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flimmer/CHANGELOG.md
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12 KiB

Changelog

Alle nennenswerten Änderungen an Flimmer stehen in dieser Datei.

Das Format folgt Keep a Changelog, die Versionierung Semantic Versioning.

Unveröffentlicht

0.5.0 — 2026-09-01

Übersicht, Kalender und Statistik.

Hinzugefügt

  • Übersicht mit „Weiterschauen" (laufende Serien samt nächster Episode, Fortschritt und „+1 Episode" direkt aus der Kachel), den Ausstrahlungen der nächsten vier Wochen und den Watchlist-Titeln, die zuletzt auf einem Dienst verfügbar geworden sind.
  • Kalender als Monatsraster mit Blättern und Sprung zum heutigen Tag, darunter die Termine des Monats als Liste. Ausgezeichnet als Tabelle — ein Kalender ist eine Tabelle, und mit Screenreader wird daraus dann „Woche 3, Donnerstag, 24." statt einer ununterscheidbaren Kachelwüste.
  • Statistikseite mit Gesamtschauzeit, Episoden und Filmen je Monat als Diagramm, Verteilung nach Streamingdienst und Genre, Jahresrückblick („2026 in Zahlen") sowie den Listen „wo die meiste Zeit hinging" und „deine besten Bewertungen". Alles aus den Sichtungen gerechnet, Rewatches zählen mit.
  • Diagramme als handgeschriebenes SVG — ohne Chart-Bibliothek, dafür an den Design-Tokens. Die beiden Serienfarben sind abgedunkelte Varianten der Signaturfarben; sie bestehen in beiden Farbschemata die Prüfungen auf Helligkeitsband, Sättigung, Farbfehlsichtigkeit und Kontrast. Die vollen Signaturtöne wären auf dunklem Grund zu hell. Legende, Achsenwerte, Tooltip beim Überfahren und eine für Screenreader hinterlegte Tabelle sorgen dafür, dass die Aussage nie allein an der Farbe hängt.
  • Markenfarben der Streamingdienste in der Verteilung, aber nur, wenn sie auf hellem und dunklem Grund mindestens 3:1 erreichen — sonst der geprüfte Standardton.
  • 7 weitere Tests für Gesamtzahlen, Monatsgruppierung, Jahresrückblick, „Weiterschauen" und den Kalenderzeitraum.

Behoben

  • Das Monatsdiagramm blieb leer, obwohl Sichtungen vorlagen: date_trunc liefert Mitternacht in der Zeitzone der Datenbanksitzung, JavaScript legte beim Abgleich die lokale Zone an — zwei Stunden Versatz genügten, damit kein einziger Monatsschlüssel mehr passte. Der Schlüssel kommt jetzt als Text („2026-04") aus der Datenbank.
  • Eine laufende Serie, bei der man auf dem Stand ist, gilt als „abgeschlossen" und verschwand damit aus dem Kalender — dabei will man die nächste Folge dort erst recht sehen. Jetzt fällt nur Abgebrochenes heraus.
  • Der SVG-Titel des Diagramms brach die Hydration: React behandelt <title> als Dokument-Metadatum und hebt es aus dem SVG heraus. Die Beschriftung hängt jetzt als aria-label am <svg>.

0.4.0 — 2026-09-01

Universen: zusammengehörige Titel, mehrere Reihenfolgen, ein Gesamtfortschritt.

Hinzugefügt

  • Universen aus beliebigen Filmen und Serien — MCU, Star Wars, Wizarding World oder was auch immer zusammengehört.
  • Mehrere Reihenfolgen je Universum. Die Erscheinungsreihenfolge wird aus den Erscheinungsdaten berechnet und nie gespeichert — sie stimmt damit immer. Weitere Reihenfolgen (Story-Chronologie, Einsteiger-Route) sind frei sortierbar, per Ziehen und über Pfeilknöpfe. Reines Drag & Drop wäre mit Tastatur nicht bedienbar und auf dem Handy fummelig.
  • TMDB-Collections als Startpunkt: Reihen, die in der eigenen Bibliothek vorkommen, lassen sich mit einem Klick übernehmen.
  • Universums-Detailseite mit nummerierter Liste, Gesamtfortschritt („4 von 7 abgeschlossen, 21 h 21 min gesehen"), hervorgehobenem „Als Nächstes dran" und der Restlaufzeit bis zum Ende des Universums. Bei Serien schrumpft die Restzeit anteilig mit den gesehenen Episoden.
  • Teilen mit anderen Konten der Instanz, wahlweise nur zum Ansehen oder zum gemeinsamen Pflegen. Der Fortschritt ist dabei immer der des jeweiligen Betrachters — ein geteiltes Universum zeigt jeder Person ihren eigenen Stand. Löschen bleibt dem Besitzer vorbehalten.
  • 12 weitere Tests für Reihenfolgen, Fortschrittsberechnung über Filme und Serien hinweg, Freigaben und die Rechteprüfung.
  • Beispieluniversum im Seed: die Sternenpfad-Reihe mit fünf Filmen, zwei Serien und einer abweichenden Story-Chronologie.

