Anmeldung über einen generischen OIDC-Anbieter (Ziel authentik) mit Discovery, PKCE, state und nonce, dazu ein lokaler Login mit argon2 als Notfallzugang. Die Rechte stehen in einer Tabelle, die Prüfung liegt ausschließlich serverseitig, und Rolle wie Aktiv-Status werden bei jeder Anfrage aus der Datenbank gelesen — eine entzogene Rolle greift damit sofort, ein abgeschaltetes Konto kommt nicht mit gültigem Cookie noch zwölf Stunden weiter. Kein Auth.js: v5 steht dauerhaft auf Beta, das Projekt ist im Wartungsmodus und sein Prisma-Adapter deckt Prisma 7 nicht ab. Stattdessen openid-client und jose, wie in ProxLedger. Die API von openid-client 6 wurde vorher gegen die Typdefinitionen im Paket geprüft, nicht aus dem Gedächtnis geschrieben. Ein unabhängiger Review hat einen Blocker und acht weitere Befunde gefunden, alle behoben. Der wichtigste war eine offene Weiterleitung: die Prüfung des Rücksprungziels verglich Präfixe, und "/<TAB>/fremd.example" besteht alle drei Bedingungen. Browser entfernen Tabulator, Zeilenumbruch und Wagenrücklauf beim Verarbeiten einer URL, übrig bleibt "//fremd.example" und damit ein fremder Host — genau das Phishing, das die Prüfung abwehren sollte. Sie löst das Ziel jetzt gegen eine Wegwerf-Basis auf und vergleicht die Herkunft. Weitere Befunde: jede OIDC-Anmeldung hätte ohne konfigurierte Gruppen die Rolle still auf LESER gesetzt, bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg; die Verknüpfung über die E-Mail-Adresse geschah ohne email_verified und wäre der Weg gewesen, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen; der letzte aktive Administrator konnte sich selbst herabstufen. Drei Fehler waren meine eigenen. Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden und hätte sofort geworfen statt Zeit zu kosten, die Zusage wäre also falsch gewesen. nextUrl.origin lieferte im Test localhost statt 127.0.0.1 und wäre hinter einem Reverse Proxy der interne Host; alle Umleitungen gehen jetzt über APP_URL. Und overflow-x: hidden auf body hat die eigene Mobil-Prüfung blind gemacht — auf der Benutzerseite war bei 390 px ein Knopf abgeschnitten, ohne dass scrollWidth es zeigen konnte. 274 Tests, darunter die vollständige Rechtematrix, die Angriffe auf das Rücksprungziel, die Trennung von Sitzungs- und Kurzzeit-Token und ein struktureller Nachweis, dass jede Server Action mit einer Rechteprüfung beginnt. Closes #7 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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DEVLOG – Laufzettel
Entwicklungstagebuch mit Zeiterfassung. Eine Sitzung ist ein Abschnitt; Sub-Agenten-Läufe stehen als Unterpunkte mit Aufgabe und Dauer.
Zeitübersicht
| Issue | Titel | Tatsächlich |
|---|---|---|
| #005 | M0 – Gerüst, Prozess, Design-Token | 1 h 25 min |
| #006 | M1 – Datenmodell | 1 h 10 min |
| #007 | M2 – Auth, Rollen, Benutzer | 1 h 35 min |
| Summe | 4 h 10 min |
| Meilenstein | Tatsächlich | Status |
|---|---|---|
| v0.1.0 | 4 h 10 min | in Arbeit |
2026-09-24 · Sitzung 1 · 22:05–23:30
Issue: #005 (M0) Version: 0.1.0
Erledigt
- Umgebung geprüft: Node v24.21.0 nur über nvm (nicht im
PATHnicht-interaktiver Shells), Docker 29.1.3, Chromium-Systembibliotheken vorhanden, keinpandoc - Gitea aufgesetzt: 11 Labels, 5 Meilensteine (
v0.1.0–v0.5.0), 19 Issues (#1–#19), Nummern passen zu den Dateinamen unterdocs/issues/ - Projektgerüst angelegt und alle vier Schranken grün:
lint,typecheck,test,build - Betriebsstand gehärtet und der Nachweis in
tests/betriebsstand.test.tsfestgeschrieben - Abnahme von #005 wirklich gefahren, nicht behauptet:
docker compose up -d --buildstartet den Stack,migrateläuft und beendet sich,webwartet korrekt darauf,/api/gesundheitmeldetok— und5432ist vom Host nicht erreichbar, auswebschon scripts/pruefe-doku.mjsgegen vier eingebaute Fehler geprüft: es findet abweichende Zeiten, fehlende Einträge, Verweise auf fehlende Dateien und fehlende Bilder
Entscheidungen
- Deutsch im Code, auch für Bezeichner. Der Auftragstext verlangte Englisch; Florian hat sich
für Einheitlichkeit mit ProxLedger entschieden. Verbindliche Namensabbildung in
CLAUDE.md. - Kein Auth.js. v5 steht seit Jahren auf Beta (
5.0.0-beta.32), authjs.dev führt das Projekt im Wartungsmodus („now part of Better Auth"), die Maintainer nennen „no immediate plans for v5", und@auth/prisma-adapterdeklariert Prisma nur bis 6 — wir fahren Prisma 7. Stattdessenopenid-client+josewie in ProxLedger. Dieselbe Überlegung wie dort, nur ein Jahr später noch deutlicher. prismaexakt auf 7.10.0 gepinnt. Derlatest-Tag vonprismazeigt auf8.0.0-rc.17, der von@prisma/clientauf7.10.0. Ein unbedachtespnpm add prismahätte einen Versions-Konflikt erzeugt.eslintbleibt auf 9.x. Mit eslint 10 bricht das Regelwerk beim Laden ab:eslint-config-nextbringteslint-plugin-react@7.37.5mit, daseslintnur bis^9.7unterstützt, und eine neuere Fassung des Plugins gibt es nicht (letzte Veröffentlichung April 2025). Empirisch festgestellt, nicht geraten.typescriptbleibt auf~6.0.3.typescript-eslint@8.70.1erlaubt nur>=4.8.4 <6.1.0; TypeScript 7.0.2 ist zwarlatest, aber noch nicht unterstützt.@node-rs/argon2stattargon2. Liefert vorgebaute musl- und gnu-Binaries, braucht aufnode:24-alpinealso keine C++-Toolchain in der Bau-Stufe.barcode-detectorstattjsQR.jsqrist seit April 2021 unveröffentlicht. Der Polyfill bietet dieselbe API wie das nativeBarcodeDetector, also ein Codepfad statt zwei.- Seed läuft nicht automatisch. Die Migrationen schon, der Seed bleibt ein dokumentierter Handgriff — so steht es in den Abnahmekriterien.
- shadcn/ui eingerichtet, aber der Button folgt der Vorgabe, nicht dem Preset. Der Vertrag
von shadcn (
--background,--primary,--border, …) wird inglobals.cssaus den Laufzettel-Token gespeist; jedes später kopierte Bauteil sieht damit sofort richtig aus und folgt auch dem hellen Modus. Der Scannen-Knopf nutzt den shadcn-Button, überschreibt aber Form und Höhe (Pille, 44 px am Handy statt 32 px). - PDF der Anleitung über Playwright.
pandocundwkhtmltopdffehlen und sind ohne root nicht installierbar; Chromium ist für die E2E-Tests ohnehin da.
Probleme
- Projektverzeichnis gehörte
root.~/Projekte/Laufzettelwar root-eigen, die Sitzung läuft alsflorianwilde, undsudoverlangt hier ein Passwort. Bis Florian denchowngemacht hat, wurde das Gerüst im Scratchpad vorgebaut und danach hineinverschoben — die Gitea-Arbeit brauchte das Verzeichnis nicht und lief parallel. - pnpm 12 hat die Einstellung für Build-Skripte umbenannt.
onlyBuiltDependencieswird noch vonpnpm config listangezeigt, aber nicht mehr angewandt; wirksam istallowBuildsals Zuordnung inpnpm-workspace.yaml. Daspnpm-Feld inpackage.jsonliest pnpm 12 gar nicht mehr. Gefunden überpnpm approve-builds --all, das die richtige Form selbst schreibt. - Context7-MCP ist nicht autorisiert, der OAuth-Ablauf geht in dieser Sitzung nicht. Alle Versionen wurden stattdessen direkt gegen das npm-Registry und die offiziellen Docs geprüft.
- pnpm 12 prüft die Lieferkette und lehnt taufrische Pakete ab.
vite@8.3.1(8,7 h alt) undlucide-react@1.48.0(15,3 h alt) fielen durch. Beide auf die Vorgängerfassung gesetzt, die Richtlinie bleibt an. Bei der Gelegenheit alle direkten Abhängigkeiten auf ihr Alter geprüft. shadcn initlässt sich nicht skripten. Es fragt auch mit--yesnach einem Preset und bleibt hinter einer Pipe stumm hängen.shadcn add <bauteil> --yes --overwrite < /dev/nullgeht dagegen. Zusätzlich nötig: Pfad"cn": ["./src/lib/utils"]intsconfig.jsonund das Paketradix-ui, beides schreibtinitnicht.- Port 3000 ist von ProxLedger belegt. Die Abnahme lief auf 3100 und 3200.
