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Florian WildeandClaude Opus 5 fcd67018b8 feat(verzeichnis): SCIM-Endpunkt als dritte Quellenart (#029)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Bisher holt Laufzettel Personen aus dem Verzeichnis. Das setzt Lesezugriff und
einen Netzweg dorthin voraus, und beides ist nicht ueberall gegeben. Mit der Art
SCIM ruft stattdessen der Anbieter an — sofort, nicht beim naechsten Intervall.

Umgesetzt ist, was authentik, Entra ID und Okta wirklich schicken: Users mit dem
Filter userName eq, POST/GET/PUT/PATCH/DELETE, dazu ServiceProviderConfig,
Schemas und ResourceTypes. Jeder Handler prueft sein Token selbst.

Ein Token je Quelle, argon2-gehasht, einmal angezeigt — es ist der einzige
Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt. DELETE deaktiviert und loescht
nichts. Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen, an zwei Stellen gehalten: ein
Abgleich, der dort nichts liest und ERFOLG meldet, haette ueber die
Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert.

Zwei Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests:

- PATCH remove wirkte gar nicht. Der Schalter nurGesetzte las bei PATCH jedes
  null als "nicht mitgeschickt"; eine beim Anbieter entfernte Abteilung stand
  hier weiter. Noetig war er nie — patchAnwenden liefert immer den
  vollstaendigen Zielzustand.
- Entra ID schickt active als "True"/"False". Beim Deaktivieren kommt mit einem
  reinen value === true zufaellig das Richtige heraus, beim Aktivieren nicht:
  ein wieder freigeschaltetes Konto waere fuer immer inaktiv geblieben.

Dazu ein Fehler aus #028: in verbindungTestenAktion stand zweimal dieselbe
Bedingung, der zweite Zweig war seit dem ersten Tag unerreichbar.

1432 Tests (vorher 1373). Klickprobe am gebauten Stand mit einer echten
Zustellung. Gegen echte Mandanten ist nichts gelaufen — die Anfrageformen
stammen aus der Dokumentation, und das steht so in der Testdatei.

Closes #49

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-10 19:50:54 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 76a61ec771 feat(verzeichnis): Entra ID als Quelle ueber Microsoft Graph (#48)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich
zeigen liesse. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — LDAP oder
GRAPH —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen,
aktualisieren, deaktivieren, nie loeschen. Nur das Holen der Eintraege
unterscheidet sich; zwei Abgleiche nebeneinander wuerden
auseinanderdriften, und die Zusage „es wird nichts geloescht“ gaelte
dann fuer eine Art und fuer die andere nicht mehr ganz.

Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow, seitenweise ueber
@odata.nextLink, der Vorgesetzte ueber $expand=manager($select=id). Das
Client-Secret wird verschluesselt gespeichert wie das Bind-Passwort und
erreicht keine Antwort und keinen Protokolleintrag.

Die Art ist **unveraenderlich**, und das steht nicht im Issue: an ihr
haengt, was `externeId` bedeutet. Im AD eine objectGUID, in Entra ID
eine andere GUID — nach einem Wechsel wuerde kein einziger Mitarbeiter
wiedererkannt, der naechste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an
und setzte die alten Zeilen auf aktiv = false, mit allen Laeufen und
Geraeten daran.

Der teuerste Fund beim Bauen: „in Entra ID deaktiviert“ als
*uebersprungen* zu melden haette die Leute **aktiv** gelassen.
Uebersprungen heisst im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche
Eintraege werden seit #016 absichtlich nicht abgeschaltet. Gefiltert
wird deshalb serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als
Gegenstueck zum LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test — aber nur,
weil der Doppelgaenger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloss zu
empfangen.

{{ou}} bleibt bei einer Graph-Quelle leer: Entra ID hat keine OU, und
etwas hineinzudeuten waere ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen
kann — er saehe nur richtig aus. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU
gepflegt, greift die.

