Florian Wilde 02ca74e661
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(mitarbeiter): Vorgesetzter auch fuer Personen ohne Verzeichnis
Die Zuordnung lief allein ueber vorgesetzterExterneId, und die ist nur
innerhalb einer Verzeichnisquelle eindeutig: eine von Hand angelegte Person
konnte keinen Vorgesetzten haben, und {{vorgesetzter_sam}} blieb im
Onboarding-Befehl leer -- genau dort, wo er gebraucht wird.

Entschieden fuer eine eigene Selbstbeziehung vorgesetzterId. Die befuerchteten
"zwei Wege zur selben Auskunft" entstehen nicht, weil der Abgleich sie
mitschreibt: vorgesetzterExterneId ist jetzt wie abteilung nur der rohe Wert
des Verzeichnisses, gelesen wird allein vorgesetzterId. Die Alternative haette
manuellen Personen eine erfundene externeId geben muessen, und externeId heisst
"objectGUID aus dem Verzeichnis".

Liefert das Verzeichnis keinen manager, bleibt eine von Hand gesetzte Zuordnung
stehen -- geleert wird nur, was das Verzeichnis selbst gesetzt hatte.

Die Migration fuehrt bestehende Daten nach. Ohne das waere die Auskunft nach
dem Einspielen bei jeder Verzeichnis-Person still leer gewesen, bis der
naechste Abgleich laeuft. An einem nachgebauten Vor-Zustand gefahren.

Drei Grenzen, drei Stellen: der zusammengesetzte Fremdschluessel haelt die
Mandantengrenze, ein CHECK die kuerzeste Schleife, und der Dienst laeuft die
Kette hinauf fuer laengere.

Im gebauten Stand durchgeklickt: speichern, neu laden, Wert steht, entfernen,
390 px ohne horizontales Scrollen. Gegenprobe am Abgleich gefahren.

Closes #31
2026-10-04 17:09:54 +02:00

laufzettel

Checklisten für wiederkehrende IT-Arbeiten. Versionierte Vorlagen, daraus gestartete Läufe, im Team abgearbeitet, abgeschlossen und unveränderlich archiviert — mit Historie je Gerät und je Mitarbeiter. Einstieg über QR-Aufkleber: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.

Stand: in Entwicklung auf v0.1.0 (MVP). Der Fortschritt steht in docs/issues/README.md, Entscheidungen im Entwicklungstagebuch.

Zwei Betriebsmodi

Modus Für wen Kunden-Ebene Verzeichnis
INTERN (Standard) eine Firma, eigene Mitarbeiter unsichtbar eigenes AD per LDAP
DIENSTLEISTUNG IT-Dienstleister mit mehreren Kunden sichtbar manuell oder per CSV je Kunde

Der Modus liegt in der Datenbank und ist vom Admin ohne Neustart umschaltbar. Jede kundenbezogene Zeile trägt immer eine Kunden-Zuordnung, im Modus INTERN die eigene Organisation — deshalb ist der Wechsel eine Datenänderung und keine Migration.

Voraussetzungen

  • Node 24 (.nvmrc) und pnpm 12 über corepack, oder nur Docker mit Compose-Plugin
  • PostgreSQL 17 (im Compose-Stand enthalten)

Entwicklung

corepack enable pnpm
pnpm install
cp .env.example .env          # APP_SECRET und Passwörter ausfüllen
pnpm db:up                    # PostgreSQL auf 127.0.0.1:5434
pnpm db:migrate
pnpm db:seed
pnpm dev                      # http://localhost:3000

APP_SECRET erzeugen:

openssl rand -base64 48

Qualitätsschranken

docker compose -f docker-compose.test.yml up -d --wait ldap   # sonst fehlen 22 Tests
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test && pnpm pruefe:doku

Der LDAP-Container ist keine Zierde: ohne ihn überspringt die Suite den ganzen Verzeichnis-Abgleich — sie sagt das auf stderr, aber der Lauf sieht grün aus. In CI bricht sie stattdessen ab.

Ein Pre-Commit-Hook erzwingt Lint und Format, ein Commit-Msg-Hook Conventional Commits. Ende-zu-Ende-Tests: pnpm test:e2e (verlangt einen gebauten, laufenden Stand — siehe docs/anleitung/).

Betrieb mit Docker Compose

cp .env.example .env          # APP_URL, APP_SECRET, POSTGRES_PASSWORD sind Pflicht
docker compose up -d --build

Die Migrationen laufen beim Start automatisch in einem eigenen Einmal-Dienst. Der Seed läuft absichtlich nicht automatisch — ihn startest du einmal von Hand:

docker compose run --rm migrate pnpm db:seed

Was der Seed anlegt

Inhalt
Grundbestand Betriebsmodus, eigene Organisation, Administrator aus SEED_ADMIN_EMAIL und SEED_ADMIN_PASSWORD
Vorlagen die sieben Abläufe des Hauses als veröffentlichte Version 1 — PC Neuinstallation, Onboarding, Offboarding, Server-Inbetriebnahme, Firewall-Rollout, Patchday, Restore-Test
Beispielbestand 3 Abteilungen, 5 Personen, PC-001 und NB-001 mit Tag-Code, 5 vorgedruckte Tags, Schnellstart-Vorgaben je Gerätetyp
Verzeichnis eine deaktivierte Beispielquelle zum Abschauen — Adresse und Bind-Passwort ersetzen, dann einschalten

Mit SEED_MODE=DIENSTLEISTUNG (Alias SEED_MODE=SERVICE) kommen zwei Demo-Kunden dazu, „Musterfirma GmbH" (MUS) und „Bäckerei Reiter" (REI), mit je einer Abteilung, einer Person und einem Gerät nach der Hostname-Regel (MUS-PC-001).