Behoben

  • Die Posterkachel zog über lib/images.ts die serverseitige Cache-Logik in den Browser-Bundle, sobald sie aus einer Client-Komponente heraus gerendert wurde — der Build brach ab, sobald eine solche Seite dazukam. Die reine URL-Bildung liegt jetzt in lib/image-url.ts, der Dateicache bleibt serverseitig.

0.3.0 — 2026-09-01

Das Kernstück: Bibliothek, Status und Episodenfortschritt.

Hinzugefügt

  • Bibliothek als Posterraster mit Volltextsuche und Filtern nach Status, Typ, Genre, Streamingdienst und Tag; Sortierung nach zuletzt aktualisiert, hinzugefügt, Titel, Bewertung oder Erscheinungsjahr. Der gesamte Filterstand steht in der URL und ist damit teilbar.
  • Fünf Status je Eintrag (Schaue gerade, Pausiert, Abgeschlossen, Abgebrochen, Watchlist). Der Status ergibt sich beim Abhaken von selbst: die erste Episode startet einen Titel, die letzte schließt ihn ab. Pausiert und Abgebrochen bleiben unangetastet — wer bewusst pausiert hat, will das nicht durch eine Sichtung aufgehoben bekommen.
  • Episodenfortschritt: einzeln abhaken, ganze Staffel auf einmal, „bis hierhin gesehen" für den Einstieg mitten in einer Staffel, und ein „+1 Episode"-Knopf, der genau die nächste offene Episode nimmt. Häkchen reagieren sofort und werden zurückgedreht, wenn der Server widerspricht; beim Abhaken glimmt die Zeile einmal warm auf.
  • „Als Nächstes dran" mit Episodencode, Titel und Ausstrahlungsdatum; Fortschritt in Prozent auf Basis der echten Episodenzahl, dazu die verbleibende Laufzeit.
  • Rewatch-Zählung: ein neuer Durchlauf setzt den Fortschritt zurück, die Sichtungen des vorherigen bleiben für die Statistik erhalten. Bei Filmen zählt jeder Durchlauf einzeln.
  • Rückgängig für jede Sichtungsaktion — die Rückmeldung am unteren Rand nennt, was passiert ist, und nimmt es auf Klick zurück.
  • Pro Eintrag: Bewertung von 1 bis 10, Notizfeld, eigene Tags und das Feld „wo schaue ich das", das beim Aufnehmen einen Vorschlag aus der Streaming-Verfügbarkeit erhält und jederzeit überschreibbar ist.
  • Papierkorb statt hartem Löschen: entfernte Titel bleiben 30 Tage liegen und behalten dabei ihren Fortschritt. Wird ein Titel erneut aufgenommen, lebt derselbe Eintrag wieder auf.
  • Titel selbst anlegen für alles, was TMDB nicht kennt. Solche Einträge haben keine TMDB-ID und werden vom Abgleich nie angefasst.
  • Seed mit Beispielbibliothek: erfundener Katalog aus 8 Serien und 10 Filmen samt lokal erzeugten Postern, dazu 18 Bibliothekseinträge und 85 Sichtungen über die letzten Monate verteilt.
  • 21 Tests decken Aufnehmen, Abhaken, Fortschritt, Rewatch, Papierkorb und den Zugriffsschutz zwischen Nutzern ab.

Geändert

  • Die Detailseite liegt jetzt unter /titel/<id> und hängt an der internen Titel-ID statt an der TMDB-ID — nur so bekommen manuell angelegte Titel dieselbe Seite. Treffer aus der Suche laufen über /tmdb/<art>/<id>, das den Titel holt und weiterleitet.
  • Die Zahl der Build-Worker ist auf vier begrenzt: mit einem Worker je Kern stürzte der Build auf einer 18-Kern-Maschine reproduzierbar ab, weil jeder Worker eine eigene Prisma-Engine hochzieht.

0.2.0 — 2026-09-01

Metadaten: Flimmer spricht mit TMDB.

