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Laufzettel/docs/devlog.md
T
florian.wilde 3ccf3aa2d9
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(anhaenge): Fotos und Dateien an einem Schritt (#52) (#59)
2026-10-05 20:49:26 +00:00

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# DEVLOG – Laufzettel
Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen
als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
## Zeitübersicht
| Issue | Titel | Tatsächlich |
|---|---|---|
| #005 | M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token | 1 h 25 min |
| #006 | M1 – Datenmodell | 1 h 10 min |
| #007 | M2 – Auth, Rollen, Benutzer | 1 h 35 min |
| #008 | M3 – Betriebsmodus und Kunden | 1 h 20 min |
| #009 | M4 – Vorlagen-Versionierung im Service | 1 h 20 min |
| #010 | M5 – Vorlagen-Editor | 2 h 10 min |
| #011 | M6 – Mitarbeiter, Abteilungen, Geräte | 2 h 15 min |
| #012 | M7 – Platzhalter, Namensregeln, Escaping | 2 h 30 min |
| #013 | M8 – Läufe: Service und Abarbeitung | 3 h 05 min |
| #014 | M9 – QR-Tags, Geräteseite, Etiketten, Scanner | 3 h 35 min |
| #015 | M10 – Dashboard und Archiv | 2 h 20 min |
| #016 | M11 – Verzeichnis und LDAP-Abgleich | 3 h 25 min |
| #017 | M12 – Seed der sieben Vorlagen | 1 h 30 min |
| #018 | M13 – E2E-Tests, Anleitung, PDF | 2 h 15 min |
| #019 | M14 – Betriebswege und Release v0.1.0 | 5 h 25 min |
| #025 | Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus | 25 min |
| #026 | Zwei Konventionen präzisieren | 20 min |
| #020 | Vorgesetzter auch für von Hand angelegte Personen | 1 h 20 min |
| #021 | Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen | 55 min |
| #022 | Schnellstart je Gerätetyp pflegen | 1 h 10 min |
| #023 | Protokoll ansehen | 1 h 50 min |
| #030 | M17 – Wiederverwendbare Bausteine | 2 h 25 min |
| #031 | M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte | 1 h 35 min |
| #032 | M19 – Anhänge und Fotos an Schritten | 3 h 05 min |
| | **Summe** | **48 h 25 min** |
| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
|---|---|---|
| v0.1.0 | 35 h 20 min | veröffentlicht |
| v0.2.0 | 13 h 05 min | in Arbeit |
---
## 2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30
**Issue:** #005 (M0)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im `PATH` nicht-interaktiver Shells),
Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, kein `pandoc`
- Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (`v0.1.0`–`v0.5.0`), 19 Issues (#1–#19), Nummern
passen zu den Dateinamen unter `docs/issues/`
- Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün: `lint`, `typecheck`, `test`, `build`
- Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in `tests/betriebsstand.test.ts` festgeschrieben
- Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet: `docker compose up -d --build` startet den
Stack, `migrate` läuft und beendet sich, `web` wartet korrekt darauf, `/api/gesundheit` meldet
`ok` — und `5432` ist vom Host nicht erreichbar, aus `web` schon
- `scripts/pruefe-doku.mjs` gegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten,
fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder
### Entscheidungen
- **Deutsch im Code, auch für Bezeichner.** Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich
für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in `CLAUDE.md`.
- **Kein Auth.js.** v5 steht seit Jahren auf Beta (`5.0.0-beta.32`), authjs.dev führt das Projekt
im Wartungsmodus („now part of Better Auth“), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5“,
und `@auth/prisma-adapter` deklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessen
`openid-client` + `jose` wie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später
noch deutlicher.
- **`prisma` exakt auf 7.10.0 gepinnt.** Der `latest`-Tag von `prisma` zeigt auf `8.0.0-rc.17`,
der von `@prisma/client` auf `7.10.0`. Ein unbedachtes `pnpm add prisma` hätte einen
Versions-Konflikt erzeugt.
- **`eslint` bleibt auf 9.x.** Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab:
`eslint-config-next` bringt `eslint-plugin-react@7.37.5` mit, das `eslint` nur bis `^9.7`
unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung
April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.
- **`typescript` bleibt auf `~6.0.3`.** `typescript-eslint@8.70.1` erlaubt nur
`>=4.8.4 <6.1.0`; TypeScript 7.0.2 ist zwar `latest`, aber noch nicht unterstützt.
- **`@node-rs/argon2` statt `argon2`.** Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht auf
`node:24-alpine` also keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.
- **`barcode-detector` statt `jsQR`.** `jsqr` ist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill
bietet dieselbe API wie das native `BarcodeDetector`, also ein Codepfad statt zwei.
- **Seed läuft nicht automatisch.** Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter
Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
- **shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset.** Der Vertrag
von shadcn (`--background`, `--primary`, `--border`, …) wird in `globals.css` aus den
Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und
folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form
und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px).
- **PDF der Anleitung über Playwright.** `pandoc` und `wkhtmltopdf` fehlen und sind ohne root
nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.
### Probleme
- **Projektverzeichnis gehörte `root`.** `~/Projekte/Laufzettel` war root-eigen, die Sitzung läuft
als `florianwilde`, und `sudo` verlangt hier ein Passwort. Bis Florian den `chown` gemacht hat,
wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte
das Verzeichnis nicht und lief parallel.
- **pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt.** `onlyBuiltDependencies` wird noch
von `pnpm config list` angezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam ist `allowBuilds` als
Zuordnung in `pnpm-workspace.yaml`. Das `pnpm`-Feld in `package.json` liest pnpm 12 gar nicht
mehr. Gefunden über `pnpm approve-builds --all`, das die richtige Form selbst schreibt.
- **Context7-MCP ist nicht autorisiert**, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle
Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
- **pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab.** `vite@8.3.1` (8,7 h alt) und
`lucide-react@1.48.0` (15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die
Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft.
- **`shadcn init` lässt sich nicht skripten.** Es fragt auch mit `--yes` nach einem Preset und
bleibt hinter einer Pipe stumm hängen. `shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/null`
geht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad `"cn": ["./src/lib/utils"]` in `tsconfig.json` und das
Paket `radix-ui`, beides schreibt `init` nicht.
- **Port 3000 ist von ProxLedger belegt.** Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
- **Kein Gitea-Actions-Runner registriert** (0 Runner). `.gitea/workflows/ci.yml` wird trotzdem
angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der
Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.
### Offen
- Der `pct create`-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein
PVE-Host erreichbar ist. Geplant: `shellcheck` plus `--dry-run`, und `deploy/install.sh`
vollständig in einem `debian:13`-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine
Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste.
- Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein
Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.
### Nächster Schritt
- #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung, `tagCode`-Generator,
Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15
**Issue:** #006 (M1)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
- `src/lib/tagcode.ts` und `src/lib/geheimnisse.ts` samt Tests, parallel von einem Sub-Agenten
gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)
- Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal
hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
- Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte
behoben werden"-Punkte abgearbeitet
- **106 Tests** grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln
### Entscheidungen
- **Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle
Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht
ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, `psql`, Skripte und ab
Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei.
- **Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen.** `Lauf` verweist mit
`("geraetId", "kundeId")` auf `Geraet("id", "kundeId")`, analog für Person und Abteilung.
`docs/architektur.md` nennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein an
`kundeErmitteln()` hängen. `MATCH SIMPLE` lässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu.
- **Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt.** Ein `DELETE` auf einen Lauf hätte Schrittergebnisse
und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren
können. Beides jetzt `Restrict`.
- **`TagCodeVergabe` als Vergabebuch.** Die Eindeutigkeit allein aus `Geraet.tagCode` zu ziehen
reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im
Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.
- **Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet.** Das wörtliche Alphabet enthält ein `L`,
die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer
benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus `{1, I, L}` sind `1` und `I` weg,
dadurch ist `L` eindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt
einen grünen Test darüber zu setzen.
- **Ein Systemlauf muss darstellbar sein.** `Lauf.erstelltVonId` ist optional, wie schon
`Schrittergebnis.aktualisiertVonId`. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4)
haben keinen Menschen dahinter.
### Probleme
- **`prisma migrate reset --force` zeigte den Bestätigungsdialog trotzdem** und ließ einen
Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächste `migrate dev` lief
daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher: `DROP SCHEMA public CASCADE` per psql, dann
`migrate dev --create-only < /dev/null`.
- **Port 5433 ist von ProxLedger belegt.** Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434,
umstellbar über `DEV_DB_PORT`.
- **Eine Regex-Ersetzung hat `quelle.length` auch aus der Längenprüfung gerissen** und den
Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr
dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.
### Nächster Schritt
- #007 Auth, Rollen, Benutzer: `openid-client` mit Discovery, `jose`-Sitzungscookie, lokaler
Login mit argon2, `RECHTE`-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 3 · 01:55–03:35
**Issue:** #007 (M2)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- OIDC mit `openid-client` 6.8.8: Discovery, PKCE, `state`, `nonce`; API vorher gegen die
Typdefinitionen im Paket geprüft statt aus dem Gedächtnis geschrieben
- `jose`-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, Rechtetabelle, JIT-Provisionierung
- Anmeldeseite, geschützter Bereich, Benutzerverwaltung, rollenabhängige Navigation
- Sub-Agent hat `rollen.ts` und `sitzung.ts` samt 85 Tests parallel gebaut (rund 6 min)
- Unabhängiger Review-Agent: ein Blocker, acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **274 Tests** grün (vorher 106)
### Entscheidungen
- **Rücksprungziel wird aufgelöst, nicht mit Präfixen verglichen.** Die Präfix-Prüfung war eine
offene Weiterleitung: `/<TAB>/fremd.example` besteht `startsWith("/")`, ist kein `//` und kein
`/\` — Browser entfernen den Tabulator aber beim Verarbeiten der URL, übrig bleibt
`//fremd.example`. Das Auflösen gegen eine Wegwerf-Basis macht genau das, was der Browser tut,
und der Vergleich der Herkunft erschlägt alle Formen auf einmal.
- **Alle Umleitungen über `APP_URL`.** `nextUrl.origin` lieferte im Test `localhost` statt
`127.0.0.1`; hinter einem Reverse Proxy wäre es der interne Host. Neues Modul
`src/lib/adressen.ts`, die Herkunft der Anfrage ist nur noch Notnagel.
- **Ohne `OIDC_GROUP_*` bleibt die Rolle, wie sie ist.** Sonst wäre jede OIDC-Anmeldung eine
stille Herabstufung auf `LESER` — bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg.
- **Verknüpfung über die Adresse nur bei `email_verified`.** Sonst wäre ein Anbieter mit frei
wählbaren Adressen der Weg, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen.
- **Der letzte aktive Administrator ist geschützt**, gegen Herabstufung wie gegen Abschalten.
- **Kein `overflow-x: hidden` auf `body`.** Es sieht aus wie eine Lösung, verdeckt aber nur: zu
breiter Inhalt wird abgeschnitten statt erreichbar, und die Prüfung im Screenshot-Skript kann
ihn nicht mehr finden. Layouts müssen bei 390 px von sich aus passen.
- **`ROLLEN_TEXT` liegt in `src/lib`,** nicht in der Server-Schicht: eine Client-Komponente hätte
sonst die komplette Rechtetabelle ins Browser-Bündel gezogen.
### Probleme
- **Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden** und hätte sofort geworfen statt Zeit
zu kosten. Die Zusage wäre damit schlicht falsch gewesen. Jetzt ein echter, lazy erzeugter
argon2-Hash; nachgemessen rund 1 ms Unterschied über je 60 Anfragen.
- **Beim Verschieben der Übersicht nach `(app)/` blieb `<Huelle>` in der Seite stehen.** Die Hülle
wurde doppelt gerendert — zwei Kopfzeilen, das innere Menü ohne Benutzer. Es war im Screenshot
zu sehen und ist mir trotzdem entgangen; gefunden hat es der Review-Agent. Ein Bild anzusehen
ersetzt nicht, gezielt nach dem zu suchen, was sich gerade geändert hat.
- **Prisma-Modelltypen kommen aus `@/generated/prisma/client`,** nicht aus `.../models` — dort
liegen nur die Hilfstypen der Abfragen. Steht jetzt in `CLAUDE.md`.
- **`networkidle` als Wartebedingung in Playwright** läuft bei einer Anwendung mit offenen
Verbindungen in den Timeout. `load` plus geladene Schriften ist deterministisch.
### Nächster Schritt
- #008 Betriebsmodus und Kunden: `betriebsmodus()`, `kundeErmitteln()`, Moduswechsel in beiden
Richtungen, Kundenverwaltung, Admin-Einstellungen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 4 · 05:35–07:00
**Issue:** #008 (M3)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/mandant.ts` als die eine Stelle für die Mandantenregel
- Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung (Sub-Agent, 25 Tests), Admin-Einstellungen
- Wechsel per Playwright **durch die Oberfläche** gefahren, nicht nur im Service: Navigation
wechselt sofort, `/kunden` wird erreichbar
- Unabhängiger Review: drei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **336 Tests** grün (vorher 274)
### Entscheidungen
- **Die Sichtbarkeit gehört in `kundeErmitteln`,** nicht in eine zweite Funktion daneben. Sonst
müsste jeder künftige Service daran denken — und #009 ff. übernehmen diese Signatur.
- **Lesemodelle filtern selbst.** Sie verlangen den Benutzer, statt sich auf den Aufrufer zu
verlassen. `undefined` heißt „keine Einschränkung“, `[]` heißt „sieht nichts“; die Umsetzung
steht an einer Stelle, und beide Fälle haben einen Test.
- **`pg_advisory_xact_lock` statt Serializable.** Der Wechsel ist selten und kurz; ein Schloss auf
Transaktionsebene ist verständlicher als eine Isolationsstufe, die man beim Lesen übersieht, und
wird auch bei einem Abbruch freigegeben.
- **Die Prüfung läuft zweimal** — einmal für den Dialog, einmal innerhalb der Transaktion. Beide
Male derselbe Code, damit es keine nachgebaute zweite Wahrheit gibt.
- **ASCII-Faltung gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext.** Steht jetzt ausdrücklich in
`CLAUDE.md`; Protokoll-Aktionen sind entsprechend nachgezogen.
### Probleme
- **Ich habe in einem Kommentar etwas behauptet, das nicht stimmte** („Alles in einer
Transaktion"), während der Protokolleintrag dahinter stand. Ein Kommentar, der eine Zusage
macht, gehört genauso geprüft wie der Code darunter.
- **`sichtbareKundenIds` hatte keinen einzigen Aufrufer.** Eine Funktion zu schreiben, die eine
Regel durchsetzt, und sie dann nirgends zu rufen, sieht im Review aus wie Absicht und ist es
nicht. Der Volltextlauf über `src` hätte das in zehn Sekunden gezeigt.
- **Der Wettlauf war reproduzierbar**, nicht theoretisch: zwei gleichzeitige Wechsel liefen beide
durch.
### Nächster Schritt
- #009 Vorlagen-Versionierung: Veröffentlichen, tiefe Kopie als Entwurf, höchstens ein Entwurf,
Unveränderlichkeit, JSON-Export und -Import.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 5 · 07:00–08:20
**Issue:** #009 (M4)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/services/vorlagen.ts`: Anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf holen (tiefe Kopie),
Speichern, Veröffentlichen, Verwerfen, Duplizieren, Archivieren
- `src/server/services/vorlagen-austausch.ts` mit `docs/vorlagen-format.md`: ein Zod-Schema für
Editor, Export und Import — eine Vorlage zieht als Datei zwischen zwei Installationen um
- `src/lib/validierung.ts` als einzige Quelle für Zod samt deutscher Meldungen, mit ESLint-Regel
- Migration `vorlagen_unveraenderlich`: vier Trigger, die die Unveränderlichkeit in der Datenbank
durchsetzen — nicht nur im Service
- Unabhängiger Review: drei Blocker (alle an der Mandantengrenze), acht weitere Befunde, alle
abgearbeitet
- **428 Tests** grün (vorher 336), davon neu: Mandantensicht, Datenbankregeln, Gleichzeitigkeit,
Austausch mit unsauberen Daten
### Entscheidungen
- **Die Regel steht zweimal: im Service und in der Datenbank.** Der Service gibt die verständliche
Meldung, die Datenbank die Garantie. Alles, was nicht durch den Service geht — Migrationen,
`psql`, der Seed, ab Phase 4 die Connectoren —, läuft sonst an der einen Regel vorbei, die das
Archiv überhaupt erst etwas wert macht. Die doppelte Haltung kostet einen Trigger und spart die
Annahme, dass jeder künftige Schreibweg daran denkt.
- **Ein Entwurf je Vorlage kommt vom partiellen Index**, nicht von einer Prüfung davor. Zwei
gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ laufen damit unvermeidlich in `P2002` — und genau dort
wiederholt der Service und gibt beiden denselben Entwurf zurück, statt einen Fehler zu zeigen,
den niemand versteht.
- **Optimistisches Sperren über `geaendertAm`,** nicht über eine Zählerspalte. Der Zeitstempel ist
ohnehin da, und `updateMany` mit Bedingung erledigt den Vergleich in derselben Anweisung.
- **Unbekannte `konfig`-Schlüssel überleben, unbekannte Werte bekannter Schlüssel nicht.** Ein
neues Feld aus einer späteren Fassung darf einen Umzug nicht verhindern; eine unbekannte `shell`
aber entscheidet darüber, wie ein Wert maskiert wird — sie stillschweigend zu verwerfen hieße,
einen bash-Befehl nach PowerShell-Regeln zu maskieren, und das kann auf einem Server Daten
kosten. Also laut abweisen, mit Pfad und erlaubten Werten.
- **Der Export ist nachsichtig, der Import streng.** Herausgeben muss man auch, was nicht ins
Schema passt, sonst verliert die Datei Inhalt. Annehmen darf man es nicht.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` als Wächter.** Prisma erzeugt für jede künftige Migration
Löschbefehle gegen die handgeschriebenen Objekte. Der Test zählt sie namentlich auf, damit ein
übersehener `DROP` die Suite rot macht statt still die Mandantengrenze zu entfernen.
### Probleme
- **Die drei Blocker lagen alle an derselben Stelle: den Lesemodellen.** Der Suchfilter brachte
einen zweiten `OR`-Schlüssel mit und überschrieb die Kundenbedingung — ein Buchstabe im Suchfeld
genügte, um einem gebundenen Techniker alle Vorlagen aller Kunden zu zeigen. Historie und Aufbau
einer Version filterten gar nicht. Zu `queries/vorlagen.ts` gab es keinen Test; die Sicht in #008
abzusichern und in #009 nur den Service zu testen war der Fehler.
- **`Prisma.validator`-Objekte mit zwei gleichen Schlüsseln sind kein Typfehler.** Ein
zusammengebautes `where` mit `OR` aus zwei Quellen fällt weder ESLint noch `tsc` auf. Deshalb
liegt die Mandantenbedingung jetzt in `AND`, wo ein zweiter Filter sie nicht erreichen kann.
- **Prisma wollte sieben handgeschriebene Objekte löschen.** Die Migration musste von Hand
geschrieben werden; zusätzlich fehlten `@default(now())` bei den `@updatedAt`-Feldern, weshalb
Prisma bei jedem Lauf `DROP DEFAULT` vorschlug.
- **Zwei gleichzeitige Testläufe gegen `laufzettel_test`** ergaben 62 falsche Fehlschläge. Der
Review-Agent und ich haben uns die Daten weggetruncated; im Auftrag an den Agenten hatte ich die
eigene Datenbank nicht verlangt.
