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Florian Wilde 848aaf1b9f Absenderanschrift in jedem Schreiben
Jeder erzeugte Brief ging bisher ohne Ruecksendeadresse hinaus: Im
Absenderblock stand nur der Name, in der Datumszeile fehlte der Ort. Bei
einer Versicherung oder Behoerde wirkt das unserioes und macht es der
Gegenstelle unnoetig schwer zu antworten.

Neu unter "Mein Konto" ein Feld fuer Strasse, PLZ und Ort. Ab da stehen
sie im Absenderblock jedes Schreibens, und die Datumszeile lautet
"Bayreuth, den 23.08.2026".

Die Anschrift haengt am Benutzer, nicht an der betreuten Person: Sie
gehoert zu mir und gilt fuer alle Akten.

Nicht die Logik fehlte, sondern die Datenquelle - absenderBlock() und
datumsZeile() konnten die Felder schon, briefkopfBauen() hat sie mit
einem Kommentar auf null gesetzt, weil es sie im Datenmodell nicht gab.

Aufbau:
- Drei Felder am Benutzer, Migration ueber den Wrapper aus #24. Das war
  sein erster echter Einsatz: erzeugte Datei ohne Handarbeit brauchbar,
  DROP-INDEX-Zeilen bereits heraus.
- Ein Absender-Typ statt eines blossen Namens, durchgereicht bis in den
  Serienlauf - der hat bisher {name} gebaut und haette die Anschrift
  sonst still verloren.
- Zwei Platzhalter fuer eigene Vorlagen: betreuer_anschrift,
  betreuer_ort.

Was fehlt, bleibt weg: Jede der drei Angaben ist einzeln freiwillig. Nur
ein Ort ergibt eine Datumszeile mit Ort und einen Absenderblock, der
weiterhin nur aus dem Namen besteht. Eine halb ausgefuellte Adresse
sieht nach Fehler aus, ein blosser Name nach Absicht.

Geprueft: sieben Einheitstests fuer den Absenderblock inklusive jeder
Teilbefuellung und der Gegenprobe, dass nie die Heimadresse der
betreuten Person im Absender landet; vier End-to-End-Tests vom leeren
Zustand ueber das Speichern bis zum fertigen Brief.

Refs #21
2026-08-23 20:29:17 +02:00
Florian Wilde e19300b33d Migrationskommentare zeigen auf die richtige Datei
Fuenf Migrationen verwiesen fuer die Herkunft der Trigramm-Indizes auf
prisma/sql/suche.sql. Diese Datei gibt es nicht; sie heisst
volltextsuche.sql. Der Hinweis steht genau dort, wo ihn jemand liest,
der die naechste Migration erzeugt - ein falscher Pfad schickt ihn ins
Leere.

Dazu ein Verweis auf das Werkzeug aus #24: "npm run db:migration" nimmt
die Zeilen inzwischen selbst heraus, die Kommentare rieten aber
weiterhin nur zum Nachsehen.

Geprueft, bevor die Dateien angefasst wurden: Prisma speichert zwar eine
Pruefsumme je Migration, "migrate deploy" verifiziert sie fuer bereits
angewendete Migrationen aber nicht. Nachgestellt mit genau der Lage, die
auch auf dem Server entsteht - Pruefsumme in der Datenbank weicht ab,
"migrate status" und "migrate deploy" bleiben zufrieden.

Refs #25
2026-08-23 19:30:46 +02:00
Florian Wilde 9e68d10787 Ansprechpartner am Vorgang hinterlegen
Ein namentlich adressiertes Schreiben landet bei der Person, die den
Vorgang kennt, statt in der Poststelle. Am Vorgang laesst sich jetzt ein
Kontakt aus dem Verzeichnis als Ansprechpartner benennen; die
Sachstandsanfrage redet ihn an, und sein Name steht ueber der Behoerde.

Die Sachstandsanfrage konnte das schon - sie bekam den Namen nur nie
uebergeben. entwurf.ts lud einen der verknuepften Kontakte und verwarf
ihn wieder. Wer angeredet wird, ist jetzt eine Entscheidung und kein
Zufall.

Aufbau:
- Migration: ansprechpartnerId am Vorgang (SetNull - ein Vorgang darf
  nicht daran haengen, dass es den Kontakt noch gibt) und anrede am
  Kontakt.
- Die Anrede als reine Funktion in kontakte/anrede.ts. Geraten wird nie:
  ohne hinterlegte Anrede wird mit vollem Namen angeredet. Ein leerer
  Name mit gesetzter Anrede faellt auf die allgemeine Anrede zurueck -
  "Sehr geehrte Frau ," darf nie herausgehen.
- Der Wechsel des Ansprechpartners steht mit NAMEN im Protokoll. Zwei
  cuids nebeneinander waeren protokolliert, aber nicht nachvollziehbar,
  und nachvollziehbar war die Anforderung.
- Der Ansprechpartner wird gegen die Akte geprueft, bevor er gespeichert
  wird - sein Name steht anschliessend im Briefkopf.

