben" bis „zurück".
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||
- `Inventurgang` und `Inventurposten` — der Gerätewart geht mit dem Tablet durch
|
||
die Halle und scannt; am Ende steht die Liste dessen, was fehlt.
|
||
- `KioskVorgang` — jeder vom Terminal übermittelte Vorgang, **mit der im
|
||
Browser erzeugten Kennung als Primärschlüssel**. Das ist der Kern des
|
||
Offline-Betriebs: kommt derselbe Vorgang nach einem abgebrochenen
|
||
Sendeversuch ein zweites Mal an, wird er wiedererkannt statt neu angelegt.
|
||
- `SyncKonflikt` — was sich beim Nachtragen nicht anwenden ließ. Nichts geht
|
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verloren, es wartet auf eine Entscheidung.
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||
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||
**Terminaloberfläche unter `/kiosk`**
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||
- Kachelschirm: sieben Kacheln, jede mindestens 160 Pixel hoch, jede mit Symbol
|
||
und Text, sichtbar nach Rechten. Keine Navigationsleiste.
|
||
- Anmeldung auf drei Wegen: Ausweis auflegen (der RFID-Leser tippt die Kennung
|
||
als Tastatureingabe, erkannt am Anschlagstempo), QR-Code vom Handy oder
|
||
Mitgliedsnummer samt PIN.
|
||
- Mangel melden in drei Schritten — Gerät scannen, Foto und ein Satz dazu,
|
||
Dringlichkeit antippen. Anspruch war „unter dreißig Sekunden".
|
||
- Kommen und Gehen mit zwei Tipps, Fahrtenbuch, Wäscheabgabe und Inventurgang.
|
||
- Abmeldeuhr: nach `KIOSK_IDLE_TIMEOUT` Sekunden Untätigkeit meldet sich das
|
||
Terminal von selbst ab, mit sichtbarer Warnung vorher.
|
||
- Hallenmonitor unter `/kiosk/monitor`: Uhrzeit, laufender Einsatz, wer im Haus
|
||
ist, Fahrzeuge, fällige Prüfungen und die nächsten Termine — Vollbild ohne
|
||
Bedienung.
|
||
|
||
**Offline-Betrieb**
|
||
|
||
- Ein von Hand geschriebener Service Worker (`public/sw.js`): App-Shell und
|
||
Stammdaten im Zwischenspeicher, `network-first` für Seiten mit
|
||
Ausweichseite `/kiosk/offline`, `stale-while-revalidate` für lesende
|
||
tRPC-Aufrufe. Schreibende Anfragen und alles unter `/api/auth` fasst er nicht
|
||
an — eine zwischengespeicherte Anmeldung wäre eine Sicherheitslücke.
|
||
- Warteschlange in einer IndexedDB (Dexie): **jede** schreibende Aktion geht
|
||
zuerst dorthin, auch online. Sonst gäbe es zwei Wege durch den Code, und der
|
||
seltenere wäre der ungetestete.
|
||
- Fotos liegen als Blob in derselben Warteschlange und werden beim Übertragen
|
||
zuerst hochgeladen.
|
||
- Sichtbarer Zustand als Leiste über allem: verbunden, wie viele Änderungen
|
||
warten, kein Netz — in Klartext, nicht nur als Farbe.
|
||
- Erledigt heißt: angenommen **oder** als bereits verarbeitet erkannt **oder**
|
||
in der Konfliktliste gelandet. In allen drei Fällen ist der Vorgang beim
|
||
Server und darf aus der Warteschlange verschwinden.
|
||
|
||
**Anmeldemarke**
|
||
|
||
- `/anmeldemarke` zeigt einen QR-Code fürs Handy: signiert mit `AUTH_SECRET`,
|
||
gültig 60 Sekunden, nicht gespeichert. Ein abfotografierter Code aus der
|
||
Umkleide nützt nach einer Minute nichts mehr.
|
||
|
||
**Terminalübersicht in der Verwaltung**
|
||
|
||
- `/terminal` zeigt Konflikte zuerst — das sind die Vorgänge, die ein Mensch
|
||
anfassen muss —, danach Anwesende, Wäsche und Fahrtenbuch.
|
||
|
||
**Installierbar als App**
|
||
|
||
- Web-App-Manifest, eigene Symbole (`npm run icons`), Startseite `/kiosk`. Kein
|
||
externes CDN, keine fremde Schriftart.