### Nächster Schritt
- #010 Vorlagen-Editor: Liste mit Suche und Filtern, Abschnitte und Schritte per Drag & Drop,
Vorschau, Veröffentlichen, Versionshistorie, Warnung bei unbekannten Platzhaltern.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 6 · 08:20–10:30
**Issue:** #010 (M5)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Vorlagenliste mit Suche und Filtern, Vorlagenseite mit Versionsgeschichte, Kopfdaten, Duplizieren,
Archivieren, JSON-Ex- und -Import
- Vorlagen-Editor (Sub-Agent): Abschnitte, Schritte, Variablen — anlegen, bearbeiten, löschen,
sortieren mit Finger, Maus, Tastatur und Knöpfen; typabhängige Felder, Markdown-Hilfetexte,
Platzhalter-Warnung, Vorschau mit Beispielwerten
- `src/lib/platzhalter.ts` als einzige Quelle der eingebauten Platzhalter — #012 baut darauf auf
- Erste Playwright-Tests: der Editor wird durch die Oberfläche gefahren, einschließlich Sortieren
mit dem Finger bei 390 px
- Unabhängiger Review: zwei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **496 Tests** grün (vorher 428), dazu 5 E2E-Tests
### Entscheidungen
- **Oberflächen werden gegen den gebauten Stand abgenommen, nie gegen `pnpm dev`.** Der
Entwicklungsmodus hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot sieht deshalb richtig aus,
während kein Knopf etwas tut. Das ändert die Arbeitsweise für alle folgenden Meilensteine und
steht in `CLAUDE.md` und `docs/architektur.md`.
- **Was nur mit angehängtem React gelingt, gehört in einen Playwright-Test.** Nicht erst in #018:
ohne ihn wäre „Sortieren funktioniert am Handy“ eine Behauptung geblieben.
- **Die Nummer eines Abschnitts kommt aus der Position und wird nie gespeichert.** Die
Formatdokumentation sagte bisher das Gegenteil; beim ersten Umsortieren wäre eine gespeicherte
Nummer falsch gewesen. Entfernt wird eine vorangestellte Nummer nur beim Trenner `·` und nur,
wenn dahinter keine Ziffer steht — „24 · 7 Bereitschaft“ bleibt.
- **Ein Knopf, der auf eine fehlende Seite zeigt, wird nicht verlinkt.** Galt für die Navigation
schon, jetzt auch für „Scannen“.
- **`format:pruefen` ist ein Tor.** Sonst formatiert `lint-staged` beim Commit nach, und im Commit
stehen Änderungen, die niemand gesehen hat.
### Probleme
- **Mein eigener Prüfaufbau hat mich getäuscht.** Ich habe Seiten im Browser angesehen, für gut
befunden und weitergemacht — in einem Entwicklungsmodus, in dem nichts anklickbar war. Aufgefallen
ist es erst, als ich zum ersten Mal wirklich geklickt habe. Zwei Stunden Suche nach der Ursache,
am Ende lag es am Werkzeug und nicht am Code; die Erkenntnis war die Zeit wert.
- **Ein Kommentar hat wieder eine Zusage gemacht, die kein Test hielt** („ein Test hält das fest“,
über der CSP). Dritter Meilenstein in Folge, in dem der Review genau diese Sorte Fehler findet.
Ein Kommentar, der eine Garantie behauptet, braucht den Test daneben — oder den Satz nicht.
- **Der Sub-Agent hat im Browser Dinge geprüft, die dort gar nicht prüfbar waren.** Mein Auftrag
hat ihn dorthin geschickt; die Lücke war meine.
- **Der Editor war bei einer einzigen Vorlage 16 986 px hoch.** Ich habe es im Screenshot gesehen,
nicht der Review.
### Nächster Schritt
- #011 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte: Listen mit Suche, Mitarbeiterseite mit Historie,
Abteilungen mit Ziel-OU und Standardgruppen, Geräte mit CSV-Import.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 7 · 10:30–12:55
**Issue:** #011 (M6)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Mitarbeiter: Dienst mit Sperre für abgeglichene Stammdaten, Liste mit Suche über vier Kennungen,
Personenseite mit Geräten, Vorgesetztem und Platz für die Laufhistorie
- Abteilungen unter Admin: Ziel-OU, Standardgruppen, Mail-Domain, dazu die Liste der
Abteilungsnamen, die bei Personen vorkommen, aber nicht gepflegt sind
- Geräte samt CSV-Import (Sub-Agent): eigener Zerleger in `src/lib/csv.ts`, Tag-Code-Vergabe in
einer Transaktion, Archivieren statt Löschen
- Neues Recht `mitarbeiterBearbeiten`; die Seitenleiste führt Personen und Geräte unter einem
Eintrag, im Modus Dienstleistung anders beschriftet
- Unabhängiger Review: zwei Blocker, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **610 Tests** grün (vorher 601 vor dem Review), dazu 18 E2E-Abläufe
### Entscheidungen
- **Ein CSV-Wert reicht nicht über die Zeile hinaus.** Das Format erlaubt es, und `csvErzeugen`
schreibt es auch so — beim **Lesen** einer fremden Datei ist es trotzdem die schlechtere Annahme:
ein Umbruch in einem Hostnamen kommt nicht vor, ein vergessenes schließendes Anführungszeichen
ständig. Mit der Grenze endet der Schaden an der Zeile, in der er beginnt; ohne sie verschluckt
eine kaputte Zelle alle Folgezeilen, und der Import meldet dafür Erfolg.
- **Eine abgeglichene Person ist vollständig gesperrt**, nicht nur teilweise. Alle Stammdaten
kommen aus dem Verzeichnis, auch der Titel. Übrig bleibt genau ein Weg: aktivieren und
deaktivieren — und der muss bleiben, weil das Offboarding nicht auf den nächsten Abgleich wartet.
- **Löschen eines Geräts verlangt `verwaltung`.** Archivieren ist der Normalfall. Löschen ist nicht
rücknehmbar und verbrennt den Tag-Code für immer — der gedruckte Aufkleber ist danach wertlos.
- **Die Lesemodelle liefern den Kundennamen immer, die Seite entscheidet über die Anzeige.**
Vorher entschied das eine Lesemodell nach `istEigeneOrganisation` und das andere gar nicht.
- **Die Mitarbeitersuche ist ein eigenes Bauteil**, bevor sie zum zweiten Mal gebraucht wird: #013
und #014 brauchen sie wieder, und dreimal abgeschrieben vergisst man den Umschalter „auch
deaktivierte“ zweimal.
### Probleme
- **Der schwerste Fehler war wieder einer, der Erfolg meldet.** Der CSV-Import hat Zeilen
verschluckt und „3 von 3 angelegt“ gesagt. Gefunden hat ihn der Review mit einer Datei, wie sie
aus einem halb ausgefüllten Excel kommt — meine eigenen Tests prüften nur saubere Dateien und die
eine Ausnahme, die ohnehin geworfen wurde.
- **Zwei Funktionen im selben Modul widersprachen sich**: `abteilungsListe` schlüsselte nach Kunde
und Name, `ungepflegteAbteilungen` nach Namen allein. Nebeneinander geschrieben, nicht
nebeneinander gelesen.
- **Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der eine Zusage macht, die der Code nicht
hält.** Diesmal versprach er zwei verschiedene Meldungen, gerendert wurde eine.
### Nächster Schritt
- #012 Platzhalter, Namensregeln und Escaping: die reine Service-Schicht, aus der die fertigen
PowerShell-Befehle entstehen — mit dichter Testabdeckung, denn hier darf nichts schiefgehen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 8 · 12:55–15:35
**Issue:** #012 (M7)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/lib/shell.ts` (Sub-Agent): Maskierung je Shell, Skript-Kopie mit Kommentarzeilen
- `src/lib/namensregeln.ts` (Sub-Agent): Transliteration, `{v}`, `{nnn}`, `{kundenkuerzel}`,
Grenzen für `sam` und `hostname`
- `src/lib/passwort.ts`, `src/lib/platzhalter-werte.ts`, `src/server/services/platzhalter.ts` und
`src/server/services/befehle.ts`: das generierte Passwort, das Ersetzen und die fertigen Befehle
- Unabhängiger Review: **drei Blocker**, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **810 Tests** grün (vorher 797 mit einem stillen Übersprung)
### Entscheidungen
- **PowerShell wird wirklich gegen PowerShell geprüft.** Auf dieser Maschine gibt es kein `pwsh`,
also nimmt der Test das Container-Abbild — und in CI bricht er ab, statt sich zu überspringen.
Der schwerste Befund des Meilensteins wäre ohne das nie aufgefallen.
- **Typografische Anführungszeichen werden auf ihre ASCII-Form gebracht und dann maskiert.** Als
Text durchreichen lassen sie sich nicht: PowerShell liest sie ohnehin als Begrenzer. Lieber ein
Zeichen, das anders aussieht als gedacht, als ein Befehl, der etwas anderes tut als er liest.
- **Ein Platzhalter außerhalb von Anführungszeichen wird abgewiesen**, nicht gefüllt. Die
Maskierung kann daraus kein Argument machen, und ein halb maskierter Befehl zum Kopieren wäre die
gefährlichste aller Antworten.
- **Gesperrt sind fünf Variablennamen, nicht alle eingebauten.** `techniker`, `datum`, `kunde`,
`kundenkuerzel` und `generiertes_passwort` machen eine Aussage über wer, wann und für wen. `upn`,
`sam` und `mail` bleiben frei — beim Onboarding gibt es die Person im Verzeichnis noch nicht.
- **Ein `sam` hält drei Stellen frei.** Ein einmal notierter Anmeldename muss auch morgen aus der
Regel herausfallen, wenn ein zweiter Träger desselben Namens dazukommt.
