Compare commits
13
Commits
2d3325ef20
...
main
| Author | SHA1 | Date | |
|---|---|---|---|
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d30bb6d235 | ||
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a2330ef682 | ||
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2f247b3617 | ||
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60aaf746cf | ||
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150188274a | ||
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75c335df23 | ||
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80d97467da | ||
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fcd67018b8 | ||
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76a61ec771 | ||
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0158d0292f | ||
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a417426f43 | ||
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1be73b266c | ||
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3ccf3aa2d9 |
@@ -19,6 +19,34 @@ APP_SECRET=
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#
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# DATABASE_URL gilt fuer alles, was ausserhalb der Container laeuft: `pnpm dev`,
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# `pnpm prisma …`, `pnpm db:seed` von der Werkbank aus. Standard ist die
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# ---- Anhaenge (#032) -------------------------------------------------------
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# Wo die Dateien der Anhaenge liegen. Im Compose-Stand setzt docker-compose.yml
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# das selbst auf /daten/anhaenge im Volume `anhaenge`; hier gilt es fuer die
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# Entwicklung und die native Installation.
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#
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# **Gehoert in jede Sicherung.** In der Datenbank stehen nur die Metadaten.
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ANHAENGE_PFAD=./daten/anhaenge
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# Hoechstgroesse je Datei in MB und Hoechstzahl Anhaenge je Lauf.
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ANHANG_MAX_MB=10
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ANHAENGE_JE_LAUF=20
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#
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# **Wer das anhebt, hebt `client_max_body_size` im Reverse Proxy mit an.** Sonst
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# weist nginx die Datei mit 413 ab, bevor die Anwendung ihre eigene, freundliche
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# Meldung zeigen kann — siehe docs/betrieb/reverse-proxy.md.
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# ---- Live-Aktualisierung (#033) --------------------------------------------
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# Die Abarbeitungsansicht haelt einen Ereignisstrom offen, statt alle zehn
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# Sekunden zu fragen. Beide Werte brauchen im Normalfall niemand anzufassen.
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#
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# Abstand der Herzschlaege in Millisekunden. Muss **unter** der Leerlaufzeit des
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# Reverse Proxy liegen (nginx und Caddy: 60 s), sonst schliesst der die stille
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# Verbindung.
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SSE_HERZSCHLAG_MS=25000
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# Hoechstzahl gleichzeitig offener Stroeme je Instanz. Ist sie erreicht, fallen
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# weitere Laschen von sich aus auf das Polling zurueck — die Seite bleibt
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# bedienbar, nur nicht mehr sofort aktuell.
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SSE_MAX_STROEME=200
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# Entwicklungsdatenbank aus docker-compose.dev.yml (Port 5434, umstellbar ueber DEV_DB_PORT).
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POSTGRES_USER=laufzettel
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POSTGRES_PASSWORD=
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@@ -28,6 +28,10 @@ blob-report/
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# Release liegt es bei, so steht es im Auftrag.
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/docs/anleitung/*.pdf
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# Hochgeladene Anhaenge (#032). Nutzdaten, nie Quellcode – in der Entwicklung
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# landen sie unter `daten/anhaenge`, im Betrieb ausserhalb des Arbeitsbaums.
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/daten/
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# Werkzeuge
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*.tsbuildinfo
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.DS_Store
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+207
-6
@@ -7,25 +7,226 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
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## [Unveröffentlicht]
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### Hinzugefügt
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- **Vier-Augen-Freigabe.** Verlangt eine Vorlagen-Version sie, lässt sich ein Lauf erst abschließen,
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wenn ein **Zweiter** ihn freigegeben hat — jemand mit dem neuen Recht `freigeben` (`ADMIN` und
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`REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`), der nicht an dem Lauf gearbeitet hat. Als gearbeitet zählt:
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angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen; eine Zuweisung allein nicht.
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**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben** — das ist der ganze Sinn, und dieselbe
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Regel hält ein CHECK in der Datenbank. Zurückweisen verlangt eine Begründung, setzt den Lauf
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zurück auf *in Arbeit* und nimmt eine erteilte Freigabe zurück.
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Sobald jemand abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die Freigabeberechtigten
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eine Mail — einmal, auch bei mehreren Versuchen. Das Häkchen steht im Editor beim Veröffentlichen
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und wandert beim Bearbeiten in den neuen Entwurf mit (#040)
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- **Bedingte Abschnitte und Schritte.** Ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt erscheint nur,
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wenn seine Bedingung zutrifft — abhängig von einer **Variable** des Laufs oder vom **Zustand
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eines anderen Schritts**. Der echte Fall steht im Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt beide
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Konto-Abschnitte, fünf AD-Schritte und vier für Entra ID, und `Kontotyp` sagt beim Start, welcher
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gilt. Bisher klickte ein Techniker die anderen neun bei jedem Onboarding weg.
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**Lässt sich eine Bedingung nicht entscheiden, erscheint der Teil** — hat niemand den Kontotyp
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angegeben, stehen beide Abschnitte da, genau wie vorher. Ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält
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den Abschluss nicht auf, ausgeblendet heißt nicht gelöscht (eine Notiz bleibt stehen), und die
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Nummerierung zählt nur, was man sieht. Ausgewertet wird **laufend**: ein Abschnitt „Nacharbeit“,
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der erst erscheint, wenn der Restore-Test fehlschlägt, kommt bei einer offenen zweiten Sitzung
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sofort dazu. Es gibt bewusst **kein** „und“ und kein „oder“ (#039)
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### Behoben
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- **Der Import einer Vorlage verwarf die Abteilungseinschränkung der Abschnitte.** Der Export
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schreibt sie seit #031, das Schema nimmt sie an — der Import setzte sie nicht. Eine Vorlage, die
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jemand in eine zweite Installation brachte, verlor ihre Abteilungsabschnitte: sie galten dort für
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**alle**, also mehr Schritte statt weniger. Niemand hätte es gemerkt (#039)
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- **„Bearbeiten“ einer Vorlage verlor ebenfalls alle Abteilungseinschränkungen.** Die tiefe Kopie,
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aus der der Entwurf entsteht, nahm sie nicht mit — und `Vorlage duplizieren` genauso wenig, weil
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beide die Kopie einzeln ausgeschrieben hatten. Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp, der
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weniger Felder nannte als die Abfrage liefert; er ist jetzt aus Prisma abgeleitet, beide Wege
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teilen eine Stelle, und ein Test vergleicht Kopie und Original Feld für Feld (#039)
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- Die Auswahlfelder der neuen Bedingung trugen ihren Namen über ein umhüllendes `label`, wodurch
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der zugängliche Name den Text der gewählten Option mitschluckte — für einen Screenreader eine
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Bezeichnung, die sich beim Umschalten ändert (#039)
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## [0.2.0] – 2026-10-11
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### Geändert
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- **Wer sich anmeldet und in keiner Rollengruppe steht, bekommt nicht mehr automatisch `LESER`.**
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Bisher hieß das: Lesezugriff auf **alle** Läufe des Hauses — auch für einen ausgeschiedenen
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Techniker, solange niemand sein Konto deaktivierte. Jetzt versucht Laufzettel, ihn über seinen UPN
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einer Person im Verzeichnis zuzuordnen: klappt das, bekommt er die Selbstauskunft; klappt es
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nicht, wird die Anmeldung mit einer Begründung abgewiesen.
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**Diese Änderung greift nur, wenn Rollengruppen konfiguriert sind** (`OIDC_GROUP_*`) — ohne sie
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bleibt alles wie vorher, denn ohne abgebildete Gruppen kann die Anwendung nicht unterscheiden, ob
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jemand Techniker oder Mitarbeiter ist. Wer das alte Verhalten für bestimmte Leute braucht, trägt
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sie in die Leser-Gruppe ein. Der lokale Notfallzugang hängt nicht an den Gruppen (#035)
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- **Die Abarbeitungsansicht aktualisiert sich jetzt sofort statt alle zehn Sekunden.** Hakt ein
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Kollege einen Schritt ab, schreibt einen Kommentar, hängt ein Foto an oder ändert den Titel,
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erscheint das beim anderen in weniger als einer halben Sekunde — gemessen 485 ms, vorher bis zu
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zehn Sekunden. Dahinter stehen vier Datenbank-Trigger mit `NOTIFY` und ein Ereignisstrom; das
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funktioniert auch mit mehreren Instanzen der Anwendung, ohne einen zweiten Dienst. Zwanzig offene
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Laschen kosten jetzt nichts mehr, statt zwanzig Abfragen je zehn Sekunden.
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**Das Polling bleibt als Rückfall** an derselben Adresse, mit derselben Rechteprüfung: wer kein
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`EventSource` hat oder hinter einem Proxy sitzt, der Ströme puffert, bekommt den alten Weg. Neu in
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der Umgebung: `SSE_HERZSCHLAG_MS` (25000) und `SSE_MAX_STROEME` (200) (#033)
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- Der Zustand eines Laufs trägt jetzt auch die Zahl der **Anhänge**. Ohne sie wäre ein angehängtes
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Foto für die zweite Sitzung unsichtbar geblieben — die Anhänge kamen in #032 dazu, der Zustand
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kannte sie nicht (#033)
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- **`docs/betrieb/sicherung.md` ist neu geschrieben.** Dort stand „Kein Upload-Verzeichnis, keine
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erzeugten Dateien“ — mit den Anhängen ist das falsch, und eine Sicherung nach der alten Anleitung
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hätte ab #032 still Daten verloren: in der Datenbank stehen nur die Metadaten. Jetzt sind es drei
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Dinge statt zwei, mit `tar` für beide Betriebswege, dem `chown`-Fallstrick nach einer
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Rücksicherung als `root`, einem Sicherungsskript, das Datenbank und Anhänge im **selben** Lauf
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mitnimmt, und einer Gegenprobe über die Zahlen. Sicherung und Rückspielung sind einmal wirklich
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gefahren (#032)
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- Der Seed macht Petra Klein zur Vorgesetzten von Maria Huber — die Zuordnung aus dem Auftrag, die
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sich vorher nirgends speichern ließ (#020)
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- Der Healthcheck `/api/gesundheit` nennt im Fehlerfall keinen Grund mehr. Der Pfad ist ohne
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Anmeldung erreichbar, und eine Meldung von Prisma oder `pg` nennt Host, Port, Benutzernamen und
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Datenbanknamen. Nach außen steht jetzt nur noch `{"status":"fehler"}` mit Status 503; die
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Begründung geht ins Protokoll des Prozesses (#039)
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Begründung geht ins Protokoll des Prozesses (#025)
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- Die Konvention „nie auf rohe Hexwerte“ nennt ihre sechs begründeten Ausnahmen beim Namen —
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Druckansichten, QR-Code und `themeColor` entscheiden nicht nach unserem Farbschema. Die Regel war
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strenger formuliert als gemeint (#040)
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strenger formuliert als gemeint (#026)
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- `CLAUDE.md` und `README.md` nennen den LDAP-Testcontainer als Teil des Tors vor dem Commit. Ohne
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ihn überspringt die Suite **22 Tests** — den ganzen Verzeichnis-Abgleich —, sagt das auf stderr,
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und der Lauf sieht trotzdem grün aus (#040)
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und der Lauf sieht trotzdem grün aus (#026)
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- Im README fehlte `format:pruefen` in den Qualitätsschranken, obwohl `CLAUDE.md` es seit #010
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verlangt (#040)
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verlangt (#026)
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### Behoben
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- **Die Zusage „jede Seite und jeder Route Handler prüft sein Recht selbst“ wird jetzt geprüft.**
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Sie steht seit #007 in den Konventionen und hielt bis hierher nur durch Nachsehen von Hand — das
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gilt für den Tag, an dem es lief. `tests/zugang.test.ts` liest jetzt jede `page.tsx` und jeden
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`route.ts`; die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen dort namentlich samt Begründung (#038)
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- Das Lesemodell der Anhänge liegt jetzt in `queries/` und wendet seine Mandantensicht **selbst** an.
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Vorher hing es daran, dass beide Aufrufer den Lauf vorher prüften — kein Schaden, aber die falsche
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Form: der dritte Aufrufer ist der, der es vergisst (#037)
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- `/meine-geraete` wird jetzt bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`-Konto. Die Seite
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ist mit „am Handy kein horizontales Scrollen“ abgenommen worden — von Hand. Dazu ein Test, dass
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dort kein Link in die Verwaltung angeboten wird (#037)
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- **Der Link in der Mail „Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen“ zeigte ins Leere.** Gebaut wurde
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`/verwaltung/verzeichnis`; `verwaltung` ist aber der Name des Rechts, die Seite liegt unter
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`/admin/verzeichnis`. Das ist die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, und zwar im
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Moment eines Ausfalls — der Empfänger klickte und landete auf der Nicht-gefunden-Seite. Ein Test
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prüft jetzt jeden Pfad einer Meldung gegen die vorhandenen Routen (#036)
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- **Ein offener Ereignisstrom überlebte Abmelden, Deaktivieren und Sitzungswiderruf.** Das Recht
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wurde genau einmal geprüft, beim Aufbau des Stroms. Ein Administrator deaktivierte ein Konto, und
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eine offen gelassene Lasche bekam weiter live Status und Schrittzustände dieses einen Laufs, bis
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jemand sie schloss. Der Herzschlag prüft die Sitzung jetzt alle 25 Sekunden nach; eine
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Herabstufung während des Stroms engt ihn ein, statt ihn zu beenden (#036)
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- **Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt.** Ein Baustein-Abschnitt
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bekommt seine Schritte erst beim Veröffentlichen; wer eine noch unveröffentlichte Vorlage in eine
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zweite Installation brachte, fand den geteilten Abschnitt dort unter dem Namen „wird ersetzt“ und
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ohne einen einzigen Schritt. Beim Export werden Bausteine jetzt aufgelöst (#036)
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- **`docs/betrieb/sicherung.md` nannte für den nativen Weg einen Anhänge-Pfad, den es nirgends
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gibt** — als Rückfallwert in einem Skript, in dem ein `rm -rf` steht. Auf einer Installation ohne
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`ANHAENGE_PFAD` in der Env-Datei wäre in ein Verzeichnis zurückgespielt worden, das die Anwendung
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nie liest: „Rücksicherung gelaufen“, und danach fehlt jede Datei. Jetzt bricht der Befehl ab,
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statt zu raten (#036)
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- **`README.md` kannte die Rolle `MITARBEITER` nicht** und behauptete weiter, unbekannte Benutzer
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||||
würden beim ersten Login angelegt. Seit #035 wird jemand ohne Rollengruppe über seinen UPN
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zugeordnet oder abgewiesen. Wer auf v0.2.0 hebt und nur das README liest, hätte genau diese Leute
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ausgesperrt (#036)
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- **Der Protokolleintrag „Anmeldung abgewiesen: UPN mehrdeutig“ nannte immer zwei Treffer**, auch bei
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sieben. Wer das Protokoll liest, um den Fall aufzulösen, braucht die wirkliche Zahl (#036)
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||||
- **`anzahlSchritte` im Protokoll eines neuen Laufs zählte die Schritte der Version**, nicht die des
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Laufs — bei einer Vorlage mit abteilungsgebundenen Abschnitten also zu viele (#036)
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||||
- Die Attributzuordnung einer Verzeichnisquelle wird jetzt **im Dienst** geprüft und nicht nur im
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Formular. Ein Attributname mit Komma und `$filter` kam zuvor durch und schrieb einen zweiten
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`$filter` in die Graph-Abfrage (#036)
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||||
- Der Graph-Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` nur noch, wenn die Adresse auf denselben Host zeigt
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wie `GRAPH_API_URL`. Jede Seite wird mit einem mandantenweit gültigen Token geholt (#036)
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||||
- **Die Ende-zu-Ende-Abläufe räumen auf, was sie anlegen** — zentral, vor und nach dem Lauf. In der
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Entwicklungsdatenbank standen 105 Vorlagen aus früheren Durchgängen. Ein struktureller Test
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schlägt an, wenn ein neuer Ablauf das Präfix nicht benutzt (#027)
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- Vier Ende-zu-Ende-Abläufe waren seit #020, #030, #031 beziehungsweise #033 rot, ohne dass es
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auffiel: `pnpm test:e2e` steht in keinem Tor. Alle vier behoben, die Lücke ist als #038 benannt
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(#027)
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- Der Verbindungstest einer Verzeichnisquelle unterschied „der Filter findet niemanden“ nicht mehr
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von „gelesen, aber nichts zuordenbar“ — zwei verschiedene Ursachen, die den Administrator an
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verschiedene Stellen schicken. Die Unterscheidung war in #028 eingebaut worden, aber durch eine
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doppelte Bedingung seit dem ersten Tag unerreichbar (#029)
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||||
- **`staerksteRolle` konnte mehr Rechte liefern als übergeben.** `LESER` war Startwert und damit
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zugleich Untergrenze: eine Rolle unterhalb davon kam nie heraus. Solange alle Rollen mindestens
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`LESER` waren, fiel das nicht auf — mit der neuen Rolle `MITARBEITER` ergab
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`staerksteRolle(["MITARBEITER"])` plötzlich `LESER`. Gefunden von einem Test, der seit #007
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unverändert dasteht (#035)
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||||
- **nginx hätte ein 10-MB-Foto abgewiesen.** `docs/betrieb/reverse-proxy.md` empfahl
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`client_max_body_size 8m`, während `ANHANG_MAX_MB` 10 MB erlaubt: ein Handyfoto am oberen Rand
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wäre mit „413 Request Entity Too Large“ an der Wand gelandet, und die freundliche Meldung der
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||||
Anwendung wäre nie zum Zuge gekommen. Jetzt 12m, mit dem Hinweis, dass beide Werte zusammengehören
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||||
(#033)
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||||
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||||
### Hinzugefügt
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- **SCIM 2.0: Personen können jetzt auch geschickt werden, statt geholt zu werden.** Bisher
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||||
verbindet sich Laufzettel nach Zeitplan mit einem Verzeichnis und liest. Das setzt zwei Dinge
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||||
voraus, die nicht überall gegeben sind: Lesezugriff auf das Verzeichnis, und ein Netzweg dorthin.
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||||
Mit der neuen Quellenart `SCIM` ruft stattdessen der Identitätsanbieter Laufzettel an — authentik,
|
||||
Entra ID, Okta — und zwar in dem Moment, in dem sich bei ihm etwas ändert, nicht erst beim
|
||||
nächsten Intervall.
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||||
Umgesetzt ist, was die Anbieter wirklich schicken: `Users` mit dem Filter `userName eq "…"`,
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||||
`POST`, `GET`, `PUT`, `PATCH`, `DELETE`, dazu `ServiceProviderConfig`, `Schemas` und
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||||
`ResourceTypes` — ohne die drei weigern sich manche Anbieter, überhaupt anzufangen. Übernommen
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||||
werden Anmeldename, Name, Mailadresse, Titel, Abteilung, der Vorgesetzte und ob das Konto aktiv
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||||
ist; keine Gruppen, keine Rollen, keine Passwörter.
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||||
**`DELETE` deaktiviert und löscht nicht.** Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person damit
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||||
für entfernt — aus seiner Sicht richtig. In Laufzettel bleibt sie inaktiv stehen, weil Läufe und
|
||||
Geräte an ihr hängen. Das steht in der Anleitung, weil es sonst wie ein Fehler wirkt.
|
||||
**Eine SCIM-Quelle wird nicht abgeglichen**, und das ist keine Kosmetik: ein Abgleich, der dort
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||||
nichts liest und „Erfolg“ meldet, hätte über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert.
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||||
Verbindungstest und „Jetzt abgleichen“ gibt es für sie deshalb nicht; an ihrer Stelle steht die
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||||
letzte Zustellung.
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||||
Das **Token** wird unter Admin → Verzeichnis erzeugt, **einmal** angezeigt und nur als
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||||
argon2-Hash gespeichert — es gibt keinen zweiten Weg, es zu lesen. Es ist der einzige
|
||||
Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt: ein Token sieht nur die Personen seiner eigenen
|
||||
Quelle. Einrichtung in authentik und Entra ID steht in
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||||
[Kapitel 06](docs/anleitung/06-verzeichnis.md#scim-der-anbieter-schickt), der Betrieb in
|
||||
[`docs/betrieb/scim.md`](docs/betrieb/scim.md) (#029)
|
||||
- **Entra ID als Verzeichnisquelle, über Microsoft Graph.** Ein Haus ohne lokales Active Directory
|
||||
hat kein LDAP, auf das sich zeigen ließe. Eine Verzeichnisquelle hat jetzt eine **Art** — `LDAP`
|
||||
oder `GRAPH` —, und beide laufen durch **denselben** Abgleich: anlegen, aktualisieren,
|
||||
deaktivieren, **nie löschen**. Nur das Holen der Einträge unterscheidet sich, sonst drifteten die
|
||||
Regeln auseinander.
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||||
Gelesen wird mit dem Client-Credentials-Flow über `GET /v1.0/users`, seitenweise über
|
||||
`@odata.nextLink`, der Vorgesetzte über `$expand=manager($select=id)`. Das Client-Secret wird
|
||||
verschlüsselt gespeichert wie das LDAP-Bind-Passwort und erscheint in keiner Antwort und in keinem
|
||||
Protokolleintrag.
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||||
**Zwei Platzhalter bleiben bei Graph bewusst leer:** `{{ou}}` (Entra ID hat keine OU — steht an der
|
||||
Abteilung eine Ziel-OU, greift die) und `{{sam}}` ohne AD-Synchronisierung. Was in Entra ID
|
||||
einzurichten ist, steht in `docs/betrieb/entra-id.md` — mit einer Prüfliste, denn gegen einen
|
||||
echten Mandanten ist dieser Weg **nicht** gelaufen (#028)
|
||||
- **Mitarbeiter-Selbstauskunft.** „Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher
|
||||
ein Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen** Geräten jetzt selbst
|
||||
ansehen, unter **Meine Geräte** — mit der neuen Rolle `MITARBEITER`, zugeordnet über den **UPN**
|
||||
beim Anmelden. Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert: ein Zufallstreffer
|
||||
entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
|
||||
**Was er sieht, sind Titel, Zeitraum und Status — und sonst nichts.** Keine Schritte, keine
|
||||
Notizen, keine Kommentare, keine Anhänge: in einem Lauf stehen Arbeitsnotizen über Menschen und
|
||||
Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten. Eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht, und das
|
||||
hält nicht die Seite fest, sondern das Lesemodell.
|
||||
Kapitel 09 der Anleitung richtet sich erstmals **an Mitarbeiter** und nicht an die IT (#035)
|
||||
- **Benachrichtigungen per Mail und Webhook.** Ein zugewiesener Lauf fiel bisher nur auf, wenn jemand
|
||||
die Übersicht öffnete; ein überfälliger überhaupt nicht. Vier Anlässe gehen jetzt hinaus —
|
||||
**zugewiesen**, **überfällig**, **abgeschlossen** und **Verzeichnisabgleich fehlgeschlagen** —, je
|
||||
Person abschaltbar, und **niemand bekommt Post über die eigene Tat**. Mail über SMTP (Zugangsdaten
|
||||
verschlüsselt wie das LDAP-Bind-Passwort, mit „Testmail schicken“), dazu optional ein Webhook mit
|
||||
HMAC-SHA256-Signatur im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`.
|
||||
Zugestellt wird aus einer **Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad: ein hängender
|
||||
Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Fehlschläge werden nach 1, 5, 30 und 120 Minuten
|
||||
wiederholt und bleiben danach als **aufgegeben** sichtbar — unter Verwaltung → Zustellungen, denn
|
||||
eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine.
|
||||
**In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt**, und damit auch kein erzeugtes Passwort: geprüft
|
||||
über alle Rumpftexte, die wirklich verschickt wurden (#034)
|
||||
- **Fotos und Dateien an einem Schritt.** „Seriennummer fotografiert“, „Typenschild“, „Zustand bei
|
||||
Übergabe“ — manches lässt sich nicht abhaken, es muss gezeigt werden. Ein Schritt nimmt jetzt
|
||||
Bilder (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und PDF auf, am Handy direkt aus der Kamera. Die Dateien liegen im
|
||||
Dateisystem unter `ANHAENGE_PFAD`, nach Kunde und Lauf gegliedert; in der Datenbank stehen nur
|
||||
Name, Typ, Größe und Prüfsumme. Jeder Abruf prüft Recht und Mandantengrenze — auch der des Bildes
|
||||
selbst. Grenzen über `ANHANG_MAX_MB` (10) und `ANHAENGE_JE_LAUF` (20), und eine abgewiesene Datei
|
||||
nennt den Grund. Kein SVG: das ist ein Dokument, das Skripte ausführt. Der Archiv-Schreibschutz
|
||||
gilt auch hier, und die Druckansicht zeigt Bilder als Miniatur, ein PDF als Zeile (#032)
|
||||
- **Abschnitte nur für bestimmte Abteilungen.** Beim Onboarding in der Buchhaltung gehören Schritte
|
||||
dazu, die sonst niemand braucht. Bisher hieß die Wahl: eine Vorlage je Abteilung pflegen, oder
|
||||
Schritte, die für die meisten „nicht zutreffend“ sind. Jeder Abschnitt kann jetzt sagen, für welche
|
||||
@@ -73,9 +274,9 @@ und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
|
||||
eingespielte Kopie bekommt **keinen** Schlüssel: sie soll nicht den Platz des Originals einnehmen
|
||||
(#021)
|
||||
- `pnpm pruefe:doku` vergleicht die Schranken-Befehle in `CLAUDE.md` und `README.md` und verlangt von
|
||||
beiden den LDAP-Container. Genau diese Abweichung war unbemerkt entstanden (#040)
|
||||
beiden den LDAP-Container. Genau diese Abweichung war unbemerkt entstanden (#026)
|
||||
- Fünf Tests für den Healthcheck, darunter einer, der belegt, dass die Begründung ins Protokoll
|
||||
geschrieben und nicht bloß verschluckt wird (#039)
|
||||
geschrieben und nicht bloß verschluckt wird (#025)
|
||||
|
||||
## [0.1.0] – 2026-09-26
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -38,14 +38,18 @@ Der Auftrag nennt englische Modelle. Verbindlich gilt:
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| DeviceTemplateDefault | `GeraetetypVorlage` | Comment | `Kommentar` |
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| — (ergänzt) | `AbgleichSperre` | AuditLog | `Protokoll` |
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| — (ergänzt) | `BenutzerKunde` | — (ergänzt) | `TagCodeVergabe` |
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| — (ergänzt) | `Zustellung` | | |
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Enums: `Rolle {ADMIN REDAKTEUR TECHNIKER LESER}` · `Betriebsmodus {INTERN DIENSTLEISTUNG}` ·
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||||
Enums: `Rolle {ADMIN REDAKTEUR TECHNIKER LESER MITARBEITER}` · `Betriebsmodus {INTERN DIENSTLEISTUNG}` ·
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||||
`LaufStatus {OFFEN IN_ARBEIT ABGESCHLOSSEN ARCHIVIERT}` ·
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||||
`SchrittZustand {OFFEN ERLEDIGT NICHT_ZUTREFFEND FEHLGESCHLAGEN}` ·
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||||
`SchrittTyp {HAKEN TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM BEFEHL}` (später `AKTION`) ·
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||||
`VariablenTyp {TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM}` ·
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||||
`GeraeteTyp {PC NOTEBOOK SERVER FIREWALL SWITCH DRUCKER RAUM SONSTIGES}` ·
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||||
`VersionStatus {ENTWURF VEROEFFENTLICHT}` · `Herkunft {ABGLEICH MANUELL}`.
|
||||
`VersionStatus {ENTWURF VEROEFFENTLICHT}` · `Herkunft {ABGLEICH MANUELL}` ·
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||||
`QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` ·
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||||
`Zustellweg {MAIL WEBHOOK}` · `Zustellzustand {OFFEN GESENDET FEHLGESCHLAGEN AUFGEGEBEN}` ·
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||||
`Meldeanlass {LAUF_ZUGEWIESEN LAUF_UEBERFAELLIG LAUF_ABGESCHLOSSEN LAUF_FREIGABE_OFFEN ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN}`.
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||||
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||||
`SEED_MODE` akzeptiert `DIENSTLEISTUNG` und `SERVICE` als Alias.
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||||
@@ -56,7 +60,8 @@ src/server/services/* Regeln und Schreiboperationen. Werfen eigene …Fehler-K
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||||
src/server/queries/* Lesemodelle. Wenden Rollen- und Mandantensicht selbst an.
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||||
src/server/actions/* Dünne "use server"-Einstiege. Prüfen genau ein Recht, rufen den Service.
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||||
src/lib/* Framework-freie Helfer. Kein Next, kein React, gut testbar.
|
||||
src/app/api/* Route Handler. Nur Polling, QR-SVG, CSV, Auth, Healthcheck. Minimal.
|
||||
src/app/api/* Route Handler. Nur Zustandsstrom, QR-SVG, CSV, Anhaenge, Auth,
|
||||
Healthcheck. Minimal.
|
||||
src/components/* Darstellung. Keine Geschäftslogik.
|
||||
```
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||||
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||||
@@ -72,15 +77,29 @@ Dreizeiler: Recht prüfen, Zod-Schema anwenden, Service rufen.
|
||||
Änderung an Kopfdaten, `Schrittergebnis` und `Kommentar` gerufen. Zurückholen nur `ADMIN`.
|
||||
- **Abschluss:** nur wenn alle Pflichtschritte `ERLEDIGT` oder `NICHT_ZUTREFFEND` sind.
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||||
`NICHT_ZUTREFFEND` und `FEHLGESCHLAGEN` verlangen eine Notiz.
|
||||
- **Vier-Augen-Freigabe:** Verlangt eine `VorlagenVersion` sie (`freigabePflicht`), lässt sich ein
|
||||
Lauf erst nach der Freigabe abschließen (#040). **Wer daran gearbeitet hat, gibt nicht frei** —
|
||||
angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen; eine Zuweisung allein zählt nicht. Das prüft
|
||||
`hatDaranGearbeitet` an genau einer Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`, und ein CHECK hält die
|
||||
wichtigste Hälfte (der Ersteller) auch gegen Schreiben an der Dienstschicht vorbei. Das Recht
|
||||
`freigeben` hat **nicht** `TECHNIKER`: sonst hängt die Regel daran, dass zufällig ein zweiter
|
||||
greifbar ist. Die Pflicht wandert bei „Bearbeiten“ und „Duplizieren“ in die Kopie mit.
|
||||
- **Mandant:** Jede kundenbezogene Zeile trägt `kundeId`. `kundeErmitteln()` liefert im Modus
|
||||
`INTERN` immer die eigene Organisation und **verwirft** eine mitgeschickte `kundeId`.
|
||||
- **Rechte:** nur serverseitig, aus der `RECHTE`-Tabelle über `darf()` / `rechtErforderlich()`.
|
||||
**`lesen` hat nicht jede Rolle** — `MITARBEITER` darf es seit #035 nicht, und `selbstauskunft` ist
|
||||
dessen Ersatz und kein Zusatz. Jeder Navigationseintrag nennt deshalb sein Recht; ein Eintrag
|
||||
ohne `recht` ist die Ausnahme.
|
||||
Rolle und Aktiv-Status werden pro Anfrage **aus der Datenbank** gelesen, nicht aus dem Token.
|
||||
**Jede Seite prüft selbst** — die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx` ist das zweite Netz,
|
||||
nicht das erste: Next rendert Layouts bei Navigation innerhalb desselben Layouts nicht neu.
|
||||
**Route Handler deckt die Hülle nicht ab**; alles unter `src/app/api/`, das mehr tut als Auth
|
||||
und Healthcheck, ruft selbst `rechtErforderlich()`. Der Proxy prüft das Cookie absichtlich nur
|
||||
auf Vorhandensein, nie inhaltlich.
|
||||
Beides prüft `tests/zugang.test.ts` seit #036 **strukturell**: es liest jede `page.tsx` und jeden
|
||||
`route.ts` und schlägt an, wenn eine Datei nichts prüft. Die Ausnahmen stehen dort namentlich,
|
||||
samt Begründung — ein neuer Handler ohne Prüfung soll jemanden zwingen, sie aufzuschreiben.
|
||||
Vorher hielt die Zusage nur durch Nachsehen von Hand, und das gilt für den Tag, an dem es lief.
|
||||
- **Server-Module gehören nicht ins Browser-Bündel.** Eine Client-Komponente importiert nichts aus
|
||||
`src/server/*`. Was beide Seiten brauchen (Beschriftungen, Formate), liegt in `src/lib` —
|
||||
`ROLLEN_TEXT` etwa in `src/lib/rollen-text.ts`, während `RECHTE` und `darf()` serverseitig
|
||||
@@ -93,13 +112,25 @@ Dreizeiler: Recht prüfen, Zod-Schema anwenden, Service rufen.
|
||||
gedruckte Aufkleber wertlos.
|
||||
- **`{{generiertes_passwort}}`:** wird je Anzeige neu erzeugt und **nie** gespeichert — nicht in
|
||||
`Schrittergebnis`, `Kommentar`, `Protokoll` oder der Druckansicht.
|
||||
- **Bedingte Teile:** Eine Bedingung an `VorlagenAbschnitt` oder `VorlagenSchritt` sagt, wann der
|
||||
Teil gilt (#039). **Nicht entscheidbar heißt: gilt** — ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
|
||||
korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf. Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum: kein `und`,
|
||||
kein `oder`. Die Auswertung sitzt in `src/lib/bedingungen.ts` und wird von **drei** Schichten
|
||||
gerufen (Abschlussregel, Abarbeitung, Druck); `geltendeStruktur` legt die Reihenfolge der zwei
|
||||
Filter fest — erst die beim Start festgeschriebene Abteilungsauswahl aus #031, dann die laufende
|
||||
Auswertung. `tests/bedingte-laeufe.test.ts` prüft strukturell, dass keine Schicht sie vergisst.
|
||||
**Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen.** Austausch, Import, Seed und
|
||||
`entwurfSpeichern` schreiben eine Struktur neu und geben neue Kennungen; ein Titel-Pfad überlebt
|
||||
das. `bedingungAufloesen` ist für alle vier dieselbe Stelle.
|
||||
- **Erweiterbarkeit:** Kein Codepfad nimmt an, dass ein Schritt nur von einem Menschen erledigt
|
||||
wird. `SchrittTyp` bekommt später `AKTION`, `konfig` und `wert` sind Json, und
|
||||
`Lauf.erstelltVonId` wie `Schrittergebnis.aktualisiertVonId` dürfen leer sein — ein Systemlauf
|
||||
ist darstellbar.
|
||||
- **Regeln stehen in der Datenbank, nicht nur im Service.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei
|
||||
partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel halten fest, was auch
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||||
dann gelten muss, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt. Die Mandantengrenze ist
|
||||
- **Regeln stehen in der Datenbank, nicht nur im Service.** CHECK-Bedingungen, partielle
|
||||
Eindeutigkeitsindizes, zusammengesetzte Fremdschlüssel und Trigger halten fest, was auch
|
||||
dann gelten muss, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt.
|
||||
`tests/datenbankregeln.test.ts` zählt sie **namentlich** auf — dort steht die jeweils aktuelle
|
||||
Liste, und genau deshalb steht hier keine Zahl mehr: sie lief dreimal der Wirklichkeit nach. Die Mandantengrenze ist
|
||||
einer davon: ein Lauf kann strukturell kein Gerät, keine Person und keine Abteilung eines
|
||||
fremden Kunden wählen. Der Service prüft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung.
|
||||
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@@ -121,6 +152,12 @@ Zwei Obergrenzen, die nicht angehoben werden dürfen:
|
||||
Build-Skripte von Abhängigkeiten sind in `pnpm-workspace.yaml` unter `allowBuilds` freigegeben
|
||||
(pnpm 12 liest das `pnpm`-Feld in `package.json` nicht mehr).
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||||
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||||
**`minimumReleaseAgeExclude` bleibt leer.** pnpm 12 nimmt Pakete erst nach einer Wartezeit an — ein
|
||||
Schutz gegen ein kompromittiertes Release, das Stunden später zurückgezogen wird. Trägt `pnpm add`
|
||||
dort von sich aus eine Ausnahme ein, ist das kein Formfehler, sondern die Meldung „diese Version ist
|
||||
frisch von heute“. Dann gehört **eine abgelagerte Version** gepinnt, nicht die Ausnahme committet.
|
||||
`nodemailer` steht deshalb exakt auf `10.0.10` und nicht auf der neuesten Fassung (#034).
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||||
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## Next 16
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||||
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||||
`middleware.ts` heißt **`proxy.ts`** und exportiert `proxy()`, Node-Laufzeit. `cookies()`,
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||||
@@ -173,18 +210,71 @@ Wer eine Oberfläche abnimmt, klickt sie im gebauten Stand durch — hinzufügen
|
||||
speichern, neu laden, und nachsehen, ob es wirklich in der Datenbank steht.
|
||||
`pnpm docs:screenshots` verlangt deshalb ebenfalls den gebauten Stand.
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||||
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||||
## Die Ende-zu-Ende-Abläufe laufen vor jedem Merge nach `main`
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||||
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||||
```bash
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||||
pnpm build && PORT=3300 APP_URL=http://127.0.0.1:3300 pnpm start &
|
||||
E2E_APP_URL=http://127.0.0.1:3300 pnpm test:e2e
|
||||
```
|
||||
|
||||
**Nicht im Commit-Tor, und das ist eine Rechnung, keine Bequemlichkeit.** Gemessen am 2026-10-11:
|
||||
Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe **256 s** — zusammen 4 min 37 s, zu den 4 min des Commit-Tors. Neun
|
||||
Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird, und ein umgangenes Tor prüft nichts.
|
||||
|
||||
**Vor jedem Merge ist die Regel, weil sie gereicht hätte.** In Phase 2 waren das acht Läufe. Beim
|
||||
ersten vollständigen Durchgang nach Monaten waren **sieben Abläufe rot** (#027): ein Test, der die
|
||||
Felder des Laufzustands aufzählt und `anzahlAnhaenge` nicht kannte (seit #033); ein Selektor, der
|
||||
seit #020 zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (seit #030/#031); und
|
||||
Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Keiner davon war ein Produktfehler — und jeder wäre am Tag
|
||||
seiner Entstehung aufgefallen.
|
||||
|
||||
**Diese Zusagen stehen ausschließlich dort**, und keine davon lässt sich nach Vitest holen: sie
|
||||
brauchen einen echten Browser.
|
||||
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||||
| Zusage | Warum nur im Browser |
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|---|---|
|
||||
| Kein horizontales Scrollen bei 390 px | verlangt Layout, nicht Logik |
|
||||
| Scannen über `BarcodeDetector` | Browser-API samt Polyfill |
|
||||
| Sortieren per Finger | Touch-Ereignisse und `dnd-kit` |
|
||||
| Zwei Sitzungen sehen einander live | zwei Browser-Kontexte gleichzeitig |
|
||||
| Rückfall auf Polling ohne `EventSource` | das Client-Verhalten; der Handler-Teil steht in Vitest |
|
||||
| „Alle Befehle kopieren“ zeichengenau | Zwischenablage |
|
||||
| Druckansicht und Etiketten | Print-CSS |
|
||||
| Eine Rolle sieht keine Schreib-Knöpfe | gerendertes DOM |
|
||||
| Dass überhaupt hydriert wird | der Grund für „gebauter Stand“, siehe oben |
|
||||
|
||||
**Was sich holen ließ, ist geholt.** Die Rechteprüfung der Route Handler steht seit #036 in
|
||||
`tests/anhang-route.test.ts`, `tests/lauf-ereignisse.test.ts` und `tests/scim.test.ts` — die Handler
|
||||
werden mit echten `Request`-Objekten gefahren. Dazu prüft `tests/zugang.test.ts` **strukturell**,
|
||||
dass jede Seite und jeder Route Handler sein Recht selbst prüft; die Ausnahmen (Auth und
|
||||
Healthcheck) stehen dort namentlich. Vorher hielt diese Zusage nur durch Nachsehen von Hand.
|
||||
|
||||
Die 35 übersprungenen Abläufe sind die modusabhängigen: sie laufen im jeweils anderen
|
||||
`Betriebsmodus` und sagen das beim Überspringen.
|
||||
|
||||
**Die Abläufe räumen auf, was sie anlegen** (#027). Alles trägt `ZZ` am Anfang;
|
||||
`tests/e2e/aufraeumen.ts` greift daran, **vor und nach** dem Lauf. Der Nachlauf fängt Testfehler und
|
||||
Zeitabläufe, der Vorlauf fängt `Strg+C` — ein Vorlauf lässt sich nicht überspringen. Er sagt laut,
|
||||
wenn er einen Rückstand findet.
|
||||
|
||||
## Vor jedem Commit
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap
|
||||
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap mailpit
|
||||
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test && pnpm pruefe:doku
|
||||
```
|
||||
|
||||
**Der LDAP-Container gehört in die erste Zeile.** Ohne ihn überspringt die Suite **22 Tests** — den
|
||||
ganzen Verzeichnis-Abgleich (nachgezählt: 81 statt 59 in `tests/abgleich.test.ts` und
|
||||
`tests/verzeichnis.test.ts`). Sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus, und wer nur
|
||||
diesem Abschnitt folgte, hat den Abgleich nie geprüft. In CI bricht sie stattdessen ab, absichtlich.
|
||||
Aufgefallen bei der Abnahme zu #019.
|
||||
**Die beiden Container gehören in die erste Zeile.** Ohne sie überspringt die Suite Tests, sagt das
|
||||
auf stderr — und sieht trotzdem grün aus. Wer nur diesem Abschnitt folgte, hätte das Betroffene nie
|
||||
geprüft. In CI bricht sie stattdessen ab, absichtlich.
|
||||
|
||||
| Container | Fehlt er, fehlen | Betroffen |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| `ldap` | **22 Tests** (nachgezählt: 81 statt 59) | der ganze Verzeichnis-Abgleich, `tests/abgleich.test.ts` und `tests/verzeichnis.test.ts` |
|
||||
| `mailpit` | **3 Tests** (nachgezählt: 36 statt 33) | der echte SMTP-Versand in `tests/benachrichtigungen.test.ts` — die vier Anlässe, die Passwort-Prüfung über alle Rumpftexte und „nichts zweimal“ |
|
||||
|
||||
`ldap` fiel bei der Abnahme zu #019 auf, `mailpit` kam mit #034 dazu. Beide Zahlen sind **gemessen**,
|
||||
nicht geschätzt — in #026 hätte beinahe eine geratene in dieser Datei gestanden.
|
||||
|
||||
`format:pruefen` gehört dazu, seit der Review in #010 darauf gestoßen ist: `lint-staged` formatiert
|
||||
beim Commit automatisch nach, und das Ergebnis wäre ein Commit mit Änderungen, die niemand gesehen
|
||||
|
||||
@@ -4,15 +4,15 @@ Checklisten für wiederkehrende IT-Arbeiten. Versionierte Vorlagen, daraus gesta
|
||||
Team abgearbeitet, abgeschlossen und unveränderlich archiviert — mit Historie je Gerät und je
|
||||
Mitarbeiter. Einstieg über QR-Aufkleber: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.
|
||||
|
||||
> **Stand:** in Entwicklung auf `v0.1.0` (MVP). Der Fortschritt steht in
|
||||
> [`docs/issues/README.md`](docs/issues/README.md), Entscheidungen im
|
||||
> **Stand:** `v0.1.0` ist veröffentlicht, Phase 2 liegt auf `main` und wird `v0.2.0`. Der
|
||||
> Fortschritt steht in [`docs/issues/README.md`](docs/issues/README.md), Entscheidungen im
|
||||
> [Entwicklungstagebuch](docs/devlog.md).
|
||||
|
||||
## Zwei Betriebsmodi
|
||||
|
||||
| Modus | Für wen | Kunden-Ebene | Verzeichnis |
|
||||
|---|---|---|---|
|
||||
| `INTERN` (Standard) | eine Firma, eigene Mitarbeiter | unsichtbar | eigenes AD per LDAP |
|
||||
| `INTERN` (Standard) | eine Firma, eigene Mitarbeiter | unsichtbar | eigenes Verzeichnis per LDAP, Microsoft Graph oder SCIM |
|
||||
| `DIENSTLEISTUNG` | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar | manuell oder per CSV je Kunde |
|
||||
|
||||
Der Modus liegt in der Datenbank und ist vom Admin ohne Neustart umschaltbar. Jede kundenbezogene
|
||||
@@ -45,12 +45,13 @@ openssl rand -base64 48
|
||||
### Qualitätsschranken
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap # sonst fehlen 22 Tests
|
||||
docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap mailpit # sonst fehlen 25 Tests
|
||||
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test && pnpm pruefe:doku
|
||||
```
|
||||
|
||||
Der LDAP-Container ist keine Zierde: ohne ihn überspringt die Suite den ganzen Verzeichnis-Abgleich
|
||||
— sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus. In CI bricht sie stattdessen ab.
|
||||
Die beiden Container sind keine Zierde: ohne `ldap` überspringt die Suite den ganzen
|
||||
Verzeichnis-Abgleich (22 Tests), ohne `mailpit` den echten Mailversand (3 Tests) — sie sagt das auf
|
||||
stderr, aber der Lauf sieht grün aus. In CI bricht sie stattdessen ab.
|
||||
|
||||
Ein Pre-Commit-Hook erzwingt Lint und Format, ein Commit-Msg-Hook Conventional Commits.
|
||||
Ende-zu-Ende-Tests: `pnpm test:e2e` (verlangt einen gebauten, laufenden Stand — siehe
|
||||
@@ -157,15 +158,48 @@ zugeordnet. Unbekannte Benutzer werden beim ersten Login angelegt.
|
||||
| `REDAKTEUR` | Vorlagen anlegen, bearbeiten, veröffentlichen; alles was `TECHNIKER` darf |
|
||||
| `TECHNIKER` | Läufe starten, abarbeiten, abschließen, archivieren; Geräte pflegen |
|
||||
| `LESER` | nur lesen |
|
||||
| `MITARBEITER` | **nur die eigenen Geräte und deren Läufe** — ohne Schritte, Notizen und Kommentare |
|
||||
|
||||
**`MITARBEITER` hat keine eigene Gruppe, und das ist Absicht** (seit #035). Wer sich anmeldet und in
|
||||
keiner der vier abgebildeten Gruppen steht, bekommt **nicht mehr** `LESER` — das hieße Lesezugriff
|
||||
auf alle Läufe des Hauses. Stattdessen versucht Laufzettel, ihn über seinen UPN einer Person im
|
||||
Verzeichnis zuzuordnen: klappt das, bekommt er die Selbstauskunft; klappt es nicht, wird die
|
||||
Anmeldung mit einer Begründung abgewiesen.
|
||||
|
||||
Das greift **nur, wenn Rollengruppen konfiguriert sind** — ohne `OIDC_GROUP_*` bleibt alles wie
|
||||
vorher, denn ohne abgebildete Gruppen kann die Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker
|
||||
oder Mitarbeiter ist. Wer das alte Verhalten für bestimmte Leute braucht, trägt sie in die
|
||||
Leser-Gruppe ein. Einzelheiten in
|
||||
[`docs/betrieb/authentik.md`](docs/betrieb/authentik.md).
|
||||
|
||||
Die Anbindung an authentik ist in [`docs/betrieb/authentik.md`](docs/betrieb/authentik.md)
|
||||
Schritt für Schritt beschrieben.
|
||||
|
||||
## Verzeichnis-Abgleich (nur Modus `INTERN`)
|
||||
## Verzeichnis (nur Modus `INTERN`)
|
||||
|
||||
Unter **Admin → Verzeichnis** wird eine LDAP-Quelle angelegt: Adresse (`ldaps://` empfohlen,
|
||||
`ldap+starttls://` und `ldap://` gehen auch), ein Dienstkonto mit **Leserecht**, der Basis-DN und
|
||||
optional ein eigener Filter. Ein Dienstkonto genügt — Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis.
|
||||
Unter **Admin → Verzeichnis** wird eine Quelle angelegt. Es gibt drei Arten, und sie unterscheiden
|
||||
sich in der **Richtung**:
|
||||
|
||||
| Art | Für wen | Richtung |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| `LDAP` | lokales Active Directory oder anderes LDAP-Verzeichnis | Laufzettel holt nach Zeitplan |
|
||||
| `GRAPH` | Entra ID über Microsoft Graph, für Häuser ohne lokales AD | Laufzettel holt nach Zeitplan |
|
||||
| `SCIM` | authentik, Entra ID, Okta — wenn Laufzettel nicht ins Verzeichnis sehen soll oder es nicht erreicht | der Anbieter schickt, sofort |
|
||||
|
||||
**Die Art ist unveränderlich.** An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung einer Person bedeutet;
|
||||
nach einem Wechsel würde niemand wiedererkannt. Alle drei verhalten sich danach gleich: anlegen,
|
||||
übernehmen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**.
|
||||
|
||||
Für **LDAP** gehören ins Formular: Adresse (`ldaps://` empfohlen, `ldap+starttls://` und `ldap://`
|
||||
gehen auch), ein Dienstkonto mit **Leserecht**, der Basis-DN und optional ein eigener Filter. Ein
|
||||
Dienstkonto genügt — Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis. Für **Graph** eine App-Registrierung
|
||||
mit der Anwendungsberechtigung `User.Read.All`, siehe `docs/betrieb/entra-id.md`.
|
||||
|
||||
Für **SCIM** gibt es keine Zugangsdaten: Quelle anlegen, Token erzeugen (es erscheint **einmal**,
|
||||
gespeichert wird nur ein argon2-Hash), Token und die Adresse `…/api/scim/v2` beim Anbieter
|
||||
eintragen. Verbindungstest, Zeitplan und Abgleich-Log gibt es dort nicht — an ihrer Stelle steht
|
||||
die letzte Zustellung. Ein `DELETE` des Anbieters **deaktiviert** die Person und löscht nichts.
|
||||
Einzelheiten in `docs/betrieb/scim.md`.
|
||||
|
||||
- **„Verbindung testen“** liest die ersten Einträge und zeigt sie **mit den gemappten Feldern**,
|
||||
ohne etwas zu speichern. Erst daran sieht man, ob die Zuordnung stimmt.
|
||||
|
||||
@@ -23,6 +23,11 @@ readonly STANDALONE="$ZIEL/.next/standalone"
|
||||
# Zwischenspeicher von pnpm und corepack. So bleibt der Checkout unter /opt
|
||||
# sauber und `git pull` findet nichts Fremdes vor.
|
||||
readonly HEIM="/var/cache/laufzettel"
|
||||
# Die Dateien der Anhaenge (#032). Unter /var/lib und nicht unter /opt: /opt ist
|
||||
# der Quellcode und wird bei jedem Aktualisieren angefasst, /var/lib ist
|
||||
# veraenderlicher Zustand, der bleibt. **Gehoert in jede Sicherung** -- in der
|
||||
# Datenbank stehen nur die Metadaten.
|
||||
readonly ANHAENGE="/var/lib/laufzettel/anhaenge"
|
||||
readonly ETC_VERZEICHNIS="/etc/laufzettel"
|
||||
readonly UMGEBUNGSDATEI="$ETC_VERZEICHNIS/laufzettel.env"
|
||||
readonly UNIT_DATEI="/etc/systemd/system/laufzettel.service"
|
||||
@@ -330,6 +335,9 @@ nutzerAnlegen() {
|
||||
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0755 "$ZIEL"
|
||||
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0750 "$HEIM"
|
||||
install -d -o root -g root -m 0750 "$ETC_VERZEICHNIS"
|
||||
# 0750 und nicht 0755: ein Anhang kann ein Foto eines Typenschilds oder eine
|
||||
# Rechnung sein. Nur der Dienstnutzer liest hier.
|
||||
install -d -o "$DIENSTNUTZER" -g "$DIENSTNUTZER" -m 0750 "$ANHAENGE"
|
||||
}
|
||||
|
||||
# ---------- Schritt 4: Geheimnisse und Umgebungsdatei -----------------------
|
||||
@@ -365,6 +373,11 @@ DATABASE_URL="postgresql://$DB_ROLLE:$dbPasswort@localhost/$DATENBANK?host=$SOCK
|
||||
HOSTNAME="$bindAdresse"
|
||||
PORT="$port"
|
||||
|
||||
# Wo die Dateien der Anhaenge liegen (#032). In der Datenbank stehen nur ihre
|
||||
# Metadaten -- dieses Verzeichnis gehoert deshalb in jede Sicherung, sonst
|
||||
# zeigen die Anhaenge nach einer Ruecksicherung ins Leere.
|
||||
ANHAENGE_PFAD="$ANHAENGE"
|
||||
|
||||
# Lokaler Login mit E-Mail und Passwort – der Notfallzugang, mit dem diese
|
||||
# Installation bedienbar ist. Sobald OIDC eingerichtet ist: auf false setzen.
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AUTH_LOCAL_ENABLED="true"
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@@ -17,6 +17,30 @@ services:
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timeout: 5s
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retries: 10
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||||
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# Der Mailfaenger fuer die Benachrichtigungen (#034). Mailpit nimmt SMTP auf
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||||
# 1025 an und zeigt die Nachrichten ueber eine HTTP-Schnittstelle auf 8025 —
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# darueber liest der Test, was wirklich ankam.
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||||
#
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||||
# **Ein echter SMTP-Dialog, keine Attrappe.** Eine abgefangene
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||||
# `sendMail`-Funktion haette in #034 nichts bewiesen: dass Betreff und
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||||
# Empfaenger stimmen, zeigt erst eine Nachricht, die durch Verbindungsaufbau,
|
||||
# EHLO und DATA gegangen ist. Ohne Anmeldung und ohne TLS, weil der Test den
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||||
# Dialog prueft und nicht die Verschluesselung.
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mailpit:
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image: axllent/mailpit:latest
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environment:
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||||
MP_SMTP_AUTH_ACCEPT_ANY: "true"
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MP_SMTP_AUTH_ALLOW_INSECURE: "true"
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||||
ports:
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||||
- "127.0.0.1:1025:1025"
|
||||
- "127.0.0.1:8025:8025"
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||||
healthcheck:
|
||||
# Mailpit bringt kein curl mit; `/livez` ueber den eigenen Client.
|
||||
test: ["CMD", "/mailpit", "readyz"]
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||||
interval: 5s
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||||
timeout: 5s
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||||
retries: 20
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||||
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||||
# Das Verzeichnis fuer den Abgleich (#016). OpenLDAP mit einem AD-aehnlichen
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||||
# Schema: sAMAccountName, userPrincipalName, binaeres objectGUID,
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||||
# userAccountControl, objectCategory und department bringt OpenLDAP nicht mit,
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||||
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@@ -99,9 +99,19 @@ services:
|
||||
# Der Verzeichnis-Abgleich laeuft im selben Prozess (#016). Hier steht er
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||||
# an, weil dieser Dienst der einzige ist, der dauerhaft laeuft.
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||||
ZEITPLAN_AKTIV: ${ZEITPLAN_AKTIV:-true}
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||||
# Anhaenge und Fotos liegen im Dateisystem, nicht in der Datenbank (#032).
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||||
# Der Pfad zeigt in das Volume `anhaenge` unten.
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||||
ANHAENGE_PFAD: /daten/anhaenge
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||||
ANHANG_MAX_MB: ${ANHANG_MAX_MB:-10}
|
||||
ANHAENGE_JE_LAUF: ${ANHAENGE_JE_LAUF:-20}
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||||
# Standardmaessig nur auf localhost; davor gehoert ein Reverse Proxy.
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||||
ports:
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||||
- "${BIND_ADDR:-127.0.0.1}:${APP_PORT:-3000}:3000"
|
||||
volumes:
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||||
# **Gehoert in jede Sicherung.** Eine Sicherung, die nur `pg_dump` macht,
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||||
# verliert ab hier Daten: in der Datenbank stehen nur die Metadaten der
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||||
# Anhaenge, die Dateien liegen hier. Siehe docs/betrieb/sicherung.md.
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||||
- anhaenge:/daten/anhaenge
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depends_on:
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||||
postgres:
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||||
condition: service_healthy
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@@ -130,3 +140,6 @@ networks:
|
||||
|
||||
volumes:
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||||
datenbank:
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||||
# Die Dateien der Anhaenge (#032). Zusammen mit der Datenbank zu sichern –
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||||
# getrennt gesichert ergeben beide Haelften kein vollstaendiges Bild.
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||||
anhaenge:
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||||
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||||
@@ -181,8 +181,18 @@ werden mit Name und Zeitpunkt festgehalten und lassen sich nicht löschen.
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||||
### Zwei Techniker am selben Lauf
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Die Seite fragt alle zehn Sekunden nach Änderungen und lädt sich neu, wenn sich wirklich etwas
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geändert hat. Bei verstecktem Tab pausiert die Abfrage.
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||||
Hakt der Kollege einen Schritt ab, erscheint das bei dir **sofort** — ohne dass du etwas tun musst.
|
||||
Dasselbe gilt für Kommentare, angehängte Fotos und einen geänderten Titel. Die Seite lädt sich nur
|
||||
dann neu, wenn sich wirklich etwas geändert hat; an einem Feld, in das du gerade tippst, geht dabei
|
||||
nichts verloren.
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||||
|
||||
Ist die Lasche im Hintergrund, pausiert das. Holst du sie zurück, steht gleich der aktuelle Stand
|
||||
da.
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Bleibt die Seite doch einmal stehen, obwohl jemand anders arbeitet, aktualisiert sie sich spätestens
|
||||
nach zehn Sekunden von selbst — das ist der eingebaute Rückfall. Dauert es dauerhaft so lange, liegt
|
||||
es meist am Reverse Proxy; der Abschnitt „Die Seite aktualisiert sich nur langsam“ in
|
||||
[Fehlerbehebung](08-fehlerbehebung.md) sagt, was zu tun ist.
|
||||
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||||
Steht ein erzeugtes Passwort auf dem Bildschirm, lädt sie **nicht** von selbst neu — stattdessen
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||||
erscheint oben ein Streifen: „Jemand anderes hat an diesem Lauf etwas geändert. Beim Neuladen
|
||||
@@ -195,6 +205,33 @@ Zwei Wege: die Person aus der Liste wählen, oder — wenn das Konto gerade erst
|
||||
entstanden und noch nicht abgeglichen ist — ihren **UPN** eintragen. Danach **Verknüpfen**. Ohne
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||||
das findet die Person in ihrer Historie später nichts wieder.
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||||
## Fotos und Dateien an einem Schritt
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Manches lässt sich nicht abhaken, es muss gezeigt werden: das Typenschild, der Zustand bei der
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||||
Übergabe, die Rechnung. An jedem Schritt stehen dafür zwei Knöpfe:
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- **Foto** öffnet am Handy direkt die Kamera. Am Rechner zeigt der Browser den Dateiwähler — dort
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||||
gibt es keine Kamera-App.
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||||
- **Datei** öffnet den Dateiwähler.
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||||
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||||
Abgeschickt wird **sofort nach der Wahl**, ohne zweiten Knopf. Ein Foto, das du gerade gemacht hast,
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||||
willst du nicht noch bestätigen.
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||||
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Erlaubt sind **Bilder** (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und **PDF**, höchstens 10 MB je Datei und 20 Dateien
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||||
je Lauf. Beide Grenzen lassen sich beim Betrieb ändern (`ANHANG_MAX_MB`, `ANHAENGE_JE_LAUF`). Eine zu
|
||||
große Datei wird schon im Browser abgewiesen — am Handy im Mobilfunk ist das der Unterschied zwischen
|
||||
einer Meldung und einer Minute Warten.
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||||
Bilder erscheinen als Miniatur, ein PDF als Zeile mit Namen. Ein Klick öffnet die Datei in einem
|
||||
neuen Tab; ein PDF wird dabei heruntergeladen statt im Browser angezeigt.
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||||
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||||
**An einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr dazu und keiner weg** — dieselbe Regel wie für
|
||||
Schritte und Kommentare. Ansehen geht weiter: ein Foto vom Typenschild ist Teil des Belegs.
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||||
|
||||
> **Für den Betrieb wichtig:** Die Dateien liegen im Dateisystem, in der Datenbank stehen nur ihre
|
||||
> Namen und Größen. Eine Sicherung, die nur die Datenbank mitnimmt, verliert sie — siehe
|
||||
> `docs/betrieb/sicherung.md`.
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||||
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||||
## Abschließen
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||||
**Lauf abschließen** geht nur, wenn kein Pflichtschritt mehr offen ist. Erledigt und „nicht
|
||||
@@ -205,6 +242,58 @@ Knopf gesperrt und darunter steht, was fehlt.
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||||
Wird danach eine Änderung nachgetragen, die einen Pflichtschritt wieder offen lässt, nimmt sich der
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||||
Abschluss selbst zurück. Damit lügt „abgeschlossen“ nie.
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||||
## Vier-Augen-Freigabe
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||||
Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
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||||
Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Verlangt die Vorlage eine Freigabe, steht das oben am Lauf —
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||||
und **Lauf abschließen** wartet, bis jemand sie erteilt hat.
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### Wer freigeben darf
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Es braucht zweierlei, und beides zusammen:
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1. das Recht **freigeben** — das haben `ADMIN` und `REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`;
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||||
2. und man darf **nicht an dem Lauf gearbeitet** haben.
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||||
|
||||
Als „gearbeitet“ zählt: ihn angelegt, einen Schritt gesetzt oder ihn abgeschlossen zu haben. Nur
|
||||
**zugewiesen** zu sein zählt nicht — wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf freigeben.
|
||||
|
||||
**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben.** Das ist der ganze Sinn, und es ist eine
|
||||
bewusste Härte: wer allein im Haus ist, kommt damit nicht weiter und braucht einen Zweiten mit dem
|
||||
Recht. Dieselbe Regel hält auch die Datenbank fest, nicht nur die Anwendung.
|
||||
|
||||
### Freigeben oder zurückweisen
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||||
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||||
Oben am Lauf steht eine Karte mit einem Feld für die **Begründung** und zwei Knöpfen:
|
||||
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- **Freigeben** — die Begründung ist freiwillig. Danach lässt sich der Lauf abschließen.
|
||||
- **Zurückweisen** — die Begründung ist **Pflicht**. Der Lauf geht zurück auf *in Arbeit*, ein
|
||||
bereits erteilter Abschluss wird aufgehoben, und der Bearbeiter sieht die Begründung an derselben
|
||||
Stelle. Ohne Begründung steht er vor derselben Frage wie vorher.
|
||||
|
||||
Eine Zurückweisung nimmt auch eine **erteilte** Freigabe zurück. Damit lässt sich ein Lauf, der
|
||||
schon abgeschlossen war, in die Arbeit zurückholen — ohne `archivVerwalten`, solange er nicht
|
||||
archiviert ist.
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||||
|
||||
### Wer erfährt davon
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||||
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||||
Sobald jemand den Lauf abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
|
||||
**Freigabeberechtigten** eine Mail — nicht der Zuständige, wie bei allen anderen Meldungen. Wer an
|
||||
dem Lauf gearbeitet hat, bekommt sie nicht: er dürfte ohnehin nicht freigeben.
|
||||
|
||||
Das geht **einmal** hinaus, auch wenn jemand es mehrmals versucht. Nach einer Zurückweisung wird
|
||||
nicht erneut gemahnt — der Zurückweisende weiß, dass er wartet.
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||||
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||||
### Einschalten
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||||
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||||
Das Häkchen steht im Editor beim **Veröffentlichen**: „Läufe dieser Version brauchen eine Freigabe
|
||||
durch einen Zweiten“. Es gehört zur **Version**, nicht zur Vorlage — ein laufender Lauf kann seine
|
||||
Regel also nicht unter den Füßen verlieren, und in der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie
|
||||
eine Freigabe verlangt.
|
||||
|
||||
Beim Bearbeiten wandert das Häkchen in den neuen Entwurf mit. Eine Vorlage, die eine Freigabe
|
||||
verlangt, verliert sie also nicht durch eine Textkorrektur.
|
||||
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||||
## Archivieren — das ist endgültig
|
||||
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||||
**archivieren** fragt nach: „Nach dem Archivieren ändert sich an diesem Lauf nichts mehr — kein
|
||||
|
||||
@@ -219,6 +219,73 @@ Import: ein Abteilungsname bedeutet in einer anderen Installation dasselbe.
|
||||
**Lässt für eine Abteilung kein Abschnitt übrig, wird der Lauf abgewiesen** — es gäbe nichts
|
||||
abzuarbeiten. Das passiert nur, wenn jeder Abschnitt einer Vorlage eingeschränkt ist.
|
||||
|
||||
## Bedingte Abschnitte und Schritte
|
||||
|
||||
Die Onboarding-Vorlage enthält **beide** Konto-Abschnitte — „Konto anlegen (Active Directory)“ mit
|
||||
fünf Schritten und „Konto anlegen (Entra ID)“ mit vier. In jedem einzelnen Lauf gilt nur einer, und
|
||||
die Variable **Kontotyp** sagt beim Start, welcher. Bis hierher klickte ein Techniker die anderen
|
||||
neun Schritte weg.
|
||||
|
||||
Mit einer **Bedingung** erscheint ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt nur dann, wenn er
|
||||
zutrifft. Im Editor steht an jedem Abschnitt und an jedem Schritt **Bedingung (optional)**; ohne
|
||||
eine gilt er immer.
|
||||
|
||||
### Zwei Arten, und die Wahl entscheidet, wann die Antwort entsteht
|
||||
|
||||
| Die Bedingung hängt an … | Beispiel | Wann sie entschieden wird |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| einer **Variable** | „gilt, wenn Kontotyp gleich Active Directory ist“ | beim Start, wenn die Variablen erfasst werden |
|
||||
| einem **Schritt** | „gilt, wenn Prüfen fehlgeschlagen ist“ | während der Arbeit, sobald jemand den Schritt setzt |
|
||||
|
||||
Die zweite ist die interessantere: ein Abschnitt „Nacharbeit“, der erst erscheint, wenn der
|
||||
Restore-Test fehlgeschlagen ist. Er ist zu Beginn nicht da und kommt in dem Moment dazu, in dem der
|
||||
Schritt auf „fehlgeschlagen“ geht — bei einer offenen zweiten Sitzung sofort.
|
||||
|
||||
### Eine Bedingung, nicht mehr
|
||||
|
||||
Es gibt **kein** „und“ und kein „oder“. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte oder
|
||||
zwei Vorlagen. Das ist Absicht: ein Formular, in dem sich beliebige Ausdrücke bauen lassen, wäre
|
||||
eine kleine Programmiersprache — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
|
||||
schlimmer als einer zu viel.
|
||||
|
||||
Bei einer Schritt-Bedingung lassen sich dagegen **mehrere Zustände** ankreuzen: „erledigt oder nicht
|
||||
zutreffend“ ist eine Frage, nicht zwei.
|
||||
|
||||
### Vier Dinge, die man dazu wissen muss
|
||||
|
||||
- **Lässt sich eine Bedingung nicht entscheiden, erscheint der Teil.** Hat niemand den Kontotyp
|
||||
angegeben, stehen **beide** Konto-Abschnitte da — genau wie vorher. Auszublenden hieße, eine
|
||||
Antwort zu erfinden, die niemand gegeben hat. Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
|
||||
korrigierbar; ein fehlender fällt niemandem auf.
|
||||
- **Ein ausgeblendeter Pflichtschritt blockiert den Abschluss nicht** — dieselbe Regel wie bei den
|
||||
Abteilungsabschnitten. Er steht nicht in der Abarbeitung, also lässt er sich nicht abhaken.
|
||||
- **Ausgeblendet heißt nicht gelöscht.** Hat jemand in einem Schritt eine Notiz hinterlassen und
|
||||
kippt dessen Bedingung danach, verschwindet der Schritt aus der Ansicht — die Notiz bleibt. Kippt
|
||||
die Bedingung zurück, ist alles wieder da.
|
||||
- **Die Nummerierung zählt, was man sieht.** Ein ausgeblendeter Abschnitt hinterlässt keine Lücke;
|
||||
aus `01 · 02 · 03` wird nicht `01 · 03`.
|
||||
|
||||
### Die Warnung „dieser Schritt kommt später“
|
||||
|
||||
Zeigt eine Bedingung auf einen Schritt, der **nach** dem bedingten Teil steht, warnt der Editor.
|
||||
Verboten ist es nicht, aber fast immer ein Versehen: der Abschnitt wäre beim Abarbeiten zunächst
|
||||
unsichtbar und erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat — also rückwärts.
|
||||
Gemeint ist meist ein Schritt davor.
|
||||
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||||
### Export und Import
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||||
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||||
Eine Bedingung wandert mit. Im Austauschdokument steht sie über **Titel** statt über Kennungen
|
||||
(`"abschnitt": "Prüfung", "schritt": "Prüfen"`), denn eine Kennung bedeutet in einer anderen
|
||||
Installation nichts. Beim Import wird daraus wieder der richtige Schritt.
|
||||
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||||
Findet sich der Titel-Pfad in der Datei nicht — etwa nach einem Tippfehler in einer von Hand
|
||||
geschriebenen Vorlage —, wird die Bedingung **weggelassen**. Der Abschnitt gilt dann immer, und das
|
||||
steht sichtbar im Editor. Die ganze Vorlage deswegen abzuweisen wäre die teurere Antwort.
|
||||
|
||||
**Ein Baustein-Schritt hat keine Bedingung.** Ein Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung
|
||||
auf einer Variable, die es in der Zielvorlage nicht gibt, wäre dort nicht entscheidbar. Der
|
||||
Abschnitt, in dem der Baustein eingesetzt wird, darf eine haben.
|
||||
|
||||
## Bausteine: ein Abschnitt für mehrere Vorlagen
|
||||
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||||
„Datensicherung prüfen“ steht in vier der sieben mitgelieferten Vorlagen, wortgleich. Wer den Ablauf
|
||||
|
||||
@@ -16,6 +16,141 @@ Zwei Dinge vorweg:
|
||||
Wer im Verzeichnis verschwindet oder dort deaktiviert wird, wird hier **inaktiv**. Gelöscht wird
|
||||
nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
|
||||
|
||||
## Drei Arten von Quelle
|
||||
|
||||
Laufzettel braucht die Personen aus einem Verzeichnis. Dafür gibt es drei Wege, und du wählst ihn
|
||||
beim Anlegen der Quelle:
|
||||
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||||
| Art | Für wen | Richtung |
|
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|---|---|---|
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||||
| **LDAP** | ein lokales Active Directory (oder ein anderes LDAP-Verzeichnis) | Laufzettel holt |
|
||||
| **Microsoft Graph** | Entra ID, also Microsoft 365 — für Häuser ohne lokales AD | Laufzettel holt |
|
||||
| **SCIM** | authentik, Entra ID, Okta — wenn Laufzettel nicht ins Verzeichnis sehen soll oder es nicht erreicht | der Anbieter schickt |
|
||||
|
||||
Die ersten zwei sind dieselbe Arbeitsweise mit anderen Zugangsdaten: Laufzettel verbindet sich nach
|
||||
Zeitplan und liest. **SCIM ist die andere Richtung** — dort gibt es keine Zugangsdaten, keinen
|
||||
Zeitplan und keinen Verbindungstest; der Anbieter schickt jede Änderung in dem Moment, in dem sie
|
||||
dort entsteht. Für SCIM gibt es [einen eigenen Abschnitt](#scim-der-anbieter-schickt) weiter unten.
|
||||
|
||||
Alle drei verhalten sich danach gleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**. Was
|
||||
LDAP und Graph unterscheidet, sind die Zugangsdaten und zwei Platzhalter:
|
||||
|
||||
- **`{{ou}}` bleibt bei Graph leer.** Entra ID hat keine OU. Steht an der Abteilung eine Ziel-OU
|
||||
gepflegt, nimmt Laufzettel die; sonst bleibt der Platzhalter stehen.
|
||||
- **`{{sam}}` ist bei Graph leer**, wenn der Mandant kein lokales AD synchronisiert — dort gibt es
|
||||
keinen Anmeldenamen in diesem Sinn.
|
||||
|
||||
**Die Art lässt sich nachträglich nicht ändern.** An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung einer
|
||||
Person bedeutet; nach einem Wechsel würde niemand mehr wiedererkannt, und der nächste Abgleich legte
|
||||
alle neu an. Wer wechseln muss, legt eine zweite Quelle an und lässt die erste stehen.
|
||||
|
||||
Was in Entra ID einzurichten ist — App-Registrierung, Berechtigung, Einwilligung — steht in
|
||||
[`docs/betrieb/entra-id.md`](../betrieb/entra-id.md).
|
||||
|
||||
|
||||
## SCIM: der Anbieter schickt
|
||||
|
||||
Bei den ersten zwei Arten fragt Laufzettel das Verzeichnis. Bei SCIM ist es umgekehrt: der
|
||||
Identitätsanbieter ruft Laufzettel an, sobald sich bei ihm etwas ändert. Das ist der Weg für zwei
|
||||
Lagen:
|
||||
|
||||
- Das Haus will Laufzettel **keinen Lesezugriff** auf sein Verzeichnis geben.
|
||||
- Laufzettel läuft in einem Netz, das das Verzeichnis **nicht erreicht** — ein Push von außen nach
|
||||
innen geht, ein Lesezugriff von innen nach außen nicht.
|
||||
|
||||
### Was anders ist
|
||||
|
||||
| | LDAP und Graph | SCIM |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| Zugangsdaten | Dienstkonto bzw. App-Registrierung | **keine** — ein Token für den Anbieter |
|
||||
| Zeitplan | alle *n* Minuten | keiner, es kommt sofort |
|
||||
| Verbindung testen | zeigt die ersten zehn Treffer | gibt es nicht — es gibt keine Verbindung |
|
||||
| Abgleich-Log | je Lauf eine Zeile | gibt es nicht; stattdessen **letzte Zustellung** |
|
||||
| Attributzuordnung | einstellbar | fest, der Anbieter bestimmt die Feldnamen (RFC 7643) |
|
||||
| `{{ou}}` | aus dem DN bzw. der Abteilung | leer — SCIM kennt keine OU |
|
||||
|
||||
Was Laufzettel übernimmt: Anmeldename (`userName`), Vor- und Nachname, Anzeigename, Mailadresse,
|
||||
Titel, Abteilung, der Vorgesetzte und ob das Konto aktiv ist. Mehr nicht — keine Gruppen, keine
|
||||
Rollen, keine Passwörter.
|
||||
|
||||
### Einrichten: Laufzettel zuerst
|
||||
|
||||
1. **Quelle anlegen.** Unten auf der Seite **Art → SCIM (wird geliefert)** wählen, einen Namen
|
||||
geben (etwa „authentik Push“), **Zustellungen annehmen** anhaken und speichern. Mehr Felder gibt
|
||||
es nicht.
|
||||
2. **Token erzeugen.** An der neuen Quelle steht **Token erzeugen**. Es erscheint **genau einmal** —
|
||||
kopier es sofort. Gespeichert wird es nur als Hash; ein zweites Ansehen gibt es nicht. Wer es
|
||||
verliert, erzeugt ein neues, und das alte gilt dann nicht mehr.
|
||||
3. **Adresse ablesen.** Unter dem Namen der Quelle steht die Adresse, die der Anbieter braucht, etwa
|
||||
`https://laufzettel.firma.de/api/scim/v2`.
|
||||
|
||||
### Einrichten in authentik
|
||||
|
||||
Unter **Applications → Providers → Create → SCIM Provider**:
|
||||
|
||||
| Feld | Wert |
|
||||
|---|---|
|
||||
| **Name** | etwa „Laufzettel“ |
|
||||
| **URL** | die Adresse von oben, also `https://…/api/scim/v2` |
|
||||
| **Token** | das erzeugte Token, unverändert eingefügt |
|
||||
|
||||
Bei **User filtering** wählst du die Gruppe, deren Mitglieder in Laufzettel stehen sollen — nicht
|
||||
alle Konten, sondern die Menschen, für die Läufe entstehen. Unter **Attribute mapping** genügen die
|
||||
Vorgaben; authentik schickt `userName`, `name`, `emails` und die Erweiterung
|
||||
`enterprise:2.0:User` von selbst.
|
||||
|
||||
Danach **Save** und einmal **Sync** auslösen. In Laufzettel steht dann an der Quelle **Letzte
|
||||
Zustellung am …** und die Personen stehen unter **Mitarbeiter**.
|
||||
|
||||
### Einrichten in Entra ID
|
||||
|
||||
Unter **Entra ID → Enterprise applications → New application → Create your own application →
|
||||
Integrate any other application you don't find in the gallery**. Dann in der neuen Anwendung
|
||||
**Provisioning → New configuration**:
|
||||
|
||||
| Feld | Wert |
|
||||
|---|---|
|
||||
| **Tenant URL** | die Adresse von oben, also `https://…/api/scim/v2` |
|
||||
| **Secret Token** | das erzeugte Token |
|
||||
|
||||
**Test Connection** muss grün werden — Entra ID fragt dabei `ServiceProviderConfig`, `Schemas` und
|
||||
`ResourceTypes` ab und legt probeweise niemanden an. Danach unter **Users and groups** die Gruppe
|
||||
zuweisen und das Provisioning auf **On** stellen.
|
||||
|
||||
Zwei Eigenheiten von Entra ID, die hier nicht stören, aber erklären, was in den Protokollen steht:
|
||||
|
||||
- Entra ID schickt `active` als **Zeichenkette** `"True"`/`"False"`, nicht als `true`/`false`.
|
||||
Laufzettel liest beides.
|
||||
- Der erste vollständige Durchlauf beginnt bis zu **40 Minuten** nach dem Einschalten. Das ist
|
||||
Entra ID und nichts, was sich hier beschleunigen ließe.
|
||||
|
||||
### `Löschen` beim Anbieter heißt hier `inaktiv`
|
||||
|
||||
Nimmt jemand eine Person beim Anbieter aus der zugewiesenen Gruppe oder löscht sie dort, schickt
|
||||
der Anbieter ein `DELETE`. **Laufzettel setzt die Person dann auf inaktiv und löscht nichts.** Die
|
||||
Zeile bleibt, weil Läufe und Geräte an ihr hängen: ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren
|
||||
noch sagen können, für wen er lief.
|
||||
|
||||
Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person damit für entfernt — aus seiner Sicht richtig, denn
|
||||
sie wird ihm nicht mehr zugewiesen. **In Laufzettel steht sie weiter in der Liste**, inaktiv. Das
|
||||
sieht aus wie ein Fehler und ist keiner. Wer sie aus der Ansicht haben will, filtert auf „nur
|
||||
aktive“ — das ist die Vorgabe der Mitarbeiterliste.
|
||||
|
||||
### Wenn nichts ankommt
|
||||
|
||||
| Was der Anbieter meldet | Woran es liegt |
|
||||
|---|---|
|
||||
| `401` | Das Token stimmt nicht, oder **Zustellungen annehmen** ist nicht angehakt. Beides ergibt dieselbe Antwort — absichtlich. |
|
||||
| `404` auf eine bekannte Person | Die Person gehört zu einer **anderen** Quelle. Jedes Token sieht nur die Personen seiner eigenen. |
|
||||
| `409` beim Anlegen | Die Person gibt es in dieser Quelle schon. Der Anbieter fragt normalerweise vorher mit einem Filter; schickt er trotzdem, ist `409` die richtige Antwort und kein Datenverlust. |
|
||||
| `400 invalidFilter` | Der Anbieter benutzt einen Filter, den Laufzettel nicht unterstützt — nur `userName eq "…"` geht. |
|
||||
| nichts, Zeitüberschreitung | Der Reverse Proxy lässt `/api/scim/` nicht durch, oder TLS stimmt nicht. Siehe [`docs/betrieb/scim.md`](../betrieb/scim.md). |
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Eine Quelle **stilllegen**, ohne das Token beim Anbieter zu löschen: Häkchen **Zustellungen
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annehmen** entfernen. Der Endpunkt antwortet dann mit `401`, und beim Anbieter stehen die
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Zustellungen als Fehler — sie gehen nicht verloren, er versucht es erneut.
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## Eine Quelle anlegen
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@@ -90,6 +225,10 @@ Namensänderung der Quelle ihre Anmeldung.
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Die folgenden vier Abschnitte gelten für **LDAP und Graph**. Bei einer SCIM-Quelle gibt es weder
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Verbindungstest noch Zeitplan noch Abgleich-Log — dort steht an ihrer Stelle die letzte Zustellung,
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siehe [oben](#scim-der-anbieter-schickt).
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**Verbindung testen** liest die ersten Einträge und zeigt sie so, wie sie ankämen — **gespeichert
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wird nichts**. Mach das immer vor dem ersten Abgleich. Klappt es nicht, steht der Grund in Rot
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darunter; die häufigsten stehen in [Kapitel 08](08-fehlerbehebung.md).
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@@ -169,3 +308,7 @@ deshalb als Hinweis und nicht als Fehler da. Steigt die Zahl, prüf die Attribut
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Eine Quelle ist keine Voraussetzung. Personen lassen sich von Hand anlegen oder aus einer CSV-Datei
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einlesen — ein Verzeichnis nimmt nur die Arbeit ab. Siehe
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[Kapitel 05](05-mitarbeiter-geraete.md).
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Von Hand angelegte Personen gehen dabei nicht verloren, wenn später eine Quelle dazukommt: taucht
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jemand mit demselben Anmeldenamen aus dem Verzeichnis oder per SCIM auf, **übernimmt** Laufzettel
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die vorhandene Zeile statt eine zweite anzulegen. Ihre Läufe und Geräte bleiben an ihr hängen.
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@@ -169,6 +169,55 @@ nicht archivieren.
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Eine Vorlage lässt sich **einem** Kunden zuordnen („nur Musterfirma GmbH“) oder für alle gelten
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lassen. Eine kundenspezifische Vorlage startet keinen Lauf bei einem anderen Kunden.
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## Benachrichtigungen
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Ein zugewiesener Lauf fiel früher nur auf, wenn jemand die Übersicht öffnete. Ein überfälliger
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überhaupt nicht. Laufzettel meldet deshalb vier Dinge — und nur diese vier:
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| Anlass | Wer bekommt es |
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| Ein Lauf wird jemandem **zugewiesen** | der Zugewiesene |
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| Ein Lauf ist **überfällig** | der Zugewiesene, einmal je Lauf |
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| Ein Lauf wird **abgeschlossen** | der Zugewiesene und wer ihn angelegt hat |
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| Ein **Verzeichnisabgleich schlägt fehl** | alle Administratoren |
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**Über die eigene Tat bekommt niemand Post.** Wer selbst zuweist, abschließt oder abhakt, erfährt es
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nicht per Mail — das ist der häufigste Grund, Benachrichtigungen ganz abzuschalten.
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**In der Nachricht stehen Titel, Status, Gerät, Person, Frist und ein Link.** Keine Schrittinhalte,
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und damit auch kein erzeugtes Passwort. Das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu; eine Mail
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dagegen bleibt für immer in einem Postfach.
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### Einrichten
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Unter **Verwaltung → Einstellungen**, Abschnitt **Benachrichtigungen**: Host, Port, Benutzer,
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Passwort und Absender des Mailservers. Dann **Speichern**, dann **Testmail schicken** — die geht
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sofort hinaus, nicht über die Warteschlange, und ein Fehler erscheint im Klartext.
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Daneben steht ein **Webhook**: dieselben vier Anlässe als JSON an eine Adresse, mit Signatur. Das ist
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für Ticketsysteme und Chat-Räume gedacht; die Einzelheiten stehen in
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[`docs/betrieb/benachrichtigungen.md`](../betrieb/benachrichtigungen.md).
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**Das Passwortfeld ist leer, obwohl ein Passwort gesetzt ist.** Leer heißt „unverändert lassen“ —
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sonst löschte jedes Speichern der übrigen Felder das Passwort mit.
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### Abschalten
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Unter **Verwaltung → Benutzer** schaltet der **Mail**-Knopf an einer Person die Benachrichtigungen
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ab. Das geht auch für das eigene Konto. Wer abgeschaltet hat, bekommt nichts und löst auch keinen
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Fehler aus.
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### Zustellungen
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Unter **Verwaltung → Zustellungen** steht, was hinausgegangen ist und was nicht. Schlägt eine
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Zustellung fehl, versucht Laufzettel es nach 1, 5, 30 und 120 Minuten erneut; nach dem fünften
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Fehlschlag bleibt sie als
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**aufgegeben** stehen.
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**Da hinzusehen lohnt, wenn jemand sagt, er bekomme keine Mails.** Fast immer ist das SMTP-Passwort
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abgelaufen — und ohne diese Seite merkt es wochenlang niemand, weil die Läufe weiter funktionieren.
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Ganz oben steht ein Hinweis, sobald etwas aufgegeben wurde.
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## Protokoll
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Laufzettel schreibt ein Protokoll über das, was nachvollziehbar bleiben muss: Rollenänderungen,
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@@ -77,6 +77,58 @@ Zurückholen wird protokolliert.
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**Vorbeugen:** archiviere erst, wenn wirklich alles drinsteht. Es gibt keinen Grund zur Eile — ein
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abgeschlossener Lauf steht auch schon im Archiv und ist durchsuchbar.
