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florian.wilde 8a594ee4a4 Merge #2: Seitenleiste bleibt stehen, Benutzermenue wieder erreichbar
Behebt Issue #1: "Mein Konto" war am Schreibtisch praktisch nicht zu
finden, weil die Seitenleiste mit der Seite mitwuchs und ihr Fuss am
Seitenende landete.

Closes #1
2026-08-22 23:03:53 +00:00
Florian Wilde 0128bf71e7 Seitenleiste bleibt stehen, Benutzermenue wieder erreichbar
Am Schreibtisch war "Mein Konto" praktisch nicht zu finden - und damit
auch nicht Passwortwechsel, zweiter Faktor und Passkey-Verwaltung.

Die Seitenleiste hatte keine feste Hoehe und wuchs mit der Seite mit. Ihr
Fuss mit dem Benutzermenue landete deshalb am Ende der SEITE statt am
unteren Bildschirmrand: auf /heute bei 1632 Pixel in einem 900 Pixel
hohen Fenster. Nachgemessen, nicht geraten - im Browser auf fuenf Seiten.

Der Fehler sah nach nichts aus. Kein Element fehlte, nichts war kaputt,
die Seite sah richtig aus. Man musste nur ganz nach unten scrollen.

Behoben mit lg:sticky, lg:top-0, lg:h-dvh und lg:self-start. Das
self-start gehoert dazu, weil ein Flex-Kind sonst auf die volle
Zeilenhoehe gestreckt wird und die feste Hoehe wieder verliert. Die
Navigation dazwischen hat bereits overflow-y-auto und scrollt bei Bedarf
in sich selbst.

Am Handy war es nie ein Problem - dort sitzt das Menue in der ohnehin
festen Kopfzeile.

Neu: e2e/benutzermenue.spec.ts fragt nicht, ob das Menue im DOM ist,
sondern ob es im sichtbaren Bereich steht - auf fuenf Seiten, an drei
Scrollpositionen, auf einem flachen Laptopfenster und am Handy. Die
Position in der Mitte ist Absicht: Am Seitenende wird eine mitwachsende
Leiste zufaellig doch sichtbar, der Test waere gruen und der Fehler
trotzdem da. Beide Sichtbarkeitstests sind gegen den kaputten Zustand
gegengeprueft und schlagen dort an.

Refs #1
2026-08-23 01:00:22 +02:00
Florian Wilde 38f4d8d91f fix: Skripte lagen ohne Ausfuehrungsrecht im Repository
Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort
"Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755
im Index.

Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht
core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar
nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau.

Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash
scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare.
Steht jetzt in README und Installationsanleitung.

Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf
scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand
kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses
Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte.

Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung -
Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die
Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser
Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der
Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server
ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er
fehl und nennt die Datei.

Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung
waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet
jetzt in Europe/Berlin.
2026-08-23 00:13:05 +02:00
Florian Wilde c38c988c3c feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite
und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter
"Mein Konto".

Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das
ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets
und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die
Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und
serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen.

TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet;
waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte
schliessen.

Aufbau:
- Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey",
  nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die
  Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen
  lassen.
- Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal
  verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt.
- Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer
  zweiten Konfigurationsquelle.
- Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten.
- Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die
  Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.

Zwei Anmerkungen zur Migration:
- "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus
  prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind
  entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe
  Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere.
- "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne
  Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine
  geloeschte.

Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums
virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen,
Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests,
null Typfehler, Produktionsbau steht.

Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46
statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man
sie nachzaehlt.
2026-08-22 18:44:56 +02:00
Florian Wilde 9603917a86 fix: Changelog aus der Zielfassung, blockierende Dateien beiseite
Zwei Fehler beim ersten Probelauf des Update-Skripts.

Der Changelog blieb leer. Das Skript las CHANGELOG.md aus der Arbeitskopie
- also aus dem LAUFENDEN Stand, der die neuen Abschnitte naturgemaess noch
nicht kennt. Jetzt kommt er ueber git show aus der Zielfassung.

Das Umschalten scheiterte an einer unversionierten Datei. Genau das
passiert beim Sprung auf die Fassung, die dieses Skript eingefuehrt hat:
Man holt es sich von Hand, und in der Zielfassung gehoert es dann dazu -
git weigert sich, eine unversionierte Datei zu ueberschreiben. Solche
Dateien werden jetzt nicht weggeworfen, sondern nach .vor-update-<zeit>
beiseite geschoben, danach laeuft das Umschalten durch.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 15:10:40 +02:00
Florian Wilde 42eb242767 feat: Update-Skript, das die vergessenen Schritte mitnimmt
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und
zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden
SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet.

./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei
Eigenschaften, auf die es ankommt:

Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die
eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff
abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss.
Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig
durch, bevor irgendetwas angefasst wird.

Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb
passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese
Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit
git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man
sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen.
Die .env bleibt immer unangetastet.

Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau
fehl, nennt das Skript den Weg zurueck.

Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief
dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber
MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT
schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 15:09:01 +02:00
Florian Wilde 7780739a1a fix: Ersteinrichtung liess sich nicht abschliessen, Betreute nicht loeschen
Zwei Fehler, beide erst im Betrieb sichtbar.

1. Schritt 3 der Ersteinrichtung meldete "Bitte pruefe die markierten
   Felder" - und markierte keines. Man kam dort nicht weiter.

   Das kurze Formular schickt neun Felder, das vollstaendige unter
   Stammdaten alle. Beide gehen durch dasselbe Schema, und die optionalen
   Felder waren zwar nullable, aber nicht optional: Ein Feld, das gar
   nicht abgeschickt wurde, ist undefined, nicht null. Beanstandet wurden
   also zwei Dutzend Felder, die auf dem Bildschirm nie standen.

   Damit das nicht wiederkommt, unterscheidet die Aktion jetzt zwischen
   Eingabefehler und Formular-Schema-Bruch: Beanstandet die Pruefung ein
   Feld, das nicht abgeschickt wurde, sagt sie das ausdruecklich und
   schreibt es ins Serverlog, statt es dem Nutzer als Eingabefehler
   unterzuschieben, den er nirgends finden kann.

2. Eine betreute Person liess sich nicht endgueltig loeschen. Postgres
   setzt beim Loeschen den Verweis im Audit-Log auf NULL, und genau
   dieses UPDATE hat der Unveraenderlichkeits-Trigger abgewiesen. Damit
   scheiterte auch das Leeren des Papierkorbs nach 30 Tagen.

   Der Trigger erlaubt jetzt genau eine Ausnahme: das Nullen der beiden
   Fremdschluessel. Jede andere Aenderung bleibt verboten, auch das
   Setzen eines Fremdschluessels auf einen anderen Wert. Der Nachweis
   bleibt vollstaendig - es verschwindet nur der Verweis auf einen
   Datensatz, den es nicht mehr gibt.

Geprueft: sieben neue Tests gegen die tatsaechlichen Formularinhalte, der
Ablauf einmal komplett im Browser bis zum Dashboard, und der Trigger
gegen eine laufende Datenbank - Loeschen gelingt, Faelschen scheitert.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:36:18 +02:00
Florian Wilde 9365645f72 fix: Bindeadresse war in der Vorlage stillschweigend vorbelegt
.env.example setzte APP_BIND=127.0.0.1 als fertigen Wert, mitten zwischen
lauter anderen fertigen Werten. Wer die Datei kopiert und seinen Reverse
Proxy auf einem anderen Server betreibt, kommt damit nicht an die
Anwendung heran - und der Fehler sieht aus, als laege es am Proxy.

Der sichere Standard bleibt 127.0.0.1. Er wird nur nicht mehr als
"schon erledigt" praesentiert, sondern als Entscheidung mit drei
benannten Faellen: Proxy daneben, Proxy woanders mit privatem Netz,
Proxy woanders ohne. Beim dritten Fall steht die Firewallregel dabei.

Die Installationsanleitung nennt APP_BIND jetzt schon in Schritt 3, wo
die .env ausgefuellt wird - nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Wer der Anleitung von oben nach unten folgt, stolpert sonst
erst vier Schritte spaeter darueber.

Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche mit den zwei curl-Proben,
die den Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen -
und dem Hinweis, dass dafuer kein Neubau noetig ist.

Am Programm aendert sich nichts.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:22:38 +02:00
Florian Wilde 232543e2aa fix: Leere Schluesselvariable legte die Verschluesselung lahm
docker-compose.yml reicht ENC_KEY_V2 immer an den Behaelter durch - mit
leerem Wert, wenn in der .env keiner steht. src/lib/env.ts erkannte
Schluessel aber am Variablennamen statt am Inhalt, fand also ein leeres
ENC_KEY_V2 und brach ab mit "Umgebungsvariable ENC_KEY_V2 fehlt".

Die Meldung war doppelt irrefuehrend: Sie nannte einen Schluessel, den
niemand wollte, und sie erschien an einer Stelle, die damit nichts zu tun
hat - beim Einrichten des zweiten Faktors, als Serverfehler ohne Text.

Betroffen war jede Stelle, die verschluesselte Felder schreibt oder
liest, also praktisch alles ausser der Anmeldung selbst. Die kam durch,
weil sie ohne Verschluesselung auskommt - der Fehler trat deshalb erst
auf der naechsten Seite auf, und der Zusammenhang war nicht zu sehen.

Leere Schluesselvariablen werden jetzt uebersprungen. Sieben Tests decken
die Auswertung ab, darunter genau diese Konstellation.

Die Meldung beim Schluesselwechsel nennt jetzt ausserdem, welche
Versionen vorhanden sind, und die richtige Reihenfolge: erst den neuen
Schluessel eintragen, dann ENC_KEY_AKTIV umstellen.

Dazu scripts/anmeldung-pruefen.mjs. Das Anmeldeformular sagt bewusst
nicht, woran eine Anmeldung scheiterte - sonst liesse sich daran ablesen,
welche Adressen es gibt. Auf dem Server darf man es wissen: Jeder Versuch
wird mit Grund protokolliert, und das Skript liest ihn vor, zusammen mit
dem Zustand des Zugangs, dem Stand der Sperre und der AUTH_URL.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:00:25 +02:00
Florian Wilde 5ee3275112 fix: Betriebsskripte fehlten im Docker-Abbild
Das Verzeichnis scripts/ wurde beim Bauen nie in die Laufzeitstufe
uebernommen. Der in der Anleitung dokumentierte Befehl

    docker compose exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs ...

endete deshalb mit "Cannot find module". Betroffen war nicht nur dieses
eine Skript, sondern alle, die im laufenden Behaelter gedacht sind - auch
wartungsschluessel.mjs und schluessel-erzeugen.mjs.

Kopiert wird jetzt das ganze Verzeichnis, nicht einzelne Dateien. Sonst
faellt beim naechsten Betriebsskript wieder auf, dass es fehlt - und zwar
erst dann, wenn man es braucht. Die Entwicklungsskripte darin laufen dort
mangels Werkzeugen nicht, kosten aber nur ein paar Kilobyte.

Geprueft im fertigen Abbild und gegen eine echte Datenbank: Das Skript
liegt unter /app/scripts, laeuft als Benutzer cockpit und gibt dasselbe
Geheimnis aus wie auf dem Entwicklungsrechner.

Die Anleitung nennt jetzt zusaetzlich den Weg fuer alle, die noch eine
aeltere Fassung laufen haben und nicht sofort aktualisieren wollen:
docker compose cp legt die Datei einmalig in den Behaelter.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 12:02:16 +02:00
Florian Wilde 9df6419a68 feat: TOTP-Geheimnis auslesen, um ein zweites Geraet einzurichten
Die Anwendung zeigt das Geheimnis genau einmal an, beim Einrichten - das
ist richtig so. Wer den Zugang aber auf ein zweites Geraet legen will,
Handy und Tablet oder ein Ersatzgeraet im Schrank, braucht es noch
einmal. Bisher blieb dafuer nur, den zweiten Faktor zurueckzusetzen und
alle Wiederherstellungscodes neu zu erzeugen.

Das Skript laeuft nur auf dem Server und nur mit Zugriff auf die
Datenbank UND auf ENC_KEY_V1. Wer beides hat, kann ohnehin alles lesen -
genau deshalb liegt der Schluessel nicht in der Datenbank. Es ist also
keine Hintertuer, sondern erspart eine unnoetige Neueinrichtung.

Es gibt den otpauth-URI mit aus, aber mit dem ausdruecklichen Hinweis,
ihn in einen QR-Erzeuger auf demselben Rechner zu geben und nicht in
einen Dienst im Netz - sonst haette man das Geheimnis gerade dorthin
gegeben, wovor der zweite Faktor schuetzen soll.

Geprueft gegen den Entwicklungszugang: der ausgelesene Wert stimmt mit
SEED_DEV_TOTP_SECRET ueberein.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 11:44:29 +02:00
Florian Wilde 7633603a2a docs: Nginx Proxy Manager als erste Proxy-Variante
Die Werte, die in der Oberflaeche einzutragen sind, Feld fuer Feld -
Details, SSL und Advanced. Steht vorn, weil es der Fall ist, der hier
tatsaechlich laeuft.

Drei Punkte, die man in der Oberflaeche nicht sieht und die sonst Zeit
kosten:

- Scheme ist http, nicht https. Die Anwendung beendet kein TLS.
- HSTS bleibt in NPM aus - die Anwendung setzt den Kopf bereits selbst,
  sonst geht er zweimal raus.
- Die vier proxy_set_header gehoeren NICHT ins Advanced-Feld. NPM setzt
  sie schon, und zwar im location-Block; ein zweiter Satz laege auf
  server-Ebene und wuerde ueberschrieben. Wer sie trotzdem eintraegt,
  sucht spaeter an der falschen Stelle.

Ins Advanced-Feld gehoeren nur die Werte, die die Oberflaeche nicht
abbildet: Uploadgroesse, Zeitgrenzen und das Abschalten der Pufferung
fuer den Vollexport.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 11:27:43 +02:00
Florian Wilde c35fc16133 docs: Installationsanleitung fuer vorhandenes Docker und externen Proxy
Die Anleitung setzt jetzt voraus, was ohnehin da ist: ein Server mit
laufendem Docker und ein Reverse Proxy, der schon steht - auch auf einem
anderen Rechner. Docker-Installation und Betriebssystemhaertung sind
raus, dafuer ist der Proxy-Abschnitt der ausfuehrlichste geworden.

Damit ein externer Proxy die Anwendung ueberhaupt erreicht, war eine
Aenderung noetig: Die Bindeadresse stand fest auf 127.0.0.1. Jetzt gibt
es APP_BIND, Standard bleibt die Loopback-Adresse.

Der Weg dorthin ist nach Vorzug sortiert - privates Netz, dann
WireGuard, dann als Notloesung oeffentliche Adresse mit Firewallregel.
Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP; das gehoert
nicht ins offene Netz. Deshalb steht in der Kontrolle eine Gegenprobe,
die fehlschlagen MUSS: Antwortet der Anwendungsport von aussen, ist die
Firewallregel falsch.

Fertige Konfigurationen fuer Caddy, nginx und Traefik, jeweils mit den
Werten, die sonst uebersehen werden:

- Zeitgrenze 10 Minuten - sonst brechen Belegmappe, Rechnungslegung und
  Vollexport mitten im Erzeugen ab. Die Standardwerte von nginx liegen
  bei 60 Sekunden.
- Antwort nicht puffern - der Vollexport kommt als Strom. Puffert der
  Proxy, wartet der Browser, bis alles im Speicher des Proxys liegt, und
  laeuft dabei in die Zeitgrenze.
- Und der Hinweis, dass der Proxy KEINE eigene CSP setzen darf: Sie
  enthaelt eine Nonce, die pro Anfrage neu ist. Eine feste CSP blockiert
  die eigenen Skripte - die Seite laedt dann, laesst sich aber nicht
  bedienen.

Der A-Record zeigt auf den Proxy-Server, nicht auf den Anwendungsserver.
Stand vorher falsch da.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 11:00:29 +02:00
Florian Wilde 89bc5fe5a8 docs: Installationsanleitung Schritt fuer Schritt
Die README hatte Installationsabschnitte, aber keine durchgehende
Anleitung fuer jemanden, der vor einem frischen Server sitzt. Genau da
faengt diese hier an.

Dreizehn Schritte vom leeren Server bis zur laufenden Anwendung, jeder
mit einer Kontrolle am Ende - man geht nicht weiter, ohne geprueft zu
haben, ob der letzte Schritt geklappt hat. Am Ende eine Abnahmeliste
zum Abhaken, bevor echte Daten hineinkommen.

Aufgenommen sind die Fallstricke, die tatsaechlich Zeit kosten:

- AV-Vertrag klaeren, BEVOR der Server bestellt wird
- Zeitzone setzen, sonst rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen
- AUTH_URL muss exakt der aufgerufenen Adresse entsprechen - sonst landet
  die Anmeldung stumm wieder auf dem Formular, ohne Fehlermeldung. Das
  ist der Fehler, den man am laengsten sucht.
- Der Proxy muss X-Forwarded-For weiterreichen, sonst zaehlt die
  Login-Sperre alle Zugriffe als denselben Anschluss.
- Die beiden SQL-Skripte laufen nicht mit den Migrationen mit.

Zwei Kontrollen sind keine Formalie, sondern Nachweise: Der Schutz des
Audit-Logs wird geprueft, indem ein UPDATE ausdruecklich fehlschlagen
MUSS. Und die Sicherung wird nicht nur angestossen, sondern einmal
zurueckgespielt - solange noch nichts drinsteht, was weh tut.

Der letzte Schritt bringt ENC_KEY_V1 in Sicherheit, an zwei Orte, von
denen keiner der Server ist. Ein gestohlenes Backup ist ohne ihn
wertlos - und ein verlorener Schluessel macht auch das eigene Backup
wertlos. Das ist dieselbe Eigenschaft von zwei Seiten.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 10:54:21 +02:00
Florian Wilde 0e7da42f27 docs: Bedienungsanleitung und Roadmap
Bis jetzt gab es Code und Betriebsdokumentation, aber nichts, was einem
beim Arbeiten hilft.

Die Anleitung ist kein Handbuch zum Durchlesen, sondern die zwoelf
Handgriffe, die im Alltag vorkommen - vom Behoerdenschreiben aufnehmen
bis zum Vertrag kuendigen. Dazu der Jahresrhythmus, die Berichte, was am
Handy anders ist, und ein Abschnitt "wenn etwas schiefgeht" mit den
Faellen, die wirklich passieren: Handy verloren, Code wird nicht
angenommen, Frist stimmt nicht, Bericht zeigt eine Differenz.

Ein eigener Abschnitt sagt, was die Anwendung NICHT tut. Wer sich auf
etwas verlaesst, das sie nicht leistet, faellt sonst genau dann darauf
herein, wenn es darauf ankommt.

Sie ist unter /anleitung auch in der Anwendung lesbar - dieselbe Datei,
kein zweiter Text, der auseinanderlaeuft. Wer im Heim steht und nicht
weiterweiss, hat sie auf dem Telefon dabei, und der Druckknopf legt sie
zu den Betreuungsunterlagen.

Dafuer ein schlichter Markdown-Baustein statt einer Bibliothek: die
Anwendung zeigt genau zwei solche Dokumente, beide schreibe ich selbst.
Rohes HTML wird nicht durchgereicht. Die Datenschutzseite benutzt ihn
jetzt ebenfalls, statt eine zweite Umsetzung zu pflegen.

Beide Dateien werden ueber outputFileTracingIncludes in den
Standalone-Build gezogen - der Pfad entsteht erst zur Laufzeit, die
Dateiverfolgung von Next.js kann ihn nicht erkennen. Ohne den Eintrag
waeren beide Seiten im Behaelter leer.

