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Laufzettel/docs/devlog.md
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florian.wilde e3d80e5982
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(vorlagen): Editor, Liste und Versionsgeschichte (#24)
2026-09-25 08:23:22 +00:00

23 KiB
Raw Blame History

DEVLOG – Laufzettel

Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.

Zeitübersicht

Issue Titel Tatsächlich
#005 M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token 1 h 25 min
#006 M1 – Datenmodell 1 h 10 min
#007 M2 – Auth, Rollen, Benutzer 1 h 35 min
#008 M3 – Betriebsmodus und Kunden 1 h 20 min
#009 M4 – Vorlagen-Versionierung im Service 1 h 20 min
#010 M5 – Vorlagen-Editor 2 h 10 min
Summe 9 h
Meilenstein Tatsächlich Status
v0.1.0 9 h in Arbeit

2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30

Issue: #005 (M0) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im PATH nicht-interaktiver Shells), Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, kein pandoc
  • Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (v0.1.0–v0.5.0), 19 Issues (#1–#19), Nummern passen zu den Dateinamen unter docs/issues/
  • Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün: lint, typecheck, test, build
  • Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in tests/betriebsstand.test.ts festgeschrieben
  • Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet: docker compose up -d --build startet den Stack, migrate läuft und beendet sich, web wartet korrekt darauf, /api/gesundheit meldet ok — und 5432 ist vom Host nicht erreichbar, aus web schon
  • scripts/pruefe-doku.mjs gegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten, fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder

Entscheidungen

  • Deutsch im Code, auch für Bezeichner. Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in CLAUDE.md.
  • Kein Auth.js. v5 steht seit Jahren auf Beta (5.0.0-beta.32), authjs.dev führt das Projekt im Wartungsmodus („now part of Better Auth“), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5“, und @auth/prisma-adapter deklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessen openid-client + jose wie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später noch deutlicher.
  • prisma exakt auf 7.10.0 gepinnt. Der latest-Tag von prisma zeigt auf 8.0.0-rc.17, der von @prisma/client auf 7.10.0. Ein unbedachtes pnpm add prisma hätte einen Versions-Konflikt erzeugt.
  • eslint bleibt auf 9.x. Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab: eslint-config-next bringt eslint-plugin-react@7.37.5 mit, das eslint nur bis ^9.7 unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.
  • typescript bleibt auf ~6.0.3. typescript-eslint@8.70.1 erlaubt nur >=4.8.4 <6.1.0; TypeScript 7.0.2 ist zwar latest, aber noch nicht unterstützt.
  • @node-rs/argon2 statt argon2. Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht auf node:24-alpine also keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.
  • barcode-detector statt jsQR. jsqr ist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill bietet dieselbe API wie das native BarcodeDetector, also ein Codepfad statt zwei.
  • Seed läuft nicht automatisch. Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
  • shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset. Der Vertrag von shadcn (--background, --primary, --border, …) wird in globals.css aus den Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px).
  • PDF der Anleitung über Playwright. pandoc und wkhtmltopdf fehlen und sind ohne root nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.

Probleme

  • Projektverzeichnis gehörte root. ~/Projekte/Laufzettel war root-eigen, die Sitzung läuft als florianwilde, und sudo verlangt hier ein Passwort. Bis Florian den chown gemacht hat, wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte das Verzeichnis nicht und lief parallel.
  • pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt. onlyBuiltDependencies wird noch von pnpm config list angezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam ist allowBuilds als Zuordnung in pnpm-workspace.yaml. Das pnpm-Feld in package.json liest pnpm 12 gar nicht mehr. Gefunden über pnpm approve-builds --all, das die richtige Form selbst schreibt.
  • Context7-MCP ist nicht autorisiert, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
  • pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab. vite@8.3.1 (8,7 h alt) und lucide-react@1.48.0 (15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft.
  • shadcn init lässt sich nicht skripten. Es fragt auch mit --yes nach einem Preset und bleibt hinter einer Pipe stumm hängen. shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/null geht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad "cn": ["./src/lib/utils"] in tsconfig.json und das Paket radix-ui, beides schreibt init nicht.
  • Port 3000 ist von ProxLedger belegt. Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
  • Kein Gitea-Actions-Runner registriert (0 Runner). .gitea/workflows/ci.yml wird trotzdem angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.