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## Die Seite aktualisiert sich nur langsam
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**Was du siehst:** Der Kollege hakt einen Schritt ab, und bei dir erscheint es erst nach rund zehn
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Sekunden statt sofort. Alles funktioniert, es ist nur träge.
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**Ursache:** Die Seite hält normalerweise eine offene Verbindung zum Server, über die Änderungen
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sofort ankommen. Kommt die nicht zustande, schaltet sie von selbst auf Nachfragen im
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Zehn-Sekunden-Takt um — die Arbeit geht also weiter, nur nicht in Echtzeit. Fast immer liegt das am
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Reverse Proxy, der die Verbindung sammelt statt sie durchzulassen.
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**Was zu tun ist** (für Administratoren): In `docs/betrieb/reverse-proxy.md` stehen die beiden
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nötigen Zeilen — `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für Caddy — und ein
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Mindestwert für `proxy_read_timeout`. Fällt der unter 30 Sekunden, reißt die Verbindung zwischen
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zwei Herzschlägen immer wieder ab.
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**Zweitursache:** Sehr viele gleichzeitig offene Laschen. Ab einer Obergrenze (`SSE_MAX_STROEME`,
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voreingestellt 200 je Instanz) bekommen weitere Laschen bewusst den langsamen Weg, damit der Server
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||||
erreichbar bleibt. Dann hilft, nicht mehr gebrauchte Laschen zu schließen.
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**Was es nicht ist:** ein Datenverlust. Gespeichert wird beim Klick, nicht beim Aktualisieren. Was du
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siehst, kann veraltet sein; was in der Datenbank steht, ist es nie.
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## „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“
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**Ursache:** In der Datenbank steht die Zeile eines Anhangs, die Datei selbst ist nicht da. Fast
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immer heißt das: es wurde eine Sicherung eingespielt, die nur die Datenbank enthielt. Die Dateien der
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Anhänge liegen im Dateisystem, nicht in der Datenbank.
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**Was tun:** Das Verzeichnis aus derselben Sicherungsrunde zurückspielen —
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`docs/betrieb/sicherung.md` beschreibt beide Wege. Gibt es kein Archiv der Dateien, sind sie weg; die
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Zeilen lassen sich dann nur entfernen, indem jemand den Anhang in der Oberfläche löscht.
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**Zweitursache, seltener:** nach einer Rücksicherung gehören die Dateien `root` statt dem
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Dienstnutzer. Der Dienst kommt dann nicht an sie heran, obwohl sie daliegen:
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```bash
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sudo ls -l /var/lib/laufzettel/anhaenge
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sudo chown -R laufzettel:laufzettel /var/lib/laufzettel/anhaenge
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```
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**Vorbeugen:** Datenbank und Anhänge im **selben** Skript sichern, direkt hintereinander. Getrennt
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gesichert passen die beiden Hälften irgendwann nicht mehr zusammen.
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## „Dateien vom Typ … lassen sich nicht anhängen“
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**Ursache:** Erlaubt sind Bilder (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und PDF. Alles andere wird abgewiesen —
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auch SVG, und das ist Absicht: ein SVG ist ein Dokument, das Skripte ausführen kann, und ein Anhang,
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den jemand öffnet, soll kein Angriffsweg sein.
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**Was tun:** Ein Office-Dokument oder eine Textdatei als PDF ausgeben. Ein Screenshot wird zu PNG,
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sobald du ihn speicherst statt ihn aus der Zwischenablage zu ziehen.
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## „Kein Laufzettel-Tag“ nach dem Scannen
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**Ursache:** einer von drei Fällen, und Laufzettel unterscheidet sie absichtlich nicht — die
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@@ -0,0 +1,69 @@
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# Meine Geräte
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> **Dieses Kapitel ist für dich, wenn du kein IT-Mitarbeiter bist.** Alle anderen Kapitel richten
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> sich an die Leute, die Laufzettel bedienen — dieses hier an die, über die darin etwas steht.
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Wenn die IT an deinem Rechner gearbeitet hat, hält sie das in Laufzettel fest: was gemacht wurde,
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wann und mit welchem Gerät. Unter **Meine Geräte** siehst du den Teil davon, der dich betrifft.
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## Anmelden
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Du meldest dich mit demselben Konto an wie überall sonst im Haus — über den Knopf **Mit dem Anbieter
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anmelden**. Ein eigenes Passwort für Laufzettel gibt es nicht.
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Danach landest du direkt auf **Meine Geräte**. Mehr gibt es für dich nicht zu sehen, und das ist
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keine Einschränkung aus Versehen: alles andere in Laufzettel sind Arbeitsunterlagen der IT.
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## Was dort steht
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Für jedes Gerät, das auf dich läuft:
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- **Name und Typ** — etwa „NB-042, Notebook“
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- **Seriennummer und Aufkleber-Code** — hilfreich, wenn du bei der IT anrufst
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- **Die Arbeiten daran**, neueste zuerst: Titel, Zeitraum und ob sie fertig sind
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Darunter, falls es das gibt, ein Abschnitt **Zu mir persönlich**: Arbeiten, die an keinem Gerät
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hängen — etwa das Einrichten deines Kontos, als du angefangen hast.
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Und ganz oben **Meine Daten**: dein Name, deine Funktion, deine Abteilung und deine Mailadresse, so
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wie das Verzeichnis sie führt. Stimmt da etwas nicht, sag es der IT — ändern lässt es sich hier
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nicht, denn diese Angaben kommen aus dem Verzeichnis des Hauses.
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## Was dort nicht steht, und warum
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Du siehst **Titel, Zeitraum und Status** einer Arbeit. Du siehst **nicht**:
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- die einzelnen Schritte
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- Notizen der Techniker
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- Kommentare
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- angehängte Fotos
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Das ist Absicht und keine Geheimniskrämerei. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen, die während der
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Arbeit entstehen, und Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten. Beides ist nicht dafür gedacht,
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gelesen zu werden — weder von dir noch von sonst jemandem außerhalb der IT.
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**Wenn du wissen willst, was genau gemacht wurde, frag die IT.** Dann antwortet ein Mensch, der den
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Zusammenhang kennt, statt einer Liste, die man missverstehen kann.
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## Ein archiviertes Gerät steht weiter da
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Geräte, die nicht mehr in Benutzung sind, bleiben in der Liste — mit dem Vermerk **nicht mehr in
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Benutzung**. „Was war eigentlich mit meinem alten Notebook?“ ist genau die Frage, um die es hier
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geht, und das alte Notebook ist archiviert.
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## Die Liste ist leer
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Dann hat die IT zu dir nichts festgehalten. Kein Fehler — es heißt nur, dass auf dich gerade kein
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Gerät läuft und keine Arbeit zu dir vermerkt ist.
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## „Dein Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet“
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Diese Meldung bei der Anmeldung heißt: Laufzettel konnte dein Konto keiner Person zuordnen. Meist
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liegt es daran, dass dein Anmeldename im Verzeichnis anders geschrieben steht als beim
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Anmeldeanbieter. Das kann nur die IT auflösen — melde dich dort.
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## Keine Mail, keine Benachrichtigung
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Laufzettel schickt dir nichts. Die Benachrichtigungen, die es gibt, gehen an die IT: wenn eine
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Arbeit jemandem zugewiesen wird, überfällig ist oder fertig. Du erfährst von einer Arbeit an deinem
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Gerät auf dem üblichen Weg — der Techniker sagt es dir.
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@@ -29,6 +29,14 @@ nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die
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- [06 Verzeichnis anbinden](06-verzeichnis.md) — Active Directory als Quelle der Personen
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- [07 Verwaltung](07-admin.md) — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
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**Mitarbeiter** — du bedienst Laufzettel nicht, sondern willst nur wissen, was mit deinem Gerät
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passiert ist:
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- [09 Meine Geräte](09-selbstauskunft.md) — anmelden, was dort steht und was nicht
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Dieses eine Kapitel ist **an Mitarbeiter gerichtet** und nicht an die IT. Wer die Selbstauskunft im
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Haus freigibt, kann es weitergeben, ohne den Rest der Anleitung mitzuschicken.
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## Zwei Betriebsmodi
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Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und
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+219
-10
@@ -153,6 +153,17 @@ Zwei Folgen, beide verbindlich:
|
||||
klickt den Editor durch: anlegen, tippen, sortieren mit dem Finger bei 390 px, speichern, neu
|
||||
laden und nachsehen, ob es wirklich in der Datenbank steht.
|
||||
|
||||
Daraus folgt eine dritte, die erst #027 gelehrt hat: **diese Abläufe müssen regelmäßig laufen, weil
|
||||
sie die einzigen Prüfer ihrer Zusagen sind.** Sie stehen nicht im Commit-Tor — gemessen 256 s für
|
||||
die Abläufe, dazu Bau und Start, zu den vier Minuten des Tores; neun Minuten vor jedem Commit ist
|
||||
ein Tor, das umgangen wird. Verbindlich ist deshalb **vor jedem Merge nach `main`**, und `CLAUDE.md`
|
||||
führt auf, welche Zusagen ausschließlich dort hängen.
|
||||
|
||||
Beim ersten vollständigen Durchgang nach Monaten waren sieben Abläufe rot, vier Ursachen, **keine
|
||||
ein Produktfehler** — ein veralteter Feldvergleich, ein seit #020 mehrdeutiger Selektor, eine feste
|
||||
Pixelzahl bei gewachsenem Layout und abweichende Entwicklungsdaten. Dass keiner ein Produktfehler
|
||||
war, ist kein Trost: es heißt, dass die Abläufe in dieser Zeit **nichts** geprüft haben.
|
||||
|
||||
Die Content-Security-Policy in `src/proxy.ts` ist deshalb zweigeteilt: im Entwicklungsmodus mit
|
||||
`unsafe-eval` und WebSocket, im ausgelieferten Stand ohne beides. Die Entscheidung fällt an
|
||||
`process.env.NODE_ENV`, und `tests/sicherheitsrichtlinie.test.ts` prüft sie am Proxy selbst — eine
|
||||
@@ -185,21 +196,121 @@ Das **generierte Passwort** entsteht erst beim Ersetzen und wird nirgends zurüc
|
||||
keinen Weg, es außerhalb des fertigen Texts zu bekommen. Gäbe es ein Feld dafür, wäre die
|
||||
Versuchung groß, es „nur fürs Protokoll“ mitzuschreiben.
|
||||
|
||||
## 5d. Warum die Aktualisierung keine Befehle mitliefert
|
||||
## 5d. Wie die Aktualisierung funktioniert – und warum sie keine Befehle mitliefert
|
||||
|
||||
Die Abarbeitungsansicht fragt alle zehn Sekunden `GET /api/laeufe/[id]/zustand` — zwei Techniker
|
||||
teilen sich ein Onboarding und sollen die Arbeit des anderen sehen, ohne die Seite neu zu laden.
|
||||
Diese Antwort trägt **nur** Status und Schrittzustände, ausdrücklich keine fertigen Befehle.
|
||||
Die Abarbeitungsansicht hält `GET /api/laeufe/[id]/zustand` als **Ereignisstrom** offen — zwei
|
||||
Techniker teilen sich ein Onboarding und sollen die Arbeit des anderen sehen, ohne die Seite neu zu
|
||||
laden. Diese Nutzlast trägt **nur** Status, Schrittzustände und die Zahl der Kommentare und
|
||||
Anhänge, ausdrücklich keine fertigen Befehle.
|
||||
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||||
Der Grund ist `{{generiertes_passwort}}`: es entsteht bei jedem Auflösen neu. Lieferte das Polling
|
||||
Befehle mit, stünde alle zehn Sekunden ein anderes Passwort auf dem Bildschirm als das, das der
|
||||
Techniker gerade in die Konsole geklebt hat. Die Befehle entstehen deshalb genau einmal je
|
||||
Seitenaufbau, und der Client lädt die Seite erst neu, wenn sich am Zustand wirklich etwas geändert
|
||||
hat. Bei verstecktem Tab pausiert die Abfrage.
|
||||
Der Grund ist `{{generiertes_passwort}}`: es entsteht bei jedem Auflösen neu. Lieferte die
|
||||
Aktualisierung Befehle mit, stünde nach jeder Änderung ein anderes Passwort auf dem Bildschirm als
|
||||
das, das der Techniker gerade in die Konsole geklebt hat. Die Befehle entstehen deshalb genau einmal
|
||||
je Seitenaufbau, und der Client lädt die Seite erst neu, wenn sich am Zustand wirklich etwas
|
||||
geändert hat. Bei verstecktem Tab wird der Strom geschlossen.
|
||||
|
||||
Der Route Handler prüft sein Recht selbst und gibt einen fremden Lauf als „nicht gefunden“ zurück.
|
||||
Der Route Handler prüft sein Recht selbst und gibt einen fremden Lauf als „nicht gefunden“ zurück —
|
||||
auch und gerade für den Strom, **bevor** das erste Ereignis fließt.
|
||||
|
||||
### Warum die Datenbank das Ereignis schickt, nicht der Dienst
|
||||
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Bis #033 fragte die Seite alle zehn Sekunden. Das war richtig, aber zehn Sekunden sind lang, wenn
|
||||
zwei Leute dieselbe Liste abhaken, und zwanzig offene Laschen bedeuteten zwanzig Abfragen je zehn
|
||||
Sekunden. Seit #033 melden vier Trigger `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine LISTEN-Verbindung
|
||||
je Prozess hört zu, und der Route Handler schiebt weiter.
|
||||
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||||
**In der Datenbank und nicht im Service**, aus demselben Grund, aus dem auch die Regeln dort stehen:
|
||||
ein Ereignis, das der Service verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service. Ein Trigger
|
||||
sieht auch den Seed, eine Migration und die Reparatur per `psql`. Und `NOTIFY` geht an **jede**
|
||||
Verbindung mit `LISTEN` — also an jede Instanz der Anwendung, ohne einen zweiten Dienst.
|
||||
|
||||
**Welche Tabellen melden, hängt an dem, was das Lesemodell liefert.** Das Polling verglich den
|
||||
ganzen Stand und sah damit auch, was kein Trigger meldet; ein Strom sieht nur, was gemeldet wird.
|
||||
Fehlte `Kommentar` oder `Anhang`, wäre die Live-Aktualisierung gegenüber dem Polling ein
|
||||
**Rückschritt** — der Kommentar des Kollegen käme nie an. `tests/datenbankregeln.test.ts` zählt die
|
||||
vier Trigger namentlich auf, `tests/zustand-route.test.ts` die Schlüssel des Zustands.
|
||||
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||||
**Das Polling bleibt, als Rückfall an derselben Adresse.** Wer kein `EventSource` hat oder hinter
|
||||
einem Proxy sitzt, der Ströme puffert, bekommt den alten Weg — dieselbe Rechteprüfung, dasselbe
|
||||
Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt wäre eine zweite Stelle, an der jemand das Recht
|
||||
vergessen kann. Unterschieden wird allein am `Accept`-Kopf, den `EventSource` von sich aus schickt.
|
||||
Dieser Rückfall wird gefahren, nicht behauptet: `tests/e2e/live.spec.ts` nimmt dem Browser
|
||||
`EventSource` weg.
|
||||
|
||||
Eine Obergrenze (`SSE_MAX_STROEME`, Vorgabe 200) begrenzt die offenen Ströme je Instanz. Ist sie
|
||||
erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich mit JSON; `EventSource` meldet darauf einen Fehler und
|
||||
versucht es nicht wieder, und der Client fällt von sich aus auf Polling zurück. Das braucht keinen
|
||||
Sonderfall und keinen eigenen Fehlercode.
|
||||
Die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx` deckt `src/app/api/` nicht ab.
|
||||
|
||||
### Warum die Benachrichtigungen in einer Warteschlange liegen
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Vier Anlässe gehen seit #034 hinaus: zugewiesen, überfällig, abgeschlossen, Abgleich fehlgeschlagen.
|
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Drei Entscheidungen prägen das.
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||||
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||||
**Eingereiht wird im Anfrage-Pfad, gesendet wird es nicht.** Ein hängender Mailserver darf kein
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||||
Abhaken blockieren. Der Dienst schreibt eine Zeile in `Zustellung` — eine Einfügung in dieselbe
|
||||
Datenbank, die der Vorgang ohnehin anfasst —, und ein Zeitplan im selben Prozess schickt sie. Das
|
||||
Einreihen passiert **nach** der Transaktion und mit abgefangenem Fehler: ein Abhaken darf nicht
|
||||
daran scheitern, dass eine Benachrichtigung nicht eingereiht werden konnte.
|
||||
|
||||
**Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile.** Das kostet Platz und ist es wert: eine Meldung
|
||||
sagt, was *damals* war. Baute der Zeitplan den Text erst beim Senden, stünde in einer Mail von heute
|
||||
der Stand von jetzt — und in einer aufgegebenen Zustellung von nächster Woche etwas völlig anderes.
|
||||
|
||||
**In keiner Meldung steht ein Schrittinhalt.** Darüber wacht `src/lib/meldungen.ts`: die Funktionen
|
||||
dort nehmen **nur** Kopfdaten, der Typ lässt nichts anderes zu. Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
|
||||
genau die Lücke, die dieses Projekt an jeder anderen Stelle geschlossen hat — das erzeugte Passwort
|
||||
wird nirgends gespeichert, aber eine Mail liegt für immer in einem Postfach, oft auf einem Server,
|
||||
der nicht im Haus steht. `tests/benachrichtigungen.test.ts` prüft es zusätzlich über **alle**
|
||||
Rumpftexte, die wirklich verschickt wurden, so wie #012 es für die Druckansicht tat.
|
||||
|
||||
Zwei Dinge, die ohne Datenbank nicht gehalten hätten. Die **Einmaligkeit der
|
||||
Überfälligkeitsmeldung** liegt in einem partiellen eindeutigen Index: der Zeitplan sieht jede Minute
|
||||
nach, und ohne ihn bekäme der Zuständige für einen Lauf, der über das Wochenende steht, 2880 Mails —
|
||||
jede davon für sich korrekt, kein Test rot. Und die **Sperre** der Warteschlange liegt in derselben
|
||||
Tabelle wie die des Abgleichs: hinter einem Lastverteiler laufen zwei Instanzen, und ein `let laeuft
|
||||
= false` im Modul wüsste nichts von der zweiten.
|
||||
|
||||
**Das Polling-Prinzip gilt auch hier nicht umgekehrt:** ein Kommentar und ein angehängtes Foto lösen
|
||||
*keine* Mail aus. Beides sieht die Live-Aktualisierung sofort (Abschnitt 5d); eine Mail dafür wäre
|
||||
Lärm. Mehr Anlässe wären ein Benachrichtigungsbaukasten, und der ist eine Phase für sich.
|
||||
|
||||
### Warum ein Mitarbeiter keine Akteneinsicht bekommt
|
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Ein `Mitarbeiter` ist kein `Benutzer`. Die vier Rollen bis #035 waren für Leute, die **arbeiten**;
|
||||
ein Mitarbeiter ist Gegenstand der Arbeit, nicht ihr Träger. Mit der Selbstauskunft kommt die fünfte
|
||||
Rolle `MITARBEITER` dazu, und sie ist die einzige, die **nicht** `lesen` darf.
|
||||
|
||||
**`selbstauskunft` ist ein Ersatz für `lesen`, kein Zusatz.** Darum hat auch ein `ADMIN` dieses
|
||||
Recht nicht: er sieht über `lesen` ohnehin alles, und ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine
|
||||
zweite Stelle, an der jemand die Einschränkung auf die eigene Person vergisst. Wer beides braucht,
|
||||
braucht zwei Konten — und genau das hält die Datenbank fest: der CHECK
|
||||
`Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle` verlangt, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, in beide
|
||||
Richtungen.
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**Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite.**
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`src/server/queries/selbstauskunft.ts` liefert Titel, Status, Zeitraum und Gerät — keine Schritte,
|
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keine Notizen, keine Kommentare, keine Anhänge. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen über Menschen
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(„Nutzerin war unkooperativ“) und Befehle mit Platzhaltern für Zugangsdaten; beides ist nicht dafür
|
||||
gedacht, gelesen zu werden. Eine Seite, die filtert, wäre eine Seite, die es vergessen kann.
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Geprüft wird das an der **Antwort** und nicht an der Seite: `tests/selbstauskunft.test.ts` hängt an
|
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einen Lauf eine Notiz, einen Kommentar, einen Anhang und einen Befehlsschritt mit
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`{{generiertes_passwort}}` und prüft, dass nichts davon durchkommt. Dazu ein struktureller Test, der
|
||||
das `select` selbst liest — denn eine Gegenprobe zeigte, dass der erste Test grün blieb, als das
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`select` versuchsweise Notizen mitholte: gerettet hatte ihn die Abbildungsfunktion, nicht die
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Abfrage.
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**Zugeordnet wird über den UPN, und mehrdeutig ist ein Fehler.** Zwei Kunden können dieselbe Person
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führen; ein `findFirst` entschiede dann nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht. Lieber
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kein Zugang als der falsche — die Anmeldung wird abgewiesen und der Fall protokolliert.
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**Die Weiche greift nur mit eingerichteter Gruppenzuordnung.** Ohne abgebildete Gruppen kann die
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Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker oder Mitarbeiter ist; dort bleibt alles wie vor
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#035. Das ist keine Vorsicht, sondern Notwendigkeit: ein Update, das jeden aussperrt, dem die
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Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
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## 5e. Der Aufkleber ist die Schnittstelle
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Jedes Objekt traegt einen QR-Aufkleber mit einem `tagCode`, der **nie geaendert
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@@ -276,8 +387,106 @@ Vom Mitarbeiter holt dieses Lesemodell **nur Name, UPN und Abteilung** — nicht
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alles und dann gefiltert. Ein Ausdruck liegt herum, wird kopiert und weitergegeben;
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was darauf steht, ist aus der Hand gegeben.
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## 5f-2. Bedingte Teile: zwei Filter, eine Reihenfolge
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Was ein Lauf zeigt, entsteht aus **zwei** Filtern uebereinander, und ihre
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Reihenfolge ist der ganze Inhalt von `geltendeStruktur` in
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`src/lib/bedingungen.ts`:
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1. **Die Abteilungsauswahl (#031)** — beim Start festgeschrieben in
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`Lauf.geltendeAbschnitte`. Festgeschrieben, weil ein archivierter Lauf genau
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die Schritte zeigen muss, die damals abgearbeitet wurden, und ein spaeterer
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Abteilungswechsel keinen Schritt entfernen darf, an dem eine Notiz haengt.
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2. **Die Bedingungen (#039)** — **laufend** ausgewertet. Eine Bedingung auf einer
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Variable liesse sich auch festschreiben; eine auf einem Schrittergebnis nicht,
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denn ihre Antwort entsteht erst waehrend der Arbeit. Ein Abschnitt
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„Nacharbeit“, der erscheint, wenn der Restore-Test fehlschlaegt, ist der Fall,
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fuer den es gebaut ist.
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Wer nur den ersten anwendet, bekommt Abschnitte, die nicht gelten; wer nur den
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zweiten anwendet, umgeht die Abteilungsregel. Drei Schichten brauchen beide — die
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Abschlussregel im Dienst, die Abarbeitung und die Druckansicht —, und
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`tests/bedingte-laeufe.test.ts` prueft **strukturell**, dass keine davon die
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zweite vergisst. Dieselbe Art Test wie „jede Seite prueft selbst“ (#038): die
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Zusage steht in der Vollstaendigkeit einer Liste, und die muss jemand bewachen.
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**Nicht entscheidbar heisst: gilt.** Hat niemand den Kontotyp angegeben, stehen
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beide Konto-Abschnitte da — genau wie vor #039. Auszublenden hiesse, eine Antwort
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zu erfinden, die niemand gegeben hat; und die Richtung, in die der Zweifel
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faellt, soll die harmlose sein.
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**Verwiesen wird ueber Titel-Pfade, nicht ueber Kennungen.** Vier Wege schreiben
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eine Struktur neu und geben dabei neue Kennungen: Import, Export, Seed und
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`entwurfSpeichern`. Eine Bedingung auf einer Kennung ueberlebte keinen davon —
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ein Titel-Pfad ueberlebt alle vier, und `bedingungAufloesen` ist fuer alle
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dieselbe Stelle. Dass eine Schritt-Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt,
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haelt ein Trigger: nach dem Veroeffentlichen waere ein fremder Verweis nicht mehr
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entscheidbar, und der Abschnitt erschiene stillschweigend immer.
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## 5f-3. Die Vier-Augen-Freigabe: eine Stelle, zwei Netze
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Verlangt eine Version eine Freigabe, haengt der Abschluss daran — und die Regel
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dahinter ist **eine Funktion**: `hatDaranGearbeitet` in
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`src/server/services/laeufe.ts`. Sie wird vor jeder Freigabe und vor jeder
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Zurueckweisung gerufen, genau wie `laufMussVeraenderbarSein` vor jeder Aenderung
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an einem Lauf. Zwei Stellen liefen auseinander, und die erste, die es vergisst,
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hebt die Regel auf.
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Gezaehlt wird dreierlei: wer den Lauf **angelegt** hat, wer ein
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**Schrittergebnis** gesetzt hat, und wer ihn **abgeschlossen** hat. Der
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Zustaendige gilt bewusst **nicht** als Bearbeiter — eine Zuweisung ist noch keine
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Arbeit, und waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne
|
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Gewinn.
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**Zwei Netze, nicht eines.** Die wichtigste Haelfte steht als CHECK in der
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Datenbank (`Lauf_freigabe_nicht_selbst`): der Ersteller gibt nicht frei, auch
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||||
dann nicht, wenn jemand an der Dienstschicht vorbei schreibt. Der Dienst prueft
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strenger, weil er in zwei weitere Tabellen sehen kann; ein CHECK braeuchte dafuer
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eine Unterabfrage.
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**Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`**, und das ist eine Entscheidung
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gegen Bequemlichkeit: sonst haengt die Vier-Augen-Regel daran, dass zufaellig ein
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zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
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Rechten — und das steht im Protokoll.
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||||
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**Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion.** Der Abschlussversuch
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scheitert mit `FreigabeFehlt`; `laufAbschliessen` faengt genau diesen Typ,
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reiht die Meldung an die Freigabeberechtigten ein und wirft weiter. Innerhalb
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||||
der Transaktion wuerde sie mitsamt dem Fehler zurueckgerollt — und dann wartet
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||||
ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index
|
||||
(`Zustellung_freigabe_einmal`) sorgt dafuer, dass mehrere Versuche nicht mehrere
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||||
Mails ergeben.
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## 5g. Der Verzeichnis-Abgleich: vier Schichten und eine Notbremse
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Eine Verzeichnisquelle hat seit #028 eine **Art** — `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM` —,
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und die erste Frage ist nicht, wie gelesen wird, sondern **in welche Richtung**:
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| Art | Richtung | Wo der Code liegt |
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|---|---|---|
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| `LDAP` | Laufzettel holt | `src/server/ldap/*` |
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| `GRAPH` | Laufzettel holt | `src/server/graph/*` |
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| `SCIM` | der Anbieter schickt | `src/app/api/scim/*`, `src/server/scim/*`, `src/server/services/scim.ts` |
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Die ersten zwei laufen durch **denselben** Abgleich; die eine Stelle, die die Art
|
||||
kennt, ist `eintraegeDerQuelleStroemen` in
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||||
`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts`. Eine zweite Verzweigung waere eine
|
||||
zweite Stelle, die sich an eine neue Quellenart erinnern muss, und die vergisst
|
||||
man.
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||||
**Bei `SCIM` gibt es keinen Abgleich**, und das ist an zwei Stellen gehalten:
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||||
`faelligeQuellen` nimmt solche Quellen nicht auf, und die Weiche wirft. Der Grund
|
||||
ist nicht Ordnungsliebe — ein Abgleich, der dort nichts liest und `ERFOLG` meldet,
|
||||
haette ueber die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert. Dasselbe Muster
|
||||
wie der Reviewbefund aus #016, nur mit einer anderen Ursache.
|
||||
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||||
Was beim Schreiben danach gilt, gilt fuer alle drei gleich: anlegen, uebernehmen,
|
||||
aktualisieren, deaktivieren, **nie loeschen** — auch ein `DELETE` eines
|
||||
SCIM-Anbieters setzt nur `aktiv = false`. Das **Token** einer SCIM-Quelle ist der
|
||||
einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt; es steht als argon2-Hash
|
||||
in der Datenbank, wird einmal angezeigt und kommt in keiner Sicht und keinem
|
||||
Protokolleintrag vor.
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||||
Das LDAP-Modul liegt unter `src/server/ldap/` und ist absichtlich in vier Dateien
|
||||
geteilt, von denen nur eine das Netz anfasst:
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@@ -56,6 +56,12 @@ Sitzungen ungültig *und* die verschlüsselt gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter
|
||||
- **[Anmeldung über authentik](authentik.md)** — OIDC-Provider, Gruppen auf Rollen, Notfallzugang
|
||||
- **[Sichern und Zurückspielen](sicherung.md)** — auf beiden Wegen, was in die Sicherung gehört und
|
||||
was nicht, und wie du prüfst, dass das Zurückspielen wirklich funktioniert
|
||||
- **[Entra ID als Verzeichnisquelle](entra-id.md)** — App-Registrierung, `User.Read.All`,
|
||||
Administratoreinwilligung, und was anders ist als bei einem lokalen AD
|
||||
- **[Benachrichtigungen](benachrichtigungen.md)** — SMTP einrichten, den Webhook prüfen, die
|
||||
Signatur nachrechnen, und wo man nachsieht, wenn keine Mail mehr ankommt
|
||||
- **[SCIM-Endpunkt](scim.md)** — die einzige Stelle, an der ein fremder Dienst von außen schreibend
|
||||
zugreift: das Token, was nicht unterstützt wird, und was der Reverse Proxy durchlassen muss
|
||||
|
||||
## Wo sonst noch etwas steht
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@@ -58,9 +58,16 @@ Lege in authentik vier Gruppen an und trage die Mitglieder ein:
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||||
| `lz-redakteur` | `REDAKTEUR` | Vorlagen anlegen, bearbeiten, veröffentlichen |
|
||||
| `lz-techniker` | `TECHNIKER` | Läufe starten, abarbeiten, abschließen, archivieren; Geräte pflegen |
|
||||
| `lz-leser` | `LESER` | nur lesen |
|
||||
| *(keine davon)* | `MITARBEITER` | **nur die eigenen Geräte**, siehe unten |
|
||||
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||||
Ist jemand in mehreren Gruppen, gewinnt die stärkere Rolle.
|
||||
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||||
> **Die fünfte Zeile hat keine Gruppe, und das ist Absicht.** Wer sich anmeldet und in keiner der
|
||||
> vier Gruppen steht, ist für Laufzettel ein Mitarbeiter des Hauses und bekommt die
|
||||
> Selbstauskunft — vorausgesetzt, er lässt sich einer Person im Verzeichnis zuordnen. Eine eigene
|
||||
> Gruppe dafür anzulegen hieße, jeden Mitarbeiter einzeln einzutragen; „alle übrigen“ ist genau die
|
||||
> Menge, die gemeint ist.
|
||||
|
||||
## 5. Laufzettel konfigurieren
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||||
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In der `.env`:
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@@ -93,11 +100,47 @@ docker compose up -d
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||||
- Ein unbekannter Benutzer wird beim ersten Login **angelegt** (JIT-Provisioning)
|
||||
- Die Rolle wird bei **jedem** Login aus `groups` neu gesetzt — eine Änderung in authentik greift
|
||||
ab der nächsten Anmeldung
|
||||
- Ist der Benutzer in keiner der vier Gruppen, bekommt er `LESER`
|
||||
- Ist der Benutzer in keiner der vier Gruppen, versucht Laufzettel, ihn über seinen **UPN** einer
|
||||
Person im Verzeichnis zuzuordnen. Klappt das, bekommt er `MITARBEITER` und sieht nur seine
|
||||
eigenen Geräte; klappt es nicht, wird die Anmeldung **abgewiesen** — mit einer Begründung auf der
|
||||
Anmeldeseite
|
||||
- **Bis Version 0.2.0 bekam er stattdessen `LESER`**, also Lesezugriff auf alle Läufe des Hauses.
|
||||
Wer das Verhalten von damals braucht, trägt die betreffenden Leute in `lz-leser` ein
|
||||
- Wer vor dem Login eine bestimmte Seite aufgerufen hat (z. B. `/t/LZ-7K3F9Q` nach dem Scannen
|
||||
eines QR-Codes), landet danach genau dort
|
||||
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||||
## 7. Notfallzugang
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||||
## 7. Selbstauskunft für Mitarbeiter
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Ein Mitarbeiter, der in keiner Rollengruppe steht, sieht unter **Meine Geräte** die Arbeiten an
|
||||
seinen eigenen Geräten — Titel, Zeitraum, Status. **Keine Schritte, keine Notizen, keine Kommentare,
|
||||
keine Anhänge**; warum, steht in `docs/architektur.md` unter „Warum ein Mitarbeiter keine Akteneinsicht bekommt“.
|
||||
|
||||
Zugeordnet wird über den **UPN**. Laufzettel liest ihn in dieser Reihenfolge:
|
||||
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||||
1. der Anspruch `upn` (so heißt er bei Entra ID)
|
||||
2. `preferred_username` (authentik und Keycloak schicken dort den Anmeldenamen)
|
||||
3. die Mailadresse
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||||
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||||
Verglichen wird mit `Mitarbeiter.upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung. Damit das greift,
|
||||
muss der UPN in authentik derselbe sein wie der im Active Directory — bei einem AD als Quelle von
|
||||
authentik ist er das meist von selbst.
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||||
|
||||
**Zwei Fälle, die bewusst nicht durchgehen:**
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| Fall | Was passiert |
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|---|---|
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| Zu dem UPN gibt es **keine aktive** Person | Anmeldung abgewiesen, mit Begründung auf der Anmeldeseite |
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||||
| Zu dem UPN gibt es **mehr als eine** Person | Anmeldung abgewiesen und im Protokoll festgehalten |
|
||||
|
||||
Der zweite Fall kommt im Modus **Dienstleistung** vor, wenn zwei Kunden dieselbe Person führen. Ein
|
||||
Zufallstreffer wäre dort schlimmer als kein Zugang: er entschiede nach Sortierung darüber, wessen
|
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Geräte jemand sieht.
|
||||
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||||
**Abschalten lässt sich das Ganze**, indem du keine Rollengruppen konfigurierst — dann greift die
|
||||
Weiche nicht, und alles bleibt wie vor 0.2.0. Oder indem du jeden, der hinein soll, in `lz-leser`
|
||||
einträgst.
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||||
## 8. Notfallzugang
|
||||
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||||
Fällt authentik aus, kommt niemand mehr in Laufzettel. Für diesen Fall gibt es den lokalen Login:
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@@ -112,7 +155,7 @@ Passwörter liegen als argon2-Hash in der Datenbank.
|
||||
Empfehlung: ein einziges lokales Admin-Konto, Passwort im Passwortmanager, `AUTH_LOCAL_ENABLED`
|
||||
im Normalbetrieb auf `false` und nur im Notfall umgestellt.
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## 8. Fehlersuche
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||||
## 9. Fehlersuche
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||||
| Symptom | Ursache |
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|---|---|
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@@ -0,0 +1,170 @@
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# Benachrichtigungen einrichten
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Laufzettel meldet vier Dinge, und nur diese vier:
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| Anlass | Wer bekommt es |
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|---|---|
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| Ein Lauf wird jemandem **zugewiesen** | der Zugewiesene |
|
||||
| Ein Lauf ist **überfällig** | der Zugewiesene, **einmal** je Lauf |
|
||||
| Ein Lauf wird **abgeschlossen** | der Zugewiesene und wer ihn angelegt hat |
|
||||
| Ein **Verzeichnisabgleich schlägt fehl** | alle aktiven Administratoren |
|
||||
|
||||
**Niemand bekommt Post über das, was er selbst gerade getan hat.** Das ist der häufigste Grund,
|
||||
Benachrichtigungen ganz abzuschalten, und deshalb fällt der Handelnde immer aus der Empfängerliste.
|
||||
|
||||
> **In keiner Nachricht steht ein Schrittinhalt.** Titel, Status, Gerät, Person, Frist und ein Link —
|
||||
> mehr nicht. Kein Wert, keine Notiz, kein Befehl, und damit auch kein `{{generiertes_passwort}}`.
|
||||
> Das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu und wird nirgends gespeichert; eine Mail dagegen liegt
|
||||
> für immer in einem Postfach, oft auf einem Server, der nicht im Haus steht.
|
||||
|
||||
## Was gebraucht wird
|
||||
|
||||
- **`APP_URL`**, damit der Link in der Mail irgendwohin führt. Fehlt sie, gehen die Meldungen
|
||||
trotzdem hinaus — die Einstellungsseite sagt es dann deutlich.
|
||||
- **Ein SMTP-Server** für Mail, **oder** eine Webhook-Adresse, **oder** beides. Ohne eines von beiden
|
||||
wird nichts eingereiht; es entstehen also keine Zeilen, die nie ankommen.
|
||||
|
||||
## Mail über SMTP
|
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||||
Unter **Admin → Einstellungen → Benachrichtigungen**:
|
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| Feld | Was hineingehört |
|
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|---|---|
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||||
| Host | `mail.firma.de` — der Mailserver des Hauses |
|
||||
| Port | `587` für StartTLS, `465` für TLS von Anfang an, `25` nur im eigenen Netz |
|
||||
| Benutzer | leer lassen, wenn der Server dem Rechner ohne Anmeldung traut |
|
||||
| Passwort | wird verschlüsselt gespeichert und **nie wieder angezeigt** |
|
||||
| Absender | `laufzettel@firma.de` — muss der Server akzeptieren |
|
||||
| TLS verlangen | an, außer der Server kann es wirklich nicht |
|
||||
|
||||
Dann **Speichern**, dann **Testmail schicken**. Die Testmail geht **direkt** hinaus und nicht über
|
||||
die Warteschlange: ein Fehler erscheint sofort und im Klartext, statt eine Minute später in einer
|
||||
Liste.
|
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|
||||
**Das Passwortfeld ist leer, obwohl ein Passwort gesetzt ist** — das ist Absicht. Leer heißt
|
||||
„unverändert lassen“. Sonst löschte jedes Speichern der übrigen Felder das Passwort mit.
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### Wenn die Testmail nicht ankommt
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||||
| Meldung | Ursache |
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|---|---|
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| `greeting never received` | `secure` passt nicht zum Port. Auf 587 gehört StartTLS, nicht TLS von Anfang an — Laufzettel entscheidet das selbst am Port, aber ein Server, der auf 465 StartTLS erwartet, ist falsch konfiguriert. |
|
||||
| `535 Authentication failed` | Benutzer oder Passwort stimmen nicht. Manche Server wollen die vollständige Mailadresse als Benutzernamen. |
|
||||
| `550 relay not permitted` | Der Server nimmt von dieser Maschine keine Mail für fremde Domains an. Entweder den Rechner freischalten oder sich anmelden. |
|
||||
| `self signed certificate` | Der Mailserver hat ein eigenes Zertifikat. Entweder ein richtiges einrichten oder TLS für diesen Server abschalten — im eigenen Netz ist das zweite vertretbar. |
|
||||
| `ECONNREFUSED` | Port falsch, oder eine Firewall dazwischen. |
|
||||
|
||||
## Webhook
|
||||
|
||||
Dieselben vier Anlässe als `POST` mit JSON-Rumpf:
|
||||
|
||||
```json
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||||
{
|
||||
"anlass": "LAUF_ABGESCHLOSSEN",
|
||||
"betreff": "Laufzettel abgeschlossen: „PC Neuinstallation – PC-001“",
|
||||
"link": "https://laufzettel.firma.de/laeufe/cmu…",
|
||||
"laufId": "cmu…",
|
||||
"verzeichnisquelleId": null,
|
||||
"zeitpunkt": "2026-10-05T08:00:00.000Z"
|
||||
}
|
||||
```
|
||||
|
||||
`anlass` steht vorn, damit sich ohne Auspacken filtern lässt. Auch hier: **keine Schrittinhalte.**
|
||||
|
||||
Als erfolgreich gilt nur eine Antwort mit `2xx`. Alles andere ist ein Fehlschlag und wird wiederholt.
|
||||
|
||||
### Die Signatur nachrechnen
|
||||
|
||||
Ist ein Geheimnis gesetzt, trägt jede Anfrage den Kopf:
|
||||
|
||||
```
|
||||
X-Laufzettel-Signatur: t=1762334400,v1=9f86d08188...
|
||||
```
|
||||
|
||||
Signiert wird `<t>.<rumpf>` mit HMAC-SHA256. **Der Zeitstempel ist Teil der signierten Nachricht**,
|
||||
nicht Beiwerk — stünde er nur daneben, könnte ihn jeder ändern, ohne die Signatur zu brechen, und
|
||||
eine abgefangene Nachricht ließe sich in einem Jahr noch einspielen.
|
||||
|
||||
So prüft die Gegenseite (Node, aber in jeder Sprache dasselbe):
|
||||
|
||||
```js
|
||||
import { createHmac, timingSafeEqual } from "node:crypto";
|
||||
|
||||
function pruefen(geheimnis, rumpf, kopf) {
|
||||
const teile = Object.fromEntries(kopf.split(",").map((s) => s.split("=")));
|
||||
const alter = Math.abs(Math.floor(Date.now() / 1000) - Number(teile.t));
|
||||
if (alter > 300) return false; // älter als fünf Minuten: ablehnen
|
||||
|
||||
const erwartet = createHmac("sha256", geheimnis).update(`${teile.t}.${rumpf}`).digest("hex");
|
||||
// Zeitkonstant vergleichen, nicht mit ===
|
||||
return timingSafeEqual(Buffer.from(erwartet), Buffer.from(teile.v1));
|
||||
}
|
||||
```
|
||||
|
||||
Drei Dinge, die dabei schiefgehen:
|
||||
|
||||
1. **Den Rumpf vorher geparst und wieder serialisiert.** Dann stimmt die Signatur nicht mehr —
|
||||
`JSON.stringify` setzt Leerzeichen und Reihenfolge anders. Signiert wird der **rohe** Rumpf, also
|
||||
vor jeder Verarbeitung lesen.
|
||||
2. **Mit `===` verglichen.** Das bricht beim ersten Unterschied ab; aus der Dauer ließe sich die
|
||||
richtige Signatur Zeichen für Zeichen erraten. `timingSafeEqual` oder das Äquivalent benutzen.
|
||||
3. **Nur „zu alt“ geprüft.** Eine Nachricht mit Zeitstempel im Jahr 2040 wäre dann für immer gültig.
|
||||
Der Abstand gehört in **beide** Richtungen geprüft.
|
||||
|
||||
Ohne Geheimnis fehlt die Kopfzeile ganz, statt dass eine leere Signatur Sicherheit vortäuscht.
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||||
|
||||
## Die Warteschlange
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||||
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||||
**Eingereiht wird sofort, gesendet nicht.** Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken blockieren:
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||||
der Dienst schreibt eine Zeile, und ein Zeitplan im selben Prozess schickt sie — jede Minute, kein
|
||||
zweiter Dienst, kein Systemd-Timer.
|
||||
|
||||
Ein Fehlschlag wird wiederholt, mit wachsendem Abstand: nach **1, 5, 30 und 120 Minuten**. Beim
|
||||
fünften Fehlschlag gibt Laufzettel auf und lässt die Zeile als **aufgegeben** stehen.
|
||||
|
||||
> **Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine.** Unter **Admin → Zustellungen** steht, was
|
||||
> hinausgegangen ist und was nicht — mit Grund. Sieh dort hin, wenn jemand sagt, er bekomme keine
|
||||
> Mails: fast immer ist das SMTP-Passwort abgelaufen, und ohne diese Seite merkt es wochenlang
|
||||
> niemand, weil jeder Lauf weiter funktioniert.
|
||||
|
||||
Betreff und Rumpf stehen **fertig** in der Zeile. Eine Meldung sagt, was damals war; würde der Text
|
||||
erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
|
||||
|
||||
### Mehrere Instanzen
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||||
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||||
Läuft Laufzettel hinter einem Lastverteiler mehrfach, nimmt genau eine Instanz je Durchgang die
|
||||
Warteschlange — über eine Sperre in der Datenbank, dieselbe Mechanik wie beim Verzeichnisabgleich.
|
||||
Ohne sie bekäme jeder Empfänger jede Mail doppelt. Dafür ist nichts einzurichten.
|
||||
|
||||
## Je Person abschalten
|
||||
|
||||
Unter **Admin → Benutzer** schaltet der **Mail**-Knopf die Benachrichtigungen einer Person ab. Das
|
||||
gilt auch für das eigene Konto — sich selbst zu deaktivieren wäre ein Eigentor, seine eigene Post
|
||||
abzustellen ist der häufigste Wunsch überhaupt.
|
||||
|
||||
Wer abgeschaltet hat, bekommt keine Zeile und keinen Fehler: es wird gar nichts eingereiht. Ein
|
||||
deaktiviertes Konto ebenso.
|
||||
|
||||
## Was nicht gemeldet wird
|
||||
|
||||
- **Ein Kommentar oder ein angehängtes Foto.** Das sieht die Live-Aktualisierung in der
|
||||
Abarbeitungsansicht sofort; eine Mail dafür wäre Lärm.
|
||||
- **Ein einzelner abgehakter Schritt.** Dasselbe.
|
||||
- **Ein archivierter Lauf.** Archivieren ist eine Aufräumarbeit, keine Nachricht.
|
||||
|
||||
Mehr Anlässe wären ein Benachrichtigungsbaukasten, und der ist eine Phase für sich. Diese vier decken
|
||||
ab, was im Betrieb wirklich fehlt.
|
||||
|
||||
## Prüfen, dass es läuft
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
# Steht etwas in der Warteschlange, das nicht hinausgeht?
|
||||
docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel -tAc \
|
||||
"SELECT zustand, count(*) FROM \"Zustellung\" GROUP BY zustand"
|
||||
```
|
||||
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||||
Nativ dasselbe über `sudo -u postgres psql -d laufzettel -tAc "…"`.
|
||||
|
||||
Steht dort etwas unter `AUFGEGEBEN`, schau unter **Admin → Zustellungen** nach dem Grund. Alles unter
|
||||
`OFFEN` oder `FEHLGESCHLAGEN` regelt der Zeitplan von selbst — es sei denn, es steht dort seit
|
||||
Stunden, dann läuft der Prozess nicht oder `ZEITPLAN_AKTIV` ist auf `false`.
|
||||
@@ -0,0 +1,126 @@
|
||||
# Entra ID als Verzeichnisquelle
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||||
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||||
Ein Haus ohne lokales Active Directory hat kein LDAP, auf das sich zeigen ließe. Für reine
|
||||
Microsoft-365-Umgebungen liest Laufzettel über **Microsoft Graph** — mit denselben Regeln wie der
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||||
LDAP-Abgleich: anlegen, aktualisieren, deaktivieren, **nie löschen**.
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||||
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||||
> **Dieser Weg ist nicht gegen einen echten Mandanten gelaufen.** Geprüft ist er gegen einen
|
||||
> HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten Graph-Antworten (`tests/graph.test.ts`), und die Form dieser
|
||||
> Antworten stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt. Die Prüfliste am Ende dieser
|
||||
> Seite gehört einmal abgearbeitet, so wie bei Proxmox (#024).
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||||
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||||
## Was in Entra ID einzurichten ist
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### 1. App-Registrierung anlegen
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Im Entra-Portal unter **Identität → Anwendungen → App-Registrierungen → Neue Registrierung**:
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| Feld | Wert |
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|---|---|
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| Name | `Laufzettel Verzeichnisabgleich` |
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| Unterstützte Kontotypen | **Nur Konten in diesem Organisationsverzeichnis** |
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| Umleitungs-URI | **keiner** — Laufzettel meldet sich als Anwendung an, nicht im Namen eines Menschen |
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Notiere von der Übersichtsseite die **Anwendungs-ID (Client)** und die **Verzeichnis-ID (Mandant)**.
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||||
### 2. Berechtigung erteilen
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Unter **API-Berechtigungen → Berechtigung hinzufügen → Microsoft Graph →
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Anwendungsberechtigungen**:
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| Berechtigung | Wofür |
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|---|---|
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| `User.Read.All` | die Benutzer lesen |
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Dann **Administratoreinwilligung erteilen**. Ohne diesen Klick antwortet Graph mit `403` und
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`Authorization_RequestDenied` — Laufzettel nennt den Grund in der Fehlermeldung, weil ihn sonst
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niemand errät.
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> **Anwendungsberechtigung, nicht delegierte.** Der Abgleich läuft nachts, wenn niemand angemeldet
|
||||
> ist; eine delegierte Berechtigung braucht einen angemeldeten Menschen und funktioniert dort nicht.
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||||
`Directory.Read.All` wird **nicht** gebraucht. `User.Read.All` deckt die Benutzer und über
|
||||
`$expand=manager` auch den Vorgesetzten ab — die weitergehende Berechtigung wäre mehr Zugriff, als
|
||||
die Aufgabe verlangt.
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### 3. Geheimnis erzeugen
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Unter **Zertifikate & Geheimnisse → Neuer geheimer Clientschlüssel**. Die Laufzeit ist eine
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||||
Entscheidung mit Folgen: **läuft das Geheimnis ab, hört der Abgleich auf, und niemand merkt es**,
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||||
weil jeder Lauf weiter funktioniert. Setz dir eine Erinnerung, und sieh unter **Verwaltung →
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||||
Verzeichnis** nach dem Status, wenn Personen nicht mehr aktualisiert werden.
|
||||
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||||
Der Wert ist **nur beim Anlegen sichtbar**. Kopier ihn sofort.
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||||
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||||
## In Laufzettel einrichten
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Unter **Verwaltung → Verzeichnis → Quelle anlegen**, Art **Microsoft Graph**:
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| Feld | Wert |
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|---|---|
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||||
| Mandanten-ID | die Verzeichnis-ID oder der Domänenname (`contoso.onmicrosoft.com`) |
|
||||
| Anwendungs-ID | die Anwendungs-ID (Client) aus Schritt 1 |
|
||||
| Client-Secret | der Wert aus Schritt 3 — wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt |
|
||||
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||||
Dann **Verbindung testen**: es erscheinen die ersten zehn zugeordneten Personen. Steht dort nichts,
|
||||
hilft die Tabelle unter „Wenn es klemmt“.
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## Was anders ist als bei einem lokalen AD
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| | LDAP (AD) | Microsoft Graph (Entra ID) |
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|---|---|---|
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||||
| Dauerhafte Kennung | `objectGUID` (binär, umsortiert) | `id` (GUID als Text) |
|
||||
| Nachname | `sn` | `surname` |
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||||
| Funktion | `title` | `jobTitle` |
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||||
| Anmeldename | `sAMAccountName` | `onPremisesSamAccountName` |
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||||
| Vorgesetzter | `manager` als DN, danach aufgelöst | `manager` direkt als Kennung |
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||||
| Deaktivierte Konten | über den Filter ausgeschlossen | über `$filter=accountEnabled eq true` |
|
||||
| `{{ou}}` | aus dem DN | **leer** |
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||||
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||||
### `{{ou}}` bleibt leer, und das ist Absicht
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||||
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||||
Entra ID hat keinen DN und keine OU. Etwas hineinzudeuten — den Abteilungsnamen, eine erfundene
|
||||
Struktur — wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen kann, und er sähe richtig aus.
|
||||
|
||||
Steht an der **Abteilung** eine Ziel-OU gepflegt, nimmt Laufzettel die (`{{ou}}` hat zwei Quellen,
|
||||
siehe `docs/architektur.md`). Wer OU-abhängige Befehle fährt, braucht ein lokales AD — oder pflegt
|
||||
die Ziel-OU je Abteilung von Hand.
|
||||
|
||||
### `{{sam}}` ist leer ohne AD-Synchronisierung
|
||||
|
||||
`onPremisesSamAccountName` kommt aus einem lokalen AD. Ein Mandant, der nie eines hatte, liefert dort
|
||||
nichts — eine reine Cloud-Umgebung hat keinen Anmeldenamen in diesem Sinn. Vorlagen, die `{{sam}}`
|
||||
benutzen, zeigen dann einen leeren Wert; gemeint ist meist ohnehin der UPN.
|
||||
|
||||
### Die Art einer Quelle lässt sich nicht ändern
|
||||
|
||||
An ihr hängt, was die dauerhafte Kennung bedeutet. Nach einem Wechsel von LDAP auf Graph würde
|
||||
**kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt**: der nächste Abgleich legte die ganze Belegschaft neu an
|
||||
und setzte die alten Zeilen auf `aktiv = false` — mit allen Läufen und Geräten daran.
|
||||
|
||||
Wer wechselt, legt eine **zweite** Quelle an und lässt die erste stehen, bis die Personen übernommen
|
||||
sind. Laufzettel übernimmt dabei von Hand angelegte und bereits vorhandene Personen über Name und
|
||||
Mailadresse, statt Dubletten anzulegen (#016).
|
||||
|
||||
## Wenn es klemmt
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||||
|
||||
| Meldung | Ursache |
|
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|---|---|
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||||
| `401` beim Anmelden | Mandant, Anwendungs-ID oder Geheimnis stimmen nicht — oder das Geheimnis ist abgelaufen. Die ausführliche Antwort von Entra ID steht im Protokoll des Dienstes, nicht in der Oberfläche: sie nennt Mandant und Anwendung. |
|
||||
| `403 Authorization_RequestDenied` | Die Administratoreinwilligung für `User.Read.All` fehlt. Erteilen und erneut testen. |
|
||||
| `Invalid expand clause` | Sollte nicht vorkommen — Laufzettel baut `$expand=manager($select=id)` mit unkodierten Klammern. Tritt es auf, steht ein Proxy dazwischen, der die Adresse umschreibt. |
|
||||
| Verbindung testen zeigt niemanden | Der Mandant hat keine Benutzer mit `accountEnabled = true`, oder alle wurden übersprungen. Die Liste der Übersprungenen steht unter dem Ergebnis. |
|
||||
| Personen werden nicht mehr aktualisiert | Zuerst den Status der Quelle ansehen. Fast immer ist das Client-Secret abgelaufen. |
|
||||
|
||||
## Prüfliste für den ersten echten Lauf
|
||||
|
||||
Diese Punkte sind **nicht** automatisiert geprüft — sie brauchen einen echten Mandanten:
|
||||
|
||||
- [ ] App-Registrierung angelegt, `User.Read.All` als **Anwendungs**berechtigung, Einwilligung erteilt
|
||||
- [ ] „Verbindung testen“ zeigt die ersten zehn Personen mit richtigen Namen und Abteilungen
|
||||
- [ ] Der Vorgesetzte steht bei jemandem, der einen hat (`manager` über `$expand`)
|
||||
- [ ] Erster Abgleich legt an; die Zahl passt zur Zahl der aktiven Konten im Mandanten
|
||||
- [ ] Zweiter Abgleich legt **nichts** an und meldet nur Änderungen
|
||||
- [ ] Ein Konto in Entra ID sperren → nächster Abgleich setzt `aktiv = false`, löscht aber nichts
|
||||
- [ ] Ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern: der Seitenabruf über `@odata.nextLink` läuft durch
|
||||
- [ ] Nach einem abgelaufenen Geheimnis steht der Grund an der Quelle und nicht nur im Log
|
||||
@@ -58,6 +58,14 @@ laufzettel.firma.de {
|
||||
# gerade beim Neustart. Der Pfad braucht keine Anmeldung.
|
||||
health_uri /api/gesundheit
|
||||
health_interval 30s
|
||||
|
||||
# Die Live-Aktualisierung ist ein Ereignisstrom (#033). Caddy erkennt das
|
||||
# heute an `Content-Type: text/event-stream` und reicht von sich aus
|
||||
# sofort durch – ausdruecklich gesetzt bleibt es auch dann richtig, wenn
|
||||
# eine Fassung das einmal anders handhabt. Ohne sofortiges Durchreichen
|
||||
# sammelt der Proxy den Strom, und die Seite sieht aus, als sei sie
|
||||
# haengen geblieben.
|
||||
flush_interval -1
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
```
|
||||
@@ -102,9 +110,16 @@ server {
|
||||
ssl_certificate /etc/letsencrypt/live/laufzettel.firma.de/fullchain.pem;
|
||||
ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/laufzettel.firma.de/privkey.pem;
|
||||
|
||||
# Der CSV-Import schickt die Datei als Text durch eine Server Action. nginx
|
||||
# laesst von sich aus nur 1 MB durch und waere damit die erste Wand.
|
||||
client_max_body_size 8m;
|
||||
# Der CSV-Import schickt die Datei als Text durch eine Server Action, und
|
||||
# seit #032 haengt jemand Fotos an Schritte. nginx laesst von sich aus nur
|
||||
# 1 MB durch und waere damit die erste Wand.
|
||||
#
|
||||
# **Muss ueber `ANHANG_MAX_MB` liegen.** Steht dort die Vorgabe 10, dann
|
||||
# reichen 8m nicht: ein 10-MB-Foto scheitert an nginx mit „413 Request
|
||||
# Entity Too Large“, und die Meldung der Anwendung („Erlaubt sind hoechstens
|
||||
# 10,0 MB“) kommt nie zum Zuge. Wer die Grenze in der Anwendung anhebt,
|
||||
# hebt sie hier mit an — mit etwas Luft fuer den Rahmen des Formulars.
|
||||
client_max_body_size 12m;
|
||||
|
||||
location / {
|
||||
proxy_pass http://127.0.0.1:3000;
|
||||
@@ -117,12 +132,22 @@ server {
|
||||
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
|
||||
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
|
||||
|
||||
# Der Lauf fragt seinen Zustand alle zehn Sekunden nach; 90 s sind
|
||||
# reichlich und fangen einen langsamen Verzeichnis-Abgleich mit ab.
|
||||
# Die Abarbeitungsansicht haelt seit #033 einen **offenen** Strom auf
|
||||
# /api/laeufe/<id>/zustand. Der Server schickt alle 25 s einen
|
||||
# Herzschlag, damit nginx die stille Verbindung nicht schliesst; 90 s
|
||||
# sind reichlich dafuer und fangen einen langsamen Verzeichnis-Abgleich
|
||||
# mit ab. **Unter 30 s darf dieser Wert nicht fallen**, sonst reisst der
|
||||
# Strom zwischen zwei Herzschlaegen immer wieder ab.
|
||||
proxy_read_timeout 90s;
|
||||
|
||||
# Next liefert Seiten stroemend aus. Ohne das haelt nginx die Antwort
|
||||
# zusammen, und die Seite erscheint spuerbar spaeter auf einmal.
|
||||
# Next liefert Seiten stroemend aus, und die Live-Aktualisierung ist ein
|
||||
# Ereignisstrom. Ohne das haelt nginx die Antwort zusammen: die Seite
|
||||
# erscheint spuerbar spaeter auf einmal, und vom Strom kommt gar nichts
|
||||
# an — sie sieht dann aus, als sei sie haengen geblieben.
|
||||
#
|
||||
# Die Anwendung schickt zusaetzlich `X-Accel-Buffering: no` auf der
|
||||
# Antwort des Stroms. Das wirkt auch, wenn hier `on` stuende, und deckt
|
||||
# genau diesen einen Pfad ab; die Zeile hier gilt fuer alles andere.
|
||||
proxy_buffering off;
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,159 @@
|
||||
# SCIM-Endpunkt betreiben
|
||||
|
||||
Laufzettel kann Personen aus einem Verzeichnis **holen** (LDAP, Microsoft Graph) oder sich
|
||||
**beliefern lassen**. Der zweite Weg ist SCIM 2.0, und er ist die einzige Stelle, an der ein
|
||||
fremder Dienst von außen schreibend auf Laufzettel zugreift. Diese Seite beschreibt, was der
|
||||
Betreiber dafür wissen muss. Wie eine Quelle eingerichtet wird, steht in
|
||||
[Kapitel 06 der Anleitung](../anleitung/06-verzeichnis.md#scim-der-anbieter-schickt).
|
||||
|
||||
## Was der Endpunkt ist
|
||||
|
||||
| | |
|
||||
|---|---|
|
||||
| Adresse | `https://<APP_URL>/api/scim/v2` |
|
||||
| Anmeldung | `Authorization: Bearer <Token>`, ein Token je Quelle |
|
||||
| Medientyp | `application/scim+json` |
|
||||
| Normen | RFC 7643 (Schema), RFC 7644 (Protokoll) |
|
||||
|
||||
Vollständig:
|
||||
|
||||
```
|
||||
GET /api/scim/v2/ServiceProviderConfig
|
||||
GET /api/scim/v2/Schemas
|
||||
GET /api/scim/v2/ResourceTypes
|
||||
GET /api/scim/v2/Users?filter=userName eq "…"
|
||||
POST /api/scim/v2/Users
|
||||
GET /api/scim/v2/Users/{id}
|
||||
PUT /api/scim/v2/Users/{id}
|
||||
PATCH /api/scim/v2/Users/{id}
|
||||
DELETE /api/scim/v2/Users/{id}
|
||||
```
|
||||
|
||||
Die drei Beschreibungs-Endpunkte sind nicht Zierde: manche Anbieter, Entra ID darunter, fragen sie
|
||||
beim „Test Connection“ ab und weigern sich sonst anzufangen. Sie verlangen **ebenfalls** ein Token.
|
||||
|
||||
## Was nicht unterstützt wird — und warum das so gemeldet wird
|
||||
|
||||
`ServiceProviderConfig` sagt ausdrücklich `supported: false` für `bulk`, `sort`, `filter` und
|
||||
`etag`. Die **Verneinungen** sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der `bulk` für
|
||||
unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet, und meldet das als Fehler der
|
||||
Gegenseite.
|
||||
|
||||
Nicht umgesetzt sind außerdem:
|
||||
|
||||
- **`/Groups`.** Laufzettel führt keine Gruppen. Rollen entstehen beim Anmelden aus den
|
||||
OIDC-Gruppen (siehe [`authentik.md`](authentik.md)), nicht aus dem Provisioning. Ein Anbieter,
|
||||
der Gruppen zuweisen will, bekommt nichts zugewiesen — `ResourceTypes` nennt nur `User`.
|
||||
- **Allgemeine Filter.** Unterstützt wird genau `userName eq "…"` — die Frage, die ein Anbieter vor
|
||||
jedem Anlegen stellt. Alles andere ergibt `400` mit `scimType: invalidFilter`. Das ist Absicht:
|
||||
einen unverstandenen Filter zu ignorieren und **alle** Personen zu liefern wäre die gefährlichere
|
||||
Antwort, denn der Anbieter schlösse daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie nie
|
||||
an.
|
||||
- **Paginierung über 200 Einträge.** Ein `GET /Users` ohne Filter liefert höchstens 200 Zeilen. Die
|
||||
Anbieter fragen gefiltert; ein voller Abzug ist keine Betriebsart dieses Endpunkts.
|
||||
|
||||
## Das Token
|
||||
|
||||
Ein Token je Quelle, erzeugt unter **Admin → Verzeichnis**, Form `lzscim_` + 43 Zeichen aus
|
||||
`randomBytes(32)`.
|
||||
|
||||
- Es steht in der Datenbank **nur als argon2-Hash**. Ein CHECK hält das fest
|
||||
(`Verzeichnisquelle_scimtoken_gehasht`): ein roh gespeichertes Token weist die Datenbank ab, auch
|
||||
wenn jemand am Dienst vorbei schreibt.
|
||||
- Es wird **einmal** angezeigt, direkt nach dem Erzeugen. Danach gibt es keinen Weg, es zu lesen —
|
||||
auch nicht für einen Administrator, auch nicht aus einem Backup der Anwendung.
|
||||
- Es erscheint in **keinem Protokolleintrag**. Vermerkt wird „SCIM-Token erzeugt“ mit dem Namen der
|
||||
Quelle, nicht das Token; das Protokoll ist in der Anwendung ansehbar.
|
||||
- Ein neues ersetzt das alte. Es gibt genau eines je Quelle — zwei gültige wären zwei Dinge, die man
|
||||
widerrufen muss, und eines davon vergisst man.
|
||||
|
||||
**Das Token ist der einzige Mandantenbeweis, den eine Zustellung mitbringt.** Aus ihm folgt die
|
||||
Quelle, aus der Quelle der Kunde, und daran hängt, welche Personen die Anfrage sehen und ändern
|
||||
darf. Ein Token einer anderen Quelle bekommt auf deren Personen `404` und nicht `403`: ob es eine
|
||||
Person gibt, ist für eine fremde Quelle keine Auskunft.
|
||||
|
||||
Gleiche Antwort für **kein Token** und **falsches Token**: `401` mit
|
||||
`WWW-Authenticate: Bearer realm="Laufzettel SCIM"`. Die Unterscheidung wäre eine Auskunft darüber,
|
||||
ob ein geratenes Token die richtige Form hat.
|
||||
|
||||
Widerrufen geht jederzeit über **Token widerrufen**. Eine Quelle **stilllegen**, ohne das Token beim
|
||||
Anbieter zu entfernen, geht über das Häkchen **Zustellungen annehmen** — der Endpunkt antwortet dann
|
||||
ebenfalls mit `401`.
|
||||
|
||||
## Reverse Proxy
|
||||
|
||||
Der Pfad `/api/scim/` braucht **keine Sonderbehandlung**, aber er muss durchgelassen werden. Wer vor
|
||||
Laufzettel eine Regel hat, die `/api/` einschränkt oder nur bekannte Pfade weiterleitet, trägt ihn
|
||||
ein. Drei Punkte:
|
||||
|
||||
- **Kein Cache.** Der Endpunkt setzt `Cache-Control: no-store` auf jede Antwort; ein Proxy, der das
|
||||
überschreibt, liefert veraltete Personenlisten.
|
||||
- **Der `Authorization`-Kopf muss ankommen.** Manche Konfigurationen entfernen ihn, wenn davor eine
|
||||
eigene Authentifizierung sitzt. Dann kommt jede Zustellung als `401` zurück.
|
||||
- **Eine Zustellung ist klein**, einige Kilobyte. Die Grenzen für Anhänge
|
||||
(`client_max_body_size`, siehe [`reverse-proxy.md`](reverse-proxy.md)) reichen weit aus.
|
||||
|
||||
Eine IP-Einschränkung auf die Adressen des Anbieters ist möglich und sinnvoll, wenn er feste hat.
|
||||
authentik im eigenen Haus hat welche; Entra ID nicht zuverlässig — Microsoft veröffentlicht die
|
||||
Bereiche, aber sie ändern sich, und eine veraltete Liste sperrt das Provisioning aus.
|
||||
|
||||
## Was im Betrieb auffällt
|
||||
|
||||
**Es wird nicht abgeglichen.** Eine SCIM-Quelle taucht im Zeitplan nicht auf. Das ist wichtig und
|
||||
nicht nur Kosmetik: ein Abgleich, der an einer SCIM-Quelle nichts liest und „Erfolg“ meldet, würde
|
||||
über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktivieren. Der Zeitplan lässt sie deshalb aus, und
|
||||
„Jetzt abgleichen“ bricht mit einer Erklärung ab.
|
||||
|
||||
**`DELETE` deaktiviert.** Der Anbieter bekommt `204`, die Zeile bleibt mit `aktiv = false`. An einer
|
||||
Person hängen Läufe und Geräte; ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können,
|
||||
für wen er lief. Das steht auch in der Anleitung, weil es sonst wie ein Fehler wirkt.
|
||||
|
||||
**Protokolleinträge haben keinen Benutzer.** Jede Zustellung schreibt einen `Protokoll`-Eintrag mit
|
||||
der Quelle als Urheber („Person angelegt (SCIM: authentik)“) und ohne `benutzerId`. Das ist ein
|
||||
Systemlauf wie der Zeitplan; ein erfundener Administrator wäre eine Lüge im Protokoll.
|
||||
|
||||
**„Letzte Zustellung“ ist die Lebenszeichenanzeige.** Sie steht an der Quelle und wird bei jeder
|
||||
Anfrage gesetzt, die etwas geschrieben hat. Steht dort nichts, ist die Einrichtung beim Anbieter
|
||||
nicht fertig — nicht die Verbindung kaputt, denn es gibt keine.
|
||||
|
||||
## Prüfen von Hand
|
||||
|
||||
Mit dem Token aus der Oberfläche, von einem Rechner aus, der die öffentliche Adresse erreicht:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
TOKEN='lzscim_…'
|
||||
BASIS='https://laufzettel.firma.de/api/scim/v2'
|
||||
|
||||
# 1. Antwortet der Endpunkt überhaupt, und gilt das Token?
|
||||
curl -s -H "Authorization: Bearer $TOKEN" "$BASIS/ServiceProviderConfig" | head -c 400
|
||||
|
||||
# 2. Ohne Token muss 401 kommen.
|
||||
curl -s -o /dev/null -w '%{http_code}\n' "$BASIS/Users"
|
||||
|
||||
# 3. Die Frage, die jeder Anbieter vor dem Anlegen stellt.
|
||||
curl -s -H "Authorization: Bearer $TOKEN" \
|
||||
--get --data-urlencode 'filter=userName eq "mhuber@firma.example"' "$BASIS/Users"
|
||||
```
|
||||
|
||||
Die zweite Zeile muss `401` ausgeben. Kommt dort `200`, läuft etwas vor Laufzettel, das den
|
||||
`Authorization`-Kopf selbst setzt — dann ist der Endpunkt offen, und das gehört sofort behoben.
|
||||
|
||||
Anlegen von Hand ist zum Prüfen **nicht** nötig und auch nicht empfehlenswert: die Person stünde
|
||||
danach in der Quelle, und der Anbieter kennt sie nicht. Löschen lässt sie sich nicht, nur
|
||||
deaktivieren.
|
||||
|
||||
## Fehlerbilder
|
||||
|
||||
| Antwort | Ursache |
|
||||
|---|---|
|
||||
| `401` | Token falsch, widerrufen, oder **Zustellungen annehmen** nicht angehakt. |
|
||||
| `404` auf eine bekannte Person | Sie gehört zu einer anderen Quelle. Jedes Token sieht nur seine eigene. |
|
||||
| `409 uniqueness` | Die Person gibt es in dieser Quelle schon — richtige Antwort auf ein wiederholtes `POST`, kein Datenverlust. |
|
||||
| `400 invalidFilter` | Ein Filter außer `userName eq "…"`. |
|
||||
| `400 invalidSyntax` | Kein gültiges JSON, oder ein `PATCH` ohne `Operations`. |
|
||||
| `500` | Ein Fehler in Laufzettel. Die Einzelheiten stehen im Protokoll des Dienstes, **nicht** in der Antwort: eine Datenbankmeldung nennt Host, Port und Benutzernamen. |
|
||||
|
||||
`docker compose logs -f web` beziehungsweise `journalctl -u laufzettel -f` zeigt die Zeilen, die
|
||||
hinter einem `500` stehen, und auch die Pfade, die ein `PATCH` mitgeschickt und Laufzettel übergangen
|
||||
hat (`SCIM-PATCH: übergangene Pfade: …`) — die sind kein Fehler, aber die Antwort auf die Frage
|
||||
„warum steht das Feld nicht drin“.
|
||||
+140
-23
@@ -11,12 +11,19 @@ ebenfalls einfach, aber nur, wenn man es einmal geübt hat.
|
||||
|
||||
## Was gesichert werden muss
|
||||
|
||||
Zwei Dinge, und nur diese zwei:
|
||||
Drei Dinge, und nur diese drei:
|
||||
|
||||
| | Was | Wo |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| **1** | **Die Datenbank.** Alles Veränderliche steckt darin: Läufe, Vorlagen, Schrittergebnisse, Kommentare, Geräte, Personen, Tag-Codes, Protokoll. | `pg_dump`, siehe unten |
|
||||
| **1** | **Die Datenbank.** Läufe, Vorlagen, Schrittergebnisse, Kommentare, Geräte, Personen, Tag-Codes, Protokoll. | `pg_dump`, siehe unten |
|
||||
| **2** | **Die Geheimnisse.** `APP_SECRET` und das Datenbank-Passwort. | Compose: die `.env` · Nativ: `/etc/laufzettel/laufzettel.env` |
|
||||
| **3** | **Die Anhänge.** Die Dateien und Fotos an den Schritten. | Volume `laufzettel_anhaenge` · Nativ: `ANHAENGE_PFAD`, von `install.sh` auf `/var/lib/laufzettel/anhaenge` gesetzt |
|
||||
|
||||
> **Die Anhänge sind seit #032 dabei, und sie sind die Falle.** In der Datenbank stehen nur ihre
|
||||
> **Metadaten** — Name, Typ, Größe, Prüfsumme. Die Dateien selbst liegen im Dateisystem. Eine
|
||||
> Sicherung, die nur `pg_dump` macht, sieht vollständig aus und ist es nicht: nach dem Zurückspielen
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> stehen die Anhänge in der Oberfläche, und jeder Klick darauf meldet, dass die Datei fehlt.
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> Datenbank und Verzeichnis gehören **zum selben Zeitpunkt** gesichert.
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**Warum die Geheimnisse dazugehören:** `APP_SECRET` verschlüsselt nicht nur die Sitzungs-Cookies,
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sondern auch die gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter. Spielst du eine Datenbank in eine Installation
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@@ -29,9 +36,8 @@ Sicher die beiden Dinge getrennt und leg das Geheimnis dahin, wo auch die restli
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Hauses liegen — in den Passwortmanager. Eine Datei mit `APP_SECRET` neben dem Datenbank-Abzug auf
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derselben Netzwerkfreigabe hebt den Zweck der Verschlüsselung auf.
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**Was nicht gesichert werden muss:** Die Anwendung hält keinen veränderlichen Zustand auf der Platte.
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Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien. Der Quellcode kommt aus Git, `node_modules` und
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||||
`.next` entstehen beim Bauen neu, das PDF der Anleitung liegt am Release.
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||||
**Was nicht gesichert werden muss:** Der Quellcode kommt aus Git, `node_modules` und `.next`
|
||||
entstehen beim Bauen neu, das PDF der Anleitung liegt am Release.
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**Was der Abzug bewusst nicht enthält:** ein `{{generiertes_passwort}}`. Es wird bei jeder Anzeige neu
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erzeugt und nie gespeichert — nicht im Schrittergebnis, nicht im Kommentar, nicht im Protokoll. Wer
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||||
@@ -73,6 +79,28 @@ Das Volume heißt `laufzettel_datenbank`. Es mit `docker run --volumes-from` weg
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**keine** gleichwertige Sicherung: ein Dateiabzug eines laufenden PostgreSQL ist im besten Fall
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brauchbar und im schlechteren still beschädigt. Nimm `pg_dump`.
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#### Und die Anhänge
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Hier gilt das Umgekehrte: ein Dateiabzug ist genau richtig, denn es sind gewöhnliche Dateien.
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```bash
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docker run --rm \
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-v laufzettel_anhaenge:/daten:ro \
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-v "$PWD":/ziel \
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debian:13 tar czf /ziel/anhaenge-$(date +%F).tar.gz -C /daten .
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```
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Kurz nachsehen, dass etwas drin ist:
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```bash
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tar tzf anhaenge-$(date +%F).tar.gz | head -5
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tar tzf anhaenge-$(date +%F).tar.gz | wc -l
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```
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Ist die Datei leer und es gibt Anhänge in der Oberfläche, stimmt der Volume-Name nicht — `docker
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volume ls | grep anhaenge` nennt den richtigen. Er trägt den Projektnamen als Präfix, und der kommt
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aus dem Verzeichnisnamen.
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### Zurückspielen
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Die Datenbank muss dafür leer sein — ein Abzug in eine gefüllte Datenbank gespielt bringt lauter
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@@ -91,10 +119,18 @@ docker compose exec -T postgres createdb -U laufzettel -O laufzettel laufzettel
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# 3. Abzug einspielen
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gunzip -c sicherung-2026-09-24.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel
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# 4. Migrationen nachziehen – nötig, wenn der Abzug von einer älteren Fassung stammt
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# 4. Die Anhänge zurück ins Volume – **vorher leeren**, sonst bleiben Dateien
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# liegen, auf die keine Zeile mehr zeigt
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docker run --rm -v laufzettel_anhaenge:/daten debian:13 sh -c 'rm -rf /daten/* /daten/.[!.]*' || true
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docker run --rm \
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||||
-v laufzettel_anhaenge:/daten \
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||||
-v "$PWD":/quelle:ro \
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||||
debian:13 tar xzf /quelle/anhaenge-2026-09-24.tar.gz -C /daten
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||||
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||||
# 5. Migrationen nachziehen – nötig, wenn der Abzug von einer älteren Fassung stammt
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||||
docker compose run --rm migrate pnpm exec prisma migrate deploy
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# 5. Wieder anfahren
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||||
# 6. Wieder anfahren
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||||
docker compose start web
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||||
curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
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||||
```
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||||
@@ -118,6 +154,26 @@ auf —, aber alles, was er anlegen würde, steht schon im Abzug.
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||||
sudo -u postgres pg_dump -Fc laufzettel > /var/backups/laufzettel-$(date +%F).dump
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```
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||||
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||||
Und die Anhänge dazu — gewöhnliche Dateien, also `tar`:
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||||
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||||
```bash
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# Der Pfad steht in ANHAENGE_PFAD; `deploy/install.sh` setzt ihn auf
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||||
# /var/lib/laufzettel/anhaenge. **Kein Rückfallwert** – siehe den Kasten darunter.
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||||
ANHAENGE=$(sudo sh -c '. /etc/laufzettel/laufzettel.env; echo "${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"')
|
||||
sudo tar czf /var/backups/laufzettel-anhaenge-$(date +%F).tar.gz -C "$ANHAENGE" .
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||||
```
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|
||||
> **Warum hier kein `${ANHAENGE_PFAD:-…}` steht.** Es stand einmal eines, und es war falsch:
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||||
> `/opt/laufzettel/daten/anhaenge` passt zu keiner Installation. `deploy/install.sh` setzt
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||||
> `/var/lib/laufzettel/anhaenge`, und ohne die Variable nimmt die Anwendung `./daten/anhaenge`
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||||
> **relativ zu ihrem Arbeitsverzeichnis** `/opt/laufzettel/.next/standalone` — also noch etwas
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||||
> anderes.
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||||
>
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||||
> Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim Zurückspielen ein Schaden: dort
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||||
> steht ein `rm -rf` davor. Fehlt die Variable, soll der Befehl **abbrechen** und nicht raten.
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||||
> Deshalb `:?` und nicht `:-`. Gefunden bei der Durchsicht von Phase 2, nachdem derselbe Fehler in
|
||||
> dieser Datei schon einmal Daten gekostet hätte (#032).
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||||
|
||||
Und das Geheimnis, einmalig und in den Passwortmanager:
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||||
|
||||
```bash
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@@ -141,16 +197,32 @@ sudo -u postgres createdb -O laufzettel laufzettel
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# 3. Abzug einspielen
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||||
sudo -u postgres pg_restore -d laufzettel --no-owner /var/backups/laufzettel-2026-09-24.dump
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||||
|
||||
# 4. Migrationen nachziehen, wenn der Abzug älter ist als der Code
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||||
# 4. Die Anhänge zurück – **vorher leeren**, sonst bleiben Dateien liegen, auf
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||||
# die keine Zeile mehr zeigt
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||||
# Ohne ANHAENGE_PFAD bricht das hier ab – und zwar **vor** dem rm -rf. Ein
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||||
# geratener Pfad hiesse: das echte Verzeichnis bleibt leer, die Anwendung meldet
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||||
# „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“, und niemand weiss, warum.
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||||
ANHAENGE=$(sudo sh -c '. /etc/laufzettel/laufzettel.env; echo "${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"')
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||||
sudo rm -rf "$ANHAENGE"
|
||||
sudo install -d -o laufzettel -g laufzettel -m 0750 "$ANHAENGE"
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||||
sudo tar xzf /var/backups/laufzettel-anhaenge-2026-09-24.tar.gz -C "$ANHAENGE"
|
||||
sudo chown -R laufzettel:laufzettel "$ANHAENGE"
|
||||
|
||||
# 5. Migrationen nachziehen, wenn der Abzug älter ist als der Code
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||||
sudo bash /opt/laufzettel/deploy/install.sh
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||||
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||||
# 5. Wieder anfahren und nachsehen
|
||||
# 6. Wieder anfahren und nachsehen
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||||
sudo systemctl start laufzettel
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||||
curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
|
||||
```
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||||
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||||
Schritt 4 ist der Installationsaufruf, weil er die Migrationen mitbringt und den Dienst gleich
|
||||
neu startet — Schritt 5 ist dann nur noch die Gegenprobe. Willst du nur die Migrationen:
|
||||
Schritt 5 ist der Installationsaufruf, weil er die Migrationen mitbringt und den Dienst gleich
|
||||
neu startet — Schritt 6 ist dann nur noch die Gegenprobe.
|
||||
|
||||
**Der `chown` in Schritt 4 ist nicht Beiwerk.** `tar` legt die Dateien mit den Besitzern aus dem
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||||
Archiv an; läuft die Rücksicherung als `root`, gehören sie danach `root`, und der Dienstnutzer
|
||||
`laufzettel` kommt nicht mehr an sie heran. Jeder Anhang meldet dann „Datei fehlt“, obwohl sie
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||||
daliegt. Willst du nur die Migrationen:
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||||
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||||
```bash
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cd /opt/laufzettel
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@@ -170,11 +242,32 @@ After=postgresql.service
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[Service]
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Type=oneshot
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||||
User=postgres
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||||
# %i-freies Einzeiler-Skript: pg_dump in eine Datei mit Datum, dann alles
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||||
# aelter als 30 Tage weg.
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||||
ExecStart=/bin/bash -c 'pg_dump -Fc laufzettel > /var/backups/laufzettel-$(date +%%F).dump'
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||||
ExecStartPost=/usr/bin/find /var/backups -name 'laufzettel-*.dump' -mtime +30 -delete
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||||
# `root`, nicht `postgres`: der Timer sichert jetzt auch das Anhang-Verzeichnis,
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||||
# und das gehoert dem Dienstnutzer `laufzettel`. Der Datenbankteil laeuft
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||||
# weiterhin als `postgres`, ueber `runuser`.
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||||
User=root
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||||
ExecStart=/usr/local/sbin/laufzettel-sichern
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||||
ExecStartPost=/usr/bin/find /var/backups -name 'laufzettel-*' -mtime +30 -delete
|
||||
```
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||||
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||||
`/usr/local/sbin/laufzettel-sichern`, Modus 0750:
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||||
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||||
```bash
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||||
#!/bin/bash
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||||
# Datenbank und Anhaenge zum **selben** Zeitpunkt. Getrennt gesichert ergeben
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||||
# beide Haelften kein vollstaendiges Bild (#032).
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||||
set -Eeuo pipefail
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||||
tag=$(date +%F)
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||||
runuser -u postgres -- pg_dump -Fc laufzettel > "/var/backups/laufzettel-$tag.dump"
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||||
# shellcheck source=/dev/null
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||||
. /etc/laufzettel/laufzettel.env
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||||
# Kein Rueckfallwert: ein geratener Pfad ergibt eine leere Sicherung, und die
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||||
# faellt erst beim Zuruckspielen auf.
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||||
anhaenge="${ANHAENGE_PFAD:?ANHAENGE_PFAD fehlt in /etc/laufzettel/laufzettel.env}"
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||||
if [ -d "$anhaenge" ]; then
|
||||
tar czf "/var/backups/laufzettel-anhaenge-$tag.tar.gz" -C "$anhaenge" .
|
||||
fi
|
||||
```
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||||
|
||||
`/etc/systemd/system/laufzettel-sicherung.timer`:
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||||
@@ -193,19 +286,22 @@ RandomizedDelaySec=15m
|
||||
WantedBy=timers.target
|
||||
```
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||||
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||||
Einrichten, einschalten, und **einmal von Hand auslösen** — eine Sicherung, die
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||||
nur im Timer steht, hat noch nie eine Datei erzeugt:
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||||
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||||
```bash
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||||
sudo install -m 0750 laufzettel-sichern /usr/local/sbin/laufzettel-sichern
|
||||
sudo install -d -o postgres -g postgres -m 0700 /var/backups
|
||||
sudo systemctl daemon-reload
|
||||
sudo systemctl enable --now laufzettel-sicherung.timer
|
||||
sudo systemctl start laufzettel-sicherung.service
|
||||
ls -l /var/backups/laufzettel-*
|
||||
sudo systemctl list-timers laufzettel-sicherung.timer
|
||||
```
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||||
|
||||
Einmal von Hand auslösen und nachsehen, ob wirklich eine Datei entstanden ist:
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||||
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||||
```bash
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||||
sudo systemctl start laufzettel-sicherung.service
|
||||
ls -l /var/backups/
|
||||
```
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||||
Nach dem Lauf müssen **zwei** Dateien daliegen: `laufzettel-<Datum>.dump` und
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`laufzettel-anhaenge-<Datum>.tar.gz`. Fehlt die zweite, gibt es entweder keine Anhänge, oder
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||||
`ANHAENGE_PFAD` zeigt woandershin als gedacht.
