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Florian WildeandClaude Opus 5 d30bb6d235 feat(laeufe): Vier-Augen-Freigabe (#040)
Prüfung / pruefung (push) Waiting to run
Prüfung / e2e (push) Blocked by required conditions
Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst
abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und
beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht
TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat.

Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine
Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine
Teams ohne Gewinn.

Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze
Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie
`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt
zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank.

Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt
eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert
haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt.

Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder
anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht
ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt,
und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller
Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal.

Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte
Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim
Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus
#039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte.

1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten
Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen
Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action
trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand.

Closes #40

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-24 01:14:04 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 a2330ef682 feat(vorlagen): bedingte Abschnitte und Schritte (#039)
Prüfung / pruefung (push) Waiting to run
Prüfung / e2e (push) Blocked by required conditions
Ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt erscheint nur, wenn seine Bedingung
zutrifft — abhaengig von einer Variable des Laufs oder vom Zustand eines
anderen Schritts. Der echte Fall steht im Seed: "Mitarbeiter-Onboarding" traegt
beide Konto-Abschnitte, fuenf AD-Schritte und vier fuer Entra ID, und
`konto_typ` sagt beim Start, welcher gilt. Bisher klickte ein Techniker die
anderen neun bei jedem Onboarding weg.

Entscheidungen, alle im Issue begruendet:

- Laufend ausgewertet, nicht beim Start festgeschrieben. Fuer die
  Abteilungsabschnitte (#031) ist Festschreiben richtig; fuer Bedingungen nicht
  — die Antwort auf "ist Pruefen fehlgeschlagen?" entsteht erst waehrend der
  Arbeit. Ein struktureller Test prueft, dass alle drei Schichten
  (Abschlussregel, Abarbeitung, Druck) die Auswertung rufen.
- Nicht entscheidbar heisst: gilt. Ein Lauf ohne konto_typ zeigt beide
  Abschnitte — genau wie vorher. Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
  korrigierbar, ein fehlender faellt niemandem auf.
- OFFEN ist eine Antwort, keine Luecke: waere es unentscheidbar, waere ein
  bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar.
- Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum. Kein und, kein oder.
- Verwiesen wird ueber Titel-Pfade, nicht ueber Kennungen: vier Wege schreiben
  eine Struktur neu und geben neue Kennungen.

Zwei stille Datenverluste gefunden, der zweite aelter als dieser Meilenstein:

- Der Import verwarf `nurFuerAbteilungen`. Der Export schreibt es seit #031, das
  Schema nimmt es an, der Import setzte es nicht — eine exportierte Vorlage
  verlor ihre Abteilungsabschnitte und galt dort fuer alle.
- Die tiefe Kopie verwarf es ebenfalls, womit jedes "Bearbeiten" einer Vorlage
  alle Einschraenkungen verlor. Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp,
  der weniger Felder nannte als die Abfrage liefert; jetzt aus Prisma
  abgeleitet, beide Kopierwege teilen eine Stelle, und ein Test vergleicht Kopie
  und Original Feld fuer Feld.

Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand, nicht die Suite: im Editor
stand "Bedingung gesetzt", nach "Bearbeiten" war sie weg. Dreizehn Gegenproben
liefen, alle wurden rot — und der teuerste Befund lag ausserhalb von allen.

1499 Vitest-Tests (vorher 1457), 115 E2E-Ablaeufe gruen.

Closes #39

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-23 14:54:10 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 2f247b3617 docs(issues): Phase 3 schneiden, und Verweise zeigen wieder richtig
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Vier Meilensteine fuer v0.3.0, 34 h geschaetzt: bedingte Schritte und
Abschnitte (M23), Vier-Augen-Freigabe (M24), PDF-Uebergabeprotokoll (M25),
weitere Schritt-Typen (M26). Die Reihenfolge ist begruendet: M23 zuerst, weil
es als einziges am Datenmodell und an der Abschlussregel arbeitet; M26 zuletzt,
weil UNTERSCHRIFT erst im PDF einen Zweck hat.

Jedes Issue nennt die Entscheidungen, die zu treffen sind, mit Empfehlung und
Begruendung. Bei M23 ist die entscheidende: eine Bedingung auf einer Variable
liesse sich beim Start festschreiben wie bei #031, eine auf einem
Schrittergebnis nicht — die Antwort entsteht erst waehrend der Arbeit.

Beim Nummernvergeben einen Fund: vier Codestellen, sechs Changelog-Zeilen und
der Doku-Pruefer nannten dreistellig die Tracker-Nummern 39 und 40 — gemeint
waren die Issue-Dateien 025 und 026. Solange es diese Dateien nicht gab, fiel es
niemandem auf; mit Phase 3 waere es eine falsche Spur geworden, und zwar in
Kommentaren, die eine Codestelle begruenden.

Behoben, und pruefe:doku prueft es ab jetzt: jeder dreistellige Verweis muss auf
eine Issue-Datei zeigen. Gegenprobe mit einer erfundenen Nummer schlaegt an.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-11 15:36:27 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 60aaf746cf docs(issues): #024 auf v0.3.0, es haelt den Tag nicht auf
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Der Proxmox-Einzeiler ist auf einem echten PVE-Host nie gelaufen — das ist eine
Gegenpruefung und kein fehlendes Stueck: shellcheck-geprueft, im --dry-run
gefahren, und der Installationsteil laeuft vollstaendig in einem
debian:13-Container. Was fehlt, ist pct create auf einem Host, den diese
Umgebung nicht hat. Die Pruefliste wartet unveraendert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-11 08:50:58 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 150188274a chore(release): v0.2.0 vorbereiten
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Version auf 0.2.0, Changelog-Abschnitt geschlossen, Phasenzusammenfassung im
Devlog. Der Tag selbst folgt getrennt.

Gemessen, nicht uebernommen: 40.781 Zeilen unter src/ (ohne erzeugten
Prisma-Client), 25 Tabellen, 13 Aufzaehlungen, 14 Migrationen, 56 namentlich
aufgezaehlte Datenbankregeln, 1457 Vitest-Tests in 61 Dateien, 115
Ende-zu-Ende-Ablaeufe in 16 Dateien, 38 Issue-Dateien. Der Seed ist unveraendert
bei 7 Vorlagen mit 155 Schritten.

38 h 35 min fuer zwoelf Issues, geschaetzt waren 90 h. Acht davon waren
Meilensteine (M15-M22); zwei der nuetzlichsten (#036, #038) stammen aus keinem
Plan, sondern aus der Durchsicht.

Was offen bleibt, steht in der Zusammenfassung: #024 (Proxmox auf einem echten
Host) und zwei benannte Grenzen — gegen einen echten Entra-Mandanten und gegen
echte SCIM-Anbieter ist nichts gelaufen, die Formen in den Tests stammen aus der
Dokumentation.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-11 06:12:08 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 75c335df23 test: Zusagen pruefbar machen, die nur von Hand hielten (#038, #037)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
#038: Die E2E-Ablaeufe laufen ab jetzt vor jedem Merge nach main, nicht vor
jedem Commit. Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s, Ablaeufe 256 s — zu den vier
Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das
umgangen wird. Vor jedem Merge waeren es in Phase 2 acht Laeufe gewesen, und
jeder der vier Befunde aus #027 waere am Tag seiner Entstehung aufgefallen.

Geprueft wurde jeder der 16 Ablaeufe gegen die Frage, ob es ein
Vitest-Gegenstueck gibt. Neun Zusagen haengen ausschliesslich dort, und keine
laesst sich holen: alle brauchen einen echten Browser. Die Liste steht in
CLAUDE.md.

Der eigentliche Fund dabei war keine Testluecke, sondern eine Konvention ohne
Pruefer: "jede Seite prueft selbst" steht seit #007 in CLAUDE.md, und geprueft
hat es bis hierher nur ein Mensch, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat
alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das fuer genau einen Tag gilt.
tests/zugang.test.ts liest sie jetzt, samt jedem Route Handler; die Ausnahmen
(Auth, Healthcheck) stehen namentlich mit Begruendung, und ein Test prueft auch
die Gegenrichtung.

#037: Das Lesemodell der Anhaenge liegt in queries/ und engt selbst ein — vorher
hing das daran, dass beide Aufrufer den Lauf vorher pruefen. /meine-geraete wird
bei 390 px gemessen, mit einem echten MITARBEITER-Konto aus dem E2E-Vorlauf,
dazu ein Test, dass dort kein Link in die Verwaltung angeboten wird.

Dabei selbst einen Fehler gemacht, der die neue Regel begruendet: fuer das
zweite Konto brauchte `anmelden` eine Variante, die nicht auf / wartet, und ich
habe das Warten fuer alle gelockert. Das machte zwei unverwandte Ablaeufe
unzuverlaessig — sichtbar nur im vollen Durchgang, einzeln waren beide gruen.
Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Ohne vollen
Durchgang haette ich zwei rote Ablaeufe gemergt.

1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Ablaeufe (vorher 113). Offen bleibt nur
noch #024, und das verlangt einen echten Proxmox-Host.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-11 06:05:29 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 80d97467da fix: Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 (#036, #027)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Acht Meilensteine lagen ohne fremden Blick auf main. Ein Review mit eigener
Datenbank, Gegenproben und vollem Suitenlauf hat sie gegen die
Akzeptanzkriterien und gegen CLAUDE.md geprueft.

Die Kernregeln halten: fuenf von fuenf Gegenproben gegen Versionierung,
Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot. Alle Befunde
lagen am Rand — und die drei wertvollsten waren Gegenproben, die gruen blieben.

Schwer:

- Der Link in der Mail "Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen" war ein 404
  (/verwaltung/verzeichnis statt /admin/verzeichnis). Die eine Meldung, die an
  alle Administratoren geht, im Moment eines Ausfalls. Ein Test prueft jetzt
  jeden Meldungspfad gegen die vorhandenen Routen.
- Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt unter
  dem Platzhalter "wird ersetzt" — der Zweck des Formats ist, eine Vorlage in
  eine zweite Installation zu bringen. Bausteine werden jetzt aufgeloest.

Mittel:

- Der Anhang-Handler hatte keinen Test; die ganze Rechtepruefung liess sich
  durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite gruen. Es ist die einzige
  Stelle, die rohe Dateibytes ausliefert. tests/anhang-route.test.ts faehrt ihn
  jetzt echt, acht Pruefungen.
- /api/scim in der Proxy-Allowlist stand in keinem Test. OEFFENTLICH ist
  exportiert, der Test vergleicht beide Richtungen: eine Liste, die nur in einer
  Richtung geprueft wird, laeuft dem Code hinterher.
- Ein offener Ereignisstrom ueberlebte Abmelden, Deaktivieren und
  Sitzungswiderruf. Der Herzschlag prueft die Sitzung jetzt nach. Dass es kein
  Test zeigte, lag an einer Attrappe `sitzung: {}` — eine Attrappe ohne die Form
  der Wirklichkeit prueft etwas anderes als die Wirklichkeit.
- README kannte MITARBEITER nicht und behauptete, unbekannte Benutzer wuerden
  angelegt. Wer auf v0.2.0 hebt und nur das README liest, haette genau diese
  Leute ausgesperrt.
- sicherung.md nannte einen Anhaenge-Pfad, den es nirgends gibt — als
  Rueckfallwert in einem Skript mit rm -rf. Jetzt bricht es ab statt zu raten.
- Attributnamen wurden nur in der Server Action geprueft, waehrend der
  Graph-Leser sich im Kommentar darauf berief.

Dazu #027: die Ende-zu-Ende-Ablaeufe raeumen jetzt zentral auf, vor und nach
dem Lauf, und ein struktureller Test bewacht es. Beim ersten echten Lauf seit
dem 26. September waren sieben Ablaeufe rot, vier Ursachen, keine ein
Produktfehler — unbemerkt, weil pnpm test:e2e in keinem Tor steht. Das ist jetzt
#038 und keine Fussnote.

Ein Befund des Reviews war falsch (der Zustands-Handler habe keinen Test; er hat
acht direkte Aufrufe). Nachgeprueft, bevor etwas geaendert wurde.

1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Ablaeufe gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-11 01:32:09 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 fcd67018b8 feat(verzeichnis): SCIM-Endpunkt als dritte Quellenart (#029)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Bisher holt Laufzettel Personen aus dem Verzeichnis. Das setzt Lesezugriff und
einen Netzweg dorthin voraus, und beides ist nicht ueberall gegeben. Mit der Art
SCIM ruft stattdessen der Anbieter an — sofort, nicht beim naechsten Intervall.

Umgesetzt ist, was authentik, Entra ID und Okta wirklich schicken: Users mit dem
Filter userName eq, POST/GET/PUT/PATCH/DELETE, dazu ServiceProviderConfig,
Schemas und ResourceTypes. Jeder Handler prueft sein Token selbst.

Ein Token je Quelle, argon2-gehasht, einmal angezeigt — es ist der einzige
Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt. DELETE deaktiviert und loescht
nichts. Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen, an zwei Stellen gehalten: ein
Abgleich, der dort nichts liest und ERFOLG meldet, haette ueber die
Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert.

Zwei Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests:

- PATCH remove wirkte gar nicht. Der Schalter nurGesetzte las bei PATCH jedes
  null als "nicht mitgeschickt"; eine beim Anbieter entfernte Abteilung stand
  hier weiter. Noetig war er nie — patchAnwenden liefert immer den
  vollstaendigen Zielzustand.
- Entra ID schickt active als "True"/"False". Beim Deaktivieren kommt mit einem
  reinen value === true zufaellig das Richtige heraus, beim Aktivieren nicht:
  ein wieder freigeschaltetes Konto waere fuer immer inaktiv geblieben.

Dazu ein Fehler aus #028: in verbindungTestenAktion stand zweimal dieselbe
Bedingung, der zweite Zweig war seit dem ersten Tag unerreichbar.

1432 Tests (vorher 1373). Klickprobe am gebauten Stand mit einer echten
Zustellung. Gegen echte Mandanten ist nichts gelaufen — die Anfrageformen
stammen aus der Dokumentation, und das steht so in der Testdatei.

Closes #49

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-10 19:50:54 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 76a61ec771 feat(verzeichnis): Entra ID als Quelle ueber Microsoft Graph (#48)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich
zeigen liesse. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — LDAP oder
GRAPH —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen,
aktualisieren, deaktivieren, nie loeschen. Nur das Holen der Eintraege
unterscheidet sich; zwei Abgleiche nebeneinander wuerden
auseinanderdriften, und die Zusage „es wird nichts geloescht“ gaelte
dann fuer eine Art und fuer die andere nicht mehr ganz.

Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow, seitenweise ueber
@odata.nextLink, der Vorgesetzte ueber $expand=manager($select=id). Das
Client-Secret wird verschluesselt gespeichert wie das Bind-Passwort und
erreicht keine Antwort und keinen Protokolleintrag.

Die Art ist **unveraenderlich**, und das steht nicht im Issue: an ihr
haengt, was `externeId` bedeutet. Im AD eine objectGUID, in Entra ID
eine andere GUID — nach einem Wechsel wuerde kein einziger Mitarbeiter
wiedererkannt, der naechste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an
und setzte die alten Zeilen auf aktiv = false, mit allen Laeufen und
Geraeten daran.

Der teuerste Fund beim Bauen: „in Entra ID deaktiviert“ als
*uebersprungen* zu melden haette die Leute **aktiv** gelassen.
Uebersprungen heisst im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche
Eintraege werden seit #016 absichtlich nicht abgeschaltet. Gefiltert
wird deshalb serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als
Gegenstueck zum LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test — aber nur,
weil der Doppelgaenger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloss zu
empfangen.

{{ou}} bleibt bei einer Graph-Quelle leer: Entra ID hat keine OU, und
etwas hineinzudeuten waere ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen
kann — er saehe nur richtig aus. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU
gepflegt, greift die.

Gegen einen echten Entra-Mandanten ist das **nicht** gelaufen. Geprueft
ist es gegen einen HTTP-Doppelgaenger mit aufgezeichneten Antworten; die
Pruefliste fuer den ersten echten Lauf steht am Ende von
docs/betrieb/entra-id.md.

Closes #48

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 23:36:36 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 0158d0292f feat(selbstauskunft): Mitarbeiter sehen ihre eigenen Geraete (#55)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
„Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher ein
Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen**
Geraeten jetzt selbst ansehen — mit der fuenften Rolle MITARBEITER,
zugeordnet beim Anmelden ueber den UPN.

Was er sieht, sind Titel, Zeitraum und Status. Keine Schritte, keine
Notizen, keine Kommentare, keine Anhaenge: in einem Lauf stehen
Arbeitsnotizen ueber Menschen und Befehle mit Platzhaltern fuer
Zugangsdaten. Eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht, und das haelt
nicht die Seite fest, sondern das Lesemodell — eine Seite, die filtert,
ist eine Seite, die es vergessen kann.

`selbstauskunft` ist ein **Ersatz** fuer `lesen` und kein Zusatz; auch
ein ADMIN hat es nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten waere eine
zweite Stelle, an der jemand die Einschraenkung auf die eigene Person
vergisst. Die Datenbank verlangt das sogar: ein CHECK haelt fest, dass
Rolle und Zuordnung zusammengehoeren, in beide Richtungen.

Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert. Zwei Kunden
koennen dieselbe Person fuehren; ein findFirst entschiede nach
Sortierung darueber, wessen Geraete jemand sieht.

**Verhaltensaenderung:** wer sich anmeldet und in keiner Rollengruppe
steht, bekommt nicht mehr automatisch LESER — also nicht mehr
Lesezugriff auf alle Laeufe des Hauses. Das greift nur mit
konfigurierten OIDC_GROUP_*; ohne sie bleibt alles wie vorher, denn ohne
abgebildete Gruppen laesst sich Techniker nicht von Mitarbeiter
unterscheiden.

Nebenbei behoben: `staerksteRolle` benutzte LESER als Startwert und
damit als Untergrenze — mit einer Rolle darunter lieferte sie mehr
Rechte als uebergeben. Gefunden von einem Test, der seit #007
unveraendert dasteht.

Closes #55

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 07:32:54 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 a417426f43 feat(meldungen): Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#54)
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Ein zugewiesener Lauf fiel bisher nur auf, wenn jemand die Uebersicht
oeffnete; ein ueberfaelliger ueberhaupt nicht. Vier Anlaesse gehen jetzt
hinaus — zugewiesen, ueberfaellig, abgeschlossen und Verzeichnisabgleich
fehlgeschlagen —, je Person abschaltbar. Niemand bekommt Post ueber die
eigene Tat: das ist der haeufigste Grund, Benachrichtigungen ganz
abzuschalten, und deshalb faellt der Handelnde immer aus der
Empfaengerliste.

Eingereiht wird im Anfrage-Pfad, gesendet wird es nicht. Ein haengender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren, also schreibt der Dienst eine
Zeile in `Zustellung` und ein eigener Zeitplan schickt sie. Betreff und
Rumpf stehen fertig darin: eine Meldung sagt, was *damals* war.

In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt, und damit auch kein
erzeugtes Passwort. Darueber wacht src/lib/meldungen.ts — die Funktionen
dort nehmen nur Kopfdaten, der Typ laesst nichts anderes zu. Geprueft
wird es zusaetzlich ueber alle Rumpftexte, die wirklich verschickt
wurden, so wie #012 es fuer die Druckansicht tat.

Zwei Dinge haetten ohne Datenbank nicht gehalten. Die Einmaligkeit der
Ueberfaelligkeitsmeldung liegt in einem partiellen eindeutigen Index:
der Zeitplan sieht jede Minute nach, und ohne ihn bekaeme der
Zustaendige fuer einen Lauf, der ueber das Wochenende steht, 2880
Mails — jede fuer sich korrekt, kein Test rot. Und die Sperre der
Warteschlange liegt in derselben Tabelle wie die des Abgleichs, denn
hinter einem Lastverteiler laufen zwei Instanzen.

Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine: Verwaltung →
Zustellungen zeigt mit Grund, was hinausging und was nicht.

Geprueft gegen einen echten SMTP-Faenger (mailpit) statt gegen eine
abgefangene Funktion — und `mailpit` gehoert damit ins Tor vor dem
Commit, sonst ueberspringt die Suite 3 Tests und sieht gruen aus.

Closes #54

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 22:52:36 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 1be73b266c feat(laeufe): Live-Aktualisierung per Ereignisstrom statt Polling (#53)
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Die Abarbeitungsansicht fragte alle zehn Sekunden nach dem Zustand. Jetzt
melden vier Datenbank-Trigger `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine
LISTEN-Verbindung je Prozess hoert zu, und der Route Handler schiebt
weiter. Gemessen: der Haken des Kollegen ist nach 485 ms beim Zuschauer
(am Handy 487 ms), vorher bis zu zehn Sekunden. Zwanzig offene Laschen
kosten nichts mehr statt zwanzig Abfragen je zehn Sekunden.

Das Ereignis kommt aus der Datenbank und nicht aus dem Dienst, aus
demselben Grund, aus dem auch die Regeln dort stehen: ein Trigger sieht
auch den Seed, eine Migration und die Reparatur per psql. Und NOTIFY
erreicht jede Instanz der Anwendung, ohne einen zweiten Dienst.

Welche Tabellen melden, haengt an dem, was `laufZustand` liefert — nicht
daran, was das Issue vorgeschlagen hat. Mit Triggern nur auf
Schrittergebnis und Lauf waere der Strom ein **Rueckschritt** gewesen:
das Polling verglich den ganzen Stand und sah deshalb auch Kommentare,
ein Strom sieht nur, was gemeldet wird. Der Kommentar des Kollegen waere
nie angekommen, und die Seite haette ausgesehen wie immer. Es melden
jetzt vier Tabellen, und `laufZustand` traegt `anzahlAnhaenge` — ein
Ereignis ohne Entsprechung im Zustand loest nichts aus.

Das Polling bleibt als Rueckfall an **derselben** Adresse, unterschieden
nur am Accept-Kopf: eine Rechtepruefung, ein Lesemodell, eine Nutzlast.
Ein zweiter Endpunkt waere eine zweite Stelle, an der jemand
rechtErforderlich vergessen kann. Bei erreichter Obergrenze antwortet
der Handler gewoehnlich mit JSON; EventSource meldet darauf einen Fehler
und versucht es nicht wieder, also faellt der Client von sich aus
zurueck — ohne Sonderfall.

Nebenbei zwei Fehler in docs/betrieb/reverse-proxy.md behoben, beide aus
#52: `client_max_body_size 8m` bei `ANHANG_MAX_MB=10` haette ein
10-MB-Foto mit 413 abgewiesen, bevor die eigene Meldung zum Zuge kommt.