|
||
|
||
**Wetterwarnungen (optional, aus)**
|
||
|
||
- Warnungen des DWD auf dem Hallenmonitor, hinter einer Schnittstelle in
|
||
`lib/integrations/`. Standardmäßig **aus** — es ist die einzige Verbindung,
|
||
die FLORIAN von sich aus nach außen aufbaut. Fällt sie aus, bleibt die Kachel
|
||
leer.
|
||
|
||
**Sonstiges**
|
||
|
||
- Der Seed legt ein Fahrtenbuch mit vier Fahrten (eine läuft noch), vier
|
||
Anwesenheiten (eine Person ist noch im Haus) und drei Wäscheabgaben an.
|
||
- 31 neue Tests: 20 Unit-Tests zu Anmeldemarke und Warteschlange (letztere
|
||
unter jsdom mit `fake-indexeddb`), 11 gegen eine echte Datenbank
|
||
(Kilometerstände, Anwesenheitszeiten, Unveränderbarkeit der Vorgänge,
|
||
Mandantentrennung) und 9 Playwright-Durchläufe je Browser — darunter der
|
||
Offline-Fall mit `context.setOffline(true)` und der doppelt gesendete
|
||
Vorgang, dessen Antwort unterwegs verloren geht.
|
||
|
||
### Geändert
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||
|
||
- Die Datenbank setzt vier neue Regeln selbst durch: Kilometerstände laufen
|
||
vorwärts, eine Rückkehr liegt nicht vor der Abfahrt, ein Gehen nicht vor dem
|
||
Kommen, eine Wäscheabgabe umfasst mindestens ein Stück. Dazu `REVOKE UPDATE,
|
||
DELETE` auf `kiosk_vorgang` — ein übermittelter Vorgang lässt sich nicht
|
||
nachträglich glätten.
|
||
- Die Beschriftung der DWD-Warnstufen liegt in
|
||
`src/lib/integrations/wetter-texte.ts`, getrennt vom `server-only`-Modul
|
||
daneben — dieselbe Trennung wie bei `qr.ts` und `qr-parser.ts`.
|
||
- Neue Rechte `fahrtenbuch.lesen` und `fahrtenbuch.fuehren`, beide im
|
||
Grundrechtebündel.
|
||
|
||
### Behoben
|
||
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||
- Die Warteschlange rief sich selbst in eine Renderschleife: `jetztSenden`
|
||
hatte das Mutationsobjekt von React Query in seinen Abhängigkeiten, und das
|
||
ist bei jedem Rendern ein neues. Damit wurde der 20-Sekunden-Zeitgeber
|
||
ständig neu aufgezogen und lief nie ab — ein liegen gebliebener Vorgang wäre
|
||
ohne Zutun nie ein zweites Mal losgeschickt worden. Gefunden vom
|
||
Offline-E2E-Test, der genau darauf wartet.
|
||
- `/kiosk/einrichten` ließ sich nicht vorab erzeugen, weil `useSearchParams()`
|
||
ohne Suspense-Grenze stand. Der Produktionsbuild brach dabei ab.
|
||
- Der Anwesenheits- und der Fahrten-Wizard zeigten erst die eine, nach dem
|
||
Laden des eigenen Stands die andere Fassung — wer zügig tippte, drückte ins
|
||
Leere. Bis der Stand bekannt ist, steht dort jetzt ein Platzhalter.
|
||
- Die Offline-Seite blieb stehen, wenn nur eine einzelne Anfrage abgebrochen
|
||
war. Am Hallenmonitor, den niemand bedient, hieße das: bis jemand vorbeikommt.
|
||
Sie versucht es jetzt alle zehn Sekunden von selbst.
|
||
- Der Hallenmonitor stapelte alle laufenden Einsätze übereinander und schob
|
||
damit Anwesenheit, Fahrzeuge und Prüfungen aus dem Bild. Zwei stehen groß,
|
||
der Rest als Zeile.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.4.0] — 2026-09-03
|
||
|
||
Phase 3: Einsätze und Übungen. Ab hier dokumentiert die Wehr, was sie tut —
|
||
für die Gemeinde, für die Versicherung und für die eigene Mannschaft.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Einsatz` mit den sechs Zeitstempeln (alarmiert, ausgerückt, eingetroffen,
|
||
Einsatzende, eingerückt, einsatzbereit), Ort samt Koordinaten, Kategorie nach
|
||
der bayerischen Feuerwehrstatistik und den Zahlen für die Gemeindemeldung.
|
||
- `Einsatzfahrzeug` mit eigenen Zeiten je Fahrzeug — Nachalarmierung bleibt
|
||
sichtbar —, Kilometerstand und Wasserabgabe.