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||||
### Compose, als Cron-Eintrag
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@@ -218,6 +314,12 @@ In der Crontab von root (`sudo crontab -e`):
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||||
Das `%` muss in einer Crontab als `\%` geschrieben werden, sonst schneidet cron die Zeile ab — der
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||||
häufigste Fehler an dieser Stelle, und er fällt erst auf, wenn die Datei fehlt.
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||||
Und die Anhänge direkt danach, damit beide Hälften vom selben Zeitpunkt stammen:
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```cron
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||||
20 3 * * * docker run --rm -v laufzettel_anhaenge:/daten:ro -v /var/backups:/ziel debian:13 tar czf /ziel/laufzettel-anhaenge-$(date +\%F).tar.gz -C /daten . && find /var/backups -name 'laufzettel-anhaenge-*' -mtime +30 -delete
|
||||
```
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||||
### Und dann weg vom Rechner
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||||
Eine Sicherung, die auf derselben Platte liegt wie die Datenbank, hilft gegen einen Tippfehler und
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@@ -258,6 +360,21 @@ sudo -u postgres dropdb probe
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Kommt bei `count(*)` eine plausible Zahl heraus, ist die Sicherung brauchbar. Kommt eine Fehlermeldung
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oder eine Null, hast du es jetzt erfahren und nicht im Ernstfall.
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||||
### Und die Anhänge mitprüfen
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Die Zahl in der Datenbank gegen die Zahl der Dateien halten — passt sie nicht, fehlt eine der beiden
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Hälften:
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```bash
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# Compose: Zeilen in der Datenbank …
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docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel -tAc 'SELECT count(*) FROM "Anhang"'
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||||
# … gegen Dateien im Archiv
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tar tzf anhaenge-2026-09-24.tar.gz | grep -c '\.' || true
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```
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Stimmen die Zahlen nicht überein, ist entweder der Abzug älter als das Archiv oder umgekehrt. Beides
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zum **selben Zeitpunkt** sichern — am einfachsten im selben Skript, direkt hintereinander.
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## Umzug auf einen neuen Server
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Derselbe Weg, nur mit einer Zwischenstation:
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@@ -284,6 +401,6 @@ Die PostgreSQL-Hauptfassung sollte auf dem Zielsystem dieselbe oder eine neuere
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| `ERROR: relation "Benutzer" already exists` | Du spielst in eine gefüllte Datenbank. Erst `dropdb`/`createdb`, siehe oben. |
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| `role "laufzettel" does not exist` beim Zurückspielen auf einem anderen System | Der Abzug nennt Eigentümer, die dort fehlen. `pg_restore --no-owner` beziehungsweise `pg_dump --no-owner` beim Erzeugen. |
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| Nach dem Zurückspielen schlägt der Verzeichnis-Abgleich fehl | `APP_SECRET` ist nicht mehr dasselbe, und das Bind-Passwort ist unlesbar. Entweder den alten Wert eintragen und neu starten, oder unter **Admin → Verzeichnis** das Bind-Passwort neu setzen. |
|
||||
| Nach dem Zurückspielen fehlen Tabellen oder Spalten | Der Abzug ist älter als der Code. `prisma migrate deploy` nachziehen, siehe Schritt 4 oben. |
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||||
| Nach dem Zurückspielen fehlen Tabellen oder Spalten | Der Abzug ist älter als der Code. `prisma migrate deploy` nachziehen, siehe Schritt 5 oben. |
|
||||
| Die Anwendung startet nach dem Zurückspielen nicht | `docker compose logs web` beziehungsweise `journalctl -u laufzettel -n 50 --no-pager`. Meist läuft noch die Migration, oder sie ist gescheitert. |
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||||
| Ein Tag-Code taucht doppelt auf | Kann nach einem Zurückspielen nicht passieren; ein partieller Eindeutigkeitsindex in der Datenbank verhindert es. Siehst du es doch, ist der Abzug nicht sauber eingespielt — Datenbank leeren und noch einmal von vorn. |
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+808
-2
@@ -24,12 +24,31 @@ als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
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||||
| #019 | M14 – Betriebswege und Release v0.1.0 | 5 h 25 min |
|
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| #025 | Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus | 25 min |
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| #026 | Zwei Konventionen präzisieren | 20 min |
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| | **Summe** | **36 h 05 min** |
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| #020 | Vorgesetzter auch für von Hand angelegte Personen | 1 h 20 min |
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| #021 | Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen | 55 min |
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| #022 | Schnellstart je Gerätetyp pflegen | 1 h 10 min |
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| #023 | Protokoll ansehen | 1 h 50 min |
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| #030 | M17 – Wiederverwendbare Bausteine | 2 h 25 min |
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| #031 | M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte | 1 h 35 min |
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||||
| #032 | M19 – Anhänge und Fotos an Schritten | 3 h 05 min |
|
||||
| #033 | M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling | 1 h 40 min |
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||||
| #034 | M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook | 3 h 30 min |
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||||
| #035 | M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft | 2 h 50 min |
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||||
| #028 | M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle | 4 h 10 min |
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||||
| #029 | M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich | 4 h 05 min |
|
||||
| #036 | Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 | 3 h 40 min |
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||||
| #027 | Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen | 2 h 10 min |
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||||
| #038 | Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor | 1 h 35 min |
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||||
| #037 | Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2 | 1 h 50 min |
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||||
| #039 | M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte | 5 h 20 min |
|
||||
| #040 | M24 – Vier-Augen-Freigabe | 3 h 30 min |
|
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| | **Summe** | **82 h 45 min** |
|
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| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
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|---|---|---|
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| v0.1.0 | 35 h 20 min | veröffentlicht |
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| v0.2.0 | 45 min | in Arbeit |
|
||||
| v0.2.0 | 38 h 35 min | veröffentlicht |
|
||||
| v0.3.0 | 8 h 50 min | in Arbeit |
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||||
---
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@@ -1089,3 +1108,790 @@ Sechs Folge-Issues für `v0.2.0`: Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen
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||||
Schlüssel für Seed-Vorlagen (#021), Schnellstart je Gerätetyp pflegen (#022), Protokollansicht
|
||||
(#023). Dazu die Punkte, die der Abnahme-Review aufwirft. Nichts davon blockiert den Betrieb; alles
|
||||
davon steht geschrieben, statt verschwiegen zu werden.
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## 2026-10-04 · Sitzung 17 · der ganze Tag
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**Issues:** #021, #020, #022, #023, #046/#047, Phase-2-Plan, #030 (M17), #031 (M18), #032 (M19)
|
||||
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
|
||||
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||||
Eine lange Sitzung mit acht zusammengeführten Änderungen. Der Devlog-Eintrag kommt am Ende des Tages
|
||||
und nicht nach jeder einzelnen — das ist der Grund, warum er alles auf einmal trägt.
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||||
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||||
### Erledigt
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||||
- **Der Rückstand für `v0.2.0` ist leer.** Stabiler Seed-Schlüssel (#021), Vorgesetzter für von Hand
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||||
angelegte Personen (#020), Schnellstart je Gerätetyp in der Oberfläche pflegen (#022), und das
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||||
Protokoll ist ansehbar geworden (#023) — geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte
|
||||
es niemand.
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||||
- **Phase 2 in acht Meilensteine geschnitten** (#028–#035), mit drei Entscheidungen, die vor dem
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||||
ersten Codepfad fallen mussten.
|
||||
- **M17 Bausteine** (#030): ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen, versioniert nach denselben
|
||||
Regeln wie eine Vorlage. Eingesetzt wird er als tiefe Kopie beim **Veröffentlichen** — damit ändert
|
||||
eine neue Baustein-Fassung keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf.
|
||||
- **M18 Abteilungsabschnitte** (#031): ein Abschnitt kann sagen, für welche Abteilungen er gilt.
|
||||
Welche Abschnitte ein Lauf hat, wird beim Start festgeschrieben.
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||||
- **M19 Anhänge** (#032): Fotos und Dateien an einem Schritt, am Handy direkt aus der Kamera. Dateien
|
||||
im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank, jeder Abruf prüft Recht und Mandant.
|
||||
- **Sicherung und Rücksicherung der Anhänge wirklich gefahren** — Abzug gezogen, Datenbank verworfen,
|
||||
Verzeichnis gelöscht, zurückgespielt, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte
|
||||
`pruefsumme` gehalten.
|
||||
- 1246 Vitest-Tests (von 1130 am Morgen), alle Schranken grün.
|
||||
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||||
### Entscheidungen
|
||||
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||||
- **Ein Baustein wird beim Veröffentlichen aufgelöst, nicht beim Lesen.** Eine Auflösung zur Laufzeit
|
||||
wäre weniger Code gewesen und hätte die Zusage „eine veröffentlichte Version wird nie verändert“
|
||||
gebrochen — über eine Hintertür, die niemand so nennt.
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||||
- **`Lauf.geltendeAbschnitte` ist leer heißt „alle“.** Damit verhalten sich Läufe von vor #031
|
||||
unverändert, ohne Migration von Daten.
|
||||
- **Anhänge ins Dateisystem, nicht als `bytea`.** Ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein
|
||||
Abzug mehr, den jemand einspielt. Der Preis ist die zweite Hälfte der Sicherung, und der steht
|
||||
jetzt in `docs/betrieb/sicherung.md`.
|
||||
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen zweiten Endpunkt.** Das Issue hatte
|
||||
einen Route Handler vorgesehen; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Der Route
|
||||
Handler bleibt für das Ausliefern, und er ruft `rechtErforderlich` selbst — die Hülle unter `(app)`
|
||||
deckt Route Handler nicht ab.
|
||||
- **Die Regel „geltende Abschnitte“ liegt in `src/lib`**, nicht in einem Lesemodell. Drei Schichten
|
||||
brauchen sie; lebte sie in einem Lesemodell, importierte ein Dienst daraus.
|
||||
|
||||
### Probleme
|
||||
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||||
- **Ein Fehler, den neunzehn grüne Tests nicht sehen konnten.** Der Schritt hat zwei Felder `datei`
|
||||
in einem Formular — „Foto“ und „Datei“ —, abgeschickt wird immer beides, und `FormData.get` nahm
|
||||
das erste, also das leere. Wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging.
|
||||
Kein Dienst-Test schickt zwei Felder; gefunden hat es erst die Klickprobe am gebauten Stand. Die
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||||
Lehre ist dieselbe wie in #019: **Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten sind für eine grüne
|
||||
Suite unsichtbar.** Seitdem gibt es `tests/e2e/anhaenge.spec.ts`, der bewusst über den zweiten
|
||||
Knopf hochlädt, und die Gegenprobe wurde gefahren: mit `get` statt `getAll` wird er rot.
|
||||
- **`docs/betrieb/sicherung.md` enthielt einen falschen Satz**, nicht bloß eine Lücke: „Kein
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||||
Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien.“ Mit den Anhängen hätte eine Sicherung nach dieser
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Anleitung still Daten verloren. Die Datei ist neu geschrieben.
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- **Zweimal habe ich dem Produkt angelastet, was mein Prüfskript falsch machte** — ein zu weiter
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`role="status"`-Selektor und eine Prüfung direkt nach `reload()`, als `networkidle` zu früh
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zurückkam. Die Datenbank hat beide Male entschieden, und sie hat dem Produkt recht gegeben.
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- **Einmal die Ursache falsch benannt.** Ich hielt eine `positionenSauber`-Prüfung für die Behebung
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des Schnellstart-Fehlers; die Gegenprobe zeigte, dass die Tests ohne sie grün bleiben. Die
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Behebung ist der deterministische Stichentscheid beim Sortieren.
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- **Ein Numerusfehler in einem eigenen Hinweistext** („Ein Abschnitt gilt … und *bleiben* weg“),
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gefunden beim Durchklicken. Alles, was ein Mensch liest, schreibt sich richtig.
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- **`tests/datenbankregeln.test.ts` wurde rot** — genau wie gewollt: er zählt die handgeschriebenen
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Datenbankobjekte namentlich auf, und die zwei neuen CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzten
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Fremdschlüssel standen nicht drin.
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- **`/daten/` fehlte in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten Commit.
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### Nächster Schritt
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- **M20 (#033)** Live-Aktualisierung per SSE statt Polling, dann **M21 (#034)** Benachrichtigungen,
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**M22 (#035)** Selbstauskunft. **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden
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großen verbliebenen.
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- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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- **#027** Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Entwicklungsdatenbank stehen.
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## 2026-10-05 · Sitzung 18 · 09:00–10:40
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**Issue:** #033 (M20)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Die Live-Aktualisierung läuft über einen Ereignisstrom.** Vier Trigger schicken
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`NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine LISTEN-Verbindung je Prozess hört zu, der Route Handler
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schiebt weiter. Gemessen: der Haken ist nach **485 ms** beim Zuschauer (Handy: 487 ms), vorher
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bis zu zehn Sekunden.
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- **Das Polling bleibt als Rückfall** — an derselben Adresse, unterschieden nur am `Accept`-Kopf.
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- 1266 Vitest-Tests (vorher 1247), dazu `tests/e2e/live.spec.ts` mit zwei Browser-Kontexten.
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- Der Herzschlag ist **echt über 70 Sekunden** gefahren: `readyState` blieb `OPEN`, ein einziges
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Ereignis, kein Neuaufbau.
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### Entscheidungen
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- **Das Ereignis kommt aus der Datenbank, nicht aus dem Dienst.** Ein Ereignis, das der Service
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verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service — ein Trigger sieht auch den Seed, eine
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Migration und die Reparatur per `psql`. Und `NOTIFY` erreicht jede Instanz, ohne einen zweiten
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Dienst wie Redis.
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- **Ein Handler für beide Wege.** Damit ist „das Polling bleibt als Rückfall, nicht als zweite
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Wahrheit“ keine Absichtserklärung, sondern Bauart: eine Rechteprüfung, ein Lesemodell, eine
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Nutzlast.
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- **Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall.** Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich
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mit JSON; `EventSource` meldet darauf einen Fehler und versucht es nicht wieder, und der Client
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fällt von sich aus zurück. Kein eigener Fehlercode.
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- **Keine Verbindung aus dem Prisma-Pool.** Ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu;
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ein `LISTEN` darauf gilt danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
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- **Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen**, nicht bloß ignoriert — sonst belegte jede
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Hintergrundlasche genau die Verbindung, die die Obergrenze schützen soll.
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### Probleme
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- **Das Issue hätte einen Rückschritt gebaut.** Es nannte Trigger auf `Schrittergebnis` und `Lauf`.
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`laufZustand` trägt aber auch die Zahl der Kommentare, und seit #032 gibt es Anhänge: der Strom
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sieht **nur**, was gemeldet wird, während das Polling den ganzen Stand verglich. Mit den zwei
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Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen nie angekommen — und die Seite hätte
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ausgesehen wie immer. Das ist derselbe Fehlertyp wie in #032: eine Zusage, die niemand prüft.
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Jetzt melden vier Tabellen, `laufZustand` trägt `anzahlAnhaenge`, und beide Tests zählen namentlich
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auf, was dazugehört.
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- **Zwei Fehler in `reverse-proxy.md`, beide von vorgestern.** `client_max_body_size 8m` bei
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`ANHANG_MAX_MB=10`: ein 10-MB-Foto wäre an nginx mit 413 gescheitert, und die eigene Meldung
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(„Erlaubt sind höchstens 10,0 MB“) wäre nie erschienen. Dazu ein Kommentar, der noch das alte
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Polling beschrieb. **Gefunden beim Schreiben der Doku, nicht von einem Test** — Dateien, die ein
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Dritter liest, prüft hier niemand.
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- **`## 5e` war in `docs/architektur.md` schon belegt.** Statt alles umzunummerieren und Verweise zu
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riskieren, hängt der neue Text als `###` unter 5d.
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- **Zwei eigene Testfehler, keine Produktfehler:** `schritte` zählte die „erledigt“-Knöpfe der
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ganzen Seite (34) statt die des ersten Abschnitts (5), und ein `const` nach einem `?.`-Guard
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verlor in der Closure seine Verengung. Beide Male war die Meldung eindeutig.
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### Nächster Schritt
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- **M21 (#034)** Benachrichtigungen per Mail und Webhook — baut direkt auf den Ereignissen auf, die
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jetzt stehen. Danach **M22 (#035)** Selbstauskunft.
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- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
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- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-05 · Sitzung 19 · 10:45–14:15
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**Issue:** #034 (M21)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Vier Anlässe gehen hinaus**, per Mail über SMTP und optional per Webhook mit
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HMAC-SHA256-Signatur. Je Person abschaltbar, und niemand bekommt Post über die eigene Tat.
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- **Eine Warteschlange in der Datenbank**, abgearbeitet von einem eigenen Zeitplan im selben
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Prozess. Fehlschläge nach 1, 5, 30 und 120 Minuten wiederholt, danach sichtbar aufgegeben.
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- **Verwaltung → Zustellungen** zeigt, was hinausging und was nicht, mit Grund.
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- 1302 Vitest-Tests (vorher 1266), davon 36 neue — **gegen einen echten SMTP-Fänger** (mailpit),
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nicht gegen eine abgefangene Funktion.
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- Im gebauten Stand gefahren: SMTP eingetragen, Testmail angekommen, ein überfälliger Lauf angelegt,
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und der Zeitplan hat die Meldung **von selbst** verschickt.
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### Entscheidungen
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- **Eingereiht im Anfrage-Pfad, gesendet vom Zeitplan.** Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken
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blockieren. Das Einreihen passiert nach der Transaktion und mit abgefangenem Fehler.
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||||
- **Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile.** Eine Meldung sagt, was *damals* war; würde der
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Text erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
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||||
- **Die Texte liegen in `src/lib/meldungen.ts` und nehmen nur Kopfdaten.** Der Typ lässt keinen
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Schrittinhalt zu — das ist die Absicht, und es ist die einzige Stelle, die man dafür ändern müsste.
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||||
- **Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen** nach `services/sperre.ts`. Zwei Fassungen
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derselben Mechanik wären die schlechteste aller Lösungen.
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||||
- **Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger.** Ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der
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eine Weg nach draußen, den `sichtbareKundenIds` nicht abdeckt.
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### Probleme
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- **pnpm wollte eine Sicherheitsregel umgehen, und ich hätte es fast committet.** `pnpm add
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nodemailer` trug von sich aus `minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15` in
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||||
`pnpm-workspace.yaml` ein — die Version war **vom selben Tag**. Das ist kein Formfehler, sondern
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||||
genau die Warnung, vor der die Regel schützt. Gepinnt ist jetzt `10.0.10` vom 14. September, die
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Ausnahme ist weg, und die Konvention steht in `CLAUDE.md`. Aufgefallen beim Durchsehen des Diffs,
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nicht durch einen Test — eine Zeile in einer Datei, die man leicht übersieht.
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- **Drei Tests waren stillschweigend übersprungen.** `it.runIf(mailpitDa)` wird beim **Einlesen** der
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Datei ausgewertet; mein Flag stand in `beforeAll` und kam zu spät. Der erste Lauf meldete
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„3 skipped“, war grün — und hatte den echten SMTP-Dialog nie geprüft. Genau das Muster, das
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`ldap` in #019 schon einmal gekostet hat. `mailpit` steht jetzt im Tor vor dem Commit, und
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`pruefe:doku` erzwingt es; gegengeprobt.
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- **Die Wartezeiten waren um eins verschoben.** Nach dem ersten Fehlschlag wartete meine erste
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Fassung fünf Minuten statt einer. Der Test hat es sofort gezeigt — und die Umbenennung des
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Parameters auf `versucheGesamt` macht die Semantik jetzt lesbar.
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- **Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite**, beim Durchklicken gefunden. Der neue heißt jetzt
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„Benachrichtigungen speichern“.
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- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: die `Verzeichnisquelle` hat `url`, nicht
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`host`/`port`; `Lauf` mit Status `ABGESCHLOSSEN` braucht `abgeschlossenAm` (die Datenbank verlangt
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es); und ein fester Testzeitpunkt lag **vor** der echten Einreihung, sodass der Durchgang die
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Zeile gar nicht erst anfasste.
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### Nächster Schritt
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- **M22 (#035)** Mitarbeiter-Selbstauskunft — dort kommt auch die Profilseite, auf der jeder seine
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eigenen Benachrichtigungen abschalten kann.
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- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
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- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-06 · Sitzung 20 · 06:00–08:50
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**Issue:** #035 (M22)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Die fünfte Rolle `MITARBEITER`** mit genau einem Recht: `selbstauskunft`. Zugeordnet beim
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Anmelden über den UPN, festgehalten in `Benutzer.mitarbeiterId`.
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- **`/meine-geraete`**: meine Geräte, je Gerät die Arbeiten chronologisch, dazu meine Stammdaten aus
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dem Verzeichnis. Titel, Zeitraum, Status — nichts weiter.
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||||
- **Drei PRs von gestern sind auf `main`** (#59, #60, #61); die beiden Folgezweige mussten nach dem
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ersten Squash rebased werden.
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- 1341 Vitest-Tests (vorher 1302), davon 25 neue. Im gebauten Stand mit einem echten
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MITARBEITER-Konto durchgeklickt.
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### Entscheidungen
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- **`selbstauskunft` ist ein Ersatz für `lesen`, kein Zusatz** — deshalb hat auch ein ADMIN es
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nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die
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Einschränkung auf die eigene Person vergisst.
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- **Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite.** Eine Seite, die filtert, ist
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eine Seite, die es vergessen kann.
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- **Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel**, obwohl die Aufgabe ihn verlangte: ein `Benutzer` trägt
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keine `kundeId`. Stattdessen ein CHECK, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, und ein
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eindeutiger Index, dass eine Person höchstens ein Konto hat.
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- **Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen**, nicht geraten. Zwei Kunden können dieselbe Person
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führen; ein `findFirst` entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
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- **Die Weiche greift nur mit konfigurierten Rollengruppen.** Ein Update, das jeden aussperrt, dem
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die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
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- **Nicht `/kein-zugriff` bei gescheiterter Anmeldung**, wie das Issue vorsah: diese Seite verlangt
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eine Sitzung, die es dann nicht gibt — das wäre eine Schleife. Die Begründung steht auf der
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||||
Anmeldeseite, mit zwei eigenen Codes.
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### Probleme
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||||
- **Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der eigentliche Befund.** Der Test „sieht keine Notizen“
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prüft die Antwort, und die ist durch `laufBauen` sicher. Als ich im `select` versuchsweise
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||||
`ergebnisse: { notiz }` ergänzte, blieb er deshalb grün — während der Kopfkommentar behauptet, das
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||||
`select` hole es „gar nicht erst“. **Eine Zusage ohne eigenen Test ist keine Zusage**, auch wenn
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ein Nachbartest sie zufällig mitträgt. Jetzt liest ein Test die Datei selbst.
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- **Ein Test von #007 fand eine echte Lücke.** `staerksteRolle` benutzte `LESER` als Startwert und
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damit als Untergrenze; mit einer Rolle darunter lieferte sie **mehr** Rechte als übergeben. Drei
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Jahre Projektzeit hätte das niemand gemerkt, weil es keine Rolle unter `LESER` gab.
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||||
- **Zwei Bedienfehler beim Durchklicken**, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach der
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Anmeldung ist `/`, und die Übersicht verlangt `lesen`. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür fehlt
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dir die Berechtigung“ — und der Knopf dort führte zurück auf `/`, also im Kreis. Ohne Klickprobe
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wäre das bis zum ersten echten Nutzer unentdeckt geblieben: **alle Tests waren grün.**
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- **Die Navigation hätte sechs tote Links angeboten.** `recht` stand nur am Admin-Bereich, weil
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bisher jede Rolle `lesen` durfte.
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- **Ein falscher Satz in `docs/betrieb/authentik.md`:** „Ist der Benutzer in keiner der vier
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||||
Gruppen, bekommt er `LESER`.“ Richtig war er bis zu dieser Sitzung.
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||||
- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: Tag-Codes müssen dem Alphabet ohne `0`, `1`, `I`
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und `O` folgen; die Kundenbindungstests gaben nur eine Kundengruppe mit und hingen damit an der
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neuen Weiche; und ein Einfüge-Skript meldete „ok“, ohne geschrieben zu haben — seitdem prüfe ich
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nach dem Einfügen mit `grep`.
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### Nächster Schritt
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- **Phase 2 ist bis auf die beiden großen Verzeichnis-Themen fertig:** **M15 (#028)**
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Microsoft-Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt.
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- Vor beiden wäre ein unabhängiger Review über die sechs Meilensteine dieser Phase angebracht —
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M17 bis M22 liegen ohne fremden Blick auf `main`.
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- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
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## 2026-10-06 · Sitzung 21 · 09:00–13:10
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**Issue:** #028 (M15)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Eine Verzeichnisquelle hat eine Art**: `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM`. Bestehende Zeilen sind
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`LDAP` — das war vor #028 die einzige.
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- **Entra ID über Microsoft Graph**: Client-Credentials-Flow mit Token-Zwischenspeicher, Seitenabruf
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über `@odata.nextLink`, Vorgesetzter über `$expand`.
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- **Derselbe Abgleich für beide Arten.** Die Weiche sitzt in
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||||
`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts` und ist die einzige Stelle, die die Art kennt.
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- 1373 Vitest-Tests (vorher 1342), davon 31 neue gegen einen HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten
|
||||
Graph-Antworten.
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- Im gebauten Stand eine Graph-Quelle wirklich angelegt: Art gespeichert, Geheimnis verschlüsselt,
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nicht im Quelltext der Seite.
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### Entscheidungen
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- **Ein Enum auf der Quelle, keine Tabelle je Art.** Drei Arten rechtfertigen keine Vererbung; was
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eine Art braucht, hält ein CHECK fest — in **beide** Richtungen, sonst wäre eine Graph-Quelle mit
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`basisDn` möglich.
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- **Die Art ist unveränderlich.** An ihr hängt, was `externeId` bedeutet; nach einem Wechsel würde
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kein Mitarbeiter wiedererkannt. Steht so nicht im Issue und ist die wichtigste Zusage dieses
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Meilensteins.
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- **`{{ou}}` bleibt bei Graph leer.** Etwas hineinzudeuten wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl
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brauchen kann — und er sähe richtig aus.
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- **`SCIM` steht im Enum, wird aber abgewiesen.** Ein Wert, der stillschweigend nichts tut, hätte
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||||
hier die ganze Belegschaft deaktiviert.
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||||
### Probleme
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- **Der teuerste Fund: „deaktiviert“ als „übersprungen“ zu melden hätte Leute aktiv gelassen.**
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„Übersprungen“ heißt im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden seit #016
|
||||
absichtlich nicht abgeschaltet. Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt
|
||||
worden als ein gesperrtes AD-Konto. Jetzt filtert die Abfrage serverseitig, als Gegenstück zum
|
||||
LDAP-Standardfilter.
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||||
**Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgänger den Filter wirklich auswertet.** Hätte
|
||||
er den Filter bloß empfangen und ignoriert, wäre der Test grün gewesen und der Fehler im Betrieb
|
||||
aufgefallen. Ein Doppelgänger, der nur antwortet, prüft die Anfrage nicht.
|
||||
- **`URLSearchParams` kodiert `$` zu `%24`** und die Klammern in `manager($select=id)`. Graph nimmt
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||||
das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand clause“. Jetzt von Hand zusammengesetzt.
|
||||
- **Ein Import-Zyklus drohte**: die Weiche braucht `zugangAus`, und der Dienst braucht die Weiche.
|
||||
Beides aufgelöst durch ein eigenes Modul. In ESM läuft so ein Zyklus oft — aber nicht zuverlässig.
|
||||
- **Zwei eigene Testfehler**: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht „ungefähr eine Stunde“,
|
||||
und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare mit.
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||||
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||||
### Was offen bleibt, und das ist benannt
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Gegen einen **echten Entra-Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Form der Antworten im
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Doppelgänger stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt — stimmt sie nicht, stimmen
|
||||
Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüfliste steht am Ende von `docs/betrieb/entra-id.md`, acht
|
||||
Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern. Dieselbe Art offener Punkt wie #024.
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||||
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||||
### Nächster Schritt
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||||
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- **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt ist der letzte Meilenstein von Phase 2. Die Weiche dafür steht.
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- Vor #029 wäre ein unabhängiger Review angebracht: **sieben Meilensteine** dieser Phase liegen ohne
|
||||
fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder einen Fehler gezeigt, den die Suite nur
|
||||
deshalb gefunden hat, weil der Doppelgänger streng genug war.
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||||
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||||
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---
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## 2026-10-10 · Sitzung 22 · 17:40–21:45
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||||
**Issue:** #029 (M16)
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||||
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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||||
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||||
### Erledigt
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||||
- **SCIM 2.0 als dritte Quellenart.** Neun Endpunkte unter `/api/scim/v2`, jeder prüft sein Token
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||||
selbst — die Hülle unter `(app)` liegt dort nicht darüber, und der Proxy lässt `/api/scim`
|
||||
absichtlich ohne Cookie durch.
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||||
- **Ein Token je Quelle**, argon2-gehasht, einmal angezeigt. Zwei CHECKs halten das in der
|
||||
Datenbank: `…_scimtoken_gehasht` (`LIKE '$argon2%'`) und `…_scimtoken_mit_zeitpunkt`.
|
||||
- **Oberfläche**: Art SCIM im Anlege-Formular, Token erzeugen und widerrufen, letzte Zustellung,
|
||||
Endpunktadresse an der Quelle. Verbindungstest, Zeitplan, Abgleich-Log und Attributzuordnung
|
||||
fallen dort weg — es gibt sie nicht, und ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein
|
||||
Knopf.
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||||
- 1432 Vitest-Tests (vorher 1373), davon 59 neue. Die Anfrageformen von authentik und Entra ID
|
||||
stehen als benannte Konstanten oben in `tests/scim.test.ts`.
|
||||
- **Klickprobe am gebauten Stand, zwanzig Prüfungen**, von „Art SCIM wählbar“ über eine echte
|
||||
Zustellung mit genau dem Token aus der Oberfläche bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die
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||||
Probe hat ihre Daten danach selbst entfernt — die Lehre aus #027.
|
||||
- Anleitung Kapitel 06 um den SCIM-Abschnitt erweitert (Einrichtung in authentik und Entra ID,
|
||||
Fehlerbilder), `docs/betrieb/scim.md` neu.
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||||
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||||
### Entscheidungen
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||||
- **Umgesetzt ist nicht der Standard, sondern was die Anbieter schicken.** Komplexe Filter,
|
||||
Sortierung, `bulk`, `/Groups` — nichts davon. `ServiceProviderConfig` **meldet** das als
|
||||
`supported: false`, und die Verneinungen sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der
|
||||
`bulk` für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet.
|
||||
- **Ein unverstandener Filter ergibt `400`, nicht „alle Personen“.** Die wichtigste
|
||||
Einzelentscheidung hier. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter schlösse
|
||||
daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie **nie** an.
|
||||
- **`404` und nicht `403`** für eine Person einer fremden Quelle. Ob es sie gibt, ist für ein
|
||||
fremdes Token keine Auskunft. Ebenso dieselbe `401` für „kein Token“ und „falsches Token“.
|
||||
- **`DELETE` deaktiviert.** Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person für entfernt — aus seiner
|
||||
Sicht richtig. In der Anleitung steht das ausdrücklich, sonst wirkt die inaktive Zeile wie ein
|
||||
Fehler.
|
||||
- **SCIM-Quellen bleiben aus dem Zeitplan heraus**, an zwei Stellen gehalten. Ein Abgleich, der dort
|
||||
nichts liest und `ERFOLG` meldet, hätte die ganze Belegschaft deaktiviert.
|
||||
|
||||
### Probleme
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||||
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||||
- **Zwei von acht Gegenproben blieben grün — und das waren die wertvollen.** Sechs schlugen sofort
|
||||
an. Die beiden stillen:
|
||||
- **`PATCH remove` wirkte gar nicht.** Kein Testloch, ein Fehler: `personAendern` hatte einen
|
||||
Schalter `nurGesetzte`, der bei `PATCH` jedes `null` als „nicht mitgeschickt“ las. Nimmt jemand
|
||||
beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt
|
||||
aussehend, falsch. Der Schalter war nie nötig: `patchAnwenden` setzt auf dem vorhandenen Stand
|
||||
auf und liefert immer einen vollständigen Zielzustand. Der Unterschied zwischen `PUT` und
|
||||
`PATCH` liegt **vor** der Funktion, nicht in ihr.
|
||||
- **Entra ID schickt `active` als `"True"`/`"False"`.** Richtig umgesetzt, aber nur halb geprüft:
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beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` **zufällig** das Richtige heraus. Nur
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das Aktivieren wäre kaputt gewesen — ein wieder freigeschaltetes Konto, das in Laufzettel für
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immer inaktiv bleibt. Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.
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- **`manager` wäre fast untergegangen.** Es stand im Issue, und umgesetzt war zunächst nur
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`department`. Dazugekommen: drei Lesearten (`{value}`, `{$ref}`, nackte Zeichenkette), die
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Auflösung, und `manager` im `Schemas`-Endpunkt — das Letzte ist das Entscheidende, denn ein
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Anbieter schickt nur, was dort steht. Ohne den Eintrag bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer,
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**ohne Fehlermeldung auf einer der beiden Seiten.**
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- **`manager` war ein Weg über die Quellengrenze.** Eine Kennung aus einer fremden Quelle hätte über
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die Vorgesetzten-Anzeige einen fremden Namen in die Oberfläche gebracht. Die Auflösung sucht nur
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in der eigenen Quelle; die Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot.
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- **Ein Fehler aus #028 im Nachbarcode**: in `verbindungTestenAktion` stand zweimal dieselbe
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Bedingung, der zweite Zweig war unerreichbar. Genau dieser Zweig war dort als Reviewbefund
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eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte anders klingen als „der Filter findet
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niemanden“, weil die Ursachen den Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos
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seit dem Tag, an dem er geschrieben wurde. Das ist dasselbe Muster wie die stillen Gegenproben:
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**Code, der aussieht, als prüfte er etwas.**
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- **Ein eigener Probenfehler**: die Klickprobe suchte „Klick Probe“ in der Mitarbeiterliste. Ohne
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`displayName` baut Laufzettel „Nachname, Vorname“ — wie der Abgleich. Kein Produktfehler, aber
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ein Beleg dafür, dass ein roter Befund erst gelesen und dann bewertet gehört.
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- Ein Test aus #028 war **überholt**, nicht falsch: er verlangte, dass die Meldung der Weiche „#029“
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nennt.
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### Was offen bleibt, und das ist benannt
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Gegen **echte Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Anfrageformen stammen aus der
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Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe Grenze wie bei #028,
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und sie steht im Kopfkommentar von `tests/scim.test.ts`. Die Prüfbefehle für den ersten echten Lauf
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stehen in `docs/betrieb/scim.md`.
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### Nächster Schritt
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- **Phase 2 ist damit vollständig.** Acht Meilensteine (M15–M22) liegen danach auf `main`.
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- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host) und **#027** (die Editor-Abläufe
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lassen ihre Vorlagen in der Dev-Datenbank stehen).
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- **Ein unabhängiger Review ist jetzt überfällig.** Acht Meilensteine dieser Phase liegen ohne
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fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder zwei Dinge gezeigt, die eine grüne Suite
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nicht sieht: einen Schalter, der eine Änderung verschluckte, und einen Zweig, der nie erreicht
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wurde. Beide Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests.
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## 2026-10-11 · Sitzung 23 · 21:50–01:30
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**Issues:** #036 (Reviewbefunde Phase 2), #027 (E2E-Reste)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Der unabhängige Review ist gelaufen** — acht Meilensteine (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf
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`main`, und das stand seit Sitzung 21 als „überfällig“ im Devlog. Ein Agent mit eigener Datenbank,
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der den Code nicht geschrieben hat, gegen die Akzeptanzkriterien und gegen `CLAUDE.md`.
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- **Dreizehn Befunde, zwölf behoben**, zwei als #037 und #038 benannt. Alle lagen am Rand: zwei
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Route Handler, ein Export-Pfad, Betriebsdokumentation, Kommentare. **Die Kernregeln halten** —
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fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung, Mandantengrenze, Abschlussregel und
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Selbstauskunft wurden rot.
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- **#027 abgeschlossen**: die 105 Altreste sind weg, geräumt wird jetzt zentral vor und nach dem
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Lauf, und ein struktureller Test bewacht es.
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- 1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Abläufe grün.
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### Entscheidungen
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- **Eine Liste, die nur in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher.** `/api/scim` kam
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mit #029 in die Proxy-Allowlist und stand in keinem Test; die Zeile ließ sich entfernen, ohne
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dass etwas rot wurde. `OEFFENTLICH` ist jetzt exportiert, und der Test vergleicht **beide**
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Richtungen: wer die Allowlist erweitert, muss es aufschreiben. Dasselbe Muster wie die Zahlen in
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`CLAUDE.md`, die dreimal der Wirklichkeit nachliefen.
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- **Ein Rückspielskript rät nicht.** In `sicherung.md` stand `${ANHAENGE_PFAD:-/opt/…}` — ein
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Rückfallwert, der zu keiner Installation passte, in einem Skript mit `rm -rf`. Jetzt `:?`: fehlt
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die Variable, bricht es ab. Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim
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Zurückspielen ein Schaden.
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- **Die Zugweite eines Sortiertests wird gemessen, nicht gesetzt.** Eine feste Pixelzahl ist eine
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Zusage über das Layout, die niemand pflegt — und sie war falsch, seit #030 und #031 jeden
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Abschnitt höher gemacht haben.
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- **Protokoll-Waisen werden nicht erraten.** Eine Zeile, deren Gegenstand fort ist, über den Namen
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im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch: derselbe Name steht in echter Historie einer noch
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bestehenden Zeile. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand überlebt, ist der Grund, warum
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`entitaetId` kein Fremdschlüssel ist.
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### Probleme
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- **Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben.** Das ist inzwischen das
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wiederkehrende Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der
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*aussieht*, als prüfte er etwas.
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- Der **Link in der Abgleich-Meldung** war ein 404 (`/verwaltung/verzeichnis` statt
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`/admin/verzeichnis`) — die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, im Moment eines
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Ausfalls. Der bestehende Test prüfte, dass der **übergebene** Link im Rumpf steht. Das ist
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richtig und sagt nichts darüber, ob der Pfad existiert.
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- Der **Anhang-Handler** hatte keinen einzigen Test. Die ganze Rechteprüfung ließ sich durch einen
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hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite grün. Das ist die einzige Stelle, die rohe Dateibytes
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ausliefert. Bei SCIM war das Muster schon da — hier wurde es nicht angewandt.
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- **`/api/scim`** in der Allowlist, siehe oben.
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- **Ein offener Ereignisstrom überlebte das Deaktivieren eines Kontos.** Gefunden durch Lesen, nicht
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durch einen Test. Dabei fiel auf, warum: die Attrappe der Sitzung war `{}` — ohne `benutzerId`
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ließe sich eine Nachprüfung nicht einmal zeigen. **Eine Attrappe, die nicht die Form der
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Wirklichkeit hat, prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Dieselbe Lehre wie beim
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Graph-Doppelgänger in #028, nur von der anderen Seite.
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- **Die E2E-Suite war seit Monaten rot**, vier Ursachen, keine ein Produktfehler: ein Test, der die
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Felder des Zustands aufzählt und `anzahlAnhaenge` nicht kannte (#033); ein Selektor, der seit #020
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zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (#030/#031); und
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Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Niemand hat es gemerkt, weil `pnpm test:e2e` in keinem
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Tor steht — das ist jetzt #038 und keine Fußnote.
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- **Ein Befund des Reviews war falsch:** der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht
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direkte Aufrufe. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde — ein Agentenbericht ist eine Behauptung,
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keine Feststellung.
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- **Ein `DELETE` von 105 Zeilen wurde abgelehnt**, und das war am Ende richtig: der im Issue
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vorgesehene Weg erledigte es von selbst, weil das Aufräumen über das Präfix beim ersten Lauf auch
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die Altlast mitnimmt. Eine Sicherung der Entwicklungsdatenbank lag vorher.
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### Nächster Schritt
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- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host), **#037** (zwei Nachzügler) und
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**#038** (E2E in ein Tor).
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- Danach ist v0.2.0 reif für einen Tag. Vorher gehört #038 entschieden: ein Release, dessen
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E2E-Suite nur gelegentlich läuft, ist ein Release mit ungeprüften Zusagen — und genau das hat
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diese Sitzung gezeigt.
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## 2026-10-11 · Sitzung 24 · 02:00–06:10
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**Issues:** #038 (E2E in ein Tor), #037 (zwei Nachzügler)
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**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **#038 entschieden und festgeschrieben.** E2E läuft **vor jedem Merge nach `main`**, nicht vor
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jedem Commit. Die Regel steht in `CLAUDE.md` mit gemessenen Zahlen, `docs/architektur.md` §5b
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trägt sie mit.
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||||
- **Die Liste der Zusagen, die nur in E2E hängen** — neun Stück, alle brauchen einen echten
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||||
Browser, keine lässt sich nach Vitest holen. Steht als Tabelle in `CLAUDE.md`.
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||||
- **Was sich holen ließ, ist geholt:** `tests/zugang.test.ts` prüft jetzt strukturell, dass jede
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`page.tsx` und jeder `route.ts` sein Recht selbst prüft.
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||||
- **#037 beide Teile**: `anhaengeDesLaufs` liegt in `queries/` und engt selbst ein; `/meine-geraete`
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||||
wird bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`-Konto aus dem E2E-Vorlauf.
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||||
- 1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Abläufe (vorher 113).
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### Entscheidungen
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- **Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.** Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s,
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Abläufe 256 s — zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Vor jedem Merge hätte in Phase 2 acht
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Läufe bedeutet und jeden der vier Befunde aus #027 am Tag seiner Entstehung gezeigt. Das ist die
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Rechnung, die die Regel trägt.
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||||
- **Die Antwort auf #038 ist nicht „verlagern“.** Jeder der 16 Abläufe wurde gegen die Frage
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||||
geprüft, ob es ein Vitest-Gegenstück gibt. Was dort hängt, braucht einen Browser: Layout bei
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||||
390 px, `BarcodeDetector`, Touch, zwei Kontexte, Zwischenablage, Print-CSS, gerendertes DOM, und
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||||
die Hydrierung selbst.
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||||
- **Das MITARBEITER-Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed.** Ein Konto mit bekanntem Passwort
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gehört nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft. Die Person wird gewählt (erste aktive mit
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||||
Gerät), nicht gesetzt — eine feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed.
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### Probleme
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- **Der eigentliche Fund steckte in #038 und war keine Testlücke, sondern eine Konvention ohne
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Prüfer.** „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md`; geprüft hat es bis hierher
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||||
niemand außer einem Menschen, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten
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||||
durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag gilt. Jetzt liest ein Test sie, und beide
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||||
Gegenproben (eine Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden rot.
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- **Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Für das zweite Konto brauchte
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`anmelden` eine Variante, die nicht auf `/` wartet. Ich habe das Warten dabei für **alle**
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gelockert — und damit zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig gemacht, darunter einen in
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`laeufe.spec.ts`, der mit dem Thema nichts zu tun hat. **Sichtbar nur im vollen Durchgang**, nicht
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||||
beim Einzellauf: einzeln waren beide grün. Behoben, indem `anmelden` wieder streng wartet und
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||||
`anmeldenMit` das Ziel als Parameter nimmt; dazu beide auf `load`, denn ein `waitForURL` endet an
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||||
der Adresse, nicht am geladenen Dokument.
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||||
Dass genau dieser Fehler in derselben Sitzung passiert ist, in der die Regel „E2E vor jedem Merge“
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entstand, ist die beste Begründung für sie: ohne vollen Durchgang hätte ich zwei rote Abläufe
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gemergt.
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### Nächster Schritt
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- Offen bleibt nur noch **#024** (Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host) — und das verlangt
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einen Host, den es hier nicht gibt.
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- **v0.2.0 ist damit reif für einen Tag**: Changelog-Abschnitt, Devlog-Phasenzusammenfassung, Tag,
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Release-Notiz. Die Bedingung aus Sitzung 23 („vorher gehört #038 entschieden“) ist erfüllt.
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## Phase 2 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde
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**38 h 35 min**, geschätzt waren **90 h** für die zwölf Issues dieser Version. Acht davon waren
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Meilensteine (M15–M22), die übrigen entstanden **während** der Arbeit — und zwei der nützlichsten
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||||
(#036, #038) stammen gar nicht aus einem Plan, sondern aus der Durchsicht.
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### Was dazugekommen ist
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| | v0.1.0 | v0.2.0 |
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|---|---|---|
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| Quelltext unter `src/` | rund 30.000 Zeilen | **40.781 Zeilen** (ohne erzeugten Prisma-Client) |
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| Datenmodell | 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen | **25 Tabellen, 13 Aufzählungen, 14 Migrationen** |
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| Datenbankregeln namentlich | — | **56** (CHECKs, partielle Indizes, Trigger, zusammengesetzte Fremdschlüssel) |
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| Vitest | 1131 Tests | **1457 Tests** in 61 Dateien |
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| Ende-zu-Ende | 101 Abläufe | **115 Abläufe** in 16 Dateien |
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||||
| Verzeichnisquellen | LDAP | **LDAP, Microsoft Graph, SCIM** |
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| Dokumentation | 9 Kapitel, 14 Issue-Dateien | 9 Kapitel, 8 Betriebsseiten, **38 Issue-Dateien** |
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Der Seed ist unverändert bei 7 Vorlagen mit 155 Schritten — nachgezählt, nicht übernommen.
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### Die acht Meilensteine
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| | | Zeit |
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|---|---|---|
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| M15 | Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028) | 4 h 10 |
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| M16 | SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029) | 4 h 05 |
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||||
| M17 | Wiederverwendbare Bausteine (#030) | 2 h 25 |
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||||
| M18 | Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte (#031) | 1 h 35 |
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||||
| M19 | Anhänge und Fotos an Schritten (#032) | 3 h 05 |
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||||
| M20 | Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033) | 1 h 40 |
|
||||
| M21 | Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034) | 3 h 30 |
|
||||
| M22 | Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035) | 2 h 50 |
|
||||
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||||
### Was diese Phase gelehrt hat
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||||
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**Die teuersten Fehler waren dreimal derselbe: eine Zusage ohne Prüfer.** Nicht falscher Code —
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Code, der *aussieht*, als prüfte er etwas.
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- Ein Kommentar sagte, ein `select` hole Notizen „gar nicht erst“, während ein anderer Codepfad den
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||||
Test rettete (#035).
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||||
- `docs/betrieb/sicherung.md` sagte „kein Upload-Verzeichnis“, nachdem die Anhänge dazugekommen
|
||||
waren — eine Sicherung nach der alten Anleitung hätte still Daten verloren (#032). Dasselbe
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Dokument hatte in #036 wieder einen Satz, der zu keiner Installation passte.
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||||
- „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md` und hielt bis #038 **nur durch Nachsehen
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||||
von Hand**. Der Review hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag
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gilt.
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||||
**Die Gegenprobe ist das Werkzeug, das sie findet.** Regel brechen, Test muss rot werden. In dieser
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Phase blieben fünf Gegenproben grün, und jede davon war ein Befund: `PATCH remove` wirkte gar nicht,
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Entra IDs `"True"` wäre beim *Aktivieren* kaputt gewesen, der Anhang-Handler hatte keinen Test,
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||||
`/api/scim` stand in keiner Allowlist-Prüfung, und der Link in der Abgleich-Meldung war ein 404.
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||||
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||||
**Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.** Entra ID schickt `active`
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||||
als `"True"`/`"False"`. Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` zufällig das
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||||
Richtige heraus — nur das Aktivieren wäre kaputt gewesen: ein wieder freigeschaltetes Konto, das für
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||||
immer inaktiv bleibt.
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**Eine Attrappe ohne die Form der Wirklichkeit prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Zweimal
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||||
gelernt, von beiden Seiten: der Graph-Doppelgänger fand einen echten Fehler, **weil** er den Filter
|
||||
wirklich auswertete (#028); die Sitzungs-Attrappe `{}` verdeckte einen, weil sie keine `benutzerId`
|
||||
hatte (#036).
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||||
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||||
**Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Das Anmelde-Warten für einen
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||||
neuen Fall aufzuweichen machte zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig — sichtbar nur im vollen
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||||
Durchgang (#037).
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||||
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### Wo die Zeit hinging
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Die beiden Verzeichnis-Meilensteine (#028, #029) waren mit 8 h 15 zusammen die teuersten, und zwar
|
||||
**nicht** wegen der Protokolle: beide liefen gegen Doppelgänger, und in beiden Fällen entschied die
|
||||
Strenge der Attrappe, ob ein Fehler gefunden wurde. Die eigentliche Arbeit war, die Weiche an genau
|
||||
einer Stelle zu halten und beide Richtungen eines CHECKs aufzuschreiben — was eine Art braucht, und
|
||||
was sie **nicht haben darf**.
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||||
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||||
### Was offen bleibt
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**#024** — der Proxmox-Einzeiler ist auf einem echten PVE-Host nie gelaufen. Das steht seit v0.1.0
|
||||
so da und wandert mit dem Tag auf v0.3.0: es ist eine **Gegenprüfung** und kein fehlendes Stück. Das
|
||||
Skript ist `shellcheck`-geprüft und im `--dry-run` gefahren, der Installationsteil läuft vollständig
|
||||
in einem `debian:13`-Container. Was fehlt, ist `pct create` auf einem echten Host — und der verlangt
|
||||
einen Host, den diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste liegt bereit.
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||||
|
||||
Zwei Grenzen gehören dazu genannt, beide in den Issues festgehalten: **gegen einen echten
|
||||
Entra-Mandanten** und **gegen echte SCIM-Anbieter** ist nichts gelaufen. Die Formen in den Tests
|
||||
stammen aus der Dokumentation, nicht aus Mitschnitten. Stimmt eine Form nicht, stimmen Test und
|
||||
Wirklichkeit nicht — die Prüflisten stehen in `docs/betrieb/entra-id.md` und
|
||||
`docs/betrieb/scim.md`.
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||||
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||||
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---
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||||
## 2026-10-23 · Sitzung 25 · 11:00–15:10
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||||
**Issue:** #039 (M23)
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||||
**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
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||||
### Erledigt
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||||
- **Bedingte Abschnitte und Schritte**, der erste Meilenstein von Phase 3. Eine Bedingung hängt an
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||||
einer Variable des Laufs oder am Zustand eines anderen Schritts; die Auswertung läuft bei jedem
|
||||
Lesen und sitzt in `src/lib/bedingungen.ts`.
|
||||
- **Der Seed nutzt es am echten Fall**: „Mitarbeiter-Onboarding“ hat die Bedingung auf `konto_typ`,
|
||||
beide Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich aus. Neun Schritte, die niemand mehr
|
||||
wegklickt.
|
||||
- Editor, Abarbeitung, Druck, Export, Import, Entwurf und Seed — sieben Wege, alle mit Tests.
|
||||
- 1496 Vitest-Tests (vorher 1457), davon 29 neue. Klickprobe am gebauten Stand: Bildschirm, Druck
|
||||
und 390 px zeigen dasselbe.
|
||||
|
||||
### Entscheidungen
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||||
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||||
- **Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben.** Für die Abteilungsabschnitte (#031) ist
|
||||
Festschreiben richtig: die Abteilung steht beim Start fest. Für Bedingungen nicht — die Antwort auf
|
||||
„ist Prüfen fehlgeschlagen?“ entsteht erst während der Arbeit. `geltendeStruktur` legt die
|
||||
Reihenfolge der zwei Filter fest, und ein struktureller Test prüft, dass alle drei Schichten sie
|
||||
rufen.
|
||||
- **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Ein Lauf ohne `konto_typ` zeigt beide Konto-Abschnitte. Das ist
|
||||
genau das Verhalten von vorher; eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung. Ein Abschnitt zu
|
||||
viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
|
||||
- **`OFFEN` ist eine Antwort, keine Lücke** — der scharfe Gegensatz zur nicht gesetzten Variable.
|
||||
Wäre `OFFEN` unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar, also das
|
||||
Gegenteil des Zwecks.
|
||||
- **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`, kein `oder`, keine Verschachtelung. Wer zwei
|
||||
braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein Formular für beliebige Ausdrücke wäre eine kleine
|
||||
Abfragesprache, und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu
|
||||
viel.
|
||||
- **Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen.** Vier Wege schreiben eine Struktur neu
|
||||
und geben neue Kennungen: Import, Export, Seed, `entwurfSpeichern`. Eine Kennung überlebt keinen
|
||||
davon.
|
||||
|
||||
### Probleme
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||||
|
||||
- **Zwei stille Datenverluste, und der zweite war älter als dieser Meilenstein.**
|
||||
- Der **Import** verwarf `nurFuerAbteilungen`: der Export schreibt es seit #031, das Schema nimmt
|
||||
es an, der Import setzte es nicht. Eine exportierte Vorlage verlor ihre Abteilungsabschnitte.
|
||||
- Die **tiefe Kopie** verwarf es ebenfalls — damit verlor **jedes „Bearbeiten“** einer Vorlage alle
|
||||
Abteilungseinschränkungen. Beide Kopierstellen hatten den Code einzeln ausgeschrieben und
|
||||
vergaßen dieselben Felder.
|
||||
|
||||
**Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp.** `VersionMitInhalt` nannte weniger Felder,
|
||||
als die Abfrage liefert; die Daten waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt aus Prisma
|
||||
abgeleitet — ein neues Feld ist dort automatisch vorhanden. Und bewacht von einem Test, der Kopie
|
||||
und Original **Feld für Feld** vergleicht, nicht stichprobenweise.
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||||
- **Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand**, nicht die Suite: im Editor stand
|
||||
„Bedingung gesetzt“, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Genau dafür steht diese Probe in
|
||||
`CLAUDE.md`. Dreizehn Gegenproben liefen in dieser Sitzung, alle wurden rot — und trotzdem lag der
|
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teuerste Befund außerhalb von allen.
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||||
- **Zwei Schemas für dieselbe Form** liefen fast auseinander: Austauschformat und Editor-Struktur
|
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brauchen die Pfad-Form, und TypeScript meldete die Abweichung erst, als die Typen aufeinandertrafen.
|
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Jetzt eine Stelle.
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- **Ein Mangel an der neuen Komponente**, beim Klicken aufgefallen: die Auswahlfelder standen in
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einem umhüllenden `label`, und ihr zugänglicher Name schluckte den Text der gewählten Option mit.
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Derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular (#016) — dort war es ein Reviewbefund.
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- **Zwei eigene Testfehler**: dreimal versucht, eine Bedingung an einer **veröffentlichten** Version
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zu setzen (die ist unveränderlich, dafür sorgen Trigger), und `vorlageBearbeiten` mit
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`entwurfHolenOderErzeugen` verwechselt. Beide Male hat die Datenbank es gesagt.
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### Nächster Schritt
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- **M24 (#040)** Vier-Augen-Freigabe. Der Abschluss wird dort ohnehin angefasst, und M25 braucht den
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Freigeber für das Blatt.
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## 2026-10-24 · Sitzung 26 · 22:30–01:40
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**Issue:** #040 (M24)
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**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
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### Erledigt
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- **Vier-Augen-Freigabe.** Neues Recht `freigeben`, Pflicht an der Version, Freigeben und
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Zurückweisen samt Begründung, Aufforderung an die Berechtigten, Häkchen im Editor, Anzeige an der
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Versionsliste.
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- 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), davon 22 neue in `tests/freigabe.test.ts`.
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- Klickprobe am gebauten Stand: elf Prüfungen, alle grün.
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### Entscheidungen
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- **Das Recht `freigeben` hat nicht `TECHNIKER`.** Sonst hängt die Vier-Augen-Regel daran, dass
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zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr
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Rechten — und das steht im Protokoll.
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- **Das Recht allein genügt nicht.** Wer an dem Lauf gearbeitet hat, gibt ihn nicht frei, auch nicht
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als Administrator. Die Prüfung sitzt in `hatDaranGearbeitet`, an **einer** Stelle, wie
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`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Hälfte (der Ersteller) hält zusätzlich ein CHECK.
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- **Eine Zuweisung ist noch keine Arbeit.** Wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf
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freigeben — wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn.
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- **Kein fünfter `LaufStatus`** für „zurückgewiesen“: der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die Begründung
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steht in einem Feld und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad betroffen, der
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heute vier Fälle kennt.
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- **Die Pflicht hängt an der Version**, nicht an der Vorlage: eine veröffentlichte Version ist
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unveränderlich, ein laufender Lauf behält also seine Regel.
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### Probleme
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- **Die Aufforderung muss außerhalb der Transaktion entstehen.** Innerhalb würde sie mit dem Fehler
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zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiß. Gelöst mit einem eigenen
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Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den `laufAbschliessen` außen fängt; dafür musste die Transaktion in
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eine eigene Funktion. Ein Zeichenkettenvergleich auf die Meldung wäre eine Zusage über ihren
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Wortlaut gewesen.
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- **Drei rote Punkte in der Klickprobe waren meine eigenen Testfehler**, und einer ist lehrreich:
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ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand, weil es den
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Router-Cache von Next trifft. Die Action revalidiert den Pfad; ein Benutzer sieht das Ergebnis
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**ohne** Neuladen. Nachgewiesen, bevor ich etwas geändert habe: in einem frischen Browser-Kontext
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stand alles richtig da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
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Die beiden anderen: ein Selektor traf versteckten Protokolltext, und ein Suchmuster `/freigeb/`
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traf nichts — in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge gar nicht vor. Dreimal
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gesucht, bis es auffiel.
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- **Die Freigabepflicht wäre bei „Bearbeiten“ verloren gegangen**, hätte #039 es mir nicht gerade
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gezeigt: dort verwarf die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und `bedingung`. Diesmal von Anfang an
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mitgenommen — und das ist der ganze Wert eines Befundes, der verstanden statt nur behoben wurde.
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### Nächster Schritt
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- **M25 (#041)** PDF-Übergabeprotokoll. Der Freigeber steht jetzt am Lauf und gehört auf das Blatt.
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@@ -11,10 +11,15 @@ Nicht im MVP umsetzen. Hier gesammelt, damit das Datenmodell nichts verbaut.
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## Aufgaben
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- [ ] PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift
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- [ ] Bedingte Schritte und Abschnitte
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- [ ] Vier-Augen-Freigabe
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- [ ] Weitere Schritt-Typen
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Geschnitten am 2026-10-11, nach dem Tag von v0.2.0. Vier Meilensteine, 34 h geschätzt; die
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Reihenfolge ist nicht beliebig.
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| | Issue | Warum an dieser Stelle |
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|---|---|---|
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| M23 | [Bedingte Schritte und Abschnitte](039-bedingte-schritte.md) | zuerst, weil es als einziges am Datenmodell und an der Abschlussregel arbeitet — und weil der echte Fall im Seed steht: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt beide Konto-Abschnitte |
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| M24 | [Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | danach, weil der Abschluss dann einmal angefasst ist |
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| M25 | [PDF-Übergabeprotokoll](041-pdf-uebergabeprotokoll.md) | nach M24, damit das Blatt den Freigeber nennen kann |
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| M26 | [Weitere Schritt-Typen](042-weitere-schritt-typen.md) | zuletzt, weil `UNTERSCHRIFT` erst im PDF einen Zweck hat |
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## Vorleistung im MVP
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@@ -2,7 +2,7 @@
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**Status:** offen
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**Im Tracker:** [#38](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/38)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Meilenstein:** v0.3.0
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**Labels:** phase-2, infra
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**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** –
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@@ -53,3 +53,13 @@ nachprüfen musst“) abgehakt ist. Die Liste ist der Prüfplan, nicht dieses Is
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||||
`status ok` liefert
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- [ ] `pct exec <ctid> -- ss -ltn` zeigt keinen Port 5432
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- [ ] Zweiter Aufruf: Daten, `APP_SECRET` und Datenbankpasswort unverändert
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||||
## Verschoben auf v0.3.0 (2026-10-11)
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Stand bis hierher auf v0.2.0 und hat den Tag nicht aufgehalten, weil es eine **Gegenprüfung** ist
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||||
und kein fehlendes Stück: `deploy/proxmox/laufzettel.sh` ist `shellcheck`-geprüft und im
|
||||
`--dry-run` gefahren, und der eigentliche Installationsteil (`deploy/install.sh`) läuft vollständig
|
||||
in einem `debian:13`-Container — PostgreSQL, Bau, Migration, Seed, Dienststart.
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||||
Was fehlt, ist der `pct create`-Teil auf einem echten PVE-Host, und der verlangt einen Host, den
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||||
diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste steht oben; sie wartet unverändert.
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #027 Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen
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**Status:** offen
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#46](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/46)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, test
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**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 1 h **Tatsächlich:** 2 h 10 min
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## Ziel
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@@ -22,14 +22,69 @@ Vorlagenliste in der Oberfläche, Screenshots, und jede Abfrage von Hand. Bei ei
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## Aufgaben
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- [ ] Die Abläufe unter `tests/e2e/`, die Vorlagen anlegen, räumen sie in einem Nachlauf wieder weg —
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||||
- [x] Die Abläufe unter `tests/e2e/`, die Vorlagen anlegen, räumen sie in einem Nachlauf wieder weg —
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über ihr Präfix, nicht über gemerkte Kennungen (ein abgebrochener Lauf merkt sich nichts)
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||||
- [ ] Dasselbe für Geräte, Personen und Läufe prüfen, die die Abläufe anlegen
|
||||
- [ ] Einmalig aufräumen: die vorhandenen Reste aus der Entwicklungsdatenbank entfernen
|
||||
- [ ] Prüfen, ob ein Nachlauf das überhaupt leisten kann — ein Ablauf, der mitten im Lauf scheitert,
|
||||
- [x] Dasselbe für Geräte, Personen und Läufe prüfen, die die Abläufe anlegen
|
||||
- [x] Einmalig aufräumen: die vorhandenen Reste aus der Entwicklungsdatenbank entfernen
|
||||
- [x] Prüfen, ob ein Nachlauf das überhaupt leisten kann — ein Ablauf, der mitten im Lauf scheitert,
|
||||
darf den Nachlauf nicht überspringen
|
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||||
## Akzeptanzkriterien
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- [ ] Nach `pnpm test:e2e` steht in `Vorlage` keine Zeile mit `ZZ E2E`
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- [ ] Ein abgebrochener Lauf lässt ebenfalls nichts stehen
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- [x] Nach `pnpm test:e2e` steht in `Vorlage` keine Zeile mit `ZZ E2E`
|
||||
- [x] Ein abgebrochener Lauf lässt ebenfalls nichts stehen
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## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Die Beschreibung oben war zur Hälfte überholt.** „Bei jedem Lauf kommen drei dazu“ stimmte beim
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Schreiben, aber nicht mehr: alle 105 Reste stammen aus einem Fenster von sechzehn Stunden am
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||||
25./26. September, und seither ist keine dazugekommen. `tests/e2e/vorlagen-editor.spec.ts` räumt
|
||||
seit [#018](018-e2e-anleitung-pdf.md) über das Präfix auf, und das hält. Nachgewiesen an den
|
||||
Zeitstempeln der Zeilen, nicht vermutet.
|
||||
- **Dafür gab es eine neue Lücke, an anderer Stelle:** `anhaenge.spec.ts` (#032) und
|
||||
`live.spec.ts` (#033) legen `ZZ E2E`-Läufe an und hatten **keinen** Nachlauf. In der
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||||
Entwicklungsdatenbank stand von ihnen nichts — nicht weil sie aufräumten, sondern weil die
|
||||
E2E-Suite dort seit dem 26. September nicht mehr gelaufen war.
|
||||
- **Geräumt wird jetzt zentral und an einer Stelle**: `tests/e2e/aufraeumen.ts`. Ein `afterAll` je
|
||||
Datei ist die falsche Form für diese Zusage — beim nächsten Meilenstein fehlt wieder einer.
|
||||
- **Vor *und* nach dem Lauf.** Ein `globalTeardown` läuft bei Testfehlern und bei Zeitabläufen, aber
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||||
nicht bei `Strg+C`. Der Vorlauf fängt genau das: ein Vorlauf lässt sich nicht überspringen. Er
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||||
**sagt es laut** („Rückstand aus einem früheren Lauf: …“), denn still wegzuräumen hieße, die
|
||||
Ursache zu verdecken.
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||||
- **Das Präfix ist `ZZ` und nicht `ZZ E2E`.** Die Abläufe benutzen es in fünf Schreibweisen
|
||||
(`ZZ E2E Editor …`, `ZZ-E2E-<zeit>-PC-01` — ein Hostname darf kein Leerzeichen haben —,
|
||||
`ZZPruef…`, `ZZQuelle…`, `ZZ Abteilung …`). Alle fünf sind sinnvoll, alle fünf beginnen mit `ZZ`.
|
||||
Darauf zu greifen deckt sie ab, ohne sechzehn Dateien umzubenennen.
|
||||
- **Ein struktureller Test bewacht das** (`tests/betriebsstand.test.ts`): er liest die Abläufe und
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||||
schlägt an, wenn einer Zeilen anlegt, ohne das Präfix zu benutzen — und prüft, dass Vor- und
|
||||
Nachlauf registriert sind. Er fand beim ersten Durchgang sofort zwei Dateien, die ich übersehen
|
||||
hätte.
|
||||
- **Protokoll-Waisen werden nicht erraten.** Eine Zeile, deren Gegenstand schon fort ist, bleibt
|
||||
stehen; sie über den Namen im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch, weil derselbe Name in
|
||||
echter Historie einer noch bestehenden Zeile steht. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand
|
||||
überlebt, ist der Grund, warum `entitaetId` kein Fremdschlüssel ist.
|
||||
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## Was der erste echte Lauf zutage brachte
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Der E2E-Durchgang war die ganze Zeit **rot**, und niemand hat es gemerkt — `pnpm test:e2e` steht
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||||
nicht im Tor vor dem Commit (Reviewbefund zu [#029](029-scim-endpunkt.md)). Sieben Fehlschläge, vier
|
||||
Ursachen, keine davon ein Produktfehler, alle vier behoben:
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||||
- `laeufe.spec.ts` zählte die Felder des Zustands auf und kannte `anzahlAnhaenge` nicht — das kam mit
|
||||
#033 dazu. Die Aufzählung ist Absicht und bleibt: der Zustand ist die Antwort, die am häufigsten
|
||||
hinausgeht, und ein Feld, das sich einschleicht, wandert ungesehen mit.
|
||||
- `stammdaten.spec.ts` suchte „kommt aus dem Verzeichnis“ — seit #020 steht derselbe Satz auch am
|
||||
Vorgesetzten-Feld, also zweimal auf der Seite. Playwright wies das als „strict mode violation“ ab.
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||||
- `vorlagen-editor.spec.ts` zog am Handy feste 300 px. Der Abstand zwischen den Anfassern ist
|
||||
**532 px**, seit mit #030 und #031 Bausteinverweis und Abteilungsfilter in jeden Abschnitt kamen —
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||||
gemessen, nicht geschätzt. Dazu lag der erste Anfasser bei `y = -115`, also außerhalb des
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||||
Sichtfensters: der Touch-Start traf nichts. Jetzt wird erst gescrollt und die Zugweite aus dem
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||||
Layout genommen. Eine feste Pixelzahl in einem Sortiertest ist eine Zusage über das Layout, die
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||||
niemand pflegt.
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||||
- `onboarding.spec.ts` prüft den `New-ADUser`-Befehl zeichengenau und scheiterte an
|
||||
`DC=firma,DC=de` statt `DC=firma,DC=local`: die **Entwicklungsdaten** wichen vom Seed ab, und der
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||||
Seed setzt bestehende Abteilungen absichtlich nicht zurück. Der Vorlauf prüft das jetzt und sagt,
|
||||
was zu tun ist — statt einer Meldung, die nach einem Fehler im Befehlsbau aussieht.
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||||
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||||
**Daraus folgt ein eigenes Issue:** `pnpm test:e2e` gehört ins Tor oder mindestens in eine
|
||||
nachvollziehbare Regel, sonst wiederholt sich das. Siehe [#038](038-e2e-im-tor.md).
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||||
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #028 M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle
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**Status:** offen
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||||
**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#48](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/48)
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||||
**Meilenstein:** v0.2.0
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||||
**Labels:** phase-2, backend, frontend
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 4 h 10 min
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## Ziel
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@@ -17,39 +17,94 @@ Dieser Meilenstein legt dazu die Weiche, die auch [#029](029-scim-endpunkt.md) b
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Ein Enum `QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` auf `Verzeichnisquelle`** — Empfehlung. Die Felder
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||||
- [x] **Ein Enum `QuellenArt {LDAP GRAPH SCIM}` auf `Verzeichnisquelle`** — Empfehlung. Die Felder
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||||
`url`, `bindDn` und `basisDn` sind dann je Art unterschiedlich belegt; was eine Art braucht,
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||||
prüft der Service, nicht die Datenbank. Die Alternative wäre eine Tabelle je Art mit
|
||||
gemeinsamer Oberklasse — mehr Struktur, als drei Arten rechtfertigen.
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||||
- [ ] **Wie `{{ou}}` in Entra ID aussieht.** Es gibt keinen DN und keine OU. Ehrlich ist, den
|
||||
- [x] **Wie `{{ou}}` in Entra ID aussieht.** Es gibt keinen DN und keine OU. Ehrlich ist, den
|
||||
Platzhalter bei einer Graph-Quelle **leer** zu lassen, statt etwas hineinzudeuten — und das
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||||
in der Anleitung zu sagen. Wer OU-abhängige Befehle fährt, braucht ein lokales AD.
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## Aufgaben
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- [ ] `QuellenArt` als Enum, Migration mit `LDAP` für alle bestehenden Zeilen
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- [ ] Graph-Zugang: `tenantId`, `clientId`, `clientSecret` (verschlüsselt wie das Bind-Passwort, nie
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||||
- [x] `QuellenArt` als Enum, Migration mit `LDAP` für alle bestehenden Zeilen
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||||
- [x] Graph-Zugang: `tenantId`, `clientId`, `clientSecret` (verschlüsselt wie das Bind-Passwort, nie
|
||||
in einer Antwort), Token über Client-Credentials-Flow, Zwischenspeicher bis kurz vor Ablauf
|
||||
- [ ] Lesen über `GET /v1.0/users` mit `$select`, Seitenabruf über `@odata.nextLink`; der
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||||
- [x] Lesen über `GET /v1.0/users` mit `$select`, Seitenabruf über `@odata.nextLink`; der
|
||||
Vorgesetzte über `$expand=manager($select=id)`
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||||
- [ ] Attributzuordnung mit Graph-Vorgaben (`givenName`, `surname`, `displayName`, `mail`,
|
||||
- [x] Attributzuordnung mit Graph-Vorgaben (`givenName`, `surname`, `displayName`, `mail`,
|
||||
`userPrincipalName`, `onPremisesSamAccountName`, `department`, `jobTitle`, `accountEnabled`)
|
||||
- [ ] `externeId` ist die Entra-`id` (GUID). Sie ist stabil und übersteht eine Umbenennung
|
||||
- [ ] „Verbindung testen“ wie bei LDAP: die ersten zehn zugeordneten Treffer zeigen
|
||||
- [ ] Der Abgleich läuft durch **denselben** Dienst wie LDAP — nur das Holen der Einträge
|
||||
- [x] `externeId` ist die Entra-`id` (GUID). Sie ist stabil und übersteht eine Umbenennung
|
||||
- [x] „Verbindung testen“ wie bei LDAP: die ersten zehn zugeordneten Treffer zeigen
|
||||
- [x] Der Abgleich läuft durch **denselben** Dienst wie LDAP — nur das Holen der Einträge
|
||||
unterscheidet sich. Sonst driften die Regeln auseinander
|
||||
- [ ] Admin → Verzeichnis zeigt die Art je Quelle und bietet beim Anlegen die Wahl
|
||||
- [ ] Anleitung Kapitel 06 und `docs/betrieb/`: was in Entra ID einzurichten ist
|
||||
- [x] Admin → Verzeichnis zeigt die Art je Quelle und bietet beim Anlegen die Wahl
|
||||
- [x] Anleitung Kapitel 06 und `docs/betrieb/`: was in Entra ID einzurichten ist
|
||||
(App-Registrierung, `User.Read.All`, `Directory.Read.All`, Administratoreinwilligung)
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
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||||
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||||
- [ ] Test gegen einen **abspielenden HTTP-Doppelgänger** mit aufgezeichneten Graph-Antworten: erster
|
||||
- [x] Test gegen einen **abspielenden HTTP-Doppelgänger** mit aufgezeichneten Graph-Antworten: erster
|
||||
Abgleich legt an, zweiter aktualisiert ohne Dubletten, ein `accountEnabled: false` setzt
|
||||
`aktiv = false`
|
||||
- [ ] Test: der Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` über mindestens drei Seiten
|
||||
- [ ] Test: `clientSecret` erscheint in keiner Antwort und in keinem Protokolleintrag
|
||||
- [ ] Test: eine Graph-Quelle lässt `{{ou}}` leer, statt einen Wert zu erfinden
|
||||
- [ ] Der LDAP-Weg verhält sich unverändert — alle Tests aus #016 bleiben grün
|
||||
- [ ] **Offen und benannt:** gegen einen echten Entra-Mandanten ist das nicht gelaufen; die
|
||||
- [x] Test: der Seitenabruf folgt `@odata.nextLink` über mindestens drei Seiten
|
||||
- [x] Test: `clientSecret` erscheint in keiner Antwort und in keinem Protokolleintrag
|
||||
- [x] Test: eine Graph-Quelle lässt `{{ou}}` leer, statt einen Wert zu erfinden
|
||||
- [x] Der LDAP-Weg verhält sich unverändert — alle Tests aus #016 bleiben grün
|
||||
- [x] **Offen und benannt:** gegen einen echten Entra-Mandanten ist das nicht gelaufen; die
|
||||
Gegenprobe gehört in eine Prüfliste wie bei [#024](024-proxmox-echtlauf.md)
|
||||
|
||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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||||
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||||
- **„Deaktiviert in Entra ID“ als *übersprungen* zu melden war falsch — und hätte Leute aktiv
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||||
gelassen.** „Übersprungen“ bedeutet im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden
|
||||
seit #016 absichtlich **nicht** abgeschaltet (ein Konto ohne GUID soll nicht die Person
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||||
deaktivieren). Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt worden als im AD.
|
||||
Gefiltert wird jetzt serverseitig mit `$filter=accountEnabled eq true`, als Gegenstück zum
|
||||
LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test „setzt aktiv = false“ — und nur, weil der
|
||||
Doppelgänger den Filter wirklich auswertet statt ihn bloß zu empfangen.
|
||||
- **`URLSearchParams` kodiert `$` zu `%24`.** Die Abfrage hätte `%24select` und `%28` in
|
||||
`manager($select=id)` geschickt. Graph nimmt das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand
|
||||
clause“ — und eine Adresse, die in einem Mitschnitt anders aussieht als in der Dokumentation,
|
||||
kostet bei der Fehlersuche eine Stunde. Die Parameter werden jetzt von Hand zusammengesetzt.
|
||||
- **Die Art einer Quelle ist unveränderlich**, und das steht nicht im Issue. An ihr hängt, was
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||||
`externeId` bedeutet: im AD eine `objectGUID`, in Entra ID eine andere GUID. Nach einem Wechsel
|
||||
würde **kein einziger Mitarbeiter wiedererkannt** — der nächste Abgleich legte die ganze
|
||||
Belegschaft neu an und setzte die alten Zeilen auf `aktiv = false`, mit allen Läufen und Geräten
|
||||
daran. Der Dienst weist einen Wechsel ab, die Oberfläche bietet ihn nicht an, und die Anleitung
|
||||
sagt, was stattdessen zu tun ist.
|
||||
- **`zuordnungLesen` brauchte die Art als Parameter.** Ohne sie bekäme eine Graph-Quelle mit leerer
|
||||
Zuordnung die AD-Namen und fragte bei Graph nach `sn` und `objectGUID`, die es dort nicht gibt.
|
||||
Der Standardwert `LDAP` hält jeden Aufrufer von vor #028 bei seinem Verhalten.
|
||||
- **Die Zugangs-Helfer mussten in ein eigenes Modul.** `quellenleser.ts` (die Weiche) braucht
|
||||
`zugangAus`, und `services/verzeichnis.ts` braucht die Weiche für „Verbindung testen“ — zusammen
|
||||
ein Import-Zyklus. Der läuft in ESM oft, aber nicht zuverlässig, und ein Modul, das beim Laden
|
||||
halb leer ist, ergibt Fehler, die niemand liest. Jetzt liegt beides in
|
||||
`src/server/verzeichnis/zugang.ts`.
|
||||
- **`SCIM` steht im Enum, wird aber abgewiesen.** Die Weiche braucht #029, und ein Wert, der
|
||||
stillschweigend nichts tut, wäre hier besonders teuer: ein Abgleich, der null Einträge liest und
|
||||
`ERFOLG` meldet, hätte über die Abschaltregel die ganze Belegschaft deaktiviert — genau der Fall,
|
||||
der in #016 einen Reviewbefund gekostet hat. Mit eigenem Test.
|
||||
- **Die Felder je Art hält die Datenbank fest.** Ein CHECK verlangt bei `LDAP` die LDAP-Felder
|
||||
**und** verbietet die Graph-Felder, bei `GRAPH` umgekehrt. Ohne den zweiten Teil wäre eine
|
||||
Graph-Quelle mit `basisDn` möglich — eine Zeile, die zwei Dinge gleichzeitig behauptet.
|
||||
- **Der Vorgesetzte kommt bei Graph direkt**, nicht über eine DN-Auflösung. `RoherEintrag` hat dafür
|
||||
ein zweites Feld (`vorgesetzterDirekt`) und nicht ein Feld mit zwei Bedeutungen: ein DN und eine
|
||||
GUID sehen verschieden aus, aber ein Feld, das mal das eine und mal das andere trägt, verwechselt
|
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irgendwann jemand.
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||||
- **Der Token-Zwischenspeicher hat 60 Sekunden Sicherheitsabstand.** Ein Token, das in zehn Sekunden
|
||||
abläuft, ist für eine Seite, die zwei Sekunden braucht, formal noch gültig — und in der Mitte der
|
||||
nächsten nicht mehr. Der Fehler wäre ein Abgleich, der nach der dritten Seite mit 401 abbricht.
|
||||
- **Eine Reißleine bei 1000 Seiten.** Ein `@odata.nextLink`, der auf sich selbst zeigt, wäre sonst
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||||
eine Schleife bis zum Speicherende — still, weil jeder einzelne Abruf gelingt.
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||||
- **Zwei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht bei
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||||
„so ungefähr einer Stunde“, und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare der
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bestehenden Quellen mit.
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## Noch offen, und benannt
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Gegen einen **echten Entra-Mandanten** ist das nicht gelaufen. Geprüft ist es gegen einen
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HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten Antworten, und deren Form stammt aus der Dokumentation, nicht
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aus einem Mitschnitt. Die Prüfliste steht am Ende von
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[`docs/betrieb/entra-id.md`](../betrieb/entra-id.md) — acht Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als
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999 Benutzern für den Seitenabruf. Dieselbe Art offener Punkt wie [#024](024-proxmox-echtlauf.md).
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #029 M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich
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**Status:** offen
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#49](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/49)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend
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**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** 4 h 05 min
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## Ziel
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@@ -16,41 +16,137 @@ Setzt [#028](028-graph-quelle.md) voraus: die Quellenart `SCIM` braucht die Weic
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Ein Token je Quelle, als Hash gespeichert** — Empfehlung, dasselbe Verfahren wie beim
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- [x] **Ein Token je Quelle, als Hash gespeichert** — Empfehlung, dasselbe Verfahren wie beim
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lokalen Passwort (argon2). Es wird **einmal** angezeigt und ist danach nicht mehr lesbar. Das
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Token identifiziert die Quelle und damit den Kunden; es ist der einzige Mandantenbeweis, den
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ein Push mitbringt.
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- [ ] **Was bei `DELETE /Users/{id}` geschieht:** `aktiv = false`, nicht löschen. Das ist die Regel
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- [x] **Was bei `DELETE /Users/{id}` geschieht:** `aktiv = false`, nicht löschen. Das ist die Regel
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des ganzen Projekts, und ein Identitätsanbieter, der löschen will, bekommt `204` — aber die
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Zeile bleibt, weil Läufe an ihr hängen. Das muss in der Anleitung stehen, sonst wirkt es wie
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ein Fehler.
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## Aufgaben
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- [ ] Route Handler unter `src/app/api/scim/v2/`: `Users` (GET mit Filter `userName eq`, POST),
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- [x] Route Handler unter `src/app/api/scim/v2/`: `Users` (GET mit Filter `userName eq`, POST),
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`Users/{id}` (GET, PUT, PATCH, DELETE), dazu `ServiceProviderConfig`, `Schemas`,
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`ResourceTypes` — ohne die drei weigern sich manche Anbieter, überhaupt anzufangen
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- [ ] **Jeder dieser Handler prüft selbst**: das Token, und daraus die Quelle und den Kunden. Die
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||||
- [x] **Jeder dieser Handler prüft selbst**: das Token, und daraus die Quelle und den Kunden. Die
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Hülle unter `(app)` liegt hier nicht darüber (CLAUDE.md)
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||||
- [ ] Zuordnung: `externalId` → `externeId`, `userName` → `upn`, `name.givenName`/`familyName`,
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||||
- [x] Zuordnung: `externalId` → `externeId`, `userName` → `upn`, `name.givenName`/`familyName`,
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||||
`emails[primary]` → `mail`, `active` → `aktiv`, `urn:ietf:params:scim:schemas:extension:enterprise:2.0:User`
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||||
für `department` und `manager`
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||||
- [ ] Antwortform nach RFC 7644: `schemas`, `id`, `meta.resourceType`, `meta.location`, bei Listen
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||||
- [x] Antwortform nach RFC 7644: `schemas`, `id`, `meta.resourceType`, `meta.location`, bei Listen
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||||
`totalResults`/`itemsPerPage`/`startIndex`; Fehler als `urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:Error`
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||||
- [ ] `PATCH` mit `op: add|replace|remove` auf den Pfaden, die die Anbieter wirklich schicken —
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||||
- [x] `PATCH` mit `op: add|replace|remove` auf den Pfaden, die die Anbieter wirklich schicken —
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||||
nicht der ganze Standard
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||||
- [ ] Idempotenz: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409`, nicht eine zweite Person
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||||
- [ ] Protokolleintrag je Vorgang, mit der Quelle als Urheber (Systemlauf, kein Benutzer)
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||||
- [ ] Admin → Verzeichnis: Token erzeugen, einmal anzeigen, widerrufen; letzte Zustellung sichtbar
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||||
- [ ] Anleitung Kapitel 06: Einrichtung in authentik und in Entra ID
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||||
- [x] Idempotenz: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409`, nicht eine zweite Person
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||||
- [x] Protokolleintrag je Vorgang, mit der Quelle als Urheber (Systemlauf, kein Benutzer)
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||||
- [x] Admin → Verzeichnis: Token erzeugen, einmal anzeigen, widerrufen; letzte Zustellung sichtbar
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||||
- [x] Anleitung Kapitel 06: Einrichtung in authentik und in Entra ID
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||||
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## Akzeptanzkriterien
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- [ ] Test gegen **aufgezeichnete Anfragen** von authentik und Entra ID (Form, nicht erfunden):
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||||
- [x] Test gegen **aufgezeichnete Anfragen** von authentik und Entra ID (Form, nicht erfunden):
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anlegen, aktualisieren, deaktivieren, wieder aktivieren
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- [ ] Test: ohne Token `401`, mit fremdem Token kein Zugriff auf die Personen einer anderen Quelle
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- [ ] Test: `DELETE` setzt `aktiv = false` und löscht nichts
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||||
- [ ] Test: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409` und keine zweite Zeile
|
||||
- [ ] Test: das Token steht nur als Hash in der Datenbank und in keiner Antwort
|
||||
- [ ] Test: eine Quelle der Art `SCIM` wird vom Zeitplan **nicht** abgeglichen — sie bekommt
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||||
- [x] Test: ohne Token `401`, mit fremdem Token kein Zugriff auf die Personen einer anderen Quelle
|
||||
- [x] Test: `DELETE` setzt `aktiv = false` und löscht nichts
|
||||
- [x] Test: zweimal dasselbe `POST` ergibt `409` und keine zweite Zeile
|
||||
- [x] Test: das Token steht nur als Hash in der Datenbank und in keiner Antwort
|
||||
- [x] Test: eine Quelle der Art `SCIM` wird vom Zeitplan **nicht** abgeglichen — sie bekommt
|
||||
geschickt
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||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Zwei Gegenproben blieben grün, und beide deckten etwas auf.** Von acht Gegenproben (Regel
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brechen, Test muss rot werden) schlugen sechs sofort an. Die zwei stillen waren die wertvollen:
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||||
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||||
- **`PATCH remove` wirkte gar nicht** — ein echter Fehler, kein Testloch. `personAendern` hatte
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||||
einen Schalter `nurGesetzte`, der bei `PATCH` jedes `null` als „nicht mitgeschickt“ las und den
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||||
alten Wert stehen ließ. Nimmt jemand beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in
|
||||
Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt aussehend, falsch. Nötig war der Schalter nie:
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||||
`patchAnwenden` setzt auf dem vorhandenen Stand auf und liefert deshalb immer einen
|
||||
**vollständigen** Zielzustand. Der Unterschied zwischen `PUT` und `PATCH` liegt vor der
|
||||
Funktion, nicht in ihr. Schalter entfernt, Test ergänzt, Gegenprobe schlägt jetzt an.
