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florian.wilde 5e5778b1e6 Merge #55: Anleitung zum Jahresabschluss und zu Genossenschaftsanteilen 2026-09-02 20:55:20 +00:00
Florian Wilde cba2e49211 Anleitung: Jahresabschluss und was aussieht wie ein Konto
Zwei Fragen aus der Praxis, die die Anleitung nicht beantwortete.

## Der Jahresabschluss

Sie beschrieb, was in jedem Bericht steht, aber nicht die Reihenfolge und
nicht, was man vorher besorgen muss. Der neue Abschnitt beginnt deshalb
sechs Wochen vor dem Stichtag: Rueckkaufswerte und Bescheinigungen
brauchen Wochen, und wer erst am Stichtag daran denkt, geraet in Verzug.
Danach die Staende mit Quellenangabe, dann die Berichte in der
Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.

## Genossenschaftsanteile

Das Gericht fragt einen "Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein
Geschaeftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine Forderung gegen
die Genossenschaft. Es laufen keine Buchungen darueber, und ausgezahlt
wird erst nach Kuendigung der Mitgliedschaft.

Der Fall fuehrt zu einem stillen Fehler: Wer die Anteile als Konto
anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen - genau das
Blatt, das das Gericht sehen will. Ein Saldostand traegt eine
Quellenangabe, aber kein Dokument; ein Wertstand am Vermoegensposten
schon. Deshalb steht im Text nicht nur, was zu tun ist, sondern warum -
sonst legt der naechste Leser es wieder als Konto an.

Dazu der Hinweis, dass "der Wert bleibt doch gleich" nicht traegt: Wird
eine Dividende dem Geschaeftsguthaben gutgeschrieben statt ausgezahlt,
waechst es. Genau deshalb fragt man jaehrlich nach, statt den
Vorjahreswert fortzuschreiben.

Eine Uebersicht behandelt die verwandten Faelle mit - Bausparvertrag,
Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsaetze,
es gibt einen Auszug, es ist ein Konto. Versicherungen gehoeren an den
Vertrag, nicht ins Vermoegen.

Zehn Pruefungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen
geprueft: als Konto geraten, Dividendenhinweis entfernt, Vorlauf
entfernt, Abschnitt entfernt - jede wird rot.

Refs #55
2026-09-02 22:52:41 +02:00
florian.wilde c5db3baac0 Merge: Version 1.12.0 v1.12.0 2026-09-01 14:40:22 +00:00
Florian Wilde 274d7666ea chore: Version 1.12.0 2026-09-01 16:39:59 +02:00
florian.wilde 890e00fb5c Merge #46: Wo die Daten liegen, und drei Fallen aus dem Betrieb 2026-09-01 14:37:25 +00:00
Florian Wilde 042e63812b Anleitung: wo die Daten liegen, und drei Fallen aus dem Betrieb
Aus einer Fehlersuche am 31.08.2026 sind vier Luecken in der Anleitung
uebriggeblieben. Keine davon war falsch formuliert - alle vier waren
schlicht nicht durchdacht.

1. Es stand nirgends, wo die Daten liegen. Der neue Abschnitt nennt die
   drei Orte, zeigt den Pfad auf der Platte, sagt ausdruecklich, dass dort
   keine anklickbaren PDFs liegen, und beschreibt den Abgleich zwischen
   Akte und Speicher: Zu jedem Eintrag muss eine Datei gehoeren, sonst
   belegt eine Pruefsumme ein Dokument, das es nicht mehr gibt.

2. Der mc-Alias wurde einmalig gesetzt. Er liegt in /root/.mc IM
   Behaelter und ist nach jedem "docker compose up -d minio" weg -
   "mc ls lokal" liefert dann kommentarlos nichts, und man haelt seine
   Dokumente fuer verschwunden. Genau das ist passiert. Jeder Aufruf setzt
   den Alias jetzt selbst, aus den Variablen des Behaelters.

3. Der Bucket-Name stand fest im Befehl, die Anwendung liest ihn aus
   S3_BUCKET. Weichen sie ab, zeigen beide aneinander vorbei.

4. "set -a && source .env" wurde empfohlen, ohne zu sagen, dass die
   exportierten Werte danach jedes "docker compose up" ueberstimmen. Wer
   spaeter die .env aendert und neu startet, sieht keine Wirkung und sucht
   den Fehler ueberall, nur nicht in der eigenen Shell. Der Kniff ist
   nicht mehr noetig - der neue Befehl kommt ohne ihn aus - und die Falle
   steht als Erklaerung daneben.

Dazu docker-compose.override.yml in der .gitignore und in der Anleitung
als vorgesehener Ort fuer Anpassungen, die ein Update ueberleben sollen:
update.sh prueft nur versionierte Dateien und laesst sie in Ruhe.

Die Aussage zur Sicherung ist mitgezogen - sie stimmt seit #41 nicht mehr,
die Dokumente sind jetzt enthalten.

Neun Pruefungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen
geprueft: Name fest verdrahtet, Alias nicht gesetzt, source .env zurueck,
Abschnitt entfernt - jede wird rot.

Refs #46
2026-09-01 16:36:48 +02:00
florian.wilde 53dde70f26 Merge #44: Speicherfehler erklären und die Ablage von selbst prüfen 2026-09-01 14:31:51 +00:00
Florian Wilde 92c78a92ff Speicherfehler erklaeren und die Ablage von selbst pruefen
Beim Ablegen eines Schreibens stand in der Oberflaeche "Das Schreiben
konnte nicht abgelegt werden." Bei einer Fehlersuche am 31.08.2026 lagen
hinter genau diesem Satz nacheinander DREI verschiedene Ursachen: ein
fehlender Ablagebereich, ein Endpunkt, der auf einen fremden Anbieter
zeigte, und eine Verschluesselung, die der Speicher nicht anbietet. Ohne
Zugang zum Serverlog waere die Suche aussichtslos gewesen.

Jetzt uebersetzt src/lib/speicher/fehler.ts die bekannten Faelle in
Saetze, die sagen, was zu tun ist - fehlender Ablagebereich mit Verweis
auf Schritt 6 der Installation, abgelehnte Zugangsdaten mit den Namen der
beiden Variablen, nicht unterstuetzte Verschluesselung mit dem Hinweis auf
S3_SSE, und nicht erreichbarer Speicher mit der Zusicherung, dass die
Eingaben bleiben.

Durchgereicht wird dabei nichts. Fremde Fehlertexte tragen Hostnamen,
Eimernamen und Anfragekennungen - das gehoert ins Log, nicht auf den
Bildschirm eines Betreuers. Uebersetzt werden nur die bekannten Faelle;
alles andere bleibt bei der allgemeinen Meldung.

Dazu eine Bereitschaftspruefung: Sie schreibt eine winzige Datei, liest
sie zurueck und raeumt sie weg - und beantwortet damit erreichbar,
Ablagebereich vorhanden und Schreibrecht auf einmal. Das Ergebnis steht in
/api/gesundheit und als Zeile im Log.

## Warum nicht instrumentation.ts

Der naheliegende Ort waere der Starthaken von Next. Der wird aber auch
fuer die Edge-Laufzeit gebuendelt, und ueber die Treiber kaeme node:path
in ein Buendel, in dem es das nicht gibt - der Build schlaegt fehl. Das
war ausprobiert, nicht vermutet.