|
||
- `Einsatzkraft` mit Funktion nach FwDV 3, Fahrzeug, Zeitraum und
|
||
Atemschutz-Kennzeichen.
|
||
- `Materialverbrauch` und `Lagemeldung` mit Foto und Herkunft.
|
||
- `PortalZugang` — ein zeitlich begrenzter Link für eine Fremdwehr, gespeichert
|
||
nur als Hash.
|
||
- `Uebung` und `Uebungsteilnahme` mit Thema, Lernzielen und Anwesenheit.
|
||
|
||
**Schnellerfassung**
|
||
|
||
- Stichwort, Ort, ausgerückte Fahrzeuge — mehr fragt die Erfassung im Alarmfall
|
||
nicht. Alarmzeit ist der Moment des Anlegens, alles Weitere wird nachgetragen.
|
||
- Fortlaufende Einsatznummer `JJJJ-NNNN` je Wehr und Jahr, vergeben unter einer
|
||
Transaktionssperre.
|
||
|
||
**Zeiten und Stärke**
|
||
|
||
- Ein Knopf je Zeitstempel, solange der Einsatz läuft.
|
||
- Daraus gerechnet: Ausrückzeit, Anfahrtszeit, Hilfsfrist und Einsatzdauer.
|
||
- Stärke nach FwDV 3 in der Schreibweise `Führer/Unterführer/Mannschaft/Gesamt`,
|
||
mit Zuordnung zur taktischen Einheit (Trupp, Staffel, Gruppe, Zug).
|
||
- Hinweise statt Sperren: eine verdrehte Zeitreihenfolge oder eine fehlende
|
||
Führungskraft wird angezeigt, verhindert das Speichern aber nicht — ein
|
||
Einsatz, der drei Wochen später nachgetragen wird, ist immer noch besser als
|
||
einer, den niemand erfasst.
|
||
|
||
**Personalvorschlag**
|
||
|
||
- Sortiert nach Einsatzerfahrung der letzten zwölf Monate, mit dem
|
||
Qualifikationsstand daneben: eine abgelaufene G26.3 fällt auf, bevor jemand
|
||
unter Atemschutz geht.
|
||
|
||
**Einsatzbericht und Freigabe**
|
||
|
||
- Bericht als PDF über Gotenberg: Kopf, Zeitleiste mit Kennzahlen, Fahrzeuge,
|
||
Mannschaft mit Stärke, Material, Verlauf und Bericht.
|
||
- Mit der Freigabe wird der Einsatz festgeschrieben — durchgesetzt von einem
|
||
Datenbanktrigger, nicht vom Anwendungscode. Ausgenommen bleiben das
|
||
nachgetragene PDF und die Lagemeldungen.
|
||
- Jahresexport als quer gedrucktes PDF unter `/api/einsaetze/jahresexport`.
|
||
|
||
**Statistik**
|
||
|
||
- Einsätze nach Kategorie und Monat, Verteilung der Hilfsfristen mit dem
|
||
80-Prozent-Wert, Beteiligung je Person (Einsätze, davon unter Atemschutz,
|
||
Übungen) und Auslastung je Fahrzeug.
|
||
|
||
**Einsatzportal für Fremdwehren**
|
||
|
||
- Signierter Link ohne Anmeldung, gültig 24 Stunden, jederzeit widerrufbar,
|
||
jeder Aufruf wird mitgezählt.
|
||
- Zeigt Stichwort, Ort, Zeitstempel und Lagemeldungen — keine Namen von
|
||
Einsatzkräften, keinen Bericht, keinen Weg in den Rest der Anwendung.
|
||
- Nimmt Lagemeldungen mit Foto an, begrenzt auf 30 Meldungen und 10 Fotos je
|
||
Zugang und Stunde.
|
||
- Eigene Zugriffsbegrenzung über Redis (`src/lib/ratelimit.ts`), die bei
|
||
Störung durchlässt statt zu blockieren.
|
||
|
||
**Übungen**
|
||
|
||
- Thema, Art, Lernziele, Ort und Leitung; Anwesenheit als Liste zum Abhaken.
|
||
- Fließt in die Beteiligungsstatistik ein.
|
||
|
||
**Adressen zu Koordinaten**
|
||
|
||
- Anbindung an einen **selbst betriebenen** Nominatim hinter einer Schnittstelle
|
||
in `lib/integrations/`. Ohne Konfiguration bleibt die Suche leer und die
|
||
Koordinaten werden von Hand eingetragen.