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||||
- **Entra ID schickt `active` als Zeichenkette `"True"`/`"False"`.** Das war richtig umgesetzt,
|
||||
aber nur halb geprüft: der Deaktivierungs-Test lief gegen `"False"`, und mit einem reinen
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||||
`value === true` kommt dort **zufällig** das Richtige heraus. Nur das Aktivieren wäre kaputt
|
||||
gewesen — ein Konto, das wieder freigeschaltet wird und in Laufzettel für immer inaktiv bleibt.
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||||
Der Fehler wäre also nur in einer Richtung sichtbar gewesen. Jetzt steht `ENTRA_PATCH_AN` mit
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||||
`"True"` als eigene aufgezeichnete Form daneben.
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- **`manager` war im Issue genannt und wäre fast untergegangen.** Die Zuordnung nennt die
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||||
Enterprise-Erweiterung für `department` **und** `manager`; umgesetzt war zunächst nur die
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||||
Abteilung. Dazugekommen sind: `vorgesetzterAus` liest alle drei Formen, die die Anbieter schicken
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||||
(`{value}`, `{$ref}` und die nackte Zeichenkette — letztere nicht standardkonform, aber authentik
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||||
schickt sie), die Auflösung über die Laufzettel-Kennung, und `manager` im `Schemas`-Endpunkt. Das
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||||
Letzte ist das Entscheidende: ein Anbieter liest dieses Schema und schickt nur, was darin steht.
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||||
Fehlte es, bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer — **ohne Fehlermeldung auf einer der beiden
|
||||
Seiten**.
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||||
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- **`manager` wäre ein Weg über die Quellengrenze gewesen.** Eine Kennung aus einer fremden Quelle
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||||
zeigt auf jemanden, den diese hier nicht sehen darf, und über die Vorgesetzten-Anzeige stünde
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||||
dessen Name in der Oberfläche. Die Auflösung sucht deshalb nur in der eigenen Quelle; eine
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||||
Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot. Dasselbe für den Fall „sein eigener Vorgesetzter“ —
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||||
die Datenbank weist das ohnehin ab, aber dann wäre die ganze Zuweisung daran gescheitert.
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||||
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- **Ein unbekannter Vorgesetzter lässt die Zuweisung nicht scheitern.** Der Anbieter schickt die
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Leute in beliebiger Reihenfolge. Wer an einer noch unbekannten Kennung scheiterte, ließe die halbe
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||||
Belegschaft draußen; nachgezogen wird beim nächsten `PATCH`.
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- **Ein unverstandener Filter ergibt `400` und nicht „alle Personen“.** Das ist die wichtigste
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Einzelentscheidung dieses Meilensteins. Ihn zu ignorieren hieße, alle zu liefern — und der
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||||
Anbieter schlösse daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie **nie** an. Unterstützt
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||||
wird genau `userName eq "…"`, die Frage, die jeder Anbieter vor dem Anlegen stellt.
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||||
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||||
- **Ein Fehler im Nachbarcode aus #028**: in `verbindungTestenAktion` stand zweimal dieselbe
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Bedingung (`ergebnis.treffer.length === 0`), der zweite Zweig war damit unerreichbar. Genau der
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Zweig war in #028 als Reviewbefund eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte
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||||
anders klingen als „der Filter findet niemanden“, weil die Ursachen verschiedene sind und den
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||||
Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos, seit er geschrieben wurde. Behoben.
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||||
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- **„Noch nie abgeglichen“ ist an einer SCIM-Quelle eine Falschaussage**, und „kein Zeitplan“ liest
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||||
sich wie ein Mangel. Beides ersetzt: die Pille sagt „nimmt Zustellungen an“, und an der Stelle, an
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||||
der bei LDAP der Verbindungstest sitzt, steht die letzte Zustellung. Verbindungstest und „Jetzt
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||||
abgleichen“ gibt es dort nicht — ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein Knopf. Wer
|
||||
sie trotzdem über den Dienst ruft, bekommt eine Erklärung statt „unbekannter Fehler“.
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- **Der Zeitplan lässt SCIM-Quellen aus, und das ist keine Kosmetik.** Ein Abgleich, der an einer
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SCIM-Quelle nichts liest und `ERFOLG` meldet, hätte über die Abschaltregel die **ganze
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Belegschaft deaktiviert** — derselbe Fall, der in #016 einen Reviewbefund gekostet hat. Zwei
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Stellen halten das: `faelligeQuellen` nimmt sie nicht auf, und die Weiche im Quellenleser wirft.
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- **Das Token in keiner Sicht** — geprüft nicht an einem Feld, sondern an der **ganzen**
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serialisierten Sicht aus Liste und Detail. Ein später ergänztes Feld fällt damit auch auf. Dazu:
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nicht im Protokolleintrag, nicht im HTML der Seite nach dem Neuladen (in der Klickprobe am
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gebauten Stand nachgesehen).
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- **Dieselbe `401` für „kein Token“ und „falsches Token“.** Die Unterscheidung wäre eine Auskunft
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darüber, ob ein geratenes Token die richtige Form hat. Und vor der Hash-Prüfung steht eine
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Vorab-Prüfung auf das Präfix: ohne sie würde ein Token mit falschem Präfix gegen jeden Hash
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geprüft, eines mit richtigem nur bis zum Treffer — ein Zeitorakel.
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- **Die Beschreibungs-Endpunkte verlangen ebenfalls ein Token**, und ihre **Verneinungen** sind der
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wichtigere Teil: `bulk`, `sort`, `filter` und `etag` stehen ausdrücklich auf `false`. Ein
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Anbieter, der `bulk` für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet, und meldet
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das als Fehler der Gegenseite.
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- **Die Klickprobe am gebauten Stand fand keinen Bedienfehler** — zwanzig Prüfungen von „Art SCIM
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wählbar“ über „Token angezeigt“, eine echte Zustellung mit genau diesem Token, „Person steht in
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der Liste“, `DELETE` deaktiviert, Widerruf sperrt, bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die
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Probe hat ihre Daten danach selbst wieder entfernt; das ist die Lehre aus #027.
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- **Ein Test aus #028 war überholt**, nicht falsch: er prüfte, dass die Meldung der Weiche „#029“
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enthält. Jetzt ist #029 da, und die Antwort bleibt dieselbe — nur ohne Issue-Nummer, denn die
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Meldung steht auch in der Oberfläche.
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## Was offen bleibt
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- **Gegen echte Mandanten ist das nicht gelaufen.** Die Anfrageformen in `tests/scim.test.ts`
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stammen aus der Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe
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Grenze wie bei #028, und sie ist dort im Kopfkommentar der Testdatei benannt. Stimmt eine Form
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nicht, stimmen Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüflisten für den ersten echten Lauf stehen in
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[`docs/betrieb/scim.md`](../betrieb/scim.md) unter „Prüfen von Hand“.
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- **Keine Paginierung über 200 Einträge** bei `GET /Users` ohne Filter. Die Anbieter fragen
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gefiltert; ein voller Abzug ist keine Betriebsart dieses Endpunkts.
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- **Kein `/Groups`.** Rollen entstehen beim Anmelden aus den OIDC-Gruppen, nicht aus dem
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Provisioning. `ResourceTypes` nennt deshalb nur `User`.
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+56
-18
@@ -1,10 +1,10 @@
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# #032 M19 – Anhänge und Fotos an Schritten
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**Status:** offen
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#52](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/52)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend, frontend, infra
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 3 h 05 min
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## Ziel
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@@ -14,7 +14,7 @@ können, am Handy direkt aus der Kamera.
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Dateien im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank** — Empfehlung. Ein Pfad aus der
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- [x] **Dateien im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank** — Empfehlung. Ein Pfad aus der
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||||
Umgebung (`ANHAENGE_PFAD`), darunter nach Kunde und Lauf gegliedert. Gegen `bytea` in Postgres
|
||||
spricht die Sicherung: ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein `pg_dump` mehr, das
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||||
jemand einspielt. Gegen S3 spricht, dass diese Anwendung selbst gehostet läuft und keinen
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||||
@@ -23,32 +23,70 @@ können, am Handy direkt aus der Kamera.
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ein Volume, und `docs/betrieb/sicherung.md` muss beides nennen. Eine Sicherung, die nur die
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||||
Datenbank mitnimmt, verliert ab hier Daten — das ist genau die Art Zusage, die dieses Projekt
|
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sonst teuer bezahlt hat.
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- [ ] **Keine Verkleinerung auf dem Server im ersten Schritt.** Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB; eine
|
||||
- [x] **Keine Verkleinerung auf dem Server im ersten Schritt.** Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB; eine
|
||||
Obergrenze (etwa 10 MB je Datei, 20 Dateien je Lauf) ist ehrlicher als eine Umwandlung, die
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||||
Metadaten verliert und eine Bildbibliothek ins Projekt zieht.
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## Aufgaben
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- [ ] Modell `Anhang`: `schrittergebnisId`, `kundeId`, Dateiname, Medientyp, Größe, Prüfsumme,
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- [x] Modell `Anhang`: `schrittergebnisId`, `kundeId`, Dateiname, Medientyp, Größe, Prüfsumme,
|
||||
`erstelltVonId`, `erstelltAm`; Datei daneben im Dateisystem
|
||||
- [ ] Hochladen über einen Route Handler mit `rechtErforderlich` — kein Weg daran vorbei, und
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||||
- [x] Hochladen über einen Route Handler mit `rechtErforderlich` — kein Weg daran vorbei, und
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**jeder** Abruf prüft Recht und Mandant, auch der des Bildes selbst
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||||
- [ ] Grenzen: Medientypen auf Bilder und PDF, Größe je Datei und Anzahl je Lauf, beides in der
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||||
- [x] Grenzen: Medientypen auf Bilder und PDF, Größe je Datei und Anzahl je Lauf, beides in der
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||||
Umgebung einstellbar; eine abgewiesene Datei nennt den Grund
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||||
- [ ] Am Handy direkt aus der Kamera (`capture="environment"`), am Rechner aus dem Dateiwähler
|
||||
- [ ] **Der Archiv-Schreibschutz gilt auch hier**: an einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr
|
||||
- [x] Am Handy direkt aus der Kamera (`capture="environment"`), am Rechner aus dem Dateiwähler
|
||||
- [x] **Der Archiv-Schreibschutz gilt auch hier**: an einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr
|
||||
dazu und keiner weg. `laufMussVeraenderbarSein` sitzt an genau einer Stelle — dort anschließen
|
||||
- [ ] Druckansicht: Bilder als Miniaturen mit Dateinamen, PDF nur als Zeile
|
||||
- [ ] `docs/betrieb/sicherung.md`, `docker-compose.yml`, `deploy/install.sh`: Volume, Rechte,
|
||||
- [x] Druckansicht: Bilder als Miniaturen mit Dateinamen, PDF nur als Zeile
|
||||
- [x] `docs/betrieb/sicherung.md`, `docker-compose.yml`, `deploy/install.sh`: Volume, Rechte,
|
||||
Sicherung **und** Rückspielung
|
||||
- [ ] Anleitung Kapitel 02 und 08
|
||||
- [x] Anleitung Kapitel 02 und 08
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
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||||
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||||
- [ ] Test: Anhang an einem Schritt hochladen, in der Abarbeitung und im Druck sichtbar
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||||
- [ ] Test: an einem archivierten Lauf wird das Hochladen abgewiesen
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||||
- [ ] Test: ein Anhang eines fremden Kunden ist über seine Adresse **nicht** abrufbar
|
||||
- [ ] Test: eine zu große Datei und ein falscher Medientyp werden mit Grund abgewiesen
|
||||
- [ ] Test: `docker-compose.yml` hat ein Volume für die Anhänge, und `sicherung.md` nennt es (wie
|
||||
- [x] Test: Anhang an einem Schritt hochladen, in der Abarbeitung und im Druck sichtbar
|
||||
- [x] Test: an einem archivierten Lauf wird das Hochladen abgewiesen
|
||||
- [x] Test: ein Anhang eines fremden Kunden ist über seine Adresse **nicht** abrufbar
|
||||
- [x] Test: eine zu große Datei und ein falscher Medientyp werden mit Grund abgewiesen
|
||||
- [x] Test: `docker-compose.yml` hat ein Volume für die Anhänge, und `sicherung.md` nennt es (wie
|
||||
`tests/betriebsstand.test.ts` es für die Datenbank schon prüft)
|
||||
- [ ] Sicherung und **Rückspielung** einmal wirklich gefahren, nicht nur beschrieben
|
||||
- [x] Sicherung und **Rückspielung** einmal wirklich gefahren, nicht nur beschrieben
|
||||
|
||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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||||
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||||
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen eigenen Route Handler.** Die Aufgabe
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||||
oben nannte einen Route Handler; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Eine Server
|
||||
Action prüft dasselbe Recht an derselben Stelle wie jede andere Schreiboperation am Lauf. Ein
|
||||
Route Handler bleibt für das **Ausliefern** — dort braucht es eine Adresse, die ein `<img>` holen
|
||||
kann, und `src/app/api/anhaenge/[id]/route.ts` ruft selbst `rechtErforderlich("lesen")`, weil die
|
||||
Hülle unter `(app)` Route Handler nicht abdeckt.
|
||||
- **Der Pfad entsteht aus der Kennung, nie aus dem Dateinamen.** `<ANHAENGE_PFAD>/<kundeId>/<laufId>/<id>.<endung>`.
|
||||
Der Name vom Browser wird trotzdem gesäubert, weil er in einer Antwortkopfzeile landet.
|
||||
- **Kein SVG**, obwohl es ein Bild ist: ein SVG ist ein Dokument, das Skripte ausführt. Darum eine
|
||||
Liste erlaubter Medientypen und kein `image/*`.
|
||||
- **Reihenfolge beim Anlegen:** prüfen, Datei schreiben (`flag: "wx"`), dann die Zeile — und bei
|
||||
einem Fehler die Datei wieder weg. Eine Datei ohne Zeile findet niemand; eine Zeile ohne Datei ist
|
||||
ein Anhang, der beim Öffnen fehlschlägt. Beim Entfernen umgekehrt: erst die Zeile, dann die Datei.
|
||||
- **Zwei Felder `datei` in einem Formular — und `FormData.get` nahm das falsche.** „Foto“ und
|
||||
„Datei“ stehen im selben Formular, abgeschickt wird immer beides, und das leere Feld kam zuerst:
|
||||
wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging. Neunzehn grüne Dienst-Tests
|
||||
sahen davon nichts, weil kein Dienst-Test zwei Felder schickt. Gefunden hat es erst die Klickprobe
|
||||
am gebauten Stand. Die Regel liegt jetzt als reine Funktion `gewaehlteDatei()` in `src/lib`, und
|
||||
`tests/e2e/anhaenge.spec.ts` lädt bewusst **über den zweiten Knopf** hoch. Gegenprobe gefahren:
|
||||
mit `get` statt `getAll` wird der Ablauf rot.
|
||||
- **`docs/betrieb/sicherung.md` war nicht nur unvollständig, sondern an einer Stelle falsch** — dort
|
||||
stand „Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien“. Die Datei ist neu geschrieben: drei
|
||||
Dinge statt zwei, `tar` für beide Betriebswege, der `chown`-Fallstrick nach einer Rücksicherung als
|
||||
`root`, ein Sicherungsskript für den systemd-Timer, das Datenbank und Anhänge im **selben** Lauf
|
||||
mitnimmt, und die Gegenprobe über die Zahlen.
|
||||
- **Sicherung und Rücksicherung wirklich gefahren**, nicht beschrieben: Abzug gezogen, Datenbank
|
||||
verworfen und neu angelegt, Verzeichnis gelöscht, erst nur die Datenbank zurückgespielt — und da
|
||||
meldete der Abruf genau den dokumentierten Satz „Die Datei zu … fehlt im Dateisystem“ —, dann die
|
||||
Anhänge dazu, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte `pruefsumme` geprüft. Beide
|
||||
stimmten.
|
||||
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` musste nachziehen.** Er zählt die handgeschriebenen
|
||||
Datenbankobjekte namentlich auf; die zwei neuen CHECK-Bedingungen und die beiden zusammengesetzten
|
||||
Fremdschlüssel standen nicht drin, und der Test wurde dadurch rot — genau wie gewollt.
|
||||
- **`/daten/` ist jetzt in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten
|
||||
Commit.
|
||||
|
||||
+57
-15
@@ -1,10 +1,10 @@
|
||||
# #033 M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling
|
||||
|
||||
**Status:** offen
|
||||
**Status:** erledigt
|
||||
**Im Tracker:** [#53](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/53)
|
||||
**Meilenstein:** v0.2.0
|
||||
**Labels:** phase-2, backend, frontend
|
||||
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** –
|
||||
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** 1 h 40 min
|
||||
|
||||
## Ziel
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||||
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||||
@@ -17,36 +17,78 @@ Die Vorleistung steht: das Polling liegt in genau einem Route Handler
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||||
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||||
## Zu entscheiden
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||||
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||||
- [ ] **`LISTEN`/`NOTIFY` in Postgres als Signal** — Empfehlung. Ein Trigger auf `Schrittergebnis`
|
||||
- [x] **`LISTEN`/`NOTIFY` in Postgres als Signal** — Empfehlung. Ein Trigger auf `Schrittergebnis`
|
||||
und `Lauf` schickt `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`; der Route Handler hält eine Verbindung
|
||||
und schiebt weiter. Damit funktioniert es auch mit mehreren Instanzen der Anwendung, ohne
|
||||
einen zweiten Dienst. Die Alternative — der Server fragt selbst alle zwei Sekunden — wäre
|
||||
dasselbe Polling, nur an anderer Stelle.
|
||||
- [ ] **Polling bleibt als Rückfall**, nicht als zweite Wahrheit: derselbe Handler antwortet weiter
|
||||
- [x] **Polling bleibt als Rückfall**, nicht als zweite Wahrheit: derselbe Handler antwortet weiter
|
||||
auf eine gewöhnliche Anfrage. Wer kein `EventSource` hat oder hinter einem Proxy sitzt, der
|
||||
Ströme puffert, bekommt den alten Weg. Ein Rückfall, der nie geprüft wird, ist keiner —
|
||||
deshalb ein Test je Weg.
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## Aufgaben
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- [ ] Trigger und `NOTIFY` in einer handgeschriebenen Migration, mit dem üblichen Vermerk (Prisma
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- [x] Trigger und `NOTIFY` in einer handgeschriebenen Migration, mit dem üblichen Vermerk (Prisma
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kennt Trigger nicht und will sie löschen)
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- [ ] Route Handler liefert `text/event-stream`, schickt alle 25 s einen Kommentar als Herzschlag
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- [x] Route Handler liefert `text/event-stream`, schickt alle 25 s einen Kommentar als Herzschlag
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(sonst schließen Proxys die Verbindung) und beendet sauber bei `abort`
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- [ ] **Der Handler prüft Recht und Mandant selbst** — ein offener Strom ist ein Leseweg wie jeder
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- [x] **Der Handler prüft Recht und Mandant selbst** — ein offener Strom ist ein Leseweg wie jeder
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andere (CLAUDE.md: Route Handler deckt die Hülle nicht ab)
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- [ ] Client: `EventSource` mit Wiederverbindung; bei versteckter Lasche pausieren wie heute; bei
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- [x] Client: `EventSource` mit Wiederverbindung; bei versteckter Lasche pausieren wie heute; bei
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`error` auf Polling zurückfallen und das **einmal** melden, nicht bei jedem Versuch
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- [ ] `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für
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- [x] `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: `proxy_buffering off` für nginx, `flush_interval -1` für
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Caddy — ohne das kommt kein Ereignis an, und die Seite sieht aus, als sei sie hängen geblieben
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||||
- [ ] Obergrenze für gleichzeitige Ströme je Instanz, damit ein Browser mit vierzig Tabs die
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- [x] Obergrenze für gleichzeitige Ströme je Instanz, damit ein Browser mit vierzig Tabs die
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Verbindungen nicht aufbraucht
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## Akzeptanzkriterien
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- [ ] Test: zwei Sitzungen am selben Lauf — hakt die eine ab, sieht die andere es in unter einer
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- [x] Test: zwei Sitzungen am selben Lauf — hakt die eine ab, sieht die andere es in unter einer
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Sekunde, ohne neu zu laden
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- [ ] Test: ohne Recht wird der Strom abgewiesen, bevor das erste Ereignis fließt
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- [ ] Test: ein Lauf eines fremden Kunden liefert keinen Strom
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- [ ] Test: der Rückfall auf Polling funktioniert — gefahren mit abgeschaltetem `EventSource`
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- [ ] Der Herzschlag kommt an: eine Verbindung überlebt 60 s ohne Änderung
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- [x] Test: ohne Recht wird der Strom abgewiesen, bevor das erste Ereignis fließt
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- [x] Test: ein Lauf eines fremden Kunden liefert keinen Strom
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- [x] Test: der Rückfall auf Polling funktioniert — gefahren mit abgeschaltetem `EventSource`
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- [x] Der Herzschlag kommt an: eine Verbindung überlebt 60 s ohne Änderung
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## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Es wäre ein Rückschritt geworden.** Das Issue nannte Trigger auf `Schrittergebnis` und `Lauf`.
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`laufZustand` trägt aber auch die Zahl der **Kommentare** — das Polling verglich alle zehn
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Sekunden den ganzen Stand und sah sie damit, ein Strom sieht nur, was gemeldet wird. Mit den zwei
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Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen **nie** angekommen, und niemandem wäre
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etwas aufgefallen: die Seite sieht aus wie immer. Jetzt melden vier Tabellen, und
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`tests/datenbankregeln.test.ts` zählt sie namentlich auf. Gegenprobe gefahren: ohne die Trigger auf
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`Kommentar` und `Anhang` wird `tests/lauf-ereignisse.test.ts` rot.
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- **`laufZustand` hat `anzahlAnhaenge` bekommen.** Anhänge gibt es seit #032, im Zustand standen sie
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nicht. Ein Ereignis ohne Entsprechung im Zustand löst nichts aus, weil der Client vergleicht,
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bevor er neu lädt — ein angehängtes Foto wäre also auch mit Trigger unsichtbar geblieben.
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- **Ein Handler für beide Wege, unterschieden am `Accept`-Kopf.** So steht „Polling bleibt als
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Rückfall, nicht als zweite Wahrheit“ nicht nur im Issue: es ist dieselbe Rechteprüfung, dasselbe
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Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt wäre eine zweite Stelle, an der jemand
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`rechtErforderlich` vergessen kann.
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- **Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall.** Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich
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mit JSON. `EventSource` verlangt `text/event-stream`, meldet einen Fehler und versucht es **nicht
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wieder** — der Client fällt damit von sich aus auf Polling zurück. Kein eigener Fehlercode, kein
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zweiter Pfad.
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- **Eine LISTEN-Verbindung je Prozess, nicht je Strom** — und ausdrücklich **nicht** aus dem
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Prisma-Pool: ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu, ein `LISTEN` darauf gilt
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danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
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- **Nach einem Verbindungsabbruch werden alle Zuhörer geweckt.** `NOTIFY` hat keinen
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Zwischenspeicher; was während des Abbruchs passierte, ist verloren. Lieber ein Abruf zu viel als
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ein stiller Stand, der falsch ist.
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- **Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen**, nicht bloß ignoriert. Eine offene
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Verbindung je Hintergrundlasche ist genau das, was die Obergrenze verhindern soll.
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- **Zwei Fehler in `docs/betrieb/reverse-proxy.md` gefunden, beide aus #032:**
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`client_max_body_size` stand auf **8m**, während `ANHANG_MAX_MB` 10 erlaubt — ein 10-MB-Foto wäre
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an nginx mit „413“ gescheitert, und die freundliche Meldung der Anwendung wäre nie zum Zuge
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gekommen. Jetzt 12m, mit dem Hinweis, dass beide Werte zusammengehören. Dazu beschrieb der
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Kommentar am `proxy_read_timeout` noch das alte Polling.
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- **Der Herzschlag ist echt über 70 Sekunden gefahren**, nicht nur im Test mit verkürztem Intervall:
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`readyState` blieb `OPEN`, ein einziges Zustands-Ereignis, kein Fehler, kein Neuaufbau.
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- **Gemessen statt behauptet:** der Haken war nach **485 ms** beim Zuschauer (Desktop) und nach
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**487 ms** am Handy. Mit abgeschaltetem `EventSource` dauert derselbe Ablauf rund 13 Sekunden —
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das ist zugleich der Nachweis, dass der Strom wirklich benutzt wird und nicht heimlich gepollt
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wird.
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- **Der Testname versprach `tests/e2e/live.spec.ts`**, also gibt es die Datei. Zwei Browser-Kontexte,
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und für den Rückfall wird dem Zuschauer `EventSource` vor dem Laden weggenommen.
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #034 M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook
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**Status:** offen
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#54](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/54)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend, frontend, infra
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 10 h **Tatsächlich:** 3 h 30 min
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## Ziel
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@@ -14,44 +14,93 @@ Ein zugewiesener Lauf fällt heute nur auf, wenn jemand die Übersicht öffnet.
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Nur diese vier Ereignisse, je Empfänger abschaltbar** — Empfehlung. Ein allgemeiner
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||||
- [x] **Nur diese vier Ereignisse, je Empfänger abschaltbar** — Empfehlung. Ein allgemeiner
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Benachrichtigungsbaukasten ist eine Phase für sich; vier Ereignisse decken ab, was im Betrieb
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||||
wirklich fehlt.
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- [ ] **Mail über SMTP, keine Dienstanbindung.** Eine selbst gehostete Anwendung soll an den
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||||
- [x] **Mail über SMTP, keine Dienstanbindung.** Eine selbst gehostete Anwendung soll an den
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||||
Mailserver des Hauses können, und das ist SMTP. Zugangsdaten verschlüsselt wie das
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||||
LDAP-Bind-Passwort.
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||||
- [ ] **Zustellung in einer Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad. Ein hängender
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||||
- [x] **Zustellung in einer Warteschlange in der Datenbank**, nicht im Anfrage-Pfad. Ein hängender
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||||
Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Dieselbe Sperre wie beim Abgleich
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(`AbgleichSperre`) verhindert, dass zwei Instanzen dasselbe zweimal schicken.
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## Aufgaben
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- [ ] Modell `Zustellung`: Ereignis, Empfänger, Weg (MAIL | WEBHOOK), Versuche, letzter Fehler,
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||||
- [x] Modell `Zustellung`: Ereignis, Empfänger, Weg (MAIL | WEBHOOK), Versuche, letzter Fehler,
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||||
Zustand; mit Index auf das, was der Zeitplan abholt
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||||
- [ ] SMTP-Einstellungen unter Admin → Einstellungen: Host, Port, TLS, Benutzer, Passwort
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||||
- [x] SMTP-Einstellungen unter Admin → Einstellungen: Host, Port, TLS, Benutzer, Passwort
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||||
(verschlüsselt, nie in einer Antwort), Absender, „Testmail schicken“
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||||
- [ ] Webhook: Ziel-URL, Geheimnis, **HMAC-SHA256 über den Rumpf** im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`,
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||||
- [x] Webhook: Ziel-URL, Geheimnis, **HMAC-SHA256 über den Rumpf** im Kopf `X-Laufzettel-Signatur`,
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||||
dazu ein Zeitstempel gegen Wiedereinspielen
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||||
- [ ] Wiederholung mit wachsendem Abstand (1, 5, 30, 120 Minuten), dann aufgeben und sichtbar
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||||
- [x] Wiederholung mit wachsendem Abstand (1, 5, 30, 120 Minuten), dann aufgeben und sichtbar
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||||
machen. Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine
|
||||
- [ ] Überfälligkeit erkennt der Zeitplan, der schon läuft (`node-cron` im Prozess) — kein zweiter
|
||||
- [x] Überfälligkeit erkennt der Zeitplan, der schon läuft (`node-cron` im Prozess) — kein zweiter
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||||
Dienst
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||||
- [ ] Je Benutzer abschaltbar; ein Benutzer ohne Mailadresse bekommt keine Mail und keinen Fehler
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||||
- [ ] Admin: die letzten Zustellungen mit Zustand und Grund
|
||||
- [ ] **`{{generiertes_passwort}}` kommt in keine Nachricht.** Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
|
||||
- [x] Je Benutzer abschaltbar; ein Benutzer ohne Mailadresse bekommt keine Mail und keinen Fehler
|
||||
- [x] Admin: die letzten Zustellungen mit Zustand und Grund
|
||||
- [x] **`{{generiertes_passwort}}` kommt in keine Nachricht.** Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre
|
||||
genau die Lücke, die das Projekt an jeder anderen Stelle geschlossen hat. Die Nachricht
|
||||
enthält Titel, Status und einen Link — **keine Schrittinhalte**
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||||
- [ ] `docs/betrieb/`: SMTP einrichten, Webhook prüfen, Signatur nachrechnen
|
||||
- [ ] Anleitung Kapitel 07
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||||
- [x] `docs/betrieb/`: SMTP einrichten, Webhook prüfen, Signatur nachrechnen
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||||
- [x] Anleitung Kapitel 07
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||||
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||||
## Akzeptanzkriterien
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||||
- [ ] Test gegen einen echten SMTP-Fänger im Container (mailpit): zugewiesen, überfällig,
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||||
- [x] Test gegen einen echten SMTP-Fänger im Container (mailpit): zugewiesen, überfällig,
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||||
abgeschlossen, Abgleich fehlgeschlagen — vier Mails, richtige Empfänger
|
||||
- [ ] Test gegen einen lokalen Empfänger: die Signatur lässt sich mit dem Geheimnis nachrechnen, mit
|
||||
- [x] Test gegen einen lokalen Empfänger: die Signatur lässt sich mit dem Geheimnis nachrechnen, mit
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||||
einem falschen nicht
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||||
- [ ] Test: eine fehlgeschlagene Zustellung wird wiederholt und ist danach sichtbar
|
||||
- [ ] Test: zwei gleichzeitige Durchgänge schicken nichts zweimal
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||||
- [ ] Test: in **keiner** Nachricht steht ein erzeugtes Passwort — über alle Rumpftexte geprüft, wie
|
||||
- [x] Test: eine fehlgeschlagene Zustellung wird wiederholt und ist danach sichtbar
|
||||
- [x] Test: zwei gleichzeitige Durchgänge schicken nichts zweimal
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||||
- [x] Test: in **keiner** Nachricht steht ein erzeugtes Passwort — über alle Rumpftexte geprüft, wie
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||||
in #012
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||||
- [ ] Test: ein Benutzer mit abgeschalteter Benachrichtigung bekommt nichts
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||||
- [x] Test: ein Benutzer mit abgeschalteter Benachrichtigung bekommt nichts
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||||
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||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen.** `mitAbgleichSperre` lag in
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`services/abgleich.ts`; die Warteschlange braucht dieselbe Mechanik, und zwei Fassungen davon
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||||
wären die schlechteste aller Lösungen. Sie heißt jetzt `mitSperre` in `services/sperre.ts`. Die
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||||
Tabelle behält den Namen `AbgleichSperre` — ein Umbenennen wäre eine Migration, die nichts
|
||||
verbessert, und der Schlüssel sagt ohnehin, wer sperrt.
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||||
- **Niemand bekommt Post über die eigene Tat.** Steht nicht im Issue, ist aber der häufigste Grund,
|
||||
Benachrichtigungen ganz abzuschalten. Der Handelnde fällt immer aus der Empfängerliste.
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||||
- **Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger.** Eine Meldung trägt Lauftitel und Gerätenamen;
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||||
ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der eine Weg nach draußen, den `sichtbareKundenIds`
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||||
nicht abdeckt. Ein Benutzer, der den Kunden des Laufs nicht sehen darf, bekommt keine Mail — mit
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||||
eigenem Test.
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||||
- **Die Einmaligkeit der Überfälligkeitsmeldung liegt in der Datenbank**, als partieller eindeutiger
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||||
Index. Der Zeitplan sieht jede Minute nach; ohne ihn bekäme der Zuständige für einen Lauf, der
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||||
über das Wochenende steht, **2880 Mails** — und jede einzelne davon wäre für sich korrekt, kein
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||||
Test rot. Gegenprobe gefahren: ohne den Index werden zwei Tests rot.
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||||
- **Fünf Versuche, nicht vier.** Die vier Wartezeiten aus dem Issue (1, 5, 30, 120 Minuten) liegen
|
||||
*zwischen* den Versuchen — der fünfte Fehlschlag gibt auf. Meine erste Fassung indizierte um eins
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||||
verschoben und wartete nach dem ersten Fehlschlag fünf Minuten; der Test hat es sofort gezeigt.
|
||||
- **Ein eigener Zeitplan, nicht derselbe wie der Abgleich.** Der Mailversand darf nicht warten, weil
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||||
gerade ein großes Verzeichnis gelesen wird. Zwei Takte sind billig.
|
||||
- **`mailpit` gehört ins Tor vor dem Commit.** Ohne den Container überspringt die Suite **3 Tests**
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||||
(gemessen: 36 statt 33) — genau die, die den echten SMTP-Dialog prüfen. `CLAUDE.md`, das README
|
||||
und `scripts/pruefe-doku.mjs` nennen ihn jetzt, und die Prüfung ist gegengeprobt: ohne ihn im
|
||||
Block wird `pnpm pruefe:doku` rot.
|
||||
- **`it.runIf(mailpitDa)` wird beim Einlesen der Datei ausgewertet.** Das Flag stand in `beforeAll`
|
||||
und kam zu spät: der erste Lauf meldete „3 skipped“, war grün und hatte den Mailversand nie
|
||||
geprüft. Jetzt wird auf Modulebene geprüft, wie bei `datenbankVerfuegbar`.
|
||||
- **pnpm wollte eine Mindestalter-Sperre umgehen.** `pnpm add nodemailer` trug von sich aus
|
||||
`minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15` ein — die Version war **vom selben Tag**. Das ist
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||||
kein Formfehler, sondern genau die Warnung, vor der die Regel schützt: ein frisches Release eines
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||||
Mailpakets ungeprüft einzubauen. Gepinnt ist jetzt `10.0.10` vom 14. September, die Ausnahme ist
|
||||
weg, und die Konvention steht in `CLAUDE.md`.
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||||
- **Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite.** Beim Durchklicken aufgefallen: die Einstellungsseite
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||||
hatte zwei gleich benannte. Der neue heißt jetzt „Benachrichtigungen speichern“ — für einen
|
||||
Menschen genauso verwirrend wie für einen Test.
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||||
- **Die Testmail geht direkt hinaus, nicht über die Warteschlange.** Ein Knopf, der „eingereiht“
|
||||
meldet und den Fehler eine Minute später woanders zeigt, prüft nichts.
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||||
- **Der Mail-Schalter gilt auch für das eigene Konto**, anders als „aktiv“: sich selbst zu
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||||
deaktivieren wäre ein Eigentor, seine eigene Post abzustellen der häufigste Wunsch überhaupt. Eine
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||||
**Profilseite**, auf der das jeder selbst könnte, fehlt noch — sie kommt mit der Selbstauskunft
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||||
(#035). Bis dahin stellt ein Administrator es um, und so steht es in der Anleitung.
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||||
- **Im gebauten Stand wirklich gefahren:** SMTP eingetragen, Testmail bei mailpit angekommen, ein
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||||
überfälliger Lauf angelegt — und der Zeitplan hat die Meldung **von selbst** verschickt, ohne
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||||
Zutun. Dazu geprüft: das Passwort steht nicht im Quelltext der Seite, Speichern ohne Passwortfeld
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||||
behält es, die Zustellungsliste zeigt keinen Rumpf, und 390 px ohne waagerechtes Scrollen auf allen
|
||||
drei Seiten.
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@@ -1,10 +1,10 @@
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# #035 M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft
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**Status:** offen
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||||
**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** [#55](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel/issues/55)
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend, frontend
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** –
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** 2 h 50 min
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## Ziel
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@@ -20,42 +20,95 @@ Anmeldung zu einer `Mitarbeiter`-Zeile zu kommen.
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||||
## Zu entscheiden
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- [ ] **Anmeldung über OIDC, Zuordnung über den UPN, neue Rolle `MITARBEITER`** — Empfehlung. Das
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||||
- [x] **Anmeldung über OIDC, Zuordnung über den UPN, neue Rolle `MITARBEITER`** — Empfehlung. Das
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||||
Haus hat seine Leute ohnehin im Identitätsanbieter; wer sich anmeldet und keiner
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||||
Rollengruppe angehört, wird über `upn` einer `Mitarbeiter`-Zeile zugeordnet und bekommt genau
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||||
ein Recht: `selbstauskunft`. `Benutzer.mitarbeiterId` hält die Zuordnung fest.
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||||
Die Alternative — ein Link mit Token je Person — braucht keine Anmeldung, aber jeder
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weitergeleitete Link ist dann ein Datenleck, und widerrufen müsste man je Person.
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||||
- [ ] **Was der Mitarbeiter sieht:** Titel, Status, Zeitraum und Gerät eines Laufs. **Nicht** die
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||||
- [x] **Was der Mitarbeiter sieht:** Titel, Status, Zeitraum und Gerät eines Laufs. **Nicht** die
|
||||
Schritte, nicht die Notizen, nicht die Kommentare, nicht die Anhänge. In einem Lauf stehen
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||||
Arbeitsnotizen über Menschen und Zugangsdaten-Platzhalter; eine Selbstauskunft ist keine
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||||
Akteneinsicht. Das ist die wichtigste Entscheidung dieses Meilensteins und gehört in die
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||||
Anleitung, nicht nur in den Code.
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||||
- [ ] **Kein Zugang ohne Zuordnung.** Wer sich anmeldet und zu keiner `Mitarbeiter`-Zeile passt,
|
||||
- [x] **Kein Zugang ohne Zuordnung.** Wer sich anmeldet und zu keiner `Mitarbeiter`-Zeile passt,
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||||
bekommt `/kein-zugriff` mit Begründung — nicht eine leere Seite, die wie ein Fehler aussieht.
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## Aufgaben
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- [ ] `Rolle` um `MITARBEITER` erweitern; `RECHTE` bekommt `selbstauskunft: ["MITARBEITER", …]`.
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||||
- [x] `Rolle` um `MITARBEITER` erweitern; `RECHTE` bekommt `selbstauskunft: ["MITARBEITER", …]`.
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||||
**Jede** Rollenprüfung in `tests/rollen.test.ts` wächst um eine Spalte — die Matrix ist
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||||
ausgeschrieben und nicht berechnet, genau damit das auffällt
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||||
- [ ] `Benutzer.mitarbeiterId` mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel
|
||||
- [ ] Zuordnung beim Login über `upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung; mehrdeutig ist ein
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||||
- [x] `Benutzer.mitarbeiterId` mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel
|
||||
- [x] Zuordnung beim Login über `upn`, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung; mehrdeutig ist ein
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||||
Fehler und kein Zufallstreffer
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||||
- [ ] Eigene Seite `/meine-geraete`: meine Geräte, je Gerät die Läufe chronologisch, Titel und Status
|
||||
- [ ] **Jede Abfrage schränkt auf die eigene Person ein** — nicht die Seite. Ein Lesemodell trägt
|
||||
- [x] Eigene Seite `/meine-geraete`: meine Geräte, je Gerät die Läufe chronologisch, Titel und Status
|
||||
- [x] **Jede Abfrage schränkt auf die eigene Person ein** — nicht die Seite. Ein Lesemodell trägt
|
||||
seine Sicht selbst (CLAUDE.md)
|
||||
- [ ] Die Navigation zeigt einem `MITARBEITER` nur diese Seite; alles andere ist weg, nicht grau
|
||||
- [ ] Anleitung: ein eigenes kurzes Kapitel, an Mitarbeiter gerichtet und nicht an Techniker
|
||||
- [x] Die Navigation zeigt einem `MITARBEITER` nur diese Seite; alles andere ist weg, nicht grau
|
||||
- [x] Anleitung: ein eigenes kurzes Kapitel, an Mitarbeiter gerichtet und nicht an Techniker
|
||||
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||||
## Akzeptanzkriterien
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||||
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||||
- [ ] Test: ein `MITARBEITER` sieht die Läufe seiner Geräte und keinen anderen
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- [ ] Test: er sieht **keine** Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge — geprüft über die Antwort,
|
||||
- [x] Test: ein `MITARBEITER` sieht die Läufe seiner Geräte und keinen anderen
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||||
- [x] Test: er sieht **keine** Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge — geprüft über die Antwort,
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||||
nicht über die Seite
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||||
- [ ] Test: er kann nichts schreiben — jede Server Action weist ihn ab (`tests/zugang.test.ts`
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||||
- [x] Test: er kann nichts schreiben — jede Server Action weist ihn ab (`tests/zugang.test.ts`
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erkennt eine ungeprüfte Aktion ohnehin)
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||||
- [ ] Test: ohne passende `Mitarbeiter`-Zeile führt die Anmeldung auf `/kein-zugriff` mit Begründung
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- [ ] Test: ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert
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- [ ] Test: die Rollenmatrix ist vollständig — jede der fünf Rollen gegen jedes Recht
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- [ ] Am Handy kein horizontales Scrollen
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- [x] Test: ohne passende `Mitarbeiter`-Zeile führt die Anmeldung auf `/kein-zugriff` mit Begründung
|
||||
- [x] Test: ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert
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||||
- [x] Test: die Rollenmatrix ist vollständig — jede der fünf Rollen gegen jedes Recht
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- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
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## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel, und zwar aus einem Grund.** Die Aufgabe verlangte
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`Benutzer.mitarbeiterId` „mit Mandantengrenze als zusammengesetzter Fremdschlüssel“. Das geht
|
||||
nicht: ein `Benutzer` trägt keine `kundeId`, gegen die man zusammensetzen könnte — ein
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||||
Administrator sieht alle Kunden. Stattdessen hält die Datenbank das fest, was hier wirklich zählt:
|
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ein **CHECK**, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören (in beide Richtungen), und ein
|
||||
**eindeutiger Index**, dass eine Person höchstens ein Konto hat. Die Zusage „sieht nur seine
|
||||
eigenen Läufe“ hängt an der einen Kennung, und stärker als ein Fremdschlüssel darauf wird sie
|
||||
nicht.
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||||
- **Nicht `/kein-zugriff`, sondern die Anmeldeseite.** Das Kriterium sah vor, dass eine Anmeldung
|
||||
ohne passende Person auf `/kein-zugriff` führt. Diese Seite verlangt aber eine **Sitzung**, und
|
||||
bei gescheiterter Anmeldung gibt es keine — sie würde auf die Anmeldeseite zurückleiten, also im
|
||||
Kreis. Die Begründung steht deshalb dort, mit zwei eigenen Fehlercodes (`keine-person`,
|
||||
`upn-mehrdeutig`). Der Geist des Kriteriums ist damit erfüllt: keine leere Seite, die wie ein
|
||||
Fehler aussieht.
|
||||
- **Ein bestehender Test seit #007 fand eine echte Lücke.** `staerksteRolle` benutzte `LESER` als
|
||||
Startwert, und das war zugleich eine **Untergrenze**: `staerksteRolle(["MITARBEITER"])` ergab
|
||||
`LESER`, also **mehr** Rechte als übergeben. Solange alle Rollen mindestens `LESER` waren, fiel
|
||||
das nie auf. Der Test „gibt bei nur <Rolle> diese Rolle zurück“ war sofort rot.
|
||||
- **Jeder Navigationseintrag nennt jetzt sein Recht.** Bis hierher stand `recht` nur am
|
||||
Admin-Bereich — das genügte, weil jede Rolle `lesen` durfte. Mit `MITARBEITER` stimmt das nicht
|
||||
mehr, und ohne diese Änderung hätte die Seitenleiste ihm sechs Links angeboten, die alle auf
|
||||
`/kein-zugriff` führen.
|
||||
- **Zwei Bedienfehler beim Durchklicken gefunden**, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach
|
||||
der Anmeldung ist `/`, und die Übersicht verlangt `lesen`. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür
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fehlt dir die Berechtigung“ — und der Knopf auf jener Seite führte zurück auf `/`, also im Kreis.
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Beides behebt `startseite(rolle)` in `src/server/auth/rollen.ts`, an einer Stelle und mit Test.
|
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- **Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der Befund.** Der Test „sieht keine Notizen“ prüft die
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**Antwort**, und die ist sicher: `laufBauen` setzt sie aus den erlaubten Feldern zusammen. Als ich
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im `select` versuchsweise `ergebnisse: { notiz }` ergänzte, blieb er deshalb grün — während der
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Kopfkommentar der Datei behauptet, das `select` hole es „gar nicht erst“. Diese Behauptung hat
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jetzt ihren eigenen Test, der die Datei selbst liest. Ein `select`, das Notizen mitliest, zieht
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sie durch Protokolle und Fehlerberichte.
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- **`selbstauskunft` hat auch der ADMIN nicht.** Es ist ein **Ersatz** für `lesen`, kein Zusatz: ein
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zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die Einschränkung auf die
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eigene Person vergisst. Wer beides braucht, braucht zwei Konten — und der CHECK verlangt das.
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- **Der Rang von `MITARBEITER` liegt unter `LESER`.** Der Rang entscheidet, wer gewinnt, wenn jemand
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in mehreren abgebildeten Gruppen steht. Stünde er darüber, verlöre ein Techniker seine Rechte,
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weil er auch Mitarbeiter des Hauses ist.
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- **Ein struktureller Test, dass keine Server Action `selbstauskunft` verlangt.** Die Zusage „kann
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nichts schreiben“ steht nicht in einer Prüfung, sondern in der **Abwesenheit** einer Aktion mit
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diesem Recht — und die muss jemand bewachen.
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- **Die Weiche greift nur mit eingerichteter Gruppenzuordnung.** Ohne abgebildete Gruppen kann die
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Anwendung nicht unterscheiden, ob jemand Techniker oder Mitarbeiter ist. Ein Update, das jeden
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aussperrt, dem die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update — mit eigenem Test.
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- **Die authentik-Doku enthielt jetzt einen falschen Satz:** „Ist der Benutzer in keiner der vier
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Gruppen, bekommt er `LESER`.“ Richtiggestellt, mit einem eigenen Abschnitt zur Selbstauskunft und
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dem Hinweis, wie man das alte Verhalten behält.
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- **Das Anleitungskapitel 09 ist an Mitarbeiter gerichtet**, nicht an die IT — das erste Kapitel
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dieser Anleitung, das sich an jemanden außerhalb der IT wendet. Es lässt sich weitergeben, ohne
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den Rest mitzuschicken, und sagt ausdrücklich, **warum** man die Schritte nicht sieht.
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@@ -0,0 +1,136 @@
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# #036 Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** –
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend, test, docs
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**Geschätzt:** 4 h **Tatsächlich:** 3 h 40 min
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## Ziel
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Acht Meilensteine von Phase 2 (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf `main`. Ein Review-Agent, der
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den Code nicht geschrieben hat, hat sie gegen die Akzeptanzkriterien und gegen `CLAUDE.md` geprüft —
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mit eigener Datenbank, Gegenproben und einem vollen Suitenlauf.
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**Ergebnis:** Die Kernregeln halten. Fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung,
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Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot. Alle Befunde lagen am Rand — in zwei
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Route Handlern, einem Export-Pfad, in Betriebsdokumentation und in Kommentaren.
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**Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben.** Das ist das wiederkehrende
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Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der *aussieht*, als
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prüfte er etwas.
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## Behoben
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### Schwer
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- [x] **Der Link in der Mail „Verzeichnis-Abgleich fehlgeschlagen“ war ein 404.** Gebaut wurde
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`/verwaltung/verzeichnis` — `verwaltung` ist der Name des **Rechts**, die Seite liegt unter
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`/admin/verzeichnis`. Das ist die eine Meldung, die an **alle** Administratoren geht, und
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zwar im Moment eines Ausfalls: der Empfänger klickt und landet auf der
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Nicht-gefunden-Seite. Die Pfade stehen jetzt als `MELDUNGS_PFADE` an einer Stelle, und ein
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Test prüft **jeden gegen die Routen unter `src/app/`** — ein Pfad, den es nicht gibt, fällt
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beim Testlauf auf und nicht im Postfach.
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- [x] **Der Export eines Entwurfs mit Baustein lieferte einen leeren Abschnitt**, unter dem
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Editor-Platzhalter „wird ersetzt“, und der Import nahm das stillschweigend an. Ein Redakteur
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bringt eine noch unveröffentlichte Vorlage in eine zweite Installation — genau der Zweck des
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Formats —, und der geteilte Abschnitt kommt dort ohne einen einzigen Schritt an. Baustein-
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Abschnitte werden beim Export jetzt **aufgelöst**, wie beim Veröffentlichen; der Verweis
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wandert weiterhin nicht mit.
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### Mittel
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- [x] **Der Route Handler, der Anhänge ausliefert, hatte keinen einzigen Test.** Die ganze
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Rechteprüfung ließ sich durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, ohne dass ein Test rot
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wurde. Das ist die **einzige** Stelle der Anwendung, die rohe Dateibytes ausliefert. Neu:
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`tests/anhang-route.test.ts` fährt den Handler echt, acht Prüfungen — darunter das
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Akzeptanzkriterium von #032 („nicht abrufbar **über seine Adresse**“), das bis hierher nur
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auf Dienstebene geprüft war. Die Gegenprobe ist jetzt dreifach rot.
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- [x] **`/api/scim` in der Proxy-Allowlist stand in keinem Test.** Die Zeile ließ sich entfernen,
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ohne dass etwas rot wurde — und ohne sie leitet der Proxy jede Zustellung auf `/anmelden` um:
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der Anbieter meldet „Provisioning failed“, in Laufzettel steht nichts, das Provisioning hört
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still auf zu arbeiten. `OEFFENTLICH` ist jetzt exportiert, und ein Test prüft **in beide
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Richtungen**: wer die Liste erweitert, muss es im Test aufschreiben. Eine Aufzählung, die nur
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||||
in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher.
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- [x] **Ein offener Ereignisstrom überlebte Abmelden, Deaktivieren und Sitzungswiderruf.** Das
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||||
Recht wurde genau einmal geprüft, beim Aufbau, und Kennung samt Rolle für die Lebensdauer des
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Stroms festgehalten. Ein Administrator deaktiviert ein Konto — und eine offen gelassene
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Lasche bekommt weiter live Status, Schrittzustände und Zählwerte, bis jemand sie schließt.
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`docs/architektur.md` verspricht „ein deaktivierter Benutzer wird auch mit gültigem Cookie
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||||
abgewiesen“; für einen Strom galt das nicht. Der Herzschlag prüft jetzt nach
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||||
(`sitzungNochGueltig`), eine Herabstufung engt den Strom ein statt ihn zu beenden.
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||||
- [x] **`README.md` kannte die Rolle `MITARBEITER` nicht**, und ein Satz daneben war seit #035
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falsch: „Unbekannte Benutzer werden beim ersten Login angelegt.“ Wer auf v0.2.0 hebt, liest
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||||
das README, nimmt an, für Leute ohne Rollengruppe bleibe alles wie bisher — und sperrt danach
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||||
genau diese Leute aus. #035 hatte den Satz in `docs/betrieb/authentik.md` richtiggestellt und
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||||
das README stehengelassen. Dazu: der Stand stand weiter auf „in Entwicklung auf v0.1.0“.
|
||||
- [x] **`docs/betrieb/sicherung.md` nannte einen Anhänge-Pfad, den es nirgends gibt**
|
||||
(`/opt/laufzettel/daten/anhaenge`) — als Rückfallwert in einem Skript, in dem ein `rm -rf`
|
||||
steht. `deploy/install.sh` setzt `/var/lib/laufzettel/anhaenge`, und ohne die Variable nimmt
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||||
die Anwendung `./daten/anhaenge` relativ zu ihrem Arbeitsverzeichnis. Der Rückfall passte zu
|
||||
**keinem** der drei. Jetzt `${ANHAENGE_PFAD:?…}`: fehlt die Variable, **bricht** der Befehl
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||||
ab, statt zu raten — vor dem `rm -rf`. Dasselbe Dokument hat denselben Fehler in #032 schon
|
||||
einmal gehabt.
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||||
- [x] **Attributnamen wurden nur in der Server Action geprüft**, während sich
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||||
`src/server/graph/leser.ts` im Kommentar darauf berief („feste Feldnamen aus
|
||||
`ATTRIBUT_MUSTER`, also ist hier nichts zu maskieren“). Nachgewiesen: ein Name mit Komma und
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||||
`$filter` kam durch den Dienst und schrieb einen **zweiten `$filter`** in die Graph-Adresse.
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||||
Hereinkommen konnte er nur mit `verwaltung` oder per Skript, Seed und `psql`, die
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||||
Sicherheitswirkung ist also klein — der Befund ist der **Ort** der Regel. Jetzt
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||||
`zuordnungPruefen` im Dienst (wirft) und Verwerfen in `zuordnungLesen` (damit eine kaputte
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||||
Zeile nicht die Quellenliste sprengt).
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### Leicht
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||||
- [x] **Drei Kommentare versprachen mehr als der Code hält.** Der Kommentar am Konstanten-Block der
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||||
Wartezeiten sagte „nach dem vierten Fehlschlag wird aufgegeben“, während es der fünfte ist —
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||||
und das ist der Kommentar, den man zuerst liest. Die Migration der Benachrichtigungen
|
||||
behauptete „der Dienst prüft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung“; tut er nicht,
|
||||
und er soll es auch nicht (zwei Instanzen hinter einem Lastverteiler fragen beide und
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||||
bekommen beide „nein“ — nur der partielle Index hält). **Die Migration selbst bleibt
|
||||
unverändert:** eine angewandte Migration wird nicht umgeschrieben, so wie eine
|
||||
veröffentlichte `VorlagenVersion` nicht. Die Richtigstellung steht bei `einreihen`, wo sie
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||||
gelesen wird.
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||||
- [x] **Der Protokolleintrag „UPN mehrdeutig“ nannte immer „2“**, auch bei sieben Treffern:
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||||
`personZuUpn` hatte `take: 2`, und dieselbe Zahl ging in den Eintrag. Wer das Protokoll
|
||||
liest, liest es, **um den Fall aufzulösen** — er muss wissen, wie viele Zeilen zu bereinigen
|
||||
sind. `take` entfernt, Test mit vier Treffern.
|
||||
- [x] **`anzahlSchritte` im Protokoll eines neuen Laufs zählte die Version, nicht den Lauf.** Bei
|
||||
einer Vorlage mit abteilungsgebundenen Abschnitten (#031) behauptete der Eintrag mehr
|
||||
Schritte, als der Lauf hat. Das Protokoll ist seit #023 ansehbar.
|
||||
- [x] **Die Phase-2-Seiten fehlten in der 390-px-Prüfung.** Ergänzt: Bausteinliste, Schnellstart,
|
||||
Protokoll, Zustellungen — gerade die Tabellen, also die Stellen, an denen horizontales
|
||||
Scrollen entsteht. Jedes Issue berichtet eine Klickprobe von Hand; eine Probe von Hand ist
|
||||
kein Regressionstest.
|
||||
- [x] **Der Graph-Seitenabruf folgte `@odata.nextLink` ohne Host-Prüfung**, mit einem mandantenweit
|
||||
gültigen Token im Kopf. Graph über TLS zu trauen ist vertretbar — aber `GRAPH_API_URL` ist
|
||||
absichtlich einstellbar (nationale Clouds, Test-Doppelgänger), und ein Tippfehler darin
|
||||
schickte das Token woandershin. `naechsteSeite` vergleicht jetzt den Ursprung.
|
||||
|
||||
## Nicht behoben, bewusst
|
||||
|
||||
- **`anhaengeDesLaufs` liegt in `services/` und wendet keine Mandantensicht an.** Beide Aufrufer
|
||||
prüfen den Lauf vorher, und die Kommentare sagen das auch — aber es steht gegen die Regel aus
|
||||
`CLAUDE.md` („`queries/*` wenden ihre Sicht selbst an, damit kein Aufrufer sie vergessen kann“).
|
||||
Zwei Aufrufer in zwei Schichten gibt es schon; der dritte ist der, der es vergisst. Eigenes
|
||||
Issue: [#037](037-anhaenge-lesemodell.md).
|
||||
- **`/meine-geraete` fehlt weiter in der 390-px-Prüfung.** Die Seite verlangt `selbstauskunft`, und
|
||||
das hat nur `MITARBEITER`; der E2E-Ablauf meldet sich als Admin an und würde die
|
||||
Verweigerungsseite messen. Dafür braucht es ein eigenes Konto samt Personenbindung — siehe
|
||||
[#037](037-anhaenge-lesemodell.md).
|
||||
- **Das Graph-Token wird einmal je Abgleich geholt**, vor der Seitenschleife. Bei einem Mandanten,
|
||||
dessen Abgleich länger als die Token-Lebensdauer läuft, hilft der Sicherheitsabstand nicht. Das
|
||||
gehört auf die offene Prüfliste in `docs/betrieb/entra-id.md` und ist ohne echten Mandanten nicht
|
||||
zu beurteilen.
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## Was der Review *nicht* gefunden hat
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||||
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||||
Benannt, weil es den Befunden ihr Gewicht gibt: keine `kundeId` oder `quelleId` aus der Eingabe
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statt aus Sitzung bzw. Token; kein Lesemodell, das seine Sicht ganz vergisst; keine
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||||
Client-Komponente mit einem Wert-Import aus `src/server/*`; kein Geheimnis in einer Sicht, Antwort
|
||||
oder einem Protokolleintrag; kein gespeichertes `{{generiertes_passwort}}`; kein Codepfad, der
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||||
annimmt, dass nur ein Mensch einen Schritt erledigt.
|
||||
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||||
Ein Befund des Reviews war **falsch**: der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht
|
||||
direkte Aufrufe in `tests/lauf-ereignisse.test.ts`, darunter „weist ohne Anmeldung ab“ und „liefert
|
||||
für einen fremden Kunden keinen Strom“. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde.
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||||
@@ -0,0 +1,87 @@
|
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# #037 Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2
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||||
**Status:** erledigt
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||||
**Im Tracker:** –
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**Meilenstein:** v0.2.0
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**Labels:** phase-2, backend, test
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**Geschätzt:** 2 h **Tatsächlich:** 1 h 50 min
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## Ziel
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Zwei Befunde aus [#036](036-reviewbefunde-phase-2.md), die mehr sind als eine Korrektur: beide
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||||
verlangen einen Umbau, und beide sind heute kein Schaden, sondern eine offene Flanke.
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||||
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||||
## 1. `anhaengeDesLaufs` ist ein Lesemodell am falschen Ort
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||||
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||||
`anhaengeDesLaufs(laufId)` liegt in `src/server/services/anhaenge.ts`, nimmt nur eine Lauf-Kennung
|
||||
und wendet **weder Rollen- noch Mandantensicht** an. Beide Aufrufer
|
||||
(`src/app/(app)/laeufe/[id]/page.tsx` und `src/server/queries/druck.ts`) prüfen den Lauf vorher, und
|
||||
die Kommentare sagen das auch — es ist also heute kein Fehler.
|
||||
|
||||
Es steht aber gegen die Regel aus `CLAUDE.md` und `docs/architektur.md` §2: Lesemodelle liegen in
|
||||
`queries/*` und **wenden ihre Sicht selbst an, damit kein Aufrufer sie vergessen kann**. Zwei
|
||||
Aufrufer in zwei Schichten gibt es schon; der dritte ist der, der es vergisst — und er wird nicht
|
||||
auffallen, weil die zwei bestehenden korrekt sind.
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||||
|
||||
- [x] Nach `src/server/queries/anhaenge.ts` ziehen, mit `HandelnderBenutzer` als Parameter
|
||||
- [x] Mandanten- und Rollensicht dort anwenden, nicht beim Aufrufer
|
||||
- [x] Test: ein Benutzer, der auf andere Kunden beschränkt ist, bekommt eine leere Liste — **ohne**
|
||||
dass der Aufrufer vorher geprüft hat
|
||||
- [x] Gegenprobe: die Sicht entfernen, der Test muss rot werden
|
||||
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||||
## 2. `/meine-geraete` fehlt in der 390-px-Prüfung
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||||
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||||
Die Seite ist das Ergebnis von #035 und ausdrücklich mit „am Handy kein horizontales Scrollen“
|
||||
abgenommen — von Hand. In `tests/e2e/mobil.spec.ts` steht sie nicht, und sie kann dort nicht
|
||||
einfach ergänzt werden: sie verlangt das Recht `selbstauskunft`, und das hat nur `MITARBEITER`. Der
|
||||
Ablauf meldet sich als Admin an und würde die Verweigerungsseite messen — die scrollt garantiert
|
||||
nicht.
|
||||
|
||||
- [x] Ein `MITARBEITER`-Konto für die Abläufe: lokales Passwort, verknüpft mit einer
|
||||
`Mitarbeiter`-Zeile (der CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle` verlangt die Verknüpfung)
|
||||
- [x] Im Seed oder im E2E-Vorlauf? **Im Vorlauf**, denn ein Konto mit bekanntem Passwort gehört
|
||||
nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft
|
||||
- [x] `/meine-geraete` in die Seitenliste von `mobil.spec.ts`
|
||||
- [x] Dabei prüfen, was ein `MITARBEITER` auf den **anderen** Seiten sieht: die Rollenmatrix ist in
|
||||
Vitest vollständig, aber kein Ablauf klickt sie durch
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
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||||
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||||
- [x] `anhaengeDesLaufs` liegt in `queries/`, und ein Test belegt die Sicht ohne Vorprüfung des
|
||||
Aufrufers
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||||
- [x] `/meine-geraete` wird bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`
|
||||
- [x] Beide Gegenproben werden rot
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||||
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||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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||||
|
||||
- **Das Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed** — wie im Issue vorgezeichnet, und der Grund hat
|
||||
sich beim Schreiben bestätigt: ein Konto mit bekanntem Passwort gehört nicht in einen Seed, der
|
||||
auch produktiv läuft. Es trägt `ZZ` im Namen und fällt damit unter das Aufräumen aus
|
||||
[#027](027-e2e-reste-vorlagen.md); der Nachlauf meldet es mit („1 Benutzer“).
|
||||
- **Die Person wird gewählt, nicht gesetzt:** die erste aktive mit mindestens einem Gerät. Eine
|
||||
feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed, und ohne Gerät zeigte die Seite nur ihren
|
||||
Leerzustand — der Test hätte dann nichts gemessen. Der Vorlauf bricht mit einer Erklärung ab, wenn
|
||||
es keine solche Person gibt.
|
||||
- **Ein zweiter Test dazu, den das Issue nicht verlangte:** dass ein `MITARBEITER` auf
|
||||
`/meine-geraete` **keinen** Link in die Verwaltung angeboten bekommt. Die Rollenmatrix ist in
|
||||
Vitest vollständig, und seit #035 nennt jeder Navigationseintrag sein Recht — dass das im
|
||||
**gerenderten** DOM ankommt, prüfte nichts. Gegenprobe: ein Eintrag ohne `recht`, und der Test
|
||||
wird rot.
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|
||||
## Was dabei schiefging, und warum es hier steht
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Für das zweite Konto brauchte `anmelden` eine Variante, die nicht auf `/` wartet — ein
|
||||
`MITARBEITER` landet auf `/meine-geraete`, weil `startseite(rolle)` das Ziel an der Rolle
|
||||
entscheidet (#035). Dabei habe ich das Warten für **alle** gelockert: „irgendeine Adresse außer
|
||||
`/anmelden`“.
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||||
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||||
Das sah harmlos aus und machte **zwei unverwandte Abläufe** unzuverlässig — und zwar nur im vollen
|
||||
Durchgang, nicht beim Einzellauf: der nächste Schritt begann, bevor die Übersicht stand. Einer davon
|
||||
war `laeufe.spec.ts` („verlangt für nicht zutreffend eine Begründung“), der mit dem Thema nichts zu
|
||||
tun hat.
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||||
|
||||
Behoben: `anmelden` wartet wieder streng auf `/`, `anmeldenMit` nimmt das Ziel als Parameter, und
|
||||
beide warten zusätzlich auf `load` — ein `waitForURL` endet an der Adresse, nicht am geladenen
|
||||
Dokument. **Die Lehre:** ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Ihn für
|
||||
einen neuen Fall aufzuweichen kostet die Zuverlässigkeit aller alten, und das zeigt sich erst im
|
||||
vollen Lauf.
|
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@@ -0,0 +1,92 @@
|
||||
# #038 Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot
|
||||
|
||||
**Status:** erledigt
|
||||
**Im Tracker:** –
|
||||
**Meilenstein:** v0.2.0
|
||||
**Labels:** phase-2, test, infra
|
||||
**Geschätzt:** 3 h **Tatsächlich:** 1 h 35 min
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## Ziel
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Beim Abschluss von [#027](027-e2e-reste-vorlagen.md) lief `pnpm test:e2e` erstmals seit dem
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||||
26. September wieder vollständig. **Sieben Abläufe waren rot**, und niemand hatte es gemerkt.
|
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Keiner der sieben war ein Produktfehler — und genau das ist das Problem. Vier Ursachen:
|
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| Ablauf | Ursache | Seit |
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|---|---|---|
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| `laeufe.spec.ts` | zählt die Felder des Zustands auf, `anzahlAnhaenge` fehlte | #033 |
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| `stammdaten.spec.ts` | „kommt aus dem Verzeichnis“ steht seit #020 zweimal auf der Seite | #020 |
|
||||
| `vorlagen-editor.spec.ts` | zieht am Handy feste 300 px, der Abstand ist 532 px | #030/#031 |
|
||||
| `onboarding.spec.ts` | die **Entwicklungsdaten** wichen vom Seed ab | unbekannt |
|
||||
|
||||
Alle vier sind behoben. Das Muster bleibt: **die E2E-Schicht trägt Zusagen, die das Commit-Tor nicht
|
||||
fährt** — Rückfall auf Polling, Herzschlag, 390 px, die Auslieferung eines Anhangs über seine
|
||||
Adresse. Steht eine Zusage nur in Playwright, und läuft Playwright nur gelegentlich, dann ist sie
|
||||
eine Notiz und keine Prüfung.
|
||||
|
||||
## Zu entscheiden
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||||
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||||
- [x] **`pnpm test:e2e` ins Tor vor dem Commit?** → **Nein.** Dagegen: es verlangt einen **gebauten,
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||||
laufenden** Stand (`pnpm build && pnpm start`), dauert über vier Minuten und braucht eine
|
||||
Datenbank mit Seed-Bestand. Vier Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.
|
||||
- [x] **Gewählt: eine kleinere, verbindliche Regel.** E2E läuft vor jedem Merge nach `main` — das wären
|
||||
acht Läufe in Phase 2 gewesen und hätte jeden der vier Befunde am Tag seiner Entstehung
|
||||
gezeigt. Das ist die Empfehlung.
|
||||
- [x] **Nicht im CI** (`.gitea/workflows/ci.yml`). Dort ist kein Runner registriert; das zu ändern
|
||||
ist eine eigene Entscheidung und gehört nicht in dieses Issue.
|
||||
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||||
## Aufgaben
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- [x] Die gewählte Regel in `CLAUDE.md` aufschreiben, mit **gemessener** Dauer und der Begründung,
|
||||
warum sie nicht im Commit-Tor steht
|
||||
- [x] Die Voraussetzungen, die `tests/e2e/global-setup.ts` prüft, in derselben Reihenfolge
|
||||
dokumentieren — der Vorlauf ist inzwischen die ehrlichste Beschreibung dessen, was E2E braucht
|
||||
- [x] Prüfen, welche Zusagen **ausschließlich** in E2E stehen, und für jede entscheiden: gehört sie
|
||||
zusätzlich in einen Vitest-Test, der den Handler direkt fährt? (Das Muster steht in
|
||||
`tests/scim.test.ts`, `tests/anhang-route.test.ts` und `tests/lauf-ereignisse.test.ts`.)
|
||||
- [x] Mindestens die Rechteprüfung der beiden Phase-2-Handler ist damit schon abgedeckt — bleiben
|
||||
Rückfall auf Polling, Herzschlag am echten Browser und 390 px
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## Akzeptanzkriterien
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||||
- [x] In `CLAUDE.md` steht, wann E2E läuft, und die Angabe ist gemessen, nicht geschätzt
|
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- [x] Eine Liste der Zusagen, die nur in E2E stehen — und zu jeder eine Entscheidung
|
||||
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## Die Entscheidung, und was sie gekostet hat
|
||||
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**Nicht im Commit-Tor.** Gemessen am 2026-10-11: Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe **256 s** — zusammen
|
||||
4 min 37 s, zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor,
|
||||
das umgangen wird, und ein umgangenes Tor prüft nichts.
|
||||
|
||||
**Vor jedem Merge nach `main`.** In Phase 2 wären das acht Läufe gewesen, und jeder der vier
|
||||
Befunde aus #027 wäre am Tag seiner Entstehung aufgefallen. Die Regel steht in `CLAUDE.md` mit den
|
||||
gemessenen Zahlen und der Begründung; `docs/architektur.md` §5b trägt sie mit.
|
||||
|
||||
**Nicht im CI**, weil dort kein Runner registriert ist. Das zu ändern ist eine eigene Entscheidung
|
||||
und gehört nicht in dieses Issue.
|
||||
|
||||
## Die Liste der Zusagen — und was sich davon holen ließ
|
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Geprüft wurde jeder der 16 Abläufe gegen die Frage „gibt es dafür ein Vitest-Gegenstück?“. Das
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Ergebnis steht als Tabelle in `CLAUDE.md`. Die Kurzfassung:
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||||
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**Nichts davon lässt sich nach Vitest holen** — alle brauchen einen echten Browser: Layout bei
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||||
390 px, `BarcodeDetector`, Touch-Ereignisse, zwei Browser-Kontexte gleichzeitig, Zwischenablage,
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||||
Print-CSS, gerendertes DOM, und überhaupt die Hydrierung. Die Antwort auf #038 ist deshalb nicht
|
||||
„verlagern“, sondern „regelmäßig laufen lassen“.
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**Was sich holen ließ, ist geholt** — und das war mehr als erwartet:
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- Die **Rechteprüfung der Route Handler** steht seit [#036](036-reviewbefunde-phase-2.md) in
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`tests/anhang-route.test.ts`, `tests/lauf-ereignisse.test.ts` und `tests/scim.test.ts`: die
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Handler werden mit echten `Request`-Objekten gefahren, nicht über die Oberfläche.
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- Neu in diesem Issue: `tests/zugang.test.ts` prüft **strukturell**, dass jede `page.tsx` unter
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`(app)` und jeder `route.ts` sein Recht selbst prüft. Die Ausnahmen (Auth, Healthcheck) stehen
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dort namentlich samt Begründung, und ein Test prüft auch die **Gegenrichtung**: eine Ausnahme für
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einen Handler, den es nicht mehr gibt, verdeckt beim nächsten Mal einen echten Befund.
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Dass das nötig war, ist der eigentliche Fund: die Zusage „jede Seite prüft selbst“ steht seit #007
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in `CLAUDE.md`, und sie hielt bis hierher **nur durch Nachsehen von Hand**. Der Review von Phase 2
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hat alle 27 Seiten durchgesehen — das gilt für den Tag, an dem es lief. Beide Gegenproben (eine
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Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden jetzt rot.
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@@ -0,0 +1,164 @@
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# #039 M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** –
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**Meilenstein:** v0.3.0
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**Labels:** phase-3, backend, frontend
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**Geschätzt:** 12 h **Tatsächlich:** 5 h 20 min
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## Ziel
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Eine Checkliste enthält heute **alles**, und was nicht zutrifft, wird von Hand auf
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`NICHT_ZUTREFFEND` gesetzt. Der echte Fall steht im Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ trägt **beide**
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Konto-Abschnitte — „Konto anlegen (Active Directory)“ mit 5 Schritten und „Konto anlegen (Entra
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ID)“ mit 4 —, obwohl in jedem einzelnen Lauf nur einer gilt. Die Variable `konto_typ` sagt es
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bereits; niemand wertet sie aus.
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Neun Schritte, die ein Techniker bei jedem Onboarding wegklickt. Die Abschnitts-Aktion aus #013
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macht es erträglich, aber sie ist ein Pflaster: der Fortschrittsbalken zählt die Schritte mit, und
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im Archiv steht später eine Checkliste mit einem Abschnitt, den niemand je gebraucht hat.
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Setzt [#031](031-abteilungsabschnitte.md) voraus: `geltendeAbschnitte` und `nurGeltende` sind die
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Stelle, an der das sitzt.
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## Zu entscheiden
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- [x] **Wann wird ausgewertet?** Das ist die Entscheidung, an der alles hängt.
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Für Abteilungen (#031) wird beim **Start festgeschrieben** — die Abteilung des Laufs steht
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dann fest, und ein archivierter Lauf muss genau die Schritte zeigen, die damals galten.
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Für Bedingungen reicht das **nicht**: eine Bedingung auf einer Variable (`konto_typ`) ließe
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sich beim Start auswerten, eine Bedingung auf einem **Schrittergebnis** („wenn Schritt 3 =
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nein, dann Abschnitt B“) nicht — die Antwort entsteht erst während der Arbeit.
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Empfehlung: **laufend auswerten, Ergebnis mitschreiben.** Die Auswertung läuft bei jeder
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Änderung an einem Schrittergebnis; was dabei herauskommt, wird in den Lauf geschrieben (wie
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`geltendeAbschnitte`). Damit gilt für das Archiv weiter „der Lauf weiß, was galt“, und der
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Ereignisstrom aus #033 trägt die Änderung ohnehin schon zur zweiten Sitzung.
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- [x] **Woran darf eine Bedingung hängen?** Empfehlung: an einer **Variable** des Laufs und an
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einem **Schrittergebnis** derselben Version. Nicht an Gerätetyp, Abteilung oder Rolle — für
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Abteilungen gibt es #031, und je mehr Quellen, desto schwerer zu erklären, warum ein Schritt
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fehlt.
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- [x] **Wie wird sie gespeichert?** Empfehlung: ein Json-Feld `bedingung` an `VorlagenAbschnitt`
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und `VorlagenSchritt`, mit einem engen Schema — `{ art: "variable", schluessel, operator,
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wert }` oder `{ art: "schritt", schrittId, zustand }`. Json, weil `konfig` es schon so macht
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und ein neuer Operator dann keine Migration braucht.
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**Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`/`oder`, keine Verschachtelung: das wäre
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eine kleine Sprache, die niemand im Editor pflegen kann, und ein Abschnitt, der aus
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unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu viel.
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- [x] **Was passiert mit einem Schrittergebnis, das schon Daten trägt**, wenn die Bedingung
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umschlägt? Empfehlung: die Zeile **bleibt** und wird nur ausgeblendet. Löschen hieße, eine
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Notiz zu verlieren, die jemand geschrieben hat; und schlägt die Bedingung zurück, ist sie
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wieder da.
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## Aufgaben
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- [x] Migration: `bedingung Json?` an `VorlagenAbschnitt` und `VorlagenSchritt`, dazu ein CHECK, der
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sicherstellt, dass eine Bedingung auf einen Schritt **derselben Version** zeigt (sonst zeigt
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sie nach dem Veröffentlichen ins Leere)
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- [x] `src/lib/bedingungen.ts`, framework-frei: Schema, Auswertung, und die Liste der Schritte und
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Abschnitte, die gelten. **Dieselbe Stelle für alle drei Schichten**, wie
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`src/lib/geltende-abschnitte.ts`
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- [x] Auswertung bei jedem Schreiben an einem `Schrittergebnis`; das Ergebnis in den Lauf
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- [x] Abschlussregel: ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält den Abschluss **nicht** auf (dieselbe
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Regel wie bei #031, dieselbe Funktion)
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- [x] Fortschrittsbalken und Zählwerte rechnen nur mit dem, was gilt
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||||
- [x] Editor: Bedingung an Abschnitt und Schritt setzen, mit Auswahl der Variable bzw. des Schritts
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**aus derselben Version**; eine Vorschau, die sagt „gilt, wenn …“
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- [x] Warnung im Editor bei einer Bedingung auf einen Schritt, der **nach** dem bedingten steht —
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sie wäre beim Abarbeiten noch offen, und der Abschnitt erschiene erst rückwirkend
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- [x] Abarbeitung: ausgeblendete Abschnitte verschwinden, ohne die Nummerierung zu verschieben
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(`01 · Vorbereitung` kommt aus der Position und wird nie gespeichert)
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- [x] Druckansicht und Archiv zeigen, was galt
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- [x] Export/Import: die Bedingung wandert mit, und ein Verweis auf einen Schritt wird dabei auf die
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**neue** Kennung umgeschrieben — sonst zeigt sie in der zweiten Installation ins Leere
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- [x] Seed: „Mitarbeiter-Onboarding“ bekommt die Bedingung auf `konto_typ`, die beiden
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Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich gegenseitig aus. Das ist die Gegenprobe am
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echten Fall.
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- [x] Anleitung Kapitel 04 (Vorlagen): wann eine Bedingung das richtige Mittel ist und wann eine
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zweite Vorlage
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## Akzeptanzkriterien
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- [x] Test: ein Lauf mit `konto_typ = AD` hat die 5 AD-Schritte und **keinen** der 4 Entra-Schritte
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- [x] Test: dasselbe umgekehrt, und bei nicht gesetzter Variable gelten **beide** — eine Bedingung,
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die nicht entschieden werden kann, blendet nichts aus
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- [x] Test: eine Bedingung auf einem Schrittergebnis schlägt um, **während** der Lauf läuft, und der
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Abschnitt erscheint
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- [x] Test: ein ausgeblendeter Pflichtschritt hält den Abschluss nicht auf
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- [x] Test: ein Schrittergebnis mit Notiz bleibt stehen, wenn seine Bedingung umschlägt, und ist
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danach wieder da
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- [x] Test: Export und Import einer Vorlage mit Bedingungen ergeben dieselbe Struktur, und der
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Schritt-Verweis zeigt auf den richtigen Schritt der **neuen** Version
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- [x] Test: ein archivierter Lauf zeigt genau die Schritte, die bei seinem Abschluss galten
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- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
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## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Die Entscheidungen aus dem Issue sind so gefallen wie empfohlen**, und zwei davon haben sich im
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Code als richtig erwiesen:
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- **Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben.** Eine Bedingung auf einer Variable ließe
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sich wie #031 beim Start festhalten; eine auf einem Schrittergebnis nicht — und genau die ist der
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interessante Fall (ein Abschnitt „Nacharbeit“, der erscheint, wenn der Restore-Test
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fehlschlägt).
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- **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Ein Lauf ohne `konto_typ` zeigt beide Konto-Abschnitte —
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genau wie vor diesem Meilenstein. Eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung.
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- **`OFFEN` ist eine Antwort, keine Lücke.** Der Unterschied zur Variable musste scharf gezogen
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||||
werden: eine nicht gesetzte Variable ist nicht entscheidbar, ein offener Schritt dagegen klar
|
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„noch nicht erfüllt“. Wäre `OFFEN` unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an
|
||||
sichtbar — das Gegenteil des Zwecks.
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||||
- **Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen**, und das war die größte Einzelerkenntnis.
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||||
**Vier** Wege schreiben eine Struktur neu und geben dabei neue Kennungen: Import, Export, Seed und
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||||
`entwurfSpeichern`. Eine Bedingung auf einer Kennung überlebt keinen davon. `bedingungAufloesen`
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||||
ist für alle vier dieselbe Stelle; dass eine Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt, hält
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||||
zusätzlich ein Trigger.
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||||
- **Ein struktureller Test bewacht die drei Schichten.** Abschlussregel, Abarbeitung und Druck
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||||
müssen alle `geltendeStruktur` rufen; vergisst eine es, sieht der Techniker andere Schritte als
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||||
der Ausdruck. Der Test liest die drei Dateien — dieselbe Art Prüfung wie „jede Seite prüft selbst“
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||||
(#038).
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||||
- **Zwei Schemas für dieselbe Form liefen fast auseinander.** Austauschformat und Editor-Struktur
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||||
brauchen die Pfad-Form; ich hatte sie zweimal geschrieben, und TypeScript meldete es erst, als die
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||||
beiden Typen aufeinandertrafen. Jetzt steht `PfadBedingungSchema` in `src/lib/bedingungen.ts`, und
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||||
`vorlagen-format.ts` importiert es.
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## Zwei stille Datenverluste, gefunden bei der Klickprobe
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Beides hätte keine Suite gezeigt, und das zweite war **älter als dieser Meilenstein**:
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- **Der Import verwarf `nurFuerAbteilungen`.** Der Export schreibt die Abteilungseinschränkung seit
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||||
[#031](031-abteilungsabschnitte.md), das Schema nimmt sie an — und der Import setzte sie nicht.
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||||
Eine Vorlage, die jemand in eine zweite Installation brachte, verlor ihre Abteilungsabschnitte:
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sie galten dort für **alle**. Also mehr Schritte statt weniger, und niemand merkt es.
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||||
- **Die tiefe Kopie verwarf sie ebenfalls — und seit heute auch die Bedingung.** „Bearbeiten“ einer
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||||
Vorlage erzeugt eine tiefe Kopie als Entwurf (#009); `vorlageDuplizieren` dasselbe. Beide hatten
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die Kopie einzeln ausgeschrieben, und beide vergaßen dieselben Felder. Damit verlor **jede
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Bearbeitung** alle Abteilungseinschränkungen.
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**Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp.** `VersionMitInhalt` nannte weniger Felder,
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als die Abfrage liefert; die Felder waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt ist der Typ
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aus Prisma abgeleitet — ein neues Feld am Modell ist dort automatisch vorhanden.
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Gefunden hat es die **Klickprobe am gebauten Stand**: der Editor zeigte „Bedingung gesetzt“ in der
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veröffentlichten Version, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Das ist genau der Grund, warum diese
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Probe in `CLAUDE.md` steht.
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Bewacht wird es jetzt von einem Test, der Kopie und Original **Feld für Feld** vergleicht — nicht
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stichprobenweise. So fällt auch das nächste Feld auf, das jemand ergänzt und beim Kopieren
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vergisst.
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- **Ein Mangel an der neuen Komponente**, aufgefallen beim Klicken: die Auswahlfelder standen in
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einem umhüllenden `<label>`, und damit schluckte ihr zugänglicher Name den Text der gewählten
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Option mit („VariableKontotyp“). Für einen Screenreader ist das eine Bezeichnung, die sich beim
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||||
Umschalten ändert. Jetzt `htmlFor`/`id` — derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular
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(#016).
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## Was offen bleibt
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- **Kein `und`/`oder`**, bewusst. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte.
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- **Ein Baustein-Schritt hat keine Bedingung** (der Abschnitt, in dem er steht, darf eine haben): ein
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Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung auf einer Variable der Zielvorlage wäre dort
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nicht entscheidbar.
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||||
- **Zwei Schritte mit demselben Titel im selben Abschnitt** sind über den Titel-Pfad nicht
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unterscheidbar; die Bedingung zeigt dann auf den ersten. Benannt in `src/lib/bedingungen.ts` —
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||||
zwei gleich benannte Schritte nebeneinander kann auch ein Mensch nicht unterscheiden.
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@@ -0,0 +1,127 @@
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# #040 M24 – Vier-Augen-Freigabe
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**Status:** erledigt
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**Im Tracker:** –
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**Meilenstein:** v0.3.0
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**Labels:** phase-3, backend, frontend
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** 3 h 30 min
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## Ziel
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Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
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Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Heute kann jeder `TECHNIKER` jeden Lauf abschließen und
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archivieren.
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Gebraucht wird: eine Vorlage kann sagen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“, und dann schließt ihn
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ein **Zweiter** ab — nachweisbar im Protokoll.
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## Zu entscheiden
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- [x] **Freigabe am Lauf oder am Schritt?** Empfehlung: **am Lauf**, gesetzt von der Vorlage.
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Am Schritt wäre feiner und verführt zu Checklisten, in denen an fünf Stellen jemand warten
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muss; am Lauf ist es eine Aussage über die Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst.
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Schritt-Freigaben bleiben möglich, wenn sich der Bedarf zeigt — `VorlagenSchritt.konfig` ist
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ein Json.
