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Laufzettel/docs/devlog.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 d30bb6d235
Prüfung / pruefung (push) Waiting to run
Prüfung / e2e (push) Blocked by required conditions
feat(laeufe): Vier-Augen-Freigabe (#040)
Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst
abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und
beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht
TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat.

Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine
Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine
Teams ohne Gewinn.

Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze
Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie
`laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt
zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank.

Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt
eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert
haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt.

Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder
anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht
ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt,
und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller
Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal.

Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte
Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim
Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus
#039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte.

1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten
Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen
Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action
trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand.

Closes #40

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-24 01:14:04 +02:00

114 KiB
Raw Blame History

DEVLOG – Laufzettel

Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.

Zeitübersicht

Issue Titel Tatsächlich
#005 M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token 1 h 25 min
#006 M1 – Datenmodell 1 h 10 min
#007 M2 – Auth, Rollen, Benutzer 1 h 35 min
#008 M3 – Betriebsmodus und Kunden 1 h 20 min
#009 M4 – Vorlagen-Versionierung im Service 1 h 20 min
#010 M5 – Vorlagen-Editor 2 h 10 min
#011 M6 – Mitarbeiter, Abteilungen, Geräte 2 h 15 min
#012 M7 – Platzhalter, Namensregeln, Escaping 2 h 30 min
#013 M8 – Läufe: Service und Abarbeitung 3 h 05 min
#014 M9 – QR-Tags, Geräteseite, Etiketten, Scanner 3 h 35 min
#015 M10 – Dashboard und Archiv 2 h 20 min
#016 M11 – Verzeichnis und LDAP-Abgleich 3 h 25 min
#017 M12 – Seed der sieben Vorlagen 1 h 30 min
#018 M13 – E2E-Tests, Anleitung, PDF 2 h 15 min
#019 M14 – Betriebswege und Release v0.1.0 5 h 25 min
#025 Healthcheck gibt die rohe Datenbankfehlermeldung heraus 25 min
#026 Zwei Konventionen präzisieren 20 min
#020 Vorgesetzter auch für von Hand angelegte Personen 1 h 20 min
#021 Stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen 55 min
#022 Schnellstart je Gerätetyp pflegen 1 h 10 min
#023 Protokoll ansehen 1 h 50 min
#030 M17 – Wiederverwendbare Bausteine 2 h 25 min
#031 M18 – Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte 1 h 35 min
#032 M19 – Anhänge und Fotos an Schritten 3 h 05 min
#033 M20 – Live-Aktualisierung per SSE statt Polling 1 h 40 min
#034 M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook 3 h 30 min
#035 M22 – Mitarbeiter-Selbstauskunft 2 h 50 min
#028 M15 – Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle 4 h 10 min
#029 M16 – SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich 4 h 05 min
#036 Reviewbefunde aus der Durchsicht von Phase 2 3 h 40 min
#027 Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen stehen 2 h 10 min
#038 Die E2E-Abläufe laufen in keinem Tor 1 h 35 min
#037 Zwei Nachzügler aus der Durchsicht von Phase 2 1 h 50 min
#039 M23 – Bedingte Schritte und Abschnitte 5 h 20 min
#040 M24 – Vier-Augen-Freigabe 3 h 30 min
Summe 82 h 45 min
Meilenstein Tatsächlich Status
v0.1.0 35 h 20 min veröffentlicht
v0.2.0 38 h 35 min veröffentlicht
v0.3.0 8 h 50 min in Arbeit

2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30

Issue: #005 (M0) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im PATH nicht-interaktiver Shells), Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, kein pandoc
  • Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (v0.1.0–v0.5.0), 19 Issues (#1–#19), Nummern passen zu den Dateinamen unter docs/issues/
  • Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün: lint, typecheck, test, build
  • Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in tests/betriebsstand.test.ts festgeschrieben
  • Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet: docker compose up -d --build startet den Stack, migrate läuft und beendet sich, web wartet korrekt darauf, /api/gesundheit meldet ok — und 5432 ist vom Host nicht erreichbar, aus web schon
  • scripts/pruefe-doku.mjs gegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten, fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder

Entscheidungen

  • Deutsch im Code, auch für Bezeichner. Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in CLAUDE.md.
  • Kein Auth.js. v5 steht seit Jahren auf Beta (5.0.0-beta.32), authjs.dev führt das Projekt im Wartungsmodus („now part of Better Auth“), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5“, und @auth/prisma-adapter deklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessen openid-client + jose wie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später noch deutlicher.
  • prisma exakt auf 7.10.0 gepinnt. Der latest-Tag von prisma zeigt auf 8.0.0-rc.17, der von @prisma/client auf 7.10.0. Ein unbedachtes pnpm add prisma hätte einen Versions-Konflikt erzeugt.
  • eslint bleibt auf 9.x. Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab: eslint-config-next bringt eslint-plugin-react@7.37.5 mit, das eslint nur bis ^9.7 unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.
  • typescript bleibt auf ~6.0.3. typescript-eslint@8.70.1 erlaubt nur >=4.8.4 <6.1.0; TypeScript 7.0.2 ist zwar latest, aber noch nicht unterstützt.
  • @node-rs/argon2 statt argon2. Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht auf node:24-alpine also keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.
  • barcode-detector statt jsQR. jsqr ist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill bietet dieselbe API wie das native BarcodeDetector, also ein Codepfad statt zwei.
  • Seed läuft nicht automatisch. Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
  • shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset. Der Vertrag von shadcn (--background, --primary, --border, …) wird in globals.css aus den Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px).
  • PDF der Anleitung über Playwright. pandoc und wkhtmltopdf fehlen und sind ohne root nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.

Probleme

  • Projektverzeichnis gehörte root. ~/Projekte/Laufzettel war root-eigen, die Sitzung läuft als florianwilde, und sudo verlangt hier ein Passwort. Bis Florian den chown gemacht hat, wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte das Verzeichnis nicht und lief parallel.
  • pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt. onlyBuiltDependencies wird noch von pnpm config list angezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam ist allowBuilds als Zuordnung in pnpm-workspace.yaml. Das pnpm-Feld in package.json liest pnpm 12 gar nicht mehr. Gefunden über pnpm approve-builds --all, das die richtige Form selbst schreibt.
  • Context7-MCP ist nicht autorisiert, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
  • pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab. vite@8.3.1 (8,7 h alt) und lucide-react@1.48.0 (15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft.
  • shadcn init lässt sich nicht skripten. Es fragt auch mit --yes nach einem Preset und bleibt hinter einer Pipe stumm hängen. shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/null geht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad "cn": ["./src/lib/utils"] in tsconfig.json und das Paket radix-ui, beides schreibt init nicht.
  • Port 3000 ist von ProxLedger belegt. Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
  • Kein Gitea-Actions-Runner registriert (0 Runner). .gitea/workflows/ci.yml wird trotzdem angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.

Offen

  • Der pct create-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein PVE-Host erreichbar ist. Geplant: shellcheck plus --dry-run, und deploy/install.sh vollständig in einem debian:13-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste.
  • Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.

Nächster Schritt

  • #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung, tagCode-Generator, Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.

2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15

Issue: #006 (M1) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
  • src/lib/tagcode.ts und src/lib/geheimnisse.ts samt Tests, parallel von einem Sub-Agenten gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)
  • Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
  • Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte behoben werden"-Punkte abgearbeitet
  • 106 Tests grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln

Entscheidungen

  • Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, psql, Skripte und ab Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei.
  • Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen. Lauf verweist mit ("geraetId", "kundeId") auf Geraet("id", "kundeId"), analog für Person und Abteilung. docs/architektur.md nennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein an kundeErmitteln() hängen. MATCH SIMPLE lässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu.
  • Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt. Ein DELETE auf einen Lauf hätte Schrittergebnisse und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren können. Beides jetzt Restrict.
  • TagCodeVergabe als Vergabebuch. Die Eindeutigkeit allein aus Geraet.tagCode zu ziehen reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.
  • Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet. Das wörtliche Alphabet enthält ein L, die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus {1, I, L} sind 1 und I weg, dadurch ist L eindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt einen grünen Test darüber zu setzen.
  • Ein Systemlauf muss darstellbar sein. Lauf.erstelltVonId ist optional, wie schon Schrittergebnis.aktualisiertVonId. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4) haben keinen Menschen dahinter.

Probleme

  • prisma migrate reset --force zeigte den Bestätigungsdialog trotzdem und ließ einen Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächste migrate dev lief daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher: DROP SCHEMA public CASCADE per psql, dann migrate dev --create-only < /dev/null.
  • Port 5433 ist von ProxLedger belegt. Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434, umstellbar über DEV_DB_PORT.
  • Eine Regex-Ersetzung hat quelle.length auch aus der Längenprüfung gerissen und den Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.

Nächster Schritt

  • #007 Auth, Rollen, Benutzer: openid-client mit Discovery, jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, RECHTE-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.

2026-09-25 · Sitzung 3 · 01:55–03:35

Issue: #007 (M2) Version: 0.1.0

Erledigt

  • OIDC mit openid-client 6.8.8: Discovery, PKCE, state, nonce; API vorher gegen die Typdefinitionen im Paket geprüft statt aus dem Gedächtnis geschrieben
  • jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, Rechtetabelle, JIT-Provisionierung
  • Anmeldeseite, geschützter Bereich, Benutzerverwaltung, rollenabhängige Navigation
  • Sub-Agent hat rollen.ts und sitzung.ts samt 85 Tests parallel gebaut (rund 6 min)
  • Unabhängiger Review-Agent: ein Blocker, acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 274 Tests grün (vorher 106)

Entscheidungen

  • Rücksprungziel wird aufgelöst, nicht mit Präfixen verglichen. Die Präfix-Prüfung war eine offene Weiterleitung: /<TAB>/fremd.example besteht startsWith("/"), ist kein // und kein /\ — Browser entfernen den Tabulator aber beim Verarbeiten der URL, übrig bleibt //fremd.example. Das Auflösen gegen eine Wegwerf-Basis macht genau das, was der Browser tut, und der Vergleich der Herkunft erschlägt alle Formen auf einmal.
  • Alle Umleitungen über APP_URL. nextUrl.origin lieferte im Test localhost statt 127.0.0.1; hinter einem Reverse Proxy wäre es der interne Host. Neues Modul src/lib/adressen.ts, die Herkunft der Anfrage ist nur noch Notnagel.
  • Ohne OIDC_GROUP_* bleibt die Rolle, wie sie ist. Sonst wäre jede OIDC-Anmeldung eine stille Herabstufung auf LESER — bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg.
  • Verknüpfung über die Adresse nur bei email_verified. Sonst wäre ein Anbieter mit frei wählbaren Adressen der Weg, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen.
  • Der letzte aktive Administrator ist geschützt, gegen Herabstufung wie gegen Abschalten.
  • Kein overflow-x: hidden auf body. Es sieht aus wie eine Lösung, verdeckt aber nur: zu breiter Inhalt wird abgeschnitten statt erreichbar, und die Prüfung im Screenshot-Skript kann ihn nicht mehr finden. Layouts müssen bei 390 px von sich aus passen.
  • ROLLEN_TEXT liegt in src/lib, nicht in der Server-Schicht: eine Client-Komponente hätte sonst die komplette Rechtetabelle ins Browser-Bündel gezogen.

Probleme

  • Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden und hätte sofort geworfen statt Zeit zu kosten. Die Zusage wäre damit schlicht falsch gewesen. Jetzt ein echter, lazy erzeugter argon2-Hash; nachgemessen rund 1 ms Unterschied über je 60 Anfragen.
  • Beim Verschieben der Übersicht nach (app)/ blieb <Huelle> in der Seite stehen. Die Hülle wurde doppelt gerendert — zwei Kopfzeilen, das innere Menü ohne Benutzer. Es war im Screenshot zu sehen und ist mir trotzdem entgangen; gefunden hat es der Review-Agent. Ein Bild anzusehen ersetzt nicht, gezielt nach dem zu suchen, was sich gerade geändert hat.
  • Prisma-Modelltypen kommen aus @/generated/prisma/client, nicht aus .../models — dort liegen nur die Hilfstypen der Abfragen. Steht jetzt in CLAUDE.md.
  • networkidle als Wartebedingung in Playwright läuft bei einer Anwendung mit offenen Verbindungen in den Timeout. load plus geladene Schriften ist deterministisch.

Nächster Schritt

  • #008 Betriebsmodus und Kunden: betriebsmodus(), kundeErmitteln(), Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung, Admin-Einstellungen.

2026-09-25 · Sitzung 4 · 05:35–07:00

Issue: #008 (M3) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/server/mandant.ts als die eine Stelle für die Mandantenregel
  • Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung (Sub-Agent, 25 Tests), Admin-Einstellungen
  • Wechsel per Playwright durch die Oberfläche gefahren, nicht nur im Service: Navigation wechselt sofort, /kunden wird erreichbar
  • Unabhängiger Review: drei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 336 Tests grün (vorher 274)

Entscheidungen

  • Die Sichtbarkeit gehört in kundeErmitteln, nicht in eine zweite Funktion daneben. Sonst müsste jeder künftige Service daran denken — und #009 ff. übernehmen diese Signatur.
  • Lesemodelle filtern selbst. Sie verlangen den Benutzer, statt sich auf den Aufrufer zu verlassen. undefined heißt „keine Einschränkung“, [] heißt „sieht nichts“; die Umsetzung steht an einer Stelle, und beide Fälle haben einen Test.
  • pg_advisory_xact_lock statt Serializable. Der Wechsel ist selten und kurz; ein Schloss auf Transaktionsebene ist verständlicher als eine Isolationsstufe, die man beim Lesen übersieht, und wird auch bei einem Abbruch freigegeben.
  • Die Prüfung läuft zweimal — einmal für den Dialog, einmal innerhalb der Transaktion. Beide Male derselbe Code, damit es keine nachgebaute zweite Wahrheit gibt.
  • ASCII-Faltung gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext. Steht jetzt ausdrücklich in CLAUDE.md; Protokoll-Aktionen sind entsprechend nachgezogen.

Probleme

  • Ich habe in einem Kommentar etwas behauptet, das nicht stimmte („Alles in einer Transaktion"), während der Protokolleintrag dahinter stand. Ein Kommentar, der eine Zusage macht, gehört genauso geprüft wie der Code darunter.
  • sichtbareKundenIds hatte keinen einzigen Aufrufer. Eine Funktion zu schreiben, die eine Regel durchsetzt, und sie dann nirgends zu rufen, sieht im Review aus wie Absicht und ist es nicht. Der Volltextlauf über src hätte das in zehn Sekunden gezeigt.
  • Der Wettlauf war reproduzierbar, nicht theoretisch: zwei gleichzeitige Wechsel liefen beide durch.

Nächster Schritt

  • #009 Vorlagen-Versionierung: Veröffentlichen, tiefe Kopie als Entwurf, höchstens ein Entwurf, Unveränderlichkeit, JSON-Export und -Import.