### Probleme
- **Ich bin in genau die Falle getappt, die ich in #010 repariert habe:** `$'` als Rückverweis in
`String.replaceAll`. Gefunden hat es mein eigener Test gegen echtes Bash — Lesen hätte es nicht
gefunden.
- **Meine erste HTML-Maskierung war doppelt**, weil ich vergessen hatte, dass React Textknoten
selbst maskiert. Aufgefallen beim Nachdenken über den Test, nicht beim Schreiben des Codes.
- **Der Review hat sich PowerShell in einem Container geholt.** Das ist der Unterschied zwischen
„nach bestem Wissen richtig“ und „gemessen“ — und der Unterschied war hier eine
Codeausführung auf dem Domänencontroller.
- **Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der ins Leere zeigt:** ein Testkommentar
verwies auf einen Beweis in einer anderen Datei, den es dort nicht gab.
### Nächster Schritt
- #013 Läufe: Service und Abarbeitung — Lauf anlegen, abarbeiten, abschließen, archivieren, mit
der Abarbeitungsansicht am Handy.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 9 · 15:40–18:45
**Issue:** #013 (M8)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/services/{laeufe,schrittergebnisse,kommentare}.ts` (Sub-Agent): anlegen, öffnen,
abschließen, archivieren, zurückholen, Schrittergebnisse, Abschnitts-Aktion, Kommentare
- `src/server/queries/laeufe.ts`, die Abarbeitungsansicht, der Start-Dialog, die Laufliste und der
Zustands-Endpunkt für die Aktualisierung alle zehn Sekunden
- Namensvorschläge aus den Regeln im Start-Dialog und „Mit AD-Konto verknüpfen“ am Lauf
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, zwölf Befunde, acht Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **879 Tests** (vorher 810) und **37 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **Ein Lauf, ein Passwort je Seitenaufbau.** Vorher entstand je *Vorkommen* ein neues: ein
`New-ADUser` mit `-AccountPassword` und einer Zeile, die das Passwort mitteilt, trug zwei
verschiedene. Das Konto bekäme A, der Benutzer erführe B, und weil nichts gespeichert wird, wäre
A für immer weg. „Bei jeder Anzeige neu“ heißt jetzt: je Aufbau der Seite neu, innerhalb der
Seite überall dasselbe.
- **Abgeschlossen ist nicht archiviert.** „Abgeschlossen“ ist ein Arbeitszustand; Nachträge
passieren danach, und zwar oft. Würde schon der Abschluss sperren, bräuchte jede Kleinigkeit
einen Administrator — und Läufe würden schlicht nicht mehr abgeschlossen.
- **Das Polling trägt keine Befehle, und es lädt auch nicht von selbst neu**, solange ein Passwort
auf der Seite steht. Die erste Hälfte der Zusage war leicht, die zweite fiel erst beim
Nachdenken über `router.refresh()` auf: ein Neuaufbau tauscht das Passwort genauso aus.
- **`/api/` bekommt ohne Anmeldung 401, keine Weiterleitung.** Ein `fetch` folgt einer
Weiterleitung von sich aus und hält die Anmeldeseite für eine gültige Antwort; die
Aktualisierung hätte stundenlang weitergefragt.
- **Abschnitte klappen zu, wenn sie fertig sind — der Zustand liegt im Browser.** Aus den Daten
gerechnet klappte ein von Hand geöffneter Abschnitt beim nächsten Speichern wieder zu.
### Probleme
- **React baut das Formular erst nach dem erneuten Rendern zusammen.** Mein erster Versuch, den
Zustand am abschickenden Knopf mitzugeben, setzte im selben Klick die Vorauswahl um — und damit
den Wert des Knopfes. Angekommen ist wahlweise „offen“ oder gar kein Feld. Gefunden nicht durch
Lesen, sondern durch Nachstellen im gebauten Stand mit einer Ausgabe der `FormData`.
- **Der Review hat einen Blocker gefunden, den mein eigener Test festgeschrieben hatte:** „zwei
Vorkommen ergeben zwei Passwörter“ stand als Erwartung samt Begründung im Test. Die Begründung
war falsch, der Test hat sie zementiert.
- **Ein `h2` in einem `button` ist keine Überschrift mehr.** In einem Knopf sind alle Nachfahren
nur noch Beschriftung; der Abschnittskopf verlor damit seine Gliederung — aufgefallen, weil ein
Playwright-Test die Überschrift nicht mehr fand.
- **Ein `details` und React geraten vor der Hydrierung aneinander:** der Browser klappt auf, React
klappt gleich darauf zu. Jetzt ein Knopf mit `aria-expanded`, der vor der Hydrierung schlicht
nichts tut — wie jeder andere Knopf auf dieser Seite.
- **Fünfter Meilenstein in Folge mit Kommentaren, die mehr versprechen als der Code hält:** der
Titelvorschlag behauptete, der Start-Dialog zeige ihn; `startAuswahl` behauptete, der Dialog
nenne seine Grenze von 500 Einträgen. Beides stimmte nicht.
### Nächster Schritt
- #014 QR-Tags, Geräteseite, Etiketten und Scanner — der Einstieg, für den die ganze Anwendung
gebaut ist: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 10 · 18:50–21:30
**Issue:** #014 (M9)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Zwei Sub-Agenten parallel**, auf getrennten Dateien: QR, Etiketten und Tag-Stapel der eine,
Geräteseite und `/t/<code>` der andere. Der Scanner kam von Hand dazu.
- `/t/<tagCode>` als Weiche, Registrierformular, Geräteseite mit Zuweisungen, Schnellstart,
„Vorlage zuweisen“ und Historie
- Etikettendruck in zwei Formaten, QR ausschließlich mit `{APP_URL}/t/{tagCode}`
- Scanner mit der BarcodeDetector-API des Browsers, WebAssembly als Rückfall, Eingabefeld als
Ersatzweg
- Unabhängiger Review: **drei Blocker**, elf Befunde, mehrere Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **930 Tests** (vorher 879) und **54 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **Parallel arbeiten heißt Dateien trennen, nicht Aufgaben.** Beide Agenten bekamen eine Liste
der Dateien, die ihnen gehören, und je eine eigene Testdatenbank. Es gab keinen einzigen
Schreibkonflikt — die Fehler saßen stattdessen an den **Nähten**, und zwar alle drei.
- **Das WebAssembly des QR-Lesers wird kopiert, nicht eingecheckt.** `zxing-wasm` lädt es sonst
aus einem CDN: die Content-Security-Policy erlaubt `connect-src 'self'`, und eine selbst
gehostete Anwendung soll ohne Internet laufen. 1,1 MB gehören nicht ins Repository, also legt
`scripts/wasm-bereitstellen.mjs` sie vor jedem Bau bereit.
- **`'wasm-unsafe-eval'` statt `unsafe-eval`.** Die schmale Erlaubnis, WebAssembly zu übersetzen —
ohne sie läuft die Kamera und erkennt nie etwas. Der Test prüft jetzt auf die **Marke**, nicht
auf das Wort: `wasm-unsafe-eval` enthält „unsafe-eval“ und ist doch etwas anderes.
- **Eine Route ohne Aufrufer wird entfernt, nicht dokumentiert.** `/api/qr/[tagCode]` war sauber
gebaut, hatte aber keinen Nutzer, keinen Test und eine abweichende Groß-/Kleinschreibung. Die
Geräteseite setzt das SVG jetzt direkt ein.
### Probleme
- **Drei Defekte, die nur der gebaute Stand zeigt.** „Starten“ setzte `IN_ARBEIT` und sprang
nicht (der Knopf verschwindet beim Neuaufbau, bevor sein Effekt läuft); „Vorlage zuweisen“ bot
Vorlagen an, die der Dienst danach ablehnte; die Geräteliste verlinkte nichts. Kein einziger
davon wäre durch Lesen aufgefallen.
- **Der Scanner benutzte nie die native API.** `barcode-detector/ponyfill` gibt **immer** die
eigene Klasse zurück — der Kommentar behauptete das Gegenteil, und die Auftragszeile „native
BarcodeDetector-API mit Polyfill-Fallback“ war damit unerfüllt. Ein Blick in `node_modules`
hätte genügt; ich habe der Paketbeschreibung geglaubt.
- **Ein Unterpfad in `APP_URL` fiel aus dem QR heraus.** `new URL("/t/…", "https://firma.de/app")`
verschluckt `/app`. Für eine Umleitung fällt das nie auf, weil der Reverse Proxy den Pfad wieder
anhängt — auf einem geklebten Aufkleber ist es das Ende. Der Test dazu hieß „nimmt APP_URL mit
Pfad ernst“ und prüfte nur einen Schrägstrich.
- **Sechster Meilenstein in Folge mit Zusagen ohne Deckung:** archivierte Geräte im Druck, „1 von
2 fehlt“ bei doppelten Codes, eine Vorbelegung, die nicht kam, ein Kommentarblock über der
falschen Funktion.
### Nächster Schritt
- #015 Dashboard und Archiv — die Übersicht für den Alltag und die Volltextsuche über alles, was
abgearbeitet wurde.
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## 2026-09-25 · Sitzung 11 · 21:35–23:00
**Issue:** #015 (M10)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Drei Teile parallel**: Archiv (Sub-Agent), Druckansicht (Sub-Agent), Übersicht (selbst)
- Archiv mit Volltextsuche über Titel, Notizen, Werte und Kommentare, Fundstellen im Treffer,
sechs Filtern und Mandantensicht in jeder Abfrage
- Druckansicht eines Laufs: hell, ohne Navigation, A4 — ersetzt im MVP den PDF-Export
- Übersicht mit Überfälligem, eigenen Zuweisungen, zuletzt Bearbeitetem und Schnellstart
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, fünf Befunde, neun Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **980 Tests** (vorher 930) und **67 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **`ABGESCHLOSSEN` gehört ins Archiv.** „Abgeschlossen ist nicht archiviert" betrifft den
Schreibschutz, nicht das Suchen: wer die Seriennummer von letzter Woche sucht, weiß nicht, ob
schon jemand archiviert hat.
- **Eine SQL-Anweisung für drei Tabellen.** `Schrittergebnis.wert` ist ein Json — nur
`("wert")::text` trifft den Trigramm-Index, und über Prisma lässt sich eine Json-Spalte nicht als
Text durchsuchen. Vor allem aber gehört die **Fundstelle** zum Treffer: ein Treffer ohne
sichtbaren Grund ist für den Suchenden wertlos.
- **Die Druckansicht ist ein eigenes Lesemodell**, kein Schalter an `laufZumAbarbeiten`. Dort
entsteht beim Füllen der Befehle ein Passwort; auf einem Blatt, das jemand abheftet, darf keines
stehen.
- **Was „überfällig" heißt, steht jetzt in `src/lib/fristen.ts`** — eine Regel, zwei Benutzer
(Lesemodell und Anzeige). Zwei Fassungen derselben Regel laufen auseinander.
### Probleme
- **Beide Blocker steckten in meinem eigenen Teil.** „Überfällig" verglich mit dem Augenblick
statt mit dem Tagesbeginn — ein heute fälliger Lauf stand ab zwei Uhr morgens in Warnfarbe. Und
der Schnellstart zählte Läufe fremder Kunden mit: eine Vorlage ohne Kundenbezug gilt für alle,
ihr Zähler nicht.
- **Mein Test ließ genau die Grenze aus, an der der Fehler saß.** Er kannte „gestern" und
„morgen", aber nicht „heute". Seitdem steht die Regel in einer reinen Funktion mit eigenen
Grenztests.
- **Ein E2E-Test, der nicht scheitern konnte:** „trägt kein Passwort" lief gegen eine Vorlage ohne
Passwortschritt. Er hätte auch bestanden, wenn die Druckansicht Passwörter erzeugte.
- **Der Trigramm-Index auf `Lauf.titel` war strukturell unerreichbar**, weil der Titeltreffer aus
der sechsmal gelesenen und deshalb materialisierten CTE las. Der Review hat das mit 40 000
Läufen gemessen, nicht vermutet — das ist der Unterschied zwischen „sollte passen" und „passt".
- **Siebter Meilenstein in Folge mit einer Zusage ohne Deckung:** „kein
`{{generiertes_passwort}}` im Druck" galt nur für Vorlagentexte.
### Nächster Schritt
- #016 Verzeichnis und LDAP-Abgleich — der größte verbleibende Brocken: `ldapts`, Attribut-Mapping,
Zeitplan, verschlüsseltes Bind-Passwort und ein Integrationstest gegen einen OpenLDAP-Container.
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## 2026-09-26 · Sitzung 12 · 23:05–02:30
**Issue:** #016 (M11)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Vier Teile parallel**: LDAP-Schicht und Abgleich (Sub-Agent), Oberfläche Admin → Verzeichnis
(Sub-Agent), CSV-Import und Abteilungsvorschläge (Sub-Agent), Zeitplan und Server Actions (selbst)
- `ldapts` mit `ldaps://`, `ldap+starttls://` und `ldap://`, eigenem CA-Zertifikat, TLS ab 1.2 und
`searchPaginated` in 1000er-Seiten — Eintrag für Eintrag verarbeitet, nicht erst gesammelt
- `objectGUID` als Puffer gelesen und gemischt-endian zur GUID umsortiert; ein Puffer, der keine
GUID ist, wird nur dann als Text genommen, wenn dabei lesbarer Text herauskommt
- Abgleich mit Anlegen, Aktualisieren, Übernehmen und Deaktivieren, Vorgesetzten-Auflösung in einem
zweiten Durchgang und Ergebnis in `Verzeichnisquelle` **und** `Protokoll`
- Zeitplan mit `node-cron` im selben Prozess, gestartet aus `src/instrumentation.ts`, Sperre in der
Datenbank; „Jetzt abgleichen“ nimmt denselben Dienst
- Admin → Verzeichnis mit Quelle anlegen und bearbeiten, Verbindungstest samt gemappter Felder,
bearbeitbarer Attributzuordnung, CA-Zertifikat und Abgleich-Log
- Personen aus CSV einlesen, Abteilungsvorschläge aus den `department`-Werten
- Unabhängiger Review: **ein Blocker**, acht Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **1098 Tests** (vorher 980) und **71 Ende-zu-Ende-Tests** (vorher 67) grün, Screenshots in
`docs/screenshots/m11/`
### Entscheidungen
- **Der Zeitplan nimmt keine eigene Sperre.** Der Dienst sperrt selbst, in der Datenbank. Eine
zweite Sperre im Zeitplan trüge einen anderen Schlüssel, liefe an der ersten vorbei — und ein von
Hand angestoßener Abgleich sähe für den Zeitplan wie ein unerwarteter Fehler aus.
- **Übersprungene Einträge sind ein Hinweis, kein Fehler.** `letzterAbgleichFehler` soll heißen,
dass etwas schiefging, und nicht „ein Konto war krumm“. Der Hinweis steht in der Erfolgsmeldung
und im Log; der Lauf gilt als gelungen.
- **Von Hand angelegte Personen werden übernommen, nicht verdoppelt.** Beim Onboarding entsteht die
Person hier und das AD-Konto danach. Gesucht wird über `upn`, dann `sam`, ohne Rücksicht auf
Groß- und Kleinschreibung — und nur unter Zeilen ohne Quelle: wer schon einer anderen Quelle
gehört, wandert nicht zwischen zwei Verzeichnissen hin und her.
- **Attributzuordnung und Intervallgrenzen liegen in `src/lib/verzeichnis.ts`.** Das Formular
braucht dieselbe Liste wie der Dienst, und eine Client-Komponente importiert nichts aus
`src/server/*`.
### Probleme
- **Der Blocker hätte die ganze Firma gekostet.** Steht in der Attributzuordnung ein
Kennungsattribut, das es am Server nicht gibt, wird **jeder** Eintrag übersprungen: das Lesen
klappt, niemand wird wiedergesehen, und die Abschaltung trifft die gesamte Belegschaft — mit
Status `ERFOLG`. Das Abgleich-Log hat den Fall danach selbst dokumentiert: der Lauf um 01:20 zeigt
„4 gelesen, 0 angelegt, 3 deaktiviert, 4 übersprungen“, die Läufe danach nie wieder.
- **Der Code versprach mehr als die Oberfläche hielt.** Ein Kommentar sagte „wer ein OpenLDAP
anbindet, ändert einzelne Zeilen“ — über die Oberfläche ging genau das nicht. Achter Meilenstein
in Folge mit einer Zusage ohne Deckung; diesmal war es die Zusage einer Bedienbarkeit.
- **Ein hinterlegtes CA-Zertifikat war unsichtbar und unlöschbar.** Das Feld stand beim Bearbeiten
leer da, der Hinweis darunter behauptete „ohne Eintrag gelten die Systemwurzeln“ — und ein
leeres Feld hieß „unverändert“. Das Zertifikat entschied also unsichtbar weiter mit.
- **Ein Test, der sich selbst aus dem Weg ging:** die Zusicherung im Nebenläufigkeitstest der
Vorlagen stand in einem `if`. Gewann das Speichern das Rennen, lief der Test durch, ohne etwas zu
belegen. Jetzt werden beide Ausgänge geprüft.
- **Eine Stunde gegen einen alten Server geprüft.** Der gebaute Stand lief, sah richtig aus und
zeigte trotzdem keine der neuen Funktionen — auf Port 3300 hing noch ein `next start` aus einer
früheren Sitzung, und der neue Start scheiterte still an `EADDRINUSE`. Seitdem: erst
nachsehen, wer auf dem Port sitzt, dann glauben, was die Seite zeigt.
- **Das Screenshot-Skript hat bei jedem Lauf zwei PNG-Dateien angefasst.** `kachelnErzeugen`
schrieb `public/icon-*.png` immer neu; `git status` zeigte Änderungen, die niemand gemacht hatte.
Jetzt wird verglichen und nur bei echtem Unterschied geschrieben.
### Nächster Schritt
- #017 Seed der sieben Vorlagen — alle sieben wortgetreu als veröffentlichte Version 1, dazu die
Beispieldaten und der Modus `DIENSTLEISTUNG` mit „Musterfirma GmbH“ und „Bäckerei Reiter“.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 13 · 02:35–04:05
**Issue:** #017 (M12)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Drei Teile parallel**: Vorlagen 1 und 4, Vorlagen 2 und 3, Vorlagen 5 bis 7 (je ein Sub-Agent);
die Seed-Infrastruktur selbst
- Die sieben Vorlagen als JSON im Austauschformat: 36 Abschnitte, 155 Schritte, 28 Variablen,
jeder Schritt mit Hilfetext, als veröffentlichte Version 1 im Seed
- Beispielbestand (3 Abteilungen, 5 Personen, `PC-001`, `NB-001`, 5 vorgedruckte Tags,
Schnellstart je Gerätetyp), deaktivierte Beispiel-Verzeichnisquelle, Namensregeln und Sperr-OU
- `SEED_MODE=DIENSTLEISTUNG` legt „Musterfirma GmbH" und „Bäckerei Reiter" an — der
Beispielbestand hängt dann an der Musterfirma, `LZ-7K3F9Q` führt auf `MUS-PC-001`
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, neun Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
- Zwei Zusagen der Oberfläche eingelöst, die niemand deckte: `{{ou_gesperrt}}` kommt jetzt wirklich
aus den Einstellungen, und der Hilfetext neben einem Befehl zeigt kein zweites Passwort mehr
- **1131 Tests** (vorher 1098) grün, im gebauten Stand durchgeklickt: Lauf aus der
Onboarding-Vorlage, `-Path "OU=Buchhaltung,OU=Benutzer,DC=firma,DC=local"` und
`"G-Buchhaltung, G-Alle"` kommen aus der Abteilung, kein roher Platzhalter bleibt stehen
### Entscheidungen
- **Die Vorlagen sind Daten, kein Code.** Als JSON im Austauschformat prüft sie dasselbe Schema wie
Import, Export und Editor: eine Seed-Vorlage ist genau das, was ein Redakteur einspielen könnte.
Wer eine ändern will, ändert eine Datei und braucht keinen Übersetzer.
- **Der Seed geht denselben Weg wie ein Redakteur**: erst Entwurf, dann veröffentlichen. Nicht aus
Stilgefühl — die Trigger aus #010 verbieten jedes Schreiben an einer veröffentlichten Version.
- **Der Seed richtet ein, er räumt nicht auf.** Kein `upsert` mit gefülltem `update`: eine
bearbeitete Vorlage, eine geänderte Ziel-OU und ein umgeschalteter Betriebsmodus überstehen jeden
weiteren Lauf.
- **Tag-Codes fest statt gezogen.** Ein Seed, der jedes Mal fünf neue Codes zieht, ist nicht
idempotent — beim dritten Lauf lägen fünfzehn Aufkleber im Stapel.
### Probleme
- **Die Datenbank hat den Seed korrigiert.** Der erste Entwurf legte die Version gleich als
`VEROEFFENTLICHT` an und füllte sie danach — die Trigger aus #010 haben das abgewiesen. Genau
dafür stehen sie dort.
- **Zwei verschiedene Passwörter auf einer Seite** (Blocker): die Hilfetexte trugen
`{{generiertes_passwort}}`, und das Lesemodell löste Hilfetexte ohne das Passwort des
Seitenaufbaus auf. Im Befehl stand A, im Hilfetext daneben B. Die Warnung davor stand seit #012
wörtlich in der Kopfdokumentation des Moduls, das beides erzeugt.
- **Ein verbrannter Tag-Code kam zurück** (Blocker): der Seed fragte nur nach dem Gerät, nicht nach
dem Vergabebuch — und der Kommentar derselben Funktion beschrieb genau den Fehler, den sie machte.
- **„Stattdessen" hieß „zusätzlich".** Im Modus DIENSTLEISTUNG hing der Beispielbestand weiter an
der eigenen Organisation; das Abnahmekriterium `LZ-7K3F9Q` → `MUS-PC-001` wäre in keinem Modus
erfüllt gewesen. Ein Wort im Auftrag, drei Dateien Arbeit.
- **Mein eigener Test konnte nicht scheitern** — zum zweiten Mal in zwei Meilensteinen. Die Suche
nach Klartextpasswörtern lief gegen `JSON.stringify`, wo vor jedem Anführungszeichen ein
Backslash steht; ein eingebautes `passwort = "Sommer2026!"` blieb unbemerkt. Gefunden durch die
Gegenprobe, die seitdem zum Schreiben eines solchen Tests gehört: einmal absichtlich verletzen.
- **Eine Wegwerfdatei im Wurzelverzeichnis** ließ `pnpm format:pruefen` scheitern, während der
Review lief. Sie gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben den Quelltext.
- **Zum zweiten Mal gegen einen veralteten Server geprüft.** `pkill -f "next-server"` erwischte den
eigenen Shell-Prozess statt den Server; der lief mit dem Stand von neunzehn Minuten zuvor weiter.
Das sah aus wie ein Codefehler — `ChunkLoadError`, leere Editor-Seite, fünf rote Abläufe. Seitdem:
`ps -eo lstart` gegen `.next/BUILD_ID` halten, bevor man der Seite glaubt.
- **Der E2E-Lauf schrieb in eine andere Datenbank, als der Server las.** Die Abläufe legen ihre
Fixtures über `prisma` aus `.env` an, der Server bekommt seine Adresse über die Umgebung. Zeigen
beide woandershin, heißt die Meldung „0 Treffer" und sagt nichts über die Ursache.
- **Der Seed hat die E2E-Suite rot gemacht.** Die Abläufe wählten ihre Vorlage über `index: 1` —
eine Annahme über die Sortierung der Vorlagenliste, die genau so lange hielt, wie es nur eine
Vorlage gab. Jetzt wird sie am Namen gesucht.
### Nächster Schritt
- Zwei Folge-Issues aus dem Review: [#020](issues/020-vorgesetzter-manuell.md) (Vorgesetzter
für von Hand angelegte Personen) und
[#021](issues/021-stabiler-schluessel-vorlagen.md) (stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen)
- #018 E2E-Tests, Anleitung und PDF — die Hauptabläufe in beiden Betriebsmodi, die bebilderte
Anleitung für Techniker und Admins und der PDF-Export über Chromium.
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## 2026-09-26 · Sitzung 14 · 05:30–10:50
**Issue:** #018 (M13)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Vier Teile parallel**: vorhandene Abläufe robust machen, vier neue Abläufe, die Anleitung, der
PDF-Export. Das Fundament — gemeinsamer Helfer, Vorabprüfung, Betriebsmodus — kam vorher von mir
- **Anleitung** unter `docs/anleitung/`: neun Kapitel, rund 11.600 Wörter, getrennt für Technik und
Verwaltung, mit 35 Bildern und einem Fehlerbehebungskapitel aus 18 echten Meldungen
- **`pnpm docs:pdf`**: 72 Seiten A4, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, hell gedruckt,
ohne neue Abhängigkeit (`react-markdown` über `react-dom/server`)
- **Markierungen** in den Screenshots: Rahmen in der Akzentfarbe mit Nummer, für die Stellen, die
ein Kapitel gerade beschreibt
- **Vier neue Abläufe**: Hauptablauf von vorn bis hinten, Onboarding mit Zwischenablage-Vergleich,
Rollen, und 390 px auf achtzehn Seiten
- **101 Ende-zu-Ende-Abläufe** grün (vorher 67), Gesamtsuite unverändert grün
### Entscheidungen
- **Die Voraussetzungen eines Laufs werden geprüft, nicht behauptet.** `tests/e2e/global-setup.ts`
fragt vor dem ersten Ablauf: läuft ein gebauter Stand, steht der Seed-Bestand, und liest der
Server **dieselbe** Datenbank wie der Testprozess? Jede Meldung nennt die Ursache und was zu tun
ist. Die dritte Frage hat in #017 einen halben Abend gekostet.
- **Das PDF kommt nicht ins Repo.** Es entsteht aus Kapiteln und Bildern, die beide versioniert
sind, und würde bei jedem Lauf 8,7 MB neu anhängen. Der Auftrag sagt „liegt jedem Release bei“ —
genau so wird es gemacht.
- **Die `beispiel:*`-Skripte bleiben.** Sie sollten laut ihrem Kopfkommentar mit #017 verschwinden;
dort wurden zwei Dinge verwechselt. Der Seed richtet eine **Installation** ein, die Skripte
stellen her, was **Screenshots und Abläufe** brauchen: einen offenen Entwurf, einen halb
abgearbeiteten Lauf, eine Person aus dem Verzeichnis.
### Probleme
- **Das Projekt „handy" prüfte 412 px statt 390.** `devices["Pixel 7"]` ist 412 breit; CLAUDE.md und
das Abnahmekriterium nennen 390. Jeder „trägt am Handy ohne horizontales Scrollen"-Test lief damit
gegen eine Breite, die niemand verlangt hatte — zweiundzwanzig Pixel, die eine ausbrechende Seite
tadellos aussehen lassen. Nach der Korrektur blieb die Suite grün; die Zusage hielt also, sie war
nur nie geprüft.
- **Eine Auskunft, die niemand je gesehen hat.** Ein angemeldeter Benutzer ohne Recht wurde auf
`/anmelden?fehler=keinrecht` geschickt — und die Anmeldeseite schickt einen Angemeldeten sofort
weiter auf die Übersicht. Die Meldung „Für diesen Bereich fehlt dir die Berechtigung" war
unerreichbar, der Kommentar im Code versprach sie trotzdem. Jetzt gibt es `/kein-zugriff`.
- **Zwei Tests, die Schaden anrichteten.** Der Verzeichnis-Ablauf nahm die erste vorhandene Quelle
und schrieb ihre Attributzuordnung um — in einer echten Installation die produktive. Und ein
Nachlauf setzte die Namensregeln auf leer, statt den vorherigen Wert zurückzustellen: er löschte,
was der Seed eingerichtet hatte. Beides stammt aus meinen eigenen Meilensteinen.
- **Vier stille Annahmen**: Vorlage über die Position in der Liste, „die Datenbank enthält schon
Läufe", `test.skip` bei fehlenden Daten, und Fixtures im Kopfkommentar statt geprüft. Alle vier
fielen erst auf, als zum ersten Mal gegen eine **frisch eingerichtete** Installation geprüft
wurde.
- **Sechs Abläufe kannten die Kundenebene nicht.** Im Modus DIENSTLEISTUNG hat jedes Anlege-Formular
ein Feld mehr, und es ist Pflicht: `kundeErmitteln` wirft sonst. Schlimmer als das Feld ist die
Regel dahinter — ein Lauf kann strukturell kein Gerät und keine Abteilung eines fremden Kunden
wählen, dafür sorgen zusammengesetzte Fremdschlüssel. „Irgendein Kunde" ist dort nicht ungenau,
sondern rot. Beim Onboarding war es sogar eine Reihenfolge: die Kundenwahl stand hinter dem
Namensvorschlag, und ohne Kunden können die Namensregeln gar nicht greifen.
- **Parallele Arbeit an einem Verzeichnis geht schief.** Eine Wegwerf-Probe für den PDF-Bau hat die
`README.md` der Anleitung überschrieben, während sie geschrieben wurde. Wiederhergestellt, aber
der Ablageort für Proben gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben die Arbeit.