Offen

  • Der pct create-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein PVE-Host erreichbar ist. Geplant: shellcheck plus --dry-run, und deploy/install.sh vollständig in einem debian:13-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste.
  • Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.

Nächster Schritt

  • #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung, tagCode-Generator, Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.

2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15

Issue: #006 (M1) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
  • src/lib/tagcode.ts und src/lib/geheimnisse.ts samt Tests, parallel von einem Sub-Agenten gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)
  • Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
  • Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte behoben werden"-Punkte abgearbeitet
  • 106 Tests grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln

Entscheidungen

  • Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen, psql, Skripte und ab Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei.
  • Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen. Lauf verweist mit ("geraetId", "kundeId") auf Geraet("id", "kundeId"), analog für Person und Abteilung. docs/architektur.md nennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein an kundeErmitteln() hängen. MATCH SIMPLE lässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu.
  • Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt. Ein DELETE auf einen Lauf hätte Schrittergebnisse und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren können. Beides jetzt Restrict.
  • TagCodeVergabe als Vergabebuch. Die Eindeutigkeit allein aus Geraet.tagCode zu ziehen reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.
  • Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet. Das wörtliche Alphabet enthält ein L, die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus {1, I, L} sind 1 und I weg, dadurch ist L eindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt einen grünen Test darüber zu setzen.
  • Ein Systemlauf muss darstellbar sein. Lauf.erstelltVonId ist optional, wie schon Schrittergebnis.aktualisiertVonId. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4) haben keinen Menschen dahinter.

Probleme

  • prisma migrate reset --force zeigte den Bestätigungsdialog trotzdem und ließ einen Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächste migrate dev lief daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher: DROP SCHEMA public CASCADE per psql, dann migrate dev --create-only < /dev/null.
  • Port 5433 ist von ProxLedger belegt. Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434, umstellbar über DEV_DB_PORT.
  • Eine Regex-Ersetzung hat quelle.length auch aus der Längenprüfung gerissen und den Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.

Nächster Schritt

  • #007 Auth, Rollen, Benutzer: openid-client mit Discovery, jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, RECHTE-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.

2026-09-25 · Sitzung 3 · 01:55–03:35

Issue: #007 (M2) Version: 0.1.0

Erledigt

  • OIDC mit openid-client 6.8.8: Discovery, PKCE, state, nonce; API vorher gegen die Typdefinitionen im Paket geprüft statt aus dem Gedächtnis geschrieben
  • jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, Rechtetabelle, JIT-Provisionierung
  • Anmeldeseite, geschützter Bereich, Benutzerverwaltung, rollenabhängige Navigation
  • Sub-Agent hat rollen.ts und sitzung.ts samt 85 Tests parallel gebaut (rund 6 min)
  • Unabhängiger Review-Agent: ein Blocker, acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 274 Tests grün (vorher 106)

Entscheidungen

  • Rücksprungziel wird aufgelöst, nicht mit Präfixen verglichen. Die Präfix-Prüfung war eine offene Weiterleitung: /<TAB>/fremd.example besteht startsWith("/"), ist kein // und kein /\ — Browser entfernen den Tabulator aber beim Verarbeiten der URL, übrig bleibt //fremd.example. Das Auflösen gegen eine Wegwerf-Basis macht genau das, was der Browser tut, und der Vergleich der Herkunft erschlägt alle Formen auf einmal.
  • Alle Umleitungen über APP_URL. nextUrl.origin lieferte im Test localhost statt 127.0.0.1; hinter einem Reverse Proxy wäre es der interne Host. Neues Modul src/lib/adressen.ts, die Herkunft der Anfrage ist nur noch Notnagel.
  • Ohne OIDC_GROUP_* bleibt die Rolle, wie sie ist. Sonst wäre jede OIDC-Anmeldung eine stille Herabstufung auf LESER — bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg.
  • Verknüpfung über die Adresse nur bei email_verified. Sonst wäre ein Anbieter mit frei wählbaren Adressen der Weg, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen.
  • Der letzte aktive Administrator ist geschützt, gegen Herabstufung wie gegen Abschalten.
  • Kein overflow-x: hidden auf body. Es sieht aus wie eine Lösung, verdeckt aber nur: zu breiter Inhalt wird abgeschnitten statt erreichbar, und die Prüfung im Screenshot-Skript kann ihn nicht mehr finden. Layouts müssen bei 390 px von sich aus passen.
  • ROLLEN_TEXT liegt in src/lib, nicht in der Server-Schicht: eine Client-Komponente hätte sonst die komplette Rechtetabelle ins Browser-Bündel gezogen.

Probleme

  • Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden und hätte sofort geworfen statt Zeit zu kosten. Die Zusage wäre damit schlicht falsch gewesen. Jetzt ein echter, lazy erzeugter argon2-Hash; nachgemessen rund 1 ms Unterschied über je 60 Anfragen.
  • Beim Verschieben der Übersicht nach (app)/ blieb <Huelle> in der Seite stehen. Die Hülle wurde doppelt gerendert — zwei Kopfzeilen, das innere Menü ohne Benutzer. Es war im Screenshot zu sehen und ist mir trotzdem entgangen; gefunden hat es der Review-Agent. Ein Bild anzusehen ersetzt nicht, gezielt nach dem zu suchen, was sich gerade geändert hat.
  • Prisma-Modelltypen kommen aus @/generated/prisma/client, nicht aus .../models — dort liegen nur die Hilfstypen der Abfragen. Steht jetzt in CLAUDE.md.
  • networkidle als Wartebedingung in Playwright läuft bei einer Anwendung mit offenen Verbindungen in den Timeout. load plus geladene Schriften ist deterministisch.

Nächster Schritt

  • #008 Betriebsmodus und Kunden: betriebsmodus(), kundeErmitteln(), Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung, Admin-Einstellungen.

2026-09-25 · Sitzung 4 · 05:35–07:00

Issue: #008 (M3) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/server/mandant.ts als die eine Stelle für die Mandantenregel
  • Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung (Sub-Agent, 25 Tests), Admin-Einstellungen
  • Wechsel per Playwright durch die Oberfläche gefahren, nicht nur im Service: Navigation wechselt sofort, /kunden wird erreichbar
  • Unabhängiger Review: drei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 336 Tests grün (vorher 274)

Entscheidungen

  • Die Sichtbarkeit gehört in kundeErmitteln, nicht in eine zweite Funktion daneben. Sonst müsste jeder künftige Service daran denken — und #009 ff. übernehmen diese Signatur.
  • Lesemodelle filtern selbst. Sie verlangen den Benutzer, statt sich auf den Aufrufer zu verlassen. undefined heißt „keine Einschränkung“, [] heißt „sieht nichts“; die Umsetzung steht an einer Stelle, und beide Fälle haben einen Test.
  • pg_advisory_xact_lock statt Serializable. Der Wechsel ist selten und kurz; ein Schloss auf Transaktionsebene ist verständlicher als eine Isolationsstufe, die man beim Lesen übersieht, und wird auch bei einem Abbruch freigegeben.
  • Die Prüfung läuft zweimal — einmal für den Dialog, einmal innerhalb der Transaktion. Beide Male derselbe Code, damit es keine nachgebaute zweite Wahrheit gibt.
  • ASCII-Faltung gilt für Bezeichner, nicht für Fließtext. Steht jetzt ausdrücklich in CLAUDE.md; Protokoll-Aktionen sind entsprechend nachgezogen.

Probleme

  • Ich habe in einem Kommentar etwas behauptet, das nicht stimmte („Alles in einer Transaktion"), während der Protokolleintrag dahinter stand. Ein Kommentar, der eine Zusage macht, gehört genauso geprüft wie der Code darunter.
  • sichtbareKundenIds hatte keinen einzigen Aufrufer. Eine Funktion zu schreiben, die eine Regel durchsetzt, und sie dann nirgends zu rufen, sieht im Review aus wie Absicht und ist es nicht. Der Volltextlauf über src hätte das in zehn Sekunden gezeigt.
  • Der Wettlauf war reproduzierbar, nicht theoretisch: zwei gleichzeitige Wechsel liefen beide durch.

Nächster Schritt

  • #009 Vorlagen-Versionierung: Veröffentlichen, tiefe Kopie als Entwurf, höchstens ein Entwurf, Unveränderlichkeit, JSON-Export und -Import.