Die Roadmap sortiert die 44 Schema-Wuensche der Etappen nach einer
einzigen Frage zuerst: Kann daraus ein falscher Wert in einem Bericht
ans Gericht werden? Was das kann, steht in 1.1. Dazu ein Abschnitt
"bewusst nicht geplant" mit Begruendung - damit klar ist, worauf
niemand wartet.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 10:51:28 +02:00
48 changed files with 6658 additions and 265 deletions
+33 -1
View File
@@ -16,9 +16,41 @@ DATABASE_URL="postgresql://cockpit:bitte-aendern@localhost:5432/betreuungs_cockp
AUTH_SECRET=
# Oeffentliche Basis-URL der Anwendung (ohne abschliessenden Slash).
AUTH_URL=http://localhost:3000
# Hinter einem Reverse Proxy (Caddy) auf true setzen.
# Hinter einem Reverse Proxy auf true setzen.
AUTH_TRUST_HOST=true
# --- Erreichbarkeit: HIER MUSST DU DICH ENTSCHEIDEN -------------------------
#
# Auf welcher Adresse soll die Anwendung erreichbar sein? Das haengt davon
# ab, WO dein Reverse Proxy laeuft. Waehl genau eine Zeile aus:
#
# Proxy auf DEMSELBEN Server
# APP_BIND=127.0.0.1
# Von aussen kommt niemand heran, nur der Proxy nebenan. Sicherste
# Variante - aber ein Proxy auf einem anderen Rechner erreicht die
# Anwendung damit NICHT.
#
# Proxy auf einem ANDEREN Server, privates Netz oder WireGuard vorhanden
# APP_BIND=10.0.0.5 <- die Adresse DIESES Servers in dem Netz
# Erste Wahl, wenn der Proxy woanders steht.
#
# Proxy auf einem ANDEREN Server, kein privates Netz
# APP_BIND=0.0.0.0
# Nur zusammen mit einer Firewallregel, die den Port ausschliesslich
# fuer die IP des Proxy-Servers oeffnet:
# ufw allow from <IP-des-Proxys> to any port 3000 proto tcp
# ufw deny 3000/tcp
#
# Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP - die
# Anwendung beendet kein TLS. Dieser Weg darf nie durchs offene Netz gehen.
# Einzelheiten: docs/INSTALLATION.md, Schritt 7.
APP_BIND=127.0.0.1
APP_PORT=3000
# Die Konsole des mitgelieferten Objektspeichers. Nur noetig, wenn auf dem
# Server schon etwas auf 9001 laeuft.
MINIO_KONSOLE_PORT=9001
# --- Anwendungsseitige Feldverschluesselung ---------------------------------
# AES-256-GCM. 32 Bytes, base64. OHNE DIESEN SCHLUESSEL SIND DIE VERSCHLUESSELTEN
# FELDER UNWIEDERBRINGLICH VERLOREN - unbedingt getrennt vom Backup sichern!
+369 -1
View File
@@ -26,6 +26,366 @@ Wiederherstellung*.
_Noch nichts._
## [1.1.2] – 2026-08-23
### Behoben
- **„Mein Konto" war am Schreibtisch praktisch nicht zu finden**
([#1](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/1)).
Damit kam man dort auch nicht an den Passwortwechsel, den zweiten Faktor
und die frisch eingebaute Passkey-Verwaltung.
Ursache: Die Seitenleiste hatte keine feste Höhe und wuchs mit der Seite
mit. Ihr Fuß — und damit das Benutzermenü — landete deshalb am **Ende der
Seite** statt am unteren Bildschirmrand. Auf „Heute" waren das 1632 Pixel
bei 900 Pixel Fensterhöhe: Man musste bis ganz nach unten scrollen, um
an sein eigenes Konto zu kommen.
Der Fehler sah nach nichts aus. Kein Element fehlte, nichts war kaputt,
die Seite sah richtig aus — und genau deshalb sucht man an der falschen
Stelle.
Die Leiste bleibt jetzt stehen (`sticky`, Fensterhöhe). Kopf,
Betreutenauswahl und Fuß sind immer sichtbar; die Navigation dazwischen
scrollt bei Bedarf in sich selbst. Am Handy war es nie ein Problem —
dort sitzt das Menü in der ohnehin festen Kopfzeile.
### Geprüft
- Fünf End-to-End-Tests (`e2e/benutzermenue.spec.ts`) fragen nicht, ob das
Menü **im DOM** ist, sondern ob es **im sichtbaren Bereich** steht: auf
fünf verschiedenen Seiten, an drei Scrollpositionen, auf einem flachen
Laptopfenster (1280 × 620) und am Handy.
Die Scrollposition in der Mitte ist Absicht. Nur oben und unten zu messen
hätte nicht gereicht: Am Seitenende wird eine mitwachsende Leiste
zufällig doch sichtbar — der Test wäre grün gewesen und der Fehler
trotzdem da. Beide Sichtbarkeitstests sind gegen den kaputten Zustand
gegengeprüft und schlagen dort an.
## [1.1.1] – 2026-08-23
### Behoben
- **`./scripts/update.sh` endete in „Permission denied".** Die
Shell-Skripte lagen ohne Ausführungsrecht im Repository (Modus 644 statt
755). Die Anleitung sagt `./scripts/update.sh` — auf Linux ging genau
das nicht.
Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht
`core.filemode=false`, dort merkt git von einem fehlenden
Ausführungsrecht nichts. Aufgefallen ist es erst auf dem Server.
**Wer von 1.1.0 oder älter kommt**, braucht einmalig den Umweg — das
alte Skript ist ja noch das nicht ausführbare:
```bash
bash scripts/update.sh
```
Danach stimmt das Recht, und der Punktschrägstrich funktioniert.
- **`update.sh` setzt das Recht nach dem Umschalten selbst.** Wer Dateien
von Hand kopiert hat — etwa um an das Skript zu kommen, bevor es in der
laufenden Fassung existierte —, verliert es dabei. Ein `chmod +x` nach
dem Umschalten fängt das ab.
- **Das Versionsskript datierte in UTC.** Eine Veröffentlichung nach
22 Uhr deutscher Sommerzeit bekam im Changelog das Datum des Vortages —
diese Fassung hier war der erste Fall. Es rechnet jetzt in
`Europe/Berlin`, wie alles andere in dieser Anwendung auch.
### Geprüft
- Vier neue Prüfungen (`tests/skripte.test.ts`) sehen sich nicht das
Programm an, sondern die **Verpackung**: Liegt jedes `.sh` ausführbar im
Index? Hat es eine Shebang-Zeile? Kommt `scripts/` ins Docker-Abbild?
Sind die Sicherungsskripte in der Compose-Datei eingehängt?
Das ist der zweite Fehler dieser Art — vorher fehlte `scripts/` ganz im
Abbild (1.0.1). Beide Male war der Code richtig und kein Test schlug an,
weil keiner hinsah, wie die Dateien beim Server ankommen. Jetzt tut es
einer. Die Gegenprobe ist gemacht: Mit zurückgesetztem Recht schlägt er
fehl und nennt die Datei.
## [1.1.0] – 2026-08-22
### Hinzugefügt
- **Anmelden mit Passkey.** Auf der Anmeldeseite steht jetzt unter dem
Formular ein zweiter Weg: *Mit Passkey anmelden*. Ein Fingerabdruck, ein
Blick in die Kamera oder die Geräte-PIN — keine E-Mail, kein Passwort,
kein abgetippter Code.
**Der Passkey ersetzt den zweiten Faktor, er kommt nicht zusätzlich.**
Das ist kein Nachlassen: Ein Passkey verlangt den Besitz des Geräts
*und* dessen Entsperrung, das sind dieselben zwei Faktoren wie vorher.
Die Anwendung fordert die Nutzerverifikation ausdrücklich an und weist
eine Antwort ohne sie zurück. Ein Gerät, das auf blosses Antippen hin
signiert, kommt nicht herein.
In einem Punkt ist er dem bisherigen Weg sogar überlegen: Ein Passkey
ist an die Adresse gebunden, unter der er eingerichtet wurde. Auf einer
nachgebauten Anmeldeseite funktioniert er nicht — und Phishing ist der
übliche Weg, an einen TOTP-Code zu kommen.
**Die Authenticator-App muss trotzdem eingerichtet sein**, bevor sich
ein Passkey anlegen lässt. Ein Passkey hängt an einem Gerät. Ginge das
verloren und wäre er der einzige Weg hinein, käme niemand mehr an die
Akte — und darin stehen Unterlagen, die eine betreute Person braucht.
Der Passkey ist die bequeme Tür, nicht die einzige.
Verwaltet werden sie unter **Mein Konto → Passkeys**: einrichten,
benennen, entfernen. Die Liste zeigt, wann ein Gerät zuletzt benutzt
wurde und ob der Schlüssel gesichert ist (iCloud, Google, Bitwarden)
oder nur auf diesem einen Gerät liegt. Einrichten und Entfernen stehen
im Protokoll, jede Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.
- **Bestätigen mit Passkey.** Export, endgültiges Löschen und die
Benutzerverwaltung verlangen eine frische Anmeldung. Auch die geht jetzt
mit dem Passkey. Geprüft wird zusätzlich, dass er zum angemeldeten
Zugang gehört — sonst liesse sich mit dem eigenen Finger eine fremde,
offen stehende Sitzung freischalten. Genau der Fall, gegen den diese
Zwischenfrage gebaut ist.
### Zu beachten
- **Passkeys brauchen `https`.** Der Browser gibt das Verfahren nur in
einem sicheren Kontext frei. Läuft die Anwendung ohne TLS, erscheint der
Knopf gar nicht erst, statt beim Klick mit einer kryptischen Meldung
abzubrechen.
- **`AUTH_URL` muss stimmen — jetzt noch mehr als vorher.** Aus ihr wird
die Kennung abgeleitet, an die der Authenticator den Schlüssel bindet.
Steht dort eine andere Adresse als die im Browser, lässt sich zwar ein
Passkey einrichten, aber nie wieder verwenden.
**Ein Wechsel der Domain macht alle Passkeys unbrauchbar.** Das ist
keine Panne, sondern der Phishingschutz. Nach einem Umzug richtet man
sie neu ein; die Anmeldung mit Passwort und Code bleibt währenddessen
offen.
- **Eine Datenbank-Migration ist nötig** (`20260822160000_passkey_anmeldung`).
Sie läuft beim Start des Behälters automatisch mit. Bestehende Zugänge
sind nicht betroffen: Ohne eingerichteten Passkey ändert sich nichts.
### Geprüft
- 21 neue Prüfungen (`tests/passkey.test.ts`), vor allem für die Herleitung
von Kennung und Herkunft aus `AUTH_URL`: Port, Schrägstrich am Ende,
Unterdomain, `http` gegen `https`, `localhost`. Das ist die Stelle, an
der eine Installation still kaputtginge — dieselbe Fehlerklasse wie
seinerzeit bei `APP_BIND` und `ENC_KEY_V2`.
- Drei End-to-End-Tests gegen einen echten Browser (`e2e/passkey.spec.ts`),
mit Chromiums virtuellem Authenticator: einrichten, abmelden, mit Passkey
anmelden, Benutzung vermerkt, entfernen. Dazu die Bestätigung vor dem
Vollexport und der Fall, dass ein Gerät ohne Nutzerverifikation nicht
hereinkommt.
## [1.0.5] – 2026-08-22
### Hinzugefügt
- **`scripts/update.sh`** — aktualisiert die Anwendung mit einem Befehl.
```bash
./scripts/update.sh # auf die neueste Fassung
./scripts/update.sh --pruefen # nur nachsehen, nichts ändern
./scripts/update.sh v1.2.0 # auf eine bestimmte Fassung
```
Es nimmt die Schritte ab, die man von Hand vergisst: Sicherung
anstoßen und bei Misserfolg **abbrechen**, den Changelog zwischen altem
und neuem Stand anzeigen, umschalten, neu bauen, warten bis die
Anwendung antwortet, **die beiden SQL-Skripte ausführen** und zum
Schluss prüfen, ob wirklich die neue Fassung läuft.
Zwei Eigenschaften, die dabei zählen:
**Bis zur Rückfrage wird nichts verändert.** Bricht etwas vorher ab —
Server nicht erreichbar, falsche Versionsangabe — findest du alles so
vor wie zuvor. Kein Halbzustand.
**Eigene Änderungen an versionierten Dateien blockieren nicht.** Im
Betrieb passt man die `docker-compose.yml` an, bis etwas läuft; genau
diese Anpassungen sind später oft schon eingearbeitet. Das Skript legt
sie vor dem Umschalten mit `git stash` beiseite und sagt, wie man sie
zurückholt. Mit `--verwerfen` werden sie stattdessen weggeworfen. Die
`.env` bleibt immer unangetastet — sie ist nicht versioniert.
Schlägt der Bau fehl, nennt das Skript den Weg zurück auf den
vorherigen Stand.
### Behoben
- **Der Port der MinIO-Konsole ließ sich nicht ändern.** Er stand fest auf
`9001`; lief dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht
(`port is already allocated`). Jetzt über `MINIO_KONSOLE_PORT` in der
`.env` einstellbar — dieselbe Möglichkeit, die `APP_PORT` schon hatte.
## [1.0.4] – 2026-08-22
### Behoben
- **Die Ersteinrichtung ließ sich nicht abschließen.** Schritt 3 meldete
„Bitte prüfe die markierten Felder" — markierte aber keines. Man kam an
dieser Stelle nicht weiter.
Ursache: Das kurze Formular der Ersteinrichtung schickt neun Felder, das
vollständige unter *Stammdaten* alle. Beide gehen durch dasselbe Schema,
und die optionalen Felder waren zwar `nullable`, aber nicht `optional` —
ein Feld, das gar nicht abgeschickt wurde, ist `undefined`, nicht
`null`. Beanstandet wurden also zwei Dutzend Felder, die auf dem
Bildschirm nie standen.
- **Eine Meldung ohne zugehöriges Feld kann nicht mehr unsichtbar
bleiben.** Beanstandet die Prüfung ein Feld, das das Formular gar nicht
gesendet hat, sagt die Anwendung das jetzt ausdrücklich und schreibt es
ins Serverlog — statt es als Eingabefehler auszugeben, den niemand
finden kann. Das ist ein Fehler im Programm, und er soll auch so
aussehen.
- **Eine betreute Person ließ sich nicht endgültig löschen.** Beim Löschen
setzt Postgres den Verweis im Audit-Log auf NULL (`ON DELETE SET NULL`),
und genau dieses UPDATE hat der Unveränderlichkeits-Trigger abgewiesen.
Betroffen war damit auch das Leeren des Papierkorbs nach 30 Tagen und
das Entfernen des Demofalls.
Der Trigger erlaubt jetzt genau eine Ausnahme: das Nullen der beiden
Fremdschlüssel `betreuteId` und `userId`. Jede andere Änderung bleibt
verboten, auch das Setzen eines Fremdschlüssels auf einen **anderen**
Wert. Der Nachweis bleibt vollständig — Zeitpunkt, Aktion, Bezeichnung,
die verschlüsselte Änderung und die Momentaufnahmen von Name und
E-Mail sind unberührt. Es verschwindet nur der Verweis auf einen
Datensatz, den es nicht mehr gibt.
**Beim Update nötig:** das SQL-Skript erneut ausführen, sonst bleibt der
alte Trigger stehen.
```bash
docker compose exec app node node_modules/prisma/build/index.js db execute --schema prisma/schema.prisma --file prisma/sql/audit-schutz.sql
```
### Geprüft
- Sieben neue Tests (`tests/stammdaten.test.ts`) prüfen genau die
Formularinhalte der Ersteinrichtung, dazu das vollständige Formular mit
leeren Feldern und die weiterhin verlangten Pflichtangaben.
- Der Ablauf ist zusätzlich im Browser durchgespielt worden: Anmeldung,
zweiter Faktor, Schritt 3, Landung auf dem Dashboard — und die daraus
abgeleiteten Pflichtfristen samt Ausschlussfrist für die
Aufwandspauschale.
- Der geänderte Trigger ist gegen eine laufende Datenbank geprüft:
Löschen gelingt, Fälschen und Löschen von Einträgen scheitert weiterhin.
## [1.0.3] – 2026-08-22
Keine Änderung am Programm — nur an der Konfigurationsvorlage und der
Anleitung. Ein Neubau des Abbilds ist nicht nötig.
### Behoben
- **`.env.example` band die Anwendung stillschweigend an `127.0.0.1`.**
Der Wert stand dort als fertig ausgefüllte Zeile zwischen lauter anderen
fertigen Zeilen. Wer die Datei kopiert hat und seinen Reverse Proxy auf
einem **anderen** Server betreibt, kam nicht an die Anwendung heran —
und der Fehler sah aus, als läge es am Proxy.
Jetzt steht dort eine Entscheidung mit drei benannten Fällen statt eines
Vorgabewerts. Der sichere Standard bleibt `127.0.0.1`; er wird nur nicht
mehr als „schon erledigt" präsentiert.
Für bestehende Installationen genügt eine Zeile in der `.env`:
```bash
APP_BIND=10.0.0.5 # Adresse, über die der Proxy diesen Server erreicht
docker compose up -d
```
### Geändert
- **`docs/INSTALLATION.md`** nennt `APP_BIND` jetzt schon in Schritt 3, wo
die `.env` ausgefüllt wird — nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche: „Der Proxy
erreicht die Anwendung nicht", mit den zwei `curl`-Proben, die den
Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen.
## [1.0.2] – 2026-08-22
### Behoben
- **Die Einrichtung des zweiten Faktors brach mit einem Serverfehler ab**
(„Application error: a server-side exception has occurred"). Im
Serverlog stand `Umgebungsvariable ENC_KEY_V2 fehlt` — obwohl niemand
einen zweiten Schlüssel wollte.
Ursache: `docker-compose.yml` reicht `ENC_KEY_V2` immer an den Behälter
durch, mit **leerem Wert**, wenn in der `.env` keiner steht. Die
Anwendung erkannte Schlüssel aber am Variablennamen statt am Inhalt,
fand also ein leeres `ENC_KEY_V2` und brach ab. Leere
Schlüsselvariablen werden jetzt übersprungen.
Betroffen war jede Stelle, die verschlüsselte Felder schreibt oder
liest — also praktisch alles außer der reinen Anmeldung. Die Anmeldung
ging durch, weil sie ohne Verschlüsselung auskommt; der Fehler trat
deshalb erst auf der nächsten Seite auf.
- **Die Meldung beim Schlüsselwechsel** nennt jetzt, welche Versionen
tatsächlich vorhanden sind, und die richtige Reihenfolge: erst den
neuen Schlüssel eintragen, dann `ENC_KEY_AKTIV` umstellen.
### Hinzugefügt
- **`scripts/anmeldung-pruefen.mjs`** — beantwortet die Frage, warum eine
Anmeldung nicht klappt. Das Formular sagt bewusst nicht, woran es lag,
sonst ließe sich daran ablesen, welche Adressen es gibt. Auf dem Server
darf man es wissen: Jeder Versuch wird mit Grund protokolliert, und das
Skript liest ihn vor — dazu den Zustand des Zugangs, den Stand der
Login-Sperre und die eingestellte `AUTH_URL`.
```bash
docker compose exec app node scripts/anmeldung-pruefen.mjs deine@adresse.de
```
Es ändert nichts, es liest nur.
### Geprüft
- Sieben neue Tests (`tests/umgebung.test.ts`) decken die
Schlüsselauswertung ab, darunter genau die Konstellation aus dem
Fehlerbericht: gesetztes `ENC_KEY_V1`, leeres `ENC_KEY_V2`.
## [1.0.1] – 2026-08-22
### Behoben
- **Betriebsskripte fehlten im Docker-Abbild.** Das Verzeichnis `scripts/`
wurde beim Bauen nie in die Laufzeitstufe übernommen. `docker compose
exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs …` endete deshalb mit
`Cannot find module`. Betroffen waren alle Skripte, die im laufenden
Behälter gedacht sind — auch `wartungsschluessel.mjs` und
`schluessel-erzeugen.mjs`.
Nach dem Update funktioniert der Befehl wie dokumentiert. Wer nicht
gleich aktualisieren will, kommt einmalig auch so an das Skript:
```bash
docker compose cp scripts/totp-geheimnis.mjs app:/app/totp-geheimnis.mjs
docker compose exec app node totp-geheimnis.mjs deine@adresse.de
```
### Hinzugefügt
- **`scripts/totp-geheimnis.mjs`** — liest das TOTP-Geheimnis eines Zugangs
aus, um denselben Zugang auf einem zweiten Gerät einzurichten (Handy und
Tablet, oder ein Ersatzgerät). Die Anwendung zeigt das Geheimnis sonst
nur einmal an, beim Einrichten; bisher blieb nur, den zweiten Faktor
zurückzusetzen und alle Wiederherstellungscodes neu zu erzeugen.
Das Skript läuft nur auf dem Server und nur mit Zugriff auf die Datenbank
**und** auf `ENC_KEY_V1`. Wer beides hat, kann ohnehin alles lesen — es
ist also keine Hintertür, sondern erspart eine unnötige Neueinrichtung.
## [1.0.0] – 2026-08-22
Erste vollständige Fassung. Alle acht Etappen umgesetzt, alle
@@ -188,5 +548,13 @@ Was davon wann angegangen wird, steht in [`docs/ROADMAP.md`](docs/ROADMAP.md).
---
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.0...HEAD
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.1.2...HEAD
[1.1.2]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.1.1...v1.1.2
[1.1.1]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.1.0...v1.1.1
[1.1.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.5...v1.1.0
[1.0.5]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.4...v1.0.5
[1.0.4]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.3...v1.0.4
[1.0.3]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.2...v1.0.3
[1.0.2]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.1...v1.0.2
[1.0.1]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.0.0...v1.0.1
[1.0.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/releases/tag/v1.0.0
+11
View File
@@ -95,6 +95,17 @@ COPY --from=bau --chown=cockpit:cockpit /app/node_modules/.prisma ./node_modules
COPY --from=bau --chown=cockpit:cockpit /app/node_modules/@prisma ./node_modules/@prisma
COPY --from=bau --chown=cockpit:cockpit /app/node_modules/prisma ./node_modules/prisma
# Betriebsskripte, die im laufenden Behaelter gebraucht werden:
# totp-geheimnis.mjs zweites Geraet fuer den Zweitfaktor einrichten
# wartungsschluessel.mjs Schluessel fuer /api/wartung ausrechnen
# schluessel-erzeugen.mjs neue Schluessel fuer die Rotation
#
# Das ganze Verzeichnis, nicht einzelne Dateien: sonst faellt beim
# naechsten Betriebsskript wieder auf, dass es fehlt - und zwar erst dann,
# wenn man es braucht. Die Entwicklungsskripte darin laufen hier mangels
# Werkzeugen nicht, kosten aber auch nur ein paar Kilobyte.
COPY --from=bau --chown=cockpit:cockpit /app/scripts ./scripts
# Ablage fuer den Dateitreiber, falls kein Objektspeicher benutzt wird.
RUN mkdir -p /app/daten/dokumente && chown -R cockpit:cockpit /app/daten
+93 -58
View File
@@ -15,6 +15,7 @@ eines Angehörigen: Fristen, Vorgänge, Belege, Vermögen, Sozialhilfe, Berichte
## Inhalt
- [Was die Anwendung kann](#was-die-anwendung-kann)
- [Die drei Dokumente, die du wirklich brauchst](#die-drei-dokumente-die-du-wirklich-brauchst)
- [Schnellstart zum Ausprobieren](#schnellstart-zum-ausprobieren)
- [Produktivbetrieb mit Docker Compose](#produktivbetrieb-mit-docker-compose)
- [Reverse Proxy](#reverse-proxy)
@@ -46,6 +47,23 @@ eines Angehörigen: Fristen, Vorgänge, Belege, Vermögen, Sozialhilfe, Berichte
---
## Die drei Dokumente, die du wirklich brauchst
| Wofür | Wo |
|---|---|
| **Die Anwendung aufsetzen** — auf einem Server, der Docker und einen Proxy schon hat, mit Kontrolle nach jedem Schritt | [`docs/INSTALLATION.md`](docs/INSTALLATION.md) |
| **Täglich damit arbeiten** — die zwölf Handgriffe, der Jahresrhythmus, was tun wenn etwas schiefgeht | [`docs/ANLEITUNG.md`](docs/ANLEITUNG.md), in der Anwendung unter `/anleitung` |
| **Wissen, was sich ändert** — was neu ist, was du vor einem Update beachten musst | [`CHANGELOG.md`](CHANGELOG.md) |
Dazu: [`docs/ROADMAP.md`](docs/ROADMAP.md) für das, was als Nächstes
kommt, und [`docs/BAUPROTOKOLL.md`](docs/BAUPROTOKOLL.md) für die Frage,
wie das hier entstanden ist.
Der Rest dieser Datei ist die Kurzfassung für alle, die schon wissen, was
sie tun.
---
## Schnellstart zum Ausprobieren
Voraussetzungen: **Node.js ≥ 20.11**, **Docker** und **Git**.
@@ -113,6 +131,10 @@ laufender Antrag beim Bezirk Oberfranken mit acht Nachforderungen.
## Produktivbetrieb mit Docker Compose
> **Zum ersten Mal?** Nimm die [Schritt-für-Schritt-Anleitung](docs/INSTALLATION.md).
> Sie fängt beim leeren Server an, hat nach jedem Abschnitt eine Kontrolle
> und endet mit einer Abnahmeliste. Was hier steht, ist die Kurzfassung.
Das Compose-Setup bringt drei Dienste mit: die Anwendung, PostgreSQL und
MinIO als S3-kompatiblen Objektspeicher, dazu einen Sicherungsdienst.
@@ -155,72 +177,72 @@ existiert.
### Aktualisieren
```bash
git pull
docker compose up -d --build
./scripts/update.sh
```
Die Migrationen laufen beim Start des Anwendungsbehälters mit. **Vorher ein
Backup anstoßen** (siehe unten) — eine Migration lässt sich nicht zurückrollen.
> **Kommst du von 1.1.0 oder älter?** Dort lag `update.sh` ohne
> Ausführungsrecht im Repository — `./scripts/update.sh` endet dann in
> „Permission denied". Einmalig hilft:
>
> ```bash
> bash scripts/update.sh
> ```
>
> Ab 1.1.1 ist das Recht gesetzt und der Punktschrägstrich funktioniert.
Das Skript sichert zuerst, zeigt den Changelog zwischen altem und neuem
Stand, fragt nach, schaltet um, baut neu und führt danach die beiden
SQL-Skripte aus. Schlägt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert.
`--pruefen` sieht nur nach, ohne etwas zu ändern. Eigene Änderungen an
versionierten Dateien werden vor dem Umschalten beiseite gelegt
(`git stash`), die `.env` bleibt unangetastet.
Einzelheiten und der Weg von Hand: [`docs/INSTALLATION.md`](docs/INSTALLATION.md).
---
## Reverse Proxy
Die Anwendung erwartet, dass der Proxy TLS beendet und die echte Client-IP
weiterreicht. Sie liest `X-Forwarded-For` bzw. `X-Real-IP` für das
Rate-Limiting am Login und für das Audit-Log (dort nur als Hash).
Die Anwendung **beendet selbst kein TLS** und bringt keinen Proxy mit. Sie
horcht standardmäßig auf `127.0.0.1:3000`.
**Caddy**
**Läuft der Proxy auf demselben Server**, ist damit alles gesagt: Er zeigt
auf `127.0.0.1:3000`, fertig.
```caddyfile
cockpit.example.de {
encode zstd gzip
reverse_proxy 127.0.0.1:3000
**Läuft er auf einem anderen Server**, setz in der `.env` die Adresse, über
die er herankommt — am besten die eines privaten Netzes oder eines
WireGuard-Tunnels:
# Uploads: Fotos von Behördenschreiben können groß sein.
request_body {
max_size 30MB
}
}
```bash
APP_BIND=10.0.0.5
APP_PORT=3000
```
**nginx**
`0.0.0.0` nur, wenn eine Firewall den Port ausschließlich für die IP des
Proxy-Servers öffnet. Zwischen Proxy und Anwendung läuft unverschlüsseltes
HTTP — dieser Weg darf nie durchs offene Netz gehen.
```nginx
server {
listen 443 ssl http2;
server_name cockpit.example.de;
### Was der Proxy leisten muss
ssl_certificate /etc/letsencrypt/live/cockpit.example.de/fullchain.pem;
ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/cockpit.example.de/privkey.pem;
| Anforderung | Was ohne sie passiert |
|---|---|
| TLS beenden | Der Browser lehnt Cookies mit `Secure`-Kennzeichen ab, die Anmeldung schlägt stumm fehl |
| `Host` durchreichen | Auth.js vergleicht ihn mit `AUTH_URL` und weist die Anmeldung ab |
| `X-Forwarded-Proto: https` | Die Anwendung baut Adressen mit `http` |
| `X-Forwarded-For` | Die Login-Sperre zählt alle Zugriffe als denselben Anschluss |
| Uploads ≥ 30 MB | Fotos mehrseitiger Bescheide werden abgeschnitten |
| Zeitgrenze ≥ 10 Minuten | Belegmappe, Rechnungslegung und Vollexport brechen ab |
| Antwort nicht puffern | Der Vollexport kommt als Strom |
client_max_body_size 30M;
**Keine eigenen Sicherheitskopfzeilen setzen.** CSP, `X-Frame-Options`,
`nosniff` und HSTS kommen aus der Anwendung. Die CSP enthält eine Nonce,
die pro Anfrage neu ist — eine feste CSP aus dem Proxy blockiert die
eigenen Skripte.
location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:3000;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
proxy_set_header Upgrade $http_upgrade;
proxy_set_header Connection "upgrade";
}
}
```
**Traefik** (Labels am `app`-Dienst)
```yaml
labels:
- traefik.enable=true
- traefik.http.routers.cockpit.rule=Host(`cockpit.example.de`)
- traefik.http.routers.cockpit.tls.certresolver=letsencrypt
- traefik.http.services.cockpit.loadbalancer.server.port=3000
```
In allen Fällen muss `AUTH_URL` in der `.env` auf die öffentliche Adresse
zeigen (`https://cockpit.example.de`), sonst schlägt die Anmeldung fehl.
**Fertige Konfigurationen** für Caddy, nginx und Traefik, mit Zeitgrenzen
und den Gegenproben, stehen in
[`docs/INSTALLATION.md`](docs/INSTALLATION.md), Schritt 7.
---
@@ -281,6 +303,15 @@ entscheiden kann. Was dafür umgesetzt ist:
- Passwörter mit **Argon2id** (19 MiB, t=2, p=1 — OWASP-Empfehlung).
- **Zweiter Faktor ist Pflicht** und lässt sich nicht abschalten. TOTP nach
RFC 6238, kompatibel mit Aegis, 2FAS, Bitwarden, 1Password.
- **Passkeys** (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg — auch für die
erneute Bestätigung vor sensiblen Aktionen. Sie *ersetzen* den zweiten
Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen: Nutzerverifikation wird verlangt
(`userVerification: 'required'`) und serverseitig nachgeprüft, ein
Schlüssel ohne sie wird abgewiesen. Damit sind es dieselben zwei
Faktoren — Besitz des Geräts und dessen Entsperrung —, nur an die Domain
gebunden und deshalb nicht abphishbar. TOTP muss trotzdem eingerichtet
sein, bevor sich ein Passkey anlegen lässt: Er hängt an einem Gerät und
darf nicht der einzige Weg hinein sein.
- **Rate-Limiting** am Login, nach E-Mail *und* nach Anschluss. Die Sperre
wird geprüft, bevor Argon2 überhaupt rechnet.
- Die Antwortzeit ist auf eine Mindestdauer gestreckt, damit sie nicht
@@ -479,6 +510,7 @@ npm test # Vitest: Fachlogik
npm run test:e2e # Playwright: kritische Abläufe
npm run db:studio # Prisma Studio
npm run protokoll # Bauprotokoll aus der Git-Historie
npm run version -- patch # Version anheben, Changelog vorbereiten
```
Konventionen — verbindlich für alle Beiträge:
@@ -546,14 +578,17 @@ Fehler, die während des Baus aufgefallen sind.
## Stand
| | |
|---|---:|
| Zeilen TypeScript/TSX | 71.051 |
| Prisma-Modelle | 24 |
| Seiten | 46 |
| Unit-Tests (Vitest) | 458 |
| End-to-End-Tests (Playwright) | 34 |
| TypeScript-Fehler | 0 |
| | | nachzuzählen mit |
|---|---:|---|
| Zeilen TypeScript/TSX | 73.774 | `git ls-files "*.ts" "*.tsx" \| xargs wc -l` |
| Prisma-Modelle | 33 | `grep -c '^model ' prisma/schema.prisma` |
| Seiten | 79 | `find src/app -name page.tsx \| wc -l` |
| Unit-Tests (Vitest) | 500 | `npm test` |
| End-to-End-Tests (Playwright) | 45 | `npm run test:e2e` — 26 Tests über zwei Geräteprofile, geräteabhängige übersprungen |
| TypeScript-Fehler | 0 | `npm run typecheck` |
Die Befehle stehen dabei, weil die Zahlen sonst altern, ohne dass es
jemandem auffällt — bei den Modellen und Seiten war genau das passiert.
Alle acht Etappen sind umgesetzt. Der Produktionsbuild ist gegen den
fertigen Standalone-Server geprüft: strenge CSP aktiv, keine
+27 -9
View File
@@ -4,10 +4,13 @@
#
# docker compose up -d --build
#
# Kein Reverse Proxy in dieser Datei: der ist auf dem Server bereits
# vorhanden. Die Anwendung horcht nur auf 127.0.0.1:3000 - von aussen
# erreichbar wird sie ausschliesslich ueber den vorhandenen Proxy, der
# auch TLS beendet. Siehe README, Abschnitt "Reverse Proxy".
# Kein Reverse Proxy in dieser Datei: der ist bereits vorhanden. Die
# Anwendung beendet selbst kein TLS und horcht standardmaessig nur auf
# 127.0.0.1:3000.
#
# Liegt der Proxy auf einem anderen Server, setze APP_BIND in der .env auf
# die Adresse, ueber die er herankommt - siehe docs/INSTALLATION.md,
# Schritt 7.
#
# Die Datenbank hat bewusst KEINE Portfreigabe. Sie ist nur ueber das
# interne Docker-Netz erreichbar. Wer mit psql heran muss, geht ueber
@@ -63,7 +66,10 @@ services:
ports:
# Nur an die Loopback-Adresse gebunden. Die Konsole erreichst du
# ueber einen SSH-Tunnel oder ueber deinen vorhandenen Proxy.
- '127.0.0.1:9001:9001'
#
# Laeuft auf dem Server schon etwas auf 9001, weich in der .env aus:
# MINIO_KONSOLE_PORT=9011
- '${MINIO_KONSOLE_BIND:-127.0.0.1}:${MINIO_KONSOLE_PORT:-9001}:9001'
networks: [intern]
app:
@@ -88,7 +94,9 @@ services:
AUTH_URL: ${AUTH_URL:?AUTH_URL fehlt in der .env}
AUTH_TRUST_HOST: 'true'
ENC_KEY_V1: ${ENC_KEY_V1:?ENC_KEY_V1 fehlt in der .env - ohne ihn sind die verschluesselten Felder nicht lesbar}
ENC_KEY_V2: ${ENC_KEY_V2:-}
# Bleibt leer, solange nicht rotiert wird. Die Anwendung ueberspringt
# leere Schluesselvariablen - siehe src/lib/env.ts.
# ENC_KEY_V2: ${ENC_KEY_V2:-}
ENC_KEY_AKTIV: ${ENC_KEY_AKTIV:-1}
INDEX_KEY: ${INDEX_KEY:?INDEX_KEY fehlt in der .env}
SESSION_MAX_AGE: ${SESSION_MAX_AGE:-1800}
@@ -111,9 +119,19 @@ services:
SMTP_FROM: ${SMTP_FROM:-}
TZ: Europe/Berlin
ports:
# Nur Loopback. Der vorhandene Reverse Proxy auf dem Host reicht
# von aussen hierher durch und beendet TLS.
- '127.0.0.1:${APP_PORT:-3000}:3000'
# Standard ist die Loopback-Adresse: dann erreicht die Anwendung nur
# ein Proxy, der auf demselben Rechner laeuft.
#
# Liegt der Reverse Proxy auf einem ANDEREN Server, muss hier die
# Adresse stehen, ueber die er herankommt - am besten die eines
# privaten Netzes oder eines WireGuard-Tunnels:
#
# APP_BIND=10.0.0.5
#
# 0.0.0.0 nur setzen, wenn eine Firewall den Port ausschliesslich
# fuer die IP des Proxy-Servers oeffnet. Die Anwendung beendet kein
# TLS und gehoert nie unverschluesselt ins offene Netz.
- '${APP_BIND:-127.0.0.1}:${APP_PORT:-3000}:3000'
networks: [intern]
healthcheck:
test: ['CMD', 'node', '-e', "fetch('http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit').then(r=>process.exit(r.ok?0:1)).catch(()=>process.exit(1))"]
+535
View File
@@ -0,0 +1,535 @@
# Bedienungsanleitung
Für dich als ehrenamtlichen Betreuer. Kein Handbuch zum Durchlesen —
sondern eine Sammlung der Handgriffe, die du tatsächlich brauchst, in der
Reihenfolge, in der sie im Alltag vorkommen.
> Diese Anwendung ist ein **Arbeits- und Dokumentationswerkzeug**. Sie
> rechnet Fristen aus und sortiert Unterlagen. Sie erteilt **keine
