Inhalte: Wochen 5 bis 8
Vier neue Wochen nach Rahmenplan, im bestehenden Format: - Woche 5 Ausbildung, Betrieb und Zusammenarbeit (C1, C2, C5) - Woche 6 IT-Sicherheit und Datenschutz (A6, LF4) - Woche 7 Skripting mit PowerShell (A10, A4) - Woche 8 Datensicherung und Speicher (A9) 12 Handouts, 38 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 2 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 22 Glossareintraege, zwei neue Themenbloecke. Jede Berufsbildposition ist jetzt von mindestens einem Inhalt beruehrt. Die Praxisaufgaben bauen aufeinander auf: Die Abteilungsuebersicht aus 5.1 ist Grundlage der Schutzbedarfsfeststellung in 6.1, und deren Ergebnis ist Massstab fuer die Sicherungspruefung in 8.1. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5.5
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id: A5
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titel: Den Betrieb verstehen – Aufbau, Abläufe, Ansprechpartner
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block: arbeitsalltag
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woche: 5
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worum: Die IT ist für die anderen da. Wer nicht weiß, was eine Abteilung tut und wann es dort brennt, setzt die falschen Prioritäten.
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rahmenplan: [C2, A1]
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lernfeld: LF1
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merksatz: Das Organigramm sagt, wer entscheidet. Die Abläufe sagen, wer leidet, wenn etwas ausfällt.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Aufbau- und Ablauforganisation?
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antwort: Die Aufbauorganisation legt fest, wer wo steht – Abteilungen, Stellen, Weisungswege, sichtbar im Organigramm. Die Ablauforganisation legt fest, wie die Arbeit fließt – Reihenfolge, Zuständigkeiten und Übergaben in einem Prozess.
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- frage: Warum ist die IT in den meisten Betrieben ein Unterstützungsprozess?
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antwort: Weil sie nicht selbst das verkauft, womit der Betrieb sein Geld verdient, sondern die Kernprozesse – Fertigung, Vertrieb, Verwaltung – am Laufen hält. Ihre Kunden sind die anderen Abteilungen.
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- frage: Ab wann kann in einem Betrieb eine Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt werden?
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antwort: Wenn es einen Betriebsrat gibt und in der Regel mindestens fünf Beschäftigte unter 18 Jahren oder Auszubildende unter 25 Jahren dort arbeiten.
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## Das Wesentliche
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- **Aufbauorganisation** – wer wo steht. Das Organigramm zeigt Abteilungen, Stellen und
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Weisungswege. Es beantwortet die Frage: Wer darf das entscheiden?
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- **Ablauforganisation** – wie die Arbeit fließt. Ein Auftrag geht vom Vertrieb über die
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Arbeitsvorbereitung in die Fertigung und zum Versand. Jede Übergabe ist eine Stelle, an
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der IT gebraucht wird – und an der ein Ausfall auffällt.
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- **Kernprozesse und Unterstützungsprozesse.** Kernprozesse bringen das Geld herein.
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Die IT gehört fast immer zu den Unterstützungsprozessen: Ihre Kunden sitzen im selben Haus.
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- **Linie, Stab, Matrix.** In der Linie hat jeder genau einen Vorgesetzten. Eine Stabsstelle
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berät, entscheidet aber nicht (etwa der Datenschutz). In der Matrix gibt es zwei Richtungen
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der Weisung, zum Beispiel Abteilung und Projekt.
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- **Die Rechtsform** sagt, wer haftet und wer unterschreiben darf. In einer GmbH haftet die
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Gesellschaft mit ihrem Vermögen; die Geschäftsführung vertritt sie nach außen.
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- **Mitbestimmung:** Ab fünf ständig Beschäftigten kann ein Betriebsrat gewählt werden. Er
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redet unter anderem mit, wenn Technik eingeführt wird, die Leistung oder Verhalten
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überwachen kann – und das ist bei fast jeder neuen Software der Fall.
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- **Für die IT zählt vor allem:** Wann wird wo gearbeitet, was darf wann nicht ausfallen, und
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wer ist der Ansprechpartner, der für die Abteilung sprechen darf.
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## Übersicht
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| Frage an eine Abteilung | Warum die IT das wissen muss |
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| Was ist euer wichtigstes Programm? | Bestimmt, was bei einer Störung zuerst wiederhergestellt wird |
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| Wann darf nichts ausfallen? | Wartungsfenster legt man nicht auf den Monatsabschluss der Buchhaltung |
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| Wer spricht für euch? | Änderungen werden mit einer Person abgestimmt, nicht mit allen |
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| Mit wem tauscht ihr Daten aus? | Schnittstellen sind die häufigste Fehlerquelle nach Updates |
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| Was nervt euch an der IT? | Die ehrlichste Liste für Verbesserungen, die es gibt |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die IT-Abteilung soll eine neue Software zur Zeiterfassung einführen. Welche
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Stellen im Betrieb müssen Sie vor der Einführung einbeziehen, und warum?
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**Antwort:** (1) Die Geschäftsführung bzw. die verantwortliche Führungskraft, weil sie über
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Einführung und Budget entscheidet. (2) Den Betriebsrat, weil eine Zeiterfassung geeignet
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ist, Verhalten oder Leistung zu überwachen; er hat dabei ein Mitbestimmungsrecht nach § 87
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Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. (3) Den Datenschutzbeauftragten, weil personenbezogene Daten verarbeitet
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werden. (4) Die Personalabteilung bzw. Lohnbuchhaltung als fachlich verantwortliche Stelle,
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die mit den Daten arbeitet und die Schnittstelle zur Abrechnung kennt.
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