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betreuungs-cockpit/docker-compose.yml
T
Florian Wilde 3833a9dd8f docs: README, Datenschutztexte, Dockerfile und Sicherungsskripte
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert.

README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist
der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit
einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind
US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem
CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person
ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss.

Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst
ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon
steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe.

Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext
landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die
Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit
einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt
dauerhaft stehen.

Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den
Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine
Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem
letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im
Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern
auch der Schluessel.

Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare
Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie
sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite
/datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei
Fassungen gibt, die auseinanderlaufen.

Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und
poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der
Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:35:08 +02:00

156 lines
5.9 KiB
YAML

# =============================================================================
# Betreuungs-Cockpit - Produktivbetrieb
# =============================================================================
#
# docker compose up -d --build
#
# Kein Reverse Proxy in dieser Datei: der ist auf dem Server bereits
# vorhanden. Die Anwendung horcht nur auf 127.0.0.1:3000 - von aussen
# erreichbar wird sie ausschliesslich ueber den vorhandenen Proxy, der
# auch TLS beendet. Siehe README, Abschnitt "Reverse Proxy".
#
# Die Datenbank hat bewusst KEINE Portfreigabe. Sie ist nur ueber das
# interne Docker-Netz erreichbar. Wer mit psql heran muss, geht ueber
# docker compose exec db psql -U cockpit betreuungs_cockpit
# =============================================================================
name: betreuungs-cockpit
services:
db:
image: postgres:17-alpine
restart: unless-stopped
environment:
POSTGRES_USER: ${POSTGRES_USER:-cockpit}
POSTGRES_PASSWORD: ${POSTGRES_PASSWORD:?POSTGRES_PASSWORD fehlt in der .env}
POSTGRES_DB: ${POSTGRES_DB:-betreuungs_cockpit}
# Deutsche Sortierung und Zeichensatz - wichtig fuer Namenslisten
# und fuer die Volltextsuche mit der Konfiguration "german".
POSTGRES_INITDB_ARGS: '--encoding=UTF8 --locale=de_DE.UTF-8'
LANG: de_DE.UTF-8
volumes:
- postgres-daten:/var/lib/postgresql/data
- ./backups:/backups
healthcheck:
test: ['CMD-SHELL', 'pg_isready -U ${POSTGRES_USER:-cockpit} -d ${POSTGRES_DB:-betreuungs_cockpit}']
interval: 10s
timeout: 5s
retries: 10
start_period: 30s
networks: [intern]
# Kein "ports:" - die Datenbank ist von aussen nicht erreichbar.
minio:
# S3-kompatibler Objektspeicher fuer die Dokumente. Wer einen externen
# Speicher in der EU nutzt (z.B. Hetzner Object Storage), kann diesen
# Dienst weglassen und in der .env S3_ENDPOINT darauf zeigen lassen.
# Auch dann gilt: AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO abschliessen.
image: minio/minio:RELEASE.2025-01-20T14-49-07Z
