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Laufzettel/docs/devlog.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 a2330ef682
Prüfung / pruefung (push) Waiting to run
Prüfung / e2e (push) Blocked by required conditions
feat(vorlagen): bedingte Abschnitte und Schritte (#039)
Ein Abschnitt oder ein einzelner Schritt erscheint nur, wenn seine Bedingung
zutrifft — abhaengig von einer Variable des Laufs oder vom Zustand eines
anderen Schritts. Der echte Fall steht im Seed: "Mitarbeiter-Onboarding" traegt
beide Konto-Abschnitte, fuenf AD-Schritte und vier fuer Entra ID, und
`konto_typ` sagt beim Start, welcher gilt. Bisher klickte ein Techniker die
anderen neun bei jedem Onboarding weg.

Entscheidungen, alle im Issue begruendet:

- Laufend ausgewertet, nicht beim Start festgeschrieben. Fuer die
  Abteilungsabschnitte (#031) ist Festschreiben richtig; fuer Bedingungen nicht
  — die Antwort auf "ist Pruefen fehlgeschlagen?" entsteht erst waehrend der
  Arbeit. Ein struktureller Test prueft, dass alle drei Schichten
  (Abschlussregel, Abarbeitung, Druck) die Auswertung rufen.
- Nicht entscheidbar heisst: gilt. Ein Lauf ohne konto_typ zeigt beide
  Abschnitte — genau wie vorher. Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und
  korrigierbar, ein fehlender faellt niemandem auf.
- OFFEN ist eine Antwort, keine Luecke: waere es unentscheidbar, waere ein
  bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar.
- Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum. Kein und, kein oder.
- Verwiesen wird ueber Titel-Pfade, nicht ueber Kennungen: vier Wege schreiben
  eine Struktur neu und geben neue Kennungen.

Zwei stille Datenverluste gefunden, der zweite aelter als dieser Meilenstein:

- Der Import verwarf `nurFuerAbteilungen`. Der Export schreibt es seit #031, das
  Schema nimmt es an, der Import setzte es nicht — eine exportierte Vorlage
  verlor ihre Abteilungsabschnitte und galt dort fuer alle.
- Die tiefe Kopie verwarf es ebenfalls, womit jedes "Bearbeiten" einer Vorlage
  alle Einschraenkungen verlor. Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp,
  der weniger Felder nannte als die Abfrage liefert; jetzt aus Prisma
  abgeleitet, beide Kopierwege teilen eine Stelle, und ein Test vergleicht Kopie
  und Original Feld fuer Feld.

Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand, nicht die Suite: im Editor
stand "Bedingung gesetzt", nach "Bearbeiten" war sie weg. Dreizehn Gegenproben
liefen, alle wurden rot — und der teuerste Befund lag ausserhalb von allen.

1499 Vitest-Tests (vorher 1457), 115 E2E-Ablaeufe gruen.

Closes #39

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-23 14:54:10 +02:00

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# DEVLOG – Laufzettel
Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen
als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
## Zeitübersicht
| Issue | Titel | Tatsächlich |
|---|---|---|
| #005 | M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token | 1 h 25 min |
| #006 | M1 – Datenmodell | 1 h 10 min |
| #007 | M2 – Auth, Rollen, Benutzer | 1 h 35 min |
| #008 | M3 – Betriebsmodus und Kunden | 1 h 20 min |
| #009 | M4 – Vorlagen-Versionierung im Service | 1 h 20 min |
| #010 | M5 – Vorlagen-Editor | 2 h 10 min |
| #011 | M6 – Mitarbeiter, Abteilungen, Geräte | 2 h 15 min |
| #012 | M7 – Platzhalter, Namensregeln, Escaping | 2 h 30 min |
| #013 | M8 – Läufe: Service und Abarbeitung | 3 h 05 min |
| #014 | M9 – QR-Tags, Geräteseite, Etiketten, Scanner | 3 h 35 min |
| #015 | M10 – Dashboard und Archiv | 2 h 20 min |
| #016 | M11 – Verzeichnis und LDAP-Abgleich | 3 h 25 min |
| #017 | M12 – Seed der sieben Vorlagen | 1 h 30 min |
| #018 | M13 – E2E-Tests, Anleitung, PDF | 2 h 15 min |
| #019 | M14 – Betriebswege und Release v0.1.0 | 5 h 25 min |
| #025 | Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus | 25 min |
| #026 | Zwei Konventionen präzisieren | 20 min |
| #020 | Vorgesetzter auch für von Hand angelegte Personen | 1 h 20 min |
| #021 | Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen | 55 min |
| #022 | Schnellstart je Gerätetyp pflegen | 1 h 10 min |
| #023 | Protokoll ansehen | 1 h 50 min |
| #030 | M17 – Wiederverwendbare Bausteine | 2 h 25 min |
| #031 | M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte | 1 h 35 min |
| #032 | M19 – Anhänge und Fotos an Schritten | 3 h 05 min |
| #033 | M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling | 1 h 40 min |
| #034 | M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook | 3 h 30 min |
| #035 | M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft | 2 h 50 min |
| #028 | M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle | 4 h 10 min |
| #029 | M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich | 4 h 05 min |
| #036 | Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 | 3 h 40 min |
| #027 | Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen | 2 h 10 min |
| #038 | Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor | 1 h 35 min |
| #037 | Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2 | 1 h 50 min |
| #039 | M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte | 5 h 20 min |
| | **Summe** | **79 h 15 min** |
| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
|---|---|---|
| v0.1.0 | 35 h 20 min | veröffentlicht |
| v0.2.0 | 38 h 35 min | veröffentlicht |
| v0.3.0 | 5 h 20 min | in Arbeit |
---
## 2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30
**Issue:** #005 (M0)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im `PATH` nicht-interaktiver Shells),
Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, kein `pandoc`
- Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (`v0.1.0`–`v0.5.0`), 19 Issues (#1–#19), Nummern
passen zu den Dateinamen unter `docs/issues/`
- Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün: `lint`, `typecheck`, `test`, `build`
- Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in `tests/betriebsstand.test.ts` festgeschrieben
- Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet: `docker compose up -d --build` startet den
Stack, `migrate` läuft und beendet sich, `web` wartet korrekt darauf, `/api/gesundheit` meldet
`ok` — und `5432` ist vom Host nicht erreichbar, aus `web` schon
- `scripts/pruefe-doku.mjs` gegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten,
fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder
### Entscheidungen
- **Deutsch im Code, auch für Bezeichner.** Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich
für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in `CLAUDE.md`.
- **Kein Auth.js.** v5 steht seit Jahren auf Beta (`5.0.0-beta.32`), authjs.dev führt das Projekt
im Wartungsmodus („now part of Better Auth“), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5“,
und `@auth/prisma-adapter` deklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessen
`openid-client` + `jose` wie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später
noch deutlicher.
- **`prisma` exakt auf 7.10.0 gepinnt.** Der `latest`-Tag von `prisma` zeigt auf `8.0.0-rc.17`,
der von `@prisma/client` auf `7.10.0`. Ein unbedachtes `pnpm add prisma` hätte einen
Versions-Konflikt erzeugt.
- **`eslint` bleibt auf 9.x.** Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab:
`eslint-config-next` bringt `eslint-plugin-react@7.37.5` mit, das `eslint` nur bis `^9.7`
unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung
April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.
- **`typescript` bleibt auf `~6.0.3`.** `typescript-eslint@8.70.1` erlaubt nur
`>=4.8.4 <6.1.0`; TypeScript 7.0.2 ist zwar `latest`, aber noch nicht unterstützt.
- **`@node-rs/argon2` statt `argon2`.** Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht auf
`node:24-alpine` also keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.
- **`barcode-detector` statt `jsQR`.** `jsqr` ist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill
bietet dieselbe API wie das native `BarcodeDetector`, also ein Codepfad statt zwei.
- **Seed läuft nicht automatisch.** Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter
Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
- **shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset.** Der Vertrag
von shadcn (`--background`, `--primary`, `--border`, …) wird in `globals.css` aus den
Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und
folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form
und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px).
- **PDF der Anleitung über Playwright.** `pandoc` und `wkhtmltopdf` fehlen und sind ohne root
nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.
### Probleme
- **Projektverzeichnis gehörte `root`.** `~/Projekte/Laufzettel` war root-eigen, die Sitzung läuft
als `florianwilde`, und `sudo` verlangt hier ein Passwort. Bis Florian den `chown` gemacht hat,
wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte
das Verzeichnis nicht und lief parallel.
- **pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt.** `onlyBuiltDependencies` wird noch
von `pnpm config list` angezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam ist `allowBuilds` als
Zuordnung in `pnpm-workspace.yaml`. Das `pnpm`-Feld in `package.json` liest pnpm 12 gar nicht
mehr. Gefunden über `pnpm approve-builds --all`, das die richtige Form selbst schreibt.
- **Context7-MCP ist nicht autorisiert**, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle
Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
- **pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab.** `vite@8.3.1` (8,7 h alt) und
`lucide-react@1.48.0` (15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die
Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft.
- **`shadcn init` lässt sich nicht skripten.** Es fragt auch mit `--yes` nach einem Preset und
bleibt hinter einer Pipe stumm hängen. `shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/null`
geht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad `"cn": ["./src/lib/utils"]` in `tsconfig.json` und das
Paket `radix-ui`, beides schreibt `init` nicht.
- **Port 3000 ist von ProxLedger belegt.** Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
- **Kein Gitea-Actions-Runner registriert** (0 Runner). `.gitea/workflows/ci.yml` wird trotzdem
angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der
Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.
### Offen
- Der `pct create`-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein
PVE-Host erreichbar ist. Geplant: `shellcheck` plus `--dry-run`, und `deploy/install.sh`
vollständig in einem `debian:13`-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine
Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste.
- Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein
Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.
### Nächster Schritt
- #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung, `tagCode`-Generator,
Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15
**Issue:** #006 (M1)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
- `src/lib/tagcode.ts` und `src/lib/geheimnisse.ts` samt Tests, parallel von einem Sub-Agenten
gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)
- Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal
hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
- Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte
behoben werden"-Punkte abgearbeitet
- **106 Tests** grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln
### Entscheidungen
- **Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle
Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht
ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, `psql`, Skripte und ab
Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei.
- **Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen.** `Lauf` verweist mit
`("geraetId", "kundeId")` auf `Geraet("id", "kundeId")`, analog für Person und Abteilung.
`docs/architektur.md` nennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein an
`kundeErmitteln()` hängen. `MATCH SIMPLE` lässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu.
- **Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt.** Ein `DELETE` auf einen Lauf hätte Schrittergebnisse
und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren
können. Beides jetzt `Restrict`.
- **`TagCodeVergabe` als Vergabebuch.** Die Eindeutigkeit allein aus `Geraet.tagCode` zu ziehen
reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im
Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.
- **Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet.** Das wörtliche Alphabet enthält ein `L`,
die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer
benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus `{1, I, L}` sind `1` und `I` weg,
dadurch ist `L` eindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt
einen grünen Test darüber zu setzen.
- **Ein Systemlauf muss darstellbar sein.** `Lauf.erstelltVonId` ist optional, wie schon
`Schrittergebnis.aktualisiertVonId`. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4)
haben keinen Menschen dahinter.
### Probleme
- **`prisma migrate reset --force` zeigte den Bestätigungsdialog trotzdem** und ließ einen
Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächste `migrate dev` lief
daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher: `DROP SCHEMA public CASCADE` per psql, dann
`migrate dev --create-only < /dev/null`.
- **Port 5433 ist von ProxLedger belegt.** Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434,
umstellbar über `DEV_DB_PORT`.
- **Eine Regex-Ersetzung hat `quelle.length` auch aus der Längenprüfung gerissen** und den
Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr
dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.
### Nächster Schritt
- #007 Auth, Rollen, Benutzer: `openid-client` mit Discovery, `jose`-Sitzungscookie, lokaler
Login mit argon2, `RECHTE`-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.
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## 2026-09-25 · Sitzung 3 · 01:55–03:35
**Issue:** #007 (M2)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- OIDC mit `openid-client` 6.8.8: Discovery, PKCE, `state`, `nonce`; API vorher gegen die
Typdefinitionen im Paket geprüft statt aus dem Gedächtnis geschrieben
- `jose`-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, Rechtetabelle, JIT-Provisionierung
- Anmeldeseite, geschützter Bereich, Benutzerverwaltung, rollenabhängige Navigation
- Sub-Agent hat `rollen.ts` und `sitzung.ts` samt 85 Tests parallel gebaut (rund 6 min)
- Unabhängiger Review-Agent: ein Blocker, acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **274 Tests** grün (vorher 106)
### Entscheidungen
- **Rücksprungziel wird aufgelöst, nicht mit Präfixen verglichen.** Die Präfix-Prüfung war eine
offene Weiterleitung: `/<TAB>/fremd.example` besteht `startsWith("/")`, ist kein `//` und kein
`/\` — Browser entfernen den Tabulator aber beim Verarbeiten der URL, übrig bleibt
`//fremd.example`. Das Auflösen gegen eine Wegwerf-Basis macht genau das, was der Browser tut,
und der Vergleich der Herkunft erschlägt alle Formen auf einmal.
- **Alle Umleitungen über `APP_URL`.** `nextUrl.origin` lieferte im Test `localhost` statt
`127.0.0.1`; hinter einem Reverse Proxy wäre es der interne Host. Neues Modul
`src/lib/adressen.ts`, die Herkunft der Anfrage ist nur noch Notnagel.
- **Ohne `OIDC_GROUP_*` bleibt die Rolle, wie sie ist.** Sonst wäre jede OIDC-Anmeldung eine
stille Herabstufung auf `LESER` — bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg.
- **Verknüpfung über die Adresse nur bei `email_verified`.** Sonst wäre ein Anbieter mit frei
wählbaren Adressen der Weg, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen.
- **Der letzte aktive Administrator ist geschützt**, gegen Herabstufung wie gegen Abschalten.
- **Kein `overflow-x: hidden` auf `body`.** Es sieht aus wie eine Lösung, verdeckt aber nur: zu
breiter Inhalt wird abgeschnitten statt erreichbar, und die Prüfung im Screenshot-Skript kann
ihn nicht mehr finden. Layouts müssen bei 390 px von sich aus passen.
- **`ROLLEN_TEXT` liegt in `src/lib`,** nicht in der Server-Schicht: eine Client-Komponente hätte
sonst die komplette Rechtetabelle ins Browser-Bündel gezogen.
### Probleme
- **Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden** und hätte sofort geworfen statt Zeit
zu kosten. Die Zusage wäre damit schlicht falsch gewesen. Jetzt ein echter, lazy erzeugter
argon2-Hash; nachgemessen rund 1 ms Unterschied über je 60 Anfragen.
- **Beim Verschieben der Übersicht nach `(app)/` blieb `<Huelle>` in der Seite stehen.** Die Hülle
wurde doppelt gerendert — zwei Kopfzeilen, das innere Menü ohne Benutzer. Es war im Screenshot
zu sehen und ist mir trotzdem entgangen; gefunden hat es der Review-Agent. Ein Bild anzusehen
ersetzt nicht, gezielt nach dem zu suchen, was sich gerade geändert hat.
- **Prisma-Modelltypen kommen aus `@/generated/prisma/client`,** nicht aus `.../models` — dort
liegen nur die Hilfstypen der Abfragen. Steht jetzt in `CLAUDE.md`.
