feat(verzeichnis): SCIM-Endpunkt als dritte Quellenart (#029)
Bisher holt Laufzettel Personen aus dem Verzeichnis. Das setzt Lesezugriff und einen Netzweg dorthin voraus, und beides ist nicht ueberall gegeben. Mit der Art SCIM ruft stattdessen der Anbieter an — sofort, nicht beim naechsten Intervall. Umgesetzt ist, was authentik, Entra ID und Okta wirklich schicken: Users mit dem Filter userName eq, POST/GET/PUT/PATCH/DELETE, dazu ServiceProviderConfig, Schemas und ResourceTypes. Jeder Handler prueft sein Token selbst. Ein Token je Quelle, argon2-gehasht, einmal angezeigt — es ist der einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt. DELETE deaktiviert und loescht nichts. Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen, an zwei Stellen gehalten: ein Abgleich, der dort nichts liest und ERFOLG meldet, haette ueber die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert. Zwei Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests: - PATCH remove wirkte gar nicht. Der Schalter nurGesetzte las bei PATCH jedes null als "nicht mitgeschickt"; eine beim Anbieter entfernte Abteilung stand hier weiter. Noetig war er nie — patchAnwenden liefert immer den vollstaendigen Zielzustand. - Entra ID schickt active als "True"/"False". Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen value === true zufaellig das Richtige heraus, beim Aktivieren nicht: ein wieder freigeschaltetes Konto waere fuer immer inaktiv geblieben. Dazu ein Fehler aus #028: in verbindungTestenAktion stand zweimal dieselbe Bedingung, der zweite Zweig war seit dem ersten Tag unerreichbar. 1432 Tests (vorher 1373). Klickprobe am gebauten Stand mit einer echten Zustellung. Gegen echte Mandanten ist nichts gelaufen — die Anfrageformen stammen aus der Dokumentation, und das steht so in der Testdatei. Closes #49 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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76a61ec771
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fcd67018b8
@@ -378,6 +378,34 @@ was darauf steht, ist aus der Hand gegeben.
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## 5g. Der Verzeichnis-Abgleich: vier Schichten und eine Notbremse
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Eine Verzeichnisquelle hat seit #028 eine **Art** — `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM` —,
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und die erste Frage ist nicht, wie gelesen wird, sondern **in welche Richtung**:
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| Art | Richtung | Wo der Code liegt |
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| `LDAP` | Laufzettel holt | `src/server/ldap/*` |
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| `GRAPH` | Laufzettel holt | `src/server/graph/*` |
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| `SCIM` | der Anbieter schickt | `src/app/api/scim/*`, `src/server/scim/*`, `src/server/services/scim.ts` |
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Die ersten zwei laufen durch **denselben** Abgleich; die eine Stelle, die die Art
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kennt, ist `eintraegeDerQuelleStroemen` in
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`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts`. Eine zweite Verzweigung waere eine
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zweite Stelle, die sich an eine neue Quellenart erinnern muss, und die vergisst
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man.
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**Bei `SCIM` gibt es keinen Abgleich**, und das ist an zwei Stellen gehalten:
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`faelligeQuellen` nimmt solche Quellen nicht auf, und die Weiche wirft. Der Grund
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ist nicht Ordnungsliebe — ein Abgleich, der dort nichts liest und `ERFOLG` meldet,
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haette ueber die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert. Dasselbe Muster
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wie der Reviewbefund aus #016, nur mit einer anderen Ursache.
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Was beim Schreiben danach gilt, gilt fuer alle drei gleich: anlegen, uebernehmen,
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aktualisieren, deaktivieren, **nie loeschen** — auch ein `DELETE` eines
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SCIM-Anbieters setzt nur `aktiv = false`. Das **Token** einer SCIM-Quelle ist der
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einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt; es steht als argon2-Hash
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in der Datenbank, wird einmal angezeigt und kommt in keiner Sicht und keinem
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Protokolleintrag vor.
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Das LDAP-Modul liegt unter `src/server/ldap/` und ist absichtlich in vier Dateien
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geteilt, von denen nur eine das Netz anfasst:
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