Die Pruefung haengt deshalb an der Gesundheitsabfrage. Der Healthcheck
ruft sie ab 40 Sekunden nach dem Start alle 30 Sekunden auf; die erste
Pruefung passiert also von selbst kurz nach dem Hochfahren. Eine
Schonfrist von fuenf Minuten verhindert, dass dabei alle 30 Sekunden eine
Probedatei in den Objektspeicher geht, und gemeldet wird nur bei einer
Aenderung.

Ein gestoerter Speicher fuehrt ausdruecklich NICHT zu 503. Sonst startete
der Healthcheck den Behaelter neu und machte die ganze Akte unerreichbar -
wegen eines Teils, den ein Neustart nicht repariert.

Gegen drei Mutationen geprueft: NotImplemented ohne Textpruefung, alte
Reihenfolge bei der Codeermittlung, Erklaerung nicht benutzt - jede wird
rot.

Refs #44
2026-09-01 16:31:03 +02:00
florian.wilde c210f8bff0 Merge #45: Beispielkonfiguration entschärfen 2026-09-01 14:16:46 +00:00
Florian Wilde 5c6fac59b2 Beispielkonfiguration entschaerfen
.env.example belegte S3_ENDPOINT mit der Adresse eines externen
Anbieters. Gedacht war das als Beispiel - in der kopierten .env stand es
aber aktiv, und damit sprach die Anwendung mit einem fremden Host statt
mit dem Objektspeicher nebenan.

Verschaerfend: Die docker-compose.yml hatte laengst einen brauchbaren
Standard, ${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000}. Der greift nur bei leerer
Variable - die Beispieldatei hebelte ihn aus. Der Mechanismus, der genau
diesen Fehler verhindern sollte, war durch die Beispieldatei wirkungslos.

Auf dem Livesystem hat das monatelang jede Ablage scheitern lassen, und
die Zugangs-ID des lokalen Speichers ging bei jedem Versuch nach draussen.

Die Zeile ist jetzt auskommentiert, mit einer Erklaerung, wann man sie
braucht.

Nebenbei stand dort SEED_ADMIN_EMAIL mit der Adresse des Betreibers. In
einer mitgelieferten Beispieldatei hat eine persoenliche Adresse nichts
zu suchen - jetzt leer.

Der Test prueft beides und dazu die allgemeine Regel: Kein aktiver Wert
in der Beispieldatei zeigt auf einen fremden Rechner. Er prueft auch,
dass ueberhaupt Zuweisungen gefunden werden - sonst staende er gruen da
und pruefte nichts.

Gegen zwei Mutationen geprueft: Endpunkt wieder aktiv, persoenliche
Adresse wieder eingetragen - beide werden rot.

Refs #45
2026-09-01 16:16:12 +02:00
florian.wilde ea34294fa7 Merge #43: Fehlende Umgebungsvariablen durchreichen 2026-09-01 14:13:08 +00:00
Florian Wilde 810716e4e4 Fehlende Umgebungsvariablen durchreichen - und dauerhaft absichern
Der Dienst "app" zaehlt seine Umgebungsvariablen einzeln auf; ein
env_file gibt es nicht. Drei Werte, die die Anwendung ausliest, standen
dort nicht: ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS, VERTRAUE_PROXY (beide seit v1.11.0)
und S3_SSE (seit v1.11.1).

Wer sie laut .env.example und INSTALLATION.md eintrug, brachte sie damit
nicht in den Behaelter - die Anleitung war an dieser Stelle schlicht
falsch. Besonders unangenehm bei VERTRAUE_PROXY: Der Wert fehlt still,
die Anmeldesperre zaehlt dann nur nach E-Mail-Adresse statt zusaetzlich
nach Anschluss, und im Betrieb faellt nichts auf.

VERTRAUE_PROXY bekommt bewusst KEINE Vorgabe "true". Die strengere
Einstellung bleibt die Voreinstellung; wer einen Proxy davorstellt, sagt
es ausdruecklich. Ohne Proxy ist der weitergereichte Kopf frei erfunden.

Der eigentliche Ertrag ist der Test: Er liest, welche Variablen env.ts
ausliest - ueber process.env ebenso wie ueber pflicht(), zahl(),
schalter() und schluessel32() -, vergleicht das mit dem, was die
Compose-Datei dem Dienst mitgibt, und meldet jede Luecke. Ausnahmen sind
aufgezaehlt und begruendet.

Damit wiederholt sich der Fehler beim naechsten neuen Wert nicht: Wer ihn
einfuehrt und das Durchreichen vergisst, sieht es sofort.

Gegen drei Mutationen geprueft: Wert wieder entfernt, Vorgabe "true"
gesetzt, S3_SSE entfernt - jede wird rot.

Refs #43
2026-09-01 16:12:32 +02:00
florian.wilde 88e9202c2f Merge #42: Serverseitige Verschlüsselung optional machen 2026-09-01 14:09:01 +00:00
Florian Wilde c0cb29bf53 Serverseitige Verschluesselung optional machen
Der S3-Treiber setzte bei jedem PutObject fest
ServerSideEncryption: 'AES256'. Das mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS
und lehnt das mit "NotImplemented" ab - es liess sich kein einziges
Dokument ablegen. Wer der INSTALLATION.md folgte, landete zwangslaeufig
dort; es war kein Konfigurationsfehler des Betreibers, sondern der
Auslieferungszustand.

Gebraucht wird die Zeile ohnehin nicht mehr. Seit v1.11.0 verschluesselt
die Anwendung jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst. Eine
zweite Lage durch den Anbieter schuetzt vor nichts, was der eigene
Umschlag nicht schon abdeckt.

Jetzt steuert S3_SSE, ob der Kopf mitgeht. Leer bedeutet aus - auch eine
Zeile mit Leerzeichen, sonst schickte eine leergelassene .env-Zeile einen
leeren Kopf und der Anbieter antwortete mit einem Fehler, den niemand
versteht.

Im Kommentar von v1.11.0 stand, die serverseitige Verschluesselung
"kostet nichts". Das war falsch: Auf MinIO ohne KMS kostete sie die
gesamte Funktion. Der Satz ist korrigiert.

Aufgefallen ist das erst im Betrieb, und der Grund ist derselbe wie beim
Ausloeser: In der Entwicklung laeuft der Dateitreiber, der S3-Pfad wurde
von keinem Test ausgefuehrt. Deshalb pruefen die neuen Tests den Befehl
ab, bevor er das Netz sieht - was hineingeschrieben wird, ist jetzt
belegt, nicht angenommen.

Gegen drei Mutationen geprueft: SSE wieder fest verdrahtet, leere Angabe
nicht abgefangen, Inhalt unverschluesselt - jede wird rot.

Refs #42
2026-09-01 16:08:26 +02:00
florian.wilde dbc24d965d Merge #41: Dokumente mitsichern 2026-09-01 14:04:03 +00:00
Florian Wilde 4d826ef55f Dokumente mitsichern - eine Akte ohne ihre Dateien ist wertlos
Der Sicherungsdienst machte taeglich ein pg_dump und sonst nichts. Nach
einem Plattenschaden waere die Akte vollstaendig wiederhergestellt worden
- mit allen Eintraegen, Verweisen und Pruefsummen, aber ohne eine einzige
Datei dahinter. Die Pruefsumme in der Akte haette dann ein Dokument
belegt, das es nicht mehr gibt. Gegenueber dem Betreuungsgericht ist das
der schlechteste denkbare Zustand.