- **`networkidle` als Wartebedingung in Playwright** läuft bei einer Anwendung mit offenen
Verbindungen in den Timeout. `load` plus geladene Schriften ist deterministisch.
### Nächster Schritt
- #008 Betriebsmodus und Kunden: `betriebsmodus()`, `kundeErmitteln()`, Moduswechsel in beiden
Richtungen, Kundenverwaltung, Admin-Einstellungen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 4 · 05:35–07:00
**Issue:** #008 (M3)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/mandant.ts` als die eine Stelle für die Mandantenregel
- Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung (Sub-Agent, 25 Tests), Admin-Einstellungen
- Wechsel per Playwright **durch die Oberfläche** gefahren, nicht nur im Service: Navigation
wechselt sofort, `/kunden` wird erreichbar
- Unabhängiger Review: drei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **336 Tests** grün (vorher 274)
### Entscheidungen
- **Die Sichtbarkeit gehört in `kundeErmitteln`,** nicht in eine zweite Funktion daneben. Sonst
müsste jeder künftige Service daran denken — und #009 ff. übernehmen diese Signatur.
- **Lesemodelle filtern selbst.** Sie verlangen den Benutzer, statt sich auf den Aufrufer zu
verlassen. `undefined` heißt „keine Einschränkung“, `[]` heißt „sieht nichts“; die Umsetzung
steht an einer Stelle, und beide Fälle haben einen Test.
- **`pg_advisory_xact_lock` statt Serializable.** Der Wechsel ist selten und kurz; ein Schloss auf
Transaktionsebene ist verständlicher als eine Isolationsstufe, die man beim Lesen übersieht, und
wird auch bei einem Abbruch freigegeben.
- **Die Prüfung läuft zweimal** — einmal für den Dialog, einmal innerhalb der Transaktion. Beide
Male derselbe Code, damit es keine nachgebaute zweite Wahrheit gibt.
- **ASCII-Faltung gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext.** Steht jetzt ausdrücklich in
`CLAUDE.md`; Protokoll-Aktionen sind entsprechend nachgezogen.
### Probleme
- **Ich habe in einem Kommentar etwas behauptet, das nicht stimmte** („Alles in einer
Transaktion"), während der Protokolleintrag dahinter stand. Ein Kommentar, der eine Zusage
macht, gehört genauso geprüft wie der Code darunter.
- **`sichtbareKundenIds` hatte keinen einzigen Aufrufer.** Eine Funktion zu schreiben, die eine
Regel durchsetzt, und sie dann nirgends zu rufen, sieht im Review aus wie Absicht und ist es
nicht. Der Volltextlauf über `src` hätte das in zehn Sekunden gezeigt.
- **Der Wettlauf war reproduzierbar**, nicht theoretisch: zwei gleichzeitige Wechsel liefen beide
durch.
### Nächster Schritt
- #009 Vorlagen-Versionierung: Veröffentlichen, tiefe Kopie als Entwurf, höchstens ein Entwurf,
Unveränderlichkeit, JSON-Export und -Import.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 5 · 07:00–08:20
**Issue:** #009 (M4)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/services/vorlagen.ts`: Anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf holen (tiefe Kopie),
Speichern, Veröffentlichen, Verwerfen, Duplizieren, Archivieren
- `src/server/services/vorlagen-austausch.ts` mit `docs/vorlagen-format.md`: ein Zod-Schema für
Editor, Export und Import — eine Vorlage zieht als Datei zwischen zwei Installationen um
- `src/lib/validierung.ts` als einzige Quelle für Zod samt deutscher Meldungen, mit ESLint-Regel
- Migration `vorlagen_unveraenderlich`: vier Trigger, die die Unveränderlichkeit in der Datenbank
durchsetzen — nicht nur im Service
- Unabhängiger Review: drei Blocker (alle an der Mandantengrenze), acht weitere Befunde, alle
abgearbeitet
- **428 Tests** grün (vorher 336), davon neu: Mandantensicht, Datenbankregeln, Gleichzeitigkeit,
Austausch mit unsauberen Daten
### Entscheidungen
- **Die Regel steht zweimal: im Service und in der Datenbank.** Der Service gibt die verständliche
Meldung, die Datenbank die Garantie. Alles, was nicht durch den Service geht — Migrationen,
`psql`, der Seed, ab Phase 4 die Connectoren —, läuft sonst an der einen Regel vorbei, die das
Archiv überhaupt erst etwas wert macht. Die doppelte Haltung kostet einen Trigger und spart die
Annahme, dass jeder künftige Schreibweg daran denkt.
- **Ein Entwurf je Vorlage kommt vom partiellen Index**, nicht von einer Prüfung davor. Zwei
gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ laufen damit unvermeidlich in `P2002` — und genau dort
wiederholt der Service und gibt beiden denselben Entwurf zurück, statt einen Fehler zu zeigen,
den niemand versteht.
- **Optimistisches Sperren über `geaendertAm`,** nicht über eine Zählerspalte. Der Zeitstempel ist
ohnehin da, und `updateMany` mit Bedingung erledigt den Vergleich in derselben Anweisung.
- **Unbekannte `konfig`-Schlüssel überleben, unbekannte Werte bekannter Schlüssel nicht.** Ein
neues Feld aus einer späteren Fassung darf einen Umzug nicht verhindern; eine unbekannte `shell`
aber entscheidet darüber, wie ein Wert maskiert wird — sie stillschweigend zu verwerfen hieße,
einen bash-Befehl nach PowerShell-Regeln zu maskieren, und das kann auf einem Server Daten
kosten. Also laut abweisen, mit Pfad und erlaubten Werten.
- **Der Export ist nachsichtig, der Import streng.** Herausgeben muss man auch, was nicht ins
Schema passt, sonst verliert die Datei Inhalt. Annehmen darf man es nicht.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` als Wächter.** Prisma erzeugt für jede künftige Migration
Löschbefehle gegen die handgeschriebenen Objekte. Der Test zählt sie namentlich auf, damit ein
übersehener `DROP` die Suite rot macht statt still die Mandantengrenze zu entfernen.
### Probleme
- **Die drei Blocker lagen alle an derselben Stelle: den Lesemodellen.** Der Suchfilter brachte
einen zweiten `OR`-Schlüssel mit und überschrieb die Kundenbedingung — ein Buchstabe im Suchfeld
genügte, um einem gebundenen Techniker alle Vorlagen aller Kunden zu zeigen. Historie und Aufbau
einer Version filterten gar nicht. Zu `queries/vorlagen.ts` gab es keinen Test; die Sicht in #008
abzusichern und in #009 nur den Service zu testen war der Fehler.
- **`Prisma.validator`-Objekte mit zwei gleichen Schlüsseln sind kein Typfehler.** Ein
zusammengebautes `where` mit `OR` aus zwei Quellen fällt weder ESLint noch `tsc` auf. Deshalb
liegt die Mandantenbedingung jetzt in `AND`, wo ein zweiter Filter sie nicht erreichen kann.
- **Prisma wollte sieben handgeschriebene Objekte löschen.** Die Migration musste von Hand
geschrieben werden; zusätzlich fehlten `@default(now())` bei den `@updatedAt`-Feldern, weshalb
Prisma bei jedem Lauf `DROP DEFAULT` vorschlug.
- **Zwei gleichzeitige Testläufe gegen `laufzettel_test`** ergaben 62 falsche Fehlschläge. Der
Review-Agent und ich haben uns die Daten weggetruncated; im Auftrag an den Agenten hatte ich die
eigene Datenbank nicht verlangt.
### Nächster Schritt
- #010 Vorlagen-Editor: Liste mit Suche und Filtern, Abschnitte und Schritte per Drag & Drop,
Vorschau, Veröffentlichen, Versionshistorie, Warnung bei unbekannten Platzhaltern.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 6 · 08:20–10:30
**Issue:** #010 (M5)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Vorlagenliste mit Suche und Filtern, Vorlagenseite mit Versionsgeschichte, Kopfdaten, Duplizieren,
Archivieren, JSON-Ex- und -Import
- Vorlagen-Editor (Sub-Agent): Abschnitte, Schritte, Variablen — anlegen, bearbeiten, löschen,
sortieren mit Finger, Maus, Tastatur und Knöpfen; typabhängige Felder, Markdown-Hilfetexte,
Platzhalter-Warnung, Vorschau mit Beispielwerten
- `src/lib/platzhalter.ts` als einzige Quelle der eingebauten Platzhalter — #012 baut darauf auf
- Erste Playwright-Tests: der Editor wird durch die Oberfläche gefahren, einschließlich Sortieren
mit dem Finger bei 390 px
- Unabhängiger Review: zwei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **496 Tests** grün (vorher 428), dazu 5 E2E-Tests
### Entscheidungen
- **Oberflächen werden gegen den gebauten Stand abgenommen, nie gegen `pnpm dev`.** Der
Entwicklungsmodus hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot sieht deshalb richtig aus,
während kein Knopf etwas tut. Das ändert die Arbeitsweise für alle folgenden Meilensteine und
steht in `CLAUDE.md` und `docs/architektur.md`.
- **Was nur mit angehängtem React gelingt, gehört in einen Playwright-Test.** Nicht erst in #018:
ohne ihn wäre „Sortieren funktioniert am Handy“ eine Behauptung geblieben.
- **Die Nummer eines Abschnitts kommt aus der Position und wird nie gespeichert.** Die
Formatdokumentation sagte bisher das Gegenteil; beim ersten Umsortieren wäre eine gespeicherte
Nummer falsch gewesen. Entfernt wird eine vorangestellte Nummer nur beim Trenner `·` und nur,
wenn dahinter keine Ziffer steht — „24 · 7 Bereitschaft“ bleibt.
- **Ein Knopf, der auf eine fehlende Seite zeigt, wird nicht verlinkt.** Galt für die Navigation
schon, jetzt auch für „Scannen“.
- **`format:pruefen` ist ein Tor.** Sonst formatiert `lint-staged` beim Commit nach, und im Commit
stehen Änderungen, die niemand gesehen hat.
### Probleme
- **Mein eigener Prüfaufbau hat mich getäuscht.** Ich habe Seiten im Browser angesehen, für gut
befunden und weitergemacht — in einem Entwicklungsmodus, in dem nichts anklickbar war. Aufgefallen
ist es erst, als ich zum ersten Mal wirklich geklickt habe. Zwei Stunden Suche nach der Ursache,
am Ende lag es am Werkzeug und nicht am Code; die Erkenntnis war die Zeit wert.
- **Ein Kommentar hat wieder eine Zusage gemacht, die kein Test hielt** („ein Test hält das fest“,
über der CSP). Dritter Meilenstein in Folge, in dem der Review genau diese Sorte Fehler findet.
Ein Kommentar, der eine Garantie behauptet, braucht den Test daneben — oder den Satz nicht.
- **Der Sub-Agent hat im Browser Dinge geprüft, die dort gar nicht prüfbar waren.** Mein Auftrag
hat ihn dorthin geschickt; die Lücke war meine.
- **Der Editor war bei einer einzigen Vorlage 16 986 px hoch.** Ich habe es im Screenshot gesehen,
nicht der Review.
### Nächster Schritt
- #011 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte: Listen mit Suche, Mitarbeiterseite mit Historie,
Abteilungen mit Ziel-OU und Standardgruppen, Geräte mit CSV-Import.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 7 · 10:30–12:55
**Issue:** #011 (M6)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- Mitarbeiter: Dienst mit Sperre für abgeglichene Stammdaten, Liste mit Suche über vier Kennungen,
Personenseite mit Geräten, Vorgesetztem und Platz für die Laufhistorie
- Abteilungen unter Admin: Ziel-OU, Standardgruppen, Mail-Domain, dazu die Liste der
Abteilungsnamen, die bei Personen vorkommen, aber nicht gepflegt sind
- Geräte samt CSV-Import (Sub-Agent): eigener Zerleger in `src/lib/csv.ts`, Tag-Code-Vergabe in
einer Transaktion, Archivieren statt Löschen
- Neues Recht `mitarbeiterBearbeiten`; die Seitenleiste führt Personen und Geräte unter einem
Eintrag, im Modus Dienstleistung anders beschriftet
- Unabhängiger Review: zwei Blocker, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **610 Tests** grün (vorher 601 vor dem Review), dazu 18 E2E-Abläufe
### Entscheidungen
- **Ein CSV-Wert reicht nicht über die Zeile hinaus.** Das Format erlaubt es, und `csvErzeugen`
schreibt es auch so — beim **Lesen** einer fremden Datei ist es trotzdem die schlechtere Annahme:
ein Umbruch in einem Hostnamen kommt nicht vor, ein vergessenes schließendes Anführungszeichen
ständig. Mit der Grenze endet der Schaden an der Zeile, in der er beginnt; ohne sie verschluckt
eine kaputte Zelle alle Folgezeilen, und der Import meldet dafür Erfolg.
- **Eine abgeglichene Person ist vollständig gesperrt**, nicht nur teilweise. Alle Stammdaten
kommen aus dem Verzeichnis, auch der Titel. Übrig bleibt genau ein Weg: aktivieren und
deaktivieren — und der muss bleiben, weil das Offboarding nicht auf den nächsten Abgleich wartet.
- **Löschen eines Geräts verlangt `verwaltung`.** Archivieren ist der Normalfall. Löschen ist nicht
rücknehmbar und verbrennt den Tag-Code für immer — der gedruckte Aufkleber ist danach wertlos.
- **Die Lesemodelle liefern den Kundennamen immer, die Seite entscheidet über die Anzeige.**
Vorher entschied das eine Lesemodell nach `istEigeneOrganisation` und das andere gar nicht.
- **Die Mitarbeitersuche ist ein eigenes Bauteil**, bevor sie zum zweiten Mal gebraucht wird: #013
und #014 brauchen sie wieder, und dreimal abgeschrieben vergisst man den Umschalter „auch
deaktivierte“ zweimal.
### Probleme
- **Der schwerste Fehler war wieder einer, der Erfolg meldet.** Der CSV-Import hat Zeilen
verschluckt und „3 von 3 angelegt“ gesagt. Gefunden hat ihn der Review mit einer Datei, wie sie
aus einem halb ausgefüllten Excel kommt — meine eigenen Tests prüften nur saubere Dateien und die
eine Ausnahme, die ohnehin geworfen wurde.
- **Zwei Funktionen im selben Modul widersprachen sich**: `abteilungsListe` schlüsselte nach Kunde
und Name, `ungepflegteAbteilungen` nach Namen allein. Nebeneinander geschrieben, nicht
nebeneinander gelesen.
- **Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der eine Zusage macht, die der Code nicht
hält.** Diesmal versprach er zwei verschiedene Meldungen, gerendert wurde eine.
