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Laufzettel/docs/anleitung/README.md
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Florian WildeandClaude Opus 5 10e272654f
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feat(doku): Anleitung, PDF und Ende-zu-Ende-Abnahme
Neun Kapitel unter docs/anleitung/ fuer Technik und Verwaltung, mit 35
Bildern aus `pnpm docs:screenshots` und einem Fehlerbehebungskapitel aus
echten Meldungen. `pnpm docs:pdf` macht daraus 72 Seiten A4 — hell
gedruckt, mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen, ohne neue
Abhaengigkeit.

Die Ablaeufe pruefen ihre Voraussetzungen, bevor der erste startet:
antwortet ein gebauter Stand, steht der Seed-Bestand, und liest der
Server dieselbe Datenbank wie der Testprozess. Jeder Ablauf legt an, was
er braucht, und raeumt es weg. Vier neue kommen dazu: Hauptablauf,
Onboarding mit Vergleich der Zwischenablage, Rollen und 390 px auf
achtzehn Seiten.

Drei Fehler kamen dabei heraus. Das Projekt „handy" pruefte 412 px statt
der verlangten 390. Ein angemeldeter Benutzer ohne Recht erfuhr nie,
warum er abgewiesen wurde — die Meldung stand auf einer Seite, die ihn
sofort weiterleitet; jetzt gibt es /kein-zugriff. Und der
Verzeichnis-Ablauf schrieb die Attributzuordnung der ersten vorhandenen
Quelle um, in einer echten Installation also der produktiven.

101 Ablaeufe in INTERN und 97 in DIENSTLEISTUNG, beide ohne Fehlschlag.

Closes #18

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-26 11:03:02 +02:00

3.2 KiB

Laufzettel — Anleitung

Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf, was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine Vorlage. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein Lauf: die Abschrift für einen bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und archiviert und ändert sich nie wieder.

Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.

Die Übersicht nach dem Anmelden mit den Blöcken „Überfällig“, „Mir zugewiesen“ und „Zuletzt bearbeitet“

Wer welches Kapitel braucht

Techniker — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:

Administrator oder Redakteur — du richtest ein und pflegst:

Zwei Betriebsmodi

Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und ändert einige Beschriftungen.

Modus Für wen Kundenebene
Intern eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter unsichtbar
Dienstleistung IT-Dienstleister mit mehreren Kunden sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett

Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen & Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung „Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt wird der Modus unter Admin, siehe Kapitel 07.

Drei Zusagen, die überall gelten

  1. Eine veröffentlichte Version wird nie verändert. Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
  2. Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt. Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
  3. Gelöscht wird fast nichts. Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert, Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief.