Bei einer monatlichen Praemie gibt es keinen Beleg - es gibt einen
Vertrag, und der wird einmal abgeschlossen, nicht monatlich quittiert.
Bisher blieb nur ein Freitextfeld pro Buchung: zwoelfmal im Jahr
derselbe Satz, mal Anzahl der Vertraege.
Buchung.vertragId mit onDelete: SetNull. Der Belegzustand kennt jetzt
drei Faelle statt zwei, getrennt ausgewiesen - ein Vertrag belegt, eine
Begruendung erklaert nur; zusammengeworfen verliert die Belegquote ihre
Aussage gegenueber dem Rechtspfleger.
Dazu: automatische Zuordnung beim Import bei eindeutiger Gegenstelle,
Sammelzuordnung ueber die Gruppen aus Issue #3, und die Rechnungslegung
nennt den Vertrag samt Nummer statt "ohne Beleg".
Die Sicherung dagegen: Weicht der Betrag um mehr als ein Fuenftel vom
hinterlegten Beitrag ab, faellt die Anerkennung weg und die Buchung wird
als "Betrag pruefen" markiert. Sonst waere die Zuordnung eine Hintertuer.
Zur Toleranz - ein Entwurf und seine Korrektur: Zuerst verglich ich den
Betrag gegen alle ueblichen Zahlweisen, damit es auch passt, wenn die
Bank anders abbucht als der Vertrag es fuehrt. Der eigene Test hat das
widerlegt: Bei 42,50 monatlich liegen 420 innerhalb von 20 Prozent des
Jahresbetrags von 510 - ausgerechnet der Fall aus der Aufgabenstellung
waere durchgerutscht. Jetzt wird stur gegen den hinterlegten Beitrag
verglichen. Bucht die Bank anders ab, stimmen die Vertragsdaten nicht,
und das soll auffallen.
Behoben: Die Buchungsliste hatte eine eigene, fast gleiche Datenabfrage
neben der aus berichte/gemeinsam.ts. Nur eine von beiden wurde
nachgezogen, in der Liste stand weiter "Beleg fehlt". Beide benutzen
jetzt BUCHUNG_EINBEZUG und zuBuchungEingabe - das kann nicht halb
vergessen werden. Gefunden hat es der Browsertest.
Nebenbei: Die Roadmap trug noch "Aktuelle Fassung 1.1.2" - Nachwirkung
der parallelen Bearbeitung von #3 und #10. Nachgezogen wie zugesagt.
Geprueft: 23 neue Einheitstests, die Haelfte davon darauf gerichtet, dass
die Anerkennung auch wirklich wegfaellt. Fuenf End-to-End-Tests auf
beiden Geraeteprofilen. 560 Unit-Tests, 63 e2e, null Typfehler.
Refs #11
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert.
README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist
der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit
einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind
US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem
CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person
ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss.
Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst
ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon
steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe.
Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext
landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die
Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit
einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt
dauerhaft stehen.
Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den
Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine
Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem
letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im
Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern
auch der Schluessel.
Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare
Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie
sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite
/datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei
Fassungen gibt, die auseinanderlaufen.
Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und
poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der
Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag.
Etappe: 1
Phase: Fundament
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.
Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.
Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.
Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.
Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.
Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.
Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.
Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.
Etappe: 1
Phase: Fundament