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92c78a92ff |
Speicherfehler erklaeren und die Ablage von selbst pruefen
Beim Ablegen eines Schreibens stand in der Oberflaeche "Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden." Bei einer Fehlersuche am 31.08.2026 lagen hinter genau diesem Satz nacheinander DREI verschiedene Ursachen: ein fehlender Ablagebereich, ein Endpunkt, der auf einen fremden Anbieter zeigte, und eine Verschluesselung, die der Speicher nicht anbietet. Ohne Zugang zum Serverlog waere die Suche aussichtslos gewesen. Jetzt uebersetzt src/lib/speicher/fehler.ts die bekannten Faelle in Saetze, die sagen, was zu tun ist - fehlender Ablagebereich mit Verweis auf Schritt 6 der Installation, abgelehnte Zugangsdaten mit den Namen der beiden Variablen, nicht unterstuetzte Verschluesselung mit dem Hinweis auf S3_SSE, und nicht erreichbarer Speicher mit der Zusicherung, dass die Eingaben bleiben. Durchgereicht wird dabei nichts. Fremde Fehlertexte tragen Hostnamen, Eimernamen und Anfragekennungen - das gehoert ins Log, nicht auf den Bildschirm eines Betreuers. Uebersetzt werden nur die bekannten Faelle; alles andere bleibt bei der allgemeinen Meldung. Dazu eine Bereitschaftspruefung: Sie schreibt eine winzige Datei, liest sie zurueck und raeumt sie weg - und beantwortet damit erreichbar, Ablagebereich vorhanden und Schreibrecht auf einmal. Das Ergebnis steht in /api/gesundheit und als Zeile im Log. ## Warum nicht instrumentation.ts Der naheliegende Ort waere der Starthaken von Next. Der wird aber auch fuer die Edge-Laufzeit gebuendelt, und ueber die Treiber kaeme node:path in ein Buendel, in dem es das nicht gibt - der Build schlaegt fehl. Das war ausprobiert, nicht vermutet. Die Pruefung haengt deshalb an der Gesundheitsabfrage. Der Healthcheck ruft sie ab 40 Sekunden nach dem Start alle 30 Sekunden auf; die erste Pruefung passiert also von selbst kurz nach dem Hochfahren. Eine Schonfrist von fuenf Minuten verhindert, dass dabei alle 30 Sekunden eine Probedatei in den Objektspeicher geht, und gemeldet wird nur bei einer Aenderung. Ein gestoerter Speicher fuehrt ausdruecklich NICHT zu 503. Sonst startete der Healthcheck den Behaelter neu und machte die ganze Akte unerreichbar - wegen eines Teils, den ein Neustart nicht repariert. Gegen drei Mutationen geprueft: NotImplemented ohne Textpruefung, alte Reihenfolge bei der Codeermittlung, Erklaerung nicht benutzt - jede wird rot. Refs #44 |
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c0cb29bf53 |
Serverseitige Verschluesselung optional machen
Der S3-Treiber setzte bei jedem PutObject fest ServerSideEncryption: 'AES256'. Das mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS und lehnt das mit "NotImplemented" ab - es liess sich kein einziges Dokument ablegen. Wer der INSTALLATION.md folgte, landete zwangslaeufig dort; es war kein Konfigurationsfehler des Betreibers, sondern der Auslieferungszustand. Gebraucht wird die Zeile ohnehin nicht mehr. Seit v1.11.0 verschluesselt die Anwendung jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst. Eine zweite Lage durch den Anbieter schuetzt vor nichts, was der eigene Umschlag nicht schon abdeckt. Jetzt steuert S3_SSE, ob der Kopf mitgeht. Leer bedeutet aus - auch eine Zeile mit Leerzeichen, sonst schickte eine leergelassene .env-Zeile einen leeren Kopf und der Anbieter antwortete mit einem Fehler, den niemand versteht. Im Kommentar von v1.11.0 stand, die serverseitige Verschluesselung "kostet nichts". Das war falsch: Auf MinIO ohne KMS kostete sie die gesamte Funktion. Der Satz ist korrigiert. Aufgefallen ist das erst im Betrieb, und der Grund ist derselbe wie beim Ausloeser: In der Entwicklung laeuft der Dateitreiber, der S3-Pfad wurde von keinem Test ausgefuehrt. Deshalb pruefen die neuen Tests den Befehl ab, bevor er das Netz sieht - was hineingeschrieben wird, ist jetzt belegt, nicht angenommen. Gegen drei Mutationen geprueft: SSE wieder fest verdrahtet, leere Angabe nicht abgefangen, Inhalt unverschluesselt - jede wird rot. Refs #42 |
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92ff8efe39 |
Objektspeicher verschluesseln, statt es dem Anbieter zu ueberlassen
Im S3-Treiber stand nur ServerSideEncryption: 'AES256'. Das ist
Verschluesselung mit dem Schluessel des Anbieters - er entschluesselt beim
Ausliefern selbst. Gegen eine verlorene Platte im Rechenzentrum hilft das,
gegen den Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Eimer nicht. In
diesem Eimer liegen Bescheide, Arztbriefe und Kontoauszuege.
Der Dateitreiber hat es von Anfang an richtig gemacht. Der Umschlag zieht
deshalb nach src/lib/speicher/umschlag.ts um und wird von beiden benutzt,
statt ihn ein zweites Mal zu schreiben.
Neu ist die Bindung an den Ablageort: Der Schluessel des Objekts wandert
in die Zusatzdaten. Wer Schreibrechte auf den Eimer hat, kann die Bytes
von Dokument A damit nicht unter dem Namen von Dokument B ablegen - beim
Lesen schlaegt die Pruefung fehl, statt den falschen Bescheid mit
gueltiger Pruefsumme auszuliefern.
Damit fallen die presigned URLs weg. Sie liessen den Browser direkt beim
Anbieter laden; was dort liegt, ist jetzt Geheimtext. Die Auslieferung
geht ueber dieselbe eigene Route wie beim Dateitreiber - die prueft
zusaetzlich die Berechtigung und schreibt einen Audit-Eintrag. Ein
weitergeleiteter Link allein oeffnet also nichts mehr.
Bestehende Dateien bleiben durchgehend lesbar: Der Treiber erkennt am
Kopf, ob ein Umschlag da ist, und reicht alles andere unveraendert durch.
Auch die alten Umschlaege ohne Ortsbindung gehen weiter auf - sonst waere
die Verbesserung ein Datenverlust. Nachgezogen wird mit
npm run speicher:verschluesseln # nur schauen
npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden
Geprueft: 12 Tests gegen drei Mutationen, ein Trockenlauf ueber die 120
Dateien der Entwicklungsablage, und eine Probe mit einer Klartextdatei,
die nach dem Lauf verschluesselt auf der Platte liegt und sich trotzdem
korrekt zurueeklesen laesst.
Refs #38
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22b3a9b9e9 |
feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig. Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert. Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf. Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash. Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der 29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht, Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale. Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt. Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu. Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und Kontostaende stehen koennen. Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang. Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026, leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion. Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1. Etappe: 1 Phase: Fundament |