Gegen einen echten Entra-Mandanten ist das **nicht** gelaufen. Geprueft
ist es gegen einen HTTP-Doppelgaenger mit aufgezeichneten Antworten; die
Pruefliste fuer den ersten echten Lauf steht am Ende von
docs/betrieb/entra-id.md.

Closes #48

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 23:36:36 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 a417426f43 feat(meldungen): Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#54)
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Ein zugewiesener Lauf fiel bisher nur auf, wenn jemand die Uebersicht
oeffnete; ein ueberfaelliger ueberhaupt nicht. Vier Anlaesse gehen jetzt
hinaus — zugewiesen, ueberfaellig, abgeschlossen und Verzeichnisabgleich
fehlgeschlagen —, je Person abschaltbar. Niemand bekommt Post ueber die
eigene Tat: das ist der haeufigste Grund, Benachrichtigungen ganz
abzuschalten, und deshalb faellt der Handelnde immer aus der
Empfaengerliste.

Eingereiht wird im Anfrage-Pfad, gesendet wird es nicht. Ein haengender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren, also schreibt der Dienst eine
Zeile in `Zustellung` und ein eigener Zeitplan schickt sie. Betreff und
Rumpf stehen fertig darin: eine Meldung sagt, was *damals* war.

In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt, und damit auch kein
erzeugtes Passwort. Darueber wacht src/lib/meldungen.ts — die Funktionen
dort nehmen nur Kopfdaten, der Typ laesst nichts anderes zu. Geprueft
wird es zusaetzlich ueber alle Rumpftexte, die wirklich verschickt
wurden, so wie #012 es fuer die Druckansicht tat.

Zwei Dinge haetten ohne Datenbank nicht gehalten. Die Einmaligkeit der
Ueberfaelligkeitsmeldung liegt in einem partiellen eindeutigen Index:
der Zeitplan sieht jede Minute nach, und ohne ihn bekaeme der
Zustaendige fuer einen Lauf, der ueber das Wochenende steht, 2880
Mails — jede fuer sich korrekt, kein Test rot. Und die Sperre der
Warteschlange liegt in derselben Tabelle wie die des Abgleichs, denn
hinter einem Lastverteiler laufen zwei Instanzen.

Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine: Verwaltung →
Zustellungen zeigt mit Grund, was hinausging und was nicht.

Geprueft gegen einen echten SMTP-Faenger (mailpit) statt gegen eine
abgefangene Funktion — und `mailpit` gehoert damit ins Tor vor dem
Commit, sonst ueberspringt die Suite 3 Tests und sieht gruen aus.

Closes #54

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 22:52:36 +02:00
Florian Wilde d97aebed95 feat(betrieb): native Installation, Proxmox-Einzeiler und Abnahme (#37)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Zwei Wege in den Betrieb, beide so weit gefahren, wie es hier moeglich war.

deploy/install.sh richtet Debian 13 in neun Schritten ein: PostgreSQL 17 hoert
nur am Unix-Socket, der Dienstnutzer hat kein Login, die Geheimnisse entstehen
im Zielsystem und liegen 0600 bei root. Die Umgebungsdatei wird nie
ueberschrieben -- auch nicht beim Aktualisieren, sonst enden alle Sitzungen und
die verschluesselten Bind-Passwoerter waeren unlesbar.

deploy/proxmox/laufzettel.sh legt den Container an und ruft install.sh darin
auf. Der pct-Teil ist ungetestet, weil kein PVE-Host zur Verfuegung stand; die
Gegenprobe steht als Pruefliste in docs/betrieb/proxmox.md, das Folge-Issue ist
Nummer 38.

Die Abnahme gegen alle 61 Kriterien hat drei Zusagen ohne Deckung gefunden, alle
behoben: der Healthcheck des Webdienstes konnte nie bestehen (busybox loest
localhost nach ::1 auf, Next lauscht nur auf IPv4), die CI-Pipeline konnte in
keinem Job gruen werden (kein LDAP-Dienst, kein gestarteter Server, kein
shellcheck), und der README nannte fuer die Entwicklungsdatenbank den falschen
Port.

Closes #19
2026-09-27 13:09:14 +02:00