2026-09-25 · Sitzung 5 · 07:00–08:20

Issue: #009 (M4) Version: 0.1.0

Erledigt

  • src/server/services/vorlagen.ts: Anlegen, Kopfdaten bearbeiten, Entwurf holen (tiefe Kopie), Speichern, Veröffentlichen, Verwerfen, Duplizieren, Archivieren
  • src/server/services/vorlagen-austausch.ts mit docs/vorlagen-format.md: ein Zod-Schema für Editor, Export und Import — eine Vorlage zieht als Datei zwischen zwei Installationen um
  • src/lib/validierung.ts als einzige Quelle für Zod samt deutscher Meldungen, mit ESLint-Regel
  • Migration vorlagen_unveraenderlich: vier Trigger, die die Unveränderlichkeit in der Datenbank durchsetzen — nicht nur im Service
  • Unabhängiger Review: drei Blocker (alle an der Mandantengrenze), acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 428 Tests grün (vorher 336), davon neu: Mandantensicht, Datenbankregeln, Gleichzeitigkeit, Austausch mit unsauberen Daten

Entscheidungen

  • Die Regel steht zweimal: im Service und in der Datenbank. Der Service gibt die verständliche Meldung, die Datenbank die Garantie. Alles, was nicht durch den Service geht — Migrationen, psql, der Seed, ab Phase 4 die Connectoren —, läuft sonst an der einen Regel vorbei, die das Archiv überhaupt erst etwas wert macht. Die doppelte Haltung kostet einen Trigger und spart die Annahme, dass jeder künftige Schreibweg daran denkt.
  • Ein Entwurf je Vorlage kommt vom partiellen Index, nicht von einer Prüfung davor. Zwei gleichzeitige Klicks auf „Bearbeiten“ laufen damit unvermeidlich in P2002 — und genau dort wiederholt der Service und gibt beiden denselben Entwurf zurück, statt einen Fehler zu zeigen, den niemand versteht.
  • Optimistisches Sperren über geaendertAm, nicht über eine Zählerspalte. Der Zeitstempel ist ohnehin da, und updateMany mit Bedingung erledigt den Vergleich in derselben Anweisung.
  • Unbekannte konfig-Schlüssel überleben, unbekannte Werte bekannter Schlüssel nicht. Ein neues Feld aus einer späteren Fassung darf einen Umzug nicht verhindern; eine unbekannte shell aber entscheidet darüber, wie ein Wert maskiert wird — sie stillschweigend zu verwerfen hieße, einen bash-Befehl nach PowerShell-Regeln zu maskieren, und das kann auf einem Server Daten kosten. Also laut abweisen, mit Pfad und erlaubten Werten.
  • Der Export ist nachsichtig, der Import streng. Herausgeben muss man auch, was nicht ins Schema passt, sonst verliert die Datei Inhalt. Annehmen darf man es nicht.
  • tests/datenbankregeln.test.ts als Wächter. Prisma erzeugt für jede künftige Migration Löschbefehle gegen die handgeschriebenen Objekte. Der Test zählt sie namentlich auf, damit ein übersehener DROP die Suite rot macht statt still die Mandantengrenze zu entfernen.

Probleme

  • Die drei Blocker lagen alle an derselben Stelle: den Lesemodellen. Der Suchfilter brachte einen zweiten OR-Schlüssel mit und überschrieb die Kundenbedingung — ein Buchstabe im Suchfeld genügte, um einem gebundenen Techniker alle Vorlagen aller Kunden zu zeigen. Historie und Aufbau einer Version filterten gar nicht. Zu queries/vorlagen.ts gab es keinen Test; die Sicht in #008 abzusichern und in #009 nur den Service zu testen war der Fehler.
  • Prisma.validator-Objekte mit zwei gleichen Schlüsseln sind kein Typfehler. Ein zusammengebautes where mit OR aus zwei Quellen fällt weder ESLint noch tsc auf. Deshalb liegt die Mandantenbedingung jetzt in AND, wo ein zweiter Filter sie nicht erreichen kann.
  • Prisma wollte sieben handgeschriebene Objekte löschen. Die Migration musste von Hand geschrieben werden; zusätzlich fehlten @default(now()) bei den @updatedAt-Feldern, weshalb Prisma bei jedem Lauf DROP DEFAULT vorschlug.
  • Zwei gleichzeitige Testläufe gegen laufzettel_test ergaben 62 falsche Fehlschläge. Der Review-Agent und ich haben uns die Daten weggetruncated; im Auftrag an den Agenten hatte ich die eigene Datenbank nicht verlangt.

