Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat. Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank. Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt. Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt, und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal. Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus #039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte. 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand. Closes #40 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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SQL
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-- HANDGESCHRIEBEN. Prisma erzeugt hier zusaetzlich Loeschbefehle fuer die
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-- zusammengesetzten Fremdschluessel (Mandantengrenze), die Trigramm-Indizes
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-- (Archivsuche), die partiellen eindeutigen Indizes und alle Trigger: es kennt
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-- sie nicht, weil sie sich im Schema nicht ausdruecken lassen. Diese
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-- Loeschbefehle sind bewusst gestrichen.
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-- tests/datenbankregeln.test.ts prueft, dass alle diese Objekte vorhanden sind –
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-- ein versehentlich stehengelassener Loeschbefehl faellt dort sofort auf.
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-- Vier-Augen-Freigabe (#040).
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/*
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* Ein neuer Meldeanlass. Ohne ihn wartet ein Lauf auf eine Freigabe, von der
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* niemand weiss — und das ist der Fall, der die ganze Regel wertlos macht:
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* sie haelt den Abschluss auf, und keiner merkt es.
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*/
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ALTER TYPE "Meldeanlass" ADD VALUE IF NOT EXISTS 'LAUF_FREIGABE_OFFEN' BEFORE 'ABGLEICH_FEHLGESCHLAGEN';
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ALTER TABLE "VorlagenVersion" ADD COLUMN "freigabePflicht" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false;
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ALTER TABLE "Lauf"
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ADD COLUMN "freigegebenVonId" TEXT,
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ADD COLUMN "freigegebenAm" TIMESTAMP(3),
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ADD COLUMN "freigabeNotiz" TEXT;
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ALTER TABLE "Lauf"
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ADD CONSTRAINT "Lauf_freigegebenVonId_fkey"
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FOREIGN KEY ("freigegebenVonId") REFERENCES "Benutzer"("id")
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ON DELETE RESTRICT ON UPDATE CASCADE;
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CREATE INDEX "Lauf_freigegebenVonId_idx" ON "Lauf"("freigegebenVonId");
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/*
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* Freigeber und Zeitpunkt gehoeren zusammen, in beide Richtungen — wie bei
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* `abgeschlossenAm`. Ohne den Zeitpunkt liesse sich nicht sagen, wann die
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* Freigabe erteilt wurde, und ein Zeitpunkt ohne Freigeber behauptete eine
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* Freigabe, die niemand gegeben hat.
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*/
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ALTER TABLE "Lauf"
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ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_mit_zeitpunkt"
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CHECK (("freigegebenVonId" IS NULL) = ("freigegebenAm" IS NULL));
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/*
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* **Der Kern der Vier-Augen-Regel, in der Datenbank.**
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*
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* Wer den Lauf angelegt hat, gibt ihn nicht frei. Das prueft auch der Dienst,
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* und zwar strenger: er sieht ausserdem nach, wer an den Schrittergebnissen
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* gearbeitet hat (`Schrittergebnis.aktualisiertVonId`). Dafuer braeuchte ein
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* CHECK eine Unterabfrage, und die gehoert nicht hinein.
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*
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* Diese Haelfte steht trotzdem hier, weil sie die wichtigere ist: der Ersteller
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* ist der naheliegende Fall, und die Regel muss auch dann gelten, wenn jemand an
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* der Service-Schicht vorbei schreibt (CLAUDE.md). Eine Freigabe, die in der
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* Datenbank steht, ist damit nachweislich nicht vom Ersteller.
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*/
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ALTER TABLE "Lauf"
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ADD CONSTRAINT "Lauf_freigabe_nicht_selbst"
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CHECK ("freigegebenVonId" IS NULL OR "freigegebenVonId" <> "erstelltVonId");
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/*
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* **Die Freigabe-Aufforderung geht je Lauf und Empfaenger genau einmal hinaus.**
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*
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* Derselbe Grund wie bei „ueberfaellig“ (#034): sie entsteht bei einem
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* gescheiterten Abschlussversuch, und ein Techniker versucht es mehrmals — ohne
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* diesen Index bekaeme jeder Freigabeberechtigte bei jedem Versuch eine Mail,
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* und jede davon waere fuer sich korrekt.
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*
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* Partiell, weil es nur fuer diesen einen Anlass gilt: nach einer Zurueckweisung
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* und erneuter Fertigstellung soll **nicht** wieder gemahnt werden — der
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* Zurueckweisende weiss ja, dass er wartet. Dafuer traegt die Zurueckweisung
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* ihre eigene Notiz an der Abarbeitung.
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*/
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CREATE UNIQUE INDEX "Zustellung_freigabe_einmal"
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ON "Zustellung"("laufId", "empfaenger")
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WHERE "anlass" = 'LAUF_FREIGABE_OFFEN';
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/*
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* Gegenprobe: die neuen Spalten sind ueberall leer, und keine bestehende Version
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* verlangt eine Freigabe. `ALTER TABLE ... ADD CONSTRAINT` prueft das von sich
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* aus — aber eine Migration, die ihre eigene Annahme nicht nachrechnet, ist
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* genau die Art Zusage, die dieses Projekt teuer bezahlt hat.
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*/
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DO $$
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DECLARE
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anzahl INTEGER;
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BEGIN
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SELECT count(*) INTO anzahl FROM "Lauf" WHERE "freigegebenVonId" IS NOT NULL;
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IF anzahl > 0 THEN
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RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Laeufe mit Freigabe vor der Migration.', anzahl;
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END IF;
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SELECT count(*) INTO anzahl FROM "VorlagenVersion" WHERE "freigabePflicht";
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||
IF anzahl > 0 THEN
|
||
RAISE EXCEPTION 'Unerwartet % Versionen mit Freigabepflicht vor der Migration.', anzahl;
|
||
END IF;
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||
END $$;
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