### Nächster Schritt
- #019 Betriebswege und Release `v0.1.0` — `deploy/install.sh`, der Proxmox-One-Liner, die
Betriebsdokumentation und der Tag mit Release-Notes.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 15 · 10:50–16:15
**Issue:** #019 (M14)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **`deploy/install.sh`** (1058 Zeilen): neun Schritte von den Voraussetzungen bis zum gestarteten
Dienst, PostgreSQL 17 nur am Unix-Socket (`listen_addresses = ''`), Dienstnutzer ohne Login,
Geheimnisse im Zielsystem erzeugt, systemd-Unit im Skript, `--test` als Selbstprüfung
- **`deploy/proxmox/laufzettel.sh`** (963 Zeilen): der Einzeiler im Stil der Helper-Scripts, Dialog
Standard gegen Erweitert, Trockenlauf, Erkennung eines vorhandenen Containers, `--aktualisieren`
- **`docs/betrieb/`**: Inbetriebnahme, Proxmox, Reverse Proxy, Sicherung und eine Übersicht — dazu
eine Prüfliste für den Teil, den hier niemand ausführen konnte
- **Der gehärtete Compose-Stand einmal wirklich gefahren**, nicht nur gelesen: Migrationen laufen von
selbst, der Seed bleibt ein Handgriff, `5432` ist vom Host dicht und aus `web` erreichbar
- **Abnahme gegen alle 61 Kriterien** durch einen Agenten, der den Code nicht geschrieben hat:
57 erfüllt, drei Befunde noch vor dem Tag behoben, drei Folge-Issues (#024–#026)
- **Release `v0.1.0`**: Changelog-Abschnitt, Tag, Gitea-Release mit dem Anleitungs-PDF
### Entscheidungen
- **Die Umgebungsdatei wird nie überschrieben, auch nicht beim Aktualisieren.** Sonst würde ein
Aktualisierungslauf das `APP_SECRET` neu erzeugen: alle Sitzungen enden, und die verschlüsselten
LDAP-Bind-Passwörter wären unlesbar. Wer Schalter mitgibt, die deshalb nicht mehr wirken, bekommt
eine Warnung statt stillen Gehorsams.
- **Das Erstpasswort reist über eine Leihgabe, nicht über die Ausgabe.** Der Proxmox-Weg kann die
Ausgabe von `install.sh` hinter `pct exec` nicht mitlesen. Sie mitzuschneiden und zu durchsuchen
hätte das Passwort durch Pipes und Protokolldateien geschleift und von Formulierungen abgehangen.
Stattdessen legt `install.sh` es auf Wunsch in eine Datei (0600, root), der Aufrufer liest sie
einmal und löscht sie sofort — gelesen oder nicht.
- **shellcheck läuft in CI im Container**, nicht aus dem Paketverzeichnis des Runners. So prüft die
Pipeline genau die Fassung, die hier lokal geprüft wurde, und der Runner muss nichts mitbringen.
- **Kriterium 4 bleibt offen statt „im Grunde erfüllt“.** Der `pct`-Teil ist nie gelaufen; hier stand
kein Proxmox-Host. Abgehakt wird er, wenn ihn ein Mensch einmal gefahren hat — Prüfliste und
Folge-Issue #024 stehen dafür bereit.
### Probleme
- **Der dokumentierte Weg startete nicht.** Der Compose-Stand las `DATABASE_URL` aus der `.env` —
dort steht die Entwicklungsadresse mit `localhost`, die im Container ins Leere zeigt. Und der
Einmal-Dienst für die Migration bekam kein `APP_SECRET`, weshalb der dokumentierte Seed-Befehl
mitten im Lauf abbrach, nachdem die Vorlagen schon angelegt waren. Beides fiel erst auf, als der
Stand zum ersten Mal wirklich gefahren wurde — die Suite war die ganze Zeit grün. **Ein Fehler im
dokumentierten Weg eines Dritten ist für eine Testsuite unsichtbar.**
- **Ein Healthcheck, der nie bestehen konnte.** busybox löst `localhost` im Container zuerst nach
`::1` auf, Next lauscht nur auf IPv4. `docker compose ps` zeigte `web` dauerhaft als `unhealthy`,
während die App einwandfrei antwortete. Jedes `docker compose up --wait` wäre in den Zeitablauf
gelaufen. Wieder eine Zusage ohne Deckung — jetzt hält ein Test die Adresse fest.
- **Die CI-Pipeline konnte in keinem Job grün werden.** Dem Prüf-Job fehlte das LDAP-Testverzeichnis,
das `pnpm test` dort ausdrücklich verlangt; dem E2E-Job fehlte ein gestarteter Server, weshalb die
Vorabprüfung aus #018 sofort abgebrochen hätte; und `shellcheck` wurde aufgerufen, ohne installiert
zu sein. „Qualitätsschranken“ galt damit nur lokal. Gefunden hat das die Abnahme, nicht die Arbeit
daran.
- **Ich habe „shellcheck ohne Befund“ gemeldet, ohne es zu sein.** Der Satz kam aus einem `echo`, das
unabhängig vom Ergebnis lief, während shellcheck vier SC1111-Warnungen ausgab. Das ist derselbe
Fehler, den dieser Devlog seit #010 als teuersten beschreibt, nur diesmal in meiner eigenen
Berichterstattung. Richtiggestellt, dann behoben — und seither wird jede Behauptung über ein
Prüfergebnis am Exit-Status gemessen.
- **Zwei Skripte, eine Naht.** `laufzettel.sh` übergibt seine Werte als Umgebungsvariablen, weil
`pct exec` keine Befehlszeile durchreicht; `install.sh` las zunächst nur Schalter. Der Dienst wäre
auf `127.0.0.1` gebunden geblieben, während der Abschlussbildschirm `http://<ip>:3000` versprach.
Nahtstellen zwischen zwei Skripten prüft keine Suite — nur das Lesen beider Seiten.
- **Der README nannte Port 5433, die Entwicklungsdatenbank hört auf 5434.** Wer dem README folgte,
landete auf der Datenbank eines anderen Projekts. Der Hinweis darauf heißt „0 Treffer“ — genau die
Meldung, die in #016 und #018 schon je einen halben Abend gekostet hat.
### Nächster Schritt
- Phase 1 ist abgeschlossen und veröffentlicht. Offen für `v0.2.0`: #020–#026, darunter der echte
Proxmox-Lauf (#024), der die letzte offene Zeile der Abnahme schließt.
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## 2026-09-26 · Sitzung 16 · 16:00–16:45
**Issues:** #025, #026 (beide aus der Abnahme zu #019)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **`/api/gesundheit` verrät nichts mehr.** Der Pfad ist ohne Anmeldung erreichbar; eine Meldung von
Prisma oder `pg` nennt Host, Port, Benutzernamen und Datenbanknamen. Nach außen bleibt
`{"status":"fehler"}` mit 503, die Begründung geht ins Protokoll — dasselbe Muster, das
`src/server/actions/verzeichnis.ts` schon für unbekannte Ausnahmen benutzt
- **Fünf Tests** dafür, einer davon für die andere Hälfte der Zusage: dass die Begründung wirklich
**geschrieben** und nicht bloß verschluckt wird
- **Die Hexwert-Regel nennt ihre Ausnahmen.** Sechs Stellen, als Tabelle mit Begründung je Zeile
- **Der LDAP-Container steht jetzt im Tor**, in `CLAUDE.md` und im README — mit der gemessenen Zahl
- **`pnpm pruefe:doku` vergleicht die beiden Schranken-Blöcke** und verlangt von beiden den Container
### Entscheidungen
- **Die Regel wurde ergänzt, nicht der Code geändert.** Alle sechs Hexwerte haben denselben Grund:
dort entscheidet nicht unser Farbschema, sondern etwas außerhalb davon — Papier, ein QR-Decoder,
das Web-App-Manifest. Sie in eine Konstante zu ziehen hätte eine Abstraktion über drei
unverwandte Dinge gelegt und die Begründung versteckt. Die Tabelle in `CLAUDE.md` zeigt sie.
- **Der Hinweis auf den Container reicht nicht, er muss geprüft werden.** Zwei Dateien beschreiben
dasselbe Tor und waren auseinandergelaufen. Ein Satz in einer Konvention hält nur, solange ihn
jemand liest; die sechste Prüfung in `pruefe:doku` hält ihn, auch wenn niemand hinsieht.
### Probleme
- **Ich hätte „rund zwanzig Tests" in eine Konvention geschrieben.** Die Zahl stammte aus dem
Abnahmebericht (dort: 18), nicht aus einer Messung. Nachgezählt sind es **22** — mit Container 81,
ohne 59. Eine ungefähre Zahl in einer verbindlichen Datei ist derselbe Fehlertyp, den dieses
Projekt vierzehn Meilensteine lang gesammelt hat, nur kleiner.
- **Der Review hat eine Ausnahme übersehen.** Er nannte vier rohe Hexwerte, es sind sechs:
`src/lib/qr.ts` fehlte. Das Issue #026 hat die falsche Zahl von ihm übernommen; beim Abhaken wäre
ein richtiger Haken über falschem Text entstanden. Issue-Text korrigiert, dann abgehakt.
- **`docs/architektur.md` trägt die Gestaltungsregel nicht**, obwohl `CLAUDE.md` verlangt, dass
Änderungen dort mitgehen und das Issue es behauptete. Geprüft statt geglaubt.
### Nächster Schritt
- Phase 2 (#002) oder die vier verbliebenen v0.2.0-Issues: #020 Vorgesetzter, #021 stabiler
Schlüssel, #022 Schnellstart pflegen, #023 Protokoll-Ansicht. #024 wartet auf einen PVE-Host.
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## Phase 1 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde
**35 h 20 min** über vierzehn Meilensteine, geschätzt waren **148 h**. Der Faktor ist kein Verdienst,
sondern eine Eigenschaft der Arbeitsweise: parallele Sub-Agenten an Stellen, wo die Schnittstelle
vorher feststand, und ein Mensch, der nur an den Nahtstellen eingreift. Die Schätzung war für
Menschenarbeit gedacht und bleibt als Maßstab stehen, weil sie den **Umfang** beschreibt.
### Was entstanden ist
| | |
|---|---|
| Quelltext | rund 30.000 Zeilen unter `src/` (ohne erzeugten Prisma-Client) |
| Datenmodell | 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen |
| Tests | 1131 Vitest-Tests, 101 Ende-zu-Ende-Abläufe (`INTERN`), 97 (`DIENSTLEISTUNG`) |
| Vorlagen | 7 Abläufe mit 155 Schritten, als veröffentlichte Version 1 im Seed |
| Dokumentation | Anleitung in neun Kapiteln (72 Seiten PDF), Architektur, Betrieb, 14 Issue-Dateien |
### Wo die Zeit hinging
Der teuerste Meilenstein war **#019 Betriebswege** (5 h 25) — und zwar nicht wegen der beiden
Skripte, sondern weil dort zum ersten Mal der **dokumentierte Weg eines Dritten** gefahren wurde:
Compose-Stand hochziehen, Seed nach Anleitung, Installation in einem leeren Debian. Vier Fehler lagen
genau dort, wo keine Suite hinsieht, und die Suite war die ganze Zeit grün.
Dahinter **#014 QR-Tags** (3 h 35), **#016 Verzeichnis** (3 h 25) und **#013 Läufe** (3 h 05) — alle
drei nicht wegen des Umfangs, sondern wegen der Randfälle: ein Scanner, der die native Schnittstelle
nie benutzte; ein Abgleich, der bei einem Tippfehler die ganze Firma abgeschaltet hätte; ein Passwort,
das zweimal verschieden erzeugt wurde. Keiner dieser Fehler fiel beim Bauen auf. Alle drei fand der
unabhängige Review.
### Was sich als richtig erwiesen hat
- **Ein Review-Agent je Meilenstein, der den Code nicht geschrieben hat.** In **jedem** der vierzehn
fand er etwas, in neun davon etwas Ernstes. Die teuersten Funde waren nie Tippfehler, sondern
Zusagen ohne Deckung: ein Kommentar, eine Oberflächenmeldung oder ein Testname, der etwas behauptet,
das der Code nicht tut. Das ist der häufigste Fehlertyp dieses Projekts — vor Logikfehlern, weit
vor Tippfehlern.
- **Regeln in der Datenbank, nicht nur im Dienst.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle
Eindeutigkeitsindizes, vier zusammengesetzte Fremdschlüssel und die Trigger auf veröffentlichten
Versionen haben mehrfach Fehler abgefangen, die durch die Service-Schicht gekommen wären — zuletzt
in #017, als der Seed eine veröffentlichte Version füllen wollte.
- **Gegen den gebauten Stand prüfen.** `next dev` hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot
beweist nichts über Bedienbarkeit. Die Regel steht seit #010 in `CLAUDE.md` und hat sich in jedem
Oberflächen-Meilenstein bewährt.
### Was ich anders machen würde
- **Zweimal gegen einen veralteten Server geprüft** (#016, #018), beide Male eine halbe Stunde. Die
Konsequenz steht jetzt in der Arbeitsweise: erst `ps -eo lstart` gegen `.next/BUILD_ID` halten,
dann der Seite glauben.
- **Einmal in die falsche Datenbank geschrieben** (#017): Testprozess und Server zeigten
woandershin, und die Meldung hieß „0 Treffer". Seit #018 prüft das ein `global-setup` vorab.
- **Zwei eigene Tests konnten nicht scheitern** (#017, #018). Seitdem gehört die Gegenprobe zum
Schreiben eines Tests: einmal absichtlich verletzen und sehen, ob er rot wird.
- **Parallele Agenten im selben Verzeichnis** haben sich einmal gegenseitig eine Datei überschrieben
(#018). Die Trennung muss an Dateien verlaufen, nicht an Themen.
### Was bewusst offen bleibt
Sechs Folge-Issues für `v0.2.0`: Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen (#020), stabiler
Schlüssel für Seed-Vorlagen (#021), Schnellstart je Gerätetyp pflegen (#022), Protokollansicht
(#023). Dazu die Punkte, die der Abnahme-Review aufwirft. Nichts davon blockiert den Betrieb; alles
davon steht geschrieben, statt verschwiegen zu werden.
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## 2026-10-04 · Sitzung 17 · der ganze Tag
**Issues:** #021, #020, #022, #023, #046/#047, Phase-2-Plan, #030 (M17), #031 (M18), #032 (M19)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
Eine lange Sitzung mit acht zusammengeführten Änderungen. Der Devlog-Eintrag kommt am Ende des Tages
und nicht nach jeder einzelnen — das ist der Grund, warum er alles auf einmal trägt.
### Erledigt
- **Der Rückstand für `v0.2.0` ist leer.** Stabiler Seed-Schlüssel (#021), Vorgesetzter für von Hand
angelegte Personen (#020), Schnellstart je Gerätetyp in der Oberfläche pflegen (#022), und das
Protokoll ist ansehbar geworden (#023) — geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte
es niemand.
- **Phase 2 in acht Meilensteine geschnitten** (#028–#035), mit drei Entscheidungen, die vor dem
ersten Codepfad fallen mussten.
- **M17 Bausteine** (#030): ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen, versioniert nach denselben
Regeln wie eine Vorlage. Eingesetzt wird er als tiefe Kopie beim **Veröffentlichen** — damit ändert
eine neue Baustein-Fassung keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf.
- **M18 Abteilungsabschnitte** (#031): ein Abschnitt kann sagen, für welche Abteilungen er gilt.
Welche Abschnitte ein Lauf hat, wird beim Start festgeschrieben.
- **M19 Anhänge** (#032): Fotos und Dateien an einem Schritt, am Handy direkt aus der Kamera. Dateien
im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank, jeder Abruf prüft Recht und Mandant.
- **Sicherung und Rücksicherung der Anhänge wirklich gefahren** — Abzug gezogen, Datenbank verworfen,
Verzeichnis gelöscht, zurückgespielt, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte
`pruefsumme` gehalten.
- 1246 Vitest-Tests (von 1130 am Morgen), alle Schranken grün.
### Entscheidungen
- **Ein Baustein wird beim Veröffentlichen aufgelöst, nicht beim Lesen.** Eine Auflösung zur Laufzeit
wäre weniger Code gewesen und hätte die Zusage „eine veröffentlichte Version wird nie verändert“
gebrochen — über eine Hintertür, die niemand so nennt.
- **`Lauf.geltendeAbschnitte` ist leer heißt „alle“.** Damit verhalten sich Läufe von vor #031
unverändert, ohne Migration von Daten.
- **Anhänge ins Dateisystem, nicht als `bytea`.** Ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein
Abzug mehr, den jemand einspielt. Der Preis ist die zweite Hälfte der Sicherung, und der steht
jetzt in `docs/betrieb/sicherung.md`.
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen zweiten Endpunkt.** Das Issue hatte
einen Route Handler vorgesehen; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Der Route
Handler bleibt für das Ausliefern, und er ruft `rechtErforderlich` selbst — die Hülle unter `(app)`
deckt Route Handler nicht ab.
- **Die Regel „geltende Abschnitte“ liegt in `src/lib`**, nicht in einem Lesemodell. Drei Schichten
brauchen sie; lebte sie in einem Lesemodell, importierte ein Dienst daraus.
### Probleme
- **Ein Fehler, den neunzehn grüne Tests nicht sehen konnten.** Der Schritt hat zwei Felder `datei`
in einem Formular — „Foto“ und „Datei“ —, abgeschickt wird immer beides, und `FormData.get` nahm
das erste, also das leere. Wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging.
Kein Dienst-Test schickt zwei Felder; gefunden hat es erst die Klickprobe am gebauten Stand. Die
Lehre ist dieselbe wie in #019: **Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten sind für eine grüne
Suite unsichtbar.** Seitdem gibt es `tests/e2e/anhaenge.spec.ts`, der bewusst über den zweiten
Knopf hochlädt, und die Gegenprobe wurde gefahren: mit `get` statt `getAll` wird er rot.
- **`docs/betrieb/sicherung.md` enthielt einen falschen Satz**, nicht bloß eine Lücke: „Kein
Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien.“ Mit den Anhängen hätte eine Sicherung nach dieser
Anleitung still Daten verloren. Die Datei ist neu geschrieben.
- **Zweimal habe ich dem Produkt angelastet, was mein Prüfskript falsch machte** — ein zu weiter
`role="status"`-Selektor und eine Prüfung direkt nach `reload()`, als `networkidle` zu früh
zurückkam. Die Datenbank hat beide Male entschieden, und sie hat dem Produkt recht gegeben.
- **Einmal die Ursache falsch benannt.** Ich hielt eine `positionenSauber`-Prüfung für die Behebung
des Schnellstart-Fehlers; die Gegenprobe zeigte, dass die Tests ohne sie grün bleiben. Die
Behebung ist der deterministische Stichentscheid beim Sortieren.
- **Ein Numerusfehler in einem eigenen Hinweistext** („Ein Abschnitt gilt … und *bleiben* weg“),
gefunden beim Durchklicken. Alles, was ein Mensch liest, schreibt sich richtig.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` wurde rot** — genau wie gewollt: er zählt die handgeschriebenen
Datenbankobjekte namentlich auf, und die zwei neuen CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzten
Fremdschlüssel standen nicht drin.
- **`/daten/` fehlte in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten Commit.
### Nächster Schritt
- **M20 (#033)** Live-Aktualisierung per SSE statt Polling, dann **M21 (#034)** Benachrichtigungen,
**M22 (#035)** Selbstauskunft. **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden
großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
- **#027** Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Entwicklungsdatenbank stehen.