Je Lauf entstehen jetzt zwei verschluesselte Dateien mit demselben
Zeitstempel: der Datenbankstand und ein Archiv des Ablageverzeichnisses.
Beide mit Pruefsumme, beide in der Aufbewahrung, beide im Monatsstand,
beide in der Selbstpruefung.

Schlaegt der Dokumententeil fehl, bricht der Lauf ab und raeumt den
angefangenen Datenbankstand wieder weg. Eine Sicherung, die nur die halbe
Wahrheit enthaelt, aber vollstaendig aussieht, ist schlimmer als gar
keine: Man verlaesst sich darauf und merkt es erst im Ernstfall.

## Abweichung von der urspruenglichen Idee

Im Issue stand "mc mirror statt rohem Verzeichnis". Beim Umsetzen zeigte
sich, dass der MinIO-Client in diesem Behaelter fehlt und bei jedem Lauf
aus dem Netz geholt werden muesste. Eine Internetabhaengigkeit im
Sicherungspfad ist genau das, was man dort nicht will.

Stattdessen wird das Verzeichnis direkt eingepackt. Das ist vertretbar,
weil MinIO ein Objekt erst vollstaendig unter .minio.sys/tmp schreibt und
dann an seinen Platz umbenennt: Ein laufender Upload liegt nie halbfertig
im Archiv, er fehlt hoechstens. Derselbe Weg deckt den Dateitreiber mit
ab.

## Nur lesend

Der Sicherungsdienst bekommt das Ablageverzeichnis mit ":ro" eingehaengt.
Er laeuft unbeaufsichtigt per cron; ein Fehler im Skript oder ein
kompromittierter Behaelter wuerde sonst Sicherung und Bestand auf einmal
treffen - genau der Fall, gegen den eine Sicherung da ist.

Deshalb schreibt die Wiederherstellung die Dateien auch nicht selbst an
ihren Platz, sondern packt sie nach ./backups aus und gibt den letzten
Handgriff als Einzeiler aus. In ein laufendes MinIO hineinzuschreiben
wuerde dessen Datenbestand ohnehin beschaedigen.

## Geprueft

Die Kernlogik einmal von Hand durchgespielt: packen, verschluesseln,
Selbstpruefung, zurueckholen - der Inhalt kam bitgleich zurueck, der
Klartext war im Archiv nicht auffindbar, und die Selbstpruefung schlug
sowohl bei einem beschaedigten Archiv als auch bei falschem Passwort an.

Dazu elf Pruefungen in tests/skripte.test.ts gegen vier Mutationen:
Dokumententeil entfernt, Abbruch entfernt, Aufraeumen halbiert,
Schreibrecht erteilt - jede wird rot.

Refs #41
2026-09-01 16:03:26 +02:00
florian.wilde 6e6f022234 Merge #40: Ausschlussfristen nur bei Fälligkeit hervorheben 2026-09-01 13:50:59 +00:00
Florian Wilde b3823094d6 Ausschlussfristen nur hervorheben, wenn sie etwas von einem wollen
Auf dem Dashboard standen dauerhaft drei rote Kaesten mit Warndreieck und
Knopf "Frist jetzt bearbeiten": Aufwandspauschalen mit Verfall 2027, 2028
und 2029.

Alle anderen Bloecke des Dashboards filtern nach Dringlichkeit. Dieser
fragte nur, OB etwas eine Ausschlussfrist ist, und nie, WANN sie faellig
wird - eine Frist im Mai 2029 landete damit in derselben Aufmachung wie
eine, die morgen ablaeuft.

Die Daten sind richtig: Pflichtfristen werden bewusst drei Jahre im Voraus
angelegt. Sie gehoeren nur nicht in die Warnung, sondern in die Liste.

Neu ist ein Horizont von 90 Tagen. Er ist grosszuegig gewaehlt, weil die
kuerzeste hier vorkommende Ausschlussfrist sechs Monate laesst. Abgelaufene
warnen weiterhin immer - eine versaeumte Aufwandspauschale bleibt eine
schlechte Nachricht, auch wenn sie lange zurueckliegt.

Der Grund ist nicht Bequemlichkeit: Eine Warnung, die monatelang dasteht
und nichts von einem will, stumpft ab. Man uebersieht die vierte, die
etwas will - und bei § 1878 BGB ist das die Jahrespauschale, die ersatzlos
erlischt.

Ein bestehender Test behauptete "unabhaengig vom Faelligkeitstopf" und
belegte das mit einer Frist 134 Tage in der Zukunft. Die Aussage stimmt
weiterhin, das Beispiel nicht mehr - es liegt jetzt innerhalb des
Horizonts, aber ausserhalb aller Faelligkeitstoepfe.

Gegen drei Mutationen geprueft: Filter entfernt, Abgelaufenes
ausgeschlossen, Horizont um einen Tag verschoben - jede wird rot.

Refs #40
2026-09-01 15:50:17 +02:00
florian.wilde 3525777fb4 Merge #38: Sicherheitsprüfung abarbeiten (v1.11.0) v1.11.0 2026-08-24 10:35:19 +00:00
Florian Wilde 406f7854b7 chore: Version 1.11.0 2026-08-24 10:06:13 +02:00
Florian Wilde e48eda4332 Irrefuehrende Sicherheitszusagen entfernen, OWASP-Durchgang festhalten
Zwei Kommentare versprachen Schutz, den es nicht gab. Das ist schlimmer
als eine fehlende Zusage, weil man sich darauf verlaesst:

- In middleware.ts stand "Ohne Authentifizierungs-Cookie gar nicht erst
  weiterreichen". Die Middleware prueft keine Anmeldung, sie setzt
  Kopfzeilen; die Liste steuert allein den Cache-Control-Kopf. Wer den
  Satz glaubt, verzichtet an einer neuen Seite auf erfordereBenutzer().
  Die Liste heisst jetzt OHNE_CACHE_SPERRE und sagt selbst, was sie ist.

- In datei.ts hiess es, die Pfadpruefung fange "Symlink-Tricks" ab.
  resolve() rechnet mit Zeichenketten und folgt keinem Link - dafuer
  braeuchte es realpath(). Nachgeruestet wird es nicht: Wer dort einen
  Symlink anlegen kann, hat schon Schreibrechte im Datenverzeichnis. Der
  Satz musste trotzdem weg.

Dazu docs/SICHERHEIT.md: Bedrohungsmodell, der Durchgang entlang der
OWASP Top 10 - und ein eigener Abschnitt darueber, was ausdruecklich NICHT
geschuetzt ist.

Aus dem OWASP-Durchgang kamen keine weiteren Funde. Zwei Stellen sahen
danach aus und waren es nicht: Prisma.join() in suche.ts fuegt nur bereits
parametrisierte Fragmente zusammen, und der Suchausschnitt mit den
<mark>-Markern aus ts_headline wird zerlegt und als React-Kinder
gerendert, nicht als HTML - obwohl die Quelle der OCR-Text hochgeladener
Dokumente ist.

