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fix: Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 (#036, #027)
Acht Meilensteine lagen ohne fremden Blick auf main. Ein Review mit eigener
Datenbank, Gegenproben und vollem Suitenlauf hat sie gegen die
Akzeptanzkriterien und gegen CLAUDE.md geprueft.
Die Kernregeln halten: fuenf von fuenf Gegenproben gegen Versionierung,
Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot. Alle Befunde
lagen am Rand — und die drei wertvollsten waren Gegenproben, die gruen blieben.
Schwer:
- Der Link in der Mail "Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen" war ein 404
(/verwaltung/verzeichnis statt /admin/verzeichnis). Die eine Meldung, die an
alle Administratoren geht, im Moment eines Ausfalls. Ein Test prueft jetzt
jeden Meldungspfad gegen die vorhandenen Routen.
- Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt unter
dem Platzhalter "wird ersetzt" — der Zweck des Formats ist, eine Vorlage in
eine zweite Installation zu bringen. Bausteine werden jetzt aufgeloest.
Mittel:
- Der Anhang-Handler hatte keinen Test; die ganze Rechtepruefung liess sich
durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite gruen. Es ist die einzige
Stelle, die rohe Dateibytes ausliefert. tests/anhang-route.test.ts faehrt ihn
jetzt echt, acht Pruefungen.
- /api/scim in der Proxy-Allowlist stand in keinem Test. OEFFENTLICH ist
exportiert, der Test vergleicht beide Richtungen: eine Liste, die nur in einer
Richtung geprueft wird, laeuft dem Code hinterher.
- Ein offener Ereignisstrom ueberlebte Abmelden, Deaktivieren und
Sitzungswiderruf. Der Herzschlag prueft die Sitzung jetzt nach. Dass es kein
Test zeigte, lag an einer Attrappe `sitzung: {}` — eine Attrappe ohne die Form
der Wirklichkeit prueft etwas anderes als die Wirklichkeit.
- README kannte MITARBEITER nicht und behauptete, unbekannte Benutzer wuerden
angelegt. Wer auf v0.2.0 hebt und nur das README liest, haette genau diese
Leute ausgesperrt.
- sicherung.md nannte einen Anhaenge-Pfad, den es nirgends gibt — als
Rueckfallwert in einem Skript mit rm -rf. Jetzt bricht es ab statt zu raten.
- Attributnamen wurden nur in der Server Action geprueft, waehrend der
Graph-Leser sich im Kommentar darauf berief.
Dazu #027: die Ende-zu-Ende-Ablaeufe raeumen jetzt zentral auf, vor und nach
dem Lauf, und ein struktureller Test bewacht es. Beim ersten echten Lauf seit
dem 26. September waren sieben Ablaeufe rot, vier Ursachen, keine ein
Produktfehler — unbemerkt, weil pnpm test:e2e in keinem Tor steht. Das ist jetzt
#038 und keine Fussnote.
Ein Befund des Reviews war falsch (der Zustands-Handler habe keinen Test; er hat
acht direkte Aufrufe). Nachgeprueft, bevor etwas geaendert wurde.
1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Ablaeufe gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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feat(verzeichnis): SCIM-Endpunkt als dritte Quellenart (#029)
Bisher holt Laufzettel Personen aus dem Verzeichnis. Das setzt Lesezugriff und einen Netzweg dorthin voraus, und beides ist nicht ueberall gegeben. Mit der Art SCIM ruft stattdessen der Anbieter an — sofort, nicht beim naechsten Intervall. Umgesetzt ist, was authentik, Entra ID und Okta wirklich schicken: Users mit dem Filter userName eq, POST/GET/PUT/PATCH/DELETE, dazu ServiceProviderConfig, Schemas und ResourceTypes. Jeder Handler prueft sein Token selbst. Ein Token je Quelle, argon2-gehasht, einmal angezeigt — es ist der einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt. DELETE deaktiviert und loescht nichts. Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen, an zwei Stellen gehalten: ein Abgleich, der dort nichts liest und ERFOLG meldet, haette ueber die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert. Zwei Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests: - PATCH remove wirkte gar nicht. Der Schalter nurGesetzte las bei PATCH jedes null als "nicht mitgeschickt"; eine beim Anbieter entfernte Abteilung stand hier weiter. Noetig war er nie — patchAnwenden liefert immer den vollstaendigen Zielzustand. - Entra ID schickt active als "True"/"False". Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen value === true zufaellig das Richtige heraus, beim Aktivieren nicht: ein wieder freigeschaltetes Konto waere fuer immer inaktiv geblieben. Dazu ein Fehler aus #028: in verbindungTestenAktion stand zweimal dieselbe Bedingung, der zweite Zweig war seit dem ersten Tag unerreichbar. 1432 Tests (vorher 1373). Klickprobe am gebauten Stand mit einer echten Zustellung. Gegen echte Mandanten ist nichts gelaufen — die Anfrageformen stammen aus der Dokumentation, und das steht so in der Testdatei. Closes #49 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |
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feat(verzeichnis): Entra ID als Quelle ueber Microsoft Graph (#48)
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich zeigen liesse. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — LDAP oder GRAPH —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, nie loeschen. Nur das Holen der Eintraege unterscheidet sich; zwei Abgleiche nebeneinander wuerden auseinanderdriften, und die Zusage „es wird nichts geloescht“ gaelte dann fuer eine Art und fuer die andere nicht mehr ganz. Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow, seitenweise ueber @odata.nextLink, der Vorgesetzte ueber $expand=manager($select=id). Das Client-Secret wird verschluesselt gespeichert wie das Bind-Passwort und erreicht keine Antwort und keinen Protokolleintrag. Die Art ist **unveraenderlich**, und das steht nicht im Issue: an ihr haengt, was `externeId` bedeutet. Im AD eine objectGUID, in Entra ID eine andere GUID — nach einem Wechsel wuerde kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt, der naechste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an und setzte die alten Zeilen auf aktiv = false, mit allen Laeufen und Geraeten daran. Der teuerste Fund beim Bauen: „in Entra ID deaktiviert“ als *uebersprungen* zu melden haette die Leute **aktiv** gelassen. Uebersprungen heisst im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Eintraege werden seit #016 absichtlich nicht abgeschaltet. Gefiltert wird deshalb serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als Gegenstueck zum LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgaenger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloss zu empfangen. {{ou}} bleibt bei einer Graph-Quelle leer: Entra ID hat keine OU, und etwas hineinzudeuten waere ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen kann — er saehe nur richtig aus. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU gepflegt, greift die. Gegen einen echten Entra-Mandanten ist das **nicht** gelaufen. Geprueft ist es gegen einen HTTP-Doppelgaenger mit aufgezeichneten Antworten; die Pruefliste fuer den ersten echten Lauf steht am Ende von docs/betrieb/entra-id.md. Closes #48 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |