Phase 2 stand bisher nur als acht Stichpunkte im Epic. Jetzt je Meilenstein eine Datei mit Ziel, Aufgaben und Akzeptanzkriterien, dazu im Tracker gespiegelt: #48 bis #55, zusammen 76 h geschaetzt. Die Reihenfolge ist nicht beliebig. M15 fuehrt die Quellenart ein, die M16 braucht; M17 legt die Zusammensetzung fest, auf der M18 aufsitzt. Die anderen vier haengen an nichts und koennen jederzeit dazwischen. Drei Entscheidungen fallen vor dem Code und stehen je Meilenstein als erste Aufgabe mit Empfehlung: - Wie ein Baustein die Unveraenderlichkeit einer veroeffentlichten Version ueberlebt (Verweis im Entwurf, tiefe Kopie beim Veroeffentlichen). Ein Lauf sieht weiterhin konkrete Schritte und muss nichts lernen. - Wo Anhaenge liegen (Dateisystem, Metadaten in der Datenbank) -- mit der Folge, dass Compose-Stand, native Installation und sicherung.md ein Volume brauchen. Eine Sicherung, die nur die Datenbank mitnimmt, verliert ab dort Daten. - Was eine Selbstauskunft zeigt: Titel, Status, Zeitraum, Geraet, aber keine Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhaenge. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen ueber Menschen; eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht. Refs #2
3.2 KiB
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#030 M17 – Wiederverwendbare Bausteine
Status: offen Im Tracker: #50 Meilenstein: v0.2.0 Labels: phase-2, backend, frontend Geschätzt: 12 h Tatsächlich: –
Ziel
„Datensicherung prüfen“ steht in vier der sieben Vorlagen, wortgleich. Wer den Ablauf ändert, ändert ihn heute viermal — oder dreimal und vergisst den vierten. Ein Baustein ist ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen.
Woran es hängt
Eine veröffentlichte VorlagenVersion ist unveränderlich. Das trägt die Nachvollziehbarkeit des
ganzen Archivs: ein Lauf zeigt auch in zehn Jahren genau die Schritte, die damals abgearbeitet
wurden. Ein Baustein, der sich ändert, darf das nicht antasten.
Zu entscheiden
- Baustein mit eigener Version, beim Veröffentlichen tief kopiert — Empfehlung. Ein
Entwurf verweist auf einen Baustein; beim Veröffentlichen löst der Dienst den Verweis in
echte Abschnitte und Schritte auf. Damit bleibt alles, was danach kommt, unberührt:
Lauf,Schrittergebnis, Druckansicht und Archiv sehen weiterhin konkrete Schritte und müssen nichts lernen. Die Alternative — Läufe verweisen zur Laufzeit auf den Baustein — hieße, dass die Unveränder- lichkeit an einer zweiten Stelle durchgesetzt werden muss, und dass jede Abfrage über Schritte zwei Wege kennen muss. Das ist der Preis für eine Bequemlichkeit, die niemand verlangt hat. - Was „Baustein aktualisieren“ für laufende Arbeiten bedeutet: nichts. Eine neue Baustein-Version wirkt erst in der nächsten veröffentlichten Vorlagenversion. Das muss die Oberfläche sagen, sonst erwartet man Durchschlag.
Aufgaben
- Modelle
BausteinundBausteinVersionmit denselben Regeln wie bei Vorlagen: höchstens ein Entwurf, veröffentlichte Version unveränderlich (Trigger, nicht nur Dienst) VorlagenAbschnittkann statt eigener Schritte einen Baustein nennen — nur im Entwurf- Veröffentlichen löst auf: tiefe Kopie der Baustein-Abschnitte und -Schritte in die Version, mit Vermerk, aus welchem Baustein und welcher Version sie stammen
- Editor: Baustein einfügen, als Einheit anzeigen, nicht Schritt für Schritt bearbeitbar; ein Hinweis nennt Baustein und Version
- Eigene Verwaltung für Bausteine, Recht
vorlagenBearbeiten(wer Vorlagen pflegt, pflegt Bausteine) - „Wo wird dieser Baustein benutzt“ — vor dem Ändern will man das wissen
- Anleitung Kapitel 04
Akzeptanzkriterien
- Test: eine neue Baustein-Version ändert keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf
- Test: die Druckansicht eines archivierten Laufs ist nach einer Baustein-Änderung Zeichen für Zeichen dieselbe
- Test: die nächste veröffentlichte Vorlagenversion enthält die neue Baustein-Version
- Test: ein Baustein lässt sich nicht löschen, solange eine Vorlage ihn im Entwurf nennt
- Test: Export und Import einer Vorlage mit Baustein ergeben eine inhaltsgleiche Vorlage — die Datei trägt die aufgelösten Schritte, keinen Verweis auf einen Baustein, den die andere Installation nicht hat