"Datensicherung pruefen" steht in vier der sieben mitgelieferten Vorlagen,
wortgleich. Wer den Ablauf aendert, aendert ihn viermal -- oder dreimal und
vergisst den vierten.
Entschieden wie im Issue vorgeschlagen: ein Entwurf **verweist** auf eine
veroeffentlichte Baustein-Fassung, und beim Veroeffentlichen der Vorlage setzt
der Dienst deren Schritte als tiefe Kopie ein. Danach sieht ein Lauf weiterhin
konkrete Schritte, und Schrittergebnis, Druckansicht und Archiv muessen nichts
von Bausteinen wissen. Die Alternative -- Laeufe verweisen zur Laufzeit --
haette die Unveraenderlichkeit an einer zweiten Stelle durchsetzen muessen.
Eine neue Fassung aendert damit keine veroeffentlichte Vorlagenversion und
keinen laufenden Lauf. Sie wirkt in der naechsten veroeffentlichten Version;
die Oberflaeche sagt das an zwei Stellen, weil man sonst Durchschlag erwartet.
Vier Garantien liegen in der Datenbank, nicht nur im Dienst: hoechstens ein
Entwurf je Baustein, eine veroeffentlichte Fassung ist unveraenderlich, der Weg
zurueck zum Entwurf ist versperrt, und ein Abschnitt kann nur auf eine
veroeffentlichte Fassung verweisen.
Der Titel kommt aus dem Baustein, nicht aus dem Abschnitt der Vorlage: sonst
muesste er in jeder Vorlage einzeln gepflegt werden, und zwei Vorlagen zeigten
denselben Baustein unter verschiedenen Namen.
Ein Export traegt die aufgeloesten Schritte, keinen Verweis -- eine Kennung aus
dieser Installation bedeutet in einer anderen nichts.
Das Durchklicken des gebauten Stands fand einen Fehler, den die Suite nicht
gesehen haette: die Platzhalter-Schritte eines Baustein-Abschnitts haben keinen
Titel, wurden aber mitgeschickt, und SchrittSchema wies den ganzen Entwurf ab.
Behoben, mit Test und Gegenprobe. Der ganze Weg danach am gebauten Stand
nachgemessen: Baustein anlegen, veroeffentlichen, einsetzen, Vorlage
veroeffentlichen -- die Schritte stehen drin, mit Herkunft und
Protokolleintrag.
Closes#50
Tag und Gitea-Release stehen, das Anleitungs-PDF haengt daran. Damit sind 60 der
61 Abnahmekriterien abgehakt; offen bleibt allein der Lauf des
Proxmox-Einzeilers auf einem echten PVE-Host (#38).
Zwei Wege in den Betrieb, beide so weit gefahren, wie es hier moeglich war.
deploy/install.sh richtet Debian 13 in neun Schritten ein: PostgreSQL 17 hoert
nur am Unix-Socket, der Dienstnutzer hat kein Login, die Geheimnisse entstehen
im Zielsystem und liegen 0600 bei root. Die Umgebungsdatei wird nie
ueberschrieben -- auch nicht beim Aktualisieren, sonst enden alle Sitzungen und
die verschluesselten Bind-Passwoerter waeren unlesbar.
deploy/proxmox/laufzettel.sh legt den Container an und ruft install.sh darin
auf. Der pct-Teil ist ungetestet, weil kein PVE-Host zur Verfuegung stand; die
Gegenprobe steht als Pruefliste in docs/betrieb/proxmox.md, das Folge-Issue ist
Nummer 38.
Die Abnahme gegen alle 61 Kriterien hat drei Zusagen ohne Deckung gefunden, alle
behoben: der Healthcheck des Webdienstes konnte nie bestehen (busybox loest
localhost nach ::1 auf, Next lauscht nur auf IPv4), die CI-Pipeline konnte in
keinem Job gruen werden (kein LDAP-Dienst, kein gestarteter Server, kein
shellcheck), und der README nannte fuer die Entwicklungsdatenbank den falschen
Port.
Closes#19
Legt die Grundlage, auf der alle weiteren Meilensteine nur noch Fachlichkeit
ergänzen: Next 16 mit App Router und TypeScript strict, Tailwind 4, Prisma 7,
Vitest 5, Playwright, ESLint, Prettier und die Hooks für Lint und Commits.
Zwei Dinge sind bewusst so gebaut und durch Tests festgehalten:
Die Datenbank ist im Betriebsstand von außen nicht erreichbar. Sie hat kein
ports:-Mapping und hängt allein im Netz "intern", das ohne Gateway läuft; nur
"web" kommt zusätzlich nach draußen. tests/betriebsstand.test.ts schlägt an,
falls ein Port-Mapping zurückkehrt. Geprüft, nicht behauptet: docker compose up
startet den Stack, 5432 ist vom Host aus zu, aus "web" offen.
pnpm pruefe:doku hält Dokumentation und Code zusammen — Version im Changelog,
Issue-Dateien gegen ihre Übersicht, keine Verweise auf fehlende Dateien, keine
fehlenden Bilder. Das Skript wurde gegen vier eingebaute Fehler gegengeprüft.
Drei Versions-Obergrenzen sind nötig und in CLAUDE.md begründet: eslint bleibt
auf 9.x, weil eslint-plugin-react keinen Nachfolger für eslint 10 hat und das
Regelwerk sonst beim Laden abbricht; typescript bleibt auf 6.0.x, weil
typescript-eslint TypeScript 7 noch nicht unterstützt; prisma ist exakt auf
7.10.0 gepinnt, weil sein latest-Tag auf einen 8.0-RC zeigt, der von
@prisma/client aber nicht.
Auth.js entfällt entgegen der ursprünglichen Vorgabe: v5 steht dauerhaft auf
Beta, das Projekt ist im Wartungsmodus und sein Prisma-Adapter deckt Prisma 7
nicht ab. Stattdessen openid-client und jose, wie in ProxLedger.
Dieser erste Commit geht direkt auf main, weil es noch keinen Branch gibt, von
dem abzuzweigen wäre. Ab #006 läuft jedes Issue über einen eigenen Branch.
Closes#5
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>