restart: unless-stopped
command: server /daten --console-address ":9001"
environment:
MINIO_ROOT_USER: ${S3_ACCESS_KEY_ID:?S3_ACCESS_KEY_ID fehlt in der .env}
MINIO_ROOT_PASSWORD: ${S3_SECRET_ACCESS_KEY:?S3_SECRET_ACCESS_KEY fehlt in der .env}
MINIO_BROWSER_REDIRECT_URL: ${MINIO_KONSOLE_URL:-http://127.0.0.1:9001}
volumes:
- minio-daten:/daten
healthcheck:
test: ['CMD', 'mc', 'ready', 'local']
interval: 15s
timeout: 5s
retries: 10
start_period: 20s
ports:
# Nur an die Loopback-Adresse gebunden. Die Konsole erreichst du
# ueber einen SSH-Tunnel oder ueber deinen vorhandenen Proxy.
- '127.0.0.1:9001:9001'
networks: [intern]
app:
build:
context: .
dockerfile: Dockerfile
restart: unless-stopped
depends_on:
db:
condition: service_healthy
minio:
condition: service_healthy
environment:
NODE_ENV: production
DATABASE_URL: postgresql://${POSTGRES_USER:-cockpit}:${POSTGRES_PASSWORD}@db:5432/${POSTGRES_DB:-betreuungs_cockpit}?schema=public&connection_limit=10
AUTH_SECRET: ${AUTH_SECRET:?AUTH_SECRET fehlt in der .env}
AUTH_URL: ${AUTH_URL:?AUTH_URL fehlt in der .env}
AUTH_TRUST_HOST: 'true'
ENC_KEY_V1: ${ENC_KEY_V1:?ENC_KEY_V1 fehlt in der .env - ohne ihn sind die verschluesselten Felder nicht lesbar}
ENC_KEY_V2: ${ENC_KEY_V2:-}
ENC_KEY_AKTIV: ${ENC_KEY_AKTIV:-1}
INDEX_KEY: ${INDEX_KEY:?INDEX_KEY fehlt in der .env}
SESSION_MAX_AGE: ${SESSION_MAX_AGE:-1800}
REAUTH_MAX_AGE: ${REAUTH_MAX_AGE:-300}
LOGIN_MAX_VERSUCHE: ${LOGIN_MAX_VERSUCHE:-5}
LOGIN_FENSTER_SEKUNDEN: ${LOGIN_FENSTER_SEKUNDEN:-900}
LOGIN_SPERRE_SEKUNDEN: ${LOGIN_SPERRE_SEKUNDEN:-900}
SPEICHER_TREIBER: s3
S3_ENDPOINT: ${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000}
S3_REGION: ${S3_REGION:-eu-central}
S3_BUCKET: ${S3_BUCKET:-betreuungs-cockpit}
S3_ACCESS_KEY_ID: ${S3_ACCESS_KEY_ID}
S3_SECRET_ACCESS_KEY: ${S3_SECRET_ACCESS_KEY}
UPLOAD_MAX_BYTES: ${UPLOAD_MAX_BYTES:-26214400}
OCR_AKTIV: ${OCR_AKTIV:-true}
SMTP_HOST: ${SMTP_HOST:-}
SMTP_PORT: ${SMTP_PORT:-587}
SMTP_USER: ${SMTP_USER:-}
SMTP_PASSWORD: ${SMTP_PASSWORD:-}
SMTP_FROM: ${SMTP_FROM:-}
TZ: Europe/Berlin
ports:
# Nur Loopback. Der vorhandene Reverse Proxy auf dem Host reicht
# von aussen hierher durch und beendet TLS.
- '127.0.0.1:${APP_PORT:-3000}:3000'
networks: [intern]
healthcheck:
test: ['CMD', 'node', '-e', "fetch('http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit').then(r=>process.exit(r.ok?0:1)).catch(()=>process.exit(1))"]
interval: 30s
timeout: 5s
retries: 5
start_period: 40s
sicherung:
# Taeglich um 03:15 Uhr ein verschluesseltes Backup nach ./backups.
# Legt zusaetzlich die Pruefsumme ab und raeumt alte Staende auf.
image: postgres:17-alpine
restart: unless-stopped
depends_on:
db:
condition: service_healthy
environment:
PGHOST: db
PGUSER: ${POSTGRES_USER:-cockpit}
PGPASSWORD: ${POSTGRES_PASSWORD}
PGDATABASE: ${POSTGRES_DB:-betreuungs_cockpit}
SICHERUNG_PASSWORT: ${SICHERUNG_PASSWORT:?SICHERUNG_PASSWORT fehlt in der .env}
SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}
TZ: Europe/Berlin
volumes:
- ./backups:/backups
- ./scripts/sicherung.sh:/sicherung.sh:ro
- ./scripts/wiederherstellung.sh:/wiederherstellung.sh:ro
entrypoint: ['/bin/sh', '-c']
command:
- |
apk add --no-cache openssl coreutils >/dev/null
echo "15 3 * * * /bin/sh /sicherung.sh >> /backups/sicherung.log 2>&1" > /etc/crontabs/root
echo "Sicherungsdienst bereit. Naechster Lauf 03:15 Uhr."
crond -f -l 8
networks: [intern]
volumes:
postgres-daten:
minio-daten:
networks:
intern:
driver: bridge