Im Schreiben-Editor gibt es jetzt den Umschalter Brief/E-Mail. Die E-Mail-Fassung wird aus dem - womoeglich bearbeiteten - Brieftext abgeleitet: ohne Absenderblock, Anschrift und Datumszeile, aber mit dem Bestellungsabsatz. Betreff und Text einzeln kopierbar. Die offene Entscheidung aus dem Issue (mailto oder .eml) ist nach Rueckfrage mit BEIDES beantwortet: - mailto fuer kurze Texte. Der Knopf verschwindet, sobald der kodierte Link 1800 Zeichen uebersteigt - mailto uebergibt den Text in der Adresszeile, deren Laenge nirgends zugesichert ist, und ein halbierter Brief faellt erst beim Empfaenger auf. Die Grenze wird NACH der URL-Kodierung gerechnet; 900 Umlaute sind roh harmlos und kodiert weit drueber. - .eml immer: RFC 5322 mit X-Unsent: 1, quoted-printable fuer den Rumpf, RFC-2047-Kodierung fuer Umlaute im Betreff. Bewusst ohne From-Kopf - ein erfundener Absender wuerde je nach Programm uebernommen. Beide Knoepfe erscheinen nur mit E-Mail-Adresse (aus dem Kontakt uebernommen oder von Hand). Ohne Adresse bleibt das Kopieren. Die Ablage kennt den Unterschied: Eine E-Mail heisst in der Akte "E-Mail: ...", und abgelegt wird die E-Mail-Fassung samt Empfaengeradresse im Kopf der PDF - in der Akte soll stehen, was tatsaechlich hinausging. Sicherung in emailFassung(): Findet sich keine Anrede (frei umgebauter Text), wird NICHTS entfernt. Lieber ein Briefkopf zu viel in der Mail als stillschweigend verlorener Inhalt. Geprueft: 20 Einheitstests, vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. 590 Unit-Tests, 81 e2e, null Typfehler. Refs #5
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16 KiB
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# Roadmap
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Was als Nächstes drankommt, und warum in dieser Reihenfolge.
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**Maßstab ist der Alltag, nicht die Vollständigkeit.** Ein Punkt steht
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weit oben, wenn er entweder etwas Falsches richtigstellt oder jeden Monat
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Zeit spart. Er steht weit unten, wenn er nur schön wäre.
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Diese Datei ist eine Absichtserklärung, kein Vertrag. Was sich im Betrieb
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als wichtiger herausstellt, rutscht nach oben.
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Stand: 23.08.2026 · Aktuelle Fassung: **1.5.0** ([CHANGELOG](../CHANGELOG.md))
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## Woher die Punkte kommen
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Beim Bauen sind **44 Schema-Wünsche** aufgelaufen — Stellen, an denen das
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Datenmodell etwas nicht abbildet, was die Fachlogik gebraucht hätte. Sie
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liegen einzeln und begründet in [`schema-wuensche/`](schema-wuensche/),
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nach Modul getrennt. Diese Roadmap sortiert sie nach Dringlichkeit und
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bündelt sie zu Releases, die sich in einem Rutsch migrieren lassen.
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Dazu kommen die bekannten Einschränkungen aus dem Changelog und das, was
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sich im Betrieb noch zeigen wird.
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## 1.1 — Was heute noch falsch sein kann
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**Ziel:** Kein Wert in der Anwendung soll unter ungünstigen Umständen
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falsch sein, ohne dass man es merkt. Das ist die einzige Art von Fehler,
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die man einem Betreuungsgericht nicht erklären kann.
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### Kostenkonto der Immobilie richtigstellen
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`Buchung` hat kein `immobilieId`. Das Kostenkonto wertet deshalb über
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Buchungskategorien aus — bei **einem** Grundstück richtig, bei einem
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zweiten still falsch. Die Oberfläche sagt das derzeit an der Auswertung
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dazu; das ist ein Pflaster, keine Lösung.
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*Aufwand: klein. Migration: ein Feld, ein Index.*
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### Umbuchungen kennen ihr Gegenkonto
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Eine Umbuchung zwischen zwei Konten erscheint heute als zwei unverbundene
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Buchungen. In der Rechnungslegung sieht das aus wie eine Ausgabe und eine
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Einnahme — und wer nachrechnet, fragt zu Recht nach.
