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Laufzettel/CLAUDE.md
T
Florian WildeandClaude Opus 5 ffb063b178
Prüfung / pruefung (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (pull_request) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(auth): Anmeldung, Rollen und Benutzerverwaltung
Anmeldung über einen generischen OIDC-Anbieter (Ziel authentik) mit Discovery,
PKCE, state und nonce, dazu ein lokaler Login mit argon2 als Notfallzugang. Die
Rechte stehen in einer Tabelle, die Prüfung liegt ausschließlich serverseitig,
und Rolle wie Aktiv-Status werden bei jeder Anfrage aus der Datenbank gelesen —
eine entzogene Rolle greift damit sofort, ein abgeschaltetes Konto kommt nicht
mit gültigem Cookie noch zwölf Stunden weiter.

Kein Auth.js: v5 steht dauerhaft auf Beta, das Projekt ist im Wartungsmodus und
sein Prisma-Adapter deckt Prisma 7 nicht ab. Stattdessen openid-client und jose,
wie in ProxLedger. Die API von openid-client 6 wurde vorher gegen die
Typdefinitionen im Paket geprüft, nicht aus dem Gedächtnis geschrieben.

Ein unabhängiger Review hat einen Blocker und acht weitere Befunde gefunden, alle
behoben. Der wichtigste war eine offene Weiterleitung: die Prüfung des
Rücksprungziels verglich Präfixe, und "/<TAB>/fremd.example" besteht alle drei
Bedingungen. Browser entfernen Tabulator, Zeilenumbruch und Wagenrücklauf beim
Verarbeiten einer URL, übrig bleibt "//fremd.example" und damit ein fremder
Host — genau das Phishing, das die Prüfung abwehren sollte. Sie löst das Ziel
jetzt gegen eine Wegwerf-Basis auf und vergleicht die Herkunft.

Weitere Befunde: jede OIDC-Anmeldung hätte ohne konfigurierte Gruppen die Rolle
still auf LESER gesetzt, bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg; die
Verknüpfung über die E-Mail-Adresse geschah ohne email_verified und wäre der Weg
gewesen, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen; der letzte aktive
Administrator konnte sich selbst herabstufen.

Drei Fehler waren meine eigenen. Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war
erfunden und hätte sofort geworfen statt Zeit zu kosten, die Zusage wäre also
falsch gewesen. nextUrl.origin lieferte im Test localhost statt 127.0.0.1 und
wäre hinter einem Reverse Proxy der interne Host; alle Umleitungen gehen jetzt
über APP_URL. Und overflow-x: hidden auf body hat die eigene Mobil-Prüfung blind
gemacht — auf der Benutzerseite war bei 390 px ein Knopf abgeschnitten, ohne dass
scrollWidth es zeigen konnte.

274 Tests, darunter die vollständige Rechtematrix, die Angriffe auf das
Rücksprungziel, die Trennung von Sitzungs- und Kurzzeit-Token und ein
struktureller Nachweis, dass jede Server Action mit einer Rechteprüfung beginnt.

Closes #7

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-25 03:33:48 +02:00

8.6 KiB
Raw Blame History

Konventionen für Laufzettel

Diese Datei ist verbindlich. Wer hier etwas ändert, ändert es auch in docs/architektur.md.

Sprache

Deutsch, überall wo ein Mensch liest oder benennt — auch Bezeichner. Funktions- und Variablennamen, Prisma-Modelle und -Felder, Enum-Werte, Fehlerklassen, Dateinamen, Kommentare, Testbeschreibungen, Commit-Betreffs und Dokumentation sind deutsch. Umlaute werden ASCII-gefaltet: Geraet, geaendertAm, laeufe, veroeffentlichtAm.

Englisch bleiben nur:

  • vom Framework vorgegebene Namen: GET, POST, layout.tsx, route.ts, page.tsx, proxy.ts, dependencies, default
  • Lehnwörter aus dem Fachjargon: tagCode, Token, OIDC, LDAP, Hostname, Shell, Markdown, Nonce, Healthcheck

Kommentare erklären warum, nicht was, und tragen wo hilfreich die Issue-Nummer: (#007).