### Nächster Schritt
- #012 Platzhalter, Namensregeln und Escaping: die reine Service-Schicht, aus der die fertigen
PowerShell-Befehle entstehen — mit dichter Testabdeckung, denn hier darf nichts schiefgehen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 8 · 12:55–15:35
**Issue:** #012 (M7)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/lib/shell.ts` (Sub-Agent): Maskierung je Shell, Skript-Kopie mit Kommentarzeilen
- `src/lib/namensregeln.ts` (Sub-Agent): Transliteration, `{v}`, `{nnn}`, `{kundenkuerzel}`,
Grenzen für `sam` und `hostname`
- `src/lib/passwort.ts`, `src/lib/platzhalter-werte.ts`, `src/server/services/platzhalter.ts` und
`src/server/services/befehle.ts`: das generierte Passwort, das Ersetzen und die fertigen Befehle
- Unabhängiger Review: **drei Blocker**, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
- **810 Tests** grün (vorher 797 mit einem stillen Übersprung)
### Entscheidungen
- **PowerShell wird wirklich gegen PowerShell geprüft.** Auf dieser Maschine gibt es kein `pwsh`,
also nimmt der Test das Container-Abbild — und in CI bricht er ab, statt sich zu überspringen.
Der schwerste Befund des Meilensteins wäre ohne das nie aufgefallen.
- **Typografische Anführungszeichen werden auf ihre ASCII-Form gebracht und dann maskiert.** Als
Text durchreichen lassen sie sich nicht: PowerShell liest sie ohnehin als Begrenzer. Lieber ein
Zeichen, das anders aussieht als gedacht, als ein Befehl, der etwas anderes tut als er liest.
- **Ein Platzhalter außerhalb von Anführungszeichen wird abgewiesen**, nicht gefüllt. Die
Maskierung kann daraus kein Argument machen, und ein halb maskierter Befehl zum Kopieren wäre die
gefährlichste aller Antworten.
- **Gesperrt sind fünf Variablennamen, nicht alle eingebauten.** `techniker`, `datum`, `kunde`,
`kundenkuerzel` und `generiertes_passwort` machen eine Aussage über wer, wann und für wen. `upn`,
`sam` und `mail` bleiben frei — beim Onboarding gibt es die Person im Verzeichnis noch nicht.
- **Ein `sam` hält drei Stellen frei.** Ein einmal notierter Anmeldename muss auch morgen aus der
Regel herausfallen, wenn ein zweiter Träger desselben Namens dazukommt.
### Probleme
- **Ich bin in genau die Falle getappt, die ich in #010 repariert habe:** `$'` als Rückverweis in
`String.replaceAll`. Gefunden hat es mein eigener Test gegen echtes Bash — Lesen hätte es nicht
gefunden.
- **Meine erste HTML-Maskierung war doppelt**, weil ich vergessen hatte, dass React Textknoten
selbst maskiert. Aufgefallen beim Nachdenken über den Test, nicht beim Schreiben des Codes.
- **Der Review hat sich PowerShell in einem Container geholt.** Das ist der Unterschied zwischen
„nach bestem Wissen richtig“ und „gemessen“ — und der Unterschied war hier eine
Codeausführung auf dem Domänencontroller.
- **Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der ins Leere zeigt:** ein Testkommentar
verwies auf einen Beweis in einer anderen Datei, den es dort nicht gab.
### Nächster Schritt
- #013 Läufe: Service und Abarbeitung — Lauf anlegen, abarbeiten, abschließen, archivieren, mit
der Abarbeitungsansicht am Handy.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 9 · 15:40–18:45
**Issue:** #013 (M8)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- `src/server/services/{laeufe,schrittergebnisse,kommentare}.ts` (Sub-Agent): anlegen, öffnen,
abschließen, archivieren, zurückholen, Schrittergebnisse, Abschnitts-Aktion, Kommentare
- `src/server/queries/laeufe.ts`, die Abarbeitungsansicht, der Start-Dialog, die Laufliste und der
Zustands-Endpunkt für die Aktualisierung alle zehn Sekunden
- Namensvorschläge aus den Regeln im Start-Dialog und „Mit AD-Konto verknüpfen“ am Lauf
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, zwölf Befunde, acht Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **879 Tests** (vorher 810) und **37 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **Ein Lauf, ein Passwort je Seitenaufbau.** Vorher entstand je *Vorkommen* ein neues: ein
`New-ADUser` mit `-AccountPassword` und einer Zeile, die das Passwort mitteilt, trug zwei
verschiedene. Das Konto bekäme A, der Benutzer erführe B, und weil nichts gespeichert wird, wäre
A für immer weg. „Bei jeder Anzeige neu“ heißt jetzt: je Aufbau der Seite neu, innerhalb der
Seite überall dasselbe.
- **Abgeschlossen ist nicht archiviert.** „Abgeschlossen“ ist ein Arbeitszustand; Nachträge
passieren danach, und zwar oft. Würde schon der Abschluss sperren, bräuchte jede Kleinigkeit
einen Administrator — und Läufe würden schlicht nicht mehr abgeschlossen.
- **Das Polling trägt keine Befehle, und es lädt auch nicht von selbst neu**, solange ein Passwort
auf der Seite steht. Die erste Hälfte der Zusage war leicht, die zweite fiel erst beim
Nachdenken über `router.refresh()` auf: ein Neuaufbau tauscht das Passwort genauso aus.
- **`/api/` bekommt ohne Anmeldung 401, keine Weiterleitung.** Ein `fetch` folgt einer
Weiterleitung von sich aus und hält die Anmeldeseite für eine gültige Antwort; die
Aktualisierung hätte stundenlang weitergefragt.
- **Abschnitte klappen zu, wenn sie fertig sind — der Zustand liegt im Browser.** Aus den Daten
gerechnet klappte ein von Hand geöffneter Abschnitt beim nächsten Speichern wieder zu.
### Probleme
- **React baut das Formular erst nach dem erneuten Rendern zusammen.** Mein erster Versuch, den
Zustand am abschickenden Knopf mitzugeben, setzte im selben Klick die Vorauswahl um — und damit
den Wert des Knopfes. Angekommen ist wahlweise „offen“ oder gar kein Feld. Gefunden nicht durch
Lesen, sondern durch Nachstellen im gebauten Stand mit einer Ausgabe der `FormData`.
- **Der Review hat einen Blocker gefunden, den mein eigener Test festgeschrieben hatte:** „zwei
Vorkommen ergeben zwei Passwörter“ stand als Erwartung samt Begründung im Test. Die Begründung
war falsch, der Test hat sie zementiert.
- **Ein `h2` in einem `button` ist keine Überschrift mehr.** In einem Knopf sind alle Nachfahren
nur noch Beschriftung; der Abschnittskopf verlor damit seine Gliederung — aufgefallen, weil ein
Playwright-Test die Überschrift nicht mehr fand.
- **Ein `details` und React geraten vor der Hydrierung aneinander:** der Browser klappt auf, React
klappt gleich darauf zu. Jetzt ein Knopf mit `aria-expanded`, der vor der Hydrierung schlicht
nichts tut — wie jeder andere Knopf auf dieser Seite.
- **Fünfter Meilenstein in Folge mit Kommentaren, die mehr versprechen als der Code hält:** der
Titelvorschlag behauptete, der Start-Dialog zeige ihn; `startAuswahl` behauptete, der Dialog
nenne seine Grenze von 500 Einträgen. Beides stimmte nicht.
### Nächster Schritt
- #014 QR-Tags, Geräteseite, Etiketten und Scanner — der Einstieg, für den die ganze Anwendung
gebaut ist: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.
---
## 2026-09-25 · Sitzung 10 · 18:50–21:30
**Issue:** #014 (M9)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Zwei Sub-Agenten parallel**, auf getrennten Dateien: QR, Etiketten und Tag-Stapel der eine,
Geräteseite und `/t/<code>` der andere. Der Scanner kam von Hand dazu.
- `/t/<tagCode>` als Weiche, Registrierformular, Geräteseite mit Zuweisungen, Schnellstart,
„Vorlage zuweisen“ und Historie
- Etikettendruck in zwei Formaten, QR ausschließlich mit `{APP_URL}/t/{tagCode}`
- Scanner mit der BarcodeDetector-API des Browsers, WebAssembly als Rückfall, Eingabefeld als
Ersatzweg
- Unabhängiger Review: **drei Blocker**, elf Befunde, mehrere Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **930 Tests** (vorher 879) und **54 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **Parallel arbeiten heißt Dateien trennen, nicht Aufgaben.** Beide Agenten bekamen eine Liste
der Dateien, die ihnen gehören, und je eine eigene Testdatenbank. Es gab keinen einzigen
Schreibkonflikt — die Fehler saßen stattdessen an den **Nähten**, und zwar alle drei.
- **Das WebAssembly des QR-Lesers wird kopiert, nicht eingecheckt.** `zxing-wasm` lädt es sonst
aus einem CDN: die Content-Security-Policy erlaubt `connect-src 'self'`, und eine selbst
gehostete Anwendung soll ohne Internet laufen. 1,1 MB gehören nicht ins Repository, also legt
`scripts/wasm-bereitstellen.mjs` sie vor jedem Bau bereit.
- **`'wasm-unsafe-eval'` statt `unsafe-eval`.** Die schmale Erlaubnis, WebAssembly zu übersetzen —
ohne sie läuft die Kamera und erkennt nie etwas. Der Test prüft jetzt auf die **Marke**, nicht
auf das Wort: `wasm-unsafe-eval` enthält „unsafe-eval“ und ist doch etwas anderes.
- **Eine Route ohne Aufrufer wird entfernt, nicht dokumentiert.** `/api/qr/[tagCode]` war sauber
gebaut, hatte aber keinen Nutzer, keinen Test und eine abweichende Groß-/Kleinschreibung. Die
Geräteseite setzt das SVG jetzt direkt ein.
### Probleme
- **Drei Defekte, die nur der gebaute Stand zeigt.** „Starten“ setzte `IN_ARBEIT` und sprang
nicht (der Knopf verschwindet beim Neuaufbau, bevor sein Effekt läuft); „Vorlage zuweisen“ bot
Vorlagen an, die der Dienst danach ablehnte; die Geräteliste verlinkte nichts. Kein einziger
davon wäre durch Lesen aufgefallen.
- **Der Scanner benutzte nie die native API.** `barcode-detector/ponyfill` gibt **immer** die
eigene Klasse zurück — der Kommentar behauptete das Gegenteil, und die Auftragszeile „native
BarcodeDetector-API mit Polyfill-Fallback“ war damit unerfüllt. Ein Blick in `node_modules`
hätte genügt; ich habe der Paketbeschreibung geglaubt.
- **Ein Unterpfad in `APP_URL` fiel aus dem QR heraus.** `new URL("/t/…", "https://firma.de/app")`
verschluckt `/app`. Für eine Umleitung fällt das nie auf, weil der Reverse Proxy den Pfad wieder
anhängt — auf einem geklebten Aufkleber ist es das Ende. Der Test dazu hieß „nimmt APP_URL mit
Pfad ernst“ und prüfte nur einen Schrägstrich.
- **Sechster Meilenstein in Folge mit Zusagen ohne Deckung:** archivierte Geräte im Druck, „1 von
2 fehlt“ bei doppelten Codes, eine Vorbelegung, die nicht kam, ein Kommentarblock über der
falschen Funktion.
### Nächster Schritt
- #015 Dashboard und Archiv — die Übersicht für den Alltag und die Volltextsuche über alles, was
abgearbeitet wurde.
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## 2026-09-25 · Sitzung 11 · 21:35–23:00
**Issue:** #015 (M10)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Drei Teile parallel**: Archiv (Sub-Agent), Druckansicht (Sub-Agent), Übersicht (selbst)
- Archiv mit Volltextsuche über Titel, Notizen, Werte und Kommentare, Fundstellen im Treffer,
sechs Filtern und Mandantensicht in jeder Abfrage
- Druckansicht eines Laufs: hell, ohne Navigation, A4 — ersetzt im MVP den PDF-Export
- Übersicht mit Überfälligem, eigenen Zuweisungen, zuletzt Bearbeitetem und Schnellstart
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, fünf Befunde, neun Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **980 Tests** (vorher 930) und **67 Ende-zu-Ende-Tests** grün
### Entscheidungen
- **`ABGESCHLOSSEN` gehört ins Archiv.** „Abgeschlossen ist nicht archiviert" betrifft den
Schreibschutz, nicht das Suchen: wer die Seriennummer von letzter Woche sucht, weiß nicht, ob
schon jemand archiviert hat.
- **Eine SQL-Anweisung für drei Tabellen.** `Schrittergebnis.wert` ist ein Json — nur
`("wert")::text` trifft den Trigramm-Index, und über Prisma lässt sich eine Json-Spalte nicht als
Text durchsuchen. Vor allem aber gehört die **Fundstelle** zum Treffer: ein Treffer ohne
sichtbaren Grund ist für den Suchenden wertlos.
- **Die Druckansicht ist ein eigenes Lesemodell**, kein Schalter an `laufZumAbarbeiten`. Dort
entsteht beim Füllen der Befehle ein Passwort; auf einem Blatt, das jemand abheftet, darf keines
stehen.
- **Was „überfällig" heißt, steht jetzt in `src/lib/fristen.ts`** — eine Regel, zwei Benutzer
(Lesemodell und Anzeige). Zwei Fassungen derselben Regel laufen auseinander.
### Probleme
- **Beide Blocker steckten in meinem eigenen Teil.** „Überfällig" verglich mit dem Augenblick
statt mit dem Tagesbeginn — ein heute fälliger Lauf stand ab zwei Uhr morgens in Warnfarbe. Und
der Schnellstart zählte Läufe fremder Kunden mit: eine Vorlage ohne Kundenbezug gilt für alle,
ihr Zähler nicht.
- **Mein Test ließ genau die Grenze aus, an der der Fehler saß.** Er kannte „gestern" und
„morgen", aber nicht „heute". Seitdem steht die Regel in einer reinen Funktion mit eigenen
Grenztests.
- **Ein E2E-Test, der nicht scheitern konnte:** „trägt kein Passwort" lief gegen eine Vorlage ohne
Passwortschritt. Er hätte auch bestanden, wenn die Druckansicht Passwörter erzeugte.
- **Der Trigramm-Index auf `Lauf.titel` war strukturell unerreichbar**, weil der Titeltreffer aus
der sechsmal gelesenen und deshalb materialisierten CTE las. Der Review hat das mit 40 000
Läufen gemessen, nicht vermutet — das ist der Unterschied zwischen „sollte passen" und „passt".
- **Siebter Meilenstein in Folge mit einer Zusage ohne Deckung:** „kein
`{{generiertes_passwort}}` im Druck" galt nur für Vorlagentexte.
### Nächster Schritt
- #016 Verzeichnis und LDAP-Abgleich — der größte verbleibende Brocken: `ldapts`, Attribut-Mapping,
Zeitplan, verschlüsseltes Bind-Passwort und ein Integrationstest gegen einen OpenLDAP-Container.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 12 · 23:05–02:30
**Issue:** #016 (M11)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Vier Teile parallel**: LDAP-Schicht und Abgleich (Sub-Agent), Oberfläche Admin → Verzeichnis
(Sub-Agent), CSV-Import und Abteilungsvorschläge (Sub-Agent), Zeitplan und Server Actions (selbst)
- `ldapts` mit `ldaps://`, `ldap+starttls://` und `ldap://`, eigenem CA-Zertifikat, TLS ab 1.2 und
`searchPaginated` in 1000er-Seiten — Eintrag für Eintrag verarbeitet, nicht erst gesammelt
- `objectGUID` als Puffer gelesen und gemischt-endian zur GUID umsortiert; ein Puffer, der keine
GUID ist, wird nur dann als Text genommen, wenn dabei lesbarer Text herauskommt
- Abgleich mit Anlegen, Aktualisieren, Übernehmen und Deaktivieren, Vorgesetzten-Auflösung in einem
zweiten Durchgang und Ergebnis in `Verzeichnisquelle` **und** `Protokoll`
- Zeitplan mit `node-cron` im selben Prozess, gestartet aus `src/instrumentation.ts`, Sperre in der
Datenbank; „Jetzt abgleichen“ nimmt denselben Dienst
- Admin → Verzeichnis mit Quelle anlegen und bearbeiten, Verbindungstest samt gemappter Felder,
bearbeitbarer Attributzuordnung, CA-Zertifikat und Abgleich-Log
- Personen aus CSV einlesen, Abteilungsvorschläge aus den `department`-Werten
- Unabhängiger Review: **ein Blocker**, acht Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
- **1098 Tests** (vorher 980) und **71 Ende-zu-Ende-Tests** (vorher 67) grün, Screenshots in
`docs/screenshots/m11/`
### Entscheidungen
- **Der Zeitplan nimmt keine eigene Sperre.** Der Dienst sperrt selbst, in der Datenbank. Eine
zweite Sperre im Zeitplan trüge einen anderen Schlüssel, liefe an der ersten vorbei — und ein von
Hand angestoßener Abgleich sähe für den Zeitplan wie ein unerwarteter Fehler aus.
