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Laufzettel/CHANGELOG.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 548c090562
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(vorlagen): Editor, Liste und Versionsgeschichte
Der Redakteur baut eine Vorlage jetzt vollstaendig in der Oberflaeche: Liste mit
Suche und Filtern, Editor mit Abschnitten, Schritten und Variablen, Vorschau mit
Beispielwerten, Veroeffentlichen mit Aenderungsnotiz, Versionsgeschichte.

Sortiert wird mit dem Finger, der Maus, der Tastatur **und** zwei Knoepfen an
jeder Zeile — ein Touch-Drag gelingt auf einem 390-px-Geraet nicht jedem, und
die Reihenfolge ist fachlich zu wichtig fuer nur einen Weg. Schritte, Variablen
und Abschnitte klappen zu: dieselbe Vorlage misst am Handy 3 482 statt 16 986 px.

- src/lib/platzhalter.ts als einzige Quelle der eingebauten Platzhalter; der
  Editor warnt vor unbekannten, blockiert aber nichts
- Hilfetexte als Markdown ohne rohes HTML, Bilder als Alternativtext
- Erste Playwright-Tests: der Editor wird durch die Oberflaeche gefahren

Wichtigster Befund des Meilensteins: `next dev` hydriert in dieser Umgebung
ueberhaupt nicht — die Seiten sehen richtig aus, aber kein Knopf tut etwas
(2 von 1302 Elementen tragen React-Knoten, im gebauten Stand 1281 von 1296).
Nicht an diesem Code: auch ohne proxy.ts und ohne output: standalone. Ein
Screenshot beweist damit nichts ueber Bedienbarkeit. Oberflaechen werden ab
sofort gegen `pnpm build && pnpm start` abgenommen, und was nur mit angehaengtem
React gelingt, gehoert in einen Playwright-Test.

Der unabhaengige Review fand zwei Blocker: eine abgelaufene Anmeldung haette im
Editor jede ungespeicherte Arbeit vernichtet (der Rechtefehler lief bis in Nexts
Fehlergrenze), und das Speichern der Kopfdaten loeste eine archivierte
Kundenzuordnung stillschweigend auf. Dazu sechs weitere Befunde, alle behoben.