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- [x] **Wer darf freigeben?** Empfehlung: ein eigenes Recht `freigeben`, standardmäßig bei `ADMIN`
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||||
und `REDAKTEUR` — **nicht** bei `TECHNIKER`. Begründung: die Vier-Augen-Regel soll nicht
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||||
davon abhängen, dass zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist; und wer sie umgehen will,
|
||||
braucht dann ein zweites Konto mit mehr Rechten, was im Protokoll steht.
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||||
- [x] **Darf der Bearbeiter sich selbst freigeben?** **Nein**, und das ist der ganze Sinn. Geprüft
|
||||
wird gegen `Schrittergebnis.aktualisiertVonId` **und** `Lauf.erstelltVonId`: wer irgendetwas
|
||||
daran getan hat, gibt nicht frei. Ein `ADMIN`, der allein im Haus ist, kommt damit nicht
|
||||
weiter — das ist eine bewusste Härte, und die Anleitung sagt es.
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||||
- [x] **Was, wenn die Freigabe verweigert wird?** Empfehlung: ein Zustand „zurückgewiesen“ mit
|
||||
Pflichtnotiz. Der Lauf geht zurück auf `IN_ARBEIT`, die Notiz steht im Protokoll und an der
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||||
Abarbeitungsansicht. Kein eigener `LaufStatus` — das wäre eine Änderung an einem Enum, das
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||||
vier Jahre halten soll; es genügt ein Feld plus Protokolleintrag.
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## Aufgaben
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- [x] Migration: `freigabePflicht Boolean` an `VorlagenVersion`, dazu `freigegebenVonId`,
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`freigegebenAm` und `freigabeNotiz` am `Lauf`; CHECK, dass `freigegebenVonId` und
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||||
`freigegebenAm` zusammen gesetzt sind (wie bei `abgeschlossenAm`)
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||||
- [x] CHECK: `freigegebenVonId` ist **nicht** `erstelltVonId` — die Regel gehört in die Datenbank,
|
||||
nicht nur in den Dienst (CLAUDE.md)
|
||||
- [x] Recht `freigeben` in `RECHTE`, Rollenmatrix-Test erweitern
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||||
- [x] Dienst: `laufFreigeben(laufId, benutzer, notiz?)` und `laufZurueckweisen(laufId, benutzer,
|
||||
notiz)`; Abschluss verlangt die Freigabe, wenn die Version sie fordert
|
||||
- [x] Die Prüfung „wer hat daran gearbeitet“ an **einer** Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`
|
||||
- [x] Benachrichtigung: ein neuer `Meldeanlass` `LAUF_FREIGABE_OFFEN` an die Rollen mit dem Recht —
|
||||
sonst wartet ein Lauf, von dem niemand weiß
|
||||
- [x] Oberfläche: Hinweis am Lauf („wartet auf Freigabe durch einen Zweiten“), Knöpfe für Freigeben
|
||||
und Zurückweisen, Notizfeld; die Übersicht bekommt einen Filter „wartet auf meine Freigabe“
|
||||
- [x] Editor: Häkchen „dieser Lauf braucht eine Freigabe“ an der Version
|
||||
- [x] Druckansicht und PDF nennen Freigeber und Zeitpunkt
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||||
- [x] Anleitung: Kapitel 02 (Läufe abarbeiten) und 04 (Vorlagen), mit dem Hinweis, dass ein
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||||
Einzelkämpfer sich nicht selbst freigeben kann
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||||
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||||
## Akzeptanzkriterien
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- [x] Test: ein Lauf mit Freigabepflicht lässt sich nicht abschließen, solange keine Freigabe steht
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- [x] Test: der Bearbeiter kann **nicht** freigeben — auch nicht als `ADMIN`
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- [x] Test: die Datenbank weist es ebenfalls ab (CHECK), nicht nur der Dienst
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||||
- [x] Test: eine Rolle ohne `freigeben` wird abgewiesen, über jede Server Action
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||||
- [x] Test: Zurückweisen verlangt eine Notiz und setzt den Lauf auf `IN_ARBEIT`
|
||||
- [x] Test: die Meldung geht an die Rollen mit dem Recht und nicht an alle
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||||
- [x] Test: ein Lauf **ohne** Freigabepflicht verhält sich unverändert — bestehende Läufe und
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Vorlagen merken nichts
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||||
- [x] Am Handy kein horizontales Scrollen
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||||
## Beim Umsetzen dazugekommen
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- **Die vier Entscheidungen sind so gefallen wie empfohlen.** Zwei haben sich im Code als besonders
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||||
tragend erwiesen:
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- **Die Freigabe hängt an der Version, nicht an der Vorlage.** Eine veröffentlichte Version ist
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||||
unveränderlich — ein laufender Lauf kann seine Regel damit nicht unter den Füßen verlieren. In
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||||
der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie eine Freigabe verlangt.
|
||||
- **Kein fünfter `LaufStatus` für „zurückgewiesen“.** Der Lauf geht auf `IN_ARBEIT`, die
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||||
Begründung steht in `freigabeNotiz` und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad
|
||||
betroffen, der heute vier Fälle kennt.
|
||||
- **Als „gearbeitet“ zählt dreierlei** — angelegt, ein Schrittergebnis gesetzt, abgeschlossen.
|
||||
Der **Zuständige** gilt bewusst nicht als Bearbeiter: eine Zuweisung ist noch keine Arbeit, und
|
||||
wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Die Prüfung sitzt in
|
||||
`hatDaranGearbeitet`, an einer Stelle — wie `laufMussVeraenderbarSein`.
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||||
- **Die Aufforderung entsteht außerhalb der Transaktion**, und das war die einzige knifflige Stelle:
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||||
der Abschlussversuch scheitert mit einem eigenen Fehlertyp `FreigabeFehlt`, den
|
||||
`laufAbschliessen` außen fängt, um die Meldung einzureihen und dann weiterzuwerfen. Innerhalb
|
||||
würde sie mit dem Fehler zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand
|
||||
weiß. Dafür musste die Transaktion in eine eigene Funktion (`abschlussVersuchen`).
|
||||
- **Ein anderer Empfängerkreis als bei jeder anderen Meldung**: nicht der Zuständige, sondern jeder
|
||||
mit dem Recht `freigeben` — ohne die, die gearbeitet haben. Eine Aufforderung zu etwas, das der
|
||||
Dienst abweist, ist schlimmer als keine.
|
||||
- **Ein partieller Unique-Index** (`Zustellung_freigabe_einmal`) hält die Mahnung bei einem Lauf
|
||||
und Empfänger auf einmal. Ein Techniker versucht es mehrmals; ohne den Index wäre jede Mail für
|
||||
sich korrekt und in Summe eine Belästigung — derselbe Fall wie „überfällig“ in #034, nur
|
||||
schneller erreicht.
|
||||
- **Die Freigabepflicht wandert bei „Bearbeiten“ und „Duplizieren“ mit.** Das war kein Zufall,
|
||||
sondern die unmittelbare Lehre aus #039: dort hatte die tiefe Kopie `nurFuerAbteilungen` und
|
||||
`bedingung` stillschweigend verworfen. Eine Vorlage soll ihre Freigabepflicht nicht durch eine
|
||||
Textkorrektur verlieren.
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||||
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||||
## Was die Klickprobe gezeigt hat
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Elf Prüfungen am gebauten Stand, alle grün — von „Freigabe-Karte sichtbar“ über „Zurückweisen
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||||
verlangt eine Begründung“ bis „Häkchen aus der Vorversion übernommen“ und 390 px.
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||||
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||||
**Drei rote Punkte waren meine eigenen Testfehler**, und der dritte ist festzuhalten:
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1. Ein Selektor traf den **versteckten** Protokolltext „Lauf abgeschlossen“ statt der Erfolgsmeldung.
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||||
2. Ein Suchmuster `/freigeb/` traf nichts: in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge
|
||||
gar nicht vor. Dreimal gesucht, bis es auffiel.
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||||
3. **Ein `reload()` direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand.** Die Action
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||||
revalidiert den Pfad, und der Benutzer sieht das Ergebnis ohne Neuladen — ein Reload im selben
|
||||
Kontext trifft dagegen den Router-Cache von Next. Das ist Next und kein Fehler dieser Anwendung,
|
||||
aber es ist auch nicht, was ein Mensch tut. Die Probe prüft jetzt das echte Verhalten.
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Nachgewiesen, bevor etwas geändert wurde: in einem frischen Browser-Kontext stand alles richtig
|
||||
da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz.
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||||
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||||
## Was offen bleibt
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||||
- **Freigaben an einzelnen Schritten** gibt es nicht, bewusst. Am Lauf ist es eine Aussage über die
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Arbeit als Ganzes und erklärt sich von selbst; am Schritt verführte es zu Checklisten, in denen an
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||||
fünf Stellen jemand warten muss. `VorlagenSchritt.konfig` ist ein Json — wenn sich der Bedarf
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zeigt, ist der Platz da.
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||||
- **Ein Einzelkämpfer kommt nicht weiter**: wer allein ist und an dem Lauf gearbeitet hat, kann ihn
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||||
nicht freigeben, auch nicht als Administrator. Das ist die Härte, die die Regel ausmacht, und die
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||||
Anleitung sagt es ausdrücklich.
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@@ -0,0 +1,68 @@
|
||||
# #041 M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift
|
||||
|
||||
**Status:** offen
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||||
**Im Tracker:** –
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||||
**Meilenstein:** v0.3.0
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**Labels:** phase-3, backend, frontend
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**Geschätzt:** 8 h **Tatsächlich:** –
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## Ziel
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Wer ein Notebook übergibt, braucht ein Blatt, das der Empfänger unterschreibt — und das danach
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auffindbar ist. Heute gibt es die Druckansicht eines Laufs (`/drucken/lauf/[id]`, #015): sie ist
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||||
hell, vollständig und als Vorstufe genau dafür gebaut. Was fehlt, ist die Datei.
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||||
Ein Browser-Ausdruck genügt nicht: er hängt am Drucker-Dialog des Betrachters, trägt dessen
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||||
Kopfzeilen und lässt sich nicht an ein Ticket anhängen.
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## Zu entscheiden
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- [ ] **Wie entsteht das PDF?** Empfehlung: **Chromium aus `@playwright/test`**, wie
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||||
`scripts/anleitung-pdf.ts` es für die Anleitung tut. Keine neue Abhängigkeit, keine zweite
|
||||
Auslegung des Layouts — gedruckt wird dieselbe Seite, die die Druckansicht zeigt.
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**Grenze, die genannt gehört:** damit braucht der Server einen Chromium. Im Compose-Stand ist
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das eine Ergänzung am Image, nativ ein Paket. Die Alternative (`pdf-lib` oder ein
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Dienst) wäre ein zweites Layout, das auseinanderläuft — der Preis ist höher.
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- [ ] **Unterschrift auf Papier oder auf dem Gerät?** Empfehlung: **beides, in dieser Reihenfolge.**
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Zuerst ein Unterschriftsfeld im PDF (eine Linie, Name, Datum) — das löst den Fall heute und
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kostet fast nichts. Eine Unterschrift mit dem Finger auf dem Handy ist ein eigener Schritt-Typ
|
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und gehört zu [#042](042-weitere-schritt-typen.md); sie landet dann als Bild im PDF.
|
||||
Eine digitale **Signatur** im kryptografischen Sinn ist ausdrücklich **nicht** gemeint und
|
||||
wäre eine eigene Phase.
|
||||
- [ ] **Wird das PDF gespeichert oder bei jedem Abruf erzeugt?** Empfehlung: **bei jedem Abruf
|
||||
erzeugt**, nicht gespeichert. Ein gespeichertes PDF ist eine zweite Wahrheit neben dem Lauf;
|
||||
wird eine Notiz später berichtigt, stimmt es nicht mehr. Für den Fall „wir brauchen das Blatt
|
||||
von damals“ gibt es das Archiv, das den Lauf unveränderlich hält.
|
||||
**`{{generiertes_passwort}}` erscheint auch hier nicht** — die Druckansicht zeigt
|
||||
`[Passwort – nicht gespeichert]`, und das PDF übernimmt das.
|
||||
|
||||
## Aufgaben
|
||||
|
||||
- [ ] `GET /api/laeufe/[id]/protokoll.pdf` — Route Handler, prüft sein Recht **selbst**
|
||||
(`tests/zugang.test.ts` erzwingt das seit #038)
|
||||
- [ ] Erzeugung über Chromium, gegen die eigene Druckansicht; eine Seitenvorlage mit Kopf (Kunde,
|
||||
Lauf, Vorlage, Version), Inhalt und Fuß (Bearbeiter, Freigeber aus
|
||||
[#040](040-vier-augen-freigabe.md), Unterschriftsfeld)
|
||||
- [ ] Ein **Chromium-Vorrat** im Prozess: ihn je Anfrage zu starten kostet Sekunden. Eine Instanz,
|
||||
die nach Leerlauf schließt — und eine Obergrenze gleichzeitiger Erzeugungen, wie
|
||||
`SSE_MAX_STROEME` in #033
|
||||
- [ ] Knopf „Protokoll als PDF“ an Lauf und Archiv
|
||||
- [ ] `Dockerfile` und `deploy/install.sh` um Chromium ergänzen, **mit gemessener Bildgröße** im
|
||||
Changelog — eine Ergänzung am Image, die niemand bemerkt, ist eine böse Überraschung beim
|
||||
nächsten Rollout
|
||||
- [ ] `docs/betrieb/` sagt, was die Erzeugung braucht und was passiert, wenn Chromium fehlt:
|
||||
**eine Meldung, kein stilles leeres PDF**
|
||||
- [ ] Anleitung Kapitel 02 und 10 (Archiv)
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
|
||||
|
||||
- [ ] Test: das PDF enthält Titel, Vorlage mit Version, alle geltenden Schritte mit Zustand, Notizen
|
||||
und Kommentare — geprüft am extrahierten Text, nicht am Vorhandensein der Datei
|
||||
- [ ] Test: es enthält **kein** erzeugtes Passwort, über alle Schritt-Typen
|
||||
- [ ] Test: ein Lauf eines fremden Kunden ist über die Adresse nicht abrufbar (wie #032 nach #036)
|
||||
- [ ] Test: ohne Recht `401`, mit falschem Kunden `404`
|
||||
- [ ] Test: fehlt Chromium, kommt eine Meldung mit Hinweis auf die Betriebsdoku — kein leeres PDF
|
||||
- [ ] Test: zwei gleichzeitige Erzeugungen laufen, die dritte wartet oder wird abgewiesen (die
|
||||
Obergrenze gilt)
|
||||
- [ ] Ein Blatt ist ausgedruckt und gegengesehen worden — das ist eine Abnahme von Hand und steht
|
||||
als solche im Devlog
|
||||
@@ -0,0 +1,62 @@
|
||||
# #042 M26 – Weitere Schritt-Typen
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||||
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||||
**Status:** offen
|
||||
**Im Tracker:** –
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||||
**Meilenstein:** v0.3.0
|
||||
**Labels:** phase-3, backend, frontend
|
||||
**Geschätzt:** 6 h **Tatsächlich:** –
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||||
|
||||
## Ziel
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||||
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||||
`SchrittTyp` hat heute sechs Werte: `HAKEN TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM BEFEHL`. Das Enum und das
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||||
Json-Feld `konfig` sind seit #006 genau dafür gebaut, dass neue Typen ohne Migration der
|
||||
bestehenden dazukommen.
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||||
|
||||
Die Frage ist nicht, **wie** ein Typ dazukommt, sondern **welche** — und das Issue nennt sie
|
||||
absichtlich noch nicht als beschlossen: ein Typ, der im Editor steht und in keiner Vorlage
|
||||
auftaucht, ist ungenutzter und damit ungeprüfter Code.
|
||||
|
||||
## Zu entscheiden
|
||||
|
||||
- [ ] **Welche Typen?** Vorschlag, nach Nutzen geordnet, jeder mit dem Fall, der ihn verlangt:
|
||||
|
||||
| Typ | Der Fall | Ohne ihn |
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||||
|---|---|---|
|
||||
| `DATEI` | „Foto des Typenschilds“ als **Pflicht** | ein Anhang ist seit #032 möglich, aber nie verlangt — ein Lauf schließt ohne ihn ab |
|
||||
| `UNTERSCHRIFT` | Übergabe mit dem Finger auf dem Handy | das Blatt muss gedruckt und wieder eingescannt werden ([#041](041-pdf-uebergabeprotokoll.md)) |
|
||||
| `MEHRFACHAUSWAHL` | „welche Lizenzen zugewiesen“ | heute ein Textfeld, also nicht auswertbar |
|
||||
| `URL` | „Link zum Ticket“ | ein Textfeld ohne Prüfung und ohne Klick |
|
||||
| `UEBERSCHRIFT` | eine Zwischenüberschrift ohne Zustand | ein `HAKEN`, den jemand abhaken muss, damit der Lauf fertig wird |
|
||||
|
||||
**Empfehlung: `DATEI` und `UNTERSCHRIFT`**, und die drei anderen nur, wenn eine Seed-Vorlage
|
||||
sie wirklich benutzt. `UEBERSCHRIFT` ist der zweifelhafteste: ein Schritt ohne Zustand bricht
|
||||
die Annahme „jeder Schritt hat ein `Schrittergebnis`“, und die steckt an vielen Stellen.
|
||||
- [ ] **Bleibt `Schrittergebnis.wert` ein Json?** Ja — es ist seit #006 eines, genau dafür. Eine
|
||||
Mehrfachauswahl ist ein Array, eine Unterschrift ein Verweis auf einen `Anhang`.
|
||||
- [ ] **Wie verträgt sich `DATEI` mit dem Archiv-Schreibschutz?** Ein Pflicht-Anhang muss vor dem
|
||||
Abschluss da sein; danach kommt keiner mehr weg (#032). Das ist bereits so und braucht nur
|
||||
einen Test.
|
||||
|
||||
## Aufgaben
|
||||
|
||||
- [ ] Je gewählten Typ: Enum-Wert, Zod-Schema für `konfig` und `wert`, Darstellung im Editor,
|
||||
Darstellung in der Abarbeitung, Darstellung im Druck und im PDF
|
||||
- [ ] Die Abschlussregel kennt den neuen Typ: was zählt als „erledigt“? Bei `DATEI` ein Anhang, bei
|
||||
`UNTERSCHRIFT` ein Bild, bei `MEHRFACHAUSWAHL` mindestens eine Wahl
|
||||
- [ ] `UNTERSCHRIFT`: Zeichenfläche am Handy (Pointer-Ereignisse, nicht Touch-spezifisch), Ergebnis
|
||||
als PNG über den Anhänge-Weg aus #032 — **keine neue Ablage**
|
||||
- [ ] Export/Import und die Vorlagen-Austauschform um die neuen Typen erweitern, nachsichtig: eine
|
||||
Datei mit einem unbekannten Typ wird abgewiesen **mit Nennung des Typs**, nicht stillschweigend
|
||||
verändert
|
||||
- [ ] Mindestens eine Seed-Vorlage benutzt jeden neuen Typ — sonst ist er ungeprüfter Code
|
||||
- [ ] Anleitung Kapitel 04, mit dem Satz, wann ein Typ das richtige Mittel ist
|
||||
|
||||
## Akzeptanzkriterien
|
||||
|
||||
- [ ] Test je Typ: anlegen, abarbeiten, abschließen, drucken
|
||||
- [ ] Test: ein `DATEI`-Pflichtschritt ohne Anhang hält den Abschluss auf
|
||||
- [ ] Test: eine Unterschrift landet als `Anhang` und nicht als Json-Blob in `wert`
|
||||
- [ ] Test: ein Lauf einer **älteren** Version verhält sich unverändert — die neuen Typen tauchen
|
||||
dort nicht auf, und keine Migration hat Daten angefasst
|
||||
- [ ] Test: eine Austauschdatei mit unbekanntem Typ wird abgewiesen und nennt den Typ
|
||||
- [ ] Am Handy bedienbar, bei 390 px geprüft — besonders die Zeichenfläche
|
||||
+16
-9
@@ -28,16 +28,23 @@ Diese Dateien sind die Quelle; `pnpm issues:sync` spiegelt sie in den Gitea-Trac
|
||||
| #021 | [Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen](021-stabiler-schluessel-vorlagen.md) | erledigt | v0.2.0 | 2 h | 55 min |
|
||||
| #022 | [Schnellstart je Gerätetyp pflegen](022-schnellstart-pflegen.md) | erledigt | v0.2.0 | 3 h | 1 h 10 min |
|
||||
| #023 | [Protokoll ansehen](023-protokoll-ansicht.md) | erledigt | v0.2.0 | 4 h | 1 h 50 min |
|
||||
| #024 | [Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host gegenprüfen](024-proxmox-echtlauf.md) | offen | v0.2.0 | 2 h | – |
|
||||
| #024 | [Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host gegenprüfen](024-proxmox-echtlauf.md) | offen | v0.3.0 | 2 h | – |
|
||||
| #025 | [Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus](025-gesundheit-fehlermeldung.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 25 min |
|
||||
| #026 | [Zwei Konventionen präzisieren, die strenger klingen als sie gemeint sind](026-konventionen-praezisieren.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 20 min |
|
||||
| #027 | [Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen](027-e2e-reste-vorlagen.md) | offen | v0.2.0 | 1 h | – |
|
||||
| #028 | [M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle](028-graph-quelle.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
|
||||
| #029 | [M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich](029-scim-endpunkt.md) | offen | v0.2.0 | 12 h | – |
|
||||
| #027 | [Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen](027-e2e-reste-vorlagen.md) | erledigt | v0.2.0 | 1 h | 2 h 10 min |
|
||||
| #028 | [M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle](028-graph-quelle.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 4 h 10 min |
|
||||
| #029 | [M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich](029-scim-endpunkt.md) | erledigt | v0.2.0 | 12 h | 4 h 05 min |
|
||||
| #030 | [M17 – Wiederverwendbare Bausteine](030-bausteine.md) | erledigt | v0.2.0 | 12 h | 2 h 25 min |
|
||||
| #031 | [M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte](031-abteilungsabschnitte.md) | erledigt | v0.2.0 | 8 h | 1 h 35 min |
|
||||
| #032 | [M19 – Anhänge und Fotos an Schritten](032-anhaenge.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
|
||||
| #033 | [M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling](033-sse-live.md) | offen | v0.2.0 | 6 h | – |
|
||||
| #034 | [M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook](034-benachrichtigungen.md) | offen | v0.2.0 | 10 h | – |
|
||||
| #035 | [M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft](035-selbstauskunft.md) | offen | v0.2.0 | 8 h | – |
|
||||
| | **Summe** | | | **229 h** | **45 h 20 min** |
|
||||
| #032 | [M19 – Anhänge und Fotos an Schritten](032-anhaenge.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 3 h 05 min |
|
||||
| #033 | [M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling](033-sse-live.md) | erledigt | v0.2.0 | 6 h | 1 h 40 min |
|
||||
| #034 | [M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook](034-benachrichtigungen.md) | erledigt | v0.2.0 | 10 h | 3 h 30 min |
|
||||
| #035 | [M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft](035-selbstauskunft.md) | erledigt | v0.2.0 | 8 h | 2 h 50 min |
|
||||
| #036 | [Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2](036-reviewbefunde-phase-2.md) | erledigt | v0.2.0 | 4 h | 3 h 40 min |
|
||||
| #037 | [Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2](037-anhaenge-lesemodell.md) | erledigt | v0.2.0 | 2 h | 1 h 50 min |
|
||||
| #038 | [Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor und waren monatelang rot](038-e2e-im-tor.md) | erledigt | v0.2.0 | 3 h | 1 h 35 min |
|
||||
| #039 | [M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte](039-bedingte-schritte.md) | erledigt | v0.3.0 | 12 h | 5 h 20 min |
|
||||
| #040 | [M24 – Vier-Augen-Freigabe](040-vier-augen-freigabe.md) | erledigt | v0.3.0 | 8 h | 3 h 30 min |
|
||||
| #041 | [M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift](041-pdf-uebergabeprotokoll.md) | offen | v0.3.0 | 8 h | – |
|
||||
| #042 | [M26 – Weitere Schritt-Typen](042-weitere-schritt-typen.md) | offen | v0.3.0 | 6 h | – |
|
||||
| | **Summe** | | | **272 h** | **82 h 45 min** |
|
||||
|
||||
+3
-1
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
{
|
||||
"name": "laufzettel",
|
||||
"version": "0.1.0",
|
||||
"version": "0.2.0",
|
||||
"private": true,
|
||||
"type": "module",
|
||||
"description": "Checklisten fuer wiederkehrende IT-Arbeiten: versionierte Vorlagen, Laeufe, Archiv, QR-Tags",
|
||||
@@ -54,6 +54,7 @@
|
||||
"lucide-react": "1.47.0",
|
||||
"next": "16.3.6",
|
||||
"node-cron": "^4.6.0",
|
||||
"nodemailer": "10.0.10",
|
||||
"openid-client": "^6.8.8",
|
||||
"pg": "^8.23.0",
|
||||
"qrcode": "^1.5.4",
|
||||
@@ -72,6 +73,7 @@
|
||||
"@playwright/test": "1.63.0",
|
||||
"@tailwindcss/postcss": "^4.3.3",
|
||||
"@types/node": "^24.13.6",
|
||||
"@types/nodemailer": "^8.0.2",
|
||||
"@types/pg": "^8.23.1",
|
||||
"@types/qrcode": "^1.5.6",
|
||||
"@types/react": "^19.3.0",
|
||||
|
||||
@@ -11,6 +11,12 @@ export default defineConfig({
|
||||
* erst mitten im Lauf auf — als Zeitablauf oder als „0 Treffer“ (#018).
|
||||
*/
|
||||
globalSetup: "./tests/e2e/global-setup.ts",
|
||||
/*
|
||||
* Raeumt weg, was die Ablaeufe angelegt haben (#027). Laeuft auch nach
|
||||
* fehlgeschlagenen Ablaeufen; ein harter Abbruch wird vom Vorlauf gefangen,
|
||||
* der dasselbe tut.
|
||||
*/
|
||||
globalTeardown: "./tests/e2e/global-teardown.ts",
|
||||
// Die Ablaeufe aendern gemeinsame Daten, deshalb nacheinander.
|
||||
fullyParallel: false,
|
||||
workers: 1,
|
||||
|
||||
Generated
+19
@@ -220,6 +220,9 @@ importers:
|
||||
node-cron:
|
||||
specifier: ^4.6.0
|
||||
version: 4.6.0
|
||||
nodemailer:
|
||||
specifier: 10.0.10
|
||||
version: 10.0.10
|
||||
openid-client:
|
||||
specifier: ^6.8.8
|
||||
version: 6.8.8
|
||||
@@ -269,6 +272,9 @@ importers:
|
||||
'@types/node':
|
||||
specifier: ^24.13.6
|
||||
version: 24.13.6
|
||||
'@types/nodemailer':
|
||||
specifier: ^8.0.2
|
||||
version: 8.0.2
|
||||
'@types/pg':
|
||||
specifier: ^8.23.1
|
||||
version: 8.23.1
|
||||
@@ -2321,6 +2327,9 @@ packages:
|
||||
'@types/node@24.13.6':
|
||||
resolution: {integrity: sha512-SGrw/h3KPFshy3OE6ZL53LMBG5vGQQ8/gIpiqz/kRZhPJ7HgwCEs8LBuNtWLa8dvGZVpSF7+Bf+c11HUrCb/yg==}
|
||||
|
||||
'@types/nodemailer@8.0.2':
|
||||
resolution: {integrity: sha512-c7M5ox8p0nEOfbJ2E9Qcmt8/QCu/VzsiAhzBiZbvky2PhKZDHpKB3sQHBM5MEZNkCfBOaS6S9//AGPRTNB7IaA==}
|
||||
|
||||
'@types/pg@8.23.1':
|
||||
resolution: {integrity: sha512-fKVHpikPdg4GKks3JuLEhvwSyvwzF23hnabPy6DD8ljVbC7+6J5dQzdv4arV6jqq57djnMgs1HKBxX4P8aBI3A==}
|
||||
|
||||
@@ -4113,6 +4122,10 @@ packages:
|
||||
resolution: {integrity: sha512-kQK9LGGFiHtrWiNhZtA7Qbw17AQz+dmsEKODRIVTXA9+e5MS/2gZEBhYJt13GrAz5/IOZKddH/0Z3TP/Zgo+yw==}
|
||||
engines: {node: '>=18'}
|
||||
|
||||
nodemailer@10.0.10:
|
||||
resolution: {integrity: sha512-He9XskOFms62SyAKkLu8CcGcYHAo+BSHSsORI8s4PJH8qZgZY4L4lDfvyN0twvmbpyG+eGrxpyBlskj9d9rJ8A==}
|
||||
engines: {node: '>=20.0.0'}
|
||||
|
||||
oauth4webapi@3.8.8:
|
||||
resolution: {integrity: sha512-8N28E+a/oxfXWBgOMt+ZP/JUf/XR+IFbvkAEPP3gznXOMv9BpAAwiIj0TFNz3tGTPc0ZQ8zmWBNgN1nAys0gng==}
|
||||
|
||||
@@ -6880,6 +6893,10 @@ snapshots:
|
||||
dependencies:
|
||||
undici-types: 7.18.2
|
||||
|
||||
'@types/nodemailer@8.0.2':
|
||||
dependencies:
|
||||
'@types/node': 24.13.6
|
||||
|
||||
'@types/pg@8.23.1':
|
||||
dependencies:
|
||||
'@types/node': 24.13.6
|
||||
@@ -9011,6 +9028,8 @@ snapshots:
|
||||
|
||||
node-releases@2.0.57: {}
|
||||
|
||||
nodemailer@10.0.10: {}
|
||||
|
||||
oauth4webapi@3.8.8: {}
|
||||
|
||||
object-assign@4.1.1: {}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,81 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und die Trigger auf
|
||||
-- veroeffentlichten Versionen: es kennt sie nicht, weil sie sich im Schema nicht
|
||||
-- ausdruecken lassen. Diese Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Anhaenge und Fotos an Schritten (#032).
|
||||
--
|
||||
-- Die Datei liegt im Dateisystem unter ANHAENGE_PFAD, hier stehen die
|
||||
-- Metadaten. Gegen bytea spricht die Sicherung: ein pg_dump mit Fotos ist nach
|
||||
-- einem Jahr keines, das jemand einspielt.
|
||||
|
||||
CREATE TABLE "Anhang" (
|
||||
"id" TEXT NOT NULL,
|
||||
"schrittergebnisId" TEXT NOT NULL,
|
||||
"laufId" TEXT NOT NULL,
|
||||
"kundeId" TEXT NOT NULL,
|
||||
"dateiname" TEXT NOT NULL,
|
||||
"medientyp" TEXT NOT NULL,
|
||||
"groesse" INTEGER NOT NULL,
|
||||
"pruefsumme" TEXT NOT NULL,
|
||||
"erstelltVonId" TEXT,
|
||||
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
|
||||
CONSTRAINT "Anhang_pkey" PRIMARY KEY ("id")
|
||||
);
|
||||
|
||||
CREATE INDEX "Anhang_schrittergebnisId_idx" ON "Anhang"("schrittergebnisId");
|
||||
CREATE INDEX "Anhang_laufId_idx" ON "Anhang"("laufId");
|
||||
CREATE INDEX "Anhang_kundeId_idx" ON "Anhang"("kundeId");
|
||||
|
||||
-- Schluesselkandidaten fuer die Mandantengrenze unten. Lauf hatte bisher keinen –
|
||||
-- die vier bestehenden zusammengesetzten Fremdschluessel zeigen auf Geraet,
|
||||
-- Mitarbeiter und Abteilung, nicht auf Lauf.
|
||||
CREATE UNIQUE INDEX "Schrittergebnis_id_laufId_key" ON "Schrittergebnis"("id", "laufId");
|
||||
CREATE UNIQUE INDEX "Lauf_id_kundeId_key" ON "Lauf"("id", "kundeId");
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_schrittergebnisId_fkey"
|
||||
FOREIGN KEY ("schrittergebnisId") REFERENCES "Schrittergebnis"("id")
|
||||
ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_laufId_fkey"
|
||||
FOREIGN KEY ("laufId") REFERENCES "Lauf"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_kundeId_fkey"
|
||||
FOREIGN KEY ("kundeId") REFERENCES "Kunde"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_erstelltVonId_fkey"
|
||||
FOREIGN KEY ("erstelltVonId") REFERENCES "Benutzer"("id") ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
-- ---- Mandantengrenze und Zusammenhalt --------------------------------------
|
||||
--
|
||||
-- Dieselbe Bauart wie bei Lauf und Geraet: ein Anhang kann strukturell nicht zu
|
||||
-- einem Schrittergebnis eines anderen Laufs und nicht zu einem anderen Kunden
|
||||
-- als sein Lauf gehoeren.
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_ergebnis_gleicher_lauf"
|
||||
FOREIGN KEY ("schrittergebnisId", "laufId") REFERENCES "Schrittergebnis" ("id", "laufId")
|
||||
ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_lauf_gleicher_kunde"
|
||||
FOREIGN KEY ("laufId", "kundeId") REFERENCES "Lauf" ("id", "kundeId")
|
||||
ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
-- Eine Groesse von 0 waere eine leere Datei, und eine negative gibt es nicht.
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_groesse_positiv" CHECK ("groesse" > 0);
|
||||
|
||||
-- SHA-256 als Hex: 64 Zeichen, nur Ziffern und a-f. Eine Pruefsumme, die keine
|
||||
-- ist, wuerde nach einer Ruecksicherung nichts beantworten.
|
||||
ALTER TABLE "Anhang"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Anhang_pruefsumme_form" CHECK ("pruefsumme" ~ '^[0-9a-f]{64}$');
|
||||
@@ -0,0 +1,84 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033).
|
||||
--
|
||||
-- Die Datenbank sagt selbst, wenn sich an einem Lauf etwas geaendert hat:
|
||||
-- `NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`. Der Route Handler haelt eine
|
||||
-- LISTEN-Verbindung und schiebt weiter.
|
||||
--
|
||||
-- **Warum in der Datenbank und nicht im Dienst.** Ein Ereignis, das der Service
|
||||
-- verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service. Die Regeln dieses
|
||||
-- Projekts stehen aber absichtlich auch in der Datenbank, weil jemand an der
|
||||
-- Service-Schicht vorbei schreiben kann — der Seed, eine Migration, eine
|
||||
-- Reparatur per psql. Ein Trigger sieht all das.
|
||||
--
|
||||
-- **Warum es mit mehreren Instanzen funktioniert.** NOTIFY geht an alle
|
||||
-- Verbindungen, die LISTEN auf dem Kanal haben, also an jede Instanz der
|
||||
-- Anwendung. Ein zweiter Dienst (Redis, ein Nachrichtenbus) waere dafuer nicht
|
||||
-- noetig.
|
||||
--
|
||||
-- **Zugestellt wird erst beim COMMIT.** Das ist hier genau richtig: ein
|
||||
-- Abonnent, der eine noch nicht festgeschriebene Aenderung meldet, wuerde die
|
||||
-- Seite mit Daten neu bauen lassen, die es gleich wieder nicht gibt.
|
||||
|
||||
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert() RETURNS trigger AS $$
|
||||
DECLARE
|
||||
betroffener TEXT;
|
||||
BEGIN
|
||||
/*
|
||||
* Bei DELETE gibt es kein NEW. Der Kanalname ist fest, die Nutzlast nicht –
|
||||
* deshalb pg_notify() und nicht NOTIFY, das keine Variablen nimmt.
|
||||
*/
|
||||
IF TG_OP = 'DELETE' THEN
|
||||
betroffener := OLD."laufId";
|
||||
ELSE
|
||||
betroffener := NEW."laufId";
|
||||
END IF;
|
||||
|
||||
IF betroffener IS NOT NULL THEN
|
||||
PERFORM pg_notify('lauf_geaendert', betroffener);
|
||||
END IF;
|
||||
RETURN NULL;
|
||||
END;
|
||||
$$ LANGUAGE plpgsql;
|
||||
|
||||
-- Derselbe Rumpf fuer die Laufzeile selbst: dort heisst der Schluessel "id".
|
||||
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert_selbst() RETURNS trigger AS $$
|
||||
BEGIN
|
||||
PERFORM pg_notify('lauf_geaendert', NEW."id");
|
||||
RETURN NULL;
|
||||
END;
|
||||
$$ LANGUAGE plpgsql;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Welche Tabellen melden, haengt daran, was `laufZustand` liefert** — nicht
|
||||
* daran, was sich "irgendwie" aendert. Das Lesemodell traegt Status,
|
||||
* Schrittzustaende, die Zahl der Kommentare und (seit #033) die Zahl der
|
||||
* Anhaenge. Wuerde eine davon nicht melden, waere der Strom gegenueber dem
|
||||
* Polling, das alle zehn Sekunden vollstaendig vergleicht, ein **Rueckschritt**:
|
||||
* ein neuer Kommentar kaeme nie an.
|
||||
*/
|
||||
CREATE TRIGGER "Lauf_geaendert_melden"
|
||||
AFTER UPDATE ON "Lauf"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert_selbst();
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "Schrittergebnis_geaendert_melden"
|
||||
AFTER INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "Schrittergebnis"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "Kommentar_geaendert_melden"
|
||||
AFTER INSERT OR UPDATE OR DELETE ON "Kommentar"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "Anhang_geaendert_melden"
|
||||
AFTER INSERT OR DELETE ON "Anhang"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_lauf_geaendert();
|
||||
@@ -0,0 +1,143 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034).
|
||||
|
||||
CREATE TYPE "Zustellweg" AS ENUM ('MAIL', 'WEBHOOK');
|
||||
CREATE TYPE "Zustellzustand" AS ENUM ('OFFEN', 'GESENDET', 'FEHLGESCHLAGEN', 'AUFGEGEBEN');
|
||||
CREATE TYPE "Meldeanlass" AS ENUM (
|
||||
'LAUF_ZUGEWIESEN',
|
||||
'LAUF_UEBERFAELLIG',
|
||||
'LAUF_ABGESCHLOSSEN',
|
||||
'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN'
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Je Empfaenger abschaltbar.
|
||||
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "meldungenAktiv" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true;
|
||||
|
||||
-- SMTP und Webhook gehoeren zur einen Einstellungszeile.
|
||||
ALTER TABLE "Einstellung"
|
||||
ADD COLUMN "smtpHost" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "smtpPort" INTEGER,
|
||||
ADD COLUMN "smtpTls" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT true,
|
||||
ADD COLUMN "smtpBenutzer" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "smtpPasswortVerschluesselt" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "smtpAbsender" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "webhookUrl" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "webhookGeheimnisVerschluesselt" TEXT;
|
||||
|
||||
CREATE TABLE "Zustellung" (
|
||||
"id" TEXT NOT NULL,
|
||||
"anlass" "Meldeanlass" NOT NULL,
|
||||
"weg" "Zustellweg" NOT NULL,
|
||||
"empfaenger" TEXT NOT NULL,
|
||||
"betreff" TEXT NOT NULL,
|
||||
"rumpf" TEXT NOT NULL,
|
||||
"zustand" "Zustellzustand" NOT NULL DEFAULT 'OFFEN',
|
||||
"versuche" INTEGER NOT NULL DEFAULT 0,
|
||||
"naechsterVersuchAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
|
||||
"letzterFehler" TEXT,
|
||||
"gesendetAm" TIMESTAMP(3),
|
||||
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
|
||||
"geaendertAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
|
||||
"benutzerId" TEXT,
|
||||
"laufId" TEXT,
|
||||
"verzeichnisquelleId" TEXT,
|
||||
CONSTRAINT "Zustellung_pkey" PRIMARY KEY ("id")
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Der Index, auf dem der Zeitplan arbeitet: er fragt jede Minute nach offenen
|
||||
-- und faelligen Zeilen. Ohne ihn waere das ein vollstaendiger Durchlauf der
|
||||
-- Tabelle, die mit der Zeit nur waechst.
|
||||
CREATE INDEX "Zustellung_zustand_naechsterVersuchAm_idx"
|
||||
ON "Zustellung"("zustand", "naechsterVersuchAm");
|
||||
CREATE INDEX "Zustellung_erstelltAm_idx" ON "Zustellung"("erstelltAm");
|
||||
CREATE INDEX "Zustellung_laufId_idx" ON "Zustellung"("laufId");
|
||||
CREATE INDEX "Zustellung_benutzerId_idx" ON "Zustellung"("benutzerId");
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_benutzerId_fkey" FOREIGN KEY ("benutzerId")
|
||||
REFERENCES "Benutzer"("id") ON DELETE SET NULL ON UPDATE CASCADE,
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_laufId_fkey" FOREIGN KEY ("laufId")
|
||||
REFERENCES "Lauf"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE,
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_verzeichnisquelleId_fkey" FOREIGN KEY ("verzeichnisquelleId")
|
||||
REFERENCES "Verzeichnisquelle"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- Regeln, die auch dann gelten, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei
|
||||
-- schreibt.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Ein Empfaenger ohne Inhalt ist eine Zeile, die nie ankommen kann.
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_empfaenger_nicht_leer"
|
||||
CHECK (length(btrim("empfaenger")) > 0);
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_versuche_nicht_negativ" CHECK ("versuche" >= 0);
|
||||
|
||||
-- „Gesendet“ und „wann“ gehoeren zusammen, in beide Richtungen. Dieselbe Form
|
||||
-- wie bei `Lauf_abgeschlossen_mit_zeitpunkt`: ein Zustand ohne Zeitpunkt macht
|
||||
-- jede spaetere Auswertung zur Schaetzung.
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_gesendet_mit_zeitpunkt"
|
||||
CHECK (("zustand" = 'GESENDET') = ("gesendetAm" IS NOT NULL));
|
||||
|
||||
-- Eine Mail geht an eine Person, ein Webhook nicht. Ohne das koennte eine
|
||||
-- Webhook-Zeile an einem Benutzer haengen und in dessen Mailverlauf auftauchen.
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_webhook_ohne_benutzer"
|
||||
CHECK ("weg" <> 'WEBHOOK' OR "benutzerId" IS NULL);
|
||||
|
||||
-- Jeder Anlass haengt an dem, worum es geht: die drei Lauf-Anlaesse an einem
|
||||
-- Lauf, der Abgleich an einer Quelle. Eine Meldung ohne Bezug waere ein Satz
|
||||
-- ohne Gegenstand — und der Link in der Mail zeigte ins Leere.
|
||||
ALTER TABLE "Zustellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Zustellung_bezug_passt_zum_anlass"
|
||||
CHECK (
|
||||
("anlass" = 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN' AND "verzeichnisquelleId" IS NOT NULL AND "laufId" IS NULL)
|
||||
OR ("anlass" <> 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN' AND "laufId" IS NOT NULL AND "verzeichnisquelleId" IS NULL)
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Verschluesselt, nicht im Klartext – dieselbe Pruefung wie beim
|
||||
-- LDAP-Bind-Passwort. `v<n>.` ist das Praefix aus `src/lib/geheimnisse.ts`.
|
||||
ALTER TABLE "Einstellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Einstellung_smtp_passwort_verschluesselt"
|
||||
CHECK ("smtpPasswortVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Einstellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Einstellung_webhook_geheimnis_verschluesselt"
|
||||
CHECK ("webhookGeheimnisVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Einstellung"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Einstellung_smtp_port_bereich"
|
||||
CHECK ("smtpPort" IS NULL OR ("smtpPort" BETWEEN 1 AND 65535));
|
||||
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- Und die Regel, die der Zeitplan braucht.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Ueberfaellig wird je Lauf und Empfaenger genau einmal gemeldet.**
|
||||
*
|
||||
* Der Zeitplan sieht jede Minute nach. Ohne diesen Index bekaeme der
|
||||
* Zustaendige fuer einen Lauf, der ueber das Wochenende ueberfaellig steht,
|
||||
* 2880 Mails — und zwar ohne dass irgendein Test rot waere, denn jede einzelne
|
||||
* davon ist korrekt. Der Dienst prueft dasselbe noch einmal, nur mit besserer
|
||||
* Meldung.
|
||||
*
|
||||
* Partiell, weil es nur fuer diesen einen Anlass gilt: „abgeschlossen“ darf nach
|
||||
* einem Zurueckholen und erneuten Abschliessen ein zweites Mal hinausgehen, und
|
||||
* „zugewiesen“ bei jeder neuen Zuweisung.
|
||||
*/
|
||||
CREATE UNIQUE INDEX "Zustellung_ueberfaellig_einmal"
|
||||
ON "Zustellung"("laufId", "empfaenger")
|
||||
WHERE "anlass" = 'LAUF_UEBERFAELLIG';
|
||||
@@ -0,0 +1,86 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035).
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Die fuenfte Rolle.
|
||||
*
|
||||
* `ALTER TYPE ... ADD VALUE` laeuft in PostgreSQL seit 12 auch innerhalb einer
|
||||
* Transaktion — Prisma fuehrt jede Migration in einer. Der neue Wert kommt
|
||||
* **ans Ende**: die Reihenfolge eines Enums ist seine Sortierreihenfolge, und
|
||||
* ein `MITARBEITER` zwischen `ADMIN` und `REDAKTEUR` wuerde jede Liste, die nach
|
||||
* Rolle sortiert, still umstellen.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TYPE "Rolle" ADD VALUE 'MITARBEITER';
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Benutzer" ADD COLUMN "mitarbeiterId" TEXT;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Eindeutig**: eine Person hat hoechstens ein Konto, mit dem sie sich selbst
|
||||
* ansieht. Ohne das koennten zwei Anmeldungen auf dieselbe Person zeigen, und
|
||||
* ein entzogener Zugang waere nicht entzogen, solange das zweite Konto bleibt.
|
||||
*
|
||||
* `NULL` gilt in Postgres als verschieden, die vielen Konten ohne Zuordnung
|
||||
* stoeren hier also nicht.
|
||||
*/
|
||||
CREATE UNIQUE INDEX "Benutzer_mitarbeiterId_key" ON "Benutzer"("mitarbeiterId");
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Benutzer"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Benutzer_mitarbeiterId_fkey" FOREIGN KEY ("mitarbeiterId")
|
||||
REFERENCES "Mitarbeiter"("id") ON DELETE SET NULL ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Die eigentliche Zusage dieses Meilensteins, in der Datenbank.**
|
||||
*
|
||||
* Die Rolle `MITARBEITER` und die Zuordnung gehoeren zusammen, in beide
|
||||
* Richtungen:
|
||||
*
|
||||
* - Ein `MITARBEITER` **ohne** `mitarbeiterId` haette ein Recht und niemanden,
|
||||
* auf den es sich bezieht. Die Lesemodelle schraenken auf diese Kennung ein;
|
||||
* fehlte sie, waere die Einschraenkung leer — und „leer“ heisst in SQL je nach
|
||||
* Formulierung „nichts“ oder „alles“. Das ist genau die Art Zweideutigkeit,
|
||||
* die hier nicht entstehen darf.
|
||||
* - Eine `mitarbeiterId` an einem `ADMIN` waere die Umkehrung: ein Konto, das
|
||||
* alles sieht und zusaetzlich als eine bestimmte Person gilt. Wer das braucht,
|
||||
* braucht zwei Konten.
|
||||
*
|
||||
* `SET NULL` am Fremdschluessel oben wuerde diese Bedingung verletzen, wenn ein
|
||||
* Mitarbeiter geloescht wird — deshalb der Trigger darunter, der die Rolle
|
||||
* mitzieht. Geloescht wird ein Mitarbeiter ohnehin nie (CLAUDE.md: nur
|
||||
* `aktiv = false`), aber eine Regel, die sich auf „kommt nicht vor“ verlaesst,
|
||||
* ist keine Regel.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Benutzer"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle"
|
||||
CHECK (("rolle" = 'MITARBEITER') = ("mitarbeiterId" IS NOT NULL));
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Verliert ein Konto seine Person, verliert es auch die Rolle.
|
||||
*
|
||||
* Ohne das schlaegt das `ON DELETE SET NULL` des Fremdschluessels am CHECK
|
||||
* darueber fehl, und das Loeschen eines Mitarbeiters waere unmoeglich statt
|
||||
* folgerichtig. `LESER` und nicht `aktiv = false`: das Konto soll sich weiter
|
||||
* anmelden koennen, nur nichts Fremdes sehen — und wer sich anmeldet, bekommt
|
||||
* bei der naechsten OIDC-Anmeldung ohnehin eine neue Rolle zugewiesen.
|
||||
*/
|
||||
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_konto_ohne_person() RETURNS trigger AS $$
|
||||
BEGIN
|
||||
UPDATE "Benutzer"
|
||||
SET "rolle" = 'LESER', "mitarbeiterId" = NULL
|
||||
WHERE "mitarbeiterId" = OLD."id";
|
||||
RETURN OLD;
|
||||
END;
|
||||
$$ LANGUAGE plpgsql;
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "Mitarbeiter_konto_mitziehen"
|
||||
BEFORE DELETE ON "Mitarbeiter"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_konto_ohne_person();
|
||||
@@ -0,0 +1,97 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028).
|
||||
|
||||
CREATE TYPE "QuellenArt" AS ENUM ('LDAP', 'GRAPH', 'SCIM');
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Die Reihenfolge der drei Schritte ist nicht beliebig.**
|
||||
*
|
||||
* Erst die Spalte mit Vorgabe `LDAP` anlegen, dann die bisherigen
|
||||
* Pflichtfelder lockern, und erst danach den CHECK setzen. Umgekehrt waere der
|
||||
* CHECK fuer die Dauer einer Anweisung gegen Zeilen gerichtet, die ihn noch
|
||||
* nicht erfuellen koennen.
|
||||
*
|
||||
* Die Vorgabe `LDAP` ist zugleich die Nachfuehrung fuer alle bestehenden Zeilen:
|
||||
* vor #028 war jede Quelle implizit LDAP, und `ADD COLUMN ... DEFAULT` schreibt
|
||||
* den Wert in jede vorhandene Zeile. Ein eigenes `UPDATE` braucht es deshalb
|
||||
* nicht — aber die Pruefung unten steht trotzdem da.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD COLUMN "art" "QuellenArt" NOT NULL DEFAULT 'LDAP';
|
||||
|
||||
-- Die LDAP-Felder gelten nur noch fuer LDAP-Quellen.
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ALTER COLUMN "url" DROP NOT NULL,
|
||||
ALTER COLUMN "bindDn" DROP NOT NULL,
|
||||
ALTER COLUMN "bindPasswortVerschluesselt" DROP NOT NULL,
|
||||
ALTER COLUMN "basisDn" DROP NOT NULL,
|
||||
ALTER COLUMN "filter" DROP NOT NULL;
|
||||
|
||||
-- Und die Felder einer Graph-Quelle.
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD COLUMN "tenantId" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "clientId" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "clientSecretVerschluesselt" TEXT;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Welche Felder eine Art braucht, haelt die Datenbank fest.**
|
||||
*
|
||||
* Ohne das waere eine Graph-Quelle mit `basisDn` moeglich — eine Zeile, die zwei
|
||||
* Dinge gleichzeitig behauptet, und bei der niemand mehr sagen kann, was gilt.
|
||||
* Der Dienst prueft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung.
|
||||
*
|
||||
* `SCIM` fehlt hier mit Absicht: die Art steht im Enum, weil #029 dieselbe
|
||||
* Weiche braucht, hat aber noch keine Felder. Eine Bedingung auf Felder, die es
|
||||
* nicht gibt, waere eine Zeile, die beim naechsten Meilenstein umgeschrieben
|
||||
* werden muss — und der Dienst weist `SCIM` bis dahin ohnehin ab.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art"
|
||||
CHECK (
|
||||
("art" = 'LDAP' AND "url" IS NOT NULL AND "bindDn" IS NOT NULL
|
||||
AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NOT NULL AND "basisDn" IS NOT NULL
|
||||
AND "filter" IS NOT NULL
|
||||
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL)
|
||||
OR
|
||||
("art" = 'GRAPH' AND "tenantId" IS NOT NULL AND "clientId" IS NOT NULL
|
||||
AND "clientSecretVerschluesselt" IS NOT NULL
|
||||
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
|
||||
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL)
|
||||
OR
|
||||
("art" = 'SCIM')
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Das Client-Secret verschluesselt, dieselbe Pruefung wie beim Bind-Passwort.
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_clientsecret_verschluesselt"
|
||||
CHECK ("clientSecretVerschluesselt" ~ '^v[0-9]+\.');
|
||||
|
||||
-- Der Zeitplan fragt nach faelligen **aktiven** Quellen; die Art kommt jetzt in
|
||||
-- dieselbe Abfrage, weil das Holen der Eintraege je Art ein anderes ist.
|
||||
CREATE INDEX "Verzeichnisquelle_art_idx" ON "Verzeichnisquelle"("art");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Gegenprobe zur Nachfuehrung: nach dem `ADD COLUMN ... DEFAULT` darf keine
|
||||
* Zeile ohne Art dastehen. `art` ist NOT NULL, das kann also nicht schiefgehen —
|
||||
* aber eine Migration, die ihre eigene Nachfuehrung behauptet, ohne sie zu
|
||||
* pruefen, ist genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
|
||||
*/
|
||||
DO $$
|
||||
DECLARE
|
||||
ohne_art INTEGER;
|
||||
BEGIN
|
||||
SELECT count(*) INTO ohne_art FROM "Verzeichnisquelle" WHERE "art" IS NULL;
|
||||
IF ohne_art > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Nachfuehrung fehlgeschlagen: % Quellen ohne Art.', ohne_art;
|
||||
END IF;
|
||||
END $$;
|
||||
@@ -0,0 +1,95 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029).
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD COLUMN "scimTokenHash" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "scimTokenGesetztAm" TIMESTAMP(3),
|
||||
ADD COLUMN "letzteScimZustellungAm" TIMESTAMP(3);
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Der CHECK je Art wird ersetzt, nicht ergaenzt.**
|
||||
*
|
||||
* Bis #028 liess er `SCIM` ohne jede Bedingung durch — die Art hatte noch keine
|
||||
* Felder. Jetzt hat sie welche, und dieselbe Regel gilt in beide Richtungen: was
|
||||
* eine Art braucht, und was sie **nicht** haben darf. Ohne den zweiten Teil
|
||||
* waere eine SCIM-Quelle mit `basisDn` moeglich, und bei der koennte niemand
|
||||
* mehr sagen, was gilt.
|
||||
*
|
||||
* **Das Token steht nicht in der Bedingung.** Eine SCIM-Quelle entsteht ohne
|
||||
* Token und bekommt es danach — der Administrator legt die Quelle an, erzeugt
|
||||
* das Token und traegt es beim Anbieter ein. Eine Quelle ohne Token nimmt
|
||||
* nichts an: der Handler findet keinen Hash zum Vergleichen und antwortet mit
|
||||
* 401. Das ist der richtige Zustand, nicht ein verbotener.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle" DROP CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art";
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_felder_je_art"
|
||||
CHECK (
|
||||
("art" = 'LDAP' AND "url" IS NOT NULL AND "bindDn" IS NOT NULL
|
||||
AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NOT NULL AND "basisDn" IS NOT NULL
|
||||
AND "filter" IS NOT NULL
|
||||
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL
|
||||
AND "scimTokenHash" IS NULL)
|
||||
OR
|
||||
("art" = 'GRAPH' AND "tenantId" IS NOT NULL AND "clientId" IS NOT NULL
|
||||
AND "clientSecretVerschluesselt" IS NOT NULL
|
||||
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
|
||||
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL
|
||||
AND "scimTokenHash" IS NULL)
|
||||
OR
|
||||
("art" = 'SCIM'
|
||||
AND "url" IS NULL AND "bindDn" IS NULL AND "bindPasswortVerschluesselt" IS NULL
|
||||
AND "basisDn" IS NULL AND "filter" IS NULL
|
||||
AND "tenantId" IS NULL AND "clientId" IS NULL AND "clientSecretVerschluesselt" IS NULL)
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Das Token als argon2-Hash, nicht im Klartext. `$argon2` ist das Praefix der
|
||||
-- Bibliothek; ein Token, das versehentlich roh gespeichert wird, faellt hier auf.
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_scimtoken_gehasht"
|
||||
CHECK ("scimTokenHash" IS NULL OR "scimTokenHash" LIKE '$argon2%');
|
||||
|
||||
-- Ein Token gehoert zu einem Zeitpunkt, in beide Richtungen: ohne ihn liesse
|
||||
-- sich nicht sagen, seit wann es gilt, und ein Zeitpunkt ohne Token behauptete
|
||||
-- ein Token, das es nicht gibt.
|
||||
ALTER TABLE "Verzeichnisquelle"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Verzeichnisquelle_scimtoken_mit_zeitpunkt"
|
||||
CHECK (("scimTokenHash" IS NULL) = ("scimTokenGesetztAm" IS NULL));
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Der Index, auf dem der SCIM-Handler arbeitet.
|
||||
*
|
||||
* Jede Anfrage bringt ein Token mit und muss daraus die Quelle finden. Ein Hash
|
||||
* laesst sich nicht nachschlagen — argon2 ist je Aufruf anders —, also werden
|
||||
* die SCIM-Quellen gelesen und einzeln geprueft. Bei zwei Quellen ist das
|
||||
* gleichgueltig; der Index haelt es auch bei zwanzig schnell und sagt zugleich,
|
||||
* dass hier nach `art` gesucht wird.
|
||||
*/
|
||||
CREATE INDEX "Verzeichnisquelle_art_aktiv_idx" ON "Verzeichnisquelle"("art", "aktiv");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Gegenprobe: der ersetzte CHECK muss die bestehenden Zeilen noch zulassen.
|
||||
* `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich aus — aber eine
|
||||
* Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist genau die Art
|
||||
* Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
|
||||
*/
|
||||
DO $$
|
||||
DECLARE
|
||||
anzahl INTEGER;
|
||||
BEGIN
|
||||
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "Verzeichnisquelle" WHERE "art" NOT IN ('LDAP', 'GRAPH', 'SCIM');
|
||||
IF anzahl > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartete Quellenart in % Zeilen.', anzahl;
|
||||
END IF;
|
||||
END $$;
|
||||
@@ -0,0 +1,161 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Bedingte Abschnitte und Schritte (#039).
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "VorlagenAbschnitt" ADD COLUMN "bedingung" JSONB;
|
||||
ALTER TABLE "VorlagenSchritt" ADD COLUMN "bedingung" JSONB;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Die **Form** der Bedingung, in der Datenbank.
|
||||
*
|
||||
* Das vollstaendige Schema steht in `src/lib/bedingungen.ts` und wird beim
|
||||
* Schreiben angewandt. Hier steht, was auch dann gelten muss, wenn jemand an
|
||||
* der Service-Schicht vorbei schreibt (CLAUDE.md) — und das ist mehr als
|
||||
* Formsache: eine Bedingung mit unbekannter `art` wuerde beim Lesen als „keine
|
||||
* Bedingung“ gelten, der Abschnitt waere also sichtbar. Das ist die harmlose
|
||||
* Richtung, aber es waere **stillschweigend** falsch, und niemand koennte sagen,
|
||||
* warum ein Abschnitt, der eine Bedingung hat, immer erscheint.
|
||||
*
|
||||
* Geprueft wird deshalb: `art` ist einer der beiden Werte, und die Felder, die
|
||||
* diese Art braucht, sind da. Nicht geprueft wird der Inhalt von `zustaende` —
|
||||
* ein Array-Element einzeln zu pruefen ginge nur mit einer Unterabfrage, und
|
||||
* die gehoert nicht in einen CHECK.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "VorlagenAbschnitt"
|
||||
ADD CONSTRAINT "VorlagenAbschnitt_bedingung_form"
|
||||
CHECK (
|
||||
"bedingung" IS NULL
|
||||
OR (
|
||||
"bedingung" ->> 'art' = 'variable'
|
||||
AND "bedingung" ->> 'schluessel' IS NOT NULL
|
||||
AND "bedingung" ->> 'operator' IN ('ist', 'istNicht', 'gesetzt', 'leer')
|
||||
AND (
|
||||
"bedingung" ->> 'operator' IN ('gesetzt', 'leer')
|
||||
OR btrim(COALESCE("bedingung" ->> 'wert', '')) <> ''
|
||||
)
|
||||
)
|
||||
OR (
|
||||
"bedingung" ->> 'art' = 'schritt'
|
||||
AND "bedingung" ->> 'schrittId' IS NOT NULL
|
||||
AND jsonb_typeof("bedingung" -> 'zustaende') = 'array'
|
||||
AND jsonb_array_length("bedingung" -> 'zustaende') > 0
|
||||
)
|
||||
);
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "VorlagenSchritt"
|
||||
ADD CONSTRAINT "VorlagenSchritt_bedingung_form"
|
||||
CHECK (
|
||||
"bedingung" IS NULL
|
||||
OR (
|
||||
"bedingung" ->> 'art' = 'variable'
|
||||
AND "bedingung" ->> 'schluessel' IS NOT NULL
|
||||
AND "bedingung" ->> 'operator' IN ('ist', 'istNicht', 'gesetzt', 'leer')
|
||||
AND (
|
||||
"bedingung" ->> 'operator' IN ('gesetzt', 'leer')
|
||||
OR btrim(COALESCE("bedingung" ->> 'wert', '')) <> ''
|
||||
)
|
||||
)
|
||||
OR (
|
||||
"bedingung" ->> 'art' = 'schritt'
|
||||
AND "bedingung" ->> 'schrittId' IS NOT NULL
|
||||
AND jsonb_typeof("bedingung" -> 'zustaende') = 'array'
|
||||
AND jsonb_array_length("bedingung" -> 'zustaende') > 0
|
||||
)
|
||||
);
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Eine Schritt-Bedingung zeigt auf einen Schritt derselben Version.**
|
||||
*
|
||||
* Das ist die eigentliche Regel, und ein CHECK kann sie nicht halten: sie
|
||||
* verlangt einen Blick in zwei andere Tabellen. Ein Fremdschluessel auf
|
||||
* `VorlagenSchritt` ginge auch nicht — der Wert steckt in einem Json, und
|
||||
* „derselbe Version“ steht dort nicht.
|
||||
*
|
||||
* Ohne diese Pruefung zeigt eine Bedingung nach dem Veroeffentlichen ins Leere:
|
||||
* „Bearbeiten“ erzeugt eine **tiefe Kopie** mit neuen Kennungen (CLAUDE.md), und
|
||||
* ein Verweis auf die alte Kennung waere dann nicht mehr entscheidbar. Die
|
||||
* Auswertung zeigt in diesem Fall an, der Abschnitt erscheint also immer — und
|
||||
* niemand koennte sagen, warum die Bedingung nicht wirkt. Genau die Art Fehler,
|
||||
* die eine gruene Suite nicht sieht.
|
||||
*
|
||||
* Geprueft wird beim Schreiben der **Bedingung**, nicht beim Loeschen des
|
||||
* Ziels: einen Schritt zu loeschen, auf den eine Bedingung zeigt, ist nur im
|
||||
* Entwurf moeglich, und dort faengt es der Dienst mit einer besseren Meldung.
|
||||
*/
|
||||
CREATE OR REPLACE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version() RETURNS TRIGGER AS $$
|
||||
DECLARE
|
||||
eigene_version TEXT;
|
||||
ziel_version TEXT;
|
||||
ziel_id TEXT;
|
||||
BEGIN
|
||||
IF NEW."bedingung" IS NULL OR NEW."bedingung" ->> 'art' <> 'schritt' THEN
|
||||
RETURN NEW;
|
||||
END IF;
|
||||
|
||||
ziel_id := NEW."bedingung" ->> 'schrittId';
|
||||
|
||||
-- Die eigene Version: am Abschnitt steht sie direkt, am Schritt eine Ebene hoeher.
|
||||
IF TG_TABLE_NAME = 'VorlagenAbschnitt' THEN
|
||||
eigene_version := NEW."versionId";
|
||||
ELSE
|
||||
SELECT "versionId" INTO eigene_version
|
||||
FROM "VorlagenAbschnitt" WHERE id = NEW."abschnittId";
|
||||
END IF;
|
||||
|
||||
SELECT a."versionId" INTO ziel_version
|
||||
FROM "VorlagenSchritt" s
|
||||
JOIN "VorlagenAbschnitt" a ON a.id = s."abschnittId"
|
||||
WHERE s.id = ziel_id;
|
||||
|
||||
IF ziel_version IS NULL THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION
|
||||
'Die Bedingung zeigt auf den Schritt %, den es nicht gibt.', ziel_id
|
||||
USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
|
||||
END IF;
|
||||
|
||||
IF ziel_version <> eigene_version THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION
|
||||
'Die Bedingung zeigt auf einen Schritt einer anderen Version. Nach dem Veroeffentlichen waere sie nicht mehr entscheidbar.'
|
||||
USING ERRCODE = 'integrity_constraint_violation';
|
||||
END IF;
|
||||
|
||||
RETURN NEW;
|
||||
END;
|
||||
$$ LANGUAGE plpgsql;
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "VorlagenAbschnitt_bedingung_gleiche_version"
|
||||
BEFORE INSERT OR UPDATE ON "VorlagenAbschnitt"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version();
|
||||
|
||||
CREATE TRIGGER "VorlagenSchritt_bedingung_gleiche_version"
|
||||
BEFORE INSERT OR UPDATE ON "VorlagenSchritt"
|
||||
FOR EACH ROW EXECUTE FUNCTION laufzettel_bedingung_gleiche_version();
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Gegenprobe: die neuen Spalten sind ueberall leer, und die CHECKs lassen die
|
||||
* bestehenden Zeilen zu. `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich
|
||||
* aus — aber eine Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist
|
||||
* genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
|
||||
*/
|
||||
DO $$
|
||||
DECLARE
|
||||
mit_bedingung INTEGER;
|
||||
BEGIN
|
||||
SELECT count(*) INTO mit_bedingung FROM "VorlagenAbschnitt" WHERE "bedingung" IS NOT NULL;
|
||||
IF mit_bedingung > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Abschnitte mit Bedingung vor der Migration.', mit_bedingung;
|
||||
END IF;
|
||||
SELECT count(*) INTO mit_bedingung FROM "VorlagenSchritt" WHERE "bedingung" IS NOT NULL;
|
||||
IF mit_bedingung > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Schritte mit Bedingung vor der Migration.', mit_bedingung;
|
||||
END IF;
|
||||
END $$;
|
||||
@@ -0,0 +1,97 @@
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
|
||||
-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
|
||||
-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
|
||||
-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
|
||||
-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
|
||||
--
|
||||
-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
|
||||
-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
|
||||
-- ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
-- Vier-Augen-Freigabe (#040).
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Ein neuer Meldeanlass. Ohne ihn wartet ein Lauf auf eine Freigabe, von der
|
||||
* niemand weiss — und das ist der Fall, der die ganze Regel wertlos macht:
|
||||
* sie haelt den Abschluss auf, und keiner merkt es.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TYPE "Meldeanlass" ADD VALUE IF NOT EXISTS 'LAUF_FREIGABE_OFFEN' BEFORE 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN';
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "VorlagenVersion" ADD COLUMN "freigabePflicht" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Lauf"
|
||||
ADD COLUMN "freigegebenVonId" TEXT,
|
||||
ADD COLUMN "freigegebenAm" TIMESTAMP(3),
|
||||
ADD COLUMN "freigabeNotiz" TEXT;
|
||||
|
||||
ALTER TABLE "Lauf"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigegebenVonId_fkey"
|
||||
FOREIGN KEY ("freigegebenVonId") REFERENCES "Benutzer"("id")
|
||||
ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
|
||||
|
||||
CREATE INDEX "Lauf_freigegebenVonId_idx" ON "Lauf"("freigegebenVonId");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Freigeber und Zeitpunkt gehoeren zusammen, in beide Richtungen — wie bei
|
||||
* `abgeschlossenAm`. Ohne den Zeitpunkt liesse sich nicht sagen, wann die
|
||||
* Freigabe erteilt wurde, und ein Zeitpunkt ohne Freigeber behauptete eine
|
||||
* Freigabe, die niemand gegeben hat.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Lauf"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_mit_zeitpunkt"
|
||||
CHECK (("freigegebenVonId" IS NULL) = ("freigegebenAm" IS NULL));
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Der Kern der Vier-Augen-Regel, in der Datenbank.**
|
||||
*
|
||||
* Wer den Lauf angelegt hat, gibt ihn nicht frei. Das prueft auch der Dienst,
|
||||
* und zwar strenger: er sieht ausserdem nach, wer an den Schrittergebnissen
|
||||
* gearbeitet hat (`Schrittergebnis.aktualisiertVonId`). Dafuer braeuchte ein
|
||||
* CHECK eine Unterabfrage, und die gehoert nicht hinein.
|
||||
*
|
||||
* Diese Haelfte steht trotzdem hier, weil sie die wichtigere ist: der Ersteller
|
||||
* ist der naheliegende Fall, und die Regel muss auch dann gelten, wenn jemand an
|
||||
* der Service-Schicht vorbei schreibt (CLAUDE.md). Eine Freigabe, die in der
|
||||
* Datenbank steht, ist damit nachweislich nicht vom Ersteller.
|
||||
*/
|
||||
ALTER TABLE "Lauf"
|
||||
ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_nicht_selbst"
|
||||
CHECK ("freigegebenVonId" IS NULL OR "freigegebenVonId" <> "erstelltVonId");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Die Freigabe-Aufforderung geht je Lauf und Empfaenger genau einmal hinaus.**
|
||||
*
|
||||
* Derselbe Grund wie bei „ueberfaellig“ (#034): sie entsteht bei einem
|
||||
* gescheiterten Abschlussversuch, und ein Techniker versucht es mehrmals — ohne
|
||||
* diesen Index bekaeme jeder Freigabeberechtigte bei jedem Versuch eine Mail,
|
||||
* und jede davon waere fuer sich korrekt.
|
||||
*
|
||||
* Partiell, weil es nur fuer diesen einen Anlass gilt: nach einer Zurueckweisung
|
||||
* und erneuter Fertigstellung soll **nicht** wieder gemahnt werden — der
|
||||
* Zurueckweisende weiss ja, dass er wartet. Dafuer traegt die Zurueckweisung
|
||||
* ihre eigene Notiz an der Abarbeitung.
|
||||
*/
|
||||
CREATE UNIQUE INDEX "Zustellung_freigabe_einmal"
|
||||
ON "Zustellung"("laufId", "empfaenger")
|
||||
WHERE "anlass" = 'LAUF_FREIGABE_OFFEN';
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Gegenprobe: die neuen Spalten sind ueberall leer, und keine bestehende Version
|
||||
* verlangt eine Freigabe. `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich
|
||||
* aus — aber eine Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist
|
||||
* genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
|
||||
*/
|
||||
DO $$
|
||||
DECLARE
|
||||
anzahl INTEGER;
|
||||
BEGIN
|
||||
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "Lauf" WHERE "freigegebenVonId" IS NOT NULL;
|
||||
IF anzahl > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Laeufe mit Freigabe vor der Migration.', anzahl;
|
||||
END IF;
|
||||
SELECT count(*) INTO anzahl FROM "VorlagenVersion" WHERE "freigabePflicht";
|
||||
IF anzahl > 0 THEN
|
||||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Versionen mit Freigabepflicht vor der Migration.', anzahl;
|
||||
END IF;
|
||||
END $$;
|
||||
+245
-5
@@ -31,6 +31,12 @@ enum Rolle {
|
||||
REDAKTEUR
|
||||
TECHNIKER
|
||||
LESER
|
||||
/// Selbstauskunft (#035): sieht die Laeufe zu **seinen** Geraeten und zu
|
||||
/// seiner Person, und nichts sonst. Keine Schritte, keine Notizen, keine
|
||||
/// Kommentare, keine Anhaenge — eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht.
|
||||
/// Haengt an `Benutzer.mitarbeiterId`; ohne Zuordnung gibt es die Rolle nicht
|
||||
/// (CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle`).
|
||||
MITARBEITER
|
||||
}
|
||||
|
||||
enum Betriebsmodus {
|
||||
@@ -110,10 +116,101 @@ model Einstellung {
|
||||
/// entfernte Zuordnung beim naechsten Seed-Lauf zurueck: eine fehlende Zeile
|
||||
/// sagt nicht, ob sie noch nie da war oder bewusst entfernt wurde.
|
||||
schnellstartGepflegt Boolean @default(false)
|
||||
|
||||
/// SMTP fuer die Benachrichtigungen (#034). Leerer Host heisst: keine Mail.
|
||||
/// Kein Dienstanbieter, sondern SMTP — eine selbst gehostete Anwendung soll an
|
||||
/// den Mailserver des Hauses koennen.
|
||||
smtpHost String?
|
||||
smtpPort Int?
|
||||
/// `true` = StartTLS oder implizites TLS (Port 465). Klartext nur, wenn jemand
|
||||
/// das ausdruecklich abschaltet.
|
||||
smtpTls Boolean @default(true)
|
||||
smtpBenutzer String?
|
||||
/// AES-256-GCM aus APP_SECRET, wie `Verzeichnisquelle.bindPasswortVerschluesselt`.
|
||||
/// Erreicht **nie** eine Antwort.
|
||||
smtpPasswortVerschluesselt String?
|
||||
smtpAbsender String?
|
||||
|
||||
/// Ein Webhook-Ziel fuer dieselben vier Anlaesse. Leere URL heisst: keiner.
|
||||
webhookUrl String?
|
||||
/// Geheimnis fuer die HMAC-SHA256-Signatur, verschluesselt wie oben.
|
||||
webhookGeheimnisVerschluesselt String?
|
||||
|
||||
erstelltAm DateTime @default(now())
|
||||
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Wie eine Meldung hinausgeht (#034).
|
||||
enum Zustellweg {
|
||||
MAIL
|
||||
WEBHOOK
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Wo eine Zustellung steht (#034).
|
||||
enum Zustellzustand {
|
||||
OFFEN
|
||||
GESENDET
|
||||
/// Fehlgeschlagen, wird aber noch einmal versucht.
|
||||
FEHLGESCHLAGEN
|
||||
/// Endgueltig aufgegeben. Bleibt sichtbar — eine stille Warteschlange ist
|
||||
/// schlimmer als keine.
|
||||
AUFGEGEBEN
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Was gemeldet wird. Bewusst genau vier Anlaesse (#034).
|
||||
enum Meldeanlass {
|
||||
LAUF_ZUGEWIESEN
|
||||
LAUF_UEBERFAELLIG
|
||||
LAUF_ABGESCHLOSSEN
|
||||
/// Ein Lauf wartet auf eine Freigabe durch einen Zweiten (#040).
|
||||
LAUF_FREIGABE_OFFEN
|
||||
ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Eine einzelne Meldung in der Warteschlange (#034).
|
||||
///
|
||||
/// **In der Datenbank und nicht im Anfrage-Pfad.** Ein haengender Mailserver
|
||||
/// darf kein Abhaken blockieren: der Dienst reiht ein, der Zeitplan schickt.
|
||||
///
|
||||
/// Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile. Das kostet Platz und ist es
|
||||
/// wert: eine Meldung sagt, was **damals** war. Baute der Zeitplan den Text erst
|
||||
/// beim Senden, stuende in der Mail der Stand von jetzt — und in einer
|
||||
/// aufgegebenen Zustellung von naechster Woche etwas voellig anderes.
|
||||
model Zustellung {
|
||||
id String @id @default(cuid())
|
||||
anlass Meldeanlass
|
||||
weg Zustellweg
|
||||
/// Mailadresse oder Webhook-URL. Als Text, damit die Zeile auch dann noch
|
||||
/// sagt, wohin sie ging, wenn das Konto spaeter deaktiviert wurde.
|
||||
empfaenger String
|
||||
betreff String
|
||||
rumpf String
|
||||
zustand Zustellzustand @default(OFFEN)
|
||||
versuche Int @default(0)
|
||||
/// Vor diesem Zeitpunkt holt der Zeitplan die Zeile nicht ab. Traegt das
|
||||
/// wachsende Warten zwischen zwei Versuchen.
|
||||
naechsterVersuchAm DateTime @default(now())
|
||||
letzterFehler String?
|
||||
gesendetAm DateTime?
|
||||
erstelltAm DateTime @default(now())
|
||||
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
|
||||
|
||||
/// Wer gemeint ist. Leer bei einem Webhook — der gehoert keiner Person.
|
||||
benutzerId String?
|
||||
laufId String?
|
||||
verzeichnisquelleId String?
|
||||
|
||||
benutzer Benutzer? @relation(fields: [benutzerId], references: [id], onDelete: SetNull)
|
||||
lauf Lauf? @relation(fields: [laufId], references: [id], onDelete: Cascade)
|
||||
verzeichnisquelle Verzeichnisquelle? @relation(fields: [verzeichnisquelleId], references: [id], onDelete: Cascade)
|
||||
|
||||
/// Der Index, auf dem der Zeitplan arbeitet.
|
||||
@@index([zustand, naechsterVersuchAm])
|
||||
@@index([erstelltAm])
|
||||
@@index([laufId])
|
||||
@@index([benutzerId])
|
||||
}
|
||||
|
||||
model Kunde {
|
||||
id String @id @default(cuid())
|
||||
name String
|
||||
@@ -134,6 +231,7 @@ model Kunde {
|
||||
benutzerbindungen BenutzerKunde[]
|
||||
geraete Geraet[]
|
||||
laeufe Lauf[]
|
||||
anhaenge Anhang[]
|
||||
mitarbeiter Mitarbeiter[]
|
||||
protokolle Protokoll[]
|
||||
verzeichnisquellen Verzeichnisquelle[]
|
||||
@@ -160,10 +258,24 @@ model Benutzer {
|
||||
/// So laesst sich ein Konto sperren, ohne auf den Ablauf des Cookies zu warten.
|
||||
sitzungenUngueltigAb DateTime?
|
||||
letzteAnmeldungAm DateTime?
|
||||
/// Bekommt diese Person Benachrichtigungen (#034)? Je Empfaenger abschaltbar.
|
||||
/// Ein Konto ohne Mailadresse gibt es nicht — `email` ist Pflicht —, aber ein
|
||||
/// Dienstkonto will keine Post.
|
||||
meldungenAktiv Boolean @default(true)
|
||||
/// Die Person im Verzeichnis, als die dieses Konto sich selbst sehen darf
|
||||
/// (#035). Gesetzt **genau dann**, wenn die Rolle `MITARBEITER` ist.
|
||||
///
|
||||
/// Hier steht **kein** zusammengesetzter Fremdschluessel, anders als sonst bei
|
||||
/// jedem kundenbezogenen Verweis: ein `Benutzer` traegt keine `kundeId`, gegen
|
||||
/// die man zusammensetzen koennte — ein Administrator sieht alle Kunden. Die
|
||||
/// Zusage „sieht nur seine eigenen Laeufe“ haengt an dieser einen Kennung, und
|
||||
/// staerker als ein Fremdschluessel darauf wird sie nicht.
|
||||
mitarbeiterId String? @unique
|
||||
erstelltAm DateTime @default(now())
|
||||
geaendertAm DateTime @default(now()) @updatedAt
|
||||
|
||||
abgeschlosseneLaeufe Lauf[] @relation("LaufAbgeschlossenVon")
|
||||
freigegebeneLaeufe Lauf[] @relation("LaufFreigegebenVon")
|
||||
archivierteLaeufe Lauf[] @relation("LaufArchiviertVon")
|
||||
erstellteLaeufe Lauf[] @relation("LaufErstelltVon")
|
||||
zugewieseneLaeufe Lauf[] @relation("LaufZugewiesenAn")
|
||||
@@ -172,6 +284,9 @@ model Benutzer {
|
||||
protokolle Protokoll[]
|
||||
schrittergebnisse Schrittergebnis[]
|
||||
veroeffentlichteVersionen VorlagenVersion[] @relation("VersionVeroeffentlichtVon")
|
||||
anhaenge Anhang[]
|
||||
zustellungen Zustellung[]
|
||||
mitarbeiter Mitarbeiter? @relation(fields: [mitarbeiterId], references: [id], onDelete: SetNull)
|
||||
|
||||
@@index([aktiv])
|
||||
@@index([rolle])
|
||||
@@ -202,18 +317,56 @@ model BenutzerKunde {
|
||||
/// genau eine (das Firmen-AD); mehrere sind erlaubt, etwa eine zweite Domaene.
|
||||
/// Nur fuer die eigene Organisation – im Modus DIENSTLEISTUNG gibt es keinen
|
||||
/// Abgleich zu Kunden-ADs.
|
||||
/// Woher eine Verzeichnisquelle liest (#028).
|
||||
///
|
||||
/// Bis #028 war jede Quelle implizit LDAP. `SCIM` steht hier bereits, weil #029
|
||||
/// dieselbe Weiche braucht — behandelt wird es noch nicht, und der Dienst weist
|
||||
/// es mit einer Meldung ab, statt stillschweigend nichts zu tun.
|
||||
enum QuellenArt {
|
||||
LDAP
|
||||
GRAPH
|
||||
SCIM
|
||||
}
|
||||
|
||||
model Verzeichnisquelle {
|
||||
id String @id @default(cuid())
|
||||
kundeId String
|
||||
name String
|
||||
aktiv Boolean @default(false)
|
||||
url String
|
||||
bindDn String
|
||||
/// Bestehende Zeilen sind LDAP – das war vor #028 die einzige Art.
|
||||
art QuellenArt @default(LDAP)
|
||||
/// Ab hier: **nur bei `art = LDAP`** gesetzt. Welche Felder eine Art braucht,
|
||||
/// haelt der CHECK `Verzeichnisquelle_felder_je_art` fest — eine Graph-Quelle
|
||||
/// mit einem `basisDn` waere eine Zeile, die zwei Dinge gleichzeitig behauptet.
|
||||
url String?
|
||||
bindDn String?
|
||||
/// AES-256-GCM aus APP_SECRET. Darf keine API-Antwort erreichen; dafuer sorgt
|
||||
/// der Serializer in der Service-Schicht, abgedeckt durch einen eigenen Test.
|
||||
bindPasswortVerschluesselt String
|
||||
basisDn String
|
||||
filter String
|
||||
bindPasswortVerschluesselt String?
|
||||
basisDn String?
|
||||
filter String?
|
||||
|
||||
/// Ab hier: **nur bei `art = GRAPH`**. Der Mandant in Entra ID und die
|
||||
/// App-Registrierung, mit der gelesen wird (Client-Credentials-Flow).
|
||||
tenantId String?
|
||||
clientId String?
|
||||
/// Verschluesselt wie das Bind-Passwort und mit demselben Vorsatz: es darf
|
||||
/// keine Antwort und keinen Protokolleintrag erreichen.
|
||||
clientSecretVerschluesselt String?
|
||||
|
||||
/// Ab hier: **nur bei `art = SCIM`** (#029).
|
||||
///
|
||||
/// Das Token als **argon2-Hash**, nicht verschluesselt — anders als die
|
||||
/// Geheimnisse darueber. Der Unterschied ist der Zweck: ein Bind-Passwort
|
||||
/// muss Laufzettel **benutzen**, also wieder lesbar machen. Ein SCIM-Token
|
||||
/// muss es nur **wiedererkennen**, und was man nie lesen muss, speichert man
|
||||
/// so, dass es niemand lesen kann. Gezeigt wird es genau einmal.
|
||||
scimTokenHash String?
|
||||
/// Wann das Token erzeugt wurde — fuer „seit wann gilt das“ in der Oberflaeche.
|
||||
scimTokenGesetztAm DateTime?
|
||||
/// Wann zuletzt etwas geschickt wurde. Das Gegenstueck zu `letzterAbgleichAm`:
|
||||
/// bei SCIM holt Laufzettel nicht, es bekommt.
|
||||
letzteScimZustellungAm DateTime?
|
||||
/// Zuordnung der LDAP-Attribute auf unsere Felder, mit AD-Vorgaben.
|
||||
attributZuordnung Json
|
||||
/// Eigenes CA-Zertifikat, falls ldaps gegen eine interne CA laeuft.
|
||||
@@ -229,6 +382,7 @@ model Verzeichnisquelle {
|
||||
|
||||
kunde Kunde @relation(fields: [kundeId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
mitarbeiter Mitarbeiter[]
|
||||
zustellungen Zustellung[]
|
||||
|
||||
@@index([kundeId])
|
||||
@@index([aktiv])
|
||||
@@ -279,6 +433,9 @@ model Mitarbeiter {
|
||||
untergebene Mitarbeiter[] @relation("Vorgesetzter")
|
||||
geraete Geraet[]
|
||||
laeufe Lauf[]
|
||||
/// Das Konto, mit dem diese Person sich selbst ansehen darf (#035).
|
||||
/// Hoechstens eines — `Benutzer.mitarbeiterId` ist eindeutig.
|
||||
konto Benutzer?
|
||||
|
||||
/// Postgres behandelt NULL als verschieden, deshalb stoeren mehrere manuell
|
||||
/// angelegte Mitarbeiter ohne Quelle und externe Id hier nicht.