- **Übersprungene Einträge sind ein Hinweis, kein Fehler.** `letzterAbgleichFehler` soll heißen,
dass etwas schiefging, und nicht „ein Konto war krumm“. Der Hinweis steht in der Erfolgsmeldung
und im Log; der Lauf gilt als gelungen.
- **Von Hand angelegte Personen werden übernommen, nicht verdoppelt.** Beim Onboarding entsteht die
Person hier und das AD-Konto danach. Gesucht wird über `upn`, dann `sam`, ohne Rücksicht auf
Groß- und Kleinschreibung — und nur unter Zeilen ohne Quelle: wer schon einer anderen Quelle
gehört, wandert nicht zwischen zwei Verzeichnissen hin und her.
- **Attributzuordnung und Intervallgrenzen liegen in `src/lib/verzeichnis.ts`.** Das Formular
braucht dieselbe Liste wie der Dienst, und eine Client-Komponente importiert nichts aus
`src/server/*`.
### Probleme
- **Der Blocker hätte die ganze Firma gekostet.** Steht in der Attributzuordnung ein
Kennungsattribut, das es am Server nicht gibt, wird **jeder** Eintrag übersprungen: das Lesen
klappt, niemand wird wiedergesehen, und die Abschaltung trifft die gesamte Belegschaft — mit
Status `ERFOLG`. Das Abgleich-Log hat den Fall danach selbst dokumentiert: der Lauf um 01:20 zeigt
„4 gelesen, 0 angelegt, 3 deaktiviert, 4 übersprungen“, die Läufe danach nie wieder.
- **Der Code versprach mehr als die Oberfläche hielt.** Ein Kommentar sagte „wer ein OpenLDAP
anbindet, ändert einzelne Zeilen“ — über die Oberfläche ging genau das nicht. Achter Meilenstein
in Folge mit einer Zusage ohne Deckung; diesmal war es die Zusage einer Bedienbarkeit.
- **Ein hinterlegtes CA-Zertifikat war unsichtbar und unlöschbar.** Das Feld stand beim Bearbeiten
leer da, der Hinweis darunter behauptete „ohne Eintrag gelten die Systemwurzeln“ — und ein
leeres Feld hieß „unverändert“. Das Zertifikat entschied also unsichtbar weiter mit.
- **Ein Test, der sich selbst aus dem Weg ging:** die Zusicherung im Nebenläufigkeitstest der
Vorlagen stand in einem `if`. Gewann das Speichern das Rennen, lief der Test durch, ohne etwas zu
belegen. Jetzt werden beide Ausgänge geprüft.
- **Eine Stunde gegen einen alten Server geprüft.** Der gebaute Stand lief, sah richtig aus und
zeigte trotzdem keine der neuen Funktionen — auf Port 3300 hing noch ein `next start` aus einer
früheren Sitzung, und der neue Start scheiterte still an `EADDRINUSE`. Seitdem: erst
nachsehen, wer auf dem Port sitzt, dann glauben, was die Seite zeigt.
- **Das Screenshot-Skript hat bei jedem Lauf zwei PNG-Dateien angefasst.** `kachelnErzeugen`
schrieb `public/icon-*.png` immer neu; `git status` zeigte Änderungen, die niemand gemacht hatte.
Jetzt wird verglichen und nur bei echtem Unterschied geschrieben.
### Nächster Schritt
- #017 Seed der sieben Vorlagen — alle sieben wortgetreu als veröffentlichte Version 1, dazu die
Beispieldaten und der Modus `DIENSTLEISTUNG` mit „Musterfirma GmbH“ und „Bäckerei Reiter“.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 13 · 02:35–04:05
**Issue:** #017 (M12)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Drei Teile parallel**: Vorlagen 1 und 4, Vorlagen 2 und 3, Vorlagen 5 bis 7 (je ein Sub-Agent);
die Seed-Infrastruktur selbst
- Die sieben Vorlagen als JSON im Austauschformat: 36 Abschnitte, 155 Schritte, 28 Variablen,
jeder Schritt mit Hilfetext, als veröffentlichte Version 1 im Seed
- Beispielbestand (3 Abteilungen, 5 Personen, `PC-001`, `NB-001`, 5 vorgedruckte Tags,
Schnellstart je Gerätetyp), deaktivierte Beispiel-Verzeichnisquelle, Namensregeln und Sperr-OU
- `SEED_MODE=DIENSTLEISTUNG` legt „Musterfirma GmbH" und „Bäckerei Reiter" an — der
Beispielbestand hängt dann an der Musterfirma, `LZ-7K3F9Q` führt auf `MUS-PC-001`
- Unabhängiger Review: **zwei Blocker**, neun Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
- Zwei Zusagen der Oberfläche eingelöst, die niemand deckte: `{{ou_gesperrt}}` kommt jetzt wirklich
aus den Einstellungen, und der Hilfetext neben einem Befehl zeigt kein zweites Passwort mehr
- **1131 Tests** (vorher 1098) grün, im gebauten Stand durchgeklickt: Lauf aus der
Onboarding-Vorlage, `-Path "OU=Buchhaltung,OU=Benutzer,DC=firma,DC=local"` und
`"G-Buchhaltung, G-Alle"` kommen aus der Abteilung, kein roher Platzhalter bleibt stehen
### Entscheidungen
- **Die Vorlagen sind Daten, kein Code.** Als JSON im Austauschformat prüft sie dasselbe Schema wie
Import, Export und Editor: eine Seed-Vorlage ist genau das, was ein Redakteur einspielen könnte.
Wer eine ändern will, ändert eine Datei und braucht keinen Übersetzer.
- **Der Seed geht denselben Weg wie ein Redakteur**: erst Entwurf, dann veröffentlichen. Nicht aus
Stilgefühl — die Trigger aus #010 verbieten jedes Schreiben an einer veröffentlichten Version.
- **Der Seed richtet ein, er räumt nicht auf.** Kein `upsert` mit gefülltem `update`: eine
bearbeitete Vorlage, eine geänderte Ziel-OU und ein umgeschalteter Betriebsmodus überstehen jeden
weiteren Lauf.
- **Tag-Codes fest statt gezogen.** Ein Seed, der jedes Mal fünf neue Codes zieht, ist nicht
idempotent — beim dritten Lauf lägen fünfzehn Aufkleber im Stapel.
### Probleme
- **Die Datenbank hat den Seed korrigiert.** Der erste Entwurf legte die Version gleich als
`VEROEFFENTLICHT` an und füllte sie danach — die Trigger aus #010 haben das abgewiesen. Genau
dafür stehen sie dort.
- **Zwei verschiedene Passwörter auf einer Seite** (Blocker): die Hilfetexte trugen
`{{generiertes_passwort}}`, und das Lesemodell löste Hilfetexte ohne das Passwort des
Seitenaufbaus auf. Im Befehl stand A, im Hilfetext daneben B. Die Warnung davor stand seit #012
wörtlich in der Kopfdokumentation des Moduls, das beides erzeugt.
- **Ein verbrannter Tag-Code kam zurück** (Blocker): der Seed fragte nur nach dem Gerät, nicht nach
dem Vergabebuch — und der Kommentar derselben Funktion beschrieb genau den Fehler, den sie machte.
- **„Stattdessen" hieß „zusätzlich".** Im Modus DIENSTLEISTUNG hing der Beispielbestand weiter an
der eigenen Organisation; das Abnahmekriterium `LZ-7K3F9Q` → `MUS-PC-001` wäre in keinem Modus
erfüllt gewesen. Ein Wort im Auftrag, drei Dateien Arbeit.
- **Mein eigener Test konnte nicht scheitern** — zum zweiten Mal in zwei Meilensteinen. Die Suche
nach Klartextpasswörtern lief gegen `JSON.stringify`, wo vor jedem Anführungszeichen ein
Backslash steht; ein eingebautes `passwort = "Sommer2026!"` blieb unbemerkt. Gefunden durch die
Gegenprobe, die seitdem zum Schreiben eines solchen Tests gehört: einmal absichtlich verletzen.
- **Eine Wegwerfdatei im Wurzelverzeichnis** ließ `pnpm format:pruefen` scheitern, während der
Review lief. Sie gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben den Quelltext.
- **Zum zweiten Mal gegen einen veralteten Server geprüft.** `pkill -f "next-server"` erwischte den
eigenen Shell-Prozess statt den Server; der lief mit dem Stand von neunzehn Minuten zuvor weiter.
Das sah aus wie ein Codefehler — `ChunkLoadError`, leere Editor-Seite, fünf rote Abläufe. Seitdem:
`ps -eo lstart` gegen `.next/BUILD_ID` halten, bevor man der Seite glaubt.
- **Der E2E-Lauf schrieb in eine andere Datenbank, als der Server las.** Die Abläufe legen ihre
Fixtures über `prisma` aus `.env` an, der Server bekommt seine Adresse über die Umgebung. Zeigen
beide woandershin, heißt die Meldung „0 Treffer" und sagt nichts über die Ursache.
- **Der Seed hat die E2E-Suite rot gemacht.** Die Abläufe wählten ihre Vorlage über `index: 1` —
eine Annahme über die Sortierung der Vorlagenliste, die genau so lange hielt, wie es nur eine
Vorlage gab. Jetzt wird sie am Namen gesucht.
### Nächster Schritt
- Zwei Folge-Issues aus dem Review: [#020](issues/020-vorgesetzter-manuell.md) (Vorgesetzter
für von Hand angelegte Personen) und
[#021](issues/021-stabiler-schluessel-vorlagen.md) (stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen)
- #018 E2E-Tests, Anleitung und PDF — die Hauptabläufe in beiden Betriebsmodi, die bebilderte
Anleitung für Techniker und Admins und der PDF-Export über Chromium.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 14 · 05:30–10:50
**Issue:** #018 (M13)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **Vier Teile parallel**: vorhandene Abläufe robust machen, vier neue Abläufe, die Anleitung, der
PDF-Export. Das Fundament — gemeinsamer Helfer, Vorabprüfung, Betriebsmodus — kam vorher von mir
- **Anleitung** unter `docs/anleitung/`: neun Kapitel, rund 11.600 Wörter, getrennt für Technik und
Verwaltung, mit 35 Bildern und einem Fehlerbehebungskapitel aus 18 echten Meldungen
- **`pnpm docs:pdf`**: 72 Seiten A4, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, hell gedruckt,
ohne neue Abhängigkeit (`react-markdown` über `react-dom/server`)
- **Markierungen** in den Screenshots: Rahmen in der Akzentfarbe mit Nummer, für die Stellen, die
ein Kapitel gerade beschreibt
- **Vier neue Abläufe**: Hauptablauf von vorn bis hinten, Onboarding mit Zwischenablage-Vergleich,
Rollen, und 390 px auf achtzehn Seiten
- **101 Ende-zu-Ende-Abläufe** grün (vorher 67), Gesamtsuite unverändert grün
### Entscheidungen
- **Die Voraussetzungen eines Laufs werden geprüft, nicht behauptet.** `tests/e2e/global-setup.ts`
fragt vor dem ersten Ablauf: läuft ein gebauter Stand, steht der Seed-Bestand, und liest der
Server **dieselbe** Datenbank wie der Testprozess? Jede Meldung nennt die Ursache und was zu tun
ist. Die dritte Frage hat in #017 einen halben Abend gekostet.
- **Das PDF kommt nicht ins Repo.** Es entsteht aus Kapiteln und Bildern, die beide versioniert
sind, und würde bei jedem Lauf 8,7 MB neu anhängen. Der Auftrag sagt „liegt jedem Release bei“ —
genau so wird es gemacht.
- **Die `beispiel:*`-Skripte bleiben.** Sie sollten laut ihrem Kopfkommentar mit #017 verschwinden;
dort wurden zwei Dinge verwechselt. Der Seed richtet eine **Installation** ein, die Skripte
stellen her, was **Screenshots und Abläufe** brauchen: einen offenen Entwurf, einen halb
abgearbeiteten Lauf, eine Person aus dem Verzeichnis.
### Probleme
- **Das Projekt „handy" prüfte 412 px statt 390.** `devices["Pixel 7"]` ist 412 breit; CLAUDE.md und
das Abnahmekriterium nennen 390. Jeder „trägt am Handy ohne horizontales Scrollen"-Test lief damit
gegen eine Breite, die niemand verlangt hatte — zweiundzwanzig Pixel, die eine ausbrechende Seite
tadellos aussehen lassen. Nach der Korrektur blieb die Suite grün; die Zusage hielt also, sie war
nur nie geprüft.
- **Eine Auskunft, die niemand je gesehen hat.** Ein angemeldeter Benutzer ohne Recht wurde auf
`/anmelden?fehler=keinrecht` geschickt — und die Anmeldeseite schickt einen Angemeldeten sofort
weiter auf die Übersicht. Die Meldung „Für diesen Bereich fehlt dir die Berechtigung" war
unerreichbar, der Kommentar im Code versprach sie trotzdem. Jetzt gibt es `/kein-zugriff`.
- **Zwei Tests, die Schaden anrichteten.** Der Verzeichnis-Ablauf nahm die erste vorhandene Quelle
und schrieb ihre Attributzuordnung um — in einer echten Installation die produktive. Und ein
Nachlauf setzte die Namensregeln auf leer, statt den vorherigen Wert zurückzustellen: er löschte,
was der Seed eingerichtet hatte. Beides stammt aus meinen eigenen Meilensteinen.
- **Vier stille Annahmen**: Vorlage über die Position in der Liste, „die Datenbank enthält schon
Läufe", `test.skip` bei fehlenden Daten, und Fixtures im Kopfkommentar statt geprüft. Alle vier
fielen erst auf, als zum ersten Mal gegen eine **frisch eingerichtete** Installation geprüft
wurde.
- **Sechs Abläufe kannten die Kundenebene nicht.** Im Modus DIENSTLEISTUNG hat jedes Anlege-Formular
ein Feld mehr, und es ist Pflicht: `kundeErmitteln` wirft sonst. Schlimmer als das Feld ist die
Regel dahinter — ein Lauf kann strukturell kein Gerät und keine Abteilung eines fremden Kunden
wählen, dafür sorgen zusammengesetzte Fremdschlüssel. „Irgendein Kunde" ist dort nicht ungenau,
sondern rot. Beim Onboarding war es sogar eine Reihenfolge: die Kundenwahl stand hinter dem
Namensvorschlag, und ohne Kunden können die Namensregeln gar nicht greifen.