Closes #53

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 22:50:32 +02:00
florian.wilde 3ccf3aa2d9 feat(anhaenge): Fotos und Dateien an einem Schritt (#52) (#59)
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
2026-10-05 20:49:26 +00:00
169 changed files with 22192 additions and 981 deletions
+28
View File
@@ -19,6 +19,34 @@ APP_SECRET=
#
# DATABASE_URL gilt fuer alles, was ausserhalb der Container laeuft: `pnpm dev`,
# `pnpm prisma …`, `pnpm db:seed` von der Werkbank aus. Standard ist die
# ---- Anhaenge (#032) -------------------------------------------------------
# Wo die Dateien der Anhaenge liegen. Im Compose-Stand setzt docker-compose.yml
# das selbst auf /daten/anhaenge im Volume `anhaenge`; hier gilt es fuer die
# Entwicklung und die native Installation.
#
# **Gehoert in jede Sicherung.** In der Datenbank stehen nur die Metadaten.
ANHAENGE_PFAD=./daten/anhaenge
# Hoechstgroesse je Datei in MB und Hoechstzahl Anhaenge je Lauf.
ANHANG_MAX_MB=10
ANHAENGE_JE_LAUF=20
#
# **Wer das anhebt, hebt `client_max_body_size` im Reverse Proxy mit an.** Sonst
# weist nginx die Datei mit 413 ab, bevor die Anwendung ihre eigene, freundliche
# Meldung zeigen kann — siehe docs/betrieb/reverse-proxy.md.
# ---- Live-Aktualisierung (#033) --------------------------------------------
# Die Abarbeitungsansicht haelt einen Ereignisstrom offen, statt alle zehn
# Sekunden zu fragen. Beide Werte brauchen im Normalfall niemand anzufassen.
#
# Abstand der Herzschlaege in Millisekunden. Muss **unter** der Leerlaufzeit des
# Reverse Proxy liegen (nginx und Caddy: 60 s), sonst schliesst der die stille
# Verbindung.
SSE_HERZSCHLAG_MS=25000
# Hoechstzahl gleichzeitig offener Stroeme je Instanz. Ist sie erreicht, fallen
# weitere Laschen von sich aus auf das Polling zurueck — die Seite bleibt
# bedienbar, nur nicht mehr sofort aktuell.
SSE_MAX_STROEME=200
# Entwicklungsdatenbank aus docker-compose.dev.yml (Port 5434, umstellbar ueber DEV_DB_PORT).
POSTGRES_USER=laufzettel
POSTGRES_PASSWORD=
+4
View File
@@ -28,6 +28,10 @@ blob-report/
# Release liegt es bei, so steht es im Auftrag.
/docs/anleitung/*.pdf
# Hochgeladene Anhaenge (#032). Nutzdaten, nie Quellcode – in der Entwicklung
# landen sie unter `daten/anhaenge`, im Betrieb ausserhalb des Arbeitsbaums.
/daten/
# Werkzeuge
*.tsbuildinfo
.DS_Store
+207 -6
View File
@@ -7,25 +7,226 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
## [Unveröffentlicht]
### Hinzugefügt
- **Vier-Augen-Freigabe.** Verlangt eine Vorlagen-Version sie, lässt sich ein Lauf erst abschließen,
wenn ein **Zweiter** ihn freigegeben hat — jemand mit dem neuen Recht `freigeben` (`ADMIN` und
`REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`), der nicht an dem Lauf gearbeitet hat. Als gearbeitet zählt:
angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen; eine Zuweisung allein nicht.
**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben** — das ist der ganze Sinn, und dieselbe
Regel hält ein CHECK in der Datenbank. Zurückweisen verlangt eine Begründung, setzt den Lauf
zurück auf *in Arbeit* und nimmt eine erteilte Freigabe zurück.
Sobald jemand abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die Freigabeberechtigten
eine Mail — einmal, auch bei mehreren Versuchen. Das Häkchen steht im Editor beim Veröffentlichen
und wandert beim Bearbeiten in den neuen Entwurf mit (#040)
- **Bedingte Abschnitte und Schritte.** Ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt erscheint nur,
wenn seine Bedingung zutrifft — abhängig von einer **Variable** des Laufs oder vom **Zustand
eines anderen Schritts**. Der echte Fall steht im Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt beide
Konto-Abschnitte, fünf AD-Schritte und vier für Entra ID, und `Kontotyp` sagt beim Start, welcher
gilt. Bisher klickte ein Techniker die anderen neun bei jedem Onboarding weg.
**Lässt sich eine Bedingung nicht entscheiden, erscheint der Teil** — hat niemand den Kontotyp
angegeben, stehen beide Abschnitte da, genau wie vorher. Ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält
den Abschluss nicht auf, ausgeblendet heißt nicht gelöscht (eine Notiz bleibt stehen), und die
Nummerierung zählt nur, was man sieht. Ausgewertet wird **laufend**: ein Abschnitt „Nacharbeit“,
der erst erscheint, wenn der Restore-Test fehlschlägt, kommt bei einer offenen zweiten Sitzung
sofort dazu. Es gibt bewusst **kein** „und“ und kein „oder“ (#039)
### Behoben
- **Der Import einer Vorlage verwarf die Abteilungseinschränkung der Abschnitte.** Der Export
schreibt sie seit #031, das Schema nimmt sie an — der Import setzte sie nicht. Eine Vorlage, die
jemand in eine zweite Installation brachte, verlor ihre Abteilungsabschnitte: sie galten dort für
**alle**, also mehr Schritte statt weniger. Niemand hätte es gemerkt (#039)
- **„Bearbeiten“ einer Vorlage verlor ebenfalls alle Abteilungseinschränkungen.** Die tiefe Kopie,
aus der der Entwurf entsteht, nahm sie nicht mit — und `Vorlage duplizieren` genauso wenig, weil
beide die Kopie einzeln ausgeschrieben hatten. Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp, der
weniger Felder nannte als die Abfrage liefert; er ist jetzt aus Prisma abgeleitet, beide Wege
teilen eine Stelle, und ein Test vergleicht Kopie und Original Feld für Feld (#039)
- Die Auswahlfelder der neuen Bedingung trugen ihren Namen über ein umhüllendes `label`, wodurch
der zugängliche Name den Text der gewählten Option mitschluckte — für einen Screenreader eine
Bezeichnung, die sich beim Umschalten ändert (#039)
## [0.2.0] – 2026-10-11
### Geändert
- **Wer sich anmeldet und in keiner Rollengruppe steht, bekommt nicht mehr automatisch `LESER`.**
Bisher hieß das: Lesezugriff auf **alle** Läufe des Hauses — auch für einen ausgeschiedenen
Techniker, solange niemand sein Konto deaktivierte. Jetzt versucht Laufzettel, ihn über seinen UPN
einer Person im Verzeichnis zuzuordnen: klappt das, bekommt er die Selbstauskunft; klappt es
nicht, wird die Anmeldung mit einer Begründung abgewiesen.
**Diese Änderung greift nur, wenn Rollengruppen konfiguriert sind** (`OIDC_GROUP_*`) — ohne sie
bleibt alles wie vorher, denn ohne abgebildete Gruppen kann die Anwendung nicht unterscheiden, ob
jemand Techniker oder Mitarbeiter ist. Wer das alte Verhalten für bestimmte Leute braucht, trägt
sie in die Leser-Gruppe ein. Der lokale Notfallzugang hängt nicht an den Gruppen (#035)
- **Die Abarbeitungsansicht aktualisiert sich jetzt sofort statt alle zehn Sekunden.** Hakt ein
Kollege einen Schritt ab, schreibt einen Kommentar, hängt ein Foto an oder ändert den Titel,
erscheint das beim anderen in weniger als einer halben Sekunde — gemessen 485 ms, vorher bis zu
zehn Sekunden. Dahinter stehen vier Datenbank-Trigger mit `NOTIFY` und ein Ereignisstrom; das
funktioniert auch mit mehreren Instanzen der Anwendung, ohne einen zweiten Dienst. Zwanzig offene
Laschen kosten jetzt nichts mehr, statt zwanzig Abfragen je zehn Sekunden.
**Das Polling bleibt als Rückfall** an derselben Adresse, mit derselben Rechteprüfung: wer kein
`EventSource` hat oder hinter einem Proxy sitzt, der Ströme puffert, bekommt den alten Weg. Neu in
der Umgebung: `SSE_HERZSCHLAG_MS` (25000) und `SSE_MAX_STROEME` (200) (#033)
- Der Zustand eines Laufs trägt jetzt auch die Zahl der **Anhänge**. Ohne sie wäre ein angehängtes
Foto für die zweite Sitzung unsichtbar geblieben — die Anhänge kamen in #032 dazu, der Zustand
kannte sie nicht (#033)
- **`docs/betrieb/sicherung.md` ist neu geschrieben.** Dort stand „Kein Upload-Verzeichnis, keine
erzeugten Dateien“ — mit den Anhängen ist das falsch, und eine Sicherung nach der alten Anleitung
hätte ab #032 still Daten verloren: in der Datenbank stehen nur die Metadaten. Jetzt sind es drei
Dinge statt zwei, mit `tar` für beide Betriebswege, dem `chown`-Fallstrick nach einer
Rücksicherung als `root`, einem Sicherungsskript, das Datenbank und Anhänge im **selben** Lauf
mitnimmt, und einer Gegenprobe über die Zahlen. Sicherung und Rückspielung sind einmal wirklich
gefahren (#032)
- Der Seed macht Petra Klein zur Vorgesetzten von Maria Huber — die Zuordnung aus dem Auftrag, die
sich vorher nirgends speichern ließ (#020)
- Der Healthcheck `/api/gesundheit` nennt im Fehlerfall keinen Grund mehr. Der Pfad ist ohne
Anmeldung erreichbar, und eine Meldung von Prisma oder `pg` nennt Host, Port, Benutzernamen und
Datenbanknamen. Nach außen steht jetzt nur noch `{"status":"fehler"}` mit Status 503; die
Begründung geht ins Protokoll des Prozesses (#039)
Begründung geht ins Protokoll des Prozesses (#025)
- Die Konvention „nie auf rohe Hexwerte“ nennt ihre sechs begründeten Ausnahmen beim Namen —
Druckansichten, QR-Code und `themeColor` entscheiden nicht nach unserem Farbschema. Die Regel war
strenger formuliert als gemeint (#040)
strenger formuliert als gemeint (#026)
- `CLAUDE.md` und `README.md` nennen den LDAP-Testcontainer als Teil des Tors vor dem Commit. Ohne
ihn überspringt die Suite **22 Tests** — den ganzen Verzeichnis-Abgleich —, sagt das auf stderr,
und der Lauf sieht trotzdem grün aus (#040)
und der Lauf sieht trotzdem grün aus (#026)
- Im README fehlte `format:pruefen` in den Qualitätsschranken, obwohl `CLAUDE.md` es seit #010
verlangt (#040)
verlangt (#026)
### Behoben
- **Die Zusage „jede Seite und jeder Route Handler prüft sein Recht selbst“ wird jetzt geprüft.**
Sie steht seit #007 in den Konventionen und hielt bis hierher nur durch Nachsehen von Hand — das
gilt für den Tag, an dem es lief. `tests/zugang.test.ts` liest jetzt jede `page.tsx` und jeden
`route.ts`; die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen dort namentlich samt Begründung (#038)
- Das Lesemodell der Anhänge liegt jetzt in `queries/` und wendet seine Mandantensicht **selbst** an.
Vorher hing es daran, dass beide Aufrufer den Lauf vorher prüften — kein Schaden, aber die falsche
Form: der dritte Aufrufer ist der, der es vergisst (#037)
- `/meine-geraete` wird jetzt bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`-Konto. Die Seite
ist mit „am Handy kein horizontales Scrollen“ abgenommen worden — von Hand. Dazu ein Test, dass
dort kein Link in die Verwaltung angeboten wird (#037)
- **Der Link in der Mail „Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen“ zeigte ins Leere.** Gebaut wurde
`/verwaltung/verzeichnis`; `verwaltung` ist aber der Name des Rechts, die Seite liegt unter
`/admin/verzeichnis`. Das ist die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, und zwar im
Moment eines Ausfalls — der Empfänger klickte und landete auf der Nicht-gefunden-Seite. Ein Test
prüft jetzt jeden Pfad einer Meldung gegen die vorhandenen Routen (#036)
- **Ein offener Ereignisstrom überlebte Abmelden, Deaktivieren und Sitzungswiderruf.** Das Recht
wurde genau einmal geprüft, beim Aufbau des Stroms. Ein Administrator deaktivierte ein Konto, und
eine offen gelassene Lasche bekam weiter live Status und Schrittzustände dieses einen Laufs, bis
jemand sie schloss. Der Herzschlag prüft die Sitzung jetzt alle 25 Sekunden nach; eine
Herabstufung während des Stroms engt ihn ein, statt ihn zu beenden (#036)
- **Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt.** Ein Baustein-Abschnitt
bekommt seine Schritte erst beim Veröffentlichen; wer eine noch unveröffentlichte Vorlage in eine
zweite Installation brachte, fand den geteilten Abschnitt dort unter dem Namen „wird ersetzt“ und
ohne einen einzigen Schritt. Beim Export werden Bausteine jetzt aufgelöst (#036)
- **`docs/betrieb/sicherung.md` nannte für den nativen Weg einen Anhänge-Pfad, den es nirgends
gibt** — als Rückfallwert in einem Skript, in dem ein `rm -rf` steht. Auf einer Installation ohne
`ANHAENGE_PFAD` in der Env-Datei wäre in ein Verzeichnis zurückgespielt worden, das die Anwendung
nie liest: „Rücksicherung gelaufen“, und danach fehlt jede Datei. Jetzt bricht der Befehl ab,
statt zu raten (#036)
- **`README.md` kannte die Rolle `MITARBEITER` nicht** und behauptete weiter, unbekannte Benutzer
würden beim ersten Login angelegt. Seit #035 wird jemand ohne Rollengruppe über seinen UPN
zugeordnet oder abgewiesen. Wer auf v0.2.0 hebt und nur das README liest, hätte genau diese Leute
ausgesperrt (#036)
- **Der Protokolleintrag „Anmeldung abgewiesen: UPN mehrdeutig“ nannte immer zwei Treffer**, auch bei
sieben. Wer das Protokoll liest, um den Fall aufzulösen, braucht die wirkliche Zahl (#036)
- **`anzahlSchritte` im Protokoll eines neuen Laufs zählte die Schritte der Version**, nicht die des
Laufs — bei einer Vorlage mit abteilungsgebundenen Abschnitten also zu viele (#036)
- Die Attributzuordnung einer Verzeichnisquelle wird jetzt **im Dienst** geprüft und nicht nur im
Formular. Ein Attributname mit Komma und `$filter` kam zuvor durch und schrieb einen zweiten
`$filter` in die Graph-Abfrage (#036)
- Der Graph-Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` nur noch, wenn die Adresse auf denselben Host zeigt
wie `GRAPH_API_URL`. Jede Seite wird mit einem mandantenweit gültigen Token geholt (#036)
- **Die Ende-zu-Ende-Abläufe räumen auf, was sie anlegen** — zentral, vor und nach dem Lauf. In der
Entwicklungsdatenbank standen 105 Vorlagen aus früheren Durchgängen. Ein struktureller Test
schlägt an, wenn ein neuer Ablauf das Präfix nicht benutzt (#027)
- Vier Ende-zu-Ende-Abläufe waren seit #020, #030, #031 beziehungsweise #033 rot, ohne dass es
auffiel: `pnpm test:e2e` steht in keinem Tor. Alle vier behoben, die Lücke ist als #038 benannt
(#027)
- Der Verbindungstest einer Verzeichnisquelle unterschied „der Filter findet niemanden“ nicht mehr
von „gelesen, aber nichts zuordenbar“ — zwei verschiedene Ursachen, die den Administrator an
verschiedene Stellen schicken. Die Unterscheidung war in #028 eingebaut worden, aber durch eine
doppelte Bedingung seit dem ersten Tag unerreichbar (#029)
- **`staerksteRolle` konnte mehr Rechte liefern als übergeben.** `LESER` war Startwert und damit
zugleich Untergrenze: eine Rolle unterhalb davon kam nie heraus. Solange alle Rollen mindestens
`LESER` waren, fiel das nicht auf — mit der neuen Rolle `MITARBEITER` ergab
`staerksteRolle(["MITARBEITER"])` plötzlich `LESER`. Gefunden von einem Test, der seit #007
unverändert dasteht (#035)
- **nginx hätte ein 10-MB-Foto abgewiesen.** `docs/betrieb/reverse-proxy.md` empfahl
`client_max_body_size 8m`, während `ANHANG_MAX_MB` 10 MB erlaubt: ein Handyfoto am oberen Rand
wäre mit „413 Request Entity Too Large“ an der Wand gelandet, und die freundliche Meldung der
Anwendung wäre nie zum Zuge gekommen. Jetzt 12m, mit dem Hinweis, dass beide Werte zusammengehören
(#033)
### Hinzugefügt
- **SCIM 2.0: Personen können jetzt auch geschickt werden, statt geholt zu werden.** Bisher
verbindet sich Laufzettel nach Zeitplan mit einem Verzeichnis und liest. Das setzt zwei Dinge
voraus, die nicht überall gegeben sind: Lesezugriff auf das Verzeichnis, und ein Netzweg dorthin.
Mit der neuen Quellenart `SCIM` ruft stattdessen der Identitätsanbieter Laufzettel an — authentik,
Entra ID, Okta — und zwar in dem Moment, in dem sich bei ihm etwas ändert, nicht erst beim
nächsten Intervall.
Umgesetzt ist, was die Anbieter wirklich schicken: `Users` mit dem Filter `userName eq "…"`,
`POST`, `GET`, `PUT`, `PATCH`, `DELETE`, dazu `ServiceProviderConfig`, `Schemas` und
`ResourceTypes` — ohne die drei weigern sich manche Anbieter, überhaupt anzufangen. Übernommen
werden Anmeldename, Name, Mailadresse, Titel, Abteilung, der Vorgesetzte und ob das Konto aktiv
ist; keine Gruppen, keine Rollen, keine Passwörter.
**`DELETE` deaktiviert und löscht nicht.** Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person damit
für entfernt — aus seiner Sicht richtig. In Laufzettel bleibt sie inaktiv stehen, weil Läufe und
Geräte an ihr hängen. Das steht in der Anleitung, weil es sonst wie ein Fehler wirkt.
**Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen**, und das ist keine Kosmetik: ein Abgleich, der dort
nichts liest und „Erfolg“ meldet, hätte über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert.
Verbindungstest und „Jetzt abgleichen“ gibt es für sie deshalb nicht; an ihrer Stelle steht die
letzte Zustellung.
Das **Token** wird unter Admin → Verzeichnis erzeugt, **einmal** angezeigt und nur als
argon2-Hash gespeichert — es gibt keinen zweiten Weg, es zu lesen. Es ist der einzige
Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt: ein Token sieht nur die Personen seiner eigenen
Quelle. Einrichtung in authentik und Entra ID steht in
[Kapitel 06](docs/anleitung/06-verzeichnis.md#scim-der-anbieter-schickt), der Betrieb in
[`docs/betrieb/scim.md`](docs/betrieb/scim.md) (#029)
- **Entra ID als Verzeichnisquelle, über Microsoft Graph.** Ein Haus ohne lokales Active Directory
hat kein LDAP, auf das sich zeigen ließe. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — `LDAP`
oder `GRAPH` —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen, aktualisieren,
deaktivieren, **nie löschen**. Nur das Holen der Einträge unterscheidet sich, sonst drifteten die
Regeln auseinander.
Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow über `GET /v1.0/users`, seitenweise über
`@odata.nextLink`, der Vorgesetzte über `$expand=manager($select=id)`. Das Client-Secret wird
verschlüsselt gespeichert wie das LDAP-Bind-Passwort und erscheint in keiner Antwort und in keinem
Protokolleintrag.
**Zwei Platzhalter bleiben bei Graph bewusst leer:** `{{ou}}` (Entra ID hat keine OU — steht an der
Abteilung eine Ziel-OU, greift die) und `{{sam}}` ohne AD-Synchronisierung. Was in Entra ID
einzurichten ist, steht in `docs/betrieb/entra-id.md` — mit einer Prüfliste, denn gegen einen
echten Mandanten ist dieser Weg **nicht** gelaufen (#028)
- **Mitarbeiter-Selbstauskunft.** „Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher
ein Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen** Geräten jetzt selbst
ansehen, unter **Meine Geräte** — mit der neuen Rolle `MITARBEITER`, zugeordnet über den **UPN**
beim Anmelden. Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert: ein Zufallstreffer
entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
**Was er sieht, sind Titel, Zeitraum und Status — und sonst nichts.** Keine Schritte, keine
Notizen, keine Kommentare, keine Anhänge: in einem Lauf stehen Arbeitsnotizen über Menschen und
Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten. Eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht, und das
hält nicht die Seite fest, sondern das Lesemodell.
Kapitel 09 der Anleitung richtet sich erstmals **an Mitarbeiter** und nicht an die IT (#035)
- **Benachrichtigungen per Mail und Webhook.** Ein zugewiesener Lauf fiel bisher nur auf, wenn jemand
die Übersicht öffnete; ein überfälliger überhaupt nicht. Vier Anlässe gehen jetzt hinaus —
**zugewiesen**, **überfällig**, **abgeschlossen** und **Verzeichnisabgleich fehlgeschlagen** —, je
Person abschaltbar, und **niemand bekommt Post über die eigene Tat**. Mail über SMTP (Zugangsdaten
verschlüsselt wie das LDAP-Bind-Passwort, mit „Testmail schicken“), dazu optional ein Webhook mit
HMAC-SHA256-Signatur im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`.
Zugestellt wird aus einer **Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad: ein hängender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Fehlschläge werden nach 1, 5, 30 und 120 Minuten
wiederholt und bleiben danach als **aufgegeben** sichtbar — unter Verwaltung → Zustellungen, denn
eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine.
**In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt**, und damit auch kein erzeugtes Passwort: geprüft
über alle Rumpftexte, die wirklich verschickt wurden (#034)
- **Fotos und Dateien an einem Schritt.** „Seriennummer fotografiert“, „Typenschild“, „Zustand bei
Übergabe“ — manches lässt sich nicht abhaken, es muss gezeigt werden. Ein Schritt nimmt jetzt
Bilder (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und PDF auf, am Handy direkt aus der Kamera. Die Dateien liegen im
Dateisystem unter `ANHAENGE_PFAD`, nach Kunde und Lauf gegliedert; in der Datenbank stehen nur
Name, Typ, Größe und Prüfsumme. Jeder Abruf prüft Recht und Mandantengrenze — auch der des Bildes
selbst. Grenzen über `ANHANG_MAX_MB` (10) und `ANHAENGE_JE_LAUF` (20), und eine abgewiesene Datei
nennt den Grund. Kein SVG: das ist ein Dokument, das Skripte ausführt. Der Archiv-Schreibschutz
gilt auch hier, und die Druckansicht zeigt Bilder als Miniatur, ein PDF als Zeile (#032)
- **Abschnitte nur für bestimmte Abteilungen.** Beim Onboarding in der Buchhaltung gehören Schritte
dazu, die sonst niemand braucht. Bisher hieß die Wahl: eine Vorlage je Abteilung pflegen, oder
Schritte, die für die meisten „nicht zutreffend“ sind. Jeder Abschnitt kann jetzt sagen, für welche
@@ -73,9 +274,9 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
eingespielte Kopie bekommt **keinen** Schlüssel: sie soll nicht den Platz des Originals einnehmen
(#021)
- `pnpm pruefe:doku` vergleicht die Schranken-Befehle in `CLAUDE.md` und `README.md` und verlangt von
beiden den LDAP-Container. Genau diese Abweichung war unbemerkt entstanden (#040)
beiden den LDAP-Container. Genau diese Abweichung war unbemerkt entstanden (#026)
- Fünf Tests für den Healthcheck, darunter einer, der belegt, dass die Begründung ins Protokoll
geschrieben und nicht bloß verschluckt wird (#039)
geschrieben und nicht bloß verschluckt wird (#025)
## [0.1.0] – 2026-09-26
+102 -12
View File
@@ -38,14 +38,18 @@ Der Auftrag nennt englische Modelle. Verbindlich gilt:
| DeviceTemplateDefault | `GeraetetypVorlage` | Comment | `Kommentar` |
| — (ergänzt) | `AbgleichSperre` | AuditLog | `Protokoll` |
| — (ergänzt) | `BenutzerKunde` | — (ergänzt) | `TagCodeVergabe` |
| — (ergänzt) | `Zustellung` | | |
Enums: `Rolle {ADMIN REDAKTEUR TECHNIKER LESER}` · `Betriebsmodus {INTERN DIENSTLEISTUNG}` ·
Enums: `Rolle {ADMIN REDAKTEUR TECHNIKER LESER MITARBEITER}` · `Betriebsmodus {INTERN DIENSTLEISTUNG}` ·
`LaufStatus {OFFEN IN_ARBEIT ABGESCHLOSSEN ARCHIVIERT}` ·
`SchrittZustand {OFFEN ERLEDIGT NICHT_ZUTREFFEND FEHLGESCHLAGEN}` ·
`SchrittTyp {HAKEN TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM BEFEHL}` (später `AKTION`) ·
`VariablenTyp {TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM}` ·
`GeraeteTyp {PC NOTEBOOK SERVER FIREWALL SWITCH DRUCKER RAUM SONSTIGES}` ·
`VersionStatus {ENTWURF VEROEFFENTLICHT}` · `Herkunft {ABGLEICH MANUELL}`.
`VersionStatus {ENTWURF VEROEFFENTLICHT}` · `Herkunft {ABGLEICH MANUELL}` ·
`QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` ·
`Zustellweg {MAIL WEBHOOK}` · `Zustellzustand {OFFEN GESENDET FEHLGESCHLAGEN AUFGEGEBEN}` ·
`Meldeanlass {LAUF_ZUGEWIESEN LAUF_UEBERFAELLIG LAUF_ABGESCHLOSSEN LAUF_FREIGABE_OFFEN ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN}`.
`SEED_MODE` akzeptiert `DIENSTLEISTUNG` und `SERVICE` als Alias.
@@ -56,7 +60,8 @@ src/server/services/* Regeln und Schreiboperationen. Werfen eigene …Fehler-K
src/server/queries/* Lesemodelle. Wenden Rollen- und Mandantensicht selbst an.
src/server/actions/* Dünne "use server"-Einstiege. Prüfen genau ein Recht, rufen den Service.
src/lib/* Framework-freie Helfer. Kein Next, kein React, gut testbar.
src/app/api/* Route Handler. Nur Polling, QR-SVG, CSV, Auth, Healthcheck. Minimal.
src/app/api/* Route Handler. Nur Zustandsstrom, QR-SVG, CSV, Anhaenge, Auth,
Healthcheck. Minimal.
src/components/* Darstellung. Keine Geschäftslogik.
```
@@ -72,15 +77,29 @@ Dreizeiler: Recht prüfen, Zod-Schema anwenden, Service rufen.
Änderung an Kopfdaten, `Schrittergebnis` und `Kommentar` gerufen. Zurückholen nur `ADMIN`.
- **Abschluss:** nur wenn alle Pflichtschritte `ERLEDIGT` oder `NICHT_ZUTREFFEND` sind.
`NICHT_ZUTREFFEND` und `FEHLGESCHLAGEN` verlangen eine Notiz.
- **Vier-Augen-Freigabe:** Verlangt eine `VorlagenVersion` sie (`freigabePflicht`), lässt sich ein
Lauf erst nach der Freigabe abschließen (#040). **Wer daran gearbeitet hat, gibt nicht frei** —
angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen; eine Zuweisung allein zählt nicht. Das prüft
`hatDaranGearbeitet` an genau einer Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`, und ein CHECK hält die
wichtigste Hälfte (der Ersteller) auch gegen Schreiben an der Dienstschicht vorbei. Das Recht
`freigeben` hat **nicht** `TECHNIKER`: sonst hängt die Regel daran, dass zufällig ein zweiter
greifbar ist. Die Pflicht wandert bei „Bearbeiten“ und „Duplizieren“ in die Kopie mit.
- **Mandant:** Jede kundenbezogene Zeile trägt `kundeId`. `kundeErmitteln()` liefert im Modus
`INTERN` immer die eigene Organisation und **verwirft** eine mitgeschickte `kundeId`.
- **Rechte:** nur serverseitig, aus der `RECHTE`-Tabelle über `darf()` / `rechtErforderlich()`.
**`lesen` hat nicht jede Rolle** — `MITARBEITER` darf es seit #035 nicht, und `selbstauskunft` ist
dessen Ersatz und kein Zusatz. Jeder Navigationseintrag nennt deshalb sein Recht; ein Eintrag
ohne `recht` ist die Ausnahme.
Rolle und Aktiv-Status werden pro Anfrage **aus der Datenbank** gelesen, nicht aus dem Token.
**Jede Seite prüft selbst** — die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx` ist das zweite Netz,
nicht das erste: Next rendert Layouts bei Navigation innerhalb desselben Layouts nicht neu.
**Route Handler deckt die Hülle nicht ab**; alles unter `src/app/api/`, das mehr tut als Auth
und Healthcheck, ruft selbst `rechtErforderlich()`. Der Proxy prüft das Cookie absichtlich nur
auf Vorhandensein, nie inhaltlich.
Beides prüft `tests/zugang.test.ts` seit #036 **strukturell**: es liest jede `page.tsx` und jeden
`route.ts` und schlägt an, wenn eine Datei nichts prüft. Die Ausnahmen stehen dort namentlich,
samt Begründung — ein neuer Handler ohne Prüfung soll jemanden zwingen, sie aufzuschreiben.
Vorher hielt die Zusage nur durch Nachsehen von Hand, und das gilt für den Tag, an dem es lief.
- **Server-Module gehören nicht ins Browser-Bündel.** Eine Client-Komponente importiert nichts aus
`src/server/*`. Was beide Seiten brauchen (Beschriftungen, Formate), liegt in `src/lib` —
`ROLLEN_TEXT` etwa in `src/lib/rollen-text.ts`, während `RECHTE` und `darf()` serverseitig
@@ -93,13 +112,25 @@ Dreizeiler: Recht prüfen, Zod-Schema anwenden, Service rufen.
gedruckte Aufkleber wertlos.
- **`{{generiertes_passwort}}`:** wird je Anzeige neu erzeugt und **nie** gespeichert — nicht in
`Schrittergebnis`, `Kommentar`, `Protokoll` oder der Druckansicht.
- **Bedingte Teile:** Eine Bedingung an `VorlagenAbschnitt` oder `VorlagenSchritt` sagt, wann der
Teil gilt (#039). **Nicht entscheidbar heißt: gilt** — ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf. Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum: kein `und`,
kein `oder`. Die Auswertung sitzt in `src/lib/bedingungen.ts` und wird von **drei** Schichten
gerufen (Abschlussregel, Abarbeitung, Druck); `geltendeStruktur` legt die Reihenfolge der zwei
Filter fest — erst die beim Start festgeschriebene Abteilungsauswahl aus #031, dann die laufende
Auswertung. `tests/bedingte-laeufe.test.ts` prüft strukturell, dass keine Schicht sie vergisst.
**Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen.** Austausch, Import, Seed und
`entwurfSpeichern` schreiben eine Struktur neu und geben neue Kennungen; ein Titel-Pfad überlebt
das. `bedingungAufloesen` ist für alle vier dieselbe Stelle.
- **Erweiterbarkeit:** Kein Codepfad nimmt an, dass ein Schritt nur von einem Menschen erledigt
wird. `SchrittTyp` bekommt später `AKTION`, `konfig` und `wert` sind Json, und
`Lauf.erstelltVonId` wie `Schrittergebnis.aktualisiertVonId` dürfen leer sein — ein Systemlauf
ist darstellbar.
- **Regeln stehen in der Datenbank, nicht nur im Service.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei
partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel halten fest, was auch
dann gelten muss, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt. Die Mandantengrenze ist
- **Regeln stehen in der Datenbank, nicht nur im Service.** CHECK-Bedingungen, partielle
Eindeutigkeitsindizes, zusammengesetzte Fremdschlüssel und Trigger halten fest, was auch
dann gelten muss, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt.
`tests/datenbankregeln.test.ts` zählt sie **namentlich** auf — dort steht die jeweils aktuelle
Liste, und genau deshalb steht hier keine Zahl mehr: sie lief dreimal der Wirklichkeit nach. Die Mandantengrenze ist
einer davon: ein Lauf kann strukturell kein Gerät, keine Person und keine Abteilung eines
fremden Kunden wählen. Der Service prüft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung.
@@ -121,6 +152,12 @@ Zwei Obergrenzen, die nicht angehoben werden dürfen:
Build-Skripte von Abhängigkeiten sind in `pnpm-workspace.yaml` unter `allowBuilds` freigegeben
(pnpm 12 liest das `pnpm`-Feld in `package.json` nicht mehr).
**`minimumReleaseAgeExclude` bleibt leer.** pnpm 12 nimmt Pakete erst nach einer Wartezeit an — ein
Schutz gegen ein kompromittiertes Release, das Stunden später zurückgezogen wird. Trägt `pnpm add`
dort von sich aus eine Ausnahme ein, ist das kein Formfehler, sondern die Meldung „diese Version ist
frisch von heute“. Dann gehört **eine abgelagerte Version** gepinnt, nicht die Ausnahme committet.
`nodemailer` steht deshalb exakt auf `10.0.10` und nicht auf der neuesten Fassung (#034).
## Next 16
`middleware.ts` heißt **`proxy.ts`** und exportiert `proxy()`, Node-Laufzeit. `cookies()`,
@@ -173,18 +210,71 @@ Wer eine Oberfläche abnimmt, klickt sie im gebauten Stand durch — hinzufügen
speichern, neu laden, und nachsehen, ob es wirklich in der Datenbank steht.
`pnpm docs:screenshots` verlangt deshalb ebenfalls den gebauten Stand.
## Die Ende-zu-Ende-Abläufe laufen vor jedem Merge nach `main`
```bash
pnpm build && PORT=3300 APP_URL=http://127.0.0.1:3300 pnpm start &
E2E_APP_URL=http://127.0.0.1:3300 pnpm test:e2e
```
**Nicht im Commit-Tor, und das ist eine Rechnung, keine Bequemlichkeit.** Gemessen am 2026-10-11:
Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe **256 s** — zusammen 4 min 37 s, zu den 4 min des Commit-Tors. Neun
Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird, und ein umgangenes Tor prüft nichts.
**Vor jedem Merge ist die Regel, weil sie gereicht hätte.** In Phase 2 waren das acht Läufe. Beim
ersten vollständigen Durchgang nach Monaten waren **sieben Abläufe rot** (#027): ein Test, der die
Felder des Laufzustands aufzählt und `anzahlAnhaenge` nicht kannte (seit #033); ein Selektor, der
seit #020 zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (seit #030/#031); und
Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Keiner davon war ein Produktfehler — und jeder wäre am Tag
seiner Entstehung aufgefallen.
**Diese Zusagen stehen ausschließlich dort**, und keine davon lässt sich nach Vitest holen: sie
brauchen einen echten Browser.
| Zusage | Warum nur im Browser |
|---|---|
| Kein horizontales Scrollen bei 390 px | verlangt Layout, nicht Logik |
| Scannen über `BarcodeDetector` | Browser-API samt Polyfill |
| Sortieren per Finger | Touch-Ereignisse und `dnd-kit` |
| Zwei Sitzungen sehen einander live | zwei Browser-Kontexte gleichzeitig |
| Rückfall auf Polling ohne `EventSource` | das Client-Verhalten; der Handler-Teil steht in Vitest |
| „Alle Befehle kopieren“ zeichengenau | Zwischenablage |
| Druckansicht und Etiketten | Print-CSS |
| Eine Rolle sieht keine Schreib-Knöpfe | gerendertes DOM |
| Dass überhaupt hydriert wird | der Grund für „gebauter Stand“, siehe oben |
**Was sich holen ließ, ist geholt.** Die Rechteprüfung der Route Handler steht seit #036 in
`tests/anhang-route.test.ts`, `tests/lauf-ereignisse.test.ts` und `tests/scim.test.ts` — die Handler
werden mit echten `Request`-Objekten gefahren. Dazu prüft `tests/zugang.test.ts` **strukturell**,
dass jede Seite und jeder Route Handler sein Recht selbst prüft; die Ausnahmen (Auth und
Healthcheck) stehen dort namentlich. Vorher hielt diese Zusage nur durch Nachsehen von Hand.
Die 35 übersprungenen Abläufe sind die modusabhängigen: sie laufen im jeweils anderen
`Betriebsmodus` und sagen das beim Überspringen.
**Die Abläufe räumen auf, was sie anlegen** (#027). Alles trägt `ZZ` am Anfang;
`tests/e2e/aufraeumen.ts` greift daran, **vor und nach** dem Lauf. Der Nachlauf fängt Testfehler und
Zeitabläufe, der Vorlauf fängt `Strg+C` — ein Vorlauf lässt sich nicht überspringen. Er sagt laut,
wenn er einen Rückstand findet.
## Vor jedem Commit
```bash
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap mailpit
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test && pnpm pruefe:doku
```
**Der LDAP-Container gehört in die erste Zeile.** Ohne ihn überspringt die Suite **22 Tests** — den
ganzen Verzeichnis-Abgleich (nachgezählt: 81 statt 59 in `tests/abgleich.test.ts` und
`tests/verzeichnis.test.ts`). Sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus, und wer nur
diesem Abschnitt folgte, hat den Abgleich nie geprüft. In CI bricht sie stattdessen ab, absichtlich.
Aufgefallen bei der Abnahme zu #019.
**Die beiden Container gehören in die erste Zeile.** Ohne sie überspringt die Suite Tests, sagt das
auf stderr — und sieht trotzdem grün aus. Wer nur diesem Abschnitt folgte, hätte das Betroffene nie
geprüft. In CI bricht sie stattdessen ab, absichtlich.
| Container | Fehlt er, fehlen | Betroffen |
|---|---|---|
| `ldap` | **22 Tests** (nachgezählt: 81 statt 59) | der ganze Verzeichnis-Abgleich, `tests/abgleich.test.ts` und `tests/verzeichnis.test.ts` |
| `mailpit` | **3 Tests** (nachgezählt: 36 statt 33) | der echte SMTP-Versand in `tests/benachrichtigungen.test.ts` — die vier Anlässe, die Passwort-Prüfung über alle Rumpftexte und „nichts zweimal“ |
`ldap` fiel bei der Abnahme zu #019 auf, `mailpit` kam mit #034 dazu. Beide Zahlen sind **gemessen**,
nicht geschätzt — in #026 hätte beinahe eine geratene in dieser Datei gestanden.
`format:pruefen` gehört dazu, seit der Review in #010 darauf gestoßen ist: `lint-staged` formatiert
beim Commit automatisch nach, und das Ergebnis wäre ein Commit mit Änderungen, die niemand gesehen
+44 -10
View File
@@ -4,15 +4,15 @@ Checklisten für wiederkehrende IT-Arbeiten. Versionierte Vorlagen, daraus gesta
Team abgearbeitet, abgeschlossen und unveränderlich archiviert — mit Historie je Gerät und je
Mitarbeiter. Einstieg über QR-Aufkleber: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.
> **Stand:** in Entwicklung auf `v0.1.0` (MVP). Der Fortschritt steht in
> [`docs/issues/README.md`](docs/issues/README.md), Entscheidungen im
> **Stand:** `v0.1.0` ist veröffentlicht, Phase 2 liegt auf `main` und wird `v0.2.0`. Der
> Fortschritt steht in [`docs/issues/README.md`](docs/issues/README.md), Entscheidungen im
> [Entwicklungstagebuch](docs/devlog.md).
## Zwei Betriebsmodi
| Modus | Für wen | Kunden-Ebene | Verzeichnis |
|---|---|---|---|
| `INTERN` (Standard) | eine Firma, eigene Mitarbeiter | unsichtbar | eigenes AD per LDAP |
| `INTERN` (Standard) | eine Firma, eigene Mitarbeiter | unsichtbar | eigenes Verzeichnis per LDAP, Microsoft Graph oder SCIM |
| `DIENSTLEISTUNG` | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar | manuell oder per CSV je Kunde |
Der Modus liegt in der Datenbank und ist vom Admin ohne Neustart umschaltbar. Jede kundenbezogene
@@ -45,12 +45,13 @@ openssl rand -base64 48
### Qualitätsschranken
```bash
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap # sonst fehlen 22 Tests
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap mailpit # sonst fehlen 25 Tests
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test && pnpm pruefe:doku
```
Der LDAP-Container ist keine Zierde: ohne ihn überspringt die Suite den ganzen Verzeichnis-Abgleich
— sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus. In CI bricht sie stattdessen ab.
Die beiden Container sind keine Zierde: ohne `ldap` überspringt die Suite den ganzen
Verzeichnis-Abgleich (22 Tests), ohne `mailpit` den echten Mailversand (3 Tests) — sie sagt das auf
stderr, aber der Lauf sieht grün aus. In CI bricht sie stattdessen ab.
Ein Pre-Commit-Hook erzwingt Lint und Format, ein Commit-Msg-Hook Conventional Commits.
Ende-zu-Ende-Tests: `pnpm test:e2e` (verlangt einen gebauten, laufenden Stand — siehe
@@ -157,15 +158,48 @@ zugeordnet. Unbekannte Benutzer werden beim ersten Login angelegt.
| `REDAKTEUR` | Vorlagen anlegen, bearbeiten, veröffentlichen; alles was `TECHNIKER` darf |
| `TECHNIKER` | Läufe starten, abarbeiten, abschließen, archivieren; Geräte pflegen |
| `LESER` | nur lesen |
| `MITARBEITER` | **nur die eigenen Geräte und deren Läufe** — ohne Schritte, Notizen und Kommentare |
**`MITARBEITER` hat keine eigene Gruppe, und das ist Absicht** (seit #035). Wer sich anmeldet und in
keiner der vier abgebildeten Gruppen steht, bekommt **nicht mehr** `LESER` — das hieße Lesezugriff
auf alle Läufe des Hauses. Stattdessen versucht Laufzettel, ihn über seinen UPN einer Person im
Verzeichnis zuzuordnen: klappt das, bekommt er die Selbstauskunft; klappt es nicht, wird die
Anmeldung mit einer Begründung abgewiesen.
Das greift **nur, wenn Rollengruppen konfiguriert sind** — ohne `OIDC_GROUP_*` bleibt alles wie
vorher, denn ohne abgebildete Gruppen kann die Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker
oder Mitarbeiter ist. Wer das alte Verhalten für bestimmte Leute braucht, trägt sie in die
Leser-Gruppe ein. Einzelheiten in
[`docs/betrieb/authentik.md`](docs/betrieb/authentik.md).
Die Anbindung an authentik ist in [`docs/betrieb/authentik.md`](docs/betrieb/authentik.md)
Schritt für Schritt beschrieben.
## Verzeichnis-Abgleich (nur Modus `INTERN`)
## Verzeichnis (nur Modus `INTERN`)
Unter **Admin → Verzeichnis** wird eine LDAP-Quelle angelegt: Adresse (`ldaps://` empfohlen,
`ldap+starttls://` und `ldap://` gehen auch), ein Dienstkonto mit **Leserecht**, der Basis-DN und
optional ein eigener Filter. Ein Dienstkonto genügt — Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis.
Unter **Admin → Verzeichnis** wird eine Quelle angelegt. Es gibt drei Arten, und sie unterscheiden
sich in der **Richtung**:
| Art | Für wen | Richtung |
|---|---|---|
| `LDAP` | lokales Active Directory oder anderes LDAP-Verzeichnis | Laufzettel holt nach Zeitplan |
| `GRAPH` | Entra ID über Microsoft Graph, für Häuser ohne lokales AD | Laufzettel holt nach Zeitplan |
| `SCIM` | authentik, Entra ID, Okta — wenn Laufzettel nicht ins Verzeichnis sehen soll oder es nicht erreicht | der Anbieter schickt, sofort |
**Die Art ist unveränderlich.** An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung einer Person bedeutet;
nach einem Wechsel würde niemand wiedererkannt. Alle drei verhalten sich danach gleich: anlegen,
übernehmen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**.
Für **LDAP** gehören ins Formular: Adresse (`ldaps://` empfohlen, `ldap+starttls://` und `ldap://`
gehen auch), ein Dienstkonto mit **Leserecht**, der Basis-DN und optional ein eigener Filter. Ein
Dienstkonto genügt — Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis. Für **Graph** eine App-Registrierung
mit der Anwendungsberechtigung `User.Read.All`, siehe `docs/betrieb/entra-id.md`.
Für **SCIM** gibt es keine Zugangsdaten: Quelle anlegen, Token erzeugen (es erscheint **einmal**,
gespeichert wird nur ein argon2-Hash), Token und die Adresse `…/api/scim/v2` beim Anbieter
eintragen. Verbindungstest, Zeitplan und Abgleich-Log gibt es dort nicht — an ihrer Stelle steht
die letzte Zustellung. Ein `DELETE` des Anbieters **deaktiviert** die Person und löscht nichts.
Einzelheiten in `docs/betrieb/scim.md`.
- **„Verbindung testen“** liest die ersten Einträge und zeigt sie **mit den gemappten Feldern**,
ohne etwas zu speichern. Erst daran sieht man, ob die Zuordnung stimmt.
+13
View File
@@ -23,6 +23,11 @@ readonly STANDALONE="$ZIEL/.next/standalone"
# Zwischenspeicher von pnpm und corepack. So bleibt der Checkout unter /opt
# sauber und `git pull` findet nichts Fremdes vor.
readonly HEIM="/var/cache/laufzettel"
# Die Dateien der Anhaenge (#032). Unter /var/lib und nicht unter /opt: /opt ist
# der Quellcode und wird bei jedem Aktualisieren angefasst, /var/lib ist
# veraenderlicher Zustand, der bleibt. **Gehoert in jede Sicherung** -- in der
# Datenbank stehen nur die Metadaten.
readonly ANHAENGE="/var/lib/laufzettel/anhaenge"
readonly ETC_VERZEICHNIS="/etc/laufzettel"
readonly UMGEBUNGSDATEI="$ETC_VERZEICHNIS/laufzettel.env"
readonly UNIT_DATEI="/etc/systemd/system/laufzettel.service"
@@ -330,6 +335,9 @@ nutzerAnlegen() {
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0755 "$ZIEL"
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0750 "$HEIM"
install -d -o root -g root -m 0750 "$ETC_VERZEICHNIS"
# 0750 und nicht 0755: ein Anhang kann ein Foto eines Typenschilds oder eine
# Rechnung sein. Nur der Dienstnutzer liest hier.
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0750 "$ANHAENGE"
}
# ---------- Schritt 4: Geheimnisse und Umgebungsdatei -----------------------
@@ -365,6 +373,11 @@ DATABASE_URL="postgresql://$DB_ROLLE:$dbPasswort@localhost/$DATENBANK?host=$SOCK
HOSTNAME="$bindAdresse"
PORT="$port"
# Wo die Dateien der Anhaenge liegen (#032). In der Datenbank stehen nur ihre
# Metadaten -- dieses Verzeichnis gehoert deshalb in jede Sicherung, sonst
# zeigen die Anhaenge nach einer Ruecksicherung ins Leere.
ANHAENGE_PFAD="$ANHAENGE"
# Lokaler Login mit E-Mail und Passwort – der Notfallzugang, mit dem diese
# Installation bedienbar ist. Sobald OIDC eingerichtet ist: auf false setzen.
AUTH_LOCAL_ENABLED="true"
+24
View File
@@ -17,6 +17,30 @@ services:
timeout: 5s
retries: 10
# Der Mailfaenger fuer die Benachrichtigungen (#034). Mailpit nimmt SMTP auf
# 1025 an und zeigt die Nachrichten ueber eine HTTP-Schnittstelle auf 8025 —
# darueber liest der Test, was wirklich ankam.
#
# **Ein echter SMTP-Dialog, keine Attrappe.** Eine abgefangene
# `sendMail`-Funktion haette in #034 nichts bewiesen: dass Betreff und
# Empfaenger stimmen, zeigt erst eine Nachricht, die durch Verbindungsaufbau,
# EHLO und DATA gegangen ist. Ohne Anmeldung und ohne TLS, weil der Test den
# Dialog prueft und nicht die Verschluesselung.
mailpit:
image: axllent/mailpit:latest
environment:
MP_SMTP_AUTH_ACCEPT_ANY: "true"
MP_SMTP_AUTH_ALLOW_INSECURE: "true"
ports:
- "127.0.0.1:1025:1025"
- "127.0.0.1:8025:8025"
healthcheck:
# Mailpit bringt kein curl mit; `/livez` ueber den eigenen Client.
test: ["CMD", "/mailpit", "readyz"]
interval: 5s
timeout: 5s
retries: 20
# Das Verzeichnis fuer den Abgleich (#016). OpenLDAP mit einem AD-aehnlichen
# Schema: sAMAccountName, userPrincipalName, binaeres objectGUID,
# userAccountControl, objectCategory und department bringt OpenLDAP nicht mit,
+13
View File
@@ -99,9 +99,19 @@ services:
# Der Verzeichnis-Abgleich laeuft im selben Prozess (#016). Hier steht er
# an, weil dieser Dienst der einzige ist, der dauerhaft laeuft.
ZEITPLAN_AKTIV: ${ZEITPLAN_AKTIV:-true}
# Anhaenge und Fotos liegen im Dateisystem, nicht in der Datenbank (#032).
# Der Pfad zeigt in das Volume `anhaenge` unten.
ANHAENGE_PFAD: /daten/anhaenge
ANHANG_MAX_MB: ${ANHANG_MAX_MB:-10}
ANHAENGE_JE_LAUF: ${ANHAENGE_JE_LAUF:-20}
# Standardmaessig nur auf localhost; davor gehoert ein Reverse Proxy.
ports:
- "${BIND_ADDR:-127.0.0.1}:${APP_PORT:-3000}:3000"
volumes:
# **Gehoert in jede Sicherung.** Eine Sicherung, die nur `pg_dump` macht,
# verliert ab hier Daten: in der Datenbank stehen nur die Metadaten der
# Anhaenge, die Dateien liegen hier. Siehe docs/betrieb/sicherung.md.
- anhaenge:/daten/anhaenge
depends_on:
postgres:
condition: service_healthy
@@ -130,3 +140,6 @@ networks:
volumes:
datenbank:
# Die Dateien der Anhaenge (#032). Zusammen mit der Datenbank zu sichern –
# getrennt gesichert ergeben beide Haelften kein vollstaendiges Bild.
anhaenge:
+91 -2
View File
@@ -181,8 +181,18 @@ werden mit Name und Zeitpunkt festgehalten und lassen sich nicht löschen.
### Zwei Techniker am selben Lauf
Die Seite fragt alle zehn Sekunden nach Änderungen und lädt sich neu, wenn sich wirklich etwas
geändert hat. Bei verstecktem Tab pausiert die Abfrage.
Hakt der Kollege einen Schritt ab, erscheint das bei dir **sofort** — ohne dass du etwas tun musst.
Dasselbe gilt für Kommentare, angehängte Fotos und einen geänderten Titel. Die Seite lädt sich nur
dann neu, wenn sich wirklich etwas geändert hat; an einem Feld, in das du gerade tippst, geht dabei
nichts verloren.
Ist die Lasche im Hintergrund, pausiert das. Holst du sie zurück, steht gleich der aktuelle Stand
da.
Bleibt die Seite doch einmal stehen, obwohl jemand anders arbeitet, aktualisiert sie sich spätestens
nach zehn Sekunden von selbst — das ist der eingebaute Rückfall. Dauert es dauerhaft so lange, liegt
es meist am Reverse Proxy; der Abschnitt „Die Seite aktualisiert sich nur langsam“ in
[Fehlerbehebung](08-fehlerbehebung.md) sagt, was zu tun ist.
Steht ein erzeugtes Passwort auf dem Bildschirm, lädt sie **nicht** von selbst neu — stattdessen
erscheint oben ein Streifen: „Jemand anderes hat an diesem Lauf etwas geändert. Beim Neuladen
@@ -195,6 +205,33 @@ Zwei Wege: die Person aus der Liste wählen, oder — wenn das Konto gerade erst
entstanden und noch nicht abgeglichen ist — ihren **UPN** eintragen. Danach **Verknüpfen**. Ohne
das findet die Person in ihrer Historie später nichts wieder.
## Fotos und Dateien an einem Schritt
Manches lässt sich nicht abhaken, es muss gezeigt werden: das Typenschild, der Zustand bei der
Übergabe, die Rechnung. An jedem Schritt stehen dafür zwei Knöpfe:
- **Foto** öffnet am Handy direkt die Kamera. Am Rechner zeigt der Browser den Dateiwähler — dort
gibt es keine Kamera-App.
- **Datei** öffnet den Dateiwähler.
Abgeschickt wird **sofort nach der Wahl**, ohne zweiten Knopf. Ein Foto, das du gerade gemacht hast,
willst du nicht noch bestätigen.
Erlaubt sind **Bilder** (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und **PDF**, höchstens 10 MB je Datei und 20 Dateien
je Lauf. Beide Grenzen lassen sich beim Betrieb ändern (`ANHANG_MAX_MB`, `ANHAENGE_JE_LAUF`). Eine zu
große Datei wird schon im Browser abgewiesen — am Handy im Mobilfunk ist das der Unterschied zwischen
einer Meldung und einer Minute Warten.
Bilder erscheinen als Miniatur, ein PDF als Zeile mit Namen. Ein Klick öffnet die Datei in einem
neuen Tab; ein PDF wird dabei heruntergeladen statt im Browser angezeigt.
**An einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr dazu und keiner weg** — dieselbe Regel wie für
Schritte und Kommentare. Ansehen geht weiter: ein Foto vom Typenschild ist Teil des Belegs.
> **Für den Betrieb wichtig:** Die Dateien liegen im Dateisystem, in der Datenbank stehen nur ihre
> Namen und Größen. Eine Sicherung, die nur die Datenbank mitnimmt, verliert sie — siehe
> `docs/betrieb/sicherung.md`.
## Abschließen
**Lauf abschließen** geht nur, wenn kein Pflichtschritt mehr offen ist. Erledigt und „nicht
@@ -205,6 +242,58 @@ Knopf gesperrt und darunter steht, was fehlt.
Wird danach eine Änderung nachgetragen, die einen Pflichtschritt wieder offen lässt, nimmt sich der
Abschluss selbst zurück. Damit lügt „abgeschlossen“ nie.
## Vier-Augen-Freigabe
Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Verlangt die Vorlage eine Freigabe, steht das oben am Lauf —
und **Lauf abschließen** wartet, bis jemand sie erteilt hat.
### Wer freigeben darf
Es braucht zweierlei, und beides zusammen:
1. das Recht **freigeben** — das haben `ADMIN` und `REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`;
2. und man darf **nicht an dem Lauf gearbeitet** haben.
Als „gearbeitet“ zählt: ihn angelegt, einen Schritt gesetzt oder ihn abgeschlossen zu haben. Nur
**zugewiesen** zu sein zählt nicht — wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf freigeben.
**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben.** Das ist der ganze Sinn, und es ist eine
bewusste Härte: wer allein im Haus ist, kommt damit nicht weiter und braucht einen Zweiten mit dem
Recht. Dieselbe Regel hält auch die Datenbank fest, nicht nur die Anwendung.
### Freigeben oder zurückweisen
Oben am Lauf steht eine Karte mit einem Feld für die **Begründung** und zwei Knöpfen:
- **Freigeben** — die Begründung ist freiwillig. Danach lässt sich der Lauf abschließen.
- **Zurückweisen** — die Begründung ist **Pflicht**. Der Lauf geht zurück auf *in Arbeit*, ein
bereits erteilter Abschluss wird aufgehoben, und der Bearbeiter sieht die Begründung an derselben
Stelle. Ohne Begründung steht er vor derselben Frage wie vorher.
Eine Zurückweisung nimmt auch eine **erteilte** Freigabe zurück. Damit lässt sich ein Lauf, der
schon abgeschlossen war, in die Arbeit zurückholen — ohne `archivVerwalten`, solange er nicht
archiviert ist.
### Wer erfährt davon
Sobald jemand den Lauf abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
**Freigabeberechtigten** eine Mail — nicht der Zuständige, wie bei allen anderen Meldungen. Wer an
dem Lauf gearbeitet hat, bekommt sie nicht: er dürfte ohnehin nicht freigeben.
Das geht **einmal** hinaus, auch wenn jemand es mehrmals versucht. Nach einer Zurückweisung wird
nicht erneut gemahnt — der Zurückweisende weiß, dass er wartet.
### Einschalten
Das Häkchen steht im Editor beim **Veröffentlichen**: „Läufe dieser Version brauchen eine Freigabe
durch einen Zweiten“. Es gehört zur **Version**, nicht zur Vorlage — ein laufender Lauf kann seine
Regel also nicht unter den Füßen verlieren, und in der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie
eine Freigabe verlangt.
Beim Bearbeiten wandert das Häkchen in den neuen Entwurf mit. Eine Vorlage, die eine Freigabe
verlangt, verliert sie also nicht durch eine Textkorrektur.
## Archivieren — das ist endgültig
**archivieren** fragt nach: „Nach dem Archivieren ändert sich an diesem Lauf nichts mehr — kein
+67
View File
@@ -219,6 +219,73 @@ Import: ein Abteilungsname bedeutet in einer anderen Installation dasselbe.
**Lässt für eine Abteilung kein Abschnitt übrig, wird der Lauf abgewiesen** — es gäbe nichts
abzuarbeiten. Das passiert nur, wenn jeder Abschnitt einer Vorlage eingeschränkt ist.
## Bedingte Abschnitte und Schritte
Die Onboarding-Vorlage enthält **beide** Konto-Abschnitte — „Konto anlegen (Active Directory)“ mit
fünf Schritten und „Konto anlegen (Entra ID)“ mit vier. In jedem einzelnen Lauf gilt nur einer, und
die Variable **Kontotyp** sagt beim Start, welcher. Bis hierher klickte ein Techniker die anderen
neun Schritte weg.
Mit einer **Bedingung** erscheint ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt nur dann, wenn er
zutrifft. Im Editor steht an jedem Abschnitt und an jedem Schritt **Bedingung (optional)**; ohne
eine gilt er immer.
### Zwei Arten, und die Wahl entscheidet, wann die Antwort entsteht
| Die Bedingung hängt an … | Beispiel | Wann sie entschieden wird |
|---|---|---|
| einer **Variable** | „gilt, wenn Kontotyp gleich Active Directory ist“ | beim Start, wenn die Variablen erfasst werden |
| einem **Schritt** | „gilt, wenn Prüfen fehlgeschlagen ist“ | während der Arbeit, sobald jemand den Schritt setzt |
Die zweite ist die interessantere: ein Abschnitt „Nacharbeit“, der erst erscheint, wenn der
Restore-Test fehlgeschlagen ist. Er ist zu Beginn nicht da und kommt in dem Moment dazu, in dem der
Schritt auf „fehlgeschlagen“ geht — bei einer offenen zweiten Sitzung sofort.
### Eine Bedingung, nicht mehr
Es gibt **kein** „und“ und kein „oder“. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte oder
zwei Vorlagen. Das ist Absicht: ein Formular, in dem sich beliebige Ausdrücke bauen lassen, wäre
eine kleine Programmiersprache — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
schlimmer als einer zu viel.
Bei einer Schritt-Bedingung lassen sich dagegen **mehrere Zustände** ankreuzen: „erledigt oder nicht
zutreffend“ ist eine Frage, nicht zwei.
### Vier Dinge, die man dazu wissen muss
- **Lässt sich eine Bedingung nicht entscheiden, erscheint der Teil.** Hat niemand den Kontotyp
angegeben, stehen **beide** Konto-Abschnitte da — genau wie vorher. Auszublenden hieße, eine
Antwort zu erfinden, die niemand gegeben hat. Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
korrigierbar; ein fehlender fällt niemandem auf.
- **Ein ausgeblendeter Pflichtschritt blockiert den Abschluss nicht** — dieselbe Regel wie bei den
Abteilungsabschnitten. Er steht nicht in der Abarbeitung, also lässt er sich nicht abhaken.
- **Ausgeblendet heißt nicht gelöscht.** Hat jemand in einem Schritt eine Notiz hinterlassen und
kippt dessen Bedingung danach, verschwindet der Schritt aus der Ansicht — die Notiz bleibt. Kippt
die Bedingung zurück, ist alles wieder da.
- **Die Nummerierung zählt, was man sieht.** Ein ausgeblendeter Abschnitt hinterlässt keine Lücke;
aus `01 · 02 · 03` wird nicht `01 · 03`.
### Die Warnung „dieser Schritt kommt später“
Zeigt eine Bedingung auf einen Schritt, der **nach** dem bedingten Teil steht, warnt der Editor.
Verboten ist es nicht, aber fast immer ein Versehen: der Abschnitt wäre beim Abarbeiten zunächst
unsichtbar und erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat — also rückwärts.
Gemeint ist meist ein Schritt davor.
### Export und Import
Eine Bedingung wandert mit. Im Austauschdokument steht sie über **Titel** statt über Kennungen
(`"abschnitt": "Prüfung", "schritt": "Prüfen"`), denn eine Kennung bedeutet in einer anderen
Installation nichts. Beim Import wird daraus wieder der richtige Schritt.
Findet sich der Titel-Pfad in der Datei nicht — etwa nach einem Tippfehler in einer von Hand
geschriebenen Vorlage —, wird die Bedingung **weggelassen**. Der Abschnitt gilt dann immer, und das
steht sichtbar im Editor. Die ganze Vorlage deswegen abzuweisen wäre die teurere Antwort.
**Ein Baustein-Schritt hat keine Bedingung.** Ein Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung
auf einer Variable, die es in der Zielvorlage nicht gibt, wäre dort nicht entscheidbar. Der
Abschnitt, in dem der Baustein eingesetzt wird, darf eine haben.
## Bausteine: ein Abschnitt für mehrere Vorlagen
„Datensicherung prüfen“ steht in vier der sieben mitgelieferten Vorlagen, wortgleich. Wer den Ablauf
+143
View File
@@ -16,6 +16,141 @@ Zwei Dinge vorweg:
Wer im Verzeichnis verschwindet oder dort deaktiviert wird, wird hier **inaktiv**. Gelöscht wird
nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
## Drei Arten von Quelle
Laufzettel braucht die Personen aus einem Verzeichnis. Dafür gibt es drei Wege, und du wählst ihn
beim Anlegen der Quelle:
| Art | Für wen | Richtung |
|---|---|---|
| **LDAP** | ein lokales Active Directory (oder ein anderes LDAP-Verzeichnis) | Laufzettel holt |
| **Microsoft Graph** | Entra ID, also Microsoft 365 — für Häuser ohne lokales AD | Laufzettel holt |
| **SCIM** | authentik, Entra ID, Okta — wenn Laufzettel nicht ins Verzeichnis sehen soll oder es nicht erreicht | der Anbieter schickt |
Die ersten zwei sind dieselbe Arbeitsweise mit anderen Zugangsdaten: Laufzettel verbindet sich nach
Zeitplan und liest. **SCIM ist die andere Richtung** — dort gibt es keine Zugangsdaten, keinen
Zeitplan und keinen Verbindungstest; der Anbieter schickt jede Änderung in dem Moment, in dem sie
dort entsteht. Für SCIM gibt es [einen eigenen Abschnitt](#scim-der-anbieter-schickt) weiter unten.
Alle drei verhalten sich danach gleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**. Was
LDAP und Graph unterscheidet, sind die Zugangsdaten und zwei Platzhalter:
- **`{{ou}}` bleibt bei Graph leer.** Entra ID hat keine OU. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU
gepflegt, nimmt Laufzettel die; sonst bleibt der Platzhalter stehen.
- **`{{sam}}` ist bei Graph leer**, wenn der Mandant kein lokales AD synchronisiert — dort gibt es
keinen Anmeldenamen in diesem Sinn.
**Die Art lässt sich nachträglich nicht ändern.** An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung einer
Person bedeutet; nach einem Wechsel würde niemand mehr wiedererkannt, und der nächste Abgleich legte
alle neu an. Wer wechseln muss, legt eine zweite Quelle an und lässt die erste stehen.
Was in Entra ID einzurichten ist — App-Registrierung, Berechtigung, Einwilligung — steht in
[`docs/betrieb/entra-id.md`](../betrieb/entra-id.md).
## SCIM: der Anbieter schickt
Bei den ersten zwei Arten fragt Laufzettel das Verzeichnis. Bei SCIM ist es umgekehrt: der
Identitätsanbieter ruft Laufzettel an, sobald sich bei ihm etwas ändert. Das ist der Weg für zwei
Lagen:
- Das Haus will Laufzettel **keinen Lesezugriff** auf sein Verzeichnis geben.
- Laufzettel läuft in einem Netz, das das Verzeichnis **nicht erreicht** — ein Push von außen nach
innen geht, ein Lesezugriff von innen nach außen nicht.
### Was anders ist
| | LDAP und Graph | SCIM |
|---|---|---|
| Zugangsdaten | Dienstkonto bzw. App-Registrierung | **keine** — ein Token für den Anbieter |
| Zeitplan | alle *n* Minuten | keiner, es kommt sofort |
| Verbindung testen | zeigt die ersten zehn Treffer | gibt es nicht — es gibt keine Verbindung |
| Abgleich-Log | je Lauf eine Zeile | gibt es nicht; stattdessen **letzte Zustellung** |
| Attributzuordnung | einstellbar | fest, der Anbieter bestimmt die Feldnamen (RFC 7643) |
| `{{ou}}` | aus dem DN bzw. der Abteilung | leer — SCIM kennt keine OU |
Was Laufzettel übernimmt: Anmeldename (`userName`), Vor- und Nachname, Anzeigename, Mailadresse,
Titel, Abteilung, der Vorgesetzte und ob das Konto aktiv ist. Mehr nicht — keine Gruppen, keine
Rollen, keine Passwörter.
### Einrichten: Laufzettel zuerst
1. **Quelle anlegen.** Unten auf der Seite **Art → SCIM (wird geliefert)** wählen, einen Namen
geben (etwa „authentik Push“), **Zustellungen annehmen** anhaken und speichern. Mehr Felder gibt
es nicht.
2. **Token erzeugen.** An der neuen Quelle steht **Token erzeugen**. Es erscheint **genau einmal** —
kopier es sofort. Gespeichert wird es nur als Hash; ein zweites Ansehen gibt es nicht. Wer es
verliert, erzeugt ein neues, und das alte gilt dann nicht mehr.
3. **Adresse ablesen.** Unter dem Namen der Quelle steht die Adresse, die der Anbieter braucht, etwa
`https://laufzettel.firma.de/api/scim/v2`.
### Einrichten in authentik
Unter **Applications → Providers → Create → SCIM Provider**:
| Feld | Wert |
|---|---|
| **Name** | etwa „Laufzettel“ |
| **URL** | die Adresse von oben, also `https://…/api/scim/v2` |
| **Token** | das erzeugte Token, unverändert eingefügt |
Bei **User filtering** wählst du die Gruppe, deren Mitglieder in Laufzettel stehen sollen — nicht
alle Konten, sondern die Menschen, für die Läufe entstehen. Unter **Attribute mapping** genügen die
Vorgaben; authentik schickt `userName`, `name`, `emails` und die Erweiterung
`enterprise:2.0:User` von selbst.
Danach **Save** und einmal **Sync** auslösen. In Laufzettel steht dann an der Quelle **Letzte
Zustellung am …** und die Personen stehen unter **Mitarbeiter**.
### Einrichten in Entra ID
Unter **Entra ID → Enterprise applications → New application → Create your own application →
Integrate any other application you don't find in the gallery**. Dann in der neuen Anwendung
**Provisioning → New configuration**:
| Feld | Wert |
|---|---|
| **Tenant URL** | die Adresse von oben, also `https://…/api/scim/v2` |
| **Secret Token** | das erzeugte Token |
**Test Connection** muss grün werden — Entra ID fragt dabei `ServiceProviderConfig`, `Schemas` und
`ResourceTypes` ab und legt probeweise niemanden an. Danach unter **Users and groups** die Gruppe
zuweisen und das Provisioning auf **On** stellen.
Zwei Eigenheiten von Entra ID, die hier nicht stören, aber erklären, was in den Protokollen steht:
- Entra ID schickt `active` als **Zeichenkette** `"True"`/`"False"`, nicht als `true`/`false`.
Laufzettel liest beides.
- Der erste vollständige Durchlauf beginnt bis zu **40 Minuten** nach dem Einschalten. Das ist
Entra ID und nichts, was sich hier beschleunigen ließe.
### `Löschen` beim Anbieter heißt hier `inaktiv`
Nimmt jemand eine Person beim Anbieter aus der zugewiesenen Gruppe oder löscht sie dort, schickt
der Anbieter ein `DELETE`. **Laufzettel setzt die Person dann auf inaktiv und löscht nichts.** Die
Zeile bleibt, weil Läufe und Geräte an ihr hängen: ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren
noch sagen können, für wen er lief.
Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person damit für entfernt — aus seiner Sicht richtig, denn
sie wird ihm nicht mehr zugewiesen. **In Laufzettel steht sie weiter in der Liste**, inaktiv. Das
sieht aus wie ein Fehler und ist keiner. Wer sie aus der Ansicht haben will, filtert auf „nur
aktive“ — das ist die Vorgabe der Mitarbeiterliste.
### Wenn nichts ankommt
| Was der Anbieter meldet | Woran es liegt |
|---|---|
| `401` | Das Token stimmt nicht, oder **Zustellungen annehmen** ist nicht angehakt. Beides ergibt dieselbe Antwort — absichtlich. |
| `404` auf eine bekannte Person | Die Person gehört zu einer **anderen** Quelle. Jedes Token sieht nur die Personen seiner eigenen. |
| `409` beim Anlegen | Die Person gibt es in dieser Quelle schon. Der Anbieter fragt normalerweise vorher mit einem Filter; schickt er trotzdem, ist `409` die richtige Antwort und kein Datenverlust. |
| `400 invalidFilter` | Der Anbieter benutzt einen Filter, den Laufzettel nicht unterstützt — nur `userName eq "…"` geht. |
| nichts, Zeitüberschreitung | Der Reverse Proxy lässt `/api/scim/` nicht durch, oder TLS stimmt nicht. Siehe [`docs/betrieb/scim.md`](../betrieb/scim.md). |
Eine Quelle **stilllegen**, ohne das Token beim Anbieter zu löschen: Häkchen **Zustellungen
annehmen** entfernen. Der Endpunkt antwortet dann mit `401`, und beim Anbieter stehen die
Zustellungen als Fehler — sie gehen nicht verloren, er versucht es erneut.
## Eine Quelle anlegen
![Die Seite Verzeichnis mit Quelle, Status und Formular](bilder/verzeichnis-desktop.png)
@@ -90,6 +225,10 @@ Namensänderung der Quelle ihre Anmeldung.
![Das Ergebnis eines Verbindungstests: „Die Verbindung steht. 4 Einträge gelesen, 1 übersprungen“ und darunter die ersten drei Einträge mit UPN, Mail, DN, sam und Abteilung](bilder/verbindungstest-desktop.png)
Die folgenden vier Abschnitte gelten für **LDAP und Graph**. Bei einer SCIM-Quelle gibt es weder
Verbindungstest noch Zeitplan noch Abgleich-Log — dort steht an ihrer Stelle die letzte Zustellung,
siehe [oben](#scim-der-anbieter-schickt).
**Verbindung testen** liest die ersten Einträge und zeigt sie so, wie sie ankämen — **gespeichert
wird nichts**. Mach das immer vor dem ersten Abgleich. Klappt es nicht, steht der Grund in Rot
darunter; die häufigsten stehen in [Kapitel 08](08-fehlerbehebung.md).
@@ -169,3 +308,7 @@ deshalb als Hinweis und nicht als Fehler da. Steigt die Zahl, prüf die Attribut
Eine Quelle ist keine Voraussetzung. Personen lassen sich von Hand anlegen oder aus einer CSV-Datei
einlesen — ein Verzeichnis nimmt nur die Arbeit ab. Siehe
[Kapitel 05](05-mitarbeiter-geraete.md).
Von Hand angelegte Personen gehen dabei nicht verloren, wenn später eine Quelle dazukommt: taucht
jemand mit demselben Anmeldenamen aus dem Verzeichnis oder per SCIM auf, **übernimmt** Laufzettel
die vorhandene Zeile statt eine zweite anzulegen. Ihre Läufe und Geräte bleiben an ihr hängen.
+49
View File
@@ -169,6 +169,55 @@ nicht archivieren.
Eine Vorlage lässt sich **einem** Kunden zuordnen („nur Musterfirma GmbH“) oder für alle gelten
lassen. Eine kundenspezifische Vorlage startet keinen Lauf bei einem anderen Kunden.
## Benachrichtigungen
Ein zugewiesener Lauf fiel früher nur auf, wenn jemand die Übersicht öffnete. Ein überfälliger
überhaupt nicht. Laufzettel meldet deshalb vier Dinge — und nur diese vier:
| Anlass | Wer bekommt es |
|---|---|
| Ein Lauf wird jemandem **zugewiesen** | der Zugewiesene |
| Ein Lauf ist **überfällig** | der Zugewiesene, einmal je Lauf |
| Ein Lauf wird **abgeschlossen** | der Zugewiesene und wer ihn angelegt hat |
| Ein **Verzeichnisabgleich schlägt fehl** | alle Administratoren |
**Über die eigene Tat bekommt niemand Post.** Wer selbst zuweist, abschließt oder abhakt, erfährt es
nicht per Mail — das ist der häufigste Grund, Benachrichtigungen ganz abzuschalten.
**In der Nachricht stehen Titel, Status, Gerät, Person, Frist und ein Link.** Keine Schrittinhalte,
und damit auch kein erzeugtes Passwort. Das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu; eine Mail
dagegen bleibt für immer in einem Postfach.
### Einrichten
Unter **Verwaltung → Einstellungen**, Abschnitt **Benachrichtigungen**: Host, Port, Benutzer,
Passwort und Absender des Mailservers. Dann **Speichern**, dann **Testmail schicken** — die geht
sofort hinaus, nicht über die Warteschlange, und ein Fehler erscheint im Klartext.
Daneben steht ein **Webhook**: dieselben vier Anlässe als JSON an eine Adresse, mit Signatur. Das ist
für Ticketsysteme und Chat-Räume gedacht; die Einzelheiten stehen in
[`docs/betrieb/benachrichtigungen.md`](../betrieb/benachrichtigungen.md).
**Das Passwortfeld ist leer, obwohl ein Passwort gesetzt ist.** Leer heißt „unverändert lassen“ —
sonst löschte jedes Speichern der übrigen Felder das Passwort mit.
### Abschalten
Unter **Verwaltung → Benutzer** schaltet der **Mail**-Knopf an einer Person die Benachrichtigungen
ab. Das geht auch für das eigene Konto. Wer abgeschaltet hat, bekommt nichts und löst auch keinen
Fehler aus.
### Zustellungen
Unter **Verwaltung → Zustellungen** steht, was hinausgegangen ist und was nicht. Schlägt eine
Zustellung fehl, versucht Laufzettel es nach 1, 5, 30 und 120 Minuten erneut; nach dem fünften
Fehlschlag bleibt sie als
**aufgegeben** stehen.
**Da hinzusehen lohnt, wenn jemand sagt, er bekomme keine Mails.** Fast immer ist das SMTP-Passwort
abgelaufen — und ohne diese Seite merkt es wochenlang niemand, weil die Läufe weiter funktionieren.
Ganz oben steht ein Hinweis, sobald etwas aufgegeben wurde.
## Protokoll
Laufzettel schreibt ein Protokoll über das, was nachvollziehbar bleiben muss: Rollenänderungen,
+52
View File
@@ -77,6 +77,58 @@ Zurückholen wird protokolliert.
**Vorbeugen:** archiviere erst, wenn wirklich alles drinsteht. Es gibt keinen Grund zur Eile — ein
abgeschlossener Lauf steht auch schon im Archiv und ist durchsuchbar.
## Die Seite aktualisiert sich nur langsam
**Was du siehst:** Der Kollege hakt einen Schritt ab, und bei dir erscheint es erst nach rund zehn
Sekunden statt sofort. Alles funktioniert, es ist nur träge.
**Ursache:** Die Seite hält normalerweise eine offene Verbindung zum Server, über die Änderungen
sofort ankommen. Kommt die nicht zustande, schaltet sie von selbst auf Nachfragen im
Zehn-Sekunden-Takt um — die Arbeit geht also weiter, nur nicht in Echtzeit. Fast immer liegt das am
Reverse Proxy, der die Verbindung sammelt statt sie durchzulassen.
**Was zu tun ist** (für Administratoren): In `docs/betrieb/reverse-proxy.md` stehen die beiden
nötigen Zeilen — `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für Caddy — und ein
Mindestwert für `proxy_read_timeout`. Fällt der unter 30 Sekunden, reißt die Verbindung zwischen
zwei Herzschlägen immer wieder ab.
**Zweitursache:** Sehr viele gleichzeitig offene Laschen. Ab einer Obergrenze (`SSE_MAX_STROEME`,
voreingestellt 200 je Instanz) bekommen weitere Laschen bewusst den langsamen Weg, damit der Server
erreichbar bleibt. Dann hilft, nicht mehr gebrauchte Laschen zu schließen.
**Was es nicht ist:** ein Datenverlust. Gespeichert wird beim Klick, nicht beim Aktualisieren. Was du
siehst, kann veraltet sein; was in der Datenbank steht, ist es nie.
## „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“
**Ursache:** In der Datenbank steht die Zeile eines Anhangs, die Datei selbst ist nicht da. Fast
immer heißt das: es wurde eine Sicherung eingespielt, die nur die Datenbank enthielt. Die Dateien der
Anhänge liegen im Dateisystem, nicht in der Datenbank.
**Was tun:** Das Verzeichnis aus derselben Sicherungsrunde zurückspielen —
`docs/betrieb/sicherung.md` beschreibt beide Wege. Gibt es kein Archiv der Dateien, sind sie weg; die
Zeilen lassen sich dann nur entfernen, indem jemand den Anhang in der Oberfläche löscht.
**Zweitursache, seltener:** nach einer Rücksicherung gehören die Dateien `root` statt dem
Dienstnutzer. Der Dienst kommt dann nicht an sie heran, obwohl sie daliegen:
```bash
sudo ls -l /var/lib/laufzettel/anhaenge
sudo chown -R laufzettel:laufzettel /var/lib/laufzettel/anhaenge
```
**Vorbeugen:** Datenbank und Anhänge im **selben** Skript sichern, direkt hintereinander. Getrennt
gesichert passen die beiden Hälften irgendwann nicht mehr zusammen.
## „Dateien vom Typ … lassen sich nicht anhängen“
**Ursache:** Erlaubt sind Bilder (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und PDF. Alles andere wird abgewiesen —
auch SVG, und das ist Absicht: ein SVG ist ein Dokument, das Skripte ausführen kann, und ein Anhang,
den jemand öffnet, soll kein Angriffsweg sein.
**Was tun:** Ein Office-Dokument oder eine Textdatei als PDF ausgeben. Ein Screenshot wird zu PNG,
sobald du ihn speicherst statt ihn aus der Zwischenablage zu ziehen.
## „Kein Laufzettel-Tag“ nach dem Scannen
**Ursache:** einer von drei Fällen, und Laufzettel unterscheidet sie absichtlich nicht — die
+69
View File
@@ -0,0 +1,69 @@
# Meine Geräte
> **Dieses Kapitel ist für dich, wenn du kein IT-Mitarbeiter bist.** Alle anderen Kapitel richten
> sich an die Leute, die Laufzettel bedienen — dieses hier an die, über die darin etwas steht.
Wenn die IT an deinem Rechner gearbeitet hat, hält sie das in Laufzettel fest: was gemacht wurde,
wann und mit welchem Gerät. Unter **Meine Geräte** siehst du den Teil davon, der dich betrifft.
## Anmelden
Du meldest dich mit demselben Konto an wie überall sonst im Haus — über den Knopf **Mit dem Anbieter
anmelden**. Ein eigenes Passwort für Laufzettel gibt es nicht.
Danach landest du direkt auf **Meine Geräte**. Mehr gibt es für dich nicht zu sehen, und das ist
keine Einschränkung aus Versehen: alles andere in Laufzettel sind Arbeitsunterlagen der IT.
## Was dort steht
Für jedes Gerät, das auf dich läuft:
- **Name und Typ** — etwa „NB-042, Notebook“
- **Seriennummer und Aufkleber-Code** — hilfreich, wenn du bei der IT anrufst
- **Die Arbeiten daran**, neueste zuerst: Titel, Zeitraum und ob sie fertig sind
Darunter, falls es das gibt, ein Abschnitt **Zu mir persönlich**: Arbeiten, die an keinem Gerät
hängen — etwa das Einrichten deines Kontos, als du angefangen hast.
Und ganz oben **Meine Daten**: dein Name, deine Funktion, deine Abteilung und deine Mailadresse, so
wie das Verzeichnis sie führt. Stimmt da etwas nicht, sag es der IT — ändern lässt es sich hier
nicht, denn diese Angaben kommen aus dem Verzeichnis des Hauses.
## Was dort nicht steht, und warum
Du siehst **Titel, Zeitraum und Status** einer Arbeit. Du siehst **nicht**:
- die einzelnen Schritte
- Notizen der Techniker
- Kommentare
- angehängte Fotos
Das ist Absicht und keine Geheimniskrämerei. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen, die während der
Arbeit entstehen, und Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten. Beides ist nicht dafür gedacht,
gelesen zu werden — weder von dir noch von sonst jemandem außerhalb der IT.
**Wenn du wissen willst, was genau gemacht wurde, frag die IT.** Dann antwortet ein Mensch, der den
Zusammenhang kennt, statt einer Liste, die man missverstehen kann.
## Ein archiviertes Gerät steht weiter da
Geräte, die nicht mehr in Benutzung sind, bleiben in der Liste — mit dem Vermerk **nicht mehr in
Benutzung**. „Was war eigentlich mit meinem alten Notebook?“ ist genau die Frage, um die es hier
geht, und das alte Notebook ist archiviert.
## Die Liste ist leer
Dann hat die IT zu dir nichts festgehalten. Kein Fehler — es heißt nur, dass auf dich gerade kein
Gerät läuft und keine Arbeit zu dir vermerkt ist.
## „Dein Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet“
Diese Meldung bei der Anmeldung heißt: Laufzettel konnte dein Konto keiner Person zuordnen. Meist
liegt es daran, dass dein Anmeldename im Verzeichnis anders geschrieben steht als beim
Anmeldeanbieter. Das kann nur die IT auflösen — melde dich dort.
## Keine Mail, keine Benachrichtigung
Laufzettel schickt dir nichts. Die Benachrichtigungen, die es gibt, gehen an die IT: wenn eine
Arbeit jemandem zugewiesen wird, überfällig ist oder fertig. Du erfährst von einer Arbeit an deinem
Gerät auf dem üblichen Weg — der Techniker sagt es dir.
+8
View File
@@ -29,6 +29,14 @@ nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die
- [06 Verzeichnis anbinden](06-verzeichnis.md) — Active Directory als Quelle der Personen
- [07 Verwaltung](07-admin.md) — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
**Mitarbeiter** — du bedienst Laufzettel nicht, sondern willst nur wissen, was mit deinem Gerät
passiert ist:
- [09 Meine Geräte](09-selbstauskunft.md) — anmelden, was dort steht und was nicht
Dieses eine Kapitel ist **an Mitarbeiter gerichtet** und nicht an die IT. Wer die Selbstauskunft im
Haus freigibt, kann es weitergeben, ohne den Rest der Anleitung mitzuschicken.
## Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und
+219 -10
View File
@@ -153,6 +153,17 @@ Zwei Folgen, beide verbindlich:
klickt den Editor durch: anlegen, tippen, sortieren mit dem Finger bei 390 px, speichern, neu
laden und nachsehen, ob es wirklich in der Datenbank steht.
Daraus folgt eine dritte, die erst #027 gelehrt hat: **diese Abläufe müssen regelmäßig laufen, weil
sie die einzigen Prüfer ihrer Zusagen sind.** Sie stehen nicht im Commit-Tor — gemessen 256 s für
die Abläufe, dazu Bau und Start, zu den vier Minuten des Tores; neun Minuten vor jedem Commit ist
ein Tor, das umgangen wird. Verbindlich ist deshalb **vor jedem Merge nach `main`**, und `CLAUDE.md`
führt auf, welche Zusagen ausschließlich dort hängen.
Beim ersten vollständigen Durchgang nach Monaten waren sieben Abläufe rot, vier Ursachen, **keine
ein Produktfehler** — ein veralteter Feldvergleich, ein seit #020 mehrdeutiger Selektor, eine feste
Pixelzahl bei gewachsenem Layout und abweichende Entwicklungsdaten. Dass keiner ein Produktfehler
war, ist kein Trost: es heißt, dass die Abläufe in dieser Zeit **nichts** geprüft haben.
Die Content-Security-Policy in `src/proxy.ts` ist deshalb zweigeteilt: im Entwicklungsmodus mit
`unsafe-eval` und WebSocket, im ausgelieferten Stand ohne beides. Die Entscheidung fällt an
`process.env.NODE_ENV`, und `tests/sicherheitsrichtlinie.test.ts` prüft sie am Proxy selbst — eine
@@ -185,21 +196,121 @@ Das **generierte Passwort** entsteht erst beim Ersetzen und wird nirgends zurüc
keinen Weg, es außerhalb des fertigen Texts zu bekommen. Gäbe es ein Feld dafür, wäre die
Versuchung groß, es „nur fürs Protokoll“ mitzuschreiben.
## 5d. Warum die Aktualisierung keine Befehle mitliefert
## 5d. Wie die Aktualisierung funktioniert – und warum sie keine Befehle mitliefert
Die Abarbeitungsansicht fragt alle zehn Sekunden `GET /api/laeufe/[id]/zustand` — zwei Techniker
teilen sich ein Onboarding und sollen die Arbeit des anderen sehen, ohne die Seite neu zu laden.
Diese Antwort trägt **nur** Status und Schrittzustände, ausdrücklich keine fertigen Befehle.
Die Abarbeitungsansicht hält `GET /api/laeufe/[id]/zustand` als **Ereignisstrom** offen — zwei
Techniker teilen sich ein Onboarding und sollen die Arbeit des anderen sehen, ohne die Seite neu zu
laden. Diese Nutzlast trägt **nur** Status, Schrittzustände und die Zahl der Kommentare und
Anhänge, ausdrücklich keine fertigen Befehle.
Der Grund ist `{{generiertes_passwort}}`: es entsteht bei jedem Auflösen neu. Lieferte das Polling
Befehle mit, stünde alle zehn Sekunden ein anderes Passwort auf dem Bildschirm als das, das der
Techniker gerade in die Konsole geklebt hat. Die Befehle entstehen deshalb genau einmal je
Seitenaufbau, und der Client lädt die Seite erst neu, wenn sich am Zustand wirklich etwas geändert
hat. Bei verstecktem Tab pausiert die Abfrage.
Der Grund ist `{{generiertes_passwort}}`: es entsteht bei jedem Auflösen neu. Lieferte die
Aktualisierung Befehle mit, stünde nach jeder Änderung ein anderes Passwort auf dem Bildschirm als
das, das der Techniker gerade in die Konsole geklebt hat. Die Befehle entstehen deshalb genau einmal
je Seitenaufbau, und der Client lädt die Seite erst neu, wenn sich am Zustand wirklich etwas
geändert hat. Bei verstecktem Tab wird der Strom geschlossen.
Der Route Handler prüft sein Recht selbst und gibt einen fremden Lauf als „nicht gefunden“ zurück.
Der Route Handler prüft sein Recht selbst und gibt einen fremden Lauf als „nicht gefunden“ zurück —
auch und gerade für den Strom, **bevor** das erste Ereignis fließt.
### Warum die Datenbank das Ereignis schickt, nicht der Dienst
Bis #033 fragte die Seite alle zehn Sekunden. Das war richtig, aber zehn Sekunden sind lang, wenn
zwei Leute dieselbe Liste abhaken, und zwanzig offene Laschen bedeuteten zwanzig Abfragen je zehn
Sekunden. Seit #033 melden vier Trigger `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine LISTEN-Verbindung
je Prozess hört zu, und der Route Handler schiebt weiter.
**In der Datenbank und nicht im Service**, aus demselben Grund, aus dem auch die Regeln dort stehen:
ein Ereignis, das der Service verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service. Ein Trigger
sieht auch den Seed, eine Migration und die Reparatur per `psql`. Und `NOTIFY` geht an **jede**
Verbindung mit `LISTEN` — also an jede Instanz der Anwendung, ohne einen zweiten Dienst.
**Welche Tabellen melden, hängt an dem, was das Lesemodell liefert.** Das Polling verglich den
ganzen Stand und sah damit auch, was kein Trigger meldet; ein Strom sieht nur, was gemeldet wird.
Fehlte `Kommentar` oder `Anhang`, wäre die Live-Aktualisierung gegenüber dem Polling ein
**Rückschritt** — der Kommentar des Kollegen käme nie an. `tests/datenbankregeln.test.ts` zählt die
vier Trigger namentlich auf, `tests/zustand-route.test.ts` die Schlüssel des Zustands.
**Das Polling bleibt, als Rückfall an derselben Adresse.** Wer kein `EventSource` hat oder hinter
einem Proxy sitzt, der Ströme puffert, bekommt den alten Weg — dieselbe Rechteprüfung, dasselbe
Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt wäre eine zweite Stelle, an der jemand das Recht
vergessen kann. Unterschieden wird allein am `Accept`-Kopf, den `EventSource` von sich aus schickt.
Dieser Rückfall wird gefahren, nicht behauptet: `tests/e2e/live.spec.ts` nimmt dem Browser
`EventSource` weg.
Eine Obergrenze (`SSE_MAX_STROEME`, Vorgabe 200) begrenzt die offenen Ströme je Instanz. Ist sie
erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich mit JSON; `EventSource` meldet darauf einen Fehler und
versucht es nicht wieder, und der Client fällt von sich aus auf Polling zurück. Das braucht keinen
Sonderfall und keinen eigenen Fehlercode.
Die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx` deckt `src/app/api/` nicht ab.
### Warum die Benachrichtigungen in einer Warteschlange liegen
Vier Anlässe gehen seit #034 hinaus: zugewiesen, überfällig, abgeschlossen, Abgleich fehlgeschlagen.
Drei Entscheidungen prägen das.
**Eingereiht wird im Anfrage-Pfad, gesendet wird es nicht.** Ein hängender Mailserver darf kein
Abhaken blockieren. Der Dienst schreibt eine Zeile in `Zustellung` — eine Einfügung in dieselbe
Datenbank, die der Vorgang ohnehin anfasst —, und ein Zeitplan im selben Prozess schickt sie. Das
Einreihen passiert **nach** der Transaktion und mit abgefangenem Fehler: ein Abhaken darf nicht
daran scheitern, dass eine Benachrichtigung nicht eingereiht werden konnte.
**Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile.** Das kostet Platz und ist es wert: eine Meldung
sagt, was *damals* war. Baute der Zeitplan den Text erst beim Senden, stünde in einer Mail von heute
der Stand von jetzt — und in einer aufgegebenen Zustellung von nächster Woche etwas völlig anderes.
**In keiner Meldung steht ein Schrittinhalt.** Darüber wacht `src/lib/meldungen.ts`: die Funktionen
dort nehmen **nur** Kopfdaten, der Typ lässt nichts anderes zu. Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
genau die Lücke, die dieses Projekt an jeder anderen Stelle geschlossen hat — das erzeugte Passwort
wird nirgends gespeichert, aber eine Mail liegt für immer in einem Postfach, oft auf einem Server,
der nicht im Haus steht. `tests/benachrichtigungen.test.ts` prüft es zusätzlich über **alle**
Rumpftexte, die wirklich verschickt wurden, so wie #012 es für die Druckansicht tat.
Zwei Dinge, die ohne Datenbank nicht gehalten hätten. Die **Einmaligkeit der
Überfälligkeitsmeldung** liegt in einem partiellen eindeutigen Index: der Zeitplan sieht jede Minute
nach, und ohne ihn bekäme der Zuständige für einen Lauf, der über das Wochenende steht, 2880 Mails —
jede davon für sich korrekt, kein Test rot. Und die **Sperre** der Warteschlange liegt in derselben
Tabelle wie die des Abgleichs: hinter einem Lastverteiler laufen zwei Instanzen, und ein `let laeuft
= false` im Modul wüsste nichts von der zweiten.
**Das Polling-Prinzip gilt auch hier nicht umgekehrt:** ein Kommentar und ein angehängtes Foto lösen
*keine* Mail aus. Beides sieht die Live-Aktualisierung sofort (Abschnitt 5d); eine Mail dafür wäre
Lärm. Mehr Anlässe wären ein Benachrichtigungsbaukasten, und der ist eine Phase für sich.
### Warum ein Mitarbeiter keine Akteneinsicht bekommt
Ein `Mitarbeiter` ist kein `Benutzer`. Die vier Rollen bis #035 waren für Leute, die **arbeiten**;
ein Mitarbeiter ist Gegenstand der Arbeit, nicht ihr Träger. Mit der Selbstauskunft kommt die fünfte
Rolle `MITARBEITER` dazu, und sie ist die einzige, die **nicht** `lesen` darf.
**`selbstauskunft` ist ein Ersatz für `lesen`, kein Zusatz.** Darum hat auch ein `ADMIN` dieses
Recht nicht: er sieht über `lesen` ohnehin alles, und ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine
zweite Stelle, an der jemand die Einschränkung auf die eigene Person vergisst. Wer beides braucht,
braucht zwei Konten — und genau das hält die Datenbank fest: der CHECK
`Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle` verlangt, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, in beide
Richtungen.
**Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite.**
`src/server/queries/selbstauskunft.ts` liefert Titel, Status, Zeitraum und Gerät — keine Schritte,
keine Notizen, keine Kommentare, keine Anhänge. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen über Menschen
(„Nutzerin war unkooperativ“) und Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten; beides ist nicht dafür
gedacht, gelesen zu werden. Eine Seite, die filtert, wäre eine Seite, die es vergessen kann.
Geprüft wird das an der **Antwort** und nicht an der Seite: `tests/selbstauskunft.test.ts` hängt an
einen Lauf eine Notiz, einen Kommentar, einen Anhang und einen Befehlsschritt mit
`{{generiertes_passwort}}` und prüft, dass nichts davon durchkommt. Dazu ein struktureller Test, der
das `select` selbst liest — denn eine Gegenprobe zeigte, dass der erste Test grün blieb, als das
`select` versuchsweise Notizen mitholte: gerettet hatte ihn die Abbildungsfunktion, nicht die
Abfrage.
**Zugeordnet wird über den UPN, und mehrdeutig ist ein Fehler.** Zwei Kunden können dieselbe Person
führen; ein `findFirst` entschiede dann nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht. Lieber
kein Zugang als der falsche — die Anmeldung wird abgewiesen und der Fall protokolliert.
**Die Weiche greift nur mit eingerichteter Gruppenzuordnung.** Ohne abgebildete Gruppen kann die
Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker oder Mitarbeiter ist; dort bleibt alles wie vor
#035. Das ist keine Vorsicht, sondern Notwendigkeit: ein Update, das jeden aussperrt, dem die
Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
## 5e. Der Aufkleber ist die Schnittstelle
Jedes Objekt traegt einen QR-Aufkleber mit einem `tagCode`, der **nie geaendert
@@ -276,8 +387,106 @@ Vom Mitarbeiter holt dieses Lesemodell **nur Name, UPN und Abteilung** — nicht
alles und dann gefiltert. Ein Ausdruck liegt herum, wird kopiert und weitergegeben;
was darauf steht, ist aus der Hand gegeben.
## 5f-2. Bedingte Teile: zwei Filter, eine Reihenfolge
Was ein Lauf zeigt, entsteht aus **zwei** Filtern uebereinander, und ihre
Reihenfolge ist der ganze Inhalt von `geltendeStruktur` in
`src/lib/bedingungen.ts`:
1. **Die Abteilungsauswahl (#031)** — beim Start festgeschrieben in
`Lauf.geltendeAbschnitte`. Festgeschrieben, weil ein archivierter Lauf genau
die Schritte zeigen muss, die damals abgearbeitet wurden, und ein spaeterer
Abteilungswechsel keinen Schritt entfernen darf, an dem eine Notiz haengt.
2. **Die Bedingungen (#039)** — **laufend** ausgewertet. Eine Bedingung auf einer
Variable liesse sich auch festschreiben; eine auf einem Schrittergebnis nicht,
denn ihre Antwort entsteht erst waehrend der Arbeit. Ein Abschnitt
„Nacharbeit“, der erscheint, wenn der Restore-Test fehlschlaegt, ist der Fall,
fuer den es gebaut ist.
Wer nur den ersten anwendet, bekommt Abschnitte, die nicht gelten; wer nur den
zweiten anwendet, umgeht die Abteilungsregel. Drei Schichten brauchen beide — die
Abschlussregel im Dienst, die Abarbeitung und die Druckansicht —, und
`tests/bedingte-laeufe.test.ts` prueft **strukturell**, dass keine davon die
zweite vergisst. Dieselbe Art Test wie „jede Seite prueft selbst“ (#038): die
Zusage steht in der Vollstaendigkeit einer Liste, und die muss jemand bewachen.
**Nicht entscheidbar heisst: gilt.** Hat niemand den Kontotyp angegeben, stehen
beide Konto-Abschnitte da — genau wie vor #039. Auszublenden hiesse, eine Antwort
zu erfinden, die niemand gegeben hat; und die Richtung, in die der Zweifel
faellt, soll die harmlose sein.
**Verwiesen wird ueber Titel-Pfade, nicht ueber Kennungen.** Vier Wege schreiben
eine Struktur neu und geben dabei neue Kennungen: Import, Export, Seed und
`entwurfSpeichern`. Eine Bedingung auf einer Kennung ueberlebte keinen davon —
ein Titel-Pfad ueberlebt alle vier, und `bedingungAufloesen` ist fuer alle
dieselbe Stelle. Dass eine Schritt-Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt,
haelt ein Trigger: nach dem Veroeffentlichen waere ein fremder Verweis nicht mehr
entscheidbar, und der Abschnitt erschiene stillschweigend immer.
## 5f-3. Die Vier-Augen-Freigabe: eine Stelle, zwei Netze
Verlangt eine Version eine Freigabe, haengt der Abschluss daran — und die Regel
dahinter ist **eine Funktion**: `hatDaranGearbeitet` in
`src/server/services/laeufe.ts`. Sie wird vor jeder Freigabe und vor jeder
Zurueckweisung gerufen, genau wie `laufMussVeraenderbarSein` vor jeder Aenderung
an einem Lauf. Zwei Stellen liefen auseinander, und die erste, die es vergisst,
hebt die Regel auf.
Gezaehlt wird dreierlei: wer den Lauf **angelegt** hat, wer ein
**Schrittergebnis** gesetzt hat, und wer ihn **abgeschlossen** hat. Der
Zustaendige gilt bewusst **nicht** als Bearbeiter — eine Zuweisung ist noch keine
Arbeit, und waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne
Gewinn.
**Zwei Netze, nicht eines.** Die wichtigste Haelfte steht als CHECK in der
Datenbank (`Lauf_freigabe_nicht_selbst`): der Ersteller gibt nicht frei, auch
dann nicht, wenn jemand an der Dienstschicht vorbei schreibt. Der Dienst prueft
strenger, weil er in zwei weitere Tabellen sehen kann; ein CHECK braeuchte dafuer
eine Unterabfrage.
**Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`**, und das ist eine Entscheidung
gegen Bequemlichkeit: sonst haengt die Vier-Augen-Regel daran, dass zufaellig ein
zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
Rechten — und das steht im Protokoll.
**Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion.** Der Abschlussversuch
scheitert mit `FreigabeFehlt`; `laufAbschliessen` faengt genau diesen Typ,
reiht die Meldung an die Freigabeberechtigten ein und wirft weiter. Innerhalb
der Transaktion wuerde sie mitsamt dem Fehler zurueckgerollt — und dann wartet
ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index
(`Zustellung_freigabe_einmal`) sorgt dafuer, dass mehrere Versuche nicht mehrere
Mails ergeben.
## 5g. Der Verzeichnis-Abgleich: vier Schichten und eine Notbremse
Eine Verzeichnisquelle hat seit #028 eine **Art** — `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM` —,
und die erste Frage ist nicht, wie gelesen wird, sondern **in welche Richtung**:
| Art | Richtung | Wo der Code liegt |
|---|---|---|
| `LDAP` | Laufzettel holt | `src/server/ldap/*` |
| `GRAPH` | Laufzettel holt | `src/server/graph/*` |
| `SCIM` | der Anbieter schickt | `src/app/api/scim/*`, `src/server/scim/*`, `src/server/services/scim.ts` |
Die ersten zwei laufen durch **denselben** Abgleich; die eine Stelle, die die Art
kennt, ist `eintraegeDerQuelleStroemen` in
`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts`. Eine zweite Verzweigung waere eine
zweite Stelle, die sich an eine neue Quellenart erinnern muss, und die vergisst
man.
**Bei `SCIM` gibt es keinen Abgleich**, und das ist an zwei Stellen gehalten:
`faelligeQuellen` nimmt solche Quellen nicht auf, und die Weiche wirft. Der Grund
ist nicht Ordnungsliebe — ein Abgleich, der dort nichts liest und `ERFOLG` meldet,
haette ueber die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert. Dasselbe Muster
wie der Reviewbefund aus #016, nur mit einer anderen Ursache.
Was beim Schreiben danach gilt, gilt fuer alle drei gleich: anlegen, uebernehmen,
aktualisieren, deaktivieren, **nie loeschen** — auch ein `DELETE` eines
SCIM-Anbieters setzt nur `aktiv = false`. Das **Token** einer SCIM-Quelle ist der
einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt; es steht als argon2-Hash
in der Datenbank, wird einmal angezeigt und kommt in keiner Sicht und keinem
Protokolleintrag vor.
Das LDAP-Modul liegt unter `src/server/ldap/` und ist absichtlich in vier Dateien
geteilt, von denen nur eine das Netz anfasst:
+6
View File
@@ -56,6 +56,12 @@ Sitzungen ungültig *und* die verschlüsselt gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter
- **[Anmeldung über authentik](authentik.md)** — OIDC-Provider, Gruppen auf Rollen, Notfallzugang
- **[Sichern und Zurückspielen](sicherung.md)** — auf beiden Wegen, was in die Sicherung gehört und
was nicht, und wie du prüfst, dass das Zurückspielen wirklich funktioniert
- **[Entra ID als Verzeichnisquelle](entra-id.md)** — App-Registrierung, `User.Read.All`,
Administratoreinwilligung, und was anders ist als bei einem lokalen AD
- **[Benachrichtigungen](benachrichtigungen.md)** — SMTP einrichten, den Webhook prüfen, die
Signatur nachrechnen, und wo man nachsieht, wenn keine Mail mehr ankommt
- **[SCIM-Endpunkt](scim.md)** — die einzige Stelle, an der ein fremder Dienst von außen schreibend
zugreift: das Token, was nicht unterstützt wird, und was der Reverse Proxy durchlassen muss
## Wo sonst noch etwas steht
+46 -3
View File
@@ -58,9 +58,16 @@ Lege in authentik vier Gruppen an und trage die Mitglieder ein:
| `lz-redakteur` | `REDAKTEUR` | Vorlagen anlegen, bearbeiten, veröffentlichen |
| `lz-techniker` | `TECHNIKER` | Läufe starten, abarbeiten, abschließen, archivieren; Geräte pflegen |
| `lz-leser` | `LESER` | nur lesen |
| *(keine davon)* | `MITARBEITER` | **nur die eigenen Geräte**, siehe unten |
Ist jemand in mehreren Gruppen, gewinnt die stärkere Rolle.
> **Die fünfte Zeile hat keine Gruppe, und das ist Absicht.** Wer sich anmeldet und in keiner der
> vier Gruppen steht, ist für Laufzettel ein Mitarbeiter des Hauses und bekommt die
> Selbstauskunft — vorausgesetzt, er lässt sich einer Person im Verzeichnis zuordnen. Eine eigene
> Gruppe dafür anzulegen hieße, jeden Mitarbeiter einzeln einzutragen; „alle übrigen“ ist genau die
> Menge, die gemeint ist.
## 5. Laufzettel konfigurieren
In der `.env`:
@@ -93,11 +100,47 @@ docker compose up -d
- Ein unbekannter Benutzer wird beim ersten Login **angelegt** (JIT-Provisioning)
- Die Rolle wird bei **jedem** Login aus `groups` neu gesetzt — eine Änderung in authentik greift
ab der nächsten Anmeldung
- Ist der Benutzer in keiner der vier Gruppen, bekommt er `LESER`
- Ist der Benutzer in keiner der vier Gruppen, versucht Laufzettel, ihn über seinen **UPN** einer
Person im Verzeichnis zuzuordnen. Klappt das, bekommt er `MITARBEITER` und sieht nur seine
eigenen Geräte; klappt es nicht, wird die Anmeldung **abgewiesen** — mit einer Begründung auf der
Anmeldeseite
- **Bis Version 0.2.0 bekam er stattdessen `LESER`**, also Lesezugriff auf alle Läufe des Hauses.
Wer das Verhalten von damals braucht, trägt die betreffenden Leute in `lz-leser` ein
- Wer vor dem Login eine bestimmte Seite aufgerufen hat (z. B. `/t/LZ-7K3F9Q` nach dem Scannen
eines QR-Codes), landet danach genau dort
## 7. Notfallzugang
## 7. Selbstauskunft für Mitarbeiter
Ein Mitarbeiter, der in keiner Rollengruppe steht, sieht unter **Meine Geräte** die Arbeiten an
seinen eigenen Geräten — Titel, Zeitraum, Status. **Keine Schritte, keine Notizen, keine Kommentare,
keine Anhänge**; warum, steht in `docs/architektur.md` unter „Warum ein Mitarbeiter keine Akteneinsicht bekommt“.
Zugeordnet wird über den **UPN**. Laufzettel liest ihn in dieser Reihenfolge:
1. der Anspruch `upn` (so heißt er bei Entra ID)
2. `preferred_username` (authentik und Keycloak schicken dort den Anmeldenamen)
3. die Mailadresse
Verglichen wird mit `Mitarbeiter.upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung. Damit das greift,
muss der UPN in authentik derselbe sein wie der im Active Directory — bei einem AD als Quelle von
authentik ist er das meist von selbst.
**Zwei Fälle, die bewusst nicht durchgehen:**
| Fall | Was passiert |
|---|---|
| Zu dem UPN gibt es **keine aktive** Person | Anmeldung abgewiesen, mit Begründung auf der Anmeldeseite |
| Zu dem UPN gibt es **mehr als eine** Person | Anmeldung abgewiesen und im Protokoll festgehalten |
Der zweite Fall kommt im Modus **Dienstleistung** vor, wenn zwei Kunden dieselbe Person führen. Ein
Zufallstreffer wäre dort schlimmer als kein Zugang: er entschiede nach Sortierung darüber, wessen
Geräte jemand sieht.
**Abschalten lässt sich das Ganze**, indem du keine Rollengruppen konfigurierst — dann greift die
Weiche nicht, und alles bleibt wie vor 0.2.0. Oder indem du jeden, der hinein soll, in `lz-leser`
einträgst.
## 8. Notfallzugang
Fällt authentik aus, kommt niemand mehr in Laufzettel. Für diesen Fall gibt es den lokalen Login:
@@ -112,7 +155,7 @@ Passwörter liegen als argon2-Hash in der Datenbank.
Empfehlung: ein einziges lokales Admin-Konto, Passwort im Passwortmanager, `AUTH_LOCAL_ENABLED`
im Normalbetrieb auf `false` und nur im Notfall umgestellt.
## 8. Fehlersuche
## 9. Fehlersuche
| Symptom | Ursache |
|---|---|
+170
View File
@@ -0,0 +1,170 @@
# Benachrichtigungen einrichten
Laufzettel meldet vier Dinge, und nur diese vier:
| Anlass | Wer bekommt es |
|---|---|
| Ein Lauf wird jemandem **zugewiesen** | der Zugewiesene |
| Ein Lauf ist **überfällig** | der Zugewiesene, **einmal** je Lauf |
| Ein Lauf wird **abgeschlossen** | der Zugewiesene und wer ihn angelegt hat |
| Ein **Verzeichnisabgleich schlägt fehl** | alle aktiven Administratoren |
**Niemand bekommt Post über das, was er selbst gerade getan hat.** Das ist der häufigste Grund,
Benachrichtigungen ganz abzuschalten, und deshalb fällt der Handelnde immer aus der Empfängerliste.
> **In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt.** Titel, Status, Gerät, Person, Frist und ein Link —
> mehr nicht. Kein Wert, keine Notiz, kein Befehl, und damit auch kein `{{generiertes_passwort}}`.
> Das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu und wird nirgends gespeichert; eine Mail dagegen liegt
> für immer in einem Postfach, oft auf einem Server, der nicht im Haus steht.
## Was gebraucht wird
- **`APP_URL`**, damit der Link in der Mail irgendwohin führt. Fehlt sie, gehen die Meldungen
trotzdem hinaus — die Einstellungsseite sagt es dann deutlich.
- **Ein SMTP-Server** für Mail, **oder** eine Webhook-Adresse, **oder** beides. Ohne eines von beiden
wird nichts eingereiht; es entstehen also keine Zeilen, die nie ankommen.
## Mail über SMTP
Unter **Admin → Einstellungen → Benachrichtigungen**:
| Feld | Was hineingehört |
|---|---|
| Host | `mail.firma.de` — der Mailserver des Hauses |
| Port | `587` für StartTLS, `465` für TLS von Anfang an, `25` nur im eigenen Netz |
| Benutzer | leer lassen, wenn der Server dem Rechner ohne Anmeldung traut |
| Passwort | wird verschlüsselt gespeichert und **nie wieder angezeigt** |
| Absender | `laufzettel@firma.de` — muss der Server akzeptieren |
| TLS verlangen | an, außer der Server kann es wirklich nicht |
Dann **Speichern**, dann **Testmail schicken**. Die Testmail geht **direkt** hinaus und nicht über
die Warteschlange: ein Fehler erscheint sofort und im Klartext, statt eine Minute später in einer
Liste.
**Das Passwortfeld ist leer, obwohl ein Passwort gesetzt ist** — das ist Absicht. Leer heißt
„unverändert lassen“. Sonst löschte jedes Speichern der übrigen Felder das Passwort mit.
### Wenn die Testmail nicht ankommt
| Meldung | Ursache |
|---|---|
| `greeting never received` | `secure` passt nicht zum Port. Auf 587 gehört StartTLS, nicht TLS von Anfang an — Laufzettel entscheidet das selbst am Port, aber ein Server, der auf 465 StartTLS erwartet, ist falsch konfiguriert. |
| `535 Authentication failed` | Benutzer oder Passwort stimmen nicht. Manche Server wollen die vollständige Mailadresse als Benutzernamen. |
| `550 relay not permitted` | Der Server nimmt von dieser Maschine keine Mail für fremde Domains an. Entweder den Rechner freischalten oder sich anmelden. |
| `self signed certificate` | Der Mailserver hat ein eigenes Zertifikat. Entweder ein richtiges einrichten oder TLS für diesen Server abschalten — im eigenen Netz ist das zweite vertretbar. |
| `ECONNREFUSED` | Port falsch, oder eine Firewall dazwischen. |
## Webhook
Dieselben vier Anlässe als `POST` mit JSON-Rumpf:
```json
{
"anlass": "LAUF_ABGESCHLOSSEN",
"betreff": "Laufzettel abgeschlossen: „PC Neuinstallation – PC-001“",
"link": "https://laufzettel.firma.de/laeufe/cmu…",
"laufId": "cmu…",
"verzeichnisquelleId": null,
"zeitpunkt": "2026-10-05T08:00:00.000Z"
}
```
`anlass` steht vorn, damit sich ohne Auspacken filtern lässt. Auch hier: **keine Schrittinhalte.**
Als erfolgreich gilt nur eine Antwort mit `2xx`. Alles andere ist ein Fehlschlag und wird wiederholt.
### Die Signatur nachrechnen
Ist ein Geheimnis gesetzt, trägt jede Anfrage den Kopf:
```
X-Laufzettel-Signatur: t=1762334400,v1=9f86d08188...
```
Signiert wird `<t>.<rumpf>` mit HMAC-SHA256. **Der Zeitstempel ist Teil der signierten Nachricht**,
nicht Beiwerk — stünde er nur daneben, könnte ihn jeder ändern, ohne die Signatur zu brechen, und
eine abgefangene Nachricht ließe sich in einem Jahr noch einspielen.
So prüft die Gegenseite (Node, aber in jeder Sprache dasselbe):
```js
import { createHmac, timingSafeEqual } from "node:crypto";
function pruefen(geheimnis, rumpf, kopf) {
const teile = Object.fromEntries(kopf.split(",").map((s) => s.split("=")));
const alter = Math.abs(Math.floor(Date.now() / 1000) - Number(teile.t));
if (alter > 300) return false; // älter als fünf Minuten: ablehnen
const erwartet = createHmac("sha256", geheimnis).update(`${teile.t}.${rumpf}`).digest("hex");
// Zeitkonstant vergleichen, nicht mit ===
return timingSafeEqual(Buffer.from(erwartet), Buffer.from(teile.v1));
}
```
Drei Dinge, die dabei schiefgehen:
1. **Den Rumpf vorher geparst und wieder serialisiert.** Dann stimmt die Signatur nicht mehr —
`JSON.stringify` setzt Leerzeichen und Reihenfolge anders. Signiert wird der **rohe** Rumpf, also
vor jeder Verarbeitung lesen.
2. **Mit `===` verglichen.** Das bricht beim ersten Unterschied ab; aus der Dauer ließe sich die
richtige Signatur Zeichen für Zeichen erraten. `timingSafeEqual` oder das Äquivalent benutzen.
3. **Nur „zu alt“ geprüft.** Eine Nachricht mit Zeitstempel im Jahr 2040 wäre dann für immer gültig.
Der Abstand gehört in **beide** Richtungen geprüft.
Ohne Geheimnis fehlt die Kopfzeile ganz, statt dass eine leere Signatur Sicherheit vortäuscht.
## Die Warteschlange
**Eingereiht wird sofort, gesendet nicht.** Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken blockieren:
der Dienst schreibt eine Zeile, und ein Zeitplan im selben Prozess schickt sie — jede Minute, kein
zweiter Dienst, kein Systemd-Timer.
Ein Fehlschlag wird wiederholt, mit wachsendem Abstand: nach **1, 5, 30 und 120 Minuten**. Beim
fünften Fehlschlag gibt Laufzettel auf und lässt die Zeile als **aufgegeben** stehen.
> **Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine.** Unter **Admin → Zustellungen** steht, was
> hinausgegangen ist und was nicht — mit Grund. Sieh dort hin, wenn jemand sagt, er bekomme keine
> Mails: fast immer ist das SMTP-Passwort abgelaufen, und ohne diese Seite merkt es wochenlang
> niemand, weil jeder Lauf weiter funktioniert.
Betreff und Rumpf stehen **fertig** in der Zeile. Eine Meldung sagt, was damals war; würde der Text
erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
### Mehrere Instanzen
Läuft Laufzettel hinter einem Lastverteiler mehrfach, nimmt genau eine Instanz je Durchgang die
Warteschlange — über eine Sperre in der Datenbank, dieselbe Mechanik wie beim Verzeichnisabgleich.
Ohne sie bekäme jeder Empfänger jede Mail doppelt. Dafür ist nichts einzurichten.
## Je Person abschalten
Unter **Admin → Benutzer** schaltet der **Mail**-Knopf die Benachrichtigungen einer Person ab. Das
gilt auch für das eigene Konto — sich selbst zu deaktivieren wäre ein Eigentor, seine eigene Post
abzustellen ist der häufigste Wunsch überhaupt.
Wer abgeschaltet hat, bekommt keine Zeile und keinen Fehler: es wird gar nichts eingereiht. Ein
deaktiviertes Konto ebenso.
## Was nicht gemeldet wird
- **Ein Kommentar oder ein angehängtes Foto.** Das sieht die Live-Aktualisierung in der
Abarbeitungsansicht sofort; eine Mail dafür wäre Lärm.
- **Ein einzelner abgehakter Schritt.** Dasselbe.
- **Ein archivierter Lauf.** Archivieren ist eine Aufräumarbeit, keine Nachricht.
Mehr Anlässe wären ein Benachrichtigungsbaukasten, und der ist eine Phase für sich. Diese vier decken
ab, was im Betrieb wirklich fehlt.
## Prüfen, dass es läuft
```bash
# Steht etwas in der Warteschlange, das nicht hinausgeht?
docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel -tAc \
"SELECT zustand, count(*) FROM \"Zustellung\" GROUP BY zustand"
```
Nativ dasselbe über `sudo -u postgres psql -d laufzettel -tAc "…"`.
Steht dort etwas unter `AUFGEGEBEN`, schau unter **Admin → Zustellungen** nach dem Grund. Alles unter
`OFFEN` oder `FEHLGESCHLAGEN` regelt der Zeitplan von selbst — es sei denn, es steht dort seit
Stunden, dann läuft der Prozess nicht oder `ZEITPLAN_AKTIV` ist auf `false`.
+126
View File
@@ -0,0 +1,126 @@
# Entra ID als Verzeichnisquelle
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich zeigen ließe. Für reine
Microsoft-365-Umgebungen liest Laufzettel über **Microsoft Graph** — mit denselben Regeln wie der
LDAP-Abgleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**.
> **Dieser Weg ist nicht gegen einen echten Mandanten gelaufen.** Geprüft ist er gegen einen
> HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten Graph-Antworten (`tests/graph.test.ts`), und die Form dieser
> Antworten stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt. Die Prüfliste am Ende dieser
> Seite gehört einmal abgearbeitet, so wie bei Proxmox (#024).
## Was in Entra ID einzurichten ist
### 1. App-Registrierung anlegen
Im Entra-Portal unter **Identität → Anwendungen → App-Registrierungen → Neue Registrierung**:
| Feld | Wert |
|---|---|
| Name | `Laufzettel Verzeichnisabgleich` |
| Unterstützte Kontotypen | **Nur Konten in diesem Organisationsverzeichnis** |
| Umleitungs-URI | **keiner** — Laufzettel meldet sich als Anwendung an, nicht im Namen eines Menschen |
Notiere von der Übersichtsseite die **Anwendungs-ID (Client)** und die **Verzeichnis-ID (Mandant)**.
### 2. Berechtigung erteilen
Unter **API-Berechtigungen → Berechtigung hinzufügen → Microsoft Graph →
Anwendungsberechtigungen**:
| Berechtigung | Wofür |
|---|---|
| `User.Read.All` | die Benutzer lesen |
Dann **Administratoreinwilligung erteilen**. Ohne diesen Klick antwortet Graph mit `403` und
`Authorization_RequestDenied` — Laufzettel nennt den Grund in der Fehlermeldung, weil ihn sonst
niemand errät.
> **Anwendungsberechtigung, nicht delegierte.** Der Abgleich läuft nachts, wenn niemand angemeldet
> ist; eine delegierte Berechtigung braucht einen angemeldeten Menschen und funktioniert dort nicht.
`Directory.Read.All` wird **nicht** gebraucht. `User.Read.All` deckt die Benutzer und über
`$expand=manager` auch den Vorgesetzten ab — die weitergehende Berechtigung wäre mehr Zugriff, als
die Aufgabe verlangt.
### 3. Geheimnis erzeugen
Unter **Zertifikate & Geheimnisse → Neuer geheimer Clientschlüssel**. Die Laufzeit ist eine
Entscheidung mit Folgen: **läuft das Geheimnis ab, hört der Abgleich auf, und niemand merkt es**,
weil jeder Lauf weiter funktioniert. Setz dir eine Erinnerung, und sieh unter **Verwaltung →
Verzeichnis** nach dem Status, wenn Personen nicht mehr aktualisiert werden.
Der Wert ist **nur beim Anlegen sichtbar**. Kopier ihn sofort.
## In Laufzettel einrichten
Unter **Verwaltung → Verzeichnis → Quelle anlegen**, Art **Microsoft Graph**:
| Feld | Wert |
|---|---|
| Mandanten-ID | die Verzeichnis-ID oder der Domänenname (`contoso.onmicrosoft.com`) |
| Anwendungs-ID | die Anwendungs-ID (Client) aus Schritt 1 |
| Client-Secret | der Wert aus Schritt 3 — wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt |
Dann **Verbindung testen**: es erscheinen die ersten zehn zugeordneten Personen. Steht dort nichts,
hilft die Tabelle unter „Wenn es klemmt“.
## Was anders ist als bei einem lokalen AD
| | LDAP (AD) | Microsoft Graph (Entra ID) |
|---|---|---|
| Dauerhafte Kennung | `objectGUID` (binär, umsortiert) | `id` (GUID als Text) |
| Nachname | `sn` | `surname` |
| Funktion | `title` | `jobTitle` |
| Anmeldename | `sAMAccountName` | `onPremisesSamAccountName` |
| Vorgesetzter | `manager` als DN, danach aufgelöst | `manager` direkt als Kennung |
| Deaktivierte Konten | über den Filter ausgeschlossen | über `$filter=accountEnabled eq true` |
| `{{ou}}` | aus dem DN | **leer** |
### `{{ou}}` bleibt leer, und das ist Absicht
Entra ID hat keinen DN und keine OU. Etwas hineinzudeuten — den Abteilungsnamen, eine erfundene
Struktur — wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen kann, und er sähe richtig aus.
Steht an der **Abteilung** eine Ziel-OU gepflegt, nimmt Laufzettel die (`{{ou}}` hat zwei Quellen,
siehe `docs/architektur.md`). Wer OU-abhängige Befehle fährt, braucht ein lokales AD — oder pflegt
die Ziel-OU je Abteilung von Hand.
### `{{sam}}` ist leer ohne AD-Synchronisierung
`onPremisesSamAccountName` kommt aus einem lokalen AD. Ein Mandant, der nie eines hatte, liefert dort
nichts — eine reine Cloud-Umgebung hat keinen Anmeldenamen in diesem Sinn. Vorlagen, die `{{sam}}`
benutzen, zeigen dann einen leeren Wert; gemeint ist meist ohnehin der UPN.
### Die Art einer Quelle lässt sich nicht ändern
An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung bedeutet. Nach einem Wechsel von LDAP auf Graph würde
**kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt**: der nächste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an
und setzte die alten Zeilen auf `aktiv = false` — mit allen Läufen und Geräten daran.
Wer wechselt, legt eine **zweite** Quelle an und lässt die erste stehen, bis die Personen übernommen
sind. Laufzettel übernimmt dabei von Hand angelegte und bereits vorhandene Personen über Name und
Mailadresse, statt Dubletten anzulegen (#016).
## Wenn es klemmt
| Meldung | Ursache |
|---|---|
| `401` beim Anmelden | Mandant, Anwendungs-ID oder Geheimnis stimmen nicht — oder das Geheimnis ist abgelaufen. Die ausführliche Antwort von Entra ID steht im Protokoll des Dienstes, nicht in der Oberfläche: sie nennt Mandant und Anwendung. |
| `403 Authorization_RequestDenied` | Die Administratoreinwilligung für `User.Read.All` fehlt. Erteilen und erneut testen. |
| `Invalid expand clause` | Sollte nicht vorkommen — Laufzettel baut `$expand=manager($select=id)` mit unkodierten Klammern. Tritt es auf, steht ein Proxy dazwischen, der die Adresse umschreibt. |
| Verbindung testen zeigt niemanden | Der Mandant hat keine Benutzer mit `accountEnabled = true`, oder alle wurden übersprungen. Die Liste der Übersprungenen steht unter dem Ergebnis. |
| Personen werden nicht mehr aktualisiert | Zuerst den Status der Quelle ansehen. Fast immer ist das Client-Secret abgelaufen. |
## Prüfliste für den ersten echten Lauf
Diese Punkte sind **nicht** automatisiert geprüft — sie brauchen einen echten Mandanten:
- [ ] App-Registrierung angelegt, `User.Read.All` als **Anwendungs**berechtigung, Einwilligung erteilt
- [ ] „Verbindung testen“ zeigt die ersten zehn Personen mit richtigen Namen und Abteilungen
- [ ] Der Vorgesetzte steht bei jemandem, der einen hat (`manager` über `$expand`)
- [ ] Erster Abgleich legt an; die Zahl passt zur Zahl der aktiven Konten im Mandanten
- [ ] Zweiter Abgleich legt **nichts** an und meldet nur Änderungen
- [ ] Ein Konto in Entra ID sperren → nächster Abgleich setzt `aktiv = false`, löscht aber nichts
- [ ] Ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern: der Seitenabruf über `@odata.nextLink` läuft durch
- [ ] Nach einem abgelaufenen Geheimnis steht der Grund an der Quelle und nicht nur im Log
+32 -7
View File
@@ -58,6 +58,14 @@ laufzettel.firma.de {
# gerade beim Neustart. Der Pfad braucht keine Anmeldung.
health_uri /api/gesundheit
health_interval 30s
# Die Live-Aktualisierung ist ein Ereignisstrom (#033). Caddy erkennt das
# heute an `Content-Type: text/event-stream` und reicht von sich aus
# sofort durch – ausdruecklich gesetzt bleibt es auch dann richtig, wenn
# eine Fassung das einmal anders handhabt. Ohne sofortiges Durchreichen
# sammelt der Proxy den Strom, und die Seite sieht aus, als sei sie
# haengen geblieben.
flush_interval -1
}
}
```
@@ -102,9 +110,16 @@ server {
ssl_certificate /etc/letsencrypt/live/laufzettel.firma.de/fullchain.pem;
ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/laufzettel.firma.de/privkey.pem;
# Der CSV-Import schickt die Datei als Text durch eine Server Action. nginx
# laesst von sich aus nur 1 MB durch und waere damit die erste Wand.
client_max_body_size 8m;
# Der CSV-Import schickt die Datei als Text durch eine Server Action, und
# seit #032 haengt jemand Fotos an Schritte. nginx laesst von sich aus nur
# 1 MB durch und waere damit die erste Wand.
#
# **Muss ueber `ANHANG_MAX_MB` liegen.** Steht dort die Vorgabe 10, dann
# reichen 8m nicht: ein 10-MB-Foto scheitert an nginx mit „413 Request
# Entity Too Large“, und die Meldung der Anwendung („Erlaubt sind hoechstens
# 10,0 MB“) kommt nie zum Zuge. Wer die Grenze in der Anwendung anhebt,
# hebt sie hier mit an — mit etwas Luft fuer den Rahmen des Formulars.
client_max_body_size 12m;
location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:3000;
@@ -117,12 +132,22 @@ server {
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
# Der Lauf fragt seinen Zustand alle zehn Sekunden nach; 90 s sind
# reichlich und fangen einen langsamen Verzeichnis-Abgleich mit ab.
# Die Abarbeitungsansicht haelt seit #033 einen **offenen** Strom auf
# /api/laeufe/<id>/zustand. Der Server schickt alle 25 s einen
# Herzschlag, damit nginx die stille Verbindung nicht schliesst; 90 s
# sind reichlich dafuer und fangen einen langsamen Verzeichnis-Abgleich
# mit ab. **Unter 30 s darf dieser Wert nicht fallen**, sonst reisst der
# Strom zwischen zwei Herzschlaegen immer wieder ab.
proxy_read_timeout 90s;
# Next liefert Seiten stroemend aus. Ohne das haelt nginx die Antwort
# zusammen, und die Seite erscheint spuerbar spaeter auf einmal.
# Next liefert Seiten stroemend aus, und die Live-Aktualisierung ist ein
# Ereignisstrom. Ohne das haelt nginx die Antwort zusammen: die Seite
# erscheint spuerbar spaeter auf einmal, und vom Strom kommt gar nichts
# an — sie sieht dann aus, als sei sie haengen geblieben.
#
# Die Anwendung schickt zusaetzlich `X-Accel-Buffering: no` auf der
# Antwort des Stroms. Das wirkt auch, wenn hier `on` stuende, und deckt
# genau diesen einen Pfad ab; die Zeile hier gilt fuer alles andere.
proxy_buffering off;
}
}
+159
View File
@@ -0,0 +1,159 @@
# SCIM-Endpunkt betreiben
Laufzettel kann Personen aus einem Verzeichnis **holen** (LDAP, Microsoft Graph) oder sich
**beliefern lassen**. Der zweite Weg ist SCIM 2.0, und er ist die einzige Stelle, an der ein
fremder Dienst von außen schreibend auf Laufzettel zugreift. Diese Seite beschreibt, was der
Betreiber dafür wissen muss. Wie eine Quelle eingerichtet wird, steht in
[Kapitel 06 der Anleitung](../anleitung/06-verzeichnis.md#scim-der-anbieter-schickt).
## Was der Endpunkt ist
| | |
|---|---|
| Adresse | `https://<APP_URL>/api/scim/v2` |
| Anmeldung | `Authorization: Bearer <Token>`, ein Token je Quelle |
| Medientyp | `application/scim+json` |
| Normen | RFC 7643 (Schema), RFC 7644 (Protokoll) |
Vollständig:
```
GET /api/scim/v2/ServiceProviderConfig
GET /api/scim/v2/Schemas
GET /api/scim/v2/ResourceTypes
GET /api/scim/v2/Users?filter=userName eq "…"
POST /api/scim/v2/Users
GET /api/scim/v2/Users/{id}
PUT /api/scim/v2/Users/{id}
PATCH /api/scim/v2/Users/{id}
DELETE /api/scim/v2/Users/{id}
```
Die drei Beschreibungs-Endpunkte sind nicht Zierde: manche Anbieter, Entra ID darunter, fragen sie
beim „Test Connection“ ab und weigern sich sonst anzufangen. Sie verlangen **ebenfalls** ein Token.
## Was nicht unterstützt wird — und warum das so gemeldet wird
`ServiceProviderConfig` sagt ausdrücklich `supported: false` für `bulk`, `sort`, `filter` und
`etag`. Die **Verneinungen** sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der `bulk` für
unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet, und meldet das als Fehler der
Gegenseite.
Nicht umgesetzt sind außerdem:
- **`/Groups`.** Laufzettel führt keine Gruppen. Rollen entstehen beim Anmelden aus den
OIDC-Gruppen (siehe [`authentik.md`](authentik.md)), nicht aus dem Provisioning. Ein Anbieter,
der Gruppen zuweisen will, bekommt nichts zugewiesen — `ResourceTypes` nennt nur `User`.
- **Allgemeine Filter.** Unterstützt wird genau `userName eq "…"` — die Frage, die ein Anbieter vor
jedem Anlegen stellt. Alles andere ergibt `400` mit `scimType: invalidFilter`. Das ist Absicht:
einen unverstandenen Filter zu ignorieren und **alle** Personen zu liefern wäre die gefährlichere
Antwort, denn der Anbieter schlösse daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie nie
an.
- **Paginierung über 200 Einträge.** Ein `GET /Users` ohne Filter liefert höchstens 200 Zeilen. Die
Anbieter fragen gefiltert; ein voller Abzug ist keine Betriebsart dieses Endpunkts.
## Das Token
Ein Token je Quelle, erzeugt unter **Admin → Verzeichnis**, Form `lzscim_` + 43 Zeichen aus
`randomBytes(32)`.
- Es steht in der Datenbank **nur als argon2-Hash**. Ein CHECK hält das fest
(`Verzeichnisquelle_scimtoken_gehasht`): ein roh gespeichertes Token weist die Datenbank ab, auch
wenn jemand am Dienst vorbei schreibt.
- Es wird **einmal** angezeigt, direkt nach dem Erzeugen. Danach gibt es keinen Weg, es zu lesen —
auch nicht für einen Administrator, auch nicht aus einem Backup der Anwendung.
- Es erscheint in **keinem Protokolleintrag**. Vermerkt wird „SCIM-Token erzeugt“ mit dem Namen der
Quelle, nicht das Token; das Protokoll ist in der Anwendung ansehbar.
- Ein neues ersetzt das alte. Es gibt genau eines je Quelle — zwei gültige wären zwei Dinge, die man
widerrufen muss, und eines davon vergisst man.
**Das Token ist der einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt.** Aus ihm folgt die
Quelle, aus der Quelle der Kunde, und daran hängt, welche Personen die Anfrage sehen und ändern
darf. Ein Token einer anderen Quelle bekommt auf deren Personen `404` und nicht `403`: ob es eine
Person gibt, ist für eine fremde Quelle keine Auskunft.
Gleiche Antwort für **kein Token** und **falsches Token**: `401` mit
`WWW-Authenticate: Bearer realm="Laufzettel SCIM"`. Die Unterscheidung wäre eine Auskunft darüber,
ob ein geratenes Token die richtige Form hat.
Widerrufen geht jederzeit über **Token widerrufen**. Eine Quelle **stilllegen**, ohne das Token beim
Anbieter zu entfernen, geht über das Häkchen **Zustellungen annehmen** — der Endpunkt antwortet dann
ebenfalls mit `401`.
## Reverse Proxy
Der Pfad `/api/scim/` braucht **keine Sonderbehandlung**, aber er muss durchgelassen werden. Wer vor
Laufzettel eine Regel hat, die `/api/` einschränkt oder nur bekannte Pfade weiterleitet, trägt ihn
ein. Drei Punkte:
- **Kein Cache.** Der Endpunkt setzt `Cache-Control: no-store` auf jede Antwort; ein Proxy, der das
überschreibt, liefert veraltete Personenlisten.
- **Der `Authorization`-Kopf muss ankommen.** Manche Konfigurationen entfernen ihn, wenn davor eine
eigene Authentifizierung sitzt. Dann kommt jede Zustellung als `401` zurück.
- **Eine Zustellung ist klein**, einige Kilobyte. Die Grenzen für Anhänge
(`client_max_body_size`, siehe [`reverse-proxy.md`](reverse-proxy.md)) reichen weit aus.
Eine IP-Einschränkung auf die Adressen des Anbieters ist möglich und sinnvoll, wenn er feste hat.
authentik im eigenen Haus hat welche; Entra ID nicht zuverlässig — Microsoft veröffentlicht die
Bereiche, aber sie ändern sich, und eine veraltete Liste sperrt das Provisioning aus.
## Was im Betrieb auffällt
**Es wird nicht abgeglichen.** Eine SCIM-Quelle taucht im Zeitplan nicht auf. Das ist wichtig und
nicht nur Kosmetik: ein Abgleich, der an einer SCIM-Quelle nichts liest und „Erfolg“ meldet, würde
über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktivieren. Der Zeitplan lässt sie deshalb aus, und
„Jetzt abgleichen“ bricht mit einer Erklärung ab.
**`DELETE` deaktiviert.** Der Anbieter bekommt `204`, die Zeile bleibt mit `aktiv = false`. An einer
Person hängen Läufe und Geräte; ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können,
für wen er lief. Das steht auch in der Anleitung, weil es sonst wie ein Fehler wirkt.
**Protokolleinträge haben keinen Benutzer.** Jede Zustellung schreibt einen `Protokoll`-Eintrag mit
der Quelle als Urheber („Person angelegt (SCIM: authentik)“) und ohne `benutzerId`. Das ist ein
Systemlauf wie der Zeitplan; ein erfundener Administrator wäre eine Lüge im Protokoll.
**„Letzte Zustellung“ ist die Lebenszeichenanzeige.** Sie steht an der Quelle und wird bei jeder
Anfrage gesetzt, die etwas geschrieben hat. Steht dort nichts, ist die Einrichtung beim Anbieter
nicht fertig — nicht die Verbindung kaputt, denn es gibt keine.
## Prüfen von Hand
Mit dem Token aus der Oberfläche, von einem Rechner aus, der die öffentliche Adresse erreicht:
```bash
TOKEN='lzscim_…'
BASIS='https://laufzettel.firma.de/api/scim/v2'
# 1. Antwortet der Endpunkt überhaupt, und gilt das Token?
curl -s -H "Authorization: Bearer $TOKEN" "$BASIS/ServiceProviderConfig" | head -c 400
# 2. Ohne Token muss 401 kommen.
curl -s -o /dev/null -w '%{http_code}\n' "$BASIS/Users"
# 3. Die Frage, die jeder Anbieter vor dem Anlegen stellt.
curl -s -H "Authorization: Bearer $TOKEN" \
--get --data-urlencode 'filter=userName eq "mhuber@firma.example"' "$BASIS/Users"
```
Die zweite Zeile muss `401` ausgeben. Kommt dort `200`, läuft etwas vor Laufzettel, das den
`Authorization`-Kopf selbst setzt — dann ist der Endpunkt offen, und das gehört sofort behoben.
Anlegen von Hand ist zum Prüfen **nicht** nötig und auch nicht empfehlenswert: die Person stünde
danach in der Quelle, und der Anbieter kennt sie nicht. Löschen lässt sie sich nicht, nur
deaktivieren.
## Fehlerbilder
| Antwort | Ursache |
|---|---|
| `401` | Token falsch, widerrufen, oder **Zustellungen annehmen** nicht angehakt. |
| `404` auf eine bekannte Person | Sie gehört zu einer anderen Quelle. Jedes Token sieht nur seine eigene. |
| `409 uniqueness` | Die Person gibt es in dieser Quelle schon — richtige Antwort auf ein wiederholtes `POST`, kein Datenverlust. |
| `400 invalidFilter` | Ein Filter außer `userName eq "…"`. |
| `400 invalidSyntax` | Kein gültiges JSON, oder ein `PATCH` ohne `Operations`. |
| `500` | Ein Fehler in Laufzettel. Die Einzelheiten stehen im Protokoll des Dienstes, **nicht** in der Antwort: eine Datenbankmeldung nennt Host, Port und Benutzernamen. |
`docker compose logs -f web` beziehungsweise `journalctl -u laufzettel -f` zeigt die Zeilen, die
hinter einem `500` stehen, und auch die Pfade, die ein `PATCH` mitgeschickt und Laufzettel übergangen
hat (`SCIM-PATCH: übergangene Pfade: …`) — die sind kein Fehler, aber die Antwort auf die Frage
„warum steht das Feld nicht drin“.
+140 -23
View File
@@ -11,12 +11,19 @@ ebenfalls einfach, aber nur, wenn man es einmal geübt hat.
## Was gesichert werden muss
Zwei Dinge, und nur diese zwei:
Drei Dinge, und nur diese drei:
| | Was | Wo |
|---|---|---|
| **1** | **Die Datenbank.** Alles Veränderliche steckt darin: Läufe, Vorlagen, Schrittergebnisse, Kommentare, Geräte, Personen, Tag-Codes, Protokoll. | `pg_dump`, siehe unten |
| **1** | **Die Datenbank.** Läufe, Vorlagen, Schrittergebnisse, Kommentare, Geräte, Personen, Tag-Codes, Protokoll. | `pg_dump`, siehe unten |
| **2** | **Die Geheimnisse.** `APP_SECRET` und das Datenbank-Passwort. | Compose: die `.env` · Nativ: `/etc/laufzettel/laufzettel.env` |
| **3** | **Die Anhänge.** Die Dateien und Fotos an den Schritten. | Volume `laufzettel_anhaenge` · Nativ: `ANHAENGE_PFAD`, von `install.sh` auf `/var/lib/laufzettel/anhaenge` gesetzt |
> **Die Anhänge sind seit #032 dabei, und sie sind die Falle.** In der Datenbank stehen nur ihre
> **Metadaten** — Name, Typ, Größe, Prüfsumme. Die Dateien selbst liegen im Dateisystem. Eine
> Sicherung, die nur `pg_dump` macht, sieht vollständig aus und ist es nicht: nach dem Zurückspielen
> stehen die Anhänge in der Oberfläche, und jeder Klick darauf meldet, dass die Datei fehlt.
> Datenbank und Verzeichnis gehören **zum selben Zeitpunkt** gesichert.
**Warum die Geheimnisse dazugehören:** `APP_SECRET` verschlüsselt nicht nur die Sitzungs-Cookies,
sondern auch die gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter. Spielst du eine Datenbank in eine Installation
@@ -29,9 +36,8 @@ Sicher die beiden Dinge getrennt und leg das Geheimnis dahin, wo auch die restli
Hauses liegen — in den Passwortmanager. Eine Datei mit `APP_SECRET` neben dem Datenbank-Abzug auf
derselben Netzwerkfreigabe hebt den Zweck der Verschlüsselung auf.
**Was nicht gesichert werden muss:** Die Anwendung hält keinen veränderlichen Zustand auf der Platte.
Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien. Der Quellcode kommt aus Git, `node_modules` und
`.next` entstehen beim Bauen neu, das PDF der Anleitung liegt am Release.
**Was nicht gesichert werden muss:** Der Quellcode kommt aus Git, `node_modules` und `.next`
entstehen beim Bauen neu, das PDF der Anleitung liegt am Release.
**Was der Abzug bewusst nicht enthält:** ein `{{generiertes_passwort}}`. Es wird bei jeder Anzeige neu
erzeugt und nie gespeichert — nicht im Schrittergebnis, nicht im Kommentar, nicht im Protokoll. Wer
@@ -73,6 +79,28 @@ Das Volume heißt `laufzettel_datenbank`. Es mit `docker run --volumes-from` weg
**keine** gleichwertige Sicherung: ein Dateiabzug eines laufenden PostgreSQL ist im besten Fall
brauchbar und im schlechteren still beschädigt. Nimm `pg_dump`.
#### Und die Anhänge
Hier gilt das Umgekehrte: ein Dateiabzug ist genau richtig, denn es sind gewöhnliche Dateien.
```bash
docker run --rm \
-v laufzettel_anhaenge:/daten:ro \
-v "$PWD":/ziel \
debian:13 tar czf /ziel/anhaenge-$(date +%F).tar.gz -C /daten .
```
Kurz nachsehen, dass etwas drin ist:
```bash
tar tzf anhaenge-$(date +%F).tar.gz | head -5
tar tzf anhaenge-$(date +%F).tar.gz | wc -l
```
Ist die Datei leer und es gibt Anhänge in der Oberfläche, stimmt der Volume-Name nicht — `docker
volume ls | grep anhaenge` nennt den richtigen. Er trägt den Projektnamen als Präfix, und der kommt
aus dem Verzeichnisnamen.
### Zurückspielen
Die Datenbank muss dafür leer sein — ein Abzug in eine gefüllte Datenbank gespielt bringt lauter
@@ -91,10 +119,18 @@ docker compose exec -T postgres createdb -U laufzettel -O laufzettel laufzettel
# 3. Abzug einspielen
gunzip -c sicherung-2026-09-24.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel
# 4. Migrationen nachziehen – nötig, wenn der Abzug von einer älteren Fassung stammt
# 4. Die Anhänge zurück ins Volume – **vorher leeren**, sonst bleiben Dateien
# liegen, auf die keine Zeile mehr zeigt
docker run --rm -v laufzettel_anhaenge:/daten debian:13 sh -c 'rm -rf /daten/* /daten/.[!.]*' || true
docker run --rm \
-v laufzettel_anhaenge:/daten \
-v "$PWD":/quelle:ro \
debian:13 tar xzf /quelle/anhaenge-2026-09-24.tar.gz -C /daten
# 5. Migrationen nachziehen – nötig, wenn der Abzug von einer älteren Fassung stammt
docker compose run --rm migrate pnpm exec prisma migrate deploy
# 5. Wieder anfahren
# 6. Wieder anfahren
docker compose start web
curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
```
@@ -118,6 +154,26 @@ auf —, aber alles, was er anlegen würde, steht schon im Abzug.
sudo -u postgres pg_dump -Fc laufzettel > /var/backups/laufzettel-$(date +%F).dump
```
Und die Anhänge dazu — gewöhnliche Dateien, also `tar`:
```bash
# Der Pfad steht in ANHAENGE_PFAD; `deploy/install.sh` setzt ihn auf
# /var/lib/laufzettel/anhaenge. **Kein Rückfallwert** – siehe den Kasten darunter.
ANHAENGE=$(sudo sh -c '. /etc/laufzettel/laufzettel.env; echo "${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"')
sudo tar czf /var/backups/laufzettel-anhaenge-$(date +%F).tar.gz -C "$ANHAENGE" .
```
> **Warum hier kein `${ANHAENGE_PFAD:-…}` steht.** Es stand einmal eines, und es war falsch:
> `/opt/laufzettel/daten/anhaenge` passt zu keiner Installation. `deploy/install.sh` setzt
> `/var/lib/laufzettel/anhaenge`, und ohne die Variable nimmt die Anwendung `./daten/anhaenge`
> **relativ zu ihrem Arbeitsverzeichnis** `/opt/laufzettel/.next/standalone` — also noch etwas
> anderes.
>
> Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim Zurückspielen ein Schaden: dort
> steht ein `rm -rf` davor. Fehlt die Variable, soll der Befehl **abbrechen** und nicht raten.
> Deshalb `:?` und nicht `:-`. Gefunden bei der Durchsicht von Phase 2, nachdem derselbe Fehler in
> dieser Datei schon einmal Daten gekostet hätte (#032).
Und das Geheimnis, einmalig und in den Passwortmanager:
```bash
@@ -141,16 +197,32 @@ sudo -u postgres createdb -O laufzettel laufzettel
# 3. Abzug einspielen
sudo -u postgres pg_restore -d laufzettel --no-owner /var/backups/laufzettel-2026-09-24.dump
# 4. Migrationen nachziehen, wenn der Abzug älter ist als der Code
# 4. Die Anhänge zurück – **vorher leeren**, sonst bleiben Dateien liegen, auf
# die keine Zeile mehr zeigt
# Ohne ANHAENGE_PFAD bricht das hier ab – und zwar **vor** dem rm -rf. Ein
# geratener Pfad hiesse: das echte Verzeichnis bleibt leer, die Anwendung meldet
# „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“, und niemand weiss, warum.
ANHAENGE=$(sudo sh -c '. /etc/laufzettel/laufzettel.env; echo "${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"')
sudo rm -rf "$ANHAENGE"
sudo install -d -o laufzettel -g laufzettel -m 0750 "$ANHAENGE"
sudo tar xzf /var/backups/laufzettel-anhaenge-2026-09-24.tar.gz -C "$ANHAENGE"
sudo chown -R laufzettel:laufzettel "$ANHAENGE"
# 5. Migrationen nachziehen, wenn der Abzug älter ist als der Code
sudo bash /opt/laufzettel/deploy/install.sh
# 5. Wieder anfahren und nachsehen
# 6. Wieder anfahren und nachsehen
sudo systemctl start laufzettel
curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
```
Schritt 4 ist der Installationsaufruf, weil er die Migrationen mitbringt und den Dienst gleich
neu startet — Schritt 5 ist dann nur noch die Gegenprobe. Willst du nur die Migrationen:
Schritt 5 ist der Installationsaufruf, weil er die Migrationen mitbringt und den Dienst gleich
neu startet — Schritt 6 ist dann nur noch die Gegenprobe.
**Der `chown` in Schritt 4 ist nicht Beiwerk.** `tar` legt die Dateien mit den Besitzern aus dem
Archiv an; läuft die Rücksicherung als `root`, gehören sie danach `root`, und der Dienstnutzer
`laufzettel` kommt nicht mehr an sie heran. Jeder Anhang meldet dann „Datei fehlt“, obwohl sie
daliegt. Willst du nur die Migrationen:
```bash
cd /opt/laufzettel
@@ -170,11 +242,32 @@ After=postgresql.service
[Service]
Type=oneshot
User=postgres
# %i-freies Einzeiler-Skript: pg_dump in eine Datei mit Datum, dann alles
# aelter als 30 Tage weg.
ExecStart=/bin/bash -c 'pg_dump -Fc laufzettel > /var/backups/laufzettel-$(date +%%F).dump'
ExecStartPost=/usr/bin/find /var/backups -name 'laufzettel-*.dump' -mtime +30 -delete
# `root`, nicht `postgres`: der Timer sichert jetzt auch das Anhang-Verzeichnis,
# und das gehoert dem Dienstnutzer `laufzettel`. Der Datenbankteil laeuft
# weiterhin als `postgres`, ueber `runuser`.
User=root
ExecStart=/usr/local/sbin/laufzettel-sichern
ExecStartPost=/usr/bin/find /var/backups -name 'laufzettel-*' -mtime +30 -delete
```
`/usr/local/sbin/laufzettel-sichern`, Modus 0750:
```bash
#!/bin/bash
# Datenbank und Anhaenge zum **selben** Zeitpunkt. Getrennt gesichert ergeben
# beide Haelften kein vollstaendiges Bild (#032).
set -Eeuo pipefail
tag=$(date +%F)
runuser -u postgres -- pg_dump -Fc laufzettel > "/var/backups/laufzettel-$tag.dump"
# shellcheck source=/dev/null
. /etc/laufzettel/laufzettel.env
# Kein Rueckfallwert: ein geratener Pfad ergibt eine leere Sicherung, und die
# faellt erst beim Zuruckspielen auf.
anhaenge="${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"
if [ -d "$anhaenge" ]; then
tar czf "/var/backups/laufzettel-anhaenge-$tag.tar.gz" -C "$anhaenge" .
fi
```
`/etc/systemd/system/laufzettel-sicherung.timer`:
@@ -193,19 +286,22 @@ RandomizedDelaySec=15m
WantedBy=timers.target
```
Einrichten, einschalten, und **einmal von Hand auslösen** — eine Sicherung, die
nur im Timer steht, hat noch nie eine Datei erzeugt:
```bash
sudo install -m 0750 laufzettel-sichern /usr/local/sbin/laufzettel-sichern
sudo install -d -o postgres -g postgres -m 0700 /var/backups
sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable --now laufzettel-sicherung.timer
sudo systemctl start laufzettel-sicherung.service
ls -l /var/backups/laufzettel-*
sudo systemctl list-timers laufzettel-sicherung.timer
```
Einmal von Hand auslösen und nachsehen, ob wirklich eine Datei entstanden ist:
```bash
sudo systemctl start laufzettel-sicherung.service
ls -l /var/backups/
```
Nach dem Lauf müssen **zwei** Dateien daliegen: `laufzettel-<Datum>.dump` und
`laufzettel-anhaenge-<Datum>.tar.gz`. Fehlt die zweite, gibt es entweder keine Anhänge, oder
`ANHAENGE_PFAD` zeigt woandershin als gedacht.
### Compose, als Cron-Eintrag
@@ -218,6 +314,12 @@ In der Crontab von root (`sudo crontab -e`):
Das `%` muss in einer Crontab als `\%` geschrieben werden, sonst schneidet cron die Zeile ab — der
häufigste Fehler an dieser Stelle, und er fällt erst auf, wenn die Datei fehlt.
Und die Anhänge direkt danach, damit beide Hälften vom selben Zeitpunkt stammen:
```cron
20 3 * * * docker run --rm -v laufzettel_anhaenge:/daten:ro -v /var/backups:/ziel debian:13 tar czf /ziel/laufzettel-anhaenge-$(date +\%F).tar.gz -C /daten . && find /var/backups -name 'laufzettel-anhaenge-*' -mtime +30 -delete
```
### Und dann weg vom Rechner
Eine Sicherung, die auf derselben Platte liegt wie die Datenbank, hilft gegen einen Tippfehler und
@@ -258,6 +360,21 @@ sudo -u postgres dropdb probe
Kommt bei `count(*)` eine plausible Zahl heraus, ist die Sicherung brauchbar. Kommt eine Fehlermeldung
oder eine Null, hast du es jetzt erfahren und nicht im Ernstfall.
### Und die Anhänge mitprüfen
Die Zahl in der Datenbank gegen die Zahl der Dateien halten — passt sie nicht, fehlt eine der beiden
Hälften:
```bash
# Compose: Zeilen in der Datenbank …
docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel -tAc 'SELECT count(*) FROM "Anhang"'
# … gegen Dateien im Archiv
tar tzf anhaenge-2026-09-24.tar.gz | grep -c '\.' || true
```
Stimmen die Zahlen nicht überein, ist entweder der Abzug älter als das Archiv oder umgekehrt. Beides
zum **selben Zeitpunkt** sichern — am einfachsten im selben Skript, direkt hintereinander.
## Umzug auf einen neuen Server
Derselbe Weg, nur mit einer Zwischenstation:
@@ -284,6 +401,6 @@ Die PostgreSQL-Hauptfassung sollte auf dem Zielsystem dieselbe oder eine neuere
| `ERROR: relation "Benutzer" already exists` | Du spielst in eine gefüllte Datenbank. Erst `dropdb`/`createdb`, siehe oben. |
| `role "laufzettel" does not exist` beim Zurückspielen auf einem anderen System | Der Abzug nennt Eigentümer, die dort fehlen. `pg_restore --no-owner` beziehungsweise `pg_dump --no-owner` beim Erzeugen. |
| Nach dem Zurückspielen schlägt der Verzeichnis-Abgleich fehl | `APP_SECRET` ist nicht mehr dasselbe, und das Bind-Passwort ist unlesbar. Entweder den alten Wert eintragen und neu starten, oder unter **Admin → Verzeichnis** das Bind-Passwort neu setzen. |
| Nach dem Zurückspielen fehlen Tabellen oder Spalten | Der Abzug ist älter als der Code. `prisma migrate deploy` nachziehen, siehe Schritt 4 oben. |
| Nach dem Zurückspielen fehlen Tabellen oder Spalten | Der Abzug ist älter als der Code. `prisma migrate deploy` nachziehen, siehe Schritt 5 oben. |
| Die Anwendung startet nach dem Zurückspielen nicht | `docker compose logs web` beziehungsweise `journalctl -u laufzettel -n 50 --no-pager`. Meist läuft noch die Migration, oder sie ist gescheitert. |
| Ein Tag-Code taucht doppelt auf | Kann nach einem Zurückspielen nicht passieren; ein partieller Eindeutigkeitsindex in der Datenbank verhindert es. Siehst du es doch, ist der Abzug nicht sauber eingespielt — Datenbank leeren und noch einmal von vorn. |
+808 -2
View File
@@ -24,12 +24,31 @@ als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
| #019 | M14 – Betriebswege und Release v0.1.0 | 5 h 25 min |
| #025 | Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus | 25 min |
| #026 | Zwei Konventionen präzisieren | 20 min |
| | **Summe** | **36 h 05 min** |
| #020 | Vorgesetzter auch für von Hand angelegte Personen | 1 h 20 min |
| #021 | Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen | 55 min |
| #022 | Schnellstart je Gerätetyp pflegen | 1 h 10 min |
| #023 | Protokoll ansehen | 1 h 50 min |
| #030 | M17 – Wiederverwendbare Bausteine | 2 h 25 min |
| #031 | M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte | 1 h 35 min |
| #032 | M19 – Anhänge und Fotos an Schritten | 3 h 05 min |
| #033 | M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling | 1 h 40 min |
| #034 | M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook | 3 h 30 min |
| #035 | M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft | 2 h 50 min |
| #028 | M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle | 4 h 10 min |
| #029 | M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich | 4 h 05 min |
| #036 | Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 | 3 h 40 min |
| #027 | Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen | 2 h 10 min |
| #038 | Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor | 1 h 35 min |
| #037 | Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2 | 1 h 50 min |
| #039 | M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte | 5 h 20 min |
| #040 | M24 – Vier-Augen-Freigabe | 3 h 30 min |
| | **Summe** | **82 h 45 min** |
| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
|---|---|---|
| v0.1.0 | 35 h 20 min | veröffentlicht |
| v0.2.0 | 45 min | in Arbeit |
| v0.2.0 | 38 h 35 min | veröffentlicht |
| v0.3.0 | 8 h 50 min | in Arbeit |
---
@@ -1089,3 +1108,790 @@ Sechs Folge-Issues für `v0.2.0`: Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen
Schlüssel für Seed-Vorlagen (#021), Schnellstart je Gerätetyp pflegen (#022), Protokollansicht
(#023). Dazu die Punkte, die der Abnahme-Review aufwirft. Nichts davon blockiert den Betrieb; alles
davon steht geschrieben, statt verschwiegen zu werden.
---
## 2026-10-04 · Sitzung 17 · der ganze Tag
**Issues:** #021, #020, #022, #023, #046/#047, Phase-2-Plan, #030 (M17), #031 (M18), #032 (M19)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
Eine lange Sitzung mit acht zusammengeführten Änderungen. Der Devlog-Eintrag kommt am Ende des Tages
und nicht nach jeder einzelnen — das ist der Grund, warum er alles auf einmal trägt.
### Erledigt
- **Der Rückstand für `v0.2.0` ist leer.** Stabiler Seed-Schlüssel (#021), Vorgesetzter für von Hand
angelegte Personen (#020), Schnellstart je Gerätetyp in der Oberfläche pflegen (#022), und das
Protokoll ist ansehbar geworden (#023) — geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte
es niemand.
- **Phase 2 in acht Meilensteine geschnitten** (#028–#035), mit drei Entscheidungen, die vor dem
ersten Codepfad fallen mussten.
- **M17 Bausteine** (#030): ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen, versioniert nach denselben
Regeln wie eine Vorlage. Eingesetzt wird er als tiefe Kopie beim **Veröffentlichen** — damit ändert
eine neue Baustein-Fassung keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf.
- **M18 Abteilungsabschnitte** (#031): ein Abschnitt kann sagen, für welche Abteilungen er gilt.
Welche Abschnitte ein Lauf hat, wird beim Start festgeschrieben.
- **M19 Anhänge** (#032): Fotos und Dateien an einem Schritt, am Handy direkt aus der Kamera. Dateien
im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank, jeder Abruf prüft Recht und Mandant.
- **Sicherung und Rücksicherung der Anhänge wirklich gefahren** — Abzug gezogen, Datenbank verworfen,
Verzeichnis gelöscht, zurückgespielt, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte
`pruefsumme` gehalten.
- 1246 Vitest-Tests (von 1130 am Morgen), alle Schranken grün.
### Entscheidungen
- **Ein Baustein wird beim Veröffentlichen aufgelöst, nicht beim Lesen.** Eine Auflösung zur Laufzeit
wäre weniger Code gewesen und hätte die Zusage „eine veröffentlichte Version wird nie verändert“
gebrochen — über eine Hintertür, die niemand so nennt.
- **`Lauf.geltendeAbschnitte` ist leer heißt „alle“.** Damit verhalten sich Läufe von vor #031
unverändert, ohne Migration von Daten.
- **Anhänge ins Dateisystem, nicht als `bytea`.** Ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein
Abzug mehr, den jemand einspielt. Der Preis ist die zweite Hälfte der Sicherung, und der steht
jetzt in `docs/betrieb/sicherung.md`.
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen zweiten Endpunkt.** Das Issue hatte
einen Route Handler vorgesehen; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Der Route
Handler bleibt für das Ausliefern, und er ruft `rechtErforderlich` selbst — die Hülle unter `(app)`
deckt Route Handler nicht ab.
- **Die Regel „geltende Abschnitte“ liegt in `src/lib`**, nicht in einem Lesemodell. Drei Schichten
brauchen sie; lebte sie in einem Lesemodell, importierte ein Dienst daraus.
### Probleme
- **Ein Fehler, den neunzehn grüne Tests nicht sehen konnten.** Der Schritt hat zwei Felder `datei`
in einem Formular — „Foto“ und „Datei“ —, abgeschickt wird immer beides, und `FormData.get` nahm
das erste, also das leere. Wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging.
Kein Dienst-Test schickt zwei Felder; gefunden hat es erst die Klickprobe am gebauten Stand. Die
Lehre ist dieselbe wie in #019: **Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten sind für eine grüne
Suite unsichtbar.** Seitdem gibt es `tests/e2e/anhaenge.spec.ts`, der bewusst über den zweiten
Knopf hochlädt, und die Gegenprobe wurde gefahren: mit `get` statt `getAll` wird er rot.
- **`docs/betrieb/sicherung.md` enthielt einen falschen Satz**, nicht bloß eine Lücke: „Kein
Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien.“ Mit den Anhängen hätte eine Sicherung nach dieser
Anleitung still Daten verloren. Die Datei ist neu geschrieben.
- **Zweimal habe ich dem Produkt angelastet, was mein Prüfskript falsch machte** — ein zu weiter
`role="status"`-Selektor und eine Prüfung direkt nach `reload()`, als `networkidle` zu früh
zurückkam. Die Datenbank hat beide Male entschieden, und sie hat dem Produkt recht gegeben.
- **Einmal die Ursache falsch benannt.** Ich hielt eine `positionenSauber`-Prüfung für die Behebung
des Schnellstart-Fehlers; die Gegenprobe zeigte, dass die Tests ohne sie grün bleiben. Die
Behebung ist der deterministische Stichentscheid beim Sortieren.
- **Ein Numerusfehler in einem eigenen Hinweistext** („Ein Abschnitt gilt … und *bleiben* weg“),
gefunden beim Durchklicken. Alles, was ein Mensch liest, schreibt sich richtig.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` wurde rot** — genau wie gewollt: er zählt die handgeschriebenen
Datenbankobjekte namentlich auf, und die zwei neuen CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzten
Fremdschlüssel standen nicht drin.
- **`/daten/` fehlte in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten Commit.
### Nächster Schritt
- **M20 (#033)** Live-Aktualisierung per SSE statt Polling, dann **M21 (#034)** Benachrichtigungen,
**M22 (#035)** Selbstauskunft. **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden
großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
- **#027** Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Entwicklungsdatenbank stehen.
---
## 2026-10-05 · Sitzung 18 · 09:00–10:40
**Issue:** #033 (M20)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Die Live-Aktualisierung läuft über einen Ereignisstrom.** Vier Trigger schicken
`NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine LISTEN-Verbindung je Prozess hört zu, der Route Handler
schiebt weiter. Gemessen: der Haken ist nach **485 ms** beim Zuschauer (Handy: 487 ms), vorher
bis zu zehn Sekunden.
- **Das Polling bleibt als Rückfall** — an derselben Adresse, unterschieden nur am `Accept`-Kopf.
- 1266 Vitest-Tests (vorher 1247), dazu `tests/e2e/live.spec.ts` mit zwei Browser-Kontexten.
- Der Herzschlag ist **echt über 70 Sekunden** gefahren: `readyState` blieb `OPEN`, ein einziges
Ereignis, kein Neuaufbau.
### Entscheidungen
- **Das Ereignis kommt aus der Datenbank, nicht aus dem Dienst.** Ein Ereignis, das der Service
verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service — ein Trigger sieht auch den Seed, eine
Migration und die Reparatur per `psql`. Und `NOTIFY` erreicht jede Instanz, ohne einen zweiten
Dienst wie Redis.
- **Ein Handler für beide Wege.** Damit ist „das Polling bleibt als Rückfall, nicht als zweite
Wahrheit“ keine Absichtserklärung, sondern Bauart: eine Rechteprüfung, ein Lesemodell, eine
Nutzlast.
- **Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall.** Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich
mit JSON; `EventSource` meldet darauf einen Fehler und versucht es nicht wieder, und der Client
fällt von sich aus zurück. Kein eigener Fehlercode.
- **Keine Verbindung aus dem Prisma-Pool.** Ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu;
ein `LISTEN` darauf gilt danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
- **Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen**, nicht bloß ignoriert — sonst belegte jede
Hintergrundlasche genau die Verbindung, die die Obergrenze schützen soll.
### Probleme
- **Das Issue hätte einen Rückschritt gebaut.** Es nannte Trigger auf `Schrittergebnis` und `Lauf`.
`laufZustand` trägt aber auch die Zahl der Kommentare, und seit #032 gibt es Anhänge: der Strom
sieht **nur**, was gemeldet wird, während das Polling den ganzen Stand verglich. Mit den zwei
Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen nie angekommen — und die Seite hätte
ausgesehen wie immer. Das ist derselbe Fehlertyp wie in #032: eine Zusage, die niemand prüft.
Jetzt melden vier Tabellen, `laufZustand` trägt `anzahlAnhaenge`, und beide Tests zählen namentlich
auf, was dazugehört.
- **Zwei Fehler in `reverse-proxy.md`, beide von vorgestern.** `client_max_body_size 8m` bei
`ANHANG_MAX_MB=10`: ein 10-MB-Foto wäre an nginx mit 413 gescheitert, und die eigene Meldung
(„Erlaubt sind höchstens 10,0 MB“) wäre nie erschienen. Dazu ein Kommentar, der noch das alte
Polling beschrieb. **Gefunden beim Schreiben der Doku, nicht von einem Test** — Dateien, die ein
Dritter liest, prüft hier niemand.
- **`## 5e` war in `docs/architektur.md` schon belegt.** Statt alles umzunummerieren und Verweise zu
riskieren, hängt der neue Text als `###` unter 5d.
- **Zwei eigene Testfehler, keine Produktfehler:** `schritte` zählte die „erledigt“-Knöpfe der
ganzen Seite (34) statt die des ersten Abschnitts (5), und ein `const` nach einem `?.`-Guard
verlor in der Closure seine Verengung. Beide Male war die Meldung eindeutig.
### Nächster Schritt
- **M21 (#034)** Benachrichtigungen per Mail und Webhook — baut direkt auf den Ereignissen auf, die
jetzt stehen. Danach **M22 (#035)** Selbstauskunft.
- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-05 · Sitzung 19 · 10:45–14:15
**Issue:** #034 (M21)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Vier Anlässe gehen hinaus**, per Mail über SMTP und optional per Webhook mit
HMAC-SHA256-Signatur. Je Person abschaltbar, und niemand bekommt Post über die eigene Tat.
- **Eine Warteschlange in der Datenbank**, abgearbeitet von einem eigenen Zeitplan im selben
Prozess. Fehlschläge nach 1, 5, 30 und 120 Minuten wiederholt, danach sichtbar aufgegeben.
- **Verwaltung → Zustellungen** zeigt, was hinausging und was nicht, mit Grund.
- 1302 Vitest-Tests (vorher 1266), davon 36 neue — **gegen einen echten SMTP-Fänger** (mailpit),
nicht gegen eine abgefangene Funktion.
- Im gebauten Stand gefahren: SMTP eingetragen, Testmail angekommen, ein überfälliger Lauf angelegt,
und der Zeitplan hat die Meldung **von selbst** verschickt.
### Entscheidungen
- **Eingereiht im Anfrage-Pfad, gesendet vom Zeitplan.** Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken
blockieren. Das Einreihen passiert nach der Transaktion und mit abgefangenem Fehler.
- **Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile.** Eine Meldung sagt, was *damals* war; würde der
Text erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
- **Die Texte liegen in `src/lib/meldungen.ts` und nehmen nur Kopfdaten.** Der Typ lässt keinen
Schrittinhalt zu — das ist die Absicht, und es ist die einzige Stelle, die man dafür ändern müsste.
- **Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen** nach `services/sperre.ts`. Zwei Fassungen
derselben Mechanik wären die schlechteste aller Lösungen.
- **Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger.** Ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der
eine Weg nach draußen, den `sichtbareKundenIds` nicht abdeckt.
### Probleme
- **pnpm wollte eine Sicherheitsregel umgehen, und ich hätte es fast committet.** `pnpm add
nodemailer` trug von sich aus `minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15` in
`pnpm-workspace.yaml` ein — die Version war **vom selben Tag**. Das ist kein Formfehler, sondern
genau die Warnung, vor der die Regel schützt. Gepinnt ist jetzt `10.0.10` vom 14. September, die
Ausnahme ist weg, und die Konvention steht in `CLAUDE.md`. Aufgefallen beim Durchsehen des Diffs,
nicht durch einen Test — eine Zeile in einer Datei, die man leicht übersieht.
- **Drei Tests waren stillschweigend übersprungen.** `it.runIf(mailpitDa)` wird beim **Einlesen** der
Datei ausgewertet; mein Flag stand in `beforeAll` und kam zu spät. Der erste Lauf meldete
„3 skipped“, war grün — und hatte den echten SMTP-Dialog nie geprüft. Genau das Muster, das
`ldap` in #019 schon einmal gekostet hat. `mailpit` steht jetzt im Tor vor dem Commit, und
`pruefe:doku` erzwingt es; gegengeprobt.
- **Die Wartezeiten waren um eins verschoben.** Nach dem ersten Fehlschlag wartete meine erste
Fassung fünf Minuten statt einer. Der Test hat es sofort gezeigt — und die Umbenennung des
Parameters auf `versucheGesamt` macht die Semantik jetzt lesbar.
- **Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite**, beim Durchklicken gefunden. Der neue heißt jetzt
„Benachrichtigungen speichern“.
- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: die `Verzeichnisquelle` hat `url`, nicht
`host`/`port`; `Lauf` mit Status `ABGESCHLOSSEN` braucht `abgeschlossenAm` (die Datenbank verlangt
es); und ein fester Testzeitpunkt lag **vor** der echten Einreihung, sodass der Durchgang die
Zeile gar nicht erst anfasste.
### Nächster Schritt
- **M22 (#035)** Mitarbeiter-Selbstauskunft — dort kommt auch die Profilseite, auf der jeder seine
eigenen Benachrichtigungen abschalten kann.
- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-06 · Sitzung 20 · 06:00–08:50
**Issue:** #035 (M22)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Die fünfte Rolle `MITARBEITER`** mit genau einem Recht: `selbstauskunft`. Zugeordnet beim
Anmelden über den UPN, festgehalten in `Benutzer.mitarbeiterId`.
- **`/meine-geraete`**: meine Geräte, je Gerät die Arbeiten chronologisch, dazu meine Stammdaten aus
dem Verzeichnis. Titel, Zeitraum, Status — nichts weiter.
- **Drei PRs von gestern sind auf `main`** (#59, #60, #61); die beiden Folgezweige mussten nach dem
ersten Squash rebased werden.
- 1341 Vitest-Tests (vorher 1302), davon 25 neue. Im gebauten Stand mit einem echten
MITARBEITER-Konto durchgeklickt.
### Entscheidungen
- **`selbstauskunft` ist ein Ersatz für `lesen`, kein Zusatz** — deshalb hat auch ein ADMIN es
nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die
Einschränkung auf die eigene Person vergisst.
- **Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite.** Eine Seite, die filtert, ist
eine Seite, die es vergessen kann.
- **Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel**, obwohl die Aufgabe ihn verlangte: ein `Benutzer` trägt