> Rechtsberatung** und kennt deinen Einzelfall nicht. Wo ein Paragraph
> steht, steht daneben der Hinweis, dass er die Rückfrage bei Gericht,
> Bezirk oder Anwalt nicht ersetzt. Nimm den ernst.
---
## Der Grundgedanke in drei Sätzen
Du trägst einmal ein, was passiert ist — ein Schreiben, ein Besuch, eine
Überweisung. Die Anwendung merkt sich, wann daraus etwas folgt, und
erinnert dich rechtzeitig. Am Ende des Betreuungsjahres erzeugt sie aus
demselben Bestand die Berichte, die Gericht und Bezirk von dir wollen.
Das heißt umgekehrt: **Was du nicht einträgst, steht später nicht im
Bericht.** Der Aufwand liegt vorn, der Gewinn hinten.
---
## Der erste Tag
Beim allerersten Aufruf führt dich ein Assistent durch drei Schritte.
**Schritt 1 — Dein Zugang.** Name, E-Mail, Passwort. Nimm vier zufällige
Wörter statt eines kurzen Kunstworts: *Kastanie-Waschbär-Turm-Grün* ist
leichter zu merken und deutlich schwerer zu knacken. Noch besser ist ein
Passwortmanager.
**Schritt 2 — Der zweite Faktor.** Installiere eine Authenticator-App —
**Aegis** (Android) oder **2FAS** (iOS) sind quelloffen und brauchen kein
Konto. Scanne den Code, tippe die sechs Ziffern ein.
Danach bekommst du **acht Wiederherstellungscodes**. Die sind der einzige
Weg zurück, wenn dein Handy verloren geht. Druck sie aus und leg sie zu
deinen Betreuungsunterlagen — **nicht** auf dasselbe Gerät wie die App.
Sie werden dir nie wieder angezeigt.
**Schritt 3 — Die betreute Person.** Nur das Nötigste. Ein Feld ist dabei
wichtiger als alle anderen:
> **Das Bestellungsdatum.** Es steht in deiner Bestellungsurkunde. Daraus
> berechnet die Anwendung dein Betreuungsjahr — und damit, wann
> Anfangsbericht, Vermögensverzeichnis, Jahresbericht und die
> Aufwandspauschale fällig sind. Ist es falsch, ist alles falsch.
Alles Weitere trägst du später unter **Stammdaten → Bearbeiten** in Ruhe
nach. Das lohnt sich: Was dort steht, taucht in jedem Bericht und in jedem
Anschreiben wieder auf.
**Zum Schluss:** Geh auf **Fristen** und klicke einmal auf
*Pflichtfristen ableiten*. Danach stehen deine gesetzlichen Termine drin.
Und wenn du magst: Richte unter **Mein Konto → Passkeys** einen Passkey
ein. Dann meldest du dich künftig mit dem Finger an, statt drei Felder
auszufüllen. Wie das geht, steht gleich im nächsten Abschnitt.
---
## Der Morgen: die Seite „Heute"
Diese eine Seite beantwortet die Frage, was ansteht. Von oben nach unten:
| Kachel | Was sie dir sagt |
|---|---|
| **Fristen** | Was überfällig ist (rot), was diese Woche fällig wird (orange), was diesen Monat (gelb) |
| **Wartet auf andere** | Vorgänge, bei denen die Gegenstelle am Zug ist — mit Tagen seit dem letzten Kontakt |
| **Nachforderungen des Trägers** | Was der Bezirk noch von dir will, mit Fortschrittsbalken |
| **Ungeprüfter Posteingang** | Neu hochgeladene Schreiben, die noch niemand zugeordnet hat |
| **Unverbuchte Belege** | Rechnungen ohne Buchung und Buchungen ohne Beleg |
| **Wo stehen wir?** | Vermögen zum letzten Stichtag, Heimkosten gegen Deckung, Tage bis zum Jahresbericht |
Jede Kachel endet in einer Handlung. Wenn irgendwo nichts steht, ist dort
auch nichts zu tun.
**Ist eine Kachel leer, obwohl du Daten erwartest?** Dann fehlt meist ein
Eintrag: keine Fristen ohne Bestellungsdatum, keine Deckungslücke ohne
erfassten Heimkostenmonat.
---
## Die zwölf häufigsten Handgriffe
### 1. Ein Behördenschreiben aufnehmen
**Dokumente → Aufnehmen**, oder unterwegs über den runden Knopf unten
rechts → *Beleg fotografieren*.
1. Foto machen oder PDF wählen — mehrere auf einmal sind ausdrücklich
erwünscht.
2. Warten, bis die Datei angenommen ist. Geprüft wird der **Inhalt**, nicht
die Endung: eine Datei, die sich nur als PDF ausgibt, wird abgelehnt.
3. Titel eintragen (oder leer lassen — die Erkennung schlägt einen vor).
4. **Eingangsdatum** setzen. Das ist wichtiger, als es aussieht: Bei
Bescheiden läuft die Widerspruchsfrist ab dem Zugang, nicht ab dem
Datum auf dem Brief.
5. Vorgang auswählen.
6. *In die Akte übernehmen*.
Danach liest der Server den Text (Texterkennung auf Deutsch) und schlägt
dir **Absender, Datum, Aktenzeichen, Dokumentart und eine im Text genannte
Frist** vor. Die Textstelle steht daneben — prüf sie, bevor du übernimmst.
Nichts davon wird automatisch angelegt.
**Trag ein, wo das Papier liegt.** Es gibt ein Feld für Ordner und
Register. Wenn der Rechtspfleger das Original sehen will, findest du es
dann in zehn Sekunden.
### 2. Aus einem Schreiben eine Frist machen
Öffne das Dokument. Steht unter den Vorschlägen eine erkannte Frist,
genügt ein Klick auf *Als Frist übernehmen*. Sonst: **Fristen → Neu**,
Datum eintragen, Vorgang zuordnen.
Setz bei behördlichen Fristen die Vorwarnung großzügig. Der Standard ist
60/30/7/1 Tage vorher.
### 3. Einen Besuch festhalten — in zwanzig Sekunden
Runder Knopf unten rechts → *Notiz / Kontakt festhalten*.
Datum ist auf heute vorbelegt, die Art wählst du aus einer Knopfreihe, die
Dauer per Schnellwahl. Ein Freitextfeld, fertig.
Zwei Felder lohnen die zusätzlichen Sekunden:
- **„Persönlicher Kontakt zur betreuten Person"** — dieses Häkchen zählt
direkt in den Jahresbericht. Es ist bewusst **nicht** vorbelegt: ein
versehentlich gesetztes Häkchen wäre eine falsche Angabe gegenüber dem
Gericht.
- **Geäußerte Wünsche** — seit der Reform 2023 ist der Wille der betreuten
Person die Leitschnur deines Handelns (§ 1821 BGB). Was du hier
festhältst, landet im Jahresbericht und trägt deine Entscheidungen.
Das ist der Handgriff, der sich am meisten auszahlt. Ein Jahresbericht aus
vierzig kurzen Notizen schreibt sich fast von selbst; einer aus der
Erinnerung ist eine Qual.
### 4. Eine Buchung erfassen
**Vermögen & Kasse → Buchungen → Neu**, oder über den runden Knopf.
Wichtig ist die Trennung: **Betrifft die Buchung die betreute Person oder
ist es deine eigene Auslage?** Läuft eine Buchung auf ein als privat
markiertes Konto und ist trotzdem als „betrifft die Betreute"
gekennzeichnet, warnt die Anwendung. Das ist der Fehler, der einem in der
Rechnungslegung um die Ohren fliegt.
**Belege.** Eine Buchung ohne Beleg wird in der Liste markiert. Das ist
kein Verbot — manchmal gibt es keinen. Dann trag eine Begründung ein, dann
ist die Zeile sauber und du weißt später noch, warum.
### 5. Einen Vorgang anlegen
**Vorgänge → Neuer Vorgang.** Nimm eine Vorlage, wenn eine passt:
Heimeinzug · Antrag Hilfe zur Pflege · Wohnungsauflösung · Hausverkauf ·
Darlehen § 91 SGB XII · Versicherungsverwertung · Pflegegrad-Höherstufung ·
Steuererklärung · Widerspruch gegen Bescheid
Jede bringt eine durchdachte Aufgabenliste in der richtigen Reihenfolge
mit. Bei den genehmigungspflichtigen erzwingt sie die Reihenfolge
**Mitteilung → Genehmigung → Rechtsgeschäft**.
Ein Feld solltest du immer pflegen: **Nächster Schritt.** Es steht auf dem
Dashboard und beantwortet dir in vier Wochen die Frage, was du dir dabei
gedacht hast.
### 6. Ein genehmigungspflichtiges Geschäft
Hausverkauf, Wohnungskündigung, Kreditaufnahme, Verwertung einer
Lebensversicherung — dafür brauchst du das Betreuungsgericht.
Markiere den Vorgang als genehmigungspflichtig und wähle die
Rechtsgrundlage. Die Anwendung zeigt dann eine feste Stufenfolge:
**Mitteilung ans Gericht → Antrag gestellt → Anhörung → Beschluss →
Rechtskraft → Vollzug**
> Die Stufe **Vollzug lässt sich erst setzen, wenn ein Beschlussdokument
> hinterlegt ist.** Das ist Absicht: Nach § 1858 BGB muss die Genehmigung
> **vor** dem Rechtsgeschäft vorliegen. Ein Vertrag, den du vorher
> unterschreibst, ist schwebend unwirksam.
Sprich vorher mit dem Rechtspfleger. Die Anwendung ersetzt das Gespräch
nicht, sie erinnert dich nur daran.
### 7. Eine Nachforderung des Bezirks abarbeiten
**Sozialhilfe → Akte öffnen.** Jede angeforderte Unterlage steht als
eigene Zeile mit Status und Frist. Der Fortschrittsbalken zeigt „x von y
Unterlagen geliefert".
Beim Anlegen des Antrags kannst du die **Checkliste der Standardunterlagen**
übernehmen — Rentenbescheide, Kontoauszüge, Versicherungsunterlagen,
notarielle Übertragungsverträge, Pflegegradbescheid, Heimvertrag,
Grundbuchauszug. Zu jeder steht dabei, **warum** der Träger sie will. Das
erspart Rückfragen.
Gibt es eine Unterlage nicht, setz den Status auf *nicht vorhanden* und
schreib eine Begründung dazu. Die geht später mit ins Unterlagenpaket —
besser als kommentarloses Schweigen.
Wenn alles beisammen ist: **Berichte → Unterlagenpaket**. Das macht aus
den markierten Dokumenten **eine** PDF mit Anschreiben, laufender Nummer
und Inhaltsverzeichnis.
### 8. Einen Bescheid prüfen
**Sozialhilfe → Akte → Bescheide → Neu.**
Trag das **Zugangsdatum** ein, nicht das Datum auf dem Bescheid. Die
Widerspruchsfrist läuft ab Bekanntgabe.
Die Anwendung rechnet die Frist aus — mit Wochenende, bayerischen
Feiertagen und dem Sonderfall, dass bei fehlender oder falscher
Rechtsbehelfsbelehrung ein Jahr statt eines Monats gilt (§ 66 SGG). Der
Rechenweg wird ausgegeben, damit du ihn nachvollziehen kannst. Aus dem
Ergebnis entsteht automatisch die Frist *Widerspruch möglich bis*.
**Rechne im Zweifel nach oder frag beim Bezirk.** Eine verstrichene
Widerspruchsfrist bekommst du nicht zurück.
### 9. Einen Rückkaufswert anfordern
**Verträge → Vertrag öffnen → Rückkaufswert anfordern.** Es entsteht ein
Anschreiben zum Kopieren, und die Anwendung legt eine **Wiedervorlage in
vier Wochen** an. Versicherer antworten selten von selbst.
### 10. Einen Vertrag kündigen
**Verträge → Vertrag öffnen → Kündigen.**
Der Rechner nennt dir den **spätesten Absendetag**, nicht den Fristablauf —
eine Kündigung wirkt mit dem Zugang, nicht mit dem Abschicken. Drei Tage
Postlauf sind eingerechnet.
Der Assistent fragt dich nach der Genehmigung. Er beantwortet die Frage
nicht, und das soll er auch nicht: Ob die Verwertung einer
Lebensversicherung genehmigungspflichtig ist, entscheidet der
Rechtspfleger. Der **Versandnachweis** (Einschreiben, Faxprotokoll) ist
Pflichtfeld — ohne ihn geht die Kündigung nicht durch.
### 11. Einen Wertstand nachtragen
**Vermögen & Kasse → Vermögen → Posten öffnen → Wert eintragen.**
Stichtag, Betrag und **Wertquelle** — letztere ist Pflicht. „Eigene
Schätzung" ist eine zulässige Antwort, „keine Angabe" nicht: Im
Vermögensverzeichnis steht die Quelle mit dabei, und das Gericht darf
wissen, woher die Zahl kommt.
Alte Werte werden **nie überschrieben**. Jede Vermögensübersicht bleibt
später reproduzierbar.
### 12. Etwas versehentlich Gelöschtes zurückholen
**Einstellungen → Papierkorb.** Gelöschtes bleibt 30 Tage liegen und lässt
sich mit einem Klick zurückholen. Erst danach ist es wirklich weg.
Endgültiges Löschen verlangt eine erneute Anmeldung.
---
## Das Betreuungsjahr
Dein Jahr läuft **ab dem Tag der Bestellung**, nicht ab dem 1. Januar. Wer
am 14. Februar bestellt wurde, hat sein erstes Betreuungsjahr bis zum
13. Februar des Folgejahres.
| Wann | Was | Grundlage |
|---|---|---|
| 3 Monate nach Bestellung | Vermögensverzeichnis und Anfangsbericht | §§ 1835, 1863 BGB |
| Zum Ende jedes Betreuungsjahres | Jahresbericht und Vermögensübersicht | §§ 1859, 1863 BGB |
| Bis 6 Monate danach | **Aufwandspauschale beantragen** | § 1878 BGB |
| Jährlich bis 31.12. | Bayerisches Landespflegegeld | BayLPflGG |
| Jährlich | Zuzahlungsbefreiung der Krankenkasse | § 62 SGB V |
| Jährlich | Rückkaufswerte aller Versicherungen aktualisieren | — |
> **Die Aufwandspauschale ist eine Ausschlussfrist.** Läuft sie ab, ist
> der Anspruch ersatzlos weg — keine Nachsicht, keine Wiedereinsetzung.
> Die Anwendung warnt deshalb schon 90 Tage vorher und markiert sie rot.
---
## Die Berichte
Alle unter **Berichte**, die beiden Finanzberichte unter **Vermögen &
Kasse → Berichte**. Jeder trägt Kopf mit Aktenzeichen, Fußzeile mit
Seitenzahl und ein Unterschriftenfeld.
**Vermögensverzeichnis (§ 1835 BGB).** Stichtag wählen, Knopf drücken.
Aktiva nach Gruppen, Passiva, laufende Einnahmen und Ausgaben,
Belegverweise. Hat ein Posten zum Stichtag keinen Wert, erscheint er als
**Lücke** — nicht als 0,00 €. Das ist ehrlicher und fällt dir auf.
**Vermögensübersicht / Rechnungslegung (§§ 1859, 1865 BGB).**
Betreuungsjahr wählen. Anfangsbestand, geordnete Einnahmen und Ausgaben,
Endbestand, Belegliste.
Zwei Varianten: die knappe Übersicht für **befreite Betreuer** (§ 1859 BGB
— als Angehöriger bist du das in der Regel) und die vollständige
Rechnungslegung.
> Geht die Rechenprobe nicht auf, wird die **Differenz im Bericht
> ausgewiesen** und jeder fehlende Saldostand benannt. Das ist Absicht.
> Eine still geglättete Rechnungslegung ist gegenüber dem Gericht wertlos —
> und meistens fehlt einfach ein Kontoauszug.
**Jahresbericht (§ 1863 BGB).** Die Anwendung erzeugt einen **Entwurf** aus
deinen Kontaktprotokollen, Gesundheitsereignissen und Vorgängen, gegliedert
nach dem, was das Gericht sehen will. Du überarbeitest ihn im Browser
(wird automatisch zwischengespeichert) und gibst ihn dann als PDF oder DOCX
aus.
> Es ist ein Entwurf, kein fertiger Bericht. Lies ihn durch, bevor du ihn
> abgibst. Was dort steht, verantwortest du.
**Belegmappe.** Alle Dokumente eines Vorgangs oder Zeitraums als eine
chronologisch sortierte, paginierte PDF mit Deckblatt und
Inhaltsverzeichnis. Genau das, was Gericht und Bezirk haben wollen.
**Vollexport.** Ein ZIP mit allen Originaldateien, allen Daten als
lesbarem JSON, den Berichten und Prüfsummen. Damit kannst du diese
Anwendung jederzeit verlassen. Verlangt eine erneute Anmeldung.
---
## Anmelden mit dem Finger: Passkeys
Drei Felder auszufüllen, nur um kurz eine Frist nachzusehen, ist lästig —
und lästige Sicherheit wird umgangen. Ein Passkey macht daraus einen
Handgriff.
### Einrichten
**Mein Konto → Passkeys.** Gib dem Gerät einen Namen, an dem du es später
wiedererkennst („iPhone", „Laptop Büro"), und klicke auf *Passkey
einrichten*. Dein Gerät fragt nach Fingerabdruck, Gesicht oder PIN —
fertig.
Mach das auf **jedem Gerät**, mit dem du arbeitest. Sie stören sich nicht
gegenseitig.
### Anmelden
Auf der Anmeldeseite steht unter dem Formular *Mit Passkey anmelden*. Ein
Klick, ein Finger, drin. Keine E-Mail, kein Passwort, kein Code.
### Warum das nicht unsicherer ist
Es sieht nach weniger aus, ist aber dasselbe — zweimal:
| | Bisher | Mit Passkey |
|---|---|---|
| Erster Faktor | Passwort (Wissen) | Das Gerät selbst (Besitz) |
| Zweiter Faktor | Code aus der App (Besitz) | Fingerabdruck, Gesicht oder PIN |
Der entscheidende Zusatz: **Ein Passkey ist an die Adresse gebunden**,
unter der du ihn eingerichtet hast. Landest du auf einer nachgebauten
Anmeldeseite, funktioniert er dort schlicht nicht — er lässt sich nicht
abtippen und nicht weitergeben. Genau das ist der übliche Weg, an einen
Code aus der Authenticator-App zu kommen.
Ein Gerät, das den Passkey ohne Fingerabdruck oder PIN freigibt, wird
abgewiesen. Das wäre nur ein Faktor, und dafür ist hier zu viel zu
verlieren.
### Die Authenticator-App bleibt
Du kannst sie nicht abschaffen, und das ist Absicht. **Ein Passkey hängt
an einem Gerät.** Geht das Handy in der Donau baden und wäre der Passkey
der einzige Weg hinein, käme niemand mehr an die Akte — auch der Bezirk
nicht, auch das Gericht nicht.
Deshalb: erst Authenticator-App und Wiederherstellungscodes, dann Passkeys.
Die Anmeldung mit E-Mail, Passwort und Code bleibt daneben immer offen.
### Was in der Liste steht
Unter **Mein Konto → Passkeys** siehst du zu jedem Gerät, wann es
eingerichtet und wann es zuletzt benutzt wurde. **Sieh da gelegentlich
hinein.** Ein Eintrag, den du nicht zuordnen kannst, gehört sofort
entfernt — und danach das Passwort gewechselt.
Steht bei einem Eintrag *gesichert*, wird der Schlüssel vom Anbieter
mitgesichert (iCloud-Schlüsselbund, Google, Bitwarden) und taucht auf
einem neuen Gerät von selbst wieder auf. Ohne diesen Vermerk liegt er nur
auf diesem einen Gerät.
### Wenn ein Gerät verloren geht
1. Auf einem anderen Gerät mit E-Mail, Passwort und Code anmelden.
2. **Mein Konto → Passkeys**, den Eintrag des verlorenen Geräts entfernen.
3. Fertig — der Schlüssel auf dem Gerät ist damit wertlos.
Ein Passkey allein reicht ohnehin niemandem, der das Gerät findet: Ohne
Fingerabdruck oder PIN gibt das Gerät ihn nicht heraus.
### Wenn der Knopf gar nicht erscheint
Dann bietet der Server Passkeys nicht an — das Verfahren verlangt eine
verschlüsselte Verbindung (`https`). Oder der Browser ist zu alt. Melde
dich mit E-Mail, Passwort und Code an; alles andere funktioniert
unverändert.
---
## Am Handy
Die Anwendung ist am Telefon vollwertig bedienbar — sie ist dafür gebaut,
nicht dafür angepasst.
- Menü über das Symbol links oben, schließt mit Wischen oder Escape.
- Der **runde Knopf unten rechts** ist immer erreichbar: Beleg
fotografieren, Notiz festhalten, Frist anlegen, Buchung erfassen.
- Tabellen scrollen in ihrem eigenen Rahmen, nie die ganze Seite.
- Zoomen ist erlaubt und abgeschaltet wird es nie.
Der typische Fall: Du sitzt im Heim, fotografierst die Heimrechnung,
ordnest sie dem Vorgang zu, hältst den Besuch fest — drei Minuten, und
abends musst du nichts nacharbeiten.
---
## Wenn etwas schiefgeht
**Ich will den Zugang auf ein zweites Gerät legen.**
Das Geheimnis wird nur einmal angezeigt, beim Einrichten. Wer es später
noch einmal braucht — Handy und Tablet, oder ein Ersatzgerät im Schrank —
liest es auf dem Server aus:
```bash
docker compose exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs deine@adresse.de
```
Läuft der Behälter noch mit einer Fassung vor 1.0.1, fehlt das Skript im
Abbild (`Cannot find module`). Dann entweder aktualisieren, oder einmalig:
```bash
docker compose cp scripts/totp-geheimnis.mjs app:/app/totp-geheimnis.mjs
docker compose exec app node totp-geheimnis.mjs deine@adresse.de
```
Das ist keine Hintertür: Es läuft nur mit Zugriff auf die Datenbank **und**
auf `ENC_KEY_V1`. Wer beides hat, kommt ohnehin an alles. Die Ausgabe
gehört trotzdem in kein Protokoll und in keine E-Mail.
**Ich habe mein Handy mit der Authenticator-App verloren.**
Melde dich mit einem deiner Wiederherstellungscodes an — statt der sechs
Ziffern gibst du den Code im Format `XXXX-XXXX-XXXX` ein. Jeder
funktioniert einmal. Danach unter **Konto → Zweiter Faktor** neu
einrichten und **neue Codes erzeugen**.
**Ich habe auch die Wiederherstellungscodes verloren.**
Dann kommt nur noch jemand mit Zugriff auf den Server weiter, indem er den
zweiten Faktor in der Datenbank zurücksetzt. Genau deshalb: Codes
ausdrucken.
**Der Code wird nicht angenommen.**
Fast immer geht die Uhr des Telefons falsch. TOTP-Codes hängen an der
Uhrzeit. Stell die automatische Zeitsynchronisierung ein.
**„Zu viele Fehlversuche."**
Nach fünf Fehlversuchen wird für eine Viertelstunde gesperrt. Warte ab —
das gilt auch dann, wenn du selbst es warst.
**Ich habe mein Passwort geändert und bin überall abgemeldet.**
So gewollt. Ein Passwortwechsel beendet alle Sitzungen, auch auf Geräten,
an denen du gerade nicht sitzt.
**Eine Frist stimmt nicht.**
Prüf zuerst das Bestellungsdatum unter **Stammdaten**. Änderst du es,
werden die Pflichtfristen neu berechnet. Erledigte Fristen bleiben dabei
unangetastet.
**Ein Bericht zeigt eine Differenz.**
Meistens fehlt ein Saldostand. Der Bericht sagt dir, welcher. Trag ihn
unter **Vermögen & Kasse → Konten** nach und erzeuge neu.
**Die Texterkennung findet nichts.**
Sie braucht Tesseract auf dem Server. Fehlt es, funktioniert der Upload
trotzdem — nur ohne Volltextsuche. Titel und Absender kannst du von Hand
eintragen.
---
## Was diese Anwendung nicht tut
Damit du dich nicht darauf verlässt:
- **Sie berät dich nicht.** Sie rechnet Fristen und schlägt Einordnungen
vor. Ob dein Fall eine Ausnahme ist, weiß sie nicht.
- **Sie entscheidet nicht, was Schonvermögen ist.** Sie gibt dir
Argumentationshilfen zu § 90 SGB XII zum Übernehmen. Entscheiden tun der
Träger und notfalls das Sozialgericht.
- **Sie schätzt keine Bewilligungschancen.**
- **Sie holt keine Kontoauszüge ab.** Kontobewegungen kommen per
CSV-Import oder von Hand.
- **Sie verschickt nichts.** Anschreiben entstehen als Text zum Kopieren,
Berichte als PDF. Absenden musst du selbst — und den Versandnachweis
hochladen.
- **Sie ersetzt deine Papierablage nicht.** Originale bleiben Originale.
Deshalb gibt es das Feld für den Ablageort.
---
## Zwei Gewohnheiten, die sich lohnen
**Jeden Kontakt festhalten, sofort.** Auch das kurze Telefonat. Zwanzig
Sekunden jetzt sparen dir im Januar einen halben Tag.
**Einmal im Jahr die Wiederherstellung üben.** Ein Backup, das nie
zurückgespielt wurde, ist kein Backup. Die Anleitung steht in der README
unter *Sicherung und Wiederherstellung*. Zwanzig Minuten, einmal im Jahr.
---
## Wo du weiterkommst
- **Hinweise** in der Anwendung — 37 Karten zu den häufigen Fallstricken,
jede mit Rechtsgrundlage und Link zum Gesetzestext.
- **Protokoll** — jede Änderung, lückenlos und unveränderlich. Dein
Nachweis gegenüber Gericht und möglichen Miterben.
- Dein **Rechtspfleger** beim Betreuungsgericht. Er ist zuständig und
antwortet. Bei allem, was genehmigungspflichtig sein könnte: vorher
fragen, nicht nachher.
- Die örtliche **Betreuungsbehörde** und die Betreuungsvereine beraten
ehrenamtliche Betreuer kostenlos.
+1154
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File diff suppressed because it is too large Load Diff
+294
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@@ -0,0 +1,294 @@
# Roadmap
Was als Nächstes drankommt, und warum in dieser Reihenfolge.
**Maßstab ist der Alltag, nicht die Vollständigkeit.** Ein Punkt steht
weit oben, wenn er entweder etwas Falsches richtigstellt oder jeden Monat
Zeit spart. Er steht weit unten, wenn er nur schön wäre.
Diese Datei ist eine Absichtserklärung, kein Vertrag. Was sich im Betrieb
als wichtiger herausstellt, rutscht nach oben.
Stand: 23.08.2026 · Aktuelle Fassung: **1.1.2** ([CHANGELOG](../CHANGELOG.md))
---
## Woher die Punkte kommen
Beim Bauen sind **44 Schema-Wünsche** aufgelaufen — Stellen, an denen das
Datenmodell etwas nicht abbildet, was die Fachlogik gebraucht hätte. Sie
liegen einzeln und begründet in [`schema-wuensche/`](schema-wuensche/),
nach Modul getrennt. Diese Roadmap sortiert sie nach Dringlichkeit und
bündelt sie zu Releases, die sich in einem Rutsch migrieren lassen.
Dazu kommen die bekannten Einschränkungen aus dem Changelog und das, was
sich im Betrieb noch zeigen wird.
---
## 1.1 — Was heute noch falsch sein kann
**Ziel:** Kein Wert in der Anwendung soll unter ungünstigen Umständen
falsch sein, ohne dass man es merkt. Das ist die einzige Art von Fehler,
die man einem Betreuungsgericht nicht erklären kann.
### Kostenkonto der Immobilie richtigstellen
`Buchung` hat kein `immobilieId`. Das Kostenkonto wertet deshalb über
Buchungskategorien aus — bei **einem** Grundstück richtig, bei einem
zweiten still falsch. Die Oberfläche sagt das derzeit an der Auswertung
dazu; das ist ein Pflaster, keine Lösung.
*Aufwand: klein. Migration: ein Feld, ein Index.*
### Umbuchungen kennen ihr Gegenkonto
Eine Umbuchung zwischen zwei Konten erscheint heute als zwei unverbundene
Buchungen. In der Rechnungslegung sieht das aus wie eine Ausgabe und eine
Einnahme — und wer nachrechnet, fragt zu Recht nach.
*Aufwand: klein. Migration: ein selbstbezüglicher Fremdschlüssel.*
### Dublettenschutz beim Import ohne Konto
Der Schutz vor Doppelbuchungen greift über `(kontoId, importReferenz)`.
Ist kein Konto zugeordnet, greift er nicht — ein zweimal eingelesener
Auszug erzeugt dann doppelte Buchungen.
*Aufwand: klein. Migration: partieller eindeutiger Index.*
### Rückkaufswert am Vertrag
Der Wert hängt heute am Vermögensposten. In der Vertragsübersicht steht
deshalb kein Betrag — ausgerechnet dort, wo man ihn beim Telefonat mit dem
Versicherer braucht.
*Aufwand: klein.*
### Genau eine Zielspalte je Dokumentverknüpfung
`DokumentVerknuepfung` hat zwölf mögliche Zielspalten; dass genau eine
gesetzt ist, erzwingt bisher nur die Anwendung. Ein CHECK-Constraint macht
daraus eine Zusage, die auch bei direktem Datenbankzugriff hält.
*Aufwand: klein. Migration: ein Constraint.*
### Papierkorb für Saldo- und Wertstände
Beide Modelle haben kein `geloeschtAm`. Ein versehentlich eingetragener
Kontostand lässt sich nur endgültig löschen — was der Zusage widerspricht,
dass Löschen 30 Tage rückgängig zu machen ist.
*Aufwand: klein.*
### Aufgaben aus Vorlagen entfernen können
Passt eine Aufgabe aus einer Vorgangs-Vorlage im Einzelfall nicht, bleibt
sie dauerhaft offen stehen und verfälscht jede Fortschrittsanzeige.
*Aufwand: klein.*
---
## 1.2 — Weniger tippen
**Ziel:** Die Handgriffe, die sich jeden Monat wiederholen, kürzer machen.
### Nachforderungen mit stabilem Schlüssel
Der Dublettenschutz beim Übernehmen der Standardcheckliste läuft über die
Bezeichnung. Wer eine Zeile umbenennt, bekommt sie beim nächsten Mal
doppelt.
### Bescheid und Frist verbinden
Aus einem Bescheid entsteht die Widerspruchsfrist heute über einen
Textschlüssel statt über einen Fremdschlüssel. Ändert sich das
Zugangsdatum, wandert die Frist nicht mit.
### Statuswechsel eines Vorgangs als eigene Tabelle
Der Zeitstrahl liest Statuswechsel aus dem entschlüsselten Audit-Log. Das
funktioniert, ist aber langsam und hängt an einem Format, das eigentlich
nur Nachweis sein soll.
### Wer hat was erfasst
Fristen, Saldo- und Wertstände tragen kein Feld für den erfassenden
Benutzer. Bei einer Betreuung zu zweit ist das die erste Frage.
### Ansprechpartner am Vorgang
Die Sachstandsanfrage kann namentlich anreden, bekommt den Ansprechpartner
mangels Feld aber nicht übergeben.
### Inventarliste als eigenes Modell
Wertgegenstände hängen heute an Freitext und Fotos. Für die
Wohnungsauflösung wäre eine Liste mit Bezeichnung, Raum, geschätztem Wert
und Verbleib das richtige Werkzeug.
### Pflegegrad-Historie
Der Pflegegrad steht als einzelnes Feld in den Stammdaten. Frühere Grade
mit ihren Zeiträumen gehören in eine Historie — sie werden im
Jahresbericht und bei einer Höherstufung gebraucht.
---
## 1.2b — Passkeys abrunden
Der Grundstock steht seit 1.1.0. Was noch fehlt, ist Bequemlichkeit, nicht
Sicherheit.
### Passkey direkt im Anmeldefeld anbieten
Browser können einen Passkey im Ausfüllvorschlag des E-Mail-Feldes
anbieten (*conditional UI*), statt hinter einem eigenen Knopf. Ein Schritt
weniger. Braucht einen zweiten Challenge-Weg und sorgfältiges Abbrechen,
wenn stattdessen doch das Passwort getippt wird.
### Passkey umbenennen
Heute geht nur anlegen und entfernen. Wer sein Gerät „Handy" genannt hat
und inzwischen zwei hat, muss den Passkey neu einrichten.
### Warnen, wenn der letzte Passkey nur auf einem Gerät liegt
Die Liste sagt bereits, ob ein Schlüssel gesichert ist. Wer ausschließlich
ungesicherte Passkeys hat und dazu keine Wiederherstellungscodes mehr,
sollte das deutlicher zu sehen bekommen als in einer Zeile Kleingedrucktem.
---
## 1.3 — Belastbarkeit
**Ziel:** Die Stellen absichern, die bisher nur unter Laborbedingungen
geprüft sind.
### Texterkennung gegen echtes Tesseract
Bisher ist nur der Weg „nicht verfügbar, Upload funktioniert trotzdem"
getestet. Ein Test im Container gegen echte Schreiben — auch schlechte
Handyfotos, auch mehrseitige Bescheide — fehlt.
### CAMT.053 gegen einen echten Bankauszug
Der Leser ist gegen selbst gebaute Beispiele geprüft. Ein echter Auszug
der Sparkasse ist der eigentliche Test.
### Suche und Belegmappe gegen Postgres
Beide sind nur in Einzelteilen geprüft, nicht end-to-end gegen die
Datenbank mit einigen hundert Dokumenten.
### Wiederherstellung als Test
Die Anleitung dafür steht in der README. Ein Skript, das sie einmal im
Monat automatisch durchspielt — Sicherung zurückspielen, Diagnosen im
Klartext prüfen, Testdatenbank verwerfen — wäre der Beweis statt der
Absichtserklärung.
### Passkey-Ablehnung ohne Browser nachstellen
Die Prüfung „Passkey ohne Nutzerverifikation wird abgewiesen" ist im Code
doppelt abgesichert und im Browsertest belegt — dort weist allerdings
schon der Browser ab, der Server kommt gar nicht dran. Ein Test, der die
Antwort von Hand baut und den Browser umgeht, würde den serverseitigen
Rückhalt tatsächlich beweisen.
### Barrierefreiheits-Durchgang mit einem Screenreader
Semantik, Fokusreihenfolge und Kontraste sind beim Bauen beachtet und in
Teilen getestet. Ein Durchgang mit NVDA oder VoiceOver ist etwas anderes
als eine Testzusicherung.
### `@react-pdf/renderer` ohne Krücke
`src/lib/pdf/standardschrift.ts` gleicht aus, dass die Unterabhängigkeiten
für Standardschriften kein Schriftobjekt mehr liefern. Ein `overrides`-
Eintrag in der `package.json` oder eine neuere Fassung macht die Datei
überflüssig — sie baut sich dann selbst ab.
---
## 2.0 — Mehr als eine Betreuung
**Ziel:** Was sich nur mit einem Bruch lösen lässt. Deshalb eine eigene
Hauptversion — und deshalb nicht vorher.
### Zweite betreute Person im Alltag erprobt
Das Datenmodell trägt es von Anfang an: Alles hängt an einer `betreuteId`,
der Zugriff wird gegen sie geprüft, die Auswahl steht in der Seitenleiste.
**Gelaufen ist es bisher nur mit einer.** Was fehlt, ist Erfahrung — und
vermutlich ein Dashboard, das über beide hinwegsieht.
### Heimkostenmodell entwirren
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil auf der Heimrechnung ist bereits
um die Leistung der Pflegekasse gekürzt. Das Modul rechnet deshalb
ausdrücklich nach der Lesart `EIGENANTEIL_NETTO` und warnt, wenn die
Pflegekassenleistung zusätzlich erfasst wird.
Sauberer wäre, die beiden Lesarten im Modell zu trennen, statt sie im Kopf
auseinanderzuhalten. Das ändert bestehende Datensätze — also 2.0.
### Mehrere Fassungen je Bericht
Heute verdrängt die DOCX-Ausgabe die abgegebene PDF-Fassung. Was einmal
beim Gericht lag, sollte unverändert nachweisbar bleiben.
### Verschlüsselte Ablage auch bei S3
Beim Dateitreiber liegen Dokumente zusätzlich AES-256-GCM-verschlüsselt.
Bei S3 geht das nicht, weil signierte URLs am Server vorbei ausgeliefert
werden. Der Ausweg wäre, Dateien durch die Anwendung zu reichen — das
kostet Durchsatz und ist eine bewusste Abwägung, keine Selbstverständlichkeit.
---
## Später, ohne Datum
Sinnvoll, aber nicht dringend:
- **Kalendarische Wiedervorlage per E-Mail als Wochenübersicht** statt
einzelner Erinnerungen.
- **Vorlagen für eigene Anschreiben**, über die mitgelieferten hinaus.
- **Import eines Grundbuchauszugs** als strukturierte Daten statt als PDF.
- **Mehrere Betreuungsgerichte** je betreuter Person (bei Umzug).
- **Zwei-Personen-Prinzip** für besonders sensible Aktionen — technisch
vorbereitet durch die erneute Anmeldung, fachlich noch nicht gebraucht.
- **Statistik über mehrere Betreuungsjahre** für den eigenen Überblick.
---
## Bewusst nicht geplant
Damit klar ist, worauf niemand warten muss:
| Was | Warum nicht |
|---|---|
| **Automatische Rechtsberatung** | Die Anwendung kennt den Einzelfall nicht. Sie rechnet und dokumentiert; entscheiden tun Gericht, Träger und im Zweifel das Sozialgericht. |
| **Prognosen zu Bewilligungschancen** | Eine Zahl, die niemand belegen kann, wird trotzdem geglaubt. Das ist schlimmer als keine Zahl. |
| **Direkte Bankanbindung** | Ein dauerhafter Kontozugriff ist ein Risiko, das der Bequemlichkeit nicht wert ist. CSV und CAMT reichen. |