- **Parallele Arbeit an einem Verzeichnis geht schief.** Eine Wegwerf-Probe für den PDF-Bau hat die
`README.md` der Anleitung überschrieben, während sie geschrieben wurde. Wiederhergestellt, aber
der Ablageort für Proben gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben die Arbeit.
### Nächster Schritt
- #019 Betriebswege und Release `v0.1.0` — `deploy/install.sh`, der Proxmox-One-Liner, die
Betriebsdokumentation und der Tag mit Release-Notes.
---
## 2026-09-26 · Sitzung 15 · 10:50–16:15
**Issue:** #019 (M14)
**Version:** 0.1.0
### Erledigt
- **`deploy/install.sh`** (1058 Zeilen): neun Schritte von den Voraussetzungen bis zum gestarteten
Dienst, PostgreSQL 17 nur am Unix-Socket (`listen_addresses = ''`), Dienstnutzer ohne Login,
Geheimnisse im Zielsystem erzeugt, systemd-Unit im Skript, `--test` als Selbstprüfung
- **`deploy/proxmox/laufzettel.sh`** (963 Zeilen): der Einzeiler im Stil der Helper-Scripts, Dialog
Standard gegen Erweitert, Trockenlauf, Erkennung eines vorhandenen Containers, `--aktualisieren`
- **`docs/betrieb/`**: Inbetriebnahme, Proxmox, Reverse Proxy, Sicherung und eine Übersicht — dazu
eine Prüfliste für den Teil, den hier niemand ausführen konnte
- **Der gehärtete Compose-Stand einmal wirklich gefahren**, nicht nur gelesen: Migrationen laufen von
selbst, der Seed bleibt ein Handgriff, `5432` ist vom Host dicht und aus `web` erreichbar
- **Abnahme gegen alle 61 Kriterien** durch einen Agenten, der den Code nicht geschrieben hat:
57 erfüllt, drei Befunde noch vor dem Tag behoben, drei Folge-Issues (#024–#026)
- **Release `v0.1.0`**: Changelog-Abschnitt, Tag, Gitea-Release mit dem Anleitungs-PDF
### Entscheidungen
- **Die Umgebungsdatei wird nie überschrieben, auch nicht beim Aktualisieren.** Sonst würde ein
Aktualisierungslauf das `APP_SECRET` neu erzeugen: alle Sitzungen enden, und die verschlüsselten
LDAP-Bind-Passwörter wären unlesbar. Wer Schalter mitgibt, die deshalb nicht mehr wirken, bekommt
eine Warnung statt stillen Gehorsams.
- **Das Erstpasswort reist über eine Leihgabe, nicht über die Ausgabe.** Der Proxmox-Weg kann die
Ausgabe von `install.sh` hinter `pct exec` nicht mitlesen. Sie mitzuschneiden und zu durchsuchen
hätte das Passwort durch Pipes und Protokolldateien geschleift und von Formulierungen abgehangen.
Stattdessen legt `install.sh` es auf Wunsch in eine Datei (0600, root), der Aufrufer liest sie
einmal und löscht sie sofort — gelesen oder nicht.
- **shellcheck läuft in CI im Container**, nicht aus dem Paketverzeichnis des Runners. So prüft die
Pipeline genau die Fassung, die hier lokal geprüft wurde, und der Runner muss nichts mitbringen.
- **Kriterium 4 bleibt offen statt „im Grunde erfüllt“.** Der `pct`-Teil ist nie gelaufen; hier stand
kein Proxmox-Host. Abgehakt wird er, wenn ihn ein Mensch einmal gefahren hat — Prüfliste und
Folge-Issue #024 stehen dafür bereit.
### Probleme
- **Der dokumentierte Weg startete nicht.** Der Compose-Stand las `DATABASE_URL` aus der `.env` —
dort steht die Entwicklungsadresse mit `localhost`, die im Container ins Leere zeigt. Und der
Einmal-Dienst für die Migration bekam kein `APP_SECRET`, weshalb der dokumentierte Seed-Befehl
mitten im Lauf abbrach, nachdem die Vorlagen schon angelegt waren. Beides fiel erst auf, als der
Stand zum ersten Mal wirklich gefahren wurde — die Suite war die ganze Zeit grün. **Ein Fehler im
dokumentierten Weg eines Dritten ist für eine Testsuite unsichtbar.**
- **Ein Healthcheck, der nie bestehen konnte.** busybox löst `localhost` im Container zuerst nach
`::1` auf, Next lauscht nur auf IPv4. `docker compose ps` zeigte `web` dauerhaft als `unhealthy`,
während die App einwandfrei antwortete. Jedes `docker compose up --wait` wäre in den Zeitablauf
gelaufen. Wieder eine Zusage ohne Deckung — jetzt hält ein Test die Adresse fest.
- **Die CI-Pipeline konnte in keinem Job grün werden.** Dem Prüf-Job fehlte das LDAP-Testverzeichnis,
das `pnpm test` dort ausdrücklich verlangt; dem E2E-Job fehlte ein gestarteter Server, weshalb die
Vorabprüfung aus #018 sofort abgebrochen hätte; und `shellcheck` wurde aufgerufen, ohne installiert
zu sein. „Qualitätsschranken“ galt damit nur lokal. Gefunden hat das die Abnahme, nicht die Arbeit
daran.
- **Ich habe „shellcheck ohne Befund“ gemeldet, ohne es zu sein.** Der Satz kam aus einem `echo`, das
unabhängig vom Ergebnis lief, während shellcheck vier SC1111-Warnungen ausgab. Das ist derselbe
Fehler, den dieser Devlog seit #010 als teuersten beschreibt, nur diesmal in meiner eigenen
Berichterstattung. Richtiggestellt, dann behoben — und seither wird jede Behauptung über ein
Prüfergebnis am Exit-Status gemessen.
- **Zwei Skripte, eine Naht.** `laufzettel.sh` übergibt seine Werte als Umgebungsvariablen, weil
`pct exec` keine Befehlszeile durchreicht; `install.sh` las zunächst nur Schalter. Der Dienst wäre
auf `127.0.0.1` gebunden geblieben, während der Abschlussbildschirm `http://<ip>:3000` versprach.
Nahtstellen zwischen zwei Skripten prüft keine Suite — nur das Lesen beider Seiten.
- **Der README nannte Port 5433, die Entwicklungsdatenbank hört auf 5434.** Wer dem README folgte,
landete auf der Datenbank eines anderen Projekts. Der Hinweis darauf heißt „0 Treffer“ — genau die
Meldung, die in #016 und #018 schon je einen halben Abend gekostet hat.
### Nächster Schritt
- Phase 1 ist abgeschlossen und veröffentlicht. Offen für `v0.2.0`: #020–#026, darunter der echte
Proxmox-Lauf (#024), der die letzte offene Zeile der Abnahme schließt.
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## 2026-09-26 · Sitzung 16 · 16:00–16:45
**Issues:** #025, #026 (beide aus der Abnahme zu #019)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **`/api/gesundheit` verrät nichts mehr.** Der Pfad ist ohne Anmeldung erreichbar; eine Meldung von
Prisma oder `pg` nennt Host, Port, Benutzernamen und Datenbanknamen. Nach außen bleibt
`{"status":"fehler"}` mit 503, die Begründung geht ins Protokoll — dasselbe Muster, das
`src/server/actions/verzeichnis.ts` schon für unbekannte Ausnahmen benutzt
- **Fünf Tests** dafür, einer davon für die andere Hälfte der Zusage: dass die Begründung wirklich
**geschrieben** und nicht bloß verschluckt wird
- **Die Hexwert-Regel nennt ihre Ausnahmen.** Sechs Stellen, als Tabelle mit Begründung je Zeile
- **Der LDAP-Container steht jetzt im Tor**, in `CLAUDE.md` und im README — mit der gemessenen Zahl
- **`pnpm pruefe:doku` vergleicht die beiden Schranken-Blöcke** und verlangt von beiden den Container
### Entscheidungen
- **Die Regel wurde ergänzt, nicht der Code geändert.** Alle sechs Hexwerte haben denselben Grund:
dort entscheidet nicht unser Farbschema, sondern etwas außerhalb davon — Papier, ein QR-Decoder,
das Web-App-Manifest. Sie in eine Konstante zu ziehen hätte eine Abstraktion über drei
unverwandte Dinge gelegt und die Begründung versteckt. Die Tabelle in `CLAUDE.md` zeigt sie.
- **Der Hinweis auf den Container reicht nicht, er muss geprüft werden.** Zwei Dateien beschreiben
dasselbe Tor und waren auseinandergelaufen. Ein Satz in einer Konvention hält nur, solange ihn
jemand liest; die sechste Prüfung in `pruefe:doku` hält ihn, auch wenn niemand hinsieht.
### Probleme
- **Ich hätte „rund zwanzig Tests" in eine Konvention geschrieben.** Die Zahl stammte aus dem
Abnahmebericht (dort: 18), nicht aus einer Messung. Nachgezählt sind es **22** — mit Container 81,
ohne 59. Eine ungefähre Zahl in einer verbindlichen Datei ist derselbe Fehlertyp, den dieses
Projekt vierzehn Meilensteine lang gesammelt hat, nur kleiner.
- **Der Review hat eine Ausnahme übersehen.** Er nannte vier rohe Hexwerte, es sind sechs:
`src/lib/qr.ts` fehlte. Das Issue #026 hat die falsche Zahl von ihm übernommen; beim Abhaken wäre
ein richtiger Haken über falschem Text entstanden. Issue-Text korrigiert, dann abgehakt.
- **`docs/architektur.md` trägt die Gestaltungsregel nicht**, obwohl `CLAUDE.md` verlangt, dass
Änderungen dort mitgehen und das Issue es behauptete. Geprüft statt geglaubt.
### Nächster Schritt
- Phase 2 (#002) oder die vier verbliebenen v0.2.0-Issues: #020 Vorgesetzter, #021 stabiler
Schlüssel, #022 Schnellstart pflegen, #023 Protokoll-Ansicht. #024 wartet auf einen PVE-Host.
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## Phase 1 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde
**35 h 20 min** über vierzehn Meilensteine, geschätzt waren **148 h**. Der Faktor ist kein Verdienst,
sondern eine Eigenschaft der Arbeitsweise: parallele Sub-Agenten an Stellen, wo die Schnittstelle
vorher feststand, und ein Mensch, der nur an den Nahtstellen eingreift. Die Schätzung war für
Menschenarbeit gedacht und bleibt als Maßstab stehen, weil sie den **Umfang** beschreibt.
### Was entstanden ist
| | |
|---|---|
| Quelltext | rund 30.000 Zeilen unter `src/` (ohne erzeugten Prisma-Client) |
| Datenmodell | 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen |
| Tests | 1131 Vitest-Tests, 101 Ende-zu-Ende-Abläufe (`INTERN`), 97 (`DIENSTLEISTUNG`) |
| Vorlagen | 7 Abläufe mit 155 Schritten, als veröffentlichte Version 1 im Seed |
| Dokumentation | Anleitung in neun Kapiteln (72 Seiten PDF), Architektur, Betrieb, 14 Issue-Dateien |
### Wo die Zeit hinging
Der teuerste Meilenstein war **#019 Betriebswege** (5 h 25) — und zwar nicht wegen der beiden
Skripte, sondern weil dort zum ersten Mal der **dokumentierte Weg eines Dritten** gefahren wurde:
Compose-Stand hochziehen, Seed nach Anleitung, Installation in einem leeren Debian. Vier Fehler lagen
genau dort, wo keine Suite hinsieht, und die Suite war die ganze Zeit grün.
Dahinter **#014 QR-Tags** (3 h 35), **#016 Verzeichnis** (3 h 25) und **#013 Läufe** (3 h 05) — alle
drei nicht wegen des Umfangs, sondern wegen der Randfälle: ein Scanner, der die native Schnittstelle
nie benutzte; ein Abgleich, der bei einem Tippfehler die ganze Firma abgeschaltet hätte; ein Passwort,
das zweimal verschieden erzeugt wurde. Keiner dieser Fehler fiel beim Bauen auf. Alle drei fand der
unabhängige Review.
### Was sich als richtig erwiesen hat
- **Ein Review-Agent je Meilenstein, der den Code nicht geschrieben hat.** In **jedem** der vierzehn
fand er etwas, in neun davon etwas Ernstes. Die teuersten Funde waren nie Tippfehler, sondern
Zusagen ohne Deckung: ein Kommentar, eine Oberflächenmeldung oder ein Testname, der etwas behauptet,
das der Code nicht tut. Das ist der häufigste Fehlertyp dieses Projekts — vor Logikfehlern, weit
vor Tippfehlern.
- **Regeln in der Datenbank, nicht nur im Dienst.** Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle
Eindeutigkeitsindizes, vier zusammengesetzte Fremdschlüssel und die Trigger auf veröffentlichten
Versionen haben mehrfach Fehler abgefangen, die durch die Service-Schicht gekommen wären — zuletzt
in #017, als der Seed eine veröffentlichte Version füllen wollte.
- **Gegen den gebauten Stand prüfen.** `next dev` hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot
beweist nichts über Bedienbarkeit. Die Regel steht seit #010 in `CLAUDE.md` und hat sich in jedem
Oberflächen-Meilenstein bewährt.
### Was ich anders machen würde
- **Zweimal gegen einen veralteten Server geprüft** (#016, #018), beide Male eine halbe Stunde. Die
Konsequenz steht jetzt in der Arbeitsweise: erst `ps -eo lstart` gegen `.next/BUILD_ID` halten,
dann der Seite glauben.
- **Einmal in die falsche Datenbank geschrieben** (#017): Testprozess und Server zeigten
woandershin, und die Meldung hieß „0 Treffer". Seit #018 prüft das ein `global-setup` vorab.
- **Zwei eigene Tests konnten nicht scheitern** (#017, #018). Seitdem gehört die Gegenprobe zum
Schreiben eines Tests: einmal absichtlich verletzen und sehen, ob er rot wird.
- **Parallele Agenten im selben Verzeichnis** haben sich einmal gegenseitig eine Datei überschrieben
(#018). Die Trennung muss an Dateien verlaufen, nicht an Themen.
### Was bewusst offen bleibt
Sechs Folge-Issues für `v0.2.0`: Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen (#020), stabiler
Schlüssel für Seed-Vorlagen (#021), Schnellstart je Gerätetyp pflegen (#022), Protokollansicht
(#023). Dazu die Punkte, die der Abnahme-Review aufwirft. Nichts davon blockiert den Betrieb; alles
davon steht geschrieben, statt verschwiegen zu werden.
---
## 2026-10-04 · Sitzung 17 · der ganze Tag
**Issues:** #021, #020, #022, #023, #046/#047, Phase-2-Plan, #030 (M17), #031 (M18), #032 (M19)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
Eine lange Sitzung mit acht zusammengeführten Änderungen. Der Devlog-Eintrag kommt am Ende des Tages
und nicht nach jeder einzelnen — das ist der Grund, warum er alles auf einmal trägt.