Der Seed richtet ein, er räumt nicht auf. Was schon da ist, bleibt: eine bearbeitete Vorlage, eine geänderte Ziel-OU oder ein umgeschalteter Betriebsmodus überstehen jeden weiteren Lauf. Zweimal hintereinander aufgerufen ändert der zweite Lauf nichts.

Die sieben Vorlagen liegen als JSON im Austauschformat unter prisma/seed-daten/vorlagen/. Wer eine anpassen will, ändert die Datei — oder besser: die Vorlage in der Oberfläche, denn eine veröffentlichte Version wird nie verändert, und der Seed fasst eine vorhandene Vorlage nicht mehr an.

Die Datenbank ist von außen nicht erreichbar

Das ist bewusst so gebaut und in tests/betriebsstand.test.ts festgehalten:

  • postgres hat kein ports:-Mapping, nur expose
  • postgres hängt ausschließlich im Netz intern, das internal: true ist — ein Netz ohne Gateway, also weder vom Host noch aus dem LAN erreichbar
  • nur web hängt zusätzlich im Netz extern (Reverse Proxy, OIDC, LDAP)
  • web bindet standardmäßig auf 127.0.0.1:3000; davor gehört ein Reverse Proxy

Prüfen:

nc -z localhost 5432 && echo "FEHLER: offen" || echo "dicht"
docker compose exec web nc -z postgres 5432 && echo "von innen erreichbar"

Für die Entwicklung gibt es docker-compose.dev.yml, das PostgreSQL auf 5434 öffnet — umstellbar über DEV_DB_PORT. 5432 ist oft lokal belegt und 5433 von einem anderen Projekt, daher dieser Port. Diese Datei ist nicht für den Betrieb gedacht.

Reverse Proxy

Die App läuft hinter einem Reverse Proxy und hat keine fest verdrahteten Adressen. Maßgeblich ist APP_URL — sie steckt in den QR-Codes und in der OIDC-Rückruf-Adresse. Der Proxy muss X-Forwarded-Proto und X-Forwarded-Host setzen.

Sicherung

Der geschlossene Port ändert nichts an der Sicherung, sie läuft über den Dienstnamen:

docker compose exec -T postgres pg_dump -U laufzettel laufzettel | gzip > sicherung-$(date +%F).sql.gz

Zurückspielen:

gunzip -c sicherung-2026-09-24.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U laufzettel laufzettel

Gesichert werden müssen zwei Dinge: die Datenbank (das Volume heißt laufzettel_datenbank; die App selbst hält keinen veränderlichen Zustand auf der Platte) und die Geheimnisse aus der .env. Ohne das alte APP_SECRET sind nach dem Zurückspielen alle gespeicherten LDAP-Bind-Passwörter unlesbar — und das merkt man erst beim nächsten Abgleich. Einzelheiten in docs/betrieb/sicherung.md.

Anmeldung

Zwei Wege, beide gleichzeitig möglich:

  • OIDC (Ziel: authentik) für den normalen Betrieb
  • lokal mit E-Mail und Passwort, nur wenn AUTH_LOCAL_ENABLED=true — für die Entwicklung und als Notfallzugang, wenn der Identitätsanbieter ausfällt

Die Rolle kommt bei jedem OIDC-Login aus dem groups-Claim und wird über OIDC_GROUP_ADMIN, OIDC_GROUP_EDITOR, OIDC_GROUP_TECHNICIAN und OIDC_GROUP_VIEWER zugeordnet. Unbekannte Benutzer werden beim ersten Login angelegt.

Rolle Darf
ADMIN alles, inkl. Benutzer, Verzeichnis, Abteilungen, Archiv-Verwaltung
REDAKTEUR Vorlagen anlegen, bearbeiten, veröffentlichen; alles was TECHNIKER darf
TECHNIKER Läufe starten, abarbeiten, abschließen, archivieren; Geräte pflegen
LESER nur lesen

Die Anbindung an authentik ist in docs/betrieb/authentik.md Schritt für Schritt beschrieben.

Verzeichnis-Abgleich (nur Modus INTERN)

Unter Admin → Verzeichnis wird eine LDAP-Quelle angelegt: Adresse (ldaps:// empfohlen, ldap+starttls:// und ldap:// gehen auch), ein Dienstkonto mit Leserecht, der Basis-DN und optional ein eigener Filter. Ein Dienstkonto genügt — Laufzettel schreibt nie ins Verzeichnis.