|
||
- Koordinaten liegen doppelt: als Dezimalgrad für die Anwendung und als
|
||
PostGIS-Punkt für die Karte ab Phase 6, zusammengehalten von einem Trigger.
|
||
|
||
**Sonstiges**
|
||
|
||
- Der Seed legt acht Einsätze über das Jahr verteilt an — Brände, technische
|
||
Hilfeleistungen, ein Fehlalarm einer Brandmeldeanlage — dazu sechs Übungen
|
||
und die Beteiligung der Mannschaft.
|
||
- 57 neue Tests: 32 Unit-Tests zu Stärke, Zeiten und Nummernkreis, 14 gegen eine
|
||
echte Datenbank (Koordinaten-Trigger, Freigabe, Mandantentrennung) und 11
|
||
Playwright-Durchläufe einschließlich des Portals in einem Browser **ohne**
|
||
Sitzung.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- Der Nummernkreis `JJJJ-NNNN` liegt jetzt in `src/lib/nummernkreis.ts` und wird
|
||
von Prüfprotokollen, Einsätzen und Übungen gemeinsam verwendet.
|
||
- Die Seitenleiste zeigt Einsätze und Übungen als verfügbar.
|
||
- Das Zeitlimit der E2E-Erwartungen steigt von 15 auf 25 Sekunden: mit fünfzig
|
||
Routen dauert die erste Übersetzung einer Seite im Entwicklungsserver unter
|
||
Last länger als vorher, und daran scheiterten gelegentlich Tests, die einzeln
|
||
grün sind.
|
||
|
||
### Behoben
|
||
|
||
- Die Anwesenheitsliste einer Übung forderte 300 Mitglieder an und lief damit
|
||
in die Höchstzahl von 200 je Seite — die Liste blieb leer. Gefunden über die
|
||
Server-Ausgabe während der E2E-Tests.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.3.0] — 2026-09-03
|
||
|
||
Phase 2: Wartungs- und Prüfmanagement. Das Modul, wegen dem eine Wehr so ein
|
||
Programm einführt — Fristen im Blick behalten und im Streitfall nachweisen
|
||
können, dass geprüft wurde.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Wartungsvorlage` — was an einem Gerätetyp in welchem Takt geprüft wird, mit
|
||
Intervall, Vorwarnzeit, Prüfvorschrift und Erfahrungswert für die Dauer.
|
||
- `Checklistenpunkt` in vier Ausprägungen: Ja/Nein, Messwert (mit zulässigem
|
||
Bereich und Einheit), Text und Foto. Pflichtpunkte sind die, an denen die
|
||
Einsatzbereitschaft hängt.
|
||
- `Wartungstermin` — ein fälliger Termin an einem konkreten Gerät. Eindeutig
|
||
über Gerät, Vorlage und Fälligkeitstag, damit ein zweiter nächtlicher Lauf
|
||
nichts doppelt anlegt.
|
||
- `Pruefung`, `Pruefergebnis` und `Signatur` — die durchgeführte Prüfung mit
|
||
Antworten je Punkt und Unterschrift.
|
||
- `Mangel` mit dem Weg melden → zugewiesen → in Arbeit → behoben.
|
||
- `Rueckruf`, `RueckrufGeraetetyp` und `RueckrufBetroffenheit` — eine
|
||
Herstellerwarnung, die betroffene Bauart und der Stand je Gerät.
|
||
- `Erinnerung` als Nachweis und gleichzeitig als Sperre gegen Doppelversand.
|
||
|
||
**Unveränderbarkeit der Protokolle**
|
||
|
||
- Ein Trigger in der Datenbank weist jede Änderung an einer abgeschlossenen
|
||
Prüfung ab. Zulässig bleiben genau drei Dinge: der Wechsel auf „ersetzt", das
|
||
Nachtragen des PDF, solange keines hinterlegt ist, und `geaendertAm`.
|
||
- Dieselbe Sperre gilt für die Bestandteile: an einem abgeschlossenen Protokoll
|
||
lassen sich weder Einzelergebnisse ändern noch Unterschriften nachtragen.
|
||
- Korrekturen erzeugen eine **neue** Prüfung mit Verweis auf die alte. Beide
|
||
bleiben lesbar.
|
||
- Gelöscht wird ein Protokoll nur im gekennzeichneten Aufbewahrungslauf —
|
||
derselbe Schalter wie beim Audit-Log.