|
||||
@@ -424,6 +581,13 @@ model VorlagenVersion {
|
||||
vorlageId String
|
||||
version Int
|
||||
status VersionStatus @default(ENTWURF)
|
||||
/// Verlangt dieser Lauf eine Freigabe durch einen Zweiten (#040)?
|
||||
///
|
||||
/// An der **Version** und nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte Version
|
||||
/// ist unveraenderlich, also kann ein laufender Lauf seine Regel nicht unter
|
||||
/// den Fuessen verlieren. Wer die Pflicht aendert, veroeffentlicht eine neue
|
||||
/// Fassung — bestehende Laeufe behalten ihre.
|
||||
freigabePflicht Boolean @default(false)
|
||||
aenderungsnotiz String?
|
||||
veroeffentlichtAm DateTime?
|
||||
veroeffentlichtVonId String?
|
||||
@@ -482,6 +646,17 @@ model VorlagenAbschnitt {
|
||||
/// Welche der beiden Lesarten gilt, sagt der Status der Version; ein zweites
|
||||
/// Feld dafuer waere eine zweite Wahrheit.
|
||||
bausteinVersionId String?
|
||||
/// Wann dieser Abschnitt gilt (#039). Leer heisst: immer.
|
||||
///
|
||||
/// Form und Auswertung stehen in `src/lib/bedingungen.ts`; ein CHECK haelt die
|
||||
/// Form auch gegen Schreiben an der Dienstschicht vorbei fest, und ein Trigger
|
||||
/// haelt fest, dass eine Schritt-Bedingung auf **dieselbe Version** zeigt —
|
||||
/// nach dem Veroeffentlichen waere ein fremder Verweis nicht mehr
|
||||
/// entscheidbar, und der Abschnitt erschiene stillschweigend immer.
|
||||
///
|
||||
/// **Nicht entscheidbar heisst: gilt.** Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
|
||||
/// korrigierbar; ein fehlender faellt niemandem auf.
|
||||
bedingung Json?
|
||||
|
||||
version VorlagenVersion @relation(fields: [versionId], references: [id], onDelete: Cascade)
|
||||
bausteinVersion BausteinVersion? @relation(fields: [bausteinVersionId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
@@ -565,6 +740,9 @@ model VorlagenSchritt {
|
||||
/// Parameter fuer Schritte vom Typ AKTION.
|
||||
konfig Json @default("{}")
|
||||
dokuUrl String?
|
||||
/// Wann dieser Schritt gilt (#039). Leer heisst: immer. Siehe
|
||||
/// `VorlagenAbschnitt.bedingung` — dieselbe Form, dieselben Regeln.
|
||||
bedingung Json?
|
||||
|
||||
abschnitt VorlagenAbschnitt @relation(fields: [abschnittId], references: [id], onDelete: Cascade)
|
||||
ergebnisse Schrittergebnis[]
|
||||
@@ -617,6 +795,20 @@ model Lauf {
|
||||
gestartetAm DateTime?
|
||||
abgeschlossenAm DateTime?
|
||||
abgeschlossenVonId String?
|
||||
/// Wer diesen Lauf freigegeben hat (#040), und wann.
|
||||
///
|
||||
/// **Nicht der Ersteller** — das haelt ein CHECK fest
|
||||
/// (`Lauf_freigabe_nicht_selbst`). Der Dienst prueft strenger: er sieht auch
|
||||
/// nach, wer an den Schrittergebnissen gearbeitet hat; dafuer braeuchte ein
|
||||
/// CHECK eine Unterabfrage.
|
||||
///
|
||||
/// `freigabeNotiz` traegt die Begruendung — bei einer Freigabe freiwillig, bei
|
||||
/// einer Zurueckweisung Pflicht. Sie bleibt stehen, wenn der Lauf danach
|
||||
/// wieder freigegeben wird: das Protokoll haelt beide Vorgaenge fest, und die
|
||||
/// letzte Notiz ist die, die jemand an der Abarbeitung lesen soll.
|
||||
freigegebenVonId String?
|
||||
freigegebenAm DateTime?
|
||||
freigabeNotiz String?
|
||||
archiviertAm DateTime?
|
||||
archiviertVonId String?
|
||||
erstelltAm DateTime @default(now())
|
||||
@@ -630,15 +822,22 @@ model Lauf {
|
||||
erstelltVon Benutzer? @relation("LaufErstelltVon", fields: [erstelltVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
zugewiesenAn Benutzer? @relation("LaufZugewiesenAn", fields: [zugewiesenAnId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
abgeschlossenVon Benutzer? @relation("LaufAbgeschlossenVon", fields: [abgeschlossenVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
freigegebenVon Benutzer? @relation("LaufFreigegebenVon", fields: [freigegebenVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
archiviertVon Benutzer? @relation("LaufArchiviertVon", fields: [archiviertVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
|
||||
ergebnisse Schrittergebnis[]
|
||||
kommentare Kommentar[]
|
||||
protokolle Protokoll[]
|
||||
anhaenge Anhang[]
|
||||
|
||||
/// Schluesselkandidat fuer den zusammengesetzten Fremdschluessel von Anhang.
|
||||
zustellungen Zustellung[]
|
||||
|
||||
@@unique([id, kundeId])
|
||||
@@index([kundeId, status])
|
||||
@@index([geraetId, status])
|
||||
@@index([mitarbeiterId])
|
||||
@@index([freigegebenVonId])
|
||||
@@index([zugewiesenAnId, status])
|
||||
@@index([status, faelligAm])
|
||||
@@index([vorlagenVersionId])
|
||||
@@ -665,11 +864,52 @@ model Schrittergebnis {
|
||||
/// Codepfad darf annehmen, dass immer ein Mensch dahintersteht.
|
||||
aktualisiertVon Benutzer? @relation(fields: [aktualisiertVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
kommentare Kommentar[]
|
||||
anhaenge Anhang[]
|
||||
|
||||
@@unique([laufId, vorlagenSchrittId])
|
||||
/// Schluesselkandidat fuer den zusammengesetzten Fremdschluessel von Anhang.
|
||||
@@unique([id, laufId])
|
||||
@@index([laufId, zustand])
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Eine Datei oder ein Foto an einem Schritt (#032).
|
||||
///
|
||||
/// Die Datei selbst liegt im Dateisystem unter `ANHAENGE_PFAD`; hier stehen nur
|
||||
/// die Metadaten. Gegen `bytea` spricht die Sicherung: ein `pg_dump` mit Fotos
|
||||
/// ist nach einem Jahr kein `pg_dump` mehr, das jemand einspielt. **Folge:** die
|
||||
/// Sicherung muss Datenbank **und** Verzeichnis mitnehmen, siehe
|
||||
/// `docs/betrieb/sicherung.md`.
|
||||
model Anhang {
|
||||
id String @id @default(cuid())
|
||||
schrittergebnisId String
|
||||
laufId String
|
||||
/// Jede kundenbezogene Zeile traegt kundeId (CLAUDE.md). Die Mandantengrenze
|
||||
/// steht zusaetzlich als zusammengesetzter Fremdschluessel in der Migration.
|
||||
kundeId String
|
||||
/// Der Name, den der Browser mitgeschickt hat – nur zur Anzeige. Der Pfad auf
|
||||
/// der Platte entsteht aus `id`, damit kein Dateiname von aussen einen Pfad
|
||||
/// bestimmt.
|
||||
dateiname String
|
||||
medientyp String
|
||||
groesse Int
|
||||
/// SHA-256 der Datei. Beantwortet nach einer Ruecksicherung die Frage, ob die
|
||||
/// Datei noch die ist, die hier beschrieben steht.
|
||||
pruefsumme String
|
||||
erstelltVonId String?
|
||||
erstelltAm DateTime @default(now())
|
||||
|
||||
schrittergebnis Schrittergebnis @relation(fields: [schrittergebnisId], references: [id], onDelete: Cascade)
|
||||
lauf Lauf @relation(fields: [laufId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
kunde Kunde @relation(fields: [kundeId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
/// Leer bei einem Systemlauf – kein Codepfad nimmt an, dass ein Mensch
|
||||
/// dahintersteht.
|
||||
erstelltVon Benutzer? @relation(fields: [erstelltVonId], references: [id], onDelete: Restrict)
|
||||
|
||||
@@index([schrittergebnisId])
|
||||
@@index([laufId])
|
||||
@@index([kundeId])
|
||||
}
|
||||
|
||||
model Kommentar {
|
||||
id String @id @default(cuid())
|
||||
laufId String
|
||||
|
||||
@@ -1,4 +1,5 @@
|
||||
import { readFileSync, readdirSync } from "node:fs";
|
||||
import { bedingungAufloesen, schrittPfad } from "@/lib/bedingungen";
|
||||
import { dirname, join } from "node:path";
|
||||
import { fileURLToPath } from "node:url";
|
||||
import { AustauschSchema, type Austausch } from "@/lib/vorlagen-format";
|
||||
@@ -199,13 +200,32 @@ export async function vorlagenSaeen(db: PrismaClient): Promise<readonly GesaeteV
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Erst alles anlegen, dann die Bedingungen (#039) — wie beim Import und
|
||||
* aus demselben Grund: eine Schritt-Bedingung verweist ueber einen
|
||||
* Titel-Pfad, und der laesst sich erst aufloesen, wenn die Schritte
|
||||
* stehen. Die Seed-Vorlagen benutzen bisher nur Variablen-Bedingungen;
|
||||
* der zweite Durchgang steht trotzdem hier, damit eine kuenftige Vorlage
|
||||
* mit Schritt-Bedingung nicht stillschweigend ohne sie landet.
|
||||
*/
|
||||
const kennungen = new Map<string, string>();
|
||||
const abschnittsZeilen: string[] = [];
|
||||
|
||||
for (const [position, abschnitt] of dokument.struktur.abschnitte.entries()) {
|
||||
const zeile = await tx.vorlagenAbschnitt.create({
|
||||
data: { versionId: version.id, titel: abschnitt.titel, position },
|
||||
data: {
|
||||
versionId: version.id,
|
||||
titel: abschnitt.titel,
|
||||
position,
|
||||
// Wandert mit, auch wenn bisher keine Seed-Vorlage eine hat (#031).
|
||||
nurFuerAbteilungen: [...abschnitt.nurFuerAbteilungen],
|
||||
},
|
||||
});
|
||||
if (abschnitt.schritte.length === 0) continue;
|
||||
await tx.vorlagenSchritt.createMany({
|
||||
data: abschnitt.schritte.map((schritt, schrittPosition) => ({
|
||||
abschnittsZeilen.push(zeile.id);
|
||||
|
||||
for (const [schrittPosition, schritt] of abschnitt.schritte.entries()) {
|
||||
const angelegt = await tx.vorlagenSchritt.create({
|
||||
data: {
|
||||
abschnittId: zeile.id,
|
||||
titel: schritt.titel,
|
||||
hilfetext: schritt.hilfetext ?? null,
|
||||
@@ -217,8 +237,34 @@ export async function vorlagenSaeen(db: PrismaClient): Promise<readonly GesaeteV
|
||||
konfig: schritt.konfig as object,
|
||||
dokuUrl: schritt.dokuUrl ?? null,
|
||||
position: schrittPosition,
|
||||
})),
|
||||
},
|
||||
});
|
||||
kennungen.set(schrittPfad(abschnitt.titel, schritt.titel), angelegt.id);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
for (const [position, abschnitt] of dokument.struktur.abschnitte.entries()) {
|
||||
const abschnittId = abschnittsZeilen[position];
|
||||
if (abschnittId && abschnitt.bedingung) {
|
||||
const aufgeloest = bedingungAufloesen(abschnitt.bedingung, kennungen);
|
||||
if (aufgeloest) {
|
||||
await tx.vorlagenAbschnitt.update({
|
||||
where: { id: abschnittId },
|
||||
data: { bedingung: aufgeloest as object },
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
for (const schritt of abschnitt.schritte) {
|
||||
if (!schritt.bedingung) continue;
|
||||
const schrittId = kennungen.get(schrittPfad(abschnitt.titel, schritt.titel));
|
||||
const aufgeloest = bedingungAufloesen(schritt.bedingung, kennungen);
|
||||
if (schrittId && aufgeloest) {
|
||||
await tx.vorlagenSchritt.update({
|
||||
where: { id: schrittId },
|
||||
data: { bedingung: aufgeloest as object },
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
await tx.vorlagenVersion.update({
|
||||
|
||||
@@ -94,6 +94,12 @@
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"titel": "Konto anlegen (Active Directory)",
|
||||
"bedingung": {
|
||||
"art": "variable",
|
||||
"schluessel": "konto_typ",
|
||||
"operator": "ist",
|
||||
"wert": "Active Directory"
|
||||
},
|
||||
"schritte": [
|
||||
{
|
||||
"titel": "Konto anlegen",
|
||||
@@ -141,6 +147,12 @@
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
"titel": "Konto anlegen (Entra ID)",
|
||||
"bedingung": {
|
||||
"art": "variable",
|
||||
"schluessel": "konto_typ",
|
||||
"operator": "ist",
|
||||
"wert": "Entra ID"
|
||||
},
|
||||
"schritte": [
|
||||
{
|
||||
"titel": "Konto anlegen",
|
||||
|
||||
+70
-4
@@ -141,7 +141,7 @@ function feld(text, name) {
|
||||
// README fehlte `format:pruefen`, und beide nannten den LDAP-Container nicht, ohne
|
||||
// den die Suite 22 Tests still ueberspringt. Beides fiel erst bei der Abnahme zu
|
||||
// #019 auf -- ein gruener Lauf sieht genauso aus. Geprueft wird deshalb der
|
||||
// Befehlsblock selbst, nicht seine Umgebung (#040).
|
||||
// Befehlsblock selbst, nicht seine Umgebung (#026).
|
||||
{
|
||||
/** Der erste eingezaeunte Block nach einer Ueberschrift. */
|
||||
const blockNach = (text, ueberschrift) => {
|
||||
@@ -175,14 +175,80 @@ function feld(text, name) {
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
for (const [datei, block] of bloecke) {
|
||||
if (!/docker compose -f docker-compose\.test\.yml up .*ldap/.test(block)) {
|
||||
/*
|
||||
* Beide Container namentlich. Ohne sie ueberspringt die Suite Tests und
|
||||
* sieht gruen aus — genau die Art Luecke, die dieses Skript finden soll.
|
||||
*/
|
||||
for (const [dienst, was] of [
|
||||
["ldap", "den Verzeichnis-Abgleich"],
|
||||
["mailpit", "den echten Mailversand"],
|
||||
]) {
|
||||
const gefunden = new RegExp(`docker compose -f docker-compose\\.test\\.yml up [^\n]*${dienst}`).test(
|
||||
block,
|
||||
);
|
||||
if (!gefunden) {
|
||||
melde(
|
||||
`${datei}: der Schranken-Block nennt den LDAP-Container nicht. ` +
|
||||
`Ohne ihn ueberspringt die Suite den Verzeichnis-Abgleich, und der Lauf sieht gruen aus.`,
|
||||
`${datei}: der Schranken-Block nennt den Container "${dienst}" nicht. ` +
|
||||
`Ohne ihn ueberspringt die Suite ${was}, und der Lauf sieht gruen aus.`,
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ---- 7. Jeder (#NNN)-Verweis zeigt auf eine Issue-Datei --------------------
|
||||
{
|
||||
/*
|
||||
* Verweise wie `(#032)` stehen in Kommentaren, im Changelog und in CLAUDE.md
|
||||
* und sind die einzige Bruecke zwischen einer Codestelle und ihrer
|
||||
* Begruendung. Zeigt einer ins Leere, ist die Begruendung verloren — und
|
||||
* schlimmer: zeigt er auf die **falsche** Datei, fuehrt er jemanden in die
|
||||
* Irre, der ihm vertraut.
|
||||
*
|
||||
* Genau das war passiert: vier Codestellen und sechs Changelog-Zeilen nannten
|
||||
* dreistellig die **Tracker**-Nummern 39 und 40 — gemeint waren die
|
||||
* Issue-Dateien 025 und 026. Solange es keine Dateien mit diesen Nummern gab,
|
||||
* fiel es niemandem auf; mit Phase 3 waere es eine falsche Spur geworden.
|
||||
* Verbindlich ist die **Dateinummer**; die Tracker-Nummer steht in der
|
||||
* Issue-Datei unter „Im Tracker“.
|
||||
*
|
||||
* Diese Datei nennt deshalb selbst keine Nummer in der dreistelligen Form —
|
||||
* sonst meldete die Pruefung ihren eigenen Kommentar.
|
||||
*/
|
||||
const verz = "docs/issues";
|
||||
const nummern = new Set(
|
||||
readdirSync(join(wurzel, verz))
|
||||
.filter((n) => /^\d{3}-.+\.md$/.test(n))
|
||||
.map((n) => n.slice(0, 3)),
|
||||
);
|
||||
|
||||
const sammeln = (ordner) =>
|
||||
readdirSync(ordner, { withFileTypes: true }).flatMap((eintrag) => {
|
||||
if (["node_modules", ".git", ".next", "generated", "test-results"].includes(eintrag.name)) {
|
||||
return [];
|
||||
}
|
||||
const pfad = join(ordner, eintrag.name);
|
||||
if (eintrag.isDirectory()) return sammeln(pfad);
|
||||
return /\.(ts|tsx|mjs|md|sql)$/.test(eintrag.name) ? [pfad] : [];
|
||||
});
|
||||
|
||||
for (const datei of sammeln(wurzel)) {
|
||||
const kurz = datei.replace(`${wurzel}/`, "");
|
||||
// Der Devlog zitiert Tracker-Nummern aus Pull Requests; dort gilt die Regel nicht.
|
||||
if (kurz === "docs/devlog.md") continue;
|
||||
const text = readFileSync(datei, "utf8");
|
||||
const gemeldet = new Set();
|
||||
for (const treffer of text.matchAll(/#(\d{3})\b/g)) {
|
||||
const nummer = treffer[1];
|
||||
if (nummern.has(nummer) || gemeldet.has(nummer)) continue;
|
||||
gemeldet.add(nummer);
|
||||
melde(
|
||||
`${kurz} verweist auf #${nummer}, aber ${verz}/${nummer}-*.md gibt es nicht. ` +
|
||||
`Gemeint ist vielleicht eine Tracker-Nummer — verbindlich ist die Dateinummer.`,
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// ---- Ergebnis --------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
@@ -1,6 +1,8 @@
|
||||
import { Rolle } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { Bell, BellOff } from "lucide-react";
|
||||
import { BenutzerAnlegen } from "@/components/benutzer-anlegen";
|
||||
import { aktivSetzenAktion, rolleSetzenAktion } from "@/server/actions/benutzer";
|
||||
import { meldungenSchalterAktion } from "@/server/actions/benachrichtigungen";
|
||||
import { lokalerLoginAktiv } from "@/server/auth/benutzer";
|
||||
import { ROLLEN_TEXT } from "@/lib/rollen-text";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
@@ -59,6 +61,36 @@ function BenutzerKarte({ zeile, selbst }: { zeile: BenutzerZeile; selbst: boolea
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Benachrichtigungen auch **fuer sich selbst** umschaltbar, anders als
|
||||
* „aktiv“: sich selbst zu deaktivieren waere ein Eigentor, seine
|
||||
* eigene Post abzustellen ist der haeufigste Wunsch ueberhaupt. Eine
|
||||
* Profilseite, auf der das jeder selbst koennte, kommt mit der
|
||||
* Selbstauskunft (#035).
|
||||
*/}
|
||||
<form action={meldungenSchalterAktion}>
|
||||
<input type="hidden" name="benutzerId" value={zeile.id} />
|
||||
<input type="hidden" name="aktiv" value={zeile.meldungenAktiv ? "aus" : "an"} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
aria-label={`Benachrichtigungen für ${zeile.name} ${
|
||||
zeile.meldungenAktiv ? "abschalten" : "einschalten"
|
||||
}`}
|
||||
className={`flex min-h-11 items-center gap-1.5 rounded-pille px-3 text-sm md:min-h-9 ${
|
||||
zeile.meldungenAktiv
|
||||
? "bg-flaeche-hoch text-nebentext hover:text-text"
|
||||
: "bg-flaeche-hoch text-nebentext line-through hover:text-text"
|
||||
}`}
|
||||
>
|
||||
{zeile.meldungenAktiv ? (
|
||||
<Bell className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
) : (
|
||||
<BellOff className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
)}
|
||||
Mail
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
|
||||
{selbst ? (
|
||||
<span className="rounded-pille bg-akzent-flaeche px-3 py-2 text-xs text-akzent">das bist du</span>
|
||||
) : (
|
||||
|
||||
@@ -15,6 +15,7 @@ const REITER = [
|
||||
{ pfad: "/admin/abteilungen", beschriftung: "Abteilungen" },
|
||||
{ pfad: "/admin/schnellstart", beschriftung: "Schnellstart" },
|
||||
{ pfad: "/admin/protokoll", beschriftung: "Protokoll" },
|
||||
{ pfad: "/admin/zustellungen", beschriftung: "Zustellungen" },
|
||||
/*
|
||||
* Das Verzeichnis gibt es nur im Modus INTERN: dort hat das Haus **ein** AD,
|
||||
* aus dem seine Leute kommen. Im Modus DIENSTLEISTUNG waere es ein LDAP zu
|
||||
|
||||
@@ -3,6 +3,8 @@ import { EinstellungsFormular } from "@/components/einstellungen-formular";
|
||||
import { ModusWechsel } from "@/components/modus-wechsel";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { einstellungenHolen, modusWechselPruefen } from "@/server/services/einstellungen";
|
||||
import { meldungseinstellungenHolen } from "@/server/services/benachrichtigungen";
|
||||
import { BenachrichtigungenFormular } from "@/components/benachrichtigungen-formular";
|
||||
|
||||
const MODUS_NAME: Record<Betriebsmodus, string> = {
|
||||
INTERN: "Intern",
|
||||
@@ -17,8 +19,8 @@ const MODUS_ERKLAERUNG: Record<Betriebsmodus, string> = {
|
||||
};
|
||||
|
||||
export default async function EinstellungenSeite() {
|
||||
await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin");
|
||||
const einstellungen = await einstellungenHolen();
|
||||
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin");
|
||||
const [einstellungen, meldungen] = await Promise.all([einstellungenHolen(), meldungseinstellungenHolen()]);
|
||||
|
||||
const gegenteil =
|
||||
einstellungen.modus === Betriebsmodus.INTERN ? Betriebsmodus.DIENSTLEISTUNG : Betriebsmodus.INTERN;
|
||||
@@ -68,6 +70,23 @@ export default async function EinstellungenSeite() {
|
||||
/>
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<BenachrichtigungenFormular
|
||||
werte={{
|
||||
smtpHost: meldungen.smtp.host ?? "",
|
||||
smtpPort: meldungen.smtp.port === null ? "" : String(meldungen.smtp.port),
|
||||
smtpTls: meldungen.smtp.tls,
|
||||
smtpBenutzer: meldungen.smtp.benutzer ?? "",
|
||||
smtpAbsender: meldungen.smtp.absender ?? "",
|
||||
smtpPasswortGesetzt: meldungen.smtp.passwortGesetzt,
|
||||
webhookUrl: meldungen.webhook.url ?? "",
|
||||
webhookGeheimnisGesetzt: meldungen.webhook.geheimnisGesetzt,
|
||||
appUrlFehlt: meldungen.appUrl === null,
|
||||
eigeneMail: benutzer.email,
|
||||
}}
|
||||
/>
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold">Adresse für die QR-Codes</h2>
|
||||
<p className="mt-1 mb-3 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
|
||||
@@ -1,9 +1,13 @@
|
||||
import { headers } from "next/headers";
|
||||
import { redirect } from "next/navigation";
|
||||
import { AlertTriangle, CheckCircle2, Clock, Server } from "lucide-react";
|
||||
import { AlertTriangle, CheckCircle2, Clock, Inbox, Server } from "lucide-react";
|
||||
import { Betriebsmodus } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { JetztAbgleichen } from "@/components/verzeichnis/jetzt-abgleichen";
|
||||
import { QuelleFormular } from "@/components/verzeichnis/quelle-formular";
|
||||
import { ScimToken } from "@/components/verzeichnis/scim-token";
|
||||
import { VerbindungTesten } from "@/components/verzeichnis/verbindung-testen";
|
||||
import { basisAdresse } from "@/lib/adressen";
|
||||
import { QUELLEN_ART_TEXT } from "@/lib/verzeichnis";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { betriebsmodus } from "@/server/mandant";
|
||||
import { abgleichLog, type AbgleichLogZeile, quellenListe } from "@/server/queries/verzeichnis";
|
||||
@@ -30,6 +34,13 @@ const ZEITPUNKT = new Intl.DateTimeFormat("de-DE", {
|
||||
});
|
||||
|
||||
function Status({ quelle }: { quelle: QuellenSicht }) {
|
||||
/*
|
||||
* **Bei SCIM sagt „noch nie abgeglichen“ etwas Falsches** (#029): dort wird
|
||||
* nie abgeglichen, und das ist kein Rückstand. Was an diese Stelle gehört,
|
||||
* steht im Token-Abschnitt — „letzte Zustellung“.
|
||||
*/
|
||||
if (quelle.art === "SCIM") return null;
|
||||
|
||||
if (quelle.letzterAbgleichAm === null) {
|
||||
return (
|
||||
<p className="mt-2 text-sm text-nebentext">
|
||||
@@ -123,11 +134,26 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
|
||||
// daran, und ein hart gesetzter „ADMIN“ waere eine Hintertuer.
|
||||
const handelnder = { id: benutzer.id, rolle: benutzer.rolle };
|
||||
const quellen = await quellenListe(handelnder);
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Die Adresse, die beim Anbieter eingetragen wird. Über `basisAdresse`, weil
|
||||
* sie jemand **behält** — ein Unterpfad aus `APP_URL` darf dabei nicht
|
||||
* herausfallen, sonst trägt der Administrator eine Adresse ein, die ins Leere
|
||||
* zeigt (derselbe Grund wie bei den Etiketten, #014).
|
||||
*/
|
||||
const kopfzeilen = await headers();
|
||||
const scimAdresse = new URL(
|
||||
"api/scim/v2",
|
||||
basisAdresse(`http://${kopfzeilen.get("host") ?? "127.0.0.1:3000"}`),
|
||||
).toString();
|
||||
// Je Quelle ein Log. Die Abfragen laufen parallel; es sind so viele wie Quellen,
|
||||
// und das sind im Modus INTERN eine oder zwei.
|
||||
const logs = new Map(
|
||||
await Promise.all(
|
||||
quellen.map(async (quelle) => [quelle.id, await abgleichLog(quelle.id, handelnder)] as const),
|
||||
quellen
|
||||
// SCIM-Quellen haben kein Abgleich-Log: sie werden nicht abgeglichen.
|
||||
.filter((quelle) => quelle.art !== "SCIM")
|
||||
.map(async (quelle) => [quelle.id, await abgleichLog(quelle.id, handelnder)] as const),
|
||||
),
|
||||
);
|
||||
|
||||
@@ -135,9 +161,10 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
|
||||
<>
|
||||
<h1 className="text-2xl font-bold">Verzeichnis</h1>
|
||||
<p className="mt-2 max-w-prose text-nebentext">
|
||||
Die Personen der eigenen Firma kommen aus dem Active Directory, damit beim Start eines Laufs nichts
|
||||
abgetippt werden muss. Wer dort verschwindet oder deaktiviert wird, wird hier <strong>inaktiv</strong>{" "}
|
||||
— gelöscht wird nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
|
||||
Die Personen der eigenen Firma kommen aus dem Verzeichnis, damit beim Start eines Laufs nichts
|
||||
abgetippt werden muss. Laufzettel liest sie entweder selbst — aus einem Active Directory oder aus
|
||||
Entra ID — oder lässt sich per SCIM beliefern. Wer dort verschwindet oder deaktiviert wird, wird hier{" "}
|
||||
<strong>inaktiv</strong> — gelöscht wird nie, sonst verlöre die Historie ihre Namen.
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
{quellen.length === 0 ? (
|
||||
@@ -152,7 +179,23 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-center gap-2">
|
||||
<Server className="size-5 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold break-words">{quelle.name}</h2>
|
||||
{quelle.aktiv ? (
|
||||
{/*
|
||||
* Bei SCIM gibt es keinen Zeitplan, und „kein Zeitplan“ wäre
|
||||
* trotzdem die falsche Auskunft — es liest sich wie ein Mangel.
|
||||
* Dort zählt, ob Zustellungen angenommen werden.
|
||||
*/}
|
||||
{quelle.art === "SCIM" ? (
|
||||
<span
|
||||
className={
|
||||
quelle.aktiv
|
||||
? "flex items-center gap-1 rounded-pille bg-akzent-flaeche px-2.5 py-1 text-xs text-akzent"
|
||||
: "rounded-pille bg-flaeche-hoch px-2.5 py-1 text-xs text-nebentext"
|
||||
}
|
||||
>
|
||||
<Inbox className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{quelle.aktiv ? "nimmt Zustellungen an" : "nimmt nichts an"}
|
||||
</span>
|
||||
) : quelle.aktiv ? (
|
||||
<span className="flex items-center gap-1 rounded-pille bg-akzent-flaeche px-2.5 py-1 text-xs text-akzent">
|
||||
<Clock className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
alle {quelle.abgleichIntervallMinuten} min
|
||||
@@ -164,23 +207,65 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
|
||||
)}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Die Art steht **an jeder Quelle** (#028). Ohne sie waere bei
|
||||
* zwei Zeilen nicht zu sehen, welche aus dem AD liest und welche
|
||||
* aus Entra ID — und die Felder darunter heissen je Art anders.
|
||||
*/}
|
||||
<p className="mono mt-2 text-xs break-all text-nebentext">
|
||||
{quelle.url} · {quelle.basisDn}
|
||||
{quelle.art === "GRAPH" ? (
|
||||
<>
|
||||
{QUELLEN_ART_TEXT.GRAPH} · {quelle.tenantId} · App {quelle.clientId}
|
||||
</>
|
||||
) : quelle.art === "SCIM" ? (
|
||||
/*
|
||||
* Bei SCIM steht hier die Adresse, die beim Anbieter
|
||||
* eingetragen wird — die Angabe, die ein Administrator
|
||||
* tatsächlich braucht, und die er sonst aus der Anleitung
|
||||
* zusammensetzen müsste.
|
||||
*/
|
||||
<>
|
||||
{QUELLEN_ART_TEXT.SCIM} · {scimAdresse}
|
||||
</>
|
||||
) : (
|
||||
<>
|
||||
{QUELLEN_ART_TEXT.LDAP} · {quelle.url} · {quelle.basisDn}
|
||||
</>
|
||||
)}
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
<Status quelle={quelle} />
|
||||
|
||||
<div className="mt-4 flex flex-col gap-4">
|
||||
{/*
|
||||
* **Zwei Arten, zwei Arbeitsweisen.** „Verbindung testen“ und
|
||||
* „Jetzt abgleichen“ setzen voraus, dass Laufzettel holt; bei
|
||||
* einem Push gibt es beides nicht, und ein Knopf, der nur eine
|
||||
* Erklärung auswirft, ist kein Knopf.
|
||||
*/}
|
||||
{quelle.art === "SCIM" ? (
|
||||
<ScimToken
|
||||
quelleId={quelle.id}
|
||||
vorhanden={quelle.scimTokenVorhanden}
|
||||
gesetztAm={quelle.scimTokenGesetztAm}
|
||||
letzteZustellungAm={quelle.letzteScimZustellungAm}
|
||||
/>
|
||||
) : (
|
||||
<>
|
||||
<VerbindungTesten quelleId={quelle.id} />
|
||||
<JetztAbgleichen quelleId={quelle.id} />
|
||||
</>
|
||||
)}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
{quelle.art === "SCIM" ? null : (
|
||||
<details className="mt-4 border-t border-linie pt-4">
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
|
||||
Abgleich-Log
|
||||
</summary>
|
||||
<Log zeilen={logs.get(quelle.id) ?? []} />
|
||||
</details>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
<details className="mt-4 border-t border-linie pt-4">
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
|
||||
@@ -198,8 +283,9 @@ export default async function VerzeichnisSeite() {
|
||||
<section className="mt-8 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold">Quelle anlegen</h2>
|
||||
<p className="mt-1 mb-5 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Ein Dienstkonto mit Leserechten genügt. Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis und speichert nur
|
||||
die zugeordneten Felder — keine Passwörter, keine Gruppenmitgliedschaften.
|
||||
Zum Lesen genügt ein Dienstkonto mit Leserechten; bei SCIM braucht es gar keine Zugangsdaten, nur
|
||||
ein Token für den Anbieter. Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis und speichert nur die
|
||||
zugeordneten Felder — keine Passwörter, keine Gruppenmitgliedschaften.
|
||||
</p>
|
||||
<QuelleFormular />
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,196 @@
|
||||
import Link from "next/link";
|
||||
import { AlertTriangle, Check, Clock, RotateCcw } from "lucide-react";
|
||||
import { Zustellweg, Zustellzustand, type Meldeanlass } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { zustellungenHolen, zustellungenZaehlen } from "@/server/queries/zustellungen";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Admin → Zustellungen (#034).
|
||||
*
|
||||
* **Warum es diese Seite gibt:** eine stille Warteschlange ist schlimmer als
|
||||
* keine. Ohne sie merkt niemand, dass seit drei Wochen keine Mail mehr
|
||||
* hinausgeht, weil das SMTP-Passwort abgelaufen ist — jeder Lauf funktioniert
|
||||
* weiter, nur erfaehrt niemand davon.
|
||||
*
|
||||
* Gezeigt wird der **Betreff**, nicht der Rumpf: fuer „laeuft der Versand?“
|
||||
* braucht es ihn nicht, und er traegt Lauftitel und Geraetenamen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const ANLASS_TEXT: Record<Meldeanlass, string> = {
|
||||
LAUF_ZUGEWIESEN: "zugewiesen",
|
||||
LAUF_UEBERFAELLIG: "überfällig",
|
||||
LAUF_ABGESCHLOSSEN: "abgeschlossen",
|
||||
LAUF_FREIGABE_OFFEN: "wartet auf Freigabe",
|
||||
ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN: "Abgleich fehlgeschlagen",
|
||||
};
|
||||
|
||||
const ZUSTAND_TEXT: Record<Zustellzustand, string> = {
|
||||
OFFEN: "offen",
|
||||
GESENDET: "gesendet",
|
||||
FEHLGESCHLAGEN: "wird wiederholt",
|
||||
AUFGEGEBEN: "aufgegeben",
|
||||
};
|
||||
|
||||
const ZUSTAND_FARBE: Record<Zustellzustand, string> = {
|
||||
OFFEN: "text-nebentext",
|
||||
GESENDET: "text-erledigt",
|
||||
FEHLGESCHLAGEN: "text-faellig",
|
||||
AUFGEGEBEN: "text-fehler",
|
||||
};
|
||||
|
||||
function zeitpunkt(wert: Date): string {
|
||||
return wert.toLocaleString("de-DE", {
|
||||
day: "2-digit",
|
||||
month: "2-digit",
|
||||
year: "numeric",
|
||||
hour: "2-digit",
|
||||
minute: "2-digit",
|
||||
timeZone: "Europe/Berlin",
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
export default async function ZustellungenSeite({
|
||||
searchParams,
|
||||
}: {
|
||||
searchParams: Promise<{ zustand?: string }>;
|
||||
}) {
|
||||
// Jede Seite prüft selbst – die Hülle ist das zweite Netz (CLAUDE.md).
|
||||
await sitzungErforderlich("verwaltung", "/admin/zustellungen");
|
||||
|
||||
const { zustand: roherZustand } = await searchParams;
|
||||
const gefiltert =
|
||||
roherZustand && roherZustand in Zustellzustand ? (roherZustand as Zustellzustand) : undefined;
|
||||
|
||||
const [zeilen, zaehler] = await Promise.all([
|
||||
zustellungenHolen(gefiltert ? { zustand: gefiltert } : {}),
|
||||
zustellungenZaehlen(),
|
||||
]);
|
||||
|
||||
const aufgegeben = zaehler[Zustellzustand.AUFGEGEBEN];
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<>
|
||||
<h1 className="text-2xl font-bold">Zustellungen</h1>
|
||||
<p className="mt-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Was Laufzettel per Mail und Webhook hinausgeschickt hat. Eine fehlgeschlagene Zustellung wird
|
||||
wiederholt — nach 1, 5, 30 und 120 Minuten — und bleibt nach dem fünften Fehlschlag als{" "}
|
||||
<strong>aufgegeben</strong> stehen, damit es jemand sieht.
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
{aufgegeben > 0 ? (
|
||||
<p
|
||||
role="alert"
|
||||
className="mt-4 flex max-w-prose items-start gap-2 rounded-karte border border-fehler/40 bg-flaeche p-3 text-sm"
|
||||
>
|
||||
<AlertTriangle className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-fehler" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
<strong>{aufgegeben}</strong> {aufgegeben === 1 ? "Zustellung wurde" : "Zustellungen wurden"}{" "}
|
||||
aufgegeben. Der Grund steht jeweils unter der Zeile; meist stimmt der SMTP-Zugang nicht mehr.
|
||||
</span>
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
<nav className="mt-6 flex flex-wrap gap-2" aria-label="Nach Zustand filtern">
|
||||
<Link
|
||||
href="/admin/zustellungen"
|
||||
className={`flex min-h-11 items-center gap-2 rounded-pille border px-4 text-sm md:min-h-9 ${
|
||||
gefiltert === undefined
|
||||
? "border-akzent bg-akzent-flaeche text-akzent"
|
||||
: "border-linie text-nebentext hover:text-text"
|
||||
}`}
|
||||
>
|
||||
Alle
|
||||
</Link>
|
||||
{Object.values(Zustellzustand).map((wert) => (
|
||||
<Link
|
||||
key={wert}
|
||||
href={`/admin/zustellungen?zustand=${wert}`}
|
||||
className={`flex min-h-11 items-center gap-2 rounded-pille border px-4 text-sm md:min-h-9 ${
|
||||
gefiltert === wert
|
||||
? "border-akzent bg-akzent-flaeche text-akzent"
|
||||
: "border-linie text-nebentext hover:text-text"
|
||||
}`}
|
||||
>
|
||||
{ZUSTAND_TEXT[wert]}
|
||||
<span className="text-xs">{zaehler[wert]}</span>
|
||||
</Link>
|
||||
))}
|
||||
</nav>
|
||||
|
||||
{zeilen.length === 0 ? (
|
||||
<p className="mt-8 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5 text-sm text-nebentext">
|
||||
{gefiltert === undefined
|
||||
? "Noch nichts verschickt. Sobald ein Lauf jemandem zugewiesen, überfällig oder " +
|
||||
"abgeschlossen wird, steht es hier."
|
||||
: "In diesem Zustand steht gerade nichts."}
|
||||
</p>
|
||||
) : (
|
||||
/* Am Handy nie waagerecht scrollen: dort Karten statt einer Tabelle. */
|
||||
<ul className="mt-6 flex flex-col gap-3">
|
||||
{zeilen.map((zeile) => (
|
||||
<li key={zeile.id} className="rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4 text-sm">
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1">
|
||||
<span className={`flex items-center gap-1.5 font-semibold ${ZUSTAND_FARBE[zeile.zustand]}`}>
|
||||
{zeile.zustand === Zustellzustand.GESENDET ? (
|
||||
<Check className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
) : zeile.zustand === Zustellzustand.AUFGEGEBEN ? (
|
||||
<AlertTriangle className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
) : zeile.zustand === Zustellzustand.FEHLGESCHLAGEN ? (
|
||||
<RotateCcw className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
) : (
|
||||
<Clock className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
)}
|
||||
{ZUSTAND_TEXT[zeile.zustand]}
|
||||
</span>
|
||||
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
|
||||
{ANLASS_TEXT[zeile.anlass]}
|
||||
</span>
|
||||
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
|
||||
{zeile.weg === Zustellweg.MAIL ? "Mail" : "Webhook"}
|
||||
</span>
|
||||
{zeile.versuche > 1 ? (
|
||||
<span className="text-xs text-nebentext">{zeile.versuche} Versuche</span>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<p className="mt-2 break-words">{zeile.betreff}</p>
|
||||
<p className="mt-1 break-all text-xs text-nebentext">{zeile.empfaenger}</p>
|
||||
|
||||
<dl className="mt-3 flex flex-wrap gap-x-6 gap-y-1 text-xs text-nebentext">
|
||||
<div>
|
||||
<dt className="inline">Eingereiht: </dt>
|
||||
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.erstelltAm)}</dd>
|
||||
</div>
|
||||
{zeile.gesendetAm ? (
|
||||
<div>
|
||||
<dt className="inline">Gesendet: </dt>
|
||||
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.gesendetAm)}</dd>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
{zeile.zustand === Zustellzustand.FEHLGESCHLAGEN ? (
|
||||
<div>
|
||||
<dt className="inline">Nächster Versuch: </dt>
|
||||
<dd className="inline">{zeitpunkt(zeile.naechsterVersuchAm)}</dd>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
{zeile.laufId ? (
|
||||
<div>
|
||||
<Link href={`/laeufe/${zeile.laufId}`} className="underline hover:text-text">
|
||||
Zum Lauf
|
||||
</Link>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
</dl>
|
||||
|
||||
{zeile.letzterFehler ? (
|
||||
<p className="mono mt-3 rounded-karte border border-linie bg-grund px-3 py-2 text-xs break-words text-fehler">
|
||||
{zeile.letzterFehler}
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
</li>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
)}
|
||||
</>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
@@ -2,6 +2,7 @@ import Link from "next/link";
|
||||
import { ShieldAlert } from "lucide-react";
|
||||
import { ROLLEN_TEXT } from "@/lib/rollen-text";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { startseite } from "@/server/auth/rollen";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* „Dafür fehlt dir die Berechtigung“ — für jemanden, der **angemeldet** ist (#018).
|
||||
@@ -30,6 +31,7 @@ export default async function KeinZugriffSeite({
|
||||
// Nur eigene Pfade anzeigen: ein fremder Wert in der Adresse waere sonst ein
|
||||
// Text, den jemand anderes auf diese Seite schreibt.
|
||||
const gezeigt = bereich?.startsWith("/") && !bereich.startsWith("//") ? bereich : undefined;
|
||||
const einstieg = startseite(benutzer.rolle);
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="mx-auto flex max-w-prose flex-col items-start gap-5 py-10">
|
||||
@@ -56,11 +58,16 @@ export default async function KeinZugriffSeite({
|
||||
Anmeldung übernommen.
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Der Knopf fuehrt zum **eigenen** Einstieg und nicht stur auf `/`. Fuer
|
||||
* einen `MITARBEITER` war das eine Schleife: `/` verlangt `lesen`, also
|
||||
* landete er wieder hier (#035).
|
||||
*/}
|
||||
<Link
|
||||
href="/"
|
||||
href={einstieg}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
Zur Übersicht
|
||||
{einstieg === "/" ? "Zur Übersicht" : "Zu meinen Geräten"}
|
||||
</Link>
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
|
||||
@@ -11,14 +11,17 @@ import {
|
||||
KommentarSchreiben,
|
||||
LaufAbschliessen,
|
||||
LaufArchivieren,
|
||||
LaufFreigabe,
|
||||
LaufBeginnen,
|
||||
LaufMitAdKontoVerknuepfen,
|
||||
LaufZurueckholen,
|
||||
} from "@/components/laeufe/lauf-aktionen";
|
||||
import { SchrittAnhaenge, type SchrittAnhang } from "@/components/laeufe/schritt-anhaenge";
|
||||
import { SchrittWert } from "@/components/laeufe/schritt-wert";
|
||||
import { SchrittZustandWaehlen, ZustandKennzeichen } from "@/components/laeufe/schritt-zustand";
|
||||
import { darf } from "@/server/auth/rollen";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { anhaengeDesLaufs } from "@/server/queries/anhaenge";
|
||||
import { protokollDesLaufs } from "@/server/queries/protokoll";
|
||||
import {
|
||||
kommentareDesLaufs,
|
||||
@@ -82,12 +85,14 @@ function Schritt({
|
||||
lesend,
|
||||
ausfuehrlich,
|
||||
kommentare,
|
||||
anhaenge,
|
||||
}: {
|
||||
schritt: AbarbeitungsSchritt;
|
||||
laufId: string;
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
ausfuehrlich: boolean;
|
||||
kommentare: readonly KommentarZeile[];
|
||||
anhaenge: readonly SchrittAnhang[];
|
||||
}) {
|
||||
const vomTisch =
|
||||
schritt.zustand === SchrittZustand.ERLEDIGT || schritt.zustand === SchrittZustand.NICHT_ZUTREFFEND;
|
||||
@@ -197,6 +202,22 @@ function Schritt({
|
||||
</ul>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Anhaenge (#032). Immer sichtbar, wenn es welche gibt — auch an einem
|
||||
* archivierten Lauf, nur dann ohne Knoepfe. Ein Foto vom Typenschild
|
||||
* ist Teil des Belegs.
|
||||
*/}
|
||||
{anhaenge.length > 0 || (!lesend && schritt.ergebnisId) ? (
|
||||
<div className="mt-3">
|
||||
<SchrittAnhaenge
|
||||
laufId={laufId}
|
||||
vorlagenSchrittId={schritt.schrittId}
|
||||
anhaenge={anhaenge}
|
||||
lesend={lesend || !schritt.ergebnisId}
|
||||
/>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{lesend || !schritt.ergebnisId ? null : (
|
||||
<details className="mt-2">
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center gap-2 text-xs text-nebentext hover:text-text md:min-h-9">
|
||||
@@ -220,12 +241,14 @@ function Abschnitt({
|
||||
lesend,
|
||||
ausfuehrlich,
|
||||
kommentare,
|
||||
anhaenge,
|
||||
}: {
|
||||
abschnitt: AbarbeitungsAbschnitt;
|
||||
laufId: string;
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
ausfuehrlich: boolean;
|
||||
kommentare: readonly KommentarZeile[];
|
||||
anhaenge: readonly (SchrittAnhang & { readonly schrittergebnisId: string })[];
|
||||
}) {
|
||||
const erledigt = abschnitt.schritte.filter(
|
||||
(schritt) =>
|
||||
@@ -263,6 +286,7 @@ function Abschnitt({
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
ausfuehrlich={ausfuehrlich}
|
||||
kommentare={kommentare.filter((kommentar) => kommentar.schrittergebnisId === schritt.ergebnisId)}
|
||||
anhaenge={anhaenge.filter((anhang) => anhang.schrittergebnisId === schritt.ergebnisId)}
|
||||
/>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
@@ -297,6 +321,9 @@ export default async function LaufSeite({
|
||||
// Die Sicht hat `laufHolen` oben schon angewandt; hier geht es nur noch um die
|
||||
// Einträge dieses Laufs (#023).
|
||||
const laufProtokoll = await protokollDesLaufs(id);
|
||||
// Die Sicht hat `laufHolen` oben schon angewandt; hier nur die Metadaten der
|
||||
// Anhaenge dieses Laufs (#032).
|
||||
const anhaenge = await anhaengeDesLaufs(id, benutzer);
|
||||
/*
|
||||
* Die Personenliste nur fuer den Onboarding-Fall holen — sonst stuende in
|
||||
* jedem Seitenaufbau eine Abfrage, die niemand braucht.
|
||||
@@ -352,6 +379,36 @@ export default async function LaufSeite({
|
||||
|
||||
<Fortschrittsbalken erledigt={lauf.anzahlErledigt} gesamt={lauf.anzahlSchritte} />
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Die Freigabe-Karte (#040), und zwar **ueber** der Knopfreihe: sie ist
|
||||
* eine Entscheidung und kein Knopf unter anderen.
|
||||
*
|
||||
* Gezeigt wird sie, wenn die Version eine Freigabe verlangt und der Lauf
|
||||
* noch nicht archiviert ist — danach aendert sich nichts mehr. Wer kein
|
||||
* `freigeben` hat, sieht sie nur als Auskunft; das Formular bleibt ihm
|
||||
* verborgen, denn ein Knopf, der nichts tut, ist kein Knopf.
|
||||
*/}
|
||||
{lauf.freigabePflicht && !archiviert ? (
|
||||
darf(benutzer.rolle, "freigeben") ? (
|
||||
<div className="mt-4">
|
||||
<LaufFreigabe
|
||||
laufId={lauf.id}
|
||||
bereitsFreigegeben={lauf.freigegebenAm !== null}
|
||||
letzteNotiz={lauf.freigabeNotiz}
|
||||
/>
|
||||
</div>
|
||||
) : (
|
||||
<p className="mt-4 max-w-prose rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4 text-sm text-nebentext">
|
||||
{lauf.freigegebenAm
|
||||
? `Freigegeben${lauf.freigegebenVon ? ` von ${lauf.freigegebenVon}` : ""}.`
|
||||
: "Dieser Lauf verlangt eine Freigabe durch einen Zweiten, bevor er abgeschlossen " +
|
||||
"werden kann. Die Freigabeberechtigten sind benachrichtigt, sobald du ihn " +
|
||||
"abzuschließen versuchst."}
|
||||
{lauf.freigabeNotiz ? ` Letzte Begründung: ${lauf.freigabeNotiz}` : ""}
|
||||
</p>
|
||||
)
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
<div className="mt-4 flex flex-wrap items-center gap-2">
|
||||
{lauf.status === LaufStatus.OFFEN && darfArbeiten ? <LaufBeginnen laufId={lauf.id} /> : null}
|
||||
{lauf.status === LaufStatus.IN_ARBEIT && darfArbeiten ? (
|
||||
@@ -394,6 +451,7 @@ export default async function LaufSeite({
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
ausfuehrlich={ausfuehrlich}
|
||||
kommentare={kommentare}
|
||||
anhaenge={anhaenge}
|
||||
/>
|
||||
))}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,221 @@
|
||||
import { Info, Laptop } from "lucide-react";
|
||||
import { LaufStatus } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { GERAETE_TYP_TEXT } from "@/lib/geraete-text";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import {
|
||||
meineDaten,
|
||||
meineGeraete,
|
||||
meineLaeufeOhneGeraet,
|
||||
type MeinLauf,
|
||||
} from "@/server/queries/selbstauskunft";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Selbstauskunft: meine Geräte und was mit ihnen geschehen ist (#035).
|
||||
*
|
||||
* **Diese Seite zeigt keine Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhänge** — und
|
||||
* zwar nicht, weil sie sie weglässt, sondern weil das Lesemodell sie nicht
|
||||
* liefert. Die Einschränkung sitzt in `src/server/queries/selbstauskunft.ts`;
|
||||
* eine Seite, die filtert, wäre eine Seite, die es vergessen kann (CLAUDE.md).
|
||||
*
|
||||
* Jede Seite prüft selbst — die Hülle ist das zweite Netz, nicht das erste.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const STATUS_TEXT: Record<LaufStatus, string> = {
|
||||
OFFEN: "offen",
|
||||
IN_ARBEIT: "in Arbeit",
|
||||
ABGESCHLOSSEN: "abgeschlossen",
|
||||
ARCHIVIERT: "abgeschlossen",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* `ARCHIVIERT` heisst hier „abgeschlossen“, nicht „archiviert“.
|
||||
*
|
||||
* Der Unterschied ist eine Frage der Aktenfuehrung und interessiert den
|
||||
* Mitarbeiter nicht — fuer ihn ist beides „fertig“. „Archiviert“ klaenge
|
||||
* ausserdem, als waere etwas weggelegt worden.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const STATUS_FARBE: Record<LaufStatus, string> = {
|
||||
OFFEN: "text-nebentext",
|
||||
IN_ARBEIT: "text-faellig",
|
||||
ABGESCHLOSSEN: "text-erledigt",
|
||||
ARCHIVIERT: "text-erledigt",
|
||||
};
|
||||
|
||||
function datum(wert: Date): string {
|
||||
return wert.toLocaleDateString("de-DE", {
|
||||
day: "2-digit",
|
||||
month: "2-digit",
|
||||
year: "numeric",
|
||||
timeZone: "Europe/Berlin",
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Der Zeitraum eines Laufs, so kurz wie möglich. */
|
||||
function zeitraum(lauf: MeinLauf): string {
|
||||
const beginn = lauf.begonnenAm ?? lauf.erstelltAm;
|
||||
if (!lauf.abgeschlossenAm) return `seit ${datum(beginn)}`;
|
||||
const anfang = datum(beginn);
|
||||
const ende = datum(lauf.abgeschlossenAm);
|
||||
return anfang === ende ? anfang : `${anfang} – ${ende}`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
function LaufZeile({ lauf }: { lauf: MeinLauf }) {
|
||||
return (
|
||||
<li className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1 border-t border-linie py-3 first:border-t-0">
|
||||
<span className="min-w-0 flex-1 break-words">{lauf.titel}</span>
|
||||
<span className="text-xs text-nebentext">{zeitraum(lauf)}</span>
|
||||
<span className={`text-xs font-semibold ${STATUS_FARBE[lauf.status]}`}>{STATUS_TEXT[lauf.status]}</span>
|
||||
</li>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
export default async function MeineGeraeteSeite() {
|
||||
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("selbstauskunft", "/meine-geraete");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Ohne Zuordnung gibt es die Rolle nicht — das hält die Datenbank fest
|
||||
* (CHECK `Benutzer_mitarbeiter_nur_bei_rolle`). Der Fall kann hier also nicht
|
||||
* eintreten; die Prüfung steht trotzdem da, weil ein `!` an dieser Stelle eine
|
||||
* Behauptung wäre und kein Beweis.
|
||||
*/
|
||||
if (!benutzer.mitarbeiterId) {
|
||||
return (
|
||||
<>
|
||||
<h1 className="text-2xl font-bold">Meine Geräte</h1>
|
||||
<p role="alert" className="mt-6 max-w-prose rounded-karte border border-fehler/40 bg-flaeche p-4">
|
||||
Dieses Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet. Ein Administrator muss das einrichten —
|
||||
bis dahin gibt es hier nichts zu zeigen.
|
||||
</p>
|
||||
</>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
const [geraete, ohneGeraet, daten] = await Promise.all([
|
||||
meineGeraete(benutzer.mitarbeiterId),
|
||||
meineLaeufeOhneGeraet(benutzer.mitarbeiterId),
|
||||
meineDaten(benutzer.mitarbeiterId),
|
||||
]);
|
||||
|
||||
const nichts = geraete.length === 0 && ohneGeraet.length === 0;
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<>
|
||||
<h1 className="text-2xl font-bold">Meine Geräte</h1>
|
||||
<p className="mt-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Die Geräte, die auf {daten?.anzeigename ?? "dich"} laufen, und was die IT daran gemacht hat.
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
<p className="mt-4 flex max-w-prose items-start gap-2 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-3 text-sm text-nebentext">
|
||||
<Info className="mt-0.5 size-4 shrink-0" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
Hier stehen <strong>Titel, Zeitraum und Status</strong> einer Arbeit — nicht die einzelnen Schritte,
|
||||
Notizen oder Fotos. Wenn du wissen willst, was genau gemacht wurde, frag die IT.
|
||||
</span>
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
{daten ? (
|
||||
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold">Meine Daten</h2>
|
||||
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
So steht es im Verzeichnis. Stimmt etwas nicht, meldet das die IT dem Personalbüro — ändern lässt
|
||||
es sich hier nicht.
|
||||
</p>
|
||||
<dl className="grid gap-x-8 gap-y-2 text-sm sm:grid-cols-[auto_1fr]">
|
||||
<dt className="text-nebentext">Name</dt>
|
||||
<dd>{daten.anzeigename}</dd>
|
||||
{daten.titel ? (
|
||||
<>
|
||||
<dt className="text-nebentext">Funktion</dt>
|
||||
<dd>{daten.titel}</dd>
|
||||
</>
|
||||
) : null}
|
||||
{daten.abteilung ? (
|
||||
<>
|
||||
<dt className="text-nebentext">Abteilung</dt>
|
||||
<dd>{daten.abteilung}</dd>
|
||||
</>
|
||||
) : null}
|
||||
{daten.mail ? (
|
||||
<>
|
||||
<dt className="text-nebentext">E-Mail</dt>
|
||||
<dd className="break-all">{daten.mail}</dd>
|
||||
</>
|
||||
) : null}
|
||||
</dl>
|
||||
</section>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{nichts ? (
|
||||
<p className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5 text-sm text-nebentext">
|
||||
Auf dich läuft gerade kein Gerät, und es ist auch keine Arbeit zu dir vermerkt. Das ist kein Fehler
|
||||
— es heißt nur, dass die IT nichts zu dir festgehalten hat.
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{geraete.length > 0 ? (
|
||||
<ul className="mt-6 flex flex-col gap-4">
|
||||
{geraete.map((geraet) => (
|
||||
<li key={geraet.id} className="rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-x-3 gap-y-1">
|
||||
<Laptop
|
||||
className="size-[18px] shrink-0 self-center text-nebentext"
|
||||
strokeWidth={1.75}
|
||||
aria-hidden="true"
|
||||
/>
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold">{geraet.bezeichnung}</h2>
|
||||
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
|
||||
{GERAETE_TYP_TEXT[geraet.typ]}
|
||||
</span>
|
||||
{geraet.archiviert ? (
|
||||
<span className="rounded-pille border border-linie px-2 py-0.5 text-xs text-nebentext">
|
||||
nicht mehr in Benutzung
|
||||
</span>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<dl className="mt-2 flex flex-wrap gap-x-6 gap-y-1 text-xs text-nebentext">
|
||||
{geraet.seriennummer ? (
|
||||
<div>
|
||||
<dt className="inline">Seriennummer: </dt>
|
||||
<dd className="mono inline">{geraet.seriennummer}</dd>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
<div>
|
||||
<dt className="inline">Aufkleber: </dt>
|
||||
<dd className="mono inline">{geraet.tagCode}</dd>
|
||||
</div>
|
||||
</dl>
|
||||
|
||||
{geraet.laeufe.length === 0 ? (
|
||||
<p className="mt-4 text-sm text-nebentext">
|
||||
Zu diesem Gerät ist noch keine Arbeit festgehalten.
|
||||
</p>
|
||||
) : (
|
||||
<ul className="mt-4 text-sm">
|
||||
{geraet.laeufe.map((lauf) => (
|
||||
<LaufZeile key={lauf.id} lauf={lauf} />
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
)}
|
||||
</li>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{ohneGeraet.length > 0 ? (
|
||||
<section className="mt-6 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-5">
|
||||
<h2 className="text-lg font-semibold">Zu mir persönlich</h2>
|
||||
<p className="mt-1 mb-2 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Arbeiten, die nicht an einem Gerät hängen — etwa das Einrichten deines Kontos.
|
||||
</p>
|
||||
<ul className="text-sm">
|
||||
{ohneGeraet.map((lauf) => (
|
||||
<LaufZeile key={lauf.id} lauf={lauf} />
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
</section>
|
||||
) : null}
|
||||
</>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
+13
-1
@@ -2,7 +2,8 @@ import Link from "next/link";
|
||||
import { ArrowRight, Clock, ListChecks, Rocket, TriangleAlert } from "lucide-react";
|
||||
import { LaufStatus } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { fristVerstrichen } from "@/lib/fristen";
|
||||
import { darf } from "@/server/auth/rollen";
|
||||
import { darf, startseite } from "@/server/auth/rollen";
|
||||
import { redirect } from "next/navigation";
|
||||
import { sitzungErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import {
|
||||
UEBERSICHT_JE_BLOCK,
|
||||
@@ -223,6 +224,17 @@ function Schnellstart({ vorlagen }: { vorlagen: readonly HaeufigeVorlage[] }) {
|
||||
}
|
||||
|
||||
export default async function Uebersichtsseite() {
|
||||
/*
|
||||
* **Erst nur die Anmeldung, dann das Recht.** Wer hier kein `lesen` hat, aber
|
||||
* einen eigenen Einstieg (seit #035 der `MITARBEITER`), wird dorthin
|
||||
* geschickt — statt auf „Dafuer fehlt dir die Berechtigung“ zu landen, obwohl
|
||||
* er gerade nur die Anwendung geoeffnet hat.
|
||||
*/
|
||||
const angemeldeter = await sitzungErforderlich(undefined, "/");
|
||||
const einstieg = startseite(angemeldeter.benutzer.rolle);
|
||||
if (einstieg !== "/") redirect(einstieg);
|
||||
|
||||
// Und jetzt das Recht, mit derselben Wirkung wie vorher.
|
||||
const { benutzer } = await sitzungErforderlich("lesen", "/");
|
||||
|
||||
const darfArbeiten = darf(benutzer.rolle, "laeufeBearbeiten");
|
||||
|
||||
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
import Link from "next/link";
|
||||
import { notFound } from "next/navigation";
|
||||
import { ArrowLeft, Eye } from "lucide-react";
|
||||
import { ArrowLeft, Eye, ShieldCheck } from "lucide-react";
|
||||
import { VorlageKopfdaten } from "@/components/vorlage-kopfdaten";
|
||||
import { VorlageBearbeitenKnopf } from "@/components/vorlage-bearbeiten-knopf";
|
||||
import {
|
||||
@@ -50,6 +50,17 @@ function HistorienZeile({ zeile, darfBearbeiten }: { zeile: VersionsZeile; darfB
|
||||
<span className="text-xs text-nebentext">
|
||||
{zeile.anzahlLaeufe} {zeile.anzahlLaeufe === 1 ? "Lauf" : "Läufe"}
|
||||
</span>
|
||||
{/*
|
||||
Steht an der **Version**, nicht an der Vorlage (#040): verschiedene
|
||||
Versionen koennen es verschieden halten, und ein laufender Lauf behaelt
|
||||
die Regel seiner Version.
|
||||
*/}
|
||||
{zeile.freigabePflicht ? (
|
||||
<span className="flex items-center gap-1 rounded-pille bg-flaeche-hoch px-2.5 py-0.5 text-xs text-nebentext">
|
||||
<ShieldCheck className="size-3" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
Freigabe nötig
|
||||
</span>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
{zeile.aenderungsnotiz ? (
|
||||
<p className="mt-1 max-w-prose text-sm text-nebentext">{zeile.aenderungsnotiz}</p>
|
||||
|
||||
@@ -58,6 +58,7 @@ export default async function VersionSeite({ params }: { params: Promise<{ versi
|
||||
struktur: version.struktur,
|
||||
stand: version.stand.toISOString(),
|
||||
aenderungsnotiz: version.aenderungsnotiz,
|
||||
freigabePflicht: version.freigabePflicht,
|
||||
}}
|
||||
lesend={veroeffentlicht || !darfBearbeiten}
|
||||
darfBearbeiten={darfBearbeiten}
|
||||
|
||||
@@ -22,6 +22,23 @@ const MELDUNGEN = new Map<string, string>(
|
||||
"oidc-aus": "Die Anmeldung über den Anbieter ist nicht eingerichtet.",
|
||||
"oidc-start": "Der Anbieter war nicht erreichbar. Bitte später erneut versuchen.",
|
||||
"oidc-rueckruf": "Die Anmeldung beim Anbieter ist fehlgeschlagen.",
|
||||
/*
|
||||
* Zwei eigene Codes fuer die Selbstauskunft (#035). Nicht `oidc-rueckruf`:
|
||||
* „fehlgeschlagen“ laesst jemanden es noch dreimal versuchen, obwohl sich
|
||||
* ohne Zutun eines Administrators nichts aendert.
|
||||
*
|
||||
* **Nicht auf `/kein-zugriff`**, obwohl das Issue es so vorsah: diese Seite
|
||||
* verlangt eine Sitzung, und bei gescheiterter Anmeldung gibt es keine — sie
|
||||
* wuerde auf die Anmeldeseite zurueckleiten, also im Kreis. Die Begruendung
|
||||
* gehoert deshalb hierhin, und genau das ist der Punkt des Kriteriums: keine
|
||||
* leere Seite, die wie ein Fehler aussieht.
|
||||
*/
|
||||
"keine-person":
|
||||
"Dein Konto ist keiner Person im Verzeichnis zugeordnet und gehört keiner Rollengruppe an. " +
|
||||
"Damit gibt es nichts, was angezeigt werden könnte. Bitte wende dich an die IT.",
|
||||
"upn-mehrdeutig":
|
||||
"Dein Anmeldename gehört zu mehr als einer Person im Verzeichnis. Das muss die IT auflösen — " +
|
||||
"welche Person gemeint ist, lässt sich hier nicht raten.",
|
||||
}),
|
||||
);
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,61 @@
|
||||
import { AnhangFehler, anhangLesen } from "@/server/services/anhaenge";
|
||||
import { MandantFehler } from "@/server/mandant";
|
||||
import { RechteFehler, rechtErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { istBild } from "@/lib/anhaenge";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Einen Anhang ausliefern (#032).
|
||||
*
|
||||
* **Route Handler prüfen selbst.** Die Hülle unter `src/app/(app)/layout.tsx`
|
||||
* deckt sie nicht ab, und der Proxy sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was
|
||||
* drinsteht (CLAUDE.md). Hier zählt das doppelt: eine Adresse, die eine Datei
|
||||
* ohne Prüfung ausliefert, umgeht alles andere.
|
||||
*
|
||||
* `Content-Disposition: inline` nur für Bilder. Ein PDF wird **heruntergeladen**
|
||||
* statt im Browser gerendert: ein PDF kann Skripte enthalten, und ein Anhang,
|
||||
* den jemand aus einem fremden Lauf öffnet, soll nichts ausführen.
|
||||
*/
|
||||
export async function GET(
|
||||
_anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
let benutzer: { id: string; rolle: Parameters<typeof anhangLesen>[1]["rolle"] };
|
||||
try {
|
||||
const zugang = await rechtErforderlich("lesen");
|
||||
benutzer = { id: zugang.benutzer.id, rolle: zugang.benutzer.rolle };
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
if (fehler instanceof RechteFehler) {
|
||||
return Response.json({ fehler: "Nicht angemeldet." }, { status: 401 });
|
||||
}
|
||||
throw fehler;
|
||||
}
|
||||
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
try {
|
||||
const datei = await anhangLesen(id, benutzer);
|
||||
// Der Dateiname steckt in einer Kopfzeile. `dateinameSaeubern` hat
|
||||
// Steuerzeichen und Anführungszeichen schon beim Anlegen entfernt.
|
||||
const anzeige = istBild(datei.medientyp) ? "inline" : "attachment";
|
||||
return new Response(new Uint8Array(datei.inhalt), {
|
||||
headers: {
|
||||
"Content-Type": datei.medientyp,
|
||||
"Content-Length": String(datei.groesse),
|
||||
"Content-Disposition": `${anzeige}; filename="${datei.dateiname}"`,
|
||||
// Privat: ein Anhang gehört einem Kunden, kein Zwischenspeicher darf ihn
|
||||
// an den nächsten Betrachter weitergeben.
|
||||
"Cache-Control": "private, max-age=0, must-revalidate",
|
||||
"X-Content-Type-Options": "nosniff",
|
||||
},
|
||||
});
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
if (fehler instanceof MandantFehler) {
|
||||
// Nicht vorhanden und nicht sichtbar sind dieselbe Antwort – die
|
||||
// Unterscheidung wäre schon eine Auskunft über fremde Kunden.
|
||||
return Response.json({ fehler: "Diesen Anhang gibt es nicht." }, { status: 404 });
|
||||
}
|
||||
if (fehler instanceof AnhangFehler) {
|
||||
return Response.json({ fehler: fehler.message }, { status: 404 });
|
||||
}
|
||||
throw fehler;
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -1,7 +1,7 @@
|
||||
import { NextResponse, type NextRequest } from "next/server";
|
||||
import { oeffentlicheAdresse } from "@/lib/adressen";
|
||||
import { sicheresZiel, sitzungSetzen } from "@/server/auth/anmeldung";
|
||||
import { benutzerAusOidcUebernehmen } from "@/server/auth/benutzer";
|
||||
import { AnmeldeFehler, benutzerAusOidcUebernehmen } from "@/server/auth/benutzer";
|
||||
import { OIDC_FLUSS_COOKIE, anmeldungAbschliessen } from "@/server/auth/oidc";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
@@ -35,8 +35,27 @@ export async function GET(anfrage: NextRequest): Promise<Response> {
|
||||
`OIDC-Rueckruf fehlgeschlagen:`,
|
||||
fehler instanceof Error ? `${fehler.name}: ${fehler.message}` : String(fehler),
|
||||
);
|
||||
/*
|
||||
* Ein `AnmeldeFehler` ist etwas anderes als ein kaputter OIDC-Fluss: am
|
||||
* Anbieter hat alles funktioniert, nur darf oder kann dieses Konto hier
|
||||
* nichts sehen (#035). „Die Anmeldung ist fehlgeschlagen“ liesse jemanden es
|
||||
* dreimal versuchen, obwohl sich ohne Zutun eines Administrators nichts
|
||||
* aendert — deshalb ein eigener Code mit einer Begruendung, die weiterhilft.
|
||||
*
|
||||
* Unterschieden wird am **Grund**, nicht an der Meldung: der Text wird hier
|
||||
* nie durchgereicht, sonst stuende eine Dienstmeldung in einer Adresse.
|
||||
*/
|
||||
const schluessel =
|
||||
fehler instanceof AnmeldeFehler
|
||||
? fehler.grund === "upn-mehrdeutig"
|
||||
? "upn-mehrdeutig"
|
||||
: fehler.grund === "keine-person"
|
||||
? "keine-person"
|
||||
: "oidc-rueckruf"
|
||||
: "oidc-rueckruf";
|
||||
|
||||
const antwort = NextResponse.redirect(
|
||||
oeffentlicheAdresse("/anmelden?fehler=oidc-rueckruf", anfrage.nextUrl.origin),
|
||||
oeffentlicheAdresse(`/anmelden?fehler=${schluessel}`, anfrage.nextUrl.origin),
|
||||
);
|
||||
antwort.cookies.delete(OIDC_FLUSS_COOKIE);
|
||||
return antwort;
|
||||
|
||||
@@ -10,7 +10,7 @@ import { prisma } from "@/lib/db";
|
||||
* Datenbanknamen. Nach aussen genuegt, **ob** es geht; warum nicht, steht im
|
||||
* Protokoll des Prozesses (`docker compose logs web`,
|
||||
* `journalctl -u laufzettel`). Dasselbe Muster wie in
|
||||
* `src/server/actions/verzeichnis.ts` (#039).
|
||||
* `src/server/actions/verzeichnis.ts` (#025).
|
||||
*/
|
||||
export async function GET(): Promise<Response> {
|
||||
try {
|
||||
|
||||
@@ -1,29 +1,54 @@
|
||||
import { RechteFehler, rechtErforderlich } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import { RechteFehler, rechtErforderlich, sitzungNochGueltig } from "@/server/auth/sitzungspflicht";
|
||||
import type { Sitzung } from "@/lib/sitzung";
|
||||
import { laufZustand } from "@/server/queries/laeufe";
|
||||
import { HERZSCHLAG, herzschlagMs, maxStroeme, sseEreignis, willStrom } from "@/lib/sse";
|
||||
import { aufLaufHoeren, stroemeOffen } from "@/server/lauf-ereignisse";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Zustand eines Laufs fuer die Aktualisierung alle zehn Sekunden (#013).
|
||||
* Der Zustand eines Laufs – als Strom oder als einzelne Antwort (#013, #033).
|
||||
*
|
||||
* **Route Handler pruefen selbst.** Die Huelle unter `src/app/(app)/layout.tsx`
|
||||
* deckt sie nicht ab — sie liegt in einem anderen Zweig des Baums, und der Proxy
|
||||
* sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was drinsteht (CLAUDE.md).
|
||||
* sieht nur, **ob** ein Cookie da ist, nie was drinsteht (CLAUDE.md). Ein
|
||||
* offener Strom ist ein Leseweg wie jeder andere; geprueft wird **bevor** das
|
||||
* erste Ereignis fliesst.
|
||||
*
|
||||
* **Eine Adresse fuer beide Wege.** `EventSource` schickt
|
||||
* `Accept: text/event-stream`, sonst kommt eine gewoehnliche Anfrage — dieselbe
|
||||
* Rechtepruefung, dasselbe Lesemodell, dieselbe Nutzlast. Ein zweiter Endpunkt
|
||||
* waere eine zweite Stelle, an der jemand das Recht vergessen kann, und zwei
|
||||
* Wahrheiten, die auseinanderlaufen. Das Polling bleibt damit ein echter
|
||||
* Rueckfall und nicht ein zweiter Codepfad, den niemand mehr faehrt.
|
||||
*
|
||||
* Die Antwort enthaelt **keine Befehle**. Ein `{{generiertes_passwort}}`
|
||||
* entsteht bei jeder Aufloesung neu; alle zehn Sekunden mitgeliefert, tauschte
|
||||
* es dem Techniker das Passwort unter den Haenden weg, waehrend er es abtippt.
|
||||
* Zurueck kommen nur Status und Schrittzustaende — genau das, was zwei Browser
|
||||
* am selben Lauf voneinander wissen muessen.
|
||||
* entsteht bei jeder Aufloesung neu; mitgeliefert, tauschte es dem Techniker das
|
||||
* Passwort unter den Haenden weg, waehrend er es abtippt. Zurueck kommen nur
|
||||
* Status, Schrittzustaende und die Zahl der Kommentare und Anhaenge — genau das,
|
||||
* was zwei Browser am selben Lauf voneinander wissen muessen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Sammelfenster. Wer einen Abschnitt abschnittsweise abhakt, loest ein Dutzend
|
||||
* NOTIFY in einer Sekunde aus; ohne Fenster waere das ein Dutzend Abfragen des
|
||||
* Lesemodells je Zuschauer. 150 ms sind unter der Wahrnehmungsschwelle und
|
||||
* fassen einen Schwung zusammen.
|
||||
*/
|
||||
const SAMMELFENSTER_MS = 150;
|
||||
|
||||
export async function GET(
|
||||
_anfrage: Request,
|
||||
anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
let benutzerId: string;
|
||||
let rolle: Parameters<typeof laufZustand>[1]["rolle"];
|
||||
// Die Sitzung wird festgehalten, weil der Strom sie spaeter noch braucht:
|
||||
// `cookies()` gibt es in seinen Rueckrufen nicht mehr.
|
||||
let sitzung: Sitzung;
|
||||
try {
|
||||
const { benutzer } = await rechtErforderlich("lesen");
|
||||
benutzerId = benutzer.id;
|
||||
rolle = benutzer.rolle;
|
||||
const zugang = await rechtErforderlich("lesen");
|
||||
benutzerId = zugang.benutzer.id;
|
||||
rolle = zugang.benutzer.rolle;
|
||||
sitzung = zugang.sitzung;
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
if (fehler instanceof RechteFehler) {
|
||||
// 401 und nicht 403: der Client soll die Aktualisierung einstellen und
|
||||
@@ -34,16 +59,151 @@ export async function GET(
|
||||
}
|
||||
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
const zustand = await laufZustand(id, { id: benutzerId, rolle });
|
||||
let benutzer = { id: benutzerId, rolle };
|
||||
const zustand = await laufZustand(id, benutzer);
|
||||
if (!zustand) {
|
||||
// Nicht vorhanden und nicht sichtbar sind dieselbe Antwort – die
|
||||
// Unterscheidung waere schon eine Auskunft ueber fremde Kunden.
|
||||
return Response.json({ fehler: "Diesen Lauf gibt es nicht." }, { status: 404 });
|
||||
}
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Kein Strom gewuenscht – oder keiner mehr frei. Bei erreichter Obergrenze
|
||||
* antwortet der Handler **gewoehnlich**: `EventSource` verlangt
|
||||
* `text/event-stream`, bekommt JSON, meldet `error` und versucht es nicht
|
||||
* wieder. Der Client fuellt damit von sich aus auf Polling zurueck, ohne dass
|
||||
* es dafuer einen Sonderfall oder einen Fehlercode braucht.
|
||||
*/
|
||||
if (!willStrom(anfrage.headers.get("accept")) || stroemeOffen() >= maxStroeme()) {
|
||||
return Response.json(zustand, {
|
||||
// Nichts zwischenspeichern: die Antwort ist genau dann wertlos, wenn sie
|
||||
// aus einem Zwischenspeicher kommt.
|
||||
headers: { "Cache-Control": "no-store" },
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
const kodierer = new TextEncoder();
|
||||
let abmelden: (() => void) | undefined;
|
||||
let herzschlag: ReturnType<typeof setInterval> | undefined;
|
||||
let sammler: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
|
||||
|
||||
const strom = new ReadableStream<Uint8Array>({
|
||||
async start(steuerung) {
|
||||
let offen = true;
|
||||
|
||||
function schicken(text: string): void {
|
||||
if (!offen) return;
|
||||
try {
|
||||
steuerung.enqueue(kodierer.encode(text));
|
||||
} catch {
|
||||
// Gegenseite ist weg, bevor `abort` ankam.
|
||||
offen = false;
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
function aufraeumen(): void {
|
||||
if (!offen) return;
|
||||
offen = false;
|
||||
abmelden?.();
|
||||
if (herzschlag) clearInterval(herzschlag);
|
||||
if (sammler) clearTimeout(sammler);
|
||||
try {
|
||||
steuerung.close();
|
||||
} catch {
|
||||
// Schon geschlossen.
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
async function standSchicken(): Promise<void> {
|
||||
if (!offen) return;
|
||||
try {
|
||||
const jetzt = await laufZustand(id, benutzer);
|
||||
if (!jetzt) {
|
||||
/*
|
||||
* Lauf weg oder nicht mehr sichtbar — etwa weil jemandem der Kunde
|
||||
* entzogen wurde. Der Strom endet; der Client holt sich an der
|
||||
* gewoehnlichen Adresse die 404 und stellt ein.
|
||||
*/
|
||||
schicken(sseEreignis("ende", JSON.stringify({ grund: "nicht-sichtbar" })));
|
||||
aufraeumen();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
schicken(sseEreignis("zustand", JSON.stringify(jetzt)));
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
console.error("Zustand fuer den Strom konnte nicht gelesen werden:", fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Der erste Stand sofort, damit der Client einen Vergleichspunkt hat,
|
||||
// ohne zusaetzlich zu pollen.
|
||||
schicken(sseEreignis("zustand", JSON.stringify(zustand)));
|
||||
|
||||
try {
|
||||
abmelden = await aufLaufHoeren(id, () => {
|
||||
if (sammler) return;
|
||||
sammler = setTimeout(() => {
|
||||
sammler = undefined;
|
||||
void standSchicken();
|
||||
}, SAMMELFENSTER_MS);
|
||||
});
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
/*
|
||||
* Keine LISTEN-Verbindung zu bekommen ist kein Grund, die Seite blind
|
||||
* zu lassen: Strom beenden, der Client fuellt auf Polling zurueck.
|
||||
*/
|
||||
console.error("LISTEN fuer den Strom nicht moeglich:", fehler);
|
||||
aufraeumen();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* **Der Herzschlag prueft auch die Sitzung nach** (Reviewbefund zu #029).
|
||||
* Vorher wurde das Recht genau einmal geprueft, beim Aufbau, und das Paar
|
||||
* aus Kennung und Rolle fuer die Lebensdauer des Stroms festgehalten — ein
|
||||
* deaktiviertes Konto bekam weiter live Daten, bis jemand die Lasche
|
||||
* schloss. Die Pruefung kostet eine Abfrage je offenem Strom und
|
||||
* Herzschlag (25 s); dieselbe Abfrage macht jede gewoehnliche Anfrage
|
||||
* ohnehin.
|
||||
*
|
||||
* Eine **Herabstufung** beendet den Strom nicht, sondern engt ihn ein: die
|
||||
* neue Rolle gilt ab dem naechsten Ereignis. Das ist dieselbe Regel wie
|
||||
* „Rolle pro Anfrage aus der Datenbank“ (CLAUDE.md).
|
||||
*/
|
||||
herzschlag = setInterval(() => {
|
||||
void (async () => {
|
||||
const noch = await sitzungNochGueltig(sitzung, "lesen");
|
||||
if (!noch) {
|
||||
schicken(sseEreignis("ende", JSON.stringify({ grund: "nicht-angemeldet" })));
|
||||
aufraeumen();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
if (noch.rolle !== benutzer.rolle) benutzer = { id: benutzerId, rolle: noch.rolle };
|
||||
schicken(HERZSCHLAG);
|
||||
})();
|
||||
}, herzschlagMs());
|
||||
anfrage.signal.addEventListener("abort", aufraeumen);
|
||||
},
|
||||
|
||||
cancel() {
|
||||
abmelden?.();
|
||||
if (herzschlag) clearInterval(herzschlag);
|
||||
if (sammler) clearTimeout(sammler);
|
||||
},
|
||||
});
|
||||
|
||||
return new Response(strom, {
|
||||
headers: {
|
||||
"Content-Type": "text/event-stream; charset=utf-8",
|
||||
"Cache-Control": "no-store, no-transform",
|
||||
Connection: "keep-alive",
|
||||
/*
|
||||
* Fuer nginx: schaltet die Pufferung fuer **diese** Antwort ab, auch wenn
|
||||
* in der Konfiguration `proxy_buffering on` steht. Ohne das sammelt nginx
|
||||
* den Strom und gibt ihn erst am Ende heraus — die Seite sieht dann aus,
|
||||
* als sei sie hangen geblieben. Die Einstellung steht trotzdem in
|
||||
* `docs/betrieb/reverse-proxy.md`: diese Kopfzeile versteht nur nginx.
|
||||
*/
|
||||
"X-Accel-Buffering": "no",
|
||||
},
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,37 @@
|
||||
import { SCHEMA_ENTERPRISE, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
|
||||
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SCIM: `/ResourceTypes` (#029).
|
||||
*
|
||||
* Nur `User`. **Keine `Group`** — und das ist eine Entscheidung, nicht eine
|
||||
* Luecke: Laufzettel fuehrt keine Gruppen. Die Abteilung kommt als Attribut der
|
||||
* Person, und die Rollen kommen aus den OIDC-Gruppen beim Anmelden, nicht aus
|
||||
* einer Zuweisung. Wuerde `Group` hier stehen, schickte ein Anbieter
|
||||
* Gruppenzuweisungen, die niemand verarbeitet.
|
||||
*/
|
||||
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
const typen = [
|
||||
{
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:ResourceType"],
|
||||
id: "User",
|
||||
name: "User",
|
||||
endpoint: "/Users",
|
||||
description: "Personen, die Laufzettel als Mitarbeiter fuehrt.",
|
||||
schema: SCHEMA_USER,
|
||||
schemaExtensions: [{ schema: SCHEMA_ENTERPRISE, required: false }],
|
||||
meta: { resourceType: "ResourceType", location: `${zugang.basis}/ResourceTypes/User` },
|
||||
},
|
||||
];
|
||||
|
||||
return scimAntwort({
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse"],
|
||||
totalResults: typen.length,
|
||||
itemsPerPage: typen.length,
|
||||
startIndex: 1,
|
||||
Resources: typen,
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,89 @@
|
||||
import { SCHEMA_ENTERPRISE, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
|
||||
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SCIM: `/Schemas` (#029).
|
||||
*
|
||||
* Gemeldet werden **genau die Attribute, die Laufzettel fuehrt** — nicht der
|
||||
* ganze Standard. Ein Anbieter liest das und schickt danach nur noch, was hier
|
||||
* steht; ein zu grosszuegiges Schema fuehrt zu Feldern, die stillschweigend
|
||||
* verfallen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
function attribut(
|
||||
name: string,
|
||||
typ: "string" | "boolean" | "complex" | "reference",
|
||||
zusatz: Record<string, unknown> = {},
|
||||
): Record<string, unknown> {
|
||||
return {
|
||||
name,
|
||||
type: typ,
|
||||
multiValued: false,
|
||||
required: false,
|
||||
caseExact: false,
|
||||
mutability: "readWrite",
|
||||
returned: "default",
|
||||
uniqueness: "none",
|
||||
...zusatz,
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
const schemas = [
|
||||
{
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:Schema"],
|
||||
id: SCHEMA_USER,
|
||||
name: "User",
|
||||
description: "Eine Person, die Laufzettel als Mitarbeiter fuehrt.",
|
||||
attributes: [
|
||||
attribut("userName", "string", { required: true, uniqueness: "server" }),
|
||||
attribut("externalId", "string"),
|
||||
attribut("displayName", "string"),
|
||||
attribut("title", "string"),
|
||||
attribut("active", "boolean"),
|
||||
attribut("name", "complex", {
|
||||
subAttributes: [attribut("givenName", "string"), attribut("familyName", "string")],
|
||||
}),
|
||||
attribut("emails", "complex", {
|
||||
multiValued: true,
|
||||
subAttributes: [
|
||||
attribut("value", "string"),
|
||||
attribut("type", "string"),
|
||||
attribut("primary", "boolean"),
|
||||
],
|
||||
}),
|
||||
],
|
||||
meta: { resourceType: "Schema", location: `${zugang.basis}/Schemas/${SCHEMA_USER}` },
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:Schema"],
|
||||
id: SCHEMA_ENTERPRISE,
|
||||
name: "EnterpriseUser",
|
||||
description: "Die Erweiterung, aus der Laufzettel die Abteilung und den Vorgesetzten liest.",
|
||||
attributes: [
|
||||
attribut("department", "string"),
|
||||
/*
|
||||
* `manager` gehoert hierher, auch wenn Laufzettel daraus nur `value`
|
||||
* braucht: ein Anbieter liest dieses Schema und schickt nur, was darin
|
||||
* steht. Fehlte es, bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer — und zwar
|
||||
* ohne Fehlermeldung auf beiden Seiten.
|
||||
*/
|
||||
attribut("manager", "complex", {
|
||||
subAttributes: [attribut("value", "string"), attribut("$ref", "reference")],
|
||||
}),
|
||||
],
|
||||
meta: { resourceType: "Schema", location: `${zugang.basis}/Schemas/${SCHEMA_ENTERPRISE}` },
|
||||
},
|
||||
];
|
||||
|
||||
return scimAntwort({
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse"],
|
||||
totalResults: schemas.length,
|
||||
itemsPerPage: schemas.length,
|
||||
startIndex: 1,
|
||||
Resources: schemas,
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,45 @@
|
||||
import { SCHEMA_PATCH, SCHEMA_USER } from "@/lib/scim";
|
||||
import { quelleAusAnfrage, scimAntwort } from "@/server/scim/handler";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SCIM: `/ServiceProviderConfig` (#029).
|
||||
*
|
||||
* **Ohne diesen Endpunkt faengt Entra ID nicht an.** Er sagt, was der Anbieter
|
||||
* erwarten darf — und das Entscheidende daran sind die **Verneinungen**: `bulk`,
|
||||
* `sort` und `filter` stehen auf `false`, weil Laufzettel sie nicht kann. Ein
|
||||
* Anbieter, der sie fuer unterstuetzt haelt, schickt Anfragen, die niemand
|
||||
* beantwortet.
|
||||
*
|
||||
* `filter.supported: false` sieht dabei strenger aus, als es ist: der eine
|
||||
* Filter `userName eq "…"` wird beantwortet. Ihn hier als unterstuetzt zu
|
||||
* melden, hiesse aber, die ganze Filtersprache zu versprechen — und ein
|
||||
* Anbieter, der das glaubt, schickt `emails[type eq "work"].value co "@"`.
|
||||
*/
|
||||
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
|
||||
// Auch dieser Endpunkt verlangt ein Token: er verraet, dass hier ein
|
||||
// SCIM-Dienst laeuft, und das muss nicht jeder wissen.
