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Laufzettel/docs/issues/041-pdf-uebergabeprotokoll.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 f3950847f3
Prüfung / pruefung (push) Waiting to run
Prüfung / e2e (push) Blocked by required conditions
feat(laeufe): Uebergabeprotokoll als PDF (#041)
Neben "Drucken" steht am Lauf "Als PDF", im Archiv an jedem Treffer "Protokoll
als PDF" — dasselbe Blatt als fertige Datei, zum Verschicken oder Abheften.
Unten darauf jetzt zwei Unterschriftsfelder mit Zeile fuer Ort, Datum und Namen;
wo eine Vier-Augen-Freigabe erteilt wurde, steht sie mit im Kopf.

Erzeugt wird es, indem der Server seine eigene Druckansicht ueber 127.0.0.1
laedt und druckt — mit dem Sitzungscookie des Anfragenden. Damit gibt es genau
eine Vorlage fuer Papier und Datei, und fuer das PDF gilt dieselbe Rechte- und
Mandantenpruefung wie fuer die Seite. Ein zweites Layout waere billiger und
wuerde frueher oder spaeter abweichen, ohne dass es jemandem auffaellt.

Ein eigener Browser-Kontext je PDF, kein geteilter: er traegt die fremde
Sitzung, und ein geteilter gaebe sie an das naechste PDF weiter. Gespeichert
wird nichts — ein abgelegtes PDF waere eine zweite Wahrheit neben dem Lauf.
Ein erzeugtes Passwort steht auch hier nie darauf, geprueft am extrahierten
Text des fertigen PDF und nicht an den Bytes: der Inhalt ist komprimiert, dort
nichts zu finden bewiese nichts.

Chromium bleibt optional, und die gemessene Zahl ist der Grund: das
Laufzeitbild waechst von 370 MB auf 1,52 GB, Alpines chromium kostet allein
1,13 GB. Er kommt nur mit `--build-arg MIT_PDF=1` beziehungsweise
`deploy/install.sh --mit-pdf` mit. Fehlt er, erscheint der Knopf gar nicht
erst — ein Knopf, der zuverlaessig in eine Fehlermeldung fuehrt, ist schlimmer
als keiner. Ein direkter Aufruf bekommt 503 mit einer Meldung, die sagt, was
fehlt und wo es steht; ein leeres PDF gibt es in keinem Fall.

Meine Schaetzung lag um das Dreieinhalbfache daneben: "+328 MB" war das
.apk-Paket, nicht das Bild, und stand schon im Dockerfile-Kommentar, bevor ich
gebaut hatte. Jetzt steht die gemessene Zahl an drei Stellen.

1545 Vitest-Tests (vorher 1526): 15 in tests/pdf.test.ts, die den Handler echt
fahren, 3 in tests/pdf-grenze.test.ts fuer die Obergrenze mit gestelltem
Browser, einer in tests/archiv.test.ts. Dazu drei E2E-Ablaeufe; volle Suite
gruen mit 118 bestanden. Ein Blatt wurde wirklich erzeugt und angesehen.

Sechs Gegenproben, alle angeschlagen — darunter ein echtes Passwort auf dem
Blatt und die Freigabe des Zaehlers aus dem finally genommen, der Fall, in dem
ein Fehlschlag die PDF-Erzeugung bis zum Neustart leise stilllegt.

Closes #41

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-25 11:14:25 +01:00

5.3 KiB
Raw Blame History

#041 M25 – PDF-Übergabeprotokoll mit Unterschrift

Status: erledigt Im Tracker: – Meilenstein: v0.3.0 Labels: phase-3, backend, frontend Geschätzt: 8 h Tatsächlich: 4 h 10 min

Ziel

Wer ein Notebook übergibt, braucht ein Blatt, das der Empfänger unterschreibt — und das danach auffindbar ist. Heute gibt es die Druckansicht eines Laufs (/drucken/lauf/[id], #015): sie ist hell, vollständig und als Vorstufe genau dafür gebaut. Was fehlt, ist die Datei.

Ein Browser-Ausdruck genügt nicht: er hängt am Drucker-Dialog des Betrachters, trägt dessen Kopfzeilen und lässt sich nicht an ein Ticket anhängen.

Zu entscheiden

  • Wie entsteht das PDF? Empfehlung: Chromium aus @playwright/test, wie scripts/anleitung-pdf.ts es für die Anleitung tut. Keine neue Abhängigkeit, keine zweite Auslegung des Layouts — gedruckt wird dieselbe Seite, die die Druckansicht zeigt. Grenze, die genannt gehört: damit braucht der Server einen Chromium. Im Compose-Stand ist das eine Ergänzung am Image, nativ ein Paket. Die Alternative (pdf-lib oder ein Dienst) wäre ein zweites Layout, das auseinanderläuft — der Preis ist höher.
  • Unterschrift auf Papier oder auf dem Gerät? Empfehlung: beides, in dieser Reihenfolge. Zuerst ein Unterschriftsfeld im PDF (eine Linie, Name, Datum) — das löst den Fall heute und kostet fast nichts. Eine Unterschrift mit dem Finger auf dem Handy ist ein eigener Schritt-Typ und gehört zu #042; sie landet dann als Bild im PDF. Eine digitale Signatur im kryptografischen Sinn ist ausdrücklich nicht gemeint und wäre eine eigene Phase.
  • Wird das PDF gespeichert oder bei jedem Abruf erzeugt? Empfehlung: bei jedem Abruf erzeugt, nicht gespeichert. Ein gespeichertes PDF ist eine zweite Wahrheit neben dem Lauf; wird eine Notiz später berichtigt, stimmt es nicht mehr. Für den Fall „wir brauchen das Blatt von damals“ gibt es das Archiv, das den Lauf unveränderlich hält. {{generiertes_passwort}} erscheint auch hier nicht — die Druckansicht zeigt [Passwort – nicht gespeichert], und das PDF übernimmt das.

Aufgaben

  • GET /api/laeufe/[id]/protokoll.pdf — Route Handler, prüft sein Recht selbst (tests/zugang.test.ts erzwingt das seit #038)
  • Erzeugung über Chromium, gegen die eigene Druckansicht; eine Seitenvorlage mit Kopf (Kunde, Lauf, Vorlage, Version), Inhalt und Fuß (Bearbeiter, Freigeber aus #040, Unterschriftsfeld)
  • Ein Chromium-Vorrat im Prozess: ihn je Anfrage zu starten kostet Sekunden. Eine Instanz, die nach Leerlauf schließt — und eine Obergrenze gleichzeitiger Erzeugungen, wie SSE_MAX_STROEME in #033
  • Knopf „Protokoll als PDF“ an Lauf und Archiv
  • Dockerfile und deploy/install.sh um Chromium ergänzen, mit gemessener Bildgröße im Changelog — eine Ergänzung am Image, die niemand bemerkt, ist eine böse Überraschung beim nächsten Rollout
  • docs/betrieb/ sagt, was die Erzeugung braucht und was passiert, wenn Chromium fehlt: eine Meldung, kein stilles leeres PDF
  • Anleitung Kapitel 02 und 10 (Archiv)

Wie entschieden wurde

Chromium gegen die eigene Druckansicht, wie empfohlen — aber über playwright-core als echte Abhängigkeit, nicht über @playwright/test: das ist ein Entwicklungspaket und hat im Laufzeitbild nichts verloren. Gedruckt wird /drucken/lauf/[id] über 127.0.0.1, mit dem Sitzungscookie des Anfragenden; damit gilt für das PDF dieselbe Rechte- und Mandantenprüfung wie für die Seite, und es gibt genau eine Vorlage für Papier und Datei.

Chromium ist optional und nicht im Standardbild. Die gemessene Zahl war das Argument: das Laufzeitbild wächst von 370 MB auf 1,52 GB, Alpines chromium kostet allein 1,13 GB. Das Bild baut mit --build-arg MIT_PDF=1, nativ installiert deploy/install.sh --mit-pdf. Ohne Chromium erscheint der Knopf gar nicht erst, und der Endpunkt antwortet 503 mit einer Meldung, die auf docs/betrieb/pdf.md verweist — kein stilles leeres PDF.

Die Schätzung war damals auf „+328 MB“ hochgerechnet. Das war das .apk-Paket, nicht das Bild; gemessen ist es das Dreieinhalbfache. Deshalb steht die Zahl jetzt an drei Stellen gemessen da.

Nicht gespeichert, bei jedem Abruf erzeugt — wie empfohlen. Das Unterschriftsfeld ist eine Linie auf Papier; die Unterschrift mit dem Finger bleibt #042.

Akzeptanzkriterien

  • Test: das PDF enthält Titel, Vorlage mit Version, alle geltenden Schritte mit Zustand, Notizen und Kommentare — geprüft am extrahierten Text, nicht am Vorhandensein der Datei
  • Test: es enthält kein erzeugtes Passwort, über alle Schritt-Typen
  • Test: ein Lauf eines fremden Kunden ist über die Adresse nicht abrufbar (wie #032 nach #036)
  • Test: ohne Recht 401, mit falschem Kunden 404
  • Test: fehlt Chromium, kommt eine Meldung mit Hinweis auf die Betriebsdoku — kein leeres PDF
  • Test: zwei gleichzeitige Erzeugungen laufen, die dritte wartet oder wird abgewiesen (die Obergrenze gilt)
  • Ein Blatt ist ausgedruckt und gegengesehen worden — das ist eine Abnahme von Hand und steht als solche im Devlog