|
||
|
||
**Fristen-Dashboard** (`/pruefungen`)
|
||
|
||
- Vier Töpfe nach Dringlichkeit: überfällig, diese Woche, diesen Monat, nächste
|
||
90 Tage. Jede Zahl ist gleichzeitig ein Filter.
|
||
- Bündelung nach Fahrzeug, Standort, Gerätetyp oder Zuständigem — wer einen
|
||
Prüftag ansetzt, arbeitet ein Fahrzeug ab, keine alphabetische Liste.
|
||
- Sammelzuweisung mehrerer Termine an eine Person.
|
||
- Daneben die Lebensdauerüberwachung (`/pruefungen/lebensdauer`) mit Vorschlag
|
||
zur Aussonderung.
|
||
|
||
**Prüfwizard** (`/pruefungen/neu`)
|
||
|
||
- Ein Prüfpunkt je Bildschirm, große Schaltflächen, Foto direkt aus der Kamera.
|
||
- Zeiterfassung läuft mit und landet im Protokoll.
|
||
- Unterschrift auf einem Zeichenfeld, das Finger, Stift und Maus versteht; das
|
||
PNG landet in MinIO.
|
||
- Jede Antwort geht sofort zum Server — bricht das WLAN weg, ist höchstens die
|
||
letzte verloren, und der Entwurf wird beim nächsten Öffnen fortgesetzt.
|
||
- Mängel werden aus den beanstandeten Punkten vorgeschlagen.
|
||
- Externe Wartung: Fachfirma, Kosten und das Fremdprotokoll als PDF.
|
||
|
||
**Prüfprotokoll als PDF**
|
||
|
||
- Erzeugt der Hintergrundprozess über Gotenberg und legt es in MinIO ab: Kopf
|
||
mit Wehr, Gerät und Prüfer-Kennung, Checkliste mit Soll, Ist und Befund,
|
||
eingebettete Fotos und Unterschriften, Fußzeile mit Prüfvorschrift, Prüfdatum
|
||
und Seitenzahl.
|
||
- Laufende Protokollnummer `JJJJ-NNNN` je Wehr und Jahr.
|
||
|
||
**Nächtlicher Lauf**
|
||
|
||
- `fristen.pruefen` (3:15 Uhr) plant Termine aus den Vorlagen und zieht Frist
|
||
und Status an jedem Gerät nach.
|
||
- `erinnerung.senden` (3:45 Uhr) verschickt Vorwarnungen bei T-30, T-7, T-0 und
|
||
einmal bei Überfälligkeit — als Sammelnachricht je Empfänger.
|
||
- Beide Läufe sind wiederholbar und tragen sich beim Start des Workers je Wehr
|
||
selbst ein.
|
||
|
||
**Mängel und Rückrufe**
|
||
|
||
- Melden darf jedes Mitglied; ein kritischer Mangel sperrt das Gerät sofort.
|
||
- Beim Beheben wird die Sperre aufgehoben — aber nur, wenn kein anderer offener
|
||
Mangel dasselbe Gerät sperrt.
|
||
- Rückrufe suchen betroffene Geräte über Bauart, Modell, Seriennummernbereich
|
||
und Herstellungszeitraum. Das Ergebnis ist ein Vorschlag, keine automatische
|
||
Sperre.
|
||
|
||
**Sonstiges**
|
||
|
||
- Datei-Upload unter `/api/dateien` für Fotos, Unterschriften und
|
||
Fremdprotokolle — als Multipart, nicht Base64 durch eine JSON-Antwort.
|
||
- Der Seed legt 5 Wartungsvorlagen mit echten Prüfvorgaben an (DGUV 112-190,
|
||
DIN 14811, DGUV Vorschrift 3, DIN 14920), dazu die fälligen Termine, ein
|
||
abgeschlossenes Protokoll samt Mangel und einen Beispielrückruf.
|
||
- 79 neue Tests: 47 Unit-Tests zu Fristen, Bewertung und Planung, 10 gegen eine
|
||
echte Datenbank zur Unveränderbarkeit und Mandantentrennung, 22 Playwright-
|
||
Durchläufe über Dashboard, Vorlagen, Wizard, Mängel und Rückrufe.
|
||
|
||
**Nachzügler aus Phase 1**
|
||
|
||
Mit dieser Version wird auch das Geräteformular ausgeliefert, das nach der
|
||
0.2.0 entstanden ist:
|
||
|
||
- **Formular zum Anlegen und Bearbeiten eines Geräts** (`/geraete/neu` und
|
||
`/geraete/<id>/bearbeiten`). Damit ist die letzte offene Lücke aus Phase 1
|
||
geschlossen: Ein Neuzugang lässt sich einzeln erfassen, ohne den Umweg über
|
||
eine Importdatei.
