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betreuungs-cockpit/scripts/sicherung.sh
T
Florian Wilde 38f4d8d91f fix: Skripte lagen ohne Ausfuehrungsrecht im Repository
Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort
"Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755
im Index.

Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht
core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar
nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau.

Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash
scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare.
Steht jetzt in README und Installationsanleitung.

Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf
scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand
kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses
Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte.

Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung -
Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die
Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser
Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der
Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server
ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er
fehl und nennt die Datei.

Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung
waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet
jetzt in Europe/Berlin.
2026-08-23 00:13:05 +02:00

86 lines
3.0 KiB
Bash
Executable File

#!/bin/sh
# =============================================================================
# Taegliche Sicherung der Datenbank
# =============================================================================
#
# Laeuft im Behaelter "sicherung" per cron um 03:15 Uhr. Von Hand:
#
# docker compose exec sicherung /bin/sh /sicherung.sh
#
# Was passiert:
# 1. pg_dump im eigenen Format (-Fc), damit einzelne Tabellen
# wiederherstellbar bleiben.
# 2. Verschluesselung mit AES-256 und PBKDF2 aus SICHERUNG_PASSWORT.
# Das Backup liegt oft auf fremdem Speicher - unverschluesselt waere
# es ein Datenleck mit Ansage.
# 3. SHA-256-Pruefsumme daneben.
# 4. Staende, die aelter sind als SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE, entfernen.
# Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt stehen.
#
# WICHTIG: Dieses Backup enthaelt die verschluesselten Felder, aber NICHT
# den Schluessel ENC_KEY_V1. Ohne ihn sind Diagnosen, IBANs und Notizen
# auch aus einer wiederhergestellten Datenbank nicht lesbar. Den Schluessel
# getrennt sichern - Passwortmanager oder ausgedruckt im Ordner.
# =============================================================================
set -eu
ZIEL="${SICHERUNG_ZIEL:-/backups}"
AUFBEWAHRUNG="${SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}"
ZEITSTEMPEL="$(date +%Y-%m-%d_%H%M)"
TAG_IM_MONAT="$(date +%d)"
DATEI="$ZIEL/cockpit_${ZEITSTEMPEL}.dump.enc"
if [ -z "${SICHERUNG_PASSWORT:-}" ]; then
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: SICHERUNG_PASSWORT ist nicht gesetzt. Abbruch." >&2
exit 1
fi
mkdir -p "$ZIEL"
echo "$(date -Iseconds) Sicherung beginnt: $DATEI"
# pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung - der Klartext landet
# nie auf der Platte.
pg_dump --format=custom --compress=6 --no-owner --no-privileges \
| openssl enc -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 -salt \
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT \
-out "$DATEI"
GROESSE="$(du -h "$DATEI" | cut -f1)"
sha256sum "$DATEI" > "$DATEI.sha256"
# Der jeweils erste Stand eines Monats bekommt eine Markierung und bleibt
# beim Aufraeumen verschont.
if [ "$TAG_IM_MONAT" = "01" ]; then
touch "$DATEI.monatsstand"
fi
echo "$(date -Iseconds) Sicherung fertig ($GROESSE)"
# --- Aufraeumen --------------------------------------------------------------
ENTFERNT=0
for alt in "$ZIEL"/cockpit_*.dump.enc; do
[ -e "$alt" ] || continue
[ -e "$alt.monatsstand" ] && continue
if [ -n "$(find "$alt" -mtime "+$AUFBEWAHRUNG" 2>/dev/null)" ]; then
rm -f "$alt" "$alt.sha256"
ENTFERNT=$((ENTFERNT + 1))
fi
done
[ "$ENTFERNT" -gt 0 ] && echo "$(date -Iseconds) $ENTFERNT alte Staende entfernt"
# --- Selbstpruefung ----------------------------------------------------------
# Ein Backup, das sich nicht entschluesseln laesst, ist kein Backup.
# Deshalb wird sofort geprueft, ob die Datei wieder lesbar ist.
if openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DATEI" 2>/dev/null \
| head -c 5 | grep -q "PGDMP"; then
echo "$(date -Iseconds) Selbstpruefung bestanden."
else
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Die Sicherung laesst sich nicht entschluesseln!" >&2
exit 1
fi