Das vollständige Datenmodell in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration, dazu die beiden framework-freien Helfer für die tagCodes der QR-Aufkleber und für verschlüsselte Geheimnisse. Die tragende Entscheidung ist, wo die Regeln stehen. Die Service-Schicht ist der richtige Ort für verständliche Meldungen, aber nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, psql, Skripte und ab Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei. Was dabei stillschweigend falsch werden könnte, steht deshalb zusätzlich in der Datenbank: zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Die Mandantengrenze ist einer davon. Lauf verweist mit (geraetId, kundeId) auf Geraet(id, kundeId), analog für Person und Abteilung, und Geraet ebenso auf seinen Besitzer. Ein Lauf, der ein Gerät eines fremden Kunden zieht, ist damit nicht mehr bloß ein Fehler im Service, sondern strukturell unmöglich. MATCH SIMPLE lässt einen Lauf ohne Gerät weiterhin zu. Zwei Dinge kaskadieren bewusst nicht: ein Lauf nimmt seine Schrittergebnisse und Kommentare nicht mit, und ein Protokolleintrag verliert seinen Urheber nicht. Beides stünde gegen den Zweck eines Archivs. Aus demselben Grund gibt es TagCodeVergabe: ohne dieses Buch wäre ein tagCode nach dem Löschen eines Geräts wieder frei, und ein alter Aufkleber im Regal zeigte auf ein fremdes Objekt. Ein unabhängiger Review-Agent hat drei Lücken gefunden, die alle behoben sind: der im Auftrag geforderten Suchspalte Schrittergebnis.wert fehlte der Trigramm-Index; die im Lauf gewählte Abteilung war nur ein Wert in variablen statt ein Bezug, wodurch die Druckansicht eines archivierten Laufs nicht reproduzierbar gewesen wäre; und für die Kundenbindung eines Benutzers (#008) gab es keine Struktur, sie hätte also nur im Token stehen können — gegen die eigene Regel, Rechte pro Anfrage aus der Datenbank zu lesen. Das tagCode-Alphabet des Auftrags widerspricht sich: der wörtlich vorgegebene Zeichensatz enthält ein L, die Klammer daneben verbietet es. Wir folgen dem Wortlaut, weil die Klammer Verwechslungsgruppen benennt und keine Ausschlussliste ist — aus {1, I, L} sind 1 und I gestrichen, wodurch L eindeutig wird, und das Präfix LZ- enthält ohnehin in jedem Code ein L. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden statt umgekehrt. 106 Tests, davon 42 gegen die echten Datenbankregeln. Closes #6 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
112 lines
4.2 KiB
TypeScript
112 lines
4.2 KiB
TypeScript
import "dotenv/config";
|
||
import { hash } from "@node-rs/argon2";
|
||
import { PrismaPg } from "@prisma/adapter-pg";
|
||
import { PrismaClient } from "../src/generated/prisma/client.js";
|
||
import { Betriebsmodus, Rolle } from "../src/generated/prisma/enums.js";
|
||
|
||
/**
|
||
* Grundbestand, ohne den die Anwendung nicht bedienbar waere: der Betriebsmodus,
|
||
* die eigene Organisation und ein Administrator.
|
||
*
|
||
* Der Seed ist idempotent – zweimal hintereinander aufgerufen aendert der zweite
|
||
* Lauf nichts. Er laeuft im Compose-Stand bewusst NICHT automatisch mit, sondern
|
||
* ist ein dokumentierter Handgriff (siehe README).
|
||
*
|
||
* Die sieben Vorlagen, die Beispiel-Mitarbeiter und die Demo-Kunden kommen mit
|
||
* #017 dazu.
|
||
*/
|
||
|
||
const url = process.env["DATABASE_URL"];
|
||
if (!url) {
|
||
throw new Error("DATABASE_URL ist nicht gesetzt. Siehe .env.example.");
|
||
}
|
||
|
||
const prisma = new PrismaClient({ adapter: new PrismaPg({ connectionString: url }) });
|
||
|
||
/** Akzeptiert den im Auftrag dokumentierten Wert SERVICE als Alias. */
|
||
function modusLesen(): Betriebsmodus {
|
||
const roh = (process.env["SEED_MODE"] ?? "INTERN").trim().toUpperCase();
|
||
if (roh === "DIENSTLEISTUNG" || roh === "SERVICE") return Betriebsmodus.DIENSTLEISTUNG;
|
||
if (roh === "INTERN") return Betriebsmodus.INTERN;
|
||
throw new Error(`SEED_MODE kennt nur INTERN und DIENSTLEISTUNG (Alias SERVICE), nicht "${roh}".`);
|
||
}
|
||
|
||
async function einstellungAnlegen(modus: Betriebsmodus): Promise<void> {
|
||
// Nur anlegen, nicht ueberschreiben: ein spaeterer Seed-Lauf darf einen im
|
||
// Betrieb umgeschalteten Modus nicht zuruecksetzen.