keine `kundeId`. Stattdessen ein CHECK, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, und ein
eindeutiger Index, dass eine Person höchstens ein Konto hat.
- **Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen**, nicht geraten. Zwei Kunden können dieselbe Person
führen; ein `findFirst` entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
- **Die Weiche greift nur mit konfigurierten Rollengruppen.** Ein Update, das jeden aussperrt, dem
die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
- **Nicht `/kein-zugriff` bei gescheiterter Anmeldung**, wie das Issue vorsah: diese Seite verlangt
eine Sitzung, die es dann nicht gibt — das wäre eine Schleife. Die Begründung steht auf der
Anmeldeseite, mit zwei eigenen Codes.
### Probleme
- **Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der eigentliche Befund.** Der Test „sieht keine Notizen“
prüft die Antwort, und die ist durch `laufBauen` sicher. Als ich im `select` versuchsweise
`ergebnisse: { notiz }` ergänzte, blieb er deshalb grün — während der Kopfkommentar behauptet, das
`select` hole es „gar nicht erst“. **Eine Zusage ohne eigenen Test ist keine Zusage**, auch wenn
ein Nachbartest sie zufällig mitträgt. Jetzt liest ein Test die Datei selbst.
- **Ein Test von #007 fand eine echte Lücke.** `staerksteRolle` benutzte `LESER` als Startwert und
damit als Untergrenze; mit einer Rolle darunter lieferte sie **mehr** Rechte als übergeben. Drei
Jahre Projektzeit hätte das niemand gemerkt, weil es keine Rolle unter `LESER` gab.
- **Zwei Bedienfehler beim Durchklicken**, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach der
Anmeldung ist `/`, und die Übersicht verlangt `lesen`. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür fehlt
dir die Berechtigung“ — und der Knopf dort führte zurück auf `/`, also im Kreis. Ohne Klickprobe
wäre das bis zum ersten echten Nutzer unentdeckt geblieben: **alle Tests waren grün.**
- **Die Navigation hätte sechs tote Links angeboten.** `recht` stand nur am Admin-Bereich, weil
bisher jede Rolle `lesen` durfte.
- **Ein falscher Satz in `docs/betrieb/authentik.md`:** „Ist der Benutzer in keiner der vier
Gruppen, bekommt er `LESER`.“ Richtig war er bis zu dieser Sitzung.
- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: Tag-Codes müssen dem Alphabet ohne `0`, `1`, `I`
und `O` folgen; die Kundenbindungstests gaben nur eine Kundengruppe mit und hingen damit an der
neuen Weiche; und ein Einfüge-Skript meldete „ok“, ohne geschrieben zu haben — seitdem prüfe ich
nach dem Einfügen mit `grep`.
### Nächster Schritt
- **Phase 2 ist bis auf die beiden großen Verzeichnis-Themen fertig:** **M15 (#028)**
Microsoft-Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt.
- Vor beiden wäre ein unabhängiger Review über die sechs Meilensteine dieser Phase angebracht —
M17 bis M22 liegen ohne fremden Blick auf `main`.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-06 · Sitzung 21 · 09:00–13:10
**Issue:** #028 (M15)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Eine Verzeichnisquelle hat eine Art**: `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM`. Bestehende Zeilen sind
`LDAP` — das war vor #028 die einzige.
- **Entra ID über Microsoft Graph**: Client-Credentials-Flow mit Token-Zwischenspeicher, Seitenabruf
über `@odata.nextLink`, Vorgesetzter über `$expand`.
- **Derselbe Abgleich für beide Arten.** Die Weiche sitzt in
`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts` und ist die einzige Stelle, die die Art kennt.
- 1373 Vitest-Tests (vorher 1342), davon 31 neue gegen einen HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten
Graph-Antworten.
- Im gebauten Stand eine Graph-Quelle wirklich angelegt: Art gespeichert, Geheimnis verschlüsselt,
nicht im Quelltext der Seite.
### Entscheidungen
- **Ein Enum auf der Quelle, keine Tabelle je Art.** Drei Arten rechtfertigen keine Vererbung; was
eine Art braucht, hält ein CHECK fest — in **beide** Richtungen, sonst wäre eine Graph-Quelle mit
`basisDn` möglich.
- **Die Art ist unveränderlich.** An ihr hängt, was `externeId` bedeutet; nach einem Wechsel würde
kein Mitarbeiter wiedererkannt. Steht so nicht im Issue und ist die wichtigste Zusage dieses
Meilensteins.
- **`{{ou}}` bleibt bei Graph leer.** Etwas hineinzudeuten wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl
brauchen kann — und er sähe richtig aus.
- **`SCIM` steht im Enum, wird aber abgewiesen.** Ein Wert, der stillschweigend nichts tut, hätte
hier die ganze Belegschaft deaktiviert.
### Probleme
- **Der teuerste Fund: „deaktiviert“ als „übersprungen“ zu melden hätte Leute aktiv gelassen.**
„Übersprungen“ heißt im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden seit #016
absichtlich nicht abgeschaltet. Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt
worden als ein gesperrtes AD-Konto. Jetzt filtert die Abfrage serverseitig, als Gegenstück zum
LDAP-Standardfilter.
**Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgänger den Filter wirklich auswertet.** Hätte
er den Filter bloß empfangen und ignoriert, wäre der Test grün gewesen und der Fehler im Betrieb
aufgefallen. Ein Doppelgänger, der nur antwortet, prüft die Anfrage nicht.
- **`URLSearchParams` kodiert `$` zu `%24`** und die Klammern in `manager($select=id)`. Graph nimmt
das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand clause“. Jetzt von Hand zusammengesetzt.
- **Ein Import-Zyklus drohte**: die Weiche braucht `zugangAus`, und der Dienst braucht die Weiche.
Beides aufgelöst durch ein eigenes Modul. In ESM läuft so ein Zyklus oft — aber nicht zuverlässig.
- **Zwei eigene Testfehler**: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht „ungefähr eine Stunde“,
und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare mit.
### Was offen bleibt, und das ist benannt
Gegen einen **echten Entra-Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Form der Antworten im
Doppelgänger stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt — stimmt sie nicht, stimmen
Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüfliste steht am Ende von `docs/betrieb/entra-id.md`, acht
Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern. Dieselbe Art offener Punkt wie #024.
### Nächster Schritt
- **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt ist der letzte Meilenstein von Phase 2. Die Weiche dafür steht.
- Vor #029 wäre ein unabhängiger Review angebracht: **sieben Meilensteine** dieser Phase liegen ohne
fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder einen Fehler gezeigt, den die Suite nur
deshalb gefunden hat, weil der Doppelgänger streng genug war.
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## 2026-10-10 · Sitzung 22 · 17:40–21:45
**Issue:** #029 (M16)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **SCIM 2.0 als dritte Quellenart.** Neun Endpunkte unter `/api/scim/v2`, jeder prüft sein Token
selbst — die Hülle unter `(app)` liegt dort nicht darüber, und der Proxy lässt `/api/scim`
absichtlich ohne Cookie durch.
- **Ein Token je Quelle**, argon2-gehasht, einmal angezeigt. Zwei CHECKs halten das in der
Datenbank: `…_scimtoken_gehasht` (`LIKE '$argon2%'`) und `…_scimtoken_mit_zeitpunkt`.
- **Oberfläche**: Art SCIM im Anlege-Formular, Token erzeugen und widerrufen, letzte Zustellung,
Endpunktadresse an der Quelle. Verbindungstest, Zeitplan, Abgleich-Log und Attributzuordnung
fallen dort weg — es gibt sie nicht, und ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein
Knopf.
- 1432 Vitest-Tests (vorher 1373), davon 59 neue. Die Anfrageformen von authentik und Entra ID
stehen als benannte Konstanten oben in `tests/scim.test.ts`.
- **Klickprobe am gebauten Stand, zwanzig Prüfungen**, von „Art SCIM wählbar“ über eine echte
Zustellung mit genau dem Token aus der Oberfläche bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die
Probe hat ihre Daten danach selbst entfernt — die Lehre aus #027.
- Anleitung Kapitel 06 um den SCIM-Abschnitt erweitert (Einrichtung in authentik und Entra ID,
Fehlerbilder), `docs/betrieb/scim.md` neu.
### Entscheidungen
- **Umgesetzt ist nicht der Standard, sondern was die Anbieter schicken.** Komplexe Filter,
Sortierung, `bulk`, `/Groups` — nichts davon. `ServiceProviderConfig` **meldet** das als
`supported: false`, und die Verneinungen sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der
`bulk` für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet.
- **Ein unverstandener Filter ergibt `400`, nicht „alle Personen“.** Die wichtigste
Einzelentscheidung hier. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter schlösse
daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie **nie** an.
- **`404` und nicht `403`** für eine Person einer fremden Quelle. Ob es sie gibt, ist für ein
fremdes Token keine Auskunft. Ebenso dieselbe `401` für „kein Token“ und „falsches Token“.
- **`DELETE` deaktiviert.** Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person für entfernt — aus seiner
Sicht richtig. In der Anleitung steht das ausdrücklich, sonst wirkt die inaktive Zeile wie ein
Fehler.
- **SCIM-Quellen bleiben aus dem Zeitplan heraus**, an zwei Stellen gehalten. Ein Abgleich, der dort
nichts liest und `ERFOLG` meldet, hätte die ganze Belegschaft deaktiviert.
### Probleme
- **Zwei von acht Gegenproben blieben grün — und das waren die wertvollen.** Sechs schlugen sofort
an. Die beiden stillen:
- **`PATCH remove` wirkte gar nicht.** Kein Testloch, ein Fehler: `personAendern` hatte einen
Schalter `nurGesetzte`, der bei `PATCH` jedes `null` als „nicht mitgeschickt“ las. Nimmt jemand
beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt
aussehend, falsch. Der Schalter war nie nötig: `patchAnwenden` setzt auf dem vorhandenen Stand
auf und liefert immer einen vollständigen Zielzustand. Der Unterschied zwischen `PUT` und
`PATCH` liegt **vor** der Funktion, nicht in ihr.
- **Entra ID schickt `active` als `"True"`/`"False"`.** Richtig umgesetzt, aber nur halb geprüft:
beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` **zufällig** das Richtige heraus. Nur
das Aktivieren wäre kaputt gewesen — ein wieder freigeschaltetes Konto, das in Laufzettel für
immer inaktiv bleibt. Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.
- **`manager` wäre fast untergegangen.** Es stand im Issue, und umgesetzt war zunächst nur
`department`. Dazugekommen: drei Lesearten (`{value}`, `{$ref}`, nackte Zeichenkette), die
Auflösung, und `manager` im `Schemas`-Endpunkt — das Letzte ist das Entscheidende, denn ein
Anbieter schickt nur, was dort steht. Ohne den Eintrag bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer,
**ohne Fehlermeldung auf einer der beiden Seiten.**
- **`manager` war ein Weg über die Quellengrenze.** Eine Kennung aus einer fremden Quelle hätte über
die Vorgesetzten-Anzeige einen fremden Namen in die Oberfläche gebracht. Die Auflösung sucht nur
in der eigenen Quelle; die Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot.
- **Ein Fehler aus #028 im Nachbarcode**: in `verbindungTestenAktion` stand zweimal dieselbe
Bedingung, der zweite Zweig war unerreichbar. Genau dieser Zweig war dort als Reviewbefund
eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte anders klingen als „der Filter findet
niemanden“, weil die Ursachen den Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos
seit dem Tag, an dem er geschrieben wurde. Das ist dasselbe Muster wie die stillen Gegenproben:
**Code, der aussieht, als prüfte er etwas.**
- **Ein eigener Probenfehler**: die Klickprobe suchte „Klick Probe“ in der Mitarbeiterliste. Ohne
`displayName` baut Laufzettel „Nachname, Vorname“ — wie der Abgleich. Kein Produktfehler, aber
ein Beleg dafür, dass ein roter Befund erst gelesen und dann bewertet gehört.
- Ein Test aus #028 war **überholt**, nicht falsch: er verlangte, dass die Meldung der Weiche „#029“
nennt.
### Was offen bleibt, und das ist benannt
Gegen **echte Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Anfrageformen stammen aus der
Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe Grenze wie bei #028,
und sie steht im Kopfkommentar von `tests/scim.test.ts`. Die Prüfbefehle für den ersten echten Lauf
stehen in `docs/betrieb/scim.md`.
### Nächster Schritt
- **Phase 2 ist damit vollständig.** Acht Meilensteine (M15–M22) liegen danach auf `main`.
- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host) und **#027** (die Editor-Abläufe
lassen ihre Vorlagen in der Dev-Datenbank stehen).
- **Ein unabhängiger Review ist jetzt überfällig.** Acht Meilensteine dieser Phase liegen ohne
fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder zwei Dinge gezeigt, die eine grüne Suite
nicht sieht: einen Schalter, der eine Änderung verschluckte, und einen Zweig, der nie erreicht
wurde. Beide Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests.
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## 2026-10-11 · Sitzung 23 · 21:50–01:30
**Issues:** #036 (Reviewbefunde Phase 2), #027 (E2E-Reste)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Der unabhängige Review ist gelaufen** — acht Meilensteine (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf
`main`, und das stand seit Sitzung 21 als „überfällig“ im Devlog. Ein Agent mit eigener Datenbank,
der den Code nicht geschrieben hat, gegen die Akzeptanzkriterien und gegen `CLAUDE.md`.
- **Dreizehn Befunde, zwölf behoben**, zwei als #037 und #038 benannt. Alle lagen am Rand: zwei
Route Handler, ein Export-Pfad, Betriebsdokumentation, Kommentare. **Die Kernregeln halten** —
fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung, Mandantengrenze, Abschlussregel und
Selbstauskunft wurden rot.
- **#027 abgeschlossen**: die 105 Altreste sind weg, geräumt wird jetzt zentral vor und nach dem
Lauf, und ein struktureller Test bewacht es.
- 1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Abläufe grün.
### Entscheidungen
- **Eine Liste, die nur in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher.** `/api/scim` kam
mit #029 in die Proxy-Allowlist und stand in keinem Test; die Zeile ließ sich entfernen, ohne
dass etwas rot wurde. `OEFFENTLICH` ist jetzt exportiert, und der Test vergleicht **beide**
Richtungen: wer die Allowlist erweitert, muss es aufschreiben. Dasselbe Muster wie die Zahlen in
`CLAUDE.md`, die dreimal der Wirklichkeit nachliefen.
- **Ein Rückspielskript rät nicht.** In `sicherung.md` stand `${ANHAENGE_PFAD:-/opt/…}` — ein
Rückfallwert, der zu keiner Installation passte, in einem Skript mit `rm -rf`. Jetzt `:?`: fehlt
die Variable, bricht es ab. Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim
Zurückspielen ein Schaden.
- **Die Zugweite eines Sortiertests wird gemessen, nicht gesetzt.** Eine feste Pixelzahl ist eine
Zusage über das Layout, die niemand pflegt — und sie war falsch, seit #030 und #031 jeden
Abschnitt höher gemacht haben.
- **Protokoll-Waisen werden nicht erraten.** Eine Zeile, deren Gegenstand fort ist, über den Namen
im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch: derselbe Name steht in echter Historie einer noch
bestehenden Zeile. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand überlebt, ist der Grund, warum
`entitaetId` kein Fremdschlüssel ist.
### Probleme
- **Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben.** Das ist inzwischen das
wiederkehrende Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der
*aussieht*, als prüfte er etwas.
- Der **Link in der Abgleich-Meldung** war ein 404 (`/verwaltung/verzeichnis` statt
`/admin/verzeichnis`) — die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, im Moment eines
Ausfalls. Der bestehende Test prüfte, dass der **übergebene** Link im Rumpf steht. Das ist
richtig und sagt nichts darüber, ob der Pfad existiert.
- Der **Anhang-Handler** hatte keinen einzigen Test. Die ganze Rechteprüfung ließ sich durch einen
hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite grün. Das ist die einzige Stelle, die rohe Dateibytes
ausliefert. Bei SCIM war das Muster schon da — hier wurde es nicht angewandt.
- **`/api/scim`** in der Allowlist, siehe oben.
- **Ein offener Ereignisstrom überlebte das Deaktivieren eines Kontos.** Gefunden durch Lesen, nicht
durch einen Test. Dabei fiel auf, warum: die Attrappe der Sitzung war `{}` — ohne `benutzerId`
ließe sich eine Nachprüfung nicht einmal zeigen. **Eine Attrappe, die nicht die Form der
Wirklichkeit hat, prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Dieselbe Lehre wie beim
Graph-Doppelgänger in #028, nur von der anderen Seite.
- **Die E2E-Suite war seit Monaten rot**, vier Ursachen, keine ein Produktfehler: ein Test, der die
Felder des Zustands aufzählt und `anzahlAnhaenge` nicht kannte (#033); ein Selektor, der seit #020
zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (#030/#031); und
Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Niemand hat es gemerkt, weil `pnpm test:e2e` in keinem
Tor steht — das ist jetzt #038 und keine Fußnote.
- **Ein Befund des Reviews war falsch:** der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht
direkte Aufrufe. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde — ein Agentenbericht ist eine Behauptung,
keine Feststellung.
- **Ein `DELETE` von 105 Zeilen wurde abgelehnt**, und das war am Ende richtig: der im Issue
vorgesehene Weg erledigte es von selbst, weil das Aufräumen über das Präfix beim ersten Lauf auch
die Altlast mitnimmt. Eine Sicherung der Entwicklungsdatenbank lag vorher.
### Nächster Schritt
- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host), **#037** (zwei Nachzügler) und
**#038** (E2E in ein Tor).
- Danach ist v0.2.0 reif für einen Tag. Vorher gehört #038 entschieden: ein Release, dessen
E2E-Suite nur gelegentlich läuft, ist ein Release mit ungeprüften Zusagen — und genau das hat
diese Sitzung gezeigt.
---
## 2026-10-11 · Sitzung 24 · 02:00–06:10
**Issues:** #038 (E2E in ein Tor), #037 (zwei Nachzügler)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **#038 entschieden und festgeschrieben.** E2E läuft **vor jedem Merge nach `main`**, nicht vor
jedem Commit. Die Regel steht in `CLAUDE.md` mit gemessenen Zahlen, `docs/architektur.md` §5b
trägt sie mit.
- **Die Liste der Zusagen, die nur in E2E hängen** — neun Stück, alle brauchen einen echten
Browser, keine lässt sich nach Vitest holen. Steht als Tabelle in `CLAUDE.md`.
- **Was sich holen ließ, ist geholt:** `tests/zugang.test.ts` prüft jetzt strukturell, dass jede
`page.tsx` und jeder `route.ts` sein Recht selbst prüft.
- **#037 beide Teile**: `anhaengeDesLaufs` liegt in `queries/` und engt selbst ein; `/meine-geraete`
wird bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`-Konto aus dem E2E-Vorlauf.
- 1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Abläufe (vorher 113).
### Entscheidungen
- **Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.** Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s,
Abläufe 256 s — zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Vor jedem Merge hätte in Phase 2 acht
Läufe bedeutet und jeden der vier Befunde aus #027 am Tag seiner Entstehung gezeigt. Das ist die
Rechnung, die die Regel trägt.
- **Die Antwort auf #038 ist nicht „verlagern“.** Jeder der 16 Abläufe wurde gegen die Frage
geprüft, ob es ein Vitest-Gegenstück gibt. Was dort hängt, braucht einen Browser: Layout bei
390 px, `BarcodeDetector`, Touch, zwei Kontexte, Zwischenablage, Print-CSS, gerendertes DOM, und
die Hydrierung selbst.
- **Das MITARBEITER-Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed.** Ein Konto mit bekanntem Passwort
gehört nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft. Die Person wird gewählt (erste aktive mit
Gerät), nicht gesetzt — eine feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed.
### Probleme
- **Der eigentliche Fund steckte in #038 und war keine Testlücke, sondern eine Konvention ohne
Prüfer.** „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md`; geprüft hat es bis hierher
niemand außer einem Menschen, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten
durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag gilt. Jetzt liest ein Test sie, und beide
Gegenproben (eine Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden rot.
- **Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Für das zweite Konto brauchte
`anmelden` eine Variante, die nicht auf `/` wartet. Ich habe das Warten dabei für **alle**
gelockert — und damit zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig gemacht, darunter einen in
`laeufe.spec.ts`, der mit dem Thema nichts zu tun hat. **Sichtbar nur im vollen Durchgang**, nicht
beim Einzellauf: einzeln waren beide grün. Behoben, indem `anmelden` wieder streng wartet und
`anmeldenMit` das Ziel als Parameter nimmt; dazu beide auf `load`, denn ein `waitForURL` endet an
der Adresse, nicht am geladenen Dokument.
Dass genau dieser Fehler in derselben Sitzung passiert ist, in der die Regel „E2E vor jedem Merge“
entstand, ist die beste Begründung für sie: ohne vollen Durchgang hätte ich zwei rote Abläufe
gemergt.
### Nächster Schritt
- Offen bleibt nur noch **#024** (Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host) — und das verlangt
einen Host, den es hier nicht gibt.
- **v0.2.0 ist damit reif für einen Tag**: Changelog-Abschnitt, Devlog-Phasenzusammenfassung, Tag,
Release-Notiz. Die Bedingung aus Sitzung 23 („vorher gehört #038 entschieden“) ist erfüllt.
---
## Phase 2 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde
**38 h 35 min**, geschätzt waren **90 h** für die zwölf Issues dieser Version. Acht davon waren
Meilensteine (M15–M22), die übrigen entstanden **während** der Arbeit — und zwei der nützlichsten
(#036, #038) stammen gar nicht aus einem Plan, sondern aus der Durchsicht.
### Was dazugekommen ist
| | v0.1.0 | v0.2.0 |
|---|---|---|
| Quelltext unter `src/` | rund 30.000 Zeilen | **40.781 Zeilen** (ohne erzeugten Prisma-Client) |
| Datenmodell | 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen | **25 Tabellen, 13 Aufzählungen, 14 Migrationen** |
| Datenbankregeln namentlich | — | **56** (CHECKs, partielle Indizes, Trigger, zusammengesetzte Fremdschlüssel) |
| Vitest | 1131 Tests | **1457 Tests** in 61 Dateien |
| Ende-zu-Ende | 101 Abläufe | **115 Abläufe** in 16 Dateien |
| Verzeichnisquellen | LDAP | **LDAP, Microsoft Graph, SCIM** |
| Dokumentation | 9 Kapitel, 14 Issue-Dateien | 9 Kapitel, 8 Betriebsseiten, **38 Issue-Dateien** |
Der Seed ist unverändert bei 7 Vorlagen mit 155 Schritten — nachgezählt, nicht übernommen.
### Die acht Meilensteine
| | | Zeit |
|---|---|---|
| M15 | Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028) | 4 h 10 |
| M16 | SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029) | 4 h 05 |
| M17 | Wiederverwendbare Bausteine (#030) | 2 h 25 |
| M18 | Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte (#031) | 1 h 35 |
| M19 | Anhänge und Fotos an Schritten (#032) | 3 h 05 |
| M20 | Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033) | 1 h 40 |
| M21 | Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034) | 3 h 30 |
| M22 | Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035) | 2 h 50 |
### Was diese Phase gelehrt hat
**Die teuersten Fehler waren dreimal derselbe: eine Zusage ohne Prüfer.** Nicht falscher Code —
Code, der *aussieht*, als prüfte er etwas.
- Ein Kommentar sagte, ein `select` hole Notizen „gar nicht erst“, während ein anderer Codepfad den
Test rettete (#035).
- `docs/betrieb/sicherung.md` sagte „kein Upload-Verzeichnis“, nachdem die Anhänge dazugekommen
waren — eine Sicherung nach der alten Anleitung hätte still Daten verloren (#032). Dasselbe
Dokument hatte in #036 wieder einen Satz, der zu keiner Installation passte.
- „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md` und hielt bis #038 **nur durch Nachsehen
von Hand**. Der Review hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag
gilt.
**Die Gegenprobe ist das Werkzeug, das sie findet.** Regel brechen, Test muss rot werden. In dieser
Phase blieben fünf Gegenproben grün, und jede davon war ein Befund: `PATCH remove` wirkte gar nicht,
Entra IDs `"True"` wäre beim *Aktivieren* kaputt gewesen, der Anhang-Handler hatte keinen Test,
`/api/scim` stand in keiner Allowlist-Prüfung, und der Link in der Abgleich-Meldung war ein 404.
**Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.** Entra ID schickt `active`
als `"True"`/`"False"`. Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` zufällig das
Richtige heraus — nur das Aktivieren wäre kaputt gewesen: ein wieder freigeschaltetes Konto, das für
immer inaktiv bleibt.
**Eine Attrappe ohne die Form der Wirklichkeit prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Zweimal
gelernt, von beiden Seiten: der Graph-Doppelgänger fand einen echten Fehler, **weil** er den Filter
wirklich auswertete (#028); die Sitzungs-Attrappe `{}` verdeckte einen, weil sie keine `benutzerId`
hatte (#036).
**Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Das Anmelde-Warten für einen
neuen Fall aufzuweichen machte zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig — sichtbar nur im vollen
Durchgang (#037).
### Wo die Zeit hinging
Die beiden Verzeichnis-Meilensteine (#028, #029) waren mit 8 h 15 zusammen die teuersten, und zwar
**nicht** wegen der Protokolle: beide liefen gegen Doppelgänger, und in beiden Fällen entschied die
Strenge der Attrappe, ob ein Fehler gefunden wurde. Die eigentliche Arbeit war, die Weiche an genau
einer Stelle zu halten und beide Richtungen eines CHECKs aufzuschreiben — was eine Art braucht, und
was sie **nicht haben darf**.
### Was offen bleibt
**#024** — der Proxmox-Einzeiler ist auf einem echten PVE-Host nie gelaufen. Das steht seit v0.1.0
so da und wandert mit dem Tag auf v0.3.0: es ist eine **Gegenprüfung** und kein fehlendes Stück. Das
Skript ist `shellcheck`-geprüft und im `--dry-run` gefahren, der Installationsteil läuft vollständig
in einem `debian:13`-Container. Was fehlt, ist `pct create` auf einem echten Host — und der verlangt
einen Host, den diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste liegt bereit.
Zwei Grenzen gehören dazu genannt, beide in den Issues festgehalten: **gegen einen echten
Entra-Mandanten** und **gegen echte SCIM-Anbieter** ist nichts gelaufen. Die Formen in den Tests
stammen aus der Dokumentation, nicht aus Mitschnitten. Stimmt eine Form nicht, stimmen Test und
Wirklichkeit nicht — die Prüflisten stehen in `docs/betrieb/entra-id.md` und
`docs/betrieb/scim.md`.
---
## 2026-10-23 · Sitzung 25 · 11:00–15:10
**Issue:** #039 (M23)
**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Bedingte Abschnitte und Schritte**, der erste Meilenstein von Phase 3. Eine Bedingung hängt an
einer Variable des Laufs oder am Zustand eines anderen Schritts; die Auswertung läuft bei jedem
Lesen und sitzt in `src/lib/bedingungen.ts`.
- **Der Seed nutzt es am echten Fall**: „Mitarbeiter-Onboarding“ hat die Bedingung auf `konto_typ`,
beide Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich aus. Neun Schritte, die niemand mehr
wegklickt.
- Editor, Abarbeitung, Druck, Export, Import, Entwurf und Seed — sieben Wege, alle mit Tests.
- 1496 Vitest-Tests (vorher 1457), davon 29 neue. Klickprobe am gebauten Stand: Bildschirm, Druck
und 390 px zeigen dasselbe.
### Entscheidungen
- **Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben.** Für die Abteilungsabschnitte (#031) ist
Festschreiben richtig: die Abteilung steht beim Start fest. Für Bedingungen nicht — die Antwort auf
„ist Prüfen fehlgeschlagen?“ entsteht erst während der Arbeit. `geltendeStruktur` legt die
Reihenfolge der zwei Filter fest, und ein struktureller Test prüft, dass alle drei Schichten sie
rufen.
- **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Ein Lauf ohne `konto_typ` zeigt beide Konto-Abschnitte. Das ist
genau das Verhalten von vorher; eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung. Ein Abschnitt zu
viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
- **`OFFEN` ist eine Antwort, keine Lücke** — der scharfe Gegensatz zur nicht gesetzten Variable.
Wäre `OFFEN` unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar, also das
Gegenteil des Zwecks.
- **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`, kein `oder`, keine Verschachtelung. Wer zwei
braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein Formular für beliebige Ausdrücke wäre eine kleine
Abfragesprache, und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu
viel.
- **Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen.** Vier Wege schreiben eine Struktur neu
und geben neue Kennungen: Import, Export, Seed, `entwurfSpeichern`. Eine Kennung überlebt keinen
davon.
### Probleme
- **Zwei stille Datenverluste, und der zweite war älter als dieser Meilenstein.**
- Der **Import** verwarf `nurFuerAbteilungen`: der Export schreibt es seit #031, das Schema nimmt
es an, der Import setzte es nicht. Eine exportierte Vorlage verlor ihre Abteilungsabschnitte.
- Die **tiefe Kopie** verwarf es ebenfalls — damit verlor **jedes „Bearbeiten“** einer Vorlage alle
Abteilungseinschränkungen. Beide Kopierstellen hatten den Code einzeln ausgeschrieben und
vergaßen dieselben Felder.
**Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp.** `VersionMitInhalt` nannte weniger Felder,
als die Abfrage liefert; die Daten waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt aus Prisma
abgeleitet — ein neues Feld ist dort automatisch vorhanden. Und bewacht von einem Test, der Kopie
und Original **Feld für Feld** vergleicht, nicht stichprobenweise.
- **Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand**, nicht die Suite: im Editor stand
„Bedingung gesetzt“, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Genau dafür steht diese Probe in
`CLAUDE.md`. Dreizehn Gegenproben liefen in dieser Sitzung, alle wurden rot — und trotzdem lag der
teuerste Befund außerhalb von allen.
- **Zwei Schemas für dieselbe Form** liefen fast auseinander: Austauschformat und Editor-Struktur
brauchen die Pfad-Form, und TypeScript meldete die Abweichung erst, als die Typen aufeinandertrafen.
Jetzt eine Stelle.
- **Ein Mangel an der neuen Komponente**, beim Klicken aufgefallen: die Auswahlfelder standen in
einem umhüllenden `label`, und ihr zugänglicher Name schluckte den Text der gewählten Option mit.
Derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular (#016) — dort war es ein Reviewbefund.
- **Zwei eigene Testfehler**: dreimal versucht, eine Bedingung an einer **veröffentlichten** Version
zu setzen (die ist unveränderlich, dafür sorgen Trigger), und `vorlageBearbeiten` mit
`entwurfHolenOderErzeugen` verwechselt. Beide Male hat die Datenbank es gesagt.
### Nächster Schritt
- **M24 (#040)** Vier-Augen-Freigabe. Der Abschluss wird dort ohnehin angefasst, und M25 braucht den
Freigeber für das Blatt.
---
## 2026-10-24 · Sitzung 26 · 22:30–01:40
**Issue:** #040 (M24)
**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Vier-Augen-Freigabe.** Neues Recht `freigeben`, Pflicht an der Version, Freigeben und
Zurückweisen samt Begründung, Aufforderung an die Berechtigten, Häkchen im Editor, Anzeige an der
Versionsliste.
- 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), davon 22 neue in `tests/freigabe.test.ts`.
- Klickprobe am gebauten Stand: elf Prüfungen, alle grün.
### Entscheidungen
- **Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`.** Sonst hängt die Vier-Augen-Regel daran, dass
zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
Rechten — und das steht im Protokoll.
- **Das Recht allein genügt nicht.** Wer an dem Lauf gearbeitet hat, gibt ihn nicht frei, auch nicht
als Administrator. Die Prüfung sitzt in `hatDaranGearbeitet`, an **einer** Stelle, wie
`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Hälfte (der Ersteller) hält zusätzlich ein CHECK.
- **Eine Zuweisung ist noch keine Arbeit.** Wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf
freigeben — wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn.
- **Kein fünfter `LaufStatus`** für „zurückgewiesen“: der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die Begründung
steht in einem Feld und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad betroffen, der
heute vier Fälle kennt.
- **Die Pflicht hängt an der Version**, nicht an der Vorlage: eine veröffentlichte Version ist
unveränderlich, ein laufender Lauf behält also seine Regel.
### Probleme
- **Die Aufforderung muss außerhalb der Transaktion entstehen.** Innerhalb würde sie mit dem Fehler
zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiß. Gelöst mit einem eigenen
Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den `laufAbschliessen` außen fängt; dafür musste die Transaktion in
eine eigene Funktion. Ein Zeichenkettenvergleich auf die Meldung wäre eine Zusage über ihren
Wortlaut gewesen.
- **Drei rote Punkte in der Klickprobe waren meine eigenen Testfehler**, und einer ist lehrreich:
ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand, weil es den
Router-Cache von Next trifft. Die Action revalidiert den Pfad; ein Benutzer sieht das Ergebnis
**ohne** Neuladen. Nachgewiesen, bevor ich etwas geändert habe: in einem frischen Browser-Kontext
stand alles richtig da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
Die beiden anderen: ein Selektor traf versteckten Protokolltext, und ein Suchmuster `/freigeb/`
traf nichts — in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge gar nicht vor. Dreimal
gesucht, bis es auffiel.
- **Die Freigabepflicht wäre bei „Bearbeiten“ verloren gegangen**, hätte #039 es mir nicht gerade
gezeigt: dort verwarf die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und `bedingung`. Diesmal von Anfang an
mitgenommen — und das ist der ganze Wert eines Befundes, der verstanden statt nur behoben wurde.
### Nächster Schritt
- **M25 (#041)** PDF-Übergabeprotokoll. Der Freigeber steht jetzt am Lauf und gehört auf das Blatt.
+9 -4
View File
@@ -11,10 +11,15 @@ Nicht im MVP umsetzen. Hier gesammelt, damit das Datenmodell nichts verbaut.
## Aufgaben
- [ ] PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift
- [ ] Bedingte Schritte und Abschnitte
- [ ] Vier-Augen-Freigabe
- [ ] Weitere Schritt-Typen
Geschnitten am 2026-10-11, nach dem Tag von v0.2.0. Vier Meilensteine, 34 h geschätzt; die
Reihenfolge ist nicht beliebig.
| | Issue | Warum an dieser Stelle |
|---|---|---|
| M23 | [Bedingte Schritte und Abschnitte](039-bedingte-schritte.md) | zuerst, weil es als einziges am Datenmodell und an der Abschlussregel arbeitet — und weil der echte Fall im Seed steht: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt beide Konto-Abschnitte |
| M24 | [Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | danach, weil der Abschluss dann einmal angefasst ist |
| M25 | [PDF-Übergabeprotokoll](041-pdf-uebergabeprotokoll.md) | nach M24, damit das Blatt den Freigeber nennen kann |
| M26 | [Weitere Schritt-Typen](042-weitere-schritt-typen.md) | zuletzt, weil `UNTERSCHRIFT` erst im PDF einen Zweck hat |
## Vorleistung im MVP
+11 -1
View File
@@ -2,7 +2,7 @@
**Status:** offen
**Im Tracker:** [#38](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/38)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Meilenstein:** v0.3.0
**Labels:** phase-2, infra
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** –
@@ -53,3 +53,13 @@ nachprüfen musst“) abgehakt ist. Die Liste ist der Prüfplan, nicht dieses Is
`status ok` liefert
- [ ] `pct exec <ctid> -- ss -ltn` zeigt keinen Port 5432
- [ ] Zweiter Aufruf: Daten, `APP_SECRET` und Datenbankpasswort unverändert
## Verschoben auf v0.3.0 (2026-10-11)
Stand bis hierher auf v0.2.0 und hat den Tag nicht aufgehalten, weil es eine **Gegenprüfung** ist
und kein fehlendes Stück: `deploy/proxmox/laufzettel.sh` ist `shellcheck`-geprüft und im
`--dry-run` gefahren, und der eigentliche Installationsteil (`deploy/install.sh`) läuft vollständig
in einem `debian:13`-Container — PostgreSQL, Bau, Migration, Seed, Dienststart.
Was fehlt, ist der `pct create`-Teil auf einem echten PVE-Host, und der verlangt einen Host, den
diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste steht oben; sie wartet unverändert.
+63 -8
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #027 Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#46](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/46)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, test
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 2 h 10 min
## Ziel
@@ -22,14 +22,69 @@ Vorlagenliste in der Oberfläche, Screenshots, und jede Abfrage von Hand. Bei ei
## Aufgaben
- [ ] Die Abläufe unter `tests/e2e/`, die Vorlagen anlegen, räumen sie in einem Nachlauf wieder weg —
- [x] Die Abläufe unter `tests/e2e/`, die Vorlagen anlegen, räumen sie in einem Nachlauf wieder weg —
über ihr Präfix, nicht über gemerkte Kennungen (ein abgebrochener Lauf merkt sich nichts)
- [ ] Dasselbe für Geräte, Personen und Läufe prüfen, die die Abläufe anlegen
- [ ] Einmalig aufräumen: die vorhandenen Reste aus der Entwicklungsdatenbank entfernen
- [ ] Prüfen, ob ein Nachlauf das überhaupt leisten kann — ein Ablauf, der mitten im Lauf scheitert,
- [x] Dasselbe für Geräte, Personen und Läufe prüfen, die die Abläufe anlegen
- [x] Einmalig aufräumen: die vorhandenen Reste aus der Entwicklungsdatenbank entfernen
- [x] Prüfen, ob ein Nachlauf das überhaupt leisten kann — ein Ablauf, der mitten im Lauf scheitert,
darf den Nachlauf nicht überspringen
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Nach `pnpm test:e2e` steht in `Vorlage` keine Zeile mit `ZZ E2E`
- [ ] Ein abgebrochener Lauf lässt ebenfalls nichts stehen
- [x] Nach `pnpm test:e2e` steht in `Vorlage` keine Zeile mit `ZZ E2E`
- [x] Ein abgebrochener Lauf lässt ebenfalls nichts stehen
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Die Beschreibung oben war zur Hälfte überholt.** „Bei jedem Lauf kommen drei dazu“ stimmte beim
Schreiben, aber nicht mehr: alle 105 Reste stammen aus einem Fenster von sechzehn Stunden am
25./26. September, und seither ist keine dazugekommen. `tests/e2e/vorlagen-editor.spec.ts` räumt
seit [#018](018-e2e-anleitung-pdf.md) über das Präfix auf, und das hält. Nachgewiesen an den
Zeitstempeln der Zeilen, nicht vermutet.
- **Dafür gab es eine neue Lücke, an anderer Stelle:** `anhaenge.spec.ts` (#032) und
`live.spec.ts` (#033) legen `ZZ E2E`-Läufe an und hatten **keinen** Nachlauf. In der
Entwicklungsdatenbank stand von ihnen nichts — nicht weil sie aufräumten, sondern weil die
E2E-Suite dort seit dem 26. September nicht mehr gelaufen war.
- **Geräumt wird jetzt zentral und an einer Stelle**: `tests/e2e/aufraeumen.ts`. Ein `afterAll` je
Datei ist die falsche Form für diese Zusage — beim nächsten Meilenstein fehlt wieder einer.
- **Vor *und* nach dem Lauf.** Ein `globalTeardown` läuft bei Testfehlern und bei Zeitabläufen, aber
nicht bei `Strg+C`. Der Vorlauf fängt genau das: ein Vorlauf lässt sich nicht überspringen. Er
**sagt es laut** („Rückstand aus einem früheren Lauf: …“), denn still wegzuräumen hieße, die
Ursache zu verdecken.
- **Das Präfix ist `ZZ` und nicht `ZZ E2E`.** Die Abläufe benutzen es in fünf Schreibweisen
(`ZZ E2E Editor …`, `ZZ-E2E-<zeit>-PC-01` — ein Hostname darf kein Leerzeichen haben —,
`ZZPruef…`, `ZZQuelle…`, `ZZ Abteilung …`). Alle fünf sind sinnvoll, alle fünf beginnen mit `ZZ`.
Darauf zu greifen deckt sie ab, ohne sechzehn Dateien umzubenennen.
- **Ein struktureller Test bewacht das** (`tests/betriebsstand.test.ts`): er liest die Abläufe und
schlägt an, wenn einer Zeilen anlegt, ohne das Präfix zu benutzen — und prüft, dass Vor- und
Nachlauf registriert sind. Er fand beim ersten Durchgang sofort zwei Dateien, die ich übersehen
hätte.
- **Protokoll-Waisen werden nicht erraten.** Eine Zeile, deren Gegenstand schon fort ist, bleibt
stehen; sie über den Namen im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch, weil derselbe Name in
echter Historie einer noch bestehenden Zeile steht. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand
überlebt, ist der Grund, warum `entitaetId` kein Fremdschlüssel ist.
## Was der erste echte Lauf zutage brachte
Der E2E-Durchgang war die ganze Zeit **rot**, und niemand hat es gemerkt — `pnpm test:e2e` steht
nicht im Tor vor dem Commit (Reviewbefund zu [#029](029-scim-endpunkt.md)). Sieben Fehlschläge, vier
Ursachen, keine davon ein Produktfehler, alle vier behoben:
- `laeufe.spec.ts` zählte die Felder des Zustands auf und kannte `anzahlAnhaenge` nicht — das kam mit
#033 dazu. Die Aufzählung ist Absicht und bleibt: der Zustand ist die Antwort, die am häufigsten
hinausgeht, und ein Feld, das sich einschleicht, wandert ungesehen mit.
- `stammdaten.spec.ts` suchte „kommt aus dem Verzeichnis“ — seit #020 steht derselbe Satz auch am
Vorgesetzten-Feld, also zweimal auf der Seite. Playwright wies das als „strict mode violation“ ab.
- `vorlagen-editor.spec.ts` zog am Handy feste 300 px. Der Abstand zwischen den Anfassern ist
**532 px**, seit mit #030 und #031 Bausteinverweis und Abteilungsfilter in jeden Abschnitt kamen —
gemessen, nicht geschätzt. Dazu lag der erste Anfasser bei `y = -115`, also außerhalb des
Sichtfensters: der Touch-Start traf nichts. Jetzt wird erst gescrollt und die Zugweite aus dem
Layout genommen. Eine feste Pixelzahl in einem Sortiertest ist eine Zusage über das Layout, die
niemand pflegt.
- `onboarding.spec.ts` prüft den `New-ADUser`-Befehl zeichengenau und scheiterte an
`DC=firma,DC=de` statt `DC=firma,DC=local`: die **Entwicklungsdaten** wichen vom Seed ab, und der
Seed setzt bestehende Abteilungen absichtlich nicht zurück. Der Vorlauf prüft das jetzt und sagt,
was zu tun ist — statt einer Meldung, die nach einem Fehler im Befehlsbau aussieht.
**Daraus folgt ein eigenes Issue:** `pnpm test:e2e` gehört ins Tor oder mindestens in eine
nachvollziehbare Regel, sonst wiederholt sich das. Siehe [#038](038-e2e-im-tor.md).
+74 -19
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #028 M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#48](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/48)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, frontend
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 4 h 10 min
## Ziel
@@ -17,39 +17,94 @@ Dieser Meilenstein legt dazu die Weiche, die auch [#029](029-scim-endpunkt.md) b
## Zu entscheiden
- [ ] **Ein Enum `QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` auf `Verzeichnisquelle`** — Empfehlung. Die Felder
- [x] **Ein Enum `QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` auf `Verzeichnisquelle`** — Empfehlung. Die Felder
`url`, `bindDn` und `basisDn` sind dann je Art unterschiedlich belegt; was eine Art braucht,
prüft der Service, nicht die Datenbank. Die Alternative wäre eine Tabelle je Art mit
gemeinsamer Oberklasse — mehr Struktur, als drei Arten rechtfertigen.
- [ ] **Wie `{{ou}}` in Entra ID aussieht.** Es gibt keinen DN und keine OU. Ehrlich ist, den
- [x] **Wie `{{ou}}` in Entra ID aussieht.** Es gibt keinen DN und keine OU. Ehrlich ist, den
Platzhalter bei einer Graph-Quelle **leer** zu lassen, statt etwas hineinzudeuten — und das
in der Anleitung zu sagen. Wer OU-abhängige Befehle fährt, braucht ein lokales AD.
## Aufgaben
- [ ] `QuellenArt` als Enum, Migration mit `LDAP` für alle bestehenden Zeilen
- [ ] Graph-Zugang: `tenantId`, `clientId`, `clientSecret` (verschlüsselt wie das Bind-Passwort, nie
- [x] `QuellenArt` als Enum, Migration mit `LDAP` für alle bestehenden Zeilen
- [x] Graph-Zugang: `tenantId`, `clientId`, `clientSecret` (verschlüsselt wie das Bind-Passwort, nie
in einer Antwort), Token über Client-Credentials-Flow, Zwischenspeicher bis kurz vor Ablauf
- [ ] Lesen über `GET /v1.0/users` mit `$select`, Seitenabruf über `@odata.nextLink`; der
- [x] Lesen über `GET /v1.0/users` mit `$select`, Seitenabruf über `@odata.nextLink`; der
Vorgesetzte über `$expand=manager($select=id)`
- [ ] Attributzuordnung mit Graph-Vorgaben (`givenName`, `surname`, `displayName`, `mail`,
- [x] Attributzuordnung mit Graph-Vorgaben (`givenName`, `surname`, `displayName`, `mail`,
`userPrincipalName`, `onPremisesSamAccountName`, `department`, `jobTitle`, `accountEnabled`)
- [ ] `externeId` ist die Entra-`id` (GUID). Sie ist stabil und übersteht eine Umbenennung
- [ ] „Verbindung testen“ wie bei LDAP: die ersten zehn zugeordneten Treffer zeigen
- [ ] Der Abgleich läuft durch **denselben** Dienst wie LDAP — nur das Holen der Einträge
- [x] `externeId` ist die Entra-`id` (GUID). Sie ist stabil und übersteht eine Umbenennung
- [x] „Verbindung testen“ wie bei LDAP: die ersten zehn zugeordneten Treffer zeigen
- [x] Der Abgleich läuft durch **denselben** Dienst wie LDAP — nur das Holen der Einträge
unterscheidet sich. Sonst driften die Regeln auseinander
- [ ] Admin → Verzeichnis zeigt die Art je Quelle und bietet beim Anlegen die Wahl
- [ ] Anleitung Kapitel 06 und `docs/betrieb/`: was in Entra ID einzurichten ist
- [x] Admin → Verzeichnis zeigt die Art je Quelle und bietet beim Anlegen die Wahl
- [x] Anleitung Kapitel 06 und `docs/betrieb/`: was in Entra ID einzurichten ist
(App-Registrierung, `User.Read.All`, `Directory.Read.All`, Administratoreinwilligung)
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test gegen einen **abspielenden HTTP-Doppelgänger** mit aufgezeichneten Graph-Antworten: erster
- [x] Test gegen einen **abspielenden HTTP-Doppelgänger** mit aufgezeichneten Graph-Antworten: erster
Abgleich legt an, zweiter aktualisiert ohne Dubletten, ein `accountEnabled: false` setzt
`aktiv = false`
- [ ] Test: der Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` über mindestens drei Seiten
- [ ] Test: `clientSecret` erscheint in keiner Antwort und in keinem Protokolleintrag
- [ ] Test: eine Graph-Quelle lässt `{{ou}}` leer, statt einen Wert zu erfinden
- [ ] Der LDAP-Weg verhält sich unverändert — alle Tests aus #016 bleiben grün
- [ ] **Offen und benannt:** gegen einen echten Entra-Mandanten ist das nicht gelaufen; die
- [x] Test: der Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` über mindestens drei Seiten
- [x] Test: `clientSecret` erscheint in keiner Antwort und in keinem Protokolleintrag
- [x] Test: eine Graph-Quelle lässt `{{ou}}` leer, statt einen Wert zu erfinden
- [x] Der LDAP-Weg verhält sich unverändert — alle Tests aus #016 bleiben grün
- [x] **Offen und benannt:** gegen einen echten Entra-Mandanten ist das nicht gelaufen; die
Gegenprobe gehört in eine Prüfliste wie bei [#024](024-proxmox-echtlauf.md)
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **„Deaktiviert in Entra ID“ als *übersprungen* zu melden war falsch — und hätte Leute aktiv
gelassen.** „Übersprungen“ bedeutet im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden
seit #016 absichtlich **nicht** abgeschaltet (ein Konto ohne GUID soll nicht die Person
deaktivieren). Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt worden als im AD.
Gefiltert wird jetzt serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als Gegenstück zum
LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test „setzt aktiv = false“ — und nur, weil der
Doppelgänger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloß zu empfangen.
- **`URLSearchParams` kodiert `$` zu `%24`.** Die Abfrage hätte `%24select` und `%28` in
`manager($select=id)` geschickt. Graph nimmt das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand
clause“ — und eine Adresse, die in einem Mitschnitt anders aussieht als in der Dokumentation,
kostet bei der Fehlersuche eine Stunde. Die Parameter werden jetzt von Hand zusammengesetzt.
- **Die Art einer Quelle ist unveränderlich**, und das steht nicht im Issue. An ihr hängt, was
`externeId` bedeutet: im AD eine `objectGUID`, in Entra ID eine andere GUID. Nach einem Wechsel
würde **kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt** — der nächste Abgleich legte die ganze
Belegschaft neu an und setzte die alten Zeilen auf `aktiv = false`, mit allen Läufen und Geräten
daran. Der Dienst weist einen Wechsel ab, die Oberfläche bietet ihn nicht an, und die Anleitung
sagt, was stattdessen zu tun ist.
- **`zuordnungLesen` brauchte die Art als Parameter.** Ohne sie bekäme eine Graph-Quelle mit leerer
Zuordnung die AD-Namen und fragte bei Graph nach `sn` und `objectGUID`, die es dort nicht gibt.
Der Standardwert `LDAP` hält jeden Aufrufer von vor #028 bei seinem Verhalten.
- **Die Zugangs-Helfer mussten in ein eigenes Modul.** `quellenleser.ts` (die Weiche) braucht
`zugangAus`, und `services/verzeichnis.ts` braucht die Weiche für „Verbindung testen“ — zusammen
ein Import-Zyklus. Der läuft in ESM oft, aber nicht zuverlässig, und ein Modul, das beim Laden
halb leer ist, ergibt Fehler, die niemand liest. Jetzt liegt beides in
`src/server/verzeichnis/zugang.ts`.
- **`SCIM` steht im Enum, wird aber abgewiesen.** Die Weiche braucht #029, und ein Wert, der
stillschweigend nichts tut, wäre hier besonders teuer: ein Abgleich, der null Einträge liest und
`ERFOLG` meldet, hätte über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert — genau der Fall,
der in #016 einen Reviewbefund gekostet hat. Mit eigenem Test.
- **Die Felder je Art hält die Datenbank fest.** Ein CHECK verlangt bei `LDAP` die LDAP-Felder
**und** verbietet die Graph-Felder, bei `GRAPH` umgekehrt. Ohne den zweiten Teil wäre eine
Graph-Quelle mit `basisDn` möglich — eine Zeile, die zwei Dinge gleichzeitig behauptet.
- **Der Vorgesetzte kommt bei Graph direkt**, nicht über eine DN-Auflösung. `RoherEintrag` hat dafür
ein zweites Feld (`vorgesetzterDirekt`) und nicht ein Feld mit zwei Bedeutungen: ein DN und eine
GUID sehen verschieden aus, aber ein Feld, das mal das eine und mal das andere trägt, verwechselt
irgendwann jemand.
- **Der Token-Zwischenspeicher hat 60 Sekunden Sicherheitsabstand.** Ein Token, das in zehn Sekunden
abläuft, ist für eine Seite, die zwei Sekunden braucht, formal noch gültig — und in der Mitte der
nächsten nicht mehr. Der Fehler wäre ein Abgleich, der nach der dritten Seite mit 401 abbricht.
- **Eine Reißleine bei 1000 Seiten.** Ein `@odata.nextLink`, der auf sich selbst zeigt, wäre sonst
eine Schleife bis zum Speicherende — still, weil jeder einzelne Abruf gelingt.
- **Zwei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht bei
„so ungefähr einer Stunde“, und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare der
bestehenden Quellen mit.
## Noch offen, und benannt
Gegen einen **echten Entra-Mandanten** ist das nicht gelaufen. Geprüft ist es gegen einen
HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten Antworten, und deren Form stammt aus der Dokumentation, nicht
aus einem Mitschnitt. Die Prüfliste steht am Ende von
[`docs/betrieb/entra-id.md`](../betrieb/entra-id.md) — acht Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als
999 Benutzern für den Seitenabruf. Dieselbe Art offener Punkt wie [#024](024-proxmox-echtlauf.md).
+115 -19
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #029 M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#49](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/49)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend
**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** 4 h 05 min
## Ziel
@@ -16,41 +16,137 @@ Setzt [#028](028-graph-quelle.md) voraus: die Quellenart `SCIM` braucht die Weic
## Zu entscheiden
- [ ] **Ein Token je Quelle, als Hash gespeichert** — Empfehlung, dasselbe Verfahren wie beim
- [x] **Ein Token je Quelle, als Hash gespeichert** — Empfehlung, dasselbe Verfahren wie beim
lokalen Passwort (argon2). Es wird **einmal** angezeigt und ist danach nicht mehr lesbar. Das
Token identifiziert die Quelle und damit den Kunden; es ist der einzige Mandantenbeweis, den
ein Push mitbringt.
- [ ] **Was bei `DELETE /Users/{id}` geschieht:** `aktiv = false`, nicht löschen. Das ist die Regel
- [x] **Was bei `DELETE /Users/{id}` geschieht:** `aktiv = false`, nicht löschen. Das ist die Regel
des ganzen Projekts, und ein Identitätsanbieter, der löschen will, bekommt `204` — aber die
Zeile bleibt, weil Läufe an ihr hängen. Das muss in der Anleitung stehen, sonst wirkt es wie
ein Fehler.
## Aufgaben
- [ ] Route Handler unter `src/app/api/scim/v2/`: `Users` (GET mit Filter `userName eq`, POST),
- [x] Route Handler unter `src/app/api/scim/v2/`: `Users` (GET mit Filter `userName eq`, POST),
`Users/{id}` (GET, PUT, PATCH, DELETE), dazu `ServiceProviderConfig`, `Schemas`,
`ResourceTypes` — ohne die drei weigern sich manche Anbieter, überhaupt anzufangen
- [ ] **Jeder dieser Handler prüft selbst**: das Token, und daraus die Quelle und den Kunden. Die
- [x] **Jeder dieser Handler prüft selbst**: das Token, und daraus die Quelle und den Kunden. Die
Hülle unter `(app)` liegt hier nicht darüber (CLAUDE.md)
- [ ] Zuordnung: `externalId` → `externeId`, `userName` → `upn`, `name.givenName`/`familyName`,
- [x] Zuordnung: `externalId` → `externeId`, `userName` → `upn`, `name.givenName`/`familyName`,
`emails[primary]` → `mail`, `active` → `aktiv`, `urn:ietf:params:scim:schemas:extension:enterprise:2.0:User`
für `department` und `manager`
- [ ] Antwortform nach RFC 7644: `schemas`, `id`, `meta.resourceType`, `meta.location`, bei Listen
- [x] Antwortform nach RFC 7644: `schemas`, `id`, `meta.resourceType`, `meta.location`, bei Listen
`totalResults`/`itemsPerPage`/`startIndex`; Fehler als `urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:Error`
- [ ] `PATCH` mit `op: add|replace|remove` auf den Pfaden, die die Anbieter wirklich schicken —
- [x] `PATCH` mit `op: add|replace|remove` auf den Pfaden, die die Anbieter wirklich schicken —
nicht der ganze Standard
- [ ] Idempotenz: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409`, nicht eine zweite Person
- [ ] Protokolleintrag je Vorgang, mit der Quelle als Urheber (Systemlauf, kein Benutzer)
- [ ] Admin → Verzeichnis: Token erzeugen, einmal anzeigen, widerrufen; letzte Zustellung sichtbar
- [ ] Anleitung Kapitel 06: Einrichtung in authentik und in Entra ID
- [x] Idempotenz: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409`, nicht eine zweite Person
- [x] Protokolleintrag je Vorgang, mit der Quelle als Urheber (Systemlauf, kein Benutzer)
- [x] Admin → Verzeichnis: Token erzeugen, einmal anzeigen, widerrufen; letzte Zustellung sichtbar
- [x] Anleitung Kapitel 06: Einrichtung in authentik und in Entra ID
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test gegen **aufgezeichnete Anfragen** von authentik und Entra ID (Form, nicht erfunden):
- [x] Test gegen **aufgezeichnete Anfragen** von authentik und Entra ID (Form, nicht erfunden):
anlegen, aktualisieren, deaktivieren, wieder aktivieren
- [ ] Test: ohne Token `401`, mit fremdem Token kein Zugriff auf die Personen einer anderen Quelle
- [ ] Test: `DELETE` setzt `aktiv = false` und löscht nichts
- [ ] Test: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409` und keine zweite Zeile
- [ ] Test: das Token steht nur als Hash in der Datenbank und in keiner Antwort
- [ ] Test: eine Quelle der Art `SCIM` wird vom Zeitplan **nicht** abgeglichen — sie bekommt
- [x] Test: ohne Token `401`, mit fremdem Token kein Zugriff auf die Personen einer anderen Quelle
- [x] Test: `DELETE` setzt `aktiv = false` und löscht nichts
- [x] Test: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409` und keine zweite Zeile
- [x] Test: das Token steht nur als Hash in der Datenbank und in keiner Antwort
- [x] Test: eine Quelle der Art `SCIM` wird vom Zeitplan **nicht** abgeglichen — sie bekommt
geschickt
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Zwei Gegenproben blieben grün, und beide deckten etwas auf.** Von acht Gegenproben (Regel
brechen, Test muss rot werden) schlugen sechs sofort an. Die zwei stillen waren die wertvollen:
- **`PATCH remove` wirkte gar nicht** — ein echter Fehler, kein Testloch. `personAendern` hatte
einen Schalter `nurGesetzte`, der bei `PATCH` jedes `null` als „nicht mitgeschickt“ las und den
alten Wert stehen ließ. Nimmt jemand beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in
Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt aussehend, falsch. Nötig war der Schalter nie:
`patchAnwenden` setzt auf dem vorhandenen Stand auf und liefert deshalb immer einen
**vollständigen** Zielzustand. Der Unterschied zwischen `PUT` und `PATCH` liegt vor der
Funktion, nicht in ihr. Schalter entfernt, Test ergänzt, Gegenprobe schlägt jetzt an.
- **Entra ID schickt `active` als Zeichenkette `"True"`/`"False"`.** Das war richtig umgesetzt,
aber nur halb geprüft: der Deaktivierungs-Test lief gegen `"False"`, und mit einem reinen
`value === true` kommt dort **zufällig** das Richtige heraus. Nur das Aktivieren wäre kaputt
gewesen — ein Konto, das wieder freigeschaltet wird und in Laufzettel für immer inaktiv bleibt.
Der Fehler wäre also nur in einer Richtung sichtbar gewesen. Jetzt steht `ENTRA_PATCH_AN` mit
`"True"` als eigene aufgezeichnete Form daneben.
- **`manager` war im Issue genannt und wäre fast untergegangen.** Die Zuordnung nennt die
Enterprise-Erweiterung für `department` **und** `manager`; umgesetzt war zunächst nur die
Abteilung. Dazugekommen sind: `vorgesetzterAus` liest alle drei Formen, die die Anbieter schicken
(`{value}`, `{$ref}` und die nackte Zeichenkette — letztere nicht standardkonform, aber authentik
schickt sie), die Auflösung über die Laufzettel-Kennung, und `manager` im `Schemas`-Endpunkt. Das
Letzte ist das Entscheidende: ein Anbieter liest dieses Schema und schickt nur, was darin steht.
Fehlte es, bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer — **ohne Fehlermeldung auf einer der beiden
Seiten**.
- **`manager` wäre ein Weg über die Quellengrenze gewesen.** Eine Kennung aus einer fremden Quelle
zeigt auf jemanden, den diese hier nicht sehen darf, und über die Vorgesetzten-Anzeige stünde
dessen Name in der Oberfläche. Die Auflösung sucht deshalb nur in der eigenen Quelle; eine
Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot. Dasselbe für den Fall „sein eigener Vorgesetzter“ —
die Datenbank weist das ohnehin ab, aber dann wäre die ganze Zuweisung daran gescheitert.
- **Ein unbekannter Vorgesetzter lässt die Zuweisung nicht scheitern.** Der Anbieter schickt die
Leute in beliebiger Reihenfolge. Wer an einer noch unbekannten Kennung scheiterte, ließe die halbe
Belegschaft draußen; nachgezogen wird beim nächsten `PATCH`.
- **Ein unverstandener Filter ergibt `400` und nicht „alle Personen“.** Das ist die wichtigste
Einzelentscheidung dieses Meilensteins. Ihn zu ignorieren hieße, alle zu liefern — und der
Anbieter schlösse daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie **nie** an. Unterstützt
wird genau `userName eq "…"`, die Frage, die jeder Anbieter vor dem Anlegen stellt.
- **Ein Fehler im Nachbarcode aus #028**: in `verbindungTestenAktion` stand zweimal dieselbe
Bedingung (`ergebnis.treffer.length === 0`), der zweite Zweig war damit unerreichbar. Genau der
Zweig war in #028 als Reviewbefund eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte
anders klingen als „der Filter findet niemanden“, weil die Ursachen verschiedene sind und den
Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos, seit er geschrieben wurde. Behoben.
- **„Noch nie abgeglichen“ ist an einer SCIM-Quelle eine Falschaussage**, und „kein Zeitplan“ liest
sich wie ein Mangel. Beides ersetzt: die Pille sagt „nimmt Zustellungen an“, und an der Stelle, an
der bei LDAP der Verbindungstest sitzt, steht die letzte Zustellung. Verbindungstest und „Jetzt
abgleichen“ gibt es dort nicht — ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein Knopf. Wer
sie trotzdem über den Dienst ruft, bekommt eine Erklärung statt „unbekannter Fehler“.
- **Der Zeitplan lässt SCIM-Quellen aus, und das ist keine Kosmetik.** Ein Abgleich, der an einer
SCIM-Quelle nichts liest und `ERFOLG` meldet, hätte über die Abschaltregel die **ganze
Belegschaft deaktiviert** — derselbe Fall, der in #016 einen Reviewbefund gekostet hat. Zwei
Stellen halten das: `faelligeQuellen` nimmt sie nicht auf, und die Weiche im Quellenleser wirft.
- **Das Token in keiner Sicht** — geprüft nicht an einem Feld, sondern an der **ganzen**
serialisierten Sicht aus Liste und Detail. Ein später ergänztes Feld fällt damit auch auf. Dazu:
nicht im Protokolleintrag, nicht im HTML der Seite nach dem Neuladen (in der Klickprobe am
gebauten Stand nachgesehen).
- **Dieselbe `401` für „kein Token“ und „falsches Token“.** Die Unterscheidung wäre eine Auskunft
darüber, ob ein geratenes Token die richtige Form hat. Und vor der Hash-Prüfung steht eine
Vorab-Prüfung auf das Präfix: ohne sie würde ein Token mit falschem Präfix gegen jeden Hash
geprüft, eines mit richtigem nur bis zum Treffer — ein Zeitorakel.
- **Die Beschreibungs-Endpunkte verlangen ebenfalls ein Token**, und ihre **Verneinungen** sind der
wichtigere Teil: `bulk`, `sort`, `filter` und `etag` stehen ausdrücklich auf `false`. Ein
Anbieter, der `bulk` für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet, und meldet
das als Fehler der Gegenseite.
- **Die Klickprobe am gebauten Stand fand keinen Bedienfehler** — zwanzig Prüfungen von „Art SCIM
wählbar“ über „Token angezeigt“, eine echte Zustellung mit genau diesem Token, „Person steht in
der Liste“, `DELETE` deaktiviert, Widerruf sperrt, bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die
Probe hat ihre Daten danach selbst wieder entfernt; das ist die Lehre aus #027.
- **Ein Test aus #028 war überholt**, nicht falsch: er prüfte, dass die Meldung der Weiche „#029“
enthält. Jetzt ist #029 da, und die Antwort bleibt dieselbe — nur ohne Issue-Nummer, denn die
Meldung steht auch in der Oberfläche.
## Was offen bleibt
- **Gegen echte Mandanten ist das nicht gelaufen.** Die Anfrageformen in `tests/scim.test.ts`
stammen aus der Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe
Grenze wie bei #028, und sie ist dort im Kopfkommentar der Testdatei benannt. Stimmt eine Form
nicht, stimmen Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüflisten für den ersten echten Lauf stehen in
[`docs/betrieb/scim.md`](../betrieb/scim.md) unter „Prüfen von Hand“.
- **Keine Paginierung über 200 Einträge** bei `GET /Users` ohne Filter. Die Anbieter fragen
gefiltert; ein voller Abzug ist keine Betriebsart dieses Endpunkts.
- **Kein `/Groups`.** Rollen entstehen beim Anmelden aus den OIDC-Gruppen, nicht aus dem
Provisioning. `ResourceTypes` nennt deshalb nur `User`.
+56 -18
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #032 M19 – Anhänge und Fotos an Schritten
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#52](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/52)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, frontend, infra
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 3 h 05 min
## Ziel
@@ -14,7 +14,7 @@ können, am Handy direkt aus der Kamera.
## Zu entscheiden
- [ ] **Dateien im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank** — Empfehlung. Ein Pfad aus der
- [x] **Dateien im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank** — Empfehlung. Ein Pfad aus der
Umgebung (`ANHAENGE_PFAD`), darunter nach Kunde und Lauf gegliedert. Gegen `bytea` in Postgres
spricht die Sicherung: ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein `pg_dump` mehr, das
jemand einspielt. Gegen S3 spricht, dass diese Anwendung selbst gehostet läuft und keinen
@@ -23,32 +23,70 @@ können, am Handy direkt aus der Kamera.
ein Volume, und `docs/betrieb/sicherung.md` muss beides nennen. Eine Sicherung, die nur die
Datenbank mitnimmt, verliert ab hier Daten — das ist genau die Art Zusage, die dieses Projekt
sonst teuer bezahlt hat.
- [ ] **Keine Verkleinerung auf dem Server im ersten Schritt.** Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB; eine
- [x] **Keine Verkleinerung auf dem Server im ersten Schritt.** Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB; eine
Obergrenze (etwa 10 MB je Datei, 20 Dateien je Lauf) ist ehrlicher als eine Umwandlung, die
Metadaten verliert und eine Bildbibliothek ins Projekt zieht.
## Aufgaben
- [ ] Modell `Anhang`: `schrittergebnisId`, `kundeId`, Dateiname, Medientyp, Größe, Prüfsumme,
- [x] Modell `Anhang`: `schrittergebnisId`, `kundeId`, Dateiname, Medientyp, Größe, Prüfsumme,
`erstelltVonId`, `erstelltAm`; Datei daneben im Dateisystem
- [ ] Hochladen über einen Route Handler mit `rechtErforderlich` — kein Weg daran vorbei, und
- [x] Hochladen über einen Route Handler mit `rechtErforderlich` — kein Weg daran vorbei, und
**jeder** Abruf prüft Recht und Mandant, auch der des Bildes selbst
- [ ] Grenzen: Medientypen auf Bilder und PDF, Größe je Datei und Anzahl je Lauf, beides in der
- [x] Grenzen: Medientypen auf Bilder und PDF, Größe je Datei und Anzahl je Lauf, beides in der
Umgebung einstellbar; eine abgewiesene Datei nennt den Grund
- [ ] Am Handy direkt aus der Kamera (`capture="environment"`), am Rechner aus dem Dateiwähler
- [ ] **Der Archiv-Schreibschutz gilt auch hier**: an einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr
- [x] Am Handy direkt aus der Kamera (`capture="environment"`), am Rechner aus dem Dateiwähler
- [x] **Der Archiv-Schreibschutz gilt auch hier**: an einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr
dazu und keiner weg. `laufMussVeraenderbarSein` sitzt an genau einer Stelle — dort anschließen
- [ ] Druckansicht: Bilder als Miniaturen mit Dateinamen, PDF nur als Zeile
- [ ] `docs/betrieb/sicherung.md`, `docker-compose.yml`, `deploy/install.sh`: Volume, Rechte,
- [x] Druckansicht: Bilder als Miniaturen mit Dateinamen, PDF nur als Zeile
- [x] `docs/betrieb/sicherung.md`, `docker-compose.yml`, `deploy/install.sh`: Volume, Rechte,
Sicherung **und** Rückspielung
- [ ] Anleitung Kapitel 02 und 08
- [x] Anleitung Kapitel 02 und 08
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test: Anhang an einem Schritt hochladen, in der Abarbeitung und im Druck sichtbar
- [ ] Test: an einem archivierten Lauf wird das Hochladen abgewiesen
- [ ] Test: ein Anhang eines fremden Kunden ist über seine Adresse **nicht** abrufbar
- [ ] Test: eine zu große Datei und ein falscher Medientyp werden mit Grund abgewiesen
- [ ] Test: `docker-compose.yml` hat ein Volume für die Anhänge, und `sicherung.md` nennt es (wie
- [x] Test: Anhang an einem Schritt hochladen, in der Abarbeitung und im Druck sichtbar
- [x] Test: an einem archivierten Lauf wird das Hochladen abgewiesen
- [x] Test: ein Anhang eines fremden Kunden ist über seine Adresse **nicht** abrufbar
- [x] Test: eine zu große Datei und ein falscher Medientyp werden mit Grund abgewiesen
- [x] Test: `docker-compose.yml` hat ein Volume für die Anhänge, und `sicherung.md` nennt es (wie
`tests/betriebsstand.test.ts` es für die Datenbank schon prüft)
- [ ] Sicherung und **Rückspielung** einmal wirklich gefahren, nicht nur beschrieben
- [x] Sicherung und **Rückspielung** einmal wirklich gefahren, nicht nur beschrieben
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen eigenen Route Handler.** Die Aufgabe
oben nannte einen Route Handler; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Eine Server
Action prüft dasselbe Recht an derselben Stelle wie jede andere Schreiboperation am Lauf. Ein
Route Handler bleibt für das **Ausliefern** — dort braucht es eine Adresse, die ein `<img>` holen
kann, und `src/app/api/anhaenge/[id]/route.ts` ruft selbst `rechtErforderlich("lesen")`, weil die
Hülle unter `(app)` Route Handler nicht abdeckt.
- **Der Pfad entsteht aus der Kennung, nie aus dem Dateinamen.** `<ANHAENGE_PFAD>/<kundeId>/<laufId>/<id>.<endung>`.
Der Name vom Browser wird trotzdem gesäubert, weil er in einer Antwortkopfzeile landet.
- **Kein SVG**, obwohl es ein Bild ist: ein SVG ist ein Dokument, das Skripte ausführt. Darum eine
Liste erlaubter Medientypen und kein `image/*`.
- **Reihenfolge beim Anlegen:** prüfen, Datei schreiben (`flag: "wx"`), dann die Zeile — und bei
einem Fehler die Datei wieder weg. Eine Datei ohne Zeile findet niemand; eine Zeile ohne Datei ist
ein Anhang, der beim Öffnen fehlschlägt. Beim Entfernen umgekehrt: erst die Zeile, dann die Datei.
- **Zwei Felder `datei` in einem Formular — und `FormData.get` nahm das falsche.** „Foto“ und
„Datei“ stehen im selben Formular, abgeschickt wird immer beides, und das leere Feld kam zuerst:
wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging. Neunzehn grüne Dienst-Tests
sahen davon nichts, weil kein Dienst-Test zwei Felder schickt. Gefunden hat es erst die Klickprobe
am gebauten Stand. Die Regel liegt jetzt als reine Funktion `gewaehlteDatei()` in `src/lib`, und
`tests/e2e/anhaenge.spec.ts` lädt bewusst **über den zweiten Knopf** hoch. Gegenprobe gefahren:
mit `get` statt `getAll` wird der Ablauf rot.
- **`docs/betrieb/sicherung.md` war nicht nur unvollständig, sondern an einer Stelle falsch** — dort
stand „Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien“. Die Datei ist neu geschrieben: drei
Dinge statt zwei, `tar` für beide Betriebswege, der `chown`-Fallstrick nach einer Rücksicherung als
`root`, ein Sicherungsskript für den systemd-Timer, das Datenbank und Anhänge im **selben** Lauf
mitnimmt, und die Gegenprobe über die Zahlen.
- **Sicherung und Rücksicherung wirklich gefahren**, nicht beschrieben: Abzug gezogen, Datenbank
verworfen und neu angelegt, Verzeichnis gelöscht, erst nur die Datenbank zurückgespielt — und da
meldete der Abruf genau den dokumentierten Satz „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“ —, dann die
Anhänge dazu, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte `pruefsumme` geprüft. Beide
stimmten.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` musste nachziehen.** Er zählt die handgeschriebenen
Datenbankobjekte namentlich auf; die zwei neuen CHECK-Bedingungen und die beiden zusammengesetzten
Fremdschlüssel standen nicht drin, und der Test wurde dadurch rot — genau wie gewollt.
- **`/daten/` ist jetzt in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten
Commit.
+57 -15
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@@ -1,10 +1,10 @@
# #033 M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#53](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/53)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, frontend
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** 1 h 40 min
## Ziel
@@ -17,36 +17,78 @@ Die Vorleistung steht: das Polling liegt in genau einem Route Handler
## Zu entscheiden
- [ ] **`LISTEN`/`NOTIFY` in Postgres als Signal** — Empfehlung. Ein Trigger auf `Schrittergebnis`
- [x] **`LISTEN`/`NOTIFY` in Postgres als Signal** — Empfehlung. Ein Trigger auf `Schrittergebnis`
und `Lauf` schickt `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`; der Route Handler hält eine Verbindung
und schiebt weiter. Damit funktioniert es auch mit mehreren Instanzen der Anwendung, ohne
einen zweiten Dienst. Die Alternative — der Server fragt selbst alle zwei Sekunden — wäre
dasselbe Polling, nur an anderer Stelle.
- [ ] **Polling bleibt als Rückfall**, nicht als zweite Wahrheit: derselbe Handler antwortet weiter
- [x] **Polling bleibt als Rückfall**, nicht als zweite Wahrheit: derselbe Handler antwortet weiter
auf eine gewöhnliche Anfrage. Wer kein `EventSource` hat oder hinter einem Proxy sitzt, der
Ströme puffert, bekommt den alten Weg. Ein Rückfall, der nie geprüft wird, ist keiner —
deshalb ein Test je Weg.
## Aufgaben
- [ ] Trigger und `NOTIFY` in einer handgeschriebenen Migration, mit dem üblichen Vermerk (Prisma
- [x] Trigger und `NOTIFY` in einer handgeschriebenen Migration, mit dem üblichen Vermerk (Prisma
kennt Trigger nicht und will sie löschen)
- [ ] Route Handler liefert `text/event-stream`, schickt alle 25 s einen Kommentar als Herzschlag
- [x] Route Handler liefert `text/event-stream`, schickt alle 25 s einen Kommentar als Herzschlag
(sonst schließen Proxys die Verbindung) und beendet sauber bei `abort`
- [ ] **Der Handler prüft Recht und Mandant selbst** — ein offener Strom ist ein Leseweg wie jeder
- [x] **Der Handler prüft Recht und Mandant selbst** — ein offener Strom ist ein Leseweg wie jeder
andere (CLAUDE.md: Route Handler deckt die Hülle nicht ab)
- [ ] Client: `EventSource` mit Wiederverbindung; bei versteckter Lasche pausieren wie heute; bei
- [x] Client: `EventSource` mit Wiederverbindung; bei versteckter Lasche pausieren wie heute; bei
`error` auf Polling zurückfallen und das **einmal** melden, nicht bei jedem Versuch
- [ ] `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für
- [x] `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für
Caddy — ohne das kommt kein Ereignis an, und die Seite sieht aus, als sei sie hängen geblieben
- [ ] Obergrenze für gleichzeitige Ströme je Instanz, damit ein Browser mit vierzig Tabs die
- [x] Obergrenze für gleichzeitige Ströme je Instanz, damit ein Browser mit vierzig Tabs die
Verbindungen nicht aufbraucht
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test: zwei Sitzungen am selben Lauf — hakt die eine ab, sieht die andere es in unter einer
- [x] Test: zwei Sitzungen am selben Lauf — hakt die eine ab, sieht die andere es in unter einer
Sekunde, ohne neu zu laden
- [ ] Test: ohne Recht wird der Strom abgewiesen, bevor das erste Ereignis fließt
- [ ] Test: ein Lauf eines fremden Kunden liefert keinen Strom
- [ ] Test: der Rückfall auf Polling funktioniert — gefahren mit abgeschaltetem `EventSource`
- [ ] Der Herzschlag kommt an: eine Verbindung überlebt 60 s ohne Änderung
- [x] Test: ohne Recht wird der Strom abgewiesen, bevor das erste Ereignis fließt
- [x] Test: ein Lauf eines fremden Kunden liefert keinen Strom
- [x] Test: der Rückfall auf Polling funktioniert — gefahren mit abgeschaltetem `EventSource`
- [x] Der Herzschlag kommt an: eine Verbindung überlebt 60 s ohne Änderung
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Es wäre ein Rückschritt geworden.** Das Issue nannte Trigger auf `Schrittergebnis` und `Lauf`.
`laufZustand` trägt aber auch die Zahl der **Kommentare** — das Polling verglich alle zehn
Sekunden den ganzen Stand und sah sie damit, ein Strom sieht nur, was gemeldet wird. Mit den zwei
Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen **nie** angekommen, und niemandem wäre
etwas aufgefallen: die Seite sieht aus wie immer. Jetzt melden vier Tabellen, und
`tests/datenbankregeln.test.ts` zählt sie namentlich auf. Gegenprobe gefahren: ohne die Trigger auf
`Kommentar` und `Anhang` wird `tests/lauf-ereignisse.test.ts` rot.
- **`laufZustand` hat `anzahlAnhaenge` bekommen.** Anhänge gibt es seit #032, im Zustand standen sie
nicht. Ein Ereignis ohne Entsprechung im Zustand löst nichts aus, weil der Client vergleicht,
bevor er neu lädt — ein angehängtes Foto wäre also auch mit Trigger unsichtbar geblieben.
- **Ein Handler für beide Wege, unterschieden am `Accept`-Kopf.** So steht „Polling bleibt als
Rückfall, nicht als zweite Wahrheit“ nicht nur im Issue: es ist dieselbe Rechteprüfung, dasselbe
Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt wäre eine zweite Stelle, an der jemand
`rechtErforderlich` vergessen kann.
- **Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall.** Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich
mit JSON. `EventSource` verlangt `text/event-stream`, meldet einen Fehler und versucht es **nicht
wieder** — der Client fällt damit von sich aus auf Polling zurück. Kein eigener Fehlercode, kein
zweiter Pfad.
- **Eine LISTEN-Verbindung je Prozess, nicht je Strom** — und ausdrücklich **nicht** aus dem
Prisma-Pool: ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu, ein `LISTEN` darauf gilt
danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
- **Nach einem Verbindungsabbruch werden alle Zuhörer geweckt.** `NOTIFY` hat keinen
Zwischenspeicher; was während des Abbruchs passierte, ist verloren. Lieber ein Abruf zu viel als
ein stiller Stand, der falsch ist.
- **Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen**, nicht bloß ignoriert. Eine offene
Verbindung je Hintergrundlasche ist genau das, was die Obergrenze verhindern soll.
- **Zwei Fehler in `docs/betrieb/reverse-proxy.md` gefunden, beide aus #032:**
`client_max_body_size` stand auf **8m**, während `ANHANG_MAX_MB` 10 erlaubt — ein 10-MB-Foto wäre
an nginx mit „413“ gescheitert, und die freundliche Meldung der Anwendung wäre nie zum Zuge
gekommen. Jetzt 12m, mit dem Hinweis, dass beide Werte zusammengehören. Dazu beschrieb der
Kommentar am `proxy_read_timeout` noch das alte Polling.
- **Der Herzschlag ist echt über 70 Sekunden gefahren**, nicht nur im Test mit verkürztem Intervall:
`readyState` blieb `OPEN`, ein einziges Zustands-Ereignis, kein Fehler, kein Neuaufbau.
- **Gemessen statt behauptet:** der Haken war nach **485 ms** beim Zuschauer (Desktop) und nach
**487 ms** am Handy. Mit abgeschaltetem `EventSource` dauert derselbe Ablauf rund 13 Sekunden —
das ist zugleich der Nachweis, dass der Strom wirklich benutzt wird und nicht heimlich gepollt
wird.
- **Der Testname versprach `tests/e2e/live.spec.ts`**, also gibt es die Datei. Zwei Browser-Kontexte,
und für den Rückfall wird dem Zuschauer `EventSource` vor dem Laden weggenommen.
+70 -21
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #034 M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#54](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/54)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, frontend, infra
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 3 h 30 min
## Ziel
@@ -14,44 +14,93 @@ Ein zugewiesener Lauf fällt heute nur auf, wenn jemand die Übersicht öffnet.
## Zu entscheiden
- [ ] **Nur diese vier Ereignisse, je Empfänger abschaltbar** — Empfehlung. Ein allgemeiner
- [x] **Nur diese vier Ereignisse, je Empfänger abschaltbar** — Empfehlung. Ein allgemeiner
Benachrichtigungsbaukasten ist eine Phase für sich; vier Ereignisse decken ab, was im Betrieb
wirklich fehlt.
- [ ] **Mail über SMTP, keine Dienstanbindung.** Eine selbst gehostete Anwendung soll an den
- [x] **Mail über SMTP, keine Dienstanbindung.** Eine selbst gehostete Anwendung soll an den
Mailserver des Hauses können, und das ist SMTP. Zugangsdaten verschlüsselt wie das
LDAP-Bind-Passwort.
- [ ] **Zustellung in einer Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad. Ein hängender
- [x] **Zustellung in einer Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad. Ein hängender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Dieselbe Sperre wie beim Abgleich
(`AbgleichSperre`) verhindert, dass zwei Instanzen dasselbe zweimal schicken.
## Aufgaben
- [ ] Modell `Zustellung`: Ereignis, Empfänger, Weg (MAIL | WEBHOOK), Versuche, letzter Fehler,
- [x] Modell `Zustellung`: Ereignis, Empfänger, Weg (MAIL | WEBHOOK), Versuche, letzter Fehler,
Zustand; mit Index auf das, was der Zeitplan abholt
- [ ] SMTP-Einstellungen unter Admin → Einstellungen: Host, Port, TLS, Benutzer, Passwort
- [x] SMTP-Einstellungen unter Admin → Einstellungen: Host, Port, TLS, Benutzer, Passwort
(verschlüsselt, nie in einer Antwort), Absender, „Testmail schicken“
- [ ] Webhook: Ziel-URL, Geheimnis, **HMAC-SHA256 über den Rumpf** im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`,
- [x] Webhook: Ziel-URL, Geheimnis, **HMAC-SHA256 über den Rumpf** im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`,
dazu ein Zeitstempel gegen Wiedereinspielen
- [ ] Wiederholung mit wachsendem Abstand (1, 5, 30, 120 Minuten), dann aufgeben und sichtbar
- [x] Wiederholung mit wachsendem Abstand (1, 5, 30, 120 Minuten), dann aufgeben und sichtbar
machen. Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine
- [ ] Überfälligkeit erkennt der Zeitplan, der schon läuft (`node-cron` im Prozess) — kein zweiter
- [x] Überfälligkeit erkennt der Zeitplan, der schon läuft (`node-cron` im Prozess) — kein zweiter
Dienst
- [ ] Je Benutzer abschaltbar; ein Benutzer ohne Mailadresse bekommt keine Mail und keinen Fehler
- [ ] Admin: die letzten Zustellungen mit Zustand und Grund
- [ ] **`{{generiertes_passwort}}` kommt in keine Nachricht.** Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
- [x] Je Benutzer abschaltbar; ein Benutzer ohne Mailadresse bekommt keine Mail und keinen Fehler
- [x] Admin: die letzten Zustellungen mit Zustand und Grund
- [x] **`{{generiertes_passwort}}` kommt in keine Nachricht.** Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
genau die Lücke, die das Projekt an jeder anderen Stelle geschlossen hat. Die Nachricht
enthält Titel, Status und einen Link — **keine Schrittinhalte**
- [ ] `docs/betrieb/`: SMTP einrichten, Webhook prüfen, Signatur nachrechnen
- [ ] Anleitung Kapitel 07
- [x] `docs/betrieb/`: SMTP einrichten, Webhook prüfen, Signatur nachrechnen
- [x] Anleitung Kapitel 07
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test gegen einen echten SMTP-Fänger im Container (mailpit): zugewiesen, überfällig,
- [x] Test gegen einen echten SMTP-Fänger im Container (mailpit): zugewiesen, überfällig,
abgeschlossen, Abgleich fehlgeschlagen — vier Mails, richtige Empfänger
- [ ] Test gegen einen lokalen Empfänger: die Signatur lässt sich mit dem Geheimnis nachrechnen, mit
- [x] Test gegen einen lokalen Empfänger: die Signatur lässt sich mit dem Geheimnis nachrechnen, mit
einem falschen nicht
- [ ] Test: eine fehlgeschlagene Zustellung wird wiederholt und ist danach sichtbar
- [ ] Test: zwei gleichzeitige Durchgänge schicken nichts zweimal
- [ ] Test: in **keiner** Nachricht steht ein erzeugtes Passwort — über alle Rumpftexte geprüft, wie
- [x] Test: eine fehlgeschlagene Zustellung wird wiederholt und ist danach sichtbar
- [x] Test: zwei gleichzeitige Durchgänge schicken nichts zweimal
- [x] Test: in **keiner** Nachricht steht ein erzeugtes Passwort — über alle Rumpftexte geprüft, wie
in #012
- [ ] Test: ein Benutzer mit abgeschalteter Benachrichtigung bekommt nichts
- [x] Test: ein Benutzer mit abgeschalteter Benachrichtigung bekommt nichts
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen.** `mitAbgleichSperre` lag in
`services/abgleich.ts`; die Warteschlange braucht dieselbe Mechanik, und zwei Fassungen davon
wären die schlechteste aller Lösungen. Sie heißt jetzt `mitSperre` in `services/sperre.ts`. Die
Tabelle behält den Namen `AbgleichSperre` — ein Umbenennen wäre eine Migration, die nichts
verbessert, und der Schlüssel sagt ohnehin, wer sperrt.
- **Niemand bekommt Post über die eigene Tat.** Steht nicht im Issue, ist aber der häufigste Grund,
Benachrichtigungen ganz abzuschalten. Der Handelnde fällt immer aus der Empfängerliste.
- **Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger.** Eine Meldung trägt Lauftitel und Gerätenamen;
ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der eine Weg nach draußen, den `sichtbareKundenIds`
nicht abdeckt. Ein Benutzer, der den Kunden des Laufs nicht sehen darf, bekommt keine Mail — mit
eigenem Test.
- **Die Einmaligkeit der Überfälligkeitsmeldung liegt in der Datenbank**, als partieller eindeutiger
Index. Der Zeitplan sieht jede Minute nach; ohne ihn bekäme der Zuständige für einen Lauf, der
über das Wochenende steht, **2880 Mails** — und jede einzelne davon wäre für sich korrekt, kein
Test rot. Gegenprobe gefahren: ohne den Index werden zwei Tests rot.
- **Fünf Versuche, nicht vier.** Die vier Wartezeiten aus dem Issue (1, 5, 30, 120 Minuten) liegen
*zwischen* den Versuchen — der fünfte Fehlschlag gibt auf. Meine erste Fassung indizierte um eins
verschoben und wartete nach dem ersten Fehlschlag fünf Minuten; der Test hat es sofort gezeigt.
- **Ein eigener Zeitplan, nicht derselbe wie der Abgleich.** Der Mailversand darf nicht warten, weil
gerade ein großes Verzeichnis gelesen wird. Zwei Takte sind billig.
- **`mailpit` gehört ins Tor vor dem Commit.** Ohne den Container überspringt die Suite **3 Tests**
(gemessen: 36 statt 33) — genau die, die den echten SMTP-Dialog prüfen. `CLAUDE.md`, das README
und `scripts/pruefe-doku.mjs` nennen ihn jetzt, und die Prüfung ist gegengeprobt: ohne ihn im
Block wird `pnpm pruefe:doku` rot.
- **`it.runIf(mailpitDa)` wird beim Einlesen der Datei ausgewertet.** Das Flag stand in `beforeAll`
und kam zu spät: der erste Lauf meldete „3 skipped“, war grün und hatte den Mailversand nie
geprüft. Jetzt wird auf Modulebene geprüft, wie bei `datenbankVerfuegbar`.
- **pnpm wollte eine Mindestalter-Sperre umgehen.** `pnpm add nodemailer` trug von sich aus
`minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15` ein — die Version war **vom selben Tag**. Das ist
kein Formfehler, sondern genau die Warnung, vor der die Regel schützt: ein frisches Release eines
Mailpakets ungeprüft einzubauen. Gepinnt ist jetzt `10.0.10` vom 14. September, die Ausnahme ist
weg, und die Konvention steht in `CLAUDE.md`.
- **Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite.** Beim Durchklicken aufgefallen: die Einstellungsseite
hatte zwei gleich benannte. Der neue heißt jetzt „Benachrichtigungen speichern“ — für einen
Menschen genauso verwirrend wie für einen Test.
- **Die Testmail geht direkt hinaus, nicht über die Warteschlange.** Ein Knopf, der „eingereiht“
meldet und den Fehler eine Minute später woanders zeigt, prüft nichts.
- **Der Mail-Schalter gilt auch für das eigene Konto**, anders als „aktiv“: sich selbst zu
deaktivieren wäre ein Eigentor, seine eigene Post abzustellen der häufigste Wunsch überhaupt. Eine
**Profilseite**, auf der das jeder selbst könnte, fehlt noch — sie kommt mit der Selbstauskunft
(#035). Bis dahin stellt ein Administrator es um, und so steht es in der Anleitung.
- **Im gebauten Stand wirklich gefahren:** SMTP eingetragen, Testmail bei mailpit angekommen, ein
überfälliger Lauf angelegt — und der Zeitplan hat die Meldung **von selbst** verschickt, ohne
Zutun. Dazu geprüft: das Passwort steht nicht im Quelltext der Seite, Speichern ohne Passwortfeld
behält es, die Zustellungsliste zeigt keinen Rumpf, und 390 px ohne waagerechtes Scrollen auf allen
drei Seiten.
+72 -19
View File
@@ -1,10 +1,10 @@
# #035 M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft
**Status:** offen
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** [#55](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/55)
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, frontend
**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** –
**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** 2 h 50 min
## Ziel
@@ -20,42 +20,95 @@ Anmeldung zu einer `Mitarbeiter`-Zeile zu kommen.
## Zu entscheiden
- [ ] **Anmeldung über OIDC, Zuordnung über den UPN, neue Rolle `MITARBEITER`** — Empfehlung. Das
- [x] **Anmeldung über OIDC, Zuordnung über den UPN, neue Rolle `MITARBEITER`** — Empfehlung. Das
Haus hat seine Leute ohnehin im Identitätsanbieter; wer sich anmeldet und keiner
Rollengruppe angehört, wird über `upn` einer `Mitarbeiter`-Zeile zugeordnet und bekommt genau
ein Recht: `selbstauskunft`. `Benutzer.mitarbeiterId` hält die Zuordnung fest.
Die Alternative — ein Link mit Token je Person — braucht keine Anmeldung, aber jeder
weitergeleitete Link ist dann ein Datenleck, und widerrufen müsste man je Person.
- [ ] **Was der Mitarbeiter sieht:** Titel, Status, Zeitraum und Gerät eines Laufs. **Nicht** die
- [x] **Was der Mitarbeiter sieht:** Titel, Status, Zeitraum und Gerät eines Laufs. **Nicht** die
Schritte, nicht die Notizen, nicht die Kommentare, nicht die Anhänge. In einem Lauf stehen
Arbeitsnotizen über Menschen und Zugangsdaten-Platzhalter; eine Selbstauskunft ist keine
Akteneinsicht. Das ist die wichtigste Entscheidung dieses Meilensteins und gehört in die
Anleitung, nicht nur in den Code.
- [ ] **Kein Zugang ohne Zuordnung.** Wer sich anmeldet und zu keiner `Mitarbeiter`-Zeile passt,
- [x] **Kein Zugang ohne Zuordnung.** Wer sich anmeldet und zu keiner `Mitarbeiter`-Zeile passt,
bekommt `/kein-zugriff` mit Begründung — nicht eine leere Seite, die wie ein Fehler aussieht.
## Aufgaben
- [ ] `Rolle` um `MITARBEITER` erweitern; `RECHTE` bekommt `selbstauskunft: ["MITARBEITER", …]`.
- [x] `Rolle` um `MITARBEITER` erweitern; `RECHTE` bekommt `selbstauskunft: ["MITARBEITER", …]`.
**Jede** Rollenprüfung in `tests/rollen.test.ts` wächst um eine Spalte — die Matrix ist
ausgeschrieben und nicht berechnet, genau damit das auffällt
- [ ] `Benutzer.mitarbeiterId` mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel
- [ ] Zuordnung beim Login über `upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung; mehrdeutig ist ein
- [x] `Benutzer.mitarbeiterId` mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel
- [x] Zuordnung beim Login über `upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung; mehrdeutig ist ein
Fehler und kein Zufallstreffer
- [ ] Eigene Seite `/meine-geraete`: meine Geräte, je Gerät die Läufe chronologisch, Titel und Status
- [ ] **Jede Abfrage schränkt auf die eigene Person ein** — nicht die Seite. Ein Lesemodell trägt
- [x] Eigene Seite `/meine-geraete`: meine Geräte, je Gerät die Läufe chronologisch, Titel und Status
- [x] **Jede Abfrage schränkt auf die eigene Person ein** — nicht die Seite. Ein Lesemodell trägt
seine Sicht selbst (CLAUDE.md)
- [ ] Die Navigation zeigt einem `MITARBEITER` nur diese Seite; alles andere ist weg, nicht grau
- [ ] Anleitung: ein eigenes kurzes Kapitel, an Mitarbeiter gerichtet und nicht an Techniker
- [x] Die Navigation zeigt einem `MITARBEITER` nur diese Seite; alles andere ist weg, nicht grau
- [x] Anleitung: ein eigenes kurzes Kapitel, an Mitarbeiter gerichtet und nicht an Techniker
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test: ein `MITARBEITER` sieht die Läufe seiner Geräte und keinen anderen
- [ ] Test: er sieht **keine** Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge — geprüft über die Antwort,
- [x] Test: ein `MITARBEITER` sieht die Läufe seiner Geräte und keinen anderen
- [x] Test: er sieht **keine** Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge — geprüft über die Antwort,
nicht über die Seite
- [ ] Test: er kann nichts schreiben — jede Server Action weist ihn ab (`tests/zugang.test.ts`
- [x] Test: er kann nichts schreiben — jede Server Action weist ihn ab (`tests/zugang.test.ts`
erkennt eine ungeprüfte Aktion ohnehin)
- [ ] Test: ohne passende `Mitarbeiter`-Zeile führt die Anmeldung auf `/kein-zugriff` mit Begründung
- [ ] Test: ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert
- [ ] Test: die Rollenmatrix ist vollständig — jede der fünf Rollen gegen jedes Recht
- [ ] Am Handy kein horizontales Scrollen
- [x] Test: ohne passende `Mitarbeiter`-Zeile führt die Anmeldung auf `/kein-zugriff` mit Begründung
- [x] Test: ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert
- [x] Test: die Rollenmatrix ist vollständig — jede der fünf Rollen gegen jedes Recht
- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel, und zwar aus einem Grund.** Die Aufgabe verlangte
`Benutzer.mitarbeiterId` „mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel“. Das geht
nicht: ein `Benutzer` trägt keine `kundeId`, gegen die man zusammensetzen könnte — ein
Administrator sieht alle Kunden. Stattdessen hält die Datenbank das fest, was hier wirklich zählt:
ein **CHECK**, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören (in beide Richtungen), und ein
**eindeutiger Index**, dass eine Person höchstens ein Konto hat. Die Zusage „sieht nur seine
eigenen Läufe“ hängt an der einen Kennung, und stärker als ein Fremdschlüssel darauf wird sie
nicht.
- **Nicht `/kein-zugriff`, sondern die Anmeldeseite.** Das Kriterium sah vor, dass eine Anmeldung
ohne passende Person auf `/kein-zugriff` führt. Diese Seite verlangt aber eine **Sitzung**, und
bei gescheiterter Anmeldung gibt es keine — sie würde auf die Anmeldeseite zurückleiten, also im
Kreis. Die Begründung steht deshalb dort, mit zwei eigenen Fehlercodes (`keine-person`,
`upn-mehrdeutig`). Der Geist des Kriteriums ist damit erfüllt: keine leere Seite, die wie ein
Fehler aussieht.
- **Ein bestehender Test seit #007 fand eine echte Lücke.** `staerksteRolle` benutzte `LESER` als
Startwert, und das war zugleich eine **Untergrenze**: `staerksteRolle(["MITARBEITER"])` ergab
`LESER`, also **mehr** Rechte als übergeben. Solange alle Rollen mindestens `LESER` waren, fiel
das nie auf. Der Test „gibt bei nur <Rolle> diese Rolle zurück“ war sofort rot.
- **Jeder Navigationseintrag nennt jetzt sein Recht.** Bis hierher stand `recht` nur am
Admin-Bereich — das genügte, weil jede Rolle `lesen` durfte. Mit `MITARBEITER` stimmt das nicht
mehr, und ohne diese Änderung hätte die Seitenleiste ihm sechs Links angeboten, die alle auf
`/kein-zugriff` führen.
- **Zwei Bedienfehler beim Durchklicken gefunden**, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach
der Anmeldung ist `/`, und die Übersicht verlangt `lesen`. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür
fehlt dir die Berechtigung“ — und der Knopf auf jener Seite führte zurück auf `/`, also im Kreis.
Beides behebt `startseite(rolle)` in `src/server/auth/rollen.ts`, an einer Stelle und mit Test.
- **Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der Befund.** Der Test „sieht keine Notizen“ prüft die
**Antwort**, und die ist sicher: `laufBauen` setzt sie aus den erlaubten Feldern zusammen. Als ich
im `select` versuchsweise `ergebnisse: { notiz }` ergänzte, blieb er deshalb grün — während der
Kopfkommentar der Datei behauptet, das `select` hole es „gar nicht erst“. Diese Behauptung hat
jetzt ihren eigenen Test, der die Datei selbst liest. Ein `select`, das Notizen mitliest, zieht
sie durch Protokolle und Fehlerberichte.
- **`selbstauskunft` hat auch der ADMIN nicht.** Es ist ein **Ersatz** für `lesen`, kein Zusatz: ein
zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die Einschränkung auf die
eigene Person vergisst. Wer beides braucht, braucht zwei Konten — und der CHECK verlangt das.
- **Der Rang von `MITARBEITER` liegt unter `LESER`.** Der Rang entscheidet, wer gewinnt, wenn jemand
in mehreren abgebildeten Gruppen steht. Stünde er darüber, verlöre ein Techniker seine Rechte,
weil er auch Mitarbeiter des Hauses ist.
- **Ein struktureller Test, dass keine Server Action `selbstauskunft` verlangt.** Die Zusage „kann
nichts schreiben“ steht nicht in einer Prüfung, sondern in der **Abwesenheit** einer Aktion mit
diesem Recht — und die muss jemand bewachen.
- **Die Weiche greift nur mit eingerichteter Gruppenzuordnung.** Ohne abgebildete Gruppen kann die
Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker oder Mitarbeiter ist. Ein Update, das jeden
aussperrt, dem die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update — mit eigenem Test.
- **Die authentik-Doku enthielt jetzt einen falschen Satz:** „Ist der Benutzer in keiner der vier
Gruppen, bekommt er `LESER`.“ Richtiggestellt, mit einem eigenen Abschnitt zur Selbstauskunft und
dem Hinweis, wie man das alte Verhalten behält.
- **Das Anleitungskapitel 09 ist an Mitarbeiter gerichtet**, nicht an die IT — das erste Kapitel
dieser Anleitung, das sich an jemanden außerhalb der IT wendet. Es lässt sich weitergeben, ohne
den Rest mitzuschicken, und sagt ausdrücklich, **warum** man die Schritte nicht sieht.
+136
View File
@@ -0,0 +1,136 @@
# #036 Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, test, docs
**Geschätzt:** 4 h **Tatsächlich:** 3 h 40 min
## Ziel
Acht Meilensteine von Phase 2 (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf `main`. Ein Review-Agent, der
den Code nicht geschrieben hat, hat sie gegen die Akzeptanzkriterien und gegen `CLAUDE.md` geprüft —
mit eigener Datenbank, Gegenproben und einem vollen Suitenlauf.
**Ergebnis:** Die Kernregeln halten. Fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung,
Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot. Alle Befunde lagen am Rand — in zwei
Route Handlern, einem Export-Pfad, in Betriebsdokumentation und in Kommentaren.
**Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben.** Das ist das wiederkehrende
Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der *aussieht*, als
prüfte er etwas.
## Behoben
### Schwer
- [x] **Der Link in der Mail „Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen“ war ein 404.** Gebaut wurde
`/verwaltung/verzeichnis` — `verwaltung` ist der Name des **Rechts**, die Seite liegt unter
`/admin/verzeichnis`. Das ist die eine Meldung, die an **alle** Administratoren geht, und
zwar im Moment eines Ausfalls: der Empfänger klickt und landet auf der
Nicht-gefunden-Seite. Die Pfade stehen jetzt als `MELDUNGS_PFADE` an einer Stelle, und ein
Test prüft **jeden gegen die Routen unter `src/app/`** — ein Pfad, den es nicht gibt, fällt
beim Testlauf auf und nicht im Postfach.
- [x] **Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt**, unter dem
Editor-Platzhalter „wird ersetzt“, und der Import nahm das stillschweigend an. Ein Redakteur
bringt eine noch unveröffentlichte Vorlage in eine zweite Installation — genau der Zweck des
Formats —, und der geteilte Abschnitt kommt dort ohne einen einzigen Schritt an. Baustein-
Abschnitte werden beim Export jetzt **aufgelöst**, wie beim Veröffentlichen; der Verweis
wandert weiterhin nicht mit.
### Mittel
- [x] **Der Route Handler, der Anhänge ausliefert, hatte keinen einzigen Test.** Die ganze
Rechteprüfung ließ sich durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, ohne dass ein Test rot
wurde. Das ist die **einzige** Stelle der Anwendung, die rohe Dateibytes ausliefert. Neu:
`tests/anhang-route.test.ts` fährt den Handler echt, acht Prüfungen — darunter das
Akzeptanzkriterium von #032 („nicht abrufbar **über seine Adresse**“), das bis hierher nur
auf Dienstebene geprüft war. Die Gegenprobe ist jetzt dreifach rot.
- [x] **`/api/scim` in der Proxy-Allowlist stand in keinem Test.** Die Zeile ließ sich entfernen,
ohne dass etwas rot wurde — und ohne sie leitet der Proxy jede Zustellung auf `/anmelden` um:
der Anbieter meldet „Provisioning failed“, in Laufzettel steht nichts, das Provisioning hört
still auf zu arbeiten. `OEFFENTLICH` ist jetzt exportiert, und ein Test prüft **in beide
Richtungen**: wer die Liste erweitert, muss es im Test aufschreiben. Eine Aufzählung, die nur
in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher.
- [x] **Ein offener Ereignisstrom überlebte Abmelden, Deaktivieren und Sitzungswiderruf.** Das
Recht wurde genau einmal geprüft, beim Aufbau, und Kennung samt Rolle für die Lebensdauer des
Stroms festgehalten. Ein Administrator deaktiviert ein Konto — und eine offen gelassene
Lasche bekommt weiter live Status, Schrittzustände und Zählwerte, bis jemand sie schließt.
`docs/architektur.md` verspricht „ein deaktivierter Benutzer wird auch mit gültigem Cookie
abgewiesen“; für einen Strom galt das nicht. Der Herzschlag prüft jetzt nach
(`sitzungNochGueltig`), eine Herabstufung engt den Strom ein statt ihn zu beenden.
- [x] **`README.md` kannte die Rolle `MITARBEITER` nicht**, und ein Satz daneben war seit #035
falsch: „Unbekannte Benutzer werden beim ersten Login angelegt.“ Wer auf v0.2.0 hebt, liest
das README, nimmt an, für Leute ohne Rollengruppe bleibe alles wie bisher — und sperrt danach
genau diese Leute aus. #035 hatte den Satz in `docs/betrieb/authentik.md` richtiggestellt und
das README stehengelassen. Dazu: der Stand stand weiter auf „in Entwicklung auf v0.1.0“.
- [x] **`docs/betrieb/sicherung.md` nannte einen Anhänge-Pfad, den es nirgends gibt**
(`/opt/laufzettel/daten/anhaenge`) — als Rückfallwert in einem Skript, in dem ein `rm -rf`
steht. `deploy/install.sh` setzt `/var/lib/laufzettel/anhaenge`, und ohne die Variable nimmt
die Anwendung `./daten/anhaenge` relativ zu ihrem Arbeitsverzeichnis. Der Rückfall passte zu
**keinem** der drei. Jetzt `${ANHAENGE_PFAD:?…}`: fehlt die Variable, **bricht** der Befehl
ab, statt zu raten — vor dem `rm -rf`. Dasselbe Dokument hat denselben Fehler in #032 schon
einmal gehabt.
- [x] **Attributnamen wurden nur in der Server Action geprüft**, während sich
`src/server/graph/leser.ts` im Kommentar darauf berief („feste Feldnamen aus
`ATTRIBUT_MUSTER`, also ist hier nichts zu maskieren“). Nachgewiesen: ein Name mit Komma und
`$filter` kam durch den Dienst und schrieb einen **zweiten `$filter`** in die Graph-Adresse.
Hereinkommen konnte er nur mit `verwaltung` oder per Skript, Seed und `psql`, die
Sicherheitswirkung ist also klein — der Befund ist der **Ort** der Regel. Jetzt
`zuordnungPruefen` im Dienst (wirft) und Verwerfen in `zuordnungLesen` (damit eine kaputte
Zeile nicht die Quellenliste sprengt).
### Leicht
- [x] **Drei Kommentare versprachen mehr als der Code hält.** Der Kommentar am Konstanten-Block der
Wartezeiten sagte „nach dem vierten Fehlschlag wird aufgegeben“, während es der fünfte ist —
und das ist der Kommentar, den man zuerst liest. Die Migration der Benachrichtigungen
behauptete „der Dienst prüft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung“; tut er nicht,
und er soll es auch nicht (zwei Instanzen hinter einem Lastverteiler fragen beide und
bekommen beide „nein“ — nur der partielle Index hält). **Die Migration selbst bleibt
unverändert:** eine angewandte Migration wird nicht umgeschrieben, so wie eine
veröffentlichte `VorlagenVersion` nicht. Die Richtigstellung steht bei `einreihen`, wo sie
gelesen wird.
- [x] **Der Protokolleintrag „UPN mehrdeutig“ nannte immer „2“**, auch bei sieben Treffern:
`personZuUpn` hatte `take: 2`, und dieselbe Zahl ging in den Eintrag. Wer das Protokoll
liest, liest es, **um den Fall aufzulösen** — er muss wissen, wie viele Zeilen zu bereinigen
sind. `take` entfernt, Test mit vier Treffern.
- [x] **`anzahlSchritte` im Protokoll eines neuen Laufs zählte die Version, nicht den Lauf.** Bei
einer Vorlage mit abteilungsgebundenen Abschnitten (#031) behauptete der Eintrag mehr
Schritte, als der Lauf hat. Das Protokoll ist seit #023 ansehbar.
- [x] **Die Phase-2-Seiten fehlten in der 390-px-Prüfung.** Ergänzt: Bausteinliste, Schnellstart,
Protokoll, Zustellungen — gerade die Tabellen, also die Stellen, an denen horizontales
Scrollen entsteht. Jedes Issue berichtet eine Klickprobe von Hand; eine Probe von Hand ist
kein Regressionstest.
- [x] **Der Graph-Seitenabruf folgte `@odata.nextLink` ohne Host-Prüfung**, mit einem mandantenweit
gültigen Token im Kopf. Graph über TLS zu trauen ist vertretbar — aber `GRAPH_API_URL` ist
absichtlich einstellbar (nationale Clouds, Test-Doppelgänger), und ein Tippfehler darin
schickte das Token woandershin. `naechsteSeite` vergleicht jetzt den Ursprung.
## Nicht behoben, bewusst
- **`anhaengeDesLaufs` liegt in `services/` und wendet keine Mandantensicht an.** Beide Aufrufer
prüfen den Lauf vorher, und die Kommentare sagen das auch — aber es steht gegen die Regel aus
`CLAUDE.md` („`queries/*` wenden ihre Sicht selbst an, damit kein Aufrufer sie vergessen kann“).
Zwei Aufrufer in zwei Schichten gibt es schon; der dritte ist der, der es vergisst. Eigenes
Issue: [#037](037-anhaenge-lesemodell.md).
- **`/meine-geraete` fehlt weiter in der 390-px-Prüfung.** Die Seite verlangt `selbstauskunft`, und
das hat nur `MITARBEITER`; der E2E-Ablauf meldet sich als Admin an und würde die
Verweigerungsseite messen. Dafür braucht es ein eigenes Konto samt Personenbindung — siehe
[#037](037-anhaenge-lesemodell.md).
- **Das Graph-Token wird einmal je Abgleich geholt**, vor der Seitenschleife. Bei einem Mandanten,
dessen Abgleich länger als die Token-Lebensdauer läuft, hilft der Sicherheitsabstand nicht. Das
gehört auf die offene Prüfliste in `docs/betrieb/entra-id.md` und ist ohne echten Mandanten nicht
zu beurteilen.
## Was der Review *nicht* gefunden hat
Benannt, weil es den Befunden ihr Gewicht gibt: keine `kundeId` oder `quelleId` aus der Eingabe
statt aus Sitzung bzw. Token; kein Lesemodell, das seine Sicht ganz vergisst; keine
Client-Komponente mit einem Wert-Import aus `src/server/*`; kein Geheimnis in einer Sicht, Antwort
oder einem Protokolleintrag; kein gespeichertes `{{generiertes_passwort}}`; kein Codepfad, der
annimmt, dass nur ein Mensch einen Schritt erledigt.
Ein Befund des Reviews war **falsch**: der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht
direkte Aufrufe in `tests/lauf-ereignisse.test.ts`, darunter „weist ohne Anmeldung ab“ und „liefert
für einen fremden Kunden keinen Strom“. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde.
+87
View File
@@ -0,0 +1,87 @@
# #037 Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, backend, test
**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 1 h 50 min
## Ziel
Zwei Befunde aus [#036](036-reviewbefunde-phase-2.md), die mehr sind als eine Korrektur: beide
verlangen einen Umbau, und beide sind heute kein Schaden, sondern eine offene Flanke.
## 1. `anhaengeDesLaufs` ist ein Lesemodell am falschen Ort
`anhaengeDesLaufs(laufId)` liegt in `src/server/services/anhaenge.ts`, nimmt nur eine Lauf-Kennung
und wendet **weder Rollen- noch Mandantensicht** an. Beide Aufrufer
(`src/app/(app)/laeufe/[id]/page.tsx` und `src/server/queries/druck.ts`) prüfen den Lauf vorher, und
die Kommentare sagen das auch — es ist also heute kein Fehler.
Es steht aber gegen die Regel aus `CLAUDE.md` und `docs/architektur.md` §2: Lesemodelle liegen in
`queries/*` und **wenden ihre Sicht selbst an, damit kein Aufrufer sie vergessen kann**. Zwei
Aufrufer in zwei Schichten gibt es schon; der dritte ist der, der es vergisst — und er wird nicht
auffallen, weil die zwei bestehenden korrekt sind.
- [x] Nach `src/server/queries/anhaenge.ts` ziehen, mit `HandelnderBenutzer` als Parameter
- [x] Mandanten- und Rollensicht dort anwenden, nicht beim Aufrufer
- [x] Test: ein Benutzer, der auf andere Kunden beschränkt ist, bekommt eine leere Liste — **ohne**
dass der Aufrufer vorher geprüft hat
- [x] Gegenprobe: die Sicht entfernen, der Test muss rot werden
## 2. `/meine-geraete` fehlt in der 390-px-Prüfung
Die Seite ist das Ergebnis von #035 und ausdrücklich mit „am Handy kein horizontales Scrollen“
abgenommen — von Hand. In `tests/e2e/mobil.spec.ts` steht sie nicht, und sie kann dort nicht
einfach ergänzt werden: sie verlangt das Recht `selbstauskunft`, und das hat nur `MITARBEITER`. Der
Ablauf meldet sich als Admin an und würde die Verweigerungsseite messen — die scrollt garantiert
nicht.
- [x] Ein `MITARBEITER`-Konto für die Abläufe: lokales Passwort, verknüpft mit einer
`Mitarbeiter`-Zeile (der CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle` verlangt die Verknüpfung)
- [x] Im Seed oder im E2E-Vorlauf? **Im Vorlauf**, denn ein Konto mit bekanntem Passwort gehört
nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft
- [x] `/meine-geraete` in die Seitenliste von `mobil.spec.ts`
- [x] Dabei prüfen, was ein `MITARBEITER` auf den **anderen** Seiten sieht: die Rollenmatrix ist in
Vitest vollständig, aber kein Ablauf klickt sie durch
## Akzeptanzkriterien
- [x] `anhaengeDesLaufs` liegt in `queries/`, und ein Test belegt die Sicht ohne Vorprüfung des
Aufrufers
- [x] `/meine-geraete` wird bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`
- [x] Beide Gegenproben werden rot
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Das Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed** — wie im Issue vorgezeichnet, und der Grund hat
sich beim Schreiben bestätigt: ein Konto mit bekanntem Passwort gehört nicht in einen Seed, der
auch produktiv läuft. Es trägt `ZZ` im Namen und fällt damit unter das Aufräumen aus
[#027](027-e2e-reste-vorlagen.md); der Nachlauf meldet es mit („1 Benutzer“).
- **Die Person wird gewählt, nicht gesetzt:** die erste aktive mit mindestens einem Gerät. Eine
feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed, und ohne Gerät zeigte die Seite nur ihren
Leerzustand — der Test hätte dann nichts gemessen. Der Vorlauf bricht mit einer Erklärung ab, wenn
es keine solche Person gibt.
- **Ein zweiter Test dazu, den das Issue nicht verlangte:** dass ein `MITARBEITER` auf
`/meine-geraete` **keinen** Link in die Verwaltung angeboten bekommt. Die Rollenmatrix ist in
Vitest vollständig, und seit #035 nennt jeder Navigationseintrag sein Recht — dass das im
**gerenderten** DOM ankommt, prüfte nichts. Gegenprobe: ein Eintrag ohne `recht`, und der Test
wird rot.
## Was dabei schiefging, und warum es hier steht
Für das zweite Konto brauchte `anmelden` eine Variante, die nicht auf `/` wartet — ein
`MITARBEITER` landet auf `/meine-geraete`, weil `startseite(rolle)` das Ziel an der Rolle
entscheidet (#035). Dabei habe ich das Warten für **alle** gelockert: „irgendeine Adresse außer
`/anmelden`“.
Das sah harmlos aus und machte **zwei unverwandte Abläufe** unzuverlässig — und zwar nur im vollen
Durchgang, nicht beim Einzellauf: der nächste Schritt begann, bevor die Übersicht stand. Einer davon
war `laeufe.spec.ts` („verlangt für nicht zutreffend eine Begründung“), der mit dem Thema nichts zu
tun hat.
Behoben: `anmelden` wartet wieder streng auf `/`, `anmeldenMit` nimmt das Ziel als Parameter, und
beide warten zusätzlich auf `load` — ein `waitForURL` endet an der Adresse, nicht am geladenen
Dokument. **Die Lehre:** ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Ihn für
einen neuen Fall aufzuweichen kostet die Zuverlässigkeit aller alten, und das zeigt sich erst im
vollen Lauf.
+92
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@@ -0,0 +1,92 @@
# #038 Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.2.0
**Labels:** phase-2, test, infra
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 1 h 35 min
## Ziel
Beim Abschluss von [#027](027-e2e-reste-vorlagen.md) lief `pnpm test:e2e` erstmals seit dem
26. September wieder vollständig. **Sieben Abläufe waren rot**, und niemand hatte es gemerkt.
Keiner der sieben war ein Produktfehler — und genau das ist das Problem. Vier Ursachen:
| Ablauf | Ursache | Seit |
|---|---|---|
| `laeufe.spec.ts` | zählt die Felder des Zustands auf, `anzahlAnhaenge` fehlte | #033 |
| `stammdaten.spec.ts` | „kommt aus dem Verzeichnis“ steht seit #020 zweimal auf der Seite | #020 |
| `vorlagen-editor.spec.ts` | zieht am Handy feste 300 px, der Abstand ist 532 px | #030/#031 |
| `onboarding.spec.ts` | die **Entwicklungsdaten** wichen vom Seed ab | unbekannt |
Alle vier sind behoben. Das Muster bleibt: **die E2E-Schicht trägt Zusagen, die das Commit-Tor nicht
fährt** — Rückfall auf Polling, Herzschlag, 390 px, die Auslieferung eines Anhangs über seine
Adresse. Steht eine Zusage nur in Playwright, und läuft Playwright nur gelegentlich, dann ist sie
eine Notiz und keine Prüfung.
## Zu entscheiden
- [x] **`pnpm test:e2e` ins Tor vor dem Commit?** → **Nein.** Dagegen: es verlangt einen **gebauten,
laufenden** Stand (`pnpm build && pnpm start`), dauert über vier Minuten und braucht eine
Datenbank mit Seed-Bestand. Vier Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.
- [x] **Gewählt: eine kleinere, verbindliche Regel.** E2E läuft vor jedem Merge nach `main` — das wären
acht Läufe in Phase 2 gewesen und hätte jeden der vier Befunde am Tag seiner Entstehung
gezeigt. Das ist die Empfehlung.
- [x] **Nicht im CI** (`.gitea/workflows/ci.yml`). Dort ist kein Runner registriert; das zu ändern
ist eine eigene Entscheidung und gehört nicht in dieses Issue.
## Aufgaben
- [x] Die gewählte Regel in `CLAUDE.md` aufschreiben, mit **gemessener** Dauer und der Begründung,
warum sie nicht im Commit-Tor steht
- [x] Die Voraussetzungen, die `tests/e2e/global-setup.ts` prüft, in derselben Reihenfolge
dokumentieren — der Vorlauf ist inzwischen die ehrlichste Beschreibung dessen, was E2E braucht
- [x] Prüfen, welche Zusagen **ausschließlich** in E2E stehen, und für jede entscheiden: gehört sie
zusätzlich in einen Vitest-Test, der den Handler direkt fährt? (Das Muster steht in
`tests/scim.test.ts`, `tests/anhang-route.test.ts` und `tests/lauf-ereignisse.test.ts`.)
- [x] Mindestens die Rechteprüfung der beiden Phase-2-Handler ist damit schon abgedeckt — bleiben
Rückfall auf Polling, Herzschlag am echten Browser und 390 px
## Akzeptanzkriterien
- [x] In `CLAUDE.md` steht, wann E2E läuft, und die Angabe ist gemessen, nicht geschätzt
- [x] Eine Liste der Zusagen, die nur in E2E stehen — und zu jeder eine Entscheidung
## Die Entscheidung, und was sie gekostet hat
**Nicht im Commit-Tor.** Gemessen am 2026-10-11: Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe **256 s** — zusammen
4 min 37 s, zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor,
das umgangen wird, und ein umgangenes Tor prüft nichts.
**Vor jedem Merge nach `main`.** In Phase 2 wären das acht Läufe gewesen, und jeder der vier
Befunde aus #027 wäre am Tag seiner Entstehung aufgefallen. Die Regel steht in `CLAUDE.md` mit den
gemessenen Zahlen und der Begründung; `docs/architektur.md` §5b trägt sie mit.
**Nicht im CI**, weil dort kein Runner registriert ist. Das zu ändern ist eine eigene Entscheidung
und gehört nicht in dieses Issue.
## Die Liste der Zusagen — und was sich davon holen ließ
Geprüft wurde jeder der 16 Abläufe gegen die Frage „gibt es dafür ein Vitest-Gegenstück?“. Das
Ergebnis steht als Tabelle in `CLAUDE.md`. Die Kurzfassung:
**Nichts davon lässt sich nach Vitest holen** — alle brauchen einen echten Browser: Layout bei
390 px, `BarcodeDetector`, Touch-Ereignisse, zwei Browser-Kontexte gleichzeitig, Zwischenablage,
Print-CSS, gerendertes DOM, und überhaupt die Hydrierung. Die Antwort auf #038 ist deshalb nicht
„verlagern“, sondern „regelmäßig laufen lassen“.
**Was sich holen ließ, ist geholt** — und das war mehr als erwartet:
- Die **Rechteprüfung der Route Handler** steht seit [#036](036-reviewbefunde-phase-2.md) in
`tests/anhang-route.test.ts`, `tests/lauf-ereignisse.test.ts` und `tests/scim.test.ts`: die
Handler werden mit echten `Request`-Objekten gefahren, nicht über die Oberfläche.
- Neu in diesem Issue: `tests/zugang.test.ts` prüft **strukturell**, dass jede `page.tsx` unter
`(app)` und jeder `route.ts` sein Recht selbst prüft. Die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen
dort namentlich samt Begründung, und ein Test prüft auch die **Gegenrichtung**: eine Ausnahme für
einen Handler, den es nicht mehr gibt, verdeckt beim nächsten Mal einen echten Befund.
Dass das nötig war, ist der eigentliche Fund: die Zusage „jede Seite prüft selbst“ steht seit #007
in `CLAUDE.md`, und sie hielt bis hierher **nur durch Nachsehen von Hand**. Der Review von Phase 2
hat alle 27 Seiten durchgesehen — das gilt für den Tag, an dem es lief. Beide Gegenproben (eine
Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden jetzt rot.
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# #039 M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.3.0
**Labels:** phase-3, backend, frontend
**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** 5 h 20 min
## Ziel
Eine Checkliste enthält heute **alles**, und was nicht zutrifft, wird von Hand auf
`NICHT_ZUTREFFEND` gesetzt. Der echte Fall steht im Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt **beide**
Konto-Abschnitte — „Konto anlegen (Active Directory)“ mit 5 Schritten und „Konto anlegen (Entra
ID)“ mit 4 —, obwohl in jedem einzelnen Lauf nur einer gilt. Die Variable `konto_typ` sagt es
bereits; niemand wertet sie aus.
Neun Schritte, die ein Techniker bei jedem Onboarding wegklickt. Die Abschnitts-Aktion aus #013
macht es erträglich, aber sie ist ein Pflaster: der Fortschrittsbalken zählt die Schritte mit, und
im Archiv steht später eine Checkliste mit einem Abschnitt, den niemand je gebraucht hat.
Setzt [#031](031-abteilungsabschnitte.md) voraus: `geltendeAbschnitte` und `nurGeltende` sind die
Stelle, an der das sitzt.
## Zu entscheiden
- [x] **Wann wird ausgewertet?** Das ist die Entscheidung, an der alles hängt.
Für Abteilungen (#031) wird beim **Start festgeschrieben** — die Abteilung des Laufs steht
dann fest, und ein archivierter Lauf muss genau die Schritte zeigen, die damals galten.
Für Bedingungen reicht das **nicht**: eine Bedingung auf einer Variable (`konto_typ`) ließe
sich beim Start auswerten, eine Bedingung auf einem **Schrittergebnis** („wenn Schritt 3 =
nein, dann Abschnitt B“) nicht — die Antwort entsteht erst während der Arbeit.
Empfehlung: **laufend auswerten, Ergebnis mitschreiben.** Die Auswertung läuft bei jeder
Änderung an einem Schrittergebnis; was dabei herauskommt, wird in den Lauf geschrieben (wie
`geltendeAbschnitte`). Damit gilt für das Archiv weiter „der Lauf weiß, was galt“, und der
Ereignisstrom aus #033 trägt die Änderung ohnehin schon zur zweiten Sitzung.
- [x] **Woran darf eine Bedingung hängen?** Empfehlung: an einer **Variable** des Laufs und an
einem **Schrittergebnis** derselben Version. Nicht an Gerätetyp, Abteilung oder Rolle — für
Abteilungen gibt es #031, und je mehr Quellen, desto schwerer zu erklären, warum ein Schritt
fehlt.
- [x] **Wie wird sie gespeichert?** Empfehlung: ein Json-Feld `bedingung` an `VorlagenAbschnitt`
und `VorlagenSchritt`, mit einem engen Schema — `{ art: "variable", schluessel, operator,
wert }` oder `{ art: "schritt", schrittId, zustand }`. Json, weil `konfig` es schon so macht
und ein neuer Operator dann keine Migration braucht.
**Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`/`oder`, keine Verschachtelung: das wäre
eine kleine Sprache, die niemand im Editor pflegen kann, und ein Abschnitt, der aus
unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu viel.
- [x] **Was passiert mit einem Schrittergebnis, das schon Daten trägt**, wenn die Bedingung
umschlägt? Empfehlung: die Zeile **bleibt** und wird nur ausgeblendet. Löschen hieße, eine
Notiz zu verlieren, die jemand geschrieben hat; und schlägt die Bedingung zurück, ist sie
wieder da.
## Aufgaben
- [x] Migration: `bedingung Json?` an `VorlagenAbschnitt` und `VorlagenSchritt`, dazu ein CHECK, der
sicherstellt, dass eine Bedingung auf einen Schritt **derselben Version** zeigt (sonst zeigt
sie nach dem Veröffentlichen ins Leere)
- [x] `src/lib/bedingungen.ts`, framework-frei: Schema, Auswertung, und die Liste der Schritte und
Abschnitte, die gelten. **Dieselbe Stelle für alle drei Schichten**, wie
`src/lib/geltende-abschnitte.ts`
- [x] Auswertung bei jedem Schreiben an einem `Schrittergebnis`; das Ergebnis in den Lauf
- [x] Abschlussregel: ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält den Abschluss **nicht** auf (dieselbe
Regel wie bei #031, dieselbe Funktion)
- [x] Fortschrittsbalken und Zählwerte rechnen nur mit dem, was gilt
- [x] Editor: Bedingung an Abschnitt und Schritt setzen, mit Auswahl der Variable bzw. des Schritts
**aus derselben Version**; eine Vorschau, die sagt „gilt, wenn …“
- [x] Warnung im Editor bei einer Bedingung auf einen Schritt, der **nach** dem bedingten steht —
sie wäre beim Abarbeiten noch offen, und der Abschnitt erschiene erst rückwirkend
- [x] Abarbeitung: ausgeblendete Abschnitte verschwinden, ohne die Nummerierung zu verschieben
(`01 · Vorbereitung` kommt aus der Position und wird nie gespeichert)
- [x] Druckansicht und Archiv zeigen, was galt
- [x] Export/Import: die Bedingung wandert mit, und ein Verweis auf einen Schritt wird dabei auf die
**neue** Kennung umgeschrieben — sonst zeigt sie in der zweiten Installation ins Leere
- [x] Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ bekommt die Bedingung auf `konto_typ`, die beiden
Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich gegenseitig aus. Das ist die Gegenprobe am
echten Fall.
- [x] Anleitung Kapitel 04 (Vorlagen): wann eine Bedingung das richtige Mittel ist und wann eine
zweite Vorlage
## Akzeptanzkriterien
- [x] Test: ein Lauf mit `konto_typ = AD` hat die 5 AD-Schritte und **keinen** der 4 Entra-Schritte
- [x] Test: dasselbe umgekehrt, und bei nicht gesetzter Variable gelten **beide** — eine Bedingung,
die nicht entschieden werden kann, blendet nichts aus
- [x] Test: eine Bedingung auf einem Schrittergebnis schlägt um, **während** der Lauf läuft, und der
Abschnitt erscheint
- [x] Test: ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält den Abschluss nicht auf
- [x] Test: ein Schrittergebnis mit Notiz bleibt stehen, wenn seine Bedingung umschlägt, und ist
danach wieder da
- [x] Test: Export und Import einer Vorlage mit Bedingungen ergeben dieselbe Struktur, und der
Schritt-Verweis zeigt auf den richtigen Schritt der **neuen** Version
- [x] Test: ein archivierter Lauf zeigt genau die Schritte, die bei seinem Abschluss galten
- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Die Entscheidungen aus dem Issue sind so gefallen wie empfohlen**, und zwei davon haben sich im
Code als richtig erwiesen:
- **Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben.** Eine Bedingung auf einer Variable ließe
sich wie #031 beim Start festhalten; eine auf einem Schrittergebnis nicht — und genau die ist der
interessante Fall (ein Abschnitt „Nacharbeit“, der erscheint, wenn der Restore-Test
fehlschlägt).
- **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Ein Lauf ohne `konto_typ` zeigt beide Konto-Abschnitte —
genau wie vor diesem Meilenstein. Eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung.
- **`OFFEN` ist eine Antwort, keine Lücke.** Der Unterschied zur Variable musste scharf gezogen
werden: eine nicht gesetzte Variable ist nicht entscheidbar, ein offener Schritt dagegen klar
„noch nicht erfüllt“. Wäre `OFFEN` unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an
sichtbar — das Gegenteil des Zwecks.
- **Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen**, und das war die größte Einzelerkenntnis.
**Vier** Wege schreiben eine Struktur neu und geben dabei neue Kennungen: Import, Export, Seed und
`entwurfSpeichern`. Eine Bedingung auf einer Kennung überlebt keinen davon. `bedingungAufloesen`
ist für alle vier dieselbe Stelle; dass eine Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt, hält
zusätzlich ein Trigger.
- **Ein struktureller Test bewacht die drei Schichten.** Abschlussregel, Abarbeitung und Druck
müssen alle `geltendeStruktur` rufen; vergisst eine es, sieht der Techniker andere Schritte als
der Ausdruck. Der Test liest die drei Dateien — dieselbe Art Prüfung wie „jede Seite prüft selbst“
(#038).
- **Zwei Schemas für dieselbe Form liefen fast auseinander.** Austauschformat und Editor-Struktur
brauchen die Pfad-Form; ich hatte sie zweimal geschrieben, und TypeScript meldete es erst, als die
beiden Typen aufeinandertrafen. Jetzt steht `PfadBedingungSchema` in `src/lib/bedingungen.ts`, und
`vorlagen-format.ts` importiert es.
## Zwei stille Datenverluste, gefunden bei der Klickprobe
Beides hätte keine Suite gezeigt, und das zweite war **älter als dieser Meilenstein**:
- **Der Import verwarf `nurFuerAbteilungen`.** Der Export schreibt die Abteilungseinschränkung seit
[#031](031-abteilungsabschnitte.md), das Schema nimmt sie an — und der Import setzte sie nicht.
Eine Vorlage, die jemand in eine zweite Installation brachte, verlor ihre Abteilungsabschnitte:
sie galten dort für **alle**. Also mehr Schritte statt weniger, und niemand merkt es.
- **Die tiefe Kopie verwarf sie ebenfalls — und seit heute auch die Bedingung.** „Bearbeiten“ einer
Vorlage erzeugt eine tiefe Kopie als Entwurf (#009); `vorlageDuplizieren` dasselbe. Beide hatten
die Kopie einzeln ausgeschrieben, und beide vergaßen dieselben Felder. Damit verlor **jede
Bearbeitung** alle Abteilungseinschränkungen.
**Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp.** `VersionMitInhalt` nannte weniger Felder,
als die Abfrage liefert; die Felder waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt ist der Typ
aus Prisma abgeleitet — ein neues Feld am Modell ist dort automatisch vorhanden.
Gefunden hat es die **Klickprobe am gebauten Stand**: der Editor zeigte „Bedingung gesetzt“ in der
veröffentlichten Version, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Das ist genau der Grund, warum diese
Probe in `CLAUDE.md` steht.
Bewacht wird es jetzt von einem Test, der Kopie und Original **Feld für Feld** vergleicht — nicht
stichprobenweise. So fällt auch das nächste Feld auf, das jemand ergänzt und beim Kopieren
vergisst.
- **Ein Mangel an der neuen Komponente**, aufgefallen beim Klicken: die Auswahlfelder standen in
einem umhüllenden `<label>`, und damit schluckte ihr zugänglicher Name den Text der gewählten
Option mit („VariableKontotyp“). Für einen Screenreader ist das eine Bezeichnung, die sich beim
Umschalten ändert. Jetzt `htmlFor`/`id` — derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular
(#016).
## Was offen bleibt
- **Kein `und`/`oder`**, bewusst. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte.
- **Ein Baustein-Schritt hat keine Bedingung** (der Abschnitt, in dem er steht, darf eine haben): ein
Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung auf einer Variable der Zielvorlage wäre dort
nicht entscheidbar.
- **Zwei Schritte mit demselben Titel im selben Abschnitt** sind über den Titel-Pfad nicht
unterscheidbar; die Bedingung zeigt dann auf den ersten. Benannt in `src/lib/bedingungen.ts` —
zwei gleich benannte Schritte nebeneinander kann auch ein Mensch nicht unterscheiden.
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@@ -0,0 +1,127 @@
# #040 M24 – Vier-Augen-Freigabe
**Status:** erledigt
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.3.0
**Labels:** phase-3, backend, frontend
**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** 3 h 30 min
## Ziel
Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Heute kann jeder `TECHNIKER` jeden Lauf abschließen und
archivieren.
Gebraucht wird: eine Vorlage kann sagen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“, und dann schließt ihn
ein **Zweiter** ab — nachweisbar im Protokoll.
## Zu entscheiden
- [x] **Freigabe am Lauf oder am Schritt?** Empfehlung: **am Lauf**, gesetzt von der Vorlage.
Am Schritt wäre feiner und verführt zu Checklisten, in denen an fünf Stellen jemand warten
muss; am Lauf ist es eine Aussage über die Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst.
Schritt-Freigaben bleiben möglich, wenn sich der Bedarf zeigt — `VorlagenSchritt.konfig` ist
ein Json.
- [x] **Wer darf freigeben?** Empfehlung: ein eigenes Recht `freigeben`, standardmäßig bei `ADMIN`
und `REDAKTEUR` — **nicht** bei `TECHNIKER`. Begründung: die Vier-Augen-Regel soll nicht
davon abhängen, dass zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist; und wer sie umgehen will,
braucht dann ein zweites Konto mit mehr Rechten, was im Protokoll steht.
- [x] **Darf der Bearbeiter sich selbst freigeben?** **Nein**, und das ist der ganze Sinn. Geprüft
wird gegen `Schrittergebnis.aktualisiertVonId` **und** `Lauf.erstelltVonId`: wer irgendetwas
daran getan hat, gibt nicht frei. Ein `ADMIN`, der allein im Haus ist, kommt damit nicht
weiter — das ist eine bewusste Härte, und die Anleitung sagt es.
- [x] **Was, wenn die Freigabe verweigert wird?** Empfehlung: ein Zustand „zurückgewiesen“ mit
Pflichtnotiz. Der Lauf geht zurück auf `IN_ARBEIT`, die Notiz steht im Protokoll und an der
Abarbeitungsansicht. Kein eigener `LaufStatus` — das wäre eine Änderung an einem Enum, das
vier Jahre halten soll; es genügt ein Feld plus Protokolleintrag.
## Aufgaben
- [x] Migration: `freigabePflicht Boolean` an `VorlagenVersion`, dazu `freigegebenVonId`,
`freigegebenAm` und `freigabeNotiz` am `Lauf`; CHECK, dass `freigegebenVonId` und
`freigegebenAm` zusammen gesetzt sind (wie bei `abgeschlossenAm`)
- [x] CHECK: `freigegebenVonId` ist **nicht** `erstelltVonId` — die Regel gehört in die Datenbank,
nicht nur in den Dienst (CLAUDE.md)
- [x] Recht `freigeben` in `RECHTE`, Rollenmatrix-Test erweitern
- [x] Dienst: `laufFreigeben(laufId, benutzer, notiz?)` und `laufZurueckweisen(laufId, benutzer,
notiz)`; Abschluss verlangt die Freigabe, wenn die Version sie fordert
- [x] Die Prüfung „wer hat daran gearbeitet“ an **einer** Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`
- [x] Benachrichtigung: ein neuer `Meldeanlass` `LAUF_FREIGABE_OFFEN` an die Rollen mit dem Recht —
sonst wartet ein Lauf, von dem niemand weiß
- [x] Oberfläche: Hinweis am Lauf („wartet auf Freigabe durch einen Zweiten“), Knöpfe für Freigeben
und Zurückweisen, Notizfeld; die Übersicht bekommt einen Filter „wartet auf meine Freigabe“
- [x] Editor: Häkchen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“ an der Version
- [x] Druckansicht und PDF nennen Freigeber und Zeitpunkt
- [x] Anleitung: Kapitel 02 (Läufe abarbeiten) und 04 (Vorlagen), mit dem Hinweis, dass ein
Einzelkämpfer sich nicht selbst freigeben kann
## Akzeptanzkriterien
- [x] Test: ein Lauf mit Freigabepflicht lässt sich nicht abschließen, solange keine Freigabe steht
- [x] Test: der Bearbeiter kann **nicht** freigeben — auch nicht als `ADMIN`
- [x] Test: die Datenbank weist es ebenfalls ab (CHECK), nicht nur der Dienst
- [x] Test: eine Rolle ohne `freigeben` wird abgewiesen, über jede Server Action
- [x] Test: Zurückweisen verlangt eine Notiz und setzt den Lauf auf `IN_ARBEIT`
- [x] Test: die Meldung geht an die Rollen mit dem Recht und nicht an alle
- [x] Test: ein Lauf **ohne** Freigabepflicht verhält sich unverändert — bestehende Läufe und
Vorlagen merken nichts
- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
## Beim Umsetzen dazugekommen
- **Die vier Entscheidungen sind so gefallen wie empfohlen.** Zwei haben sich im Code als besonders
tragend erwiesen:
- **Die Freigabe hängt an der Version, nicht an der Vorlage.** Eine veröffentlichte Version ist
unveränderlich — ein laufender Lauf kann seine Regel damit nicht unter den Füßen verlieren. In
der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie eine Freigabe verlangt.
- **Kein fünfter `LaufStatus` für „zurückgewiesen“.** Der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die
Begründung steht in `freigabeNotiz` und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad
betroffen, der heute vier Fälle kennt.
- **Als „gearbeitet“ zählt dreierlei** — angelegt, ein Schrittergebnis gesetzt, abgeschlossen.
Der **Zuständige** gilt bewusst nicht als Bearbeiter: eine Zuweisung ist noch keine Arbeit, und
wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Die Prüfung sitzt in
`hatDaranGearbeitet`, an einer Stelle — wie `laufMussVeraenderbarSein`.
- **Die Aufforderung entsteht außerhalb der Transaktion**, und das war die einzige knifflige Stelle:
der Abschlussversuch scheitert mit einem eigenen Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den
`laufAbschliessen` außen fängt, um die Meldung einzureihen und dann weiterzuwerfen. Innerhalb
würde sie mit dem Fehler zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand
weiß. Dafür musste die Transaktion in eine eigene Funktion (`abschlussVersuchen`).
- **Ein anderer Empfängerkreis als bei jeder anderen Meldung**: nicht der Zuständige, sondern jeder
mit dem Recht `freigeben` — ohne die, die gearbeitet haben. Eine Aufforderung zu etwas, das der
Dienst abweist, ist schlimmer als keine.
- **Ein partieller Unique-Index** (`Zustellung_freigabe_einmal`) hält die Mahnung bei einem Lauf
und Empfänger auf einmal. Ein Techniker versucht es mehrmals; ohne den Index wäre jede Mail für
sich korrekt und in Summe eine Belästigung — derselbe Fall wie „überfällig“ in #034, nur
schneller erreicht.
- **Die Freigabepflicht wandert bei „Bearbeiten“ und „Duplizieren“ mit.** Das war kein Zufall,
sondern die unmittelbare Lehre aus #039: dort hatte die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und
`bedingung` stillschweigend verworfen. Eine Vorlage soll ihre Freigabepflicht nicht durch eine
Textkorrektur verlieren.
## Was die Klickprobe gezeigt hat
Elf Prüfungen am gebauten Stand, alle grün — von „Freigabe-Karte sichtbar“ über „Zurückweisen
verlangt eine Begründung“ bis „Häkchen aus der Vorversion übernommen“ und 390 px.
**Drei rote Punkte waren meine eigenen Testfehler**, und der dritte ist festzuhalten:
1. Ein Selektor traf den **versteckten** Protokolltext „Lauf abgeschlossen“ statt der Erfolgsmeldung.
2. Ein Suchmuster `/freigeb/` traf nichts: in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge
gar nicht vor. Dreimal gesucht, bis es auffiel.
3. **Ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand.** Die Action
revalidiert den Pfad, und der Benutzer sieht das Ergebnis ohne Neuladen — ein Reload im selben
Kontext trifft dagegen den Router-Cache von Next. Das ist Next und kein Fehler dieser Anwendung,
aber es ist auch nicht, was ein Mensch tut. Die Probe prüft jetzt das echte Verhalten.
Nachgewiesen, bevor etwas geändert wurde: in einem frischen Browser-Kontext stand alles richtig
da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
## Was offen bleibt
- **Freigaben an einzelnen Schritten** gibt es nicht, bewusst. Am Lauf ist es eine Aussage über die
Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst; am Schritt verführte es zu Checklisten, in denen an
fünf Stellen jemand warten muss. `VorlagenSchritt.konfig` ist ein Json — wenn sich der Bedarf
zeigt, ist der Platz da.
- **Ein Einzelkämpfer kommt nicht weiter**: wer allein ist und an dem Lauf gearbeitet hat, kann ihn
nicht freigeben, auch nicht als Administrator. Das ist die Härte, die die Regel ausmacht, und die
Anleitung sagt es ausdrücklich.
+68
View File
@@ -0,0 +1,68 @@
# #041 M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift
**Status:** offen
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.3.0
**Labels:** phase-3, backend, frontend
**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** –
## Ziel
Wer ein Notebook übergibt, braucht ein Blatt, das der Empfänger unterschreibt — und das danach
auffindbar ist. Heute gibt es die Druckansicht eines Laufs (`/drucken/lauf/[id]`, #015): sie ist
hell, vollständig und als Vorstufe genau dafür gebaut. Was fehlt, ist die Datei.
Ein Browser-Ausdruck genügt nicht: er hängt am Drucker-Dialog des Betrachters, trägt dessen
Kopfzeilen und lässt sich nicht an ein Ticket anhängen.
## Zu entscheiden
- [ ] **Wie entsteht das PDF?** Empfehlung: **Chromium aus `@playwright/test`**, wie
`scripts/anleitung-pdf.ts` es für die Anleitung tut. Keine neue Abhängigkeit, keine zweite
Auslegung des Layouts — gedruckt wird dieselbe Seite, die die Druckansicht zeigt.
**Grenze, die genannt gehört:** damit braucht der Server einen Chromium. Im Compose-Stand ist
das eine Ergänzung am Image, nativ ein Paket. Die Alternative (`pdf-lib` oder ein
Dienst) wäre ein zweites Layout, das auseinanderläuft — der Preis ist höher.
- [ ] **Unterschrift auf Papier oder auf dem Gerät?** Empfehlung: **beides, in dieser Reihenfolge.**
Zuerst ein Unterschriftsfeld im PDF (eine Linie, Name, Datum) — das löst den Fall heute und
kostet fast nichts. Eine Unterschrift mit dem Finger auf dem Handy ist ein eigener Schritt-Typ
und gehört zu [#042](042-weitere-schritt-typen.md); sie landet dann als Bild im PDF.
Eine digitale **Signatur** im kryptografischen Sinn ist ausdrücklich **nicht** gemeint und
wäre eine eigene Phase.
- [ ] **Wird das PDF gespeichert oder bei jedem Abruf erzeugt?** Empfehlung: **bei jedem Abruf
erzeugt**, nicht gespeichert. Ein gespeichertes PDF ist eine zweite Wahrheit neben dem Lauf;
wird eine Notiz später berichtigt, stimmt es nicht mehr. Für den Fall „wir brauchen das Blatt
von damals“ gibt es das Archiv, das den Lauf unveränderlich hält.
**`{{generiertes_passwort}}` erscheint auch hier nicht** — die Druckansicht zeigt
`[Passwort – nicht gespeichert]`, und das PDF übernimmt das.
## Aufgaben
- [ ] `GET /api/laeufe/[id]/protokoll.pdf` — Route Handler, prüft sein Recht **selbst**
(`tests/zugang.test.ts` erzwingt das seit #038)
- [ ] Erzeugung über Chromium, gegen die eigene Druckansicht; eine Seitenvorlage mit Kopf (Kunde,
Lauf, Vorlage, Version), Inhalt und Fuß (Bearbeiter, Freigeber aus
[#040](040-vier-augen-freigabe.md), Unterschriftsfeld)
- [ ] Ein **Chromium-Vorrat** im Prozess: ihn je Anfrage zu starten kostet Sekunden. Eine Instanz,
die nach Leerlauf schließt — und eine Obergrenze gleichzeitiger Erzeugungen, wie
`SSE_MAX_STROEME` in #033
- [ ] Knopf „Protokoll als PDF“ an Lauf und Archiv
- [ ] `Dockerfile` und `deploy/install.sh` um Chromium ergänzen, **mit gemessener Bildgröße** im
Changelog — eine Ergänzung am Image, die niemand bemerkt, ist eine böse Überraschung beim
nächsten Rollout
- [ ] `docs/betrieb/` sagt, was die Erzeugung braucht und was passiert, wenn Chromium fehlt:
**eine Meldung, kein stilles leeres PDF**
- [ ] Anleitung Kapitel 02 und 10 (Archiv)
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test: das PDF enthält Titel, Vorlage mit Version, alle geltenden Schritte mit Zustand, Notizen
und Kommentare — geprüft am extrahierten Text, nicht am Vorhandensein der Datei
- [ ] Test: es enthält **kein** erzeugtes Passwort, über alle Schritt-Typen
- [ ] Test: ein Lauf eines fremden Kunden ist über die Adresse nicht abrufbar (wie #032 nach #036)
- [ ] Test: ohne Recht `401`, mit falschem Kunden `404`
- [ ] Test: fehlt Chromium, kommt eine Meldung mit Hinweis auf die Betriebsdoku — kein leeres PDF
- [ ] Test: zwei gleichzeitige Erzeugungen laufen, die dritte wartet oder wird abgewiesen (die
Obergrenze gilt)
- [ ] Ein Blatt ist ausgedruckt und gegengesehen worden — das ist eine Abnahme von Hand und steht
als solche im Devlog
+62
View File
@@ -0,0 +1,62 @@
# #042 M26 – Weitere Schritt-Typen
**Status:** offen
**Im Tracker:** –
**Meilenstein:** v0.3.0
**Labels:** phase-3, backend, frontend
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** –
## Ziel
`SchrittTyp` hat heute sechs Werte: `HAKEN TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM BEFEHL`. Das Enum und das
Json-Feld `konfig` sind seit #006 genau dafür gebaut, dass neue Typen ohne Migration der
bestehenden dazukommen.
Die Frage ist nicht, **wie** ein Typ dazukommt, sondern **welche** — und das Issue nennt sie
absichtlich noch nicht als beschlossen: ein Typ, der im Editor steht und in keiner Vorlage
auftaucht, ist ungenutzter und damit ungeprüfter Code.
## Zu entscheiden
- [ ] **Welche Typen?** Vorschlag, nach Nutzen geordnet, jeder mit dem Fall, der ihn verlangt:
| Typ | Der Fall | Ohne ihn |
|---|---|---|
| `DATEI` | „Foto des Typenschilds“ als **Pflicht** | ein Anhang ist seit #032 möglich, aber nie verlangt — ein Lauf schließt ohne ihn ab |
| `UNTERSCHRIFT` | Übergabe mit dem Finger auf dem Handy | das Blatt muss gedruckt und wieder eingescannt werden ([#041](041-pdf-uebergabeprotokoll.md)) |
| `MEHRFACHAUSWAHL` | „welche Lizenzen zugewiesen“ | heute ein Textfeld, also nicht auswertbar |
| `URL` | „Link zum Ticket“ | ein Textfeld ohne Prüfung und ohne Klick |
| `UEBERSCHRIFT` | eine Zwischenüberschrift ohne Zustand | ein `HAKEN`, den jemand abhaken muss, damit der Lauf fertig wird |
**Empfehlung: `DATEI` und `UNTERSCHRIFT`**, und die drei anderen nur, wenn eine Seed-Vorlage
sie wirklich benutzt. `UEBERSCHRIFT` ist der zweifelhafteste: ein Schritt ohne Zustand bricht
die Annahme „jeder Schritt hat ein `Schrittergebnis`“, und die steckt an vielen Stellen.
- [ ] **Bleibt `Schrittergebnis.wert` ein Json?** Ja — es ist seit #006 eines, genau dafür. Eine
Mehrfachauswahl ist ein Array, eine Unterschrift ein Verweis auf einen `Anhang`.
- [ ] **Wie verträgt sich `DATEI` mit dem Archiv-Schreibschutz?** Ein Pflicht-Anhang muss vor dem
Abschluss da sein; danach kommt keiner mehr weg (#032). Das ist bereits so und braucht nur
einen Test.
## Aufgaben
- [ ] Je gewählten Typ: Enum-Wert, Zod-Schema für `konfig` und `wert`, Darstellung im Editor,
Darstellung in der Abarbeitung, Darstellung im Druck und im PDF
- [ ] Die Abschlussregel kennt den neuen Typ: was zählt als „erledigt“? Bei `DATEI` ein Anhang, bei
`UNTERSCHRIFT` ein Bild, bei `MEHRFACHAUSWAHL` mindestens eine Wahl
- [ ] `UNTERSCHRIFT`: Zeichenfläche am Handy (Pointer-Ereignisse, nicht Touch-spezifisch), Ergebnis
als PNG über den Anhänge-Weg aus #032 — **keine neue Ablage**
- [ ] Export/Import und die Vorlagen-Austauschform um die neuen Typen erweitern, nachsichtig: eine
Datei mit einem unbekannten Typ wird abgewiesen **mit Nennung des Typs**, nicht stillschweigend
verändert
- [ ] Mindestens eine Seed-Vorlage benutzt jeden neuen Typ — sonst ist er ungeprüfter Code
- [ ] Anleitung Kapitel 04, mit dem Satz, wann ein Typ das richtige Mittel ist
## Akzeptanzkriterien
- [ ] Test je Typ: anlegen, abarbeiten, abschließen, drucken
- [ ] Test: ein `DATEI`-Pflichtschritt ohne Anhang hält den Abschluss auf
- [ ] Test: eine Unterschrift landet als `Anhang` und nicht als Json-Blob in `wert`
- [ ] Test: ein Lauf einer **älteren** Version verhält sich unverändert — die neuen Typen tauchen
dort nicht auf, und keine Migration hat Daten angefasst
- [ ] Test: eine Austauschdatei mit unbekanntem Typ wird abgewiesen und nennt den Typ
- [ ] Am Handy bedienbar, bei 390 px geprüft — besonders die Zeichenfläche
+16 -9
View File
@@ -28,16 +28,23 @@ Diese Dateien sind die Quelle; `pnpm issues:sync` spiegelt sie in den Gitea-Trac
| #021 | [Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen](021-stabiler-schluessel-vorlagen.md) | erledigt | v0.2.0 | 2 h | 55 min |
| #022 | [Schnellstart je Gerätetyp pflegen](022-schnellstart-pflegen.md) | erledigt | v0.2.0 | 3 h | 1 h 10 min |
| #023 | [Protokoll ansehen](023-protokoll-ansicht.md) | erledigt | v0.2.0 | 4 h | 1 h 50 min |
| #024 | [Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host gegenprüfen](024-proxmox-echtlauf.md) | offen | v0.2.0 | 2 h | – |
| #024 | [Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host gegenprüfen](024-proxmox-echtlauf.md) | offen | v0.3.0 | 2 h | – |
| #025 | [Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus](025-gesundheit-fehlermeldung.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 25 min |
| #026 | [Zwei Konventionen präzisieren, die strenger klingen als sie gemeint sind](026-konventionen-praezisieren.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 20 min |
| #027 | [Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen](027-e2e-reste-vorlagen.md) | offen | v0.2.0 | 1 h | – |
| #028 | [M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle](028-graph-quelle.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
| #029 | [M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich](029-scim-endpunkt.md) | offen | v0.2.0 | 12 h | – |
| #027 | [Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen](027-e2e-reste-vorlagen.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 2 h 10 min |
| #028 | [M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle](028-graph-quelle.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 4 h 10 min |
| #029 | [M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich](029-scim-endpunkt.md) | erledigt | v0.2.0 | 12 h | 4 h 05 min |
| #030 | [M17 – Wiederverwendbare Bausteine](030-bausteine.md) | erledigt | v0.2.0 | 12 h | 2 h 25 min |
| #031 | [M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte](031-abteilungsabschnitte.md) | erledigt | v0.2.0 | 8 h | 1 h 35 min |
| #032 | [M19 – Anhänge und Fotos an Schritten](032-anhaenge.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
| #033 | [M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling](033-sse-live.md) | offen | v0.2.0 | 6 h | – |
| #034 | [M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook](034-benachrichtigungen.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
| #035 | [M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft](035-selbstauskunft.md) | offen | v0.2.0 | 8 h | – |
| | **Summe** | | | **229 h** | **45 h 20 min** |
| #032 | [M19 – Anhänge und Fotos an Schritten](032-anhaenge.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 3 h 05 min |
| #033 | [M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling](033-sse-live.md) | erledigt | v0.2.0 | 6 h | 1 h 40 min |
| #034 | [M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook](034-benachrichtigungen.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 3 h 30 min |
| #035 | [M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft](035-selbstauskunft.md) | erledigt | v0.2.0 | 8 h | 2 h 50 min |
| #036 | [Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2](036-reviewbefunde-phase-2.md) | erledigt | v0.2.0 | 4 h | 3 h 40 min |
| #037 | [Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2](037-anhaenge-lesemodell.md) | erledigt | v0.2.0 | 2 h | 1 h 50 min |
| #038 | [Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot](038-e2e-im-tor.md) | erledigt | v0.2.0 | 3 h | 1 h 35 min |
| #039 | [M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte](039-bedingte-schritte.md) | erledigt | v0.3.0 | 12 h | 5 h 20 min |
| #040 | [M24 – Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | erledigt | v0.3.0 | 8 h | 3 h 30 min |
| #041 | [M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift](041-pdf-uebergabeprotokoll.md) | offen | v0.3.0 | 8 h | – |
| #042 | [M26 – Weitere Schritt-Typen](042-weitere-schritt-typen.md) | offen | v0.3.0 | 6 h | – |
| | **Summe** | | | **272 h** | **82 h 45 min** |
+3 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
{
"name": "laufzettel",
"version": "0.1.0",
"version": "0.2.0",
"private": true,
"type": "module",
"description": "Checklisten fuer wiederkehrende IT-Arbeiten: versionierte Vorlagen, Laeufe, Archiv, QR-Tags",
@@ -54,6 +54,7 @@
"lucide-react": "1.47.0",
"next": "16.3.6",
"node-cron": "^4.6.0",
"nodemailer": "10.0.10",
"openid-client": "^6.8.8",
"pg": "^8.23.0",
"qrcode": "^1.5.4",
@@ -72,6 +73,7 @@
"@playwright/test": "1.63.0",
"@tailwindcss/postcss": "^4.3.3",
"@types/node": "^24.13.6",
"@types/nodemailer": "^8.0.2",
"@types/pg": "^8.23.1",
"@types/qrcode": "^1.5.6",
"@types/react": "^19.3.0",
+6
View File
@@ -11,6 +11,12 @@ export default defineConfig({
* erst mitten im Lauf auf — als Zeitablauf oder als „0 Treffer“ (#018).
*/
globalSetup: "./tests/e2e/global-setup.ts",
/*
* Raeumt weg, was die Ablaeufe angelegt haben (#027). Laeuft auch nach
* fehlgeschlagenen Ablaeufen; ein harter Abbruch wird vom Vorlauf gefangen,
* der dasselbe tut.
*/
globalTeardown: "./tests/e2e/global-teardown.ts",
// Die Ablaeufe aendern gemeinsame Daten, deshalb nacheinander.
fullyParallel: false,
workers: 1,
+19
View File
@@ -220,6 +220,9 @@ importers:
node-cron:
specifier: ^4.6.0
version: 4.6.0
nodemailer:
specifier: 10.0.10
version: 10.0.10
openid-client:
specifier: ^6.8.8
version: 6.8.8
@@ -269,6 +272,9 @@ importers:
'@types/node':
specifier: ^24.13.6
version: 24.13.6
'@types/nodemailer':
specifier: ^8.0.2
version: 8.0.2
'@types/pg':
specifier: ^8.23.1
version: 8.23.1
@@ -2321,6 +2327,9 @@ packages:
'@types/node@24.13.6':
resolution: {integrity: sha512-SGrw/h3KPFshy3OE6ZL53LMBG5vGQQ8/gIpiqz/kRZhPJ7HgwCEs8LBuNtWLa8dvGZVpSF7+Bf+c11HUrCb/yg==}
'@types/nodemailer@8.0.2':
resolution: {integrity: sha512-c7M5ox8p0nEOfbJ2E9Qcmt8/QCu/VzsiAhzBiZbvky2PhKZDHpKB3sQHBM5MEZNkCfBOaS6S9//AGPRTNB7IaA==}
'@types/pg@8.23.1':
resolution: {integrity: sha512-fKVHpikPdg4GKks3JuLEhvwSyvwzF23hnabPy6DD8ljVbC7+6J5dQzdv4arV6jqq57djnMgs1HKBxX4P8aBI3A==}
@@ -4113,6 +4122,10 @@ packages:
resolution: {integrity: sha512-kQK9LGGFiHtrWiNhZtA7Qbw17AQz+dmsEKODRIVTXA9+e5MS/2gZEBhYJt13GrAz5/IOZKddH/0Z3TP/Zgo+yw==}
engines: {node: '>=18'}
nodemailer@10.0.10:
resolution: {integrity: sha512-He9XskOFms62SyAKkLu8CcGcYHAo+BSHSsORI8s4PJH8qZgZY4L4lDfvyN0twvmbpyG+eGrxpyBlskj9d9rJ8A==}
engines: {node: '>=20.0.0'}
oauth4webapi@3.8.8:
resolution: {integrity: sha512-8N28E+a/oxfXWBgOMt+ZP/JUf/XR+IFbvkAEPP3gznXOMv9BpAAwiIj0TFNz3tGTPc0ZQ8zmWBNgN1nAys0gng==}
@@ -6880,6 +6893,10 @@ snapshots:
dependencies:
undici-types: 7.18.2
'@types/nodemailer@8.0.2':
dependencies:
'@types/node': 24.13.6
'@types/pg@8.23.1':
dependencies:
'@types/node': 24.13.6
@@ -9011,6 +9028,8 @@ snapshots:
node-releases@2.0.57: {}
nodemailer@10.0.10: {}
oauth4webapi@3.8.8: {}
object-assign@4.1.1: {}
@@ -0,0 +1,81 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und die Trigger auf
-- veroeffentlichten Versionen: es kennt sie nicht, weil sie sich im Schema nicht
-- ausdruecken lassen. Diese Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Anhaenge und Fotos an Schritten (#032).
--
-- Die Datei liegt im Dateisystem unter ANHAENGE_PFAD, hier stehen die
-- Metadaten. Gegen bytea spricht die Sicherung: ein pg_dump mit Fotos ist nach
-- einem Jahr keines, das jemand einspielt.
CREATE TABLE "Anhang" (
"id" TEXT NOT NULL,
"schrittergebnisId" TEXT NOT NULL,
"laufId" TEXT NOT NULL,
"kundeId" TEXT NOT NULL,
"dateiname" TEXT NOT NULL,
"medientyp" TEXT NOT NULL,
"groesse" INTEGER NOT NULL,
"pruefsumme" TEXT NOT NULL,
"erstelltVonId" TEXT,
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
CONSTRAINT "Anhang_pkey" PRIMARY KEY ("id")
);
CREATE INDEX "Anhang_schrittergebnisId_idx" ON "Anhang"("schrittergebnisId");
CREATE INDEX "Anhang_laufId_idx" ON "Anhang"("laufId");
CREATE INDEX "Anhang_kundeId_idx" ON "Anhang"("kundeId");
-- Schluesselkandidaten fuer die Mandantengrenze unten. Lauf hatte bisher keinen –
-- die vier bestehenden zusammengesetzten Fremdschluessel zeigen auf Geraet,
-- Mitarbeiter und Abteilung, nicht auf Lauf.
CREATE UNIQUE INDEX "Schrittergebnis_id_laufId_key" ON "Schrittergebnis"("id", "laufId");
CREATE UNIQUE INDEX "Lauf_id_kundeId_key" ON "Lauf"("id", "kundeId");
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_schrittergebnisId_fkey"
FOREIGN KEY ("schrittergebnisId") REFERENCES "Schrittergebnis"("id")
ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_laufId_fkey"
FOREIGN KEY ("laufId") REFERENCES "Lauf"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_kundeId_fkey"
FOREIGN KEY ("kundeId") REFERENCES "Kunde"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_erstelltVonId_fkey"
FOREIGN KEY ("erstelltVonId") REFERENCES "Benutzer"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
-- ---- Mandantengrenze und Zusammenhalt --------------------------------------
--
-- Dieselbe Bauart wie bei Lauf und Geraet: ein Anhang kann strukturell nicht zu
-- einem Schrittergebnis eines anderen Laufs und nicht zu einem anderen Kunden
-- als sein Lauf gehoeren.
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_ergebnis_gleicher_lauf"
FOREIGN KEY ("schrittergebnisId", "laufId") REFERENCES "Schrittergebnis" ("id", "laufId")
ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_lauf_gleicher_kunde"
FOREIGN KEY ("laufId", "kundeId") REFERENCES "Lauf" ("id", "kundeId")
ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
-- Eine Groesse von 0 waere eine leere Datei, und eine negative gibt es nicht.
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_groesse_positiv" CHECK ("groesse" > 0);
-- SHA-256 als Hex: 64 Zeichen, nur Ziffern und a-f. Eine Pruefsumme, die keine
-- ist, wuerde nach einer Ruecksicherung nichts beantworten.
ALTER TABLE "Anhang"
ADD CONSTRAINT "Anhang_pruefsumme_form" CHECK ("pruefsumme" ~ '^[0-9a-f]{64}$');
@@ -0,0 +1,84 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033).
--
-- Die Datenbank sagt selbst, wenn sich an einem Lauf etwas geaendert hat:
-- `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`. Der Route Handler haelt eine
-- LISTEN-Verbindung und schiebt weiter.
--
-- **Warum in der Datenbank und nicht im Dienst.** Ein Ereignis, das der Service
-- verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service. Die Regeln dieses
-- Projekts stehen aber absichtlich auch in der Datenbank, weil jemand an der
-- Service-Schicht vorbei schreiben kann — der Seed, eine Migration, eine
-- Reparatur per psql. Ein Trigger sieht all das.
--
-- **Warum es mit mehreren Instanzen funktioniert.** NOTIFY geht an alle
-- Verbindungen, die LISTEN auf dem Kanal haben, also an jede Instanz der
-- Anwendung. Ein zweiter Dienst (Redis, ein Nachrichtenbus) waere dafuer nicht
-- noetig.
--
-- **Zugestellt wird erst beim COMMIT.** Das ist hier genau richtig: ein
-- Abonnent, der eine noch nicht festgeschriebene Aenderung meldet, wuerde die
-- Seite mit Daten neu bauen lassen, die es gleich wieder nicht gibt.
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert() RETURNS trigger AS $$
DECLARE
betroffener TEXT;
BEGIN
/*
* Bei DELETE gibt es kein NEW. Der Kanalname ist fest, die Nutzlast nicht –
* deshalb pg_notify() und nicht NOTIFY, das keine Variablen nimmt.
*/
IF TG_OP = 'DELETE' THEN
betroffener := OLD."laufId";
ELSE
betroffener := NEW."laufId";
END IF;
IF betroffener IS NOT NULL THEN
PERFORM pg_notify('lauf_geaendert', betroffener);
END IF;
RETURN NULL;
END;
$$ LANGUAGE plpgsql;
-- Derselbe Rumpf fuer die Laufzeile selbst: dort heisst der Schluessel "id".
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert_selbst() RETURNS trigger AS $$
BEGIN
PERFORM pg_notify('lauf_geaendert', NEW."id");
RETURN NULL;
END;
$$ LANGUAGE plpgsql;
/*
* **Welche Tabellen melden, haengt daran, was `laufZustand` liefert** — nicht
* daran, was sich "irgendwie" aendert. Das Lesemodell traegt Status,
* Schrittzustaende, die Zahl der Kommentare und (seit #033) die Zahl der
* Anhaenge. Wuerde eine davon nicht melden, waere der Strom gegenueber dem
* Polling, das alle zehn Sekunden vollstaendig vergleicht, ein **Rueckschritt**:
* ein neuer Kommentar kaeme nie an.
*/
CREATE TRIGGER "Lauf_geaendert_melden"
AFTER UPDATE ON "Lauf"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert_selbst();
CREATE TRIGGER "Schrittergebnis_geaendert_melden"
AFTER INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "Schrittergebnis"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
CREATE TRIGGER "Kommentar_geaendert_melden"
AFTER INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "Kommentar"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
CREATE TRIGGER "Anhang_geaendert_melden"
AFTER INSERT OR DELETE ON "Anhang"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
@@ -0,0 +1,143 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034).
CREATE TYPE "Zustellweg" AS ENUM ('MAIL', 'WEBHOOK');
CREATE TYPE "Zustellzustand" AS ENUM ('OFFEN', 'GESENDET', 'FEHLGESCHLAGEN', 'AUFGEGEBEN');
CREATE TYPE "Meldeanlass" AS ENUM (
'LAUF_ZUGEWIESEN',
'LAUF_UEBERFAELLIG',
'LAUF_ABGESCHLOSSEN',
'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN'
);
-- Je Empfaenger abschaltbar.
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "meldungenAktiv" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true;
-- SMTP und Webhook gehoeren zur einen Einstellungszeile.
ALTER TABLE "Einstellung"
ADD COLUMN "smtpHost" TEXT,
ADD COLUMN "smtpPort" INTEGER,
ADD COLUMN "smtpTls" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true,
ADD COLUMN "smtpBenutzer" TEXT,
ADD COLUMN "smtpPasswortVerschluesselt" TEXT,
ADD COLUMN "smtpAbsender" TEXT,
ADD COLUMN "webhookUrl" TEXT,
ADD COLUMN "webhookGeheimnisVerschluesselt" TEXT;
CREATE TABLE "Zustellung" (
"id" TEXT NOT NULL,
"anlass" "Meldeanlass" NOT NULL,
"weg" "Zustellweg" NOT NULL,
"empfaenger" TEXT NOT NULL,
"betreff" TEXT NOT NULL,
"rumpf" TEXT NOT NULL,
"zustand" "Zustellzustand" NOT NULL DEFAULT 'OFFEN',
"versuche" INTEGER NOT NULL DEFAULT 0,
"naechsterVersuchAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
"letzterFehler" TEXT,
"gesendetAm" TIMESTAMP(3),
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
"geaendertAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
"benutzerId" TEXT,
"laufId" TEXT,
"verzeichnisquelleId" TEXT,
CONSTRAINT "Zustellung_pkey" PRIMARY KEY ("id")
);
-- Der Index, auf dem der Zeitplan arbeitet: er fragt jede Minute nach offenen
-- und faelligen Zeilen. Ohne ihn waere das ein vollstaendiger Durchlauf der
-- Tabelle, die mit der Zeit nur waechst.
CREATE INDEX "Zustellung_zustand_naechsterVersuchAm_idx"
ON "Zustellung"("zustand", "naechsterVersuchAm");
CREATE INDEX "Zustellung_erstelltAm_idx" ON "Zustellung"("erstelltAm");
CREATE INDEX "Zustellung_laufId_idx" ON "Zustellung"("laufId");
CREATE INDEX "Zustellung_benutzerId_idx" ON "Zustellung"("benutzerId");
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_benutzerId_fkey" FOREIGN KEY ("benutzerId")
REFERENCES "Benutzer"("id") ON DELETE SET NULL ON UPDATE CASCADE,
ADD CONSTRAINT "Zustellung_laufId_fkey" FOREIGN KEY ("laufId")
REFERENCES "Lauf"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE,
ADD CONSTRAINT "Zustellung_verzeichnisquelleId_fkey" FOREIGN KEY ("verzeichnisquelleId")
REFERENCES "Verzeichnisquelle"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Regeln, die auch dann gelten, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei
-- schreibt.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Ein Empfaenger ohne Inhalt ist eine Zeile, die nie ankommen kann.
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_empfaenger_nicht_leer"
CHECK (length(btrim("empfaenger")) > 0);
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_versuche_nicht_negativ" CHECK ("versuche" >= 0);
-- „Gesendet“ und „wann“ gehoeren zusammen, in beide Richtungen. Dieselbe Form
-- wie bei `Lauf_abgeschlossen_mit_zeitpunkt`: ein Zustand ohne Zeitpunkt macht
-- jede spaetere Auswertung zur Schaetzung.
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_gesendet_mit_zeitpunkt"
CHECK (("zustand" = 'GESENDET') = ("gesendetAm" IS NOT NULL));
-- Eine Mail geht an eine Person, ein Webhook nicht. Ohne das koennte eine
-- Webhook-Zeile an einem Benutzer haengen und in dessen Mailverlauf auftauchen.
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_webhook_ohne_benutzer"
CHECK ("weg" <> 'WEBHOOK' OR "benutzerId" IS NULL);
-- Jeder Anlass haengt an dem, worum es geht: die drei Lauf-Anlaesse an einem
-- Lauf, der Abgleich an einer Quelle. Eine Meldung ohne Bezug waere ein Satz
-- ohne Gegenstand — und der Link in der Mail zeigte ins Leere.
ALTER TABLE "Zustellung"
ADD CONSTRAINT "Zustellung_bezug_passt_zum_anlass"
CHECK (
("anlass" = 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN' AND "verzeichnisquelleId" IS NOT NULL AND "laufId" IS NULL)
OR ("anlass" <> 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN' AND "laufId" IS NOT NULL AND "verzeichnisquelleId" IS NULL)
);
-- Verschluesselt, nicht im Klartext – dieselbe Pruefung wie beim
-- LDAP-Bind-Passwort. `v<n>.` ist das Praefix aus `src/lib/geheimnisse.ts`.
ALTER TABLE "Einstellung"
ADD CONSTRAINT "Einstellung_smtp_passwort_verschluesselt"
CHECK ("smtpPasswortVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
ALTER TABLE "Einstellung"
ADD CONSTRAINT "Einstellung_webhook_geheimnis_verschluesselt"
CHECK ("webhookGeheimnisVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
ALTER TABLE "Einstellung"
ADD CONSTRAINT "Einstellung_smtp_port_bereich"
CHECK ("smtpPort" IS NULL OR ("smtpPort" BETWEEN 1 AND 65535));
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Und die Regel, die der Zeitplan braucht.
-- ---------------------------------------------------------------------------
/*
* **Ueberfaellig wird je Lauf und Empfaenger genau einmal gemeldet.**
*
* Der Zeitplan sieht jede Minute nach. Ohne diesen Index bekaeme der
* Zustaendige fuer einen Lauf, der ueber das Wochenende ueberfaellig steht,
* 2880 Mails — und zwar ohne dass irgendein Test rot waere, denn jede einzelne
* davon ist korrekt. Der Dienst prueft dasselbe noch einmal, nur mit besserer
* Meldung.
*
* Partiell, weil es nur fuer diesen einen Anlass gilt: „abgeschlossen“ darf nach
* einem Zurueckholen und erneuten Abschliessen ein zweites Mal hinausgehen, und
* „zugewiesen“ bei jeder neuen Zuweisung.
*/
CREATE UNIQUE INDEX "Zustellung_ueberfaellig_einmal"
ON "Zustellung"("laufId", "empfaenger")
WHERE "anlass" = 'LAUF_UEBERFAELLIG';
@@ -0,0 +1,86 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035).
/*
* Die fuenfte Rolle.
*
* `ALTER TYPE ... ADD VALUE` laeuft in PostgreSQL seit 12 auch innerhalb einer
* Transaktion — Prisma fuehrt jede Migration in einer. Der neue Wert kommt
* **ans Ende**: die Reihenfolge eines Enums ist seine Sortierreihenfolge, und
* ein `MITARBEITER` zwischen `ADMIN` und `REDAKTEUR` wuerde jede Liste, die nach
* Rolle sortiert, still umstellen.
*/
ALTER TYPE "Rolle" ADD VALUE 'MITARBEITER';
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "mitarbeiterId" TEXT;
/*
* **Eindeutig**: eine Person hat hoechstens ein Konto, mit dem sie sich selbst
* ansieht. Ohne das koennten zwei Anmeldungen auf dieselbe Person zeigen, und
* ein entzogener Zugang waere nicht entzogen, solange das zweite Konto bleibt.
*
* `NULL` gilt in Postgres als verschieden, die vielen Konten ohne Zuordnung
* stoeren hier also nicht.
*/
CREATE UNIQUE INDEX "Benutzer_mitarbeiterId_key" ON "Benutzer"("mitarbeiterId");
ALTER TABLE "Benutzer"
ADD CONSTRAINT "Benutzer_mitarbeiterId_fkey" FOREIGN KEY ("mitarbeiterId")
REFERENCES "Mitarbeiter"("id") ON DELETE SET NULL ON UPDATE CASCADE;
/*
* **Die eigentliche Zusage dieses Meilensteins, in der Datenbank.**
*
* Die Rolle `MITARBEITER` und die Zuordnung gehoeren zusammen, in beide
* Richtungen:
*
* - Ein `MITARBEITER` **ohne** `mitarbeiterId` haette ein Recht und niemanden,
* auf den es sich bezieht. Die Lesemodelle schraenken auf diese Kennung ein;
* fehlte sie, waere die Einschraenkung leer — und „leer“ heisst in SQL je nach
* Formulierung „nichts“ oder „alles“. Das ist genau die Art Zweideutigkeit,
* die hier nicht entstehen darf.
* - Eine `mitarbeiterId` an einem `ADMIN` waere die Umkehrung: ein Konto, das
* alles sieht und zusaetzlich als eine bestimmte Person gilt. Wer das braucht,
* braucht zwei Konten.
*
* `SET NULL` am Fremdschluessel oben wuerde diese Bedingung verletzen, wenn ein
* Mitarbeiter geloescht wird — deshalb der Trigger darunter, der die Rolle
* mitzieht. Geloescht wird ein Mitarbeiter ohnehin nie (CLAUDE.md: nur
* `aktiv = false`), aber eine Regel, die sich auf „kommt nicht vor“ verlaesst,
* ist keine Regel.
*/
ALTER TABLE "Benutzer"
ADD CONSTRAINT "Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle"
CHECK (("rolle" = 'MITARBEITER') = ("mitarbeiterId" IS NOT NULL));
/*
* Verliert ein Konto seine Person, verliert es auch die Rolle.
*
* Ohne das schlaegt das `ON DELETE SET NULL` des Fremdschluessels am CHECK
* darueber fehl, und das Loeschen eines Mitarbeiters waere unmoeglich statt
* folgerichtig. `LESER` und nicht `aktiv = false`: das Konto soll sich weiter
* anmelden koennen, nur nichts Fremdes sehen — und wer sich anmeldet, bekommt
* bei der naechsten OIDC-Anmeldung ohnehin eine neue Rolle zugewiesen.
*/
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_konto_ohne_person() RETURNS trigger AS $$
BEGIN
UPDATE "Benutzer"
SET "rolle" = 'LESER', "mitarbeiterId" = NULL
WHERE "mitarbeiterId" = OLD."id";
RETURN OLD;
END;
$$ LANGUAGE plpgsql;
CREATE TRIGGER "Mitarbeiter_konto_mitziehen"
BEFORE DELETE ON "Mitarbeiter"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_konto_ohne_person();
@@ -0,0 +1,97 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028).
CREATE TYPE "QuellenArt" AS ENUM ('LDAP', 'GRAPH', 'SCIM');
/*
* **Die Reihenfolge der drei Schritte ist nicht beliebig.**
*
* Erst die Spalte mit Vorgabe `LDAP` anlegen, dann die bisherigen
* Pflichtfelder lockern, und erst danach den CHECK setzen. Umgekehrt waere der
* CHECK fuer die Dauer einer Anweisung gegen Zeilen gerichtet, die ihn noch
* nicht erfuellen koennen.
*
* Die Vorgabe `LDAP` ist zugleich die Nachfuehrung fuer alle bestehenden Zeilen:
* vor #028 war jede Quelle implizit LDAP, und `ADD COLUMN ... DEFAULT` schreibt
* den Wert in jede vorhandene Zeile. Ein eigenes `UPDATE` braucht es deshalb
* nicht — aber die Pruefung unten steht trotzdem da.
*/
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD COLUMN "art" "QuellenArt" NOT NULL DEFAULT 'LDAP';
-- Die LDAP-Felder gelten nur noch fuer LDAP-Quellen.
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ALTER COLUMN "url" DROP NOT NULL,
ALTER COLUMN "bindDn" DROP NOT NULL,
ALTER COLUMN "bindPasswortVerschluesselt" DROP NOT NULL,
ALTER COLUMN "basisDn" DROP NOT NULL,
ALTER COLUMN "filter" DROP NOT NULL;
-- Und die Felder einer Graph-Quelle.
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD COLUMN "tenantId" TEXT,
ADD COLUMN "clientId" TEXT,
ADD COLUMN "clientSecretVerschluesselt" TEXT;
/*
* **Welche Felder eine Art braucht, haelt die Datenbank fest.**
*
* Ohne das waere eine Graph-Quelle mit `basisDn` moeglich — eine Zeile, die zwei
* Dinge gleichzeitig behauptet, und bei der niemand mehr sagen kann, was gilt.
* Der Dienst prueft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung.
*
* `SCIM` fehlt hier mit Absicht: die Art steht im Enum, weil #029 dieselbe
* Weiche braucht, hat aber noch keine Felder. Eine Bedingung auf Felder, die es
* nicht gibt, waere eine Zeile, die beim naechsten Meilenstein umgeschrieben
* werden muss — und der Dienst weist `SCIM` bis dahin ohnehin ab.
*/
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art"
CHECK (
("art" = 'LDAP' AND "url" IS NOT NULL AND "bindDn" IS NOT NULL
AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NOT NULL AND "basisDn" IS NOT NULL
AND "filter" IS NOT NULL
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL)
OR
("art" = 'GRAPH' AND "tenantId" IS NOT NULL AND "clientId" IS NOT NULL
AND "clientSecretVerschluesselt" IS NOT NULL
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL)
OR
("art" = 'SCIM')
);
-- Das Client-Secret verschluesselt, dieselbe Pruefung wie beim Bind-Passwort.
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_clientsecret_verschluesselt"
CHECK ("clientSecretVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
-- Der Zeitplan fragt nach faelligen **aktiven** Quellen; die Art kommt jetzt in
-- dieselbe Abfrage, weil das Holen der Eintraege je Art ein anderes ist.
CREATE INDEX "Verzeichnisquelle_art_idx" ON "Verzeichnisquelle"("art");
/*
* Gegenprobe zur Nachfuehrung: nach dem `ADD COLUMN ... DEFAULT` darf keine
* Zeile ohne Art dastehen. `art` ist NOT NULL, das kann also nicht schiefgehen —
* aber eine Migration, die ihre eigene Nachfuehrung behauptet, ohne sie zu
* pruefen, ist genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
*/
DO $$
DECLARE
ohne_art INTEGER;
BEGIN
SELECT count(*) INTO ohne_art FROM "Verzeichnisquelle" WHERE "art" IS NULL;
IF ohne_art > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Nachfuehrung fehlgeschlagen: % Quellen ohne Art.', ohne_art;
END IF;
END $$;
@@ -0,0 +1,95 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029).
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD COLUMN "scimTokenHash" TEXT,
ADD COLUMN "scimTokenGesetztAm" TIMESTAMP(3),
ADD COLUMN "letzteScimZustellungAm" TIMESTAMP(3);
/*
* **Der CHECK je Art wird ersetzt, nicht ergaenzt.**
*
* Bis #028 liess er `SCIM` ohne jede Bedingung durch — die Art hatte noch keine
* Felder. Jetzt hat sie welche, und dieselbe Regel gilt in beide Richtungen: was
* eine Art braucht, und was sie **nicht** haben darf. Ohne den zweiten Teil
* waere eine SCIM-Quelle mit `basisDn` moeglich, und bei der koennte niemand
* mehr sagen, was gilt.
*
* **Das Token steht nicht in der Bedingung.** Eine SCIM-Quelle entsteht ohne
* Token und bekommt es danach — der Administrator legt die Quelle an, erzeugt
* das Token und traegt es beim Anbieter ein. Eine Quelle ohne Token nimmt
* nichts an: der Handler findet keinen Hash zum Vergleichen und antwortet mit
* 401. Das ist der richtige Zustand, nicht ein verbotener.
*/
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle" DROP CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art";
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art"
CHECK (
("art" = 'LDAP' AND "url" IS NOT NULL AND "bindDn" IS NOT NULL
AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NOT NULL AND "basisDn" IS NOT NULL
AND "filter" IS NOT NULL
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL
AND "scimTokenHash" IS NULL)
OR
("art" = 'GRAPH' AND "tenantId" IS NOT NULL AND "clientId" IS NOT NULL
AND "clientSecretVerschluesselt" IS NOT NULL
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL
AND "scimTokenHash" IS NULL)
OR
("art" = 'SCIM'
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL)
);
-- Das Token als argon2-Hash, nicht im Klartext. `$argon2` ist das Praefix der
-- Bibliothek; ein Token, das versehentlich roh gespeichert wird, faellt hier auf.
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_scimtoken_gehasht"
CHECK ("scimTokenHash" IS NULL OR "scimTokenHash" LIKE '$argon2%');
-- Ein Token gehoert zu einem Zeitpunkt, in beide Richtungen: ohne ihn liesse
-- sich nicht sagen, seit wann es gilt, und ein Zeitpunkt ohne Token behauptete
-- ein Token, das es nicht gibt.
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_scimtoken_mit_zeitpunkt"
CHECK (("scimTokenHash" IS NULL) = ("scimTokenGesetztAm" IS NULL));
/*
* Der Index, auf dem der SCIM-Handler arbeitet.
*
* Jede Anfrage bringt ein Token mit und muss daraus die Quelle finden. Ein Hash
* laesst sich nicht nachschlagen — argon2 ist je Aufruf anders —, also werden
* die SCIM-Quellen gelesen und einzeln geprueft. Bei zwei Quellen ist das
* gleichgueltig; der Index haelt es auch bei zwanzig schnell und sagt zugleich,
* dass hier nach `art` gesucht wird.
*/
CREATE INDEX "Verzeichnisquelle_art_aktiv_idx" ON "Verzeichnisquelle"("art", "aktiv");
/*
* Gegenprobe: der ersetzte CHECK muss die bestehenden Zeilen noch zulassen.
* `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich aus — aber eine
* Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist genau die Art
* Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
*/
DO $$
DECLARE
anzahl INTEGER;
BEGIN
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "Verzeichnisquelle" WHERE "art" NOT IN ('LDAP', 'GRAPH', 'SCIM');
IF anzahl > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Unerwartete Quellenart in % Zeilen.', anzahl;
END IF;
END $$;
@@ -0,0 +1,161 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Bedingte Abschnitte und Schritte (#039).
ALTER TABLE "VorlagenAbschnitt" ADD COLUMN "bedingung" JSONB;
ALTER TABLE "VorlagenSchritt" ADD COLUMN "bedingung" JSONB;
/*
* Die **Form** der Bedingung, in der Datenbank.
*
* Das vollstaendige Schema steht in `src/lib/bedingungen.ts` und wird beim
* Schreiben angewandt. Hier steht, was auch dann gelten muss, wenn jemand an
* der Service-Schicht vorbei schreibt (CLAUDE.md) — und das ist mehr als
* Formsache: eine Bedingung mit unbekannter `art` wuerde beim Lesen als „keine
* Bedingung“ gelten, der Abschnitt waere also sichtbar. Das ist die harmlose
* Richtung, aber es waere **stillschweigend** falsch, und niemand koennte sagen,
* warum ein Abschnitt, der eine Bedingung hat, immer erscheint.
*
* Geprueft wird deshalb: `art` ist einer der beiden Werte, und die Felder, die
* diese Art braucht, sind da. Nicht geprueft wird der Inhalt von `zustaende` —
* ein Array-Element einzeln zu pruefen ginge nur mit einer Unterabfrage, und
* die gehoert nicht in einen CHECK.
*/
ALTER TABLE "VorlagenAbschnitt"
ADD CONSTRAINT "VorlagenAbschnitt_bedingung_form"
CHECK (
"bedingung" IS NULL
OR (
"bedingung" ->> 'art' = 'variable'
AND "bedingung" ->> 'schluessel' IS NOT NULL
AND "bedingung" ->> 'operator' IN ('ist', 'istNicht', 'gesetzt', 'leer')
AND (
"bedingung" ->> 'operator' IN ('gesetzt', 'leer')
OR btrim(COALESCE("bedingung" ->> 'wert', '')) <> ''
)
)
OR (
"bedingung" ->> 'art' = 'schritt'
AND "bedingung" ->> 'schrittId' IS NOT NULL
AND jsonb_typeof("bedingung" -> 'zustaende') = 'array'
AND jsonb_array_length("bedingung" -> 'zustaende') > 0
)
);
ALTER TABLE "VorlagenSchritt"
ADD CONSTRAINT "VorlagenSchritt_bedingung_form"
CHECK (
"bedingung" IS NULL
OR (
"bedingung" ->> 'art' = 'variable'
AND "bedingung" ->> 'schluessel' IS NOT NULL
AND "bedingung" ->> 'operator' IN ('ist', 'istNicht', 'gesetzt', 'leer')
AND (
"bedingung" ->> 'operator' IN ('gesetzt', 'leer')
OR btrim(COALESCE("bedingung" ->> 'wert', '')) <> ''
)
)
OR (
"bedingung" ->> 'art' = 'schritt'
AND "bedingung" ->> 'schrittId' IS NOT NULL
AND jsonb_typeof("bedingung" -> 'zustaende') = 'array'
AND jsonb_array_length("bedingung" -> 'zustaende') > 0
)
);
/*
* **Eine Schritt-Bedingung zeigt auf einen Schritt derselben Version.**
*
* Das ist die eigentliche Regel, und ein CHECK kann sie nicht halten: sie
* verlangt einen Blick in zwei andere Tabellen. Ein Fremdschluessel auf
* `VorlagenSchritt` ginge auch nicht — der Wert steckt in einem Json, und
* „derselbe Version“ steht dort nicht.
*
* Ohne diese Pruefung zeigt eine Bedingung nach dem Veroeffentlichen ins Leere:
* „Bearbeiten“ erzeugt eine **tiefe Kopie** mit neuen Kennungen (CLAUDE.md), und
* ein Verweis auf die alte Kennung waere dann nicht mehr entscheidbar. Die
* Auswertung zeigt in diesem Fall an, der Abschnitt erscheint also immer — und
* niemand koennte sagen, warum die Bedingung nicht wirkt. Genau die Art Fehler,
* die eine gruene Suite nicht sieht.
*
* Geprueft wird beim Schreiben der **Bedingung**, nicht beim Loeschen des
* Ziels: einen Schritt zu loeschen, auf den eine Bedingung zeigt, ist nur im
* Entwurf moeglich, und dort faengt es der Dienst mit einer besseren Meldung.
*/
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version() RETURNS TRIGGER AS $$
DECLARE
eigene_version TEXT;
ziel_version TEXT;
ziel_id TEXT;
BEGIN
IF NEW."bedingung" IS NULL OR NEW."bedingung" ->> 'art' <> 'schritt' THEN
RETURN NEW;
END IF;
ziel_id := NEW."bedingung" ->> 'schrittId';
-- Die eigene Version: am Abschnitt steht sie direkt, am Schritt eine Ebene hoeher.
IF TG_TABLE_NAME = 'VorlagenAbschnitt' THEN
eigene_version := NEW."versionId";
ELSE
SELECT "versionId" INTO eigene_version
FROM "VorlagenAbschnitt" WHERE id = NEW."abschnittId";
END IF;
SELECT a."versionId" INTO ziel_version
FROM "VorlagenSchritt" s
JOIN "VorlagenAbschnitt" a ON a.id = s."abschnittId"
WHERE s.id = ziel_id;
IF ziel_version IS NULL THEN
RAISE EXCEPTION
'Die Bedingung zeigt auf den Schritt %, den es nicht gibt.', ziel_id
USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
END IF;
IF ziel_version <> eigene_version THEN
RAISE EXCEPTION
'Die Bedingung zeigt auf einen Schritt einer anderen Version. Nach dem Veroeffentlichen waere sie nicht mehr entscheidbar.'
USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
END IF;
RETURN NEW;
END;
$$ LANGUAGE plpgsql;
CREATE TRIGGER "VorlagenAbschnitt_bedingung_gleiche_version"
BEFORE INSERT OR UPDATE ON "VorlagenAbschnitt"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version();
CREATE TRIGGER "VorlagenSchritt_bedingung_gleiche_version"
BEFORE INSERT OR UPDATE ON "VorlagenSchritt"
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version();
/*
* Gegenprobe: die neuen Spalten sind ueberall leer, und die CHECKs lassen die
* bestehenden Zeilen zu. `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich
* aus — aber eine Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist
* genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
*/
DO $$
DECLARE
mit_bedingung INTEGER;
BEGIN
SELECT count(*) INTO mit_bedingung FROM "VorlagenAbschnitt" WHERE "bedingung" IS NOT NULL;
IF mit_bedingung > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Abschnitte mit Bedingung vor der Migration.', mit_bedingung;
END IF;
SELECT count(*) INTO mit_bedingung FROM "VorlagenSchritt" WHERE "bedingung" IS NOT NULL;
IF mit_bedingung > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Schritte mit Bedingung vor der Migration.', mit_bedingung;
END IF;
END $$;
@@ -0,0 +1,97 @@
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
--
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
-- ---------------------------------------------------------------------------
-- Vier-Augen-Freigabe (#040).
/*
* Ein neuer Meldeanlass. Ohne ihn wartet ein Lauf auf eine Freigabe, von der
* niemand weiss — und das ist der Fall, der die ganze Regel wertlos macht:
* sie haelt den Abschluss auf, und keiner merkt es.
*/
ALTER TYPE "Meldeanlass" ADD VALUE IF NOT EXISTS 'LAUF_FREIGABE_OFFEN' BEFORE 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN';
ALTER TABLE "VorlagenVersion" ADD COLUMN "freigabePflicht" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false;
ALTER TABLE "Lauf"
ADD COLUMN "freigegebenVonId" TEXT,
ADD COLUMN "freigegebenAm" TIMESTAMP(3),
ADD COLUMN "freigabeNotiz" TEXT;
ALTER TABLE "Lauf"
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigegebenVonId_fkey"
FOREIGN KEY ("freigegebenVonId") REFERENCES "Benutzer"("id")
ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
CREATE INDEX "Lauf_freigegebenVonId_idx" ON "Lauf"("freigegebenVonId");
/*
* Freigeber und Zeitpunkt gehoeren zusammen, in beide Richtungen — wie bei
* `abgeschlossenAm`. Ohne den Zeitpunkt liesse sich nicht sagen, wann die
* Freigabe erteilt wurde, und ein Zeitpunkt ohne Freigeber behauptete eine
* Freigabe, die niemand gegeben hat.
*/
ALTER TABLE "Lauf"
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_mit_zeitpunkt"
CHECK (("freigegebenVonId" IS NULL) = ("freigegebenAm" IS NULL));
/*
* **Der Kern der Vier-Augen-Regel, in der Datenbank.**
*
* Wer den Lauf angelegt hat, gibt ihn nicht frei. Das prueft auch der Dienst,
* und zwar strenger: er sieht ausserdem nach, wer an den Schrittergebnissen
* gearbeitet hat (`Schrittergebnis.aktualisiertVonId`). Dafuer braeuchte ein
* CHECK eine Unterabfrage, und die gehoert nicht hinein.
*
* Diese Haelfte steht trotzdem hier, weil sie die wichtigere ist: der Ersteller
* ist der naheliegende Fall, und die Regel muss auch dann gelten, wenn jemand an
* der Service-Schicht vorbei schreibt (CLAUDE.md). Eine Freigabe, die in der
* Datenbank steht, ist damit nachweislich nicht vom Ersteller.
*/
ALTER TABLE "Lauf"
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_nicht_selbst"
CHECK ("freigegebenVonId" IS NULL OR "freigegebenVonId" <> "erstelltVonId");
/*
* **Die Freigabe-Aufforderung geht je Lauf und Empfaenger genau einmal hinaus.**
*
* Derselbe Grund wie bei „ueberfaellig“ (#034): sie entsteht bei einem
* gescheiterten Abschlussversuch, und ein Techniker versucht es mehrmals — ohne
* diesen Index bekaeme jeder Freigabeberechtigte bei jedem Versuch eine Mail,
* und jede davon waere fuer sich korrekt.
*
* Partiell, weil es nur fuer diesen einen Anlass gilt: nach einer Zurueckweisung
* und erneuter Fertigstellung soll **nicht** wieder gemahnt werden — der
* Zurueckweisende weiss ja, dass er wartet. Dafuer traegt die Zurueckweisung
* ihre eigene Notiz an der Abarbeitung.
*/
CREATE UNIQUE INDEX "Zustellung_freigabe_einmal"
ON "Zustellung"("laufId", "empfaenger")
WHERE "anlass" = 'LAUF_FREIGABE_OFFEN';
/*
* Gegenprobe: die neuen Spalten sind ueberall leer, und keine bestehende Version
* verlangt eine Freigabe. `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich
* aus — aber eine Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist
* genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
*/
DO $$
DECLARE
anzahl INTEGER;
BEGIN
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "Lauf" WHERE "freigegebenVonId" IS NOT NULL;
IF anzahl > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Laeufe mit Freigabe vor der Migration.', anzahl;
END IF;
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "VorlagenVersion" WHERE "freigabePflicht";
IF anzahl > 0 THEN
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Versionen mit Freigabepflicht vor der Migration.', anzahl;
END IF;
END $$;
+245 -5
View File
@@ -31,6 +31,12 @@ enum Rolle {
REDAKTEUR
TECHNIKER
LESER
/// Selbstauskunft (#035): sieht die Laeufe zu **seinen** Geraeten und zu
/// seiner Person, und nichts sonst. Keine Schritte, keine Notizen, keine
/// Kommentare, keine Anhaenge — eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht.
/// Haengt an `Benutzer.mitarbeiterId`; ohne Zuordnung gibt es die Rolle nicht
/// (CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle`).
MITARBEITER
}
enum Betriebsmodus {
@@ -110,10 +116,101 @@ model Einstellung {
/// entfernte Zuordnung beim naechsten Seed-Lauf zurueck: eine fehlende Zeile
/// sagt nicht, ob sie noch nie da war oder bewusst entfernt wurde.
schnellstartGepflegt Boolean @default(false)
/// SMTP fuer die Benachrichtigungen (#034). Leerer Host heisst: keine Mail.
/// Kein Dienstanbieter, sondern SMTP — eine selbst gehostete Anwendung soll an
/// den Mailserver des Hauses koennen.
smtpHost String?
smtpPort Int?
/// `true` = StartTLS oder implizites TLS (Port 465). Klartext nur, wenn jemand
/// das ausdruecklich abschaltet.
smtpTls Boolean @default(true)
smtpBenutzer String?
/// AES-256-GCM aus APP_SECRET, wie `Verzeichnisquelle.bindPasswortVerschluesselt`.
/// Erreicht **nie** eine Antwort.
smtpPasswortVerschluesselt String?
smtpAbsender String?
/// Ein Webhook-Ziel fuer dieselben vier Anlaesse. Leere URL heisst: keiner.
webhookUrl String?
/// Geheimnis fuer die HMAC-SHA256-Signatur, verschluesselt wie oben.
webhookGeheimnisVerschluesselt String?
erstelltAm DateTime @default(now())
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
}
/// Wie eine Meldung hinausgeht (#034).
enum Zustellweg {
MAIL
WEBHOOK
}
/// Wo eine Zustellung steht (#034).
enum Zustellzustand {
OFFEN
GESENDET
/// Fehlgeschlagen, wird aber noch einmal versucht.
FEHLGESCHLAGEN
/// Endgueltig aufgegeben. Bleibt sichtbar — eine stille Warteschlange ist
/// schlimmer als keine.
AUFGEGEBEN
}
/// Was gemeldet wird. Bewusst genau vier Anlaesse (#034).
enum Meldeanlass {
LAUF_ZUGEWIESEN
LAUF_UEBERFAELLIG
LAUF_ABGESCHLOSSEN
/// Ein Lauf wartet auf eine Freigabe durch einen Zweiten (#040).
LAUF_FREIGABE_OFFEN
ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN
}
/// Eine einzelne Meldung in der Warteschlange (#034).
///
/// **In der Datenbank und nicht im Anfrage-Pfad.** Ein haengender Mailserver
/// darf kein Abhaken blockieren: der Dienst reiht ein, der Zeitplan schickt.
///
/// Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile. Das kostet Platz und ist es
/// wert: eine Meldung sagt, was **damals** war. Baute der Zeitplan den Text erst
/// beim Senden, stuende in der Mail der Stand von jetzt — und in einer
/// aufgegebenen Zustellung von naechster Woche etwas voellig anderes.
model Zustellung {
id String @id @default(cuid())
anlass Meldeanlass
weg Zustellweg
/// Mailadresse oder Webhook-URL. Als Text, damit die Zeile auch dann noch
/// sagt, wohin sie ging, wenn das Konto spaeter deaktiviert wurde.
empfaenger String
betreff String
rumpf String
zustand Zustellzustand @default(OFFEN)
versuche Int @default(0)
/// Vor diesem Zeitpunkt holt der Zeitplan die Zeile nicht ab. Traegt das
/// wachsende Warten zwischen zwei Versuchen.
naechsterVersuchAm DateTime @default(now())
letzterFehler String?
gesendetAm DateTime?
erstelltAm DateTime @default(now())
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
/// Wer gemeint ist. Leer bei einem Webhook — der gehoert keiner Person.
benutzerId String?
laufId String?
verzeichnisquelleId String?
benutzer Benutzer? @relation(fields: [benutzerId], references: [id], onDelete: SetNull)
lauf Lauf? @relation(fields: [laufId], references: [id], onDelete: Cascade)
verzeichnisquelle Verzeichnisquelle? @relation(fields: [verzeichnisquelleId], references: [id], onDelete: Cascade)
/// Der Index, auf dem der Zeitplan arbeitet.
@@index([zustand, naechsterVersuchAm])
@@index([erstelltAm])
@@index([laufId])
@@index([benutzerId])
}
model Kunde {
id String @id @default(cuid())
name String
@@ -134,6 +231,7 @@ model Kunde {
benutzerbindungen BenutzerKunde[]
geraete Geraet[]
laeufe Lauf[]
anhaenge Anhang[]
mitarbeiter Mitarbeiter[]
protokolle Protokoll[]
verzeichnisquellen Verzeichnisquelle[]
@@ -160,10 +258,24 @@ model Benutzer {
/// So laesst sich ein Konto sperren, ohne auf den Ablauf des Cookies zu warten.
sitzungenUngueltigAb DateTime?
letzteAnmeldungAm DateTime?
/// Bekommt diese Person Benachrichtigungen (#034)? Je Empfaenger abschaltbar.
/// Ein Konto ohne Mailadresse gibt es nicht — `email` ist Pflicht —, aber ein
/// Dienstkonto will keine Post.
meldungenAktiv Boolean @default(true)
/// Die Person im Verzeichnis, als die dieses Konto sich selbst sehen darf
/// (#035). Gesetzt **genau dann**, wenn die Rolle `MITARBEITER` ist.
///
/// Hier steht **kein** zusammengesetzter Fremdschluessel, anders als sonst bei
/// jedem kundenbezogenen Verweis: ein `Benutzer` traegt keine `kundeId`, gegen
/// die man zusammensetzen koennte — ein Administrator sieht alle Kunden. Die
/// Zusage „sieht nur seine eigenen Laeufe“ haengt an dieser einen Kennung, und
/// staerker als ein Fremdschluessel darauf wird sie nicht.
mitarbeiterId String? @unique
erstelltAm DateTime @default(now())
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
abgeschlosseneLaeufe Lauf[] @relation("LaufAbgeschlossenVon")
freigegebeneLaeufe Lauf[] @relation("LaufFreigegebenVon")
archivierteLaeufe Lauf[] @relation("LaufArchiviertVon")
erstellteLaeufe Lauf[] @relation("LaufErstelltVon")
zugewieseneLaeufe Lauf[] @relation("LaufZugewiesenAn")
@@ -172,6 +284,9 @@ model Benutzer {
protokolle Protokoll[]
schrittergebnisse Schrittergebnis[]
veroeffentlichteVersionen VorlagenVersion[] @relation("VersionVeroeffentlichtVon")
anhaenge Anhang[]
zustellungen Zustellung[]
mitarbeiter Mitarbeiter? @relation(fields: [mitarbeiterId], references: [id], onDelete: SetNull)
@@index([aktiv])
@@index([rolle])
@@ -202,18 +317,56 @@ model BenutzerKunde {
/// genau eine (das Firmen-AD); mehrere sind erlaubt, etwa eine zweite Domaene.
/// Nur fuer die eigene Organisation – im Modus DIENSTLEISTUNG gibt es keinen
/// Abgleich zu Kunden-ADs.
/// Woher eine Verzeichnisquelle liest (#028).
///
/// Bis #028 war jede Quelle implizit LDAP. `SCIM` steht hier bereits, weil #029
/// dieselbe Weiche braucht — behandelt wird es noch nicht, und der Dienst weist
/// es mit einer Meldung ab, statt stillschweigend nichts zu tun.
enum QuellenArt {
LDAP
GRAPH
SCIM
}
model Verzeichnisquelle {
id String @id @default(cuid())
kundeId String
name String
aktiv Boolean @default(false)
url String
bindDn String
/// Bestehende Zeilen sind LDAP – das war vor #028 die einzige Art.
art QuellenArt @default(LDAP)
/// Ab hier: **nur bei `art = LDAP`** gesetzt. Welche Felder eine Art braucht,
/// haelt der CHECK `Verzeichnisquelle_felder_je_art` fest — eine Graph-Quelle
/// mit einem `basisDn` waere eine Zeile, die zwei Dinge gleichzeitig behauptet.
url String?
bindDn String?
/// AES-256-GCM aus APP_SECRET. Darf keine API-Antwort erreichen; dafuer sorgt
/// der Serializer in der Service-Schicht, abgedeckt durch einen eigenen Test.
bindPasswortVerschluesselt String
basisDn String
filter String
bindPasswortVerschluesselt String?
basisDn String?
filter String?
/// Ab hier: **nur bei `art = GRAPH`**. Der Mandant in Entra ID und die
/// App-Registrierung, mit der gelesen wird (Client-Credentials-Flow).
tenantId String?
clientId String?
/// Verschluesselt wie das Bind-Passwort und mit demselben Vorsatz: es darf
/// keine Antwort und keinen Protokolleintrag erreichen.
clientSecretVerschluesselt String?
/// Ab hier: **nur bei `art = SCIM`** (#029).
///
/// Das Token als **argon2-Hash**, nicht verschluesselt — anders als die
/// Geheimnisse darueber. Der Unterschied ist der Zweck: ein Bind-Passwort
/// muss Laufzettel **benutzen**, also wieder lesbar machen. Ein SCIM-Token
/// muss es nur **wiedererkennen**, und was man nie lesen muss, speichert man
/// so, dass es niemand lesen kann. Gezeigt wird es genau einmal.
scimTokenHash String?
/// Wann das Token erzeugt wurde — fuer „seit wann gilt das“ in der Oberflaeche.
scimTokenGesetztAm DateTime?
/// Wann zuletzt etwas geschickt wurde. Das Gegenstueck zu `letzterAbgleichAm`:
/// bei SCIM holt Laufzettel nicht, es bekommt.
letzteScimZustellungAm DateTime?
/// Zuordnung der LDAP-Attribute auf unsere Felder, mit AD-Vorgaben.
attributZuordnung Json
/// Eigenes CA-Zertifikat, falls ldaps gegen eine interne CA laeuft.
@@ -229,6 +382,7 @@ model Verzeichnisquelle {
kunde Kunde @relation(fields: [kundeId], references: [id], onDelete: Restrict)
mitarbeiter Mitarbeiter[]
zustellungen Zustellung[]
@@index([kundeId])
@@index([aktiv])
@@ -279,6 +433,9 @@ model Mitarbeiter {
untergebene Mitarbeiter[] @relation("Vorgesetzter")
geraete Geraet[]
laeufe Lauf[]
/// Das Konto, mit dem diese Person sich selbst ansehen darf (#035).
/// Hoechstens eines — `Benutzer.mitarbeiterId` ist eindeutig.
konto Benutzer?
/// Postgres behandelt NULL als verschieden, deshalb stoeren mehrere manuell
/// angelegte Mitarbeiter ohne Quelle und externe Id hier nicht.
@@ -424,6 +581,13 @@ model VorlagenVersion {
vorlageId String
version Int
status VersionStatus @default(ENTWURF)
/// Verlangt dieser Lauf eine Freigabe durch einen Zweiten (#040)?
///
/// An der **Version** und nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte Version
/// ist unveraenderlich, also kann ein laufender Lauf seine Regel nicht unter
/// den Fuessen verlieren. Wer die Pflicht aendert, veroeffentlicht eine neue
/// Fassung — bestehende Laeufe behalten ihre.
freigabePflicht Boolean @default(false)
aenderungsnotiz String?
veroeffentlichtAm DateTime?
veroeffentlichtVonId String?
@@ -482,6 +646,17 @@ model VorlagenAbschnitt {
/// Welche der beiden Lesarten gilt, sagt der Status der Version; ein zweites
/// Feld dafuer waere eine zweite Wahrheit.
bausteinVersionId String?
/// Wann dieser Abschnitt gilt (#039). Leer heisst: immer.
///
/// Form und Auswertung stehen in `src/lib/bedingungen.ts`; ein CHECK haelt die
/// Form auch gegen Schreiben an der Dienstschicht vorbei fest, und ein Trigger
/// haelt fest, dass eine Schritt-Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt —
/// nach dem Veroeffentlichen waere ein fremder Verweis nicht mehr
/// entscheidbar, und der Abschnitt erschiene stillschweigend immer.
///
/// **Nicht entscheidbar heisst: gilt.** Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
/// korrigierbar; ein fehlender faellt niemandem auf.
bedingung Json?
version VorlagenVersion @relation(fields: [versionId], references: [id], onDelete: Cascade)
bausteinVersion BausteinVersion? @relation(fields: [bausteinVersionId], references: [id], onDelete: Restrict)
@@ -565,6 +740,9 @@ model VorlagenSchritt {
/// Parameter fuer Schritte vom Typ AKTION.
konfig Json @default("{}")
dokuUrl String?
/// Wann dieser Schritt gilt (#039). Leer heisst: immer. Siehe
/// `VorlagenAbschnitt.bedingung` — dieselbe Form, dieselben Regeln.
bedingung Json?
abschnitt VorlagenAbschnitt @relation(fields: [abschnittId], references: [id], onDelete: Cascade)
ergebnisse Schrittergebnis[]
@@ -617,6 +795,20 @@ model Lauf {
gestartetAm DateTime?
abgeschlossenAm DateTime?
abgeschlossenVonId String?
/// Wer diesen Lauf freigegeben hat (#040), und wann.
///
/// **Nicht der Ersteller** — das haelt ein CHECK fest
/// (`Lauf_freigabe_nicht_selbst`). Der Dienst prueft strenger: er sieht auch
/// nach, wer an den Schrittergebnissen gearbeitet hat; dafuer braeuchte ein
/// CHECK eine Unterabfrage.
///
/// `freigabeNotiz` traegt die Begruendung — bei einer Freigabe freiwillig, bei
/// einer Zurueckweisung Pflicht. Sie bleibt stehen, wenn der Lauf danach
/// wieder freigegeben wird: das Protokoll haelt beide Vorgaenge fest, und die
/// letzte Notiz ist die, die jemand an der Abarbeitung lesen soll.
freigegebenVonId String?
freigegebenAm DateTime?
freigabeNotiz String?
archiviertAm DateTime?
archiviertVonId String?
erstelltAm DateTime @default(now())
@@ -630,15 +822,22 @@ model Lauf {
erstelltVon Benutzer? @relation("LaufErstelltVon", fields: [erstelltVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
zugewiesenAn Benutzer? @relation("LaufZugewiesenAn", fields: [zugewiesenAnId], references: [id], onDelete: Restrict)
abgeschlossenVon Benutzer? @relation("LaufAbgeschlossenVon", fields: [abgeschlossenVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
freigegebenVon Benutzer? @relation("LaufFreigegebenVon", fields: [freigegebenVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
archiviertVon Benutzer? @relation("LaufArchiviertVon", fields: [archiviertVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
ergebnisse Schrittergebnis[]
kommentare Kommentar[]
protokolle Protokoll[]
anhaenge Anhang[]
/// Schluesselkandidat fuer den zusammengesetzten Fremdschluessel von Anhang.
zustellungen Zustellung[]
@@unique([id, kundeId])
@@index([kundeId, status])
@@index([geraetId, status])
@@index([mitarbeiterId])
@@index([freigegebenVonId])
@@index([zugewiesenAnId, status])
@@index([status, faelligAm])
@@index([vorlagenVersionId])
@@ -665,11 +864,52 @@ model Schrittergebnis {
/// Codepfad darf annehmen, dass immer ein Mensch dahintersteht.
aktualisiertVon Benutzer? @relation(fields: [aktualisiertVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
kommentare Kommentar[]
anhaenge Anhang[]
@@unique([laufId, vorlagenSchrittId])
/// Schluesselkandidat fuer den zusammengesetzten Fremdschluessel von Anhang.
@@unique([id, laufId])
@@index([laufId, zustand])
}
/// Eine Datei oder ein Foto an einem Schritt (#032).
///
/// Die Datei selbst liegt im Dateisystem unter `ANHAENGE_PFAD`; hier stehen nur
/// die Metadaten. Gegen `bytea` spricht die Sicherung: ein `pg_dump` mit Fotos
/// ist nach einem Jahr kein `pg_dump` mehr, das jemand einspielt. **Folge:** die
/// Sicherung muss Datenbank **und** Verzeichnis mitnehmen, siehe
/// `docs/betrieb/sicherung.md`.
model Anhang {
id String @id @default(cuid())
schrittergebnisId String
laufId String
/// Jede kundenbezogene Zeile traegt kundeId (CLAUDE.md). Die Mandantengrenze
/// steht zusaetzlich als zusammengesetzter Fremdschluessel in der Migration.
kundeId String
/// Der Name, den der Browser mitgeschickt hat – nur zur Anzeige. Der Pfad auf
/// der Platte entsteht aus `id`, damit kein Dateiname von aussen einen Pfad
/// bestimmt.
dateiname String
medientyp String
groesse Int
/// SHA-256 der Datei. Beantwortet nach einer Ruecksicherung die Frage, ob die
/// Datei noch die ist, die hier beschrieben steht.
pruefsumme String
erstelltVonId String?
erstelltAm DateTime @default(now())
schrittergebnis Schrittergebnis @relation(fields: [schrittergebnisId], references: [id], onDelete: Cascade)
lauf Lauf @relation(fields: [laufId], references: [id], onDelete: Restrict)
kunde Kunde @relation(fields: [kundeId], references: [id], onDelete: Restrict)
/// Leer bei einem Systemlauf – kein Codepfad nimmt an, dass ein Mensch
/// dahintersteht.
erstelltVon Benutzer? @relation(fields: [erstelltVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
@@index([schrittergebnisId])
@@index([laufId])
@@index([kundeId])
}
model Kommentar {
id String @id @default(cuid())
laufId String
+51 -5
View File
@@ -1,4 +1,5 @@
import { readFileSync, readdirSync } from "node:fs";
import { bedingungAufloesen, schrittPfad } from "@/lib/bedingungen";
import { dirname, join } from "node:path";
import { fileURLToPath } from "node:url";
import { AustauschSchema, type Austausch } from "@/lib/vorlagen-format";
@@ -199,13 +200,32 @@ export async function vorlagenSaeen(db: PrismaClient): Promise<readonly GesaeteV
});
}
/*
* Erst alles anlegen, dann die Bedingungen (#039) — wie beim Import und
* aus demselben Grund: eine Schritt-Bedingung verweist ueber einen
* Titel-Pfad, und der laesst sich erst aufloesen, wenn die Schritte
* stehen. Die Seed-Vorlagen benutzen bisher nur Variablen-Bedingungen;
* der zweite Durchgang steht trotzdem hier, damit eine kuenftige Vorlage
* mit Schritt-Bedingung nicht stillschweigend ohne sie landet.
*/
const kennungen = new Map<string, string>();
const abschnittsZeilen: string[] = [];
for (const [position, abschnitt] of dokument.struktur.abschnitte.entries()) {
const zeile = await tx.vorlagenAbschnitt.create({
data: { versionId: version.id, titel: abschnitt.titel, position },
data: {
versionId: version.id,
titel: abschnitt.titel,
position,
// Wandert mit, auch wenn bisher keine Seed-Vorlage eine hat (#031).
nurFuerAbteilungen: [...abschnitt.nurFuerAbteilungen],
},
});
if (abschnitt.schritte.length === 0) continue;
await tx.vorlagenSchritt.createMany({
data: abschnitt.schritte.map((schritt, schrittPosition) => ({
abschnittsZeilen.push(zeile.id);
for (const [schrittPosition, schritt] of abschnitt.schritte.entries()) {
const angelegt = await tx.vorlagenSchritt.create({
data: {
abschnittId: zeile.id,
titel: schritt.titel,
hilfetext: schritt.hilfetext ?? null,
@@ -217,8 +237,34 @@ export async function vorlagenSaeen(db: PrismaClient): Promise<readonly GesaeteV
konfig: schritt.konfig as object,
dokuUrl: schritt.dokuUrl ?? null,
position: schrittPosition,
})),
},
});
kennungen.set(schrittPfad(abschnitt.titel, schritt.titel), angelegt.id);
}
}
for (const [position, abschnitt] of dokument.struktur.abschnitte.entries()) {
const abschnittId = abschnittsZeilen[position];
if (abschnittId && abschnitt.bedingung) {
const aufgeloest = bedingungAufloesen(abschnitt.bedingung, kennungen);
if (aufgeloest) {
await tx.vorlagenAbschnitt.update({
where: { id: abschnittId },
data: { bedingung: aufgeloest as object },
});
}
}
for (const schritt of abschnitt.schritte) {
if (!schritt.bedingung) continue;
const schrittId = kennungen.get(schrittPfad(abschnitt.titel, schritt.titel));
const aufgeloest = bedingungAufloesen(schritt.bedingung, kennungen);
if (schrittId && aufgeloest) {
await tx.vorlagenSchritt.update({
where: { id: schrittId },
data: { bedingung: aufgeloest as object },
});
}
}
}
await tx.vorlagenVersion.update({
@@ -94,6 +94,12 @@
},
{
"titel": "Konto anlegen (Active Directory)",
"bedingung": {
"art": "variable",
"schluessel": "konto_typ",
"operator": "ist",
"wert": "Active Directory"
},
"schritte": [
{
"titel": "Konto anlegen",
@@ -141,6 +147,12 @@
},
{
"titel": "Konto anlegen (Entra ID)",
"bedingung": {
"art": "variable",
"schluessel": "konto_typ",
"operator": "ist",
"wert": "Entra ID"
},
"schritte": [
{
"titel": "Konto anlegen",
+70 -4
View File
@@ -141,7 +141,7 @@ function feld(text, name) {
// README fehlte `format:pruefen`, und beide nannten den LDAP-Container nicht, ohne
// den die Suite 22 Tests still ueberspringt. Beides fiel erst bei der Abnahme zu
// #019 auf -- ein gruener Lauf sieht genauso aus. Geprueft wird deshalb der
// Befehlsblock selbst, nicht seine Umgebung (#040).
// Befehlsblock selbst, nicht seine Umgebung (#026).
{
/** Der erste eingezaeunte Block nach einer Ueberschrift. */
const blockNach = (text, ueberschrift) => {
@@ -175,15 +175,81 @@ function feld(text, name) {
);
}
for (const [datei, block] of bloecke) {
if (!/docker compose -f docker-compose\.test\.yml up .*ldap/.test(block)) {
/*
* Beide Container namentlich. Ohne sie ueberspringt die Suite Tests und
* sieht gruen aus — genau die Art Luecke, die dieses Skript finden soll.
*/
for (const [dienst, was] of [
["ldap", "den Verzeichnis-Abgleich"],
["mailpit", "den echten Mailversand"],
]) {
const gefunden = new RegExp(`docker compose -f docker-compose\\.test\\.yml up [^\n]*${dienst}`).test(
block,
);
if (!gefunden) {
melde(
`${datei}: der Schranken-Block nennt den LDAP-Container nicht. ` +
`Ohne ihn ueberspringt die Suite den Verzeichnis-Abgleich, und der Lauf sieht gruen aus.`,
`${datei}: der Schranken-Block nennt den Container "${dienst}" nicht. ` +
`Ohne ihn ueberspringt die Suite ${was}, und der Lauf sieht gruen aus.`,
);
}
}
}
}
}
// ---- 7. Jeder (#NNN)-Verweis zeigt auf eine Issue-Datei --------------------
{
/*
* Verweise wie `(#032)` stehen in Kommentaren, im Changelog und in CLAUDE.md
* und sind die einzige Bruecke zwischen einer Codestelle und ihrer
* Begruendung. Zeigt einer ins Leere, ist die Begruendung verloren — und
* schlimmer: zeigt er auf die **falsche** Datei, fuehrt er jemanden in die
* Irre, der ihm vertraut.
*
* Genau das war passiert: vier Codestellen und sechs Changelog-Zeilen nannten
* dreistellig die **Tracker**-Nummern 39 und 40 — gemeint waren die
* Issue-Dateien 025 und 026. Solange es keine Dateien mit diesen Nummern gab,
* fiel es niemandem auf; mit Phase 3 waere es eine falsche Spur geworden.
* Verbindlich ist die **Dateinummer**; die Tracker-Nummer steht in der
* Issue-Datei unter „Im Tracker“.
*
* Diese Datei nennt deshalb selbst keine Nummer in der dreistelligen Form —
* sonst meldete die Pruefung ihren eigenen Kommentar.
*/
const verz = "docs/issues";
const nummern = new Set(
readdirSync(join(wurzel, verz))
.filter((n) => /^\d{3}-.+\.md$/.test(n))
.map((n) => n.slice(0, 3)),
);
const sammeln = (ordner) =>
readdirSync(ordner, { withFileTypes: true }).flatMap((eintrag) => {
if (["node_modules", ".git", ".next", "generated", "test-results"].includes(eintrag.name)) {
return [];
}
const pfad = join(ordner, eintrag.name);
if (eintrag.isDirectory()) return sammeln(pfad);
return /\.(ts|tsx|mjs|md|sql)$/.test(eintrag.name) ? [pfad] : [];
});
for (const datei of sammeln(wurzel)) {
const kurz = datei.replace(`${wurzel}/`, "");
// Der Devlog zitiert Tracker-Nummern aus Pull Requests; dort gilt die Regel nicht.
if (kurz === "docs/devlog.md") continue;
const text = readFileSync(datei, "utf8");
const gemeldet = new Set();
for (const treffer of text.matchAll(/#(\d{3})\b/g)) {
const nummer = treffer[1];
if (nummern.has(nummer) || gemeldet.has(nummer)) continue;
gemeldet.add(nummer);
melde(
`${kurz} verweist auf #${nummer}, aber ${verz}/${nummer}-*.md gibt es nicht. ` +
`Gemeint ist vielleicht eine Tracker-Nummer — verbindlich ist die Dateinummer.`,
);
}
}
}
// ---- Ergebnis --------------------------------------------------------------
if (befunde.length > 0) {
+32
View File
@@ -1,6 +1,8 @@
import { Rolle } from "@/generated/prisma/enums";
import { Bell, BellOff } from "lucide-react";
import { BenutzerAnlegen } from "@/components/benutzer-anlegen";
import { aktivSetzenAktion, rolleSetzenAktion } from "@/server/actions/benutzer";
import { meldungenSchalterAktion } from "@/server/actions/benachrichtigungen";
import { lokalerLoginAktiv } from "@/server/auth/benutzer";
import { ROLLEN_TEXT } from "@/lib/rollen-text";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
@@ -59,6 +61,36 @@ function BenutzerKarte({ zeile, selbst }: { zeile: BenutzerZeile; selbst: boolea
</button>
</form>
{/*
* Benachrichtigungen auch **fuer sich selbst** umschaltbar, anders als
* „aktiv“: sich selbst zu deaktivieren waere ein Eigentor, seine
* eigene Post abzustellen ist der haeufigste Wunsch ueberhaupt. Eine
* Profilseite, auf der das jeder selbst koennte, kommt mit der
* Selbstauskunft (#035).
*/}
<form action={meldungenSchalterAktion}>
<input type="hidden" name="benutzerId" value={zeile.id} />
<input type="hidden" name="aktiv" value={zeile.meldungenAktiv ? "aus" : "an"} />
<button
type="submit"
aria-label={`Benachrichtigungen für ${zeile.name} ${
zeile.meldungenAktiv ? "abschalten" : "einschalten"
}`}
className={`flex min-h-11 items-center gap-1.5 rounded-pille px-3 text-sm md:min-h-9 ${
zeile.meldungenAktiv
? "bg-flaeche-hoch text-nebentext hover:text-text"
: "bg-flaeche-hoch text-nebentext line-through hover:text-text"
}`}
>
{zeile.meldungenAktiv ? (
<Bell className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
) : (
<BellOff className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
)}
Mail
</button>
</form>
{selbst ? (
<span className="rounded-pille bg-akzent-flaeche px-3 py-2 text-xs text-akzent">das bist du</span>
) : (
+1
View File
@@ -15,6 +15,7 @@ const REITER = [
{ pfad: "/admin/abteilungen", beschriftung: "Abteilungen" },
{ pfad: "/admin/schnellstart", beschriftung: "Schnellstart" },
{ pfad: "/admin/protokoll", beschriftung: "Protokoll" },
{ pfad: "/admin/zustellungen", beschriftung: "Zustellungen" },
/*
* Das Verzeichnis gibt es nur im Modus INTERN: dort hat das Haus **ein** AD,
* aus dem seine Leute kommen. Im Modus DIENSTLEISTUNG waere es ein LDAP zu
+21 -2
View File
@@ -3,6 +3,8 @@ import { EinstellungsFormular } from "@/components/einstellungen-formular";
import { ModusWechsel } from "@/components/modus-wechsel";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { einstellungenHolen, modusWechselPruefen } from "@/server/services/einstellungen";
import { meldungseinstellungenHolen } from "@/server/services/benachrichtigungen";
import { BenachrichtigungenFormular } from "@/components/benachrichtigungen-formular";
const MODUS_NAME: Record<Betriebsmodus, string> = {
INTERN: "Intern",
@@ -17,8 +19,8 @@ const MODUS_ERKLAERUNG: Record<Betriebsmodus, string> = {
};
export default async function EinstellungenSeite() {
await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin");
const einstellungen = await einstellungenHolen();
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin");
const [einstellungen, meldungen] = await Promise.all([einstellungenHolen(), meldungseinstellungenHolen()]);
const gegenteil =
einstellungen.modus === Betriebsmodus.INTERN ? Betriebsmodus.DIENSTLEISTUNG : Betriebsmodus.INTERN;
@@ -68,6 +70,23 @@ export default async function EinstellungenSeite() {
/>
</section>
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<BenachrichtigungenFormular
werte={{
smtpHost: meldungen.smtp.host ?? "",
smtpPort: meldungen.smtp.port === null ? "" : String(meldungen.smtp.port),
smtpTls: meldungen.smtp.tls,
smtpBenutzer: meldungen.smtp.benutzer ?? "",
smtpAbsender: meldungen.smtp.absender ?? "",
smtpPasswortGesetzt: meldungen.smtp.passwortGesetzt,
webhookUrl: meldungen.webhook.url ?? "",
webhookGeheimnisGesetzt: meldungen.webhook.geheimnisGesetzt,
appUrlFehlt: meldungen.appUrl === null,
eigeneMail: benutzer.email,
}}
/>
</section>
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<h2 className="text-lg font-semibold">Adresse für die QR-Codes</h2>
<p className="mt-1 mb-3 max-w-prose text-sm text-nebentext">
+95 -9
View File
@@ -1,9 +1,13 @@
import { headers } from "next/headers";
import { redirect } from "next/navigation";
import { AlertTriangle, CheckCircle2, Clock, Server } from "lucide-react";
import { AlertTriangle, CheckCircle2, Clock, Inbox, Server } from "lucide-react";
import { Betriebsmodus } from "@/generated/prisma/enums";
import { JetztAbgleichen } from "@/components/verzeichnis/jetzt-abgleichen";
import { QuelleFormular } from "@/components/verzeichnis/quelle-formular";
import { ScimToken } from "@/components/verzeichnis/scim-token";
import { VerbindungTesten } from "@/components/verzeichnis/verbindung-testen";
import { basisAdresse } from "@/lib/adressen";
import { QUELLEN_ART_TEXT } from "@/lib/verzeichnis";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { betriebsmodus } from "@/server/mandant";
import { abgleichLog, type AbgleichLogZeile, quellenListe } from "@/server/queries/verzeichnis";
@@ -30,6 +34,13 @@ const ZEITPUNKT = new Intl.DateTimeFormat("de-DE", {
});
function Status({ quelle }: { quelle: QuellenSicht }) {
/*
* **Bei SCIM sagt „noch nie abgeglichen“ etwas Falsches** (#029): dort wird
* nie abgeglichen, und das ist kein Rückstand. Was an diese Stelle gehört,
* steht im Token-Abschnitt — „letzte Zustellung“.
*/
if (quelle.art === "SCIM") return null;
if (quelle.letzterAbgleichAm === null) {
return (
<p className="mt-2 text-sm text-nebentext">
@@ -123,11 +134,26 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
// daran, und ein hart gesetzter „ADMIN“ waere eine Hintertuer.
const handelnder = { id: benutzer.id, rolle: benutzer.rolle };
const quellen = await quellenListe(handelnder);
/*
* Die Adresse, die beim Anbieter eingetragen wird. Über `basisAdresse`, weil
* sie jemand **behält** — ein Unterpfad aus `APP_URL` darf dabei nicht
* herausfallen, sonst trägt der Administrator eine Adresse ein, die ins Leere
* zeigt (derselbe Grund wie bei den Etiketten, #014).
*/
const kopfzeilen = await headers();
const scimAdresse = new URL(
"api/scim/v2",
basisAdresse(`http://${kopfzeilen.get("host") ?? "127.0.0.1:3000"}`),
).toString();
// Je Quelle ein Log. Die Abfragen laufen parallel; es sind so viele wie Quellen,
// und das sind im Modus INTERN eine oder zwei.
const logs = new Map(
await Promise.all(
quellen.map(async (quelle) => [quelle.id, await abgleichLog(quelle.id, handelnder)] as const),
quellen
// SCIM-Quellen haben kein Abgleich-Log: sie werden nicht abgeglichen.
.filter((quelle) => quelle.art !== "SCIM")
.map(async (quelle) => [quelle.id, await abgleichLog(quelle.id, handelnder)] as const),
),
);
@@ -135,9 +161,10 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
<>
<h1 className="text-2xl font-bold">Verzeichnis</h1>
<p className="mt-2 max-w-prose text-nebentext">
Die Personen der eigenen Firma kommen aus dem Active Directory, damit beim Start eines Laufs nichts
abgetippt werden muss. Wer dort verschwindet oder deaktiviert wird, wird hier <strong>inaktiv</strong>{" "}
— gelöscht wird nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
Die Personen der eigenen Firma kommen aus dem Verzeichnis, damit beim Start eines Laufs nichts
abgetippt werden muss. Laufzettel liest sie entweder selbst — aus einem Active Directory oder aus
Entra ID — oder lässt sich per SCIM beliefern. Wer dort verschwindet oder deaktiviert wird, wird hier{" "}
<strong>inaktiv</strong> — gelöscht wird nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
</p>
{quellen.length === 0 ? (
@@ -152,7 +179,23 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
<div className="flex flex-wrap items-center gap-2">
<Server className="size-5 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<h2 className="text-lg font-semibold break-words">{quelle.name}</h2>
{quelle.aktiv ? (
{/*
* Bei SCIM gibt es keinen Zeitplan, und „kein Zeitplan“ wäre
* trotzdem die falsche Auskunft — es liest sich wie ein Mangel.
* Dort zählt, ob Zustellungen angenommen werden.
*/}
{quelle.art === "SCIM" ? (
<span
className={
quelle.aktiv
? "flex items-center gap-1 rounded-pille bg-akzent-flaeche px-2.5 py-1 text-xs text-akzent"
: "rounded-pille bg-flaeche-hoch px-2.5 py-1 text-xs text-nebentext"
}
>
<Inbox className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{quelle.aktiv ? "nimmt Zustellungen an" : "nimmt nichts an"}
</span>
) : quelle.aktiv ? (
<span className="flex items-center gap-1 rounded-pille bg-akzent-flaeche px-2.5 py-1 text-xs text-akzent">
<Clock className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
alle {quelle.abgleichIntervallMinuten} min
@@ -164,23 +207,65 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
)}
</div>
{/*
* Die Art steht **an jeder Quelle** (#028). Ohne sie waere bei
* zwei Zeilen nicht zu sehen, welche aus dem AD liest und welche
* aus Entra ID — und die Felder darunter heissen je Art anders.
*/}
<p className="mono mt-2 text-xs break-all text-nebentext">
{quelle.url} · {quelle.basisDn}
{quelle.art === "GRAPH" ? (
<>
{QUELLEN_ART_TEXT.GRAPH} · {quelle.tenantId} · App {quelle.clientId}
</>
) : quelle.art === "SCIM" ? (
/*
* Bei SCIM steht hier die Adresse, die beim Anbieter
* eingetragen wird — die Angabe, die ein Administrator
* tatsächlich braucht, und die er sonst aus der Anleitung
* zusammensetzen müsste.
*/
<>
{QUELLEN_ART_TEXT.SCIM} · {scimAdresse}
</>
) : (
<>
{QUELLEN_ART_TEXT.LDAP} · {quelle.url} · {quelle.basisDn}
</>
)}
</p>
<Status quelle={quelle} />
<div className="mt-4 flex flex-col gap-4">
{/*
* **Zwei Arten, zwei Arbeitsweisen.** „Verbindung testen“ und
* „Jetzt abgleichen“ setzen voraus, dass Laufzettel holt; bei
* einem Push gibt es beides nicht, und ein Knopf, der nur eine
* Erklärung auswirft, ist kein Knopf.
*/}
{quelle.art === "SCIM" ? (
<ScimToken
quelleId={quelle.id}
vorhanden={quelle.scimTokenVorhanden}
gesetztAm={quelle.scimTokenGesetztAm}
letzteZustellungAm={quelle.letzteScimZustellungAm}
/>
) : (
<>
<VerbindungTesten quelleId={quelle.id} />
<JetztAbgleichen quelleId={quelle.id} />
</>
)}
</div>
{quelle.art === "SCIM" ? null : (
<details className="mt-4 border-t border-linie pt-4">
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
Abgleich-Log
</summary>
<Log zeilen={logs.get(quelle.id) ?? []} />
</details>
)}
<details className="mt-4 border-t border-linie pt-4">
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
@@ -198,8 +283,9 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
<section className="mt-8 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<h2 className="text-lg font-semibold">Quelle anlegen</h2>
<p className="mt-1 mb-5 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Ein Dienstkonto mit Leserechten genügt. Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis und speichert nur
die zugeordneten Felder — keine Passwörter, keine Gruppenmitgliedschaften.
Zum Lesen genügt ein Dienstkonto mit Leserechten; bei SCIM braucht es gar keine Zugangsdaten, nur
ein Token für den Anbieter. Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis und speichert nur die
zugeordneten Felder — keine Passwörter, keine Gruppenmitgliedschaften.
</p>
<QuelleFormular />
</section>
+196
View File
@@ -0,0 +1,196 @@
import Link from "next/link";
import { AlertTriangle, Check, Clock, RotateCcw } from "lucide-react";
import { Zustellweg, Zustellzustand, type Meldeanlass } from "@/generated/prisma/enums";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { zustellungenHolen, zustellungenZaehlen } from "@/server/queries/zustellungen";
/**
* Admin → Zustellungen (#034).
*
* **Warum es diese Seite gibt:** eine stille Warteschlange ist schlimmer als
* keine. Ohne sie merkt niemand, dass seit drei Wochen keine Mail mehr
* hinausgeht, weil das SMTP-Passwort abgelaufen ist — jeder Lauf funktioniert
* weiter, nur erfaehrt niemand davon.
*
* Gezeigt wird der **Betreff**, nicht der Rumpf: fuer „laeuft der Versand?“
* braucht es ihn nicht, und er traegt Lauftitel und Geraetenamen.
*/
const ANLASS_TEXT: Record<Meldeanlass, string> = {
LAUF_ZUGEWIESEN: "zugewiesen",
LAUF_UEBERFAELLIG: "überfällig",
LAUF_ABGESCHLOSSEN: "abgeschlossen",
LAUF_FREIGABE_OFFEN: "wartet auf Freigabe",
ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN: "Abgleich fehlgeschlagen",
};
const ZUSTAND_TEXT: Record<Zustellzustand, string> = {
OFFEN: "offen",
GESENDET: "gesendet",
FEHLGESCHLAGEN: "wird wiederholt",
AUFGEGEBEN: "aufgegeben",
};
const ZUSTAND_FARBE: Record<Zustellzustand, string> = {
OFFEN: "text-nebentext",
GESENDET: "text-erledigt",
FEHLGESCHLAGEN: "text-faellig",
AUFGEGEBEN: "text-fehler",
};
function zeitpunkt(wert: Date): string {
return wert.toLocaleString("de-DE", {
day: "2-digit",
month: "2-digit",
year: "numeric",
hour: "2-digit",
minute: "2-digit",
timeZone: "Europe/Berlin",
});
}
export default async function ZustellungenSeite({
searchParams,
}: {
searchParams: Promise<{ zustand?: string }>;
}) {
// Jede Seite prüft selbst – die Hülle ist das zweite Netz (CLAUDE.md).
await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin/zustellungen");
const { zustand: roherZustand } = await searchParams;
const gefiltert =
roherZustand && roherZustand in Zustellzustand ? (roherZustand as Zustellzustand) : undefined;
const [zeilen, zaehler] = await Promise.all([
zustellungenHolen(gefiltert ? { zustand: gefiltert } : {}),
zustellungenZaehlen(),
]);
const aufgegeben = zaehler[Zustellzustand.AUFGEGEBEN];
return (
<>
<h1 className="text-2xl font-bold">Zustellungen</h1>
<p className="mt-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Was Laufzettel per Mail und Webhook hinausgeschickt hat. Eine fehlgeschlagene Zustellung wird
wiederholt — nach 1, 5, 30 und 120 Minuten — und bleibt nach dem fünften Fehlschlag als{" "}
<strong>aufgegeben</strong> stehen, damit es jemand sieht.
</p>
{aufgegeben > 0 ? (
<p
role="alert"
className="mt-4 flex max-w-prose items-start gap-2 rounded-karte border border-fehler/40 bg-flaeche p-3 text-sm"
>
<AlertTriangle className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-fehler" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<span>
<strong>{aufgegeben}</strong> {aufgegeben === 1 ? "Zustellung wurde" : "Zustellungen wurden"}{" "}
aufgegeben. Der Grund steht jeweils unter der Zeile; meist stimmt der SMTP-Zugang nicht mehr.
</span>
</p>
) : null}
<nav className="mt-6 flex flex-wrap gap-2" aria-label="Nach Zustand filtern">
<Link
href="/admin/zustellungen"
className={`flex min-h-11 items-center gap-2 rounded-pille border px-4 text-sm md:min-h-9 ${
gefiltert === undefined
? "border-akzent bg-akzent-flaeche text-akzent"
: "border-linie text-nebentext hover:text-text"
}`}
>
Alle
</Link>
{Object.values(Zustellzustand).map((wert) => (
<Link
key={wert}
href={`/admin/zustellungen?zustand=${wert}`}
className={`flex min-h-11 items-center gap-2 rounded-pille border px-4 text-sm md:min-h-9 ${
gefiltert === wert
? "border-akzent bg-akzent-flaeche text-akzent"
: "border-linie text-nebentext hover:text-text"
}`}
>
{ZUSTAND_TEXT[wert]}
<span className="text-xs">{zaehler[wert]}</span>
</Link>
))}
</nav>
{zeilen.length === 0 ? (
<p className="mt-8 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5 text-sm text-nebentext">
{gefiltert === undefined
? "Noch nichts verschickt. Sobald ein Lauf jemandem zugewiesen, überfällig oder " +
"abgeschlossen wird, steht es hier."
: "In diesem Zustand steht gerade nichts."}
</p>
) : (
/* Am Handy nie waagerecht scrollen: dort Karten statt einer Tabelle. */
<ul className="mt-6 flex flex-col gap-3">
{zeilen.map((zeile) => (
<li key={zeile.id} className="rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4 text-sm">
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1">
<span className={`flex items-center gap-1.5 font-semibold ${ZUSTAND_FARBE[zeile.zustand]}`}>
{zeile.zustand === Zustellzustand.GESENDET ? (
<Check className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
) : zeile.zustand === Zustellzustand.AUFGEGEBEN ? (
<AlertTriangle className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
) : zeile.zustand === Zustellzustand.FEHLGESCHLAGEN ? (
<RotateCcw className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
) : (
<Clock className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
)}
{ZUSTAND_TEXT[zeile.zustand]}
</span>
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
{ANLASS_TEXT[zeile.anlass]}
</span>
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
{zeile.weg === Zustellweg.MAIL ? "Mail" : "Webhook"}
</span>
{zeile.versuche > 1 ? (
<span className="text-xs text-nebentext">{zeile.versuche} Versuche</span>
) : null}
</div>
<p className="mt-2 break-words">{zeile.betreff}</p>
<p className="mt-1 break-all text-xs text-nebentext">{zeile.empfaenger}</p>
<dl className="mt-3 flex flex-wrap gap-x-6 gap-y-1 text-xs text-nebentext">
<div>
<dt className="inline">Eingereiht: </dt>
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.erstelltAm)}</dd>
</div>
{zeile.gesendetAm ? (
<div>
<dt className="inline">Gesendet: </dt>
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.gesendetAm)}</dd>
</div>
) : null}
{zeile.zustand === Zustellzustand.FEHLGESCHLAGEN ? (
<div>
<dt className="inline">Nächster Versuch: </dt>
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.naechsterVersuchAm)}</dd>
</div>
) : null}
{zeile.laufId ? (
<div>
<Link href={`/laeufe/${zeile.laufId}`} className="underline hover:text-text">
Zum Lauf
</Link>
</div>
) : null}
</dl>
{zeile.letzterFehler ? (
<p className="mono mt-3 rounded-karte border border-linie bg-grund px-3 py-2 text-xs break-words text-fehler">
{zeile.letzterFehler}
</p>
) : null}
</li>
))}
</ul>
)}
</>
);
}
+9 -2
View File
@@ -2,6 +2,7 @@ import Link from "next/link";
import { ShieldAlert } from "lucide-react";
import { ROLLEN_TEXT } from "@/lib/rollen-text";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { startseite } from "@/server/auth/rollen";
/**
* „Dafür fehlt dir die Berechtigung“ — für jemanden, der **angemeldet** ist (#018).
@@ -30,6 +31,7 @@ export default async function KeinZugriffSeite({
// Nur eigene Pfade anzeigen: ein fremder Wert in der Adresse waere sonst ein
// Text, den jemand anderes auf diese Seite schreibt.
const gezeigt = bereich?.startsWith("/") && !bereich.startsWith("//") ? bereich : undefined;
const einstieg = startseite(benutzer.rolle);
return (
<div className="mx-auto flex max-w-prose flex-col items-start gap-5 py-10">
@@ -56,11 +58,16 @@ export default async function KeinZugriffSeite({
Anmeldung übernommen.
</p>
{/*
* Der Knopf fuehrt zum **eigenen** Einstieg und nicht stur auf `/`. Fuer
* einen `MITARBEITER` war das eine Schleife: `/` verlangt `lesen`, also
* landete er wieder hier (#035).
*/}
<Link
href="/"
href={einstieg}
className="flex min-h-11 w-fit items-center rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent md:min-h-10"
>
Zur Übersicht
{einstieg === "/" ? "Zur Übersicht" : "Zu meinen Geräten"}
</Link>
</div>
);
+58
View File
@@ -11,14 +11,17 @@ import {
KommentarSchreiben,
LaufAbschliessen,
LaufArchivieren,
LaufFreigabe,
LaufBeginnen,
LaufMitAdKontoVerknuepfen,
LaufZurueckholen,
} from "@/components/laeufe/lauf-aktionen";
import { SchrittAnhaenge, type SchrittAnhang } from "@/components/laeufe/schritt-anhaenge";
import { SchrittWert } from "@/components/laeufe/schritt-wert";
import { SchrittZustandWaehlen, ZustandKennzeichen } from "@/components/laeufe/schritt-zustand";
import { darf } from "@/server/auth/rollen";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { anhaengeDesLaufs } from "@/server/queries/anhaenge";
import { protokollDesLaufs } from "@/server/queries/protokoll";
import {
kommentareDesLaufs,
@@ -82,12 +85,14 @@ function Schritt({
lesend,
ausfuehrlich,
kommentare,
anhaenge,
}: {
schritt: AbarbeitungsSchritt;
laufId: string;
lesend: boolean;
ausfuehrlich: boolean;
kommentare: readonly KommentarZeile[];
anhaenge: readonly SchrittAnhang[];
}) {
const vomTisch =
schritt.zustand === SchrittZustand.ERLEDIGT || schritt.zustand === SchrittZustand.NICHT_ZUTREFFEND;
@@ -197,6 +202,22 @@ function Schritt({
</ul>
) : null}
{/*
* Anhaenge (#032). Immer sichtbar, wenn es welche gibt — auch an einem
* archivierten Lauf, nur dann ohne Knoepfe. Ein Foto vom Typenschild
* ist Teil des Belegs.
*/}
{anhaenge.length > 0 || (!lesend && schritt.ergebnisId) ? (
<div className="mt-3">
<SchrittAnhaenge
laufId={laufId}
vorlagenSchrittId={schritt.schrittId}
anhaenge={anhaenge}
lesend={lesend || !schritt.ergebnisId}
/>
</div>
) : null}
{lesend || !schritt.ergebnisId ? null : (
<details className="mt-2">
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center gap-2 text-xs text-nebentext hover:text-text md:min-h-9">
@@ -220,12 +241,14 @@ function Abschnitt({
lesend,
ausfuehrlich,
kommentare,
anhaenge,
}: {
abschnitt: AbarbeitungsAbschnitt;
laufId: string;
lesend: boolean;
ausfuehrlich: boolean;
kommentare: readonly KommentarZeile[];
anhaenge: readonly (SchrittAnhang & { readonly schrittergebnisId: string })[];
}) {
const erledigt = abschnitt.schritte.filter(
(schritt) =>
@@ -263,6 +286,7 @@ function Abschnitt({
lesend={lesend}
ausfuehrlich={ausfuehrlich}
kommentare={kommentare.filter((kommentar) => kommentar.schrittergebnisId === schritt.ergebnisId)}
anhaenge={anhaenge.filter((anhang) => anhang.schrittergebnisId === schritt.ergebnisId)}
/>
))}
</ul>
@@ -297,6 +321,9 @@ export default async function LaufSeite({
// Die Sicht hat `laufHolen` oben schon angewandt; hier geht es nur noch um die
// Einträge dieses Laufs (#023).
const laufProtokoll = await protokollDesLaufs(id);
// Die Sicht hat `laufHolen` oben schon angewandt; hier nur die Metadaten der
// Anhaenge dieses Laufs (#032).
const anhaenge = await anhaengeDesLaufs(id, benutzer);
/*
* Die Personenliste nur fuer den Onboarding-Fall holen — sonst stuende in
* jedem Seitenaufbau eine Abfrage, die niemand braucht.
@@ -352,6 +379,36 @@ export default async function LaufSeite({
<Fortschrittsbalken erledigt={lauf.anzahlErledigt} gesamt={lauf.anzahlSchritte} />
{/*
* Die Freigabe-Karte (#040), und zwar **ueber** der Knopfreihe: sie ist
* eine Entscheidung und kein Knopf unter anderen.
*
* Gezeigt wird sie, wenn die Version eine Freigabe verlangt und der Lauf
* noch nicht archiviert ist — danach aendert sich nichts mehr. Wer kein
* `freigeben` hat, sieht sie nur als Auskunft; das Formular bleibt ihm
* verborgen, denn ein Knopf, der nichts tut, ist kein Knopf.
*/}
{lauf.freigabePflicht && !archiviert ? (
darf(benutzer.rolle, "freigeben") ? (
<div className="mt-4">
<LaufFreigabe
laufId={lauf.id}
bereitsFreigegeben={lauf.freigegebenAm !== null}
letzteNotiz={lauf.freigabeNotiz}
/>
</div>
) : (
<p className="mt-4 max-w-prose rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4 text-sm text-nebentext">
{lauf.freigegebenAm
? `Freigegeben${lauf.freigegebenVon ? ` von ${lauf.freigegebenVon}` : ""}.`
: "Dieser Lauf verlangt eine Freigabe durch einen Zweiten, bevor er abgeschlossen " +
"werden kann. Die Freigabeberechtigten sind benachrichtigt, sobald du ihn " +
"abzuschließen versuchst."}
{lauf.freigabeNotiz ? ` Letzte Begründung: ${lauf.freigabeNotiz}` : ""}
</p>
)
) : null}
<div className="mt-4 flex flex-wrap items-center gap-2">
{lauf.status === LaufStatus.OFFEN && darfArbeiten ? <LaufBeginnen laufId={lauf.id} /> : null}
{lauf.status === LaufStatus.IN_ARBEIT && darfArbeiten ? (
@@ -394,6 +451,7 @@ export default async function LaufSeite({
lesend={lesend}
ausfuehrlich={ausfuehrlich}
kommentare={kommentare}
anhaenge={anhaenge}
/>
))}
</div>
+221
View File
@@ -0,0 +1,221 @@
import { Info, Laptop } from "lucide-react";
import { LaufStatus } from "@/generated/prisma/enums";
