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Laufzettel/docs/anleitung
Florian Wilde 0b5138d8bb
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(bausteine): Abschnitte, die mehrere Vorlagen teilen
"Datensicherung pruefen" steht in vier der sieben mitgelieferten Vorlagen,
wortgleich. Wer den Ablauf aendert, aendert ihn viermal -- oder dreimal und
vergisst den vierten.

Entschieden wie im Issue vorgeschlagen: ein Entwurf **verweist** auf eine
veroeffentlichte Baustein-Fassung, und beim Veroeffentlichen der Vorlage setzt
der Dienst deren Schritte als tiefe Kopie ein. Danach sieht ein Lauf weiterhin
konkrete Schritte, und Schrittergebnis, Druckansicht und Archiv muessen nichts
von Bausteinen wissen. Die Alternative -- Laeufe verweisen zur Laufzeit --
haette die Unveraenderlichkeit an einer zweiten Stelle durchsetzen muessen.

Eine neue Fassung aendert damit keine veroeffentlichte Vorlagenversion und
keinen laufenden Lauf. Sie wirkt in der naechsten veroeffentlichten Version;
die Oberflaeche sagt das an zwei Stellen, weil man sonst Durchschlag erwartet.

Vier Garantien liegen in der Datenbank, nicht nur im Dienst: hoechstens ein
Entwurf je Baustein, eine veroeffentlichte Fassung ist unveraenderlich, der Weg
zurueck zum Entwurf ist versperrt, und ein Abschnitt kann nur auf eine
veroeffentlichte Fassung verweisen.

Der Titel kommt aus dem Baustein, nicht aus dem Abschnitt der Vorlage: sonst
muesste er in jeder Vorlage einzeln gepflegt werden, und zwei Vorlagen zeigten
denselben Baustein unter verschiedenen Namen.

Ein Export traegt die aufgeloesten Schritte, keinen Verweis -- eine Kennung aus
dieser Installation bedeutet in einer anderen nichts.

Das Durchklicken des gebauten Stands fand einen Fehler, den die Suite nicht
gesehen haette: die Platzhalter-Schritte eines Baustein-Abschnitts haben keinen
Titel, wurden aber mitgeschickt, und SchrittSchema wies den ganzen Entwurf ab.
Behoben, mit Test und Gegenprobe. Der ganze Weg danach am gebauten Stand
nachgemessen: Baustein anlegen, veroeffentlichen, einsetzen, Vorlage
veroeffentlichen -- die Schritte stehen drin, mit Herkunft und
Protokolleintrag.

Closes #50
2026-10-04 19:06:31 +02:00
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Laufzettel — Anleitung

Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf, was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine Vorlage. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein Lauf: die Abschrift für einen bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und archiviert und ändert sich nie wieder.

Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.

Die Übersicht nach dem Anmelden mit den Blöcken „Überfällig“, „Mir zugewiesen“ und „Zuletzt bearbeitet“

Wer welches Kapitel braucht

Techniker — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:

Administrator oder Redakteur — du richtest ein und pflegst:

Zwei Betriebsmodi

Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und ändert einige Beschriftungen.

Modus Für wen Kundenebene
Intern eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter unsichtbar
Dienstleistung IT-Dienstleister mit mehreren Kunden sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett

Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen & Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung „Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt wird der Modus unter Admin, siehe Kapitel 07.

Drei Zusagen, die überall gelten

  1. Eine veröffentlichte Version wird nie verändert. Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
  2. Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt. Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
  3. Gelöscht wird fast nichts. Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert, Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief.