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Speisekarte/README.md
T
florian.wilde bfd32d1aa7 Konfigurierbare öffentliche URL (APP_URL) inkl. Passkey-Anbindung
- Neue Umgebungsvariable APP_URL (docker-compose reicht sie durch,
  Default http://localhost:3000): gilt beim CSRF-Origin-Check als
  eigene Origin, falls ein Reverse-Proxy den Host-Header umschreibt
- scripts/configure-passkeys.mjs setzt die Passkey-Domain (WebAuthn
  rp_id/origins) des Supabase-Projekts auf APP_URL – ein Befehl statt
  manueller Dashboard-Konfiguration beim Domain-Wechsel
2026-07-17 23:53:13 +02:00

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# Canteen Menu – Speisekarte für die Betriebskantine
Digitale Speisekarte für eine Firmenkantine (ca. 250 Mitarbeiter) mit
öffentlicher Wochenansicht, Kantinen-Bereich zur Pflege der Gerichte und
Admin-Bereich für Benutzerverwaltung und Branding.
**Stack:** Next.js 16 (App Router, TypeScript, Tailwind CSS) · Supabase
(PostgreSQL, Auth inkl. Passkeys, Storage, Row Level Security)
## Funktionen
| Bereich | Funktionen |
| --- | --- |
| Öffentlich (ohne Login) | Wochenplan Mo–Fr mit den Bereichen Brotzeit (09:00–10:00), Mittagessen, Mittagessen vegetarisch und Suppe (je 11:30–13:30); Navigation vorherige/nächste Woche; Logo zentriert über der Karte; Allergene & Zusatzstoffe unterhalb der Karte |
| Kantinen-Team (`/intern`) | Gerichte anlegen/bearbeiten/löschen; Gerichte Tagen/Bereichen zuweisen (mehrere pro Zelle) und wieder entfernen; globale Allergen-/Zusatzstofflisten pflegen; eigene Passkeys verwalten |
| Admin (`/admin`) | Kantinenmitarbeiter anlegen/bearbeiten/löschen (inkl. Passwort-Reset und Rollenvergabe); Farbgebung der Speisekarte anpassen; Logo hochladen/entfernen |
Anmeldung mit E-Mail + Passwort oder alternativ per **Passkey**
(Registrierung im Bereich „Passkeys“ nach dem ersten Login).
## Projektstruktur
```
app/ Next.js-Routen
page.tsx Öffentliche Speisekarte
login/ Login (Passwort + Passkey)
intern/ Kantinen-Bereich (Rolle: staff oder admin)
admin/ Verwaltung (Rolle: admin)
api/admin/users/ Benutzerverwaltung (serverseitig, Service-Role-Key)
components/ Client-Komponenten (WeekEditor, DishManager, …)
lib/supabase/ Supabase-Clients (Browser / Server / Admin)
lib/ Typen, Datums-/Formatierungshelfer
proxy.ts Session-Refresh + Schutz von /intern und /admin
supabase/migrations/ Schema & Seed-Daten (Referenz/Doku)
supabase/local/ Skripte + Dumps für die lokale PostgreSQL-Kopie
scripts/ Hilfsskripte (DB-Migration, lokaler Sync)
```
## Entwicklung
Voraussetzung in beiden Varianten: `.env.local` mit den Werten aus
`.env.example` (liegt lokal bereits vor und ist per `.gitignore` vom
Repo ausgeschlossen).
**Variante A – Docker (nichts vorinstallieren außer Docker):**
```bash
docker compose --env-file .env.local --profile dev up dev
# http://localhost:3000 (Hot-Reload, Quellcode wird gemountet)
```
**Variante B – lokal installiertes Node.js:**
```bash
npm install
npm run dev # http://localhost:3000 (bindet an 0.0.0.0, auch im LAN erreichbar)
```
## Umgebungsvariablen (Live-Betrieb)
Beim Webserver/Hoster müssen genau diese drei Variablen hinterlegt werden
(Werte: Supabase-Dashboard → Project Settings → API Keys):
| Variable | Bedeutung | Geheim? |
| --- | --- | --- |
| `NEXT_PUBLIC_SUPABASE_URL` | URL des Supabase-Projekts, z. B. `https://hvzikwjoyhoakedlywhj.supabase.co` | nein |
| `NEXT_PUBLIC_SUPABASE_ANON_KEY` | Öffentlicher anon-Key (RLS schützt die Daten) | nein |
| `SUPABASE_SERVICE_ROLE_KEY` | Service-Role-Key für die Benutzerverwaltung | **ja – niemals im Browser/Repo!** |
| `APP_URL` | Öffentliche URL der App, z. B. `https://menu.example.de` (Origin-Check hinter Reverse-Proxy; zugleich Passkey-Domain) | nein |
Build & Start auf dem Server – **mit Docker** (empfohlen, Node.js und
PostgreSQL müssen nicht installiert sein):
```bash
docker compose --env-file .env.local up -d --build
# App: Port 3000 (hinter Reverse-Proxy mit HTTPS betreiben)
# Lokale DB-Kopie: Port 5433 (Dienst "db", optional)
```
Oder klassisch ohne Docker:
```bash
npm ci
npm run build
npm run start # Port 3000, bindet an 0.0.0.0 (hinter Reverse-Proxy betreiben)
```
### Passkeys für die Produktions-Domain freischalten
Passkeys sind an die Domain gebunden. Aktuell ist `localhost` konfiguriert.
Vor dem Livegang: `APP_URL` auf die öffentliche URL setzen und einmalig
```bash
SUPABASE_ACCESS_TOKEN=<personal-access-token> node scripts/configure-passkeys.mjs
```
ausführen (liest `APP_URL` aus der Umgebung; die URL kann alternativ als
Argument übergeben werden). Ohne lokales Node.js geht es auch über Docker:
```bash
docker run --rm -v .:/app -w /app \
-e SUPABASE_ACCESS_TOKEN=<token> -e APP_URL=https://menu.example.de \
node:24-alpine node scripts/configure-passkeys.mjs
```
Achtung: Bereits registrierte Passkeys der alten Domain verlieren dabei
ihre Gültigkeit und müssen neu registriert werden.
## Datenbank
### Supabase (führende Datenbank)
- Projekt-Ref: `hvzikwjoyhoakedlywhj` (Region `eu-central-1`, Frankfurt)
- Schema und Seed-Daten: `supabase/migrations/0001_init.sql` und `0002_seed.sql`
- Ausführen weiterer SQL-Dateien:
`SUPABASE_ACCESS_TOKEN=<token> node scripts/db-apply.mjs <datei.sql>`
Sicherheitsmodell (Row Level Security):
- `anon` darf ausschließlich lesen (Speisekarte, Bereiche, Allergene,
Zusatzstoffe, Einstellungen).
- `staff`/`admin` (Rolle im `profiles`-Eintrag) pflegen Gerichte,
Wochenplan und Kennzeichnungen.
- Nur `admin` ändert Einstellungen (Farben/Logo) und verwaltet Benutzer;
das Anlegen/Löschen von Benutzern läuft serverseitig über den
Service-Role-Key (`app/api/admin/users`).
- Storage-Bucket `branding` (Logo): öffentlich lesbar, Schreibzugriff nur Admin.
### Lokale PostgreSQL-Kopie
Die Datenbank `canteen_menu` (Kopie von Schema + Daten aus Supabase, inkl.
Minimal-Stubs für `auth`/`storage`) gibt es in zwei Varianten:
**Per Docker:** Der Dienst `db` aus `docker-compose.yml` spielt die
Skripte aus `supabase/local/` beim ersten Start automatisch ein
(PostgreSQL 17, Host-Port 5433 – 5432 ist meist durch eine native
PostgreSQL-Installation belegt –, Passwort über `LOCAL_PG_PASSWORD`).
**Nativ:** Auf dem Entwicklungsrechner läuft PostgreSQL 17 mit derselben
Datenbank. Neu aufbauen bzw. aktualisieren:
```powershell
$env:SUPABASE_DB_PASSWORD = "<Supabase-DB-Passwort>"
$env:LOCAL_PG_PASSWORD = "<lokales postgres-Passwort>"
powershell -File scripts\sync-local-db.ps1
```
Hinweis: Die lokale Kopie dient als Ablage/Backup und für Auswertungen.
Logins (Passwort-Hashes, Passkeys) verbleiben ausschließlich in Supabase.
## Zugangsdaten
Die Anmeldedaten (Admin, Demo-Mitarbeiter, Datenbank-Passwörter) stehen in
`ZUGANGSDATEN.md` – diese Datei ist bewusst **nicht** im Repository
(`.gitignore`). Nach dem ersten Login bitte die Startpasswörter ändern.