Refs #38
2026-08-24 09:53:43 +02:00
Florian Wilde 92ff8efe39 Objektspeicher verschluesseln, statt es dem Anbieter zu ueberlassen
Im S3-Treiber stand nur ServerSideEncryption: 'AES256'. Das ist
Verschluesselung mit dem Schluessel des Anbieters - er entschluesselt beim
Ausliefern selbst. Gegen eine verlorene Platte im Rechenzentrum hilft das,
gegen den Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Eimer nicht. In
diesem Eimer liegen Bescheide, Arztbriefe und Kontoauszuege.

Der Dateitreiber hat es von Anfang an richtig gemacht. Der Umschlag zieht
deshalb nach src/lib/speicher/umschlag.ts um und wird von beiden benutzt,
statt ihn ein zweites Mal zu schreiben.

Neu ist die Bindung an den Ablageort: Der Schluessel des Objekts wandert
in die Zusatzdaten. Wer Schreibrechte auf den Eimer hat, kann die Bytes
von Dokument A damit nicht unter dem Namen von Dokument B ablegen - beim
Lesen schlaegt die Pruefung fehl, statt den falschen Bescheid mit
gueltiger Pruefsumme auszuliefern.

Damit fallen die presigned URLs weg. Sie liessen den Browser direkt beim
Anbieter laden; was dort liegt, ist jetzt Geheimtext. Die Auslieferung
geht ueber dieselbe eigene Route wie beim Dateitreiber - die prueft
zusaetzlich die Berechtigung und schreibt einen Audit-Eintrag. Ein
weitergeleiteter Link allein oeffnet also nichts mehr.

Bestehende Dateien bleiben durchgehend lesbar: Der Treiber erkennt am
Kopf, ob ein Umschlag da ist, und reicht alles andere unveraendert durch.
Auch die alten Umschlaege ohne Ortsbindung gehen weiter auf - sonst waere
die Verbesserung ein Datenverlust. Nachgezogen wird mit

    npm run speicher:verschluesseln            # nur schauen
    npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden

Geprueft: 12 Tests gegen drei Mutationen, ein Trockenlauf ueber die 120
Dateien der Entwicklungsablage, und eine Probe mit einer Klartextdatei,
die nach dem Lauf verschluesselt auf der Platte liegt und sich trotzdem
korrekt zurueeklesen laesst.

Refs #38
2026-08-24 09:50:41 +02:00
Florian Wilde 676fbb8ee4 Texterkennung in Grenzen zwingen, die das Dokument nicht selbst setzt
Zwei Wege, auf denen ein hochgeladenes Dokument den Server umbringen
konnte. Beide haben gemeinsam, dass die Groesse aus der Datei kam.

1. Dekompressionsbombe. Die PDF-Stroeme wurden mit inflateSync ohne
   maxOutputLength ausgepackt. Ein Flate-Strom sagt nicht, wie gross er
   ausgepackt wird - ein paar Kilobyte Fuellung blaehen sich auf Gigabyte
   auf. Jetzt ein Deckel je Strom (8 MB) und einer ueber die Summe
   (64 MB); zlib bricht selbst ab, der Strom wird verworfen, der Text ist
   eben unvollstaendig.

2. Riesenseiten. "pdftoppm -r 300" rendert mit fester Aufloesung, aber
   die Seitengroesse steht im PDF. Bei 200 x 200 Zoll ergeben 300 dpi ein
   Bild von 60000 x 60000 Pixeln, und zwar je Seite. Jetzt "-scale-to"
   statt fester dpi: Die laengste Kante bekommt eine feste Pixelzahl,
   unabhaengig davon, was im Dokument als Papierformat steht. Fuer A4
   entspricht das etwa den bisherigen 300 dpi. Dazu ein Deckel auf die
   Gesamtgroesse der gerenderten Dateien.

Der erste Bombentest war wertlos: Die Nutzlast enthielt keine
PDF-Textoperatoren, also war das Ergebnis mit und ohne Grenze leer. Mit
einer Marke in der Nutzlast und einer Gegenprobe knapp unter der Grenze
schlagen beide Mutationen an.

Refs #38
2026-08-24 09:41:35 +02:00
Florian Wilde 5b54d7bc5f Ersteinrichtung schliessen: Geheimnis und eine Sperre statt zweier Schritte
Die Aktion ist die einzige Stelle der Anwendung, an der jemand ohne
Anmeldung schreiben darf. Zwei Dinge fehlten.

Erstens stand die Seite zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des
Zugangs fuer jeden offen: Wer sie in diesem Fenster fand, wurde
Administrator einer Anwendung mit Gesundheits- und Finanzdaten. Das
Fenster ist kurz, aber Zufall ist keine Zugriffskontrolle. Jetzt muss
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS aus der .env mit eingegeben werden; verglichen
wird ueber Hashes in gleichbleibender Zeit, und ein falscher Wert
antwortet mit derselben Mindestdauer wie das Anmeldeformular.

Fehlt der Wert, ist die Einrichtung gesperrt statt offen. Das ist
Absicht: Eine Installation, bei der die Zeile vergessen wurde, soll eine
Meldung zeigen und nicht einrichtbar sein.

Zweitens waren Pruefung und Anlegen zwei Schritte. Beide laufen jetzt in
einer Transaktion, und die Sperrzeile mit fester Id entscheidet - eine
zweite gleichzeitige Anfrage scheitert am Primaerschluessel, bevor ein
zweiter Administrator entsteht.

Die Seite liest die Sperrzeile mit: Lag der erste Zugang im Papierkorb,
stand Schritt 1 sonst wieder offen. Der Seed setzt sie ebenfalls.

Refs #38
2026-08-24 08:03:49 +02:00
Florian Wilde 609aa5d27d Anmeldung haerten: Einmalcodes, Anschluss, Host, Passkey-Vorzimmer
Vier Stellen, an denen eine Zusage nicht gehalten wurde.

1. Ein TOTP-Code galt mehrfach. Der Kommentar in totp.ts versprach seit
   dem Anfang, der Aufrufer speichere das getroffene Zeitfenster - getan
   hat es niemand. Damit liess sich ein abgelesener Code innerhalb von 90
   Sekunden noch einmal einloesen. Jetzt geht jede Pruefung durch
   zweitenFaktorEinloesen(), und die Bedingung steht im WHERE von
   updateMany: Zwei gleichzeitige Anmeldungen mit demselben Code treffen
   nicht beide eine Zeile.

2. Der Anschluss kam aus dem ERSTEN Eintrag von "x-forwarded-for". Das
   ist der Teil, den der Aufrufer selbst schreibt. Wer bei jeder Anfrage
   eine andere Zahl hineinschrieb, sah fuer die Anmeldesperre wie tausend
   Anschluesse aus - die Zaehlung war nicht nur wirkungslos, sondern
   irrefuehrend. Jetzt von hinten gelesen, und nur wenn VERTRAUE_PROXY
   gesetzt ist. Ohne Proxy ist der Kopf fremdbestimmt; dann lieber keine
   Zaehlung nach Anschluss als eine, die eine Kopfzeile aushebelt. Beim
   ersten Mal steht eine Zeile im Log, damit das Fehlen auffaellt.