|
||
- Die Lagerung wird als Umschalter geführt statt als zwei Auswahlfelder, die
|
||
man versehentlich beide füllen kann.
|
||
- Prüftermin und Lebensdauerende werden schon beim Tippen ausgerechnet und
|
||
angezeigt — mit denselben Funktionen, mit denen der Server anschließend
|
||
rechnet.
|
||
- Ist nur ein Standort angelegt, wird er vorbelegt.
|
||
- 7 weitere Playwright-Tests zum Formular (nun 58 statt 44, zwei davon unter
|
||
Touch-Emulation begründet übersprungen).
|
||
|
||
Dabei behoben:
|
||
|
||
- **Das Formular stürzte beim ersten Rechnen ab.** Die Vorgabewerte lagen in
|
||
einem `"use client"`-Modul und wurden von einer Server-Komponente importiert;
|
||
dort kommt nur eine Client-Referenz an, kein Objekt. Das Spreaden davon ergab
|
||
lauter `undefined`. Die Werte liegen jetzt in einem eigenen Modul ohne
|
||
`"use client"`.
|
||
- **Das Sternchen an Pflichtfeldern wurde vorgelesen.** Eine Sprachausgabe
|
||
nannte das Feld „Bezeichnung Stern". Das Sternchen trägt jetzt `aria-hidden`;
|
||
dass ein Feld ausgefüllt werden muss, sagt das `required`-Attribut.
|
||
- Fehlermeldungen in Formularen sind eindeutig ansteuerbar (`data-testid`) —
|
||
Next.js hängt einen eigenen Routen-Ansager mit derselben Rolle in jede Seite.
|
||
|
||
### Geändert
|
||
|
||
- Die Datumsarithmetik aus Phase 1 (`utcTag`, `monateAddieren`, `heutigerTag`,
|
||
`tagesabstand`) ist jetzt exportiert. Zwei Umsetzungen derselben Rechnung
|
||
wären früher oder später um einen Tag auseinandergelaufen.
|
||
- Die Seitenleiste zeigt Prüfungen, Mängel und Rückrufe als verfügbar.
|
||
- Die Gerätedetailseite zeigt Prüfhistorie, offene Mängel und anstehende
|
||
Termine — und startet die Prüfung.
|
||
|
||
### Behoben
|
||
|
||
- **Zwei gleichzeitig abgeschlossene Prüfungen zogen dieselbe Protokollnummer.**
|
||
Die eindeutige Bedingung in der Datenbank fing das ab, aber der zweite Prüfer
|
||
bekam einen Datenbankfehler statt eines Protokolls. Die Nummer wird jetzt
|
||
unter einer Transaktionssperre je Wehr und Jahr vergeben — gefunden von den
|
||
E2E-Tests, weil Desktop- und Tablet-Durchlauf parallel prüften.
|
||
- **Der Worker ließ sich außerhalb des Containers nicht starten.** Ihm fehlte
|
||
das Laden der `.env`, und `server-only` warf beim Import unter Node. Beide
|
||
Startbefehle laufen jetzt mit `--conditions=react-server`, womit der leere
|
||
Export dieses Pakets greift.
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## [0.2.0] — 2026-09-03
|
||
|
||
Phase 1: Stammdaten. Ab hier führt die Wehr ihren Bestand in FLORIAN — mit
|
||
Standorten, Fahrzeugen samt Beladeordnung, Gerätetypen als Vorgabe und
|
||
Geräten, die per QR-Code am Regal auffindbar sind.
|
||
|
||
### Hinzugefügt
|
||
|
||
**Datenmodell**
|
||
|
||
- `Standort` (Gerätehaus, Lager, Außenstelle, Werkstatt) mit PostGIS-Punkt für
|
||
die Karte ab Phase 6.
|
||
- `Geraeteraum` — die Fächer am Fahrzeug (G1 bis G6, Heck, Dach,
|
||
Mannschaftsraum), in Beladereihenfolge sortierbar.
|
||
- `Geraetetyp` als Vorgabe für Prüfintervall, Prüfvorschrift und Lebensdauer.
|
||
Ein einzelnes Gerät darf davon abweichen; sonst gilt der Typ.
|
||
- `Qualifikationstyp` und `Qualifikation` mit Gültigkeitsdauer und eigener
|
||
Vorwarnzeit je Typ.