2026-09-25 · Sitzung 5 · 07:00–08:20

Issue: #009 (M4) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/server/services/vorlagen.ts: Anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf holen (tiefe Kopie), Speichern, Veröffentlichen, Verwerfen, Duplizieren, Archivieren
  • src/server/services/vorlagen-austausch.ts mit docs/vorlagen-format.md: ein Zod-Schema für Editor, Export und Import — eine Vorlage zieht als Datei zwischen zwei Installationen um
  • src/lib/validierung.ts als einzige Quelle für Zod samt deutscher Meldungen, mit ESLint-Regel
  • Migration vorlagen_unveraenderlich: vier Trigger, die die Unveränderlichkeit in der Datenbank durchsetzen — nicht nur im Service
  • Unabhängiger Review: drei Blocker (alle an der Mandantengrenze), acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 428 Tests grün (vorher 336), davon neu: Mandantensicht, Datenbankregeln, Gleichzeitigkeit, Austausch mit unsauberen Daten

Entscheidungen

  • Die Regel steht zweimal: im Service und in der Datenbank. Der Service gibt die verständliche Meldung, die Datenbank die Garantie. Alles, was nicht durch den Service geht — Migrationen, psql, der Seed, ab Phase 4 die Connectoren —, läuft sonst an der einen Regel vorbei, die das Archiv überhaupt erst etwas wert macht. Die doppelte Haltung kostet einen Trigger und spart die Annahme, dass jeder künftige Schreibweg daran denkt.
  • Ein Entwurf je Vorlage kommt vom partiellen Index, nicht von einer Prüfung davor. Zwei gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ laufen damit unvermeidlich in P2002 — und genau dort wiederholt der Service und gibt beiden denselben Entwurf zurück, statt einen Fehler zu zeigen, den niemand versteht.
  • Optimistisches Sperren über geaendertAm, nicht über eine Zählerspalte. Der Zeitstempel ist ohnehin da, und updateMany mit Bedingung erledigt den Vergleich in derselben Anweisung.
  • Unbekannte konfig-Schlüssel überleben, unbekannte Werte bekannter Schlüssel nicht. Ein neues Feld aus einer späteren Fassung darf einen Umzug nicht verhindern; eine unbekannte shell aber entscheidet darüber, wie ein Wert maskiert wird — sie stillschweigend zu verwerfen hieße, einen bash-Befehl nach PowerShell-Regeln zu maskieren, und das kann auf einem Server Daten kosten. Also laut abweisen, mit Pfad und erlaubten Werten.
  • Der Export ist nachsichtig, der Import streng. Herausgeben muss man auch, was nicht ins Schema passt, sonst verliert die Datei Inhalt. Annehmen darf man es nicht.
  • tests/datenbankregeln.test.ts als Wächter. Prisma erzeugt für jede künftige Migration Löschbefehle gegen die handgeschriebenen Objekte. Der Test zählt sie namentlich auf, damit ein übersehener DROP die Suite rot macht statt still die Mandantengrenze zu entfernen.

Probleme

  • Die drei Blocker lagen alle an derselben Stelle: den Lesemodellen. Der Suchfilter brachte einen zweiten OR-Schlüssel mit und überschrieb die Kundenbedingung — ein Buchstabe im Suchfeld genügte, um einem gebundenen Techniker alle Vorlagen aller Kunden zu zeigen. Historie und Aufbau einer Version filterten gar nicht. Zu queries/vorlagen.ts gab es keinen Test; die Sicht in #008 abzusichern und in #009 nur den Service zu testen war der Fehler.
  • Prisma.validator-Objekte mit zwei gleichen Schlüsseln sind kein Typfehler. Ein zusammengebautes where mit OR aus zwei Quellen fällt weder ESLint noch tsc auf. Deshalb liegt die Mandantenbedingung jetzt in AND, wo ein zweiter Filter sie nicht erreichen kann.
  • Prisma wollte sieben handgeschriebene Objekte löschen. Die Migration musste von Hand geschrieben werden; zusätzlich fehlten @default(now()) bei den @updatedAt-Feldern, weshalb Prisma bei jedem Lauf DROP DEFAULT vorschlug.
  • Zwei gleichzeitige Testläufe gegen laufzettel_test ergaben 62 falsche Fehlschläge. Der Review-Agent und ich haben uns die Daten weggetruncated; im Auftrag an den Agenten hatte ich die eigene Datenbank nicht verlangt.

Nächster Schritt

  • #010 Vorlagen-Editor: Liste mit Suche und Filtern, Abschnitte und Schritte per Drag & Drop, Vorschau, Veröffentlichen, Versionshistorie, Warnung bei unbekannten Platzhaltern.

2026-09-25 · Sitzung 6 · 08:20–10:30

Issue: #010 (M5) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vorlagenliste mit Suche und Filtern, Vorlagenseite mit Versionsgeschichte, Kopfdaten, Duplizieren, Archivieren, JSON-Ex- und -Import
  • Vorlagen-Editor (Sub-Agent): Abschnitte, Schritte, Variablen — anlegen, bearbeiten, löschen, sortieren mit Finger, Maus, Tastatur und Knöpfen; typabhängige Felder, Markdown-Hilfetexte, Platzhalter-Warnung, Vorschau mit Beispielwerten
  • src/lib/platzhalter.ts als einzige Quelle der eingebauten Platzhalter — #012 baut darauf auf
  • Erste Playwright-Tests: der Editor wird durch die Oberfläche gefahren, einschließlich Sortieren mit dem Finger bei 390 px
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 496 Tests grün (vorher 428), dazu 5 E2E-Tests

Entscheidungen

  • Oberflächen werden gegen den gebauten Stand abgenommen, nie gegen pnpm dev. Der Entwicklungsmodus hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot sieht deshalb richtig aus, während kein Knopf etwas tut. Das ändert die Arbeitsweise für alle folgenden Meilensteine und steht in CLAUDE.md und docs/architektur.md.
  • Was nur mit angehängtem React gelingt, gehört in einen Playwright-Test. Nicht erst in #018: ohne ihn wäre „Sortieren funktioniert am Handy“ eine Behauptung geblieben.
  • Die Nummer eines Abschnitts kommt aus der Position und wird nie gespeichert. Die Formatdokumentation sagte bisher das Gegenteil; beim ersten Umsortieren wäre eine gespeicherte Nummer falsch gewesen. Entfernt wird eine vorangestellte Nummer nur beim Trenner · und nur, wenn dahinter keine Ziffer steht — „24 · 7 Bereitschaft“ bleibt.
  • Ein Knopf, der auf eine fehlende Seite zeigt, wird nicht verlinkt. Galt für die Navigation schon, jetzt auch für „Scannen“.
  • format:pruefen ist ein Tor. Sonst formatiert lint-staged beim Commit nach, und im Commit stehen Änderungen, die niemand gesehen hat.

Probleme

  • Mein eigener Prüfaufbau hat mich getäuscht. Ich habe Seiten im Browser angesehen, für gut befunden und weitergemacht — in einem Entwicklungsmodus, in dem nichts anklickbar war. Aufgefallen ist es erst, als ich zum ersten Mal wirklich geklickt habe. Zwei Stunden Suche nach der Ursache, am Ende lag es am Werkzeug und nicht am Code; die Erkenntnis war die Zeit wert.
  • Ein Kommentar hat wieder eine Zusage gemacht, die kein Test hielt („ein Test hält das fest“, über der CSP). Dritter Meilenstein in Folge, in dem der Review genau diese Sorte Fehler findet. Ein Kommentar, der eine Garantie behauptet, braucht den Test daneben — oder den Satz nicht.
  • Der Sub-Agent hat im Browser Dinge geprüft, die dort gar nicht prüfbar waren. Mein Auftrag hat ihn dorthin geschickt; die Lücke war meine.
  • Der Editor war bei einer einzigen Vorlage 16 986 px hoch. Ich habe es im Screenshot gesehen, nicht der Review.

Nächster Schritt

  • #011 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte: Listen mit Suche, Mitarbeiterseite mit Historie, Abteilungen mit Ziel-OU und Standardgruppen, Geräte mit CSV-Import.

2026-09-25 · Sitzung 7 · 10:30–12:55

Issue: #011 (M6) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Mitarbeiter: Dienst mit Sperre für abgeglichene Stammdaten, Liste mit Suche über vier Kennungen, Personenseite mit Geräten, Vorgesetztem und Platz für die Laufhistorie
  • Abteilungen unter Admin: Ziel-OU, Standardgruppen, Mail-Domain, dazu die Liste der Abteilungsnamen, die bei Personen vorkommen, aber nicht gepflegt sind
  • Geräte samt CSV-Import (Sub-Agent): eigener Zerleger in src/lib/csv.ts, Tag-Code-Vergabe in einer Transaktion, Archivieren statt Löschen
  • Neues Recht mitarbeiterBearbeiten; die Seitenleiste führt Personen und Geräte unter einem Eintrag, im Modus Dienstleistung anders beschriftet
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 610 Tests grün (vorher 601 vor dem Review), dazu 18 E2E-Abläufe

Entscheidungen

  • Ein CSV-Wert reicht nicht über die Zeile hinaus. Das Format erlaubt es, und csvErzeugen schreibt es auch so — beim Lesen einer fremden Datei ist es trotzdem die schlechtere Annahme: ein Umbruch in einem Hostnamen kommt nicht vor, ein vergessenes schließendes Anführungszeichen ständig. Mit der Grenze endet der Schaden an der Zeile, in der er beginnt; ohne sie verschluckt eine kaputte Zelle alle Folgezeilen, und der Import meldet dafür Erfolg.
  • Eine abgeglichene Person ist vollständig gesperrt, nicht nur teilweise. Alle Stammdaten kommen aus dem Verzeichnis, auch der Titel. Übrig bleibt genau ein Weg: aktivieren und deaktivieren — und der muss bleiben, weil das Offboarding nicht auf den nächsten Abgleich wartet.
  • Löschen eines Geräts verlangt verwaltung. Archivieren ist der Normalfall. Löschen ist nicht rücknehmbar und verbrennt den Tag-Code für immer — der gedruckte Aufkleber ist danach wertlos.
  • Die Lesemodelle liefern den Kundennamen immer, die Seite entscheidet über die Anzeige. Vorher entschied das eine Lesemodell nach istEigeneOrganisation und das andere gar nicht.
  • Die Mitarbeitersuche ist ein eigenes Bauteil, bevor sie zum zweiten Mal gebraucht wird: #013 und #014 brauchen sie wieder, und dreimal abgeschrieben vergisst man den Umschalter „auch deaktivierte“ zweimal.

Probleme

  • Der schwerste Fehler war wieder einer, der Erfolg meldet. Der CSV-Import hat Zeilen verschluckt und „3 von 3 angelegt“ gesagt. Gefunden hat ihn der Review mit einer Datei, wie sie aus einem halb ausgefüllten Excel kommt — meine eigenen Tests prüften nur saubere Dateien und die eine Ausnahme, die ohnehin geworfen wurde.
  • Zwei Funktionen im selben Modul widersprachen sich: abteilungsListe schlüsselte nach Kunde und Name, ungepflegteAbteilungen nach Namen allein. Nebeneinander geschrieben, nicht nebeneinander gelesen.
  • Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der eine Zusage macht, die der Code nicht hält. Diesmal versprach er zwei verschiedene Meldungen, gerendert wurde eine.

Nächster Schritt

  • #012 Platzhalter, Namensregeln und Escaping: die reine Service-Schicht, aus der die fertigen PowerShell-Befehle entstehen — mit dichter Testabdeckung, denn hier darf nichts schiefgehen.

2026-09-25 · Sitzung 8 · 12:55–15:35

Issue: #012 (M7) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/lib/shell.ts (Sub-Agent): Maskierung je Shell, Skript-Kopie mit Kommentarzeilen
  • src/lib/namensregeln.ts (Sub-Agent): Transliteration, {v}, {nnn}, {kundenkuerzel}, Grenzen für sam und hostname
  • src/lib/passwort.ts, src/lib/platzhalter-werte.ts, src/server/services/platzhalter.ts und src/server/services/befehle.ts: das generierte Passwort, das Ersetzen und die fertigen Befehle
  • Unabhängiger Review: drei Blocker, sieben weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 810 Tests grün (vorher 797 mit einem stillen Übersprung)

Entscheidungen

  • PowerShell wird wirklich gegen PowerShell geprüft. Auf dieser Maschine gibt es kein pwsh, also nimmt der Test das Container-Abbild — und in CI bricht er ab, statt sich zu überspringen. Der schwerste Befund des Meilensteins wäre ohne das nie aufgefallen.
  • Typografische Anführungszeichen werden auf ihre ASCII-Form gebracht und dann maskiert. Als Text durchreichen lassen sie sich nicht: PowerShell liest sie ohnehin als Begrenzer. Lieber ein Zeichen, das anders aussieht als gedacht, als ein Befehl, der etwas anderes tut als er liest.
  • Ein Platzhalter außerhalb von Anführungszeichen wird abgewiesen, nicht gefüllt. Die Maskierung kann daraus kein Argument machen, und ein halb maskierter Befehl zum Kopieren wäre die gefährlichste aller Antworten.
  • Gesperrt sind fünf Variablennamen, nicht alle eingebauten. techniker, datum, kunde, kundenkuerzel und generiertes_passwort machen eine Aussage über wer, wann und für wen. upn, sam und mail bleiben frei — beim Onboarding gibt es die Person im Verzeichnis noch nicht.
  • Ein sam hält drei Stellen frei. Ein einmal notierter Anmeldename muss auch morgen aus der Regel herausfallen, wenn ein zweiter Träger desselben Namens dazukommt.

Probleme

  • Ich bin in genau die Falle getappt, die ich in #010 repariert habe: $' als Rückverweis in String.replaceAll. Gefunden hat es mein eigener Test gegen echtes Bash — Lesen hätte es nicht gefunden.
  • Meine erste HTML-Maskierung war doppelt, weil ich vergessen hatte, dass React Textknoten selbst maskiert. Aufgefallen beim Nachdenken über den Test, nicht beim Schreiben des Codes.
  • Der Review hat sich PowerShell in einem Container geholt. Das ist der Unterschied zwischen „nach bestem Wissen richtig“ und „gemessen“ — und der Unterschied war hier eine Codeausführung auf dem Domänencontroller.
  • Vierter Meilenstein in Folge mit einem Kommentar, der ins Leere zeigt: ein Testkommentar verwies auf einen Beweis in einer anderen Datei, den es dort nicht gab.

Nächster Schritt

  • #013 Läufe: Service und Abarbeitung — Lauf anlegen, abarbeiten, abschließen, archivieren, mit der Abarbeitungsansicht am Handy.

2026-09-25 · Sitzung 9 · 15:40–18:45

Issue: #013 (M8) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/server/services/{laeufe,schrittergebnisse,kommentare}.ts (Sub-Agent): anlegen, öffnen, abschließen, archivieren, zurückholen, Schrittergebnisse, Abschnitts-Aktion, Kommentare
  • src/server/queries/laeufe.ts, die Abarbeitungsansicht, der Start-Dialog, die Laufliste und der Zustands-Endpunkt für die Aktualisierung alle zehn Sekunden
  • Namensvorschläge aus den Regeln im Start-Dialog und „Mit AD-Konto verknüpfen“ am Lauf
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, zwölf Befunde, acht Anmerkungen — alle abgearbeitet
  • 879 Tests (vorher 810) und 37 Ende-zu-Ende-Tests grün

Entscheidungen

  • Ein Lauf, ein Passwort je Seitenaufbau. Vorher entstand je Vorkommen ein neues: ein New-ADUser mit -AccountPassword und einer Zeile, die das Passwort mitteilt, trug zwei verschiedene. Das Konto bekäme A, der Benutzer erführe B, und weil nichts gespeichert wird, wäre A für immer weg. „Bei jeder Anzeige neu“ heißt jetzt: je Aufbau der Seite neu, innerhalb der Seite überall dasselbe.
  • Abgeschlossen ist nicht archiviert. „Abgeschlossen“ ist ein Arbeitszustand; Nachträge passieren danach, und zwar oft. Würde schon der Abschluss sperren, bräuchte jede Kleinigkeit einen Administrator — und Läufe würden schlicht nicht mehr abgeschlossen.
  • Das Polling trägt keine Befehle, und es lädt auch nicht von selbst neu, solange ein Passwort auf der Seite steht. Die erste Hälfte der Zusage war leicht, die zweite fiel erst beim Nachdenken über router.refresh() auf: ein Neuaufbau tauscht das Passwort genauso aus.
  • /api/ bekommt ohne Anmeldung 401, keine Weiterleitung. Ein fetch folgt einer Weiterleitung von sich aus und hält die Anmeldeseite für eine gültige Antwort; die Aktualisierung hätte stundenlang weitergefragt.
  • Abschnitte klappen zu, wenn sie fertig sind — der Zustand liegt im Browser. Aus den Daten gerechnet klappte ein von Hand geöffneter Abschnitt beim nächsten Speichern wieder zu.