| **Mehrmandantenfähigkeit für fremde Betreuungen** | Sobald mehrere Betreuer mit fremden Fällen auf derselben Installation arbeiten, ändert sich die datenschutzrechtliche Lage grundlegend. Mehrere Betreute **einer** Person bleiben möglich. |
| **Native App für Handy und Tablet** | Die Web-Anwendung ist am Telefon vollwertig bedienbar. Eine zweite Oberfläche wäre eine zweite Oberfläche, die veraltet. |
| **Cloud-Angebot für andere Betreuer** | Dann wäre ich Auftragsverarbeiter für fremde Gesundheitsdaten. Eine andere Aufgabe als die, für die das hier gebaut wurde. |
| **KI-Auswertung der Akte** | Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfähigen Person verlassen diesen Server nicht. Die Texterkennung läuft lokal, und dabei bleibt es. |
---
## Wie hier priorisiert wird
Drei Fragen, in dieser Reihenfolge:
1. **Kann daraus ein falscher Wert in einem Bericht ans Gericht werden?**
Dann sofort — auch wenn es unbequem ist.
2. **Kostet es jeden Monat Zeit?** Dann bald.
3. **Wäre es schön?** Dann irgendwann, und ehrlich gesagt vielleicht nie.
Fällt ein Punkt in Kategorie 1 und wird trotzdem nicht sofort behoben,
steht der Grund dabei — und die Oberfläche sagt an der betroffenen Stelle,
worauf man achten muss. Ein stillschweigend falscher Wert ist das
Schlimmste, was diese Anwendung produzieren kann.
+117
View File
@@ -0,0 +1,117 @@
import { expect, test } from '@playwright/test'
import type { Page } from '@playwright/test'
import { anmelden } from './hilfen'
/**
* Das Benutzermenü muss erreichbar sein, ohne danach zu suchen.
*
* Anlass ist Issue #1: Am Schreibtisch war „Mein Konto" praktisch nicht
* zu finden — und damit auch nicht der Passwortwechsel, der zweite Faktor
* und die Passkey-Verwaltung. Die Seitenleiste hatte keine feste Höhe und
* wuchs mit der Seite mit; ihr Fuß landete deshalb am Ende der Seite statt
* am unteren Bildschirmrand. Auf `/heute` waren das 1632 Pixel bei 900
* Pixel Fensterhöhe.
*
* Der Fehler sah nach nichts aus: Kein Element fehlte, nichts war kaputt,
* die Seite sah richtig aus. Man musste nur ans Seitenende scrollen — und
* darauf kommt niemand, der eine Seitenleiste vor sich hat.
*
* Geprüft wird deshalb nicht „ist das Element im DOM", sondern „steht es
* im sichtbaren Bereich".
*/
/** Der Auslöser des Benutzermenüs in der Seitenleiste am Schreibtisch. */
function ausloeserInSeitenleiste(seite: Page) {
return seite.locator('aside button[aria-haspopup="menu"]')
}
/** Steht das Element vollständig im Fenster, ohne zu scrollen? */
async function imSichtbarenBereich(seite: Page, auswahl: string): Promise<boolean> {
return seite.evaluate((sel) => {
const el = document.querySelector(sel)
if (!el) return false
const k = el.getBoundingClientRect()
return k.top >= 0 && k.bottom <= window.innerHeight && k.height > 0
}, auswahl)
}
test.describe('Benutzermenü am Schreibtisch', () => {
test.skip(({ isMobile }) => Boolean(isMobile), 'Am Handy sitzt es in der Kopfzeile.')
test('steht auch auf langen Seiten im Bild, ohne zu scrollen', async ({ page }) => {
await anmelden(page)
// Seiten, die laenger sind als das Fenster - genau dort trat der
// Fehler auf. /fristen ist als Gegenprobe kurz.
for (const ziel of ['/heute', '/vorgaenge', '/dokumente', '/finanzen', '/fristen']) {
await page.goto(ziel)
await page.waitForLoadState('networkidle')
const sichtbar = await imSichtbarenBereich(page, 'aside button[aria-haspopup="menu"]')
expect(sichtbar, `Benutzermenü nicht im Bild auf ${ziel}`).toBe(true)
}
})
test('bleibt an jeder Scrollposition stehen', async ({ page }) => {
await anmelden(page)
await page.goto('/heute')
await page.waitForLoadState('networkidle')
// Bewusst auch die Mitte pruefen. Nur oben und unten zu messen genuegt
// nicht: Eine mitwachsende Leiste ist am Seitenende zufaellig doch
// sichtbar - der Test waere dann gruen und der Fehler trotzdem da.
for (const anteil of [0, 0.5, 1]) {
await page.evaluate((a) => {
const hoehe = document.documentElement.scrollHeight - window.innerHeight
window.scrollTo(0, hoehe * a)
}, anteil)
await page.waitForTimeout(250)
const sichtbar = await imSichtbarenBereich(page, 'aside button[aria-haspopup="menu"]')
expect(sichtbar, `Benutzermenü nicht im Bild bei ${anteil * 100}% Scrollposition`).toBe(true)
}
})
test('führt in zwei Klicks nach „Mein Konto"', async ({ page }) => {
await anmelden(page)
await page.goto('/heute')
await ausloeserInSeitenleiste(page).click()
await page.getByRole('menuitem', { name: 'Mein Konto' }).click()
await page.waitForURL('**/konto')
// Und dort steht auch, worum es im Issue ging.
await expect(page.getByRole('heading', { name: 'Mein Konto' })).toBeVisible()
await expect(page.getByRole('heading', { name: 'Passwort ändern' })).toBeVisible()
await expect(page.getByRole('heading', { name: 'Passkeys' })).toBeVisible()
})
test('bleibt auf einem flachen Fenster erreichbar', async ({ page }) => {
// Ein Laptop mit 1280x620 ist knapp: Kopf, Betreutenauswahl,
// Navigation und Fuss muessen zusammen hineinpassen. Die Navigation
// dazwischen darf scrollen, der Fuss nicht verschwinden.
await anmelden(page)
await page.setViewportSize({ width: 1280, height: 620 })
await page.goto('/heute')
await page.waitForLoadState('networkidle')
expect(await imSichtbarenBereich(page, 'aside button[aria-haspopup="menu"]')).toBe(true)
})
})
test.describe('Benutzermenü am Handy', () => {
test.skip(({ isMobile }) => !isMobile, 'Am Schreibtisch sitzt es in der Seitenleiste.')
test('steht in der Kopfzeile und bleibt beim Scrollen stehen', async ({ page }) => {
await anmelden(page)
await page.goto('/heute')
await page.waitForLoadState('networkidle')
expect(await imSichtbarenBereich(page, 'header button[aria-haspopup="menu"]')).toBe(true)
await page.evaluate(() => window.scrollTo(0, document.documentElement.scrollHeight))
await page.waitForTimeout(300)
expect(await imSichtbarenBereich(page, 'header button[aria-haspopup="menu"]')).toBe(true)
})
})
+188
View File
@@ -0,0 +1,188 @@
import { expect, test } from '@playwright/test'
import type { BrowserContext, CDPSession, Page } from '@playwright/test'
import { anmelden, fehlversucheLoeschen } from './hilfen'
/**
* Passkeys gegen einen echten Browser.
*
* WebAuthn laesst sich nicht sinnvoll mit Einheitstests pruefen: Was zaehlt,
* passiert zwischen Browser und Authenticator. Chromium bringt dafuer einen
* virtuellen Authenticator mit, der ueber das Debugprotokoll gesteuert wird -
* er signiert echt, nur ohne Fingerabdrucksensor.
*
* Damit laesst sich der Ablauf vollstaendig durchspielen: einrichten,
* abmelden, mit Passkey anmelden, entfernen. Und, wichtiger, der Fall, den
* die Zusage dieser Anwendung traegt - ein Geraet OHNE Nutzerverifikation
* darf nicht hereinkommen.
*/
type VirtuellerAuthenticator = {
cdp: CDPSession
id: string
}
async function authenticatorAnlegen(
kontext: BrowserContext,
seite: Page,
verifiziert = true,
): Promise<VirtuellerAuthenticator> {
const cdp = await kontext.newCDPSession(seite)
await cdp.send('WebAuthn.enable')
const { authenticatorId } = await cdp.send('WebAuthn.addVirtualAuthenticator', {
options: {
protocol: 'ctap2',
// "internal" = im Geraet verbaut, wie Face ID oder Windows Hello.
transport: 'internal',
// Auffindbarer Schluessel - Voraussetzung fuer die Anmeldung ohne
// vorherige Eingabe der E-Mail-Adresse.
hasResidentKey: true,
hasUserVerification: true,
isUserVerified: verifiziert,
automaticPresenceSimulation: true,
},
})
return { cdp, id: authenticatorId }
}
async function passkeyEinrichten(seite: Page, name: string): Promise<void> {
await seite.goto('/konto')
await seite.getByLabel('Neues Gerät').fill(name)
await seite.getByRole('button', { name: 'Passkey einrichten' }).click()
await expect(seite.getByText(`„${name}“ ist eingerichtet.`)).toBeVisible()
}
test.describe('Passkey', () => {
test.beforeEach(async () => {
await fehlversucheLoeschen()
})
test('richtet einen Passkey ein und meldet sich anschliessend damit an', async ({
page,
context,
}) => {
const authenticator = await authenticatorAnlegen(context, page)
// --- 1. Auf dem gewoehnlichen Weg herein --------------------------------
await anmelden(page)
// --- 2. Passkey einrichten ---------------------------------------------
await passkeyEinrichten(page, 'Testgerät')
// Er steht in der Liste, mit Datum und dem Hinweis "noch nicht benutzt".
const eintrag = page.locator('li', { hasText: 'Testgerät' })
await expect(eintrag).toBeVisible()
await expect(eintrag).toContainText('noch nicht benutzt')
// --- 3. Abmelden --------------------------------------------------------
await context.clearCookies()
await page.goto('/anmelden')
await expect(page.getByRole('button', { name: 'Mit Passkey anmelden' })).toBeVisible()
// --- 4. Mit Passkey anmelden -------------------------------------------
await Promise.all([
page.waitForURL((url) => !url.pathname.startsWith('/anmelden'), { timeout: 45_000 }),
page.getByRole('button', { name: 'Mit Passkey anmelden' }).click(),
])
// Kein zweiter Schritt: Der Passkey IST der zweite Faktor. Wer hier auf
// der Einrichtungsseite fuer TOTP landet, hat einen Fehler im Ablauf.
expect(new URL(page.url()).pathname).not.toContain('/zwei-faktor')
// --- 5. Die Benutzung ist vermerkt -------------------------------------
await page.goto('/konto')
await expect(page.locator('li', { hasText: 'Testgerät' })).toContainText('zuletzt benutzt')
// --- 6. Wieder entfernen, damit der naechste Lauf sauber startet -------
await page.locator('li', { hasText: 'Testgerät' }).getByRole('button').click()
await page.getByRole('button', { name: 'Wirklich entfernen' }).click()
await expect(page.getByText('„Testgerät“ wurde entfernt.')).toBeVisible()
await authenticator.cdp.send('WebAuthn.removeVirtualAuthenticator', {
authenticatorId: authenticator.id,
})
})
test('laesst ein Geraet ohne Nutzerverifikation nicht herein', async ({ page, context }) => {
// Das ist die Zusage, auf der alles steht: Ein Passkey darf den zweiten
// Faktor nur ersetzen, wenn das Geraet den Benutzer wirklich verifiziert
// hat - Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Ein Schluessel, der auf blosses
// Antippen hin signiert, ist ein Faktor, kein zweiter.
//
// Was dieser Test belegt: Die Anforderung erreicht das Geraet, und ein
// Geraet ohne Verifikation kommt nicht herein. Abgewiesen wird dabei
// schon vom Browser - im Protokoll steht deshalb kein fehlgeschlagener
// Versuch. Die Pruefung auf dem Server (requireUserVerification und die
// ausdrueckliche Abfrage von userVerified in anmeldungPruefen) ist der
// Rueckhalt fuer den Fall, dass jemand die Antwort von Hand baut und den
// Browser umgeht. Der laesst sich hier nicht nachstellen.
const authenticator = await authenticatorAnlegen(context, page, true)
await anmelden(page)
await passkeyEinrichten(page, 'Ungesichertes Gerät')
// Jetzt die Verifikation abschalten - so verhaelt sich ein Geraet ohne
// eingerichtete Bildschirmsperre.
await authenticator.cdp.send('WebAuthn.setUserVerified', {
authenticatorId: authenticator.id,
isUserVerified: false,
})
await context.clearCookies()
await page.goto('/anmelden')
await page.getByRole('button', { name: 'Mit Passkey anmelden' }).click()
// Entscheidend ist nicht der Wortlaut, sondern: Es geht nicht herein.
await expect(page.getByRole('alert')).toBeVisible({ timeout: 30_000 })
await page.waitForTimeout(1000)
expect(new URL(page.url()).pathname).toBe('/anmelden')
// Aufraeumen: wieder verifizieren, anmelden, Passkey entfernen.
await authenticator.cdp.send('WebAuthn.setUserVerified', {
authenticatorId: authenticator.id,
isUserVerified: true,
})
await fehlversucheLoeschen()
await anmelden(page)
await page.goto('/konto')
await page.locator('li', { hasText: 'Ungesichertes Gerät' }).getByRole('button').click()
await page.getByRole('button', { name: 'Wirklich entfernen' }).click()
await expect(page.getByText('„Ungesichertes Gerät“ wurde entfernt.')).toBeVisible()
await authenticator.cdp.send('WebAuthn.removeVirtualAuthenticator', {
authenticatorId: authenticator.id,
})
})
test('bestaetigt eine sensible Aktion mit dem Passkey statt mit Passwort und Code', async ({
page,
context,
}) => {
const authenticator = await authenticatorAnlegen(context, page)
await anmelden(page)
await passkeyEinrichten(page, 'Bestätigungsgerät')
// Der Vollexport verlangt eine frische Anmeldung.
await page.goto('/berichte/export')
await page.waitForURL(/\/(bestaetigen|berichte)/)
if (new URL(page.url()).pathname === '/bestaetigen') {
await Promise.all([
page.waitForURL((url) => url.pathname !== '/bestaetigen', { timeout: 45_000 }),
page.getByRole('button', { name: 'Mit Passkey bestätigen' }).click(),
])
expect(new URL(page.url()).pathname).toContain('/berichte/export')
}
await page.goto('/konto')
await page.locator('li', { hasText: 'Bestätigungsgerät' }).getByRole('button').click()
await page.getByRole('button', { name: 'Wirklich entfernen' }).click()
await expect(page.getByText('„Bestätigungsgerät“ wurde entfernt.')).toBeVisible()
await authenticator.cdp.send('WebAuthn.removeVirtualAuthenticator', {
authenticatorId: authenticator.id,
})
})
})
+10
View File
@@ -6,6 +6,16 @@ const nextConfig = {
poweredByHeader: false,
// Argon2 ist eine native Bibliothek und darf nicht gebundelt werden.
serverExternalPackages: ['@node-rs/argon2'],
// Zwei Seiten lesen zur Laufzeit eine Markdown-Datei aus docs/:
// die Datenschutzhinweise und die Bedienungsanleitung. Der Pfad wird
// erst zur Laufzeit gebaut, die Dateiverfolgung von Next.js kann ihn
// also nicht erkennen - ohne diesen Eintrag fehlten beide Dateien im
// Standalone-Build, und im Behaelter waeren die Seiten leer.
outputFileTracingIncludes: {
'/datenschutz': ['./docs/datenschutzhinweise.md'],
'/anleitung': ['./docs/ANLEITUNG.md'],
},
eslint: {
ignoreDuringBuilds: false,
},
+298 -2
View File
@@ -1,12 +1,12 @@
{
"name": "betreuungs-cockpit",
"version": "0.1.0",
"version": "1.0.5",
"lockfileVersion": 3,
"requires": true,
"packages": {
"": {
"name": "betreuungs-cockpit",
"version": "0.1.0",
"version": "1.0.5",
"hasInstallScript": true,
"dependencies": {
"@aws-sdk/client-s3": "3.735.0",
@@ -18,6 +18,8 @@
"@radix-ui/react-label": "2.1.1",
"@radix-ui/react-slot": "1.1.1",
"@react-pdf/renderer": "4.1.6",
"@simplewebauthn/browser": "13.3.0",
"@simplewebauthn/server": "13.3.2",
"archiver": "7.0.1",
"class-variance-authority": "0.7.1",
"clsx": "2.1.1",
@@ -1573,6 +1575,12 @@
"integrity": "sha512-HpCo8tmWzLVad5s2d19EhAz5zqrrQ6s69qd6moPMQvkOuSwDT1YgRfWSVuc4ennqrgv3OHppiOGMQ7oC13yIww==",
"license": "MIT"
},
"node_modules/@hexagon/base64": {
"version": "1.1.28",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@hexagon/base64/-/base64-1.1.28.tgz",
"integrity": "sha512-lhqDEAvWixy3bZ+UOYbPwUbBkwBq5C1LAJ/xPC8Oi+lL54oyakv/npbA0aU2hgCsx/1NUd4IBvV03+aUBWxerw==",
"license": "MIT"
},
"node_modules/@humanfs/core": {
"version": "0.19.2",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@humanfs/core/-/core-0.19.2.tgz",
@@ -2161,6 +2169,12 @@
"@jridgewell/sourcemap-codec": "^1.4.14"
}
},
"node_modules/@levischuck/tiny-cbor": {
"version": "0.2.11",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@levischuck/tiny-cbor/-/tiny-cbor-0.2.11.tgz",
"integrity": "sha512-llBRm4dT4Z89aRsm6u2oEZ8tfwL/2l6BwpZ7JcyieouniDECM5AqNgr/y08zalEIvW3RSK4upYyybDcmjXqAow==",
"license": "MIT"
},
"node_modules/@napi-rs/lzma-linux-x64-gnu": {
"version": "1.5.1",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@napi-rs/lzma-linux-x64-gnu/-/lzma-linux-x64-gnu-1.5.1.tgz",
@@ -2706,6 +2720,207 @@
"pako": "^1.0.10"
}
},
"node_modules/@peculiar/asn1-android": {
"version": "2.9.4",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@peculiar/asn1-android/-/asn1-android-2.9.4.tgz",
"integrity": "sha512-SYHm4SoWSI0nRCoos6jpGusIqhPH9bbGBqv7ohlZ+H6BunrDzzQPk2ePgDuEUzV82OdvbLgtW4twUDwhU9P3YQ==",
"license": "MIT",
"dependencies": {
"@peculiar/asn1-schema": "^2.9.4",
"asn1js": "^3.0.10",
"tslib": "^2.8.1"
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"engines": {
"node": ">=14"
}
},
"node_modules/@peculiar/asn1-cms": {
"version": "2.9.4",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@peculiar/asn1-cms/-/asn1-cms-2.9.4.tgz",
"integrity": "sha512-cben7oxmQsUGZqotus7yt0srYdncOT6RNWcTQ77T2RFOXejYVYkXadrfePdRcrVpO9K95IRLKKglG2k38jKXuw==",
"license": "MIT",
"dependencies": {
"@peculiar/asn1-schema": "^2.9.4",
"@peculiar/asn1-x509": "^2.9.4",
"@peculiar/asn1-x509-attr": "^2.9.4",
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"node": ">=14"
}
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"node_modules/@peculiar/asn1-csr": {
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"@peculiar/asn1-x509": "^2.9.4",
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"node": ">=14"
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"dependencies": {
"@peculiar/asn1-schema": "^2.9.4",
"@peculiar/asn1-x509": "^2.9.4",
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"node": ">=14"
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"@peculiar/asn1-pkcs8": "^2.9.4",
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"node": ">=14"
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"dependencies": {
"@peculiar/asn1-schema": "^2.9.4",
"@peculiar/asn1-x509": "^2.9.4",
"asn1js": "^3.0.10",
"tslib": "^2.8.1"
},
"engines": {
"node": ">=14"
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"node_modules/@peculiar/utils": {
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"dependencies": {
"tslib": "^2.8.1"
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"node_modules/@peculiar/x509": {
"version": "1.14.3",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@peculiar/x509/-/x509-1.14.3.tgz",
"integrity": "sha512-C2Xj8FZ0uHWeCXXqX5B4/gVFQmtSkiuOolzAgutjTfseNOHT3pUjljDZsTSxXFGgio54bCzVFqmEOUrIVk8RDA==",
"license": "MIT",
"dependencies": {
"@peculiar/asn1-cms": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-csr": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-ecc": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-pkcs9": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-rsa": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-schema": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-x509": "^2.6.0",
"pvtsutils": "^1.3.6",
"reflect-metadata": "^0.2.2",
"tslib": "^2.8.1",
"tsyringe": "^4.10.0"
},
"engines": {
"node": ">=20.0.0"
}
},
"node_modules/@pkgjs/parseargs": {
"version": "0.11.0",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@pkgjs/parseargs/-/parseargs-0.11.0.tgz",
@@ -4033,6 +4248,31 @@
"dev": true,
"license": "MIT"
},
"node_modules/@simplewebauthn/browser": {
"version": "13.3.0",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@simplewebauthn/browser/-/browser-13.3.0.tgz",
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"license": "MIT"
},
"node_modules/@simplewebauthn/server": {
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"license": "MIT",
"dependencies": {
"@hexagon/base64": "^1.1.27",
"@levischuck/tiny-cbor": "^0.2.2",
"@peculiar/asn1-android": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-ecc": "^2.6.1",
"@peculiar/asn1-rsa": "^2.6.1",
"@peculiar/asn1-schema": "^2.6.0",
"@peculiar/asn1-x509": "^2.6.1",
"@peculiar/x509": "^1.14.3"
},
"engines": {
"node": ">=20.0.0"
}
},
"node_modules/@smithy/config-resolver": {
"version": "4.7.2",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/@smithy/config-resolver/-/config-resolver-4.7.2.tgz",
@@ -5855,6 +6095,20 @@
"url": "https://github.com/sponsors/ljharb"
}
},
"node_modules/asn1js": {
"version": "3.0.10",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/asn1js/-/asn1js-3.0.10.tgz",
"integrity": "sha512-S2s3aOytiKdFRdulw2qPE51MzjzVOisppcVv7jVFR+Kw0kxwvFrDcYA0h7Ndqbmj0HkMIXYWaoj7fli8kgx1eg==",
"license": "BSD-3-Clause",
"dependencies": {
"pvtsutils": "^1.3.6",
"pvutils": "^1.1.5",
"tslib": "^2.8.1"
},
"engines": {
"node": ">=12.0.0"
}
},
"node_modules/assertion-error": {
"version": "2.0.1",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/assertion-error/-/assertion-error-2.0.1.tgz",
@@ -10192,6 +10446,24 @@
"node": ">=6"
}
},
"node_modules/pvtsutils": {
"version": "1.3.6",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/pvtsutils/-/pvtsutils-1.3.6.tgz",
"integrity": "sha512-PLgQXQ6H2FWCaeRak8vvk1GW462lMxB5s3Jm673N82zI4vqtVUPuZdffdZbPDFRoU8kAhItWFtPCWiPpp4/EDg==",
"license": "MIT",
"dependencies": {
"tslib": "^2.8.1"
}
},
"node_modules/pvutils": {
"version": "1.2.0",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/pvutils/-/pvutils-1.2.0.tgz",
"integrity": "sha512-BbubeCEyTuQjVMakvJQ/Sxbc93F2pwmbsxONT/ZRrwU7Ua38d8unYTwXpTVLAKJ4BDuH9IGztCjQcd/N/39Dvg==",
"license": "MIT",
"engines": {
"node": ">=16.0.0"
}
},
"node_modules/qrcode": {
"version": "1.5.4",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/qrcode/-/qrcode-1.5.4.tgz",
@@ -10398,6 +10670,12 @@
"node": ">=8.10.0"
}
},
"node_modules/reflect-metadata": {
"version": "0.2.2",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/reflect-metadata/-/reflect-metadata-0.2.2.tgz",
"integrity": "sha512-urBwgfrvVP/eAyXx4hluJivBKzuEbSQs9rKWCrCkbSxNv8mxPcUZKeuoF3Uy4mJl3Lwprp6yy5/39VWigZ4K6Q==",
"license": "Apache-2.0"
},
"node_modules/reflect.getprototypeof": {
"version": "1.0.10",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/reflect.getprototypeof/-/reflect.getprototypeof-1.0.10.tgz",
@@ -11687,6 +11965,24 @@
"fsevents": "~2.3.3"
}
},
"node_modules/tsyringe": {
"version": "4.10.0",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/tsyringe/-/tsyringe-4.10.0.tgz",
"integrity": "sha512-axr3IdNuVIxnaK5XGEUFTu3YmAQ6lllgrvqfEoR16g/HGnYY/6We4oWENtAnzK6/LpJ2ur9PAb80RBt7/U4ugw==",
"license": "MIT",
"dependencies": {
"tslib": "^1.9.3"
},
"engines": {
"node": ">= 6.0.0"
}
},
"node_modules/tsyringe/node_modules/tslib": {
"version": "1.14.1",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/tslib/-/tslib-1.14.1.tgz",
"integrity": "sha512-Xni35NKzjgMrwevysHTCArtLDpPvye8zV/0E4EyYn43P7/7qvQwPh9BGkHewbMulVntbigmcT7rdX3BNo9wRJg==",
"license": "0BSD"
},
"node_modules/type-check": {
"version": "0.4.0",
"resolved": "https://registry.npmjs.org/type-check/-/type-check-0.4.0.tgz",
+9 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
{
"name": "betreuungs-cockpit",
"version": "1.0.0",
"version": "1.1.2",
"private": true,
"description": "Arbeits- und Dokumentationswerkzeug fuer die ehrenamtliche rechtliche Betreuung",
"engines": {
@@ -44,6 +44,8 @@
"@radix-ui/react-label": "2.1.1",
"@radix-ui/react-slot": "1.1.1",
"@react-pdf/renderer": "4.1.6",
"@simplewebauthn/browser": "13.3.0",
"@simplewebauthn/server": "13.3.2",
"archiver": "7.0.1",
"class-variance-authority": "0.7.1",
"clsx": "2.1.1",
@@ -90,5 +92,11 @@
"prisma@6.3.1": true,
"sharp@0.33.5": true,
"unrs-resolver@1.12.2": true
},
"overrides": {
"next-auth": {
"@simplewebauthn/server": "$@simplewebauthn/server",
"@simplewebauthn/browser": "$@simplewebauthn/browser"
}
}
}
@@ -0,0 +1,67 @@
-- Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg.
--
-- ACHTUNG beim Erzeugen weiterer Migrationen: "prisma migrate diff" wollte
-- hier zusaetzlich die Trigramm-Indizes "dokument_absender_trgm" und
-- "vorgang_titel_trgm" loeschen. Die stammen aus prisma/sql/suche.sql und
-- sind Prisma unbekannt - ein DROP haette die unscharfe Suche stillgelegt,
-- ohne dass irgendetwas fehlgeschlagen waere. Solche Zeilen gehoeren aus
-- jeder erzeugten Migration entfernt.
-- CreateEnum
CREATE TYPE "PasskeyAnfrageArt" AS ENUM ('REGISTRIERUNG', 'ANMELDUNG');
-- AlterEnum
-- This migration adds more than one value to an enum.
-- With PostgreSQL versions 11 and earlier, this is not possible
-- in a single migration. This can be worked around by creating
-- multiple migrations, each migration adding only one value to
-- the enum.
ALTER TYPE "AuditAktion" ADD VALUE 'PASSKEY_REGISTRIERT';
ALTER TYPE "AuditAktion" ADD VALUE 'PASSKEY_ENTFERNT';
-- CreateTable
CREATE TABLE "passkey" (
"id" TEXT NOT NULL,
"userId" TEXT NOT NULL,
"credentialId" TEXT NOT NULL,
"publicKey" BYTEA NOT NULL,
"counter" BIGINT NOT NULL DEFAULT 0,
"transports" TEXT[] DEFAULT ARRAY[]::TEXT[],
"name" TEXT NOT NULL,
"geraeteArt" TEXT,
"gesichert" BOOLEAN NOT NULL DEFAULT false,
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
"zuletztBenutztAm" TIMESTAMP(3),
CONSTRAINT "passkey_pkey" PRIMARY KEY ("id")
);
-- CreateTable
CREATE TABLE "passkey_anfrage" (
"id" TEXT NOT NULL,
"challenge" TEXT NOT NULL,
"art" "PasskeyAnfrageArt" NOT NULL,
"userId" TEXT,
"ablaufAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL,
"erstelltAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
CONSTRAINT "passkey_anfrage_pkey" PRIMARY KEY ("id")
);
-- CreateIndex
CREATE UNIQUE INDEX "passkey_credentialId_key" ON "passkey"("credentialId");
-- CreateIndex
CREATE INDEX "passkey_userId_idx" ON "passkey"("userId");
-- CreateIndex
CREATE UNIQUE INDEX "passkey_anfrage_challenge_key" ON "passkey_anfrage"("challenge");
-- CreateIndex
CREATE INDEX "passkey_anfrage_ablaufAm_idx" ON "passkey_anfrage"("ablaufAm");
-- AddForeignKey
ALTER TABLE "passkey" ADD CONSTRAINT "passkey_userId_fkey" FOREIGN KEY ("userId") REFERENCES "benutzer"("id") ON DELETE CASCADE ON UPDATE CASCADE;
+143 -55
View File
@@ -89,6 +89,7 @@ model User {
geloeschtAm DateTime?
zugaenge BetreuungsZugang[]
passkeys Passkey[]
auditEintraege AuditLog[]
angelegteVorgaenge Vorgang[] @relation("VorgangAngelegtVon")
berichte Bericht[]
@@ -135,6 +136,91 @@ model LoginVersuch {
@@map("login_versuch")
}
/// Ein registrierter Passkey (WebAuthn/FIDO2).
///
/// Der private Schluessel verlaesst das Geraet nie - hier liegt nur der
/// oeffentliche Teil. Ein gestohlener Datenbankabzug erlaubt deshalb keine
/// Anmeldung, anders als bei einem Passworthash, den man offline angreifen
/// kann.
///
/// Ein Passkey zaehlt bei uns als ZWEI Faktoren: Besitz des Geraets plus
/// die Nutzerverifikation darauf (Fingerabdruck, Gesicht oder Geraete-PIN).
/// Deshalb wird bei der Anmeldung "userVerified" erzwungen - siehe
/// src/lib/auth/passkey.ts. Ohne diese Pruefung waere es nur ein Faktor.
model Passkey {
id String @id @default(cuid())
userId String
user User @relation(fields: [userId], references: [id], onDelete: Cascade)
/// Kennung des Authenticators, base64url. Eindeutig ueber alle Benutzer -
/// derselbe Schluessel darf nicht an zwei Zugaengen haengen.
credentialId String @unique
/// Oeffentlicher Schluessel im COSE-Format. Kein Geheimnis.
publicKey Bytes
/// Signaturzaehler des Authenticators. Zaehlt er nicht hoch, obwohl er
/// es vorher tat, ist der Schluessel womoeglich geklont worden.
/// BigInt, weil der Zaehler bis 2^32-1 geht.
counter BigInt @default(0)
/// "usb", "nfc", "ble", "internal", "hybrid" - hilft dem Browser beim
/// naechsten Mal, das richtige Geraet vorzuschlagen.
transports String[] @default([])
/// Vom Benutzer vergeben ("iPhone von Florian"). Bei mehreren Geraeten
/// ist das die einzige Moeglichkeit, sie auseinanderzuhalten.
name String
/// "singleDevice" = liegt nur auf diesem Geraet, "multiDevice" = wird vom
/// Schluesselbund synchronisiert. Steht in der Uebersicht, weil es den
/// Unterschied macht, ob ein verlorenes Geraet den Zugang mitnimmt.
geraeteArt String?
/// Ob der Anbieter den Schluessel gesichert hat (iCloud, Google, Bitwarden).
gesichert Boolean @default(false)
erstelltAm DateTime @default(now())
zuletztBenutztAm DateTime?
@@index([userId])
@@map("passkey")
}
enum PasskeyAnfrageArt {
REGISTRIERUNG
ANMELDUNG
}
/// Kurzlebiger Speicher fuer die Challenge einer laufenden Passkey-Aktion.
///
/// Die Challenge muss serverseitig liegen und genau einmal gelten, sonst
/// liesse sich eine mitgeschnittene Antwort erneut einspielen. Verbraucht
/// wird sie durch DELETE - dass genau eine Zeile geloescht wurde, ist der
/// Beweis, dass sie noch nicht benutzt war.
///
/// Bewusst ohne Fremdschluessel auf User: die Zeile lebt fuenf Minuten und
/// ist kein Fachdatum. Der Wartungslauf raeumt Liegengebliebenes weg.
model PasskeyAnfrage {
id String @id @default(cuid())
/// base64url, zufaellig. Eindeutig, damit das Verbrauchen atomar ist.
challenge String @unique
art PasskeyAnfrageArt
/// Bei der Registrierung bekannt. Bei der Anmeldung nicht - dort weiss
/// der Server erst nach der Antwort, wer sich anmeldet.
userId String?
ablaufAm DateTime
erstelltAm DateTime @default(now())
@@index([ablaufAm])
@@map("passkey_anfrage")
}
// =============================================================================
// Betreute Person
// =============================================================================
@@ -191,8 +277,8 @@ model Betreute {
/// Seit der Reform 2023 Leitschnur des Betreuerhandelns.
ermittelterWilleVerschluesselt String?
patientenverfuegungVorhanden Boolean @default(false)
vorsorgevollmachtVorhanden Boolean @default(false)
patientenverfuegungVorhanden Boolean @default(false)
vorsorgevollmachtVorhanden Boolean @default(false)
// --- Betreuungsgericht ---------------------------------------------------
betreuungsgericht String?
@@ -315,8 +401,8 @@ model Vorgang {
kontaktprotokolle Kontaktprotokoll[]
aufgaben Aufgabe[]
verknuepfungen DokumentVerknuepfung[]
tags Tag[] @relation("VorgangTags")
kontakte Kontakt[] @relation("VorgangKontakte")
tags Tag[] @relation("VorgangTags")
kontakte Kontakt[] @relation("VorgangKontakte")
@@index([betreuteId, status])
@@index([betreuteId, kategorie])
@@ -754,21 +840,21 @@ model Buchung {
vorgangId String?
vorgang Vorgang? @relation(fields: [vorgangId], references: [id], onDelete: SetNull)
datum DateTime @db.Date
wertstellung DateTime? @db.Date
betragCent BigInt
richtung BuchungRichtung
kategorie BuchungKategorie @default(SONSTIGE_AUSGABE)
gegenstelle String?
datum DateTime @db.Date
wertstellung DateTime? @db.Date
betragCent BigInt
richtung BuchungRichtung
kategorie BuchungKategorie @default(SONSTIGE_AUSGABE)
gegenstelle String?
verwendungszweckVerschluesselt String?
belegId String?
beleg Dokument? @relation("Buchungsbeleg", fields: [belegId], references: [id], onDelete: SetNull)
belegId String?
beleg Dokument? @relation("Buchungsbeleg", fields: [belegId], references: [id], onDelete: SetNull)
/// Buchung ohne Beleg wird in der Liste markiert - Belegzwang.
belegFehltBegruendung String?
/// false = Auslage des Betreuers, die erstattet werden muss.
betrifftBetreute Boolean @default(true)
betrifftBetreute Boolean @default(true)
/// Verschiebt das Vermoegen (z.B. Verkaufserloes), nicht nur laufende
/// Einnahme/Ausgabe. Relevant fuer die Vermoegensuebersicht.
vermoegenswirksam Boolean @default(false)
@@ -827,7 +913,7 @@ model Vermoegensposten {
/// Passiva werden als eigener Posten mit Art VERBINDLICHKEIT gefuehrt;
/// der Wert bleibt positiv, das Vorzeichen ergibt sich aus der Art.
bewertungSozialhilfe SozialhilfeBewertung @default(UNGEPRUEFT)
bewertungSozialhilfe SozialhilfeBewertung @default(UNGEPRUEFT)
/// Warum halte ich den Posten fuer geschuetzt? Verweis auf § 90 SGB XII,
/// Schonvermoegen, Bestattungsvorsorge, selbst bewohntes Hausgrundstueck.
bewertungBegruendungVerschluesselt String?
@@ -852,8 +938,8 @@ model Wertstand {
vermoegenspostenId String