Nebenbei behoben: Der Schreiben-Editor verwarf die empfaengerAnschrift
aus dem Entwurf, sein State startete immer leer. Jetzt kommt die
Anschrift des Ansprechpartners im Formular an.

Geprueft: neun Einheitstests fuer die Anrede, fuenf End-to-End-Tests von
der Auswahl bis zum Protokolleintrag.

Refs #9
2026-08-23 16:31:10 +02:00
Florian Wilde f8d7752c27 Eigene Vorlagen fuer Anschreiben
Wer zum dritten Mal denselben Brief tippt, tippt ihn beim vierten Mal
falsch. Neu unter Einstellungen -> Schreibvorlagen: eigene Texte
hinterlegen, beim freien Schreiben auswaehlen, Platzhalter fuellen sich
aus den Daten, die ohnehin im System stehen.

Aufbau:
- Die Ersetzung als reine Funktionen in schreiben/platzhalter.ts. Drei
  Faelle, keiner davon still: Wert einsetzen, sichtbare Luecke
  [Aktenzeichen des Gerichts], unbekannter Platzhalter markiert. Ein
  Tippfehler in der Vorlage darf das Schreiben nicht verhindern - aber
  er muss ins Auge springen.
- Die Bestellungsabsatz-Warnung ist zweistufig: Der erste Speicherversuch
  ohne ihn kommt mit einer Rueckfrage zurueck, erst die Bestaetigung
  speichert. Ohne den Nachweis der Vertretungsmacht kommt keine Auskunft,
  und das faellt erst nach vier Wochen auf. Ein ausformulierter Absatz
  zaehlt so viel wie der Platzhalter, ein halber Nachweis ("Beschluss der
  Eigentuemerversammlung") nicht.
- Vier mitgelieferte Vorlagen bleiben Code und damit unveraenderlich;
  "Als Kopie uebernehmen" legt eine eigene Fassung an. Fuer Rueckkaufswert
  und Kuendigung fuehrt die Oberflaeche weiter zuerst zu den
  fallbezogenen Erzeugern - die rechnen Kuendigungstermine aus, was eine
  Vorlage nicht kann.
- Vorlagen haengen an der betreuten Person, nicht am Benutzer: Sie
  beziehen sich auf ihren Fall, liegen im Papierkorb wie alles andere und
  sind im Vollexport ihrer Akte enthalten.

Der Editor haelt Betreff und Text als eigenen State. Beim Wechsel der
Vorlage ueberlebte der alte Entwurf die Navigation, die Vorlage kam nie
im Textfeld an - ein key auf dem Editor setzt ihn neu auf. Gefunden hat
das erst der End-to-End-Test.

Geprueft: dreizehn Einheitstests fuer die Ersetzung, sechs
End-to-End-Tests fuer Warnung, Kopie, Aufloesung und Papierkorb.

Refs #7
2026-08-23 13:41:51 +02:00
Florian Wilde fa994350d6 Dauerzahlungen zu einem Vertrag gelten als belegt
Bei einer monatlichen Praemie gibt es keinen Beleg - es gibt einen
Vertrag, und der wird einmal abgeschlossen, nicht monatlich quittiert.
Bisher blieb nur ein Freitextfeld pro Buchung: zwoelfmal im Jahr
derselbe Satz, mal Anzahl der Vertraege.

Buchung.vertragId mit onDelete: SetNull. Der Belegzustand kennt jetzt
drei Faelle statt zwei, getrennt ausgewiesen - ein Vertrag belegt, eine
Begruendung erklaert nur; zusammengeworfen verliert die Belegquote ihre
Aussage gegenueber dem Rechtspfleger.

Dazu: automatische Zuordnung beim Import bei eindeutiger Gegenstelle,
Sammelzuordnung ueber die Gruppen aus Issue #3, und die Rechnungslegung
nennt den Vertrag samt Nummer statt "ohne Beleg".

Die Sicherung dagegen: Weicht der Betrag um mehr als ein Fuenftel vom
hinterlegten Beitrag ab, faellt die Anerkennung weg und die Buchung wird
als "Betrag pruefen" markiert. Sonst waere die Zuordnung eine Hintertuer.

Zur Toleranz - ein Entwurf und seine Korrektur: Zuerst verglich ich den
Betrag gegen alle ueblichen Zahlweisen, damit es auch passt, wenn die
Bank anders abbucht als der Vertrag es fuehrt. Der eigene Test hat das
widerlegt: Bei 42,50 monatlich liegen 420 innerhalb von 20 Prozent des
Jahresbetrags von 510 - ausgerechnet der Fall aus der Aufgabenstellung
waere durchgerutscht. Jetzt wird stur gegen den hinterlegten Beitrag
verglichen. Bucht die Bank anders ab, stimmen die Vertragsdaten nicht,
und das soll auffallen.