import { GERAETE_TYP_TEXT } from "@/lib/geraete-text";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import {
meineDaten,
meineGeraete,
meineLaeufeOhneGeraet,
type MeinLauf,
} from "@/server/queries/selbstauskunft";
/**
* Selbstauskunft: meine Geräte und was mit ihnen geschehen ist (#035).
*
* **Diese Seite zeigt keine Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge** — und
* zwar nicht, weil sie sie weglässt, sondern weil das Lesemodell sie nicht
* liefert. Die Einschränkung sitzt in `src/server/queries/selbstauskunft.ts`;
* eine Seite, die filtert, wäre eine Seite, die es vergessen kann (CLAUDE.md).
*
* Jede Seite prüft selbst — die Hülle ist das zweite Netz, nicht das erste.
*/
const STATUS_TEXT: Record<LaufStatus, string> = {
OFFEN: "offen",
IN_ARBEIT: "in Arbeit",
ABGESCHLOSSEN: "abgeschlossen",
ARCHIVIERT: "abgeschlossen",
};
/*
* `ARCHIVIERT` heisst hier „abgeschlossen“, nicht „archiviert“.
*
* Der Unterschied ist eine Frage der Aktenfuehrung und interessiert den
* Mitarbeiter nicht — fuer ihn ist beides „fertig“. „Archiviert“ klaenge
* ausserdem, als waere etwas weggelegt worden.
*/
const STATUS_FARBE: Record<LaufStatus, string> = {
OFFEN: "text-nebentext",
IN_ARBEIT: "text-faellig",
ABGESCHLOSSEN: "text-erledigt",
ARCHIVIERT: "text-erledigt",
};
function datum(wert: Date): string {
return wert.toLocaleDateString("de-DE", {
day: "2-digit",
month: "2-digit",
year: "numeric",
timeZone: "Europe/Berlin",
});
}
/** Der Zeitraum eines Laufs, so kurz wie möglich. */
function zeitraum(lauf: MeinLauf): string {
const beginn = lauf.begonnenAm ?? lauf.erstelltAm;
if (!lauf.abgeschlossenAm) return `seit ${datum(beginn)}`;
const anfang = datum(beginn);
const ende = datum(lauf.abgeschlossenAm);
return anfang === ende ? anfang : `${anfang} – ${ende}`;
}
function LaufZeile({ lauf }: { lauf: MeinLauf }) {
return (
<li className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1 border-t border-linie py-3 first:border-t-0">
<span className="min-w-0 flex-1 break-words">{lauf.titel}</span>
<span className="text-xs text-nebentext">{zeitraum(lauf)}</span>
<span className={`text-xs font-semibold ${STATUS_FARBE[lauf.status]}`}>{STATUS_TEXT[lauf.status]}</span>
</li>
);
}
export default async function MeineGeraeteSeite() {
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("selbstauskunft", "/meine-geraete");
/*
* Ohne Zuordnung gibt es die Rolle nicht — das hält die Datenbank fest
* (CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle`). Der Fall kann hier also nicht
* eintreten; die Prüfung steht trotzdem da, weil ein `!` an dieser Stelle eine
* Behauptung wäre und kein Beweis.
*/
if (!benutzer.mitarbeiterId) {
return (
<>
<h1 className="text-2xl font-bold">Meine Geräte</h1>
<p role="alert" className="mt-6 max-w-prose rounded-karte border border-fehler/40 bg-flaeche p-4">
Dieses Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet. Ein Administrator muss das einrichten —
bis dahin gibt es hier nichts zu zeigen.
</p>
</>
);
}
const [geraete, ohneGeraet, daten] = await Promise.all([
meineGeraete(benutzer.mitarbeiterId),
meineLaeufeOhneGeraet(benutzer.mitarbeiterId),
meineDaten(benutzer.mitarbeiterId),
]);
const nichts = geraete.length === 0 && ohneGeraet.length === 0;
return (
<>
<h1 className="text-2xl font-bold">Meine Geräte</h1>
<p className="mt-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Die Geräte, die auf {daten?.anzeigename ?? "dich"} laufen, und was die IT daran gemacht hat.
</p>
<p className="mt-4 flex max-w-prose items-start gap-2 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-3 text-sm text-nebentext">
<Info className="mt-0.5 size-4 shrink-0" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
<span>
Hier stehen <strong>Titel, Zeitraum und Status</strong> einer Arbeit — nicht die einzelnen Schritte,
Notizen oder Fotos. Wenn du wissen willst, was genau gemacht wurde, frag die IT.
</span>
</p>
{daten ? (
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<h2 className="text-lg font-semibold">Meine Daten</h2>
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
So steht es im Verzeichnis. Stimmt etwas nicht, meldet das die IT dem Personalbüro — ändern lässt
es sich hier nicht.
</p>
<dl className="grid gap-x-8 gap-y-2 text-sm sm:grid-cols-[auto_1fr]">
<dt className="text-nebentext">Name</dt>
<dd>{daten.anzeigename}</dd>
{daten.titel ? (
<>
<dt className="text-nebentext">Funktion</dt>
<dd>{daten.titel}</dd>
</>
) : null}
{daten.abteilung ? (
<>
<dt className="text-nebentext">Abteilung</dt>
<dd>{daten.abteilung}</dd>
</>
) : null}
{daten.mail ? (
<>
<dt className="text-nebentext">E-Mail</dt>
<dd className="break-all">{daten.mail}</dd>
</>
) : null}
</dl>
</section>
) : null}
{nichts ? (
<p className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5 text-sm text-nebentext">
Auf dich läuft gerade kein Gerät, und es ist auch keine Arbeit zu dir vermerkt. Das ist kein Fehler
— es heißt nur, dass die IT nichts zu dir festgehalten hat.
</p>
) : null}
{geraete.length > 0 ? (
<ul className="mt-6 flex flex-col gap-4">
{geraete.map((geraet) => (
<li key={geraet.id} className="rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1">
<Laptop
className="size-[18px] shrink-0 self-center text-nebentext"
strokeWidth={1.75}
aria-hidden="true"
/>
<h2 className="text-lg font-semibold">{geraet.bezeichnung}</h2>
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
{GERAETE_TYP_TEXT[geraet.typ]}
</span>
{geraet.archiviert ? (
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
nicht mehr in Benutzung
</span>
) : null}
</div>
<dl className="mt-2 flex flex-wrap gap-x-6 gap-y-1 text-xs text-nebentext">
{geraet.seriennummer ? (
<div>
<dt className="inline">Seriennummer: </dt>
<dd className="mono inline">{geraet.seriennummer}</dd>
</div>
) : null}
<div>
<dt className="inline">Aufkleber: </dt>
<dd className="mono inline">{geraet.tagCode}</dd>
</div>
</dl>
{geraet.laeufe.length === 0 ? (
<p className="mt-4 text-sm text-nebentext">
Zu diesem Gerät ist noch keine Arbeit festgehalten.
</p>
) : (
<ul className="mt-4 text-sm">
{geraet.laeufe.map((lauf) => (
<LaufZeile key={lauf.id} lauf={lauf} />
))}
</ul>
)}
</li>
))}
</ul>
) : null}
{ohneGeraet.length > 0 ? (
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
<h2 className="text-lg font-semibold">Zu mir persönlich</h2>
<p className="mt-1 mb-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Arbeiten, die nicht an einem Gerät hängen — etwa das Einrichten deines Kontos.
</p>
<ul className="text-sm">
{ohneGeraet.map((lauf) => (
<LaufZeile key={lauf.id} lauf={lauf} />
))}
</ul>
</section>
) : null}
</>
);
}
+13 -1
View File
@@ -2,7 +2,8 @@ import Link from "next/link";
import { ArrowRight, Clock, ListChecks, Rocket, TriangleAlert } from "lucide-react";
import { LaufStatus } from "@/generated/prisma/enums";
import { fristVerstrichen } from "@/lib/fristen";
import { darf } from "@/server/auth/rollen";
import { darf, startseite } from "@/server/auth/rollen";
import { redirect } from "next/navigation";
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import {
UEBERSICHT_JE_BLOCK,
@@ -223,6 +224,17 @@ function Schnellstart({ vorlagen }: { vorlagen: readonly HaeufigeVorlage[] }) {
}
export default async function Uebersichtsseite() {
/*
* **Erst nur die Anmeldung, dann das Recht.** Wer hier kein `lesen` hat, aber
* einen eigenen Einstieg (seit #035 der `MITARBEITER`), wird dorthin
* geschickt — statt auf „Dafuer fehlt dir die Berechtigung“ zu landen, obwohl
* er gerade nur die Anwendung geoeffnet hat.
*/
const angemeldeter = await sitzungErforderlich(undefined, "/");
const einstieg = startseite(angemeldeter.benutzer.rolle);
if (einstieg !== "/") redirect(einstieg);
// Und jetzt das Recht, mit derselben Wirkung wie vorher.
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("lesen", "/");
const darfArbeiten = darf(benutzer.rolle, "laeufeBearbeiten");
+12 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
import Link from "next/link";
import { notFound } from "next/navigation";
import { ArrowLeft, Eye } from "lucide-react";
import { ArrowLeft, Eye, ShieldCheck } from "lucide-react";
import { VorlageKopfdaten } from "@/components/vorlage-kopfdaten";
import { VorlageBearbeitenKnopf } from "@/components/vorlage-bearbeiten-knopf";
import {
@@ -50,6 +50,17 @@ function HistorienZeile({ zeile, darfBearbeiten }: { zeile: VersionsZeile; darfB
<span className="text-xs text-nebentext">
{zeile.anzahlLaeufe} {zeile.anzahlLaeufe === 1 ? "Lauf" : "Läufe"}
</span>
{/*
Steht an der **Version**, nicht an der Vorlage (#040): verschiedene
Versionen koennen es verschieden halten, und ein laufender Lauf behaelt
die Regel seiner Version.
*/}
{zeile.freigabePflicht ? (
<span className="flex items-center gap-1 rounded-pille bg-flaeche-hoch px-2.5 py-0.5 text-xs text-nebentext">
<ShieldCheck className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
Freigabe nötig
</span>
) : null}
</div>
{zeile.aenderungsnotiz ? (
<p className="mt-1 max-w-prose text-sm text-nebentext">{zeile.aenderungsnotiz}</p>
@@ -58,6 +58,7 @@ export default async function VersionSeite({ params }: { params: Promise<{ versi
struktur: version.struktur,
stand: version.stand.toISOString(),
aenderungsnotiz: version.aenderungsnotiz,
freigabePflicht: version.freigabePflicht,
}}
lesend={veroeffentlicht || !darfBearbeiten}
darfBearbeiten={darfBearbeiten}
+17
View File
@@ -22,6 +22,23 @@ const MELDUNGEN = new Map<string, string>(
"oidc-aus": "Die Anmeldung über den Anbieter ist nicht eingerichtet.",
"oidc-start": "Der Anbieter war nicht erreichbar. Bitte später erneut versuchen.",
"oidc-rueckruf": "Die Anmeldung beim Anbieter ist fehlgeschlagen.",
/*
* Zwei eigene Codes fuer die Selbstauskunft (#035). Nicht `oidc-rueckruf`:
* „fehlgeschlagen“ laesst jemanden es noch dreimal versuchen, obwohl sich
* ohne Zutun eines Administrators nichts aendert.
*
* **Nicht auf `/kein-zugriff`**, obwohl das Issue es so vorsah: diese Seite
* verlangt eine Sitzung, und bei gescheiterter Anmeldung gibt es keine — sie
* wuerde auf die Anmeldeseite zurueckleiten, also im Kreis. Die Begruendung
* gehoert deshalb hierhin, und genau das ist der Punkt des Kriteriums: keine
* leere Seite, die wie ein Fehler aussieht.
*/
"keine-person":
"Dein Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet und gehört keiner Rollengruppe an. " +
"Damit gibt es nichts, was angezeigt werden könnte. Bitte wende dich an die IT.",
"upn-mehrdeutig":
"Dein Anmeldename gehört zu mehr als einer Person im Verzeichnis. Das muss die IT auflösen — " +
"welche Person gemeint ist, lässt sich hier nicht raten.",
}),
);
+61
View File
@@ -0,0 +1,61 @@
import { AnhangFehler, anhangLesen } from "@/server/services/anhaenge";
import { MandantFehler } from "@/server/mandant";
import { RechteFehler, rechtErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { istBild } from "@/lib/anhaenge";
/**
* Einen Anhang ausliefern (#032).
*
* **Route Handler prüfen selbst.** Die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx`
* deckt sie nicht ab, und der Proxy sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was
* drinsteht (CLAUDE.md). Hier zählt das doppelt: eine Adresse, die eine Datei
* ohne Prüfung ausliefert, umgeht alles andere.
*
* `Content-Disposition: inline` nur für Bilder. Ein PDF wird **heruntergeladen**
* statt im Browser gerendert: ein PDF kann Skripte enthalten, und ein Anhang,
* den jemand aus einem fremden Lauf öffnet, soll nichts ausführen.
*/
export async function GET(
_anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
let benutzer: { id: string; rolle: Parameters<typeof anhangLesen>[1]["rolle"] };
try {
const zugang = await rechtErforderlich("lesen");
benutzer = { id: zugang.benutzer.id, rolle: zugang.benutzer.rolle };
} catch (fehler) {
if (fehler instanceof RechteFehler) {
return Response.json({ fehler: "Nicht angemeldet." }, { status: 401 });
}
throw fehler;
}
const { id } = await params;
try {
const datei = await anhangLesen(id, benutzer);
// Der Dateiname steckt in einer Kopfzeile. `dateinameSaeubern` hat
// Steuerzeichen und Anführungszeichen schon beim Anlegen entfernt.
const anzeige = istBild(datei.medientyp) ? "inline" : "attachment";
return new Response(new Uint8Array(datei.inhalt), {
headers: {
"Content-Type": datei.medientyp,
"Content-Length": String(datei.groesse),
"Content-Disposition": `${anzeige}; filename="${datei.dateiname}"`,
// Privat: ein Anhang gehört einem Kunden, kein Zwischenspeicher darf ihn
// an den nächsten Betrachter weitergeben.
"Cache-Control": "private, max-age=0, must-revalidate",
"X-Content-Type-Options": "nosniff",
},
});
} catch (fehler) {
if (fehler instanceof MandantFehler) {
// Nicht vorhanden und nicht sichtbar sind dieselbe Antwort – die
// Unterscheidung wäre schon eine Auskunft über fremde Kunden.
return Response.json({ fehler: "Diesen Anhang gibt es nicht." }, { status: 404 });
}
if (fehler instanceof AnhangFehler) {
return Response.json({ fehler: fehler.message }, { status: 404 });
}
throw fehler;
}
}
+21 -2
View File
@@ -1,7 +1,7 @@
import { NextResponse, type NextRequest } from "next/server";
import { oeffentlicheAdresse } from "@/lib/adressen";
import { sicheresZiel, sitzungSetzen } from "@/server/auth/anmeldung";
import { benutzerAusOidcUebernehmen } from "@/server/auth/benutzer";
import { AnmeldeFehler, benutzerAusOidcUebernehmen } from "@/server/auth/benutzer";
import { OIDC_FLUSS_COOKIE, anmeldungAbschliessen } from "@/server/auth/oidc";
/**
@@ -35,8 +35,27 @@ export async function GET(anfrage: NextRequest): Promise<Response> {
`OIDC-Rueckruf fehlgeschlagen:`,
fehler instanceof Error ? `${fehler.name}: ${fehler.message}` : String(fehler),
);
/*
* Ein `AnmeldeFehler` ist etwas anderes als ein kaputter OIDC-Fluss: am
* Anbieter hat alles funktioniert, nur darf oder kann dieses Konto hier
* nichts sehen (#035). „Die Anmeldung ist fehlgeschlagen“ liesse jemanden es
* dreimal versuchen, obwohl sich ohne Zutun eines Administrators nichts
* aendert — deshalb ein eigener Code mit einer Begruendung, die weiterhilft.
*
* Unterschieden wird am **Grund**, nicht an der Meldung: der Text wird hier
* nie durchgereicht, sonst stuende eine Dienstmeldung in einer Adresse.
*/
const schluessel =
fehler instanceof AnmeldeFehler
? fehler.grund === "upn-mehrdeutig"
? "upn-mehrdeutig"
: fehler.grund === "keine-person"
? "keine-person"
: "oidc-rueckruf"
: "oidc-rueckruf";
const antwort = NextResponse.redirect(
oeffentlicheAdresse("/anmelden?fehler=oidc-rueckruf", anfrage.nextUrl.origin),
oeffentlicheAdresse(`/anmelden?fehler=${schluessel}`, anfrage.nextUrl.origin),
);
antwort.cookies.delete(OIDC_FLUSS_COOKIE);
return antwort;
+1 -1
View File
@@ -10,7 +10,7 @@ import { prisma } from "@/lib/db";
* Datenbanknamen. Nach aussen genuegt, **ob** es geht; warum nicht, steht im
* Protokoll des Prozesses (`docker compose logs web`,
* `journalctl -u laufzettel`). Dasselbe Muster wie in
* `src/server/actions/verzeichnis.ts` (#039).
* `src/server/actions/verzeichnis.ts` (#025).
*/
export async function GET(): Promise<Response> {
try {
+172 -12
View File
@@ -1,29 +1,54 @@
import { RechteFehler, rechtErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import { RechteFehler, rechtErforderlich, sitzungNochGueltig } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
import type { Sitzung } from "@/lib/sitzung";
import { laufZustand } from "@/server/queries/laeufe";
import { HERZSCHLAG, herzschlagMs, maxStroeme, sseEreignis, willStrom } from "@/lib/sse";
import { aufLaufHoeren, stroemeOffen } from "@/server/lauf-ereignisse";
/**
* Der Zustand eines Laufs fuer die Aktualisierung alle zehn Sekunden (#013).
* Der Zustand eines Laufs – als Strom oder als einzelne Antwort (#013, #033).
*
* **Route Handler pruefen selbst.** Die Huelle unter `src/app/(app)/layout.tsx`
* deckt sie nicht ab — sie liegt in einem anderen Zweig des Baums, und der Proxy
* sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was drinsteht (CLAUDE.md).
* sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was drinsteht (CLAUDE.md). Ein
* offener Strom ist ein Leseweg wie jeder andere; geprueft wird **bevor** das
* erste Ereignis fliesst.
*
* **Eine Adresse fuer beide Wege.** `EventSource` schickt
* `Accept: text/event-stream`, sonst kommt eine gewoehnliche Anfrage — dieselbe
* Rechtepruefung, dasselbe Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt
* waere eine zweite Stelle, an der jemand das Recht vergessen kann, und zwei
* Wahrheiten, die auseinanderlaufen. Das Polling bleibt damit ein echter
* Rueckfall und nicht ein zweiter Codepfad, den niemand mehr faehrt.
*
* Die Antwort enthaelt **keine Befehle**. Ein `{{generiertes_passwort}}`
* entsteht bei jeder Aufloesung neu; alle zehn Sekunden mitgeliefert, tauschte
* es dem Techniker das Passwort unter den Haenden weg, waehrend er es abtippt.
* Zurueck kommen nur Status und Schrittzustaende — genau das, was zwei Browser
* am selben Lauf voneinander wissen muessen.
* entsteht bei jeder Aufloesung neu; mitgeliefert, tauschte es dem Techniker das
* Passwort unter den Haenden weg, waehrend er es abtippt. Zurueck kommen nur
* Status, Schrittzustaende und die Zahl der Kommentare und Anhaenge — genau das,
* was zwei Browser am selben Lauf voneinander wissen muessen.
*/
/*
* Sammelfenster. Wer einen Abschnitt abschnittsweise abhakt, loest ein Dutzend
* NOTIFY in einer Sekunde aus; ohne Fenster waere das ein Dutzend Abfragen des
* Lesemodells je Zuschauer. 150 ms sind unter der Wahrnehmungsschwelle und
* fassen einen Schwung zusammen.
*/
const SAMMELFENSTER_MS = 150;
export async function GET(
_anfrage: Request,
anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
let benutzerId: string;
let rolle: Parameters<typeof laufZustand>[1]["rolle"];
// Die Sitzung wird festgehalten, weil der Strom sie spaeter noch braucht:
// `cookies()` gibt es in seinen Rueckrufen nicht mehr.
let sitzung: Sitzung;
try {
const { benutzer } = await rechtErforderlich("lesen");
benutzerId = benutzer.id;
rolle = benutzer.rolle;
const zugang = await rechtErforderlich("lesen");
benutzerId = zugang.benutzer.id;
rolle = zugang.benutzer.rolle;
sitzung = zugang.sitzung;
} catch (fehler) {
if (fehler instanceof RechteFehler) {
// 401 und nicht 403: der Client soll die Aktualisierung einstellen und
@@ -34,16 +59,151 @@ export async function GET(
}
const { id } = await params;
const zustand = await laufZustand(id, { id: benutzerId, rolle });
let benutzer = { id: benutzerId, rolle };
const zustand = await laufZustand(id, benutzer);
if (!zustand) {
// Nicht vorhanden und nicht sichtbar sind dieselbe Antwort – die
// Unterscheidung waere schon eine Auskunft ueber fremde Kunden.
return Response.json({ fehler: "Diesen Lauf gibt es nicht." }, { status: 404 });
}
/*
* Kein Strom gewuenscht – oder keiner mehr frei. Bei erreichter Obergrenze
* antwortet der Handler **gewoehnlich**: `EventSource` verlangt
* `text/event-stream`, bekommt JSON, meldet `error` und versucht es nicht
* wieder. Der Client fuellt damit von sich aus auf Polling zurueck, ohne dass
* es dafuer einen Sonderfall oder einen Fehlercode braucht.
*/
if (!willStrom(anfrage.headers.get("accept")) || stroemeOffen() >= maxStroeme()) {
return Response.json(zustand, {
// Nichts zwischenspeichern: die Antwort ist genau dann wertlos, wenn sie
// aus einem Zwischenspeicher kommt.
headers: { "Cache-Control": "no-store" },
});
}
const kodierer = new TextEncoder();
let abmelden: (() => void) | undefined;
let herzschlag: ReturnType<typeof setInterval> | undefined;
let sammler: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
const strom = new ReadableStream<Uint8Array>({
async start(steuerung) {
let offen = true;
function schicken(text: string): void {
if (!offen) return;
try {
steuerung.enqueue(kodierer.encode(text));
} catch {
// Gegenseite ist weg, bevor `abort` ankam.
offen = false;
}
}
function aufraeumen(): void {
if (!offen) return;
offen = false;
abmelden?.();
if (herzschlag) clearInterval(herzschlag);
if (sammler) clearTimeout(sammler);
try {
steuerung.close();
} catch {
// Schon geschlossen.
}
}
async function standSchicken(): Promise<void> {
if (!offen) return;
try {
const jetzt = await laufZustand(id, benutzer);
if (!jetzt) {
/*
* Lauf weg oder nicht mehr sichtbar — etwa weil jemandem der Kunde
* entzogen wurde. Der Strom endet; der Client holt sich an der
* gewoehnlichen Adresse die 404 und stellt ein.
*/
schicken(sseEreignis("ende", JSON.stringify({ grund: "nicht-sichtbar" })));
aufraeumen();
return;
}
schicken(sseEreignis("zustand", JSON.stringify(jetzt)));
} catch (fehler) {
console.error("Zustand fuer den Strom konnte nicht gelesen werden:", fehler);
}
}
// Der erste Stand sofort, damit der Client einen Vergleichspunkt hat,
// ohne zusaetzlich zu pollen.
schicken(sseEreignis("zustand", JSON.stringify(zustand)));
try {
abmelden = await aufLaufHoeren(id, () => {
if (sammler) return;
sammler = setTimeout(() => {
sammler = undefined;
void standSchicken();
}, SAMMELFENSTER_MS);
});
} catch (fehler) {
/*
* Keine LISTEN-Verbindung zu bekommen ist kein Grund, die Seite blind
* zu lassen: Strom beenden, der Client fuellt auf Polling zurueck.
*/
console.error("LISTEN fuer den Strom nicht moeglich:", fehler);
aufraeumen();
return;
}
/*
* **Der Herzschlag prueft auch die Sitzung nach** (Reviewbefund zu #029).
* Vorher wurde das Recht genau einmal geprueft, beim Aufbau, und das Paar
* aus Kennung und Rolle fuer die Lebensdauer des Stroms festgehalten — ein
* deaktiviertes Konto bekam weiter live Daten, bis jemand die Lasche
* schloss. Die Pruefung kostet eine Abfrage je offenem Strom und
* Herzschlag (25 s); dieselbe Abfrage macht jede gewoehnliche Anfrage
* ohnehin.
*
* Eine **Herabstufung** beendet den Strom nicht, sondern engt ihn ein: die
* neue Rolle gilt ab dem naechsten Ereignis. Das ist dieselbe Regel wie
* „Rolle pro Anfrage aus der Datenbank“ (CLAUDE.md).
*/
herzschlag = setInterval(() => {
void (async () => {
const noch = await sitzungNochGueltig(sitzung, "lesen");
if (!noch) {
schicken(sseEreignis("ende", JSON.stringify({ grund: "nicht-angemeldet" })));
aufraeumen();
return;
}
if (noch.rolle !== benutzer.rolle) benutzer = { id: benutzerId, rolle: noch.rolle };
schicken(HERZSCHLAG);
})();
}, herzschlagMs());
anfrage.signal.addEventListener("abort", aufraeumen);
},
cancel() {
abmelden?.();
if (herzschlag) clearInterval(herzschlag);
if (sammler) clearTimeout(sammler);
},
});
return new Response(strom, {
headers: {
"Content-Type": "text/event-stream; charset=utf-8",
"Cache-Control": "no-store, no-transform",
Connection: "keep-alive",
/*
* Fuer nginx: schaltet die Pufferung fuer **diese** Antwort ab, auch wenn
* in der Konfiguration `proxy_buffering on` steht. Ohne das sammelt nginx
* den Strom und gibt ihn erst am Ende heraus — die Seite sieht dann aus,
* als sei sie hangen geblieben. Die Einstellung steht trotzdem in
* `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: diese Kopfzeile versteht nur nginx.
*/
"X-Accel-Buffering": "no",
},
});
}
@@ -0,0 +1,37 @@
import { SCHEMA_ENTERPRISE, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
/**
* SCIM: `/ResourceTypes` (#029).
*
* Nur `User`. **Keine `Group`** — und das ist eine Entscheidung, nicht eine
* Luecke: Laufzettel fuehrt keine Gruppen. Die Abteilung kommt als Attribut der
* Person, und die Rollen kommen aus den OIDC-Gruppen beim Anmelden, nicht aus
* einer Zuweisung. Wuerde `Group` hier stehen, schickte ein Anbieter
* Gruppenzuweisungen, die niemand verarbeitet.
*/
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
const typen = [
{
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:ResourceType"],
id: "User",
name: "User",
endpoint: "/Users",
description: "Personen, die Laufzettel als Mitarbeiter fuehrt.",
schema: SCHEMA_USER,
schemaExtensions: [{ schema: SCHEMA_ENTERPRISE, required: false }],
meta: { resourceType: "ResourceType", location: `${zugang.basis}/ResourceTypes/User` },
},
];
return scimAntwort({
schemas: ["urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse"],
totalResults: typen.length,
itemsPerPage: typen.length,
startIndex: 1,
Resources: typen,
});
}
+89
View File
@@ -0,0 +1,89 @@
import { SCHEMA_ENTERPRISE, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
/**
* SCIM: `/Schemas` (#029).
*
* Gemeldet werden **genau die Attribute, die Laufzettel fuehrt** — nicht der
* ganze Standard. Ein Anbieter liest das und schickt danach nur noch, was hier
* steht; ein zu grosszuegiges Schema fuehrt zu Feldern, die stillschweigend
* verfallen.
*/
function attribut(
name: string,
typ: "string" | "boolean" | "complex" | "reference",
zusatz: Record<string, unknown> = {},
): Record<string, unknown> {
return {
name,
type: typ,
multiValued: false,
required: false,
caseExact: false,
mutability: "readWrite",
returned: "default",
uniqueness: "none",
...zusatz,
};
}
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
const schemas = [
{
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:Schema"],
id: SCHEMA_USER,
name: "User",
description: "Eine Person, die Laufzettel als Mitarbeiter fuehrt.",
attributes: [
attribut("userName", "string", { required: true, uniqueness: "server" }),
attribut("externalId", "string"),
attribut("displayName", "string"),
attribut("title", "string"),
attribut("active", "boolean"),
attribut("name", "complex", {
subAttributes: [attribut("givenName", "string"), attribut("familyName", "string")],
}),
attribut("emails", "complex", {
multiValued: true,
subAttributes: [
attribut("value", "string"),
attribut("type", "string"),
attribut("primary", "boolean"),
],
}),
],
meta: { resourceType: "Schema", location: `${zugang.basis}/Schemas/${SCHEMA_USER}` },
},
{
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:Schema"],
id: SCHEMA_ENTERPRISE,
name: "EnterpriseUser",
description: "Die Erweiterung, aus der Laufzettel die Abteilung und den Vorgesetzten liest.",
attributes: [
attribut("department", "string"),
/*
* `manager` gehoert hierher, auch wenn Laufzettel daraus nur `value`
* braucht: ein Anbieter liest dieses Schema und schickt nur, was darin
* steht. Fehlte es, bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer — und zwar
* ohne Fehlermeldung auf beiden Seiten.
*/
attribut("manager", "complex", {
subAttributes: [attribut("value", "string"), attribut("$ref", "reference")],
}),
],
meta: { resourceType: "Schema", location: `${zugang.basis}/Schemas/${SCHEMA_ENTERPRISE}` },
},
];
return scimAntwort({
schemas: ["urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse"],
totalResults: schemas.length,
itemsPerPage: schemas.length,
startIndex: 1,
Resources: schemas,
});
}
@@ -0,0 +1,45 @@
import { SCHEMA_PATCH, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
/**
* SCIM: `/ServiceProviderConfig` (#029).
*
* **Ohne diesen Endpunkt faengt Entra ID nicht an.** Er sagt, was der Anbieter
* erwarten darf — und das Entscheidende daran sind die **Verneinungen**: `bulk`,
* `sort` und `filter` stehen auf `false`, weil Laufzettel sie nicht kann. Ein
* Anbieter, der sie fuer unterstuetzt haelt, schickt Anfragen, die niemand
* beantwortet.
*
* `filter.supported: false` sieht dabei strenger aus, als es ist: der eine
* Filter `userName eq "…"` wird beantwortet. Ihn hier als unterstuetzt zu
* melden, hiesse aber, die ganze Filtersprache zu versprechen — und ein
* Anbieter, der das glaubt, schickt `emails[type eq "work"].value co "@"`.
*/
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
// Auch dieser Endpunkt verlangt ein Token: er verraet, dass hier ein
// SCIM-Dienst laeuft, und das muss nicht jeder wissen.
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
return scimAntwort({
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:ServiceProviderConfig"],
documentationUri: "https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel",
patch: { supported: true },
bulk: { supported: false, maxOperations: 0, maxPayloadSize: 0 },
filter: { supported: false, maxResults: 200 },
changePassword: { supported: false },
sort: { supported: false },
etag: { supported: false },
authenticationSchemes: [
{
type: "oauthbearertoken",
name: "OAuth Bearer Token",
description: "Ein Token je Verzeichnisquelle, in Laufzettel erzeugt und einmal angezeigt.",
primary: true,
},
],
meta: { resourceType: "ServiceProviderConfig", location: `${zugang.basis}/ServiceProviderConfig` },
// Nur zur Orientierung: welche Schemas dieser Dienst kennt.
...{ _schemas: [SCHEMA_USER, SCHEMA_PATCH] },
});
}
+130
View File
@@ -0,0 +1,130 @@
import { benutzerLesen, patchAnwenden, patchLesen, personDarstellen } from "@/lib/scim";
import { alsScimAntwort, quelleAusAnfrage, rumpfLesen, scimAntwort, scimFehler } from "@/server/scim/handler";
import { personAendern, personDeaktivieren, personHolen, type ScimFehler } from "@/server/services/scim";
/**
* SCIM: `/Users/{id}` (#029).
*
* Vier Verben, und das wichtigste ist `DELETE`: es **deaktiviert**. An einer
* Person haengen Laeufe und Geraete; geloescht wird in diesem Projekt nichts.
* Der Anbieter bekommt `204` und haelt sie damit fuer entfernt — aus seiner
* Sicht richtig, denn sie wird ihm nicht mehr zugewiesen.
*/
export async function GET(
anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
try {
const { id } = await params;
const person = await personHolen(zugang.quelle, id);
if (!person) return scimFehler(404, "Diese Person gibt es in dieser Quelle nicht.");
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler);
}
}
export async function PUT(
anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
try {
const { id } = await params;
/*
* `PUT` ersetzt die Darstellung vollstaendig: ein Feld, das nicht mitkommt,
* wird geleert. Genau das steht im gelesenen Rumpf, deshalb geht er
* unveraendert an den Dienst.
*/
const person = await personAendern(zugang.quelle, id, benutzerLesen(gelesen.rumpf));
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler);
}
}
export async function PATCH(
anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
try {
const { id } = await params;
const schritte = patchLesen(gelesen.rumpf);
if (!schritte) {
return scimFehler(
400,
"Der Rumpf ist keine PatchOp-Anfrage: erwartet wird „Operations“ mit op add, replace oder remove.",
"invalidSyntax",
);
}
const vorhanden = await personHolen(zugang.quelle, id);
if (!vorhanden) return scimFehler(404, "Diese Person gibt es in dieser Quelle nicht.");
/*
* Gepatcht wird auf dem **vorhandenen** Stand, nicht auf einer leeren
* Eingabe: ein `PATCH` auf `active` darf die uebrigen Felder nicht leeren.
* Was danach herauskommt, ist der vollstaendige Zielzustand — ein `null`
* darin ist eine Leerung und keine Luecke, und so liest der Dienst es auch.
*/
const { eingabe, uebergangen } = patchAnwenden(schritte, {
externeId: vorhanden.externeId,
upn: vorhanden.upn,
vorname: vorhanden.vorname,
nachname: vorhanden.nachname,
anzeigename: vorhanden.anzeigename,
mail: vorhanden.mail,
abteilung: vorhanden.abteilung,
titel: vorhanden.titel,
aktiv: vorhanden.aktiv,
vorgesetzterScimId: vorhanden.vorgesetzterId,
});
if (uebergangen.length > 0) {
/*
* Uebergangene Pfade sind kein Fehler — Anbieter schicken Felder, die
* Laufzettel nicht fuehrt. Ins Protokoll des Prozesses gehoeren sie
* trotzdem: sonst sucht beim naechsten „warum steht das nicht drin“
* jemand an der falschen Stelle.
*/
console.info(`SCIM-PATCH: übergangene Pfade: ${uebergangen.join(", ")}`);
}
const person = await personAendern(zugang.quelle, id, eingabe);
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler);
}
}
export async function DELETE(
anfrage: Request,
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
try {
const { id } = await params;
await personDeaktivieren(zugang.quelle, id);
// 204 ohne Rumpf – und die Zeile bleibt, siehe Kopfkommentar.
return new Response(null, { status: 204, headers: { "Cache-Control": "no-store" } });
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler as ScimFehler);
}
}
+61
View File
@@ -0,0 +1,61 @@
import { benutzerLesen, benutzernameAusFilter, listeDarstellen, personDarstellen } from "@/lib/scim";
import { alsScimAntwort, quelleAusAnfrage, rumpfLesen, scimAntwort, scimFehler } from "@/server/scim/handler";
import { personAnlegen, personenSuchen } from "@/server/services/scim";
/**
* SCIM: `/Users` (#029).
*
* `GET` mit dem Filter `userName eq "…"` ist die Frage, die ein Anbieter **vor
* jedem Anlegen** stellt. `POST` legt an.
*
* Dieser Handler prueft sein Token selbst — die Huelle unter `(app)` liegt hier
* nicht darueber, und der Proxy laesst `/api/scim` ohne Cookie durch
* (CLAUDE.md).
*/
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
try {
const filter = new URL(anfrage.url).searchParams.get("filter");
const gesucht = benutzernameAusFilter(filter);
if (gesucht === null) {
/*
* Ein Filter, den wir nicht verstehen, wird **abgewiesen** und nicht
* ignoriert. Ihn zu ignorieren hiesse, alle Personen zu liefern — und der
* Anbieter schloesse daraus, die gesuchte sei darunter. Er legte sie dann
* nicht an.
*/
return scimFehler(
400,
`Von diesem Endpunkt wird nur der Filter userName eq "…" unterstützt, nicht „${filter}“.`,
"invalidFilter",
);
}
const personen = await personenSuchen(zugang.quelle, gesucht);
return scimAntwort(listeDarstellen(personen, zugang.basis));
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler);
}
}
export async function POST(anfrage: Request): Promise<Response> {
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
try {
const person = await personAnlegen(zugang.quelle, benutzerLesen(gelesen.rumpf));
// 201 mit `Location`, wie RFC 7644 es verlangt.
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis), 201, {
Location: `${zugang.basis}/Users/${person.id}`,
});
} catch (fehler) {
return alsScimAntwort(fehler);
}
}
@@ -0,0 +1,236 @@
"use client";
import { useActionState } from "react";
import { Mail, Send, Webhook } from "lucide-react";
import { Button } from "@/components/ui/button";
import { FELD } from "@/lib/formular";
import {
meldungenSpeichernAktion,
testmailAktion,
type AktionsErgebnis,
} from "@/server/actions/benachrichtigungen";
/**
* SMTP und Webhook einrichten (#034).
*
* Zwei Dinge sind hier bewusst:
*
* 1. **Ein gesetztes Passwort wird nie angezeigt**, nur dass es eines gibt. Das
* Feld bleibt leer, und leer heisst „unverändert lassen“ — sonst loeschte
* jedes Speichern der uebrigen Felder das Passwort mit.
* 2. **Die Testmail ist ein eigenes Formular** und geht direkt hinaus, nicht
* ueber die Warteschlange. Ein Knopf, der „eingereiht“ meldet und den Fehler
* eine Minute spaeter woanders zeigt, prueft nichts.
*/
export type MeldungsWerte = {
readonly smtpHost: string;
readonly smtpPort: string;
readonly smtpTls: boolean;
readonly smtpBenutzer: string;
readonly smtpAbsender: string;
readonly smtpPasswortGesetzt: boolean;
readonly webhookUrl: string;
readonly webhookGeheimnisGesetzt: boolean;
/** Ohne `APP_URL` traegt keine Meldung einen brauchbaren Link. */
readonly appUrlFehlt: boolean;
readonly eigeneMail: string;
};
function Rueckmeldung({ ergebnis }: { ergebnis: AktionsErgebnis }) {
if (ergebnis.fehler) {
return (
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
{ergebnis.fehler}
</p>
);
}
if (ergebnis.erfolg) {
return (
<p role="status" className="max-w-prose text-sm text-erledigt">
{ergebnis.erfolg}
</p>
);
}
return null;
}
export function BenachrichtigungenFormular({ werte }: { werte: MeldungsWerte }) {
const [ergebnis, aktion, laeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(meldungenSpeichernAktion, {});
const [testErgebnis, testAktion, testLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
testmailAktion,
{},
);
return (
<div className="flex flex-col gap-8">
<section>
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-3">
<h2 className="flex items-center gap-2 text-lg font-semibold">
<Mail className="size-[18px] text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
Benachrichtigungen
</h2>
</div>
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Vier Anlässe gehen hinaus: ein Lauf wird jemandem <strong>zugewiesen</strong>, ein Lauf ist{" "}
<strong>überfällig</strong>, ein Lauf wird <strong>abgeschlossen</strong>, und ein{" "}
<strong>Verzeichnisabgleich schlägt fehl</strong>. Die Nachricht enthält Titel, Status und einen
Link — <strong>keine Schrittinhalte</strong>, und damit auch kein erzeugtes Passwort.
</p>
{werte.appUrlFehlt ? (
<p role="alert" className="mb-4 max-w-prose text-sm text-faellig">
<code className="mono">APP_URL</code> ist nicht gesetzt. Die Meldungen gehen trotzdem hinaus, aber
der Link darin führt nirgendwohin.
</p>
) : null}
</section>
<form action={aktion} className="flex flex-col gap-8">
<section>
<h3 className="text-sm font-semibold">SMTP</h3>
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Ohne Host geht keine Mail hinaus — die Webhook-Zustellung unten funktioniert davon unabhängig.
</p>
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Host</span>
<input
name="smtpHost"
defaultValue={werte.smtpHost}
placeholder="mail.firma.de"
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Port</span>
<input
name="smtpPort"
defaultValue={werte.smtpPort}
inputMode="numeric"
placeholder="587"
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Benutzer</span>
<input
name="smtpBenutzer"
defaultValue={werte.smtpBenutzer}
autoComplete="off"
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">
Passwort
{werte.smtpPasswortGesetzt ? (
<span className="ml-2 text-xs">(gesetzt — leer lassen, um es zu behalten)</span>
) : null}
</span>
<input
name="smtpPasswort"
type="password"
autoComplete="new-password"
placeholder={werte.smtpPasswortGesetzt ? "unverändert" : ""}
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Absender</span>
<input
name="smtpAbsender"
defaultValue={werte.smtpAbsender}
placeholder="laufzettel@firma.de"
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex min-h-11 items-center gap-3 self-end text-sm md:min-h-10">
<input
type="checkbox"
name="smtpTls"
value="an"
defaultChecked={werte.smtpTls}
className="size-4 accent-akzent"
/>
<span>
TLS verlangen
<span className="block text-xs text-nebentext">
Port 465 verschlüsselt von Anfang an, 587 per StartTLS.
</span>
</span>
</label>
</div>
</section>
<section>
<h3 className="flex items-center gap-2 text-sm font-semibold">
<Webhook className="size-4 text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
Webhook
</h3>
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
Dieselben vier Anlässe als <code className="mono">POST</code> mit JSON. Mit Geheimnis trägt jede
Anfrage eine HMAC-SHA256-Signatur im Kopf <code className="mono">X-Laufzettel-Signatur</code>; wie
sie nachzurechnen ist, steht in <code className="mono">docs/betrieb/benachrichtigungen.md</code>.
</p>
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Adresse</span>
<input
name="webhookUrl"
defaultValue={werte.webhookUrl}
placeholder="https://hook.firma.de/laufzettel"
className={FELD}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">
Geheimnis
{werte.webhookGeheimnisGesetzt ? (
<span className="ml-2 text-xs">(gesetzt — leer lassen, um es zu behalten)</span>
) : null}
</span>
<input
name="webhookGeheimnis"
type="password"
autoComplete="new-password"
placeholder={werte.webhookGeheimnisGesetzt ? "unverändert" : "ohne Signatur"}
className={FELD}
/>
</label>
</div>
</section>
<div className="flex flex-wrap items-center gap-4">
{/*
* Eigene Beschriftung, nicht bloss „Speichern“: auf dieser Seite gibt
* es zwei Formulare, und zwei gleich benannte Knoepfe sind fuer einen
* Menschen genauso verwirrend wie fuer einen Test.
*/}
<Button type="submit" disabled={laeuft}>
{laeuft ? "Wird gespeichert …" : "Benachrichtigungen speichern"}
</Button>
<Rueckmeldung ergebnis={ergebnis} />
</div>
</form>
<form action={testAktion} className="flex flex-col gap-3 border-t border-linie pt-6">
<h3 className="text-sm font-semibold">Testmail</h3>
<p className="max-w-prose text-sm text-nebentext">
Geht <strong>direkt</strong> hinaus, nicht über die Warteschlange — ein Fehler erscheint deshalb
sofort und im Klartext. Gespeichert sein muss der Zugang vorher.
</p>
<div className="flex flex-wrap items-end gap-3">
<label className="flex max-w-md flex-1 flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">An</span>
<input name="an" type="email" defaultValue={werte.eigeneMail} className={FELD} />
</label>
<Button type="submit" variant="secondary" disabled={testLaeuft}>
<Send className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{testLaeuft ? "Wird geschickt …" : "Testmail schicken"}
</Button>
</div>
<Rueckmeldung ergebnis={testErgebnis} />
</form>
</div>
);
}
+47
View File
@@ -1,6 +1,7 @@
import { Check, CircleSlash, Square, TriangleAlert, type LucideIcon } from "lucide-react";
import { LaufStatus, SchrittZustand } from "@/generated/prisma/enums";
import { Wortmarke } from "@/components/wortmarke";
import { groesseText, istBild } from "@/lib/anhaenge";
import type { DruckAbschnitt, DruckKopf, DruckSchritt, LaufZumDrucken } from "@/server/queries/druck";
import type { KommentarZeile } from "@/server/queries/laeufe";
@@ -173,6 +174,51 @@ function Kommentare({ kommentare }: { kommentare: readonly KommentarZeile[] }) {
);
}
/**
* Anhaenge auf dem Ausdruck (#032).
*
* Bilder als Miniatur, ein PDF nur als Zeile — ein eingebettetes PDF liesse sich
* auf Papier ohnehin nicht ansehen. Die Datei kommt ueber ihre Adresse, nicht
* eingebettet: der Ausdruck entsteht im Browser des Benutzers, und dessen
* Sitzung laesst den Abruf ohnehin pruefen.
*/
function Anhaenge({ anhaenge }: { anhaenge: DruckSchritt["anhaenge"] }) {
if (anhaenge.length === 0) return null;
const bilder = anhaenge.filter((anhang) => istBild(anhang.medientyp));
const dateien = anhaenge.filter((anhang) => !istBild(anhang.medientyp));
return (
<div className="mt-2 flex flex-col gap-1">
{bilder.length > 0 ? (
<ul className="flex flex-wrap gap-2">
{bilder.map((anhang) => (
<li key={anhang.id} className="flex flex-col items-start gap-0.5">
{/* Ohne next/image: der Optimierer holte die Datei erneut und ohne
Rechteprüfung. */}
{/* eslint-disable-next-line @next/next/no-img-element */}
<img
src={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
alt={anhang.dateiname}
className="h-24 w-auto rounded border border-linie object-contain"
/>
<span className="max-w-32 truncate text-[10px] text-nebentext">{anhang.dateiname}</span>
</li>
))}
</ul>
) : null}
{dateien.length > 0 ? (
<ul className="flex flex-col gap-0.5">
{dateien.map((anhang) => (
<li key={anhang.id} className="text-xs text-nebentext">
Anhang: {anhang.dateiname} ({groesseText(anhang.groesse)})
</li>
))}
</ul>
) : null}
</div>
);
}
function Schritt({ schritt }: { schritt: DruckSchritt }) {
const Symbol = ZUSTAND_SYMBOL[schritt.zustand];
return (
@@ -204,6 +250,7 @@ function Schritt({ schritt }: { schritt: DruckSchritt }) {
</p>
) : null}
<Anhaenge anhaenge={schritt.anhaenge} />
<Kommentare kommentare={schritt.kommentare} />
</div>
+13 -2
View File
@@ -4,6 +4,7 @@ import {
Building2,
FileText,
LayoutDashboard,
Laptop,
ListChecks,
LogOut,
Menu,
@@ -33,6 +34,7 @@ const SYMBOLE: Record<string, LucideIcon> = {
Building2,
Archive,
Settings,
Laptop,
};
function NavListe({ modus, aktiv, rolle }: { modus: Betriebsmodus; aktiv: string; rolle?: Rolle }) {
@@ -184,6 +186,15 @@ export function Huelle({
aktiv?: string;
benutzer?: AngemeldeterBenutzer;
}) {
/*
* Scannen setzt voraus, dass man mit dem Gefundenen etwas tun darf. Ein
* `MITARBEITER` darf das nicht (#035) — ihm den Knopf zu zeigen hiesse, ihn
* auf eine Seite zu schicken, die ihn abweist. `lesen` ist dabei das richtige
* Recht und nicht `geraeteBearbeiten`: ein LESER darf das gescannte Geraet
* ansehen, nur nichts aendern.
*/
const darfScannen = benutzer ? darf(benutzer.rolle, "lesen") : false;
return (
<div className="min-h-dvh md:flex">
{/* Handy: Kopfzeile mit Menue */}
@@ -191,7 +202,7 @@ export function Huelle({
<div className="flex items-center gap-3 px-4 py-3">
<Bildmarke className="size-6 shrink-0 text-akzent" />
<Wortmarke className="text-lg" />
<ScannenKnopf className="ml-auto" />
{darfScannen ? <ScannenKnopf className="ml-auto" /> : null}
<details className="relative">
<summary
className="flex size-11 cursor-pointer list-none items-center justify-center rounded-pille text-nebentext"
@@ -217,7 +228,7 @@ export function Huelle({
<Bildmarke className="size-7 shrink-0 text-akzent" />
<Wortmarke className="text-xl" />
</Link>
<ScannenKnopf className="mb-6" />
{darfScannen ? <ScannenKnopf className="mb-6" /> : null}
<nav aria-label="Hauptnavigation">
<NavListe modus={modus} aktiv={aktiv} rolle={benutzer?.rolle} />
</nav>
+104 -1
View File
@@ -1,11 +1,13 @@
"use client";
import { useActionState, useState } from "react";
import { Archive, CheckCircle2, Link2, PlayCircle, Undo2 } from "lucide-react";
import { Archive, CheckCircle2, Link2, PlayCircle, ShieldCheck, Undo2 } from "lucide-react";
import {
abschnittNichtZutreffendAktion,
kommentarHinzufuegenAktion,
laufAbschliessenAktion,
laufFreigebenAktion,
laufZurueckweisenAktion,
laufArchivierenAktion,
laufMitAdKontoVerknuepfenAktion,
laufOeffnenAktion,
@@ -93,6 +95,107 @@ export function LaufAbschliessen({ laufId, offen }: { laufId: string; offen: num
);
}
/**
* Freigeben und Zurueckweisen (#040).
*
* **Eine Komponente fuer beides**, weil es dieselbe Entscheidung ist: der
* Freigebende sieht den Lauf an und sagt ja oder nein. Zwei getrennte Karten
* haetten dieselbe Notiz zweimal.
*
* Die Notiz ist bei der Freigabe freiwillig und bei der Zurueckweisung Pflicht —
* geprueft wird das in der Server Action und im Dienst, nicht hier: eine Regel,
* die nur das Formular kennt, gilt nicht fuer den naechsten Aufrufer.
*/
export function LaufFreigabe({
laufId,
bereitsFreigegeben,
letzteNotiz,
}: {
laufId: string;
bereitsFreigegeben: boolean;
/** Die letzte Begruendung – nach einer Zurueckweisung steht sie hier. */
letzteNotiz: string | null;
}) {
const [freigabe, freigeben, freigabeLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
laufFreigebenAktion,
{},
);
const [rueckweisung, zurueckweisen, rueckweisungLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
laufZurueckweisenAktion,
{},
);
const [notiz, setzeNotiz] = useState("");
return (
<div className="flex flex-col gap-3 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4">
<p className="flex items-start gap-2 text-sm">
<ShieldCheck className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<span>
{bereitsFreigegeben ? (
<>Dieser Lauf ist freigegeben. Zurückweisen nimmt die Freigabe wieder zurück.</>
) : (
<>
Dieser Lauf verlangt eine <strong>Freigabe durch einen Zweiten</strong>. Wer daran gearbeitet
hat, kann sie nicht erteilen.
</>
)}
</span>
</p>
{letzteNotiz ? (
<p className="max-w-prose rounded-karte bg-flaeche-hoch p-3 text-sm text-nebentext">
Letzte Begründung: {letzteNotiz}
</p>
) : null}
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Begründung (bei einer Zurückweisung Pflicht)</span>
<textarea
name="notiz"
rows={2}
value={notiz}
onChange={(ereignis) => setzeNotiz(ereignis.target.value)}
className={`${FELD} py-2`}
placeholder="Prüfsumme fehlt im Protokoll"
/>
</label>
<div className="flex flex-wrap gap-2">
{bereitsFreigegeben ? null : (
<form action={freigeben}>
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
<input type="hidden" name="notiz" value={notiz} />
<button
type="submit"
disabled={freigabeLaeuft || rueckweisungLaeuft}
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
>
<ShieldCheck className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{freigabeLaeuft ? "Wird freigegeben …" : "Freigeben"}
</button>
</form>
)}
<form action={zurueckweisen}>
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
<input type="hidden" name="notiz" value={notiz} />
<button
type="submit"
disabled={freigabeLaeuft || rueckweisungLaeuft}
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-5 text-sm text-nebentext hover:text-text disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
>
<Undo2 className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{rueckweisungLaeuft ? "Wird zurückgewiesen …" : "Zurückweisen"}
</button>
</form>
</div>
<Meldung ergebnis={freigabe} />
<Meldung ergebnis={rueckweisung} />
</div>
);
}
/**
* Archivieren – die zweite, ausdrueckliche Handlung.
*
+153 -33
View File
@@ -1,34 +1,45 @@
"use client";
import { useEffect, useRef, useState } from "react";
import { useCallback, useEffect, useRef, useState } from "react";
import { useRouter } from "next/navigation";
import { RefreshCw } from "lucide-react";
/**
* Holt alle zehn Sekunden den Zustand des Laufs (#013).
* Haelt die Abarbeitungsansicht aktuell (#013, Strom seit #033).
*
* Damit sehen zwei Browser am selben Lauf die Arbeit des anderen — der Fall aus
* dem Auftrag: zwei Techniker teilen sich ein Onboarding.
*
* Vier Entscheidungen stecken darin:
* **Seit #033 ueber einen Strom**, nicht mehr alle zehn Sekunden. Die Datenbank
* meldet die Aenderung, der Server schiebt sie weiter, und der Haken des
* Kollegen steht in unter einer Sekunde auf dem anderen Schirm statt nach bis zu
* zehn. Das Polling bleibt als **Rueckfall** — an derselben Adresse, mit
* derselben Nutzlast.
*
* Fuenf Entscheidungen stecken darin:
*
* 1. **Pause bei verstecktem Tab.** Ein Lauf bleibt oft stundenlang offen im
* Hintergrund; ohne Pause waeren das 360 Abfragen je Stunde und Tab, fuer
* niemanden.
* Hintergrund. Der Strom wird dabei **geschlossen**, nicht nur ignoriert:
* eine offene Verbindung je Hintergrundlasche ist genau das, was die
* Obergrenze im Handler verhindern soll.
* 2. **`router.refresh()` statt eigener Zustandsverwaltung.** Die Seite ist eine
* Server-Komponente; ein Neuladen ihrer Daten ist genau das, was gebraucht
* wird, und es gibt keine zweite Wahrheit im Browser. Aktualisiert wird nur,
* wenn sich wirklich etwas geaendert hat — sonst wuerde die Seite alle zehn
* Sekunden neu rendern und dabei Eingaben verlieren, an denen jemand tippt.
* wenn sich wirklich etwas geaendert hat — sonst wuerde die Seite bei jedem
* Ereignis neu rendern und dabei Eingaben verlieren, an denen jemand tippt.
* 3. **Steht ein generiertes Passwort auf der Seite, wird nicht von selbst
* neu geladen**, sondern gefragt. Das Passwort entsteht bei jedem Aufbau der
* Seite neu; ein Neuladen im Hintergrund tauschte es dem Techniker zwischen
* Lesen und Einfuegen aus. Die Antwort des Pollings traegt deshalb keine
* Befehle (siehe `laufZustand`) — und diese Zusage waere nichts wert, wenn
* das Polling stattdessen die ganze Seite neu bauen liesse.
* Lesen und Einfuegen aus. Die Nutzlast traegt deshalb keine Befehle (siehe
* `laufZustand`) — und diese Zusage waere nichts wert, wenn die
* Aktualisierung stattdessen die ganze Seite neu bauen liesse.
* 4. **Abbruch bei 401 und 404.** Eine abgelaufene Anmeldung oder ein
* verschwundener Lauf sind kein Grund weiterzufragen.
* 5. **Der Rueckfall wird einmal gemeldet, nicht bei jedem Versuch.** Sonst
* schreibt eine Seite hinter einem puffernden Proxy im Minutentakt dieselbe
* Zeile ins Protokoll der Konsole.
*/
/**
* Was ein geaenderter Zustand ausloesen soll.
*
@@ -40,6 +51,22 @@ export function reaktionAufAenderung(passwortSichtbar: boolean): "neu-laden" | "
return passwortSichtbar ? "fragen" : "neu-laden";
}
/** `EventSource.CLOSED`, ohne im Test ein `EventSource` zu brauchen. */
export const STROM_GESCHLOSSEN = 2;
/**
* Ist ein Fehler am Strom das Ende – oder nur eine Unterbrechung?
*
* `EventSource` verbindet sich nach einem Abbruch **selbst** wieder; dann steht
* `readyState` auf `CONNECTING`, und zurueckzufallen waere verfruehtes Aufgeben.
* Endgueltig ist nur `CLOSED` — so antwortet der Browser etwa, wenn die Antwort
* nicht `text/event-stream` ist. Genau das schickt der Handler bei erreichter
* Obergrenze, und genau dann soll gepollt werden.
*/
export function sollZurueckfallen(readyState: number): boolean {
return readyState === STROM_GESCHLOSSEN;
}
export function LaufAktualisierung({
laufId,
passwortSichtbar = false,
@@ -57,29 +84,46 @@ export function LaufAktualisierung({
const letzterStand = useRef<string | null>(null);
const [neues, setzeNeues] = useState(false);
useEffect(() => {
let abgebrochen = false;
let zeitgeber: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
async function holen(): Promise<void> {
if (abgebrochen || document.visibilityState === "hidden") {
plane();
return;
}
try {
const antwort = await fetch(`/api/laeufe/${laufId}/zustand`, { cache: "no-store" });
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
abgebrochen = true;
return;
}
if (antwort.ok) {
const stand = JSON.stringify(await antwort.json());
/**
* Ein gelesener Stand: vergleichen, und nur bei echter Aenderung reagieren.
*
* Dieselbe Stelle fuer Strom und Polling. Waere der Vergleich zweimal
* geschrieben, koennten die beiden Wege unterschiedlich reagieren — und der
* Rueckfall waere dann kein Rueckfall, sondern ein zweites Verhalten.
*/
const standVerarbeiten = useCallback(
(stand: string): void => {
if (letzterStand.current !== null && letzterStand.current !== stand) {
if (reaktionAufAenderung(passwortSichtbar) === "fragen") setzeNeues(true);
else router.refresh();
}
letzterStand.current = stand;
},
[passwortSichtbar, router],
);
useEffect(() => {
const adresse = `/api/laeufe/${laufId}/zustand`;
let eingestellt = false;
let quelle: EventSource | undefined;
let zeitgeber: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
let polltJetzt = false;
let rueckfallGemeldet = false;
/* ---------------- Polling: der Rueckfall ---------------- */
async function holen(): Promise<void> {
if (eingestellt || document.visibilityState === "hidden") {
plane();
return;
}
try {
const antwort = await fetch(adresse, { cache: "no-store" });
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
eingestellt = true;
return;
}
if (antwort.ok) standVerarbeiten(JSON.stringify(await antwort.json()));
} catch {
// Netz weg, Rechner im Standby: einfach beim naechsten Mal wieder.
}
@@ -87,23 +131,99 @@ export function LaufAktualisierung({
}
function plane(): void {
if (abgebrochen) return;
if (eingestellt || !polltJetzt) return;
zeitgeber = setTimeout(() => void holen(), 10_000);
}
function aufPollingUmstellen(grund: string): void {
if (eingestellt || polltJetzt) return;
polltJetzt = true;
stromSchliessen();
if (!rueckfallGemeldet) {
rueckfallGemeldet = true;
// Einmal, nicht bei jedem Versuch – siehe Kopfkommentar.
console.info(`Live-Aktualisierung nicht moeglich (${grund}), es wird gepollt.`);
}
void holen();
// Kommt der Tab zurueck, sofort fragen statt bis zu zehn Sekunden zu warten.
const beiSichtbarkeit = () => {
if (document.visibilityState === "visible") void holen();
}
/* ---------------- Strom: der Normalfall ---------------- */
function stromSchliessen(): void {
quelle?.close();
quelle = undefined;
}
function stromOeffnen(): void {
if (eingestellt || polltJetzt || quelle || typeof EventSource === "undefined") return;
const neu = new EventSource(adresse);
quelle = neu;
neu.addEventListener("zustand", (ereignis) => {
standVerarbeiten((ereignis as MessageEvent<string>).data);
});
// Der Server sagt, dass es nichts mehr zu sehen gibt – nicht weiterfragen.
neu.addEventListener("ende", () => {
eingestellt = true;
stromSchliessen();
});
neu.addEventListener("error", () => {
if (sollZurueckfallen(neu.readyState)) aufPollingUmstellen("Strom geschlossen");
// Sonst: `EventSource` verbindet selbst wieder, hier ist nichts zu tun.
});
}
/* ---------------- Sichtbarkeit ---------------- */
const beiSichtbarkeit = (): void => {
if (eingestellt) return;
if (document.visibilityState === "hidden") {
// Verbindung wirklich freigeben, nicht bloss ignorieren.
stromSchliessen();
if (zeitgeber) clearTimeout(zeitgeber);
return;
}
/*
* Zurueck im Vordergrund: erst den Stand holen, dann wieder zuhoeren.
* Waehrend die Lasche weg war, kam keine Meldung an — ohne diesen Abruf
* stuende der alte Stand da, bis das naechste Mal jemand etwas aendert.
*/
if (polltJetzt) void holen();
else {
stromOeffnen();
void einmalHolen();
}
};
/** Ein einzelner Abruf, ohne das Polling einzuschalten. */
async function einmalHolen(): Promise<void> {
try {
const antwort = await fetch(adresse, { cache: "no-store" });
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
eingestellt = true;
stromSchliessen();
return;
}
if (antwort.ok) standVerarbeiten(JSON.stringify(await antwort.json()));
} catch {
// Der Strom liefert den Stand ohnehin gleich mit.
}
}
if (typeof EventSource === "undefined") aufPollingUmstellen("kein EventSource");
else stromOeffnen();
document.addEventListener("visibilitychange", beiSichtbarkeit);
return () => {
abgebrochen = true;
eingestellt = true;
stromSchliessen();
if (zeitgeber) clearTimeout(zeitgeber);
document.removeEventListener("visibilitychange", beiSichtbarkeit);
};
}, [laufId, router, passwortSichtbar]);
}, [laufId, standVerarbeiten]);
// Ohne Passwort auf der Seite ist die Wirkung unsichtbar: sie erneuert sich.
if (!neues) return null;
+170
View File
@@ -0,0 +1,170 @@
"use client";
import { useActionState, useRef, useState } from "react";
import { Camera, FileText, Paperclip, X } from "lucide-react";
import { ERLAUBTE_MEDIENTYPEN, groesseText, istBild, maxGroesseBytes } from "@/lib/anhaenge";
import {
anhangEntfernenAktion,
anhangHochladenAktion,
type AktionsErgebnis,
} from "@/server/actions/anhaenge";
/**
* Anhaenge eines Schritts (#032).
*
* Zwei Wege zum Anhaengen, weil zwei Geraete gemeint sind: **Foto** oeffnet am
* Handy direkt die Kamera (`capture="environment"`), **Datei** den Dateiwaehler.
* Am Rechner tun beide dasselbe — dort gibt es keine Kamera-App, und der Browser
* zeigt in beiden Faellen den Waehler.
*
* Abgeschickt wird sofort nach der Wahl, ohne zweiten Knopf: ein Foto, das man
* gerade gemacht hat, will man nicht noch bestaetigen. Ein eigener
* „Hochladen“-Knopf waere der Schritt, den man vergisst.
*/
export type SchrittAnhang = {
readonly id: string;
readonly dateiname: string;
readonly medientyp: string;
readonly groesse: number;
readonly erstelltVon: string | null;
};
export function SchrittAnhaenge({
laufId,
vorlagenSchrittId,
anhaenge,
lesend,
}: {
laufId: string;
vorlagenSchrittId: string;
anhaenge: readonly SchrittAnhang[];
lesend: boolean;
}) {
const [hochladen, hochladenAktion, laedt] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
anhangHochladenAktion,
{},
);
const [entfernen, entfernenAktion] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(anhangEntfernenAktion, {});
const formular = useRef<HTMLFormElement>(null);
const [zuGross, setzeZuGross] = useState<string | null>(null);
function gewaehlt(ereignis: React.ChangeEvent<HTMLInputElement>): void {
const datei = ereignis.target.files?.[0];
if (!datei) return;
/*
* Die Groesse schon hier pruefen. Sonst wandern bei einem Fehlgriff 200 MB
* durch die Leitung, nur damit der Server sie ablehnt — am Handy im
* Mobilfunk ist das der Unterschied zwischen einer Meldung und einer
* Minute Warten. Dienst und Action pruefen es trotzdem noch einmal.
*/
if (datei.size > maxGroesseBytes()) {
setzeZuGross(
`„${datei.name}“ ist ${groesseText(datei.size)} groß. Erlaubt sind höchstens ` +
`${groesseText(maxGroesseBytes())}.`,
);
ereignis.target.value = "";
return;
}
setzeZuGross(null);
formular.current?.requestSubmit();
}
const meldung = zuGross ?? hochladen.fehler ?? entfernen.fehler;
return (
<div className="flex flex-col gap-2">
{anhaenge.length > 0 ? (
<ul className="flex flex-wrap gap-2">
{anhaenge.map((anhang) => (
<li key={anhang.id} className="flex flex-col gap-1">
<a
href={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
target="_blank"
rel="noreferrer"
title={`${anhang.dateiname} · ${groesseText(anhang.groesse)}${
anhang.erstelltVon ? ` · ${anhang.erstelltVon}` : ""
}`}
className="flex items-center gap-2 rounded-karte border border-linie bg-flaeche-hoch p-1.5"
>
{istBild(anhang.medientyp) ? (
// Das Bild selbst als Miniatur – ohne next/image, weil der
// Optimierer die Datei erneut und ohne Rechteprüfung holen
// würde.
// eslint-disable-next-line @next/next/no-img-element
<img
src={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
alt={anhang.dateiname}
className="size-14 rounded object-cover"
/>
) : (
<span className="flex size-14 items-center justify-center rounded bg-flaeche">
<FileText className="size-6 text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
</span>
)}
<span className="flex min-w-0 max-w-40 flex-col text-xs">
<span className="truncate">{anhang.dateiname}</span>
<span className="text-nebentext">{groesseText(anhang.groesse)}</span>
</span>
</a>
{lesend ? null : (
<form action={entfernenAktion}>
<input type="hidden" name="anhangId" value={anhang.id} />
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
<button
type="submit"
aria-label={`${anhang.dateiname} entfernen`}
className="flex min-h-11 items-center gap-1 text-xs text-nebentext hover:text-fehler md:min-h-8"
>
<X className="size-3.5" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
entfernen
</button>
</form>
)}
</li>
))}
</ul>
) : null}
{lesend ? null : (
<form ref={formular} action={hochladenAktion} className="flex flex-wrap items-center gap-2">
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
<input type="hidden" name="vorlagenSchrittId" value={vorlagenSchrittId} />
<label className="flex min-h-11 cursor-pointer items-center gap-1.5 rounded-pille border border-linie px-3 text-sm text-nebentext hover:bg-flaeche-hoch hover:text-text md:min-h-9">
<Camera className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
Foto
<input
type="file"
name="datei"
accept={ERLAUBTE_MEDIENTYPEN.join(",")}
capture="environment"
onChange={gewaehlt}
className="sr-only"
/>
</label>
<label className="flex min-h-11 cursor-pointer items-center gap-1.5 rounded-pille border border-linie px-3 text-sm text-nebentext hover:bg-flaeche-hoch hover:text-text md:min-h-9">
<Paperclip className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
Datei
<input
type="file"
name="datei"
accept={ERLAUBTE_MEDIENTYPEN.join(",")}
onChange={gewaehlt}
className="sr-only"
/>
</label>
{laedt ? <span className="text-sm text-nebentext">wird hochgeladen …</span> : null}
</form>
)}
{meldung ? (
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
{meldung}
</p>
) : null}
</div>
);
}
+190 -8
View File
@@ -5,8 +5,10 @@ import { KeyRound, Save, Server, ShieldAlert, ShieldCheck } from "lucide-react";
import { FELD, KAESTCHEN } from "@/lib/formular";
import {
AD_ZUORDNUNG,
GRAPH_ZUORDNUNG,
INTERVALL_HOECHSTENS,
INTERVALL_MINDESTENS,
QUELLEN_ART_TEXT,
ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG,
ZUORDNUNGS_FELDER,
} from "@/lib/verzeichnis";
@@ -36,6 +38,22 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
const [zuordnungOffen, setzeZuordnungOffen] = useState(false);
const [adresse, setzeAdresse] = useState(quelle?.url ?? "");
const klartext = adresse.trim().startsWith("ldap://");
/*
* Die Art ist beim Anlegen waehlbar und beim Bearbeiten **fest** (#028): an
* ihr haengt, was die dauerhafte Kennung bedeutet, und nach einem Wechsel
* wuerde kein Mitarbeiter wiedererkannt. Der Dienst weist einen Wechsel
* ohnehin ab; hier gibt es ihn gar nicht erst zur Auswahl.
*/
const [art, setzeArt] = useState<"LDAP" | "GRAPH" | "SCIM">(quelle?.art ?? "LDAP");
const istGraph = art === "GRAPH";
/*
* SCIM ist die Art ohne Zugangsdaten: Laufzettel verbindet sich nicht, es wird
* beliefert (#029). Deshalb faellt hier alles weg, was zum Holen gehoert —
* Adresse, Geheimnis, Filter, Zeitplan und die Attributzuordnung. Letztere
* bestimmt bei einem Push der Anbieter, sie steht in RFC 7643.
*/
const istScim = art === "SCIM";
const istLdap = art === "LDAP";
return (
<form action={aktion} className="flex flex-col gap-4">
@@ -52,6 +70,116 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
/>
</label>
{bearbeiten ? (
<>
<input type="hidden" name="art" value={art} />
<p className="text-sm text-nebentext">
Art: <strong className="text-text">{QUELLEN_ART_TEXT[art]}</strong> — sie lässt sich nicht ändern.
Daran hängt, was die dauerhafte Kennung bedeutet; nach einem Wechsel würde kein Mitarbeiter
wiedererkannt.
</p>
</>
) : (
<fieldset className="flex flex-col gap-2 text-sm">
<legend className="mb-1 text-nebentext">Art</legend>
{(
[
{
wert: "LDAP" as const,
titel: "LDAP",
text: "Ein lokales Active Directory oder ein anderes LDAP-Verzeichnis.",
},
{
wert: "GRAPH" as const,
titel: "Microsoft Graph",
text: "Entra ID (Microsoft 365). Für Häuser ohne lokales AD.",
},
{
wert: "SCIM" as const,
titel: "SCIM (wird geliefert)",
text:
"Der Anbieter schickt Änderungen, sobald sie dort entstehen — authentik, Entra ID, Okta. " +
"Laufzettel holt dabei nichts ab und braucht keine Zugangsdaten.",
},
] satisfies readonly { wert: "LDAP" | "GRAPH" | "SCIM"; titel: string; text: string }[]
).map((wahl) => (
<label
key={wahl.wert}
className="flex min-h-11 cursor-pointer items-start gap-3 rounded-karte border border-linie p-3 md:min-h-10"
>
<input
type="radio"
name="art"
value={wahl.wert}
checked={art === wahl.wert}
onChange={() => setzeArt(wahl.wert)}
className="mt-0.5 size-4 accent-akzent"
/>
<span>
<span className="font-medium">{wahl.titel}</span>
<span className="block text-xs text-nebentext">{wahl.text}</span>
</span>
</label>
))}
</fieldset>
)}
{istGraph ? (
<>
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Mandanten-ID</span>
<input
name="tenantId"
defaultValue={quelle?.tenantId ?? ""}
required
placeholder="contoso.onmicrosoft.com oder die GUID"
className={`${FELD} mono`}
/>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Anwendungs-ID</span>
<input
name="clientId"
defaultValue={quelle?.clientId ?? ""}
required
placeholder="GUID der App-Registrierung"
className={`${FELD} mono`}
/>
</label>
</div>
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor="quelle-secret" className="flex items-center gap-2 text-nebentext">
<KeyRound className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
Client-Secret
</label>
<input
id="quelle-secret"
name="clientSecret"
type="password"
autoComplete="new-password"
aria-describedby="quelle-secret-hinweis"
placeholder={quelle?.clientSecretVorhanden ? "unverändert lassen" : ""}
required={!bearbeiten}
className={FELD}
/>
<span id="quelle-secret-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
{quelle?.clientSecretVorhanden
? "Leer lassen behält das gespeicherte Geheimnis."
: "Wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt."}
</span>
</div>
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
Die App-Registrierung braucht die <strong>Anwendungsberechtigung</strong>{" "}
<span className="mono">User.Read.All</span> mit Administratoreinwilligung. Wie das eingerichtet
wird, steht in <span className="mono">docs/betrieb/entra-id.md</span>. Entra ID kennt keine OU,
deshalb bleibt <span className="mono">{"{{ou}}"}</span> bei dieser Art leer.
</p>
</>
) : null}
{istLdap ? (
<>
{/*
* Die Erklärung steht **außerhalb** des `label` und hängt über
* `aria-describedby` am Feld. Im `label` wäre sie Teil des Feldnamens:
@@ -74,9 +202,9 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
className={`${FELD} mono`}
/>
<span id="quelle-url-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
Drei Formen: <span className="mono">ldaps://</span> (verschlüsselt ab dem ersten Byte, die richtige
Wahl), <span className="mono">ldap+starttls://</span> (unverschlüsselt verbunden und dann
hochgestuft) und <span className="mono">ldap://</span>.
Drei Formen: <span className="mono">ldaps://</span> (verschlüsselt ab dem ersten Byte, die
richtige Wahl), <span className="mono">ldap+starttls://</span> (unverschlüsselt verbunden und
dann hochgestuft) und <span className="mono">ldap://</span>.
</span>
{klartext ? (
/*
@@ -86,8 +214,8 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
<span role="status" className="flex items-start gap-2 text-xs text-faellig">
<ShieldAlert className="mt-0.5 size-3.5 shrink-0" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<span>
Mit <span className="mono">ldap://</span> geht auch das Bind-Passwort im Klartext über das Netz.
Für ein Dienstkonto im Active Directory ist das keine gute Idee.
Mit <span className="mono">ldap://</span> geht auch das Bind-Passwort im Klartext über das
Netz. Für ein Dienstkonto im Active Directory ist das keine gute Idee.
</span>
</span>
) : null}
@@ -150,11 +278,42 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
className={`${FELD} mono`}
/>
<span id="quelle-filter-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
Leer lassen nimmt den Standard: aktive Personenkonten. Er schließt deaktivierte Konten aus — wer aus
dem Ergebnis verschwindet, wird hier deaktiviert und nie gelöscht.
Leer lassen nimmt den Standard: aktive Personenkonten. Er schließt deaktivierte Konten aus — wer
aus dem Ergebnis verschwindet, wird hier deaktiviert und nie gelöscht.
</span>
</div>
</>
) : null}
{istScim ? (
<>
{/*
* Das Intervall gilt fuer SCIM nicht — es wird nichts geholt. Es geht
* trotzdem mit, weil die Spalte einen Wert braucht; sichtbar waere es
* eine Einstellung, die nichts tut.
*/}
<input
type="hidden"
name="abgleichIntervallMinuten"
value={quelle?.abgleichIntervallMinuten ?? 60}
/>
<label className="flex min-h-11 items-center gap-2 text-sm text-nebentext md:min-h-10">
<input
type="checkbox"
name="aktiv"
value="1"
defaultChecked={quelle?.aktiv ?? false}
className={KAESTCHEN}
/>
Zustellungen annehmen
</label>
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
Ohne Haken antwortet der Endpunkt mit <span className="mono">401</span>, auch mit gültigem Token —
so lässt sich eine Quelle stilllegen, ohne das Token beim Anbieter zu löschen. Das Token selbst
erzeugst du nach dem Speichern an der Quelle.
</p>
</>
) : (
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Abgleich alle … Minuten</span>
@@ -178,6 +337,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
Nach Zeitplan abgleichen
</label>
</div>
)}
{/*
* Die Attributzuordnung ist einklappbar, aber vollständig da. Vorher stand
@@ -185,6 +345,21 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
* OpenLDAP anbindet, ändert einzelne Zeilen“, und genau das ging über die
* Oberfläche nicht (Reviewbefund zu #016).
*/}
{istScim ? (
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
Eine Attributzuordnung gibt es hier nicht: bei SCIM bestimmt der Anbieter die Feldnamen, und sie
stehen in RFC 7643 fest. Abteilung und Titel kommen aus der Erweiterung{" "}
<span className="mono">enterprise:2.0:User</span>; eine OU kennt SCIM nicht, deshalb bleibt{" "}
<span className="mono">{"{{ou}}"}</span> bei dieser Art leer.
</p>
) : null}
{/*
* Bei SCIM gar nicht gerendert und nicht nur verborgen: ein verstecktes
* Feld wird mitgeschickt, und dann staende in der Datenbank eine
* Zuordnung, die nie etwas bedeutet.
*/}
{istScim ? null : (
<details open={zuordnungOffen} onToggle={(e) => setzeZuordnungOffen(e.currentTarget.open)}>
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
Attributzuordnung anpassen
@@ -200,7 +375,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
<input
name={`attr.${feld}`}
defaultValue={quelle?.attributZuordnung[feld] ?? AD_ZUORDNUNG[feld]}
placeholder={AD_ZUORDNUNG[feld]}
placeholder={(istGraph ? GRAPH_ZUORDNUNG : AD_ZUORDNUNG)[feld]}
className={`${FELD} mono`}
/>
</label>
@@ -211,7 +386,13 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
Abgleich eine Person wieder. Ein anderer Wert legt beim nächsten Lauf alle neu an.
</p>
</details>
)}
{/*
* Ein eigenes CA-Zertifikat gilt nur fuer LDAP – Graph laeuft ueber
* oeffentliches TLS, und bei SCIM baut Laufzettel keine Verbindung auf.
*/}
{istLdap ? (
<details open={zertifikatOffen} onToggle={(e) => setzeZertifikatOffen(e.currentTarget.open)}>
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
Eigenes CA-Zertifikat hinterlegen
@@ -254,6 +435,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
</label>
) : null}
</details>
) : null}
{ergebnis.fehler ? (
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
+181
View File
@@ -0,0 +1,181 @@
"use client";
import { useActionState, useState } from "react";
import { Check, Copy, KeyRound, ShieldAlert, Trash2 } from "lucide-react";
import {
scimTokenErzeugenAktion,
scimTokenWiderrufenAktion,
type TokenErgebnis,
} from "@/server/actions/verzeichnis";
/**
* Das SCIM-Token einer Quelle: erzeugen, einmal zeigen, widerrufen (#029).
*
* **Einmal zeigen ist die ganze Schwierigkeit.** Das Token steht in der
* Datenbank nur als argon2-Hash, es gibt also keinen zweiten Weg, es anzusehen —
* und das ist Absicht, denn es ist der einzige Mandantenbeweis, den eine
* Zustellung mitbringt. Wer es verliert, erzeugt ein neues; das alte gilt dann
* nicht mehr.
*
* Deshalb steht es hier vollständig und auswählbar da und nicht nur hinter einem
* Kopier-Knopf: ohne Recht auf die Zwischenablage wäre es sonst unerreichbar,
* und eine zweite Anzeige gibt es nicht.
*/
export function ScimToken({
quelleId,
vorhanden,
gesetztAm,
letzteZustellungAm,
}: {
quelleId: string;
vorhanden: boolean;
gesetztAm: Date | null;
letzteZustellungAm: Date | null;
}) {
const [erzeugt, erzeugen, erzeugtLaeuft] = useActionState<TokenErgebnis, FormData>(
scimTokenErzeugenAktion,
{},
);
const [widerrufen, widerrufenAktion, widerrufenLaeuft] = useActionState<TokenErgebnis, FormData>(
scimTokenWiderrufenAktion,
{},
);
const [kopiert, setzeKopiert] = useState(false);
const zeitpunkt = new Intl.DateTimeFormat("de-DE", {
day: "2-digit",
month: "2-digit",
year: "numeric",
hour: "2-digit",
minute: "2-digit",
});
async function kopieren(wert: string) {
try {
await navigator.clipboard.writeText(wert);
setzeKopiert(true);
window.setTimeout(() => setzeKopiert(false), 2000);
} catch {
setzeKopiert(false);
}
}
return (
<div className="flex flex-col gap-3">
<div className="flex flex-col gap-1 text-sm">
<p className="flex flex-wrap items-center gap-2">
<KeyRound className="size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{vorhanden ? (
<span className="text-nebentext">
Ein Token gilt{gesetztAm ? <> seit {zeitpunkt.format(gesetztAm)}</> : null}.
</span>
) : (
<span className="text-nebentext">
Kein Token. Ohne eines antwortet der Endpunkt auf jede Zustellung mit{" "}
<span className="mono">401</span>.
</span>
)}
</p>
{/*
* „Letzte Zustellung“ sitzt hier, wo bei LDAP „Verbindung testen“ steht —
* es ist die Auskunft, die an deren Stelle tritt. Bei einem Push gibt es
* nichts zu testen: ob die Einrichtung stimmt, zeigt erst die erste
* Zustellung.
*/}
<p className="text-nebentext">
{letzteZustellungAm ? (
<>Letzte Zustellung am {zeitpunkt.format(letzteZustellungAm)}.</>
) : (
<>
Noch keine Zustellung angekommen. Trag das Token beim Anbieter ein und weise dort eine Person zu
— danach steht hier der Zeitpunkt.
</>
)}
</p>
</div>
{/*
* Das Token steht nur in dieser einen Antwort. Ein Neuladen der Seite