Namensabbildung zur Auftragsvorgabe

Der Auftrag nennt englische Modelle. Verbindlich gilt:

Vorgabe Modell Vorgabe Modell
User Benutzer Template Vorlage
Customer Kunde TemplateVersion VorlagenVersion
Setting Einstellung TemplateVariable VorlagenVariable
DirectorySource Verzeichnisquelle TemplateSection VorlagenAbschnitt
Employee Mitarbeiter TemplateStep VorlagenSchritt
Department Abteilung ChecklistRun Lauf
Device Geraet StepResult Schrittergebnis
DeviceTemplateDefault GeraetetypVorlage Comment Kommentar
— (ergänzt) AbgleichSperre AuditLog Protokoll
— (ergänzt) BenutzerKunde — (ergänzt) TagCodeVergabe

Enums: Rolle {ADMIN REDAKTEUR TECHNIKER LESER} · Betriebsmodus {INTERN DIENSTLEISTUNG} · LaufStatus {OFFEN IN_ARBEIT ABGESCHLOSSEN ARCHIVIERT} · SchrittZustand {OFFEN ERLEDIGT NICHT_ZUTREFFEND FEHLGESCHLAGEN} · SchrittTyp {HAKEN TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM BEFEHL} (später AKTION) · VariablenTyp {TEXT ZAHL AUSWAHL DATUM} · GeraeteTyp {PC NOTEBOOK SERVER FIREWALL SWITCH DRUCKER RAUM SONSTIGES} · VersionStatus {ENTWURF VEROEFFENTLICHT} · Herkunft {ABGLEICH MANUELL}.

SEED_MODE akzeptiert DIENSTLEISTUNG und SERVICE als Alias.

Schichtung

src/server/services/*   Regeln und Schreiboperationen. Werfen eigene …Fehler-Klassen.
src/server/queries/*    Lesemodelle. Wenden Rollen- und Mandantensicht selbst an.
src/server/actions/*    Dünne "use server"-Einstiege. Prüfen genau ein Recht, rufen den Service.
src/lib/*               Framework-freie Helfer. Kein Next, kein React, gut testbar.
src/app/api/*           Route Handler. Nur Polling, QR-SVG, CSV, Auth, Healthcheck. Minimal.
src/components/*        Darstellung. Keine Geschäftslogik.

Keine Geschäftslogik in Komponenten oder Route Handlern. Eine Server Action ist ein Dreizeiler: Recht prüfen, Zod-Schema anwenden, Service rufen.

Feste Regeln, die in Tests festgehalten sind

  • Versionierung: Eine veröffentlichte VorlagenVersion wird nie verändert. „Bearbeiten" erzeugt eine tiefe Kopie als Entwurf. Höchstens ein Entwurf je Vorlage. Läufe verweisen nur auf veröffentlichte Versionen.
  • Archiv: laufMussVeraenderbarSein(lauf) sitzt an genau einer Stelle und wird vor jeder Änderung an Kopfdaten, Schrittergebnis und Kommentar gerufen. Zurückholen nur ADMIN.
  • Abschluss: nur wenn alle Pflichtschritte ERLEDIGT oder NICHT_ZUTREFFEND sind. NICHT_ZUTREFFEND und FEHLGESCHLAGEN verlangen eine Notiz.
  • Mandant: Jede kundenbezogene Zeile trägt kundeId. kundeErmitteln() liefert im Modus INTERN immer die eigene Organisation und verwirft eine mitgeschickte kundeId.
  • Rechte: nur serverseitig, aus der RECHTE-Tabelle über darf() / rechtErforderlich(). Rolle und Aktiv-Status werden pro Anfrage aus der Datenbank gelesen, nicht aus dem Token. Jede Seite prüft selbst — die Hülle unter src/app/(app)/layout.tsx ist das zweite Netz, nicht das erste: Next rendert Layouts bei Navigation innerhalb desselben Layouts nicht neu. Route Handler deckt die Hülle nicht ab; alles unter src/app/api/, das mehr tut als Auth und Healthcheck, ruft selbst rechtErforderlich(). Der Proxy prüft das Cookie absichtlich nur auf Vorhandensein, nie inhaltlich.
  • Server-Module gehören nicht ins Browser-Bündel. Eine Client-Komponente importiert nichts aus src/server/*. Was beide Seiten brauchen (Beschriftungen, Formate), liegt in src/lib — ROLLEN_TEXT etwa in src/lib/rollen-text.ts, während RECHTE und darf() serverseitig bleiben.
  • tagCode: wird nie geändert und nie wiederverwendet, auch nicht nach Archivierung.
  • Löschen: Geräte, Abteilungen und Vorlagen werden archiviert. Mitarbeiter werden nur aktiv = false. Nichts wird gelöscht, woran ein Lauf hängt.
  • {{generiertes_passwort}}: wird je Anzeige neu erzeugt und nie gespeichert — nicht in Schrittergebnis, Kommentar, Protokoll oder der Druckansicht.
  • Erweiterbarkeit: Kein Codepfad nimmt an, dass ein Schritt nur von einem Menschen erledigt wird. SchrittTyp bekommt später AKTION, konfig und wert sind Json, und Lauf.erstelltVonId wie Schrittergebnis.aktualisiertVonId dürfen leer sein — ein Systemlauf ist darstellbar.
  • Regeln stehen in der Datenbank, nicht nur im Service. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel halten fest, was auch dann gelten muss, wenn jemand an der Service-Schicht vorbei schreibt. Die Mandantengrenze ist einer davon: ein Lauf kann strukturell kein Gerät, keine Person und keine Abteilung eines fremden Kunden wählen. Der Service prüft dasselbe noch einmal, nur mit besserer Meldung.

