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Laufzettel/docs/issues/008-betriebsmodus-kunden.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 8e67591912
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
feat(mandant): Betriebsmodus, Kundenverwaltung und Einstellungen
Laufzettel läuft jetzt in zwei Betriebsmodi, aber nicht in zwei Codepfaden. Jede
kundenbezogene Zeile trägt ohnehin schon eine Kunden-Zuordnung; im Modus INTERN
ist das die eine Organisation, die in der Oberfläche nirgends erscheint. Der
Wechsel ist deshalb eine Datenänderung und keine Migration — dieselbe Zeile
bleibt, nichts hängt um.

src/server/mandant.ts ist die eine Stelle, an der die Mandantenregel steht:
kundeErmitteln verwirft im Modus INTERN eine mitgeschickte kundeId, verlangt im
Modus DIENSTLEISTUNG eine Wahl und prüft, ob der Benutzer den Kunden überhaupt
sehen darf. Die Sichtbarkeit steckte zunächst in einer zweiten Funktion daneben,
an die jeder künftige Aufrufer selbst hätte denken müssen; da #009 diese Signatur
übernimmt, ist sie jetzt eingebaut.

Der unabhängige Review fand drei Blocker, alle behoben.

Die Lesemodelle wandten die Mandantensicht nicht an. kundenListe gab jedem alle
Kunden zurück, und sichtbareKundenIds hatte in der Produktion keinen einzigen
Aufrufer — ein gebundener Techniker hätte Namen, Notizen und Bestandszahlen
fremder Kunden gesehen. Die Funktionen verlangen jetzt den Benutzer und filtern
selbst, wie CLAUDE.md es verlangt.

Mein Kommentar "Alles in einer Transaktion" war falsch: der Protokolleintrag
stand dahinter. Schlug er fehl, war der Modus gewechselt und der Vorgang stand
nirgends. Und Prüfung und Vollzug lagen auseinander, sodass zwei gleichzeitige
Wechsel beide durchliefen und ein zwischendurch angelegter Kunde zu Modus INTERN
bei zwei Kunden führte. Beides reproduziert, beides geschlossen: alles in einer
Transaktion, mit pg_advisory_xact_lock als erster Anweisung.

Dazu sechs kleinere Befunde: ASCII-Faltung in Texten, die Menschen lesen (die
Regel gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext — steht jetzt so in CLAUDE.md);
eine Erfolgsmeldung, die nach dem Wechsel unsichtbar blieb; eine Zusage im
Dialog, die der Code nicht durchsetzt; fehlende Fehlerbehandlung beim
Archivieren; ein Handy-Screenshot, der das Navigationsmenü statt des Dialogs
zeigte.

Der Wechsel wurde nicht nur im Service geprüft, sondern per Playwright durch die
Oberfläche gefahren: anmelden, Dialog aufklappen, bestätigen, und danach steht
die Navigation auf Kunden.

336 Tests.

Closes #8

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-25 07:01:46 +02:00

5.2 KiB
Raw Blame History

#008 M3 – Betriebsmodus und Kunden

Status: erledigt Meilenstein: v0.1.0 Labels: phase-1, backend, frontend Geschätzt: 6 h Tatsächlich: 1 h 20 min

Ziel

Ein Codepfad für beide Betriebsmodi. Im Modus INTERN ist die Kunden-Ebene vollständig unsichtbar, ohne dass irgendwo Daten fehlen — dadurch ist der Wechsel später eine Datenänderung und keine Migration.

Aufgaben

  • betriebsmodus() als zentraler, gecachter Zugriff auf Einstellung.modus; alle Listen und Formulare fragen ihn ab
  • kundeErmitteln(eingabe): im Modus INTERN immer die eigene Organisation, eine mitgeschickte kundeId wird verworfen
  • Moduswechsel-Service: INTERN → DIENSTLEISTUNG jederzeit, die eigene Organisation wird zum ersten Kunden (Name und Kürzel werden abgefragt), alle Daten bleiben daran hängen
  • Moduswechsel-Service: DIENSTLEISTUNG → INTERN nur bei genau einem nicht archivierten Kunden, sonst Ablehnung mit Hinweis
  • Beide Richtungen mit Bestätigungsdialog und Protokoll-Eintrag, nur ADMIN
  • Kundenverwaltung im Modus DIENSTLEISTUNG: anlegen, kuerzel eindeutig 2–6 Zeichen, archivieren statt löschen, Notizen
  • Navigation und Beschriftungen je Modus: INTERN = Übersicht, Läufe, Vorlagen, Mitarbeiter & Geräte, Archiv, Admin; DIENSTLEISTUNG = Übersicht, Läufe, Vorlagen, Kunden, Archiv, Admin und „Mitarbeiter" heißt „Personen"
  • Optionale Kundenbindung über OIDC_CUSTOMER_GROUP_PREFIX (z. B. lz-kunde-MUS): TECHNIKER/LESER sehen nur ihre Kunden, ADMIN/REDAKTEUR alles; ohne die Variable keine Einschränkung
  • Admin → Einstellungen: Modus mit Wechsel-Dialog, Name der eigenen Organisation, globale Namensregeln, Sperr-OU, Anzeige von APP_URL für die QR-Codes
  • Screenshots Einstellungen, Wechsel-Dialog, Kundenliste in docs/screenshots/m3/