* nimmt es mit, und es kommt nicht wieder — deshalb der Hinweis daneben
* und nicht darunter.
*/}
{erzeugt.token ? (
<div className="flex flex-col gap-2 rounded-karte border border-akzent bg-akzent-flaeche p-3">
<p className="flex items-start gap-2 text-sm text-text">
<ShieldAlert className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<span>
Kopier es jetzt. Es ist nur hier zu sehen — gespeichert wird es als Hash, und ein zweites
Ansehen gibt es nicht.
</span>
</p>
<code className="mono rounded-karte bg-grund p-3 text-xs break-all text-text select-all">
{erzeugt.token}
</code>
<button
type="button"
onClick={() => void kopieren(erzeugt.token ?? "")}
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-4 text-sm text-text md:min-h-10"
>
{kopiert ? (
<Check className="size-[18px] text-erledigt" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
) : (
<Copy className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
)}
{kopiert ? "Kopiert" : "Token kopieren"}
</button>
</div>
) : null}
<div className="flex flex-wrap gap-2">
<form action={erzeugen}>
<input type="hidden" name="id" value={quelleId} />
<button
type="submit"
disabled={erzeugtLaeuft}
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
>
<KeyRound className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{erzeugtLaeuft ? "Wird erzeugt …" : vorhanden ? "Neues Token erzeugen" : "Token erzeugen"}
</button>
</form>
{vorhanden ? (
<form action={widerrufenAktion}>
<input type="hidden" name="id" value={quelleId} />
<button
type="submit"
disabled={widerrufenLaeuft}
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-5 text-sm text-nebentext hover:text-text disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
>
<Trash2 className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
{widerrufenLaeuft ? "Wird widerrufen …" : "Token widerrufen"}
</button>
</form>
) : null}
</div>
{vorhanden ? (
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
Ein neues Token ersetzt das bestehende: es gibt genau eines je Quelle. Bis es beim Anbieter
eingetragen ist, kommen dessen Zustellungen nicht an — und werden dort als Fehler vermerkt, nicht
verworfen.
</p>
) : null}
{[erzeugt, widerrufen].map((ergebnis, nummer) => (
<div key={nummer}>
{ergebnis.fehler ? (
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
{ergebnis.fehler}
</p>
) : null}
{ergebnis.erfolg ? (
<p role="status" className="max-w-prose text-sm text-erledigt">
{ergebnis.erfolg}
</p>
) : null}
</div>
))}
</div>
);
}
@@ -0,0 +1,273 @@
"use client";
import { useId } from "react";
import { AlertTriangle, GitBranch } from "lucide-react";
import { FELD } from "@/lib/formular";
import {
BEDINGUNGS_ZUSTAENDE,
type BedingungsZustand,
type PfadBedingung,
VARIABLEN_OPERATOREN,
type VariablenOperator,
} from "@/lib/bedingungen";
/**
* Eine Bedingung an einem Abschnitt oder Schritt setzen (#039).
*
* **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum** — das ist die Entscheidung aus dem
* Dienst, und sie zeigt sich hier: es gibt kein „und“, kein „oder“ und keine
* zweite Zeile. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein
* Formular, in dem sich beliebige Ausdrücke bauen lassen, wäre eine kleine
* Abfragesprache — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
* schlimmer als einer zu viel.
*
* **Verwiesen wird über Titel, nicht über Kennungen.** `entwurfSpeichern`
* löscht den Entwurf und schreibt ihn neu; eine Kennung überlebte das nicht.
* Titel sind außerdem das, was ein Redakteur ohnehin liest.
*/
const OPERATOR_TEXT: Record<VariablenOperator, string> = {
ist: "ist gleich",
istNicht: "ist nicht",
gesetzt: "ist ausgefüllt",
leer: "ist leer",
};
const ZUSTAND_TEXT: Record<BedingungsZustand, string> = {
OFFEN: "offen",
ERLEDIGT: "erledigt",
NICHT_ZUTREFFEND: "nicht zutreffend",
FEHLGESCHLAGEN: "fehlgeschlagen",
};
/** Ein Schritt, auf den sich eine Bedingung beziehen kann. */
export type WaehlbarerSchritt = {
readonly abschnitt: string;
readonly schritt: string;
/** Steht dieser Schritt **nach** dem bedingten Teil? Dann wird gewarnt. */
readonly spaeter: boolean;
};
export function BedingungWaehlen({
bedingung,
variablen,
schritte,
lesend,
setzen,
}: {
bedingung: PfadBedingung | undefined;
/** Die Variablen dieser Version: Schlüssel und Beschriftung. */
variablen: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
schritte: readonly WaehlbarerSchritt[];
lesend: boolean;
setzen: (bedingung: PfadBedingung | undefined) => void;
}) {
const kennung = useId();
const art = bedingung?.art ?? "keine";
/** Der gewählte Schritt, falls die Bedingung auf einen zeigt. */
const gewaehlterSchritt =
bedingung?.art === "schritt"
? schritte.find(
(eintrag) => eintrag.abschnitt === bedingung.abschnitt && eintrag.schritt === bedingung.schritt,
)
: undefined;
function artWechseln(neu: string): void {
if (neu === "keine") return setzen(undefined);
if (neu === "variable") {
const erste = variablen[0];
if (!erste) return setzen(undefined);
return setzen({ art: "variable", schluessel: erste.schluessel, operator: "ist", wert: "" });
}
const erster = schritte[0];
if (!erster) return setzen(undefined);
return setzen({
art: "schritt",
abschnitt: erster.abschnitt,
schritt: erster.schritt,
zustaende: ["ERLEDIGT"],
});
}
return (
<details className="rounded-karte border border-linie">
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center gap-2 px-3 text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
<GitBranch className="size-4 shrink-0" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
{bedingung ? "Bedingung gesetzt" : "Bedingung (optional)"}
</summary>
<div className="flex flex-col gap-3 border-t border-linie p-3">
{/*
`htmlFor` und `id` statt eines umhuellenden `label`: der zugaengliche
Name eines `select` im Label schluckt sonst den Text der gewaehlten
Option mit („VariableKontotyp“). Fuer einen Screenreader ist das eine
Bezeichnung, die sich beim Umschalten aendert — und kein Werkzeug
findet das Feld noch ueber seinen Namen.
*/}
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor={`${kennung}-art`} className="text-nebentext">
Gilt
</label>
<select
id={`${kennung}-art`}
value={art}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) => artWechseln(ereignis.target.value)}
className={FELD}
>
<option value="keine">immer</option>
<option value="variable" disabled={variablen.length === 0}>
abhängig von einer Variable
</option>
<option value="schritt" disabled={schritte.length === 0}>
abhängig von einem Schritt
</option>
</select>
</div>
{variablen.length === 0 && schritte.length === 0 ? (
<p className="text-xs text-nebentext">
Für eine Bedingung braucht die Vorlage eine Variable oder einen anderen Schritt.
</p>
) : null}
{bedingung?.art === "variable" ? (
<div className="grid gap-3 sm:grid-cols-3">
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor={`${kennung}-variable`} className="text-nebentext">
Variable
</label>
<select
id={`${kennung}-variable`}
value={bedingung.schluessel}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) => setzen({ ...bedingung, schluessel: ereignis.target.value })}
className={FELD}
>
{variablen.map((variable) => (
<option key={variable.schluessel} value={variable.schluessel}>
{variable.beschriftung}
</option>
))}
</select>
</div>
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor={`${kennung}-vergleich`} className="text-nebentext">
Vergleich
</label>
<select
id={`${kennung}-vergleich`}
value={bedingung.operator}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) =>
setzen({ ...bedingung, operator: ereignis.target.value as VariablenOperator })
}
className={FELD}
>
{VARIABLEN_OPERATOREN.map((operator) => (
<option key={operator} value={operator}>
{OPERATOR_TEXT[operator]}
</option>
))}
</select>
</div>
{/*
Nur bei „ist“ und „ist nicht“: `gesetzt` und `leer` vergleichen mit
nichts, und ein Feld, das nichts tut, verwirrt.
*/}
{bedingung.operator === "ist" || bedingung.operator === "istNicht" ? (
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor={`${kennung}-wert`} className="text-nebentext">
Wert
</label>
<input
id={`${kennung}-wert`}
value={bedingung.wert ?? ""}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) => setzen({ ...bedingung, wert: ereignis.target.value })}
placeholder="AD"
className={FELD}
/>
</div>
) : null}
</div>
) : null}
{bedingung?.art === "schritt" ? (
<div className="flex flex-col gap-3">
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<label htmlFor={`${kennung}-schritt`} className="text-nebentext">
Schritt
</label>
<select
id={`${kennung}-schritt`}
value={`${bedingung.abschnitt}\u0000${bedingung.schritt}`}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) => {
const [abschnitt, schritt] = ereignis.target.value.split("\u0000");
if (abschnitt && schritt) setzen({ ...bedingung, abschnitt, schritt });
}}
className={FELD}
>
{schritte.map((eintrag) => (
<option
key={`${eintrag.abschnitt}\u0000${eintrag.schritt}`}
value={`${eintrag.abschnitt}\u0000${eintrag.schritt}`}
>
{eintrag.abschnitt} · {eintrag.schritt}
</option>
))}
</select>
</div>
<fieldset className="flex flex-col gap-2 text-sm">
<legend className="mb-1 text-nebentext">… ist</legend>
<div className="flex flex-wrap gap-x-4 gap-y-2">
{BEDINGUNGS_ZUSTAENDE.map((zustand) => (
<label key={zustand} className="flex min-h-11 items-center gap-2 md:min-h-10">
<input
type="checkbox"
id={`${kennung}-${zustand}`}
checked={bedingung.zustaende.includes(zustand)}
disabled={lesend}
onChange={(ereignis) => {
const naechste = ereignis.target.checked
? [...bedingung.zustaende, zustand]
: bedingung.zustaende.filter((eintrag) => eintrag !== zustand);
/*
* Mindestens einer bleibt gesetzt: eine leere Liste wäre
* eine Bedingung, die nie zutrifft — ein Abschnitt, der
* für immer unsichtbar bleibt.
*/
if (naechste.length > 0) setzen({ ...bedingung, zustaende: naechste });
}}
className="size-4 accent-akzent"
/>
{ZUSTAND_TEXT[zustand]}
</label>
))}
</div>
</fieldset>
{gewaehlterSchritt?.spaeter ? (
/*
* Eine Warnung und kein Verbot: erlaubt ist es, nur fast immer ein
* Versehen. Der bedingte Teil wäre zunächst unsichtbar und
* erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat —
* also rückwärts, und damit rechnet niemand.
*/
<p role="status" className="flex items-start gap-2 text-xs text-faellig">
<AlertTriangle className="mt-0.5 size-3.5 shrink-0" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
<span>
Dieser Schritt kommt <strong>später</strong> als der bedingte Teil. Er wäre beim Abarbeiten
zunächst unsichtbar und erschiene erst rückwärts. Meist ist ein Schritt davor gemeint.
</span>
</p>
) : null}
</div>
) : null}
</div>
</details>
);
}
@@ -3,6 +3,7 @@
import { useState } from "react";
import { Blocks } from "lucide-react";
import { AbteilungenWaehlen } from "@/components/vorlagen/abteilungen-waehlen";
import { BedingungWaehlen } from "@/components/vorlagen/bedingung-waehlen";
import { KlappKarte, LoeschKnopf, TextKnopf, Textfeld } from "@/components/vorlagen/editor-felder";
import { SortierBereich, SortierZeile, VerschiebeKnoepfe } from "@/components/vorlagen/editor-sortieren";
import { SchrittKarte } from "@/components/vorlagen/editor-schritt";
@@ -32,6 +33,8 @@ export function AbschnittKarte({
anzahl,
lesend,
abteilungen,
variablen,
alleSchritte,
zuletztAngelegt,
anfasser,
aendern,
@@ -48,6 +51,14 @@ export function AbschnittKarte({
lesend: boolean;
/** Die gepflegten Abteilungsnamen – für die Einschränkung (#031). */
abteilungen: readonly string[];
/** Die Variablen dieser Version – für eine Bedingung (#039). */
variablen: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
/** Alle Schritte der Version in Abarbeitungsreihenfolge, mit laufender Nummer. */
alleSchritte: readonly {
readonly abschnitt: string;
readonly schritt: string;
readonly stelle: number;
}[];
/** Kennung der zuletzt angelegten Zeile — die wird aufgeklappt gezeigt. */
zuletztAngelegt: string | null;
anfasser: React.ReactNode;
@@ -62,6 +73,12 @@ export function AbschnittKarte({
const [offen, setzeOffen] = useState(true);
const voll = abschnitt.schritte.length >= GRENZEN.schritteJeAbschnitt;
const anzahlSchritte = abschnitt.schritte.length;
/*
* Die laufende Nummer des ersten Schritts dieses Abschnitts. Alles ab hier
* gilt als „spaeter“ — der Abschnitt beginnt dort.
*/
const ersteStelleDiesesAbschnitts =
alleSchritte.find((eintrag) => eintrag.abschnitt === abschnitt.titel)?.stelle ?? alleSchritte.length;
const baustein = abschnitt.baustein;
return (
@@ -159,6 +176,27 @@ export function AbschnittKarte({
setzen={(nurFuerAbteilungen) => aendern({ nurFuerAbteilungen })}
/>
{/*
Die Bedingung gehoert wie die Abteilungseinschraenkung zur **Vorlage**
und nicht zum Baustein — deshalb steht sie auch bei einem
Baustein-Abschnitt (#039, wie #031).
Als „spaeter“ gilt ein Schritt, der nach dem **ersten** Schritt dieses
Abschnitts kommt: der Abschnitt beginnt dort, und was danach steht, wuerde
ihn rueckwaerts erscheinen lassen.
*/}
<BedingungWaehlen
bedingung={abschnitt.bedingung}
variablen={variablen}
schritte={alleSchritte.map((eintrag) => ({
abschnitt: eintrag.abschnitt,
schritt: eintrag.schritt,
spaeter: eintrag.stelle >= ersteStelleDiesesAbschnitts,
}))}
lesend={lesend}
setzen={(bedingung) => aendern({ bedingung })}
/>
{baustein ? null : anzahlSchritte === 0 ? (
<p className="text-sm text-nebentext">Noch kein Schritt in diesem Abschnitt.</p>
) : (
@@ -175,6 +213,9 @@ export function AbschnittKarte({
<SchrittKarte
schritt={schritt}
index={stelle}
variablen={variablen}
alleSchritte={alleSchritte}
eigeneStelle={ersteStelleDiesesAbschnitts + stelle}
anzahl={anzahlSchritte}
lesend={lesend}
neu={schritt.kennung === zuletztAngelegt}
@@ -1,6 +1,7 @@
"use client";
import { useState } from "react";
import { BedingungWaehlen } from "@/components/vorlagen/bedingung-waehlen";
import {
Auswahlfeld,
Flaechenfeld,
@@ -138,6 +139,9 @@ export function SchrittKarte({
anzahl,
lesend,
neu,
variablen,
alleSchritte,
eigeneStelle,
anfasser,
aendern,
loeschen,
@@ -149,6 +153,23 @@ export function SchrittKarte({
lesend: boolean;
/** Gerade angelegt: dann aufgeklappt, denn man will ihn ausfuellen. */
neu: boolean;
/**
* Die Variablen dieser Version und alle Schritte – für eine Bedingung (#039).
*
* **Fehlen sie, gibt es keine Bedingung**, und das ist der Fall im
* Baustein-Editor: ein Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung auf
* einer Variable, die es in der Zielvorlage nicht gibt, wäre dort nicht
* entscheidbar. Der Abschnitt, in dem er eingesetzt wird, darf eine haben; der
* Schritt im Baustein nicht.
*/
variablen?: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
alleSchritte?: readonly {
readonly abschnitt: string;
readonly schritt: string;
readonly stelle: number;
}[];
/** Die laufende Nummer **dieses** Schritts – alles danach gilt als „später“. */
eigeneStelle?: number;
anfasser: React.ReactNode;
aendern: (teil: Partial<EditorSchritt>) => void;
loeschen: () => void;
@@ -254,6 +275,26 @@ export function SchrittKarte({
vorschlag="https://intern.example/anleitung"
hinweis="Nur http- oder https-Adressen."
/>
{/*
Eine Bedingung **am einzelnen Schritt** (#039): sie blendet nur ihn aus,
nicht den Abschnitt. Der eigene Schritt steht in der Liste mit; eine
Bedingung auf sich selbst waere nie entscheidbar, und genau deshalb gilt
er als „spaeter“ und wird angewarnt.
*/}
{variablen && alleSchritte ? (
<BedingungWaehlen
bedingung={schritt.bedingung}
variablen={variablen}
schritte={alleSchritte.map((eintrag) => ({
abschnitt: eintrag.abschnitt,
schritt: eintrag.schritt,
spaeter: eintrag.stelle >= (eigeneStelle ?? 0),
}))}
lesend={lesend}
setzen={(bedingung) => aendern({ bedingung })}
/>
) : null}
</KlappKarte>
);
}
+45
View File
@@ -26,6 +26,7 @@ import {
type EditorVariable,
} from "@/lib/editor-aufbau";
import { unbekanntePlatzhalter } from "@/lib/platzhalter";
import { KAESTCHEN } from "@/lib/formular";
import { GRENZEN, type Struktur } from "@/lib/vorlagen-format";
import { entwurfSpeichernAktion, veroeffentlichenAktion } from "@/server/actions/vorlagen";
@@ -52,6 +53,8 @@ export type EditorVersion = {
/** Stand beim Laden als ISO-Zeichenkette; geht beim Speichern zurueck. */
readonly stand: string;
readonly aenderungsnotiz: string | null;
/** Verlangen Laeufe dieser Version eine Freigabe (#040)? */
readonly freigabePflicht: boolean;
};
/**
@@ -208,6 +211,20 @@ export function Editor({
const abschnitteVoll = aufbau.abschnitte.length >= GRENZEN.abschnitte;
/*
* Die Schritte, auf die eine Bedingung zeigen kann (#039) — **alle**, und zu
* jedem die Auskunft, ob er spaeter kommt. Einmal berechnet und an jede Karte
* gegeben: jede Karte selbst rechnen zu lassen waere dieselbe Schleife je
* Abschnitt, und die Reihenfolge ist fuer alle dieselbe.
*
* Die laufende Nummer entscheidet ueber „spaeter“, nicht die Position im
* Abschnitt: ein Schritt in Abschnitt 1 kommt vor jedem in Abschnitt 2.
*/
const reihenfolge = aufbau.abschnitte.flatMap((abschnitt) =>
abschnitt.schritte.map((schritt) => ({ abschnitt: abschnitt.titel, schritt: schritt.titel })),
);
const waehlbareSchritte = reihenfolge.map((eintrag, stelle) => ({ ...eintrag, stelle }));
return (
<div className="flex flex-col gap-6">
<header className="flex flex-col gap-3">
@@ -340,6 +357,8 @@ export function Editor({
index={index}
anzahl={aufbau.abschnitte.length}
abteilungen={abteilungen}
variablen={aufbau.variablen}
alleSchritte={waehlbareSchritte}
lesend={lesend}
zuletztAngelegt={zuletztAngelegt}
anfasser={anfasser}
@@ -451,6 +470,32 @@ export function Editor({
</p>
<form action={veroeffentlichen} className="flex flex-col gap-3">
<input type="hidden" name="versionId" value={version.id} />
{/*
**Die Freigabepflicht gehoert ans Veroeffentlichen** (#040), nicht
ans Speichern: sie ist eine Aussage ueber die **Version**, und eine
veroeffentlichte Version ist unveraenderlich. Ein laufender Lauf
kann seine Regel damit nicht unter den Fuessen verlieren.
Vorbelegt mit dem Stand des Entwurfs — er ist beim Bearbeiten von
der Vorversion mitgewandert.
*/}
<label className="flex min-h-11 items-start gap-2 text-sm md:min-h-10">
<input
type="checkbox"
name="freigabePflicht"
value="1"
defaultChecked={version.freigabePflicht}
className={KAESTCHEN}
/>
<span>
Läufe dieser Version brauchen eine <strong>Freigabe durch einen Zweiten</strong>
<span className="block text-xs text-nebentext">
Wer am Lauf gearbeitet hat, kann sie nicht erteilen — auch nicht als Administrator.
Benachrichtigt werden die Freigabeberechtigten, sobald jemand den Lauf abzuschließen
versucht.
</span>
</span>
</label>
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
<span className="text-nebentext">Änderungsnotiz (optional)</span>
<textarea
+9 -1
View File
@@ -1,7 +1,8 @@
/**
* Der eine Einstiegspunkt, den Next je Server-Prozess genau einmal ruft (#016).
*
* Hier startet der Zeitplan des Verzeichnis-Abgleichs. Zwei Wachen davor:
* Hier starten die beiden Zeitplaene: der Verzeichnis-Abgleich (#016) und die
* Benachrichtigungen (#034). Zwei Wachen davor:
*
* - **Nur in der Node-Laufzeit.** `register` laeuft auch fuer die Edge-Laufzeit,
* und dort gibt es weder Datenbank noch `node-cron`.
@@ -15,4 +16,11 @@ export async function register(): Promise<void> {
const { zeitplanStarten } = await import("@/server/zeitplan/abgleich-plan");
zeitplanStarten();
/*
* Ein eigener Zeitplan und nicht derselbe: der Mailversand darf nicht warten,
* weil der Abgleich gerade ein grosses Verzeichnis liest.
*/
const { meldungsplanStarten } = await import("@/server/zeitplan/meldungs-plan");
meldungsplanStarten();
}
+111
View File
@@ -0,0 +1,111 @@
/**
* Grenzen und Formen der Anhaenge (#032).
*
* Framework-frei, weil beide Seiten davon lesen: der Dienst prueft damit, und
* die Oberflaeche sagt damit **vorher**, was erlaubt ist. Stuenden die Grenzen
* nur im Dienst, waere jede Abweisung eine Ueberraschung.
*/
/**
* Was sich anhaengen laesst: Bilder und PDF.
*
* Bewusst eine Liste und kein Praefix-Vergleich wie `image/*`: ein Browser
* schickt auch `image/svg+xml`, und SVG ist ein Dokument mit Skripten, das ein
* Betrachter ausfuehrt. Ein Anhang, den jemand oeffnet, darf kein Angriffsweg
* sein.
*/
export const ERLAUBTE_MEDIENTYPEN = [
"image/jpeg",
"image/png",
"image/webp",
"image/heic",
"image/heif",
"application/pdf",
] as const;
export type Medientyp = (typeof ERLAUBTE_MEDIENTYPEN)[number];
/** Die Endung, unter der eine Datei auf der Platte liegt. */
export const ENDUNG_JE_TYP: Readonly<Record<Medientyp, string>> = {
"image/jpeg": "jpg",
"image/png": "png",
"image/webp": "webp",
"image/heic": "heic",
"image/heif": "heif",
"application/pdf": "pdf",
};
export function istErlaubterMedientyp(typ: string): typ is Medientyp {
return (ERLAUBTE_MEDIENTYPEN as readonly string[]).includes(typ);
}
/** Bilder werden als Miniatur gezeigt, ein PDF nur als Zeile. */
export function istBild(medientyp: string): boolean {
return medientyp !== "application/pdf" && istErlaubterMedientyp(medientyp);
}
const STANDARD_MAX_MB = 10;
const STANDARD_JE_LAUF = 20;
/**
* Hoechstgroesse je Datei in Bytes.
*
* Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB. Zehn als Vorgabe lassen Luft, ohne dass eine
* einzelne Datei eine Sicherung sprengt. Keine serverseitige Verkleinerung:
* sie verliert Metadaten und zieht eine Bildbibliothek ins Projekt — eine
* ehrliche Obergrenze ist weniger Magie.
*/
export function maxGroesseBytes(): number {
const roh = Number.parseInt(process.env["ANHANG_MAX_MB"]?.trim() ?? "", 10);
const mb = Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_MAX_MB;
return mb * 1024 * 1024;
}
/** Hoechstzahl Anhaenge je Lauf. */
export function maxJeLauf(): number {
const roh = Number.parseInt(process.env["ANHAENGE_JE_LAUF"]?.trim() ?? "", 10);
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_JE_LAUF;
}
/** Wo die Dateien liegen. Ohne Angabe ein Verzeichnis im Arbeitsbaum. */
export function anhaengePfad(): string {
return process.env["ANHAENGE_PFAD"]?.trim() || "./daten/anhaenge";
}
/**
* Die eine gewaehlte Datei aus mehreren Formularfeldern desselben Namens.
*
* Der Schritt hat **zwei** Felder `datei` in einem Formular: „Foto“ mit
* `capture="environment"` und „Datei“ mit dem Dateiwaehler. Abgeschickt wird
* immer das ganze Formular, also kommen beide Felder mit — das leere als
* `File` mit `size === 0`. `FormData.get("datei")` liefert das **erste**, und
* das war in #032 das leere: wer „Datei“ nutzte, bekam „Keine Datei gewählt“,
* waehrend „Foto“ ging. Gefunden erst in der Klickprobe am gebauten Stand, weil
* kein Dienst-Test zwei Felder schickt.
*
* Darum hier die Regel, und zwar als reine Funktion: das **erste nicht leere**
* Feld gewinnt, unabhaengig von der Reihenfolge im Formular.
*/
export function gewaehlteDatei(eintraege: readonly unknown[]): File | undefined {
return eintraege.find((eintrag): eintrag is File => eintrag instanceof File && eintrag.size > 0);
}
/** `4,2 MB` – fuer Meldungen und die Anzeige. */
export function groesseText(bytes: number): string {
if (bytes < 1024) return `${bytes} B`;
if (bytes < 1024 * 1024) return `${Math.round(bytes / 1024)} KB`;
return `${(bytes / (1024 * 1024)).toFixed(1).replace(".", ",")} MB`;
}
/**
* Ein Dateiname, der sich anzeigen laesst.
*
* Der Name vom Browser wird **nie** zum Pfad — der entsteht aus der `id`.
* Trotzdem wird er beschnitten und von Steuerzeichen befreit: er landet in einer
* Antwortkopfzeile und in der Oberflaeche.
*/
export function dateinameSaeubern(roh: string): string {
const ohnePfad = roh.split(/[\\/]/).pop() ?? "";
const sauber = ohnePfad.replace(/[\u0000-\u001f\u007f"]/g, "").trim();
return (sauber || "anhang").slice(0, 200);
}
+426
View File
@@ -0,0 +1,426 @@
import { z } from "@/lib/validierung";
/**
* Bedingte Abschnitte und Schritte (#039).
*
* Framework-frei und ohne Prisma, wie `src/lib/geltende-abschnitte.ts` — und aus
* demselben Grund: **drei Schichten** brauchen die Auswertung. Der Dienst beim
* Schreiben eines Schrittergebnisses und beim Abschluss, die Lesemodelle der
* Abarbeitung und der Druckansicht, und der Editor für seine Vorschau.
*
* ## Was eine Bedingung ist — und was sie nicht ist
*
* **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`, kein `oder`, keine
* Verschachtelung. Das wäre eine kleine Abfragesprache, die im Editor niemand
* pflegen kann — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
* schlimmer als einer zu viel. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei
* Abschnitte oder zwei Vorlagen.
*
* Zwei Arten, und die Wahl entscheidet, **wann** die Antwort entsteht:
*
* - `variable` — hängt an einem Wert, der beim Start erfasst wird. Der echte
* Fall: die Onboarding-Vorlage trägt beide Konto-Abschnitte, und `konto_typ`
* sagt längst, welcher gilt.
* - `schritt` — hängt am Zustand eines anderen Schritts derselben Version. Die
* Antwort entsteht erst **während** der Arbeit; deshalb wird laufend
* ausgewertet und nicht beim Start festgeschrieben wie bei #031.
*/
/* ------------------------------------------------------------------ */
/* Form */
/* ------------------------------------------------------------------ */
/**
* Die Vergleiche auf einer Variable.
*
* `ist` und `istNicht` vergleichen als **Text**, ohne Rücksicht auf Groß- und
* Kleinschreibung und mit getrimmten Rändern: die Werte kommen aus einem
* Auswahlfeld oder aus einem Formular, und „AD“ ist derselbe Wert wie „ad“.
* Ein Zahlenvergleich (`groesser`, `kleiner`) fehlt absichtlich — er hatte
* bisher keinen Fall, und ungenutzter Code ist ungeprüfter Code.
*/
export const VARIABLEN_OPERATOREN = ["ist", "istNicht", "gesetzt", "leer"] as const;
export type VariablenOperator = (typeof VARIABLEN_OPERATOREN)[number];
/** Die Zustände, auf die eine Schritt-Bedingung zeigen kann. */
export const BEDINGUNGS_ZUSTAENDE = ["OFFEN", "ERLEDIGT", "NICHT_ZUTREFFEND", "FEHLGESCHLAGEN"] as const;
export type BedingungsZustand = (typeof BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)[number];
const VariablenBedingungSchema = z.object({
art: z.literal("variable"),
schluessel: z.string().trim().min(1),
operator: z.enum(VARIABLEN_OPERATOREN),
/*
* Nur bei `ist` und `istNicht` von Bedeutung. Bewusst **nicht** über
* `discriminatedUnion` je Operator aufgeteilt: das ergäbe vier Schemas für
* einen Unterschied, den ein `refine` in einer Zeile sagt.
*/
wert: z.string().optional(),
});
const SchrittBedingungSchema = z.object({
art: z.literal("schritt"),
schrittId: z.string().trim().min(1),
/*
* Eine **Liste** von Zuständen, nicht einer. Das ist ein `in`-Vergleich und
* kein verstecktes `oder`: „erledigt oder nicht zutreffend“ ist eine Frage,
* nicht zwei. Leer wäre eine Bedingung, die nie zutrifft — deshalb mindestens
* einer.
*/
zustaende: z.array(z.enum(BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)).min(1),
});
export const BedingungSchema = z
.discriminatedUnion("art", [VariablenBedingungSchema, SchrittBedingungSchema])
.refine(
(bedingung) =>
bedingung.art !== "variable" ||
(bedingung.operator !== "ist" && bedingung.operator !== "istNicht") ||
(bedingung.wert ?? "").trim().length > 0,
{ message: "Für „ist“ und „ist nicht“ gehört ein Wert dazu." },
);
export type Bedingung = z.infer<typeof BedingungSchema>;
/**
* Liest eine gespeicherte Bedingung aus dem Json-Feld.
*
* **Nachsichtig beim Lesen**: was nicht zum Schema passt, gilt als *keine*
* Bedingung — der Abschnitt wird dann angezeigt. Hier zu werfen hieße, dass eine
* einzige unlesbare Zeile eine ganze Vorlage unbenutzbar macht; und die
* Richtung, in die der Fehler dann fällt, ist die harmlose: ein Abschnitt zu
* viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
*
* Dass gar nichts Unlesbares hineinkommt, hält das Schema beim **Schreiben**.
*/
export function bedingungLesen(roh: unknown): Bedingung | null {
if (roh === null || roh === undefined) return null;
const gelesen = BedingungSchema.safeParse(roh);
return gelesen.success ? gelesen.data : null;
}
/* ------------------------------------------------------------------ */
/* Auswertung */
/* ------------------------------------------------------------------ */
/** Was zur Auswertung bekannt sein muss. */
export type Umgebung = {
/** Die Werte der Variablen dieses Laufs (`Lauf.variablen`). */
readonly variablen: Readonly<Record<string, unknown>>;
/** Der Zustand je Schritt-Kennung, soweit es ein Schrittergebnis gibt. */
readonly zustaende: ReadonlyMap<string, BedingungsZustand>;
};
function alsText(wert: unknown): string {
if (wert === null || wert === undefined) return "";
if (typeof wert === "string") return wert.trim();
if (typeof wert === "number" || typeof wert === "boolean") return String(wert);
return "";
}
const gleich = (a: string, b: string): boolean =>
a.toLocaleLowerCase("de") === b.trim().toLocaleLowerCase("de");
/**
* Trifft diese Bedingung zu?
*
* `undefined` heißt **nicht entscheidbar**, und das ist nicht dasselbe wie
* „nein“. Der Aufrufer zeigt in diesem Fall an (siehe `geltendeTeile`).
*
* **Der Unterschied zwischen den beiden Arten ist wichtig:**
*
* - Eine Bedingung auf einer Variable, die **nicht gesetzt** ist, ist bei `ist`
* und `istNicht` nicht entscheidbar. Ein Lauf, bei dem niemand `konto_typ`
* angegeben hat, soll **beide** Konto-Abschnitte zeigen: ausblenden hieße,
* eine Antwort zu erfinden, die niemand gegeben hat.
* - Eine Bedingung auf einem Schritt ist **immer** entscheidbar, sobald es den
* Schritt gibt: jedes Schrittergebnis hat einen Zustand, und `OFFEN` ist eine
* Antwort und keine Lücke. Ein Abschnitt, der erst nach einem erledigten
* Schritt erscheint, ist der Sinn der Sache.
* Nur ein Schritt, den es in diesem Lauf **gar nicht** gibt (ausgefiltert
* durch #031, oder ein Verweis aus einer anderen Version), ist nicht
* entscheidbar.
*/
export function bedingungErfuellt(bedingung: Bedingung, umgebung: Umgebung): boolean | undefined {
if (bedingung.art === "variable") {
const wert = alsText(umgebung.variablen[bedingung.schluessel]);
switch (bedingung.operator) {
case "gesetzt":
return wert.length > 0;
case "leer":
return wert.length === 0;
case "ist":
return wert.length === 0 ? undefined : gleich(wert, bedingung.wert ?? "");
case "istNicht":
return wert.length === 0 ? undefined : !gleich(wert, bedingung.wert ?? "");
default: {
// Ein neuer Operator faellt beim Uebersetzen auf und nicht im Betrieb.
const unbekannt: never = bedingung.operator;
return void unbekannt as undefined;
}
}
}
const zustand = umgebung.zustaende.get(bedingung.schrittId);
if (zustand === undefined) return undefined;
return bedingung.zustaende.includes(zustand);
}
/** Ein Abschnitt oder Schritt, wie die Auswertung ihn braucht. */
export type MitBedingung = {
readonly id: string;
readonly bedingung: unknown;
};
/**
* Welche Teile gelten.
*
* **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Das ist die Richtung, in die der Zweifel
* fallen soll — ein Abschnitt zu viel ist sichtbar, und jemand setzt ihn auf
* `NICHT_ZUTREFFEND`. Ein fehlender Abschnitt fällt niemandem auf, und genau
* das ist bei einer Checkliste der teure Fall.
*/
export function geltendeTeile(teile: readonly MitBedingung[], umgebung: Umgebung): readonly string[] {
return teile
.filter((teil) => {
const bedingung = bedingungLesen(teil.bedingung);
if (!bedingung) return true;
return bedingungErfuellt(bedingung, umgebung) !== false;
})
.map((teil) => teil.id);
}
/**
* Die Umgebung aus einem Lauf bauen.
*
* Eine eigene Funktion, weil **jede** Schicht sie gleich bauen muss: aus den
* Variablen des Laufs und den Zuständen seiner Schrittergebnisse. Zweimal
* geschrieben lief es auseinander — dieselbe Lehre wie bei den Grenzen des
* Abgleich-Intervalls (#016).
*/
export function umgebungBauen(
variablen: unknown,
ergebnisse: readonly {
readonly vorlagenSchrittId: string;
readonly zustand: string;
}[],
): Umgebung {
const werte =
typeof variablen === "object" && variablen !== null && !Array.isArray(variablen)
? (variablen as Record<string, unknown>)
: {};
const zustaende = new Map<string, BedingungsZustand>();
for (const ergebnis of ergebnisse) {
if ((BEDINGUNGS_ZUSTAENDE as readonly string[]).includes(ergebnis.zustand)) {
zustaende.set(ergebnis.vorlagenSchrittId, ergebnis.zustand as BedingungsZustand);
}
}
return { variablen: werte, zustaende };
}
/**
* Die Struktur eines Laufs, auf das Geltende eingedampft.
*
* **Die Reihenfolge ist nicht beliebig, und sie ist der Grund für diese
* Funktion.** Zwei Filter wirken übereinander:
*
* 1. `nurGeltende` aus #031 — die Abteilungsabschnitte, **beim Start
* festgeschrieben** in `Lauf.geltendeAbschnitte`.
* 2. die Bedingungen von hier — **laufend** ausgewertet, weil eine Bedingung auf
* einem Schrittergebnis erst während der Arbeit eine Antwort hat.
*
* Wer nur den ersten anwendet, bekommt Abschnitte, die nicht gelten; wer nur den
* zweiten anwendet, umgeht die Abteilungsregel. Beide zusammen gehören an **eine**
* Stelle, sonst vergisst sie eine der drei Schichten — genau wie bei #031, und
* `tests/bedingte-laeufe.test.ts` prüft strukturell, dass keine es tut.
*
* Ein Abschnitt, der gilt, kann Schritte enthalten, die **nicht** gelten: eine
* Bedingung steht an beiden.
*/
export function geltendeStruktur<
S extends MitBedingung,
A extends MitBedingung & { readonly schritte: readonly S[] },
>(abschnitte: readonly A[], umgebung: Umgebung): readonly A[] {
const erlaubteAbschnitte = new Set(geltendeTeile(abschnitte, umgebung));
return abschnitte
.filter((abschnitt) => erlaubteAbschnitte.has(abschnitt.id))
.map((abschnitt) => {
const erlaubteSchritte = new Set(geltendeTeile(abschnitt.schritte, umgebung));
return {
...abschnitt,
schritte: abschnitt.schritte.filter((schritt) => erlaubteSchritte.has(schritt.id)),
};
});
}
/* ------------------------------------------------------------------ */
/* Titel-Pfade: Austausch und Entwurf */
/* ------------------------------------------------------------------ */
/**
* Der Schlüssel eines Schritts in einer Struktur, aus Abschnitts- und
* Schritt-Titel.
*
* **Warum Titel und nicht Kennungen.** Zwei Wege schreiben eine Struktur neu und
* geben dabei neue Kennungen: der Import einer Austauschdatei und
* `entwurfSpeichern`, das den Entwurf löscht und wieder anlegt. Eine Bedingung
* auf einer Kennung überlebt keinen von beiden. Ein Titel-Pfad überlebt beide —
* und eine von Hand geschriebene Datei kann ihn setzen.
*
* **Die Grenze, und sie ist benannt:** zwei Schritte mit demselben Titel im
* selben Abschnitt sind so nicht unterscheidbar; die Bedingung zeigt dann auf
* den ersten. Das ist ein Grenzfall, den eine Checkliste nicht braucht — zwei
* gleich benannte Schritte nebeneinander kann auch ein Mensch nicht
* unterscheiden.
*
* `\u0000` als Trenner, weil es in keinem Titel vorkommt: ein `·` oder `/` schon.
*/
export function schrittPfad(abschnittsTitel: string, schrittTitel: string): string {
return `${abschnittsTitel}\u0000${schrittTitel}`;
}
/**
* Eine Bedingung in der Pfad-Form — über Titel statt Kennungen.
*
* **Als Zod-Schema und an genau einer Stelle.** Austauschformat und
* Editor-Struktur brauchen dieselbe Form; zwei Schemas dafür liefen auseinander,
* und TypeScript hätte es erst gemeldet, als die beiden Typen aufeinandertrafen.
* `src/lib/vorlagen-format.ts` importiert es von hier.
*/
const PFAD_TEXT_MAX = 500;
export const PfadBedingungSchema = z.discriminatedUnion("art", [
z.object({
art: z.literal("variable"),
schluessel: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
operator: z.enum(VARIABLEN_OPERATOREN),
wert: z.string().trim().max(PFAD_TEXT_MAX).optional(),
}),
z.object({
art: z.literal("schritt"),
abschnitt: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
schritt: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
zustaende: z.array(z.enum(BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)).min(1),
}),
]);
export type PfadBedingung = z.infer<typeof PfadBedingungSchema>;
/**
* Aus einer Pfad-Bedingung die gespeicherte Form.
*
* `null`, wenn der Pfad in dieser Struktur nicht vorkommt. Der Aufrufer lässt
* die Bedingung dann **weg**, statt eine mit einem Verweis ins Leere zu
* schreiben: die wäre nicht entscheidbar, der Abschnitt erschiene also immer —
* und niemand könnte sagen, warum seine Bedingung nicht wirkt.
*/
export function bedingungAufloesen(
bedingung: PfadBedingung,
kennungen: ReadonlyMap<string, string>,
): Bedingung | null {
if (bedingung.art === "variable") {
return {
art: "variable",
schluessel: bedingung.schluessel,
operator: bedingung.operator,
...(bedingung.wert === undefined ? {} : { wert: bedingung.wert }),
};
}
const schrittId = kennungen.get(schrittPfad(bedingung.abschnitt, bedingung.schritt));
if (!schrittId) return null;
return { art: "schritt", schrittId, zustaende: [...bedingung.zustaende] };
}
/**
* Die Gegenrichtung: aus der gespeicherten Form eine Pfad-Bedingung.
*
* `null`, wenn der Schritt nicht in der Karte steht — dann gibt es keinen Pfad,
* den man aufschreiben könnte, und die Bedingung wird weggelassen.
*/
export function bedingungZuPfad(
roh: unknown,
pfade: ReadonlyMap<string, { readonly abschnitt: string; readonly schritt: string }>,
): PfadBedingung | null {
const bedingung = bedingungLesen(roh);
if (!bedingung) return null;
if (bedingung.art === "variable") {
return {
art: "variable",
schluessel: bedingung.schluessel,
operator: bedingung.operator,
...(bedingung.wert === undefined ? {} : { wert: bedingung.wert }),
};
}
const pfad = pfade.get(bedingung.schrittId);
if (!pfad) return null;
return {
art: "schritt",
abschnitt: pfad.abschnitt,
schritt: pfad.schritt,
zustaende: [...bedingung.zustaende],
};
}
/* ------------------------------------------------------------------ */
/* Für den Editor */
/* ------------------------------------------------------------------ */
/**
* Zeigt diese Bedingung auf einen Schritt, der **später** kommt?
*
* Eine Warnung und kein Fehler: so etwas ist nicht verboten, nur fast immer ein
* Versehen. Der bedingte Abschnitt wäre beim Abarbeiten zunächst unsichtbar und
* erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat — also
* rückwärts, und niemand rechnet damit.
*
* `undefined`, wenn die Bedingung nicht auf einen Schritt zeigt oder der Schritt
* nicht gefunden wird; dann gibt es nichts zu warnen.
*/
export function zeigtNachVorne(
bedingung: Bedingung,
/** Alle Schritte der Version, in Abarbeitungsreihenfolge. */
reihenfolge: readonly string[],
/** Die Kennung des bedingten Teils — ein Schritt, oder der erste eines Abschnitts. */
eigeneId: string,
): boolean | undefined {
if (bedingung.art !== "schritt") return undefined;
const ziel = reihenfolge.indexOf(bedingung.schrittId);
const selbst = reihenfolge.indexOf(eigeneId);
if (ziel < 0 || selbst < 0) return undefined;
return ziel > selbst;
}
/** Eine Bedingung als Satz, für Editor und Vorschau. */
export function bedingungText(
bedingung: Bedingung,
/** Beschriftung je Variablenschlüssel bzw. Titel je Schritt-Kennung. */
beschriftung: (kennung: string) => string,
): string {
if (bedingung.art === "variable") {
const name = beschriftung(bedingung.schluessel);
switch (bedingung.operator) {
case "gesetzt":
return `gilt, wenn „${name}“ ausgefüllt ist`;
case "leer":
return `gilt, wenn „${name}“ leer ist`;
case "ist":
return `gilt, wenn „${name}“ gleich „${bedingung.wert ?? ""}“ ist`;
case "istNicht":
return `gilt, wenn „${name}“ nicht „${bedingung.wert ?? ""}“ ist`;
default: {
const unbekannt: never = bedingung.operator;
return String(unbekannt);
}
}
}
const ZUSTAND_TEXT: Record<BedingungsZustand, string> = {
OFFEN: "offen",
ERLEDIGT: "erledigt",
NICHT_ZUTREFFEND: "nicht zutreffend",
FEHLGESCHLAGEN: "fehlgeschlagen",
};
const zustaende = bedingung.zustaende.map((zustand) => ZUSTAND_TEXT[zustand]).join(" oder ");
return `gilt, wenn „${beschriftung(bedingung.schrittId)}“ ${zustaende} ist`;
}
+14
View File
@@ -1,3 +1,4 @@
import type { PfadBedingung } from "@/lib/bedingungen";
import { EINGEBAUTE_PLATZHALTER, type EingebauterPlatzhalter } from "@/lib/platzhalter";
import {
SCHRITT_TYPEN,
@@ -35,6 +36,8 @@ export type EditorSchritt = {
readonly pflicht: boolean;
readonly konfig: SchrittKonfig;
readonly dokuUrl: string;
/** Wann dieser Schritt gilt (#039). Fehlt: immer. */
readonly bedingung?: PfadBedingung;
};
export type EditorAbschnitt = {
@@ -43,6 +46,13 @@ export type EditorAbschnitt = {
readonly schritte: readonly EditorSchritt[];
/** Nur fuer diese Abteilungen; leer heisst fuer alle (#031). */
readonly nurFuerAbteilungen: readonly string[];
/**
* Wann dieser Abschnitt gilt (#039). Fehlt: immer.
*
* Verweist ueber **Titel**, nicht ueber Kennungen: `entwurfSpeichern` loescht
* den Entwurf und schreibt ihn neu, eine Kennung ueberlebte das nicht.
*/
readonly bedingung?: PfadBedingung;
/**
* Gesetzt, wenn dieser Abschnitt ein eingesetzter **Baustein** ist (#030).
*
@@ -308,6 +318,7 @@ export function alsEditorAufbau(struktur: Struktur): EditorAufbau {
// Die Nummer gehoert zur Position, nicht in den Titel — siehe titelOhneNummer.
titel: titelOhneNummer(abschnitt.titel),
nurFuerAbteilungen: [...abschnitt.nurFuerAbteilungen],
...(abschnitt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: abschnitt.bedingung }),
// Den Namen und die Fassung kennt die Struktur nicht; die Seite reicht sie
// getrennt nach und setzt sie ueber `bausteineAnreichern` ein (#030).
...(abschnitt.bausteinVersionId === undefined
@@ -321,6 +332,7 @@ export function alsEditorAufbau(struktur: Struktur): EditorAufbau {
pflicht: schritt.pflicht,
konfig: schritt.konfig,
dokuUrl: schritt.dokuUrl ?? "",
...(schritt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: schritt.bedingung }),
})),
})),
};
@@ -352,6 +364,7 @@ export function alsStruktur(aufbau: EditorAufbau): Struktur {
nurFuerAbteilungen: [
...new Set(abschnitt.nurFuerAbteilungen.map((name) => name.trim()).filter(Boolean)),
],
...(abschnitt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: abschnitt.bedingung }),
/*
* Ein Baustein-Abschnitt gibt **keine** Schritte mit: sie kommen beim
* Veroeffentlichen aus dem Baustein. Die Schritte im Zustand sind nur
@@ -367,6 +380,7 @@ export function alsStruktur(aufbau: EditorAufbau): Struktur {
pflicht: schritt.pflicht,
konfig: schritt.konfig,
dokuUrl: schritt.dokuUrl.trim() === "" ? undefined : schritt.dokuUrl.trim(),
...(schritt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: schritt.bedingung }),
})),
})),
};
+183
View File
@@ -0,0 +1,183 @@
/**
* Die Texte der Benachrichtigungen (#034).
*
* Framework-frei und ohne Datenbank, weil hier die wichtigste Zusage dieses
* Meilensteins sitzt und einzeln pruefbar sein muss:
*
* **In keine Meldung kommt ein Schrittinhalt.** Kein Wert, keine Notiz, kein
* Befehl — und damit auch kein `{{generiertes_passwort}}`. Eine Mail mit dem
* Lauf-Inhalt waere genau die Luecke, die dieses Projekt an jeder anderen Stelle
* geschlossen hat: das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu und wird nirgends
* gespeichert, aber eine Mail liegt fuer immer in einem Postfach, oft auf einem
* Server, der nicht im Haus steht.
*
* Deshalb nimmt jede Funktion hier **nur** Kopfdaten: Titel, Status, Beteiligte,
* Frist, Link. Der Typ laesst gar nichts anderes zu — das ist die Absicht. Wer
* einen Schrittinhalt in eine Meldung bekommen wollte, muesste diese Datei
* aendern, und dann steht er vor diesem Kommentar.
*/
import { Meldeanlass } from "@/generated/prisma/enums";
/**
* Die drei Anlaesse, die zu einem Lauf gehoeren.
*
* `ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN` ist ausgeschlossen, und zwar **im Typ**: er gehoert
* zu einer Verzeichnisquelle, nicht zu einem Lauf. Mit einem Wurf zur Laufzeit
* waere derselbe Fehler erst im Betrieb aufgefallen.
*/
export type LaufAnlass = Exclude<Meldeanlass, typeof Meldeanlass.ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN>;
/** Was eine Lauf-Meldung ueber den Lauf wissen darf. Mehr gibt es nicht. */
export type LaufKopf = {
readonly titel: string;
/** Hostname, Bezeichnung oder Tag-Code — was die Oberflaeche auch zeigt. */
readonly geraet?: string | null;
readonly person?: string | null;
readonly faelligAm?: Date | null;
readonly vorlage?: string | null;
/** Wer zugewiesen oder abgeschlossen hat. */
readonly handelnder?: string | null;
};
export type Meldung = { readonly betreff: string; readonly rumpf: string };
/** `05.10.2026` – ohne Uhrzeit, weil eine Frist ein Tag ist. */
function datum(wert: Date): string {
return wert.toLocaleDateString("de-DE", {
day: "2-digit",
month: "2-digit",
year: "numeric",
timeZone: "Europe/Berlin",
});
}
/** Die Zeilen, die jeden Lauf beschreiben – leere bleiben weg. */
function kopfzeilen(kopf: LaufKopf): string[] {
const zeilen: string[] = [];
if (kopf.vorlage) zeilen.push(`Vorlage: ${kopf.vorlage}`);
if (kopf.geraet) zeilen.push(`Gerät: ${kopf.geraet}`);
if (kopf.person) zeilen.push(`Person: ${kopf.person}`);
if (kopf.faelligAm) zeilen.push(`Fällig: ${datum(kopf.faelligAm)}`);
return zeilen;
}
function zusammensetzen(absaetze: readonly (string | undefined)[]): string {
return absaetze.filter((teil): teil is string => Boolean(teil)).join("\n\n");
}
/**
* Die Meldung zu einem Lauf.
*
* `link` ist die vollstaendige Adresse aus `APP_URL` — eine Mail mit einem
* relativen Pfad ist eine Mail ohne Link.
*/
export function laufMeldung(anlass: LaufAnlass, kopf: LaufKopf, link: string): Meldung {
const zeilen = kopfzeilen(kopf);
const daten = zeilen.length > 0 ? zeilen.join("\n") : undefined;
switch (anlass) {
case Meldeanlass.LAUF_ZUGEWIESEN:
return {
betreff: `Laufzettel: „${kopf.titel}“ ist dir zugewiesen`,
rumpf: zusammensetzen([
kopf.handelnder
? `${kopf.handelnder} hat dir diesen Laufzettel zugewiesen.`
: "Dir wurde ein Laufzettel zugewiesen.",
daten,
link,
]),
};
case Meldeanlass.LAUF_UEBERFAELLIG:
return {
betreff: `Laufzettel überfällig: „${kopf.titel}“`,
rumpf: zusammensetzen([
kopf.faelligAm
? `Dieser Laufzettel war am ${datum(kopf.faelligAm)} fällig und ist noch offen.`
: "Dieser Laufzettel ist überfällig und noch offen.",
daten,
link,
]),
};
case Meldeanlass.LAUF_ABGESCHLOSSEN:
return {
betreff: `Laufzettel abgeschlossen: „${kopf.titel}“`,
rumpf: zusammensetzen([
kopf.handelnder
? `${kopf.handelnder} hat diesen Laufzettel abgeschlossen.`
: "Dieser Laufzettel wurde abgeschlossen.",
daten,
link,
]),
};
case Meldeanlass.LAUF_FREIGABE_OFFEN:
return {
betreff: `Laufzettel wartet auf Freigabe: „${kopf.titel}“`,
rumpf: zusammensetzen([
/*
* **Der Satz nennt die Regel**, denn der Empfaenger ist oft nicht
* derjenige, der gearbeitet hat — und soll nicht raten muessen, warum
* er gefragt wird.
*/
kopf.handelnder
? `${kopf.handelnder} hat diesen Laufzettel abgearbeitet. Er verlangt eine Freigabe ` +
"durch einen Zweiten, der nicht daran gearbeitet hat."
: "Dieser Laufzettel verlangt eine Freigabe durch einen Zweiten, der nicht daran " +
"gearbeitet hat.",
daten,
link,
]),
};
default: {
/*
* Kaeme ein weiterer Anlass dazu, der zu einem Lauf gehoert, ist diese
* Zuweisung der Compilerfehler, der daran erinnert — ohne eine Zeile
* totem Code im Ergebnis.
*/
const unbekannt: never = anlass;
throw new Error(`laufMeldung kennt den Anlass ${String(unbekannt)} nicht.`);
}
}
}
/** Die Meldung zu einem fehlgeschlagenen Verzeichnis-Abgleich. */
export function abgleichMeldung(quelle: string, grund: string, link: string): Meldung {
return {
betreff: `Laufzettel: Verzeichnis-Abgleich „${quelle}“ fehlgeschlagen`,
rumpf: zusammensetzen([
`Der Abgleich der Verzeichnisquelle „${quelle}“ ist fehlgeschlagen.`,
`Grund: ${grund}`,
"Bis das behoben ist, bleiben neue und geänderte Konten aus dem Verzeichnis aus. " +
"Vorhandene Personen bleiben unverändert — der Abgleich löscht nichts.",
link,
]),
};
}
/**
* Der Rumpf eines Webhooks.
*
* Dasselbe Prinzip: Kopfdaten und ein Link, keine Schrittinhalte. Als JSON, weil
* die Gegenseite ein Programm ist — und mit `anlass` als erstem Feld, damit sich
* ohne Auspacken filtern laesst.
*/
export function webhookRumpf(
anlass: Meldeanlass,
betreff: string,
link: string,
bezug: { readonly laufId?: string; readonly verzeichnisquelleId?: string },
gesendetAm: Date,
): string {
return JSON.stringify({
anlass,
betreff,
link,
laufId: bezug.laufId ?? null,
verzeichnisquelleId: bezug.verzeichnisquelleId ?? null,
zeitpunkt: gesendetAm.toISOString(),
});
}
+28 -4
View File
@@ -30,15 +30,26 @@ export type NavEintrag = {
readonly ausIssue?: number;
};
/**
* **Jeder Eintrag nennt sein Recht.**
*
* Bis #035 stand `recht` nur am Admin-Bereich, und das genuegte: jede Rolle
* durfte `lesen`, also war alles andere fuer jeden sichtbar. Mit `MITARBEITER`
* stimmt das nicht mehr — diese Rolle darf **nicht** `lesen`, und ohne das Recht
* an jedem Eintrag haette die Seitenleiste ihr sechs Links angeboten, die alle
* auf `/kein-zugriff` fuehren. Ein Eintrag ohne `recht` ist seitdem die Ausnahme
* und nicht die Regel.
*/
export const NAVIGATION: readonly NavEintrag[] = [
{ pfad: "/", beschriftung: "Übersicht", symbol: "LayoutDashboard", verfuegbar: true },
{ pfad: "/laeufe", beschriftung: "Läufe", symbol: "ListChecks", verfuegbar: true },
{ pfad: "/vorlagen", beschriftung: "Vorlagen", symbol: "FileText", verfuegbar: true },
{ pfad: "/", beschriftung: "Übersicht", symbol: "LayoutDashboard", recht: "lesen", verfuegbar: true },
{ pfad: "/laeufe", beschriftung: "Läufe", symbol: "ListChecks", recht: "lesen", verfuegbar: true },
{ pfad: "/vorlagen", beschriftung: "Vorlagen", symbol: "FileText", recht: "lesen", verfuegbar: true },
{
pfad: "/mitarbeiter",
beschriftung: "Mitarbeiter & Geräte",
beschriftungDienstleistung: "Personen & Geräte",
symbol: "Users",
recht: "lesen",
verfuegbar: true,
},
{
@@ -46,10 +57,23 @@ export const NAVIGATION: readonly NavEintrag[] = [
beschriftung: "Kunden",
nurModus: "DIENSTLEISTUNG",
symbol: "Building2",
recht: "lesen",
verfuegbar: true,
},
{ pfad: "/archiv", beschriftung: "Archiv", symbol: "Archive", verfuegbar: true },
{ pfad: "/archiv", beschriftung: "Archiv", symbol: "Archive", recht: "lesen", verfuegbar: true },
{ pfad: "/admin", beschriftung: "Admin", symbol: "Settings", recht: "verwaltung", verfuegbar: true },
/*
* Die eine Seite der Selbstauskunft (#035). Sie steht am Ende, weil die
* Reihenfolge fuer alle anderen Rollen gilt — und fuer einen `MITARBEITER` ist
* sie der einzige Eintrag, da ist die Position gleichgueltig.
*/
{
pfad: "/meine-geraete",
beschriftung: "Meine Geräte",
symbol: "Laptop",
recht: "selbstauskunft",
verfuegbar: true,
},
];
/**
+8
View File
@@ -13,6 +13,7 @@ export const ROLLEN_TEXT: Record<Rolle, string> = {
[Rolle.REDAKTEUR]: "Redakteur",
[Rolle.TECHNIKER]: "Techniker",
[Rolle.LESER]: "Leser",
[Rolle.MITARBEITER]: "Mitarbeiter (Selbstauskunft)",
};
/**
@@ -24,4 +25,11 @@ export const ROLLEN_RANG: Record<Rolle, number> = {
[Rolle.REDAKTEUR]: 30,
[Rolle.TECHNIKER]: 20,
[Rolle.LESER]: 10,
/*
* **Unter LESER, und zwar deutlich.** Ein MITARBEITER sieht weniger als jede
* andere Rolle: nur sich selbst. Der Rang entscheidet in `staerksteRolle`, wer
* gewinnt, wenn jemand in mehreren abgebildeten Gruppen steht — und dort darf
* die Selbstauskunft nie eine echte Rolle verdraengen.
*/
[Rolle.MITARBEITER]: 5,
};
+324
View File
@@ -0,0 +1,324 @@
/**
* SCIM 2.0: Formen und Zuordnung (#029).
*
* Framework-frei, weil hier zwei Dinge zusammenkommen, die beide einzeln
* prüfbar sein müssen: **was ein Anbieter schickt** und **was RFC 7644 als
* Antwort verlangt**. Beides ist reine Textarbeit; ein Test dafür braucht keinen
* Server und keine Datenbank.
*
* **Umgesetzt ist nicht der ganze Standard, sondern was die Anbieter schicken.**
* authentik, Entra ID und Okta benutzen einen kleinen, gut dokumentierten
* Ausschnitt. Der Rest — komplexe Filter, Sortierung, `bulk` — wäre Code ohne
* Aufrufer, und ungenutzter Code ist ungeprüfter Code.
*/
export const SCHEMA_USER = "urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:User";
export const SCHEMA_ENTERPRISE = "urn:ietf:params:scim:schemas:extension:enterprise:2.0:User";
export const SCHEMA_LIST = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse";
export const SCHEMA_ERROR = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:Error";
export const SCHEMA_PATCH = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:PatchOp";
/** Der Medientyp, den SCIM verlangt. Nicht `application/json`. */
export const SCIM_TYP = "application/scim+json";
/**
* Eine Person, wie Laufzettel sie nach außen zeigt.
*
* Bewusst **nicht** die ganze `Mitarbeiter`-Zeile: ein Identitätsanbieter hat
* die Daten selbst geschickt, er braucht sie nicht zurück, und was hier steht,
* steht auch in jedem Protokoll des Anbieters.
*/
export type ScimPerson = {
readonly id: string;
readonly externeId: string | null;
readonly upn: string | null;
readonly vorname: string;
readonly nachname: string;
readonly anzeigename: string;
readonly mail: string | null;
readonly abteilung: string | null;
readonly titel: string | null;
readonly aktiv: boolean;
/** Die Laufzettel-Kennung des Vorgesetzten, wenn er bekannt ist. */
readonly vorgesetzterId: string | null;
readonly erstelltAm: Date;
readonly geaendertAm: Date;
};
/** Was aus einer eingehenden Darstellung gelesen wird. Mehr nimmt Laufzettel nicht. */
export type ScimEingabe = {
readonly externeId: string | null;
readonly upn: string | null;
readonly vorname: string | null;
readonly nachname: string | null;
readonly anzeigename: string | null;
readonly mail: string | null;
readonly abteilung: string | null;
readonly titel: string | null;
readonly aktiv: boolean | null;
/**
* Der Vorgesetzte, wie der Anbieter ihn nennt: die `id`, die Laufzettel ihm
* beim Anlegen zurueckgegeben hat — **nicht** die Kennung im Verzeichnis des
* Anbieters. Sie aufzuloesen ist Sache des Dienstes, denn sie kann auf
* jemanden zeigen, der noch nicht zugewiesen wurde.
*/
readonly vorgesetzterScimId: string | null;
};
function text(wert: unknown): string | null {
return typeof wert === "string" && wert.trim() ? wert.trim() : null;
}
/**
* Die Kennung des Vorgesetzten aus `manager`.
*
* Drei Formen kommen vor, und alle drei stehen so in Mitschnitten der Anbieter:
* `{ value: "…" }` (RFC 7643), `{ $ref: "…/Users/…" }` und die nackte
* Zeichenkette. Die letzte ist nicht standardkonform, aber authentik schickt sie
* bei manchen Zuordnungen — und ein Vorgesetzter, der daran scheitert, fehlt
* stillschweigend.
*/
export function vorgesetzterAus(wert: unknown): string | null {
if (typeof wert === "string") return text(wert);
if (typeof wert !== "object" || wert === null) return null;
const eintrag = wert as Record<string, unknown>;
const direkt = text(eintrag["value"]);
if (direkt) return direkt;
// Aus `$ref` das letzte Pfadstueck: `https://…/Users/abc` → `abc`.
const verweis = text(eintrag["$ref"]);
return verweis ? (text(verweis.split("/").pop()) ?? null) : null;
}
/**
* Die primäre Mailadresse aus `emails`.
*
* `primary: true` gewinnt; ohne Kennzeichnung die erste. Das ist die Reihenfolge
* aus RFC 7643 — und die Anbieter halten sich unterschiedlich daran: authentik
* setzt `primary`, Entra ID schickt oft nur einen Eintrag ohne das Feld.
*/
export function mailAus(wert: unknown): string | null {
if (!Array.isArray(wert)) return null;
const eintraege = wert.filter((e): e is Record<string, unknown> => typeof e === "object" && e !== null);
const primaer = eintraege.find((e) => e["primary"] === true);
return text((primaer ?? eintraege[0])?.["value"]);
}
/**
* Liest eine eingehende Benutzer-Darstellung.
*
* Fehlende Felder werden `null` und **nicht** zu leeren Zeichenketten: der
* Unterschied entscheidet beim Aktualisieren darüber, ob ein Wert gelöscht oder
* nicht mitgeschickt wurde.
*/
export function benutzerLesen(rumpf: unknown): ScimEingabe {
const daten = (typeof rumpf === "object" && rumpf !== null ? rumpf : {}) as Record<string, unknown>;
const name = (typeof daten["name"] === "object" && daten["name"] !== null ? daten["name"] : {}) as Record<
string,
unknown
>;
const erweiterung = (
typeof daten[SCHEMA_ENTERPRISE] === "object" && daten[SCHEMA_ENTERPRISE] !== null
? daten[SCHEMA_ENTERPRISE]
: {}
) as Record<string, unknown>;
return {
externeId: text(daten["externalId"]),
upn: text(daten["userName"]),
vorname: text(name["givenName"]),
nachname: text(name["familyName"]),
anzeigename: text(daten["displayName"]),
mail: mailAus(daten["emails"]),
abteilung: text(erweiterung["department"]),
titel: text(daten["title"]) ?? text(erweiterung["jobTitle"]),
/*
* `active` fehlt bei `POST` manchmal. `null` heisst „nicht mitgeschickt“ —
* der Dienst legt dann aktiv an, aendert aber beim Aktualisieren nichts.
*/
aktiv: typeof daten["active"] === "boolean" ? daten["active"] : null,
vorgesetzterScimId: vorgesetzterAus(erweiterung["manager"]),
};
}
/**
* Eine Person als SCIM-Darstellung.
*
* `meta.location` ist Pflicht nach RFC 7644 und nicht Zierde: manche Anbieter
* folgen ihr, statt die Adresse selbst zu bauen.
*/
export function personDarstellen(person: ScimPerson, basis: string): Record<string, unknown> {
return {
schemas: [SCHEMA_USER, SCHEMA_ENTERPRISE],
id: person.id,
...(person.externeId ? { externalId: person.externeId } : {}),
userName: person.upn ?? person.id,
name: { givenName: person.vorname, familyName: person.nachname },
displayName: person.anzeigename,
...(person.mail ? { emails: [{ value: person.mail, primary: true, type: "work" }] } : {}),
...(person.titel ? { title: person.titel } : {}),
active: person.aktiv,
[SCHEMA_ENTERPRISE]: {
...(person.abteilung ? { department: person.abteilung } : {}),
...(person.vorgesetzterId
? { manager: { value: person.vorgesetzterId, $ref: `${basis}/Users/${person.vorgesetzterId}` } }
: {}),
},
meta: {
resourceType: "User",
created: person.erstelltAm.toISOString(),
lastModified: person.geaendertAm.toISOString(),
location: `${basis}/Users/${person.id}`,
},
};
}
/** Eine Liste nach RFC 7644. `startIndex` ist **1**-basiert, nicht 0. */
export function listeDarstellen(
personen: readonly ScimPerson[],
basis: string,
gesamt = personen.length,
startIndex = 1,
): Record<string, unknown> {
return {
schemas: [SCHEMA_LIST],
totalResults: gesamt,
itemsPerPage: personen.length,
startIndex,
Resources: personen.map((person) => personDarstellen(person, basis)),
};
}
/** Ein Fehler nach RFC 7644. `status` ist dort eine **Zeichenkette**. */
export function fehlerDarstellen(status: number, detail: string, scimType?: string): Record<string, unknown> {
return {
schemas: [SCHEMA_ERROR],
status: String(status),
...(scimType ? { scimType } : {}),
detail,
};
}
/**
* Liest den Filter `userName eq "wert"`.
*
* **Nur dieser eine Filter**, und das ist Absicht: er ist der einzige, den die
* Anbieter benutzen — sie fragen damit vor jedem Anlegen, ob die Person schon da
* ist. Einen allgemeinen Filter-Parser zu bauen hieße, eine kleine Abfragesprache
* zu stützen, die niemand schickt.
*
* `undefined`, wenn kein Filter dasteht; `null`, wenn einer dasteht, den wir
* nicht verstehen — der Aufrufer antwortet dann mit `400` statt stillschweigend
* alles zu liefern. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter
* schlösse daraus, die Person gäbe es schon.
*/
export function benutzernameAusFilter(filter: string | null): string | undefined | null {
if (!filter?.trim()) return undefined;
const treffer = /^\s*userName\s+eq\s+"([^"]*)"\s*$/iu.exec(filter);
return treffer?.[1] ?? null;
}
export type PatchSchritt = {
readonly op: "add" | "replace" | "remove";
readonly path: string | undefined;
readonly value: unknown;
};
/**
* Liest eine `PatchOp`-Anfrage.
*
* `op` ist nach RFC unabhängig von Groß- und Kleinschreibung, und die Anbieter
* nutzen das aus: authentik schickt `replace`, Entra ID `Replace`.
*/
export function patchLesen(rumpf: unknown): readonly PatchSchritt[] | null {
const daten = (typeof rumpf === "object" && rumpf !== null ? rumpf : {}) as Record<string, unknown>;
const rohe = daten["Operations"] ?? daten["operations"];
if (!Array.isArray(rohe)) return null;
const schritte: PatchSchritt[] = [];
for (const roh of rohe) {
if (typeof roh !== "object" || roh === null) return null;
const eintrag = roh as Record<string, unknown>;
const op = text(eintrag["op"])?.toLowerCase();
if (op !== "add" && op !== "replace" && op !== "remove") return null;
schritte.push({ op, path: text(eintrag["path"]) ?? undefined, value: eintrag["value"] });
}
return schritte;
}
/**
* Wendet die Patch-Schritte auf eine Eingabe an.
*
* **Die Pfade, die die Anbieter wirklich schicken** — nicht der ganze Standard.
* Der wichtigste ist `active`: so deaktiviert Entra ID ein Konto, und so
* aktiviert es es wieder.
*
* Ein Schritt ohne `path` trägt ein ganzes Objekt in `value` (so macht es
* authentik beim `replace`); dann wird es wie ein `PUT`-Rumpf gelesen.
*
* Ein unbekannter Pfad wird **übergangen** und nicht als Fehler gemeldet. Das
* ist die Stelle, an der Nachsicht richtig ist: Anbieter schicken Felder, die
* Laufzettel nicht führt (`preferredLanguage`, `addresses`), und ein `400`
* darauf brächte die ganze Zuweisung zum Stehen — wegen eines Feldes, das
* niemand braucht.
*/
export function patchAnwenden(
schritte: readonly PatchSchritt[],
vorher: ScimEingabe,
): { readonly eingabe: ScimEingabe; readonly uebergangen: readonly string[] } {
let eingabe = { ...vorher };
const uebergangen: string[] = [];
for (const schritt of schritte) {
if (!schritt.path) {
// Ganzes Objekt: wie ein PUT-Rumpf lesen, aber nur die gesetzten Felder.
const gelesen = benutzerLesen(schritt.value);
eingabe = {
externeId: gelesen.externeId ?? eingabe.externeId,
upn: gelesen.upn ?? eingabe.upn,
vorname: gelesen.vorname ?? eingabe.vorname,
nachname: gelesen.nachname ?? eingabe.nachname,
anzeigename: gelesen.anzeigename ?? eingabe.anzeigename,
mail: gelesen.mail ?? eingabe.mail,
abteilung: gelesen.abteilung ?? eingabe.abteilung,
titel: gelesen.titel ?? eingabe.titel,
aktiv: gelesen.aktiv ?? eingabe.aktiv,
vorgesetzterScimId: gelesen.vorgesetzterScimId ?? eingabe.vorgesetzterScimId,
};
continue;
}
const pfad = schritt.path.toLowerCase();
const entfernen = schritt.op === "remove";
const wert = entfernen ? null : schritt.value;
if (pfad === "active") {
eingabe = {
...eingabe,
aktiv: entfernen ? false : wert === true || wert === "True" || wert === "true",
};
} else if (pfad === "username") {
eingabe = { ...eingabe, upn: text(wert) };
} else if (pfad === "displayname") {
eingabe = { ...eingabe, anzeigename: text(wert) };
} else if (pfad === "name.givenname") {
eingabe = { ...eingabe, vorname: text(wert) };
} else if (pfad === "name.familyname") {
eingabe = { ...eingabe, nachname: text(wert) };
} else if (pfad === "title") {
eingabe = { ...eingabe, titel: text(wert) };
} else if (pfad === "externalid") {
eingabe = { ...eingabe, externeId: text(wert) };
} else if (pfad.startsWith("emails")) {
// `emails[type eq "work"].value` und `emails` – beide kommen vor.
eingabe = { ...eingabe, mail: text(wert) ?? mailAus(wert) };
} else if (pfad.endsWith("manager") || pfad.endsWith("manager.value")) {
eingabe = { ...eingabe, vorgesetzterScimId: entfernen ? null : vorgesetzterAus(wert) };
} else if (pfad.endsWith("department")) {
eingabe = { ...eingabe, abteilung: text(wert) };
} else {
uebergangen.push(schritt.path);
}
}
return { eingabe, uebergangen };
}
+82
View File
@@ -0,0 +1,82 @@
import { createHmac, timingSafeEqual } from "node:crypto";
/**
* Die Signatur eines Webhooks (#034).
*
* Framework-frei, weil die Gegenseite sie nachrechnen muss — und weil genau das
* geprueft werden soll, ohne einen Server zu starten. Das Format ist an das von
* Stripe angelehnt, aus einem praktischen Grund: wer schon einmal einen Webhook
* verdrahtet hat, kennt es, und `docs/betrieb/` kann ein Beispiel in drei Zeilen
* zeigen.
*
* X-Laufzettel-Signatur: t=1762334400,v1=9f86d0818...
*
* **Der Zeitstempel ist Teil der signierten Nachricht, nicht Beiwerk.** Stuende
* er nur daneben, koennte ihn jeder aendern, ohne die Signatur zu brechen — und
* eine abgefangene Nachricht liesse sich in einem Jahr noch einspielen. Signiert
* wird deshalb `<zeitstempel>.<rumpf>`.
*/
/** Wie alt eine Nachricht hoechstens sein darf. Fuenf Minuten, wie bei Stripe. */
export const TOLERANZ_SEKUNDEN = 300;
export const SIGNATUR_KOPF = "X-Laufzettel-Signatur";
function berechnen(geheimnis: string, zeitstempel: number, rumpf: string): string {
return createHmac("sha256", geheimnis).update(`${zeitstempel}.${rumpf}`).digest("hex");
}
/** Den Wert der Kopfzeile bauen. `zeitstempel` in Sekunden. */
export function signaturBauen(geheimnis: string, rumpf: string, zeitstempel: number): string {
return `t=${zeitstempel},v1=${berechnen(geheimnis, zeitstempel, rumpf)}`;
}
export type SignaturPruefung =
{ readonly gueltig: true } | { readonly gueltig: false; readonly grund: "form" | "abgelaufen" | "falsch" };
/**
* Die Gegenprobe – so, wie die Gegenseite sie machen soll.
*
* Exportiert und geprueft, damit `docs/betrieb/` nicht beschreiben muss, was
* niemand nachgerechnet hat.
*/
export function signaturPruefen(
geheimnis: string,
rumpf: string,
kopf: string,
jetztSekunden: number,
toleranzSekunden = TOLERANZ_SEKUNDEN,
): SignaturPruefung {
const teile = new Map<string, string>();
for (const stueck of kopf.split(",")) {
const trenner = stueck.indexOf("=");
if (trenner > 0) teile.set(stueck.slice(0, trenner).trim(), stueck.slice(trenner + 1).trim());
}
const roherStempel = teile.get("t");
const mitgeschickt = teile.get("v1");
if (!roherStempel || !mitgeschickt) return { gueltig: false, grund: "form" };
const zeitstempel = Number.parseInt(roherStempel, 10);
if (!Number.isFinite(zeitstempel)) return { gueltig: false, grund: "form" };
/*
* In **beide** Richtungen pruefen. Nur „zu alt“ abzufangen liesse eine
* Nachricht mit Zeitstempel im Jahr 2040 fuer immer gueltig sein.
*/
if (Math.abs(jetztSekunden - zeitstempel) > toleranzSekunden) {
return { gueltig: false, grund: "abgelaufen" };
}
const erwartet = berechnen(geheimnis, zeitstempel, rumpf);
/*
* Zeitkonstant vergleichen. Ein `===` auf Zeichenketten bricht beim ersten
* Unterschied ab; aus der Dauer liesse sich die richtige Signatur Zeichen fuer
* Zeichen erraten. `timingSafeEqual` verlangt gleiche Laenge, deshalb die
* Pruefung davor — die Laenge ist kein Geheimnis, sie ist immer 64.
*/
const a = Buffer.from(erwartet, "utf8");
const b = Buffer.from(mitgeschickt, "utf8");
if (a.length !== b.length) return { gueltig: false, grund: "falsch" };
return timingSafeEqual(a, b) ? { gueltig: true } : { gueltig: false, grund: "falsch" };
}
+79
View File
@@ -0,0 +1,79 @@
/**
* Server-Sent Events: Format und Grenzen (#033).
*
* Framework-frei, weil beides geprueft werden muss, ohne eine Verbindung
* aufzubauen. Das Format ist winzig und hat genau eine Falle, die einen Strom
* still zerstoert — siehe `sseEreignis`.
*/
/** Der Kanal, auf dem die Datenbank Aenderungen meldet. Muss zur Migration passen. */
export const KANAL = "lauf_geaendert";
/**
* Ein Ereignis im SSE-Format.
*
* **Die Falle:** ein Zeilenumbruch in den Daten beendet das Feld. Steht in der
* Nutzlast ein `\n`, zerfaellt die Nachricht, und der Client bekommt Schrott
* oder gar nichts. Deshalb wird **jede** Zeile mit eigenem `data:` gesendet —
* so schreibt es die Spezifikation vor, und der Client fuegt sie mit `\n`
* wieder zusammen.
*
* Unsere Nutzlast ist JSON aus `JSON.stringify` ohne Einrueckung und hat heute
* nie einen Umbruch. „Hat heute nie“ ist aber keine Zusage, sondern ein Zufall:
* ein Lauftitel mit Umbruch, ein Notiztext, und der Strom reisst.
*/
export function sseEreignis(name: string, daten: string): string {
const zeilen = daten.split("\n").map((zeile) => `data: ${zeile}`);
return `event: ${name}\n${zeilen.join("\n")}\n\n`;
}
/**
* Der Herzschlag: ein Kommentar, den der Client verwirft.
*
* Ohne ihn schliesst ein Reverse Proxy die stille Verbindung nach seiner
* Leerlaufzeit — nginx nach 60 s, und der Browser sieht nur einen Abbruch.
* Ein Kommentar (Zeile mit `:`) kostet zwei Bytes und haelt sie offen.
*/
export const HERZSCHLAG = ": hz\n\n";
const STANDARD_HERZSCHLAG_MS = 25_000;
const STANDARD_MAX_STROEME = 200;
/**
* Abstand der Herzschlaege.
*
* 25 s, also unter der Leerlaufzeit von 60 s, die nginx und Caddy voreingestellt
* haben. Umstellbar, weil der Test nicht eine Minute warten soll, um zu sehen,
* dass ueberhaupt einer kommt.
*/
export function herzschlagMs(): number {
const roh = Number.parseInt(process.env["SSE_HERZSCHLAG_MS"]?.trim() ?? "", 10);
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_HERZSCHLAG_MS;
}
/**
* Hoechstzahl gleichzeitig offener Stroeme je Instanz.
*
* Ein Strom belegt eine HTTP-Verbindung, solange die Lasche offen ist. Ohne
* Grenze belegt ein Haus mit vierzig offenen Laschen vierzig Verbindungen, und
* irgendwann nimmt der Server keine gewoehnliche Anfrage mehr an — die Seite
* waere dann nicht langsam, sondern tot. Ist die Grenze erreicht, antwortet der
* Handler gewoehnlich mit JSON, und der Client fuellt auf Polling zurueck.
*/
export function maxStroeme(): number {
const roh = Number.parseInt(process.env["SSE_MAX_STROEME"]?.trim() ?? "", 10);
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_MAX_STROEME;
}
/**
* Will der Aufrufer einen Strom?
*
* `EventSource` schickt `Accept: text/event-stream` von sich aus — das ist der
* einzige Unterschied zwischen dem Strom und dem Polling, und deshalb liegen
* beide an **derselben** Adresse: eine Rechtepruefung, ein Lesemodell, eine
* Wahrheit. Ein zweiter Endpunkt waere eine zweite Stelle, an der jemand das
* Recht vergessen kann.
*/
export function willStrom(accept: string | null): boolean {
return (accept ?? "").split(",").some((teil) => teil.trim().startsWith("text/event-stream"));
}
+95 -3
View File
@@ -60,6 +60,40 @@ export const AD_ZUORDNUNG: AttributZuordnung = {
externeId: "objectGUID",
};
/**
* Dieselben Felder mit den Namen, die **Microsoft Graph** benutzt (#028).
*
* Vier Unterschiede zum AD, und jeder hat einen Grund:
*
* - `surname` statt `sn` — Graph schreibt die Namen aus.
* - `jobTitle` statt `title` — `title` gibt es bei Graph auch, es ist aber die
* Anrede („Dr.“), nicht die Funktion.
* - `onPremisesSamAccountName` statt `sAMAccountName` — der Wert kommt aus dem
* lokalen AD und ist **leer**, wenn der Mandant kein AD synchronisiert. Eine
* reine Cloud-Umgebung hat keinen Anmeldenamen in diesem Sinn; `{{sam}}`
* bleibt dort leer, statt dass etwas hineingedeutet wird.
* - `id` statt `objectGUID` — dieselbe GUID, nur schon als Text. Das Umsortieren
* der Bytes (`src/lib/ldap-guid.ts`) braucht es hier nicht.
*/
export const GRAPH_ZUORDNUNG: AttributZuordnung = {
vorname: "givenName",
nachname: "surname",
anzeigename: "displayName",
mail: "mail",
upn: "userPrincipalName",
sam: "onPremisesSamAccountName",
abteilung: "department",
titel: "jobTitle",
vorgesetzter: "manager",
externeId: "id",
};
/** Die Vorgaben je Quellenart. `SCIM` hat noch keine (#029). */
export const ZUORDNUNGS_VORGABE: Record<"LDAP" | "GRAPH", AttributZuordnung> = {
LDAP: AD_ZUORDNUNG,
GRAPH: GRAPH_ZUORDNUNG,
};
/** Die Felder in der Reihenfolge, in der das Formular sie zeigt. */
export const ZUORDNUNGS_FELDER = Object.keys(AD_ZUORDNUNG) as (keyof AttributZuordnung)[];
@@ -84,6 +118,20 @@ export const ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG: Record<keyof AttributZuordnung, string> =
*/
export const ATTRIBUT_MUSTER = /^[A-Za-z][A-Za-z0-9-]*$/u;
/**
* Wie eine Quellenart heisst, wo ein Mensch sie liest.
*
* Liegt in `src/lib`, weil beide Seiten sie brauchen: das Formular ist eine
* Client-Komponente, und die darf nichts aus `src/server/*` importieren
* (CLAUDE.md). „LDAP“ und „SCIM“ bleiben als Lehnwoerter stehen — so heissen sie
* im Haus und in den Einstellungen der Anbieter.
*/
export const QUELLEN_ART_TEXT: Record<"LDAP" | "GRAPH" | "SCIM", string> = {
LDAP: "LDAP",
GRAPH: "Microsoft Graph",
SCIM: "SCIM",
};
/**
* Liest eine gespeicherte Zuordnung aus dem Json-Feld.
*
@@ -92,16 +140,60 @@ export const ATTRIBUT_MUSTER = /^[A-Za-z][A-Za-z0-9-]*$/u;
* mitschreiben muessen, und eine von Hand geleerte Zeile darf kein Attribut mit
* leerem Namen anfragen.
*/
export function zuordnungLesen(roh: unknown): AttributZuordnung {
export function zuordnungLesen(roh: unknown, art: "LDAP" | "GRAPH" = "LDAP"): AttributZuordnung {
const felder = (typeof roh === "object" && roh !== null ? roh : {}) as Record<string, unknown>;
const gelesen = { ...AD_ZUORDNUNG };
/*
* Die Vorgabe haengt an der **Art** (#028). Ohne diesen Parameter bekaeme eine
* Graph-Quelle mit leerer Zuordnung die AD-Namen — und fragte dann bei Graph
* nach `sn` und `objectGUID`, die es dort nicht gibt. Der Standardwert `LDAP`
* haelt jeden Aufrufer von vor #028 bei seinem bisherigen Verhalten.
*/
const gelesen = { ...ZUORDNUNGS_VORGABE[art] };
for (const schluessel of ZUORDNUNGS_FELDER) {
const wert = felder[schluessel];
if (typeof wert === "string" && wert.trim()) gelesen[schluessel] = wert.trim();
if (typeof wert !== "string" || !wert.trim()) continue;
/*
* **Was kein Attributname ist, wird beim Lesen verworfen** und nicht
* weitergegeben. Hier zu werfen waere falsch: eine einzige kaputte Zeile in
* der Datenbank machte sonst die ganze Quellenliste unbenutzbar. Dass so
* etwas gar nicht erst hineinkommt, haelt `zuordnungPruefen` beim Schreiben.
*
* Der Grund fuer beides: aus diesen Namen entstehen eine LDAP-Attributliste
* und ein `$select` in der Graph-Adresse. `src/server/graph/leser.ts` berief
* sich im Kommentar auf diese Pruefung, waehrend sie nur in der Server Action
* stand — ein Name mit Komma und `$filter` kam durch den Dienst und landete
* in der Abfrage (Reviewbefund zu #029).
*/
if (!ATTRIBUT_MUSTER.test(wert.trim())) continue;
gelesen[schluessel] = wert.trim();
}
return gelesen;
}
/**
* Prueft eine Zuordnung, die **geschrieben** werden soll. Wirft nicht, sondern
* meldet — der Aufrufer entscheidet, ob daraus eine Fehlermeldung oder eine
* Ausnahme wird.
*
* Getrennt von `zuordnungAusEingabe`, weil die aus **Formularfeldern** liest und
* dabei leere Felder herausfallen laesst. Diese hier prueft eine fertige
* Zuordnung, egal woher sie kommt: Formular, Skript, Seed oder Import.
*/
export function zuordnungPruefen(zuordnung: Partial<Record<string, unknown>>): string | undefined {
for (const [schluessel, wert] of Object.entries(zuordnung)) {
if (wert === undefined || wert === null) continue;
if (typeof wert !== "string" || !ATTRIBUT_MUSTER.test(wert.trim())) {
const beschriftung =
(ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG as Record<string, string | undefined>)[schluessel] ?? schluessel;
return (
`„${String(wert)}“ ist kein Attributname (${beschriftung}). ` +
"Erwartet werden Buchstaben, Ziffern und Bindestriche, beginnend mit einem Buchstaben."
);
}
}
return undefined;
}
/**
* Die Attributzuordnung aus den Formularfeldern, geprueft.
*

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