Welche Vorlagen auf der Geraeteseite als Kachel erscheinen, stand nur im Seed. Wer eine eigene Vorlage dort haben wollte, kam nicht heran; wer eine mitgelieferte loswerden wollte, auch nicht. Neue Seite Verwaltung -> Schnellstart: je Geraetetyp eine Liste, Reihenfolge ueber Hoch und Runter. Kein Drag & Drop -- der Editor braucht dnd-kit fuer hundert Schritte, hier sind es zwei bis vier Kacheln, und zwei Knoepfe sind am Handy verlaesslicher als eine Ziehgeste neben einer scrollenden Seite. Gespeichert wird die ganze Liste; position kommt aus ihrer Reihenfolge, damit es nur eine Wahrheit darueber gibt. Zur Auswahl stehen nur veroeffentlichte, nicht archivierte Vorlagen. Einstellung.schnellstartGepflegt haelt den Seed heraus, sobald jemand gespeichert hat -- auch bei unveraenderter Liste. Eine fehlende Zeile sagt nicht, ob sie noch nie da war oder bewusst entfernt wurde. Das Durchklicken des gebauten Stands fand einen Fehler, den die Suite nicht gesehen haette: die Umsortierung wurde nicht gespeichert. Altdaten tragen mehrere Zeilen auf position 0, und bei gleicher Position ist die Reihenfolge in Postgres nicht festgelegt -- Lesemodell und Dienst gaben sie unterschiedlich zurueck, und der Vergleich hielt die Umsortierung fuer einen Leerlauf. Behoben durch einen eindeutigen Tiebreak in beiden Abfragen, mit Regressionstest. Closes #34
Laufzettel — Anleitung
Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf, was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine Vorlage. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein Lauf: die Abschrift für einen bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und archiviert und ändert sich nie wieder.
Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.
Wer welches Kapitel braucht
Techniker — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:
- 01 Erste Schritte — anmelden, wo was steht
- 02 Läufe abarbeiten — der Alltag, am Schreibtisch und am Handy
- 03 QR-Aufkleber und Tags — scannen, registrieren, Etiketten drucken
- 08 Fehlerbehebung — wenn etwas klemmt
Administrator oder Redakteur — du richtest ein und pflegst:
- 04 Vorlagen bauen — Abschnitte, Schritte, Variablen, veröffentlichen
- 05 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte — Stammdaten und CSV-Import
- 06 Verzeichnis anbinden — Active Directory als Quelle der Personen
- 07 Verwaltung — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und ändert einige Beschriftungen.
| Modus | Für wen | Kundenebene |
|---|---|---|
| Intern | eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter | unsichtbar |
| Dienstleistung | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett |
Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen & Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung „Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt wird der Modus unter Admin, siehe Kapitel 07.
Drei Zusagen, die überall gelten
- Eine veröffentlichte Version wird nie verändert. Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
- Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt. Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
- Gelöscht wird fast nichts. Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert, Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief.