vermoegensposten Vermoegensposten @relation(fields: [vermoegenspostenId], references: [id], onDelete: Cascade)
stichtag DateTime @db.Date
wertCent BigInt
stichtag DateTime @db.Date
wertCent BigInt
/// Woher stammt der Wert? "Rueckkaufswertmitteilung vom 12.03.2026",
/// "Maklergutachten", "Bodenrichtwert", "eigene Schaetzung".
wertquelle String
@@ -905,7 +991,7 @@ model Immobilie {
bewohntStatus String? // "leerstehend", "vermietet", "selbst bewohnt"
leerstandSeit DateTime? @db.Date
statusSozialhilfe ImmobilienStatusSozialhilfe @default(UNGEKLAERT)
statusSozialhilfe ImmobilienStatusSozialhilfe @default(UNGEKLAERT)
statusBegruendungVerschluesselt String?
notizenVerschluesselt String?
@@ -951,14 +1037,14 @@ model ImmobilienCheckpunkt {
immobilieId String
immobilie Immobilie @relation(fields: [immobilieId], references: [id], onDelete: Cascade)
titel String
beschreibung String?
erledigt Boolean @default(false)
erledigtAm DateTime? @db.Date
faelligAm DateTime? @db.Date
titel String
beschreibung String?
erledigt Boolean @default(false)
erledigtAm DateTime? @db.Date
faelligAm DateTime? @db.Date
/// Wiederkehrend (z.B. Kontrollgang, Zaehlerstand) als RRULE.
wiederholungRrule String?
reihenfolge Int @default(0)
reihenfolge Int @default(0)
erstelltAm DateTime @default(now())
@@ -1024,8 +1110,8 @@ model Vertrag {
vertragsnummerVerschluesselt String?
beginnAm DateTime? @db.Date
endeAm DateTime? @db.Date
beginnAm DateTime? @db.Date
endeAm DateTime? @db.Date
/// Kuendigungsfrist in Monaten zum Ende der Laufzeit.
kuendigungsfristMonate Int?
kuendigungZum DateTime? @db.Date
@@ -1095,13 +1181,13 @@ model Kontakt {
organisation String?
rolle KontaktRolle @default(SONSTIGES)
telefon String?
mobil String?
fax String?
email String?
strasse String?
plz String?
ort String?
telefon String?
mobil String?
fax String?
email String?
strasse String?
plz String?
ort String?
/// Aktenzeichen, unter dem dieser Kontakt den Vorgang fuehrt.
aktenzeichen String?
@@ -1112,7 +1198,7 @@ model Kontakt {
geloeschtAm DateTime?
protokolle Kontaktprotokoll[]
vorgaenge Vorgang[] @relation("VorgangKontakte")
vorgaenge Vorgang[] @relation("VorgangKontakte")
verknuepfungen DokumentVerknuepfung[]
@@index([betreuteId, rolle])
@@ -1149,7 +1235,7 @@ model Kontaktprotokoll {
/// true = persoenlicher Kontakt zur betreuten Person selbst.
mitBetreuter Boolean @default(false)
inhaltVerschluesselt String?
inhaltVerschluesselt String?
/// Geaeusserte Wuensche - fuer § 1821 BGB und den Jahresbericht.
wuenscheVerschluesselt String?
folgeaufgabenVerschluesselt String?
@@ -1224,10 +1310,10 @@ model Heimvertrag {
plz String?
ort String?
vertragAm DateTime? @db.Date
einzugAm DateTime? @db.Date
auszugAm DateTime? @db.Date
kuendigungsfristTage Int? @default(14)
vertragAm DateTime? @db.Date
einzugAm DateTime? @db.Date
auszugAm DateTime? @db.Date
kuendigungsfristTage Int? @default(14)
// Aktuelle Saetze - historische Werte stehen in Heimkostenmonat.
pflegeEigenanteilCent BigInt? // einrichtungseinheitlicher Eigenanteil
@@ -1261,7 +1347,7 @@ model Heimkostenmonat {
zusatzleistungenCent BigInt @default(0)
// Deckungsseite
pflegekasseCent BigInt @default(0) // § 43 SGB XI
pflegekasseCent BigInt @default(0) // § 43 SGB XI
/// Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI, abhaengig von der Verweildauer.
leistungszuschlagProzent Int @default(0)
leistungszuschlagCent BigInt @default(0)
@@ -1360,14 +1446,14 @@ model Nachforderung {
erlaeuterung String?
status NachforderungStatus @default(OFFEN)
angefordertAm DateTime? @db.Date
fristBis DateTime? @db.Date
uebersandtAm DateTime? @db.Date
angefordertAm DateTime? @db.Date
fristBis DateTime? @db.Date
uebersandtAm DateTime? @db.Date
/// Wenn die Unterlage nicht existiert: warum nicht? Geht als Erklaerung
/// mit ins Unterlagenpaket.
begruendungNichtVorhanden String?
reihenfolge Int @default(0)
reihenfolge Int @default(0)
/// Vorbefuellte Standardunterlage aus der Checkliste.
ausCheckliste Boolean @default(false)
@@ -1387,12 +1473,12 @@ model Bescheid {
antragId String
antrag SozialhilfeAntrag @relation(fields: [antragId], references: [id], onDelete: Cascade)
art BescheidArt
bescheidVom DateTime @db.Date
art BescheidArt
bescheidVom DateTime @db.Date
/// Massgeblich fuer den Fristbeginn - nicht das Datum auf dem Bescheid.
zugegangenAm DateTime? @db.Date
zeitraumVon DateTime? @db.Date
zeitraumBis DateTime? @db.Date
zugegangenAm DateTime? @db.Date
zeitraumVon DateTime? @db.Date
zeitraumBis DateTime? @db.Date
betragCent BigInt?
/// In der Regel ein Monat ab Bekanntgabe (§ 84 SGG). Bei fehlender oder
@@ -1482,11 +1568,11 @@ model Bericht {
betreuteId String
betreute Betreute @relation(fields: [betreuteId], references: [id], onDelete: Cascade)
art BerichtArt
titel String
zeitraumVon DateTime? @db.Date
zeitraumBis DateTime? @db.Date
stichtag DateTime? @db.Date
art BerichtArt
titel String
zeitraumVon DateTime? @db.Date
zeitraumBis DateTime? @db.Date
stichtag DateTime? @db.Date
/// Vom Nutzer ueberarbeiteter Freitext (Jahresbericht) - verschluesselt.
entwurfVerschluesselt String?
@@ -1527,6 +1613,8 @@ enum AuditAktion {
ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN
ABMELDUNG
ZWEITER_FAKTOR_EINGERICHTET
PASSKEY_REGISTRIERT
PASSKEY_ENTFERNT
PASSWORT_GEAENDERT
ROLLE_GEAENDERT
FREIGABE_GEAENDERT
@@ -1539,8 +1627,8 @@ model AuditLog {
id String @id @default(cuid())
zeitpunkt DateTime @default(now())
userId String?
user User? @relation(fields: [userId], references: [id], onDelete: SetNull)
userId String?
user User? @relation(fields: [userId], references: [id], onDelete: SetNull)
/// Momentaufnahme - bleibt lesbar, auch wenn der Benutzer geloescht wird.
userEmail String?
userName String?
+36
View File
@@ -25,6 +25,42 @@ BEGIN
RETURN OLD;
END IF;
/*
* Eine einzige Ausnahme beim UPDATE: das Nullen der beiden
* Fremdschluessel.
*
* Wird eine betreute Person oder ein Benutzer endgueltig geloescht
* (Papierkorb nach 30 Tagen), setzt Postgres wegen ON DELETE SET NULL
* die Spalten betreuteId bzw. userId auf NULL. Ohne diese Ausnahme
* scheitert das Loeschen - und der Papierkorb liesse sich nie leeren.
*
* Der Nachweis bleibt dabei vollstaendig: Zeitpunkt, Aktion, Entitaet,
* Bezeichnung und die verschluesselte Aenderung sind unberuehrt, ebenso
* die Momentaufnahmen userEmail und userName. Es verschwindet nur der
* Verweis auf einen Datensatz, den es nicht mehr gibt.
*
* Jede andere Aenderung wird abgewiesen - auch das Zurueckschreiben
* eines Fremdschluessels auf einen anderen Wert.
*/
IF TG_OP = 'UPDATE'
AND NEW.id = OLD.id
AND NEW.zeitpunkt = OLD.zeitpunkt
AND NEW.aktion = OLD.aktion
AND NEW.entitaet = OLD.entitaet
AND NEW."entitaetId" IS NOT DISTINCT FROM OLD."entitaetId"
AND NEW.bezeichnung IS NOT DISTINCT FROM OLD.bezeichnung
AND NEW."userEmail" IS NOT DISTINCT FROM OLD."userEmail"
AND NEW."userName" IS NOT DISTINCT FROM OLD."userName"
AND NEW."aenderungVerschluesselt" IS NOT DISTINCT FROM OLD."aenderungVerschluesselt"
AND NEW."ipHash" IS NOT DISTINCT FROM OLD."ipHash"
AND NEW."userAgent" IS NOT DISTINCT FROM OLD."userAgent"
-- Die beiden Fremdschluessel duerfen sich aendern, aber NUR nach NULL.
AND (NEW."betreuteId" IS NULL OR NEW."betreuteId" IS NOT DISTINCT FROM OLD."betreuteId")
AND (NEW."userId" IS NULL OR NEW."userId" IS NOT DISTINCT FROM OLD."userId")
THEN
RETURN NEW;
END IF;
RAISE EXCEPTION
'Das Audit-Log ist unveraenderlich. % auf audit_log ist nicht zulaessig.',
TG_OP
+165
View File
@@ -0,0 +1,165 @@
#!/usr/bin/env node
/**
* Warum klappt die Anmeldung nicht?
*
* node --env-file=.env scripts/anmeldung-pruefen.mjs <e-mail>
* docker compose exec app node scripts/anmeldung-pruefen.mjs <e-mail>
*
* Die Anwendung sagt am Anmeldeformular bewusst nicht, woran es lag - sonst
* liesse sich daran ablesen, welche Adressen es gibt. Auf dem Server darf
* man es wissen: Jeder Versuch wird mit Grund protokolliert, und dieses
* Skript liest ihn vor.
*
* Es aendert nichts. Es liest nur.
*/
import { PrismaClient } from '@prisma/client'
const email = (process.argv[2] ?? '').trim().toLowerCase()
if (!email) {
console.error('Aufruf: node scripts/anmeldung-pruefen.mjs <e-mail>')
process.exit(1)
}
const db = new PrismaClient()
function zeit(d) {
return d ? new Date(d).toLocaleString('de-DE') : '—'
}
/** Klartext zu den Gruenden, die src/auth.ts protokolliert. */
const GRUND = {
unbekannt: 'Diese E-Mail-Adresse gibt es nicht (Tippfehler? andere Adresse?)',
'passwort-falsch': 'Das Passwort stimmt nicht',
'code-falsch': 'Der Code aus der Authenticator-App stimmt nicht',
gesperrt: 'Abgewiesen, weil zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt war',
'konto-inaktiv': 'Der Zugang ist deaktiviert oder im Papierkorb',
}
try {
const benutzer = await db.user.findUnique({ where: { email } })
console.log('\n══ Zugang ' + '═'.repeat(50))
if (!benutzer) {
console.log(` Es gibt KEINEN Zugang mit der Adresse ${email}.`)
const alle = await db.user.findMany({
select: { email: true, aktiv: true, geloeschtAm: true },
orderBy: { erstelltAm: 'asc' },
})
console.log(
alle.length
? '\n Vorhandene Adressen:\n' +
alle.map((u) => ` ${u.email}${u.geloeschtAm ? ' (im Papierkorb)' : u.aktiv ? '' : ' (deaktiviert)'}`).join('\n')
: '\n Es gibt ueberhaupt keinen Zugang. Leg ihn im Browser unter /ersteinrichtung an.',
)
} else {
const zweiterFaktor = benutzer.totpAktiviertAm
? `eingerichtet am ${zeit(benutzer.totpAktiviertAm)}`
: benutzer.totpSecretVerschluesselt
? 'vorbereitet, aber NICHT bestaetigt - beim Anmelden wird noch kein Code verlangt'
: 'noch nicht eingerichtet - beim Anmelden wird noch kein Code verlangt'
console.log(` Name: ${benutzer.name}`)
console.log(` Rolle: ${benutzer.rolle}`)
console.log(` Aktiv: ${benutzer.aktiv ? 'ja' : 'NEIN - Anmeldung nicht moeglich'}`)
console.log(` Papierkorb: ${benutzer.geloeschtAm ? 'JA seit ' + zeit(benutzer.geloeschtAm) : 'nein'}`)
console.log(` Zweiter Faktor: ${zweiterFaktor}`)
console.log(` Wiederherstellung: ${benutzer.wiederherstellungscodes.length} Codes uebrig`)
console.log(` Passwort gesetzt: ${zeit(benutzer.passwortGeaendertAm)}`)
console.log(` Letzte Anmeldung: ${zeit(benutzer.letzteAnmeldung)}`)
const zugaenge = await db.betreuungsZugang.count({ where: { userId: benutzer.id } })
const betreute = await db.betreute.count({ where: { geloeschtAm: null } })
console.log(` Betreute Personen: ${zugaenge} zugeordnet, ${betreute} insgesamt angelegt`)
if (zugaenge === 0 && betreute === 0) {
console.log(
'\n Hinweis: Nach dem Anmelden landest du zuerst bei der\n' +
' Ersteinrichtung - erst zweiter Faktor, dann betreute Person.',
)
}
}
// --- Versuche der letzten Tage -------------------------------------------
const versuche = await db.loginVersuch.findMany({
where: { email },
orderBy: { zeitpunkt: 'desc' },
take: 15,
})
console.log('\n══ Letzte Anmeldeversuche ' + '═'.repeat(35))
if (versuche.length === 0) {
console.log(
' Keine. Es ist also NIE ein Versuch beim Server angekommen.\n\n' +
' Das heisst: Das Formular hat gar nicht abgeschickt, oder es lief\n' +
' auf eine andere Adresse. Pruef AUTH_URL - siehe unten.',
)
} else {
for (const v of versuche) {
const kennzeichen = v.erfolg ? 'OK ' : 'FEHLER'
const grund = v.erfolg ? 'angemeldet' : (GRUND[v.grund] ?? v.grund ?? 'unbekannter Grund')
console.log(` ${zeit(v.zeitpunkt).padEnd(20)} ${kennzeichen} ${grund}`)
}
}
// --- Sperre ---------------------------------------------------------------
const fenster = Number.parseInt(process.env.LOGIN_FENSTER_SEKUNDEN ?? '900', 10)
const grenze = Number.parseInt(process.env.LOGIN_MAX_VERSUCHE ?? '5', 10)
const seit = new Date(Date.now() - fenster * 1000)
const offen = await db.loginVersuch.count({
where: { email, erfolg: false, zeitpunkt: { gte: seit } },
})
console.log('\n══ Sperre ' + '═'.repeat(51))
console.log(` ${offen} von ${grenze} Fehlversuchen im laufenden Fenster (${fenster / 60} Minuten)`)
if (offen >= grenze) {
console.log(
'\n GESPERRT. Warte das Fenster ab, oder setz die Zaehler zurueck:\n' +
' docker compose exec db psql -U cockpit betreuungs_cockpit \\\n' +
' -c "DELETE FROM login_versuch WHERE erfolg = false;"',
)
}
// --- Umgebung -------------------------------------------------------------
console.log('\n══ Umgebung ' + '═'.repeat(49))
console.log(` AUTH_URL: ${process.env.AUTH_URL ?? 'NICHT GESETZT'}`)
console.log(
'\n Diese Adresse muss EXAKT die sein, die du im Browser aufrufst -\n' +
' gleiches Schema (https), gleicher Hostname, kein Schraegstrich am\n' +
' Ende. Weicht sie ab, wird das Sitzungs-Cookie fuer die falsche\n' +
' Herkunft gesetzt: Die Anmeldung landet ohne Fehlermeldung wieder\n' +
' auf dem Formular, und oben steht kein einziger Fehlversuch.\n',
)
} catch (fehler) {
// Ein Prisma-Stacktrace hilft hier niemandem weiter.
const meldung = fehler instanceof Error ? fehler.message : String(fehler)
if (/Can't reach database server|ECONNREFUSED/i.test(meldung)) {
// Das Passwort in der Verbindungszeichenkette gehoert nicht auf den Schirm.
const url = (process.env.DATABASE_URL ?? 'NICHT GESETZT').replace(/:[^:@/]+@/, ':***@')
console.error(
[
'',
'Die Datenbank ist nicht erreichbar.',
'',
` DATABASE_URL: ${url}`,
'',
' Im Docker-Betrieb gehoert dieses Skript IN den Behaelter:',
' docker compose exec app node scripts/anmeldung-pruefen.mjs <e-mail>',
'',
' Laeuft die Datenbank ueberhaupt?',
' docker compose ps',
'',
].join('\n'),
)
} else {
console.error(`\nFehler: ${meldung}\n`)
}
process.exitCode = 1
} finally {
await db.$disconnect()
}
Regular → Executable
View File
+122
View File
@@ -0,0 +1,122 @@
#!/usr/bin/env node
/**
* Das TOTP-Geheimnis eines Zugangs auslesen.
*
* node --env-file=.env scripts/totp-geheimnis.mjs <e-mail>
*
* Wofuer das gut ist: Die Anwendung zeigt das Geheimnis genau einmal an,
* beim Einrichten. Wer den Zugang auf ein zweites Geraet legen will -
* Handy und Tablet, oder ein Ersatzgeraet im Schrank - braucht es noch
* einmal. Ohne dieses Skript bliebe nur, den zweiten Faktor zurueckzusetzen
* und alle Wiederherstellungscodes neu zu erzeugen.
*
* Was es NICHT ist: eine Hintertuer. Es laeuft nur auf dem Server, nur mit
* Zugriff auf die Datenbank UND auf ENC_KEY_V1 aus der Umgebung. Wer beides
* hat, kann ohnehin alles lesen. Genau deshalb liegt der Schluessel nicht
* in der Datenbank.
*
* Im Docker-Betrieb:
*
* docker compose exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs fw@example.de
*
* Die Ausgabe gehoert nicht in ein Protokoll und nicht in eine E-Mail.
*/
import { PrismaClient } from '@prisma/client'
import { createDecipheriv } from 'node:crypto'
const email = (process.argv[2] ?? '').trim().toLowerCase()
if (!email) {
console.error('Aufruf: node --env-file=.env scripts/totp-geheimnis.mjs <e-mail>')
process.exit(1)
}
/**
* Entschluesselt einen Umschlag aus src/lib/crypto/feld.ts.
* Format: bc1.<version>.<iv>.<tag>.<geheimtext>, alles base64url.
*/
function entschluesseln(umschlag, kontext) {
const teile = umschlag.split('.')
if (teile.length !== 5 || teile[0] !== 'bc1') {
throw new Error('Der gespeicherte Wert hat nicht das erwartete Format.')
}
const version = Number.parseInt(teile[1], 10)
const roh = process.env[`ENC_KEY_V${version}`]
if (!roh) {
throw new Error(
`ENC_KEY_V${version} ist nicht gesetzt. Ohne diesen Schluessel laesst ` +
`sich der Wert nicht lesen - auch nicht aus einem Backup.`,
)
}
const decipher = createDecipheriv(
'aes-256-gcm',
Buffer.from(roh, 'base64'),
Buffer.from(teile[2], 'base64url'),
{ authTagLength: 16 },
)
// Der Feldname wird mitauthentifiziert - er muss exakt stimmen.
decipher.setAAD(Buffer.from(`bc1:${version}:${kontext}`, 'utf8'))
decipher.setAuthTag(Buffer.from(teile[3], 'base64url'))
return Buffer.concat([
decipher.update(Buffer.from(teile[4], 'base64url')),
decipher.final(),
]).toString('utf8')
}
/** Base32 in Vierergruppen - so tippt es sich von Hand deutlich sicherer. */
function gruppiert(text) {
return text.replace(/(.{4})/g, '$1 ').trim()
}
const db = new PrismaClient()
try {
const benutzer = await db.user.findUnique({
where: { email },
select: {
email: true,
name: true,
totpSecretVerschluesselt: true,
totpAktiviertAm: true,
wiederherstellungscodes: true,
},
})
if (!benutzer) {
console.error(`Kein Zugang mit der Adresse ${email}.`)
process.exit(1)
}
if (!benutzer.totpSecretVerschluesselt) {
console.error(
`Fuer ${email} ist noch kein zweiter Faktor eingerichtet. ` +
`Das passiert beim ersten Anmelden.`,
)
process.exit(1)
}
const secret = entschluesseln(benutzer.totpSecretVerschluesselt, 'totpSecretVerschluesselt')
const uri =
`otpauth://totp/Betreuungs-Cockpit:${encodeURIComponent(benutzer.email)}` +
`?secret=${secret}&issuer=Betreuungs-Cockpit&algorithm=SHA1&digits=6&period=30`
console.log(`
Zugang: ${benutzer.name} <${benutzer.email}>
Aktiv seit: ${benutzer.totpAktiviertAm?.toLocaleString('de-DE') ?? 'noch nicht bestaetigt'}
Codes uebrig: ${benutzer.wiederherstellungscodes.length}
Geheimnis zum Abtippen:
${gruppiert(secret)}
Zum Einscannen (in einen QR-Code-Erzeuger auf DIESEM Rechner geben,
niemals in einen Dienst im Netz):
${uri}
Diese Ausgabe gehoert nicht in ein Protokoll und nicht in eine E-Mail.
`)
} finally {
await db.$disconnect()
}
+392
View File
@@ -0,0 +1,392 @@
#!/usr/bin/env bash
#
# Betreuungs-Cockpit aktualisieren.
#
# ./scripts/update.sh auf die neueste veroeffentlichte Fassung
# ./scripts/update.sh v1.2.0 auf eine bestimmte Fassung
# ./scripts/update.sh --ja ohne Rueckfrage (fuer cron)
# ./scripts/update.sh --pruefen nur nachsehen, nichts aendern
# ./scripts/update.sh --verwerfen eigene Aenderungen an versionierten
# Dateien wegwerfen statt beiseitelegen
#
# Was das Skript tut, in dieser Reihenfolge:
#
# 1. Voraussetzungen pruefen (Verzeichnis, git, docker, .env)
# 2. Fassungen holen und vergleichen
# 3. Zeigen, was sich aendert (Changelog-Abschnitte dazwischen)
# 4. Nachfragen
# 5. SICHERUNG anstossen - und abbrechen, wenn sie nicht klappt
# 6. Eigene Aenderungen beiseitelegen, umschalten, neu bauen, starten
# 7. Die beiden SQL-Skripte ausfuehren (sie sind idempotent)
# 8. Pruefen, ob die neue Fassung wirklich laeuft
#
# Die Reihenfolge ist Absicht: Bis einschliesslich Schritt 4 wird nichts
# veraendert. Wer vorher abbricht - oder wobei etwas schiefgeht -, findet
# alles so vor wie zuvor. Erst danach wird angefasst.
#
# Schritt 5 ist der wichtigste: Eine Datenbank-Migration laesst sich nicht
# zurueckrollen. Ohne Sicherung wird hier nichts aktualisiert.
#
# Schritt 7 ebenfalls: Die SQL-Skripte laufen NICHT mit den Migrationen
# mit. Wer sie vergisst, hat einen veralteten Trigger und merkt es erst,
# wenn etwas nicht geht.
#
# Die .env wird nie angefasst - sie ist nicht versioniert.
# Die geschweiften Klammern sorgen dafuer, dass bash die ganze Datei liest,
# bevor sie irgendetwas ausfuehrt. Ohne sie koennte der git-checkout weiter
# unten das Skript unter den eigenen Fuessen austauschen.
{
set -euo pipefail
# --- Ausgabe -----------------------------------------------------------------
if [ -t 1 ]; then
ROT=$'\033[31m'; GRUEN=$'\033[32m'; GELB=$'\033[33m'; FETT=$'\033[1m'; AUS=$'\033[0m'
else
ROT=''; GRUEN=''; GELB=''; FETT=''; AUS=''
fi
schritt() { printf '\n%s==> %s%s\n' "$FETT" "$1" "$AUS"; }
gut() { printf ' %s%s%s\n' "$GRUEN" "$1" "$AUS"; }
warnung() { printf ' %s%s%s\n' "$GELB" "$1" "$AUS"; }
abbruch() { printf '\n%sAbbruch: %s%s\n\n' "$ROT" "$1" "$AUS" >&2; exit 1; }
# --- Aufrufparameter ---------------------------------------------------------
ZIEL=""
OHNE_RUECKFRAGE=0
NUR_PRUEFEN=0
OHNE_SICHERUNG=0
VERWERFEN=0
ENTSCHEIDUNG=""
for arg in "$@"; do
case "$arg" in
--ja|-j) OHNE_RUECKFRAGE=1 ;;
--pruefen|-p) NUR_PRUEFEN=1 ;;
--ohne-sicherung) OHNE_SICHERUNG=1 ;;
--verwerfen) VERWERFEN=1 ;;
--hilfe|-h)
sed -n '2,34p' "$0" | sed 's/^#\s\?//'
exit 0 ;;
-*) abbruch "Unbekannte Angabe: $arg (--hilfe zeigt die Moeglichkeiten)" ;;
*) ZIEL="$arg" ;;
esac
done
# --- 1. Voraussetzungen ------------------------------------------------------
schritt "Voraussetzungen"
cd "$(dirname "$0")/.." || abbruch "Das Projektverzeichnis ist nicht erreichbar."
PROJEKT="$(pwd)"
[ -f docker-compose.yml ] || abbruch "Hier liegt keine docker-compose.yml: $PROJEKT"
[ -f .env ] || abbruch "Es gibt keine .env. Ohne sie startet die Anwendung nicht."
command -v git >/dev/null || abbruch "git ist nicht installiert."
docker compose version >/dev/null 2>&1 || abbruch "docker compose (v2) ist nicht verfuegbar."
gut "Verzeichnis: $PROJEKT"
# Nur nachsehen - angefasst wird die Arbeitskopie erst kurz vor dem
# Umschalten, wenn Sicherung und Rueckfrage durch sind. Ein Abbruch
# dazwischen darf keinen Halbzustand hinterlassen.
SCHMUTZIG=""
if [ -n "$(git status --porcelain --untracked-files=no)" ]; then
SCHMUTZIG="ja"
warnung "Es gibt eigene Aenderungen an versionierten Dateien."
git status --short --untracked-files=no | sed 's/^/ /'
printf ' Sie werden vor dem Umschalten beiseite gelegt.\n'
else
gut "Arbeitskopie ist sauber"
fi
# --- 2. Was ist da, was kommt ------------------------------------------------
schritt "Fassungen"
if ! git fetch --tags --quiet origin; then
abbruch "Konnte die Fassungen nicht vom Server holen.
Erreichst du ihn? Stimmen die Zugangsdaten?
Es wurde nichts geaendert."
fi
JETZT="$(git describe --tags --exact-match 2>/dev/null || git rev-parse --short HEAD)"
NEUESTE="$(git tag --list 'v*' --sort=-v:refname | head -1)"
[ -n "$NEUESTE" ] || abbruch "Es gibt keine veroeffentlichte Fassung (kein Tag)."
if [ -z "$ZIEL" ]; then
ZIEL="$NEUESTE"
fi
git rev-parse --verify --quiet "$ZIEL^{commit}" >/dev/null \
|| abbruch "Die Fassung '$ZIEL' gibt es nicht. Vorhanden:
$(git tag --list 'v*' --sort=-v:refname | head -5 | sed 's/^/ /')"
printf ' Jetzt: %s\n' "$JETZT"
printf ' Ziel: %s%s%s\n' "$FETT" "$ZIEL" "$AUS"
if [ "$(git rev-parse HEAD)" = "$(git rev-parse "$ZIEL^{commit}")" ]; then
gut "Bereits auf dem gewuenschten Stand - nichts zu tun."
exit 0
fi
# --- 3. Was aendert sich -----------------------------------------------------
schritt "Was sich aendert"
# Der Changelog muss aus der ZIELfassung kommen: Der laufende Stand kennt
# die neuen Abschnitte ja noch gar nicht.
CHANGELOG="$(git show "$ZIEL:CHANGELOG.md" 2>/dev/null || true)"
if [ -n "$CHANGELOG" ]; then
# Alle Abschnitte zwischen dem laufenden und dem gewuenschten Stand.
JETZT_NR="${JETZT#v}"
printf '%s
' "$CHANGELOG" | awk -v jetzt="$JETZT_NR" '
/^## \[/ {
nummer = $0
sub(/^## \[/, "", nummer); sub(/\].*/, "", nummer)
if (nummer == jetzt) exit
drucken = (nummer != "Unveröffentlicht")
}
drucken { print " " $0 }
' | head -60
else
warnung "Kein CHANGELOG.md in $ZIEL gefunden."
fi
printf '\n'
git log --oneline --no-decorate "HEAD..$ZIEL" | head -15 | sed 's/^/ /'
if [ "$NUR_PRUEFEN" = "1" ]; then
printf '\n'
gut "Nur geprueft - es wurde nichts geaendert."
[ -n "$SCHMUTZIG" ] && warnung "Beim echten Lauf wuerden deine Aenderungen beiseite gelegt."
exit 0
fi
# --- 4. Nachfragen -----------------------------------------------------------
if [ "$OHNE_RUECKFRAGE" != "1" ]; then
printf '\n%sJetzt aktualisieren auf %s? [j/N] %s' "$FETT" "$ZIEL" "$AUS"
read -r antwort </dev/tty || antwort=""
case "$antwort" in
[jJ]|[jJ][aA]) ;;
*) printf '\n'; warnung "Abgebrochen, nichts geaendert."; exit 0 ;;
esac
fi
# --- 5. Sicherung ------------------------------------------------------------
if [ "$OHNE_SICHERUNG" = "1" ]; then
schritt "Sicherung wird uebersprungen"
warnung "Auf eigene Gefahr - eine Migration laesst sich nicht zurueckrollen."
else
schritt "Sicherung"
if docker compose ps --status running --services 2>/dev/null | grep -qx sicherung; then
if docker compose exec -T sicherung /bin/sh /sicherung.sh; then
gut "Sicherung angelegt und selbst geprueft."
else
abbruch "Die Sicherung ist fehlgeschlagen. Es wird nichts aktualisiert.
Mit --ohne-sicherung laesst sich das uebergehen - aber ueberleg
dir das zweimal."
fi
else
warnung "Der Dienst 'sicherung' laeuft nicht - es wurde nichts gesichert."
if [ "$OHNE_RUECKFRAGE" != "1" ]; then
printf '\n %sTrotzdem weitermachen? [j/N] %s' "$FETT" "$AUS"
read -r weiter </dev/tty || weiter=""
case "$weiter" in [jJ]|[jJ][aA]) ;; *) abbruch "Abgebrochen." ;; esac
fi
fi
fi
# --- 6. Umschalten und bauen -------------------------------------------------
# Aenderungen an versionierten Dateien blockieren das Umschalten.
#
# Im Betrieb ist das der Normalfall: Man passt die docker-compose.yml an,
# bis etwas laeuft. Genau diese Anpassungen sind spaeter oft schon
# eingearbeitet - das Skript soll sie also nicht zum Hindernis machen.
#
# Verworfen wird trotzdem nichts stillschweigend. Standard ist "beiseite
# legen": git stash macht es rueckholbar. Wer sie wirklich weghaben will,
# nimmt --verwerfen.
#
# Die .env ist nie betroffen - sie ist nicht versioniert.
schritt "Eigene Aenderungen"
if [ -n "$(git status --porcelain --untracked-files=no)" ]; then
printf '\n Diese versionierten Dateien sind veraendert:\n\n'
git status --short --untracked-files=no | sed 's/^/ /'
printf '\n'
if [ "$VERWERFEN" = "1" ]; then
ENTSCHEIDUNG="verwerfen"
elif [ "$OHNE_RUECKFRAGE" = "1" ]; then
# Ohne jemanden zum Fragen: die sichere Variante.
ENTSCHEIDUNG="beiseite"
else
printf ' %s[b]%s eiseite legen (git stash, spaeter rueckholbar)\n' "$FETT" "$AUS"
printf ' %s[v]%s erwerfen (endgueltig weg)\n' "$FETT" "$AUS"
printf ' %s[a]%s bbrechen\n\n' "$FETT" "$AUS"
printf ' Was soll damit geschehen? [b/v/a] '
read -r wahl </dev/tty || wahl=""
case "$wahl" in
[bB]|'') ENTSCHEIDUNG="beiseite" ;;
[vV]) ENTSCHEIDUNG="verwerfen" ;;
*) abbruch "Abgebrochen, nichts geaendert." ;;
esac
fi
if [ "$ENTSCHEIDUNG" = "verwerfen" ]; then
git checkout -- .
warnung "Aenderungen verworfen."
else
STASH_NAME="vor Update $(date +%Y-%m-%d_%H%M)"
git stash push --quiet --message "$STASH_NAME" -- . \
|| abbruch "Konnte die Aenderungen nicht beiseite legen."
gut "Beiseite gelegt als: $STASH_NAME"
printf ' Ansehen: git stash list\n'
printf ' Zurueck: git stash pop\n'
printf ' Wegwerfen: git stash drop\n'
fi
else
gut "Arbeitskopie ist sauber"
fi
schritt "Umschalten auf $ZIEL"
# Eine unversionierte Datei kann im Weg stehen, wenn die Zielfassung sie
# fuehrt. Das passiert beim Update auf die Fassung, die dieses Skript
# eingefuehrt hat: Man hat es sich von Hand geholt, jetzt gehoert es dazu.
# Solche Dateien werden nicht weggeworfen, sondern beiseite geschoben.
if ! git checkout --quiet "$ZIEL" 2>/dev/null; then
IM_WEG="$(git checkout "$ZIEL" 2>&1 | sed -n '/would be overwritten/,/^Aborting/p' | grep -E '^\s' | tr -d ' ' | grep -v '^$' || true)"
if [ -n "$IM_WEG" ]; then
ZEIT="$(date +%Y%m%d-%H%M%S)"
printf ' Diese unversionierten Dateien stehen im Weg:
'
for datei in $IM_WEG; do
[ -e "$datei" ] || continue
mv "$datei" "${datei}.vor-update-${ZEIT}"
printf ' %s -> %s.vor-update-%s
' "$datei" "$datei" "$ZEIT"
done
git checkout --quiet "$ZIEL" || abbruch "Das Umschalten auf $ZIEL ist fehlgeschlagen.
Deine Aenderungen liegen im Stash: git stash list"
else
abbruch "Das Umschalten auf $ZIEL ist fehlgeschlagen.
$([ -n "$SCHMUTZIG" ] && printf ' Deine Aenderungen liegen im Stash: git stash list')"
fi
fi
gut "$(git describe --tags --always)"
# Das Ausfuehrbarkeitsbit kommt normalerweise aus dem Repository mit. Wer
# Dateien von Hand kopiert hat - etwa um an dieses Skript zu kommen, bevor
# es in der laufenden Fassung existierte -, hat es verloren. Dann waere der
# naechste Aufruf ein "Permission denied", und man sucht an der falschen
# Stelle.
chmod +x scripts/*.sh 2>/dev/null || true
schritt "Bauen und starten"
printf ' Das dauert beim ersten Mal einige Minuten.\n\n'
if ! GIT_COMMIT="$(git rev-parse --short HEAD)" \
BUILD_ZEIT="$(date -Iseconds)" \
docker compose up -d --build; then
printf '\n'
abbruch "Bauen oder Starten ist fehlgeschlagen.
Die Quellen stehen jetzt auf $ZIEL, die Anwendung laeuft aber
noch mit dem alten Abbild - oder gar nicht.
Zurueck auf den vorherigen Stand:
git checkout $JETZT && docker compose up -d --build
$([ -n "$SCHMUTZIG" ] && printf '\n Deine Aenderungen liegen im Stash: git stash list')"
fi
# --- 7. Warten, bis die Anwendung antwortet ----------------------------------
schritt "Warten auf die Anwendung"
# Adresse und Port stehen in der .env - Standard ist die Loopback-Adresse.
ADRESSE="$(grep -E '^APP_BIND=' .env | tail -1 | cut -d= -f2- | tr -d '"' || true)"
PORT="$(grep -E '^APP_PORT=' .env | tail -1 | cut -d= -f2- | tr -d '"' || true)"
[ -n "$ADRESSE" ] || ADRESSE="127.0.0.1"
[ -n "$PORT" ] || PORT="3000"
# Auf 0.0.0.0 kann man nicht zugreifen - dann ueber die Loopback-Adresse.
[ "$ADRESSE" = "0.0.0.0" ] && ADRESSE="127.0.0.1"
GESUND="http://${ADRESSE}:${PORT}/api/gesundheit"
ANTWORT=""
for _ in $(seq 1 60); do
ANTWORT="$(curl -fsS --max-time 5 "$GESUND" 2>/dev/null || true)"
case "$ANTWORT" in *'"bereit"'*) break ;; esac
printf '.'
sleep 3
done
printf '\n'
case "$ANTWORT" in
*'"bereit"'*) gut "Die Anwendung antwortet." ;;
*)
printf '\n'
docker compose logs app --tail 40 | sed 's/^/ /'
abbruch "Die Anwendung antwortet nicht unter $GESUND.
Die letzten Zeilen aus dem Log stehen oben.
Zurueck geht es mit: git checkout $JETZT && docker compose up -d --build"
;;
esac
# --- 8. SQL-Skripte ----------------------------------------------------------
schritt "Volltextsuche und Audit-Schutz"
printf ' Diese beiden laufen nicht mit den Migrationen mit.\n'
printf ' Sie sind idempotent - mehrfaches Ausfuehren schadet nicht.\n\n'
PRISMA="node node_modules/prisma/build/index.js"
for skript in volltextsuche audit-schutz; do
if docker compose exec -T app $PRISMA db execute \
--schema prisma/schema.prisma --file "prisma/sql/${skript}.sql" >/dev/null 2>&1; then
gut "${skript}.sql ausgefuehrt"
else
warnung "${skript}.sql ist fehlgeschlagen - bitte von Hand nachholen:"
printf ' docker compose exec app %s db execute \\\n' "$PRISMA"
printf ' --schema prisma/schema.prisma --file prisma/sql/%s.sql\n' "$skript"
fi
done
# --- 9. Nachschau ------------------------------------------------------------
schritt "Ergebnis"
LAEUFT="$(printf '%s' "$ANTWORT" | sed -n 's/.*"version":"\([^"]*\)".*/\1/p')"
ERWARTET="${ZIEL#v}"
printf ' Erwartet: %s\n' "$ERWARTET"
printf ' Laeuft: %s\n' "${LAEUFT:-unbekannt}"
if [ "$LAEUFT" = "$ERWARTET" ]; then
printf '\n'
gut "Fertig. Version $ERWARTET laeuft."
else
printf '\n'
warnung "Die laufende Fassung stimmt nicht mit der erwarteten ueberein."
warnung "Vermutlich hat der Bau den alten Behaelter stehen lassen:"
printf ' docker compose up -d --build --force-recreate app\n'
fi
printf '\n Zustand: docker compose ps\n'
printf ' Log: docker compose logs app --tail 50\n'
printf ' Zurueck: git checkout %s && docker compose up -d --build\n\n' "$JETZT"
exit 0
}
+6 -1
View File
@@ -97,7 +97,12 @@ schreiben('src/lib/version.ts', ersetzt)
// --- 3. CHANGELOG.md --------------------------------------------------------
const heute = new Date().toISOString().slice(0, 10)
// Deutsche Zeit, nicht UTC. Sonst bekommt eine Veroeffentlichung nach
// 22 Uhr (Sommerzeit) das Datum des Vortages - dieselbe Zeitzonenfalle,
// derentwegen die Fristen im Schema @db.Date sind.
const heute = new Intl.DateTimeFormat('sv-SE', {
timeZone: 'Europe/Berlin',
}).format(new Date())
let changelog = lesen('CHANGELOG.md')