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*Aufwand: klein. Migration: ein selbstbezüglicher Fremdschlüssel.*
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### Dublettenschutz beim Import ohne Konto
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Der Schutz vor Doppelbuchungen greift über `(kontoId, importReferenz)`.
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Ist kein Konto zugeordnet, greift er nicht — ein zweimal eingelesener
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Auszug erzeugt dann doppelte Buchungen.
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*Aufwand: klein. Migration: partieller eindeutiger Index.*
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### Rückkaufswert am Vertrag
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Der Wert hängt heute am Vermögensposten. In der Vertragsübersicht steht
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deshalb kein Betrag — ausgerechnet dort, wo man ihn beim Telefonat mit dem
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Versicherer braucht. Es ist derselbe Wert, um den es im Anschreiben an den
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Versicherer geht — siehe 1.2a.
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*Aufwand: klein. Issue: [#8](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/8).*
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### Genau eine Zielspalte je Dokumentverknüpfung
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`DokumentVerknuepfung` hat zwölf mögliche Zielspalten; dass genau eine
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gesetzt ist, erzwingt bisher nur die Anwendung. Ein CHECK-Constraint macht
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daraus eine Zusage, die auch bei direktem Datenbankzugriff hält.
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*Aufwand: klein. Migration: ein Constraint.*
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### Papierkorb für Saldo- und Wertstände
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Beide Modelle haben kein `geloeschtAm`. Ein versehentlich eingetragener
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Kontostand lässt sich nur endgültig löschen — was der Zusage widerspricht,
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dass Löschen 30 Tage rückgängig zu machen ist.
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*Aufwand: klein.*
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### Aufgaben aus Vorlagen entfernen können
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Passt eine Aufgabe aus einer Vorgangs-Vorlage im Einzelfall nicht, bleibt
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sie dauerhaft offen stehen und verfälscht jede Fortschrittsanzeige.
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*Aufwand: klein.*
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## 1.2 — Weniger tippen
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**Ziel:** Die Handgriffe, die sich jeden Monat wiederholen, kürzer machen.
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### Nachforderungen mit stabilem Schlüssel
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Der Dublettenschutz beim Übernehmen der Standardcheckliste läuft über die
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Bezeichnung. Wer eine Zeile umbenennt, bekommt sie beim nächsten Mal
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doppelt.
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### Bescheid und Frist verbinden
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Aus einem Bescheid entsteht die Widerspruchsfrist heute über einen
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Textschlüssel statt über einen Fremdschlüssel. Ändert sich das
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Zugangsdatum, wandert die Frist nicht mit.
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### Statuswechsel eines Vorgangs als eigene Tabelle
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Der Zeitstrahl liest Statuswechsel aus dem entschlüsselten Audit-Log. Das
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funktioniert, ist aber langsam und hängt an einem Format, das eigentlich
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nur Nachweis sein soll.
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### Wer hat was erfasst
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Fristen, Saldo- und Wertstände tragen kein Feld für den erfassenden
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Benutzer. Bei einer Betreuung zu zweit ist das die erste Frage.
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### Ansprechpartner am Vorgang
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Die Sachstandsanfrage kann namentlich anreden, bekommt den Ansprechpartner
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mangels Feld aber nicht übergeben. Gehört zum Schriftverkehr in 1.2a: dort
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entsteht das Schreiben, hier fehlt ihm die Anrede.
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*Issue: [#9](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/9).*
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### Inventarliste als eigenes Modell
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Wertgegenstände hängen heute an Freitext und Fotos. Für die
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Wohnungsauflösung wäre eine Liste mit Bezeichnung, Raum, geschätztem Wert
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und Verbleib das richtige Werkzeug.
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### Pflegegrad-Historie
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Der Pflegegrad steht als einzelnes Feld in den Stammdaten. Frühere Grade
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mit ihren Zeiträumen gehören in eine Historie — sie werden im
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Jahresbericht und bei einer Höherstufung gebraucht.
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## 1.2a — Schriftverkehr, der sich nicht wiederholt
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**Ziel:** Ein Schreiben wird einmal geschrieben, einmal ausgegeben und
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einmal abgelegt — statt viermal angefasst.
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Die Anschreiben an Versicherer und Behörden gibt es heute nur als Text zum
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Markieren und Kopieren. Was danach kommt, macht man von Hand: in Word
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nachbauen, ausdrucken, abschicken und anschließend noch einmal als Dokument
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in die Akte legen. Vergessen wird regelmäßig der letzte Schritt — und dann
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fehlt der Nachweis genau dort, wo er später gebraucht wird.