3. trustHost stand fest auf true. Ist AUTH_URL gesetzt - der
   dokumentierte Betrieb setzt es, Passkeys brauchen es -, gibt es keinen
   Grund, die Adresse aus einer Kopfzeile von aussen abzuleiten.
   AUTH_TRUST_HOST bleibt wirksam, damit die dokumentierte Einstellung
   nicht stillschweigend uebergangen wird.

4. Passkeys liessen sich ohne erneute Bestaetigung anlegen und entfernen.
   Ein Passkey ist ein vollwertiger Zugang, der einen Passwortwechsel
   ueberlebt - an einem unbeaufsichtigten Rechner waren das zwei Klicks.
   Jetzt dasselbe Vorzimmer wie beim Vollexport. Dabei musste
   alsFehler() lernen, die Weiterleitung von Next durchzulassen: Sonst
   verschwand die Zwischenfrage in "Der Passkey konnte nicht geprueft
   werden".

Refs #38
2026-08-24 08:03:33 +02:00
Florian Wilde 6bd8f7e8a4 Schema: Zeitschritt fuer TOTP und Sperre fuer die Ersteinrichtung
Zwei Felder fuer zwei Luecken, in einer Migration:

benutzer.totpLetzterSchritt haelt das zuletzt akzeptierte TOTP-Fenster
fest. Ohne das gilt ein Code bis zu 90 Sekunden lang beliebig oft.

Die Tabelle ersteinrichtung hat genau eine Zeile mit fester Id. Das ist
kein Protokoll, sondern eine Sperre: Bisher entschied "gibt es schon
einen Benutzer?" und danach wurde angelegt - zwei Anfragen gleichzeitig
kamen beide durch. Jetzt entscheidet der Primaerschluessel.

Enthalten ist eine Datenmigration: Wo schon ein Zugang besteht, wird die
Sperrzeile gesetzt. Ohne sie stuende die Einrichtungsseite auf jedem
bestehenden System nach dem Update wieder offen.

Die DROP-INDEX-Zeilen zu den Trigramm-Indizes hat das Skript aus #36
wieder entfernt; "npm run db:pruefen" bestaetigt, dass beide stehen.

Refs #38
2026-08-24 08:03:32 +02:00
Florian Wilde 133b0314c5 Anmeldesperre gegen Selbstverlaengerung und Schreiblast sichern
Die Sperre hielt sich selbst am Leben. Jeder Aufruf wurde festgehalten,
auch der, der wegen der laufenden Sperre gar nicht geprueft wurde; die
Frist lief zugleich ab dem juengsten Fehlversuch. Wer also alle zehn
Minuten ein falsches Passwort an eine fremde Adresse schickte, sperrte
deren Inhaber dauerhaft aus - ohne das Passwort zu kennen. Jeder dieser
Aufrufe hinterliess ausserdem eine Zeile, die erst der Wartungslauf nach
30 Tagen wieder los wurde.

Jetzt zwei getrennte Dinge: Ein geprueft fehlgeschlagener Versuch zaehlt
und wird einzeln festgehalten. Ein waehrend der Sperre abgewiesener
Aufruf zaehlt nicht und wird hoechstens einmal je Sperre vermerkt.

Die Auswertung geht die Versuche von alt nach neu durch und zieht die
Runden nach: Ist das Mass voll, beginnt an diesem Versuch eine Sperre
und der Zaehler faengt von vorn an. Damit laeuft die Frist auch dann ab,
wenn die Fehlversuche noch im Zeitfenster stehen - vorher blieb der
Zugang bis zum Fensterende dicht.

Die Tests sind gegen vier Mutationen geprueft; jede wird rot.

Refs #38
2026-08-24 02:13:04 +02:00
Florian Wilde 2bed78915f Zweiten Faktor zur Grenze machen, nicht nur zur Anzeige
"Der zweite Faktor ist Pflicht" stand im Kopf von auth.ts, durchgesetzt
wurde es aber nur im App-Layout. Ein Layout schuetzt, was durch das
Layout gerendert wird - Server Actions und Route Handler laufen daran
vorbei. Wer eine Passwort-Sitzung hatte, die TOTP-Einrichtung aber nie
abgeschlossen hat, kam an die Daten.

Die Pruefung steckt jetzt in erfordereBenutzer() selbst und damit ueber
erfordereZugang() automatisch in jeder Server Action. Massgeblich ist
der Datenbankstand, nicht das Feld im Sitzungstoken - das laesst sich
ueber session.update() vom Client beeinflussen.

Fuer Route Handler gibt es benutzerFuerRoute(): 401 bzw. 403 statt einer
Umleitung. Eine Anmeldeseite als Inhalt einer Word-Datei waere die
falsche Antwort.

Dabei aufgefallen: Der Dokumentenabruf unter /api/dokumente/datei fragte
nur nach der Anmeldung. Auch geschlossen.

Ausnahmen sind aufgezaehlt und werden von tests/mfa-grenze.test.ts
festgehalten - der Test liest den Quelltext und schlaegt an, sobald eine
weitere dazukommt.

Refs #38
2026-08-24 02:12:50 +02:00
Florian Wilde 2c1b8f4c28 Abhaengigkeiten auf Fassungen ohne bekannte Luecken heben
npm audit meldete 32 Schwachstellen, davon 5 kritische. Der Vorschlag
des Werkzeugs war ein Sprung auf Next.js 16 - noetig war er nicht: next,
next-auth und @auth/core waren nur durchgereicht markiert, ein eigenes
Advisory hatten allein nodemailer, postcss und sharp. Die drei sind
Blattpakete und lassen sich gezielt ueberschreiben.

Nodemailer 9 kollidiert mit einer optionalen Peer-Angabe von next-auth
(hoechstens 8). Das ist folgenlos, weil der E-Mail-Provider von next-auth
hier nicht benutzt wird, sondern Nodemailer direkt.

Danach: 0 Schwachstellen.

Refs #38
2026-08-24 02:12:37 +02:00
florian.wilde ece995bb6a Merge #37: Update brach ohne Meldung ab
Abgeschnittene Leitungen unter pipefail beendeten update.sh stumm und
haetten die Selbstpruefung der Sicherung falsch negativ gemacht. Behoben,
mit ERR-Falle und Test gegen das Muster.
v1.10.2
2026-08-23 22:36:53 +00:00
Florian Wilde 107406e3c0 Update brach ohne Meldung ab
Beim Sprung von 1.5.0 auf 1.10.1 endete scripts/update.sh mitten in der
Ausgabe. Kein Fehler, keine Zeile, einfach zurueck zur
Eingabeaufforderung.

Ursache war eine abgeschnittene Leitung:

  git log --oneline "HEAD..$ZIEL" | head -15 | sed ...

head schliesst die Leitung nach 15 Zeilen, git log schreibt weiter und
bekommt SIGPIPE (141). Mit "set -o pipefail" gilt die ganze Kette als
gescheitert, "set -e" beendet das Skript - stumm.

Zeitabhaengig, deshalb monatelang unauffaellig: Solange git log fertig
wurde, bevor head zumachte, ging es gut. Die Schwelle liegt exakt bei
15 Commits, und v1.5.0..v1.10.0 waren die ersten 16.

Behoben, indem der Erzeuger selbst begrenzt (git log -15) statt die
Leitung zu kappen. Dieselbe Behandlung fuer die beiden Tag-Listen.