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
return scimAntwort({
|
||||
schemas: ["urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:ServiceProviderConfig"],
|
||||
documentationUri: "https://git.wilde-server.de/florian.wilde/Laufzettel",
|
||||
patch: { supported: true },
|
||||
bulk: { supported: false, maxOperations: 0, maxPayloadSize: 0 },
|
||||
filter: { supported: false, maxResults: 200 },
|
||||
changePassword: { supported: false },
|
||||
sort: { supported: false },
|
||||
etag: { supported: false },
|
||||
authenticationSchemes: [
|
||||
{
|
||||
type: "oauthbearertoken",
|
||||
name: "OAuth Bearer Token",
|
||||
description: "Ein Token je Verzeichnisquelle, in Laufzettel erzeugt und einmal angezeigt.",
|
||||
primary: true,
|
||||
},
|
||||
],
|
||||
meta: { resourceType: "ServiceProviderConfig", location: `${zugang.basis}/ServiceProviderConfig` },
|
||||
// Nur zur Orientierung: welche Schemas dieser Dienst kennt.
|
||||
...{ _schemas: [SCHEMA_USER, SCHEMA_PATCH] },
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,130 @@
|
||||
import { benutzerLesen, patchAnwenden, patchLesen, personDarstellen } from "@/lib/scim";
|
||||
import { alsScimAntwort, quelleAusAnfrage, rumpfLesen, scimAntwort, scimFehler } from "@/server/scim/handler";
|
||||
import { personAendern, personDeaktivieren, personHolen, type ScimFehler } from "@/server/services/scim";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SCIM: `/Users/{id}` (#029).
|
||||
*
|
||||
* Vier Verben, und das wichtigste ist `DELETE`: es **deaktiviert**. An einer
|
||||
* Person haengen Laeufe und Geraete; geloescht wird in diesem Projekt nichts.
|
||||
* Der Anbieter bekommt `204` und haelt sie damit fuer entfernt — aus seiner
|
||||
* Sicht richtig, denn sie wird ihm nicht mehr zugewiesen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export async function GET(
|
||||
anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
const person = await personHolen(zugang.quelle, id);
|
||||
if (!person) return scimFehler(404, "Diese Person gibt es in dieser Quelle nicht.");
|
||||
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function PUT(
|
||||
anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
/*
|
||||
* `PUT` ersetzt die Darstellung vollstaendig: ein Feld, das nicht mitkommt,
|
||||
* wird geleert. Genau das steht im gelesenen Rumpf, deshalb geht er
|
||||
* unveraendert an den Dienst.
|
||||
*/
|
||||
const person = await personAendern(zugang.quelle, id, benutzerLesen(gelesen.rumpf));
|
||||
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function PATCH(
|
||||
anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
const schritte = patchLesen(gelesen.rumpf);
|
||||
if (!schritte) {
|
||||
return scimFehler(
|
||||
400,
|
||||
"Der Rumpf ist keine PatchOp-Anfrage: erwartet wird „Operations“ mit op add, replace oder remove.",
|
||||
"invalidSyntax",
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
const vorhanden = await personHolen(zugang.quelle, id);
|
||||
if (!vorhanden) return scimFehler(404, "Diese Person gibt es in dieser Quelle nicht.");
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Gepatcht wird auf dem **vorhandenen** Stand, nicht auf einer leeren
|
||||
* Eingabe: ein `PATCH` auf `active` darf die uebrigen Felder nicht leeren.
|
||||
* Was danach herauskommt, ist der vollstaendige Zielzustand — ein `null`
|
||||
* darin ist eine Leerung und keine Luecke, und so liest der Dienst es auch.
|
||||
*/
|
||||
const { eingabe, uebergangen } = patchAnwenden(schritte, {
|
||||
externeId: vorhanden.externeId,
|
||||
upn: vorhanden.upn,
|
||||
vorname: vorhanden.vorname,
|
||||
nachname: vorhanden.nachname,
|
||||
anzeigename: vorhanden.anzeigename,
|
||||
mail: vorhanden.mail,
|
||||
abteilung: vorhanden.abteilung,
|
||||
titel: vorhanden.titel,
|
||||
aktiv: vorhanden.aktiv,
|
||||
vorgesetzterScimId: vorhanden.vorgesetzterId,
|
||||
});
|
||||
|
||||
if (uebergangen.length > 0) {
|
||||
/*
|
||||
* Uebergangene Pfade sind kein Fehler — Anbieter schicken Felder, die
|
||||
* Laufzettel nicht fuehrt. Ins Protokoll des Prozesses gehoeren sie
|
||||
* trotzdem: sonst sucht beim naechsten „warum steht das nicht drin“
|
||||
* jemand an der falschen Stelle.
|
||||
*/
|
||||
console.info(`SCIM-PATCH: übergangene Pfade: ${uebergangen.join(", ")}`);
|
||||
}
|
||||
|
||||
const person = await personAendern(zugang.quelle, id, eingabe);
|
||||
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis));
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function DELETE(
|
||||
anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ id: string }> },
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const { id } = await params;
|
||||
await personDeaktivieren(zugang.quelle, id);
|
||||
// 204 ohne Rumpf – und die Zeile bleibt, siehe Kopfkommentar.
|
||||
return new Response(null, { status: 204, headers: { "Cache-Control": "no-store" } });
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler as ScimFehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,61 @@
|
||||
import { benutzerLesen, benutzernameAusFilter, listeDarstellen, personDarstellen } from "@/lib/scim";
|
||||
import { alsScimAntwort, quelleAusAnfrage, rumpfLesen, scimAntwort, scimFehler } from "@/server/scim/handler";
|
||||
import { personAnlegen, personenSuchen } from "@/server/services/scim";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SCIM: `/Users` (#029).
|
||||
*
|
||||
* `GET` mit dem Filter `userName eq "…"` ist die Frage, die ein Anbieter **vor
|
||||
* jedem Anlegen** stellt. `POST` legt an.
|
||||
*
|
||||
* Dieser Handler prueft sein Token selbst — die Huelle unter `(app)` liegt hier
|
||||
* nicht darueber, und der Proxy laesst `/api/scim` ohne Cookie durch
|
||||
* (CLAUDE.md).
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export async function GET(anfrage: Request): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const filter = new URL(anfrage.url).searchParams.get("filter");
|
||||
const gesucht = benutzernameAusFilter(filter);
|
||||
|
||||
if (gesucht === null) {
|
||||
/*
|
||||
* Ein Filter, den wir nicht verstehen, wird **abgewiesen** und nicht
|
||||
* ignoriert. Ihn zu ignorieren hiesse, alle Personen zu liefern — und der
|
||||
* Anbieter schloesse daraus, die gesuchte sei darunter. Er legte sie dann
|
||||
* nicht an.
|
||||
*/
|
||||
return scimFehler(
|
||||
400,
|
||||
`Von diesem Endpunkt wird nur der Filter userName eq "…" unterstützt, nicht „${filter}“.`,
|
||||
"invalidFilter",
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
const personen = await personenSuchen(zugang.quelle, gesucht);
|
||||
return scimAntwort(listeDarstellen(personen, zugang.basis));
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function POST(anfrage: Request): Promise<Response> {
|
||||
const zugang = await quelleAusAnfrage(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in zugang) return zugang.antwort;
|
||||
|
||||
const gelesen = await rumpfLesen(anfrage);
|
||||
if ("antwort" in gelesen) return gelesen.antwort;
|
||||
|
||||
try {
|
||||
const person = await personAnlegen(zugang.quelle, benutzerLesen(gelesen.rumpf));
|
||||
// 201 mit `Location`, wie RFC 7644 es verlangt.
|
||||
return scimAntwort(personDarstellen(person, zugang.basis), 201, {
|
||||
Location: `${zugang.basis}/Users/${person.id}`,
|
||||
});
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsScimAntwort(fehler);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,236 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useActionState } from "react";
|
||||
import { Mail, Send, Webhook } from "lucide-react";
|
||||
import { Button } from "@/components/ui/button";
|
||||
import { FELD } from "@/lib/formular";
|
||||
import {
|
||||
meldungenSpeichernAktion,
|
||||
testmailAktion,
|
||||
type AktionsErgebnis,
|
||||
} from "@/server/actions/benachrichtigungen";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* SMTP und Webhook einrichten (#034).
|
||||
*
|
||||
* Zwei Dinge sind hier bewusst:
|
||||
*
|
||||
* 1. **Ein gesetztes Passwort wird nie angezeigt**, nur dass es eines gibt. Das
|
||||
* Feld bleibt leer, und leer heisst „unverändert lassen“ — sonst loeschte
|
||||
* jedes Speichern der uebrigen Felder das Passwort mit.
|
||||
* 2. **Die Testmail ist ein eigenes Formular** und geht direkt hinaus, nicht
|
||||
* ueber die Warteschlange. Ein Knopf, der „eingereiht“ meldet und den Fehler
|
||||
* eine Minute spaeter woanders zeigt, prueft nichts.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export type MeldungsWerte = {
|
||||
readonly smtpHost: string;
|
||||
readonly smtpPort: string;
|
||||
readonly smtpTls: boolean;
|
||||
readonly smtpBenutzer: string;
|
||||
readonly smtpAbsender: string;
|
||||
readonly smtpPasswortGesetzt: boolean;
|
||||
readonly webhookUrl: string;
|
||||
readonly webhookGeheimnisGesetzt: boolean;
|
||||
/** Ohne `APP_URL` traegt keine Meldung einen brauchbaren Link. */
|
||||
readonly appUrlFehlt: boolean;
|
||||
readonly eigeneMail: string;
|
||||
};
|
||||
|
||||
function Rueckmeldung({ ergebnis }: { ergebnis: AktionsErgebnis }) {
|
||||
if (ergebnis.fehler) {
|
||||
return (
|
||||
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
|
||||
{ergebnis.fehler}
|
||||
</p>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
if (ergebnis.erfolg) {
|
||||
return (
|
||||
<p role="status" className="max-w-prose text-sm text-erledigt">
|
||||
{ergebnis.erfolg}
|
||||
</p>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
return null;
|
||||
}
|
||||
|
||||
export function BenachrichtigungenFormular({ werte }: { werte: MeldungsWerte }) {
|
||||
const [ergebnis, aktion, laeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(meldungenSpeichernAktion, {});
|
||||
const [testErgebnis, testAktion, testLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
|
||||
testmailAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-8">
|
||||
<section>
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-baseline gap-3">
|
||||
<h2 className="flex items-center gap-2 text-lg font-semibold">
|
||||
<Mail className="size-[18px] text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
Benachrichtigungen
|
||||
</h2>
|
||||
</div>
|
||||
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Vier Anlässe gehen hinaus: ein Lauf wird jemandem <strong>zugewiesen</strong>, ein Lauf ist{" "}
|
||||
<strong>überfällig</strong>, ein Lauf wird <strong>abgeschlossen</strong>, und ein{" "}
|
||||
<strong>Verzeichnisabgleich schlägt fehl</strong>. Die Nachricht enthält Titel, Status und einen
|
||||
Link — <strong>keine Schrittinhalte</strong>, und damit auch kein erzeugtes Passwort.
|
||||
</p>
|
||||
{werte.appUrlFehlt ? (
|
||||
<p role="alert" className="mb-4 max-w-prose text-sm text-faellig">
|
||||
<code className="mono">APP_URL</code> ist nicht gesetzt. Die Meldungen gehen trotzdem hinaus, aber
|
||||
der Link darin führt nirgendwohin.
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
<form action={aktion} className="flex flex-col gap-8">
|
||||
<section>
|
||||
<h3 className="text-sm font-semibold">SMTP</h3>
|
||||
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Ohne Host geht keine Mail hinaus — die Webhook-Zustellung unten funktioniert davon unabhängig.
|
||||
</p>
|
||||
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Host</span>
|
||||
<input
|
||||
name="smtpHost"
|
||||
defaultValue={werte.smtpHost}
|
||||
placeholder="mail.firma.de"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Port</span>
|
||||
<input
|
||||
name="smtpPort"
|
||||
defaultValue={werte.smtpPort}
|
||||
inputMode="numeric"
|
||||
placeholder="587"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Benutzer</span>
|
||||
<input
|
||||
name="smtpBenutzer"
|
||||
defaultValue={werte.smtpBenutzer}
|
||||
autoComplete="off"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">
|
||||
Passwort
|
||||
{werte.smtpPasswortGesetzt ? (
|
||||
<span className="ml-2 text-xs">(gesetzt — leer lassen, um es zu behalten)</span>
|
||||
) : null}
|
||||
</span>
|
||||
<input
|
||||
name="smtpPasswort"
|
||||
type="password"
|
||||
autoComplete="new-password"
|
||||
placeholder={werte.smtpPasswortGesetzt ? "unverändert" : ""}
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Absender</span>
|
||||
<input
|
||||
name="smtpAbsender"
|
||||
defaultValue={werte.smtpAbsender}
|
||||
placeholder="laufzettel@firma.de"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex min-h-11 items-center gap-3 self-end text-sm md:min-h-10">
|
||||
<input
|
||||
type="checkbox"
|
||||
name="smtpTls"
|
||||
value="an"
|
||||
defaultChecked={werte.smtpTls}
|
||||
className="size-4 accent-akzent"
|
||||
/>
|
||||
<span>
|
||||
TLS verlangen
|
||||
<span className="block text-xs text-nebentext">
|
||||
Port 465 verschlüsselt von Anfang an, 587 per StartTLS.
|
||||
</span>
|
||||
</span>
|
||||
</label>
|
||||
</div>
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
<section>
|
||||
<h3 className="flex items-center gap-2 text-sm font-semibold">
|
||||
<Webhook className="size-4 text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
Webhook
|
||||
</h3>
|
||||
<p className="mt-1 mb-4 max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Dieselben vier Anlässe als <code className="mono">POST</code> mit JSON. Mit Geheimnis trägt jede
|
||||
Anfrage eine HMAC-SHA256-Signatur im Kopf <code className="mono">X-Laufzettel-Signatur</code>; wie
|
||||
sie nachzurechnen ist, steht in <code className="mono">docs/betrieb/benachrichtigungen.md</code>.
|
||||
</p>
|
||||
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Adresse</span>
|
||||
<input
|
||||
name="webhookUrl"
|
||||
defaultValue={werte.webhookUrl}
|
||||
placeholder="https://hook.firma.de/laufzettel"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">
|
||||
Geheimnis
|
||||
{werte.webhookGeheimnisGesetzt ? (
|
||||
<span className="ml-2 text-xs">(gesetzt — leer lassen, um es zu behalten)</span>
|
||||
) : null}
|
||||
</span>
|
||||
<input
|
||||
name="webhookGeheimnis"
|
||||
type="password"
|
||||
autoComplete="new-password"
|
||||
placeholder={werte.webhookGeheimnisGesetzt ? "unverändert" : "ohne Signatur"}
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
</div>
|
||||
</section>
|
||||
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-center gap-4">
|
||||
{/*
|
||||
* Eigene Beschriftung, nicht bloss „Speichern“: auf dieser Seite gibt
|
||||
* es zwei Formulare, und zwei gleich benannte Knoepfe sind fuer einen
|
||||
* Menschen genauso verwirrend wie fuer einen Test.
|
||||
*/}
|
||||
<Button type="submit" disabled={laeuft}>
|
||||
{laeuft ? "Wird gespeichert …" : "Benachrichtigungen speichern"}
|
||||
</Button>
|
||||
<Rueckmeldung ergebnis={ergebnis} />
|
||||
</div>
|
||||
</form>
|
||||
|
||||
<form action={testAktion} className="flex flex-col gap-3 border-t border-linie pt-6">
|
||||
<h3 className="text-sm font-semibold">Testmail</h3>
|
||||
<p className="max-w-prose text-sm text-nebentext">
|
||||
Geht <strong>direkt</strong> hinaus, nicht über die Warteschlange — ein Fehler erscheint deshalb
|
||||
sofort und im Klartext. Gespeichert sein muss der Zugang vorher.
|
||||
</p>
|
||||
<div className="flex flex-wrap items-end gap-3">
|
||||
<label className="flex max-w-md flex-1 flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">An</span>
|
||||
<input name="an" type="email" defaultValue={werte.eigeneMail} className={FELD} />
|
||||
</label>
|
||||
<Button type="submit" variant="secondary" disabled={testLaeuft}>
|
||||
<Send className="size-4" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{testLaeuft ? "Wird geschickt …" : "Testmail schicken"}
|
||||
</Button>
|
||||
</div>
|
||||
<Rueckmeldung ergebnis={testErgebnis} />
|
||||
</form>
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
@@ -1,6 +1,7 @@
|
||||
import { Check, CircleSlash, Square, TriangleAlert, type LucideIcon } from "lucide-react";
|
||||
import { LaufStatus, SchrittZustand } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
import { Wortmarke } from "@/components/wortmarke";
|
||||
import { groesseText, istBild } from "@/lib/anhaenge";
|
||||
import type { DruckAbschnitt, DruckKopf, DruckSchritt, LaufZumDrucken } from "@/server/queries/druck";
|
||||
import type { KommentarZeile } from "@/server/queries/laeufe";
|
||||
|
||||
@@ -173,6 +174,51 @@ function Kommentare({ kommentare }: { kommentare: readonly KommentarZeile[] }) {
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Anhaenge auf dem Ausdruck (#032).
|
||||
*
|
||||
* Bilder als Miniatur, ein PDF nur als Zeile — ein eingebettetes PDF liesse sich
|
||||
* auf Papier ohnehin nicht ansehen. Die Datei kommt ueber ihre Adresse, nicht
|
||||
* eingebettet: der Ausdruck entsteht im Browser des Benutzers, und dessen
|
||||
* Sitzung laesst den Abruf ohnehin pruefen.
|
||||
*/
|
||||
function Anhaenge({ anhaenge }: { anhaenge: DruckSchritt["anhaenge"] }) {
|
||||
if (anhaenge.length === 0) return null;
|
||||
const bilder = anhaenge.filter((anhang) => istBild(anhang.medientyp));
|
||||
const dateien = anhaenge.filter((anhang) => !istBild(anhang.medientyp));
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="mt-2 flex flex-col gap-1">
|
||||
{bilder.length > 0 ? (
|
||||
<ul className="flex flex-wrap gap-2">
|
||||
{bilder.map((anhang) => (
|
||||
<li key={anhang.id} className="flex flex-col items-start gap-0.5">
|
||||
{/* Ohne next/image: der Optimierer holte die Datei erneut und ohne
|
||||
Rechteprüfung. */}
|
||||
{/* eslint-disable-next-line @next/next/no-img-element */}
|
||||
<img
|
||||
src={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
|
||||
alt={anhang.dateiname}
|
||||
className="h-24 w-auto rounded border border-linie object-contain"
|
||||
/>
|
||||
<span className="max-w-32 truncate text-[10px] text-nebentext">{anhang.dateiname}</span>
|
||||
</li>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
) : null}
|
||||
{dateien.length > 0 ? (
|
||||
<ul className="flex flex-col gap-0.5">
|
||||
{dateien.map((anhang) => (
|
||||
<li key={anhang.id} className="text-xs text-nebentext">
|
||||
Anhang: {anhang.dateiname} ({groesseText(anhang.groesse)})
|
||||
</li>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
function Schritt({ schritt }: { schritt: DruckSchritt }) {
|
||||
const Symbol = ZUSTAND_SYMBOL[schritt.zustand];
|
||||
return (
|
||||
@@ -204,6 +250,7 @@ function Schritt({ schritt }: { schritt: DruckSchritt }) {
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
<Anhaenge anhaenge={schritt.anhaenge} />
|
||||
<Kommentare kommentare={schritt.kommentare} />
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -4,6 +4,7 @@ import {
|
||||
Building2,
|
||||
FileText,
|
||||
LayoutDashboard,
|
||||
Laptop,
|
||||
ListChecks,
|
||||
LogOut,
|
||||
Menu,
|
||||
@@ -33,6 +34,7 @@ const SYMBOLE: Record<string, LucideIcon> = {
|
||||
Building2,
|
||||
Archive,
|
||||
Settings,
|
||||
Laptop,
|
||||
};
|
||||
|
||||
function NavListe({ modus, aktiv, rolle }: { modus: Betriebsmodus; aktiv: string; rolle?: Rolle }) {
|
||||
@@ -184,6 +186,15 @@ export function Huelle({
|
||||
aktiv?: string;
|
||||
benutzer?: AngemeldeterBenutzer;
|
||||
}) {
|
||||
/*
|
||||
* Scannen setzt voraus, dass man mit dem Gefundenen etwas tun darf. Ein
|
||||
* `MITARBEITER` darf das nicht (#035) — ihm den Knopf zu zeigen hiesse, ihn
|
||||
* auf eine Seite zu schicken, die ihn abweist. `lesen` ist dabei das richtige
|
||||
* Recht und nicht `geraeteBearbeiten`: ein LESER darf das gescannte Geraet
|
||||
* ansehen, nur nichts aendern.
|
||||
*/
|
||||
const darfScannen = benutzer ? darf(benutzer.rolle, "lesen") : false;
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="min-h-dvh md:flex">
|
||||
{/* Handy: Kopfzeile mit Menue */}
|
||||
@@ -191,7 +202,7 @@ export function Huelle({
|
||||
<div className="flex items-center gap-3 px-4 py-3">
|
||||
<Bildmarke className="size-6 shrink-0 text-akzent" />
|
||||
<Wortmarke className="text-lg" />
|
||||
<ScannenKnopf className="ml-auto" />
|
||||
{darfScannen ? <ScannenKnopf className="ml-auto" /> : null}
|
||||
<details className="relative">
|
||||
<summary
|
||||
className="flex size-11 cursor-pointer list-none items-center justify-center rounded-pille text-nebentext"
|
||||
@@ -217,7 +228,7 @@ export function Huelle({
|
||||
<Bildmarke className="size-7 shrink-0 text-akzent" />
|
||||
<Wortmarke className="text-xl" />
|
||||
</Link>
|
||||
<ScannenKnopf className="mb-6" />
|
||||
{darfScannen ? <ScannenKnopf className="mb-6" /> : null}
|
||||
<nav aria-label="Hauptnavigation">
|
||||
<NavListe modus={modus} aktiv={aktiv} rolle={benutzer?.rolle} />
|
||||
</nav>
|
||||
|
||||
@@ -1,11 +1,13 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useActionState, useState } from "react";
|
||||
import { Archive, CheckCircle2, Link2, PlayCircle, Undo2 } from "lucide-react";
|
||||
import { Archive, CheckCircle2, Link2, PlayCircle, ShieldCheck, Undo2 } from "lucide-react";
|
||||
import {
|
||||
abschnittNichtZutreffendAktion,
|
||||
kommentarHinzufuegenAktion,
|
||||
laufAbschliessenAktion,
|
||||
laufFreigebenAktion,
|
||||
laufZurueckweisenAktion,
|
||||
laufArchivierenAktion,
|
||||
laufMitAdKontoVerknuepfenAktion,
|
||||
laufOeffnenAktion,
|
||||
@@ -93,6 +95,107 @@ export function LaufAbschliessen({ laufId, offen }: { laufId: string; offen: num
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Freigeben und Zurueckweisen (#040).
|
||||
*
|
||||
* **Eine Komponente fuer beides**, weil es dieselbe Entscheidung ist: der
|
||||
* Freigebende sieht den Lauf an und sagt ja oder nein. Zwei getrennte Karten
|
||||
* haetten dieselbe Notiz zweimal.
|
||||
*
|
||||
* Die Notiz ist bei der Freigabe freiwillig und bei der Zurueckweisung Pflicht —
|
||||
* geprueft wird das in der Server Action und im Dienst, nicht hier: eine Regel,
|
||||
* die nur das Formular kennt, gilt nicht fuer den naechsten Aufrufer.
|
||||
*/
|
||||
export function LaufFreigabe({
|
||||
laufId,
|
||||
bereitsFreigegeben,
|
||||
letzteNotiz,
|
||||
}: {
|
||||
laufId: string;
|
||||
bereitsFreigegeben: boolean;
|
||||
/** Die letzte Begruendung – nach einer Zurueckweisung steht sie hier. */
|
||||
letzteNotiz: string | null;
|
||||
}) {
|
||||
const [freigabe, freigeben, freigabeLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
|
||||
laufFreigebenAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
const [rueckweisung, zurueckweisen, rueckweisungLaeuft] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
|
||||
laufZurueckweisenAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
const [notiz, setzeNotiz] = useState("");
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-3 rounded-karte border border-linie bg-flaeche p-4">
|
||||
<p className="flex items-start gap-2 text-sm">
|
||||
<ShieldCheck className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
{bereitsFreigegeben ? (
|
||||
<>Dieser Lauf ist freigegeben. Zurückweisen nimmt die Freigabe wieder zurück.</>
|
||||
) : (
|
||||
<>
|
||||
Dieser Lauf verlangt eine <strong>Freigabe durch einen Zweiten</strong>. Wer daran gearbeitet
|
||||
hat, kann sie nicht erteilen.
|
||||
</>
|
||||
)}
|
||||
</span>
|
||||
</p>
|
||||
|
||||
{letzteNotiz ? (
|
||||
<p className="max-w-prose rounded-karte bg-flaeche-hoch p-3 text-sm text-nebentext">
|
||||
Letzte Begründung: {letzteNotiz}
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Begründung (bei einer Zurückweisung Pflicht)</span>
|
||||
<textarea
|
||||
name="notiz"
|
||||
rows={2}
|
||||
value={notiz}
|
||||
onChange={(ereignis) => setzeNotiz(ereignis.target.value)}
|
||||
className={`${FELD} py-2`}
|
||||
placeholder="Prüfsumme fehlt im Protokoll"
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
|
||||
<div className="flex flex-wrap gap-2">
|
||||
{bereitsFreigegeben ? null : (
|
||||
<form action={freigeben}>
|
||||
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
|
||||
<input type="hidden" name="notiz" value={notiz} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
disabled={freigabeLaeuft || rueckweisungLaeuft}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
<ShieldCheck className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{freigabeLaeuft ? "Wird freigegeben …" : "Freigeben"}
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
<form action={zurueckweisen}>
|
||||
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
|
||||
<input type="hidden" name="notiz" value={notiz} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
disabled={freigabeLaeuft || rueckweisungLaeuft}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-5 text-sm text-nebentext hover:text-text disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
<Undo2 className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{rueckweisungLaeuft ? "Wird zurückgewiesen …" : "Zurückweisen"}
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<Meldung ergebnis={freigabe} />
|
||||
<Meldung ergebnis={rueckweisung} />
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Archivieren – die zweite, ausdrueckliche Handlung.
|
||||
*
|
||||
|
||||
@@ -1,34 +1,45 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useEffect, useRef, useState } from "react";
|
||||
import { useCallback, useEffect, useRef, useState } from "react";
|
||||
import { useRouter } from "next/navigation";
|
||||
import { RefreshCw } from "lucide-react";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Holt alle zehn Sekunden den Zustand des Laufs (#013).
|
||||
* Haelt die Abarbeitungsansicht aktuell (#013, Strom seit #033).
|
||||
*
|
||||
* Damit sehen zwei Browser am selben Lauf die Arbeit des anderen — der Fall aus
|
||||
* dem Auftrag: zwei Techniker teilen sich ein Onboarding.
|
||||
*
|
||||
* Vier Entscheidungen stecken darin:
|
||||
* **Seit #033 ueber einen Strom**, nicht mehr alle zehn Sekunden. Die Datenbank
|
||||
* meldet die Aenderung, der Server schiebt sie weiter, und der Haken des
|
||||
* Kollegen steht in unter einer Sekunde auf dem anderen Schirm statt nach bis zu
|
||||
* zehn. Das Polling bleibt als **Rueckfall** — an derselben Adresse, mit
|
||||
* derselben Nutzlast.
|
||||
*
|
||||
* Fuenf Entscheidungen stecken darin:
|
||||
*
|
||||
* 1. **Pause bei verstecktem Tab.** Ein Lauf bleibt oft stundenlang offen im
|
||||
* Hintergrund; ohne Pause waeren das 360 Abfragen je Stunde und Tab, fuer
|
||||
* niemanden.
|
||||
* Hintergrund. Der Strom wird dabei **geschlossen**, nicht nur ignoriert:
|
||||
* eine offene Verbindung je Hintergrundlasche ist genau das, was die
|
||||
* Obergrenze im Handler verhindern soll.
|
||||
* 2. **`router.refresh()` statt eigener Zustandsverwaltung.** Die Seite ist eine
|
||||
* Server-Komponente; ein Neuladen ihrer Daten ist genau das, was gebraucht
|
||||
* wird, und es gibt keine zweite Wahrheit im Browser. Aktualisiert wird nur,
|
||||
* wenn sich wirklich etwas geaendert hat — sonst wuerde die Seite alle zehn
|
||||
* Sekunden neu rendern und dabei Eingaben verlieren, an denen jemand tippt.
|
||||
* wenn sich wirklich etwas geaendert hat — sonst wuerde die Seite bei jedem
|
||||
* Ereignis neu rendern und dabei Eingaben verlieren, an denen jemand tippt.
|
||||
* 3. **Steht ein generiertes Passwort auf der Seite, wird nicht von selbst
|
||||
* neu geladen**, sondern gefragt. Das Passwort entsteht bei jedem Aufbau der
|
||||
* Seite neu; ein Neuladen im Hintergrund tauschte es dem Techniker zwischen
|
||||
* Lesen und Einfuegen aus. Die Antwort des Pollings traegt deshalb keine
|
||||
* Befehle (siehe `laufZustand`) — und diese Zusage waere nichts wert, wenn
|
||||
* das Polling stattdessen die ganze Seite neu bauen liesse.
|
||||
* Lesen und Einfuegen aus. Die Nutzlast traegt deshalb keine Befehle (siehe
|
||||
* `laufZustand`) — und diese Zusage waere nichts wert, wenn die
|
||||
* Aktualisierung stattdessen die ganze Seite neu bauen liesse.
|
||||
* 4. **Abbruch bei 401 und 404.** Eine abgelaufene Anmeldung oder ein
|
||||
* verschwundener Lauf sind kein Grund weiterzufragen.
|
||||
* 5. **Der Rueckfall wird einmal gemeldet, nicht bei jedem Versuch.** Sonst
|
||||
* schreibt eine Seite hinter einem puffernden Proxy im Minutentakt dieselbe
|
||||
* Zeile ins Protokoll der Konsole.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was ein geaenderter Zustand ausloesen soll.
|
||||
*
|
||||
@@ -40,6 +51,22 @@ export function reaktionAufAenderung(passwortSichtbar: boolean): "neu-laden" | "
|
||||
return passwortSichtbar ? "fragen" : "neu-laden";
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** `EventSource.CLOSED`, ohne im Test ein `EventSource` zu brauchen. */
|
||||
export const STROM_GESCHLOSSEN = 2;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ist ein Fehler am Strom das Ende – oder nur eine Unterbrechung?
|
||||
*
|
||||
* `EventSource` verbindet sich nach einem Abbruch **selbst** wieder; dann steht
|
||||
* `readyState` auf `CONNECTING`, und zurueckzufallen waere verfruehtes Aufgeben.
|
||||
* Endgueltig ist nur `CLOSED` — so antwortet der Browser etwa, wenn die Antwort
|
||||
* nicht `text/event-stream` ist. Genau das schickt der Handler bei erreichter
|
||||
* Obergrenze, und genau dann soll gepollt werden.
|
||||
*/
|
||||
export function sollZurueckfallen(readyState: number): boolean {
|
||||
return readyState === STROM_GESCHLOSSEN;
|
||||
}
|
||||
|
||||
export function LaufAktualisierung({
|
||||
laufId,
|
||||
passwortSichtbar = false,
|
||||
@@ -57,29 +84,46 @@ export function LaufAktualisierung({
|
||||
const letzterStand = useRef<string | null>(null);
|
||||
const [neues, setzeNeues] = useState(false);
|
||||
|
||||
useEffect(() => {
|
||||
let abgebrochen = false;
|
||||
let zeitgeber: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
|
||||
|
||||
async function holen(): Promise<void> {
|
||||
if (abgebrochen || document.visibilityState === "hidden") {
|
||||
plane();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
try {
|
||||
const antwort = await fetch(`/api/laeufe/${laufId}/zustand`, { cache: "no-store" });
|
||||
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
|
||||
abgebrochen = true;
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
if (antwort.ok) {
|
||||
const stand = JSON.stringify(await antwort.json());
|
||||
/**
|
||||
* Ein gelesener Stand: vergleichen, und nur bei echter Aenderung reagieren.
|
||||
*
|
||||
* Dieselbe Stelle fuer Strom und Polling. Waere der Vergleich zweimal
|
||||
* geschrieben, koennten die beiden Wege unterschiedlich reagieren — und der
|
||||
* Rueckfall waere dann kein Rueckfall, sondern ein zweites Verhalten.
|
||||
*/
|
||||
const standVerarbeiten = useCallback(
|
||||
(stand: string): void => {
|
||||
if (letzterStand.current !== null && letzterStand.current !== stand) {
|
||||
if (reaktionAufAenderung(passwortSichtbar) === "fragen") setzeNeues(true);
|
||||
else router.refresh();
|
||||
}
|
||||
letzterStand.current = stand;
|
||||
},
|
||||
[passwortSichtbar, router],
|
||||
);
|
||||
|
||||
useEffect(() => {
|
||||
const adresse = `/api/laeufe/${laufId}/zustand`;
|
||||
let eingestellt = false;
|
||||
let quelle: EventSource | undefined;
|
||||
let zeitgeber: ReturnType<typeof setTimeout> | undefined;
|
||||
let polltJetzt = false;
|
||||
let rueckfallGemeldet = false;
|
||||
|
||||
/* ---------------- Polling: der Rueckfall ---------------- */
|
||||
|
||||
async function holen(): Promise<void> {
|
||||
if (eingestellt || document.visibilityState === "hidden") {
|
||||
plane();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
try {
|
||||
const antwort = await fetch(adresse, { cache: "no-store" });
|
||||
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
|
||||
eingestellt = true;
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
if (antwort.ok) standVerarbeiten(JSON.stringify(await antwort.json()));
|
||||
} catch {
|
||||
// Netz weg, Rechner im Standby: einfach beim naechsten Mal wieder.
|
||||
}
|
||||
@@ -87,23 +131,99 @@ export function LaufAktualisierung({
|
||||
}
|
||||
|
||||
function plane(): void {
|
||||
if (abgebrochen) return;
|
||||
if (eingestellt || !polltJetzt) return;
|
||||
zeitgeber = setTimeout(() => void holen(), 10_000);
|
||||
}
|
||||
|
||||
function aufPollingUmstellen(grund: string): void {
|
||||
if (eingestellt || polltJetzt) return;
|
||||
polltJetzt = true;
|
||||
stromSchliessen();
|
||||
if (!rueckfallGemeldet) {
|
||||
rueckfallGemeldet = true;
|
||||
// Einmal, nicht bei jedem Versuch – siehe Kopfkommentar.
|
||||
console.info(`Live-Aktualisierung nicht moeglich (${grund}), es wird gepollt.`);
|
||||
}
|
||||
void holen();
|
||||
// Kommt der Tab zurueck, sofort fragen statt bis zu zehn Sekunden zu warten.
|
||||
const beiSichtbarkeit = () => {
|
||||
if (document.visibilityState === "visible") void holen();
|
||||
}
|
||||
|
||||
/* ---------------- Strom: der Normalfall ---------------- */
|
||||
|
||||
function stromSchliessen(): void {
|
||||
quelle?.close();
|
||||
quelle = undefined;
|
||||
}
|
||||
|
||||
function stromOeffnen(): void {
|
||||
if (eingestellt || polltJetzt || quelle || typeof EventSource === "undefined") return;
|
||||
const neu = new EventSource(adresse);
|
||||
quelle = neu;
|
||||
|
||||
neu.addEventListener("zustand", (ereignis) => {
|
||||
standVerarbeiten((ereignis as MessageEvent<string>).data);
|
||||
});
|
||||
|
||||
// Der Server sagt, dass es nichts mehr zu sehen gibt – nicht weiterfragen.
|
||||
neu.addEventListener("ende", () => {
|
||||
eingestellt = true;
|
||||
stromSchliessen();
|
||||
});
|
||||
|
||||
neu.addEventListener("error", () => {
|
||||
if (sollZurueckfallen(neu.readyState)) aufPollingUmstellen("Strom geschlossen");
|
||||
// Sonst: `EventSource` verbindet selbst wieder, hier ist nichts zu tun.
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
/* ---------------- Sichtbarkeit ---------------- */
|
||||
|
||||
const beiSichtbarkeit = (): void => {
|
||||
if (eingestellt) return;
|
||||
if (document.visibilityState === "hidden") {
|
||||
// Verbindung wirklich freigeben, nicht bloss ignorieren.
|
||||
stromSchliessen();
|
||||
if (zeitgeber) clearTimeout(zeitgeber);
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
/*
|
||||
* Zurueck im Vordergrund: erst den Stand holen, dann wieder zuhoeren.
|
||||
* Waehrend die Lasche weg war, kam keine Meldung an — ohne diesen Abruf
|
||||
* stuende der alte Stand da, bis das naechste Mal jemand etwas aendert.
|
||||
*/
|
||||
if (polltJetzt) void holen();
|
||||
else {
|
||||
stromOeffnen();
|
||||
void einmalHolen();
|
||||
}
|
||||
};
|
||||
|
||||
/** Ein einzelner Abruf, ohne das Polling einzuschalten. */
|
||||
async function einmalHolen(): Promise<void> {
|
||||
try {
|
||||
const antwort = await fetch(adresse, { cache: "no-store" });
|
||||
if (antwort.status === 401 || antwort.status === 404) {
|
||||
eingestellt = true;
|
||||
stromSchliessen();
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
if (antwort.ok) standVerarbeiten(JSON.stringify(await antwort.json()));
|
||||
} catch {
|
||||
// Der Strom liefert den Stand ohnehin gleich mit.
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (typeof EventSource === "undefined") aufPollingUmstellen("kein EventSource");
|
||||
else stromOeffnen();
|
||||
|
||||
document.addEventListener("visibilitychange", beiSichtbarkeit);
|
||||
|
||||
return () => {
|
||||
abgebrochen = true;
|
||||
eingestellt = true;
|
||||
stromSchliessen();
|
||||
if (zeitgeber) clearTimeout(zeitgeber);
|
||||
document.removeEventListener("visibilitychange", beiSichtbarkeit);
|
||||
};
|
||||
}, [laufId, router, passwortSichtbar]);
|
||||
}, [laufId, standVerarbeiten]);
|
||||
|
||||
// Ohne Passwort auf der Seite ist die Wirkung unsichtbar: sie erneuert sich.
|
||||
if (!neues) return null;
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,170 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useActionState, useRef, useState } from "react";
|
||||
import { Camera, FileText, Paperclip, X } from "lucide-react";
|
||||
import { ERLAUBTE_MEDIENTYPEN, groesseText, istBild, maxGroesseBytes } from "@/lib/anhaenge";
|
||||
import {
|
||||
anhangEntfernenAktion,
|
||||
anhangHochladenAktion,
|
||||
type AktionsErgebnis,
|
||||
} from "@/server/actions/anhaenge";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Anhaenge eines Schritts (#032).
|
||||
*
|
||||
* Zwei Wege zum Anhaengen, weil zwei Geraete gemeint sind: **Foto** oeffnet am
|
||||
* Handy direkt die Kamera (`capture="environment"`), **Datei** den Dateiwaehler.
|
||||
* Am Rechner tun beide dasselbe — dort gibt es keine Kamera-App, und der Browser
|
||||
* zeigt in beiden Faellen den Waehler.
|
||||
*
|
||||
* Abgeschickt wird sofort nach der Wahl, ohne zweiten Knopf: ein Foto, das man
|
||||
* gerade gemacht hat, will man nicht noch bestaetigen. Ein eigener
|
||||
* „Hochladen“-Knopf waere der Schritt, den man vergisst.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export type SchrittAnhang = {
|
||||
readonly id: string;
|
||||
readonly dateiname: string;
|
||||
readonly medientyp: string;
|
||||
readonly groesse: number;
|
||||
readonly erstelltVon: string | null;
|
||||
};
|
||||
|
||||
export function SchrittAnhaenge({
|
||||
laufId,
|
||||
vorlagenSchrittId,
|
||||
anhaenge,
|
||||
lesend,
|
||||
}: {
|
||||
laufId: string;
|
||||
vorlagenSchrittId: string;
|
||||
anhaenge: readonly SchrittAnhang[];
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
}) {
|
||||
const [hochladen, hochladenAktion, laedt] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(
|
||||
anhangHochladenAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
const [entfernen, entfernenAktion] = useActionState<AktionsErgebnis, FormData>(anhangEntfernenAktion, {});
|
||||
const formular = useRef<HTMLFormElement>(null);
|
||||
const [zuGross, setzeZuGross] = useState<string | null>(null);
|
||||
|
||||
function gewaehlt(ereignis: React.ChangeEvent<HTMLInputElement>): void {
|
||||
const datei = ereignis.target.files?.[0];
|
||||
if (!datei) return;
|
||||
/*
|
||||
* Die Groesse schon hier pruefen. Sonst wandern bei einem Fehlgriff 200 MB
|
||||
* durch die Leitung, nur damit der Server sie ablehnt — am Handy im
|
||||
* Mobilfunk ist das der Unterschied zwischen einer Meldung und einer
|
||||
* Minute Warten. Dienst und Action pruefen es trotzdem noch einmal.
|
||||
*/
|
||||
if (datei.size > maxGroesseBytes()) {
|
||||
setzeZuGross(
|
||||
`„${datei.name}“ ist ${groesseText(datei.size)} groß. Erlaubt sind höchstens ` +
|
||||
`${groesseText(maxGroesseBytes())}.`,
|
||||
);
|
||||
ereignis.target.value = "";
|
||||
return;
|
||||
}
|
||||
setzeZuGross(null);
|
||||
formular.current?.requestSubmit();
|
||||
}
|
||||
|
||||
const meldung = zuGross ?? hochladen.fehler ?? entfernen.fehler;
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-2">
|
||||
{anhaenge.length > 0 ? (
|
||||
<ul className="flex flex-wrap gap-2">
|
||||
{anhaenge.map((anhang) => (
|
||||
<li key={anhang.id} className="flex flex-col gap-1">
|
||||
<a
|
||||
href={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
|
||||
target="_blank"
|
||||
rel="noreferrer"
|
||||
title={`${anhang.dateiname} · ${groesseText(anhang.groesse)}${
|
||||
anhang.erstelltVon ? ` · ${anhang.erstelltVon}` : ""
|
||||
}`}
|
||||
className="flex items-center gap-2 rounded-karte border border-linie bg-flaeche-hoch p-1.5"
|
||||
>
|
||||
{istBild(anhang.medientyp) ? (
|
||||
// Das Bild selbst als Miniatur – ohne next/image, weil der
|
||||
// Optimierer die Datei erneut und ohne Rechteprüfung holen
|
||||
// würde.
|
||||
// eslint-disable-next-line @next/next/no-img-element
|
||||
<img
|
||||
src={`/api/anhaenge/${anhang.id}`}
|
||||
alt={anhang.dateiname}
|
||||
className="size-14 rounded object-cover"
|
||||
/>
|
||||
) : (
|
||||
<span className="flex size-14 items-center justify-center rounded bg-flaeche">
|
||||
<FileText className="size-6 text-nebentext" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
</span>
|
||||
)}
|
||||
<span className="flex min-w-0 max-w-40 flex-col text-xs">
|
||||
<span className="truncate">{anhang.dateiname}</span>
|
||||
<span className="text-nebentext">{groesseText(anhang.groesse)}</span>
|
||||
</span>
|
||||
</a>
|
||||
{lesend ? null : (
|
||||
<form action={entfernenAktion}>
|
||||
<input type="hidden" name="anhangId" value={anhang.id} />
|
||||
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
aria-label={`${anhang.dateiname} entfernen`}
|
||||
className="flex min-h-11 items-center gap-1 text-xs text-nebentext hover:text-fehler md:min-h-8"
|
||||
>
|
||||
<X className="size-3.5" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
entfernen
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
)}
|
||||
</li>
|
||||
))}
|
||||
</ul>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{lesend ? null : (
|
||||
<form ref={formular} action={hochladenAktion} className="flex flex-wrap items-center gap-2">
|
||||
<input type="hidden" name="laufId" value={laufId} />
|
||||
<input type="hidden" name="vorlagenSchrittId" value={vorlagenSchrittId} />
|
||||
|
||||
<label className="flex min-h-11 cursor-pointer items-center gap-1.5 rounded-pille border border-linie px-3 text-sm text-nebentext hover:bg-flaeche-hoch hover:text-text md:min-h-9">
|
||||
<Camera className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
Foto
|
||||
<input
|
||||
type="file"
|
||||
name="datei"
|
||||
accept={ERLAUBTE_MEDIENTYPEN.join(",")}
|
||||
capture="environment"
|
||||
onChange={gewaehlt}
|
||||
className="sr-only"
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
|
||||
<label className="flex min-h-11 cursor-pointer items-center gap-1.5 rounded-pille border border-linie px-3 text-sm text-nebentext hover:bg-flaeche-hoch hover:text-text md:min-h-9">
|
||||
<Paperclip className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
Datei
|
||||
<input
|
||||
type="file"
|
||||
name="datei"
|
||||
accept={ERLAUBTE_MEDIENTYPEN.join(",")}
|
||||
onChange={gewaehlt}
|
||||
className="sr-only"
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
|
||||
{laedt ? <span className="text-sm text-nebentext">wird hochgeladen …</span> : null}
|
||||
</form>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
{meldung ? (
|
||||
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
|
||||
{meldung}
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
@@ -5,8 +5,10 @@ import { KeyRound, Save, Server, ShieldAlert, ShieldCheck } from "lucide-react";
|
||||
import { FELD, KAESTCHEN } from "@/lib/formular";
|
||||
import {
|
||||
AD_ZUORDNUNG,
|
||||
GRAPH_ZUORDNUNG,
|
||||
INTERVALL_HOECHSTENS,
|
||||
INTERVALL_MINDESTENS,
|
||||
QUELLEN_ART_TEXT,
|
||||
ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG,
|
||||
ZUORDNUNGS_FELDER,
|
||||
} from "@/lib/verzeichnis";
|
||||
@@ -36,6 +38,22 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
const [zuordnungOffen, setzeZuordnungOffen] = useState(false);
|
||||
const [adresse, setzeAdresse] = useState(quelle?.url ?? "");
|
||||
const klartext = adresse.trim().startsWith("ldap://");
|
||||
/*
|
||||
* Die Art ist beim Anlegen waehlbar und beim Bearbeiten **fest** (#028): an
|
||||
* ihr haengt, was die dauerhafte Kennung bedeutet, und nach einem Wechsel
|
||||
* wuerde kein Mitarbeiter wiedererkannt. Der Dienst weist einen Wechsel
|
||||
* ohnehin ab; hier gibt es ihn gar nicht erst zur Auswahl.
|
||||
*/
|
||||
const [art, setzeArt] = useState<"LDAP" | "GRAPH" | "SCIM">(quelle?.art ?? "LDAP");
|
||||
const istGraph = art === "GRAPH";
|
||||
/*
|
||||
* SCIM ist die Art ohne Zugangsdaten: Laufzettel verbindet sich nicht, es wird
|
||||
* beliefert (#029). Deshalb faellt hier alles weg, was zum Holen gehoert —
|
||||
* Adresse, Geheimnis, Filter, Zeitplan und die Attributzuordnung. Letztere
|
||||
* bestimmt bei einem Push der Anbieter, sie steht in RFC 7643.
|
||||
*/
|
||||
const istScim = art === "SCIM";
|
||||
const istLdap = art === "LDAP";
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<form action={aktion} className="flex flex-col gap-4">
|
||||
@@ -52,6 +70,116 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
|
||||
{bearbeiten ? (
|
||||
<>
|
||||
<input type="hidden" name="art" value={art} />
|
||||
<p className="text-sm text-nebentext">
|
||||
Art: <strong className="text-text">{QUELLEN_ART_TEXT[art]}</strong> — sie lässt sich nicht ändern.
|
||||
Daran hängt, was die dauerhafte Kennung bedeutet; nach einem Wechsel würde kein Mitarbeiter
|
||||
wiedererkannt.
|
||||
</p>
|
||||
</>
|
||||
) : (
|
||||
<fieldset className="flex flex-col gap-2 text-sm">
|
||||
<legend className="mb-1 text-nebentext">Art</legend>
|
||||
{(
|
||||
[
|
||||
{
|
||||
wert: "LDAP" as const,
|
||||
titel: "LDAP",
|
||||
text: "Ein lokales Active Directory oder ein anderes LDAP-Verzeichnis.",
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
wert: "GRAPH" as const,
|
||||
titel: "Microsoft Graph",
|
||||
text: "Entra ID (Microsoft 365). Für Häuser ohne lokales AD.",
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
wert: "SCIM" as const,
|
||||
titel: "SCIM (wird geliefert)",
|
||||
text:
|
||||
"Der Anbieter schickt Änderungen, sobald sie dort entstehen — authentik, Entra ID, Okta. " +
|
||||
"Laufzettel holt dabei nichts ab und braucht keine Zugangsdaten.",
|
||||
},
|
||||
] satisfies readonly { wert: "LDAP" | "GRAPH" | "SCIM"; titel: string; text: string }[]
|
||||
).map((wahl) => (
|
||||
<label
|
||||
key={wahl.wert}
|
||||
className="flex min-h-11 cursor-pointer items-start gap-3 rounded-karte border border-linie p-3 md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
<input
|
||||
type="radio"
|
||||
name="art"
|
||||
value={wahl.wert}
|
||||
checked={art === wahl.wert}
|
||||
onChange={() => setzeArt(wahl.wert)}
|
||||
className="mt-0.5 size-4 accent-akzent"
|
||||
/>
|
||||
<span>
|
||||
<span className="font-medium">{wahl.titel}</span>
|
||||
<span className="block text-xs text-nebentext">{wahl.text}</span>
|
||||
</span>
|
||||
</label>
|
||||
))}
|
||||
</fieldset>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
{istGraph ? (
|
||||
<>
|
||||
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Mandanten-ID</span>
|
||||
<input
|
||||
name="tenantId"
|
||||
defaultValue={quelle?.tenantId ?? ""}
|
||||
required
|
||||
placeholder="contoso.onmicrosoft.com oder die GUID"
|
||||
className={`${FELD} mono`}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Anwendungs-ID</span>
|
||||
<input
|
||||
name="clientId"
|
||||
defaultValue={quelle?.clientId ?? ""}
|
||||
required
|
||||
placeholder="GUID der App-Registrierung"
|
||||
className={`${FELD} mono`}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
</div>
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor="quelle-secret" className="flex items-center gap-2 text-nebentext">
|
||||
<KeyRound className="size-4" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
Client-Secret
|
||||
</label>
|
||||
<input
|
||||
id="quelle-secret"
|
||||
name="clientSecret"
|
||||
type="password"
|
||||
autoComplete="new-password"
|
||||
aria-describedby="quelle-secret-hinweis"
|
||||
placeholder={quelle?.clientSecretVorhanden ? "unverändert lassen" : ""}
|
||||
required={!bearbeiten}
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
<span id="quelle-secret-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
|
||||
{quelle?.clientSecretVorhanden
|
||||
? "Leer lassen behält das gespeicherte Geheimnis."
|
||||
: "Wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt."}
|
||||
</span>
|
||||
</div>
|
||||
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
|
||||
Die App-Registrierung braucht die <strong>Anwendungsberechtigung</strong>{" "}
|
||||
<span className="mono">User.Read.All</span> mit Administratoreinwilligung. Wie das eingerichtet
|
||||
wird, steht in <span className="mono">docs/betrieb/entra-id.md</span>. Entra ID kennt keine OU,
|
||||
deshalb bleibt <span className="mono">{"{{ou}}"}</span> bei dieser Art leer.
|
||||
</p>
|
||||
</>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{istLdap ? (
|
||||
<>
|
||||
{/*
|
||||
* Die Erklärung steht **außerhalb** des `label` und hängt über
|
||||
* `aria-describedby` am Feld. Im `label` wäre sie Teil des Feldnamens:
|
||||
@@ -74,9 +202,9 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
className={`${FELD} mono`}
|
||||
/>
|
||||
<span id="quelle-url-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
|
||||
Drei Formen: <span className="mono">ldaps://</span> (verschlüsselt ab dem ersten Byte, die richtige
|
||||
Wahl), <span className="mono">ldap+starttls://</span> (unverschlüsselt verbunden und dann
|
||||
hochgestuft) und <span className="mono">ldap://</span>.
|
||||
Drei Formen: <span className="mono">ldaps://</span> (verschlüsselt ab dem ersten Byte, die
|
||||
richtige Wahl), <span className="mono">ldap+starttls://</span> (unverschlüsselt verbunden und
|
||||
dann hochgestuft) und <span className="mono">ldap://</span>.
|
||||
</span>
|
||||
{klartext ? (
|
||||
/*
|
||||
@@ -86,8 +214,8 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
<span role="status" className="flex items-start gap-2 text-xs text-faellig">
|
||||
<ShieldAlert className="mt-0.5 size-3.5 shrink-0" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
Mit <span className="mono">ldap://</span> geht auch das Bind-Passwort im Klartext über das Netz.
|
||||
Für ein Dienstkonto im Active Directory ist das keine gute Idee.
|
||||
Mit <span className="mono">ldap://</span> geht auch das Bind-Passwort im Klartext über das
|
||||
Netz. Für ein Dienstkonto im Active Directory ist das keine gute Idee.
|
||||
</span>
|
||||
</span>
|
||||
) : null}
|
||||
@@ -150,11 +278,42 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
className={`${FELD} mono`}
|
||||
/>
|
||||
<span id="quelle-filter-hinweis" className="text-xs text-nebentext">
|
||||
Leer lassen nimmt den Standard: aktive Personenkonten. Er schließt deaktivierte Konten aus — wer aus
|
||||
dem Ergebnis verschwindet, wird hier deaktiviert und nie gelöscht.
|
||||
Leer lassen nimmt den Standard: aktive Personenkonten. Er schließt deaktivierte Konten aus — wer
|
||||
aus dem Ergebnis verschwindet, wird hier deaktiviert und nie gelöscht.
|
||||
</span>
|
||||
</div>
|
||||
</>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{istScim ? (
|
||||
<>
|
||||
{/*
|
||||
* Das Intervall gilt fuer SCIM nicht — es wird nichts geholt. Es geht
|
||||
* trotzdem mit, weil die Spalte einen Wert braucht; sichtbar waere es
|
||||
* eine Einstellung, die nichts tut.
|
||||
*/}
|
||||
<input
|
||||
type="hidden"
|
||||
name="abgleichIntervallMinuten"
|
||||
value={quelle?.abgleichIntervallMinuten ?? 60}
|
||||
/>
|
||||
<label className="flex min-h-11 items-center gap-2 text-sm text-nebentext md:min-h-10">
|
||||
<input
|
||||
type="checkbox"
|
||||
name="aktiv"
|
||||
value="1"
|
||||
defaultChecked={quelle?.aktiv ?? false}
|
||||
className={KAESTCHEN}
|
||||
/>
|
||||
Zustellungen annehmen
|
||||
</label>
|
||||
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
|
||||
Ohne Haken antwortet der Endpunkt mit <span className="mono">401</span>, auch mit gültigem Token —
|
||||
so lässt sich eine Quelle stilllegen, ohne das Token beim Anbieter zu löschen. Das Token selbst
|
||||
erzeugst du nach dem Speichern an der Quelle.
|
||||
</p>
|
||||
</>
|
||||
) : (
|
||||
<div className="grid gap-4 sm:grid-cols-2">
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Abgleich alle … Minuten</span>
|
||||
@@ -178,6 +337,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
Nach Zeitplan abgleichen
|
||||
</label>
|
||||
</div>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Die Attributzuordnung ist einklappbar, aber vollständig da. Vorher stand
|
||||
@@ -185,6 +345,21 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
* OpenLDAP anbindet, ändert einzelne Zeilen“, und genau das ging über die
|
||||
* Oberfläche nicht (Reviewbefund zu #016).
|
||||
*/}
|
||||
{istScim ? (
|
||||
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
|
||||
Eine Attributzuordnung gibt es hier nicht: bei SCIM bestimmt der Anbieter die Feldnamen, und sie
|
||||
stehen in RFC 7643 fest. Abteilung und Titel kommen aus der Erweiterung{" "}
|
||||
<span className="mono">enterprise:2.0:User</span>; eine OU kennt SCIM nicht, deshalb bleibt{" "}
|
||||
<span className="mono">{"{{ou}}"}</span> bei dieser Art leer.
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Bei SCIM gar nicht gerendert und nicht nur verborgen: ein verstecktes
|
||||
* Feld wird mitgeschickt, und dann staende in der Datenbank eine
|
||||
* Zuordnung, die nie etwas bedeutet.
|
||||
*/}
|
||||
{istScim ? null : (
|
||||
<details open={zuordnungOffen} onToggle={(e) => setzeZuordnungOffen(e.currentTarget.open)}>
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
|
||||
Attributzuordnung anpassen
|
||||
@@ -200,7 +375,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
<input
|
||||
name={`attr.${feld}`}
|
||||
defaultValue={quelle?.attributZuordnung[feld] ?? AD_ZUORDNUNG[feld]}
|
||||
placeholder={AD_ZUORDNUNG[feld]}
|
||||
placeholder={(istGraph ? GRAPH_ZUORDNUNG : AD_ZUORDNUNG)[feld]}
|
||||
className={`${FELD} mono`}
|
||||
/>
|
||||
</label>
|
||||
@@ -211,7 +386,13 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
Abgleich eine Person wieder. Ein anderer Wert legt beim nächsten Lauf alle neu an.
|
||||
</p>
|
||||
</details>
|
||||
)}
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Ein eigenes CA-Zertifikat gilt nur fuer LDAP – Graph laeuft ueber
|
||||
* oeffentliches TLS, und bei SCIM baut Laufzettel keine Verbindung auf.
|
||||
*/}
|
||||
{istLdap ? (
|
||||
<details open={zertifikatOffen} onToggle={(e) => setzeZertifikatOffen(e.currentTarget.open)}>
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
|
||||
Eigenes CA-Zertifikat hinterlegen
|
||||
@@ -254,6 +435,7 @@ export function QuelleFormular({ quelle }: { quelle?: QuellenSicht }) {
|
||||
</label>
|
||||
) : null}
|
||||
</details>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{ergebnis.fehler ? (
|
||||
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,181 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useActionState, useState } from "react";
|
||||
import { Check, Copy, KeyRound, ShieldAlert, Trash2 } from "lucide-react";
|
||||
import {
|
||||
scimTokenErzeugenAktion,
|
||||
scimTokenWiderrufenAktion,
|
||||
type TokenErgebnis,
|
||||
} from "@/server/actions/verzeichnis";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Das SCIM-Token einer Quelle: erzeugen, einmal zeigen, widerrufen (#029).
|
||||
*
|
||||
* **Einmal zeigen ist die ganze Schwierigkeit.** Das Token steht in der
|
||||
* Datenbank nur als argon2-Hash, es gibt also keinen zweiten Weg, es anzusehen —
|
||||
* und das ist Absicht, denn es ist der einzige Mandantenbeweis, den eine
|
||||
* Zustellung mitbringt. Wer es verliert, erzeugt ein neues; das alte gilt dann
|
||||
* nicht mehr.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb steht es hier vollständig und auswählbar da und nicht nur hinter einem
|
||||
* Kopier-Knopf: ohne Recht auf die Zwischenablage wäre es sonst unerreichbar,
|
||||
* und eine zweite Anzeige gibt es nicht.
|
||||
*/
|
||||
export function ScimToken({
|
||||
quelleId,
|
||||
vorhanden,
|
||||
gesetztAm,
|
||||
letzteZustellungAm,
|
||||
}: {
|
||||
quelleId: string;
|
||||
vorhanden: boolean;
|
||||
gesetztAm: Date | null;
|
||||
letzteZustellungAm: Date | null;
|
||||
}) {
|
||||
const [erzeugt, erzeugen, erzeugtLaeuft] = useActionState<TokenErgebnis, FormData>(
|
||||
scimTokenErzeugenAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
const [widerrufen, widerrufenAktion, widerrufenLaeuft] = useActionState<TokenErgebnis, FormData>(
|
||||
scimTokenWiderrufenAktion,
|
||||
{},
|
||||
);
|
||||
const [kopiert, setzeKopiert] = useState(false);
|
||||
|
||||
const zeitpunkt = new Intl.DateTimeFormat("de-DE", {
|
||||
day: "2-digit",
|
||||
month: "2-digit",
|
||||
year: "numeric",
|
||||
hour: "2-digit",
|
||||
minute: "2-digit",
|
||||
});
|
||||
|
||||
async function kopieren(wert: string) {
|
||||
try {
|
||||
await navigator.clipboard.writeText(wert);
|
||||
setzeKopiert(true);
|
||||
window.setTimeout(() => setzeKopiert(false), 2000);
|
||||
} catch {
|
||||
setzeKopiert(false);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-3">
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1 text-sm">
|
||||
<p className="flex flex-wrap items-center gap-2">
|
||||
<KeyRound className="size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{vorhanden ? (
|
||||
<span className="text-nebentext">
|
||||
Ein Token gilt{gesetztAm ? <> seit {zeitpunkt.format(gesetztAm)}</> : null}.
|
||||
</span>
|
||||
) : (
|
||||
<span className="text-nebentext">
|
||||
Kein Token. Ohne eines antwortet der Endpunkt auf jede Zustellung mit{" "}
|
||||
<span className="mono">401</span>.
|
||||
</span>
|
||||
)}
|
||||
</p>
|
||||
{/*
|
||||
* „Letzte Zustellung“ sitzt hier, wo bei LDAP „Verbindung testen“ steht —
|
||||
* es ist die Auskunft, die an deren Stelle tritt. Bei einem Push gibt es
|
||||
* nichts zu testen: ob die Einrichtung stimmt, zeigt erst die erste
|
||||
* Zustellung.
|
||||
*/}
|
||||
<p className="text-nebentext">
|
||||
{letzteZustellungAm ? (
|
||||
<>Letzte Zustellung am {zeitpunkt.format(letzteZustellungAm)}.</>
|
||||
) : (
|
||||
<>
|
||||
Noch keine Zustellung angekommen. Trag das Token beim Anbieter ein und weise dort eine Person zu
|
||||
— danach steht hier der Zeitpunkt.
|
||||
</>
|
||||
)}
|
||||
</p>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
* Das Token steht nur in dieser einen Antwort. Ein Neuladen der Seite
|
||||
* nimmt es mit, und es kommt nicht wieder — deshalb der Hinweis daneben
|
||||
* und nicht darunter.
|
||||
*/}
|
||||
{erzeugt.token ? (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-2 rounded-karte border border-akzent bg-akzent-flaeche p-3">
|
||||
<p className="flex items-start gap-2 text-sm text-text">
|
||||
<ShieldAlert className="mt-0.5 size-4 shrink-0 text-akzent" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
Kopier es jetzt. Es ist nur hier zu sehen — gespeichert wird es als Hash, und ein zweites
|
||||
Ansehen gibt es nicht.
|
||||
</span>
|
||||
</p>
|
||||
<code className="mono rounded-karte bg-grund p-3 text-xs break-all text-text select-all">
|
||||
{erzeugt.token}
|
||||
</code>
|
||||
<button
|
||||
type="button"
|
||||
onClick={() => void kopieren(erzeugt.token ?? "")}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-4 text-sm text-text md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
{kopiert ? (
|
||||
<Check className="size-[18px] text-erledigt" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
) : (
|
||||
<Copy className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
)}
|
||||
{kopiert ? "Kopiert" : "Token kopieren"}
|
||||
</button>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
<div className="flex flex-wrap gap-2">
|
||||
<form action={erzeugen}>
|
||||
<input type="hidden" name="id" value={quelleId} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
disabled={erzeugtLaeuft}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille bg-akzent px-5 text-sm font-semibold text-auf-akzent disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
<KeyRound className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{erzeugtLaeuft ? "Wird erzeugt …" : vorhanden ? "Neues Token erzeugen" : "Token erzeugen"}
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
|
||||
{vorhanden ? (
|
||||
<form action={widerrufenAktion}>
|
||||
<input type="hidden" name="id" value={quelleId} />
|
||||
<button
|
||||
type="submit"
|
||||
disabled={widerrufenLaeuft}
|
||||
className="flex min-h-11 w-fit items-center gap-2 rounded-pille border border-linie px-5 text-sm text-nebentext hover:text-text disabled:pointer-events-none disabled:opacity-40 md:min-h-10"
|
||||
>
|
||||
<Trash2 className="size-[18px]" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
{widerrufenLaeuft ? "Wird widerrufen …" : "Token widerrufen"}
|
||||
</button>
|
||||
</form>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
{vorhanden ? (
|
||||
<p className="max-w-prose text-xs text-nebentext">
|
||||
Ein neues Token ersetzt das bestehende: es gibt genau eines je Quelle. Bis es beim Anbieter
|
||||
eingetragen ist, kommen dessen Zustellungen nicht an — und werden dort als Fehler vermerkt, nicht
|
||||
verworfen.
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{[erzeugt, widerrufen].map((ergebnis, nummer) => (
|
||||
<div key={nummer}>
|
||||
{ergebnis.fehler ? (
|
||||
<p role="alert" className="max-w-prose text-sm text-fehler">
|
||||
{ergebnis.fehler}
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
{ergebnis.erfolg ? (
|
||||
<p role="status" className="max-w-prose text-sm text-erledigt">
|
||||
{ergebnis.erfolg}
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
))}
|
||||
</div>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,273 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useId } from "react";
|
||||
import { AlertTriangle, GitBranch } from "lucide-react";
|
||||
import { FELD } from "@/lib/formular";
|
||||
import {
|
||||
BEDINGUNGS_ZUSTAENDE,
|
||||
type BedingungsZustand,
|
||||
type PfadBedingung,
|
||||
VARIABLEN_OPERATOREN,
|
||||
type VariablenOperator,
|
||||
} from "@/lib/bedingungen";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Eine Bedingung an einem Abschnitt oder Schritt setzen (#039).
|
||||
*
|
||||
* **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum** — das ist die Entscheidung aus dem
|
||||
* Dienst, und sie zeigt sich hier: es gibt kein „und“, kein „oder“ und keine
|
||||
* zweite Zeile. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein
|
||||
* Formular, in dem sich beliebige Ausdrücke bauen lassen, wäre eine kleine
|
||||
* Abfragesprache — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
|
||||
* schlimmer als einer zu viel.
|
||||
*
|
||||
* **Verwiesen wird über Titel, nicht über Kennungen.** `entwurfSpeichern`
|
||||
* löscht den Entwurf und schreibt ihn neu; eine Kennung überlebte das nicht.
|
||||
* Titel sind außerdem das, was ein Redakteur ohnehin liest.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const OPERATOR_TEXT: Record<VariablenOperator, string> = {
|
||||
ist: "ist gleich",
|
||||
istNicht: "ist nicht",
|
||||
gesetzt: "ist ausgefüllt",
|
||||
leer: "ist leer",
|
||||
};
|
||||
|
||||
const ZUSTAND_TEXT: Record<BedingungsZustand, string> = {
|
||||
OFFEN: "offen",
|
||||
ERLEDIGT: "erledigt",
|
||||
NICHT_ZUTREFFEND: "nicht zutreffend",
|
||||
FEHLGESCHLAGEN: "fehlgeschlagen",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/** Ein Schritt, auf den sich eine Bedingung beziehen kann. */
|
||||
export type WaehlbarerSchritt = {
|
||||
readonly abschnitt: string;
|
||||
readonly schritt: string;
|
||||
/** Steht dieser Schritt **nach** dem bedingten Teil? Dann wird gewarnt. */
|
||||
readonly spaeter: boolean;
|
||||
};
|
||||
|
||||
export function BedingungWaehlen({
|
||||
bedingung,
|
||||
variablen,
|
||||
schritte,
|
||||
lesend,
|
||||
setzen,
|
||||
}: {
|
||||
bedingung: PfadBedingung | undefined;
|
||||
/** Die Variablen dieser Version: Schlüssel und Beschriftung. */
|
||||
variablen: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
|
||||
schritte: readonly WaehlbarerSchritt[];
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
setzen: (bedingung: PfadBedingung | undefined) => void;
|
||||
}) {
|
||||
const kennung = useId();
|
||||
const art = bedingung?.art ?? "keine";
|
||||
|
||||
/** Der gewählte Schritt, falls die Bedingung auf einen zeigt. */
|
||||
const gewaehlterSchritt =
|
||||
bedingung?.art === "schritt"
|
||||
? schritte.find(
|
||||
(eintrag) => eintrag.abschnitt === bedingung.abschnitt && eintrag.schritt === bedingung.schritt,
|
||||
)
|
||||
: undefined;
|
||||
|
||||
function artWechseln(neu: string): void {
|
||||
if (neu === "keine") return setzen(undefined);
|
||||
if (neu === "variable") {
|
||||
const erste = variablen[0];
|
||||
if (!erste) return setzen(undefined);
|
||||
return setzen({ art: "variable", schluessel: erste.schluessel, operator: "ist", wert: "" });
|
||||
}
|
||||
const erster = schritte[0];
|
||||
if (!erster) return setzen(undefined);
|
||||
return setzen({
|
||||
art: "schritt",
|
||||
abschnitt: erster.abschnitt,
|
||||
schritt: erster.schritt,
|
||||
zustaende: ["ERLEDIGT"],
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<details className="rounded-karte border border-linie">
|
||||
<summary className="flex min-h-11 cursor-pointer list-none items-center gap-2 px-3 text-sm text-nebentext hover:text-text md:min-h-10">
|
||||
<GitBranch className="size-4 shrink-0" strokeWidth={1.75} aria-hidden="true" />
|
||||
{bedingung ? "Bedingung gesetzt" : "Bedingung (optional)"}
|
||||
</summary>
|
||||
|
||||
<div className="flex flex-col gap-3 border-t border-linie p-3">
|
||||
{/*
|
||||
`htmlFor` und `id` statt eines umhuellenden `label`: der zugaengliche
|
||||
Name eines `select` im Label schluckt sonst den Text der gewaehlten
|
||||
Option mit („VariableKontotyp“). Fuer einen Screenreader ist das eine
|
||||
Bezeichnung, die sich beim Umschalten aendert — und kein Werkzeug
|
||||
findet das Feld noch ueber seinen Namen.
|
||||
*/}
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor={`${kennung}-art`} className="text-nebentext">
|
||||
Gilt
|
||||
</label>
|
||||
<select
|
||||
id={`${kennung}-art`}
|
||||
value={art}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) => artWechseln(ereignis.target.value)}
|
||||
className={FELD}
|
||||
>
|
||||
<option value="keine">immer</option>
|
||||
<option value="variable" disabled={variablen.length === 0}>
|
||||
abhängig von einer Variable
|
||||
</option>
|
||||
<option value="schritt" disabled={schritte.length === 0}>
|
||||
abhängig von einem Schritt
|
||||
</option>
|
||||
</select>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
{variablen.length === 0 && schritte.length === 0 ? (
|
||||
<p className="text-xs text-nebentext">
|
||||
Für eine Bedingung braucht die Vorlage eine Variable oder einen anderen Schritt.