Probleme

  • React baut das Formular erst nach dem erneuten Rendern zusammen. Mein erster Versuch, den Zustand am abschickenden Knopf mitzugeben, setzte im selben Klick die Vorauswahl um — und damit den Wert des Knopfes. Angekommen ist wahlweise „offen“ oder gar kein Feld. Gefunden nicht durch Lesen, sondern durch Nachstellen im gebauten Stand mit einer Ausgabe der FormData.
  • Der Review hat einen Blocker gefunden, den mein eigener Test festgeschrieben hatte: „zwei Vorkommen ergeben zwei Passwörter“ stand als Erwartung samt Begründung im Test. Die Begründung war falsch, der Test hat sie zementiert.
  • Ein h2 in einem button ist keine Überschrift mehr. In einem Knopf sind alle Nachfahren nur noch Beschriftung; der Abschnittskopf verlor damit seine Gliederung — aufgefallen, weil ein Playwright-Test die Überschrift nicht mehr fand.
  • Ein details und React geraten vor der Hydrierung aneinander: der Browser klappt auf, React klappt gleich darauf zu. Jetzt ein Knopf mit aria-expanded, der vor der Hydrierung schlicht nichts tut — wie jeder andere Knopf auf dieser Seite.
  • Fünfter Meilenstein in Folge mit Kommentaren, die mehr versprechen als der Code hält: der Titelvorschlag behauptete, der Start-Dialog zeige ihn; startAuswahl behauptete, der Dialog nenne seine Grenze von 500 Einträgen. Beides stimmte nicht.

Nächster Schritt

  • #014 QR-Tags, Geräteseite, Etiketten und Scanner — der Einstieg, für den die ganze Anwendung gebaut ist: Code scannen, Geräteseite öffnen, loslegen.

2026-09-25 · Sitzung 10 · 18:50–21:30

Issue: #014 (M9) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Zwei Sub-Agenten parallel, auf getrennten Dateien: QR, Etiketten und Tag-Stapel der eine, Geräteseite und /t/<code> der andere. Der Scanner kam von Hand dazu.
  • /t/<tagCode> als Weiche, Registrierformular, Geräteseite mit Zuweisungen, Schnellstart, „Vorlage zuweisen“ und Historie
  • Etikettendruck in zwei Formaten, QR ausschließlich mit {APP_URL}/t/{tagCode}
  • Scanner mit der BarcodeDetector-API des Browsers, WebAssembly als Rückfall, Eingabefeld als Ersatzweg
  • Unabhängiger Review: drei Blocker, elf Befunde, mehrere Anmerkungen — alle abgearbeitet
  • 930 Tests (vorher 879) und 54 Ende-zu-Ende-Tests grün

Entscheidungen

  • Parallel arbeiten heißt Dateien trennen, nicht Aufgaben. Beide Agenten bekamen eine Liste der Dateien, die ihnen gehören, und je eine eigene Testdatenbank. Es gab keinen einzigen Schreibkonflikt — die Fehler saßen stattdessen an den Nähten, und zwar alle drei.
  • Das WebAssembly des QR-Lesers wird kopiert, nicht eingecheckt. zxing-wasm lädt es sonst aus einem CDN: die Content-Security-Policy erlaubt connect-src 'self', und eine selbst gehostete Anwendung soll ohne Internet laufen. 1,1 MB gehören nicht ins Repository, also legt scripts/wasm-bereitstellen.mjs sie vor jedem Bau bereit.
  • 'wasm-unsafe-eval' statt unsafe-eval. Die schmale Erlaubnis, WebAssembly zu übersetzen — ohne sie läuft die Kamera und erkennt nie etwas. Der Test prüft jetzt auf die Marke, nicht auf das Wort: wasm-unsafe-eval enthält „unsafe-eval“ und ist doch etwas anderes.
  • Eine Route ohne Aufrufer wird entfernt, nicht dokumentiert. /api/qr/[tagCode] war sauber gebaut, hatte aber keinen Nutzer, keinen Test und eine abweichende Groß-/Kleinschreibung. Die Geräteseite setzt das SVG jetzt direkt ein.

Probleme

  • Drei Defekte, die nur der gebaute Stand zeigt. „Starten“ setzte IN_ARBEIT und sprang nicht (der Knopf verschwindet beim Neuaufbau, bevor sein Effekt läuft); „Vorlage zuweisen“ bot Vorlagen an, die der Dienst danach ablehnte; die Geräteliste verlinkte nichts. Kein einziger davon wäre durch Lesen aufgefallen.
  • Der Scanner benutzte nie die native API. barcode-detector/ponyfill gibt immer die eigene Klasse zurück — der Kommentar behauptete das Gegenteil, und die Auftragszeile „native BarcodeDetector-API mit Polyfill-Fallback“ war damit unerfüllt. Ein Blick in node_modules hätte genügt; ich habe der Paketbeschreibung geglaubt.
  • Ein Unterpfad in APP_URL fiel aus dem QR heraus. new URL("/t/…", "https://firma.de/app") verschluckt /app. Für eine Umleitung fällt das nie auf, weil der Reverse Proxy den Pfad wieder anhängt — auf einem geklebten Aufkleber ist es das Ende. Der Test dazu hieß „nimmt APP_URL mit Pfad ernst“ und prüfte nur einen Schrägstrich.
  • Sechster Meilenstein in Folge mit Zusagen ohne Deckung: archivierte Geräte im Druck, „1 von 2 fehlt“ bei doppelten Codes, eine Vorbelegung, die nicht kam, ein Kommentarblock über der falschen Funktion.

Nächster Schritt

  • #015 Dashboard und Archiv — die Übersicht für den Alltag und die Volltextsuche über alles, was abgearbeitet wurde.

2026-09-25 · Sitzung 11 · 21:35–23:00

Issue: #015 (M10) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Drei Teile parallel: Archiv (Sub-Agent), Druckansicht (Sub-Agent), Übersicht (selbst)
  • Archiv mit Volltextsuche über Titel, Notizen, Werte und Kommentare, Fundstellen im Treffer, sechs Filtern und Mandantensicht in jeder Abfrage
  • Druckansicht eines Laufs: hell, ohne Navigation, A4 — ersetzt im MVP den PDF-Export
  • Übersicht mit Überfälligem, eigenen Zuweisungen, zuletzt Bearbeitetem und Schnellstart
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, fünf Befunde, neun Anmerkungen — alle abgearbeitet
  • 980 Tests (vorher 930) und 67 Ende-zu-Ende-Tests grün

Entscheidungen

  • ABGESCHLOSSEN gehört ins Archiv. „Abgeschlossen ist nicht archiviert" betrifft den Schreibschutz, nicht das Suchen: wer die Seriennummer von letzter Woche sucht, weiß nicht, ob schon jemand archiviert hat.
  • Eine SQL-Anweisung für drei Tabellen. Schrittergebnis.wert ist ein Json — nur ("wert")::text trifft den Trigramm-Index, und über Prisma lässt sich eine Json-Spalte nicht als Text durchsuchen. Vor allem aber gehört die Fundstelle zum Treffer: ein Treffer ohne sichtbaren Grund ist für den Suchenden wertlos.
  • Die Druckansicht ist ein eigenes Lesemodell, kein Schalter an laufZumAbarbeiten. Dort entsteht beim Füllen der Befehle ein Passwort; auf einem Blatt, das jemand abheftet, darf keines stehen.
  • Was „überfällig" heißt, steht jetzt in src/lib/fristen.ts — eine Regel, zwei Benutzer (Lesemodell und Anzeige). Zwei Fassungen derselben Regel laufen auseinander.

Probleme

  • Beide Blocker steckten in meinem eigenen Teil. „Überfällig" verglich mit dem Augenblick statt mit dem Tagesbeginn — ein heute fälliger Lauf stand ab zwei Uhr morgens in Warnfarbe. Und der Schnellstart zählte Läufe fremder Kunden mit: eine Vorlage ohne Kundenbezug gilt für alle, ihr Zähler nicht.
  • Mein Test ließ genau die Grenze aus, an der der Fehler saß. Er kannte „gestern" und „morgen", aber nicht „heute". Seitdem steht die Regel in einer reinen Funktion mit eigenen Grenztests.
  • Ein E2E-Test, der nicht scheitern konnte: „trägt kein Passwort" lief gegen eine Vorlage ohne Passwortschritt. Er hätte auch bestanden, wenn die Druckansicht Passwörter erzeugte.
  • Der Trigramm-Index auf Lauf.titel war strukturell unerreichbar, weil der Titeltreffer aus der sechsmal gelesenen und deshalb materialisierten CTE las. Der Review hat das mit 40 000 Läufen gemessen, nicht vermutet — das ist der Unterschied zwischen „sollte passen" und „passt".
  • Siebter Meilenstein in Folge mit einer Zusage ohne Deckung: „kein {{generiertes_passwort}} im Druck" galt nur für Vorlagentexte.

Nächster Schritt

  • #016 Verzeichnis und LDAP-Abgleich — der größte verbleibende Brocken: ldapts, Attribut-Mapping, Zeitplan, verschlüsseltes Bind-Passwort und ein Integrationstest gegen einen OpenLDAP-Container.

2026-09-26 · Sitzung 12 · 23:05–02:30

Issue: #016 (M11) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vier Teile parallel: LDAP-Schicht und Abgleich (Sub-Agent), Oberfläche Admin → Verzeichnis (Sub-Agent), CSV-Import und Abteilungsvorschläge (Sub-Agent), Zeitplan und Server Actions (selbst)
  • ldapts mit ldaps://, ldap+starttls:// und ldap://, eigenem CA-Zertifikat, TLS ab 1.2 und searchPaginated in 1000er-Seiten — Eintrag für Eintrag verarbeitet, nicht erst gesammelt
  • objectGUID als Puffer gelesen und gemischt-endian zur GUID umsortiert; ein Puffer, der keine GUID ist, wird nur dann als Text genommen, wenn dabei lesbarer Text herauskommt
  • Abgleich mit Anlegen, Aktualisieren, Übernehmen und Deaktivieren, Vorgesetzten-Auflösung in einem zweiten Durchgang und Ergebnis in Verzeichnisquelle und Protokoll
  • Zeitplan mit node-cron im selben Prozess, gestartet aus src/instrumentation.ts, Sperre in der Datenbank; „Jetzt abgleichen“ nimmt denselben Dienst
  • Admin → Verzeichnis mit Quelle anlegen und bearbeiten, Verbindungstest samt gemappter Felder, bearbeitbarer Attributzuordnung, CA-Zertifikat und Abgleich-Log
  • Personen aus CSV einlesen, Abteilungsvorschläge aus den department-Werten
  • Unabhängiger Review: ein Blocker, acht Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
  • 1098 Tests (vorher 980) und 71 Ende-zu-Ende-Tests (vorher 67) grün, Screenshots in docs/screenshots/m11/

Entscheidungen

  • Der Zeitplan nimmt keine eigene Sperre. Der Dienst sperrt selbst, in der Datenbank. Eine zweite Sperre im Zeitplan trüge einen anderen Schlüssel, liefe an der ersten vorbei — und ein von Hand angestoßener Abgleich sähe für den Zeitplan wie ein unerwarteter Fehler aus.
  • Übersprungene Einträge sind ein Hinweis, kein Fehler. letzterAbgleichFehler soll heißen, dass etwas schiefging, und nicht „ein Konto war krumm“. Der Hinweis steht in der Erfolgsmeldung und im Log; der Lauf gilt als gelungen.
  • Von Hand angelegte Personen werden übernommen, nicht verdoppelt. Beim Onboarding entsteht die Person hier und das AD-Konto danach. Gesucht wird über upn, dann sam, ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung — und nur unter Zeilen ohne Quelle: wer schon einer anderen Quelle gehört, wandert nicht zwischen zwei Verzeichnissen hin und her.
  • Attributzuordnung und Intervallgrenzen liegen in src/lib/verzeichnis.ts. Das Formular braucht dieselbe Liste wie der Dienst, und eine Client-Komponente importiert nichts aus src/server/*.

Probleme

  • Der Blocker hätte die ganze Firma gekostet. Steht in der Attributzuordnung ein Kennungsattribut, das es am Server nicht gibt, wird jeder Eintrag übersprungen: das Lesen klappt, niemand wird wiedergesehen, und die Abschaltung trifft die gesamte Belegschaft — mit Status ERFOLG. Das Abgleich-Log hat den Fall danach selbst dokumentiert: der Lauf um 01:20 zeigt „4 gelesen, 0 angelegt, 3 deaktiviert, 4 übersprungen“, die Läufe danach nie wieder.
  • Der Code versprach mehr als die Oberfläche hielt. Ein Kommentar sagte „wer ein OpenLDAP anbindet, ändert einzelne Zeilen“ — über die Oberfläche ging genau das nicht. Achter Meilenstein in Folge mit einer Zusage ohne Deckung; diesmal war es die Zusage einer Bedienbarkeit.
  • Ein hinterlegtes CA-Zertifikat war unsichtbar und unlöschbar. Das Feld stand beim Bearbeiten leer da, der Hinweis darunter behauptete „ohne Eintrag gelten die Systemwurzeln“ — und ein leeres Feld hieß „unverändert“. Das Zertifikat entschied also unsichtbar weiter mit.
  • Ein Test, der sich selbst aus dem Weg ging: die Zusicherung im Nebenläufigkeitstest der Vorlagen stand in einem if. Gewann das Speichern das Rennen, lief der Test durch, ohne etwas zu belegen. Jetzt werden beide Ausgänge geprüft.
  • Eine Stunde gegen einen alten Server geprüft. Der gebaute Stand lief, sah richtig aus und zeigte trotzdem keine der neuen Funktionen — auf Port 3300 hing noch ein next start aus einer früheren Sitzung, und der neue Start scheiterte still an EADDRINUSE. Seitdem: erst nachsehen, wer auf dem Port sitzt, dann glauben, was die Seite zeigt.
  • Das Screenshot-Skript hat bei jedem Lauf zwei PNG-Dateien angefasst. kachelnErzeugen schrieb public/icon-*.png immer neu; git status zeigte Änderungen, die niemand gemacht hatte. Jetzt wird verglichen und nur bei echtem Unterschied geschrieben.

Nächster Schritt

  • #017 Seed der sieben Vorlagen — alle sieben wortgetreu als veröffentlichte Version 1, dazu die Beispieldaten und der Modus DIENSTLEISTUNG mit „Musterfirma GmbH“ und „Bäckerei Reiter“.