Behoben: Die Buchungsliste hatte eine eigene, fast gleiche Datenabfrage
neben der aus berichte/gemeinsam.ts. Nur eine von beiden wurde
nachgezogen, in der Liste stand weiter "Beleg fehlt". Beide benutzen
jetzt BUCHUNG_EINBEZUG und zuBuchungEingabe - das kann nicht halb
vergessen werden. Gefunden hat es der Browsertest.

Nebenbei: Die Roadmap trug noch "Aktuelle Fassung 1.1.2" - Nachwirkung
der parallelen Bearbeitung von #3 und #10. Nachgezogen wie zugesagt.

Geprueft: 23 neue Einheitstests, die Haelfte davon darauf gerichtet, dass
die Anerkennung auch wirklich wegfaellt. Fuenf End-to-End-Tests auf
beiden Geraeteprofilen. 560 Unit-Tests, 63 e2e, null Typfehler.

Refs #11
2026-08-23 09:00:46 +02:00
Florian Wilde aa0cc66292 Wiederkehrende Zahlungen aufspueren
Am Anfang einer Betreuung weiss niemand, welche Vertraege es gibt. Die
Antwort steht aber im Kontoauszug: Wer regelmaessig abbucht, hat einen
Vertrag. Neu unter Vermoegen & Kasse wird aus hunderten Buchungszeilen
eine Arbeitsliste.

Aufbau:
- Die Erkennung liegt als reine Funktionen in
  src/lib/finanzen/wiederkehrend.ts, ohne Datenbank. Nur so laesst sich
  jede Einordnung einzeln nachrechnen.
- Der Datenzugriff steht getrennt in wiederkehrend-laden.ts.
- Ein kleines Modell haelt fest, was bewusst KEIN Vertrag ist. Es haengt
  am normalisierten Empfaengernamen, nicht an Buchungen - nur so
  ueberlebt die Entscheidung den naechsten Import.

Zwei Haltungen liegen der Erkennung zugrunde:

Im Zweifel getrennt lassen. Zusammengefasst wird nur das Unstrittige:
Gross- und Kleinschreibung, Satzzeichen, Umlaute, Rechtsform am Ende.
Keine Aehnlichkeitssuche - "Stadtwerke Bamberg" und "Stadtwerke
Bayreuth" trennen drei Zeichen und zwei Rechnungssteller. Zwei Zeilen zu
viel sind harmlos; eine falsche Gruppe verbirgt einen Vertrag.

Nichts behaupten, was nicht belegt ist. Statt "monatlich" steht dort
"6 Zahlungen, etwa monatlich". Schwankt der Betrag, wird die Spanne
genannt. Ohne erkennbaren Abstand wird nicht hochgerechnet, sondern
gezeigt, was geflossen ist.

Dazu eine zweite Liste fuer einzelne groessere Zahlungen: Die
Gruppierung braucht zwei Zahlungen, ein Jahresbeitrag erscheint bei
einem importierten Jahr aber nur einmal - und ausgerechnet
Versicherungen zahlt man oft jaehrlich.

Geprueft: 37 Einheitstests, die Haelfte davon in der Gegenrichtung, plus
vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. Der Browsertest hat
zwei Fehler gefunden, die Typpruefung und Einheitstests durchgelassen
haben - darunter ein verlorener Backslash, der die Vorbelegung des
Beitrags stillschweigend verschluckte.

Nebenbei: .claude/ ins .gitignore. Dort legen parallel arbeitende
Agenten ihre Worktrees ab; ein "git add -A" haette einen kompletten
zweiten Checkout eingecheckt.

Refs #3
2026-08-23 02:42:26 +02:00
Florian Wilde c38c988c3c feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite
und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter
"Mein Konto".

Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das
ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets
und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die
Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und
serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen.

TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet;
waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte
schliessen.

Aufbau:
- Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey",
  nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die
  Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen
  lassen.
- Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal
  verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt.
- Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer
  zweiten Konfigurationsquelle.
- Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten.
- Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die
  Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.

Zwei Anmerkungen zur Migration:
- "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus
  prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind
  entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe
  Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere.
- "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne
  Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine
  geloeschte.

Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums
virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen,
Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests,
null Typfehler, Produktionsbau steht.

Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46
statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man
sie nachzaehlt.
2026-08-22 18:44:56 +02:00
Florian Wilde 22b3a9b9e9 feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.

Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.

Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.

Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.

Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.

Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.

Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.

Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:16:22 +02:00