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{bedingung?.art === "variable" ? (
|
||||
<div className="grid gap-3 sm:grid-cols-3">
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor={`${kennung}-variable`} className="text-nebentext">
|
||||
Variable
|
||||
</label>
|
||||
<select
|
||||
id={`${kennung}-variable`}
|
||||
value={bedingung.schluessel}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) => setzen({ ...bedingung, schluessel: ereignis.target.value })}
|
||||
className={FELD}
|
||||
>
|
||||
{variablen.map((variable) => (
|
||||
<option key={variable.schluessel} value={variable.schluessel}>
|
||||
{variable.beschriftung}
|
||||
</option>
|
||||
))}
|
||||
</select>
|
||||
</div>
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor={`${kennung}-vergleich`} className="text-nebentext">
|
||||
Vergleich
|
||||
</label>
|
||||
<select
|
||||
id={`${kennung}-vergleich`}
|
||||
value={bedingung.operator}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) =>
|
||||
setzen({ ...bedingung, operator: ereignis.target.value as VariablenOperator })
|
||||
}
|
||||
className={FELD}
|
||||
>
|
||||
{VARIABLEN_OPERATOREN.map((operator) => (
|
||||
<option key={operator} value={operator}>
|
||||
{OPERATOR_TEXT[operator]}
|
||||
</option>
|
||||
))}
|
||||
</select>
|
||||
</div>
|
||||
{/*
|
||||
Nur bei „ist“ und „ist nicht“: `gesetzt` und `leer` vergleichen mit
|
||||
nichts, und ein Feld, das nichts tut, verwirrt.
|
||||
*/}
|
||||
{bedingung.operator === "ist" || bedingung.operator === "istNicht" ? (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor={`${kennung}-wert`} className="text-nebentext">
|
||||
Wert
|
||||
</label>
|
||||
<input
|
||||
id={`${kennung}-wert`}
|
||||
value={bedingung.wert ?? ""}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) => setzen({ ...bedingung, wert: ereignis.target.value })}
|
||||
placeholder="AD"
|
||||
className={FELD}
|
||||
/>
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
|
||||
{bedingung?.art === "schritt" ? (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-3">
|
||||
<div className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<label htmlFor={`${kennung}-schritt`} className="text-nebentext">
|
||||
Schritt
|
||||
</label>
|
||||
<select
|
||||
id={`${kennung}-schritt`}
|
||||
value={`${bedingung.abschnitt}\u0000${bedingung.schritt}`}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) => {
|
||||
const [abschnitt, schritt] = ereignis.target.value.split("\u0000");
|
||||
if (abschnitt && schritt) setzen({ ...bedingung, abschnitt, schritt });
|
||||
}}
|
||||
className={FELD}
|
||||
>
|
||||
{schritte.map((eintrag) => (
|
||||
<option
|
||||
key={`${eintrag.abschnitt}\u0000${eintrag.schritt}`}
|
||||
value={`${eintrag.abschnitt}\u0000${eintrag.schritt}`}
|
||||
>
|
||||
{eintrag.abschnitt} · {eintrag.schritt}
|
||||
</option>
|
||||
))}
|
||||
</select>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<fieldset className="flex flex-col gap-2 text-sm">
|
||||
<legend className="mb-1 text-nebentext">… ist</legend>
|
||||
<div className="flex flex-wrap gap-x-4 gap-y-2">
|
||||
{BEDINGUNGS_ZUSTAENDE.map((zustand) => (
|
||||
<label key={zustand} className="flex min-h-11 items-center gap-2 md:min-h-10">
|
||||
<input
|
||||
type="checkbox"
|
||||
id={`${kennung}-${zustand}`}
|
||||
checked={bedingung.zustaende.includes(zustand)}
|
||||
disabled={lesend}
|
||||
onChange={(ereignis) => {
|
||||
const naechste = ereignis.target.checked
|
||||
? [...bedingung.zustaende, zustand]
|
||||
: bedingung.zustaende.filter((eintrag) => eintrag !== zustand);
|
||||
/*
|
||||
* Mindestens einer bleibt gesetzt: eine leere Liste wäre
|
||||
* eine Bedingung, die nie zutrifft — ein Abschnitt, der
|
||||
* für immer unsichtbar bleibt.
|
||||
*/
|
||||
if (naechste.length > 0) setzen({ ...bedingung, zustaende: naechste });
|
||||
}}
|
||||
className="size-4 accent-akzent"
|
||||
/>
|
||||
{ZUSTAND_TEXT[zustand]}
|
||||
</label>
|
||||
))}
|
||||
</div>
|
||||
</fieldset>
|
||||
|
||||
{gewaehlterSchritt?.spaeter ? (
|
||||
/*
|
||||
* Eine Warnung und kein Verbot: erlaubt ist es, nur fast immer ein
|
||||
* Versehen. Der bedingte Teil wäre zunächst unsichtbar und
|
||||
* erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat —
|
||||
* also rückwärts, und damit rechnet niemand.
|
||||
*/
|
||||
<p role="status" className="flex items-start gap-2 text-xs text-faellig">
|
||||
<AlertTriangle className="mt-0.5 size-3.5 shrink-0" strokeWidth={2} aria-hidden="true" />
|
||||
<span>
|
||||
Dieser Schritt kommt <strong>später</strong> als der bedingte Teil. Er wäre beim Abarbeiten
|
||||
zunächst unsichtbar und erschiene erst rückwärts. Meist ist ein Schritt davor gemeint.
|
||||
</span>
|
||||
</p>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
) : null}
|
||||
</div>
|
||||
</details>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
@@ -3,6 +3,7 @@
|
||||
import { useState } from "react";
|
||||
import { Blocks } from "lucide-react";
|
||||
import { AbteilungenWaehlen } from "@/components/vorlagen/abteilungen-waehlen";
|
||||
import { BedingungWaehlen } from "@/components/vorlagen/bedingung-waehlen";
|
||||
import { KlappKarte, LoeschKnopf, TextKnopf, Textfeld } from "@/components/vorlagen/editor-felder";
|
||||
import { SortierBereich, SortierZeile, VerschiebeKnoepfe } from "@/components/vorlagen/editor-sortieren";
|
||||
import { SchrittKarte } from "@/components/vorlagen/editor-schritt";
|
||||
@@ -32,6 +33,8 @@ export function AbschnittKarte({
|
||||
anzahl,
|
||||
lesend,
|
||||
abteilungen,
|
||||
variablen,
|
||||
alleSchritte,
|
||||
zuletztAngelegt,
|
||||
anfasser,
|
||||
aendern,
|
||||
@@ -48,6 +51,14 @@ export function AbschnittKarte({
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
/** Die gepflegten Abteilungsnamen – für die Einschränkung (#031). */
|
||||
abteilungen: readonly string[];
|
||||
/** Die Variablen dieser Version – für eine Bedingung (#039). */
|
||||
variablen: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
|
||||
/** Alle Schritte der Version in Abarbeitungsreihenfolge, mit laufender Nummer. */
|
||||
alleSchritte: readonly {
|
||||
readonly abschnitt: string;
|
||||
readonly schritt: string;
|
||||
readonly stelle: number;
|
||||
}[];
|
||||
/** Kennung der zuletzt angelegten Zeile — die wird aufgeklappt gezeigt. */
|
||||
zuletztAngelegt: string | null;
|
||||
anfasser: React.ReactNode;
|
||||
@@ -62,6 +73,12 @@ export function AbschnittKarte({
|
||||
const [offen, setzeOffen] = useState(true);
|
||||
const voll = abschnitt.schritte.length >= GRENZEN.schritteJeAbschnitt;
|
||||
const anzahlSchritte = abschnitt.schritte.length;
|
||||
/*
|
||||
* Die laufende Nummer des ersten Schritts dieses Abschnitts. Alles ab hier
|
||||
* gilt als „spaeter“ — der Abschnitt beginnt dort.
|
||||
*/
|
||||
const ersteStelleDiesesAbschnitts =
|
||||
alleSchritte.find((eintrag) => eintrag.abschnitt === abschnitt.titel)?.stelle ?? alleSchritte.length;
|
||||
const baustein = abschnitt.baustein;
|
||||
|
||||
return (
|
||||
@@ -159,6 +176,27 @@ export function AbschnittKarte({
|
||||
setzen={(nurFuerAbteilungen) => aendern({ nurFuerAbteilungen })}
|
||||
/>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
Die Bedingung gehoert wie die Abteilungseinschraenkung zur **Vorlage**
|
||||
und nicht zum Baustein — deshalb steht sie auch bei einem
|
||||
Baustein-Abschnitt (#039, wie #031).
|
||||
|
||||
Als „spaeter“ gilt ein Schritt, der nach dem **ersten** Schritt dieses
|
||||
Abschnitts kommt: der Abschnitt beginnt dort, und was danach steht, wuerde
|
||||
ihn rueckwaerts erscheinen lassen.
|
||||
*/}
|
||||
<BedingungWaehlen
|
||||
bedingung={abschnitt.bedingung}
|
||||
variablen={variablen}
|
||||
schritte={alleSchritte.map((eintrag) => ({
|
||||
abschnitt: eintrag.abschnitt,
|
||||
schritt: eintrag.schritt,
|
||||
spaeter: eintrag.stelle >= ersteStelleDiesesAbschnitts,
|
||||
}))}
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
setzen={(bedingung) => aendern({ bedingung })}
|
||||
/>
|
||||
|
||||
{baustein ? null : anzahlSchritte === 0 ? (
|
||||
<p className="text-sm text-nebentext">Noch kein Schritt in diesem Abschnitt.</p>
|
||||
) : (
|
||||
@@ -175,6 +213,9 @@ export function AbschnittKarte({
|
||||
<SchrittKarte
|
||||
schritt={schritt}
|
||||
index={stelle}
|
||||
variablen={variablen}
|
||||
alleSchritte={alleSchritte}
|
||||
eigeneStelle={ersteStelleDiesesAbschnitts + stelle}
|
||||
anzahl={anzahlSchritte}
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
neu={schritt.kennung === zuletztAngelegt}
|
||||
|
||||
@@ -1,6 +1,7 @@
|
||||
"use client";
|
||||
|
||||
import { useState } from "react";
|
||||
import { BedingungWaehlen } from "@/components/vorlagen/bedingung-waehlen";
|
||||
import {
|
||||
Auswahlfeld,
|
||||
Flaechenfeld,
|
||||
@@ -138,6 +139,9 @@ export function SchrittKarte({
|
||||
anzahl,
|
||||
lesend,
|
||||
neu,
|
||||
variablen,
|
||||
alleSchritte,
|
||||
eigeneStelle,
|
||||
anfasser,
|
||||
aendern,
|
||||
loeschen,
|
||||
@@ -149,6 +153,23 @@ export function SchrittKarte({
|
||||
lesend: boolean;
|
||||
/** Gerade angelegt: dann aufgeklappt, denn man will ihn ausfuellen. */
|
||||
neu: boolean;
|
||||
/**
|
||||
* Die Variablen dieser Version und alle Schritte – für eine Bedingung (#039).
|
||||
*
|
||||
* **Fehlen sie, gibt es keine Bedingung**, und das ist der Fall im
|
||||
* Baustein-Editor: ein Baustein ist wiederverwendbar, und eine Bedingung auf
|
||||
* einer Variable, die es in der Zielvorlage nicht gibt, wäre dort nicht
|
||||
* entscheidbar. Der Abschnitt, in dem er eingesetzt wird, darf eine haben; der
|
||||
* Schritt im Baustein nicht.
|
||||
*/
|
||||
variablen?: readonly { readonly schluessel: string; readonly beschriftung: string }[];
|
||||
alleSchritte?: readonly {
|
||||
readonly abschnitt: string;
|
||||
readonly schritt: string;
|
||||
readonly stelle: number;
|
||||
}[];
|
||||
/** Die laufende Nummer **dieses** Schritts – alles danach gilt als „später“. */
|
||||
eigeneStelle?: number;
|
||||
anfasser: React.ReactNode;
|
||||
aendern: (teil: Partial<EditorSchritt>) => void;
|
||||
loeschen: () => void;
|
||||
@@ -254,6 +275,26 @@ export function SchrittKarte({
|
||||
vorschlag="https://intern.example/anleitung"
|
||||
hinweis="Nur http- oder https-Adressen."
|
||||
/>
|
||||
|
||||
{/*
|
||||
Eine Bedingung **am einzelnen Schritt** (#039): sie blendet nur ihn aus,
|
||||
nicht den Abschnitt. Der eigene Schritt steht in der Liste mit; eine
|
||||
Bedingung auf sich selbst waere nie entscheidbar, und genau deshalb gilt
|
||||
er als „spaeter“ und wird angewarnt.
|
||||
*/}
|
||||
{variablen && alleSchritte ? (
|
||||
<BedingungWaehlen
|
||||
bedingung={schritt.bedingung}
|
||||
variablen={variablen}
|
||||
schritte={alleSchritte.map((eintrag) => ({
|
||||
abschnitt: eintrag.abschnitt,
|
||||
schritt: eintrag.schritt,
|
||||
spaeter: eintrag.stelle >= (eigeneStelle ?? 0),
|
||||
}))}
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
setzen={(bedingung) => aendern({ bedingung })}
|
||||
/>
|
||||
) : null}
|
||||
</KlappKarte>
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -26,6 +26,7 @@ import {
|
||||
type EditorVariable,
|
||||
} from "@/lib/editor-aufbau";
|
||||
import { unbekanntePlatzhalter } from "@/lib/platzhalter";
|
||||
import { KAESTCHEN } from "@/lib/formular";
|
||||
import { GRENZEN, type Struktur } from "@/lib/vorlagen-format";
|
||||
import { entwurfSpeichernAktion, veroeffentlichenAktion } from "@/server/actions/vorlagen";
|
||||
|
||||
@@ -52,6 +53,8 @@ export type EditorVersion = {
|
||||
/** Stand beim Laden als ISO-Zeichenkette; geht beim Speichern zurueck. */
|
||||
readonly stand: string;
|
||||
readonly aenderungsnotiz: string | null;
|
||||
/** Verlangen Laeufe dieser Version eine Freigabe (#040)? */
|
||||
readonly freigabePflicht: boolean;
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
@@ -208,6 +211,20 @@ export function Editor({
|
||||
|
||||
const abschnitteVoll = aufbau.abschnitte.length >= GRENZEN.abschnitte;
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Die Schritte, auf die eine Bedingung zeigen kann (#039) — **alle**, und zu
|
||||
* jedem die Auskunft, ob er spaeter kommt. Einmal berechnet und an jede Karte
|
||||
* gegeben: jede Karte selbst rechnen zu lassen waere dieselbe Schleife je
|
||||
* Abschnitt, und die Reihenfolge ist fuer alle dieselbe.
|
||||
*
|
||||
* Die laufende Nummer entscheidet ueber „spaeter“, nicht die Position im
|
||||
* Abschnitt: ein Schritt in Abschnitt 1 kommt vor jedem in Abschnitt 2.
|
||||
*/
|
||||
const reihenfolge = aufbau.abschnitte.flatMap((abschnitt) =>
|
||||
abschnitt.schritte.map((schritt) => ({ abschnitt: abschnitt.titel, schritt: schritt.titel })),
|
||||
);
|
||||
const waehlbareSchritte = reihenfolge.map((eintrag, stelle) => ({ ...eintrag, stelle }));
|
||||
|
||||
return (
|
||||
<div className="flex flex-col gap-6">
|
||||
<header className="flex flex-col gap-3">
|
||||
@@ -340,6 +357,8 @@ export function Editor({
|
||||
index={index}
|
||||
anzahl={aufbau.abschnitte.length}
|
||||
abteilungen={abteilungen}
|
||||
variablen={aufbau.variablen}
|
||||
alleSchritte={waehlbareSchritte}
|
||||
lesend={lesend}
|
||||
zuletztAngelegt={zuletztAngelegt}
|
||||
anfasser={anfasser}
|
||||
@@ -451,6 +470,32 @@ export function Editor({
|
||||
</p>
|
||||
<form action={veroeffentlichen} className="flex flex-col gap-3">
|
||||
<input type="hidden" name="versionId" value={version.id} />
|
||||
{/*
|
||||
**Die Freigabepflicht gehoert ans Veroeffentlichen** (#040), nicht
|
||||
ans Speichern: sie ist eine Aussage ueber die **Version**, und eine
|
||||
veroeffentlichte Version ist unveraenderlich. Ein laufender Lauf
|
||||
kann seine Regel damit nicht unter den Fuessen verlieren.
|
||||
|
||||
Vorbelegt mit dem Stand des Entwurfs — er ist beim Bearbeiten von
|
||||
der Vorversion mitgewandert.
|
||||
*/}
|
||||
<label className="flex min-h-11 items-start gap-2 text-sm md:min-h-10">
|
||||
<input
|
||||
type="checkbox"
|
||||
name="freigabePflicht"
|
||||
value="1"
|
||||
defaultChecked={version.freigabePflicht}
|
||||
className={KAESTCHEN}
|
||||
/>
|
||||
<span>
|
||||
Läufe dieser Version brauchen eine <strong>Freigabe durch einen Zweiten</strong>
|
||||
<span className="block text-xs text-nebentext">
|
||||
Wer am Lauf gearbeitet hat, kann sie nicht erteilen — auch nicht als Administrator.
|
||||
Benachrichtigt werden die Freigabeberechtigten, sobald jemand den Lauf abzuschließen
|
||||
versucht.
|
||||
</span>
|
||||
</span>
|
||||
</label>
|
||||
<label className="flex flex-col gap-1.5 text-sm">
|
||||
<span className="text-nebentext">Änderungsnotiz (optional)</span>
|
||||
<textarea
|
||||
|
||||
@@ -1,7 +1,8 @@
|
||||
/**
|
||||
* Der eine Einstiegspunkt, den Next je Server-Prozess genau einmal ruft (#016).
|
||||
*
|
||||
* Hier startet der Zeitplan des Verzeichnis-Abgleichs. Zwei Wachen davor:
|
||||
* Hier starten die beiden Zeitplaene: der Verzeichnis-Abgleich (#016) und die
|
||||
* Benachrichtigungen (#034). Zwei Wachen davor:
|
||||
*
|
||||
* - **Nur in der Node-Laufzeit.** `register` laeuft auch fuer die Edge-Laufzeit,
|
||||
* und dort gibt es weder Datenbank noch `node-cron`.
|
||||
@@ -15,4 +16,11 @@ export async function register(): Promise<void> {
|
||||
|
||||
const { zeitplanStarten } = await import("@/server/zeitplan/abgleich-plan");
|
||||
zeitplanStarten();
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* Ein eigener Zeitplan und nicht derselbe: der Mailversand darf nicht warten,
|
||||
* weil der Abgleich gerade ein grosses Verzeichnis liest.
|
||||
*/
|
||||
const { meldungsplanStarten } = await import("@/server/zeitplan/meldungs-plan");
|
||||
meldungsplanStarten();
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,111 @@
|
||||
/**
|
||||
* Grenzen und Formen der Anhaenge (#032).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei, weil beide Seiten davon lesen: der Dienst prueft damit, und
|
||||
* die Oberflaeche sagt damit **vorher**, was erlaubt ist. Stuenden die Grenzen
|
||||
* nur im Dienst, waere jede Abweisung eine Ueberraschung.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was sich anhaengen laesst: Bilder und PDF.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst eine Liste und kein Praefix-Vergleich wie `image/*`: ein Browser
|
||||
* schickt auch `image/svg+xml`, und SVG ist ein Dokument mit Skripten, das ein
|
||||
* Betrachter ausfuehrt. Ein Anhang, den jemand oeffnet, darf kein Angriffsweg
|
||||
* sein.
|
||||
*/
|
||||
export const ERLAUBTE_MEDIENTYPEN = [
|
||||
"image/jpeg",
|
||||
"image/png",
|
||||
"image/webp",
|
||||
"image/heic",
|
||||
"image/heif",
|
||||
"application/pdf",
|
||||
] as const;
|
||||
|
||||
export type Medientyp = (typeof ERLAUBTE_MEDIENTYPEN)[number];
|
||||
|
||||
/** Die Endung, unter der eine Datei auf der Platte liegt. */
|
||||
export const ENDUNG_JE_TYP: Readonly<Record<Medientyp, string>> = {
|
||||
"image/jpeg": "jpg",
|
||||
"image/png": "png",
|
||||
"image/webp": "webp",
|
||||
"image/heic": "heic",
|
||||
"image/heif": "heif",
|
||||
"application/pdf": "pdf",
|
||||
};
|
||||
|
||||
export function istErlaubterMedientyp(typ: string): typ is Medientyp {
|
||||
return (ERLAUBTE_MEDIENTYPEN as readonly string[]).includes(typ);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Bilder werden als Miniatur gezeigt, ein PDF nur als Zeile. */
|
||||
export function istBild(medientyp: string): boolean {
|
||||
return medientyp !== "application/pdf" && istErlaubterMedientyp(medientyp);
|
||||
}
|
||||
|
||||
const STANDARD_MAX_MB = 10;
|
||||
const STANDARD_JE_LAUF = 20;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Hoechstgroesse je Datei in Bytes.
|
||||
*
|
||||
* Ein Handyfoto hat heute 3–6 MB. Zehn als Vorgabe lassen Luft, ohne dass eine
|
||||
* einzelne Datei eine Sicherung sprengt. Keine serverseitige Verkleinerung:
|
||||
* sie verliert Metadaten und zieht eine Bildbibliothek ins Projekt — eine
|
||||
* ehrliche Obergrenze ist weniger Magie.
|
||||
*/
|
||||
export function maxGroesseBytes(): number {
|
||||
const roh = Number.parseInt(process.env["ANHANG_MAX_MB"]?.trim() ?? "", 10);
|
||||
const mb = Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_MAX_MB;
|
||||
return mb * 1024 * 1024;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Hoechstzahl Anhaenge je Lauf. */
|
||||
export function maxJeLauf(): number {
|
||||
const roh = Number.parseInt(process.env["ANHAENGE_JE_LAUF"]?.trim() ?? "", 10);
|
||||
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_JE_LAUF;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Wo die Dateien liegen. Ohne Angabe ein Verzeichnis im Arbeitsbaum. */
|
||||
export function anhaengePfad(): string {
|
||||
return process.env["ANHAENGE_PFAD"]?.trim() || "./daten/anhaenge";
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die eine gewaehlte Datei aus mehreren Formularfeldern desselben Namens.
|
||||
*
|
||||
* Der Schritt hat **zwei** Felder `datei` in einem Formular: „Foto“ mit
|
||||
* `capture="environment"` und „Datei“ mit dem Dateiwaehler. Abgeschickt wird
|
||||
* immer das ganze Formular, also kommen beide Felder mit — das leere als
|
||||
* `File` mit `size === 0`. `FormData.get("datei")` liefert das **erste**, und
|
||||
* das war in #032 das leere: wer „Datei“ nutzte, bekam „Keine Datei gewählt“,
|
||||
* waehrend „Foto“ ging. Gefunden erst in der Klickprobe am gebauten Stand, weil
|
||||
* kein Dienst-Test zwei Felder schickt.
|
||||
*
|
||||
* Darum hier die Regel, und zwar als reine Funktion: das **erste nicht leere**
|
||||
* Feld gewinnt, unabhaengig von der Reihenfolge im Formular.
|
||||
*/
|
||||
export function gewaehlteDatei(eintraege: readonly unknown[]): File | undefined {
|
||||
return eintraege.find((eintrag): eintrag is File => eintrag instanceof File && eintrag.size > 0);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** `4,2 MB` – fuer Meldungen und die Anzeige. */
|
||||
export function groesseText(bytes: number): string {
|
||||
if (bytes < 1024) return `${bytes} B`;
|
||||
if (bytes < 1024 * 1024) return `${Math.round(bytes / 1024)} KB`;
|
||||
return `${(bytes / (1024 * 1024)).toFixed(1).replace(".", ",")} MB`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ein Dateiname, der sich anzeigen laesst.
|
||||
*
|
||||
* Der Name vom Browser wird **nie** zum Pfad — der entsteht aus der `id`.
|
||||
* Trotzdem wird er beschnitten und von Steuerzeichen befreit: er landet in einer
|
||||
* Antwortkopfzeile und in der Oberflaeche.
|
||||
*/
|
||||
export function dateinameSaeubern(roh: string): string {
|
||||
const ohnePfad = roh.split(/[\\/]/).pop() ?? "";
|
||||
const sauber = ohnePfad.replace(/[\u0000-\u001f\u007f"]/g, "").trim();
|
||||
return (sauber || "anhang").slice(0, 200);
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,426 @@
|
||||
import { z } from "@/lib/validierung";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Bedingte Abschnitte und Schritte (#039).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei und ohne Prisma, wie `src/lib/geltende-abschnitte.ts` — und aus
|
||||
* demselben Grund: **drei Schichten** brauchen die Auswertung. Der Dienst beim
|
||||
* Schreiben eines Schrittergebnisses und beim Abschluss, die Lesemodelle der
|
||||
* Abarbeitung und der Druckansicht, und der Editor für seine Vorschau.
|
||||
*
|
||||
* ## Was eine Bedingung ist — und was sie nicht ist
|
||||
*
|
||||
* **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`, kein `oder`, keine
|
||||
* Verschachtelung. Das wäre eine kleine Abfragesprache, die im Editor niemand
|
||||
* pflegen kann — und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist
|
||||
* schlimmer als einer zu viel. Wer zwei Bedingungen braucht, nimmt zwei
|
||||
* Abschnitte oder zwei Vorlagen.
|
||||
*
|
||||
* Zwei Arten, und die Wahl entscheidet, **wann** die Antwort entsteht:
|
||||
*
|
||||
* - `variable` — hängt an einem Wert, der beim Start erfasst wird. Der echte
|
||||
* Fall: die Onboarding-Vorlage trägt beide Konto-Abschnitte, und `konto_typ`
|
||||
* sagt längst, welcher gilt.
|
||||
* - `schritt` — hängt am Zustand eines anderen Schritts derselben Version. Die
|
||||
* Antwort entsteht erst **während** der Arbeit; deshalb wird laufend
|
||||
* ausgewertet und nicht beim Start festgeschrieben wie bei #031.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
/* Form */
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Vergleiche auf einer Variable.
|
||||
*
|
||||
* `ist` und `istNicht` vergleichen als **Text**, ohne Rücksicht auf Groß- und
|
||||
* Kleinschreibung und mit getrimmten Rändern: die Werte kommen aus einem
|
||||
* Auswahlfeld oder aus einem Formular, und „AD“ ist derselbe Wert wie „ad“.
|
||||
* Ein Zahlenvergleich (`groesser`, `kleiner`) fehlt absichtlich — er hatte
|
||||
* bisher keinen Fall, und ungenutzter Code ist ungeprüfter Code.
|
||||
*/
|
||||
export const VARIABLEN_OPERATOREN = ["ist", "istNicht", "gesetzt", "leer"] as const;
|
||||
export type VariablenOperator = (typeof VARIABLEN_OPERATOREN)[number];
|
||||
|
||||
/** Die Zustände, auf die eine Schritt-Bedingung zeigen kann. */
|
||||
export const BEDINGUNGS_ZUSTAENDE = ["OFFEN", "ERLEDIGT", "NICHT_ZUTREFFEND", "FEHLGESCHLAGEN"] as const;
|
||||
export type BedingungsZustand = (typeof BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)[number];
|
||||
|
||||
const VariablenBedingungSchema = z.object({
|
||||
art: z.literal("variable"),
|
||||
schluessel: z.string().trim().min(1),
|
||||
operator: z.enum(VARIABLEN_OPERATOREN),
|
||||
/*
|
||||
* Nur bei `ist` und `istNicht` von Bedeutung. Bewusst **nicht** über
|
||||
* `discriminatedUnion` je Operator aufgeteilt: das ergäbe vier Schemas für
|
||||
* einen Unterschied, den ein `refine` in einer Zeile sagt.
|
||||
*/
|
||||
wert: z.string().optional(),
|
||||
});
|
||||
|
||||
const SchrittBedingungSchema = z.object({
|
||||
art: z.literal("schritt"),
|
||||
schrittId: z.string().trim().min(1),
|
||||
/*
|
||||
* Eine **Liste** von Zuständen, nicht einer. Das ist ein `in`-Vergleich und
|
||||
* kein verstecktes `oder`: „erledigt oder nicht zutreffend“ ist eine Frage,
|
||||
* nicht zwei. Leer wäre eine Bedingung, die nie zutrifft — deshalb mindestens
|
||||
* einer.
|
||||
*/
|
||||
zustaende: z.array(z.enum(BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)).min(1),
|
||||
});
|
||||
|
||||
export const BedingungSchema = z
|
||||
.discriminatedUnion("art", [VariablenBedingungSchema, SchrittBedingungSchema])
|
||||
.refine(
|
||||
(bedingung) =>
|
||||
bedingung.art !== "variable" ||
|
||||
(bedingung.operator !== "ist" && bedingung.operator !== "istNicht") ||
|
||||
(bedingung.wert ?? "").trim().length > 0,
|
||||
{ message: "Für „ist“ und „ist nicht“ gehört ein Wert dazu." },
|
||||
);
|
||||
|
||||
export type Bedingung = z.infer<typeof BedingungSchema>;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest eine gespeicherte Bedingung aus dem Json-Feld.
|
||||
*
|
||||
* **Nachsichtig beim Lesen**: was nicht zum Schema passt, gilt als *keine*
|
||||
* Bedingung — der Abschnitt wird dann angezeigt. Hier zu werfen hieße, dass eine
|
||||
* einzige unlesbare Zeile eine ganze Vorlage unbenutzbar macht; und die
|
||||
* Richtung, in die der Fehler dann fällt, ist die harmlose: ein Abschnitt zu
|
||||
* viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
|
||||
*
|
||||
* Dass gar nichts Unlesbares hineinkommt, hält das Schema beim **Schreiben**.
|
||||
*/
|
||||
export function bedingungLesen(roh: unknown): Bedingung | null {
|
||||
if (roh === null || roh === undefined) return null;
|
||||
const gelesen = BedingungSchema.safeParse(roh);
|
||||
return gelesen.success ? gelesen.data : null;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
/* Auswertung */
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
|
||||
/** Was zur Auswertung bekannt sein muss. */
|
||||
export type Umgebung = {
|
||||
/** Die Werte der Variablen dieses Laufs (`Lauf.variablen`). */
|
||||
readonly variablen: Readonly<Record<string, unknown>>;
|
||||
/** Der Zustand je Schritt-Kennung, soweit es ein Schrittergebnis gibt. */
|
||||
readonly zustaende: ReadonlyMap<string, BedingungsZustand>;
|
||||
};
|
||||
|
||||
function alsText(wert: unknown): string {
|
||||
if (wert === null || wert === undefined) return "";
|
||||
if (typeof wert === "string") return wert.trim();
|
||||
if (typeof wert === "number" || typeof wert === "boolean") return String(wert);
|
||||
return "";
|
||||
}
|
||||
|
||||
const gleich = (a: string, b: string): boolean =>
|
||||
a.toLocaleLowerCase("de") === b.trim().toLocaleLowerCase("de");
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Trifft diese Bedingung zu?
|
||||
*
|
||||
* `undefined` heißt **nicht entscheidbar**, und das ist nicht dasselbe wie
|
||||
* „nein“. Der Aufrufer zeigt in diesem Fall an (siehe `geltendeTeile`).
|
||||
*
|
||||
* **Der Unterschied zwischen den beiden Arten ist wichtig:**
|
||||
*
|
||||
* - Eine Bedingung auf einer Variable, die **nicht gesetzt** ist, ist bei `ist`
|
||||
* und `istNicht` nicht entscheidbar. Ein Lauf, bei dem niemand `konto_typ`
|
||||
* angegeben hat, soll **beide** Konto-Abschnitte zeigen: ausblenden hieße,
|
||||
* eine Antwort zu erfinden, die niemand gegeben hat.
|
||||
* - Eine Bedingung auf einem Schritt ist **immer** entscheidbar, sobald es den
|
||||
* Schritt gibt: jedes Schrittergebnis hat einen Zustand, und `OFFEN` ist eine
|
||||
* Antwort und keine Lücke. Ein Abschnitt, der erst nach einem erledigten
|
||||
* Schritt erscheint, ist der Sinn der Sache.
|
||||
* Nur ein Schritt, den es in diesem Lauf **gar nicht** gibt (ausgefiltert
|
||||
* durch #031, oder ein Verweis aus einer anderen Version), ist nicht
|
||||
* entscheidbar.
|
||||
*/
|
||||
export function bedingungErfuellt(bedingung: Bedingung, umgebung: Umgebung): boolean | undefined {
|
||||
if (bedingung.art === "variable") {
|
||||
const wert = alsText(umgebung.variablen[bedingung.schluessel]);
|
||||
switch (bedingung.operator) {
|
||||
case "gesetzt":
|
||||
return wert.length > 0;
|
||||
case "leer":
|
||||
return wert.length === 0;
|
||||
case "ist":
|
||||
return wert.length === 0 ? undefined : gleich(wert, bedingung.wert ?? "");
|
||||
case "istNicht":
|
||||
return wert.length === 0 ? undefined : !gleich(wert, bedingung.wert ?? "");
|
||||
default: {
|
||||
// Ein neuer Operator faellt beim Uebersetzen auf und nicht im Betrieb.
|
||||
const unbekannt: never = bedingung.operator;
|
||||
return void unbekannt as undefined;
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
const zustand = umgebung.zustaende.get(bedingung.schrittId);
|
||||
if (zustand === undefined) return undefined;
|
||||
return bedingung.zustaende.includes(zustand);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Ein Abschnitt oder Schritt, wie die Auswertung ihn braucht. */
|
||||
export type MitBedingung = {
|
||||
readonly id: string;
|
||||
readonly bedingung: unknown;
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Welche Teile gelten.
|
||||
*
|
||||
* **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Das ist die Richtung, in die der Zweifel
|
||||
* fallen soll — ein Abschnitt zu viel ist sichtbar, und jemand setzt ihn auf
|
||||
* `NICHT_ZUTREFFEND`. Ein fehlender Abschnitt fällt niemandem auf, und genau
|
||||
* das ist bei einer Checkliste der teure Fall.
|
||||
*/
|
||||
export function geltendeTeile(teile: readonly MitBedingung[], umgebung: Umgebung): readonly string[] {
|
||||
return teile
|
||||
.filter((teil) => {
|
||||
const bedingung = bedingungLesen(teil.bedingung);
|
||||
if (!bedingung) return true;
|
||||
return bedingungErfuellt(bedingung, umgebung) !== false;
|
||||
})
|
||||
.map((teil) => teil.id);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Umgebung aus einem Lauf bauen.
|
||||
*
|
||||
* Eine eigene Funktion, weil **jede** Schicht sie gleich bauen muss: aus den
|
||||
* Variablen des Laufs und den Zuständen seiner Schrittergebnisse. Zweimal
|
||||
* geschrieben lief es auseinander — dieselbe Lehre wie bei den Grenzen des
|
||||
* Abgleich-Intervalls (#016).
|
||||
*/
|
||||
export function umgebungBauen(
|
||||
variablen: unknown,
|
||||
ergebnisse: readonly {
|
||||
readonly vorlagenSchrittId: string;
|
||||
readonly zustand: string;
|
||||
}[],
|
||||
): Umgebung {
|
||||
const werte =
|
||||
typeof variablen === "object" && variablen !== null && !Array.isArray(variablen)
|
||||
? (variablen as Record<string, unknown>)
|
||||
: {};
|
||||
|
||||
const zustaende = new Map<string, BedingungsZustand>();
|
||||
for (const ergebnis of ergebnisse) {
|
||||
if ((BEDINGUNGS_ZUSTAENDE as readonly string[]).includes(ergebnis.zustand)) {
|
||||
zustaende.set(ergebnis.vorlagenSchrittId, ergebnis.zustand as BedingungsZustand);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return { variablen: werte, zustaende };
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Struktur eines Laufs, auf das Geltende eingedampft.
|
||||
*
|
||||
* **Die Reihenfolge ist nicht beliebig, und sie ist der Grund für diese
|
||||
* Funktion.** Zwei Filter wirken übereinander:
|
||||
*
|
||||
* 1. `nurGeltende` aus #031 — die Abteilungsabschnitte, **beim Start
|
||||
* festgeschrieben** in `Lauf.geltendeAbschnitte`.
|
||||
* 2. die Bedingungen von hier — **laufend** ausgewertet, weil eine Bedingung auf
|
||||
* einem Schrittergebnis erst während der Arbeit eine Antwort hat.
|
||||
*
|
||||
* Wer nur den ersten anwendet, bekommt Abschnitte, die nicht gelten; wer nur den
|
||||
* zweiten anwendet, umgeht die Abteilungsregel. Beide zusammen gehören an **eine**
|
||||
* Stelle, sonst vergisst sie eine der drei Schichten — genau wie bei #031, und
|
||||
* `tests/bedingte-laeufe.test.ts` prüft strukturell, dass keine es tut.
|
||||
*
|
||||
* Ein Abschnitt, der gilt, kann Schritte enthalten, die **nicht** gelten: eine
|
||||
* Bedingung steht an beiden.
|
||||
*/
|
||||
export function geltendeStruktur<
|
||||
S extends MitBedingung,
|
||||
A extends MitBedingung & { readonly schritte: readonly S[] },
|
||||
>(abschnitte: readonly A[], umgebung: Umgebung): readonly A[] {
|
||||
const erlaubteAbschnitte = new Set(geltendeTeile(abschnitte, umgebung));
|
||||
return abschnitte
|
||||
.filter((abschnitt) => erlaubteAbschnitte.has(abschnitt.id))
|
||||
.map((abschnitt) => {
|
||||
const erlaubteSchritte = new Set(geltendeTeile(abschnitt.schritte, umgebung));
|
||||
return {
|
||||
...abschnitt,
|
||||
schritte: abschnitt.schritte.filter((schritt) => erlaubteSchritte.has(schritt.id)),
|
||||
};
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
/* Titel-Pfade: Austausch und Entwurf */
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Schlüssel eines Schritts in einer Struktur, aus Abschnitts- und
|
||||
* Schritt-Titel.
|
||||
*
|
||||
* **Warum Titel und nicht Kennungen.** Zwei Wege schreiben eine Struktur neu und
|
||||
* geben dabei neue Kennungen: der Import einer Austauschdatei und
|
||||
* `entwurfSpeichern`, das den Entwurf löscht und wieder anlegt. Eine Bedingung
|
||||
* auf einer Kennung überlebt keinen von beiden. Ein Titel-Pfad überlebt beide —
|
||||
* und eine von Hand geschriebene Datei kann ihn setzen.
|
||||
*
|
||||
* **Die Grenze, und sie ist benannt:** zwei Schritte mit demselben Titel im
|
||||
* selben Abschnitt sind so nicht unterscheidbar; die Bedingung zeigt dann auf
|
||||
* den ersten. Das ist ein Grenzfall, den eine Checkliste nicht braucht — zwei
|
||||
* gleich benannte Schritte nebeneinander kann auch ein Mensch nicht
|
||||
* unterscheiden.
|
||||
*
|
||||
* `\u0000` als Trenner, weil es in keinem Titel vorkommt: ein `·` oder `/` schon.
|
||||
*/
|
||||
export function schrittPfad(abschnittsTitel: string, schrittTitel: string): string {
|
||||
return `${abschnittsTitel}\u0000${schrittTitel}`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Eine Bedingung in der Pfad-Form — über Titel statt Kennungen.
|
||||
*
|
||||
* **Als Zod-Schema und an genau einer Stelle.** Austauschformat und
|
||||
* Editor-Struktur brauchen dieselbe Form; zwei Schemas dafür liefen auseinander,
|
||||
* und TypeScript hätte es erst gemeldet, als die beiden Typen aufeinandertrafen.
|
||||
* `src/lib/vorlagen-format.ts` importiert es von hier.
|
||||
*/
|
||||
const PFAD_TEXT_MAX = 500;
|
||||
|
||||
export const PfadBedingungSchema = z.discriminatedUnion("art", [
|
||||
z.object({
|
||||
art: z.literal("variable"),
|
||||
schluessel: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
|
||||
operator: z.enum(VARIABLEN_OPERATOREN),
|
||||
wert: z.string().trim().max(PFAD_TEXT_MAX).optional(),
|
||||
}),
|
||||
z.object({
|
||||
art: z.literal("schritt"),
|
||||
abschnitt: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
|
||||
schritt: z.string().trim().min(1).max(PFAD_TEXT_MAX),
|
||||
zustaende: z.array(z.enum(BEDINGUNGS_ZUSTAENDE)).min(1),
|
||||
}),
|
||||
]);
|
||||
|
||||
export type PfadBedingung = z.infer<typeof PfadBedingungSchema>;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Aus einer Pfad-Bedingung die gespeicherte Form.
|
||||
*
|
||||
* `null`, wenn der Pfad in dieser Struktur nicht vorkommt. Der Aufrufer lässt
|
||||
* die Bedingung dann **weg**, statt eine mit einem Verweis ins Leere zu
|
||||
* schreiben: die wäre nicht entscheidbar, der Abschnitt erschiene also immer —
|
||||
* und niemand könnte sagen, warum seine Bedingung nicht wirkt.
|
||||
*/
|
||||
export function bedingungAufloesen(
|
||||
bedingung: PfadBedingung,
|
||||
kennungen: ReadonlyMap<string, string>,
|
||||
): Bedingung | null {
|
||||
if (bedingung.art === "variable") {
|
||||
return {
|
||||
art: "variable",
|
||||
schluessel: bedingung.schluessel,
|
||||
operator: bedingung.operator,
|
||||
...(bedingung.wert === undefined ? {} : { wert: bedingung.wert }),
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
const schrittId = kennungen.get(schrittPfad(bedingung.abschnitt, bedingung.schritt));
|
||||
if (!schrittId) return null;
|
||||
return { art: "schritt", schrittId, zustaende: [...bedingung.zustaende] };
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Gegenrichtung: aus der gespeicherten Form eine Pfad-Bedingung.
|
||||
*
|
||||
* `null`, wenn der Schritt nicht in der Karte steht — dann gibt es keinen Pfad,
|
||||
* den man aufschreiben könnte, und die Bedingung wird weggelassen.
|
||||
*/
|
||||
export function bedingungZuPfad(
|
||||
roh: unknown,
|
||||
pfade: ReadonlyMap<string, { readonly abschnitt: string; readonly schritt: string }>,
|
||||
): PfadBedingung | null {
|
||||
const bedingung = bedingungLesen(roh);
|
||||
if (!bedingung) return null;
|
||||
if (bedingung.art === "variable") {
|
||||
return {
|
||||
art: "variable",
|
||||
schluessel: bedingung.schluessel,
|
||||
operator: bedingung.operator,
|
||||
...(bedingung.wert === undefined ? {} : { wert: bedingung.wert }),
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
const pfad = pfade.get(bedingung.schrittId);
|
||||
if (!pfad) return null;
|
||||
return {
|
||||
art: "schritt",
|
||||
abschnitt: pfad.abschnitt,
|
||||
schritt: pfad.schritt,
|
||||
zustaende: [...bedingung.zustaende],
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
/* Für den Editor */
|
||||
/* ------------------------------------------------------------------ */
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Zeigt diese Bedingung auf einen Schritt, der **später** kommt?
|
||||
*
|
||||
* Eine Warnung und kein Fehler: so etwas ist nicht verboten, nur fast immer ein
|
||||
* Versehen. Der bedingte Abschnitt wäre beim Abarbeiten zunächst unsichtbar und
|
||||
* erschiene erst, nachdem jemand weiter unten etwas abgehakt hat — also
|
||||
* rückwärts, und niemand rechnet damit.
|
||||
*
|
||||
* `undefined`, wenn die Bedingung nicht auf einen Schritt zeigt oder der Schritt
|
||||
* nicht gefunden wird; dann gibt es nichts zu warnen.
|
||||
*/
|
||||
export function zeigtNachVorne(
|
||||
bedingung: Bedingung,
|
||||
/** Alle Schritte der Version, in Abarbeitungsreihenfolge. */
|
||||
reihenfolge: readonly string[],
|
||||
/** Die Kennung des bedingten Teils — ein Schritt, oder der erste eines Abschnitts. */
|
||||
eigeneId: string,
|
||||
): boolean | undefined {
|
||||
if (bedingung.art !== "schritt") return undefined;
|
||||
const ziel = reihenfolge.indexOf(bedingung.schrittId);
|
||||
const selbst = reihenfolge.indexOf(eigeneId);
|
||||
if (ziel < 0 || selbst < 0) return undefined;
|
||||
return ziel > selbst;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Eine Bedingung als Satz, für Editor und Vorschau. */
|
||||
export function bedingungText(
|
||||
bedingung: Bedingung,
|
||||
/** Beschriftung je Variablenschlüssel bzw. Titel je Schritt-Kennung. */
|
||||
beschriftung: (kennung: string) => string,
|
||||
): string {
|
||||
if (bedingung.art === "variable") {
|
||||
const name = beschriftung(bedingung.schluessel);
|
||||
switch (bedingung.operator) {
|
||||
case "gesetzt":
|
||||
return `gilt, wenn „${name}“ ausgefüllt ist`;
|
||||
case "leer":
|
||||
return `gilt, wenn „${name}“ leer ist`;
|
||||
case "ist":
|
||||
return `gilt, wenn „${name}“ gleich „${bedingung.wert ?? ""}“ ist`;
|
||||
case "istNicht":
|
||||
return `gilt, wenn „${name}“ nicht „${bedingung.wert ?? ""}“ ist`;
|
||||
default: {
|
||||
const unbekannt: never = bedingung.operator;
|
||||
return String(unbekannt);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
const ZUSTAND_TEXT: Record<BedingungsZustand, string> = {
|
||||
OFFEN: "offen",
|
||||
ERLEDIGT: "erledigt",
|
||||
NICHT_ZUTREFFEND: "nicht zutreffend",
|
||||
FEHLGESCHLAGEN: "fehlgeschlagen",
|
||||
};
|
||||
const zustaende = bedingung.zustaende.map((zustand) => ZUSTAND_TEXT[zustand]).join(" oder ");
|
||||
return `gilt, wenn „${beschriftung(bedingung.schrittId)}“ ${zustaende} ist`;
|
||||
}
|
||||
@@ -1,3 +1,4 @@
|
||||
import type { PfadBedingung } from "@/lib/bedingungen";
|
||||
import { EINGEBAUTE_PLATZHALTER, type EingebauterPlatzhalter } from "@/lib/platzhalter";
|
||||
import {
|
||||
SCHRITT_TYPEN,
|
||||
@@ -35,6 +36,8 @@ export type EditorSchritt = {
|
||||
readonly pflicht: boolean;
|
||||
readonly konfig: SchrittKonfig;
|
||||
readonly dokuUrl: string;
|
||||
/** Wann dieser Schritt gilt (#039). Fehlt: immer. */
|
||||
readonly bedingung?: PfadBedingung;
|
||||
};
|
||||
|
||||
export type EditorAbschnitt = {
|
||||
@@ -43,6 +46,13 @@ export type EditorAbschnitt = {
|
||||
readonly schritte: readonly EditorSchritt[];
|
||||
/** Nur fuer diese Abteilungen; leer heisst fuer alle (#031). */
|
||||
readonly nurFuerAbteilungen: readonly string[];
|
||||
/**
|
||||
* Wann dieser Abschnitt gilt (#039). Fehlt: immer.
|
||||
*
|
||||
* Verweist ueber **Titel**, nicht ueber Kennungen: `entwurfSpeichern` loescht
|
||||
* den Entwurf und schreibt ihn neu, eine Kennung ueberlebte das nicht.
|
||||
*/
|
||||
readonly bedingung?: PfadBedingung;
|
||||
/**
|
||||
* Gesetzt, wenn dieser Abschnitt ein eingesetzter **Baustein** ist (#030).
|
||||
*
|
||||
@@ -308,6 +318,7 @@ export function alsEditorAufbau(struktur: Struktur): EditorAufbau {
|
||||
// Die Nummer gehoert zur Position, nicht in den Titel — siehe titelOhneNummer.
|
||||
titel: titelOhneNummer(abschnitt.titel),
|
||||
nurFuerAbteilungen: [...abschnitt.nurFuerAbteilungen],
|
||||
...(abschnitt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: abschnitt.bedingung }),
|
||||
// Den Namen und die Fassung kennt die Struktur nicht; die Seite reicht sie
|
||||
// getrennt nach und setzt sie ueber `bausteineAnreichern` ein (#030).
|
||||
...(abschnitt.bausteinVersionId === undefined
|
||||
@@ -321,6 +332,7 @@ export function alsEditorAufbau(struktur: Struktur): EditorAufbau {
|
||||
pflicht: schritt.pflicht,
|
||||
konfig: schritt.konfig,
|
||||
dokuUrl: schritt.dokuUrl ?? "",
|
||||
...(schritt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: schritt.bedingung }),
|
||||
})),
|
||||
})),
|
||||
};
|
||||
@@ -352,6 +364,7 @@ export function alsStruktur(aufbau: EditorAufbau): Struktur {
|
||||
nurFuerAbteilungen: [
|
||||
...new Set(abschnitt.nurFuerAbteilungen.map((name) => name.trim()).filter(Boolean)),
|
||||
],
|
||||
...(abschnitt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: abschnitt.bedingung }),
|
||||
/*
|
||||
* Ein Baustein-Abschnitt gibt **keine** Schritte mit: sie kommen beim
|
||||
* Veroeffentlichen aus dem Baustein. Die Schritte im Zustand sind nur
|
||||
@@ -367,6 +380,7 @@ export function alsStruktur(aufbau: EditorAufbau): Struktur {
|
||||
pflicht: schritt.pflicht,
|
||||
konfig: schritt.konfig,
|
||||
dokuUrl: schritt.dokuUrl.trim() === "" ? undefined : schritt.dokuUrl.trim(),
|
||||
...(schritt.bedingung === undefined ? {} : { bedingung: schritt.bedingung }),
|
||||
})),
|
||||
})),
|
||||
};
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,183 @@
|
||||
/**
|
||||
* Die Texte der Benachrichtigungen (#034).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei und ohne Datenbank, weil hier die wichtigste Zusage dieses
|
||||
* Meilensteins sitzt und einzeln pruefbar sein muss:
|
||||
*
|
||||
* **In keine Meldung kommt ein Schrittinhalt.** Kein Wert, keine Notiz, kein
|
||||
* Befehl — und damit auch kein `{{generiertes_passwort}}`. Eine Mail mit dem
|
||||
* Lauf-Inhalt waere genau die Luecke, die dieses Projekt an jeder anderen Stelle
|
||||
* geschlossen hat: das Passwort entsteht bei jeder Anzeige neu und wird nirgends
|
||||
* gespeichert, aber eine Mail liegt fuer immer in einem Postfach, oft auf einem
|
||||
* Server, der nicht im Haus steht.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb nimmt jede Funktion hier **nur** Kopfdaten: Titel, Status, Beteiligte,
|
||||
* Frist, Link. Der Typ laesst gar nichts anderes zu — das ist die Absicht. Wer
|
||||
* einen Schrittinhalt in eine Meldung bekommen wollte, muesste diese Datei
|
||||
* aendern, und dann steht er vor diesem Kommentar.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
import { Meldeanlass } from "@/generated/prisma/enums";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die drei Anlaesse, die zu einem Lauf gehoeren.
|
||||
*
|
||||
* `ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN` ist ausgeschlossen, und zwar **im Typ**: er gehoert
|
||||
* zu einer Verzeichnisquelle, nicht zu einem Lauf. Mit einem Wurf zur Laufzeit
|
||||
* waere derselbe Fehler erst im Betrieb aufgefallen.
|
||||
*/
|
||||
export type LaufAnlass = Exclude<Meldeanlass, typeof Meldeanlass.ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN>;
|
||||
|
||||
/** Was eine Lauf-Meldung ueber den Lauf wissen darf. Mehr gibt es nicht. */
|
||||
export type LaufKopf = {
|
||||
readonly titel: string;
|
||||
/** Hostname, Bezeichnung oder Tag-Code — was die Oberflaeche auch zeigt. */
|
||||
readonly geraet?: string | null;
|
||||
readonly person?: string | null;
|
||||
readonly faelligAm?: Date | null;
|
||||
readonly vorlage?: string | null;
|
||||
/** Wer zugewiesen oder abgeschlossen hat. */
|
||||
readonly handelnder?: string | null;
|
||||
};
|
||||
|
||||
export type Meldung = { readonly betreff: string; readonly rumpf: string };
|
||||
|
||||
/** `05.10.2026` – ohne Uhrzeit, weil eine Frist ein Tag ist. */
|
||||
function datum(wert: Date): string {
|
||||
return wert.toLocaleDateString("de-DE", {
|
||||
day: "2-digit",
|
||||
month: "2-digit",
|
||||
year: "numeric",
|
||||
timeZone: "Europe/Berlin",
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Die Zeilen, die jeden Lauf beschreiben – leere bleiben weg. */
|
||||
function kopfzeilen(kopf: LaufKopf): string[] {
|
||||
const zeilen: string[] = [];
|
||||
if (kopf.vorlage) zeilen.push(`Vorlage: ${kopf.vorlage}`);
|
||||
if (kopf.geraet) zeilen.push(`Gerät: ${kopf.geraet}`);
|
||||
if (kopf.person) zeilen.push(`Person: ${kopf.person}`);
|
||||
if (kopf.faelligAm) zeilen.push(`Fällig: ${datum(kopf.faelligAm)}`);
|
||||
return zeilen;
|
||||
}
|
||||
|
||||
function zusammensetzen(absaetze: readonly (string | undefined)[]): string {
|
||||
return absaetze.filter((teil): teil is string => Boolean(teil)).join("\n\n");
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Meldung zu einem Lauf.
|
||||
*
|
||||
* `link` ist die vollstaendige Adresse aus `APP_URL` — eine Mail mit einem
|
||||
* relativen Pfad ist eine Mail ohne Link.
|
||||
*/
|
||||
export function laufMeldung(anlass: LaufAnlass, kopf: LaufKopf, link: string): Meldung {
|
||||
const zeilen = kopfzeilen(kopf);
|
||||
const daten = zeilen.length > 0 ? zeilen.join("\n") : undefined;
|
||||
|
||||
switch (anlass) {
|
||||
case Meldeanlass.LAUF_ZUGEWIESEN:
|
||||
return {
|
||||
betreff: `Laufzettel: „${kopf.titel}“ ist dir zugewiesen`,
|
||||
rumpf: zusammensetzen([
|
||||
kopf.handelnder
|
||||
? `${kopf.handelnder} hat dir diesen Laufzettel zugewiesen.`
|
||||
: "Dir wurde ein Laufzettel zugewiesen.",
|
||||
daten,
|
||||
link,
|
||||
]),
|
||||
};
|
||||
|
||||
case Meldeanlass.LAUF_UEBERFAELLIG:
|
||||
return {
|
||||
betreff: `Laufzettel überfällig: „${kopf.titel}“`,
|
||||
rumpf: zusammensetzen([
|
||||
kopf.faelligAm
|
||||
? `Dieser Laufzettel war am ${datum(kopf.faelligAm)} fällig und ist noch offen.`
|
||||
: "Dieser Laufzettel ist überfällig und noch offen.",
|
||||
daten,
|
||||
link,
|
||||
]),
|
||||
};
|
||||
|
||||
case Meldeanlass.LAUF_ABGESCHLOSSEN:
|
||||
return {
|
||||
betreff: `Laufzettel abgeschlossen: „${kopf.titel}“`,
|
||||
rumpf: zusammensetzen([
|
||||
kopf.handelnder
|
||||
? `${kopf.handelnder} hat diesen Laufzettel abgeschlossen.`
|
||||
: "Dieser Laufzettel wurde abgeschlossen.",
|
||||
daten,
|
||||
link,
|
||||
]),
|
||||
};
|
||||
|
||||
case Meldeanlass.LAUF_FREIGABE_OFFEN:
|
||||
return {
|
||||
betreff: `Laufzettel wartet auf Freigabe: „${kopf.titel}“`,
|
||||
rumpf: zusammensetzen([
|
||||
/*
|
||||
* **Der Satz nennt die Regel**, denn der Empfaenger ist oft nicht
|
||||
* derjenige, der gearbeitet hat — und soll nicht raten muessen, warum
|
||||
* er gefragt wird.
|
||||
*/
|
||||
kopf.handelnder
|
||||
? `${kopf.handelnder} hat diesen Laufzettel abgearbeitet. Er verlangt eine Freigabe ` +
|
||||
"durch einen Zweiten, der nicht daran gearbeitet hat."
|
||||
: "Dieser Laufzettel verlangt eine Freigabe durch einen Zweiten, der nicht daran " +
|
||||
"gearbeitet hat.",
|
||||
daten,
|
||||
link,
|
||||
]),
|
||||
};
|
||||
|
||||
default: {
|
||||
/*
|
||||
* Kaeme ein weiterer Anlass dazu, der zu einem Lauf gehoert, ist diese
|
||||
* Zuweisung der Compilerfehler, der daran erinnert — ohne eine Zeile
|
||||
* totem Code im Ergebnis.
|
||||
*/
|
||||
const unbekannt: never = anlass;
|
||||
throw new Error(`laufMeldung kennt den Anlass ${String(unbekannt)} nicht.`);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Die Meldung zu einem fehlgeschlagenen Verzeichnis-Abgleich. */
|
||||
export function abgleichMeldung(quelle: string, grund: string, link: string): Meldung {
|
||||
return {
|
||||
betreff: `Laufzettel: Verzeichnis-Abgleich „${quelle}“ fehlgeschlagen`,
|
||||
rumpf: zusammensetzen([
|
||||
`Der Abgleich der Verzeichnisquelle „${quelle}“ ist fehlgeschlagen.`,
|
||||
`Grund: ${grund}`,
|
||||
"Bis das behoben ist, bleiben neue und geänderte Konten aus dem Verzeichnis aus. " +
|
||||
"Vorhandene Personen bleiben unverändert — der Abgleich löscht nichts.",
|
||||
link,
|
||||
]),
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Rumpf eines Webhooks.
|
||||
*
|
||||
* Dasselbe Prinzip: Kopfdaten und ein Link, keine Schrittinhalte. Als JSON, weil
|
||||
* die Gegenseite ein Programm ist — und mit `anlass` als erstem Feld, damit sich
|
||||
* ohne Auspacken filtern laesst.
|
||||
*/
|
||||
export function webhookRumpf(
|
||||
anlass: Meldeanlass,
|
||||
betreff: string,
|
||||
link: string,
|
||||
bezug: { readonly laufId?: string; readonly verzeichnisquelleId?: string },
|
||||
gesendetAm: Date,
|
||||
): string {
|
||||
return JSON.stringify({
|
||||
anlass,
|
||||
betreff,
|
||||
link,
|
||||
laufId: bezug.laufId ?? null,
|
||||
verzeichnisquelleId: bezug.verzeichnisquelleId ?? null,
|
||||
zeitpunkt: gesendetAm.toISOString(),
|
||||
});
|
||||
}
|
||||
+28
-4
@@ -30,15 +30,26 @@ export type NavEintrag = {
|
||||
readonly ausIssue?: number;
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* **Jeder Eintrag nennt sein Recht.**
|
||||
*
|
||||
* Bis #035 stand `recht` nur am Admin-Bereich, und das genuegte: jede Rolle
|
||||
* durfte `lesen`, also war alles andere fuer jeden sichtbar. Mit `MITARBEITER`
|
||||
* stimmt das nicht mehr — diese Rolle darf **nicht** `lesen`, und ohne das Recht
|
||||
* an jedem Eintrag haette die Seitenleiste ihr sechs Links angeboten, die alle
|
||||
* auf `/kein-zugriff` fuehren. Ein Eintrag ohne `recht` ist seitdem die Ausnahme
|
||||
* und nicht die Regel.
|
||||
*/
|
||||
export const NAVIGATION: readonly NavEintrag[] = [
|
||||
{ pfad: "/", beschriftung: "Übersicht", symbol: "LayoutDashboard", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/laeufe", beschriftung: "Läufe", symbol: "ListChecks", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/vorlagen", beschriftung: "Vorlagen", symbol: "FileText", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/", beschriftung: "Übersicht", symbol: "LayoutDashboard", recht: "lesen", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/laeufe", beschriftung: "Läufe", symbol: "ListChecks", recht: "lesen", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/vorlagen", beschriftung: "Vorlagen", symbol: "FileText", recht: "lesen", verfuegbar: true },
|
||||
{
|
||||
pfad: "/mitarbeiter",
|
||||
beschriftung: "Mitarbeiter & Geräte",
|
||||
beschriftungDienstleistung: "Personen & Geräte",
|
||||
symbol: "Users",
|
||||
recht: "lesen",
|
||||
verfuegbar: true,
|
||||
},
|
||||
{
|
||||
@@ -46,10 +57,23 @@ export const NAVIGATION: readonly NavEintrag[] = [
|
||||
beschriftung: "Kunden",
|
||||
nurModus: "DIENSTLEISTUNG",
|
||||
symbol: "Building2",
|
||||
recht: "lesen",
|
||||
verfuegbar: true,
|
||||
},
|
||||
{ pfad: "/archiv", beschriftung: "Archiv", symbol: "Archive", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/archiv", beschriftung: "Archiv", symbol: "Archive", recht: "lesen", verfuegbar: true },
|
||||
{ pfad: "/admin", beschriftung: "Admin", symbol: "Settings", recht: "verwaltung", verfuegbar: true },
|
||||
/*
|
||||
* Die eine Seite der Selbstauskunft (#035). Sie steht am Ende, weil die
|
||||
* Reihenfolge fuer alle anderen Rollen gilt — und fuer einen `MITARBEITER` ist
|
||||
* sie der einzige Eintrag, da ist die Position gleichgueltig.
|
||||
*/
|
||||
{
|
||||
pfad: "/meine-geraete",
|
||||
beschriftung: "Meine Geräte",
|
||||
symbol: "Laptop",
|
||||
recht: "selbstauskunft",
|
||||
verfuegbar: true,
|
||||
},
|
||||
];
|
||||
|
||||
/**
|
||||
|
||||
@@ -13,6 +13,7 @@ export const ROLLEN_TEXT: Record<Rolle, string> = {
|
||||
[Rolle.REDAKTEUR]: "Redakteur",
|
||||
[Rolle.TECHNIKER]: "Techniker",
|
||||
[Rolle.LESER]: "Leser",
|
||||
[Rolle.MITARBEITER]: "Mitarbeiter (Selbstauskunft)",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
@@ -24,4 +25,11 @@ export const ROLLEN_RANG: Record<Rolle, number> = {
|
||||
[Rolle.REDAKTEUR]: 30,
|
||||
[Rolle.TECHNIKER]: 20,
|
||||
[Rolle.LESER]: 10,
|
||||
/*
|
||||
* **Unter LESER, und zwar deutlich.** Ein MITARBEITER sieht weniger als jede
|
||||
* andere Rolle: nur sich selbst. Der Rang entscheidet in `staerksteRolle`, wer
|
||||
* gewinnt, wenn jemand in mehreren abgebildeten Gruppen steht — und dort darf
|
||||
* die Selbstauskunft nie eine echte Rolle verdraengen.
|
||||
*/
|
||||
[Rolle.MITARBEITER]: 5,
|
||||
};
|
||||
|
||||
+324
@@ -0,0 +1,324 @@
|
||||
/**
|
||||
* SCIM 2.0: Formen und Zuordnung (#029).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei, weil hier zwei Dinge zusammenkommen, die beide einzeln
|
||||
* prüfbar sein müssen: **was ein Anbieter schickt** und **was RFC 7644 als
|
||||
* Antwort verlangt**. Beides ist reine Textarbeit; ein Test dafür braucht keinen
|
||||
* Server und keine Datenbank.
|
||||
*
|
||||
* **Umgesetzt ist nicht der ganze Standard, sondern was die Anbieter schicken.**
|
||||
* authentik, Entra ID und Okta benutzen einen kleinen, gut dokumentierten
|
||||
* Ausschnitt. Der Rest — komplexe Filter, Sortierung, `bulk` — wäre Code ohne
|
||||
* Aufrufer, und ungenutzter Code ist ungeprüfter Code.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export const SCHEMA_USER = "urn:ietf:params:scim:schemas:core:2.0:User";
|
||||
export const SCHEMA_ENTERPRISE = "urn:ietf:params:scim:schemas:extension:enterprise:2.0:User";
|
||||
export const SCHEMA_LIST = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:ListResponse";
|
||||
export const SCHEMA_ERROR = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:Error";
|
||||
export const SCHEMA_PATCH = "urn:ietf:params:scim:api:messages:2.0:PatchOp";
|
||||
|
||||
/** Der Medientyp, den SCIM verlangt. Nicht `application/json`. */
|
||||
export const SCIM_TYP = "application/scim+json";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Eine Person, wie Laufzettel sie nach außen zeigt.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst **nicht** die ganze `Mitarbeiter`-Zeile: ein Identitätsanbieter hat
|
||||
* die Daten selbst geschickt, er braucht sie nicht zurück, und was hier steht,
|
||||
* steht auch in jedem Protokoll des Anbieters.
|
||||
*/
|
||||
export type ScimPerson = {
|
||||
readonly id: string;
|
||||
readonly externeId: string | null;
|
||||
readonly upn: string | null;
|
||||
readonly vorname: string;
|
||||
readonly nachname: string;
|
||||
readonly anzeigename: string;
|
||||
readonly mail: string | null;
|
||||
readonly abteilung: string | null;
|
||||
readonly titel: string | null;
|
||||
readonly aktiv: boolean;
|
||||
/** Die Laufzettel-Kennung des Vorgesetzten, wenn er bekannt ist. */
|
||||
readonly vorgesetzterId: string | null;
|
||||
readonly erstelltAm: Date;
|
||||
readonly geaendertAm: Date;
|
||||
};
|
||||
|
||||
/** Was aus einer eingehenden Darstellung gelesen wird. Mehr nimmt Laufzettel nicht. */
|
||||
export type ScimEingabe = {
|
||||
readonly externeId: string | null;
|
||||
readonly upn: string | null;
|
||||
readonly vorname: string | null;
|
||||
readonly nachname: string | null;
|
||||
readonly anzeigename: string | null;
|
||||
readonly mail: string | null;
|
||||
readonly abteilung: string | null;
|
||||
readonly titel: string | null;
|
||||
readonly aktiv: boolean | null;
|
||||
/**
|
||||
* Der Vorgesetzte, wie der Anbieter ihn nennt: die `id`, die Laufzettel ihm
|
||||
* beim Anlegen zurueckgegeben hat — **nicht** die Kennung im Verzeichnis des
|
||||
* Anbieters. Sie aufzuloesen ist Sache des Dienstes, denn sie kann auf
|
||||
* jemanden zeigen, der noch nicht zugewiesen wurde.
|
||||
*/
|
||||
readonly vorgesetzterScimId: string | null;
|
||||
};
|
||||
|
||||
function text(wert: unknown): string | null {
|
||||
return typeof wert === "string" && wert.trim() ? wert.trim() : null;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Kennung des Vorgesetzten aus `manager`.
|
||||
*
|
||||
* Drei Formen kommen vor, und alle drei stehen so in Mitschnitten der Anbieter:
|
||||
* `{ value: "…" }` (RFC 7643), `{ $ref: "…/Users/…" }` und die nackte
|
||||
* Zeichenkette. Die letzte ist nicht standardkonform, aber authentik schickt sie
|
||||
* bei manchen Zuordnungen — und ein Vorgesetzter, der daran scheitert, fehlt
|
||||
* stillschweigend.
|
||||
*/
|
||||
export function vorgesetzterAus(wert: unknown): string | null {
|
||||
if (typeof wert === "string") return text(wert);
|
||||
if (typeof wert !== "object" || wert === null) return null;
|
||||
const eintrag = wert as Record<string, unknown>;
|
||||
const direkt = text(eintrag["value"]);
|
||||
if (direkt) return direkt;
|
||||
// Aus `$ref` das letzte Pfadstueck: `https://…/Users/abc` → `abc`.
|
||||
const verweis = text(eintrag["$ref"]);
|
||||
return verweis ? (text(verweis.split("/").pop()) ?? null) : null;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die primäre Mailadresse aus `emails`.
|
||||
*
|
||||
* `primary: true` gewinnt; ohne Kennzeichnung die erste. Das ist die Reihenfolge
|
||||
* aus RFC 7643 — und die Anbieter halten sich unterschiedlich daran: authentik
|
||||
* setzt `primary`, Entra ID schickt oft nur einen Eintrag ohne das Feld.
|
||||
*/
|
||||
export function mailAus(wert: unknown): string | null {
|
||||
if (!Array.isArray(wert)) return null;
|
||||
const eintraege = wert.filter((e): e is Record<string, unknown> => typeof e === "object" && e !== null);
|
||||
const primaer = eintraege.find((e) => e["primary"] === true);
|
||||
return text((primaer ?? eintraege[0])?.["value"]);
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest eine eingehende Benutzer-Darstellung.
|
||||
*
|
||||
* Fehlende Felder werden `null` und **nicht** zu leeren Zeichenketten: der
|
||||
* Unterschied entscheidet beim Aktualisieren darüber, ob ein Wert gelöscht oder
|
||||
* nicht mitgeschickt wurde.
|
||||
*/
|
||||
export function benutzerLesen(rumpf: unknown): ScimEingabe {
|
||||
const daten = (typeof rumpf === "object" && rumpf !== null ? rumpf : {}) as Record<string, unknown>;
|
||||
const name = (typeof daten["name"] === "object" && daten["name"] !== null ? daten["name"] : {}) as Record<
|
||||
string,
|
||||
unknown
|
||||
>;
|
||||
const erweiterung = (
|
||||
typeof daten[SCHEMA_ENTERPRISE] === "object" && daten[SCHEMA_ENTERPRISE] !== null
|
||||
? daten[SCHEMA_ENTERPRISE]
|
||||
: {}
|
||||
) as Record<string, unknown>;
|
||||
|
||||
return {
|
||||
externeId: text(daten["externalId"]),
|
||||
upn: text(daten["userName"]),
|
||||
vorname: text(name["givenName"]),
|
||||
nachname: text(name["familyName"]),
|
||||
anzeigename: text(daten["displayName"]),
|
||||
mail: mailAus(daten["emails"]),
|
||||
abteilung: text(erweiterung["department"]),
|
||||
titel: text(daten["title"]) ?? text(erweiterung["jobTitle"]),
|
||||
/*
|
||||
* `active` fehlt bei `POST` manchmal. `null` heisst „nicht mitgeschickt“ —
|
||||
* der Dienst legt dann aktiv an, aendert aber beim Aktualisieren nichts.
|
||||
*/
|
||||
aktiv: typeof daten["active"] === "boolean" ? daten["active"] : null,
|
||||
vorgesetzterScimId: vorgesetzterAus(erweiterung["manager"]),
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Eine Person als SCIM-Darstellung.
|
||||
*
|
||||
* `meta.location` ist Pflicht nach RFC 7644 und nicht Zierde: manche Anbieter
|
||||
* folgen ihr, statt die Adresse selbst zu bauen.
|
||||
*/
|
||||
export function personDarstellen(person: ScimPerson, basis: string): Record<string, unknown> {
|
||||
return {
|
||||
schemas: [SCHEMA_USER, SCHEMA_ENTERPRISE],
|
||||
id: person.id,
|
||||
...(person.externeId ? { externalId: person.externeId } : {}),
|
||||
userName: person.upn ?? person.id,
|
||||
name: { givenName: person.vorname, familyName: person.nachname },
|
||||
displayName: person.anzeigename,
|
||||
...(person.mail ? { emails: [{ value: person.mail, primary: true, type: "work" }] } : {}),
|
||||
...(person.titel ? { title: person.titel } : {}),
|
||||
active: person.aktiv,
|
||||
[SCHEMA_ENTERPRISE]: {
|
||||
...(person.abteilung ? { department: person.abteilung } : {}),
|
||||
...(person.vorgesetzterId
|
||||
? { manager: { value: person.vorgesetzterId, $ref: `${basis}/Users/${person.vorgesetzterId}` } }
|
||||
: {}),
|
||||
},
|
||||
meta: {
|
||||
resourceType: "User",
|
||||
created: person.erstelltAm.toISOString(),
|
||||
lastModified: person.geaendertAm.toISOString(),
|
||||
location: `${basis}/Users/${person.id}`,
|
||||
},
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Eine Liste nach RFC 7644. `startIndex` ist **1**-basiert, nicht 0. */
|
||||
export function listeDarstellen(
|
||||
personen: readonly ScimPerson[],
|
||||
basis: string,
|
||||
gesamt = personen.length,
|
||||
startIndex = 1,
|
||||
): Record<string, unknown> {
|
||||
return {
|
||||
schemas: [SCHEMA_LIST],
|
||||
totalResults: gesamt,
|
||||
itemsPerPage: personen.length,
|
||||
startIndex,
|
||||
Resources: personen.map((person) => personDarstellen(person, basis)),
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Ein Fehler nach RFC 7644. `status` ist dort eine **Zeichenkette**. */
|
||||
export function fehlerDarstellen(status: number, detail: string, scimType?: string): Record<string, unknown> {
|
||||
return {
|
||||
schemas: [SCHEMA_ERROR],
|
||||
status: String(status),
|
||||
...(scimType ? { scimType } : {}),
|
||||
detail,
|
||||
};
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest den Filter `userName eq "wert"`.
|
||||
*
|
||||
* **Nur dieser eine Filter**, und das ist Absicht: er ist der einzige, den die
|
||||
* Anbieter benutzen — sie fragen damit vor jedem Anlegen, ob die Person schon da
|
||||
* ist. Einen allgemeinen Filter-Parser zu bauen hieße, eine kleine Abfragesprache
|
||||
* zu stützen, die niemand schickt.
|
||||
*
|
||||
* `undefined`, wenn kein Filter dasteht; `null`, wenn einer dasteht, den wir
|
||||
* nicht verstehen — der Aufrufer antwortet dann mit `400` statt stillschweigend
|
||||
* alles zu liefern. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter
|
||||
* schlösse daraus, die Person gäbe es schon.
|
||||
*/
|
||||
export function benutzernameAusFilter(filter: string | null): string | undefined | null {
|
||||
if (!filter?.trim()) return undefined;
|
||||
const treffer = /^\s*userName\s+eq\s+"([^"]*)"\s*$/iu.exec(filter);
|
||||
return treffer?.[1] ?? null;
|
||||
}
|
||||
|
||||
export type PatchSchritt = {
|
||||
readonly op: "add" | "replace" | "remove";
|
||||
readonly path: string | undefined;
|
||||
readonly value: unknown;
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest eine `PatchOp`-Anfrage.
|
||||
*
|
||||
* `op` ist nach RFC unabhängig von Groß- und Kleinschreibung, und die Anbieter
|
||||
* nutzen das aus: authentik schickt `replace`, Entra ID `Replace`.
|
||||
*/
|
||||
export function patchLesen(rumpf: unknown): readonly PatchSchritt[] | null {
|
||||
const daten = (typeof rumpf === "object" && rumpf !== null ? rumpf : {}) as Record<string, unknown>;
|
||||
const rohe = daten["Operations"] ?? daten["operations"];
|
||||
if (!Array.isArray(rohe)) return null;
|
||||
|
||||
const schritte: PatchSchritt[] = [];
|
||||
for (const roh of rohe) {
|
||||
if (typeof roh !== "object" || roh === null) return null;
|
||||
const eintrag = roh as Record<string, unknown>;
|
||||
const op = text(eintrag["op"])?.toLowerCase();
|
||||
if (op !== "add" && op !== "replace" && op !== "remove") return null;
|
||||
schritte.push({ op, path: text(eintrag["path"]) ?? undefined, value: eintrag["value"] });
|
||||
}
|
||||
return schritte;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wendet die Patch-Schritte auf eine Eingabe an.
|
||||
*
|
||||
* **Die Pfade, die die Anbieter wirklich schicken** — nicht der ganze Standard.
|
||||
* Der wichtigste ist `active`: so deaktiviert Entra ID ein Konto, und so
|
||||
* aktiviert es es wieder.
|
||||
*
|
||||
* Ein Schritt ohne `path` trägt ein ganzes Objekt in `value` (so macht es
|
||||
* authentik beim `replace`); dann wird es wie ein `PUT`-Rumpf gelesen.
|
||||
*
|
||||
* Ein unbekannter Pfad wird **übergangen** und nicht als Fehler gemeldet. Das
|
||||
* ist die Stelle, an der Nachsicht richtig ist: Anbieter schicken Felder, die
|
||||
* Laufzettel nicht führt (`preferredLanguage`, `addresses`), und ein `400`
|
||||
* darauf brächte die ganze Zuweisung zum Stehen — wegen eines Feldes, das
|
||||
* niemand braucht.
|
||||
*/
|
||||
export function patchAnwenden(
|
||||
schritte: readonly PatchSchritt[],
|
||||
vorher: ScimEingabe,
|
||||
): { readonly eingabe: ScimEingabe; readonly uebergangen: readonly string[] } {
|
||||
let eingabe = { ...vorher };
|
||||
const uebergangen: string[] = [];
|
||||
|
||||
for (const schritt of schritte) {
|
||||
if (!schritt.path) {
|
||||
// Ganzes Objekt: wie ein PUT-Rumpf lesen, aber nur die gesetzten Felder.
|
||||
const gelesen = benutzerLesen(schritt.value);
|
||||
eingabe = {
|
||||
externeId: gelesen.externeId ?? eingabe.externeId,
|
||||
upn: gelesen.upn ?? eingabe.upn,
|
||||
vorname: gelesen.vorname ?? eingabe.vorname,
|
||||
nachname: gelesen.nachname ?? eingabe.nachname,
|
||||
anzeigename: gelesen.anzeigename ?? eingabe.anzeigename,
|
||||
mail: gelesen.mail ?? eingabe.mail,
|
||||
abteilung: gelesen.abteilung ?? eingabe.abteilung,
|
||||
titel: gelesen.titel ?? eingabe.titel,
|
||||
aktiv: gelesen.aktiv ?? eingabe.aktiv,
|
||||
vorgesetzterScimId: gelesen.vorgesetzterScimId ?? eingabe.vorgesetzterScimId,
|
||||
};
|
||||
continue;
|
||||
}
|
||||
|
||||
const pfad = schritt.path.toLowerCase();
|
||||
const entfernen = schritt.op === "remove";
|
||||
const wert = entfernen ? null : schritt.value;
|
||||
|
||||
if (pfad === "active") {
|
||||
eingabe = {
|
||||
...eingabe,
|
||||
aktiv: entfernen ? false : wert === true || wert === "True" || wert === "true",
|
||||
};
|
||||
} else if (pfad === "username") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, upn: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad === "displayname") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, anzeigename: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad === "name.givenname") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, vorname: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad === "name.familyname") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, nachname: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad === "title") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, titel: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad === "externalid") {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, externeId: text(wert) };
|
||||
} else if (pfad.startsWith("emails")) {
|
||||
// `emails[type eq "work"].value` und `emails` – beide kommen vor.
|
||||
eingabe = { ...eingabe, mail: text(wert) ?? mailAus(wert) };
|
||||
} else if (pfad.endsWith("manager") || pfad.endsWith("manager.value")) {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, vorgesetzterScimId: entfernen ? null : vorgesetzterAus(wert) };
|
||||
} else if (pfad.endsWith("department")) {
|
||||
eingabe = { ...eingabe, abteilung: text(wert) };
|
||||
} else {
|
||||
uebergangen.push(schritt.path);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return { eingabe, uebergangen };
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,82 @@
|
||||
import { createHmac, timingSafeEqual } from "node:crypto";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Signatur eines Webhooks (#034).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei, weil die Gegenseite sie nachrechnen muss — und weil genau das
|
||||
* geprueft werden soll, ohne einen Server zu starten. Das Format ist an das von
|
||||
* Stripe angelehnt, aus einem praktischen Grund: wer schon einmal einen Webhook
|
||||
* verdrahtet hat, kennt es, und `docs/betrieb/` kann ein Beispiel in drei Zeilen
|
||||
* zeigen.
|
||||
*
|
||||
* X-Laufzettel-Signatur: t=1762334400,v1=9f86d0818...
|
||||
*
|
||||
* **Der Zeitstempel ist Teil der signierten Nachricht, nicht Beiwerk.** Stuende
|
||||
* er nur daneben, koennte ihn jeder aendern, ohne die Signatur zu brechen — und
|
||||
* eine abgefangene Nachricht liesse sich in einem Jahr noch einspielen. Signiert
|
||||
* wird deshalb `<zeitstempel>.<rumpf>`.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Wie alt eine Nachricht hoechstens sein darf. Fuenf Minuten, wie bei Stripe. */
|
||||
export const TOLERANZ_SEKUNDEN = 300;
|
||||
|
||||
export const SIGNATUR_KOPF = "X-Laufzettel-Signatur";
|
||||
|
||||
function berechnen(geheimnis: string, zeitstempel: number, rumpf: string): string {
|
||||
return createHmac("sha256", geheimnis).update(`${zeitstempel}.${rumpf}`).digest("hex");
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Den Wert der Kopfzeile bauen. `zeitstempel` in Sekunden. */
|
||||
export function signaturBauen(geheimnis: string, rumpf: string, zeitstempel: number): string {
|
||||
return `t=${zeitstempel},v1=${berechnen(geheimnis, zeitstempel, rumpf)}`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
export type SignaturPruefung =
|
||||
{ readonly gueltig: true } | { readonly gueltig: false; readonly grund: "form" | "abgelaufen" | "falsch" };
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Gegenprobe – so, wie die Gegenseite sie machen soll.
|
||||
*
|
||||
* Exportiert und geprueft, damit `docs/betrieb/` nicht beschreiben muss, was
|
||||
* niemand nachgerechnet hat.
|
||||
*/
|
||||
export function signaturPruefen(
|
||||
geheimnis: string,
|
||||
rumpf: string,
|
||||
kopf: string,
|
||||
jetztSekunden: number,
|
||||
toleranzSekunden = TOLERANZ_SEKUNDEN,
|
||||
): SignaturPruefung {
|
||||
const teile = new Map<string, string>();
|
||||
for (const stueck of kopf.split(",")) {
|
||||
const trenner = stueck.indexOf("=");
|
||||
if (trenner > 0) teile.set(stueck.slice(0, trenner).trim(), stueck.slice(trenner + 1).trim());
|
||||
}
|
||||
|
||||
const roherStempel = teile.get("t");
|
||||
const mitgeschickt = teile.get("v1");
|
||||
if (!roherStempel || !mitgeschickt) return { gueltig: false, grund: "form" };
|
||||
|
||||
const zeitstempel = Number.parseInt(roherStempel, 10);
|
||||
if (!Number.isFinite(zeitstempel)) return { gueltig: false, grund: "form" };
|
||||
|
||||
/*
|
||||
* In **beide** Richtungen pruefen. Nur „zu alt“ abzufangen liesse eine
|
||||
* Nachricht mit Zeitstempel im Jahr 2040 fuer immer gueltig sein.
|
||||
*/
|
||||
if (Math.abs(jetztSekunden - zeitstempel) > toleranzSekunden) {
|
||||
return { gueltig: false, grund: "abgelaufen" };
|
||||
}
|
||||
|
||||
const erwartet = berechnen(geheimnis, zeitstempel, rumpf);
|
||||
/*
|
||||
* Zeitkonstant vergleichen. Ein `===` auf Zeichenketten bricht beim ersten
|
||||
* Unterschied ab; aus der Dauer liesse sich die richtige Signatur Zeichen fuer
|
||||
* Zeichen erraten. `timingSafeEqual` verlangt gleiche Laenge, deshalb die
|
||||
* Pruefung davor — die Laenge ist kein Geheimnis, sie ist immer 64.
|
||||
*/
|
||||
const a = Buffer.from(erwartet, "utf8");
|
||||
const b = Buffer.from(mitgeschickt, "utf8");
|
||||
if (a.length !== b.length) return { gueltig: false, grund: "falsch" };
|
||||
return timingSafeEqual(a, b) ? { gueltig: true } : { gueltig: false, grund: "falsch" };
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,79 @@
|
||||
/**
|
||||
* Server-Sent Events: Format und Grenzen (#033).
|
||||
*
|
||||
* Framework-frei, weil beides geprueft werden muss, ohne eine Verbindung
|
||||
* aufzubauen. Das Format ist winzig und hat genau eine Falle, die einen Strom
|
||||
* still zerstoert — siehe `sseEreignis`.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Der Kanal, auf dem die Datenbank Aenderungen meldet. Muss zur Migration passen. */
|
||||
export const KANAL = "lauf_geaendert";
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ein Ereignis im SSE-Format.
|
||||
*
|
||||
* **Die Falle:** ein Zeilenumbruch in den Daten beendet das Feld. Steht in der
|
||||
* Nutzlast ein `\n`, zerfaellt die Nachricht, und der Client bekommt Schrott
|
||||
* oder gar nichts. Deshalb wird **jede** Zeile mit eigenem `data:` gesendet —
|
||||
* so schreibt es die Spezifikation vor, und der Client fuegt sie mit `\n`
|
||||
* wieder zusammen.
|
||||
*
|
||||
* Unsere Nutzlast ist JSON aus `JSON.stringify` ohne Einrueckung und hat heute
|
||||
* nie einen Umbruch. „Hat heute nie“ ist aber keine Zusage, sondern ein Zufall:
|
||||
* ein Lauftitel mit Umbruch, ein Notiztext, und der Strom reisst.
|
||||
*/
|
||||
export function sseEreignis(name: string, daten: string): string {
|
||||
const zeilen = daten.split("\n").map((zeile) => `data: ${zeile}`);
|
||||
return `event: ${name}\n${zeilen.join("\n")}\n\n`;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Herzschlag: ein Kommentar, den der Client verwirft.
|
||||
*
|
||||
* Ohne ihn schliesst ein Reverse Proxy die stille Verbindung nach seiner
|
||||
* Leerlaufzeit — nginx nach 60 s, und der Browser sieht nur einen Abbruch.
|
||||
* Ein Kommentar (Zeile mit `:`) kostet zwei Bytes und haelt sie offen.
|
||||
*/
|
||||
export const HERZSCHLAG = ": hz\n\n";
|
||||
|
||||
const STANDARD_HERZSCHLAG_MS = 25_000;
|
||||
const STANDARD_MAX_STROEME = 200;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Abstand der Herzschlaege.
|
||||
*
|
||||
* 25 s, also unter der Leerlaufzeit von 60 s, die nginx und Caddy voreingestellt
|
||||
* haben. Umstellbar, weil der Test nicht eine Minute warten soll, um zu sehen,
|
||||
* dass ueberhaupt einer kommt.
|
||||
*/
|
||||
export function herzschlagMs(): number {
|
||||
const roh = Number.parseInt(process.env["SSE_HERZSCHLAG_MS"]?.trim() ?? "", 10);
|
||||
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_HERZSCHLAG_MS;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Hoechstzahl gleichzeitig offener Stroeme je Instanz.
|
||||
*
|
||||
* Ein Strom belegt eine HTTP-Verbindung, solange die Lasche offen ist. Ohne
|
||||
* Grenze belegt ein Haus mit vierzig offenen Laschen vierzig Verbindungen, und
|
||||
* irgendwann nimmt der Server keine gewoehnliche Anfrage mehr an — die Seite
|
||||
* waere dann nicht langsam, sondern tot. Ist die Grenze erreicht, antwortet der
|
||||
* Handler gewoehnlich mit JSON, und der Client fuellt auf Polling zurueck.
|
||||
*/
|
||||
export function maxStroeme(): number {
|
||||
const roh = Number.parseInt(process.env["SSE_MAX_STROEME"]?.trim() ?? "", 10);
|
||||
return Number.isFinite(roh) && roh > 0 ? roh : STANDARD_MAX_STROEME;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Will der Aufrufer einen Strom?
|
||||
*
|
||||
* `EventSource` schickt `Accept: text/event-stream` von sich aus — das ist der
|
||||
* einzige Unterschied zwischen dem Strom und dem Polling, und deshalb liegen
|
||||
* beide an **derselben** Adresse: eine Rechtepruefung, ein Lesemodell, eine
|
||||
* Wahrheit. Ein zweiter Endpunkt waere eine zweite Stelle, an der jemand das
|
||||
* Recht vergessen kann.
|
||||
*/
|
||||
export function willStrom(accept: string | null): boolean {
|
||||
return (accept ?? "").split(",").some((teil) => teil.trim().startsWith("text/event-stream"));
|
||||
}
|
||||
+95
-3
@@ -60,6 +60,40 @@ export const AD_ZUORDNUNG: AttributZuordnung = {
|
||||
externeId: "objectGUID",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Dieselben Felder mit den Namen, die **Microsoft Graph** benutzt (#028).
|
||||
*
|
||||
* Vier Unterschiede zum AD, und jeder hat einen Grund:
|
||||
*
|
||||
* - `surname` statt `sn` — Graph schreibt die Namen aus.
|
||||
* - `jobTitle` statt `title` — `title` gibt es bei Graph auch, es ist aber die
|
||||
* Anrede („Dr.“), nicht die Funktion.
|
||||
* - `onPremisesSamAccountName` statt `sAMAccountName` — der Wert kommt aus dem
|
||||
* lokalen AD und ist **leer**, wenn der Mandant kein AD synchronisiert. Eine
|
||||
* reine Cloud-Umgebung hat keinen Anmeldenamen in diesem Sinn; `{{sam}}`
|
||||
* bleibt dort leer, statt dass etwas hineingedeutet wird.
|
||||
* - `id` statt `objectGUID` — dieselbe GUID, nur schon als Text. Das Umsortieren
|
||||
* der Bytes (`src/lib/ldap-guid.ts`) braucht es hier nicht.
|
||||
*/
|
||||
export const GRAPH_ZUORDNUNG: AttributZuordnung = {
|
||||
vorname: "givenName",
|
||||
nachname: "surname",
|
||||
anzeigename: "displayName",
|
||||
mail: "mail",
|
||||
upn: "userPrincipalName",
|
||||
sam: "onPremisesSamAccountName",
|
||||
abteilung: "department",
|
||||
titel: "jobTitle",
|
||||
vorgesetzter: "manager",
|
||||
externeId: "id",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/** Die Vorgaben je Quellenart. `SCIM` hat noch keine (#029). */
|
||||
export const ZUORDNUNGS_VORGABE: Record<"LDAP" | "GRAPH", AttributZuordnung> = {
|
||||
LDAP: AD_ZUORDNUNG,
|
||||
GRAPH: GRAPH_ZUORDNUNG,
|
||||
};
|
||||
|
||||
/** Die Felder in der Reihenfolge, in der das Formular sie zeigt. */
|
||||
export const ZUORDNUNGS_FELDER = Object.keys(AD_ZUORDNUNG) as (keyof AttributZuordnung)[];
|
||||
|
||||
@@ -84,6 +118,20 @@ export const ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG: Record<keyof AttributZuordnung, string> =
|
||||
*/
|
||||
export const ATTRIBUT_MUSTER = /^[A-Za-z][A-Za-z0-9-]*$/u;
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wie eine Quellenart heisst, wo ein Mensch sie liest.
|
||||
*
|
||||
* Liegt in `src/lib`, weil beide Seiten sie brauchen: das Formular ist eine
|
||||
* Client-Komponente, und die darf nichts aus `src/server/*` importieren
|
||||
* (CLAUDE.md). „LDAP“ und „SCIM“ bleiben als Lehnwoerter stehen — so heissen sie
|
||||
* im Haus und in den Einstellungen der Anbieter.
|
||||
*/
|
||||
export const QUELLEN_ART_TEXT: Record<"LDAP" | "GRAPH" | "SCIM", string> = {
|
||||
LDAP: "LDAP",
|
||||
GRAPH: "Microsoft Graph",
|
||||
SCIM: "SCIM",
|
||||
};
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest eine gespeicherte Zuordnung aus dem Json-Feld.
|
||||
*
|
||||
@@ -92,16 +140,60 @@ export const ATTRIBUT_MUSTER = /^[A-Za-z][A-Za-z0-9-]*$/u;
|
||||
* mitschreiben muessen, und eine von Hand geleerte Zeile darf kein Attribut mit
|
||||
* leerem Namen anfragen.
|
||||
*/
|
||||
export function zuordnungLesen(roh: unknown): AttributZuordnung {
|
||||
export function zuordnungLesen(roh: unknown, art: "LDAP" | "GRAPH" = "LDAP"): AttributZuordnung {
|
||||
const felder = (typeof roh === "object" && roh !== null ? roh : {}) as Record<string, unknown>;
|
||||
const gelesen = { ...AD_ZUORDNUNG };
|
||||
/*
|
||||
* Die Vorgabe haengt an der **Art** (#028). Ohne diesen Parameter bekaeme eine
|
||||
* Graph-Quelle mit leerer Zuordnung die AD-Namen — und fragte dann bei Graph
|
||||
* nach `sn` und `objectGUID`, die es dort nicht gibt. Der Standardwert `LDAP`
|
||||
* haelt jeden Aufrufer von vor #028 bei seinem bisherigen Verhalten.
|
||||
*/
|
||||
const gelesen = { ...ZUORDNUNGS_VORGABE[art] };
|
||||
for (const schluessel of ZUORDNUNGS_FELDER) {
|
||||
const wert = felder[schluessel];
|
||||
if (typeof wert === "string" && wert.trim()) gelesen[schluessel] = wert.trim();
|
||||
if (typeof wert !== "string" || !wert.trim()) continue;
|
||||
/*
|
||||
* **Was kein Attributname ist, wird beim Lesen verworfen** und nicht
|
||||
* weitergegeben. Hier zu werfen waere falsch: eine einzige kaputte Zeile in
|
||||
* der Datenbank machte sonst die ganze Quellenliste unbenutzbar. Dass so
|
||||
* etwas gar nicht erst hineinkommt, haelt `zuordnungPruefen` beim Schreiben.
|
||||
*
|
||||
* Der Grund fuer beides: aus diesen Namen entstehen eine LDAP-Attributliste
|
||||
* und ein `$select` in der Graph-Adresse. `src/server/graph/leser.ts` berief
|
||||
* sich im Kommentar auf diese Pruefung, waehrend sie nur in der Server Action
|
||||
* stand — ein Name mit Komma und `$filter` kam durch den Dienst und landete
|
||||
* in der Abfrage (Reviewbefund zu #029).
|
||||
*/
|
||||
if (!ATTRIBUT_MUSTER.test(wert.trim())) continue;
|
||||
gelesen[schluessel] = wert.trim();
|
||||
}
|
||||
return gelesen;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Prueft eine Zuordnung, die **geschrieben** werden soll. Wirft nicht, sondern
|
||||
* meldet — der Aufrufer entscheidet, ob daraus eine Fehlermeldung oder eine
|
||||
* Ausnahme wird.
|
||||
*
|
||||
* Getrennt von `zuordnungAusEingabe`, weil die aus **Formularfeldern** liest und
|
||||
* dabei leere Felder herausfallen laesst. Diese hier prueft eine fertige
|
||||
* Zuordnung, egal woher sie kommt: Formular, Skript, Seed oder Import.
|
||||
*/
|
||||
export function zuordnungPruefen(zuordnung: Partial<Record<string, unknown>>): string | undefined {
|
||||
for (const [schluessel, wert] of Object.entries(zuordnung)) {
|
||||
if (wert === undefined || wert === null) continue;
|
||||
if (typeof wert !== "string" || !ATTRIBUT_MUSTER.test(wert.trim())) {
|
||||
const beschriftung =
|
||||
(ZUORDNUNGS_BESCHRIFTUNG as Record<string, string | undefined>)[schluessel] ?? schluessel;
|
||||
return (
|
||||
`„${String(wert)}“ ist kein Attributname (${beschriftung}). ` +
|
||||
"Erwartet werden Buchstaben, Ziffern und Bindestriche, beginnend mit einem Buchstaben."
|
||||
);
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return undefined;
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Attributzuordnung aus den Formularfeldern, geprueft.
|
||||
*
|
||||
|
||||
Some files were not shown because too many files have changed in this diff Show More
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