2026-09-26 · Sitzung 13 · 02:35–04:05

Issue: #017 (M12) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Drei Teile parallel: Vorlagen 1 und 4, Vorlagen 2 und 3, Vorlagen 5 bis 7 (je ein Sub-Agent); die Seed-Infrastruktur selbst
  • Die sieben Vorlagen als JSON im Austauschformat: 36 Abschnitte, 155 Schritte, 28 Variablen, jeder Schritt mit Hilfetext, als veröffentlichte Version 1 im Seed
  • Beispielbestand (3 Abteilungen, 5 Personen, PC-001, NB-001, 5 vorgedruckte Tags, Schnellstart je Gerätetyp), deaktivierte Beispiel-Verzeichnisquelle, Namensregeln und Sperr-OU
  • SEED_MODE=DIENSTLEISTUNG legt „Musterfirma GmbH" und „Bäckerei Reiter" an — der Beispielbestand hängt dann an der Musterfirma, LZ-7K3F9Q führt auf MUS-PC-001
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, neun Befunde, sieben Anmerkungen — alle abgearbeitet
  • Zwei Zusagen der Oberfläche eingelöst, die niemand deckte: {{ou_gesperrt}} kommt jetzt wirklich aus den Einstellungen, und der Hilfetext neben einem Befehl zeigt kein zweites Passwort mehr
  • 1131 Tests (vorher 1098) grün, im gebauten Stand durchgeklickt: Lauf aus der Onboarding-Vorlage, -Path "OU=Buchhaltung,OU=Benutzer,DC=firma,DC=local" und "G-Buchhaltung, G-Alle" kommen aus der Abteilung, kein roher Platzhalter bleibt stehen

Entscheidungen

  • Die Vorlagen sind Daten, kein Code. Als JSON im Austauschformat prüft sie dasselbe Schema wie Import, Export und Editor: eine Seed-Vorlage ist genau das, was ein Redakteur einspielen könnte. Wer eine ändern will, ändert eine Datei und braucht keinen Übersetzer.
  • Der Seed geht denselben Weg wie ein Redakteur: erst Entwurf, dann veröffentlichen. Nicht aus Stilgefühl — die Trigger aus #010 verbieten jedes Schreiben an einer veröffentlichten Version.
  • Der Seed richtet ein, er räumt nicht auf. Kein upsert mit gefülltem update: eine bearbeitete Vorlage, eine geänderte Ziel-OU und ein umgeschalteter Betriebsmodus überstehen jeden weiteren Lauf.
  • Tag-Codes fest statt gezogen. Ein Seed, der jedes Mal fünf neue Codes zieht, ist nicht idempotent — beim dritten Lauf lägen fünfzehn Aufkleber im Stapel.

Probleme

  • Die Datenbank hat den Seed korrigiert. Der erste Entwurf legte die Version gleich als VEROEFFENTLICHT an und füllte sie danach — die Trigger aus #010 haben das abgewiesen. Genau dafür stehen sie dort.
  • Zwei verschiedene Passwörter auf einer Seite (Blocker): die Hilfetexte trugen {{generiertes_passwort}}, und das Lesemodell löste Hilfetexte ohne das Passwort des Seitenaufbaus auf. Im Befehl stand A, im Hilfetext daneben B. Die Warnung davor stand seit #012 wörtlich in der Kopfdokumentation des Moduls, das beides erzeugt.
  • Ein verbrannter Tag-Code kam zurück (Blocker): der Seed fragte nur nach dem Gerät, nicht nach dem Vergabebuch — und der Kommentar derselben Funktion beschrieb genau den Fehler, den sie machte.
  • „Stattdessen" hieß „zusätzlich". Im Modus DIENSTLEISTUNG hing der Beispielbestand weiter an der eigenen Organisation; das Abnahmekriterium LZ-7K3F9Q → MUS-PC-001 wäre in keinem Modus erfüllt gewesen. Ein Wort im Auftrag, drei Dateien Arbeit.
  • Mein eigener Test konnte nicht scheitern — zum zweiten Mal in zwei Meilensteinen. Die Suche nach Klartextpasswörtern lief gegen JSON.stringify, wo vor jedem Anführungszeichen ein Backslash steht; ein eingebautes passwort = "Sommer2026!" blieb unbemerkt. Gefunden durch die Gegenprobe, die seitdem zum Schreiben eines solchen Tests gehört: einmal absichtlich verletzen.
  • Eine Wegwerfdatei im Wurzelverzeichnis ließ pnpm format:pruefen scheitern, während der Review lief. Sie gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben den Quelltext.
  • Zum zweiten Mal gegen einen veralteten Server geprüft. pkill -f "next-server" erwischte den eigenen Shell-Prozess statt den Server; der lief mit dem Stand von neunzehn Minuten zuvor weiter. Das sah aus wie ein Codefehler — ChunkLoadError, leere Editor-Seite, fünf rote Abläufe. Seitdem: ps -eo lstart gegen .next/BUILD_ID halten, bevor man der Seite glaubt.
  • Der E2E-Lauf schrieb in eine andere Datenbank, als der Server las. Die Abläufe legen ihre Fixtures über prisma aus .env an, der Server bekommt seine Adresse über die Umgebung. Zeigen beide woandershin, heißt die Meldung „0 Treffer" und sagt nichts über die Ursache.
  • Der Seed hat die E2E-Suite rot gemacht. Die Abläufe wählten ihre Vorlage über index: 1 — eine Annahme über die Sortierung der Vorlagenliste, die genau so lange hielt, wie es nur eine Vorlage gab. Jetzt wird sie am Namen gesucht.

Nächster Schritt

  • Zwei Folge-Issues aus dem Review: #020 (Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen) und #021 (stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen)
  • #018 E2E-Tests, Anleitung und PDF — die Hauptabläufe in beiden Betriebsmodi, die bebilderte Anleitung für Techniker und Admins und der PDF-Export über Chromium.

2026-09-26 · Sitzung 14 · 05:30–10:50

Issue: #018 (M13) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vier Teile parallel: vorhandene Abläufe robust machen, vier neue Abläufe, die Anleitung, der PDF-Export. Das Fundament — gemeinsamer Helfer, Vorabprüfung, Betriebsmodus — kam vorher von mir
  • Anleitung unter docs/anleitung/: neun Kapitel, rund 11.600 Wörter, getrennt für Technik und Verwaltung, mit 35 Bildern und einem Fehlerbehebungskapitel aus 18 echten Meldungen
  • pnpm docs:pdf: 72 Seiten A4, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, hell gedruckt, ohne neue Abhängigkeit (react-markdown über react-dom/server)
  • Markierungen in den Screenshots: Rahmen in der Akzentfarbe mit Nummer, für die Stellen, die ein Kapitel gerade beschreibt
  • Vier neue Abläufe: Hauptablauf von vorn bis hinten, Onboarding mit Zwischenablage-Vergleich, Rollen, und 390 px auf achtzehn Seiten
  • 101 Ende-zu-Ende-Abläufe grün (vorher 67), Gesamtsuite unverändert grün

Entscheidungen

  • Die Voraussetzungen eines Laufs werden geprüft, nicht behauptet. tests/e2e/global-setup.ts fragt vor dem ersten Ablauf: läuft ein gebauter Stand, steht der Seed-Bestand, und liest der Server dieselbe Datenbank wie der Testprozess? Jede Meldung nennt die Ursache und was zu tun ist. Die dritte Frage hat in #017 einen halben Abend gekostet.
  • Das PDF kommt nicht ins Repo. Es entsteht aus Kapiteln und Bildern, die beide versioniert sind, und würde bei jedem Lauf 8,7 MB neu anhängen. Der Auftrag sagt „liegt jedem Release bei“ — genau so wird es gemacht.
  • Die beispiel:*-Skripte bleiben. Sie sollten laut ihrem Kopfkommentar mit #017 verschwinden; dort wurden zwei Dinge verwechselt. Der Seed richtet eine Installation ein, die Skripte stellen her, was Screenshots und Abläufe brauchen: einen offenen Entwurf, einen halb abgearbeiteten Lauf, eine Person aus dem Verzeichnis.

Probleme

  • Das Projekt „handy" prüfte 412 px statt 390. devices["Pixel 7"] ist 412 breit; CLAUDE.md und das Abnahmekriterium nennen 390. Jeder „trägt am Handy ohne horizontales Scrollen"-Test lief damit gegen eine Breite, die niemand verlangt hatte — zweiundzwanzig Pixel, die eine ausbrechende Seite tadellos aussehen lassen. Nach der Korrektur blieb die Suite grün; die Zusage hielt also, sie war nur nie geprüft.
  • Eine Auskunft, die niemand je gesehen hat. Ein angemeldeter Benutzer ohne Recht wurde auf /anmelden?fehler=keinrecht geschickt — und die Anmeldeseite schickt einen Angemeldeten sofort weiter auf die Übersicht. Die Meldung „Für diesen Bereich fehlt dir die Berechtigung" war unerreichbar, der Kommentar im Code versprach sie trotzdem. Jetzt gibt es /kein-zugriff.
  • Zwei Tests, die Schaden anrichteten. Der Verzeichnis-Ablauf nahm die erste vorhandene Quelle und schrieb ihre Attributzuordnung um — in einer echten Installation die produktive. Und ein Nachlauf setzte die Namensregeln auf leer, statt den vorherigen Wert zurückzustellen: er löschte, was der Seed eingerichtet hatte. Beides stammt aus meinen eigenen Meilensteinen.
  • Vier stille Annahmen: Vorlage über die Position in der Liste, „die Datenbank enthält schon Läufe", test.skip bei fehlenden Daten, und Fixtures im Kopfkommentar statt geprüft. Alle vier fielen erst auf, als zum ersten Mal gegen eine frisch eingerichtete Installation geprüft wurde.
  • Sechs Abläufe kannten die Kundenebene nicht. Im Modus DIENSTLEISTUNG hat jedes Anlege-Formular ein Feld mehr, und es ist Pflicht: kundeErmitteln wirft sonst. Schlimmer als das Feld ist die Regel dahinter — ein Lauf kann strukturell kein Gerät und keine Abteilung eines fremden Kunden wählen, dafür sorgen zusammengesetzte Fremdschlüssel. „Irgendein Kunde" ist dort nicht ungenau, sondern rot. Beim Onboarding war es sogar eine Reihenfolge: die Kundenwahl stand hinter dem Namensvorschlag, und ohne Kunden können die Namensregeln gar nicht greifen.
  • Parallele Arbeit an einem Verzeichnis geht schief. Eine Wegwerf-Probe für den PDF-Bau hat die README.md der Anleitung überschrieben, während sie geschrieben wurde. Wiederhergestellt, aber der Ablageort für Proben gehört in das Verzeichnis für Zwischenstände, nicht neben die Arbeit.

Nächster Schritt

  • #019 Betriebswege und Release v0.1.0 — deploy/install.sh, der Proxmox-One-Liner, die Betriebsdokumentation und der Tag mit Release-Notes.

2026-09-26 · Sitzung 15 · 10:50–16:15

Issue: #019 (M14) Version: 0.1.0

Erledigt

  • deploy/install.sh (1058 Zeilen): neun Schritte von den Voraussetzungen bis zum gestarteten Dienst, PostgreSQL 17 nur am Unix-Socket (listen_addresses = ''), Dienstnutzer ohne Login, Geheimnisse im Zielsystem erzeugt, systemd-Unit im Skript, --test als Selbstprüfung
  • deploy/proxmox/laufzettel.sh (963 Zeilen): der Einzeiler im Stil der Helper-Scripts, Dialog Standard gegen Erweitert, Trockenlauf, Erkennung eines vorhandenen Containers, --aktualisieren
  • docs/betrieb/: Inbetriebnahme, Proxmox, Reverse Proxy, Sicherung und eine Übersicht — dazu eine Prüfliste für den Teil, den hier niemand ausführen konnte
  • Der gehärtete Compose-Stand einmal wirklich gefahren, nicht nur gelesen: Migrationen laufen von selbst, der Seed bleibt ein Handgriff, 5432 ist vom Host dicht und aus web erreichbar
  • Abnahme gegen alle 61 Kriterien durch einen Agenten, der den Code nicht geschrieben hat: 57 erfüllt, drei Befunde noch vor dem Tag behoben, drei Folge-Issues (#024–#026)
  • Release v0.1.0: Changelog-Abschnitt, Tag, Gitea-Release mit dem Anleitungs-PDF

Entscheidungen

  • Die Umgebungsdatei wird nie überschrieben, auch nicht beim Aktualisieren. Sonst würde ein Aktualisierungslauf das APP_SECRET neu erzeugen: alle Sitzungen enden, und die verschlüsselten LDAP-Bind-Passwörter wären unlesbar. Wer Schalter mitgibt, die deshalb nicht mehr wirken, bekommt eine Warnung statt stillen Gehorsams.
  • Das Erstpasswort reist über eine Leihgabe, nicht über die Ausgabe. Der Proxmox-Weg kann die Ausgabe von install.sh hinter pct exec nicht mitlesen. Sie mitzuschneiden und zu durchsuchen hätte das Passwort durch Pipes und Protokolldateien geschleift und von Formulierungen abgehangen. Stattdessen legt install.sh es auf Wunsch in eine Datei (0600, root), der Aufrufer liest sie einmal und löscht sie sofort — gelesen oder nicht.
  • shellcheck läuft in CI im Container, nicht aus dem Paketverzeichnis des Runners. So prüft die Pipeline genau die Fassung, die hier lokal geprüft wurde, und der Runner muss nichts mitbringen.
  • Kriterium 4 bleibt offen statt „im Grunde erfüllt“. Der pct-Teil ist nie gelaufen; hier stand kein Proxmox-Host. Abgehakt wird er, wenn ihn ein Mensch einmal gefahren hat — Prüfliste und Folge-Issue #024 stehen dafür bereit.

Probleme

  • Der dokumentierte Weg startete nicht. Der Compose-Stand las DATABASE_URL aus der .env — dort steht die Entwicklungsadresse mit localhost, die im Container ins Leere zeigt. Und der Einmal-Dienst für die Migration bekam kein APP_SECRET, weshalb der dokumentierte Seed-Befehl mitten im Lauf abbrach, nachdem die Vorlagen schon angelegt waren. Beides fiel erst auf, als der Stand zum ersten Mal wirklich gefahren wurde — die Suite war die ganze Zeit grün. Ein Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten ist für eine Testsuite unsichtbar.
  • Ein Healthcheck, der nie bestehen konnte. busybox löst localhost im Container zuerst nach ::1 auf, Next lauscht nur auf IPv4. docker compose ps zeigte web dauerhaft als unhealthy, während die App einwandfrei antwortete. Jedes docker compose up --wait wäre in den Zeitablauf gelaufen. Wieder eine Zusage ohne Deckung — jetzt hält ein Test die Adresse fest.
  • Die CI-Pipeline konnte in keinem Job grün werden. Dem Prüf-Job fehlte das LDAP-Testverzeichnis, das pnpm test dort ausdrücklich verlangt; dem E2E-Job fehlte ein gestarteter Server, weshalb die Vorabprüfung aus #018 sofort abgebrochen hätte; und shellcheck wurde aufgerufen, ohne installiert zu sein. „Qualitätsschranken“ galt damit nur lokal. Gefunden hat das die Abnahme, nicht die Arbeit daran.
  • Ich habe „shellcheck ohne Befund“ gemeldet, ohne es zu sein. Der Satz kam aus einem echo, das unabhängig vom Ergebnis lief, während shellcheck vier SC1111-Warnungen ausgab. Das ist derselbe Fehler, den dieser Devlog seit #010 als teuersten beschreibt, nur diesmal in meiner eigenen Berichterstattung. Richtiggestellt, dann behoben — und seither wird jede Behauptung über ein Prüfergebnis am Exit-Status gemessen.
  • Zwei Skripte, eine Naht. laufzettel.sh übergibt seine Werte als Umgebungsvariablen, weil pct exec keine Befehlszeile durchreicht; install.sh las zunächst nur Schalter. Der Dienst wäre auf 127.0.0.1 gebunden geblieben, während der Abschlussbildschirm http://<ip>:3000 versprach. Nahtstellen zwischen zwei Skripten prüft keine Suite — nur das Lesen beider Seiten.
  • Der README nannte Port 5433, die Entwicklungsdatenbank hört auf 5434. Wer dem README folgte, landete auf der Datenbank eines anderen Projekts. Der Hinweis darauf heißt „0 Treffer“ — genau die Meldung, die in #016 und #018 schon je einen halben Abend gekostet hat.