Hinzugefügt

  • TMDB-Anbindung für Suche (gemeinsam über Serien und Filme oder getrennt), Detailabruf, Staffeln und Episoden, offizielle Collections sowie die Streaming-Verfügbarkeit in der eingestellten Region. Zugang wahlweise über den klassischen API-Schlüssel oder das Bearer-Token.
  • Gemeinsamer Katalog: Titel werden über (Typ, TMDB-ID) dedupliziert — bei mehreren Nutzern liegt jede Serie samt Episodenliste nur einmal in der Datenbank. ensureTitle holt einen Titel nur, wenn er fehlt oder veraltet ist, und fällt bei einem TMDB-Ausfall auf den lokalen Stand zurück.
  • Bild-Cache: Poster und Hintergrundbilder werden einmal geholt und danach über /api/image vom eigenen Server ausgeliefert. Größe und Pfad werden streng geprüft, damit der Endpunkt kein offener Proxy wird.
  • Suchseite mit Typfilter; die Anfrage steht in der URL und ist damit teilbar. Getippte Eingaben werden kurz gesammelt, bevor gesucht wird.
  • Detailseite je Titel mit Backdrop, Kopfdaten, Genres, Streamingdiensten (mit den Akzentfarben der großen Anbieter) und aufklappbaren Staffeln samt Episodenliste.
  • Testlauf ohne Schlüssel: nachgebildete TMDB-Antworten unter tests/ und npm test prüfen den kompletten Importpfad gegen eine echte Datenbank.

Behoben

  • importSeries gab den Titel zurück, bevor Staffel- und Episodenzähler geschrieben waren — die Zähler standen dadurch auf 0.
  • Poster und Dienstlogos zeigten das kaputte Bildsymbol des Browsers, wenn ein TMDB-Pfad ins Leere lief. Die Rückfalldarstellung liegt jetzt dauerhaft darunter statt an einem onError-Handler zu hängen, der bei einem früh gescheiterten Bild gar nicht mehr feuert.

0.1.0 — 2026-09-01

Erste lauffähige Etappe: Gerüst, Marke, Datenmodell und Anmeldung.

Hinzugefügt

  • Projektgerüst mit Next.js 16 (App Router), TypeScript, Tailwind CSS v4 und standalone-Build für schlanke Container.
  • Marke Flimmer: Logo als SVG in drei Varianten (Bildmarke, Bildmarke mit Wortmarke, monochrom) plus Maskable-Variante. Die Wortmarke ist aus Pfaden konstruiert und braucht keine installierte Schrift.
  • Icon-Generator (npm run icons): erzeugt Favicon (SVG und ICO), PWA-Icons in sieben Größen, Maskable-Icons, Apple-Touch-Icon und OG-Bild aus den SVG-Quellen.
  • Design-Tokens als CSS-Variablen, über @theme inline an Tailwind angebunden. Dunkles Standard-Theme und heller Modus mit Umschalter (Dunkel / Hell / System), ohne Aufblitzen beim Laden. Alle Farbkombinationen erfüllen WCAG AA; getrennte Verläufe für Flächen und Text sorgen dafür, dass auch der Signaturverlauf im hellen Modus lesbar bleibt.
  • Datenmodell (Prisma, PostgreSQL) für Konten, Katalog (Titel, Staffeln, Episoden, Streamingdienste), persönliches Tracking, Universen mit Reihenfolgen sowie Benachrichtigungen und Hintergrundläufe.
  • Authentifizierung: Registrierung und Anmeldung mit E-Mail und Passwort (bcrypt), Sitzungen als opake Token in der Datenbank mit httpOnly-Cookie. Der erste registrierte Zugang wird automatisch Administrator; die Registrierung lässt sich instanzweit abschalten.
  • Optionales SSO über OIDC (Authorization Code mit PKCE) für Authelia, Keycloak, Authentik und Verwandte — per Umgebungsvariablen aktivierbar, mit Zuordnung zu vorhandenen Konten über die E-Mail-Adresse.
  • API-Schlüssel je Nutzer als Grundlage für die spätere REST-API.
  • Docker-Compose-Setup für den Selbstbetrieb (App und PostgreSQL, persistente Volumes, Healthcheck) samt Entrypoint, der ausstehende Migrationen beim Start einspielt.
  • Healthcheck unter /api/health, der auch die Datenbank prüft.
  • PWA-Manifest mit allen Icon-Größen.
  • Oberflächentexte auf Deutsch, gebündelt in src/i18n und so aufgebaut, dass weitere Sprachen als zusätzliche Datei dazukommen können.
  • Seed-Skript mit Demo-Konten sowie README und Design-Dokumentation.