Akzeptanzkriterien

  • Im Modus INTERN erscheint die eigene Organisation in keiner Liste, keinem Filter und auf keinem Etikett. Eine Ausnahme, bewusst: auf der Einstellungsseite und im Wechsel-Dialog ist sie sichtbar — dort muss der Admin ihren Namen pflegen und vor dem Wechsel wissen, was aus ihr wird.
  • Test: eine Server Action mit mitgeschickter fremder kundeId schreibt im Modus INTERN trotzdem auf die eigene Organisation
  • Test: Wechsel INTERN → DIENSTLEISTUNG erhält alle Geräte, Mitarbeiter, Abteilungen und Läufe am ersten Kunden
  • Test: Wechsel DIENSTLEISTUNG → INTERN wird bei zwei nicht archivierten Kunden mit Hinweis abgelehnt, bei einem gelingt er
  • Test: ein Wechsel schreibt einen Protokoll-Eintrag mit Vorher- und Nachher-Zustand
  • Test: LESER und TECHNIKER dürfen den Modus nicht wechseln
  • Der Modus liegt in der Datenbank und ist ohne Neustart umschaltbar

Beim Bauen aufgefallen

  • Die Lesemodelle haben die Mandantensicht nicht angewandt. kundenListe() gab jedem alle Kunden zurück, sichtbareKundenIds hatte in der Produktion keinen einzigen Aufrufer. Ein gebundener Techniker hätte Namen, Notizen und Bestandszahlen fremder Kunden gesehen. Die Funktionen verlangen jetzt den Benutzer und filtern selbst — CLAUDE.md verlangt genau das, „damit kein Aufrufer sie vergessen kann".
  • Mein Kommentar „Alles in einer Transaktion" war falsch. Der Protokolleintrag stand hinter der Transaktion: schlug er fehl, war der Modus schon gewechselt und der Vorgang stand nirgends. Der Review hat es reproduziert. Jetzt läuft alles in einer Transaktion.
  • Wettlauf beim Moduswechsel. Prüfung und Vollzug lagen auseinander: zwei gleichzeitige Wechsel liefen beide durch, und ein zwischen Prüfung und Vollzug angelegter Kunde führte zu Modus INTERN bei zwei nicht archivierten Kunden — genau der Zustand, den die Regel verhindern soll. Ein pg_advisory_xact_lock als erste Anweisung der Transaktion schließt das.
  • Die Sichtbarkeit steckte in einer zweiten Funktion, an die jeder künftige Aufrufer selbst hätte denken müssen. Sie ist jetzt Teil von kundeErmitteln — der einen Stelle, an der die Mandantenregel steht. Die Signatur ändert sich damit vor #009, das sie übernimmt.
  • ASCII-Faltung im falschen Text. „Kuerzel", „gehoert", „Grossbuchstaben" standen in Fehlermeldungen, die der Admin liest, während die Oberfläche sonst „Kürzel" schreibt. Die Regel in CLAUDE.md gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext — steht jetzt ausdrücklich dort.
  • Die Erfolgsmeldung nach dem Wechsel war unsichtbar. Sie wurde im Formularzweig gerendert, den der gelungene Wechsel gerade durch die „Rückweg gesperrt"-Box ersetzt.
  • Der Dialog versprach etwas, das der Code nicht durchsetzt („Das Verzeichnis bleibt der eigenen Organisation vorbehalten"). Eine Zusage auf Vorrat in einem Dialog, dessen ganzer Wert darin liegt, nur zu zeigen was wirklich passiert — Satz entfernt.
  • Der Handy-Screenshot des Wechsel-Dialogs zeigte das Navigationsmenü, weil getByRole("group").first() bei 390 px das erste details der Seite trifft und das die Navigation ist.
  • Der Screenshot-Lauf im Modus Dienstleistung stürzte ab — und das war korrektes Verhalten: mit zwei nicht archivierten Kunden gibt es keinen Dialog zum Aufklappen. Daraus ist ein eigener Screenshot geworden, der die Ablehnung zeigt.