### Erledigt
- **Der Rückstand für `v0.2.0` ist leer.** Stabiler Seed-Schlüssel (#021), Vorgesetzter für von Hand
angelegte Personen (#020), Schnellstart je Gerätetyp in der Oberfläche pflegen (#022), und das
Protokoll ist ansehbar geworden (#023) — geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte
es niemand.
- **Phase 2 in acht Meilensteine geschnitten** (#028–#035), mit drei Entscheidungen, die vor dem
ersten Codepfad fallen mussten.
- **M17 Bausteine** (#030): ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen, versioniert nach denselben
Regeln wie eine Vorlage. Eingesetzt wird er als tiefe Kopie beim **Veröffentlichen** — damit ändert
eine neue Baustein-Fassung keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf.
- **M18 Abteilungsabschnitte** (#031): ein Abschnitt kann sagen, für welche Abteilungen er gilt.
Welche Abschnitte ein Lauf hat, wird beim Start festgeschrieben.
- **M19 Anhänge** (#032): Fotos und Dateien an einem Schritt, am Handy direkt aus der Kamera. Dateien
im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank, jeder Abruf prüft Recht und Mandant.
- **Sicherung und Rücksicherung der Anhänge wirklich gefahren** — Abzug gezogen, Datenbank verworfen,
Verzeichnis gelöscht, zurückgespielt, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte
`pruefsumme` gehalten.
- 1246 Vitest-Tests (von 1130 am Morgen), alle Schranken grün.
### Entscheidungen
- **Ein Baustein wird beim Veröffentlichen aufgelöst, nicht beim Lesen.** Eine Auflösung zur Laufzeit
wäre weniger Code gewesen und hätte die Zusage „eine veröffentlichte Version wird nie verändert“
gebrochen — über eine Hintertür, die niemand so nennt.
- **`Lauf.geltendeAbschnitte` ist leer heißt „alle“.** Damit verhalten sich Läufe von vor #031
unverändert, ohne Migration von Daten.
- **Anhänge ins Dateisystem, nicht als `bytea`.** Ein `pg_dump` mit Fotos ist nach einem Jahr kein
Abzug mehr, den jemand einspielt. Der Preis ist die zweite Hälfte der Sicherung, und der steht
jetzt in `docs/betrieb/sicherung.md`.
- **Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen zweiten Endpunkt.** Das Issue hatte
einen Route Handler vorgesehen; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Der Route
Handler bleibt für das Ausliefern, und er ruft `rechtErforderlich` selbst — die Hülle unter `(app)`
deckt Route Handler nicht ab.
- **Die Regel „geltende Abschnitte“ liegt in `src/lib`**, nicht in einem Lesemodell. Drei Schichten
brauchen sie; lebte sie in einem Lesemodell, importierte ein Dienst daraus.
### Probleme
- **Ein Fehler, den neunzehn grüne Tests nicht sehen konnten.** Der Schritt hat zwei Felder `datei`
in einem Formular — „Foto“ und „Datei“ —, abgeschickt wird immer beides, und `FormData.get` nahm
das erste, also das leere. Wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging.
Kein Dienst-Test schickt zwei Felder; gefunden hat es erst die Klickprobe am gebauten Stand. Die
Lehre ist dieselbe wie in #019: **Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten sind für eine grüne
Suite unsichtbar.** Seitdem gibt es `tests/e2e/anhaenge.spec.ts`, der bewusst über den zweiten
Knopf hochlädt, und die Gegenprobe wurde gefahren: mit `get` statt `getAll` wird er rot.
- **`docs/betrieb/sicherung.md` enthielt einen falschen Satz**, nicht bloß eine Lücke: „Kein
Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien.“ Mit den Anhängen hätte eine Sicherung nach dieser
Anleitung still Daten verloren. Die Datei ist neu geschrieben.
- **Zweimal habe ich dem Produkt angelastet, was mein Prüfskript falsch machte** — ein zu weiter
`role="status"`-Selektor und eine Prüfung direkt nach `reload()`, als `networkidle` zu früh
zurückkam. Die Datenbank hat beide Male entschieden, und sie hat dem Produkt recht gegeben.
- **Einmal die Ursache falsch benannt.** Ich hielt eine `positionenSauber`-Prüfung für die Behebung
des Schnellstart-Fehlers; die Gegenprobe zeigte, dass die Tests ohne sie grün bleiben. Die
Behebung ist der deterministische Stichentscheid beim Sortieren.
- **Ein Numerusfehler in einem eigenen Hinweistext** („Ein Abschnitt gilt … und *bleiben* weg“),
gefunden beim Durchklicken. Alles, was ein Mensch liest, schreibt sich richtig.
- **`tests/datenbankregeln.test.ts` wurde rot** — genau wie gewollt: er zählt die handgeschriebenen
Datenbankobjekte namentlich auf, und die zwei neuen CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzten
Fremdschlüssel standen nicht drin.
- **`/daten/` fehlte in `.gitignore`.** Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten Commit.
### Nächster Schritt
- **M20 (#033)** Live-Aktualisierung per SSE statt Polling, dann **M21 (#034)** Benachrichtigungen,
**M22 (#035)** Selbstauskunft. **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden
großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
- **#027** Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Entwicklungsdatenbank stehen.
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## 2026-10-05 · Sitzung 18 · 09:00–10:40
**Issue:** #033 (M20)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Die Live-Aktualisierung läuft über einen Ereignisstrom.** Vier Trigger schicken
`NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>'`, eine LISTEN-Verbindung je Prozess hört zu, der Route Handler
schiebt weiter. Gemessen: der Haken ist nach **485 ms** beim Zuschauer (Handy: 487 ms), vorher
bis zu zehn Sekunden.
- **Das Polling bleibt als Rückfall** — an derselben Adresse, unterschieden nur am `Accept`-Kopf.
- 1266 Vitest-Tests (vorher 1247), dazu `tests/e2e/live.spec.ts` mit zwei Browser-Kontexten.
- Der Herzschlag ist **echt über 70 Sekunden** gefahren: `readyState` blieb `OPEN`, ein einziges
Ereignis, kein Neuaufbau.
### Entscheidungen
- **Das Ereignis kommt aus der Datenbank, nicht aus dem Dienst.** Ein Ereignis, das der Service
verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service — ein Trigger sieht auch den Seed, eine
Migration und die Reparatur per `psql`. Und `NOTIFY` erreicht jede Instanz, ohne einen zweiten
Dienst wie Redis.
- **Ein Handler für beide Wege.** Damit ist „das Polling bleibt als Rückfall, nicht als zweite
Wahrheit“ keine Absichtserklärung, sondern Bauart: eine Rechteprüfung, ein Lesemodell, eine
Nutzlast.
- **Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall.** Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich
mit JSON; `EventSource` meldet darauf einen Fehler und versucht es nicht wieder, und der Client
fällt von sich aus zurück. Kein eigener Fehlercode.
- **Keine Verbindung aus dem Prisma-Pool.** Ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu;
ein `LISTEN` darauf gilt danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
- **Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen**, nicht bloß ignoriert — sonst belegte jede
Hintergrundlasche genau die Verbindung, die die Obergrenze schützen soll.
### Probleme
- **Das Issue hätte einen Rückschritt gebaut.** Es nannte Trigger auf `Schrittergebnis` und `Lauf`.
`laufZustand` trägt aber auch die Zahl der Kommentare, und seit #032 gibt es Anhänge: der Strom
sieht **nur**, was gemeldet wird, während das Polling den ganzen Stand verglich. Mit den zwei
Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen nie angekommen — und die Seite hätte
ausgesehen wie immer. Das ist derselbe Fehlertyp wie in #032: eine Zusage, die niemand prüft.
Jetzt melden vier Tabellen, `laufZustand` trägt `anzahlAnhaenge`, und beide Tests zählen namentlich
auf, was dazugehört.
- **Zwei Fehler in `reverse-proxy.md`, beide von vorgestern.** `client_max_body_size 8m` bei
`ANHANG_MAX_MB=10`: ein 10-MB-Foto wäre an nginx mit 413 gescheitert, und die eigene Meldung
(„Erlaubt sind höchstens 10,0 MB“) wäre nie erschienen. Dazu ein Kommentar, der noch das alte
Polling beschrieb. **Gefunden beim Schreiben der Doku, nicht von einem Test** — Dateien, die ein
Dritter liest, prüft hier niemand.
- **`## 5e` war in `docs/architektur.md` schon belegt.** Statt alles umzunummerieren und Verweise zu
riskieren, hängt der neue Text als `###` unter 5d.
- **Zwei eigene Testfehler, keine Produktfehler:** `schritte` zählte die „erledigt“-Knöpfe der
ganzen Seite (34) statt die des ersten Abschnitts (5), und ein `const` nach einem `?.`-Guard
verlor in der Closure seine Verengung. Beide Male war die Meldung eindeutig.
### Nächster Schritt
- **M21 (#034)** Benachrichtigungen per Mail und Webhook — baut direkt auf den Ereignissen auf, die
jetzt stehen. Danach **M22 (#035)** Selbstauskunft.
- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
---
## 2026-10-05 · Sitzung 19 · 10:45–14:15
**Issue:** #034 (M21)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Vier Anlässe gehen hinaus**, per Mail über SMTP und optional per Webhook mit
HMAC-SHA256-Signatur. Je Person abschaltbar, und niemand bekommt Post über die eigene Tat.
- **Eine Warteschlange in der Datenbank**, abgearbeitet von einem eigenen Zeitplan im selben
Prozess. Fehlschläge nach 1, 5, 30 und 120 Minuten wiederholt, danach sichtbar aufgegeben.
- **Verwaltung → Zustellungen** zeigt, was hinausging und was nicht, mit Grund.
- 1302 Vitest-Tests (vorher 1266), davon 36 neue — **gegen einen echten SMTP-Fänger** (mailpit),
nicht gegen eine abgefangene Funktion.
- Im gebauten Stand gefahren: SMTP eingetragen, Testmail angekommen, ein überfälliger Lauf angelegt,
und der Zeitplan hat die Meldung **von selbst** verschickt.
### Entscheidungen
- **Eingereiht im Anfrage-Pfad, gesendet vom Zeitplan.** Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken
blockieren. Das Einreihen passiert nach der Transaktion und mit abgefangenem Fehler.
- **Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile.** Eine Meldung sagt, was *damals* war; würde der
Text erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
- **Die Texte liegen in `src/lib/meldungen.ts` und nehmen nur Kopfdaten.** Der Typ lässt keinen
Schrittinhalt zu — das ist die Absicht, und es ist die einzige Stelle, die man dafür ändern müsste.
- **Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen** nach `services/sperre.ts`. Zwei Fassungen
derselben Mechanik wären die schlechteste aller Lösungen.
- **Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger.** Ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der
eine Weg nach draußen, den `sichtbareKundenIds` nicht abdeckt.
### Probleme
- **pnpm wollte eine Sicherheitsregel umgehen, und ich hätte es fast committet.** `pnpm add
nodemailer` trug von sich aus `minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15` in
`pnpm-workspace.yaml` ein — die Version war **vom selben Tag**. Das ist kein Formfehler, sondern
genau die Warnung, vor der die Regel schützt. Gepinnt ist jetzt `10.0.10` vom 14. September, die
Ausnahme ist weg, und die Konvention steht in `CLAUDE.md`. Aufgefallen beim Durchsehen des Diffs,
nicht durch einen Test — eine Zeile in einer Datei, die man leicht übersieht.
- **Drei Tests waren stillschweigend übersprungen.** `it.runIf(mailpitDa)` wird beim **Einlesen** der
Datei ausgewertet; mein Flag stand in `beforeAll` und kam zu spät. Der erste Lauf meldete
„3 skipped“, war grün — und hatte den echten SMTP-Dialog nie geprüft. Genau das Muster, das
`ldap` in #019 schon einmal gekostet hat. `mailpit` steht jetzt im Tor vor dem Commit, und
`pruefe:doku` erzwingt es; gegengeprobt.
- **Die Wartezeiten waren um eins verschoben.** Nach dem ersten Fehlschlag wartete meine erste
Fassung fünf Minuten statt einer. Der Test hat es sofort gezeigt — und die Umbenennung des
Parameters auf `versucheGesamt` macht die Semantik jetzt lesbar.
- **Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite**, beim Durchklicken gefunden. Der neue heißt jetzt
„Benachrichtigungen speichern“.
- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: die `Verzeichnisquelle` hat `url`, nicht
`host`/`port`; `Lauf` mit Status `ABGESCHLOSSEN` braucht `abgeschlossenAm` (die Datenbank verlangt
es); und ein fester Testzeitpunkt lag **vor** der echten Einreihung, sodass der Durchgang die
Zeile gar nicht erst anfasste.
### Nächster Schritt
- **M22 (#035)** Mitarbeiter-Selbstauskunft — dort kommt auch die Profilseite, auf der jeder seine
eigenen Benachrichtigungen abschalten kann.
- **M15 (#028)** Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
---
## 2026-10-06 · Sitzung 20 · 06:00–08:50
**Issue:** #035 (M22)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Die fünfte Rolle `MITARBEITER`** mit genau einem Recht: `selbstauskunft`. Zugeordnet beim
Anmelden über den UPN, festgehalten in `Benutzer.mitarbeiterId`.
- **`/meine-geraete`**: meine Geräte, je Gerät die Arbeiten chronologisch, dazu meine Stammdaten aus
dem Verzeichnis. Titel, Zeitraum, Status — nichts weiter.
- **Drei PRs von gestern sind auf `main`** (#59, #60, #61); die beiden Folgezweige mussten nach dem
ersten Squash rebased werden.
- 1341 Vitest-Tests (vorher 1302), davon 25 neue. Im gebauten Stand mit einem echten
MITARBEITER-Konto durchgeklickt.
### Entscheidungen
- **`selbstauskunft` ist ein Ersatz für `lesen`, kein Zusatz** — deshalb hat auch ein ADMIN es
nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die
Einschränkung auf die eigene Person vergisst.
- **Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite.** Eine Seite, die filtert, ist
eine Seite, die es vergessen kann.
- **Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel**, obwohl die Aufgabe ihn verlangte: ein `Benutzer` trägt
keine `kundeId`. Stattdessen ein CHECK, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, und ein
eindeutiger Index, dass eine Person höchstens ein Konto hat.
- **Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen**, nicht geraten. Zwei Kunden können dieselbe Person
führen; ein `findFirst` entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
- **Die Weiche greift nur mit konfigurierten Rollengruppen.** Ein Update, das jeden aussperrt, dem
die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
- **Nicht `/kein-zugriff` bei gescheiterter Anmeldung**, wie das Issue vorsah: diese Seite verlangt
eine Sitzung, die es dann nicht gibt — das wäre eine Schleife. Die Begründung steht auf der
Anmeldeseite, mit zwei eigenen Codes.
### Probleme
- **Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der eigentliche Befund.** Der Test „sieht keine Notizen“
prüft die Antwort, und die ist durch `laufBauen` sicher. Als ich im `select` versuchsweise
`ergebnisse: { notiz }` ergänzte, blieb er deshalb grün — während der Kopfkommentar behauptet, das
`select` hole es „gar nicht erst“. **Eine Zusage ohne eigenen Test ist keine Zusage**, auch wenn
ein Nachbartest sie zufällig mitträgt. Jetzt liest ein Test die Datei selbst.