Dieselbe Falle steckte in der Selbstpruefung von sicherung.sh:

  openssl enc -d ... | head -c 5 | grep -q "PGDMP"

Beide Leser schliessen frueh. Bei kleiner Datenbank steht alles im
Puffer und es faellt nicht auf; mit wachsender Datenbank kippt es - und
dann meldet das Skript eine INTAKTE Sicherung als kaputt und verweigert
das Update. Jetzt liest dd eine feste Menge und endet regulaer.

Damit so etwas nicht wieder stumm passiert:
- Eine ERR-Falle nennt Zeilennummer und Exitcode und erklaert bei 141,
  dass es SIGPIPE ist und ein Fehler im Skript, nicht beim Benutzer.
- Ein Test verbietet "| head" in Skripten mit pipefail und nennt die
  Zeile. Gegenprobe gemacht: Er schlaegt an.
- Bei mehr als 15 Commits steht "... und N weitere" darunter, statt sie
  wortlos wegzulassen.

Nachgestellt: der Ablauf von 1.5.0 auf 1.10.1 laeuft durch.
2026-08-24 00:36:08 +02:00
florian.wilde 9ea78a4d29 Merge #36: Zeilenenden im Repository auf LF
Behebt Issue #26: .gitattributes legt LF fest, 29 Dateien normalisiert.
Nachgewiesen nur Zeilenenden, kein Zeichen Inhalt geaendert.

Closes #26
2026-08-23 22:28:47 +00:00
Florian Wilde 1ed19eb76e Zeilenenden der 24 verbliebenen Dateien normalisieren
Ausschliesslich Zeilenenden. Nachgewiesen mit
"git diff --cached --ignore-cr-at-eol": Der Diff ist leer, es hat sich
kein Zeichen Inhalt geaendert.

Deshalb ein eigener Commit: 7448 geaenderte Zeilen in einem Commit mit
echten Aenderungen zu verstecken, macht die Historie an dieser Stelle
unlesbar. So laesst er sich beim Durchsehen ueberspringen.

Refs #26
2026-08-23 23:37:02 +02:00
Florian Wilde 6a0db51e3b Zeilenenden im Repository auf LF festlegen
Ohne .gitattributes liegen Dateien gemischt vor: 29 von 500 mit CRLF,
der Rest mit LF. Jedes zeilenweise arbeitende Werkzeug schreibt eine
CRLF-Datei dann mit LF zurueck, und der Diff zeigt statt drei
geaenderten Zeilen die ganze Datei - bei Issue #7 waren es 578 statt 8,
kurz vor dem Push bemerkt.

Dieser Commit legt nur die Regel fest. Die Normalisierung der 29 Dateien
kommt getrennt, damit die Historie lesbar bleibt.

Refs #26
2026-08-23 23:34:38 +02:00
florian.wilde 851724774a Merge #35: Doppelt gerenderte Listen dokumentieren
Behebt Issue #28: Kommentar an der Dokumentenliste, Muster und drei
tragfaehige Wege in e2e/hilfen.ts, Begruendung warum die Verdopplung
bleibt.

Closes #28
2026-08-23 21:29:15 +00:00
Florian Wilde 3772e360e1 Doppelt gerenderte Listen dokumentieren
Die Dokumentenliste rendert jeden Eintrag zweimal: als Karte fuers Handy,
als Tabellenzeile ab Tablet. Eine Fassung ist per Breakpoint versteckt,
steht aber im DOM. Beim Testen trifft getByText(...).first() deshalb die
unsichtbare Kopie, und die Pruefung scheitert mit "element is not
visible" an einer Stelle, die augenscheinlich in Ordnung ist. Das hat
mehrfach Zeit gekostet, weil man den Grund nicht sieht.

Nachgemessen an /dokumente mit acht Dokumenten: ein Titel liefert 16
Treffer, davon 8 sichtbar - und first() ist unsichtbar.

- Kommentar an der Komponente, mit dem Verweis auf die Hilfsdatei.
- In e2e/hilfen.ts das Muster beschrieben und drei Wege genannt, die
  tragen: innerText fuer "steht das da", visible=true zum Klicken, die
  Zusammenfassungszeile fuer Anzahlen. Alle drei nachgeprueft, bevor sie
  aufgeschrieben wurden - eine Anleitung mit kaputtem Rezept waere
  schlimmer als keine.

Zur Frage aus dem Issue, ob sich die Verdopplung vermeiden laesst: nein,
nicht ohne Verlust. Eine Tabelle, die zu Karten umbricht, verlangt
display:block auf Zeilen und Zellen - damit ist es keine Tabelle mehr,
Vorlesesoftware verliert den Zusammenhang von Spaltenkopf und Wert, und
genau der macht eine Liste mit acht Spalten erst benutzbar. Die
Begruendung steht jetzt am Code, statt die Frage offen zu lassen.

Betroffen ist uebrigens nur diese eine Stelle, nicht mehrere:
kalender-monat.tsx und das Stammdatenformular nutzen Breakpoints, ohne
Inhalt doppelt zu rendern.

Refs #28
2026-08-23 23:28:22 +02:00
florian.wilde d75eb185d5 Merge #34: Verweise auf fremde Akten an einer Stelle pruefen
Behebt Issue #23: Durchgang durch alle Server Actions, eine Luecke
geschlossen (buchung.vorgangId), die Pruefung in lib/auth/verweise.ts
zusammengefasst.

Closes #23
2026-08-23 21:21:40 +00:00
Florian Wilde 91a9aca0d8 Verweise auf fremde Akten an einer Stelle pruefen
Wenn ein Formular einen Fremdschluessel mitschickt, kommt der aus einer
Auswahlliste im Browser. Der Server darf sich darauf nicht verlassen -
eine veraenderte Anfrage kann jede beliebige Id enthalten.

Alle 22 Dateien unter src/server/actions/ durchgesehen. Das Ergebnis ist
besser als befuerchtet: Bis auf eine Stelle war jeder Verweis geprueft.

  buchung.vorgangId ging ungeprueft durch. Konto, Beleg und Vertrag
  wurden geprueft, der Vorgang nicht.

Die Pruefung liegt jetzt in lib/auth/verweise.ts statt verstreut in den
Aktionen. Die acht erlaubten Ziele sind eine ausgeschriebene Aufzaehlung
und kein dynamischer Tabellenzugriff: So sieht der Typpruefer jede
Abfrage, und welche Tabellen erreichbar sind, ist eine Entscheidung und
keine Nebenwirkung. Mehrere Verweise laufen nebeneinander - bei vier
Verweisen eine Wartezeit statt vier.

Umgestellt: die vier Einzelpruefungen der Buchung, die drei des
Vermoegenspostens, die eigene Hilfsfunktion fuer den Ansprechpartner.
Nicht angefasst wurden die Stellen, die ihre eigene, passendere Form
haben - etwa das Kontaktprotokoll, das beide Verweise parallel laedt und
feldgenaue Meldungen zurueckgibt.

Zum Test: Der erste Entwurf rief die Server Action per fetch nach. Der
waere auch ohne jede Pruefung gruen gewesen, weil Next einen Aufruf ohne
gueltige Action-Id ohnehin ablehnt - er haette nichts bewiesen. Der
jetzige schiebt dem echten Auswahlfeld einen Eintrag mit fremder Id
unter und schickt das Formular normal ab. Gegenprobe mit ausgebauter
Pruefung: faellt um, wie er soll.

