Passkeys und die Jellyfin-Anbindung als groessere Bausteine, dazu vier
Nacharbeiten aus dem Betrieb. Changelog, Release-Notiz, DEVLOG und die
bebilderte Anleitung nachgezogen.
Die Anleitung hat zwei neue Abschnitte samt Screenshots: „Anmelden per
Passkey" und ein Bild im Jellyfin-Abschnitt. Beide Aufnahmen brauchen
Gegenstellen — einen Authenticator und einen Medienserver. Damit
`npm run screenshots` reproduzierbar bleibt, stellt das Skript sie jetzt
selbst bereit: der virtuelle Authenticator kommt ueber CDP vom Browser, der
Jellyfin-Nachbau sind ein paar Zeilen HTTP im Skript. Beide Spuren raeumt es
nach der Aufnahme ueber die Oberflaeche wieder weg.
Der Merkposten zum Entwicklungsmodus in CLAUDE.md war zu absolut: dass unter
Playwright nichts hydratisiert, stimmt nicht durchgehend — im
Screenshot-Lauf gegen denselben Dev-Server funktionierten die Klicks. Der
Eintrag beschreibt jetzt das Beobachtete statt einer Regel, die nicht traegt,
und nennt die Pruefung, mit der sich der Zustand feststellen laesst. Dazu neu:
APP_URL muss zum aufgerufenen Port passen, sonst scheitern Passkeys am
Ursprungsabgleich.
Alle Screenshots neu aufgenommen — die Einstellungsseite hatte sich durch die
neuen Abschnitte ohnehin geaendert.
Ein Passkey ist der dritte Weg in denselben Trichter: finishLogin() prueft die
Antwort und gibt die Kennung zurueck, der Endpunkt legt damit ueber
createSession() dieselbe Sitzung an wie bei Passwort und OIDC. Die
Sitzungsschicht bleibt unangetastet.
Die Trennung zwischen Pruefung und Sitzung ist Absicht: in passkeys.ts steht
nur WebAuthn, das Setzen von Cookie und Sitzungszeile gehoert zur HTTP-Schicht.
Die Challenge liegt in einem signierten, fuenf Minuten gueltigen httpOnly-
Cookie statt in einer Tabelle — das spart Schema und Aufraeumjob fuer alles,
was liegen bleibt, wenn jemand den Dialog abbricht.
Die RP ID kommt aus APP_URL, nicht aus dem Host-Header. Hinter einem Reverse
Proxy hinge sie sonst am falschen Namen, und ein Passkey ist fest an diesen
Namen gebunden. Ueber nacktes HTTP verschwindet die Verwaltung mit einem
Hinweis statt einen kryptischen Browserfehler zu zeigen.
Den letzten verbleibenden Anmeldeweg laesst sich nicht entfernen: wer kein
Passwort und keine OIDC-Verknuepfung hat, behaelt seinen letzten Passkey.
Die Bibliothek prueft den Signaturzaehler selbst und wirft dabei gewoehnliche
Error. Die werden jetzt uebersetzt, damit eine erwartete Ablehnung nicht als
unerwarteter Serverfehler im Log landet. Die eigene Zaehlerpruefung bleibt als
zusaetzliche Sicherung fuer den Fall, den die Bibliothek durchlaesst.
Geprueft mit virtuellem Authenticator gegen einen Produktionsbau: anlegen,
abmelden, Anmeldung allein per Passkey, Sitzungscookie gesetzt,
Challenge-Cookie verbraucht, Passwortweg unveraendert. Mit kuenstlich
hochgesetztem Zaehler wird die Anmeldung abgelehnt und der Zaehler bleibt
stehen. Dazu sieben Tests fuer Verwaltung, Rechte und die Aussperrsperre.
Refs #6
Erst sichern, dann anfassen: schlägt die Sicherung fehl, bricht das Skript ab
statt weiterzumachen. Geht danach etwas schief, nennt es den konkreten Weg
zurück — mit dem Commit, zu dem man zurückspringt, und der Datei, die man
einspielt, nicht bloß dem Rat, ein Backup zu haben.
Lokale Änderungen im Arbeitsverzeichnis werden erkannt und nicht überfahren.
Die Erreichbarkeit wird über den veröffentlichten Port geprüft und, falls der
nicht nach außen geht, über den Healthcheck des Containers.
Das Ausführbar-Bit steckt im Repository — nach dem Klonen ist es startklar.
Streaming-Verfügbarkeit beantwortet nur die halbe Frage: manche Filme laufen
nirgends mehr, die hat man gekauft und liegen zu Hause — in Jellyfin, Plex,
Emby, auf dem NAS oder als Scheibe.
Bewusst getrennt vom Feld „wo schaue ich das": das eine sagt, wo ein Titel
gerade läuft, und das ändert sich ständig; das andere sagt, was einem gehört,
und das bleibt. Auf der Detailseite steht die Sammlung deshalb vor der
Verfügbarkeit — was man hat, ist die verlässlichere Antwort.
Durchgezogen bis in Filter, Export, CSV-Import und REST-API.
docs/ANLEITUNG.md führt einmal durch die ganze Anwendung — von der ersten
Anmeldung über das tägliche Abhaken bis zu Universen, Statistik und
Verwaltung, mit 18 Aufnahmen aus der laufenden Instanz.
Die Bilder entstehen mit npm run screenshots: aufgenommen mit doppelter
Pixeldichte für scharfe Schrift, abgelegt als WebP in halber Kantenlänge —
13 MB werden so zu 0,6 MB.
14 Tests für Aufnehmen, Abhaken, Fortschritt ohne Specials, Rewatch,
Papierkorb, Rückgängig und den Zugriffsschutz zwischen Nutzern.
Die Testdateien laufen jetzt seriell: parallel räumten sie sich gegenseitig
die gemeinsamen Katalog-Fixtures weg.
npm test läuft ohne TMDB-Schlüssel gegen die Entwicklungsdatenbank und deckt
Kopfdaten, Staffeln, Episoden, Streamingdienste je Region, wiederholten
Import und die Auffrischlogik ab.
Dabei aufgefallen: importSeries gab den Titel zurück, bevor die Staffel- und
Episodenzähler geschrieben waren — die Zähler standen auf 0.
Prisma-Schema in vier Schichten: Konten und Zugang, gemeinsamer Katalog
(über die TMDB-ID dedupliziert), persönliches Tracking je Nutzer sowie
Universen mit mehreren Reihenfolgen. Dazu Benachrichtigungskanäle und
Protokoll der Hintergrundläufe.
Prisma 7 verlangt einen Treiber-Adapter statt der URL im Schema; die
Konfiguration liegt deshalb in prisma.config.mjs — bewusst als .mjs, damit
die CLI auch im schlanken Produktionsimage ohne TypeScript-Loader läuft.
Konfiguration fuer Next (standalone-Build), TypeScript, PostCSS/Tailwind,
.gitignore und .gitattributes. CLAUDE.md haelt die Projektentscheidungen
und den Arbeitsauftrag fest, DEVLOG.md die Zeiterfassung.