Nächster Schritt

  • Phase 1 ist abgeschlossen und veröffentlicht. Offen für v0.2.0: #020–#026, darunter der echte Proxmox-Lauf (#024), der die letzte offene Zeile der Abnahme schließt.

2026-09-26 · Sitzung 16 · 16:00–16:45

Issues: #025, #026 (beide aus der Abnahme zu #019) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • /api/gesundheit verrät nichts mehr. Der Pfad ist ohne Anmeldung erreichbar; eine Meldung von Prisma oder pg nennt Host, Port, Benutzernamen und Datenbanknamen. Nach außen bleibt {"status":"fehler"} mit 503, die Begründung geht ins Protokoll — dasselbe Muster, das src/server/actions/verzeichnis.ts schon für unbekannte Ausnahmen benutzt
  • Fünf Tests dafür, einer davon für die andere Hälfte der Zusage: dass die Begründung wirklich geschrieben und nicht bloß verschluckt wird
  • Die Hexwert-Regel nennt ihre Ausnahmen. Sechs Stellen, als Tabelle mit Begründung je Zeile
  • Der LDAP-Container steht jetzt im Tor, in CLAUDE.md und im README — mit der gemessenen Zahl
  • pnpm pruefe:doku vergleicht die beiden Schranken-Blöcke und verlangt von beiden den Container

Entscheidungen

  • Die Regel wurde ergänzt, nicht der Code geändert. Alle sechs Hexwerte haben denselben Grund: dort entscheidet nicht unser Farbschema, sondern etwas außerhalb davon — Papier, ein QR-Decoder, das Web-App-Manifest. Sie in eine Konstante zu ziehen hätte eine Abstraktion über drei unverwandte Dinge gelegt und die Begründung versteckt. Die Tabelle in CLAUDE.md zeigt sie.
  • Der Hinweis auf den Container reicht nicht, er muss geprüft werden. Zwei Dateien beschreiben dasselbe Tor und waren auseinandergelaufen. Ein Satz in einer Konvention hält nur, solange ihn jemand liest; die sechste Prüfung in pruefe:doku hält ihn, auch wenn niemand hinsieht.

Probleme

  • Ich hätte „rund zwanzig Tests" in eine Konvention geschrieben. Die Zahl stammte aus dem Abnahmebericht (dort: 18), nicht aus einer Messung. Nachgezählt sind es 22 — mit Container 81, ohne 59. Eine ungefähre Zahl in einer verbindlichen Datei ist derselbe Fehlertyp, den dieses Projekt vierzehn Meilensteine lang gesammelt hat, nur kleiner.
  • Der Review hat eine Ausnahme übersehen. Er nannte vier rohe Hexwerte, es sind sechs: src/lib/qr.ts fehlte. Das Issue #026 hat die falsche Zahl von ihm übernommen; beim Abhaken wäre ein richtiger Haken über falschem Text entstanden. Issue-Text korrigiert, dann abgehakt.
  • docs/architektur.md trägt die Gestaltungsregel nicht, obwohl CLAUDE.md verlangt, dass Änderungen dort mitgehen und das Issue es behauptete. Geprüft statt geglaubt.

Nächster Schritt

  • Phase 2 (#002) oder die vier verbliebenen v0.2.0-Issues: #020 Vorgesetzter, #021 stabiler Schlüssel, #022 Schnellstart pflegen, #023 Protokoll-Ansicht. #024 wartet auf einen PVE-Host.

Phase 1 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde

35 h 20 min über vierzehn Meilensteine, geschätzt waren 148 h. Der Faktor ist kein Verdienst, sondern eine Eigenschaft der Arbeitsweise: parallele Sub-Agenten an Stellen, wo die Schnittstelle vorher feststand, und ein Mensch, der nur an den Nahtstellen eingreift. Die Schätzung war für Menschenarbeit gedacht und bleibt als Maßstab stehen, weil sie den Umfang beschreibt.

Was entstanden ist

Quelltext rund 30.000 Zeilen unter src/ (ohne erzeugten Prisma-Client)
Datenmodell 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen
Tests 1131 Vitest-Tests, 101 Ende-zu-Ende-Abläufe (INTERN), 97 (DIENSTLEISTUNG)
Vorlagen 7 Abläufe mit 155 Schritten, als veröffentlichte Version 1 im Seed
Dokumentation Anleitung in neun Kapiteln (72 Seiten PDF), Architektur, Betrieb, 14 Issue-Dateien

Wo die Zeit hinging

Der teuerste Meilenstein war #019 Betriebswege (5 h 25) — und zwar nicht wegen der beiden Skripte, sondern weil dort zum ersten Mal der dokumentierte Weg eines Dritten gefahren wurde: Compose-Stand hochziehen, Seed nach Anleitung, Installation in einem leeren Debian. Vier Fehler lagen genau dort, wo keine Suite hinsieht, und die Suite war die ganze Zeit grün.

Dahinter #014 QR-Tags (3 h 35), #016 Verzeichnis (3 h 25) und #013 Läufe (3 h 05) — alle drei nicht wegen des Umfangs, sondern wegen der Randfälle: ein Scanner, der die native Schnittstelle nie benutzte; ein Abgleich, der bei einem Tippfehler die ganze Firma abgeschaltet hätte; ein Passwort, das zweimal verschieden erzeugt wurde. Keiner dieser Fehler fiel beim Bauen auf. Alle drei fand der unabhängige Review.

Was sich als richtig erwiesen hat

  • Ein Review-Agent je Meilenstein, der den Code nicht geschrieben hat. In jedem der vierzehn fand er etwas, in neun davon etwas Ernstes. Die teuersten Funde waren nie Tippfehler, sondern Zusagen ohne Deckung: ein Kommentar, eine Oberflächenmeldung oder ein Testname, der etwas behauptet, das der Code nicht tut. Das ist der häufigste Fehlertyp dieses Projekts — vor Logikfehlern, weit vor Tippfehlern.
  • Regeln in der Datenbank, nicht nur im Dienst. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes, vier zusammengesetzte Fremdschlüssel und die Trigger auf veröffentlichten Versionen haben mehrfach Fehler abgefangen, die durch die Service-Schicht gekommen wären — zuletzt in #017, als der Seed eine veröffentlichte Version füllen wollte.
  • Gegen den gebauten Stand prüfen. next dev hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot beweist nichts über Bedienbarkeit. Die Regel steht seit #010 in CLAUDE.md und hat sich in jedem Oberflächen-Meilenstein bewährt.

Was ich anders machen würde

  • Zweimal gegen einen veralteten Server geprüft (#016, #018), beide Male eine halbe Stunde. Die Konsequenz steht jetzt in der Arbeitsweise: erst ps -eo lstart gegen .next/BUILD_ID halten, dann der Seite glauben.
  • Einmal in die falsche Datenbank geschrieben (#017): Testprozess und Server zeigten woandershin, und die Meldung hieß „0 Treffer". Seit #018 prüft das ein global-setup vorab.
  • Zwei eigene Tests konnten nicht scheitern (#017, #018). Seitdem gehört die Gegenprobe zum Schreiben eines Tests: einmal absichtlich verletzen und sehen, ob er rot wird.
  • Parallele Agenten im selben Verzeichnis haben sich einmal gegenseitig eine Datei überschrieben (#018). Die Trennung muss an Dateien verlaufen, nicht an Themen.

Was bewusst offen bleibt

Sechs Folge-Issues für v0.2.0: Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen (#020), stabiler Schlüssel für Seed-Vorlagen (#021), Schnellstart je Gerätetyp pflegen (#022), Protokollansicht (#023). Dazu die Punkte, die der Abnahme-Review aufwirft. Nichts davon blockiert den Betrieb; alles davon steht geschrieben, statt verschwiegen zu werden.


2026-10-04 · Sitzung 17 · der ganze Tag

Issues: #021, #020, #022, #023, #046/#047, Phase-2-Plan, #030 (M17), #031 (M18), #032 (M19) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Eine lange Sitzung mit acht zusammengeführten Änderungen. Der Devlog-Eintrag kommt am Ende des Tages und nicht nach jeder einzelnen — das ist der Grund, warum er alles auf einmal trägt.

Erledigt

  • Der Rückstand für v0.2.0 ist leer. Stabiler Seed-Schlüssel (#021), Vorgesetzter für von Hand angelegte Personen (#020), Schnellstart je Gerätetyp in der Oberfläche pflegen (#022), und das Protokoll ist ansehbar geworden (#023) — geschrieben wurde es seit dem Datenmodell, ansehen konnte es niemand.
  • Phase 2 in acht Meilensteine geschnitten (#028–#035), mit drei Entscheidungen, die vor dem ersten Codepfad fallen mussten.
  • M17 Bausteine (#030): ein Abschnitt, den mehrere Vorlagen teilen, versioniert nach denselben Regeln wie eine Vorlage. Eingesetzt wird er als tiefe Kopie beim Veröffentlichen — damit ändert eine neue Baustein-Fassung keine veröffentlichte Vorlagenversion und keinen laufenden Lauf.
  • M18 Abteilungsabschnitte (#031): ein Abschnitt kann sagen, für welche Abteilungen er gilt. Welche Abschnitte ein Lauf hat, wird beim Start festgeschrieben.
  • M19 Anhänge (#032): Fotos und Dateien an einem Schritt, am Handy direkt aus der Kamera. Dateien im Dateisystem, Metadaten in der Datenbank, jeder Abruf prüft Recht und Mandant.
  • Sicherung und Rücksicherung der Anhänge wirklich gefahren — Abzug gezogen, Datenbank verworfen, Verzeichnis gelöscht, zurückgespielt, und die ausgelieferten Bytes gegen die gespeicherte pruefsumme gehalten.
  • 1246 Vitest-Tests (von 1130 am Morgen), alle Schranken grün.

Entscheidungen

  • Ein Baustein wird beim Veröffentlichen aufgelöst, nicht beim Lesen. Eine Auflösung zur Laufzeit wäre weniger Code gewesen und hätte die Zusage „eine veröffentlichte Version wird nie verändert“ gebrochen — über eine Hintertür, die niemand so nennt.
  • Lauf.geltendeAbschnitte ist leer heißt „alle“. Damit verhalten sich Läufe von vor #031 unverändert, ohne Migration von Daten.
  • Anhänge ins Dateisystem, nicht als bytea. Ein pg_dump mit Fotos ist nach einem Jahr kein Abzug mehr, den jemand einspielt. Der Preis ist die zweite Hälfte der Sicherung, und der steht jetzt in docs/betrieb/sicherung.md.
  • Hochgeladen wird über eine Server Action, nicht über einen zweiten Endpunkt. Das Issue hatte einen Route Handler vorgesehen; der wäre eine zweite Tür mit eigener Rechteprüfung. Der Route Handler bleibt für das Ausliefern, und er ruft rechtErforderlich selbst — die Hülle unter (app) deckt Route Handler nicht ab.
  • Die Regel „geltende Abschnitte“ liegt in src/lib, nicht in einem Lesemodell. Drei Schichten brauchen sie; lebte sie in einem Lesemodell, importierte ein Dienst daraus.

Probleme

  • Ein Fehler, den neunzehn grüne Tests nicht sehen konnten. Der Schritt hat zwei Felder datei in einem Formular — „Foto“ und „Datei“ —, abgeschickt wird immer beides, und FormData.get nahm das erste, also das leere. Wer „Datei“ wählte, bekam „Keine Datei gewählt“, während „Foto“ ging. Kein Dienst-Test schickt zwei Felder; gefunden hat es erst die Klickprobe am gebauten Stand. Die Lehre ist dieselbe wie in #019: Fehler im dokumentierten Weg eines Dritten sind für eine grüne Suite unsichtbar. Seitdem gibt es tests/e2e/anhaenge.spec.ts, der bewusst über den zweiten Knopf hochlädt, und die Gegenprobe wurde gefahren: mit get statt getAll wird er rot.
  • docs/betrieb/sicherung.md enthielt einen falschen Satz, nicht bloß eine Lücke: „Kein Upload-Verzeichnis, keine erzeugten Dateien.“ Mit den Anhängen hätte eine Sicherung nach dieser Anleitung still Daten verloren. Die Datei ist neu geschrieben.
  • Zweimal habe ich dem Produkt angelastet, was mein Prüfskript falsch machte — ein zu weiter role="status"-Selektor und eine Prüfung direkt nach reload(), als networkidle zu früh zurückkam. Die Datenbank hat beide Male entschieden, und sie hat dem Produkt recht gegeben.
  • Einmal die Ursache falsch benannt. Ich hielt eine positionenSauber-Prüfung für die Behebung des Schnellstart-Fehlers; die Gegenprobe zeigte, dass die Tests ohne sie grün bleiben. Die Behebung ist der deterministische Stichentscheid beim Sortieren.
  • Ein Numerusfehler in einem eigenen Hinweistext („Ein Abschnitt gilt … und bleiben weg“), gefunden beim Durchklicken. Alles, was ein Mensch liest, schreibt sich richtig.
  • tests/datenbankregeln.test.ts wurde rot — genau wie gewollt: er zählt die handgeschriebenen Datenbankobjekte namentlich auf, und die zwei neuen CHECK-Bedingungen und zwei zusammengesetzten Fremdschlüssel standen nicht drin.
  • /daten/ fehlte in .gitignore. Ohne das läge das erste hochgeladene Foto im nächsten Commit.

Nächster Schritt

  • M20 (#033) Live-Aktualisierung per SSE statt Polling, dann M21 (#034) Benachrichtigungen, M22 (#035) Selbstauskunft. M15 (#028) Graph-Quelle und M16 (#029) SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
  • Weiter offen und nicht von hier aus machbar: #024 Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.
  • #027 Die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Entwicklungsdatenbank stehen.

2026-10-05 · Sitzung 18 · 09:00–10:40

Issue: #033 (M20) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Die Live-Aktualisierung läuft über einen Ereignisstrom. Vier Trigger schicken NOTIFY lauf_geaendert, '<laufId>', eine LISTEN-Verbindung je Prozess hört zu, der Route Handler schiebt weiter. Gemessen: der Haken ist nach 485 ms beim Zuschauer (Handy: 487 ms), vorher bis zu zehn Sekunden.
  • Das Polling bleibt als Rückfall — an derselben Adresse, unterschieden nur am Accept-Kopf.
  • 1266 Vitest-Tests (vorher 1247), dazu tests/e2e/live.spec.ts mit zwei Browser-Kontexten.
  • Der Herzschlag ist echt über 70 Sekunden gefahren: readyState blieb OPEN, ein einziges Ereignis, kein Neuaufbau.