Refs #23
2026-08-23 23:20:26 +02:00
florian.wilde 91592cbe88 Merge #33: Ein Jahr Kontobewegungen im Beispielfall
Behebt Issue #22: 107 Buchungen ueber zwoelf Monate im Demofall, mit
gerechnetem Kontostand. Dazu behoben: gGmbH fehlte in der Rechtsformliste
beim Zusammenfassen wiederkehrender Zahlungen.

Closes #22
v1.10.1
2026-08-23 19:36:49 +00:00
Florian Wilde 18709a8e49 Ein Jahr Kontobewegungen im Beispielfall
Der Demofall brachte Konten und Kontostaende mit, aber keine einzige
Buchung. Kassenbuch, Belegpflicht, Dauerzahlungen und die Erkennung
wiederkehrender Zahlungen liefen darin also leer - wer die Anwendung zum
ersten Mal ansah, musste erst eine CSV importieren.

Neu sind 107 Buchungen ueber zwoelf Monate, erzeugt aus einem Muster
statt einzeln abgetippt: Rente, Betriebsrente und Pflegekasse als
Einnahmen, Heimentgelt, Barbetrag, Sterbegeldbeitrag, Telefon und
Kontofuehrung monatlich, dazu Rundfunkbeitrag und Grundsteuer
vierteljaehrlich sowie eine Handvoll Einzelposten.

Was der Fall damit zeigt:
- Das Heimentgelt steht in drei Schreibweisen auf dem Auszug und wird
  trotzdem als eine monatliche Zahlung gefuehrt.
- Genau eine Buchung hat weder Quittung noch Begruendung. Eine, nicht
  zwanzig: Die Liste soll etwas zu zeigen haben und nicht rot leuchten.
- Die Sterbegeld-Lastschriften bleiben unzugeordnet, damit sich der
  Handgriff "zwoelf Zahlungen als belegt zuordnen" ausprobieren laesst.
  Der Beitrag steigt im Mai von 18,40 auf 19,80 - damit auch die
  Abweichungspruefung sichtbar wird.
- Der Kontostand zum 31.07. wird aus Anfangsstand und Buchungen
  gerechnet, nicht behauptet. Ein Beispielfall, der sich selbst
  widerspricht, waere schlimmer als einer ohne Buchungen.

Zwei Funde beim Bauen:

Der Unique-Index auf (kontoId, importReferenz) hat einen echten Fehler in
den Daten gefangen: Zwei Renten am Monatsersten ergaben dieselbe
Referenz. Genau dafuer ist er da.

"gGmbH" fehlte in der Rechtsformliste. Dadurch galten "Seniorenzentrum
St. Katharina" und "... gGmbH" als zwei Empfaenger - und die Gruppe
zerfiel ausgerechnet in dem Fachgebiet, in dem fast jeder Traeger eine
gGmbH ist. Ergaenzt, mit Test.

Geprueft: ein Einheitstest fuer die Rechtsform, vier End-to-End-Tests am
Beispielfall - Umfang und Zeitraum, Kontostand gegen Buchungssumme, die
erkannten Gruppen und das Kassenbuch.

Refs #22
2026-08-23 21:35:46 +02:00
florian.wilde b6b579a04d Merge #32: Absenderanschrift in jedem Schreiben
Behebt Issue #21: Strasse, PLZ und Ort unter "Mein Konto", von dort in
den Absenderblock jedes Schreibens und als Ort in die Datumszeile. Was
fehlt, bleibt weg.

Closes #21
v1.10.0
2026-08-23 18:30:23 +00:00
Florian Wilde 848aaf1b9f Absenderanschrift in jedem Schreiben
Jeder erzeugte Brief ging bisher ohne Ruecksendeadresse hinaus: Im
Absenderblock stand nur der Name, in der Datumszeile fehlte der Ort. Bei
einer Versicherung oder Behoerde wirkt das unserioes und macht es der
Gegenstelle unnoetig schwer zu antworten.

Neu unter "Mein Konto" ein Feld fuer Strasse, PLZ und Ort. Ab da stehen
sie im Absenderblock jedes Schreibens, und die Datumszeile lautet
"Bayreuth, den 23.08.2026".

Die Anschrift haengt am Benutzer, nicht an der betreuten Person: Sie
gehoert zu mir und gilt fuer alle Akten.

Nicht die Logik fehlte, sondern die Datenquelle - absenderBlock() und
datumsZeile() konnten die Felder schon, briefkopfBauen() hat sie mit
einem Kommentar auf null gesetzt, weil es sie im Datenmodell nicht gab.

Aufbau:
- Drei Felder am Benutzer, Migration ueber den Wrapper aus #24. Das war
  sein erster echter Einsatz: erzeugte Datei ohne Handarbeit brauchbar,
  DROP-INDEX-Zeilen bereits heraus.
- Ein Absender-Typ statt eines blossen Namens, durchgereicht bis in den
  Serienlauf - der hat bisher {name} gebaut und haette die Anschrift
  sonst still verloren.
- Zwei Platzhalter fuer eigene Vorlagen: betreuer_anschrift,
  betreuer_ort.

Was fehlt, bleibt weg: Jede der drei Angaben ist einzeln freiwillig. Nur
ein Ort ergibt eine Datumszeile mit Ort und einen Absenderblock, der
weiterhin nur aus dem Namen besteht. Eine halb ausgefuellte Adresse
sieht nach Fehler aus, ein blosser Name nach Absicht.

Geprueft: sieben Einheitstests fuer den Absenderblock inklusive jeder
Teilbefuellung und der Gegenprobe, dass nie die Heimadresse der
betreuten Person im Absender landet; vier End-to-End-Tests vom leeren
Zustand ueber das Speichern bis zum fertigen Brief.

Refs #21
2026-08-23 20:29:17 +02:00
florian.wilde 5022a97a6f Merge #31: Datenbankbefehle benennen, welcher Rueckfragen stellt
Behebt Issue #27: Uebersicht der sieben Datenbankbefehle in der README,
db:migrate als einziger interaktiver benannt, Ersteinrichtung auf
npm run setup vereinheitlicht.

Closes #27
2026-08-23 17:36:06 +00:00
Florian Wilde 110b11bef8 Datenbankbefehle benennen, welcher Rueckfragen stellt
"npm run db:migrate" ist "prisma migrate dev" und damit interaktiv: Es
fragt nach einem Namen und bietet an, die Datenbank zurueckzusetzen. In
einem Skript, in der CI oder aus einem Agenten heraus bleibt es haengen.
Aus dem Namen ging das nicht hervor, also lief man einmal hinein.

- Neuer Abschnitt in der README mit allen sieben Datenbankbefehlen,
  wofuer sie da sind und welcher Rueckfragen stellt. Es ist genau einer.
- Der uebliche Weg fuer eine Schemaaenderung steht als Dreizeiler
  daneben - ueber den Wrapper aus #24, nicht ueber migrate dev.
- Die Ersteinrichtung in der README rief "npx prisma migrate dev --name
  fundament" auf, obwohl es dafuer "npm run setup" gibt. Das war der
  Ausgangspunkt der Verwirrung; jetzt steht dort der eine Befehl.
- Der Hinweis unter "Betriebswissen", die SQL-Skripte seien von Hand
  anzustossen, galt nur fuer die Ersteinrichtung. Beim Aktualisieren
  erledigt update.sh das mit - jetzt steht das dabei.