Nächster Schritt

  • #010 Vorlagen-Editor: Liste mit Suche und Filtern, Abschnitte und Schritte per Drag & Drop, Vorschau, Veröffentlichen, Versionshistorie, Warnung bei unbekannten Platzhaltern.

2026-09-25 · Sitzung 6 · 08:20–10:30

Issue: #010 (M5) Version: 0.1.0

Erledigt

  • Vorlagenliste mit Suche und Filtern, Vorlagenseite mit Versionsgeschichte, Kopfdaten, Duplizieren, Archivieren, JSON-Ex- und -Import
  • Vorlagen-Editor (Sub-Agent): Abschnitte, Schritte, Variablen — anlegen, bearbeiten, löschen, sortieren mit Finger, Maus, Tastatur und Knöpfen; typabhängige Felder, Markdown-Hilfetexte, Platzhalter-Warnung, Vorschau mit Beispielwerten
  • src/lib/platzhalter.ts als einzige Quelle der eingebauten Platzhalter — #012 baut darauf auf
  • Erste Playwright-Tests: der Editor wird durch die Oberfläche gefahren, einschließlich Sortieren mit dem Finger bei 390 px
  • Unabhängiger Review: zwei Blocker, sechs weitere Befunde, alle abgearbeitet
  • 496 Tests grün (vorher 428), dazu 5 E2E-Tests

Entscheidungen

  • Oberflächen werden gegen den gebauten Stand abgenommen, nie gegen pnpm dev. Der Entwicklungsmodus hydriert in dieser Umgebung nicht; ein Screenshot sieht deshalb richtig aus, während kein Knopf etwas tut. Das ändert die Arbeitsweise für alle folgenden Meilensteine und steht in CLAUDE.md und docs/architektur.md.
  • Was nur mit angehängtem React gelingt, gehört in einen Playwright-Test. Nicht erst in #018: ohne ihn wäre „Sortieren funktioniert am Handy“ eine Behauptung geblieben.
  • Die Nummer eines Abschnitts kommt aus der Position und wird nie gespeichert. Die Formatdokumentation sagte bisher das Gegenteil; beim ersten Umsortieren wäre eine gespeicherte Nummer falsch gewesen. Entfernt wird eine vorangestellte Nummer nur beim Trenner · und nur, wenn dahinter keine Ziffer steht — „24 · 7 Bereitschaft“ bleibt.
  • Ein Knopf, der auf eine fehlende Seite zeigt, wird nicht verlinkt. Galt für die Navigation schon, jetzt auch für „Scannen“.
  • format:pruefen ist ein Tor. Sonst formatiert lint-staged beim Commit nach, und im Commit stehen Änderungen, die niemand gesehen hat.

Probleme

  • Mein eigener Prüfaufbau hat mich getäuscht. Ich habe Seiten im Browser angesehen, für gut befunden und weitergemacht — in einem Entwicklungsmodus, in dem nichts anklickbar war. Aufgefallen ist es erst, als ich zum ersten Mal wirklich geklickt habe. Zwei Stunden Suche nach der Ursache, am Ende lag es am Werkzeug und nicht am Code; die Erkenntnis war die Zeit wert.
  • Ein Kommentar hat wieder eine Zusage gemacht, die kein Test hielt („ein Test hält das fest“, über der CSP). Dritter Meilenstein in Folge, in dem der Review genau diese Sorte Fehler findet. Ein Kommentar, der eine Garantie behauptet, braucht den Test daneben — oder den Satz nicht.
  • Der Sub-Agent hat im Browser Dinge geprüft, die dort gar nicht prüfbar waren. Mein Auftrag hat ihn dorthin geschickt; die Lücke war meine.
  • Der Editor war bei einer einzigen Vorlage 16 986 px hoch. Ich habe es im Screenshot gesehen, nicht der Review.

Nächster Schritt

  • #011 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte: Listen mit Suche, Mitarbeiterseite mit Historie, Abteilungen mit Ziel-OU und Standardgruppen, Geräte mit CSV-Import.