Entscheidungen

  • Das Ereignis kommt aus der Datenbank, nicht aus dem Dienst. Ein Ereignis, das der Service verschickt, entsteht nur auf dem Weg durch den Service — ein Trigger sieht auch den Seed, eine Migration und die Reparatur per psql. Und NOTIFY erreicht jede Instanz, ohne einen zweiten Dienst wie Redis.
  • Ein Handler für beide Wege. Damit ist „das Polling bleibt als Rückfall, nicht als zweite Wahrheit“ keine Absichtserklärung, sondern Bauart: eine Rechteprüfung, ein Lesemodell, eine Nutzlast.
  • Die Obergrenze braucht keinen Sonderfall. Ist sie erreicht, antwortet der Handler gewöhnlich mit JSON; EventSource meldet darauf einen Fehler und versucht es nicht wieder, und der Client fällt von sich aus zurück. Kein eigener Fehlercode.
  • Keine Verbindung aus dem Prisma-Pool. Ein Pool gibt Verbindungen zurück und verteilt sie neu; ein LISTEN darauf gilt danach für eine fremde Anfrage oder für niemanden.
  • Bei versteckter Lasche wird der Strom geschlossen, nicht bloß ignoriert — sonst belegte jede Hintergrundlasche genau die Verbindung, die die Obergrenze schützen soll.

Probleme

  • Das Issue hätte einen Rückschritt gebaut. Es nannte Trigger auf Schrittergebnis und Lauf. laufZustand trägt aber auch die Zahl der Kommentare, und seit #032 gibt es Anhänge: der Strom sieht nur, was gemeldet wird, während das Polling den ganzen Stand verglich. Mit den zwei Triggern aus dem Issue wäre der Kommentar des Kollegen nie angekommen — und die Seite hätte ausgesehen wie immer. Das ist derselbe Fehlertyp wie in #032: eine Zusage, die niemand prüft. Jetzt melden vier Tabellen, laufZustand trägt anzahlAnhaenge, und beide Tests zählen namentlich auf, was dazugehört.
  • Zwei Fehler in reverse-proxy.md, beide von vorgestern. client_max_body_size 8m bei ANHANG_MAX_MB=10: ein 10-MB-Foto wäre an nginx mit 413 gescheitert, und die eigene Meldung („Erlaubt sind höchstens 10,0 MB“) wäre nie erschienen. Dazu ein Kommentar, der noch das alte Polling beschrieb. Gefunden beim Schreiben der Doku, nicht von einem Test — Dateien, die ein Dritter liest, prüft hier niemand.
  • ## 5e war in docs/architektur.md schon belegt. Statt alles umzunummerieren und Verweise zu riskieren, hängt der neue Text als ### unter 5d.
  • Zwei eigene Testfehler, keine Produktfehler: schritte zählte die „erledigt“-Knöpfe der ganzen Seite (34) statt die des ersten Abschnitts (5), und ein const nach einem ?.-Guard verlor in der Closure seine Verengung. Beide Male war die Meldung eindeutig.

Nächster Schritt

  • M21 (#034) Benachrichtigungen per Mail und Webhook — baut direkt auf den Ereignissen auf, die jetzt stehen. Danach M22 (#035) Selbstauskunft.
  • M15 (#028) Graph-Quelle und M16 (#029) SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
  • Weiter offen und nicht von hier aus machbar: #024 Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.

2026-10-05 · Sitzung 19 · 10:45–14:15

Issue: #034 (M21) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Vier Anlässe gehen hinaus, per Mail über SMTP und optional per Webhook mit HMAC-SHA256-Signatur. Je Person abschaltbar, und niemand bekommt Post über die eigene Tat.
  • Eine Warteschlange in der Datenbank, abgearbeitet von einem eigenen Zeitplan im selben Prozess. Fehlschläge nach 1, 5, 30 und 120 Minuten wiederholt, danach sichtbar aufgegeben.
  • Verwaltung → Zustellungen zeigt, was hinausging und was nicht, mit Grund.
  • 1302 Vitest-Tests (vorher 1266), davon 36 neue — gegen einen echten SMTP-Fänger (mailpit), nicht gegen eine abgefangene Funktion.
  • Im gebauten Stand gefahren: SMTP eingetragen, Testmail angekommen, ein überfälliger Lauf angelegt, und der Zeitplan hat die Meldung von selbst verschickt.

Entscheidungen

  • Eingereiht im Anfrage-Pfad, gesendet vom Zeitplan. Ein hängender Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Das Einreihen passiert nach der Transaktion und mit abgefangenem Fehler.
  • Betreff und Rumpf stehen fertig in der Zeile. Eine Meldung sagt, was damals war; würde der Text erst beim Senden gebaut, stünde in einer Mail von heute der Stand von jetzt.
  • Die Texte liegen in src/lib/meldungen.ts und nehmen nur Kopfdaten. Der Typ lässt keinen Schrittinhalt zu — das ist die Absicht, und es ist die einzige Stelle, die man dafür ändern müsste.
  • Die Sperre wurde aus dem Abgleich herausgezogen nach services/sperre.ts. Zwei Fassungen derselben Mechanik wären die schlechteste aller Lösungen.
  • Die Mandantengrenze gilt auch für Empfänger. Ohne diese Prüfung wäre die Benachrichtigung der eine Weg nach draußen, den sichtbareKundenIds nicht abdeckt.

Probleme

  • pnpm wollte eine Sicherheitsregel umgehen, und ich hätte es fast committet. pnpm add nodemailer trug von sich aus minimumReleaseAgeExclude: nodemailer@10.0.15 in pnpm-workspace.yaml ein — die Version war vom selben Tag. Das ist kein Formfehler, sondern genau die Warnung, vor der die Regel schützt. Gepinnt ist jetzt 10.0.10 vom 14. September, die Ausnahme ist weg, und die Konvention steht in CLAUDE.md. Aufgefallen beim Durchsehen des Diffs, nicht durch einen Test — eine Zeile in einer Datei, die man leicht übersieht.
  • Drei Tests waren stillschweigend übersprungen. it.runIf(mailpitDa) wird beim Einlesen der Datei ausgewertet; mein Flag stand in beforeAll und kam zu spät. Der erste Lauf meldete „3 skipped“, war grün — und hatte den echten SMTP-Dialog nie geprüft. Genau das Muster, das ldap in #019 schon einmal gekostet hat. mailpit steht jetzt im Tor vor dem Commit, und pruefe:doku erzwingt es; gegengeprobt.
  • Die Wartezeiten waren um eins verschoben. Nach dem ersten Fehlschlag wartete meine erste Fassung fünf Minuten statt einer. Der Test hat es sofort gezeigt — und die Umbenennung des Parameters auf versucheGesamt macht die Semantik jetzt lesbar.
  • Zwei Knöpfe „Speichern“ auf einer Seite, beim Durchklicken gefunden. Der neue heißt jetzt „Benachrichtigungen speichern“.
  • Drei eigene Testfehler, keine Produktfehler: die Verzeichnisquelle hat url, nicht host/port; Lauf mit Status ABGESCHLOSSEN braucht abgeschlossenAm (die Datenbank verlangt es); und ein fester Testzeitpunkt lag vor der echten Einreihung, sodass der Durchgang die Zeile gar nicht erst anfasste.

Nächster Schritt

  • M22 (#035) Mitarbeiter-Selbstauskunft — dort kommt auch die Profilseite, auf der jeder seine eigenen Benachrichtigungen abschalten kann.
  • M15 (#028) Graph-Quelle und M16 (#029) SCIM sind die beiden großen verbliebenen.
  • Weiter offen und nicht von hier aus machbar: #024 Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.

2026-10-06 · Sitzung 20 · 06:00–08:50

Issue: #035 (M22) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Die fünfte Rolle MITARBEITER mit genau einem Recht: selbstauskunft. Zugeordnet beim Anmelden über den UPN, festgehalten in Benutzer.mitarbeiterId.
  • /meine-geraete: meine Geräte, je Gerät die Arbeiten chronologisch, dazu meine Stammdaten aus dem Verzeichnis. Titel, Zeitraum, Status — nichts weiter.
  • Drei PRs von gestern sind auf main (#59, #60, #61); die beiden Folgezweige mussten nach dem ersten Squash rebased werden.
  • 1341 Vitest-Tests (vorher 1302), davon 25 neue. Im gebauten Stand mit einem echten MITARBEITER-Konto durchgeklickt.

Entscheidungen

  • selbstauskunft ist ein Ersatz für lesen, kein Zusatz — deshalb hat auch ein ADMIN es nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten wäre eine zweite Stelle, an der jemand die Einschränkung auf die eigene Person vergisst.
  • Was zurückkommt, entscheidet das Lesemodell und nicht die Seite. Eine Seite, die filtert, ist eine Seite, die es vergessen kann.
  • Kein zusammengesetzter Fremdschlüssel, obwohl die Aufgabe ihn verlangte: ein Benutzer trägt keine kundeId. Stattdessen ein CHECK, dass Rolle und Zuordnung zusammengehören, und ein eindeutiger Index, dass eine Person höchstens ein Konto hat.
  • Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen, nicht geraten. Zwei Kunden können dieselbe Person führen; ein findFirst entschiede nach Sortierung darüber, wessen Geräte jemand sieht.
  • Die Weiche greift nur mit konfigurierten Rollengruppen. Ein Update, das jeden aussperrt, dem die Gruppen fehlen, wäre ein kaputtes Update.
  • Nicht /kein-zugriff bei gescheiterter Anmeldung, wie das Issue vorsah: diese Seite verlangt eine Sitzung, die es dann nicht gibt — das wäre eine Schleife. Die Begründung steht auf der Anmeldeseite, mit zwei eigenen Codes.

Probleme

  • Eine Gegenprobe blieb grün, und das war der eigentliche Befund. Der Test „sieht keine Notizen“ prüft die Antwort, und die ist durch laufBauen sicher. Als ich im select versuchsweise ergebnisse: { notiz } ergänzte, blieb er deshalb grün — während der Kopfkommentar behauptet, das select hole es „gar nicht erst“. Eine Zusage ohne eigenen Test ist keine Zusage, auch wenn ein Nachbartest sie zufällig mitträgt. Jetzt liest ein Test die Datei selbst.
  • Ein Test von #007 fand eine echte Lücke. staerksteRolle benutzte LESER als Startwert und damit als Untergrenze; mit einer Rolle darunter lieferte sie mehr Rechte als übergeben. Drei Jahre Projektzeit hätte das niemand gemerkt, weil es keine Rolle unter LESER gab.
  • Zwei Bedienfehler beim Durchklicken, beide dieselbe Ursache: das Standardziel nach der Anmeldung ist /, und die Übersicht verlangt lesen. Ein Mitarbeiter sah als Erstes „Dafür fehlt dir die Berechtigung“ — und der Knopf dort führte zurück auf /, also im Kreis. Ohne Klickprobe wäre das bis zum ersten echten Nutzer unentdeckt geblieben: alle Tests waren grün.
  • Die Navigation hätte sechs tote Links angeboten. recht stand nur am Admin-Bereich, weil bisher jede Rolle lesen durfte.
  • Ein falscher Satz in docs/betrieb/authentik.md: „Ist der Benutzer in keiner der vier Gruppen, bekommt er LESER.“ Richtig war er bis zu dieser Sitzung.
  • Drei eigene Testfehler, keine Produktfehler: Tag-Codes müssen dem Alphabet ohne 0, 1, I und O folgen; die Kundenbindungstests gaben nur eine Kundengruppe mit und hingen damit an der neuen Weiche; und ein Einfüge-Skript meldete „ok“, ohne geschrieben zu haben — seitdem prüfe ich nach dem Einfügen mit grep.

Nächster Schritt

  • Phase 2 ist bis auf die beiden großen Verzeichnis-Themen fertig: M15 (#028) Microsoft-Graph-Quelle und M16 (#029) SCIM-Endpunkt.
  • Vor beiden wäre ein unabhängiger Review über die sechs Meilensteine dieser Phase angebracht — M17 bis M22 liegen ohne fremden Blick auf main.
  • Weiter offen und nicht von hier aus machbar: #024 Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host.

2026-10-06 · Sitzung 21 · 09:00–13:10

Issue: #028 (M15) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Eine Verzeichnisquelle hat eine Art: LDAP, GRAPH oder SCIM. Bestehende Zeilen sind LDAP — das war vor #028 die einzige.
  • Entra ID über Microsoft Graph: Client-Credentials-Flow mit Token-Zwischenspeicher, Seitenabruf über @odata.nextLink, Vorgesetzter über $expand.
  • Derselbe Abgleich für beide Arten. Die Weiche sitzt in src/server/verzeichnis/quellenleser.ts und ist die einzige Stelle, die die Art kennt.
  • 1373 Vitest-Tests (vorher 1342), davon 31 neue gegen einen HTTP-Doppelgänger mit aufgezeichneten Graph-Antworten.
  • Im gebauten Stand eine Graph-Quelle wirklich angelegt: Art gespeichert, Geheimnis verschlüsselt, nicht im Quelltext der Seite.

Entscheidungen

  • Ein Enum auf der Quelle, keine Tabelle je Art. Drei Arten rechtfertigen keine Vererbung; was eine Art braucht, hält ein CHECK fest — in beide Richtungen, sonst wäre eine Graph-Quelle mit basisDn möglich.
  • Die Art ist unveränderlich. An ihr hängt, was externeId bedeutet; nach einem Wechsel würde kein Mitarbeiter wiedererkannt. Steht so nicht im Issue und ist die wichtigste Zusage dieses Meilensteins.
  • {{ou}} bleibt bei Graph leer. Etwas hineinzudeuten wäre ein Wert, den kein PowerShell-Befehl brauchen kann — und er sähe richtig aus.
  • SCIM steht im Enum, wird aber abgewiesen. Ein Wert, der stillschweigend nichts tut, hätte hier die ganze Belegschaft deaktiviert.

Probleme

  • Der teuerste Fund: „deaktiviert“ als „übersprungen“ zu melden hätte Leute aktiv gelassen. „Übersprungen“ heißt im Abgleich „nicht zuordenbar“, und solche Einträge werden seit #016 absichtlich nicht abgeschaltet. Ein gesperrtes Entra-Konto wäre damit genau umgekehrt behandelt worden als ein gesperrtes AD-Konto. Jetzt filtert die Abfrage serverseitig, als Gegenstück zum LDAP-Standardfilter. Gefunden hat es der Test — aber nur, weil der Doppelgänger den Filter wirklich auswertet. Hätte er den Filter bloß empfangen und ignoriert, wäre der Test grün gewesen und der Fehler im Betrieb aufgefallen. Ein Doppelgänger, der nur antwortet, prüft die Anfrage nicht.
  • URLSearchParams kodiert $ zu %24 und die Klammern in manager($select=id). Graph nimmt das teils an und antwortet teils mit „Invalid expand clause“. Jetzt von Hand zusammengesetzt.
  • Ein Import-Zyklus drohte: die Weiche braucht zugangAus, und der Dienst braucht die Weiche. Beides aufgelöst durch ein eigenes Modul. In ESM läuft so ein Zyklus oft — aber nicht zuverlässig.
  • Zwei eigene Testfehler: die Token-Grenze liegt bei +3540 s und nicht „ungefähr eine Stunde“, und die Klickprobe zählte die Felder der Bearbeiten-Formulare mit.

Was offen bleibt, und das ist benannt

Gegen einen echten Entra-Mandanten ist nichts davon gelaufen. Die Form der Antworten im Doppelgänger stammt aus der Dokumentation, nicht aus einem Mitschnitt — stimmt sie nicht, stimmen Test und Wirklichkeit nicht. Die Prüfliste steht am Ende von docs/betrieb/entra-id.md, acht Punkte, darunter ein Mandant mit mehr als 999 Benutzern. Dieselbe Art offener Punkt wie #024.