|
||
- `Fahrzeug` erweitert um Fahrgestellnummer, DIN-Typkurzzeichen, Erstzulassung,
|
||
Sitzplätze, Tankinhalt, Gesamtmasse und die UVV-Frist.
|
||
- `Geraet` erweitert um Gerätetyp, Lebensdauerkategorie, errechnetes
|
||
Lebensdauerende, Anschaffungspreis und die Lagerung.
|
||
|
||
**Regeln in der Datenbank**
|
||
|
||
- Ein Gerät steht entweder an einem Standort oder ist auf einem Fahrzeug
|
||
verlastet — eine Prüfbedingung setzt das durch, ein Trigger stellt zusätzlich
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sicher, dass ein angegebener Geräteraum auch zum angegebenen Fahrzeug gehört.
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- Row Level Security auf allen neuen Tabellen.
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- Trigram-Indizes für die Volltextsuche über Geräte, Fahrzeuge und Personen.
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**Funktionen**
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- Geräteliste mit Volltextsuche, Statusfilter, serverseitiger Sortierung,
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Blättern und Spaltenauswahl. Die Spaltenauswahl bleibt je Browser gespeichert.
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- Massenbearbeitung: Status mehrerer Geräte auf einmal setzen, Geräte umlagern.
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Jede Änderung erzeugt einen eigenen Protokolleintrag am jeweiligen Gerät.
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- QR-Code je Gerät. Der Code zeigt auf `/g/<inventarnummer>` und führt nach der
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Anmeldung direkt zur Gerätedetailseite.
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- Etikettenbogen als PDF über Gotenberg: DIN A4 mit 65 Etiketten
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(38,1 × 21,2 mm). Der Druck kann an einer beliebigen Position beginnen, damit
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angebrochene Bögen weiterverwendet werden können.
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- QR-Scan über die Kamera im Browser, mit Eingabefeld als Rückfallweg.
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- Import aus CSV und Excel: Spalten werden nach den Überschriften automatisch
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zugeordnet, die Vorschau zeigt Zeile für Zeile, was übernommen würde und was
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daran nicht stimmt. Geschrieben wird erst nach Bestätigung.
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- Gerätehistorie und Fahrzeughistorie, gerendert aus dem Audit-Log.
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- Qualifikationen mit Ablaufwarnung, gerechnet mit der Vorwarnzeit des
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jeweiligen Typs.
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- Fahrzeugdetail zeigt die Beladung nach Geräteräumen statt alphabetisch.
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**Daten und Tests**
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- Der Seed legt jetzt zusätzlich 3 Standorte, 20 Geräteräume, 14 Gerätetypen
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mit echten Prüfvorgaben (DGUV, DIN, vfdb), 49 Geräte und 107 Qualifikationen
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an. Fristen sind bewusst gestreut, damit die Ampeln etwas zeigen.
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- 104 Vitest-Tests (vorher 32), davon 40 zum Import und 32 zu QR und Fristen.
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- 44 Playwright-Tests (vorher 10) über Desktop und Tablet.
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### Geändert
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- **Fristenrechnung auf UTC-Kalenderarithmetik umgestellt.** Vorher wurde über
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`startOfDay` aus date-fns gerechnet, das die Zeitzone des Servers verwendet.
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Ein Prüfdatum kommt aus der Datenbank als UTC-Mitternacht und wurde dabei auf
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den Vortag zurückgeschoben — Fristen wären einen Tag zu früh fällig geworden.
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- `CardTitle` rendert eine echte Überschrift statt eines `div`. Wer mit einer
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Sprachausgabe arbeitet, springt von Überschrift zu Überschrift; Karten
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tauchten in dieser Navigation vorher gar nicht auf.
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- Die Entwicklungsanzeige von Next.js ist abgeschaltet, damit sie nicht in den
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Bildern der Anleitung mitläuft.
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### Sicherheit
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- Der Etikettendruck wird protokolliert (`EXPORTIERT`) — damit ist
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nachvollziehbar, wann welche Aufkleber erzeugt wurden.
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- Der Import übernimmt keine Werte, die der Browser geschickt hat: die Datei
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wird beim Übernehmen erneut serverseitig eingelesen und geprüft. Sonst ließe
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sich die Vorschau umgehen.
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## [0.1.0] — 2026-09-03
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Phase 0: das Fundament. Ab hier steht ein lauffähiger Stack mit
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Mandantentrennung, Anmeldung, Dateiablage und lückenloser Protokollierung.