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Nach der Priorisierungsregel am Ende dieser Datei ist das Kriterium 2: Es
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kostet jeden Monat Zeit, und einmal im Jahr — vor Vermögensverzeichnis und
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Jahresbericht — besonders viel. Bisher stand das Thema als einzelne Zeile
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unter „Später, ohne Datum", also unter „wäre schön, und ehrlich gesagt
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vielleicht nie". Das war zu tief gehängt.
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Die Punkte bauen aufeinander auf und stehen deshalb in dieser Reihenfolge.
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### Verträge überhaupt erst finden
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Am Anfang einer Betreuung weiß niemand, welche Verträge es gibt; es liegt
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kein Ordner bereit, und die betreute Person kann es oft selbst nicht mehr
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sagen. Die Antwort steht aber schon im System: **Wer regelmäßig abbucht,
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hat einen Vertrag.** Eine Auswertung der Gegenstellen nach wiederkehrenden
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Zahlungen macht aus hunderten Buchungszeilen eine Liste von Gesellschaften,
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an die zu schreiben ist. Solange die fehlt, nützt die beste Briefvorlage
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nichts — deshalb steht dieser Punkt vor allen anderen.
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*Issue: [#3](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/3).*
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### Schreiben erzeugen, ablegen, nachhalten
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Das Kernstück: eine Word-Datei statt Text zum Kopieren, Ablage als
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Ausgangsdokument mit Empfänger und Versanddatum, Wiedervorlage mit
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vorbelegter Frist. Dazu Empfänger, zu denen es noch keinen Datensatz gibt —
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am Anfang schreibt man ja gerade an Stellen, von denen man erst erfahren
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will, ob dort etwas besteht. Der Text bleibt vor der Ausgabe änderbar, weil
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jeder Fall eine Besonderheit hat, die in den Brief gehört. Die Bausteine
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liegen bereits im Code; was fehlt, ist der durchgehende Weg. Alles Weitere
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in diesem Abschnitt setzt darauf auf.
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*Issue: [#4](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/4).*
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### Dasselbe Schreiben als E-Mail
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Vieles geht per Mail raus, nicht per Brief. Dafür müssen Betreff und Text
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getrennt vorliegen und Absenderblock, Anschrift und Datumszeile
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verschwinden. Auseinandergebaut wird das heute von Hand, und dabei fällt
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regelmäßig etwas heraus, das drinbleiben sollte.
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*Issue: [#5](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/5).*
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### Rückkaufswerte in einem Zug anfragen
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Vor Vermögensverzeichnis und Jahresbericht sind es jedes Mal dieselben fünf
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bis zehn Briefe an dieselben Gesellschaften — einzeln erzeugt, einzeln
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nachgehalten, und bei zwei Dritteln muss nachgefasst werden. Das ist der
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Handgriff, der im Jahr am meisten Zeit kostet, und derjenige, der sich am
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einfachsten bündeln lässt, sobald ein Schreiben ohnehin auf Knopfdruck
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entsteht.
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*Issue: [#6](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/6).*
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### Eigene Vorlagen
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Die Brieftexte stehen fest im Programmcode. Formulierungen, die sich bei
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einer bestimmten Stelle bewährt haben, lassen sich nicht hinterlegen, und
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für Schreiben ohne mitgelieferte Vorlage — Auskunftsersuchen,
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Vollmachtsnachweis, Adressänderung — fängt man bei null an. Wer eine
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Vorlage selbst schreibt, vergisst als Erstes den Bestellungsabsatz; ohne
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den antwortet keine Versicherung, und dann ist ein Monat vergangen. Die
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Vorlagenverwaltung muss ihn deshalb einfordern, statt ihn nur anzubieten.
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*Issue: [#7](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/7).*
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### Dauerzahlungen gelten als belegt
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Ist ein Vertrag erst erfasst, ist er auch der Beleg für die Zahlungen
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daraus. Für zwölf gleiche Lastschriften will niemand zwölf Quittungen
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sehen, sondern die Police. Heute bleibt dafür nur ein Freitextfeld je
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Buchung — stumpfe Arbeit mit einem Ergebnis, das schwächer aussieht als
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die Aktenlage tatsächlich ist. Das Feld gehört in dieselbe Migration wie
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`Buchung.immobilieId` aus 1.1; zwei Wanderungen an derselben Tabelle wären
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Verschwendung.