Nächster Schritt

  • M16 (#029) SCIM-Endpunkt ist der letzte Meilenstein von Phase 2. Die Weiche dafür steht.
  • Vor #029 wäre ein unabhängiger Review angebracht: sieben Meilensteine dieser Phase liegen ohne fremden Blick auf main, und diese Sitzung hat wieder einen Fehler gezeigt, den die Suite nur deshalb gefunden hat, weil der Doppelgänger streng genug war.

2026-10-10 · Sitzung 22 · 17:40–21:45

Issue: #029 (M16) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • SCIM 2.0 als dritte Quellenart. Neun Endpunkte unter /api/scim/v2, jeder prüft sein Token selbst — die Hülle unter (app) liegt dort nicht darüber, und der Proxy lässt /api/scim absichtlich ohne Cookie durch.
  • Ein Token je Quelle, argon2-gehasht, einmal angezeigt. Zwei CHECKs halten das in der Datenbank: …_scimtoken_gehasht (LIKE '$argon2%') und …_scimtoken_mit_zeitpunkt.
  • Oberfläche: Art SCIM im Anlege-Formular, Token erzeugen und widerrufen, letzte Zustellung, Endpunktadresse an der Quelle. Verbindungstest, Zeitplan, Abgleich-Log und Attributzuordnung fallen dort weg — es gibt sie nicht, und ein Knopf, der nur eine Erklärung auswirft, ist kein Knopf.
  • 1432 Vitest-Tests (vorher 1373), davon 59 neue. Die Anfrageformen von authentik und Entra ID stehen als benannte Konstanten oben in tests/scim.test.ts.
  • Klickprobe am gebauten Stand, zwanzig Prüfungen, von „Art SCIM wählbar“ über eine echte Zustellung mit genau dem Token aus der Oberfläche bis „390 px ohne horizontales Scrollen“. Die Probe hat ihre Daten danach selbst entfernt — die Lehre aus #027.
  • Anleitung Kapitel 06 um den SCIM-Abschnitt erweitert (Einrichtung in authentik und Entra ID, Fehlerbilder), docs/betrieb/scim.md neu.

Entscheidungen

  • Umgesetzt ist nicht der Standard, sondern was die Anbieter schicken. Komplexe Filter, Sortierung, bulk, /Groups — nichts davon. ServiceProviderConfig meldet das als supported: false, und die Verneinungen sind der wichtigere Teil der Antwort: ein Anbieter, der bulk für unterstützt hält, schickt Anfragen, die niemand beantwortet.
  • Ein unverstandener Filter ergibt 400, nicht „alle Personen“. Die wichtigste Einzelentscheidung hier. Alles zu liefern wäre die gefährlichere Antwort: der Anbieter schlösse daraus, die gesuchte Person gäbe es schon, und legte sie nie an.
  • 404 und nicht 403 für eine Person einer fremden Quelle. Ob es sie gibt, ist für ein fremdes Token keine Auskunft. Ebenso dieselbe 401 für „kein Token“ und „falsches Token“.
  • DELETE deaktiviert. Der Anbieter bekommt 204 und hält die Person für entfernt — aus seiner Sicht richtig. In der Anleitung steht das ausdrücklich, sonst wirkt die inaktive Zeile wie ein Fehler.
  • SCIM-Quellen bleiben aus dem Zeitplan heraus, an zwei Stellen gehalten. Ein Abgleich, der dort nichts liest und ERFOLG meldet, hätte die ganze Belegschaft deaktiviert.

Probleme

  • Zwei von acht Gegenproben blieben grün — und das waren die wertvollen. Sechs schlugen sofort an. Die beiden stillen:
    • PATCH remove wirkte gar nicht. Kein Testloch, ein Fehler: personAendern hatte einen Schalter nurGesetzte, der bei PATCH jedes null als „nicht mitgeschickt“ las. Nimmt jemand beim Anbieter die Abteilung aus dem Profil, stand sie in Laufzettel weiter — sichtbar, gepflegt aussehend, falsch. Der Schalter war nie nötig: patchAnwenden setzt auf dem vorhandenen Stand auf und liefert immer einen vollständigen Zielzustand. Der Unterschied zwischen PUT und PATCH liegt vor der Funktion, nicht in ihr.
    • Entra ID schickt active als "True"/"False". Richtig umgesetzt, aber nur halb geprüft: beim Deaktivieren kommt mit einem reinen value === true zufällig das Richtige heraus. Nur das Aktivieren wäre kaputt gewesen — ein wieder freigeschaltetes Konto, das in Laufzettel für immer inaktiv bleibt. Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste.
  • manager wäre fast untergegangen. Es stand im Issue, und umgesetzt war zunächst nur department. Dazugekommen: drei Lesearten ({value}, {$ref}, nackte Zeichenkette), die Auflösung, und manager im Schemas-Endpunkt — das Letzte ist das Entscheidende, denn ein Anbieter schickt nur, was dort steht. Ohne den Eintrag bliebe der Vorgesetzte dauerhaft leer, ohne Fehlermeldung auf einer der beiden Seiten.
  • manager war ein Weg über die Quellengrenze. Eine Kennung aus einer fremden Quelle hätte über die Vorgesetzten-Anzeige einen fremden Namen in die Oberfläche gebracht. Die Auflösung sucht nur in der eigenen Quelle; die Gegenprobe ohne diese Einschränkung ist rot.
  • Ein Fehler aus #028 im Nachbarcode: in verbindungTestenAktion stand zweimal dieselbe Bedingung, der zweite Zweig war unerreichbar. Genau dieser Zweig war dort als Reviewbefund eingebaut worden — „gelesen, aber nichts zuordenbar“ sollte anders klingen als „der Filter findet niemanden“, weil die Ursachen den Administrator an verschiedene Stellen schicken. Wirkungslos seit dem Tag, an dem er geschrieben wurde. Das ist dasselbe Muster wie die stillen Gegenproben: Code, der aussieht, als prüfte er etwas.
  • Ein eigener Probenfehler: die Klickprobe suchte „Klick Probe“ in der Mitarbeiterliste. Ohne displayName baut Laufzettel „Nachname, Vorname“ — wie der Abgleich. Kein Produktfehler, aber ein Beleg dafür, dass ein roter Befund erst gelesen und dann bewertet gehört.
  • Ein Test aus #028 war überholt, nicht falsch: er verlangte, dass die Meldung der Weiche „#029“ nennt.

Was offen bleibt, und das ist benannt

Gegen echte Mandanten ist nichts davon gelaufen. Die Anfrageformen stammen aus der Dokumentation von authentik und Entra ID, nicht aus einem Mitschnitt — dieselbe Grenze wie bei #028, und sie steht im Kopfkommentar von tests/scim.test.ts. Die Prüfbefehle für den ersten echten Lauf stehen in docs/betrieb/scim.md.

Nächster Schritt

  • Phase 2 ist damit vollständig. Acht Meilensteine (M15–M22) liegen danach auf main.
  • Offen bleiben #024 (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host) und #027 (die Editor-Abläufe lassen ihre Vorlagen in der Dev-Datenbank stehen).
  • Ein unabhängiger Review ist jetzt überfällig. Acht Meilensteine dieser Phase liegen ohne fremden Blick auf main, und diese Sitzung hat wieder zwei Dinge gezeigt, die eine grüne Suite nicht sieht: einen Schalter, der eine Änderung verschluckte, und einen Zweig, der nie erreicht wurde. Beide Befunde kamen aus Gegenproben, nicht aus Tests.

2026-10-11 · Sitzung 23 · 21:50–01:30

Issues: #036 (Reviewbefunde Phase 2), #027 (E2E-Reste) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Der unabhängige Review ist gelaufen — acht Meilensteine (M15–M22) lagen ohne fremden Blick auf main, und das stand seit Sitzung 21 als „überfällig“ im Devlog. Ein Agent mit eigener Datenbank, der den Code nicht geschrieben hat, gegen die Akzeptanzkriterien und gegen CLAUDE.md.
  • Dreizehn Befunde, zwölf behoben, zwei als #037 und #038 benannt. Alle lagen am Rand: zwei Route Handler, ein Export-Pfad, Betriebsdokumentation, Kommentare. Die Kernregeln halten — fünf von fünf Gegenproben gegen Versionierung, Mandantengrenze, Abschlussregel und Selbstauskunft wurden rot.
  • #027 abgeschlossen: die 105 Altreste sind weg, geräumt wird jetzt zentral vor und nach dem Lauf, und ein struktureller Test bewacht es.
  • 1454 Vitest-Tests (vorher 1432), 113 E2E-Abläufe grün.

Entscheidungen

  • Eine Liste, die nur in einer Richtung geprüft wird, läuft dem Code hinterher. /api/scim kam mit #029 in die Proxy-Allowlist und stand in keinem Test; die Zeile ließ sich entfernen, ohne dass etwas rot wurde. OEFFENTLICH ist jetzt exportiert, und der Test vergleicht beide Richtungen: wer die Allowlist erweitert, muss es aufschreiben. Dasselbe Muster wie die Zahlen in CLAUDE.md, die dreimal der Wirklichkeit nachliefen.
  • Ein Rückspielskript rät nicht. In sicherung.md stand ${ANHAENGE_PFAD:-/opt/…} — ein Rückfallwert, der zu keiner Installation passte, in einem Skript mit rm -rf. Jetzt :?: fehlt die Variable, bricht es ab. Ein geratener Pfad ist beim Sichern eine leere Datei und beim Zurückspielen ein Schaden.
  • Die Zugweite eines Sortiertests wird gemessen, nicht gesetzt. Eine feste Pixelzahl ist eine Zusage über das Layout, die niemand pflegt — und sie war falsch, seit #030 und #031 jeden Abschnitt höher gemacht haben.
  • Protokoll-Waisen werden nicht erraten. Eine Zeile, deren Gegenstand fort ist, über den Namen im Json zu greifen wäre naheliegend und falsch: derselbe Name steht in echter Historie einer noch bestehenden Zeile. Dass eine Protokollzeile ihren Gegenstand überlebt, ist der Grund, warum entitaetId kein Fremdschlüssel ist.

Probleme

  • Die drei wertvollsten Befunde waren Gegenproben, die grün blieben. Das ist inzwischen das wiederkehrende Muster dieses Projekts: nicht der falsche Code fällt auf, sondern der Code, der aussieht, als prüfte er etwas.
    • Der Link in der Abgleich-Meldung war ein 404 (/verwaltung/verzeichnis statt /admin/verzeichnis) — die eine Meldung, die an alle Administratoren geht, im Moment eines Ausfalls. Der bestehende Test prüfte, dass der übergebene Link im Rumpf steht. Das ist richtig und sagt nichts darüber, ob der Pfad existiert.
    • Der Anhang-Handler hatte keinen einzigen Test. Die ganze Rechteprüfung ließ sich durch einen hartcodierten ADMIN ersetzen, Suite grün. Das ist die einzige Stelle, die rohe Dateibytes ausliefert. Bei SCIM war das Muster schon da — hier wurde es nicht angewandt.
    • /api/scim in der Allowlist, siehe oben.
  • Ein offener Ereignisstrom überlebte das Deaktivieren eines Kontos. Gefunden durch Lesen, nicht durch einen Test. Dabei fiel auf, warum: die Attrappe der Sitzung war {} — ohne benutzerId ließe sich eine Nachprüfung nicht einmal zeigen. Eine Attrappe, die nicht die Form der Wirklichkeit hat, prüft etwas anderes als die Wirklichkeit. Dieselbe Lehre wie beim Graph-Doppelgänger in #028, nur von der anderen Seite.
  • Die E2E-Suite war seit Monaten rot, vier Ursachen, keine ein Produktfehler: ein Test, der die Felder des Zustands aufzählt und anzahlAnhaenge nicht kannte (#033); ein Selektor, der seit #020 zweimal traf; eine feste Zugweite von 300 px bei 532 px Abstand (#030/#031); und Entwicklungsdaten, die vom Seed abwichen. Niemand hat es gemerkt, weil pnpm test:e2e in keinem Tor steht — das ist jetzt #038 und keine Fußnote.
  • Ein Befund des Reviews war falsch: der Zustands-Handler habe keinen Vitest-Test. Er hat acht direkte Aufrufe. Nachgeprüft, bevor etwas geändert wurde — ein Agentenbericht ist eine Behauptung, keine Feststellung.
  • Ein DELETE von 105 Zeilen wurde abgelehnt, und das war am Ende richtig: der im Issue vorgesehene Weg erledigte es von selbst, weil das Aufräumen über das Präfix beim ersten Lauf auch die Altlast mitnimmt. Eine Sicherung der Entwicklungsdatenbank lag vorher.

Nächster Schritt

  • Offen bleiben #024 (Proxmox-Einzeiler auf echtem PVE-Host), #037 (zwei Nachzügler) und #038 (E2E in ein Tor).
  • Danach ist v0.2.0 reif für einen Tag. Vorher gehört #038 entschieden: ein Release, dessen E2E-Suite nur gelegentlich läuft, ist ein Release mit ungeprüften Zusagen — und genau das hat diese Sitzung gezeigt.

2026-10-11 · Sitzung 24 · 02:00–06:10

Issues: #038 (E2E in ein Tor), #037 (zwei Nachzügler) Version: 0.2.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • #038 entschieden und festgeschrieben. E2E läuft vor jedem Merge nach main, nicht vor jedem Commit. Die Regel steht in CLAUDE.md mit gemessenen Zahlen, docs/architektur.md §5b trägt sie mit.
  • Die Liste der Zusagen, die nur in E2E hängen — neun Stück, alle brauchen einen echten Browser, keine lässt sich nach Vitest holen. Steht als Tabelle in CLAUDE.md.
  • Was sich holen ließ, ist geholt: tests/zugang.test.ts prüft jetzt strukturell, dass jede page.tsx und jeder route.ts sein Recht selbst prüft.
  • #037 beide Teile: anhaengeDesLaufs liegt in queries/ und engt selbst ein; /meine-geraete wird bei 390 px gemessen, mit einem echten MITARBEITER-Konto aus dem E2E-Vorlauf.
  • 1457 Vitest-Tests (vorher 1454), 115 E2E-Abläufe (vorher 113).

Entscheidungen

  • Neun Minuten vor jedem Commit ist ein Tor, das umgangen wird. Gemessen: Bau 14 s, Start 7 s, Abläufe 256 s — zu den vier Minuten des bestehenden Tores. Vor jedem Merge hätte in Phase 2 acht Läufe bedeutet und jeden der vier Befunde aus #027 am Tag seiner Entstehung gezeigt. Das ist die Rechnung, die die Regel trägt.
  • Die Antwort auf #038 ist nicht „verlagern“. Jeder der 16 Abläufe wurde gegen die Frage geprüft, ob es ein Vitest-Gegenstück gibt. Was dort hängt, braucht einen Browser: Layout bei 390 px, BarcodeDetector, Touch, zwei Kontexte, Zwischenablage, Print-CSS, gerendertes DOM, und die Hydrierung selbst.
  • Das MITARBEITER-Konto liegt im E2E-Vorlauf, nicht im Seed. Ein Konto mit bekanntem Passwort gehört nicht in einen Seed, der auch produktiv läuft. Die Person wird gewählt (erste aktive mit Gerät), nicht gesetzt — eine feste Kennung wäre eine Annahme über den Seed.