"db:migrate" bleibt bestehen. Der interaktive Ablauf hat seinen Platz,
etwa um eine verkorkste Entwicklungsdatenbank zurueckzusetzen; er ist
nur nicht mehr der Standardweg.

Refs #27
2026-08-23 19:35:20 +02:00
florian.wilde 4aed9824d1 Merge #30: Migrationskommentare zeigen auf die richtige Datei
Behebt Issue #25: prisma/sql/suche.sql gibt es nicht, richtig ist
volltextsuche.sql. Dazu ein Verweis auf npm run db:migration aus #24.

Closes #25
2026-08-23 17:31:35 +00:00
Florian Wilde e19300b33d Migrationskommentare zeigen auf die richtige Datei
Fuenf Migrationen verwiesen fuer die Herkunft der Trigramm-Indizes auf
prisma/sql/suche.sql. Diese Datei gibt es nicht; sie heisst
volltextsuche.sql. Der Hinweis steht genau dort, wo ihn jemand liest,
der die naechste Migration erzeugt - ein falscher Pfad schickt ihn ins
Leere.

Dazu ein Verweis auf das Werkzeug aus #24: "npm run db:migration" nimmt
die Zeilen inzwischen selbst heraus, die Kommentare rieten aber
weiterhin nur zum Nachsehen.

Geprueft, bevor die Dateien angefasst wurden: Prisma speichert zwar eine
Pruefsumme je Migration, "migrate deploy" verifiziert sie fuer bereits
angewendete Migrationen aber nicht. Nachgestellt mit genau der Lage, die
auch auf dem Server entsteht - Pruefsumme in der Datenbank weicht ab,
"migrate status" und "migrate deploy" bleiben zufrieden.

Refs #25
2026-08-23 19:30:46 +02:00
florian.wilde 41e33ad85f Merge #29: Migrations-Wrapper gegen das Loeschen der Trigramm-Indizes
Behebt Issue #24: npm run db:migration erzeugt Migrationen ohne die
bekannten DROP-INDEX-Zeilen und prueft nach dem Anwenden, dass die
Indizes stehen.

Closes #24
2026-08-23 17:25:52 +00:00
Florian Wilde 3153e6179d Migrationen erzeugen, ohne die Suche kaputtzumachen
"prisma migrate diff" kennt die Trigramm-Indizes aus
prisma/sql/volltextsuche.sql nicht und schreibt deshalb in jede
Migration ein DROP INDEX dafuer. Fuenfmal mussten die Zeilen von Hand
raus. Auf dem Server waere es folgenlos geblieben - update.sh legt die
Indizes hinterher neu an -, in der Entwicklung dagegen waere die Suche
still langsam geworden.

  npm run db:migration -- <name> [--anwenden]
  npm run db:pruefen

Aufbau:
- Die Liste der geschuetzten Indizes steht an einer Stelle. Wer in
  prisma/sql/ einen hinzufuegt, traegt ihn dort ein.
- dropZeilenEntfernen() ist bewusst eng: Nur eine DROP-Anweisung, die
  einen geschuetzten Index nennt, faellt weg. Ein DROP INDEX auf einen
  Prisma-eigenen Index bleibt stehen - der soll ja weg. Ein Kommentar,
  der den Namen bloss erwaehnt, ebenfalls.
- Der Kopf der erzeugten Datei sagt, was entfernt wurde und warum.
- Nach --anwenden wird gegen die Datenbank geprueft, ob die Indizes
  wirklich noch stehen. Das ist der Unterschied zwischen "sollte
  gutgegangen sein" und "nachgesehen".

Beim Probelauf gefunden und behoben: Stimmen Schema und Datenbank
ueberein, besteht der ganze Diff aus den beiden bekannten DROP-Zeilen.
Das Skript legte dafuer eine leere Migration an - und eine leere
Migration in der Historie ist schlimmer als keine, weil sie als
angewendet gilt und niemand mehr weiss, wofuer sie gut war. Jetzt bricht
es vorher ab, ohne einen Ordner zu hinterlassen.

Die Typen liegen als .d.mts daneben: Das Skript bleibt .mjs und laeuft
ohne Bauschritt, die Tests laufen trotzdem nicht gegen "any".

Geprueft: zwoelf Einheitstests, dazu von Hand der Lauf mit echter
Schemaaenderung und der Lauf ohne.

Refs #24
2026-08-23 19:25:09 +02:00
florian.wilde 98d1338eae Merge #20: Ansprechpartner am Vorgang hinterlegen
Behebt Issue #9: Kontakt als Ansprechpartner am Vorgang, namentliche
Anrede in der Sachstandsanfrage, Name ueber der Behoerde, Anschrift im
Schreiben vorbelegt. Ohne Ansprechpartner bleibt es bei der allgemeinen
Anrede; geraten wird nie.

Nebenbei behoben: Der Schreiben-Editor verwarf die Empfaengeranschrift
aus dem Entwurf.

Closes #9
v1.9.0
2026-08-23 14:55:49 +00:00
Florian Wilde 9e68d10787 Ansprechpartner am Vorgang hinterlegen
Ein namentlich adressiertes Schreiben landet bei der Person, die den
Vorgang kennt, statt in der Poststelle. Am Vorgang laesst sich jetzt ein
Kontakt aus dem Verzeichnis als Ansprechpartner benennen; die
Sachstandsanfrage redet ihn an, und sein Name steht ueber der Behoerde.

Die Sachstandsanfrage konnte das schon - sie bekam den Namen nur nie
uebergeben. entwurf.ts lud einen der verknuepften Kontakte und verwarf
ihn wieder. Wer angeredet wird, ist jetzt eine Entscheidung und kein
Zufall.

Aufbau:
- Migration: ansprechpartnerId am Vorgang (SetNull - ein Vorgang darf
  nicht daran haengen, dass es den Kontakt noch gibt) und anrede am
  Kontakt.
- Die Anrede als reine Funktion in kontakte/anrede.ts. Geraten wird nie:
  ohne hinterlegte Anrede wird mit vollem Namen angeredet. Ein leerer
  Name mit gesetzter Anrede faellt auf die allgemeine Anrede zurueck -
  "Sehr geehrte Frau ," darf nie herausgehen.
- Der Wechsel des Ansprechpartners steht mit NAMEN im Protokoll. Zwei
  cuids nebeneinander waeren protokolliert, aber nicht nachvollziehbar,
  und nachvollziehbar war die Anforderung.
- Der Ansprechpartner wird gegen die Akte geprueft, bevor er gespeichert
  wird - sein Name steht anschliessend im Briefkopf.

Nebenbei behoben: Der Schreiben-Editor verwarf die empfaengerAnschrift
aus dem Entwurf, sein State startete immer leer. Jetzt kommt die
Anschrift des Ansprechpartners im Formular an.

Geprueft: neun Einheitstests fuer die Anrede, fuenf End-to-End-Tests von
der Auswahl bis zum Protokolleintrag.

Refs #9
2026-08-23 16:31:10 +02:00