|
||
const vorhanden = await prisma.einstellung.findUnique({ where: { id: "global" } });
|
||
if (vorhanden) {
|
||
console.log(` Einstellung: vorhanden, Modus ${vorhanden.modus} bleibt`);
|
||
return;
|
||
}
|
||
await prisma.einstellung.create({ data: { id: "global", modus } });
|
||
console.log(` Einstellung: angelegt, Modus ${modus}`);
|
||
}
|
||
|
||
async function eigeneOrganisationAnlegen(): Promise<string> {
|
||
const name = process.env["SEED_ORG_NAME"]?.trim() || "Eigene Organisation";
|
||
const kuerzel = (process.env["SEED_ORG_KUERZEL"]?.trim() || "EIGEN").toUpperCase();
|
||
if (!/^[A-Z0-9]{2,6}$/.test(kuerzel)) {
|
||
throw new Error(`SEED_ORG_KUERZEL muss 2 bis 6 Grossbuchstaben oder Ziffern sein, nicht "${kuerzel}".`);
|
||
}
|
||
|
||
// Bewusst nicht aktualisieren: wer Name oder Kuerzel im Betrieb geaendert hat,
|
||
// soll das nicht beim naechsten Seed-Lauf zurueckbekommen. Geaenderte Werte in
|
||
// der Umgebung bleiben deshalb wirkungslos, sobald die Zeile existiert.
|
||
const vorhanden = await prisma.kunde.findFirst({ where: { istEigeneOrganisation: true } });
|
||
if (vorhanden) {
|
||
console.log(` Eigene Organisation: vorhanden (${vorhanden.name})`);
|
||
return vorhanden.id;
|
||
}
|
||
const kunde = await prisma.kunde.create({
|
||
data: { name, kuerzel, istEigeneOrganisation: true },
|
||
});
|
||
console.log(` Eigene Organisation: angelegt (${kunde.name}, ${kunde.kuerzel})`);
|
||
return kunde.id;
|
||
}
|
||
|
||
async function adminAnlegen(): Promise<void> {
|
||
const email = process.env["SEED_ADMIN_EMAIL"]?.trim().toLowerCase();
|
||
const passwort = process.env["SEED_ADMIN_PASSWORD"];
|
||
if (!email || !passwort) {
|
||
console.log(" Administrator: uebersprungen (SEED_ADMIN_EMAIL oder SEED_ADMIN_PASSWORD fehlt)");
|
||
return;
|
||
}
|
||
|
||
// Gesucht wird ueber die Adresse: eine geaenderte SEED_ADMIN_EMAIL legt also
|
||
// einen zweiten Administrator an, statt den ersten umzubenennen. Das ist
|
||
// gewollt – umbenennen waere eine Aenderung an einem Konto, das laengst benutzt
|
||
// sein kann.
|
||
const vorhanden = await prisma.benutzer.findUnique({ where: { email } });
|
||
if (vorhanden) {
|
||
console.log(` Administrator: vorhanden (${email})`);
|
||
return;
|
||
}
|
||
// Das Passwort wird nur als argon2-Hash gespeichert, nie im Klartext.
|
||
await prisma.benutzer.create({
|
||
data: {
|
||
email,
|
||
name: "Administrator",
|
||
rolle: Rolle.ADMIN,
|
||
passwortHash: await hash(passwort),
|
||
aktiv: true,
|
||
},
|
||
});
|
||
console.log(` Administrator: angelegt (${email})`);
|
||
}
|
||
|
||
async function main(): Promise<void> {
|
||
const modus = modusLesen();
|
||
console.log("Seed laeuft:");
|
||
await einstellungAnlegen(modus);
|
||
await eigeneOrganisationAnlegen();
|
||
await adminAnlegen();
|
||
console.log("Seed fertig.");
|
||
}
|
||
|
||
try {
|
||
await main();
|
||
} finally {
|
||
await prisma.$disconnect();
|
||
}
|