const UNVEROEFFENTLICHT = '## [Unveröffentlicht]'
Regular → Executable
View File
+55
View File
@@ -0,0 +1,55 @@
import type { Metadata } from 'next'
import { readFile } from 'node:fs/promises'
import path from 'node:path'
import { BookOpen } from 'lucide-react'
import { Alert, AlertDescription } from '@/components/ui/alert'
import { SeitenKopf } from '@/components/seiten-kopf'
import { MarkdownSeite } from '@/components/markdown-seite'
import { DruckKnopf } from '@/components/druck-knopf'
import { erfordereBenutzer } from '@/lib/auth/sitzung'
export const metadata: Metadata = { title: 'Anleitung' }
export const dynamic = 'force-dynamic'
/**
* Die Bedienungsanleitung, gelesen aus docs/ANLEITUNG.md.
*
* Dieselbe Datei, die auch im Repository liegt und sich ausdrucken laesst -
* zwei Fassungen desselben Textes waeren zwei Fassungen, die auseinander-
* laufen. Wer im Heim steht und nicht weiterweiss, hat sie damit auf dem
* Telefon dabei.
*/
export default async function AnleitungSeite() {
await erfordereBenutzer()
const pfad = path.join(process.cwd(), 'docs', 'ANLEITUNG.md')
let inhalt: string
try {
inhalt = await readFile(pfad, 'utf8')
} catch {
inhalt = ''
}
return (
<div className="max-w-3xl space-y-6">
<SeitenKopf
titel="Bedienungsanleitung"
beschreibung="Die Handgriffe, die du tatsächlich brauchst — in der Reihenfolge, in der sie im Alltag vorkommen."
aktionen={<DruckKnopf beschriftung="Anleitung drucken" />}
/>
{inhalt === '' ? (
<Alert variant="warnung">
<BookOpen aria-hidden="true" />
<AlertDescription>
Die Anleitung konnte nicht geladen werden. Sie liegt im Projekt unter{' '}
<code>docs/ANLEITUNG.md</code>.
</AlertDescription>
</Alert>
) : (
<MarkdownSeite inhalt={inhalt} />
)}
</div>
)
}
+128 -24
View File
@@ -1,9 +1,16 @@
'use client'
import { useActionState } from 'react'
import { useActionState, useEffect, useState } from 'react'
import { useFormStatus } from 'react-dom'
import { AlertCircle, Loader2, ShieldCheck } from 'lucide-react'
import { useRouter } from 'next/navigation'
import { AlertCircle, Fingerprint, Loader2, ShieldCheck } from 'lucide-react'
import { anmeldungBestaetigen, type BestaetigenZustand } from '@/server/actions/bestaetigen'
import { passkeyBestaetigen, passkeyBestaetigungStarten } from '@/server/actions/passkey'
import {
browserSupportsWebAuthn,
passkeyBrowserfehler,
startAuthentication,
} from '@/lib/passkey-browser'
import { Alert, AlertDescription } from '@/components/ui/alert'
import { Button } from '@/components/ui/button'
import { Input } from '@/components/ui/input'
@@ -19,36 +26,133 @@ function Absenden() {
)
}
export function BestaetigenFormular({ weiter }: { weiter: string }) {
export function BestaetigenFormular({
weiter,
passkeysMoeglich,
}: {
weiter: string
passkeysMoeglich: boolean
}) {
const [zustand, aktion] = useActionState<BestaetigenZustand, FormData>(anmeldungBestaetigen, {})
return (
<form action={aktion} className="space-y-4" noValidate>
<input type="hidden" name="weiter" value={weiter} />
<div className="space-y-5">
<form action={aktion} className="space-y-4" noValidate>
<input type="hidden" name="weiter" value={weiter} />
{zustand.fehler && (
{zustand.fehler && (
<Alert variant="fehler">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>{zustand.fehler}</AlertDescription>
</Alert>
)}
<Feld id="passwort" beschriftung="Passwort" pflicht>
<Input name="passwort" type="password" autoComplete="current-password" required autoFocus />
</Feld>
<Feld id="code" beschriftung="Code aus der Authenticator-App" pflicht>
<Input
name="code"
inputMode="numeric"
autoComplete="one-time-code"
placeholder="123456"
className="text-center font-mono text-lg tracking-[0.4em]"
required
/>
</Feld>
<Absenden />
</form>
{passkeysMoeglich && <PasskeyBestaetigung weiter={weiter} />}
</div>
)
}
/**
* Bestaetigung mit Passkey statt mit Passwort und Code.
*
* Geprueft wird zusaetzlich, dass der Passkey zum angemeldeten Benutzer
* gehoert - sonst koennte jemand mit dem eigenen Finger eine fremde,
* offen stehende Sitzung freischalten. Genau der Fall, gegen den diese
* Seite gebaut ist.
*/
function PasskeyBestaetigung({ weiter }: { weiter: string }) {
const router = useRouter()
const [browserKann, setBrowserKann] = useState(false)
const [laeuft, setLaeuft] = useState(false)
const [fehler, setFehler] = useState<string | null>(null)
useEffect(() => {
setBrowserKann(browserSupportsWebAuthn())
}, [])
async function bestaetigen() {
setFehler(null)
setLaeuft(true)
try {
const start = await passkeyBestaetigungStarten()
if (!start.ok) {
setFehler(start.fehler)
return
}
const antwort = await startAuthentication({ optionsJSON: start.optionen })
const ergebnis = await passkeyBestaetigen(JSON.stringify(antwort))
if (!ergebnis.ok) {
setFehler(ergebnis.fehler)
return
}
router.replace(weiter)
router.refresh()
} catch (ausnahme) {
setFehler(passkeyBrowserfehler(ausnahme))
} finally {
setLaeuft(false)
}
}
if (!browserKann) return null
return (
<div className="space-y-3">
<div className="flex items-center gap-3">
<span className="h-px flex-1 bg-border" />
<span className="text-xs uppercase tracking-wide text-muted-foreground">oder</span>
<span className="h-px flex-1 bg-border" />
</div>
{fehler && (
<Alert variant="fehler">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>{zustand.fehler}</AlertDescription>
<AlertDescription>{fehler}</AlertDescription>
</Alert>
)}
<Feld id="passwort" beschriftung="Passwort" pflicht>
<Input name="passwort" type="password" autoComplete="current-password" required autoFocus />
</Feld>
<Feld id="code" beschriftung="Code aus der Authenticator-App" pflicht>
<Input
name="code"
inputMode="numeric"
autoComplete="one-time-code"
placeholder="123456"
className="text-center font-mono text-lg tracking-[0.4em]"
required
/>
</Feld>
<Absenden />
</form>
<Button
type="button"
variant="outline"
size="lg"
className="w-full"
onClick={() => void bestaetigen()}
disabled={laeuft}
>
{laeuft ? (
<>
<Loader2 className="animate-spin" aria-hidden="true" />
Warte auf das Gerät …
</>
) : (
<>
<Fingerprint aria-hidden="true" />
Mit Passkey bestätigen
</>
)}
</Button>
</div>
)
}
+2 -1
View File
@@ -3,6 +3,7 @@ import { ShieldAlert } from 'lucide-react'
import { Card, CardContent, CardDescription, CardHeader, CardTitle } from '@/components/ui/card'
import { Alert, AlertDescription } from '@/components/ui/alert'
import { erfordereBenutzer } from '@/lib/auth/sitzung'
import { passkeysMoeglich } from '@/lib/auth/passkey'
import { BestaetigenFormular } from './formular'
export const metadata: Metadata = { title: 'Bestätigen' }
@@ -26,7 +27,7 @@ export default async function BestaetigenSeite({
</CardDescription>
</CardHeader>
<CardContent>
<BestaetigenFormular weiter={weiter} />
<BestaetigenFormular weiter={weiter} passkeysMoeglich={passkeysMoeglich()} />
</CardContent>
</Card>
+27 -2
View File
@@ -1,11 +1,13 @@
import type { Metadata } from 'next'
import Link from 'next/link'
import { KeyRound, ShieldCheck } from 'lucide-react'
import { Fingerprint, KeyRound, ShieldCheck } from 'lucide-react'
import { Badge } from '@/components/ui/badge'
import { Button } from '@/components/ui/button'
import { Card, CardContent, CardDescription, CardHeader, CardTitle } from '@/components/ui/card'
import { SeitenKopf } from '@/components/seiten-kopf'
import { erfordereBenutzer } from '@/lib/auth/sitzung'
import { passkeysDesBenutzers, passkeysMoeglich } from '@/lib/auth/passkey'
import { PasskeyVerwaltung } from '@/components/konto/passkey-verwaltung'
import { ROLLEN_BESCHRIFTUNG, ROLLEN_ERKLAERUNG } from '@/lib/auth/rollen'
import { formatDatumZeit } from '@/lib/utils'
import { PasswortFormular } from './passwort-formular'
@@ -16,10 +18,11 @@ export const dynamic = 'force-dynamic'
export default async function KontoSeite() {
const benutzer = await erfordereBenutzer()
const codesUebrig = benutzer.wiederherstellungscodes.length
const passkeys = await passkeysDesBenutzers(benutzer.id)
return (
<div className="max-w-2xl space-y-6">
<SeitenKopf titel="Mein Konto" beschreibung="Zugangsdaten und zweiter Faktor." />
<SeitenKopf titel="Mein Konto" beschreibung="Zugangsdaten, zweiter Faktor und Passkeys." />
<Card>
<CardHeader className="pb-3">
@@ -89,6 +92,28 @@ export default async function KontoSeite() {
</CardContent>
</Card>
<Card>
<CardHeader className="pb-3">
<CardTitle className="flex items-center gap-2 text-base">
<Fingerprint className="size-5" aria-hidden="true" />
Passkeys
</CardTitle>
<CardDescription>
Anmelden mit Fingerabdruck, Gesicht oder Geräte-PIN — ohne E-Mail, Passwort und Code.
Ein Passkey gilt als zweiter Faktor, weil er Besitz des Geräts und dessen Entsperrung
verlangt. Er ist an diese Adresse gebunden: Auf einer nachgebauten Anmeldeseite
funktioniert er nicht.
</CardDescription>
</CardHeader>
<CardContent>
<PasskeyVerwaltung
passkeys={passkeys}
zweiterFaktorAktiv={Boolean(benutzer.totpAktiviertAm)}
moeglich={passkeysMoeglich()}
/>
</CardContent>
</Card>
<Card>
<CardHeader className="pb-3">
<CardTitle className="flex items-center gap-2 text-base">
+4 -1
View File
@@ -34,6 +34,8 @@ const AKTION_BESCHRIFTUNG: Record<AuditAktion, string> = {
ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN: 'Anmeldung fehlgeschlagen',
ABMELDUNG: 'abgemeldet',
ZWEITER_FAKTOR_EINGERICHTET: 'zweiter Faktor eingerichtet',
PASSKEY_REGISTRIERT: 'Passkey eingerichtet',
PASSKEY_ENTFERNT: 'Passkey entfernt',
PASSWORT_GEAENDERT: 'Passwort geändert',
ROLLE_GEAENDERT: 'Rolle geändert',
FREIGABE_GEAENDERT: 'Freigabe geändert',
@@ -41,7 +43,8 @@ const AKTION_BESCHRIFTUNG: Record<AuditAktion, string> = {
function variante(aktion: AuditAktion) {
if (aktion === 'ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN' || aktion === 'ENDGUELTIG_GELOESCHT') return 'rot'
if (aktion === 'GELOESCHT' || aktion === 'EXPORTIERT') return 'orange'
if (aktion === 'GELOESCHT' || aktion === 'EXPORTIERT' || aktion === 'PASSKEY_ENTFERNT')
return 'orange'
if (aktion === 'ERSTELLT') return 'gruen'
return 'secondary'
}
+10 -2
View File
@@ -4,6 +4,8 @@ import { ShieldCheck } from 'lucide-react'
import { Card, CardContent, CardDescription, CardHeader, CardTitle } from '@/components/ui/card'
import { aktuellerBenutzer } from '@/lib/auth/sitzung'
import { db } from '@/lib/db'
import { passkeysMoeglich } from '@/lib/auth/passkey'
import { PasskeyAnmeldung } from '@/components/passkey-anmeldung'
import { AnmeldeFormular } from './formular'
export const metadata: Metadata = { title: 'Anmelden' }
@@ -32,10 +34,14 @@ export default async function AnmeldenSeite({
<CardTitle>Anmelden</CardTitle>
<CardDescription>
E-Mail, Passwort und der Code aus deiner Authenticator-App — alle drei zusammen.
{passkeysMoeglich() && ' Oder in einem Schritt mit deinem Passkey.'}
</CardDescription>
</CardHeader>
<CardContent>
<CardContent className="space-y-5">
<AnmeldeFormular weiter={weiter} />
{/* Nur wenn der Server ueber https laeuft - sonst gibt der
Browser WebAuthn gar nicht frei. */}
{passkeysMoeglich() && <PasskeyAnmeldung weiter={weiter} />}
</CardContent>
</Card>
@@ -43,7 +49,9 @@ export default async function AnmeldenSeite({
<ShieldCheck className="mt-0.5 size-4 shrink-0" aria-hidden="true" />
<p>
Hier liegen Gesundheits- und Vermögensdaten einer betreuten Person. Der zweite Faktor ist
deshalb Pflicht und lässt sich nicht abschalten.
deshalb Pflicht und lässt sich nicht abschalten. Ein Passkey erfüllt ihn ebenfalls: Er
verlangt Fingerabdruck, Gesicht oder Geräte-PIN — und lässt sich, anders als ein
abgetippter Code, nicht auf einer nachgebauten Seite abgreifen.
</p>
</div>
</>
+15 -80
View File
@@ -2,6 +2,7 @@ import type { Metadata } from 'next'
import Link from 'next/link'
import { readFile } from 'node:fs/promises'
import path from 'node:path'
import { MarkdownSeite } from '@/components/markdown-seite'
export const metadata: Metadata = { title: 'Datenschutz' }
@@ -11,83 +12,7 @@ export const metadata: Metadata = { title: 'Datenschutz' }
* Der Text kommt aus docs/datenschutzhinweise.md - dieselbe Datei, die man
* auch ausdrucken und der betreuten Person aushaendigen kann. Zwei Quellen
* fuer denselben Text waeren zwei Quellen fuer Fehler.
*
* Die Umsetzung ist bewusst schlicht: keine Markdown-Bibliothek, nur die
* wenigen Auszeichnungen, die im Dokument wirklich vorkommen.
*/
function alsAbsaetze(markdown: string) {
const zeilen = markdown.split(/\r?\n/)
const bloecke: React.ReactNode[] = []
let absatz: string[] = []
const absatzSchliessen = (schluessel: number) => {
if (absatz.length === 0) return
bloecke.push(
<p key={`p-${schluessel}`} className="leading-relaxed">
{absatz.join(' ')}
</p>,
)
absatz = []
}
zeilen.forEach((zeile, i) => {
const roh = zeile.trim()
// Der Hinweisblock fuer den Ausfuellenden gehoert nicht auf die Seite.
if (roh.startsWith('>')) return
if (roh === '' || roh === '---') {
absatzSchliessen(i)
return
}
if (roh.startsWith('## ')) {
absatzSchliessen(i)
bloecke.push(
<h2 key={i} className="mt-8 text-xl font-semibold">
{roh.slice(3)}
</h2>,
)
return
}
if (roh.startsWith('# ')) {
absatzSchliessen(i)
bloecke.push(
<h1 key={i} className="text-2xl font-semibold">
{roh.slice(2)}
</h1>,
)
return
}
if (roh.startsWith('- ')) {
absatzSchliessen(i)
bloecke.push(
<li key={i} className="ml-5 list-disc leading-relaxed">
{roh.slice(2)}
</li>,
)
return
}
// Tabellenzeilen werden als einfache Aufzaehlung dargestellt.
if (roh.startsWith('|')) {
absatzSchliessen(i)
const spalten = roh.split('|').map((s) => s.trim()).filter(Boolean)
if (spalten.every((s) => /^-+$/.test(s))) return
bloecke.push(
<div key={i} className="flex flex-col gap-0.5 border-l-2 py-1 pl-3 sm:flex-row sm:gap-3">
<span className="min-w-56 font-medium">{spalten[0]}</span>
<span className="text-muted-foreground">{spalten.slice(1).join(' · ')}</span>
</div>,
)
return
}
absatz.push(roh)
})
absatzSchliessen(zeilen.length)
return bloecke
}
export default async function DatenschutzSeite() {
const pfad = path.join(process.cwd(), 'docs', 'datenschutzhinweise.md')
let inhalt: string
@@ -95,14 +20,24 @@ export default async function DatenschutzSeite() {
try {
inhalt = await readFile(pfad, 'utf8')
} catch {
inhalt =
'# Datenschutzhinweise\n\nDer Text konnte nicht geladen werden. ' +
'Er liegt in docs/datenschutzhinweise.md.'
inhalt = ''
}
return (
<div className="mx-auto max-w-3xl px-4 py-10 sm:px-6">
<article className="space-y-3 [&_strong]:font-semibold">{alsAbsaetze(inhalt)}</article>
<h1 className="text-2xl font-semibold">Datenschutzhinweise</h1>
<p className="mt-1 text-sm text-muted-foreground">nach Art. 13 und 14 DSGVO</p>
<div className="mt-8">
{inhalt === '' ? (
<p className="text-muted-foreground">
Der Text konnte nicht geladen werden. Er liegt im Projekt unter{' '}
<code className="rounded bg-muted px-1.5 py-0.5">docs/datenschutzhinweise.md</code>.
</p>
) : (
<MarkdownSeite inhalt={inhalt} />
)}
</div>
<p className="mt-10 border-t pt-6 text-sm text-muted-foreground">
<Link href="/anmelden" className="underline hover:no-underline">
+112
View File
@@ -12,6 +12,8 @@ import {
versuchFesthalten,
} from '@/lib/auth/ratelimit'
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
import { PasskeyFehler, anmeldungPruefen } from '@/lib/auth/passkey'
import type { AuthenticationResponseJSON } from '@simplewebauthn/server'
/**
* Anmeldung: E-Mail + Passwort + TOTP - alle drei zusammen, in einem Schritt.
@@ -30,6 +32,8 @@ export type AnmeldeGrund =
| 'gesperrt'
| 'konto-inaktiv'
| 'code-falsch'
/** Passkey-Fehler; der genaue Grund haengt mit Doppelpunkt daran. */
| 'passkey'
/**
* Auth.js transportiert Fehler aus authorize() nur ueber das Feld "code".
@@ -45,6 +49,19 @@ export class AnmeldeFehler extends CredentialsSignin {
}
}
/**
* Wie AnmeldeFehler, nur fuer Passkeys: der Grund wird als "passkey:<grund>"
* kodiert, damit die Anmeldeseite die passende Erklaerung zeigen kann.
*/
export class PasskeyAnmeldeFehler extends CredentialsSignin {
code: string
constructor(grund: string) {
super(grund)
this.code = `passkey:${grund}`
}
}
function ipAusAnfrage(anfrage: Request | undefined): string | null {
if (!anfrage) return null
const weitergeleitet = anfrage.headers.get('x-forwarded-for')?.split(',')[0]?.trim()
@@ -203,6 +220,101 @@ export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
}
},
}),
/**
* Anmeldung mit Passkey - ein Schritt, ohne E-Mail und ohne Passwort.
*
* Die vollstaendige Pruefung laeuft hier drin und nicht in der Server
* Action davor. Das ist Absicht: Wuerde die Action pruefen und das
* Ergebnis anschliessend an signIn() weiterreichen, gaebe es einen
* Zwischenzustand, dem authorize() glauben muesste. Genau solche
* "war schon geprueft"-Uebergaben sind die Stelle, an der sich
* Anmeldungen faelschen lassen. Hier gibt es sie nicht.
*/
Credentials({
id: 'passkey',
name: 'Passkey',
credentials: {
antwort: { label: 'Antwort des Authenticators', type: 'text' },
},
async authorize(daten, anfrage) {
const ip = ipAusAnfrage(anfrage)
let antwort: AuthenticationResponseJSON
try {
antwort = JSON.parse(String(daten?.antwort ?? '')) as AuthenticationResponseJSON
} catch {
throw new PasskeyAnmeldeFehler('ungueltig')
}
let geprueft
try {
geprueft = await anmeldungPruefen(antwort)
} catch (fehler) {
// Fehlversuche zaehlen mit, auch wenn der Zugang unbekannt ist -
// sonst waere der Passkey-Weg ein Schlupfloch an der Sperre vorbei.
await versuchFesthalten('(passkey)', ip, false, 'passkey-ungueltig')
await protokollieren({
aktion: 'ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN',
entitaet: 'User',
userEmail: '(passkey)',
bezeichnung:
fehler instanceof PasskeyFehler ? `Passkey: ${fehler.grund}` : 'Passkey abgewiesen',
})
throw new PasskeyAnmeldeFehler(
fehler instanceof PasskeyFehler ? fehler.grund : 'ungueltig',
)
}
const { benutzer, passkey } = geprueft
// Die Sperre gilt fuer den Zugang, nicht fuer das Verfahren. Sie
// wird erst hier geprueft, weil vorher niemand weiss, wer sich
// anmeldet - erraten laesst sich ein Passkey ohnehin nicht.
const sperre = await anmeldungErlaubt(benutzer.email, ip)
if (sperre.gesperrt) {
await versuchFesthalten(benutzer.email, ip, false, 'gesperrt')
throw new AnmeldeFehler('gesperrt', sperre.nochSekunden)
}
if (!benutzer.aktiv || benutzer.geloeschtAm) {
await versuchFesthalten(benutzer.email, ip, false, 'konto-inaktiv')
throw new AnmeldeFehler('konto-inaktiv')
}
await Promise.all([
versuchFesthalten(benutzer.email, ip, true, 'passkey'),
fehlversucheZuruecksetzen(benutzer.email),
db.user.update({
where: { id: benutzer.id },
data: { letzteAnmeldung: new Date() },
}),
protokollieren({
aktion: 'ANMELDUNG',
entitaet: 'User',
entitaetId: benutzer.id,
userId: benutzer.id,
userEmail: benutzer.email,
userName: benutzer.name,
bezeichnung: `Mit Passkey „${passkey.name}“`,
}),
])
return {
id: benutzer.id,
email: benutzer.email,
name: benutzer.name,
rolle: benutzer.rolle,
sitzungsGeneration: benutzer.sitzungsGeneration,
// Ein Passkey mit Nutzerverifikation IST der zweite Faktor. Ohne
// eingerichtetes TOTP laesst er sich gar nicht erst anlegen, das
// Flag ist hier also immer wahr - es wird trotzdem aus dem
// Benutzer gelesen und nicht fest gesetzt.
zweiterFaktorAktiv: Boolean(benutzer.totpAktiviertAm),
}
},
}),
],
callbacks: {
+15 -2
View File
@@ -56,8 +56,21 @@ export function AppHuelle({
Zum Inhalt springen
</a>
{/* --- Seitenleiste am Schreibtisch --------------------------------- */}
<aside className="no-print hidden w-72 shrink-0 border-r bg-card lg:flex lg:flex-col">
{/* --- Seitenleiste am Schreibtisch ---------------------------------
sticky + h-dvh, nicht einfach mitwachsen lassen: Ohne feste Hoehe
wird die Leiste so hoch wie die laengste Seite. Der Fuss mit dem
Benutzermenue - und damit der einzige Weg zu "Mein Konto",
Passwort, zweitem Faktor und Passkeys - landet dann am Ende der
Seite statt am unteren Bildschirmrand. Auf /heute waren das 1632
Pixel bei 900 Pixel Fensterhoehe: unerreichbar, ohne dass etwas
kaputt aussah.
self-start gehoert dazu, weil ein Flex-Kind sonst auf die volle
Zeilenhoehe gestreckt wird und die feste Hoehe wieder verliert.
Die Navigation dazwischen hat bereits overflow-y-auto und scrollt
bei Bedarf in sich selbst. */}
<aside className="no-print hidden w-72 shrink-0 border-r bg-card lg:sticky lg:top-0 lg:flex lg:h-dvh lg:flex-col lg:self-start">
<div className="flex h-16 items-center border-b px-5">
<Link href="/heute" className="flex items-center gap-2 font-semibold">
<span
+16 -1
View File
@@ -3,7 +3,16 @@
import * as React from 'react'
import Link from 'next/link'
import { signOut } from 'next-auth/react'
import { LogOut, Monitor, Moon, Settings, ShieldCheck, Sun, User as UserIcon } from 'lucide-react'
import {
BookOpen,
LogOut,
Monitor,
Moon,
Settings,
ShieldCheck,
Sun,
User as UserIcon,
} from 'lucide-react'
import {
DropdownMenu,
DropdownMenuContent,
@@ -96,6 +105,12 @@ export function BenutzerMenue({
Einstellungen
</Link>
</DropdownMenuItem>
<DropdownMenuItem asChild>
<Link href="/anleitung">
<BookOpen className="size-4" />
Anleitung
</Link>
</DropdownMenuItem>
<DropdownMenuSeparator />
<DropdownMenuLabel className="text-xs font-normal text-muted-foreground">
+20
View File
@@ -0,0 +1,20 @@
'use client'
import { Printer } from 'lucide-react'
import { Button } from '@/components/ui/button'
/**
* Druckt die aktuelle Seite.
*
* Muss eine Client-Komponente sein - window.print() gibt es auf dem
* Server nicht. Der Knopf selbst traegt "no-print", damit er auf dem
* Ausdruck nicht auftaucht.
*/
export function DruckKnopf({ beschriftung = 'Drucken' }: { beschriftung?: string }) {
return (
<Button variant="outline" className="no-print" onClick={() => window.print()}>
<Printer aria-hidden="true" />
{beschriftung}
</Button>
)
}
+277
View File
@@ -0,0 +1,277 @@
'use client'
import { useEffect, useState } from 'react'
import { useRouter } from 'next/navigation'
import {
AlertCircle,
CheckCircle2,
Fingerprint,
Loader2,
Plus,
Smartphone,
Trash2,
} from 'lucide-react'
import {
passkeyEinrichtungAbschliessen,
passkeyEinrichtungStarten,
passkeyEntfernen,
} from '@/server/actions/passkey'
import {
browserSupportsWebAuthn,
passkeyBrowserfehler,
startRegistration,
} from '@/lib/passkey-browser'
import type { PasskeyUebersicht } from '@/lib/auth/passkey'
import { Alert, AlertDescription } from '@/components/ui/alert'
import { Badge } from '@/components/ui/badge'
import { Button } from '@/components/ui/button'
import { Input } from '@/components/ui/input'
import { Feld } from '@/components/feld'
import { formatDatum, formatDatumZeit } from '@/lib/utils'
/**
* Verwaltung der eigenen Passkeys unter "Mein Konto".
*
* Die Liste kommt vom Server; nach jeder Aenderung wird die Seite neu
* geladen (router.refresh) statt den Zustand hier mitzufuehren. Bei einer
* Handvoll Eintraegen ist das die ehrlichere Loesung: Was auf dem Bildschirm
* steht, steht auch so in der Datenbank.
*/
export function PasskeyVerwaltung({
passkeys,
zweiterFaktorAktiv,
moeglich,
}: {
passkeys: PasskeyUebersicht[]
zweiterFaktorAktiv: boolean
/** Ob der Server Passkeys ueberhaupt anbieten kann (https). */
moeglich: boolean
}) {
const router = useRouter()
const [browserKann, setBrowserKann] = useState(false)
const [name, setName] = useState('')
const [laeuft, setLaeuft] = useState(false)
const [entfernt, setEntfernt] = useState<string | null>(null)
const [fehler, setFehler] = useState<string | null>(null)
const [erfolg, setErfolg] = useState<string | null>(null)
const [nachfrage, setNachfrage] = useState<string | null>(null)
useEffect(() => {
setBrowserKann(browserSupportsWebAuthn())
}, [])
async function einrichten() {
setFehler(null)
setErfolg(null)
if (name.trim() === '') {
setFehler('Bitte gib dem Gerät zuerst einen Namen.')
return
}
setLaeuft(true)
try {
const start = await passkeyEinrichtungStarten()
if (!start.ok) {
setFehler(start.fehler)
return
}
const antwort = await startRegistration({ optionsJSON: start.optionen })
const ergebnis = await passkeyEinrichtungAbschliessen(name, JSON.stringify(antwort))
if (!ergebnis.ok) {
setFehler(ergebnis.fehler)
return
}
setName('')
setErfolg(ergebnis.meldung ?? 'Passkey eingerichtet.')
router.refresh()
} catch (ausnahme) {
setFehler(passkeyBrowserfehler(ausnahme, true))
} finally {
setLaeuft(false)
}
}
async function entfernen(id: string) {
setFehler(null)
setErfolg(null)
setNachfrage(null)
setEntfernt(id)
try {
const ergebnis = await passkeyEntfernen(id)
if (!ergebnis.ok) {
setFehler(ergebnis.fehler)
return
}
setErfolg(ergebnis.meldung ?? 'Passkey entfernt.')
router.refresh()
} finally {
setEntfernt(null)
}
}
if (!moeglich) {
return (
<Alert variant="hinweis">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>
Passkeys brauchen eine verschlüsselte Verbindung. Diese Installation ist nicht über
<code className="mx-1 rounded bg-muted px-1 py-0.5 text-xs">https</code>
erreichbar — sobald sie es ist, erscheint hier die Verwaltung.
</AlertDescription>
</Alert>
)
}
if (!zweiterFaktorAktiv) {
return (
<Alert variant="hinweis">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>
Richte zuerst die Authenticator-App ein. Ein Passkey hängt an einem Gerät — ginge das
verloren und wäre er der einzige Weg hinein, käme niemand mehr an die Akte. Der Passkey
ist die bequeme Tür, nicht die einzige.
</AlertDescription>
</Alert>
)
}
return (
<div className="space-y-4">
{fehler && (
<Alert variant="fehler">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>{fehler}</AlertDescription>
</Alert>
)}
{erfolg && (
<Alert variant="erfolg">
<CheckCircle2 aria-hidden="true" />
<AlertDescription>{erfolg}</AlertDescription>
</Alert>
)}
{passkeys.length === 0 ? (
<p className="text-sm text-muted-foreground">
Noch kein Passkey eingerichtet. Du meldest dich weiterhin mit E-Mail, Passwort und Code an
— das bleibt auch danach möglich.
</p>
) : (
<ul className="divide-y rounded-md border">
{passkeys.map((passkey) => (
<li key={passkey.id} className="flex flex-wrap items-start gap-3 p-3">
<Smartphone
className="mt-0.5 size-5 shrink-0 text-muted-foreground"
aria-hidden="true"
/>
<div className="min-w-0 flex-1">
<p className="font-medium">{passkey.name}</p>
<p className="text-xs text-muted-foreground">
Eingerichtet am {formatDatum(passkey.erstelltAm)}
{passkey.zuletztBenutztAm
? ` · zuletzt benutzt ${formatDatumZeit(passkey.zuletztBenutztAm)}`
: ' · noch nicht benutzt'}
</p>
{passkey.geraeteArt === 'singleDevice' && (
<p className="mt-1 text-xs text-muted-foreground">
Liegt nur auf diesem Gerät. Geht es verloren, ist auch der Passkey weg.
</p>
)}
</div>
{passkey.gesichert && (
<Badge variant="secondary" className="shrink-0">
gesichert
</Badge>
)}
{nachfrage === passkey.id ? (
<div className="flex shrink-0 items-center gap-2">
<Button
type="button"
variant="destructive"
size="sm"
onClick={() => void entfernen(passkey.id)}
disabled={entfernt === passkey.id}
>
{entfernt === passkey.id ? (
<Loader2 className="animate-spin" aria-hidden="true" />
) : null}
Wirklich entfernen
</Button>
<Button
type="button"
variant="ghost"
size="sm"
onClick={() => setNachfrage(null)}
>
Abbrechen
</Button>
</div>
) : (
<Button
type="button"
variant="ghost"
size="sm"
className="shrink-0"
onClick={() => setNachfrage(passkey.id)}
aria-label={`Passkey „${passkey.name}“ entfernen`}
>
<Trash2 aria-hidden="true" />
Entfernen
</Button>
)}
</li>
))}
</ul>
)}
{browserKann ? (
<div className="space-y-3 rounded-md border border-dashed p-3">
<Feld
id="passkey-name"
beschriftung="Neues Gerät"
erklaerung="Ein Name, an dem du es später wiedererkennst — etwa „iPhone“ oder „Laptop Büro“."
>
<Input
id="passkey-name"
value={name}
onChange={(ereignis) => setName(ereignis.target.value)}
maxLength={60}
placeholder="iPhone"
autoComplete="off"
/>
</Feld>
<Button type="button" onClick={() => void einrichten()} disabled={laeuft}>
{laeuft ? (
<>
<Loader2 className="animate-spin" aria-hidden="true" />
Warte auf das Gerät …
</>
) : (
<>
<Plus aria-hidden="true" />
Passkey einrichten
</>
)}
</Button>
</div>
) : (
<Alert variant="hinweis">
<Fingerprint aria-hidden="true" />
<AlertDescription>
Dieser Browser kann keine Passkeys. Auf einem anderen Gerät klappt es vermutlich — die
bereits eingerichteten bleiben davon unberührt.
</AlertDescription>
</Alert>
)}
</div>
)
}
+324
View File
@@ -0,0 +1,324 @@
import * as React from 'react'
/**
* Anzeige einer Markdown-Datei aus dem docs-Verzeichnis.
*
* Bewusst ohne Markdown-Bibliothek: Die Anwendung zeigt genau zwei solche
* Dokumente an - die Datenschutzhinweise und die Anleitung. Beide schreibe
* ich selbst, ich weiss also, welche Auszeichnungen darin vorkommen. Eine
* Bibliothek waere hier vor allem zusaetzliche Abhaengigkeit und
* zusaetzliche Angriffsflaeche.
*
* Unterstuetzt: Ueberschriften, Absaetze, Aufzaehlungen (auch nummeriert),
* Tabellen, Zitatbloecke, Codebloecke, Trennlinien sowie **fett**,
* `Code` und [Links](ziel) im Fliesstext.
*
* Nicht unterstuetzt und auch nicht noetig: eingebettetes HTML, Bilder,
* Fussnoten. Rohes HTML wird NICHT durchgereicht - der Text wird immer als
* Text ausgegeben, nie als Markup.
*/
type Block =
| { art: 'ueberschrift'; ebene: 2 | 3 | 4; text: string }
| { art: 'absatz'; text: string }
| { art: 'liste'; nummeriert: boolean; punkte: string[] }
| { art: 'tabelle'; kopf: string[]; zeilen: string[][] }
| { art: 'zitat'; zeilen: string[] }
| { art: 'code'; zeilen: string[] }
| { art: 'trenner' }
/** Zerlegt den Fliesstext in fett, Code und Links. */
function inline(text: string, schluessel: string): React.ReactNode[] {
const teile: React.ReactNode[] = []
// Reihenfolge zaehlt: Code zuerst, damit Sternchen darin nicht greifen.
const muster = /(`[^`]+`)|(\*\*[^*]+\*\*)|(\[[^\]]+\]\([^)]+\))/g
let letzte = 0
let treffer: RegExpExecArray | null
let nummer = 0
while ((treffer = muster.exec(text)) !== null) {
if (treffer.index > letzte) {
teile.push(text.slice(letzte, treffer.index))
}
const stueck = treffer[0]
const id = `${schluessel}-${nummer++}`
if (stueck.startsWith('`')) {
teile.push(
<code key={id} className="rounded bg-muted px-1.5 py-0.5 font-mono text-[0.9em]">
{stueck.slice(1, -1)}
</code>,
)
} else if (stueck.startsWith('**')) {
teile.push(
<strong key={id} className="font-semibold">
{stueck.slice(2, -2)}
</strong>,
)
} else {
const beschriftung = stueck.slice(1, stueck.indexOf(']'))
const ziel = stueck.slice(stueck.indexOf('](') + 2, -1)
const extern = /^https?:\/\//.test(ziel)
teile.push(
<a
key={id}
href={ziel}
className="text-primary underline underline-offset-2 hover:no-underline"
{...(extern ? { target: '_blank', rel: 'noreferrer noopener' } : {})}
>
{beschriftung}
</a>,
)
}
letzte = treffer.index + stueck.length
}
if (letzte < text.length) teile.push(text.slice(letzte))
return teile
}
function zerlegen(markdown: string, ohneTitel: boolean): Block[] {
const zeilen = markdown.split(/\r?\n/)
const bloecke: Block[] = []
let absatz: string[] = []
const absatzSchliessen = () => {
if (absatz.length === 0) return
bloecke.push({ art: 'absatz', text: absatz.join(' ') })
absatz = []
}
for (let i = 0; i < zeilen.length; i++) {
const roh = zeilen[i] ?? ''
const zeile = roh.trimEnd()
const gekuerzt = zeile.trim()