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*Issue: [#11](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/11). Migration: ein Feld, ein Index — gebündelt mit 1.1.*
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### Was in 1.1 und 1.2 dazugehört
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Zwei Punkte weiter oben sind Teil derselben Sache und bleiben trotzdem
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stehen, wo sie stehen: „Rückkaufswert am Vertrag" ist ein möglicher
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Fehler und deshalb 1.1, „Ansprechpartner am Vorgang" ein Handgriff und
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deshalb 1.2. Gelesen gehören sie hierher — der eine liefert den Wert, um
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den das Anschreiben bittet, der andere die namentliche Anrede.
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*Issues: [#8](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/8) und [#9](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/issues/9).*
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## 1.2b — Passkeys abrunden
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Der Grundstock steht seit 1.1.0. Was noch fehlt, ist Bequemlichkeit, nicht
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Sicherheit.
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### Passkey direkt im Anmeldefeld anbieten
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Browser können einen Passkey im Ausfüllvorschlag des E-Mail-Feldes
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anbieten (*conditional UI*), statt hinter einem eigenen Knopf. Ein Schritt
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weniger. Braucht einen zweiten Challenge-Weg und sorgfältiges Abbrechen,
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wenn stattdessen doch das Passwort getippt wird.
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### Passkey umbenennen
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Heute geht nur anlegen und entfernen. Wer sein Gerät „Handy" genannt hat
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und inzwischen zwei hat, muss den Passkey neu einrichten.
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### Warnen, wenn der letzte Passkey nur auf einem Gerät liegt
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Die Liste sagt bereits, ob ein Schlüssel gesichert ist. Wer ausschließlich
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ungesicherte Passkeys hat und dazu keine Wiederherstellungscodes mehr,
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sollte das deutlicher zu sehen bekommen als in einer Zeile Kleingedrucktem.
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## 1.3 — Belastbarkeit
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**Ziel:** Die Stellen absichern, die bisher nur unter Laborbedingungen
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geprüft sind.
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### Texterkennung gegen echtes Tesseract
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Bisher ist nur der Weg „nicht verfügbar, Upload funktioniert trotzdem"
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getestet. Ein Test im Container gegen echte Schreiben — auch schlechte
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Handyfotos, auch mehrseitige Bescheide — fehlt.
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### CAMT.053 gegen einen echten Bankauszug
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Der Leser ist gegen selbst gebaute Beispiele geprüft. Ein echter Auszug
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der Sparkasse ist der eigentliche Test.
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### Suche und Belegmappe gegen Postgres
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Beide sind nur in Einzelteilen geprüft, nicht end-to-end gegen die
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Datenbank mit einigen hundert Dokumenten.
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### Wiederherstellung als Test
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Die Anleitung dafür steht in der README. Ein Skript, das sie einmal im
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Monat automatisch durchspielt — Sicherung zurückspielen, Diagnosen im
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Klartext prüfen, Testdatenbank verwerfen — wäre der Beweis statt der
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Absichtserklärung.
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### Passkey-Ablehnung ohne Browser nachstellen
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Die Prüfung „Passkey ohne Nutzerverifikation wird abgewiesen" ist im Code
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doppelt abgesichert und im Browsertest belegt — dort weist allerdings
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schon der Browser ab, der Server kommt gar nicht dran. Ein Test, der die
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Antwort von Hand baut und den Browser umgeht, würde den serverseitigen
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Rückhalt tatsächlich beweisen.
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### Barrierefreiheits-Durchgang mit einem Screenreader
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Semantik, Fokusreihenfolge und Kontraste sind beim Bauen beachtet und in
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Teilen getestet. Ein Durchgang mit NVDA oder VoiceOver ist etwas anderes
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als eine Testzusicherung.
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### `@react-pdf/renderer` ohne Krücke
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`src/lib/pdf/standardschrift.ts` gleicht aus, dass die Unterabhängigkeiten
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für Standardschriften kein Schriftobjekt mehr liefern. Ein `overrides`-
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Eintrag in der `package.json` oder eine neuere Fassung macht die Datei
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überflüssig — sie baut sich dann selbst ab.
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## 2.0 — Mehr als eine Betreuung
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**Ziel:** Was sich nur mit einem Bruch lösen lässt. Deshalb eine eigene
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Hauptversion — und deshalb nicht vorher.
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### Zweite betreute Person im Alltag erprobt
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Das Datenmodell trägt es von Anfang an: Alles hängt an einer `betreuteId`,
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der Zugriff wird gegen sie geprüft, die Auswahl steht in der Seitenleiste.