- **Ein Test von #007 fand eine echte Lücke.** `staerksteRolle` benutzte `LESER` als Startwert und
damit als Untergrenze; mit einer Rolle darunter lieferte sie **mehr** Rechte als übergeben. Drei
Jahre Projektzeit hätte das niemand gemerkt, weil es keine Rolle unter `LESER` gab.
- **Zwei Bedienfehler beim Durchklicken**, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach der
Anmeldung ist `/`, und die Übersicht verlangt `lesen`. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür fehlt
dir die Berechtigung“ — und der Knopf dort führte zurück auf `/`, also im Kreis. Ohne Klickprobe
wäre das bis zum ersten echten Nutzer unentdeckt geblieben: **alle Tests waren grün.**
- **Die Navigation hätte sechs tote Links angeboten.** `recht` stand nur am Admin-Bereich, weil
bisher jede Rolle `lesen` durfte.
- **Ein falscher Satz in `docs/betrieb/authentik.md`:** „Ist der Benutzer in keiner der vier
Gruppen, bekommt er `LESER`.“ Richtig war er bis zu dieser Sitzung.
- **Drei eigene Testfehler**, keine Produktfehler: Tag-Codes müssen dem Alphabet ohne `0`, `1`, `I`
und `O` folgen; die Kundenbindungstests gaben nur eine Kundengruppe mit und hingen damit an der
neuen Weiche; und ein Einfüge-Skript meldete „ok“, ohne geschrieben zu haben — seitdem prüfe ich
nach dem Einfügen mit `grep`.
### Nächster Schritt
- **Phase 2 ist bis auf die beiden großen Verzeichnis-Themen fertig:** **M15 (#028)**
Microsoft-Graph-Quelle und **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt.
- Vor beiden wäre ein unabhängiger Review über die sechs Meilensteine dieser Phase angebracht —
M17 bis M22 liegen ohne fremden Blick auf `main`.
- Weiter offen und nicht von hier aus machbar: **#024** Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
---
## 2026-10-06 · Sitzung 21 · 09:00–13:10
**Issue:** #028 (M15)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Eine Verzeichnisquelle hat eine Art**: `LDAP`, `GRAPH` oder `SCIM`. Bestehende Zeilen sind
`LDAP` — das war vor #028 die einzige.
- **Entra ID über Microsoft Graph**: Client-Credentials-Flow mit Token-Zwischenspeicher, Seitenabruf
über `@odata.nextLink`, Vorgesetzter über `$expand`.
- **Derselbe Abgleich für beide Arten.** Die Weiche sitzt in
`src/server/verzeichnis/quellenleser.ts` und ist die einzige Stelle, die die Art kennt.
- 1373 Vitest-Tests (vorher 1342), davon 31 neue gegen einen HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten
Graph-Antworten.
- Im gebauten Stand eine Graph-Quelle wirklich angelegt: Art gespeichert, Geheimnis verschlüsselt,
nicht im Quelltext der Seite.
### Entscheidungen
- **Ein Enum auf der Quelle, keine Tabelle je Art.** Drei Arten rechtfertigen keine Vererbung; was
eine Art braucht, hält ein CHECK fest — in **beide** Richtungen, sonst wäre eine Graph-Quelle mit
`basisDn` möglich.
- **Die Art ist unveränderlich.** An ihr hängt, was `externeId` bedeutet; nach einem Wechsel würde
kein Mitarbeiter wiedererkannt. Steht so nicht im Issue und ist die wichtigste Zusage dieses
Meilensteins.
- **`{{ou}}` bleibt bei Graph leer.** Etwas hineinzudeuten wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl
brauchen kann — und er sähe richtig aus.
- **`SCIM` steht im Enum, wird aber abgewiesen.** Ein Wert, der stillschweigend nichts tut, hätte
hier die ganze Belegschaft deaktiviert.
### Probleme
- **Der teuerste Fund: „deaktiviert“ als „übersprungen“ zu melden hätte Leute aktiv gelassen.**
„Übersprungen“ heißt im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden seit #016
absichtlich nicht abgeschaltet. Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt
worden als ein gesperrtes AD-Konto. Jetzt filtert die Abfrage serverseitig, als Gegenstück zum
LDAP-Standardfilter.
**Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgänger den Filter wirklich auswertet.** Hätte
er den Filter bloß empfangen und ignoriert, wäre der Test grün gewesen und der Fehler im Betrieb
aufgefallen. Ein Doppelgänger, der nur antwortet, prüft die Anfrage nicht.
- **`URLSearchParams` kodiert `$` zu `%24`** und die Klammern in `manager($select=id)`. Graph nimmt
das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand clause“. Jetzt von Hand zusammengesetzt.
- **Ein Import-Zyklus drohte**: die Weiche braucht `zugangAus`, und der Dienst braucht die Weiche.
Beides aufgelöst durch ein eigenes Modul. In ESM läuft so ein Zyklus oft — aber nicht zuverlässig.
- **Zwei eigene Testfehler**: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht „ungefähr eine Stunde“,
und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare mit.
### Was offen bleibt, und das ist benannt
Gegen einen **echten Entra-Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Form der Antworten im
Doppelgänger stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt — stimmt sie nicht, stimmen
Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüfliste steht am Ende von `docs/betrieb/entra-id.md`, acht
Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern. Dieselbe Art offener Punkt wie #024.
### Nächster Schritt
- **M16 (#029)** SCIM-Endpunkt ist der letzte Meilenstein von Phase 2. Die Weiche dafür steht.
- Vor #029 wäre ein unabhängiger Review angebracht: **sieben Meilensteine** dieser Phase liegen ohne
fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder einen Fehler gezeigt, den die Suite nur
deshalb gefunden hat, weil der Doppelgänger streng genug war.
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## 2026-10-10 · Sitzung 22 · 17:40–21:45
**Issue:** #029 (M16)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **SCIM 2.0 als dritte Quellenart.** Neun Endpunkte unter `/api/scim/v2`, jeder prüft sein Token
selbst — die Hülle unter `(app)` liegt dort nicht darüber, und der Proxy lässt `/api/scim`
absichtlich ohne Cookie durch.
- **Ein Token je Quelle**, argon2-gehasht, einmal angezeigt. Zwei CHECKs halten das in der
Datenbank: `…_scimtoken_gehasht` (`LIKE '$argon2%'`) und `…_scimtoken_mit_zeitpunkt`.
- **Oberfläche**: Art SCIM im Anlege-Formular, Token erzeugen und widerrufen, letzte Zustellung,
Endpunktadresse an der Quelle. Verbindungstest, Zeitplan, Abgleich-Log und Attributzuordnung
fallen dort weg — es gibt sie nicht, und ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein
Knopf.
- 1432 Vitest-Tests (vorher 1373), davon 59 neue. Die Anfrageformen von authentik und Entra ID
stehen als benannte Konstanten oben in `tests/scim.test.ts`.
- **Klickprobe am gebauten Stand, zwanzig Prüfungen**, von „Art SCIM wählbar“ über eine echte
Zustellung mit genau dem Token aus der Oberfläche bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die
Probe hat ihre Daten danach selbst entfernt — die Lehre aus #027.
- Anleitung Kapitel 06 um den SCIM-Abschnitt erweitert (Einrichtung in authentik und Entra ID,
Fehlerbilder), `docs/betrieb/scim.md` neu.
### Entscheidungen
- **Umgesetzt ist nicht der Standard, sondern was die Anbieter schicken.** Komplexe Filter,
Sortierung, `bulk`, `/Groups` — nichts davon. `ServiceProviderConfig` **meldet** das als
`supported: false`, und die Verneinungen sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der
`bulk` für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet.
- **Ein unverstandener Filter ergibt `400`, nicht „alle Personen“.** Die wichtigste
Einzelentscheidung hier. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter schlösse
daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie **nie** an.
- **`404` und nicht `403`** für eine Person einer fremden Quelle. Ob es sie gibt, ist für ein
fremdes Token keine Auskunft. Ebenso dieselbe `401` für „kein Token“ und „falsches Token“.
- **`DELETE` deaktiviert.** Der Anbieter bekommt `204` und hält die Person für entfernt — aus seiner
Sicht richtig. In der Anleitung steht das ausdrücklich, sonst wirkt die inaktive Zeile wie ein
Fehler.
- **SCIM-Quellen bleiben aus dem Zeitplan heraus**, an zwei Stellen gehalten. Ein Abgleich, der dort
nichts liest und `ERFOLG` meldet, hätte die ganze Belegschaft deaktiviert.
### Probleme
- **Zwei von acht Gegenproben blieben grün — und das waren die wertvollen.** Sechs schlugen sofort
an. Die beiden stillen:
- **`PATCH remove` wirkte gar nicht.** Kein Testloch, ein Fehler: `personAendern` hatte einen
Schalter `nurGesetzte`, der bei `PATCH` jedes `null` als „nicht mitgeschickt“ las. Nimmt jemand
beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt
aussehend, falsch. Der Schalter war nie nötig: `patchAnwenden` setzt auf dem vorhandenen Stand
auf und liefert immer einen vollständigen Zielzustand. Der Unterschied zwischen `PUT` und
`PATCH` liegt **vor** der Funktion, nicht in ihr.
- **Entra ID schickt `active` als `"True"`/`"False"`.** Richtig umgesetzt, aber nur halb geprüft:
beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` **zufällig** das Richtige heraus. Nur
das Aktivieren wäre kaputt gewesen — ein wieder freigeschaltetes Konto, das in Laufzettel für
immer inaktiv bleibt. Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.
- **`manager` wäre fast untergegangen.** Es stand im Issue, und umgesetzt war zunächst nur
`department`. Dazugekommen: drei Lesearten (`{value}`, `{$ref}`, nackte Zeichenkette), die
Auflösung, und `manager` im `Schemas`-Endpunkt — das Letzte ist das Entscheidende, denn ein
Anbieter schickt nur, was dort steht. Ohne den Eintrag bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer,
**ohne Fehlermeldung auf einer der beiden Seiten.**
- **`manager` war ein Weg über die Quellengrenze.** Eine Kennung aus einer fremden Quelle hätte über
die Vorgesetzten-Anzeige einen fremden Namen in die Oberfläche gebracht. Die Auflösung sucht nur
in der eigenen Quelle; die Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot.
- **Ein Fehler aus #028 im Nachbarcode**: in `verbindungTestenAktion` stand zweimal dieselbe
Bedingung, der zweite Zweig war unerreichbar. Genau dieser Zweig war dort als Reviewbefund
eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte anders klingen als „der Filter findet
niemanden“, weil die Ursachen den Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos
seit dem Tag, an dem er geschrieben wurde. Das ist dasselbe Muster wie die stillen Gegenproben:
**Code, der aussieht, als prüfte er etwas.**
- **Ein eigener Probenfehler**: die Klickprobe suchte „Klick Probe“ in der Mitarbeiterliste. Ohne
`displayName` baut Laufzettel „Nachname, Vorname“ — wie der Abgleich. Kein Produktfehler, aber
ein Beleg dafür, dass ein roter Befund erst gelesen und dann bewertet gehört.
- Ein Test aus #028 war **überholt**, nicht falsch: er verlangte, dass die Meldung der Weiche „#029“
nennt.
### Was offen bleibt, und das ist benannt
Gegen **echte Mandanten** ist nichts davon gelaufen. Die Anfrageformen stammen aus der
Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe Grenze wie bei #028,
und sie steht im Kopfkommentar von `tests/scim.test.ts`. Die Prüfbefehle für den ersten echten Lauf
stehen in `docs/betrieb/scim.md`.
### Nächster Schritt
- **Phase 2 ist damit vollständig.** Acht Meilensteine (M15–M22) liegen danach auf `main`.
- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host) und **#027** (die Editor-Abläufe
lassen ihre Vorlagen in der Dev-Datenbank stehen).
- **Ein unabhängiger Review ist jetzt überfällig.** Acht Meilensteine dieser Phase liegen ohne
fremden Blick auf `main`, und diese Sitzung hat wieder zwei Dinge gezeigt, die eine grüne Suite
nicht sieht: einen Schalter, der eine Änderung verschluckte, und einen Zweig, der nie erreicht
wurde. Beide Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests.
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## 2026-10-11 · Sitzung 23 · 21:50–01:30
**Issues:** #036 (Reviewbefunde Phase 2), #027 (E2E-Reste)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Der unabhängige Review ist gelaufen** — acht Meilensteine (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf
`main`, und das stand seit Sitzung 21 als „überfällig“ im Devlog. Ein Agent mit eigener Datenbank,
der den Code nicht geschrieben hat, gegen die Akzeptanzkriterien und gegen `CLAUDE.md`.
- **Dreizehn Befunde, zwölf behoben**, zwei als #037 und #038 benannt. Alle lagen am Rand: zwei
Route Handler, ein Export-Pfad, Betriebsdokumentation, Kommentare. **Die Kernregeln halten** —
fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung, Mandantengrenze, Abschlussregel und
Selbstauskunft wurden rot.
- **#027 abgeschlossen**: die 105 Altreste sind weg, geräumt wird jetzt zentral vor und nach dem
Lauf, und ein struktureller Test bewacht es.
- 1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Abläufe grün.
### Entscheidungen
- **Eine Liste, die nur in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher.** `/api/scim` kam
mit #029 in die Proxy-Allowlist und stand in keinem Test; die Zeile ließ sich entfernen, ohne
dass etwas rot wurde. `OEFFENTLICH` ist jetzt exportiert, und der Test vergleicht **beide**
Richtungen: wer die Allowlist erweitert, muss es aufschreiben. Dasselbe Muster wie die Zahlen in
`CLAUDE.md`, die dreimal der Wirklichkeit nachliefen.
- **Ein Rückspielskript rät nicht.** In `sicherung.md` stand `${ANHAENGE_PFAD:-/opt/…}` — ein
Rückfallwert, der zu keiner Installation passte, in einem Skript mit `rm -rf`. Jetzt `:?`: fehlt
die Variable, bricht es ab. Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim
Zurückspielen ein Schaden.
- **Die Zugweite eines Sortiertests wird gemessen, nicht gesetzt.** Eine feste Pixelzahl ist eine
Zusage über das Layout, die niemand pflegt — und sie war falsch, seit #030 und #031 jeden
Abschnitt höher gemacht haben.
- **Protokoll-Waisen werden nicht erraten.** Eine Zeile, deren Gegenstand fort ist, über den Namen
im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch: derselbe Name steht in echter Historie einer noch
bestehenden Zeile. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand überlebt, ist der Grund, warum
`entitaetId` kein Fremdschlüssel ist.
### Probleme
- **Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben.** Das ist inzwischen das
wiederkehrende Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der
*aussieht*, als prüfte er etwas.
- Der **Link in der Abgleich-Meldung** war ein 404 (`/verwaltung/verzeichnis` statt
`/admin/verzeichnis`) — die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, im Moment eines
Ausfalls. Der bestehende Test prüfte, dass der **übergebene** Link im Rumpf steht. Das ist
richtig und sagt nichts darüber, ob der Pfad existiert.
- Der **Anhang-Handler** hatte keinen einzigen Test. Die ganze Rechteprüfung ließ sich durch einen
hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite grün. Das ist die einzige Stelle, die rohe Dateibytes
ausliefert. Bei SCIM war das Muster schon da — hier wurde es nicht angewandt.
- **`/api/scim`** in der Allowlist, siehe oben.