Werkzeuge und Versionen

Node 24 (.nvmrc), pnpm 12 über corepack. Exakt gepinnt, weil dort etwas im Fluss ist: next@16.3.6, react@19.3.0, prisma/@prisma/client/@prisma/adapter-pg auf 7.10.0 (der latest-Tag von prisma zeigt auf einen 8.0-RC, @prisma/client nicht — das würde auseinanderlaufen), vitest@5.0.1, @playwright/test@1.63.0.

Zwei Obergrenzen, die nicht angehoben werden dürfen:

  • eslint bleibt auf 9.x. eslint-config-next bringt eslint-plugin-react@7.37.5 mit, das eslint nur bis ^9.7 unterstützt; mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab. Eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht.
  • typescript bleibt auf ~6.0.3. typescript-eslint@8 erlaubt nur >=4.8.4 <6.1.0. TypeScript 7 ist noch nicht unterstützt.

Build-Skripte von Abhängigkeiten sind in pnpm-workspace.yaml unter allowBuilds freigegeben (pnpm 12 liest das pnpm-Feld in package.json nicht mehr).

Next 16

middleware.ts heißt proxy.ts und exportiert proxy(), Node-Laufzeit. cookies(), headers(), params und searchParams sind async. Route Handler: (anfrage, { params }: { params: Promise<{ id: string }> }). Turbopack ist Standard. next lint ist entfernt, pnpm lint ruft eslint direkt.

Prisma 7

Generator prisma-client mit Pflicht-output nach src/generated/prisma, datasource ohne url, Zugriff über @prisma/adapter-pg.

Importpfade, einmal richtig: Modelltypen kommen aus @/generated/prisma/client (import type { Benutzer } from "@/generated/prisma/client"), Enum-Werte aus @/generated/prisma/enums. @/generated/prisma/models exportiert nur die Hilfstypen der Abfragen, nicht die Modelle selbst — ein import von dort schlägt fehl. Ein Adapter ist Pflicht — new PrismaClient() ohne adapter wirft. Seed steht in prisma.config.ts unter migrations.seed. Der Client wird über den Lazy-Proxy in src/lib/db.ts geholt, damit next build ohne DATABASE_URL läuft.

Vor jedem Commit

pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm test && pnpm pruefe:doku

Der Pre-Commit-Hook erzwingt Lint und Format, der Commit-Msg-Hook Conventional Commits mit höchstens 72 Zeichen im Betreff. Ein Commit pro abgeschlossener, lauffähiger Änderung. Kein wip auf main. Fußzeile referenziert das Issue: Closes #12.

Gestaltung

Dunkel zuerst, ein einziger Akzent (Signal-Lime #C6F135) nur für Aktionen, Fortschritt, Fokus und aktive Zustände. Token stehen als CSS-Variablen in src/app/globals.css unter @theme; Komponenten greifen nur darauf zu, nie auf rohe Hexwerte. Schriften selbst gehostet über @fontsource-variable. Icons ausschließlich Lucide-Stroke-SVGs — keine Emojis. Keine Verläufe, keine Schatten; Karten mit 1-px-Linie. Buttons als Pillen, 40 px hoch, am Handy 44–46 px. Abschnitte mit zweistelliger Nummer (01 · Vorbereitung). Druckansichten und Etiketten immer hell. Am Handy nie horizontales Scrollen — bei 390 px geprüft.