496 Tests gruen (vorher 428), dazu 5 E2E-Tests.

Schliesst #010

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-25 10:22:33 +02:00

121 lines
8.3 KiB
Markdown
Raw Blame History

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# Changelog
Alle nennenswerten Änderungen an Laufzettel werden in dieser Datei dokumentiert.
Das Format basiert auf [Keep a Changelog](https://keepachangelog.com/de/1.1.0/),
und dieses Projekt folgt [Semantic Versioning](https://semver.org/lang/de/).
## [Unveröffentlicht]
### Hinzugefügt
- Projektgerüst: Next 16 mit App Router und TypeScript strict, Tailwind 4, Vitest 5,
Playwright 1.63, ESLint flat config, Prettier, husky mit lint-staged und commitlint (#005)
- Gestaltung: Design-Token als CSS-Variablen, selbst gehostete Schriften, Wortmarke und
Bildmarke `[ ✓ ]`, Versionsanzeige unten links (#005)
- Betriebsstand mit Docker Compose: die Datenbank ist von außen nicht erreichbar — kein
veröffentlichter Port und ein Netz ohne Gateway; Migrationen laufen beim Start in einem
eigenen Einmal-Dienst, der Seed bleibt ein bewusster Handgriff (#005)
- Healthcheck `GET /api/gesundheit` und Sicherheitskopfzeilen samt CSP-Nonce je Anfrage (#005)
- shadcn/ui eingerichtet: sein Variablen-Vertrag wird aus den Laufzettel-Token gespeist, damit
kopierte Bauteile ohne Nacharbeit passen (#005)
- `pnpm pruefe:doku` hält Dokumentation und Code zusammen: Version im Changelog, Issue-Dateien
gegen ihre Übersicht, keine Verweise auf fehlende Dateien, keine fehlenden Bilder (#005)
- `pnpm docs:screenshots` erzeugt Screenshots reproduzierbar und prüft dabei gleich, dass am
Handy nicht horizontal gescrollt wird (#005)
- Issues, Labels und Meilensteine für alle vier Phasen im Gitea-Tracker (#001–#019)
- Vollständiges Datenmodell in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, erste
Migration, idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator (#006)
- Erzeugung der `tagCode`s für die QR-Aufkleber, mit Vergabebuch, aus dem nie gelöscht wird —
ein Code kommt auch nach dem Löschen eines Geräts nicht zurück (#006)
- Verschlüsselung von Geheimnissen mit AES-256-GCM aus `APP_SECRET`, für das LDAP-Bind-Passwort
und später die Zugangsdaten der Connectoren (#006)
- Anmeldung über einen generischen OIDC-Anbieter mit Discovery, PKCE, `state` und `nonce`;
unbekannte Benutzer entstehen beim ersten Login, die Rolle kommt bei jeder Anmeldung neu aus
den Gruppen (#007)
- Lokale Anmeldung mit E-Mail und Passwort als Notfallzugang, nur bei `AUTH_LOCAL_ENABLED=true`
(#007)
- Rechte in einer Tabelle mit vier Rollen; geprüft ausschließlich serverseitig, Rolle und
Aktiv-Status pro Anfrage aus der Datenbank (#007)
- Benutzerverwaltung für Administratoren: Rolle setzen, Konto abschalten, lokales Konto
anlegen (#007)
- Navigation zeigt nur, was die eigene Rolle darf (#007)
- Betriebsmodus **Intern** und **Dienstleistung**, umschaltbar ohne Neustart. Im Modus Intern
erscheint die eigene Organisation nirgends; der Wechsel nimmt alle Geräte, Personen,
Abteilungen und Läufe mit, weil jede Zeile ohnehin schon eine Kunden-Zuordnung trägt (#008)
- Bestätigungsdialog für den Moduswechsel, der die Folgen aus derselben Prüfung zeigt, die der
Wechsel danach durchsetzt (#008)
- Kundenverwaltung im Modus Dienstleistung: anlegen, bearbeiten, archivieren statt löschen (#008)
- Admin → Einstellungen: Betriebsmodus, Name der eigenen Organisation, globale Namensregeln,
Sperr-OU und die Anzeige der Adresse, die in den QR-Codes steckt (#008)
- Navigation und Beschriftungen folgen dem Betriebsmodus — ein Codepfad, nur ein- und
ausgeblendete Einträge (#008)
- Versionierte Vorlagen: „Bearbeiten“ erzeugt eine tiefe Kopie der zuletzt veröffentlichten
Version als Entwurf, je Vorlage gibt es höchstens einen. Veröffentlichen hält Zeitpunkt,
Urheber und Änderungsnotiz fest (#009)
- Vorlagen duplizieren und archivieren statt löschen (#009)
- JSON-Export und -Import für Vorlagen, Format dokumentiert in `docs/vorlagen-format.md` (#009)
- Zwei Redakteure am selben Entwurf treten sich nicht mehr auf die Füße: wer auf einem überholten
Stand speichert, wird abgewiesen statt die Arbeit des anderen spurlos zu überschreiben (#009)
- Vorlagenliste mit Suche, Filter nach Kategorie und Schlagwort und dem Kennzeichen