- **Ein offener Ereignisstrom überlebte das Deaktivieren eines Kontos.** Gefunden durch Lesen, nicht
durch einen Test. Dabei fiel auf, warum: die Attrappe der Sitzung war `{}` — ohne `benutzerId`
ließe sich eine Nachprüfung nicht einmal zeigen. **Eine Attrappe, die nicht die Form der
Wirklichkeit hat, prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Dieselbe Lehre wie beim
Graph-Doppelgänger in #028, nur von der anderen Seite.
- **Die E2E-Suite war seit Monaten rot**, vier Ursachen, keine ein Produktfehler: ein Test, der die
Felder des Zustands aufzählt und `anzahlAnhaenge` nicht kannte (#033); ein Selektor, der seit #020
zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (#030/#031); und
Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Niemand hat es gemerkt, weil `pnpm test:e2e` in keinem
Tor steht — das ist jetzt #038 und keine Fußnote.
- **Ein Befund des Reviews war falsch:** der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht
direkte Aufrufe. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde — ein Agentenbericht ist eine Behauptung,
keine Feststellung.
- **Ein `DELETE` von 105 Zeilen wurde abgelehnt**, und das war am Ende richtig: der im Issue
vorgesehene Weg erledigte es von selbst, weil das Aufräumen über das Präfix beim ersten Lauf auch
die Altlast mitnimmt. Eine Sicherung der Entwicklungsdatenbank lag vorher.
### Nächster Schritt
- Offen bleiben **#024** (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host), **#037** (zwei Nachzügler) und
**#038** (E2E in ein Tor).
- Danach ist v0.2.0 reif für einen Tag. Vorher gehört #038 entschieden: ein Release, dessen
E2E-Suite nur gelegentlich läuft, ist ein Release mit ungeprüften Zusagen — und genau das hat
diese Sitzung gezeigt.
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## 2026-10-11 · Sitzung 24 · 02:00–06:10
**Issues:** #038 (E2E in ein Tor), #037 (zwei Nachzügler)
**Version:** 0.2.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **#038 entschieden und festgeschrieben.** E2E läuft **vor jedem Merge nach `main`**, nicht vor
jedem Commit. Die Regel steht in `CLAUDE.md` mit gemessenen Zahlen, `docs/architektur.md` §5b
trägt sie mit.
- **Die Liste der Zusagen, die nur in E2E hängen** — neun Stück, alle brauchen einen echten
Browser, keine lässt sich nach Vitest holen. Steht als Tabelle in `CLAUDE.md`.
- **Was sich holen ließ, ist geholt:** `tests/zugang.test.ts` prüft jetzt strukturell, dass jede
`page.tsx` und jeder `route.ts` sein Recht selbst prüft.
- **#037 beide Teile**: `anhaengeDesLaufs` liegt in `queries/` und engt selbst ein; `/meine-geraete`
wird bei 390 px gemessen, mit einem echten `MITARBEITER`-Konto aus dem E2E-Vorlauf.
- 1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Abläufe (vorher 113).
### Entscheidungen
- **Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird.** Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s,
Abläufe 256 s — zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Vor jedem Merge hätte in Phase 2 acht
Läufe bedeutet und jeden der vier Befunde aus #027 am Tag seiner Entstehung gezeigt. Das ist die
Rechnung, die die Regel trägt.
- **Die Antwort auf #038 ist nicht „verlagern“.** Jeder der 16 Abläufe wurde gegen die Frage
geprüft, ob es ein Vitest-Gegenstück gibt. Was dort hängt, braucht einen Browser: Layout bei
390 px, `BarcodeDetector`, Touch, zwei Kontexte, Zwischenablage, Print-CSS, gerendertes DOM, und
die Hydrierung selbst.
- **Das MITARBEITER-Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed.** Ein Konto mit bekanntem Passwort
gehört nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft. Die Person wird gewählt (erste aktive mit
Gerät), nicht gesetzt — eine feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed.
### Probleme
- **Der eigentliche Fund steckte in #038 und war keine Testlücke, sondern eine Konvention ohne
Prüfer.** „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md`; geprüft hat es bis hierher
niemand außer einem Menschen, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten
durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag gilt. Jetzt liest ein Test sie, und beide
Gegenproben (eine Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden rot.
- **Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Für das zweite Konto brauchte
`anmelden` eine Variante, die nicht auf `/` wartet. Ich habe das Warten dabei für **alle**
gelockert — und damit zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig gemacht, darunter einen in
`laeufe.spec.ts`, der mit dem Thema nichts zu tun hat. **Sichtbar nur im vollen Durchgang**, nicht
beim Einzellauf: einzeln waren beide grün. Behoben, indem `anmelden` wieder streng wartet und
`anmeldenMit` das Ziel als Parameter nimmt; dazu beide auf `load`, denn ein `waitForURL` endet an
der Adresse, nicht am geladenen Dokument.
Dass genau dieser Fehler in derselben Sitzung passiert ist, in der die Regel „E2E vor jedem Merge“
entstand, ist die beste Begründung für sie: ohne vollen Durchgang hätte ich zwei rote Abläufe
gemergt.
### Nächster Schritt
- Offen bleibt nur noch **#024** (Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host) — und das verlangt
einen Host, den es hier nicht gibt.
- **v0.2.0 ist damit reif für einen Tag**: Changelog-Abschnitt, Devlog-Phasenzusammenfassung, Tag,
Release-Notiz. Die Bedingung aus Sitzung 23 („vorher gehört #038 entschieden“) ist erfüllt.
---
## Phase 2 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde
**38 h 35 min**, geschätzt waren **90 h** für die zwölf Issues dieser Version. Acht davon waren
Meilensteine (M15–M22), die übrigen entstanden **während** der Arbeit — und zwei der nützlichsten
(#036, #038) stammen gar nicht aus einem Plan, sondern aus der Durchsicht.
### Was dazugekommen ist
| | v0.1.0 | v0.2.0 |
|---|---|---|
| Quelltext unter `src/` | rund 30.000 Zeilen | **40.781 Zeilen** (ohne erzeugten Prisma-Client) |
| Datenmodell | 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen | **25 Tabellen, 13 Aufzählungen, 14 Migrationen** |
| Datenbankregeln namentlich | — | **56** (CHECKs, partielle Indizes, Trigger, zusammengesetzte Fremdschlüssel) |
| Vitest | 1131 Tests | **1457 Tests** in 61 Dateien |
| Ende-zu-Ende | 101 Abläufe | **115 Abläufe** in 16 Dateien |
| Verzeichnisquellen | LDAP | **LDAP, Microsoft Graph, SCIM** |
| Dokumentation | 9 Kapitel, 14 Issue-Dateien | 9 Kapitel, 8 Betriebsseiten, **38 Issue-Dateien** |
Der Seed ist unverändert bei 7 Vorlagen mit 155 Schritten — nachgezählt, nicht übernommen.
### Die acht Meilensteine
| | | Zeit |
|---|---|---|
| M15 | Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028) | 4 h 10 |
| M16 | SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029) | 4 h 05 |
| M17 | Wiederverwendbare Bausteine (#030) | 2 h 25 |
| M18 | Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte (#031) | 1 h 35 |
| M19 | Anhänge und Fotos an Schritten (#032) | 3 h 05 |
| M20 | Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033) | 1 h 40 |
| M21 | Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034) | 3 h 30 |
| M22 | Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035) | 2 h 50 |
### Was diese Phase gelehrt hat
**Die teuersten Fehler waren dreimal derselbe: eine Zusage ohne Prüfer.** Nicht falscher Code —
Code, der *aussieht*, als prüfte er etwas.
- Ein Kommentar sagte, ein `select` hole Notizen „gar nicht erst“, während ein anderer Codepfad den
Test rettete (#035).
- `docs/betrieb/sicherung.md` sagte „kein Upload-Verzeichnis“, nachdem die Anhänge dazugekommen
waren — eine Sicherung nach der alten Anleitung hätte still Daten verloren (#032). Dasselbe
Dokument hatte in #036 wieder einen Satz, der zu keiner Installation passte.
- „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in `CLAUDE.md` und hielt bis #038 **nur durch Nachsehen
von Hand**. Der Review hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag
gilt.
**Die Gegenprobe ist das Werkzeug, das sie findet.** Regel brechen, Test muss rot werden. In dieser
Phase blieben fünf Gegenproben grün, und jede davon war ein Befund: `PATCH remove` wirkte gar nicht,
Entra IDs `"True"` wäre beim *Aktivieren* kaputt gewesen, der Anhang-Handler hatte keinen Test,
`/api/scim` stand in keiner Allowlist-Prüfung, und der Link in der Abgleich-Meldung war ein 404.
**Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.** Entra ID schickt `active`
als `"True"`/`"False"`. Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen `value === true` zufällig das
Richtige heraus — nur das Aktivieren wäre kaputt gewesen: ein wieder freigeschaltetes Konto, das für
immer inaktiv bleibt.
**Eine Attrappe ohne die Form der Wirklichkeit prüft etwas anderes als die Wirklichkeit.** Zweimal
gelernt, von beiden Seiten: der Graph-Doppelgänger fand einen echten Fehler, **weil** er den Filter
wirklich auswertete (#028); die Sitzungs-Attrappe `{}` verdeckte einen, weil sie keine `benutzerId`
hatte (#036).
**Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand.** Das Anmelde-Warten für einen
neuen Fall aufzuweichen machte zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig — sichtbar nur im vollen
Durchgang (#037).
### Wo die Zeit hinging
Die beiden Verzeichnis-Meilensteine (#028, #029) waren mit 8 h 15 zusammen die teuersten, und zwar
**nicht** wegen der Protokolle: beide liefen gegen Doppelgänger, und in beiden Fällen entschied die
Strenge der Attrappe, ob ein Fehler gefunden wurde. Die eigentliche Arbeit war, die Weiche an genau
einer Stelle zu halten und beide Richtungen eines CHECKs aufzuschreiben — was eine Art braucht, und
was sie **nicht haben darf**.
### Was offen bleibt
**#024** — der Proxmox-Einzeiler ist auf einem echten PVE-Host nie gelaufen. Das steht seit v0.1.0
so da und wandert mit dem Tag auf v0.3.0: es ist eine **Gegenprüfung** und kein fehlendes Stück. Das
Skript ist `shellcheck`-geprüft und im `--dry-run` gefahren, der Installationsteil läuft vollständig
in einem `debian:13`-Container. Was fehlt, ist `pct create` auf einem echten Host — und der verlangt
einen Host, den diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste liegt bereit.
Zwei Grenzen gehören dazu genannt, beide in den Issues festgehalten: **gegen einen echten
Entra-Mandanten** und **gegen echte SCIM-Anbieter** ist nichts gelaufen. Die Formen in den Tests
stammen aus der Dokumentation, nicht aus Mitschnitten. Stimmt eine Form nicht, stimmen Test und
Wirklichkeit nicht — die Prüflisten stehen in `docs/betrieb/entra-id.md` und
`docs/betrieb/scim.md`.
---
## 2026-10-23 · Sitzung 25 · 11:00–15:10
**Issue:** #039 (M23)
**Version:** 0.3.0 (unveröffentlicht)
### Erledigt
- **Bedingte Abschnitte und Schritte**, der erste Meilenstein von Phase 3. Eine Bedingung hängt an
einer Variable des Laufs oder am Zustand eines anderen Schritts; die Auswertung läuft bei jedem
Lesen und sitzt in `src/lib/bedingungen.ts`.
- **Der Seed nutzt es am echten Fall**: „Mitarbeiter-Onboarding“ hat die Bedingung auf `konto_typ`,
beide Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich aus. Neun Schritte, die niemand mehr
wegklickt.
- Editor, Abarbeitung, Druck, Export, Import, Entwurf und Seed — sieben Wege, alle mit Tests.
- 1496 Vitest-Tests (vorher 1457), davon 29 neue. Klickprobe am gebauten Stand: Bildschirm, Druck
und 390 px zeigen dasselbe.
### Entscheidungen
- **Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben.** Für die Abteilungsabschnitte (#031) ist
Festschreiben richtig: die Abteilung steht beim Start fest. Für Bedingungen nicht — die Antwort auf
„ist Prüfen fehlgeschlagen?“ entsteht erst während der Arbeit. `geltendeStruktur` legt die
Reihenfolge der zwei Filter fest, und ein struktureller Test prüft, dass alle drei Schichten sie
rufen.
- **Nicht entscheidbar heißt: gilt.** Ein Lauf ohne `konto_typ` zeigt beide Konto-Abschnitte. Das ist
genau das Verhalten von vorher; eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung. Ein Abschnitt zu
viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
- **`OFFEN` ist eine Antwort, keine Lücke** — der scharfe Gegensatz zur nicht gesetzten Variable.
Wäre `OFFEN` unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar, also das
Gegenteil des Zwecks.
- **Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum.** Kein `und`, kein `oder`, keine Verschachtelung. Wer zwei
braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein Formular für beliebige Ausdrücke wäre eine kleine
Abfragesprache, und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu
viel.
- **Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen.** Vier Wege schreiben eine Struktur neu
und geben neue Kennungen: Import, Export, Seed, `entwurfSpeichern`. Eine Kennung überlebt keinen
davon.
### Probleme
- **Zwei stille Datenverluste, und der zweite war älter als dieser Meilenstein.**
- Der **Import** verwarf `nurFuerAbteilungen`: der Export schreibt es seit #031, das Schema nimmt
es an, der Import setzte es nicht. Eine exportierte Vorlage verlor ihre Abteilungsabschnitte.
- Die **tiefe Kopie** verwarf es ebenfalls — damit verlor **jedes „Bearbeiten“** einer Vorlage alle
Abteilungseinschränkungen. Beide Kopierstellen hatten den Code einzeln ausgeschrieben und
vergaßen dieselben Felder.
**Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp.** `VersionMitInhalt` nannte weniger Felder,
als die Abfrage liefert; die Daten waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt aus Prisma
abgeleitet — ein neues Feld ist dort automatisch vorhanden. Und bewacht von einem Test, der Kopie
und Original **Feld für Feld** vergleicht, nicht stichprobenweise.
- **Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand**, nicht die Suite: im Editor stand
„Bedingung gesetzt“, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Genau dafür steht diese Probe in
`CLAUDE.md`. Dreizehn Gegenproben liefen in dieser Sitzung, alle wurden rot — und trotzdem lag der
teuerste Befund außerhalb von allen.
- **Zwei Schemas für dieselbe Form** liefen fast auseinander: Austauschformat und Editor-Struktur
brauchen die Pfad-Form, und TypeScript meldete die Abweichung erst, als die Typen aufeinandertrafen.
Jetzt eine Stelle.
- **Ein Mangel an der neuen Komponente**, beim Klicken aufgefallen: die Auswahlfelder standen in
einem umhüllenden `label`, und ihr zugänglicher Name schluckte den Text der gewählten Option mit.
Derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular (#016) — dort war es ein Reviewbefund.
- **Zwei eigene Testfehler**: dreimal versucht, eine Bedingung an einer **veröffentlichten** Version
zu setzen (die ist unveränderlich, dafür sorgen Trigger), und `vorlageBearbeiten` mit
`entwurfHolenOderErzeugen` verwechselt. Beide Male hat die Datenbank es gesagt.
### Nächster Schritt
- **M24 (#040)** Vier-Augen-Freigabe. Der Abschluss wird dort ohnehin angefasst, und M25 braucht den
Freigeber für das Blatt.