Probleme

  • Der eigentliche Fund steckte in #038 und war keine Testlücke, sondern eine Konvention ohne Prüfer. „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in CLAUDE.md; geprüft hat es bis hierher niemand außer einem Menschen, der nachsieht. Der Review von Phase 2 hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag gilt. Jetzt liest ein Test sie, und beide Gegenproben (eine Seite, ein Handler ohne Prüfung) werden rot.
  • Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Für das zweite Konto brauchte anmelden eine Variante, die nicht auf / wartet. Ich habe das Warten dabei für alle gelockert — und damit zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig gemacht, darunter einen in laeufe.spec.ts, der mit dem Thema nichts zu tun hat. Sichtbar nur im vollen Durchgang, nicht beim Einzellauf: einzeln waren beide grün. Behoben, indem anmelden wieder streng wartet und anmeldenMit das Ziel als Parameter nimmt; dazu beide auf load, denn ein waitForURL endet an der Adresse, nicht am geladenen Dokument. Dass genau dieser Fehler in derselben Sitzung passiert ist, in der die Regel „E2E vor jedem Merge“ entstand, ist die beste Begründung für sie: ohne vollen Durchgang hätte ich zwei rote Abläufe gemergt.

Nächster Schritt

  • Offen bleibt nur noch #024 (Proxmox-Einzeiler auf einem echten PVE-Host) — und das verlangt einen Host, den es hier nicht gibt.
  • v0.2.0 ist damit reif für einen Tag: Changelog-Abschnitt, Devlog-Phasenzusammenfassung, Tag, Release-Notiz. Die Bedingung aus Sitzung 23 („vorher gehört #038 entschieden“) ist erfüllt.

Phase 2 abgeschlossen: was aus dem Plan wurde

38 h 35 min, geschätzt waren 90 h für die zwölf Issues dieser Version. Acht davon waren Meilensteine (M15–M22), die übrigen entstanden während der Arbeit — und zwei der nützlichsten (#036, #038) stammen gar nicht aus einem Plan, sondern aus der Durchsicht.

Was dazugekommen ist

v0.1.0 v0.2.0
Quelltext unter src/ rund 30.000 Zeilen 40.781 Zeilen (ohne erzeugten Prisma-Client)
Datenmodell 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, 2 Migrationen 25 Tabellen, 13 Aufzählungen, 14 Migrationen
Datenbankregeln namentlich — 56 (CHECKs, partielle Indizes, Trigger, zusammengesetzte Fremdschlüssel)
Vitest 1131 Tests 1457 Tests in 61 Dateien
Ende-zu-Ende 101 Abläufe 115 Abläufe in 16 Dateien
Verzeichnisquellen LDAP LDAP, Microsoft Graph, SCIM
Dokumentation 9 Kapitel, 14 Issue-Dateien 9 Kapitel, 8 Betriebsseiten, 38 Issue-Dateien

Der Seed ist unverändert bei 7 Vorlagen mit 155 Schritten — nachgezählt, nicht übernommen.

Die acht Meilensteine

Zeit
M15 Quellenarten und Microsoft-Graph-Quelle (#028) 4 h 10
M16 SCIM-Endpunkt als Alternative zum Abgleich (#029) 4 h 05
M17 Wiederverwendbare Bausteine (#030) 2 h 25
M18 Abteilungsspezifische Zusatzabschnitte (#031) 1 h 35
M19 Anhänge und Fotos an Schritten (#032) 3 h 05
M20 Live-Aktualisierung per SSE statt Polling (#033) 1 h 40
M21 Benachrichtigungen per Mail und Webhook (#034) 3 h 30
M22 Mitarbeiter-Selbstauskunft (#035) 2 h 50

Was diese Phase gelehrt hat

Die teuersten Fehler waren dreimal derselbe: eine Zusage ohne Prüfer. Nicht falscher Code — Code, der aussieht, als prüfte er etwas.

  • Ein Kommentar sagte, ein select hole Notizen „gar nicht erst“, während ein anderer Codepfad den Test rettete (#035).
  • docs/betrieb/sicherung.md sagte „kein Upload-Verzeichnis“, nachdem die Anhänge dazugekommen waren — eine Sicherung nach der alten Anleitung hätte still Daten verloren (#032). Dasselbe Dokument hatte in #036 wieder einen Satz, der zu keiner Installation passte.
  • „Jede Seite prüft selbst“ steht seit #007 in CLAUDE.md und hielt bis #038 nur durch Nachsehen von Hand. Der Review hat alle 27 Seiten durchgesehen — ein Ergebnis, das für genau einen Tag gilt.

Die Gegenprobe ist das Werkzeug, das sie findet. Regel brechen, Test muss rot werden. In dieser Phase blieben fünf Gegenproben grün, und jede davon war ein Befund: PATCH remove wirkte gar nicht, Entra IDs "True" wäre beim Aktivieren kaputt gewesen, der Anhang-Handler hatte keinen Test, /api/scim stand in keiner Allowlist-Prüfung, und der Link in der Abgleich-Meldung war ein 404.

Ein Fehler, der nur in einer Richtung sichtbar ist, ist der teuerste. Entra ID schickt active als "True"/"False". Beim Deaktivieren kommt mit einem reinen value === true zufällig das Richtige heraus — nur das Aktivieren wäre kaputt gewesen: ein wieder freigeschaltetes Konto, das für immer inaktiv bleibt.

Eine Attrappe ohne die Form der Wirklichkeit prüft etwas anderes als die Wirklichkeit. Zweimal gelernt, von beiden Seiten: der Graph-Doppelgänger fand einen echten Fehler, weil er den Filter wirklich auswertete (#028); die Sitzungs-Attrappe {} verdeckte einen, weil sie keine benutzerId hatte (#036).

Ein gemeinsamer Helfer in einer Testsuite ist geteilter Zustand. Das Anmelde-Warten für einen neuen Fall aufzuweichen machte zwei unverwandte Abläufe unzuverlässig — sichtbar nur im vollen Durchgang (#037).

Wo die Zeit hinging

Die beiden Verzeichnis-Meilensteine (#028, #029) waren mit 8 h 15 zusammen die teuersten, und zwar nicht wegen der Protokolle: beide liefen gegen Doppelgänger, und in beiden Fällen entschied die Strenge der Attrappe, ob ein Fehler gefunden wurde. Die eigentliche Arbeit war, die Weiche an genau einer Stelle zu halten und beide Richtungen eines CHECKs aufzuschreiben — was eine Art braucht, und was sie nicht haben darf.

Was offen bleibt

#024 — der Proxmox-Einzeiler ist auf einem echten PVE-Host nie gelaufen. Das steht seit v0.1.0 so da und wandert mit dem Tag auf v0.3.0: es ist eine Gegenprüfung und kein fehlendes Stück. Das Skript ist shellcheck-geprüft und im --dry-run gefahren, der Installationsteil läuft vollständig in einem debian:13-Container. Was fehlt, ist pct create auf einem echten Host — und der verlangt einen Host, den diese Umgebung nicht hat. Die Prüfliste liegt bereit.

Zwei Grenzen gehören dazu genannt, beide in den Issues festgehalten: gegen einen echten Entra-Mandanten und gegen echte SCIM-Anbieter ist nichts gelaufen. Die Formen in den Tests stammen aus der Dokumentation, nicht aus Mitschnitten. Stimmt eine Form nicht, stimmen Test und Wirklichkeit nicht — die Prüflisten stehen in docs/betrieb/entra-id.md und docs/betrieb/scim.md.


2026-10-23 · Sitzung 25 · 11:00–15:10

Issue: #039 (M23) Version: 0.3.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Bedingte Abschnitte und Schritte, der erste Meilenstein von Phase 3. Eine Bedingung hängt an einer Variable des Laufs oder am Zustand eines anderen Schritts; die Auswertung läuft bei jedem Lesen und sitzt in src/lib/bedingungen.ts.
  • Der Seed nutzt es am echten Fall: „Mitarbeiter-Onboarding“ hat die Bedingung auf konto_typ, beide Konto-Abschnitte bleiben drin und schließen sich aus. Neun Schritte, die niemand mehr wegklickt.
  • Editor, Abarbeitung, Druck, Export, Import, Entwurf und Seed — sieben Wege, alle mit Tests.
  • 1496 Vitest-Tests (vorher 1457), davon 29 neue. Klickprobe am gebauten Stand: Bildschirm, Druck und 390 px zeigen dasselbe.

Entscheidungen

  • Laufend auswerten, nicht beim Start festschreiben. Für die Abteilungsabschnitte (#031) ist Festschreiben richtig: die Abteilung steht beim Start fest. Für Bedingungen nicht — die Antwort auf „ist Prüfen fehlgeschlagen?“ entsteht erst während der Arbeit. geltendeStruktur legt die Reihenfolge der zwei Filter fest, und ein struktureller Test prüft, dass alle drei Schichten sie rufen.
  • Nicht entscheidbar heißt: gilt. Ein Lauf ohne konto_typ zeigt beide Konto-Abschnitte. Das ist genau das Verhalten von vorher; eine erfundene Antwort wäre die Verschlechterung. Ein Abschnitt zu viel ist sichtbar und korrigierbar, ein fehlender fällt niemandem auf.
  • OFFEN ist eine Antwort, keine Lücke — der scharfe Gegensatz zur nicht gesetzten Variable. Wäre OFFEN unentscheidbar, wäre ein bedingter Abschnitt von Anfang an sichtbar, also das Gegenteil des Zwecks.
  • Eine Bedingung, kein Ausdrucksbaum. Kein und, kein oder, keine Verschachtelung. Wer zwei braucht, nimmt zwei Abschnitte. Ein Formular für beliebige Ausdrücke wäre eine kleine Abfragesprache, und ein Abschnitt, der aus unerklärlichen Gründen fehlt, ist schlimmer als einer zu viel.
  • Verwiesen wird über Titel-Pfade, nicht über Kennungen. Vier Wege schreiben eine Struktur neu und geben neue Kennungen: Import, Export, Seed, entwurfSpeichern. Eine Kennung überlebt keinen davon.

Probleme

  • Zwei stille Datenverluste, und der zweite war älter als dieser Meilenstein.

    • Der Import verwarf nurFuerAbteilungen: der Export schreibt es seit #031, das Schema nimmt es an, der Import setzte es nicht. Eine exportierte Vorlage verlor ihre Abteilungsabschnitte.
    • Die tiefe Kopie verwarf es ebenfalls — damit verlor jedes „Bearbeiten“ einer Vorlage alle Abteilungseinschränkungen. Beide Kopierstellen hatten den Code einzeln ausgeschrieben und vergaßen dieselben Felder.

    Die Ursache war ein von Hand getippter Zwischentyp. VersionMitInhalt nannte weniger Felder, als die Abfrage liefert; die Daten waren da, der Code konnte sie nicht sehen. Jetzt aus Prisma abgeleitet — ein neues Feld ist dort automatisch vorhanden. Und bewacht von einem Test, der Kopie und Original Feld für Feld vergleicht, nicht stichprobenweise.

  • Gefunden hat beides die Klickprobe am gebauten Stand, nicht die Suite: im Editor stand „Bedingung gesetzt“, und nach „Bearbeiten“ war sie weg. Genau dafür steht diese Probe in CLAUDE.md. Dreizehn Gegenproben liefen in dieser Sitzung, alle wurden rot — und trotzdem lag der teuerste Befund außerhalb von allen.

  • Zwei Schemas für dieselbe Form liefen fast auseinander: Austauschformat und Editor-Struktur brauchen die Pfad-Form, und TypeScript meldete die Abweichung erst, als die Typen aufeinandertrafen. Jetzt eine Stelle.

  • Ein Mangel an der neuen Komponente, beim Klicken aufgefallen: die Auswahlfelder standen in einem umhüllenden label, und ihr zugänglicher Name schluckte den Text der gewählten Option mit. Derselbe Fehler wie bei der Adresse im Verzeichnis-Formular (#016) — dort war es ein Reviewbefund.

  • Zwei eigene Testfehler: dreimal versucht, eine Bedingung an einer veröffentlichten Version zu setzen (die ist unveränderlich, dafür sorgen Trigger), und vorlageBearbeiten mit entwurfHolenOderErzeugen verwechselt. Beide Male hat die Datenbank es gesagt.

Nächster Schritt

  • M24 (#040) Vier-Augen-Freigabe. Der Abschluss wird dort ohnehin angefasst, und M25 braucht den Freigeber für das Blatt.

2026-10-24 · Sitzung 26 · 22:30–01:40

Issue: #040 (M24) Version: 0.3.0 (unveröffentlicht)

Erledigt

  • Vier-Augen-Freigabe. Neues Recht freigeben, Pflicht an der Version, Freigeben und Zurückweisen samt Begründung, Aufforderung an die Berechtigten, Häkchen im Editor, Anzeige an der Versionsliste.
  • 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), davon 22 neue in tests/freigabe.test.ts.
  • Klickprobe am gebauten Stand: elf Prüfungen, alle grün.

Entscheidungen

  • Das Recht freigeben hat nicht TECHNIKER. Sonst hängt die Vier-Augen-Regel daran, dass zufällig ein zweiter Techniker greifbar ist. Wer sie umgehen will, braucht ein Konto mit mehr Rechten — und das steht im Protokoll.
  • Das Recht allein genügt nicht. Wer an dem Lauf gearbeitet hat, gibt ihn nicht frei, auch nicht als Administrator. Die Prüfung sitzt in hatDaranGearbeitet, an einer Stelle, wie laufMussVeraenderbarSein; die wichtigste Hälfte (der Ersteller) hält zusätzlich ein CHECK.
  • Eine Zuweisung ist noch keine Arbeit. Wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf freigeben — wäre die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn.
  • Kein fünfter LaufStatus für „zurückgewiesen“: der Lauf geht auf IN_ARBEIT, die Begründung steht in einem Feld und im Protokoll. Ein neuer Enum-Wert hätte jeden Codepfad betroffen, der heute vier Fälle kennt.
  • Die Pflicht hängt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veröffentlichte Version ist unveränderlich, ein laufender Lauf behält also seine Regel.

Probleme

  • Die Aufforderung muss außerhalb der Transaktion entstehen. Innerhalb würde sie mit dem Fehler zurückgerollt — und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiß. Gelöst mit einem eigenen Fehlertyp FreigabeFehlt, den laufAbschliessen außen fängt; dafür musste die Transaktion in eine eigene Funktion. Ein Zeichenkettenvergleich auf die Meldung wäre eine Zusage über ihren Wortlaut gewesen.
  • Drei rote Punkte in der Klickprobe waren meine eigenen Testfehler, und einer ist lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action zeigt kurz den alten Stand, weil es den Router-Cache von Next trifft. Die Action revalidiert den Pfad; ein Benutzer sieht das Ergebnis ohne Neuladen. Nachgewiesen, bevor ich etwas geändert habe: in einem frischen Browser-Kontext stand alles richtig da, und die Datenbank trug Freigeber, Zeitpunkt und Notiz. Die beiden anderen: ein Selektor traf versteckten Protokolltext, und ein Suchmuster /freigeb/ traf nichts — in „Freigabe“ und „freigegeben“ kommt diese Zeichenfolge gar nicht vor. Dreimal gesucht, bis es auffiel.
  • Die Freigabepflicht wäre bei „Bearbeiten“ verloren gegangen, hätte #039 es mir nicht gerade gezeigt: dort verwarf die tiefe Kopie nurFuerAbteilungen und bedingung. Diesmal von Anfang an mitgenommen — und das ist der ganze Wert eines Befundes, der verstanden statt nur behoben wurde.

Nächster Schritt

  • M25 (#041) PDF-Übergabeprotokoll. Der Freigeber steht jetzt am Lauf und gehört auf das Blatt.