- Kein Gitea-Actions-Runner registriert (0 Runner).
.gitea/workflows/ci.ymlwird trotzdem angelegt und ist nutzbar, sobald ein Runner da ist; verbindlich sind bis dahin der Pre-Commit-Hook und die Durchläufe vor jedem Commit.
Offen
- Der
pct create-Teil des Proxmox-Skripts (#019) lässt sich hier nicht ausführen, weil kein PVE-Host erreichbar ist. Geplant:shellcheckplus--dry-run, unddeploy/install.shvollständig in einemdebian:13-Container geprüft. Der Lauf auf echtem Proxmox braucht eine Gegenprüfung durch Florian, dafür kommt eine Prüfliste. - Der OpenLDAP-Testcontainer wandert von #005 nach #016, wo er tatsächlich benutzt wird — ein Dienst, den noch kein Test anfasst, wäre eine Attrappe.
Nächster Schritt
- #006 Datenmodell: das vollständige Schema in deutscher Benennung,
tagCode-Generator, Krypto-Helfer, erste Migration, idempotenter Seed-Rumpf.
2026-09-25 · Sitzung 2 · 00:05–01:15
Issue: #006 (M1) Version: 0.1.0
Erledigt
- Vollständiges Schema in deutscher Benennung: 20 Tabellen, 9 Aufzählungen, eine Migration
src/lib/tagcode.tsundsrc/lib/geheimnisse.tssamt Tests, parallel von einem Sub-Agenten gebaut, während ich das Schema schrieb (Dauer dort: rund 10 min)- Idempotenter Seed für Betriebsmodus, eigene Organisation und Administrator — zweimal hintereinander gefahren, keine Zeile geändert
- Unabhängiger Review-Agent gegen die Akzeptanzkriterien; alle Blocker und alle neun „sollte behoben werden"-Punkte abgearbeitet
- 106 Tests grün (vorher 11), davon 42 gegen die echten Datenbankregeln
Entscheidungen
- Regeln gehören zusätzlich in die Datenbank. Zwölf CHECK-Bedingungen, zwei partielle
Eindeutigkeitsindizes und vier zusammengesetzte Fremdschlüssel. Begründung: die Service-Schicht
ist nicht der einzige Weg, auf dem Daten entstehen — Migrationen,
psql, Skripte und ab Phase 4 die Connectoren schreiben an ihr vorbei. - Die Mandantengrenze wird strukturell erzwungen.
Laufverweist mit("geraetId", "kundeId")aufGeraet("id", "kundeId"), analog für Person und Abteilung.docs/architektur.mdnennt die Grenze eine Sicherheitsgrenze — dann soll sie nicht allein ankundeErmitteln()hängen.MATCH SIMPLElässt einen Lauf ohne Gerät weiter zu. - Kein Cascade dort, wo das Archiv hängt. Ein
DELETEauf einen Lauf hätte Schrittergebnisse und Kommentare stillschweigend mitgenommen, ein Protokolleintrag hätte seinen Urheber verlieren können. Beides jetztRestrict. TagCodeVergabeals Vergabebuch. Die Eindeutigkeit allein ausGeraet.tagCodezu ziehen reicht nicht: verschwindet die Zeile, wäre der Code wieder frei und ein alter Aufkleber im Regal zeigte auf ein fremdes Objekt.- Widerspruch im Auftrag beim tagCode-Alphabet. Das wörtliche Alphabet enthält ein
L, die Klammer daneben verbietet es. Aufgelöst zugunsten des wörtlichen Alphabets: die Klammer benennt Verwechslungsgruppen, keine Ausschlussliste — aus{1, I, L}sind1undIweg, dadurch istLeindeutig. Das Akzeptanzkriterium in #006 ist richtiggestellt worden, statt einen grünen Test darüber zu setzen. - Ein Systemlauf muss darstellbar sein.
Lauf.erstelltVonIdist optional, wie schonSchrittergebnis.aktualisiertVonId. Wiederkehrende Läufe und der Start per Webhook (Phase 4) haben keinen Menschen dahinter.
Probleme
prisma migrate reset --forcezeigte den Bestätigungsdialog trotzdem und ließ einen Schema-Engine-Prozess zurück, der die Advisory-Sperre hielt; der nächstemigrate devlief daraufhin in einen Timeout. Verlässlicher:DROP SCHEMA public CASCADEper psql, dannmigrate dev --create-only < /dev/null.- Port 5433 ist von ProxLedger belegt. Die Entwicklungsdatenbank liegt jetzt auf 5434,
umstellbar über
DEV_DB_PORT. - Eine Regex-Ersetzung hat
quelle.lengthauch aus der Längenprüfung gerissen und den Krypto-Helfer unübersetzbar gemacht. Die Testsuite hat es sofort gezeigt — ein Argument mehr dafür, nach jeder Sammeländerung wirklich alle Schranken laufen zu lassen.