„Entwurf vorhanden“; eine Vorlage lässt sich anlegen, duplizieren, archivieren und als JSON
ein- und ausspielen (#010)
- Vorlagen-Editor: Abschnitte, Schritte und Variablen anlegen, bearbeiten, löschen und sortieren
— mit dem Finger, der Maus, der Tastatur oder zwei Knöpfen an jeder Zeile (#010)
- Typabhängige Felder je Schritt: Auswahloptionen, Zahlenbereich mit Einheit, mehrzeiliger Text,
Shell und Befehlstext; Hilfetexte als Markdown, dazu ein Doku-Link (#010)
- Warnung im Editor, wenn ein Platzhalter zu keiner Variablen und zu keinem eingebauten Wert
gehört — sie blockiert nichts, sie zeigt den Tippfehler, bevor der Techniker ihn im Lauf findet
(#010)
- Vorschau der Vorlage mit Beispielwerten, so wie ein Lauf sie zeigen wird (#010)
- Versionsgeschichte je Vorlage: wer wann mit welcher Notiz veröffentlicht hat und wie viele Läufe
an einer Version hängen (#010)
### Sicherheit
- Der Compose-Stand bricht ab, wenn `APP_SECRET`, `POSTGRES_PASSWORD` oder `APP_URL` fehlen,
statt mit Standardwerten zu starten (#005)
- Die Mandantengrenze steht als zusammengesetzter Fremdschlüssel in der Datenbank: ein Lauf kann
strukturell kein Gerät, keine Person und keine Abteilung eines fremden Kunden wählen (#006)
- Ein Bind-Passwort ohne Versionspräfix wird von der Datenbank abgewiesen, ein versehentlich im
Klartext geschriebenes fällt damit sofort auf (#006)
- Ein Lauf nimmt seine Schrittergebnisse und Kommentare beim Löschen nicht mehr mit, und ein
Protokolleintrag kann seinen Urheber nicht mehr verlieren (#006)
- Das Rücksprungziel nach der Anmeldung wird aufgelöst und gegen die eigene Herkunft geprüft,
statt nur Präfixe zu vergleichen — `/<TAB>/fremd.example` wäre sonst eine offene Weiterleitung
gewesen (#007)
- Alle Umleitungen gehen über `APP_URL` statt über die Herkunft der Anfrage; hinter einem Reverse
Proxy zeigten sie sonst auf den internen Host (#007)
- Eine Anmeldung über den Anbieter verknüpft nur mit einem bestehenden Konto, wenn die Adresse
bestätigt ist (#007)
- Ohne eingerichtete `OIDC_GROUP_*`-Zuordnung bleibt die Rolle unangetastet, statt jeden auf
`LESER` herabzustufen (#007)
- Der letzte aktive Administrator kann sich weder herabstufen noch abschalten (#007)
- Beim Abschalten eines Kontos werden laufende Sitzungen sofort ungültig (#007)
- Im Modus Intern wird eine vom Client mitgeschickte Kunden-Zuordnung verworfen, nicht bloß
abgelehnt — es gibt in diesem Modus keine Kundenwahl (#008)
- Der Rückweg nach Intern wird abgelehnt, solange mehr als ein nicht archivierter Kunde
existiert (#008)
- Die eigene Organisation lässt sich nicht archivieren (#008)
- Eine veröffentlichte Vorlagen-Version ist unveränderlich: jeder Schreibversuch wird abgewiesen,
und ein bestehender Lauf zeigt auch nach neuen Veröffentlichungen genau die Schritte, mit denen
er gestartet wurde (#009)
- Die Unveränderlichkeit setzt zusätzlich die Datenbank durch, damit auch Migrationen, `psql` und
spätere Connectoren nicht daran vorbeischreiben können; der Rückweg nach Entwurf ist versperrt
(#009)
- Vorlagen eines fremden Kunden bleiben auch bei Suche und Filtern verborgen, und Historie wie
Aufbau einer Version geben nichts heraus, was der Benutzer nicht sehen darf (#009)
- Der Doku-Link eines Schritts nimmt nur `http` und `https` an; über eine importierte Datei wäre
ein `javascript:`-Link sonst fremder Code im Browser des Technikers (#009)
- Hilfetexte werden als Markdown ohne rohes HTML gerendert — ein Skript im Hilfetext einer
eingespielten Vorlage bleibt sichtbarer Text (#010)
- Der Doku-Link eines Schritts wird auch in der Vorschau nur dann verlinkt, wenn er `http` oder
`https` ist — dort hat ihn das Schema noch nicht gesehen (#010)
- Die Content-Security-Policy lockert `unsafe-eval` und WebSocket-Verbindungen **nur** im
Entwicklungsmodus; ein Test prüft die Entscheidung im Proxy selbst und nicht bloß die Funktion
darunter (#010)
- Eine abgelaufene Anmeldung beendet den Vorgang mit einer Meldung, statt die Seite auszuhängen —
im Editor wäre sonst jede ungespeicherte Arbeit verloren gewesen (#010)
- Eine archivierte Kundenzuordnung bleibt beim Speichern der Kopfdaten erhalten, statt sich
stillschweigend in „für alle Kunden“ zu verwandeln (#010)