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### Hinzugefügt
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**Betrieb**
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- `docker-compose.yml` mit Traefik, App, Worker, PostgreSQL 17 + PostGIS,
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Redis, MinIO und Gotenberg.
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- `docker-compose.override.yml` für die Entwicklung: ohne Traefik, mit
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Mailpit als SMTP-Auffangkorb und Adminer für den Blick in die Datenbank.
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Host-Ports bewusst abseits der Standardwerte (3100, 5442, 6389, 9010/9011),
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damit FLORIAN neben anderen lokalen Stacks laufen kann.
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- Mehrstufiges `docker/Dockerfile`: eigener Benutzer `florian` (UID 1001,
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kein root), `tini` als PID 1, Healthcheck gegen `/api/health`,
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Standalone-Build von Next.js.
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- `docker/entrypoint.sh` wendet ausstehende Migrationen an — nur im
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App-Container, nicht im Worker.
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- `docker/postgres/10-init-app-role.sh` legt beim ersten Start die Rolle
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`florian_app` (`NOBYPASSRLS`) samt Vorgabeprivilegien an.
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- `.env.example` mit einem Kommentar zu jeder einzelnen Variable.
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**Datenmodell**
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- Prisma-Schema mit `Organisation`, `Person`, `Rolle`, `Berechtigung`,
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`RolleBerechtigung`, `PersonRolle`, `AusweisToken`, `AuditLog`, `Datei`.
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- `Fahrzeug` und `Geraet` bereits schmal angelegt, damit der Seed eine
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realistische Wehr aufbauen kann. Phase 1 erweitert beide.
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- Migration `20260902000100_rls_policies`: Row Level Security auf allen
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mandantenpflichtigen Tabellen, Funktion `aktuelle_organisation()`,
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Append-only-Trigger auf `audit_log`.
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- Migration `20260902000200_audit_bereinigung`: `UPDATE` auf `audit_log`
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bleibt dauerhaft gesperrt, `DELETE` ist nur im gekennzeichneten
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Aufbewahrungslauf möglich.
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**Anwendungskern**
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- `lib/env.ts` — Zod-Validierung der gesamten Umgebung beim Start.
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- `lib/db.ts` — getrennte Verbindungen für Anwendung (RLS aktiv) und System
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(RLS-frei), `fuerOrganisation()` als einziger Weg zu Fachdaten.
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- `lib/authz.ts` — 9 Rollen, 38 Einzelrechte, zentrale Prüffunktionen.
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- `lib/storage.ts` — MinIO, presignte Up- und Downloads, SHA-256-Prüfsumme.
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- `lib/audit.ts` — Protokolleinträge mit Vorher/Nachher-Vergleich, entfernt
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Geheimnisse vor dem Schreiben.
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- `lib/auth.ts` — Auth.js mit OIDC gegen authentik, lokalem Passwort-Login
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und Terminal-Anmeldung über PIN oder RFID.
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- `lib/warteschlange.ts` und `src/worker/` — BullMQ-Gerüst mit den
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Auftragsarten für Fristen, Erinnerungen, PDF und Aufbewahrung.
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- `lib/integrations/` — Mail, Telegram und LLM hinter abschaltbaren
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Schnittstellen.
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- tRPC v11 mit den Prozedurarten `oeffentlich`, `angemeldet` und
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`mitRecht(...)`.
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**Oberfläche**
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- Basis-Layout mit Seitenleiste, heller und dunkler Darstellung
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(Systemvorgabe als Standard) und durchgängig deutschen Texten.
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- Anmeldeseite, die genau die eingerichteten Anmeldewege zeigt.
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- Übersicht mit Kennzahlen und dem Sicherheitshinweis zur analogen
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Atemschutzüberwachung.
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- Farbwelt in OKLCH mit festen Statusfarben für Gerätezustände.
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**Daten und Tests**
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- Seed mit einer vollständigen Beispielwehr: 15 Personen mit Rollen und
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Terminal-Ausweisen, 3 Fahrzeuge, 40 Geräte mit gemischten Prüffristen.
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- Vitest: 32 Tests, darunter acht, die die Mandantentrennung gegen eine echte
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Datenbank prüfen.
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- Playwright: 10 Tests über Desktop und Tablet.
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- `npm run screenshots` erzeugt die Bilder für die Anleitung.
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**Dokumentation**
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- README mit Schnellstart in sechs Zeilen.
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- Anleitung, Roadmap, Aufwandsschätzung, Devlog und Versionierungsregeln.
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