// --- Codeblock ---------------------------------------------------------
if (gekuerzt.startsWith('```')) {
absatzSchliessen()
const inhalt: string[] = []
i += 1
while (i < zeilen.length && !(zeilen[i] ?? '').trim().startsWith('```')) {
inhalt.push(zeilen[i] ?? '')
i += 1
}
bloecke.push({ art: 'code', zeilen: inhalt })
continue
}
if (gekuerzt === '') {
absatzSchliessen()
continue
}
if (/^-{3,}$/.test(gekuerzt) || /^\*{3,}$/.test(gekuerzt)) {
absatzSchliessen()
bloecke.push({ art: 'trenner' })
continue
}
// --- Ueberschriften ----------------------------------------------------
const ueberschrift = gekuerzt.match(/^(#{1,4})\s+(.*)$/)
if (ueberschrift) {
absatzSchliessen()
const ebene = ueberschrift[1]!.length
// Die H1 ist der Dokumenttitel - den setzt die Seite selbst.
if (ebene === 1 && ohneTitel) continue
bloecke.push({
art: 'ueberschrift',
ebene: (Math.min(Math.max(ebene, 2), 4) as 2 | 3 | 4),
text: ueberschrift[2]!,
})
continue
}
// --- Zitatblock --------------------------------------------------------
if (gekuerzt.startsWith('>')) {
absatzSchliessen()
const inhalt: string[] = []
while (i < zeilen.length && (zeilen[i] ?? '').trim().startsWith('>')) {
inhalt.push((zeilen[i] ?? '').trim().replace(/^>\s?/, ''))
i += 1
}
i -= 1
bloecke.push({ art: 'zitat', zeilen: [inhalt.join(' ')] })
continue
}
// --- Tabelle -----------------------------------------------------------
if (gekuerzt.startsWith('|')) {
absatzSchliessen()
const spalten = (z: string) =>
z
.trim()
.replace(/^\|/, '')
.replace(/\|$/, '')
.split('|')
.map((s) => s.trim())
const kopf = spalten(gekuerzt)
i += 1 // Trennzeile ueberspringen
const zeilenInhalt: string[][] = []
while (i + 1 < zeilen.length && (zeilen[i + 1] ?? '').trim().startsWith('|')) {
i += 1
zeilenInhalt.push(spalten(zeilen[i] ?? ''))
}
bloecke.push({ art: 'tabelle', kopf, zeilen: zeilenInhalt })
continue
}
// --- Aufzaehlung -------------------------------------------------------
const punkt = gekuerzt.match(/^(?:[-*]|\d+\.)\s+(.*)$/)
if (punkt) {
absatzSchliessen()
const nummeriert = /^\d+\./.test(gekuerzt)
const punkte: string[] = [punkt[1]!]
while (i + 1 < zeilen.length) {
const naechste = (zeilen[i + 1] ?? '').trim()
const weiterer = naechste.match(/^(?:[-*]|\d+\.)\s+(.*)$/)
if (weiterer && /^\d+\./.test(naechste) === nummeriert) {
punkte.push(weiterer[1]!)
i += 1
continue
}
// Eingerueckte Fortsetzung gehoert zum letzten Punkt.
if (naechste !== '' && /^\s{2,}\S/.test(zeilen[i + 1] ?? '')) {
punkte[punkte.length - 1] += ` ${naechste}`
i += 1
continue
}
break
}
bloecke.push({ art: 'liste', nummeriert, punkte })
continue
}
absatz.push(gekuerzt)
}
absatzSchliessen()
return bloecke
}
export function MarkdownSeite({
inhalt,
ohneTitel = true,
className,
}: {
inhalt: string
/** Die erste H1 weglassen - die Seite setzt ihre Ueberschrift selbst. */
ohneTitel?: boolean
className?: string
}) {
const bloecke = zerlegen(inhalt, ohneTitel)
return (
<article className={className}>
{bloecke.map((block, i) => {
switch (block.art) {
case 'ueberschrift': {
const Tag = `h${block.ebene}` as 'h2' | 'h3' | 'h4'
const groesse =
block.ebene === 2
? 'mt-10 text-xl font-semibold'
: block.ebene === 3
? 'mt-7 text-lg font-semibold'
: 'mt-5 text-base font-semibold'
return (
<Tag key={i} className={`${groesse} scroll-mt-20 first:mt-0`}>
{block.text}
</Tag>
)
}
case 'absatz':
return (
<p key={i} className="mt-3 leading-relaxed">
{inline(block.text, String(i))}
</p>
)
case 'liste': {
const Tag = block.nummeriert ? 'ol' : 'ul'
return (
<Tag
key={i}
className={`mt-3 space-y-1.5 pl-6 ${
block.nummeriert ? 'list-decimal' : 'list-disc'
}`}
>
{block.punkte.map((punkt, j) => (
<li key={j} className="leading-relaxed">
{inline(punkt, `${i}-${j}`)}
</li>
))}
</Tag>
)
}
case 'tabelle':
return (
// Tabellen scrollen im eigenen Rahmen - am Handy darf nie die
// ganze Seite seitlich wandern.
<div key={i} className="mt-4 w-full overflow-x-auto rounded-lg border">
<table className="w-full text-sm">
<thead>
<tr className="border-b bg-muted/50">
{block.kopf.map((spalte, j) => (
<th key={j} className="px-3 py-2 text-left font-semibold">
{inline(spalte, `${i}-k-${j}`)}
</th>
))}
</tr>
</thead>
<tbody>
{block.zeilen.map((zeile, j) => (
<tr key={j} className="border-b last:border-0">
{zeile.map((zelle, k) => (
<td key={k} className="px-3 py-2 align-top">
{inline(zelle, `${i}-${j}-${k}`)}
</td>
))}
</tr>
))}
</tbody>
</table>
</div>
)
case 'zitat':
return (
<blockquote
key={i}
className="mt-4 rounded-r-md border-l-4 border-primary/40 bg-muted/40 py-3 pl-4 pr-3"
>
{block.zeilen.map((zeile, j) => (
<p key={j} className="leading-relaxed">
{inline(zeile, `${i}-${j}`)}
</p>
))}
</blockquote>
)
case 'code':
return (
<pre
key={i}
className="mt-4 overflow-x-auto rounded-lg border bg-muted/60 p-3 text-sm"
>
<code className="font-mono">{block.zeilen.join('\n')}</code>
</pre>
)
case 'trenner':
return <hr key={i} className="my-8" />
}
})}
</article>
)
}
+104
View File
@@ -0,0 +1,104 @@
'use client'
import { useEffect, useState } from 'react'
import { AlertCircle, Fingerprint, Loader2 } from 'lucide-react'
import { passkeyAnmeldungAbschliessen, passkeyAnmeldungStarten } from '@/server/actions/passkey'
import {
browserSupportsWebAuthn,
passkeyBrowserfehler,
startAuthentication,
} from '@/lib/passkey-browser'
import { Alert, AlertDescription } from '@/components/ui/alert'
import { Button } from '@/components/ui/button'
/**
* Knopf "Mit Passkey anmelden" auf der Anmeldeseite.
*
* Der Ablauf ist dreiteilig: Optionen vom Server holen, das Geraet fragen,
* die Antwort zurueckschicken. Gelingt der letzte Schritt, leitet die Server
* Action weiter - dieser Baustein sieht das Ergebnis dann gar nicht mehr.
*
* Sichtbar ist der Knopf nur, wenn der Server ihn anbietet (https) UND der
* Browser WebAuthn kann. Die zweite Pruefung laeuft erst nach dem ersten
* Rendern: Auf dem Server gibt es kein navigator-Objekt, und ein Knopf, der
* beim Laden verschwindet, ist unangenehmer als einer, der kurz spaeter
* erscheint.
*/
export function PasskeyAnmeldung({ weiter }: { weiter: string }) {
const [laeuft, setLaeuft] = useState(false)
const [fehler, setFehler] = useState<string | null>(null)
const [browserKann, setBrowserKann] = useState(false)
useEffect(() => {
setBrowserKann(browserSupportsWebAuthn())
}, [])
async function anmelden() {
setFehler(null)
setLaeuft(true)
try {
const start = await passkeyAnmeldungStarten()
if (!start.ok) {
setFehler(start.fehler)
return
}
const antwort = await startAuthentication({
optionsJSON: start.optionen,
})
const ergebnis = await passkeyAnmeldungAbschliessen(JSON.stringify(antwort), weiter)
// Bei Erfolg wird gar nichts zurueckgegeben - die Action leitet weiter.
if (!ergebnis.ok) setFehler(ergebnis.fehler)
} catch (ausnahme) {
setFehler(passkeyBrowserfehler(ausnahme))
} finally {
setLaeuft(false)
}
}
if (!browserKann) return null
return (
<div className="space-y-3">
<div className="flex items-center gap-3">
<span className="h-px flex-1 bg-border" />
<span className="text-xs uppercase tracking-wide text-muted-foreground">oder</span>
<span className="h-px flex-1 bg-border" />
</div>
{fehler && (
<Alert variant="fehler">
<AlertCircle aria-hidden="true" />
<AlertDescription>{fehler}</AlertDescription>
</Alert>
)}
<Button
type="button"
variant="outline"
size="lg"
className="w-full"
onClick={anmelden}
disabled={laeuft}
>
{laeuft ? (
<>
<Loader2 className="animate-spin" aria-hidden="true" />
Warte auf das Gerät …
</>
) : (
<>
<Fingerprint aria-hidden="true" />
Mit Passkey anmelden
</>
)}
</Button>
<p className="text-center text-xs text-muted-foreground">
Fingerabdruck, Gesicht oder Geräte-PIN — ohne E-Mail und Passwort.
</p>
</div>
)
}
+464
View File
@@ -0,0 +1,464 @@
import 'server-only'
import {
generateAuthenticationOptions,
generateRegistrationOptions,
verifyAuthenticationResponse,
verifyRegistrationResponse,
} from '@simplewebauthn/server'
import type {
AuthenticationResponseJSON,
AuthenticatorTransportFuture,
PublicKeyCredentialCreationOptionsJSON,
PublicKeyCredentialRequestOptionsJSON,
RegistrationResponseJSON,
} from '@simplewebauthn/server'
import type { Passkey, PasskeyAnfrageArt, User } from '@prisma/client'
import { db } from '@/lib/db'
import { env } from '@/lib/env'
/**
* Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg.
*
* ---------------------------------------------------------------------------
* Warum ein Passkey hier den zweiten Faktor ERSETZEN darf
* ---------------------------------------------------------------------------
*
* Die Zusage dieser Anwendung lautet: zwei Faktoren, nicht abschaltbar. Ein
* Passkey sieht auf den ersten Blick nach einem einzigen Klick aus - er ist
* aber zwei Faktoren, sofern der Authenticator die Nutzerverifikation
* durchfuehrt:
*
* 1. Besitz - der private Schluessel liegt im Sicherheitsbaustein des
* Geraets und laesst sich nicht auslesen.
* 2. Wissen - Geraete-PIN
* oder Sein - Fingerabdruck, Gesicht.
*
* Diese Bedingung wird nicht gehofft, sondern erzwungen: bei der Anmeldung
* ebenso wie beim Einrichten steht userVerification auf "required", und die
* Pruefung laeuft mit requireUserVerification. Ein Authenticator, der nur
* Anwesenheit meldet (blosses Antippen), wird abgewiesen.
*
* Zusaetzlich ist ein Passkey dem Zahlenkomma aus Passwort + TOTP in einem
* Punkt ueberlegen: Er ist an die Domain gebunden. Eine nachgebaute
* Anmeldeseite bekommt keine Signatur - Phishing, der haeufigste Weg an
* einen TOTP-Code zu kommen, laeuft ins Leere.
*
* ---------------------------------------------------------------------------
* Warum TOTP trotzdem zuerst eingerichtet sein muss
* ---------------------------------------------------------------------------
*
* Ein Passkey haengt am Geraet. Geht das Handy verloren und ist es der
* einzige Zugangsweg, ist die Akte zu - und in ihr stehen Unterlagen, die
* eine betreute Person braucht. Deshalb laesst sich ein Passkey erst
* anlegen, wenn der zweite Faktor samt Wiederherstellungscodes steht. Der
* Passkey ist die bequeme Tuer, nicht die einzige.
*/
/**
* Wie lange eine begonnene Passkey-Aktion abgeschlossen werden kann.
*
* Fuenf Minuten sind reichlich fuer "Handy suchen, Finger auflegen" und
* kurz genug, dass eine abgefangene Challenge nichts mehr wert ist.
*/
export const ANFRAGE_GUELTIG_SEKUNDEN = 300
/**
* Obergrenze je Benutzer. Nicht aus technischen Gruenden - die Liste soll
* uebersichtlich bleiben, damit ein fremder Eintrag auffaellt.
*/
export const MAX_PASSKEYS_JE_BENUTZER = 10
/**
* Obergrenze fuer gleichzeitig offene Anmeldeversuche.
*
* Eine Anmeldung darf jeder beginnen, auch ohne angemeldet zu sein - anders
* ginge es nicht. Damit daraus kein Weg wird, die Tabelle vollzuschreiben,
* gilt eine Decke. Fuer eine Handvoll Benutzer ist sie unerreichbar; fuer
* ein Skript ist sie schnell erreicht, und dann ist Schluss.
*/
export const MAX_OFFENE_ANMELDUNGEN = 200
export type PasskeyGrund =
| 'nicht-verfuegbar'
| 'anfrage-abgelaufen'
| 'unbekannt'
| 'nicht-verifiziert'
| 'geklont'
| 'bereits-vorhanden'
| 'zu-viele'
| 'zweiter-faktor-fehlt'
| 'zu-viele-anfragen'
| 'ungueltig'
/** Traegt einen Grund, damit die Oberflaeche einen brauchbaren Satz daraus macht. */
export class PasskeyFehler extends Error {
constructor(
readonly grund: PasskeyGrund,
nachricht?: string,
) {
super(nachricht ?? grund)
this.name = 'PasskeyFehler'
}
}
export const PASSKEY_MELDUNG: Record<PasskeyGrund, string> = {
'nicht-verfuegbar':
'Passkeys brauchen eine verschlüsselte Verbindung. Diese Installation läuft nicht über https — ' +
'melde dich mit Passwort und Code an.',
'anfrage-abgelaufen':
'Das hat zu lange gedauert. Bitte klicke noch einmal auf „Mit Passkey anmelden“.',
unbekannt:
'Dieser Passkey ist hier nicht hinterlegt. Vielleicht gehört er zu einer anderen Adresse ' +
'oder wurde inzwischen entfernt.',
'nicht-verifiziert':
'Dein Gerät hat den Passkey ohne Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN freigegeben. ' +
'Das wäre nur ein Faktor — und hier liegen Gesundheitsdaten. Bitte richte die Gerätesperre ein.',
geklont:
'Der Zähler dieses Passkeys ist nicht weitergelaufen. Das kann auf eine Kopie hindeuten. ' +
'Der Passkey wurde nicht akzeptiert — bitte entferne ihn und richte einen neuen ein.',
'bereits-vorhanden': 'Dieser Passkey ist bereits hinterlegt.',
'zu-viele': `Es sind höchstens ${MAX_PASSKEYS_JE_BENUTZER} Passkeys möglich. Entferne zuerst einen alten.`,
'zweiter-faktor-fehlt':
'Richte zuerst die Authenticator-App ein. Ein Passkey hängt an einem Gerät — ohne einen ' +
'zweiten Weg wäre der Zugang bei Verlust zu.',
'zu-viele-anfragen':
'Gerade laufen ungewöhnlich viele Anmeldeversuche. Bitte versuche es in ein paar Minuten ' +
'noch einmal oder melde dich mit Passwort und Code an.',
ungueltig: 'Der Passkey konnte nicht geprüft werden. Bitte versuche es noch einmal.',
}
/**
* Kopiert Bytes in ein Uint8Array mit eigenem, nicht geteiltem Puffer.
*
* Prisma liefert einen Buffer, TextEncoder ein Uint8Array<ArrayBufferLike> -
* die Bibliothek verlangt ausdruecklich Uint8Array<ArrayBuffer>. Der
* Unterschied ist nicht kosmetisch: ArrayBufferLike schliesst
* SharedArrayBuffer ein, und auf geteiltem Speicher darf keine
* Signaturpruefung arbeiten, weil sich der Inhalt waehrenddessen aendern
* koennte.
*/
function alsUint8(daten: Uint8Array): Uint8Array<ArrayBuffer> {
const kopie = new Uint8Array(new ArrayBuffer(daten.byteLength))
kopie.set(daten)
return kopie
}
/**
* Holt die Challenge aus der Antwort des Browsers.
*
* Sie steckt in den clientData, die der Authenticator mitsigniert hat. Wir
* lesen sie hier nur, um die passende Zeile zu finden - geprueft wird sie
* anschliessend von der Bibliothek gegen genau diesen Wert.
*
* Exportiert, damit sie sich ohne Datenbank pruefen laesst.
*/
export function challengeAusAntwort(clientDataJSON: string): string {
try {
const roh = Buffer.from(clientDataJSON, 'base64url').toString('utf8')
const gelesen: unknown = JSON.parse(roh)
const challenge =
typeof gelesen === 'object' && gelesen !== null && 'challenge' in gelesen
? (gelesen as { challenge: unknown }).challenge
: null
if (typeof challenge !== 'string' || challenge.length === 0) {
throw new PasskeyFehler('ungueltig')
}
return challenge
} catch (fehler) {
if (fehler instanceof PasskeyFehler) throw fehler
throw new PasskeyFehler('ungueltig')
}
}
/** Legt eine Challenge ab. Nur der Server kennt sie, bis der Browser antwortet. */
async function anfrageMerken(
challenge: string,
art: PasskeyAnfrageArt,
userId: string | null,
): Promise<void> {
await db.passkeyAnfrage.create({
data: {
challenge,
art,
userId,
ablaufAm: new Date(Date.now() + ANFRAGE_GUELTIG_SEKUNDEN * 1000),
},
})
}
/**
* Verbraucht eine Challenge - und zwar genau einmal.
*
* Das DELETE ist der eigentliche Schutz gegen das erneute Einspielen einer
* mitgeschnittenen Antwort: Die Datenbank entscheidet, wer die Zeile
* bekommt. Wurde keine Zeile geloescht, war sie schon verbraucht oder
* abgelaufen - beides fuehrt zum Abbruch.
*/
async function anfrageVerbrauchen(
challenge: string,
art: PasskeyAnfrageArt,
userId?: string,
): Promise<void> {
const { count } = await db.passkeyAnfrage.deleteMany({
where: {
challenge,
art,
ablaufAm: { gt: new Date() },
...(userId ? { userId } : {}),
},
})
if (count !== 1) throw new PasskeyFehler('anfrage-abgelaufen')
}
/** Wirft, wenn die Installation gar nicht ueber https erreichbar ist. */
function verfuegbarkeitPruefen(): void {
if (!env.passkey.sicherAufrufbar) throw new PasskeyFehler('nicht-verfuegbar')
}
/** Ob Passkeys unter der aktuellen Adresse ueberhaupt angeboten werden koennen. */
export function passkeysMoeglich(): boolean {
return env.passkey.sicherAufrufbar
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Einrichten
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function registrierungVorbereiten(
benutzer: User,
): Promise<PublicKeyCredentialCreationOptionsJSON> {
verfuegbarkeitPruefen()
// Ohne Authenticator-App kein Passkey - siehe Kopfkommentar.
if (!benutzer.totpAktiviertAm) throw new PasskeyFehler('zweiter-faktor-fehlt')
const vorhandene = await db.passkey.findMany({
where: { userId: benutzer.id },
select: { credentialId: true, transports: true },
})
if (vorhandene.length >= MAX_PASSKEYS_JE_BENUTZER) throw new PasskeyFehler('zu-viele')
const optionen = await generateRegistrationOptions({
rpName: env.passkey.rpName,
rpID: env.passkey.rpId,
// Stabil aus der Benutzer-ID. Damit erkennt ein Geraet beim zweiten
// Einrichten, dass es derselbe Zugang ist, und ersetzt den Eintrag,
// statt einen zweiten anzulegen.
userID: alsUint8(new TextEncoder().encode(benutzer.id)),
userName: benutzer.email,
userDisplayName: benutzer.name,
// Keine Attestierung anfordern: Wir wollen nicht wissen, welches
// Fabrikat der Benutzer benutzt. Das ist ein Datum, das uns nichts
// angeht, und es macht den Ablauf auf manchen Geraeten umstaendlicher.
attestationType: 'none',
// Schon hinterlegte Schluessel ausschliessen, sonst legt dasselbe
// Geraet stillschweigend einen zweiten an.
excludeCredentials: vorhandene.map((eintrag) => ({
id: eintrag.credentialId,
transports: eintrag.transports as AuthenticatorTransportFuture[],
})),
authenticatorSelection: {
// "required": der Schluessel wird auf dem Geraet auffindbar
// gespeichert. Nur dann geht die Anmeldung ohne vorherige Eingabe
// der E-Mail-Adresse.
residentKey: 'required',
requireResidentKey: true,
// Der Punkt, an dem aus einem Faktor zwei werden.
userVerification: 'required',
},
timeout: ANFRAGE_GUELTIG_SEKUNDEN * 1000,
})
await anfrageMerken(optionen.challenge, 'REGISTRIERUNG', benutzer.id)
return optionen
}
export async function registrierungPruefen(
benutzer: User,
name: string,
antwort: RegistrationResponseJSON,
): Promise<Passkey> {
verfuegbarkeitPruefen()
if (!benutzer.totpAktiviertAm) throw new PasskeyFehler('zweiter-faktor-fehlt')
const challenge = challengeAusAntwort(antwort.response.clientDataJSON)
await anfrageVerbrauchen(challenge, 'REGISTRIERUNG', benutzer.id)
let ergebnis
try {
ergebnis = await verifyRegistrationResponse({
response: antwort,
expectedChallenge: challenge,
expectedOrigin: env.passkey.herkunft,
expectedRPID: env.passkey.rpId,
requireUserVerification: true,
})
} catch {
throw new PasskeyFehler('ungueltig')
}
if (!ergebnis.verified) throw new PasskeyFehler('ungueltig')
const { credential, credentialDeviceType, credentialBackedUp, userVerified } =
ergebnis.registrationInfo
// Doppelte Absicherung: die Bibliothek prueft es bereits, aber diese
// Zusage ist zu wichtig, um sie an einer Voreinstellung haengen zu lassen.
if (!userVerified) throw new PasskeyFehler('nicht-verifiziert')
const schonDa = await db.passkey.findUnique({
where: { credentialId: credential.id },
select: { id: true },
})
if (schonDa) throw new PasskeyFehler('bereits-vorhanden')
return db.passkey.create({
data: {
userId: benutzer.id,
credentialId: credential.id,
publicKey: Buffer.from(credential.publicKey),
counter: BigInt(credential.counter),
transports: credential.transports ?? [],
name,
geraeteArt: credentialDeviceType,
gesichert: credentialBackedUp,
},
})
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Anmelden
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function anmeldungVorbereiten(): Promise<PublicKeyCredentialRequestOptionsJSON> {
verfuegbarkeitPruefen()
// Erst aufraeumen, dann die Decke pruefen: Abgelaufenes soll nicht als
// laufender Versuch zaehlen.
await abgelaufeneAnfragenEntfernen()
const offen = await db.passkeyAnfrage.count({ where: { art: 'ANMELDUNG' } })
if (offen >= MAX_OFFENE_ANMELDUNGEN) throw new PasskeyFehler('zu-viele-anfragen')
const optionen = await generateAuthenticationOptions({
rpID: env.passkey.rpId,
// Bewusst ohne allowCredentials: Der Server soll vor der Anmeldung
// nicht verraten, welche Schluessel es zu einer Adresse gibt - und der
// Benutzer soll seine E-Mail gar nicht erst eintippen muessen. Das
// Geraet weiss selbst, welchen Schluessel es fuer diese Domain hat.
userVerification: 'required',
timeout: ANFRAGE_GUELTIG_SEKUNDEN * 1000,
})
await anfrageMerken(optionen.challenge, 'ANMELDUNG', null)
return optionen
}
export type PasskeyAnmeldung = {
benutzer: User
passkey: Passkey
}
/**
* Prueft eine Anmeldeantwort vollstaendig und meldet, wem sie gehoert.
*
* Alles, was hier durchgeht, ist kryptografisch belegt: die Signatur passt
* zum hinterlegten oeffentlichen Schluessel, die Challenge war frisch und
* genau einmal gueltig, die Domain stimmt, und das Geraet hat den Benutzer
* verifiziert.
*
* Rate-Limiting und Audit-Log passieren NICHT hier, sondern beim Aufrufer -
* dort ist bekannt, ob es eine Anmeldung oder eine erneute Bestaetigung ist.
*/
export async function anmeldungPruefen(
antwort: AuthenticationResponseJSON,
): Promise<PasskeyAnmeldung> {
verfuegbarkeitPruefen()
const challenge = challengeAusAntwort(antwort.response.clientDataJSON)
await anfrageVerbrauchen(challenge, 'ANMELDUNG')
const passkey = await db.passkey.findUnique({
where: { credentialId: antwort.id },
include: { user: true },
})
if (!passkey) throw new PasskeyFehler('unbekannt')
let ergebnis
try {
ergebnis = await verifyAuthenticationResponse({
response: antwort,
expectedChallenge: challenge,
expectedOrigin: env.passkey.herkunft,
expectedRPID: env.passkey.rpId,
requireUserVerification: true,
credential: {
id: passkey.credentialId,
publicKey: alsUint8(passkey.publicKey),
counter: Number(passkey.counter),
transports: passkey.transports as AuthenticatorTransportFuture[],
},
})
} catch (fehler) {
// Die Bibliothek meldet einen nicht weitergelaufenen Zaehler als
// gewoehnlichen Fehler. Der verdient eine eigene Meldung: er ist der
// einzige Hinweis auf einen kopierten Schluessel, den wir bekommen.
const text = fehler instanceof Error ? fehler.message : ''
if (text.includes('counter value')) throw new PasskeyFehler('geklont')
throw new PasskeyFehler('ungueltig')
}
if (!ergebnis.verified) throw new PasskeyFehler('ungueltig')
if (!ergebnis.authenticationInfo.userVerified) throw new PasskeyFehler('nicht-verifiziert')
await db.passkey.update({
where: { id: passkey.id },
data: {
counter: BigInt(ergebnis.authenticationInfo.newCounter),
zuletztBenutztAm: new Date(),
// Beides kann sich nachtraeglich aendern, etwa wenn der Benutzer die
// Schluesselbund-Synchronisierung einschaltet.
geraeteArt: ergebnis.authenticationInfo.credentialDeviceType,
gesichert: ergebnis.authenticationInfo.credentialBackedUp,
},
})
return { benutzer: passkey.user, passkey }
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Verwalten und Aufraeumen
// ---------------------------------------------------------------------------
export type PasskeyUebersicht = {
id: string
name: string
geraeteArt: string | null
gesichert: boolean
erstelltAm: Date
zuletztBenutztAm: Date | null
}
export async function passkeysDesBenutzers(userId: string): Promise<PasskeyUebersicht[]> {
return db.passkey.findMany({
where: { userId },
orderBy: [{ zuletztBenutztAm: { sort: 'desc', nulls: 'last' } }, { erstelltAm: 'desc' }],
select: {
id: true,
name: true,
geraeteArt: true,
gesichert: true,
erstelltAm: true,
zuletztBenutztAm: true,
},
})
}
/** Raeumt liegengebliebene Challenges weg; wird vom Wartungslauf aufgerufen. */
export async function abgelaufeneAnfragenEntfernen(): Promise<number> {
const { count } = await db.passkeyAnfrage.deleteMany({
where: { ablaufAm: { lt: new Date() } },
})
return count
}
+48 -5
View File
@@ -58,14 +58,25 @@ function einmal<T>(fn: () => T): () => T {
const holeVerschluesselungsschluessel = einmal((): Map<number, Buffer> => {
const schluessel = new Map<number, Buffer>()
// ENC_KEY_V1, ENC_KEY_V2, ... - alte Versionen bleiben zum Entschluesseln
// stehen, verschluesselt wird immer mit der aktiven Version.
for (const [name] of Object.entries(process.env)) {
for (const [name, wert] of Object.entries(process.env)) {
const treffer = name.match(/^ENC_KEY_V(\d+)$/)
if (treffer) {
schluessel.set(Number.parseInt(treffer[1]!, 10), schluessel32(name))
}
if (!treffer) continue
// Eine LEERE Variable ist kein Schluessel.
//
// docker compose reicht ENC_KEY_V2 immer durch - mit leerem Wert, wenn
// in der .env keiner steht. Wuerde hier allein der Name zaehlen, waere
// jede Installation ohne zweiten Schluessel kaputt, und zwar mit der
// irrefuehrenden Meldung "ENC_KEY_V2 fehlt" - obwohl niemand einen
// zweiten Schluessel wollte.
if (!wert || wert.trim() === '') continue
schluessel.set(Number.parseInt(treffer[1]!, 10), schluessel32(name))
}
if (schluessel.size === 0) {
throw new Error(
'Kein Verschluesselungsschluessel gefunden. Es muss mindestens ENC_KEY_V1 ' +
@@ -78,8 +89,11 @@ const holeVerschluesselungsschluessel = einmal((): Map<number, Buffer> => {
const holeAktiveVersion = einmal((): number => {
const version = zahl('ENC_KEY_AKTIV', 1)
if (!holeVerschluesselungsschluessel().has(version)) {
const vorhanden = [...holeVerschluesselungsschluessel().keys()].sort().join(', ')
throw new Error(
`ENC_KEY_AKTIV=${version}, aber ENC_KEY_V${version} ist nicht gesetzt.`,
`ENC_KEY_AKTIV=${version}, aber ENC_KEY_V${version} ist nicht gesetzt oder leer. ` +
`Vorhanden sind die Versionen: ${vorhanden}. Beim Rotieren zuerst den ` +
`neuen Schluessel eintragen, danach ENC_KEY_AKTIV umstellen.`,
)
}
return version
@@ -171,6 +185,35 @@ export const env = {
return (process.env.AUTH_URL ?? 'http://localhost:3000').replace(/\/$/, '')
},
/**
* Herkunft und Bereichskennung fuer Passkeys (WebAuthn).
*
* Beides wird aus AUTH_URL abgeleitet und nicht getrennt konfiguriert -
* eine zweite Quelle waere eine zweite Gelegenheit, sie auseinanderlaufen
* zu lassen.
*
* Die "rpId" ist der nackte Hostname ohne Schema und ohne Port. An sie
* bindet der Authenticator den Schluessel: Ein Passkey fuer
* cockpit.example.de funktioniert auf keiner anderen Adresse - genau das
* macht ihn gegen Phishing immun. Umgekehrt heisst das: Wer die Domain
* wechselt, muss alle Passkeys neu einrichten.
*
* Der Browser gibt WebAuthn ausserdem nur in einem sicheren Kontext frei -
* also unter https oder auf localhost. Hinter einem Proxy, der auf http
* weiterreicht, muss AUTH_URL trotzdem die oeffentliche https-Adresse
* nennen; verglichen wird gegen das, was im Browser in der Adresszeile
* stand.
*/
get passkey() {
const url = new URL(process.env.AUTH_URL ?? 'http://localhost:3000')
return {
rpId: url.hostname,
rpName: 'Betreuungs-Cockpit',
herkunft: url.origin,
sicherAufrufbar: url.protocol === 'https:' || url.hostname === 'localhost',
}
},
get istProduktion() {
return process.env.NODE_ENV === 'production'
},
+55
View File
@@ -0,0 +1,55 @@
/**
* Browserseitige Hilfen fuer Passkeys.
*
* Bewusst ohne "server-only" und ohne Datenbankzugriff: Diese Datei laeuft
* im Browser. Die eigentliche Pruefung passiert auf dem Server
* (src/lib/auth/passkey.ts) - hier geht es nur darum, das Geraet
* anzusprechen und seine Fehler in verstaendliche Saetze zu uebersetzen.
*/
import {
browserSupportsWebAuthn,
startAuthentication,
startRegistration,
} from '@simplewebauthn/browser'
export { browserSupportsWebAuthn, startAuthentication, startRegistration }
/**
* Uebersetzt die Ausnahmen der WebAuthn-Schnittstelle.
*
* Der Browser wirft DOMExceptions mit sehr knappen Namen und einer
* englischen Beschreibung, die man niemandem zeigen kann. Vor allem
* "NotAllowedError" ist irrefuehrend: Er bedeutet meistens schlicht, dass
* der Vorgang abgebrochen wurde oder die Zeit abgelaufen ist - nicht, dass
* etwas verboten waere.
*/
export function passkeyBrowserfehler(fehler: unknown, beimEinrichten = false): string {
const name = fehler instanceof Error ? fehler.name : ''
switch (name) {
case 'NotAllowedError':
return 'Abgebrochen oder zu lange gewartet. Du kannst es gleich noch einmal versuchen.'
case 'InvalidStateError':
return beimEinrichten
? 'Für dieses Gerät ist hier bereits ein Passkey hinterlegt. Ein zweiter bringt nichts — ' +
'nimm ein anderes Gerät oder entferne zuerst den vorhandenen.'
: 'Dieses Gerät kann den Passkey gerade nicht verwenden.'
case 'SecurityError':
return (
'Die Adresse im Browser passt nicht zu der, für die der Passkey ausgestellt wurde. ' +
'Das ist genau der Schutz, der Phishing verhindert — prüfe die Adresszeile.'
)
case 'NotSupportedError':
return 'Dieses Gerät unterstützt keine Passkeys mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN.'
case 'AbortError':
return 'Abgebrochen.'
default:
return 'Der Passkey konnte nicht verwendet werden. Bitte versuche es noch einmal.'
}
}
+19 -4
View File
@@ -8,21 +8,36 @@ import { z } from 'zod'
* ist, nicht was falsch war.
*/
/** Leere Zeichenketten aus einem Formular sollen zu null werden, nicht zu "". */
/**
* Optionales Textfeld.
*
* Drei Eingaben muessen zu null werden:
* "" das Feld war da, blieb aber leer
* null ausdruecklich geleert
* undefined das Feld war im Formular ueberhaupt nicht dabei
*
* Der letzte Fall ist der wichtige: Das kurze Formular der Ersteinrichtung
* schickt nur eine Handvoll Felder, das vollstaendige unter Stammdaten
* alle. Beide gehen durch dasselbe Schema. Ohne .optional() wuerde die
* Ersteinrichtung an zwei Dutzend Feldern scheitern, die gar nicht auf dem
* Bildschirm stehen - und die Meldung liesse sich keinem Feld zuordnen.
*/
const optionalerText = (max = 200) =>
z
.string()
.trim()
.max(max, `Bitte höchstens ${max} Zeichen.`)
.transform((wert) => (wert === '' ? null : wert))
.optional()
.nullable()
.transform((wert) => (wert === undefined || wert === '' ? null : wert))
/** HTML-Datumsfelder liefern "" oder "2026-01-15". */
/** HTML-Datumsfelder liefern "" oder "2026-01-15" - oder gar nichts. */
const optionalesDatum = z
.string()
.trim()
.transform((wert) => (wert === '' ? null : wert))
.optional()
.nullable()
.transform((wert) => (wert === undefined || wert === '' ? null : wert))
.refine((wert) => wert === null || /^\d{4}-\d{2}-\d{2}$/.test(wert), {
message: 'Bitte ein Datum im Format TT.MM.JJJJ wählen.',
})
+1 -1
View File
@@ -17,7 +17,7 @@
*/
/** Muss zur "version" in der package.json passen. */
export const VERSION = '1.0.0'
export const VERSION = '1.1.2'
/**
* Kurzer Git-Stand, beim Bauen hineingereicht:
+13
View File
@@ -3,6 +3,7 @@ import { db, papierkorbGrenze } from '@/lib/db'
import { env } from '@/lib/env'
import { fristErinnerung, mailSenden } from '@/lib/mail'
import { alteVersucheEntfernen } from '@/lib/auth/ratelimit'
import { abgelaufeneAnfragenEntfernen } from '@/lib/auth/passkey'
/**
* Taeglicher Wartungslauf.
@@ -14,6 +15,7 @@ import { alteVersucheEntfernen } from '@/lib/auth/ratelimit'
* 2. Papierkorb leeren (30 Tage)
* 3. Alte Anmeldeversuche entfernen (30 Tage)
* 4. Altes Audit-Log entfernen (10 Jahre, ueber die DB-Funktion)
* 5. Liegengebliebene Passkey-Challenges entfernen (5 Minuten)
*
* Jeder Schritt faengt seine Fehler selbst ab. Faellt die Mail aus, soll
* trotzdem aufgeraeumt werden - sonst laeuft die Datenbank voll, weil ein
@@ -25,6 +27,7 @@ export type Wartungsergebnis = {
papierkorbGeleert: number
loginversucheEntfernt: number
auditEintraegeEntfernt: number
passkeyAnfragenEntfernt: number
fehler: string[]
}
@@ -56,6 +59,7 @@ export async function wartungslauf(): Promise<Wartungsergebnis> {