Nächster Schritt
- #007 Auth, Rollen, Benutzer:
openid-clientmit Discovery,jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2,RECHTE-Tabelle, Login-Seite mit Rücksprung auf die ursprüngliche URL.
2026-09-25 · Sitzung 3 · 01:55–03:35
Issue: #007 (M2) Version: 0.1.0
Erledigt
- OIDC mit
openid-client6.8.8: Discovery, PKCE,state,nonce; API vorher gegen die Typdefinitionen im Paket geprüft statt aus dem Gedächtnis geschrieben jose-Sitzungscookie, lokaler Login mit argon2, Rechtetabelle, JIT-Provisionierung- Anmeldeseite, geschützter Bereich, Benutzerverwaltung, rollenabhängige Navigation
- Sub-Agent hat
rollen.tsundsitzung.tssamt 85 Tests parallel gebaut (rund 6 min) - Unabhängiger Review-Agent: ein Blocker, acht weitere Befunde, alle abgearbeitet
- 274 Tests grün (vorher 106)
Entscheidungen
- Rücksprungziel wird aufgelöst, nicht mit Präfixen verglichen. Die Präfix-Prüfung war eine
offene Weiterleitung:
/<TAB>/fremd.examplebestehtstartsWith("/"), ist kein//und kein/\— Browser entfernen den Tabulator aber beim Verarbeiten der URL, übrig bleibt//fremd.example. Das Auflösen gegen eine Wegwerf-Basis macht genau das, was der Browser tut, und der Vergleich der Herkunft erschlägt alle Formen auf einmal. - Alle Umleitungen über
APP_URL.nextUrl.originlieferte im Testlocalhoststatt127.0.0.1; hinter einem Reverse Proxy wäre es der interne Host. Neues Modulsrc/lib/adressen.ts, die Herkunft der Anfrage ist nur noch Notnagel. - Ohne
OIDC_GROUP_*bleibt die Rolle, wie sie ist. Sonst wäre jede OIDC-Anmeldung eine stille Herabstufung aufLESER— bei einem einzigen Administrator ohne Rückweg. - Verknüpfung über die Adresse nur bei
email_verified. Sonst wäre ein Anbieter mit frei wählbaren Adressen der Weg, den lokalen Notfall-Administrator zu übernehmen. - Der letzte aktive Administrator ist geschützt, gegen Herabstufung wie gegen Abschalten.
- Kein
overflow-x: hiddenaufbody. Es sieht aus wie eine Lösung, verdeckt aber nur: zu breiter Inhalt wird abgeschnitten statt erreichbar, und die Prüfung im Screenshot-Skript kann ihn nicht mehr finden. Layouts müssen bei 390 px von sich aus passen. ROLLEN_TEXTliegt insrc/lib, nicht in der Server-Schicht: eine Client-Komponente hätte sonst die komplette Rechtetabelle ins Browser-Bündel gezogen.
Probleme
- Der Platzhalter-Hash gegen den Zeitkanal war erfunden und hätte sofort geworfen statt Zeit zu kosten. Die Zusage wäre damit schlicht falsch gewesen. Jetzt ein echter, lazy erzeugter argon2-Hash; nachgemessen rund 1 ms Unterschied über je 60 Anfragen.
- Beim Verschieben der Übersicht nach
(app)/blieb<Huelle>in der Seite stehen. Die Hülle wurde doppelt gerendert — zwei Kopfzeilen, das innere Menü ohne Benutzer. Es war im Screenshot zu sehen und ist mir trotzdem entgangen; gefunden hat es der Review-Agent. Ein Bild anzusehen ersetzt nicht, gezielt nach dem zu suchen, was sich gerade geändert hat. - Prisma-Modelltypen kommen aus
@/generated/prisma/client, nicht aus.../models— dort liegen nur die Hilfstypen der Abfragen. Steht jetzt inCLAUDE.md. networkidleals Wartebedingung in Playwright läuft bei einer Anwendung mit offenen Verbindungen in den Timeout.loadplus geladene Schriften ist deterministisch.
Nächster Schritt
- #008 Betriebsmodus und Kunden:
betriebsmodus(),kundeErmitteln(), Moduswechsel in beiden Richtungen, Kundenverwaltung, Admin-Einstellungen.