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**Gelaufen ist es bisher nur mit einer.** Was fehlt, ist Erfahrung — und
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vermutlich ein Dashboard, das über beide hinwegsieht.
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### Heimkostenmodell entwirren
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Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil auf der Heimrechnung ist bereits
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um die Leistung der Pflegekasse gekürzt. Das Modul rechnet deshalb
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ausdrücklich nach der Lesart `EIGENANTEIL_NETTO` und warnt, wenn die
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Pflegekassenleistung zusätzlich erfasst wird.
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Sauberer wäre, die beiden Lesarten im Modell zu trennen, statt sie im Kopf
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auseinanderzuhalten. Das ändert bestehende Datensätze — also 2.0.
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### Mehrere Fassungen je Bericht
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Heute verdrängt die DOCX-Ausgabe die abgegebene PDF-Fassung. Was einmal
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beim Gericht lag, sollte unverändert nachweisbar bleiben.
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### Verschlüsselte Ablage auch bei S3
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Beim Dateitreiber liegen Dokumente zusätzlich AES-256-GCM-verschlüsselt.
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Bei S3 geht das nicht, weil signierte URLs am Server vorbei ausgeliefert
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werden. Der Ausweg wäre, Dateien durch die Anwendung zu reichen — das
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kostet Durchsatz und ist eine bewusste Abwägung, keine Selbstverständlichkeit.
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## Später, ohne Datum
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Sinnvoll, aber nicht dringend:
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- **Kalendarische Wiedervorlage per E-Mail als Wochenübersicht** statt
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einzelner Erinnerungen.
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- **Import eines Grundbuchauszugs** als strukturierte Daten statt als PDF.
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- **Mehrere Betreuungsgerichte** je betreuter Person (bei Umzug).
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- **Zwei-Personen-Prinzip** für besonders sensible Aktionen — technisch
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vorbereitet durch die erneute Anmeldung, fachlich noch nicht gebraucht.
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- **Statistik über mehrere Betreuungsjahre** für den eigenen Überblick.
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## Bewusst nicht geplant
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Damit klar ist, worauf niemand warten muss:
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| Was | Warum nicht |
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| **Automatische Rechtsberatung** | Die Anwendung kennt den Einzelfall nicht. Sie rechnet und dokumentiert; entscheiden tun Gericht, Träger und im Zweifel das Sozialgericht. |
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| **Prognosen zu Bewilligungschancen** | Eine Zahl, die niemand belegen kann, wird trotzdem geglaubt. Das ist schlimmer als keine Zahl. |
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| **Direkte Bankanbindung** | Ein dauerhafter Kontozugriff ist ein Risiko, das der Bequemlichkeit nicht wert ist. CSV und CAMT reichen. |
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| **Mehrmandantenfähigkeit für fremde Betreuungen** | Sobald mehrere Betreuer mit fremden Fällen auf derselben Installation arbeiten, ändert sich die datenschutzrechtliche Lage grundlegend. Mehrere Betreute **einer** Person bleiben möglich. |
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| **Native App für Handy und Tablet** | Die Web-Anwendung ist am Telefon vollwertig bedienbar. Eine zweite Oberfläche wäre eine zweite Oberfläche, die veraltet. |
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| **Cloud-Angebot für andere Betreuer** | Dann wäre ich Auftragsverarbeiter für fremde Gesundheitsdaten. Eine andere Aufgabe als die, für die das hier gebaut wurde. |
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| **KI-Auswertung der Akte** | Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfähigen Person verlassen diesen Server nicht. Die Texterkennung läuft lokal, und dabei bleibt es. |
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## Wie hier priorisiert wird
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Drei Fragen, in dieser Reihenfolge:
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1. **Kann daraus ein falscher Wert in einem Bericht ans Gericht werden?**
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Dann sofort — auch wenn es unbequem ist.
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2. **Kostet es jeden Monat Zeit?** Dann bald.
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3. **Wäre es schön?** Dann irgendwann, und ehrlich gesagt vielleicht nie.
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Fällt ein Punkt in Kategorie 1 und wird trotzdem nicht sofort behoben,
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steht der Grund dabei — und die Oberfläche sagt an der betroffenen Stelle,
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worauf man achten muss. Ein stillschweigend falscher Wert ist das
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Schlimmste, was diese Anwendung produzieren kann.
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