papierkorbGeleert: 0,
loginversucheEntfernt: 0,
auditEintraegeEntfernt: 0,
passkeyAnfragenEntfernt: 0,
fehler: [],
}
@@ -93,6 +97,15 @@ export async function wartungslauf(): Promise<Wartungsergebnis> {
ergebnis.fehler.push(`Audit-Log: ${beschreiben(fehler)}`)
}
// --- 5. Passkey-Challenges ----------------------------------------------
try {
// Normalerweise raeumt jede Anmeldung selbst auf. Bleibt der letzte
// Versuch des Tages liegen, faengt es dieser Lauf ab.
ergebnis.passkeyAnfragenEntfernt = await abgelaufeneAnfragenEntfernen()
} catch (fehler) {
ergebnis.fehler.push(`Passkey-Anfragen: ${beschreiben(fehler)}`)
}
return ergebnis
}
+45 -14
View File
@@ -53,6 +53,49 @@ function felderAusFehler(fehler: z.ZodError): Record<string, string> {
return ergebnis
}
/**
* Baut die Antwort auf einen Pruefungsfehler.
*
* Der wichtige Teil ist die Unterscheidung: Beanstandet die Pruefung ein
* Feld, das gar nicht abgeschickt wurde, dann passt das Formular nicht zum
* Schema - und die Meldung liesse sich auf dem Bildschirm keinem Feld
* zuordnen. Der Nutzer saehe "Bitte pruefe die markierten Felder", ohne
* dass irgendetwas markiert waere, und kaeme nie weiter.
*
* Das ist ein Fehler im Programm, keiner in der Eingabe. Er wird deshalb
* benannt und ins Serverlog geschrieben, statt ihn dem Nutzer als
* Eingabefehler unterzuschieben.
*/
function antwortAufFehler(fehler: z.ZodError, formular: FormData): BetreuteZustand {
const felder = felderAusFehler(fehler)
const gesendet = new Set(formular.keys())
const nichtZuordenbar = Object.entries(felder).filter(([feld]) => !gesendet.has(feld))
if (nichtZuordenbar.length > 0) {
const liste = nichtZuordenbar.map(([feld, meldung]) => `${feld}: ${meldung}`).join('; ')
console.error(
`[stammdaten] Das Formular passt nicht zum Schema. Beanstandet wurden ` +
`Felder, die es gar nicht abgeschickt hat: ${liste}`,
)
return {
fehler:
'Das Formular passt nicht zur Prüfung — betroffen sind Felder, die ' +
'hier gar nicht stehen: ' +
nichtZuordenbar.map(([feld]) => feld).join(', ') +
'. Das ist ein Fehler in der Anwendung, nicht in deiner Eingabe. ' +
'Einzelheiten stehen im Serverlog.',
felder,
werte: werteMerken(formular),
}
}
return {
fehler: 'Bitte prüfe die markierten Felder.',
felder,
werte: werteMerken(formular),
}
}
function werteMerken(formular: FormData): Record<string, string> {
const werte: Record<string, string> = {}
for (const [name, wert] of formular.entries()) {
@@ -77,13 +120,7 @@ export async function betreuteAnlegen(
}
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(formular))
if (!gelesen.success) {
return {
fehler: 'Bitte prüfe die markierten Felder.',
felder: felderAusFehler(gelesen.error),
werte: werteMerken(formular),
}
}
if (!gelesen.success) return antwortAufFehler(gelesen.error, formular)
const { offen, verschluesselt } = aufteilen(gelesen.data)
@@ -134,13 +171,7 @@ export async function betreuteAendern(
const { benutzer, betreute } = await erfordereZugang(betreuteId, 'STAMMDATEN', 'schreiben')
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(formular))
if (!gelesen.success) {
return {
fehler: 'Bitte prüfe die markierten Felder.',
felder: felderAusFehler(gelesen.error),
werte: werteMerken(formular),
}
}
if (!gelesen.success) return antwortAufFehler(gelesen.error, formular)
const { offen, verschluesselt } = aufteilen(gelesen.data)
+313
View File
@@ -0,0 +1,313 @@
'use server'
import { AuthError } from 'next-auth'
import { revalidatePath } from 'next/cache'
import { z } from 'zod'
import type {
AuthenticationResponseJSON,
PublicKeyCredentialCreationOptionsJSON,
PublicKeyCredentialRequestOptionsJSON,
RegistrationResponseJSON,
} from '@simplewebauthn/server'
import { signIn } from '@/auth'
import { db } from '@/lib/db'
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
import {
PASSKEY_MELDUNG,
PasskeyFehler,
anmeldungPruefen,
anmeldungVorbereiten,
registrierungPruefen,
registrierungVorbereiten,
} from '@/lib/auth/passkey'
import { erfordereBenutzer, reauthBestaetigen } from '@/lib/auth/sitzung'
/**
* Server Actions rund um Passkeys.
*
* Ein Passkey-Vorgang besteht immer aus zwei Aufrufen: erst holt der Browser
* die Optionen samt Challenge, dann schickt er die Antwort des Geraets
* zurueck. Dazwischen liegt der Griff zum Fingerabdrucksensor, und der
* dauert unbestimmt lange - deshalb zwei Schritte und keine Sitzungsvariable.
*
* Die Antworten des Authenticators kommen als JSON-Zeichenkette herein, nicht
* als Objekt. Grund: Was ueber die Grenze zum Server geht, wird hier
* ausdruecklich geparst und geprueft, statt sich auf die Serialisierung von
* React zu verlassen.
*/
/** Ergebnis eines Schritts, der Optionen liefert. */
export type PasskeyStart<T> = { ok: true; optionen: T } | { ok: false; fehler: string }
/** Ergebnis eines abschliessenden Schritts. */
export type PasskeyErgebnis = { ok: true; meldung?: string } | { ok: false; fehler: string }
function alsFehler(fehler: unknown): { ok: false; fehler: string } {
if (fehler instanceof PasskeyFehler) {
return { ok: false, fehler: PASSKEY_MELDUNG[fehler.grund] }
}
console.error('[passkey] Unerwarteter Fehler:', fehler)
return { ok: false, fehler: PASSKEY_MELDUNG.ungueltig }
}
/**
* Parst die Antwort des Browsers.
*
* Absichtlich nur eine grobe Formpruefung: Was zaehlt, prueft anschliessend
* die Bibliothek kryptografisch. Hier geht es nur darum, dass kein
* offensichtlicher Unsinn bis dorthin durchlaeuft.
*/
const AntwortSchema = z.object({
id: z.string().min(1),
rawId: z.string().min(1),
type: z.literal('public-key'),
response: z.object({ clientDataJSON: z.string().min(1) }).passthrough(),
})
function antwortLesen<T>(roh: string): T {
const gelesen = AntwortSchema.safeParse(JSON.parse(roh))
if (!gelesen.success) throw new PasskeyFehler('ungueltig')
return gelesen.data as T
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Einrichten (angemeldet, unter "Mein Konto")
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function passkeyEinrichtungStarten(): Promise<
PasskeyStart<PublicKeyCredentialCreationOptionsJSON>
> {
try {
const benutzer = await erfordereBenutzer()
return { ok: true, optionen: await registrierungVorbereiten(benutzer) }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
const NameSchema = z
.string()
.trim()
.min(1, 'Bitte gib dem Gerät einen Namen.')
.max(60, 'Bitte höchstens 60 Zeichen.')
export async function passkeyEinrichtungAbschliessen(
name: string,
antwortJson: string,
): Promise<PasskeyErgebnis> {
try {
const benutzer = await erfordereBenutzer()
const geprueft = NameSchema.safeParse(name)
if (!geprueft.success) {
return {
ok: false,
fehler: geprueft.error.issues[0]?.message ?? 'Der Name passt nicht.',
}
}
const antwort = antwortLesen<RegistrationResponseJSON>(antwortJson)
const passkey = await registrierungPruefen(benutzer, geprueft.data, antwort)
await protokollieren({
aktion: 'PASSKEY_REGISTRIERT',
entitaet: 'Passkey',
entitaetId: passkey.id,
userId: benutzer.id,
userEmail: benutzer.email,
userName: benutzer.name,
bezeichnung: passkey.name,
})
revalidatePath('/konto')
return { ok: true, meldung: `„${passkey.name}“ ist eingerichtet.` }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Verwalten
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function passkeyEntfernen(id: string): Promise<PasskeyErgebnis> {
try {
const benutzer = await erfordereBenutzer()
// Zeilenweise Pruefung: Es genuegt nicht, dass die ID existiert - sie
// muss zu DIESEM Benutzer gehoeren. deleteMany mit userId im WHERE
// erledigt Pruefung und Loeschen in einem Zug; ein fremder Passkey
// trifft dann auf null Zeilen.
const passkey = await db.passkey.findFirst({
where: { id, userId: benutzer.id },
select: { id: true, name: true },
})
if (!passkey)
return {
ok: false,
fehler: 'Dieser Passkey gehört nicht zu deinem Zugang.',
}
await db.passkey.delete({ where: { id: passkey.id } })
await protokollieren({
aktion: 'PASSKEY_ENTFERNT',
entitaet: 'Passkey',
entitaetId: passkey.id,
userId: benutzer.id,
userEmail: benutzer.email,
userName: benutzer.name,
bezeichnung: passkey.name,
})
revalidatePath('/konto')
return { ok: true, meldung: `„${passkey.name}“ wurde entfernt.` }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Anmelden (nicht angemeldet)
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function passkeyAnmeldungStarten(): Promise<
PasskeyStart<PublicKeyCredentialRequestOptionsJSON>
> {
try {
return { ok: true, optionen: await anmeldungVorbereiten() }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
/** Verhindert offene Weiterleitungen auf fremde Seiten. */
function sicheresZiel(ziel: string): string {
if (!ziel.startsWith('/') || ziel.startsWith('//')) return '/heute'
return ziel
}
/**
* Erkennt die Weiterleitung, die Next.js intern als Ausnahme wirft.
* Wie in anmelden.ts ueber das digest-Feld statt ueber einen Import aus
* next/dist - interne Pfade aendern sich zwischen Nebenversionen.
*/
function istWeiterleitung(fehler: unknown): boolean {
return (
typeof fehler === 'object' &&
fehler !== null &&
'digest' in fehler &&
typeof (fehler as { digest?: unknown }).digest === 'string' &&
(fehler as { digest: string }).digest.startsWith('NEXT_REDIRECT')
)
}
/**
* Uebersetzt den Fehlercode aus authorize() in einen lesbaren Satz.
* "passkey:<grund>" kommt aus PasskeyAnmeldeFehler, alles andere aus dem
* gewoehnlichen Anmeldeweg.
*/
function fehlertext(code: string): string {
const [art, wert] = code.split(':')
if (art === 'passkey') {
const grund = wert as keyof typeof PASSKEY_MELDUNG
return PASSKEY_MELDUNG[grund] ?? PASSKEY_MELDUNG.ungueltig
}
if (art === 'gesperrt') {
const minuten = Math.ceil(Number.parseInt(wert ?? '0', 10) / 60)
return (
`Zu viele Fehlversuche. Aus Sicherheitsgründen ist die Anmeldung für ` +
`${minuten > 1 ? `etwa ${minuten} Minuten` : 'kurze Zeit'} gesperrt.`
)
}
if (art === 'konto-inaktiv') {
return 'Dieser Zugang ist deaktiviert. Bitte wende dich an den Administrator.'
}
return PASSKEY_MELDUNG.ungueltig
}
export async function passkeyAnmeldungAbschliessen(
antwortJson: string,
weiter: string,
): Promise<PasskeyErgebnis> {
try {
// Nur die Form pruefen; signIn() macht die eigentliche Arbeit.
antwortLesen<AuthenticationResponseJSON>(antwortJson)
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
try {
await signIn('passkey', {
antwort: antwortJson,
redirectTo: sicheresZiel(weiter),
})
} catch (fehler) {
// Bei Erfolg wirft signIn eine Weiterleitung - die muss durch.
if (istWeiterleitung(fehler)) throw fehler
if (fehler instanceof AuthError) {
const code =
'code' in fehler && typeof fehler.code === 'string' ? fehler.code : 'passkey:ungueltig'
return { ok: false, fehler: fehlertext(code) }
}
throw fehler
}
// Wird nicht erreicht - signIn leitet weiter.
return { ok: true }
}
// ---------------------------------------------------------------------------
// Erneut bestaetigen (angemeldet, vor sensiblen Aktionen)
// ---------------------------------------------------------------------------
export async function passkeyBestaetigungStarten(): Promise<
PasskeyStart<PublicKeyCredentialRequestOptionsJSON>
> {
try {
await erfordereBenutzer()
return { ok: true, optionen: await anmeldungVorbereiten() }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
/**
* Bestaetigt die laufende Sitzung mit einem Passkey.
*
* Wichtig ist die letzte Pruefung: Der Passkey muss dem angemeldeten
* Benutzer gehoeren. Sonst koennte jemand mit seinem eigenen Passkey die
* fremde Sitzung freischalten, die auf einem unbeaufsichtigten Rechner
* offen steht - genau der Fall, gegen den die erneute Bestaetigung da ist.
*/
export async function passkeyBestaetigen(antwortJson: string): Promise<PasskeyErgebnis> {
try {
const benutzer = await erfordereBenutzer()
const antwort = antwortLesen<AuthenticationResponseJSON>(antwortJson)
const { benutzer: eigentuemer } = await anmeldungPruefen(antwort)
if (eigentuemer.id !== benutzer.id) {
await protokollieren({
aktion: 'ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN',
entitaet: 'User',
entitaetId: benutzer.id,
userId: benutzer.id,
userEmail: benutzer.email,
bezeichnung: 'Bestätigung mit fremdem Passkey',
})
return {
ok: false,
fehler: 'Dieser Passkey gehört zu einem anderen Zugang als dem gerade angemeldeten.',
}
}
await reauthBestaetigen(benutzer.id)
return { ok: true }
} catch (fehler) {
return alsFehler(fehler)
}
}
+193
View File
@@ -0,0 +1,193 @@
import { afterEach, beforeEach, describe, expect, it } from 'vitest'
import {
MAX_PASSKEYS_JE_BENUTZER,
PASSKEY_MELDUNG,
PasskeyFehler,
challengeAusAntwort,
passkeysMoeglich,
} from '@/lib/auth/passkey'
import { passkeyBrowserfehler } from '@/lib/passkey-browser'
import { env } from '@/lib/env'
/**
* Passkeys — die Teile, die sich ohne Datenbank und ohne Browser prüfen
* lassen.
*
* Der Schwerpunkt liegt auf der Herleitung von `rpId` und Herkunft aus
* `AUTH_URL`. Das ist bei WebAuthn die Stelle, an der eine Installation
* still kaputtgeht: Stimmt die Bereichskennung nicht, lässt sich zwar ein
* Passkey einrichten, aber nie wieder verwenden — und die Fehlermeldung des
* Browsers zeigt auf alles Mögliche, nur nicht auf die Konfiguration.
*
* Dieselbe Fehlerklasse hat uns bei `APP_BIND` und `ENC_KEY_V2` schon zwei
* Fassungen gekostet: eine Umgebungsvariable, die falsch ausgewertet wird,
* und ein Fehlerbild, das woandershin zeigt.
*/
let vorher: string | undefined
beforeEach(() => {
vorher = process.env.AUTH_URL
})
afterEach(() => {
if (vorher === undefined) delete process.env.AUTH_URL
else process.env.AUTH_URL = vorher
})
describe('Bereichskennung aus AUTH_URL', () => {
it('nimmt den nackten Hostnamen als rpId, ohne Schema und ohne Port', () => {
process.env.AUTH_URL = 'https://cockpit.example.de'
expect(env.passkey.rpId).toBe('cockpit.example.de')
expect(env.passkey.herkunft).toBe('https://cockpit.example.de')
})
it('lässt den Port in der Herkunft stehen, aber nicht in der rpId', () => {
// Die Herkunft wird zeichengenau mit dem verglichen, was im Browser in
// der Adresszeile stand - der Port gehoert dazu. Die rpId ist dagegen
// die Domain, an die der Schluessel gebunden wird; ein Port darf dort
// nicht auftauchen, sonst weist der Authenticator sie zurueck.
process.env.AUTH_URL = 'https://cockpit.example.de:8443'
expect(env.passkey.rpId).toBe('cockpit.example.de')
expect(env.passkey.herkunft).toBe('https://cockpit.example.de:8443')
})
it('verträgt einen Schrägstrich am Ende', () => {
process.env.AUTH_URL = 'https://cockpit.example.de/'
expect(env.passkey.herkunft).toBe('https://cockpit.example.de')
})
it('erkennt eine Unterdomain als eigene Kennung', () => {
// Ein Passkey fuer betreuung.example.de gilt NICHT fuer example.de -
// genau das ist der Phishingschutz.
process.env.AUTH_URL = 'https://betreuung.example.de'
expect(env.passkey.rpId).toBe('betreuung.example.de')
})
})
describe('Verfügbarkeit', () => {
it('bietet Passkeys über https an', () => {
process.env.AUTH_URL = 'https://cockpit.example.de'
expect(env.passkey.sicherAufrufbar).toBe(true)
expect(passkeysMoeglich()).toBe(true)
})
it('bietet sie auf localhost an, auch ohne https', () => {
// Der Browser wertet localhost als sicheren Kontext - sonst liesse
// sich in der Entwicklung nichts ausprobieren.
process.env.AUTH_URL = 'http://localhost:3000'
expect(env.passkey.sicherAufrufbar).toBe(true)
})
it('bietet sie NICHT über einfaches http an', () => {
// Wichtig, dass das der Server entscheidet und nicht der Browser: Ein
// Knopf, der beim Klick eine kryptische DOMException wirft, ist
// schlechter als gar kein Knopf.
process.env.AUTH_URL = 'http://cockpit.example.de'
expect(env.passkey.sicherAufrufbar).toBe(false)
expect(passkeysMoeglich()).toBe(false)
})
it('bietet sie auch über eine nackte IP ohne https nicht an', () => {
process.env.AUTH_URL = 'http://10.0.0.5:3000'
expect(env.passkey.sicherAufrufbar).toBe(false)
})
})
describe('Challenge aus der Antwort des Browsers', () => {
function clientData(inhalt: unknown): string {
return Buffer.from(JSON.stringify(inhalt), 'utf8').toString('base64url')
}
it('liest die Challenge aus den clientData', () => {
const daten = clientData({
type: 'webauthn.get',
challenge: 'AbCdEf-1234_xyz',
origin: 'https://cockpit.example.de',
})
expect(challengeAusAntwort(daten)).toBe('AbCdEf-1234_xyz')
})
it('weist eine Antwort ohne Challenge ab', () => {
const daten = clientData({ type: 'webauthn.get', origin: 'https://cockpit.example.de' })
expect(() => challengeAusAntwort(daten)).toThrowError(PasskeyFehler)
})
it('weist eine leere Challenge ab', () => {
expect(() => challengeAusAntwort(clientData({ challenge: '' }))).toThrowError(PasskeyFehler)
})
it('weist eine Challenge ab, die keine Zeichenkette ist', () => {
expect(() => challengeAusAntwort(clientData({ challenge: 42 }))).toThrowError(PasskeyFehler)
})
it('weist Unsinn ab, statt daran abzustürzen', () => {
expect(() => challengeAusAntwort('das ist kein base64url-JSON')).toThrowError(PasskeyFehler)
expect(() => challengeAusAntwort('')).toThrowError(PasskeyFehler)
})
})
describe('Meldungen', () => {
it('hat zu jedem Grund einen Satz, den man jemandem zeigen kann', () => {
// Ein fehlender Eintrag wuerde als "undefined" auf dem Bildschirm
// landen. Der Typ verhindert das beim Uebersetzen; hier wird geprueft,
// dass auch nichts Leeres durchrutscht.
for (const [grund, text] of Object.entries(PASSKEY_MELDUNG)) {
expect(text.length, `Meldung für "${grund}"`).toBeGreaterThan(20)
expect(text, `Meldung für "${grund}"`).not.toMatch(/undefined/)
}
})
it('nennt in der Obergrenze die tatsächliche Zahl', () => {
expect(PASSKEY_MELDUNG['zu-viele']).toContain(String(MAX_PASSKEYS_JE_BENUTZER))
})
it('erklärt bei fehlender Nutzerverifikation, warum abgelehnt wird', () => {
// Das ist die Meldung, die am ehesten nach Schikane aussieht. Sie muss
// den Grund nennen, sonst haelt man sie fuer einen Fehler.
expect(PASSKEY_MELDUNG['nicht-verifiziert']).toMatch(/Fingerabdruck|PIN/)
})
})
describe('Fehler des Browsers', () => {
function dom(name: string): Error {
const fehler = new Error('irgendwas Englisches')
fehler.name = name
return fehler
}
it('deutet NotAllowedError als Abbruch, nicht als Verbot', () => {
// Der Name ist irrefuehrend: Er kommt auch, wenn schlicht niemand den
// Finger aufgelegt hat. "Nicht erlaubt" waere die falsche Auskunft.
const text = passkeyBrowserfehler(dom('NotAllowedError'))
expect(text).toMatch(/Abgebrochen/)
expect(text).not.toMatch(/verboten|nicht erlaubt/i)
})
it('erklärt beim Einrichten, dass dieses Gerät schon einen Passkey hat', () => {
expect(passkeyBrowserfehler(dom('InvalidStateError'), true)).toMatch(/bereits/)
})
it('sagt bei SecurityError, dass die Adresse nicht passt', () => {
expect(passkeyBrowserfehler(dom('SecurityError'))).toMatch(/Adress/)
})
it('fällt bei unbekannten Fehlern auf einen brauchbaren Satz zurück', () => {
expect(passkeyBrowserfehler(dom('VoellingNeuerFehler'))).toMatch(/noch einmal/)
expect(passkeyBrowserfehler('gar kein Fehlerobjekt')).toMatch(/noch einmal/)
expect(passkeyBrowserfehler(undefined)).toMatch(/noch einmal/)
})
it('gibt nie die englische Originalmeldung weiter', () => {
for (const name of [
'NotAllowedError',
'InvalidStateError',
'SecurityError',
'NotSupportedError',
'AbortError',
'Unbekannt',
]) {
expect(passkeyBrowserfehler(dom(name))).not.toContain('irgendwas Englisches')
}
})
})
+87
View File
@@ -0,0 +1,87 @@
import { execFileSync } from 'node:child_process'
import { readFileSync } from 'node:fs'
import { describe, expect, it } from 'vitest'
/**
* Die Betriebsskripte müssen im Repository so liegen, dass sie auf dem
* Server auch laufen.
*
* Anlass sind zwei Fehler, die beide erst im Betrieb aufgefallen sind und
* beide nichts mit dem Programm zu tun hatten, sondern mit der Verpackung:
*
* 1. `scripts/` fehlte im Docker-Abbild — `node scripts/totp-geheimnis.mjs`
* lief ins Leere (behoben in 1.0.1).
* 2. Die `.sh`-Dateien lagen mit Modus 644 im Repository. Die Anleitung
* sagt `./scripts/update.sh`, auf Linux kam „Permission denied".
*
* Beide Male hat kein Test angeschlagen, weil beide Male der Code richtig
* war. Diese Datei prüft deshalb nicht Verhalten, sondern Verpackung.
*
* Der Ausführbarkeitsbit wird aus dem Git-Index gelesen, nicht vom
* Dateisystem: Unter Windows steht `core.filemode=false`, dort sagt das
* Dateisystem nichts aus. Maßgeblich ist, was ausgecheckt wird.
*/
function gitVerfuegbar(): boolean {
try {
execFileSync('git', ['rev-parse', '--git-dir'], { stdio: 'pipe' })
return true
} catch {
return false
}
}
/** Liefert [Modus, Pfad] je Datei, so wie sie im Index steht. */
function eintraegeImIndex(muster: string): [string, string][] {
const ausgabe = execFileSync('git', ['ls-files', '-s', muster], { encoding: 'utf8' })
return ausgabe
.split('\n')
.filter((zeile) => zeile.trim() !== '')
.map((zeile) => {
const [angaben, pfad] = zeile.split('\t')
return [angaben!.split(' ')[0]!, pfad!]
})
}
const mitGit = gitVerfuegbar()
describe.skipIf(!mitGit)('Betriebsskripte', () => {
it('legt jedes Shell-Skript ausführbar ab', () => {
const skripte = eintraegeImIndex('scripts/*.sh')
// Wenn hier nichts steht, stimmt das Muster nicht mehr - das waere
// ein stiller Ausfall der Pruefung.
expect(skripte.length).toBeGreaterThan(0)
for (const [modus, pfad] of skripte) {
expect(modus, `${pfad} muss ausführbar sein (100755, ist ${modus})`).toBe('100755')
}
})
it('gibt jedem Shell-Skript eine Shebang-Zeile', () => {
for (const [, pfad] of eintraegeImIndex('scripts/*.sh')) {
const ersteZeile = readFileSync(pfad, 'utf8').split('\n')[0] ?? ''
expect(ersteZeile, `${pfad} braucht eine Shebang-Zeile`).toMatch(/^#!/)
}
})
it('nimmt scripts/ ins Docker-Abbild auf', () => {
// Der Fehler aus 1.0.1: Die Wartungsskripte lagen im Repository, aber
// nicht im Behaelter. Aufgefallen ist es erst, als sie gebraucht wurden.
const dockerfile = readFileSync('Dockerfile', 'utf8')
// Die Zeile traegt zusaetzliche Schalter (--from, --chown) - deshalb
// nicht auf eine feste Reihenfolge festlegen, sondern nur darauf, dass
// scripts/ ins Abbild kopiert wird.
expect(dockerfile).toMatch(/^COPY.*\/scripts\s+\.\/scripts\s*$/m)
})
it('bindet die Sicherungsskripte aus scripts/ in die Compose-Datei ein', () => {
// Sie werden als Volume in den Sicherungsdienst gehaengt. Ein
// umbenanntes Skript faellt sonst erst um 03:15 Uhr auf - im Log,
// das niemand liest.
const compose = readFileSync('docker-compose.yml', 'utf8')
for (const name of ['sicherung.sh', 'wiederherstellung.sh']) {
expect(compose, `${name} wird nicht eingebunden`).toContain(`./scripts/${name}:`)
}
})
})
+137
View File
@@ -0,0 +1,137 @@
import { describe, expect, it } from 'vitest'
import { BetreuteSchema, formularLesen } from '@/lib/validierung/betreute'
/**
* Eingabepruefung der Stammdaten.
*
* Anlass für diese Datei war ein Fehler im Betrieb: Die Ersteinrichtung
* ließ sich nicht abschließen. Das Formular meldete „Bitte prüfe die
* markierten Felder", markierte aber keines — weil die Meldungen zu
* Feldern gehörten, die dort gar nicht stehen.
*
* Ursache: Das kurze Formular der Ersteinrichtung schickt neun Felder,
* das vollständige unter Stammdaten alle. Beide gehen durch dasselbe
* Schema, und die optionalen Felder waren zwar `nullable`, aber nicht
* `optional` — ein fehlendes Feld ist `undefined`, nicht `null`.
*/
/** Die Felder, die das kurze Formular der Ersteinrichtung tatsächlich schickt. */
function ersteinrichtungsFormular(): FormData {
const f = new FormData()
f.set('vorname', 'Franziska')
f.set('nachname', 'Wilde')
f.set('geburtsdatum', '1963-09-23')
f.set('betreuungsgericht', 'Lichtenfels')
f.set('aktenzeichenGericht', 'XVII 355/25')
f.set('bestellungAm', '2025-11-07')
f.append('aufgabenkreise', 'VERMOEGENSSORGE')
f.append('aufgabenkreise', 'GESUNDHEITSSORGE')
f.set('befreiterBetreuer', 'on')
f.set('ehrenamtlich', 'on')
return f
}
describe('Ersteinrichtung', () => {
it('nimmt das kurze Formular an, obwohl es die meisten Felder nicht schickt', () => {
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(ersteinrichtungsFormular()))
if (!gelesen.success) {
const felder = Object.keys(gelesen.error.flatten().fieldErrors).join(', ')
throw new Error(`Abgelehnt wegen: ${felder}`)
}
expect(gelesen.data.vorname).toBe('Franziska')
expect(gelesen.data.nachname).toBe('Wilde')
expect(gelesen.data.geburtsdatum.toISOString()).toBe('1963-09-23T00:00:00.000Z')
expect(gelesen.data.bestellungAm?.toISOString()).toBe('2025-11-07T00:00:00.000Z')
expect(gelesen.data.aufgabenkreise).toEqual(['VERMOEGENSSORGE', 'GESUNDHEITSSORGE'])
expect(gelesen.data.befreiterBetreuer).toBe(true)
expect(gelesen.data.ehrenamtlich).toBe(true)
})
it('macht aus nicht gesendeten Feldern null, nicht undefined', () => {
const gelesen = BetreuteSchema.parse(formularLesen(ersteinrichtungsFormular()))
// Diese Felder standen nie auf dem Bildschirm. Sie muessen als null in
// der Datenbank landen, sonst schreibt Prisma sie gar nicht.
expect(gelesen.heimName).toBeNull()
expect(gelesen.diagnosen).toBeNull()
expect(gelesen.geburtsname).toBeNull()
expect(gelesen.heimEinzugAm).toBeNull()
expect(gelesen.bestellungBis).toBeNull()
expect(gelesen.aktenzeichenBezirk).toBeNull()
expect(gelesen.pflegegrad).toBeNull()
expect(gelesen.schwerbehinderungGdB).toBeNull()
})
it('haelt auch das vollstaendige Formular aus', () => {
const f = ersteinrichtungsFormular()
// So kommt es aus dem Bearbeitungsformular: alle Felder da, viele leer.
for (const feld of [
'anrede', 'geburtsname', 'geburtsort',
'heimName', 'heimStrasse', 'heimPlz', 'heimOrt', 'heimZimmer', 'heimTelefon',
'fruehereStrasse', 'frueherePlz', 'fruehererOrt',
'krankenkasse', 'krankenversichertennummer', 'pflegekasse',
'schwerbehinderungMerkzeichen', 'diagnosen', 'ermittelterWille',
'aufgabenkreiseFreitext', 'aktenzeichenBezirk', 'aktenzeichenSozialamt',
'rentenversicherungsnummer', 'steuerId', 'notizen',
]) {
f.set(feld, '')
}
for (const feld of ['heimEinzugAm', 'pflegegradSeit', 'pflegegradBescheidVom', 'bestellungBis']) {
f.set(feld, '')
}
f.set('pflegegrad', '')
f.set('schwerbehinderungGdB', '')
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(f))
expect(gelesen.success, 'Leere Felder duerfen nicht abgelehnt werden').toBe(true)
})
it('nimmt ausgefuellte Angaben unveraendert an', () => {
const f = ersteinrichtungsFormular()
f.set('heimName', ' Seniorenzentrum St. Katharina ')
f.set('pflegegrad', '3')
f.set('diagnosen', 'COPD GOLD III')
const gelesen = BetreuteSchema.parse(formularLesen(f))
// Fuehrende und nachlaufende Leerzeichen fliegen raus.
expect(gelesen.heimName).toBe('Seniorenzentrum St. Katharina')
expect(gelesen.pflegegrad).toBe(3)
expect(gelesen.diagnosen).toBe('COPD GOLD III')
})
it('besteht weiterhin auf Vorname, Nachname und Geburtsdatum', () => {
const f = new FormData()
f.set('vorname', '')
f.set('nachname', '')
f.set('geburtsdatum', '')
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(f))
expect(gelesen.success).toBe(false)
if (!gelesen.success) {
const felder = gelesen.error.flatten().fieldErrors
expect(Object.keys(felder).sort()).toEqual(['geburtsdatum', 'nachname', 'vorname'])
}
})
it('weist ein Geburtsdatum in der Zukunft ab', () => {
const f = ersteinrichtungsFormular()
f.set('geburtsdatum', '2099-01-01')
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(f))
expect(gelesen.success).toBe(false)
if (!gelesen.success) {
expect(gelesen.error.flatten().fieldErrors.geburtsdatum?.[0]).toMatch(/Zukunft/)
}
})
it('weist ein unfertiges Datum ab, statt es stillschweigend zu verwerfen', () => {
const f = ersteinrichtungsFormular()
f.set('bestellungAm', '2025-11')
const gelesen = BetreuteSchema.safeParse(formularLesen(f))
expect(gelesen.success).toBe(false)
})
})
+105
View File
@@ -0,0 +1,105 @@
import { afterEach, beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
/**
* Auswertung der Umgebungsvariablen.
*
* Der Anlass für diese Datei war ein Fehler im Betrieb: docker compose
* reicht `ENC_KEY_V2` immer durch — mit leerem Wert, wenn in der .env
* keiner steht. Die Schlüsselsammlung erkannte Schlüssel aber am
* Variablennamen statt am Inhalt, fand also ein leeres `ENC_KEY_V2` und
* brach ab. Die Meldung lautete „ENC_KEY_V2 fehlt", obwohl niemand einen
* zweiten Schlüssel wollte.
*
* Jede Prüfung hier lädt `@/lib/env` frisch, weil die Werte beim ersten
* Zugriff gemerkt werden.
*/
const ECHT = Buffer.alloc(32, 7).toString('base64')
const ECHT_ZWEI = Buffer.alloc(32, 9).toString('base64')
let vorher: NodeJS.ProcessEnv
async function frischesEnv() {
// Leert die Modulregistrierung, damit der naechste Import das Modul neu
// auswertet - die Schluessel werden sonst nur beim ersten Mal gelesen.
vi.resetModules()
const { env } = await import('@/lib/env')
return env
}
beforeEach(() => {
vorher = { ...process.env }
for (const name of Object.keys(process.env)) {
if (/^ENC_KEY_V\d+$/.test(name)) delete process.env[name]
}
delete process.env.ENC_KEY_AKTIV
})
afterEach(() => {
process.env = vorher
})
describe('Verschlüsselungsschlüssel aus der Umgebung', () => {
it('nimmt einen einzelnen Schlüssel an', async () => {
process.env.ENC_KEY_V1 = ECHT
const env = await frischesEnv()
expect([...env.verschluesselungsschluessel.keys()]).toEqual([1])
expect(env.aktiveSchluesselversion).toBe(1)
})
it('überspringt eine leere Schlüsselvariable', async () => {
// Genau das setzt docker compose, wenn in der .env kein zweiter
// Schlüssel steht: ENC_KEY_V2: ${ENC_KEY_V2:-}
process.env.ENC_KEY_V1 = ECHT
process.env.ENC_KEY_V2 = ''
const env = await frischesEnv()
expect([...env.verschluesselungsschluessel.keys()]).toEqual([1])
expect(env.aktiveSchluesselversion).toBe(1)
})
it('überspringt eine Variable, in der nur Leerzeichen stehen', async () => {
process.env.ENC_KEY_V1 = ECHT
process.env.ENC_KEY_V2 = ' '
const env = await frischesEnv()
expect([...env.verschluesselungsschluessel.keys()]).toEqual([1])
})
it('nimmt beide Schlüssel an, wenn wirklich rotiert wird', async () => {
process.env.ENC_KEY_V1 = ECHT
process.env.ENC_KEY_V2 = ECHT_ZWEI
process.env.ENC_KEY_AKTIV = '2'
const env = await frischesEnv()
expect([...env.verschluesselungsschluessel.keys()].sort()).toEqual([1, 2])
expect(env.aktiveSchluesselversion).toBe(2)
})
it('sagt beim Rotieren deutlich, wenn der neue Schlüssel fehlt', async () => {
process.env.ENC_KEY_V1 = ECHT
process.env.ENC_KEY_V2 = ''
process.env.ENC_KEY_AKTIV = '2'
const env = await frischesEnv()
expect(() => env.aktiveSchluesselversion).toThrow(/ENC_KEY_AKTIV=2/)
// Die Meldung nennt, was da ist, und die richtige Reihenfolge.
expect(() => env.aktiveSchluesselversion).toThrow(/Vorhanden sind die Versionen: 1/)
expect(() => env.aktiveSchluesselversion).toThrow(/zuerst den neuen Schluessel/)
})
it('beschwert sich, wenn gar kein Schlüssel gesetzt ist', async () => {
process.env.ENC_KEY_V2 = ''
const env = await frischesEnv()
expect(() => env.verschluesselungsschluessel).toThrow(/mindestens ENC_KEY_V1/)
})
it('weist einen Schlüssel falscher Länge ab', async () => {
process.env.ENC_KEY_V1 = Buffer.alloc(16, 1).toString('base64')
const env = await frischesEnv()
expect(() => env.verschluesselungsschluessel).toThrow(/32 Bytes/)
})
})