  • „Verbindung testen“ liest die ersten Einträge und zeigt sie mit den gemappten Feldern, ohne etwas zu speichern. Erst daran sieht man, ob die Zuordnung stimmt.
  • Die Attributzuordnung ist einklappbar im Formular und trägt die AD-Vorgaben; ein OpenLDAP bekommt hier etwa entryUUID als Kennung.
  • Der Zeitplan läuft im selben Prozess wie die Anwendung und sieht jede Minute nach, welche Quelle fällig ist; das Intervall steht je Quelle. ZEITPLAN_AKTIV=false schaltet ihn ab — für Einmal-Container, die nur Migrationen fahren.
  • Gelöscht wird nie. Wer im Verzeichnis verschwindet oder deaktiviert wird, wird hier inaktiv. Lässt sich kein einziger Eintrag zuordnen, deaktiviert der Abgleich niemanden und meldet stattdessen einen Fehler — ein falsch gesetztes Kennungsattribut soll nicht die halbe Firma abschalten.
  • Das Bind-Passwort wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt; ein leeres Feld beim Bearbeiten heißt „unverändert“.

Ohne Verzeichnis geht es auch: Personen lassen sich von Hand anlegen oder aus einer CSV-Datei einlesen.

Umgebungsvariablen

Jede Variable steht mit Erklärung in .env.example — hier die Übersicht. Pflicht sind APP_URL, APP_SECRET, POSTGRES_PASSWORD und DATABASE_URL; fehlt eine davon, bricht der Compose-Stand ab, statt mit Standardwerten zu starten.

Variable Bedeutung
APP_URL Die öffentliche Adresse, unter der die App erreichbar ist. Steht sie hinter einem Reverse Proxy, ist es dessen Adresse — nicht die interne. Aus ihr entstehen die QR-Adressen auf den Aufklebern und die OIDC-Rücksprungadresse.
APP_SECRET Schlüssel für Sitzungs-Cookies und die Verschlüsselung des LDAP-Bind-Passworts. Mindestens 32 Zeichen, erzeugen mit openssl rand -base64 48. Ändert man ihn, sind alle Sitzungen ungültig und gespeicherte Bind-Passwörter unlesbar.
DATABASE_URL Verbindung zur PostgreSQL-Datenbank.
POSTGRES_USER, POSTGRES_PASSWORD, POSTGRES_DB Zugangsdaten des Datenbank-Containers im Compose-Stand.
AUTH_LOCAL_ENABLED true schaltet die lokale Anmeldung mit E-Mail und Passwort frei — Notfallzugang und Entwicklung. Auf false verschwindet das Formular und der Endpunkt lehnt ab.
OIDC_ISSUER, OIDC_CLIENT_ID, OIDC_CLIENT_SECRET Der Identitätsanbieter. Discovery über <issuer>/.well-known/openid-configuration.
OIDC_NAME Beschriftung des Anmeldeknopfs, etwa „Firmenanmeldung“.
OIDC_SCOPE Angefragte Scopes; muss einen enthalten, der groups liefert.
OIDC_GROUP_ADMIN, OIDC_GROUP_EDITOR, OIDC_GROUP_TECHNICIAN, OIDC_GROUP_VIEWER Welche Gruppe welche Rolle bekommt. Die Rolle wird bei jeder Anmeldung neu gesetzt.
OIDC_CUSTOMER_GROUP_PREFIX Nur im Modus DIENSTLEISTUNG: Gruppen mit diesem Präfix weisen einen Benutzer einem Kunden zu.
BIND_ADDR, APP_PORT Wohin der Compose-Stand die App bindet. Standard 127.0.0.1:3000 — davor gehört ein Reverse Proxy.
APP_VERSION, GIT_SHA Erscheinen unten links in der Oberfläche. Im Compose-Stand Build-Argumente.
SEED_ADMIN_EMAIL, SEED_ADMIN_PASSWORD Der Administrator, den pnpm db:seed anlegt. Das Passwort wird nur als argon2-Hash gespeichert. Fehlt eines, überspringt der Seed ihn.
SEED_MODE INTERN (Standard) oder DIENSTLEISTUNG — der Alias SERVICE tut dasselbe. Betrifft nur den ersten Seed-Lauf; danach steht der Modus in der Datenbank.
SEED_ORG_NAME, SEED_ORG_KUERZEL Name und Kürzel der eigenen Organisation. Das Kürzel steht auf Etiketten und in der Hostname-Regel.
ZEITPLAN_AKTIV false schaltet den Verzeichnis-Abgleich nach Zeitplan ab.
TEST_DATABASE_URL Datenbank für die Tests. Ohne sie überspringen sich alle Datenbanktests.

Dokumentation

Lizenz

Noch nicht festgelegt.

S
Description
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Readme
27 MiB
2026-10-02 22:17:05 +00:00
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TypeScript 96.1%
Shell 2.4%
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